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16/12/2016

Kaufen neue Akku Asus N56Vm

Apple speckt das MacBook Pro 15 radikal ab und bringt es auf ein Gesamtgewicht von rund 1,8 Kilogramm bei einer Dicke von gerade einmal 16 Millimetern. Damit wird das Arbeitstier, das ehemals sogar Kunden des 17-Zoll-Pro übernommen hatte, sogar zur echten Option für bisherige MBP-13-User.
Ohne Zweifel gehörte die Show bei der Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle Ende Oktober dieses Jahres (wir berichteten) der neuen Touch-Bar, einer berührungssensitiven Display-Leiste im oberen Bereich der Tastatur, die nunmehr die Aufgaben der Funktionstasten übernimmt und zahlreiche Funktionen einnehmen kann, dabei von der jeweils ausgeführten Software dynamisch gesteuert wird. Anders als der kleinere 13-Zoll-Kollege Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (hier im Test), ist das 15-Zoll große MacBook Pro ausschließlich mit Touch-Bar verfügbar.
Egal was man von einem Touch-Display in der Tastatur nun halten mag, Fakt ist, dass Apple das MacBook Pro 15 im Vergleich zum Vorgänger nochmal spürbar dünner und leichter gemacht hat und hier dem MacBook 13 aus 2015 (1,6 kg, 18 mm) schon gefährlich nahe kommt. Fraglich ist dabei, ob einerseits das radikale Vorgehen bei den Ports, die nun ausschließlich auf vier Thunderbolt-Schnittstellen und einem Headset-Anschluss bestehen, sowie das Schrumpfen des Akkus von 100 Wh beim Vorgänger auf jetzt 76 Wh die Vorteile der Abspeckkur wieder auffrisst.
Bei unserem Testgerät handelt es sich abermals um ein Produkt aus einer regulären Online-Bestellung im Apple Store (kein Pressesample). Im folgenden Artikel werden wir Schritt für Schritt unsere Ergebnisse teilen und diesen laufend aktualisieren.
Kleiner und leichter, aber nach wie vor sofort als MacBook zu erkennen, so präsentiert sich das neuentwickelte Gehäuse. Qualitativ hat sich aber kaum etwas verändert, denn das Aluminium-Unibody-Gehäuse ist nach wie vor exzellent. Das gilt sowohl für das Design, die Haptik als auch die Stabilität. Die Unterschiede zum Vorgänger sind eher im Detail zu finden. Neben der bekannten Farbvariante "Silber" bietet Apple das System nun auch in dem etwas dunkleren "Space Grau" an. Beim Aufklappen gibt es subjektiv zunächst keinen Unterschied zum alten Modell, obwohl das Bildschirmgelenk nun deutlich flacher ausfällt. Allerdings verwendet Apple keine Kunststoffabdeckung für das Gelenk mehr, da es nun vollständig aus Aluminium gefertigt ist. Zudem ist unterhalb des Bildschirms wieder Platz für den Schriftzug "MacBook Pro"; das war bei dem Retina-Modell nicht der Fall. Sobald der Deckel einmal geöffnet ist, fallen vor allem die Touch Bar oberhalb der Tastatur sowie das riesige Trackpad auf. Im Zuge des Refreshes ist das Apple-Logo auf dem Bildschirmdeckel nun nicht mehr beleuchtet; analog zum MacBook 12 ist es nun spiegelnd ausgeführt. Die Unterseite ist wie gewohnt mit Pentalobe-Schrauben gesichert.
Im Vergleich zum Vorgänger aus 2015 ist zu erkennen, dass sich das neue MacBook Pro sowohl in der Dicke (minus zwei Millimeter) als auch in den übrigen Abmessungen etwas verkleinert hat. Der Abstand zum aktuellen MacBook Pro 13 beträgt rund 400 Gramm beim Gewicht, gerade einmal einen Millimeter in der Dicke und etwa 30-40 Millimeter in der Länge bzw. Breite des Gerätes. Akku Asus N56V .
Die Anschlussausstattung des neuen MacBook Pro gehört wohl zu den meist diskutierten und kritisierten Veränderungen. Apple setzt bei dem neuen MBP 15 auf gleich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Diese sind schnell und extrem vielseitig, in der näheren Zukunft wird man den Alltag aber vermutlich kaum ohne (teure) Adapter überstehen. Im Gegensatz zum kleineren MacBook Pro 13 mit Touchbar sind die Anschlüsse auf der rechten Seite jedoch auch mit voller Geschwindigkeit angeschlossen. Außerdem unterstützt das Notebook zwei externe 5K Monitore.

Obwohl die Anschlüsse natürlich sehr vielseitig einsetzbar sind, hätten wir eine etwas weniger radikale Änderung bevorzugt, denn selbst Apples eigene Hardware, beispielsweise ein iPhone oder ein iPad, lässt sich ohne Adapter nicht mit dem Laptop verbinden. Nachfolgend einige Beispiele für die Adapter: USB-C- auf USB-A-Adapter: 25 Euro, Thunderbolt 3 auf Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort): 59 Euro, USB-C auf Gigabit Ethernet: 39,95 Euro.
Bereits in der Vergangenheit waren die MacBooks in unserem WiFi-Test stets im Spitzenfeld unterwegs, das neue Apple MacBook Pro 15 setzt allerdings eindrucksvoll eine neue Referenz: Mit 948 MBit/s (empfangen) und 949 MBit/s (senden) lässt das MBP 15 den bisherigen Spitzenreiter, das MacBook Pro 13 aus 2013, alt aussehen und legt rund 24 % an Übertragungsleistung zu. Das MacBook Pro 13 (Late 2016, ohne Touch-Bar) lieferte ebenso gute Ergebnisse, fällt dennoch bereits rund 30 % zurück.
Seitens Aufrüst- und Wartbarkeit entwickeln sich viele Notebooks immer mehr in Richtung abgekapseltes System, wie es sich mittlerweile bei den Smartphones (leider) durchgesetzt hat. Die Apple MacBooks dürfen auch in dieser zweifelhaften Disziplin als Vorreiter angeführt werden. Sofern das Gerät überhaupt geöffnet werden kann, unter anderem sind dafür spezielle Pentalobe-Schraubendreher notwendig, bleiben dem User, außer einem Zugang zu den Ventilatoren zwecks Reinigung, kaum weitere Optionen. Selbst der Akku im Inneren ist vollflächig verklebt und äußerst schwierig zu entfernen. Bauteile wie CPU, RAM oder der SSD-Speicher sind direkt mit dem Mainboard (logic board) verlötet. Die Zerlegeprofis von iFixit verleihen dem aktuellen Apple MacBook Pro 15 mit einer glatten 1 die schlechteste mögliche Note auf deren Reparierbarkeits-Index.
Apple gewährt auf das MacBook Pro 15 eine einjährige Garantie. Zusätzlich gilt in Europa natürlich die zweijährige Gewährleistung. Gegen Aufpreis (249 Euro) lässt sich die Garantie auf drei Jahre erweitern (inklusive Telefon-Support).
Neben den beiden 13-Zoll-Varianten, kommt auch beim MacBook Pro 15 das selbe neue Keyboard mit Butterfly-Tasten zum Einsatz. Leider bietet es auch weiterhin keinen Nummernblock. Wie schon beim 12-Zoll-MacBook schockt anfangs der geringe Hubweg der einzelnen Tasten.

Positiv fällt jedoch zugleich der gleichmäßige Anschlag auf. Der von Apple entwickelte Butterfly-Mechanismus in der 2. Generation ist nun spürbar besser als noch im 12-Zoll MacBook. Gleich bleibt jedoch, dass man sich erst einmal an das Tippgefühl gewöhnen muss. Danach ist der Umstieg, beispielsweise auf das alte MacBook Keyboard umso schwieriger, da sie als regelrecht schwammig wahrgenommen wird. Bei der möglichen Tippgeschwindigkeit erzielten wir keine Unterschiede zu der Tastatur in den alten MacBook-Pro-Modellen. Auch bei der ersten Benutzung war ein schnelles und fehlerfreies Schreiben möglich. Die Tippgeräusche der Tastatur sind stark von der Benutzung abhängig. Im 10-Finger System ist sie minimal lauter als bei der Vorgängertastatur, aber unserer Meinung nach nicht störend in leisen Umgebungen. Tippt man jedoch mit etwas Schwung im 2-Finger-System, ist die Lautstärke deutlich höher. Einen Vergleich finden Sie in unterhalb dieser Sektion eingebautem Video.

Durch den geringen Hub fügt sich die in 16 Stufen regelbare Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten optisch schön ins Gehäuse ein und leuchtet kaum aus dem Gehäuse heraus. Akku Asus A32-N56 .
Das Glas-Trackpad in den neuen MacBook-Pro-Modellen wurde im Vergleich zu den Vorgänger-Notebooks deutlich vergrößert, bleibt aber sonst technisch identisch. Es ist weiterhin die Referenz bezüglich Touchpads, obwohl Windows Geräte wie beim Surface 4 Pro langsam aufholen. Dank Taptik-Engine lässt sich das Glasfeld an jeder Stelle haptisch gleich drücken und erlaubt auch einen festen “Force Press”. Beides funktioniert so gut, dass man nicht mehr zu einem normalen Touchpad mit Wippen-Schalter wechseln möchte. Auch die Software-Ansteuerung (unter macOS) des Trackpads ist weiterhin ungeschlagen. Gesten, Drag & Drop (per zweitem Finger in der Ecke) und die Reaktionszeiten waren im Test erstklassig. Die Handballen-Erkennung funktionierte gut, durch die vergrößerte Fläche ist sie auch dringend notwendig, da man die Finger mal gerne am Touchpad ablegt. Nur selten kam es im Test zu unbeabsichtigten Cursorbewegungen bei der Benutzung der Tastatur. Manche User berichten jedoch z.B. von unabsichtlichen Rechtsklicks durch einen berührenden Handballen. Dies ist stark von den jeweiligen Gewohnheiten abhängig und tritt zum Beispiel unter Windows 10 häufiger auf.

Wie auch beim teuren 13-Zoll-Modell, ziert unser Testgerät die Touch-Bar-Leiste oberhalb der Tastatur, welche die Funktionstasten ersetzt. Diese zeigt, neben den bekannten Spezial- und Funktionstasten, auch auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Optionen und Befehle. Dies muss jedoch von der Anwendung unterstützt sein und rangiert derzeit noch von nützlich bis Gimmick. Praktisch ist etwa das Einblenden der Laufzeitleiste bei Videos.
Die Hardware selbst wurde gut umgesetzt. Die Oberfläche selbst bietet eine angenehme Gleitfähigkeit und reagierte im Test immer flüssig und ausreichend schnell. Auch die Helligkeit war immer passend gewählt. Die Nutzung von PWM zur Regelung der Helligkeit, könnte jedoch für manche Nutzer störend sein. Auch gibt es leichte Farbsäume rund um die Kanten der Buchstaben.

Es gibt aber auch Nachteile an der neuen Touchbar. Besonders das "blinde" Verstellen der Lautstärke und Helligkeit ist nun nicht mehr möglich. Nach einiger Zeit ohne Benutzung der Tastatur schaltet sich die Touch Bar auch aus um Strom zu sparen. Hier sind dann 2 Berührungen notwendig um eine Funktion zu erreichen (wie die ESC Taste).
Insgesamt sehen wir die Touch Bar zum aktuellen Zeitpunkt eher als Gimmick. Dies könnte sich jedoch mit besserer Softwareunterstützung noch ändern. Prinzipiell fehlt uns jedoch ein haptisches Feedback wie beim Track Pad mittels Taptic Engine. Akku Asus N56Vm .

Im Einschaltknopf neben der Touch Bar befindet sich der vom iPhone bekannte Touch ID Sensor. Er nimmt zuverlässig den Fingerabdruck ab und nutzt ihn zur Authentifizierung. Dies funktionierte im Test einwandfrei und schnell. Einzig die Haptik des Schalters ist nicht perfekt gelungen.

Wie schon bei den Vorgängern bleibt die Auflösung des 15,4 Zoll großen Retina-Displays mit 2.880x1.800 Pixel unverändert. Zugelegt hat man, verglichen mit dem Vorgängermodell aus 2015, bei der Displayhelligkeit. Im Schnitt strahlt der Bildschirm nun mit 465 Candela, das ist ein Zuwachs von immerhin 32 %. Auch beim Kontrast (1464:1) kann Apple zulegen. Das kürzlich getestete MacBook Pro 13 (Late 2016) verfügt über eine etwas helleres Display, das gleichzeitig aber einen geringeren Kontrast aufweist.

Auch die Farbwiedergabe ist im Auslieferungszustand sehr gut. Der DCI P3 Farbraum wird laut Calman (mit einer eher einfachen Messung von 6 Farben) fast vollständig abgedeckt. Die Farbabweichungen sind mit durchschnittlich 1.4 und maximal 3 sehr gering. Das Display sollte sich also gut für Grafiker und Photographen eignen.
Das IPS Display ist in unseren Tests nicht besonders schnell, gefällt aber durch den Verzicht auf PWM Ansteuerung. Selbst in niedrigster Helligkeitsstufe messen wir keinerlei Fluktuationen der Helligkeit. Auch die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verwendet anscheinend kein PWM. Nur die Touchbar dürfte (OLED typisch) per PWM gedimmt werden. Unser Oszilloskop zeigt ein eindeutiges Signal.
Im Aussengebrauch kann die hohe Helligkeit zusammen mit der leichten Entspiegelung der Oberfläche durchaus überzeugen; ein mattes Display ist jedoch weiterhin deutlich besser. Das eingesetzte IPS Panel bietet hervorragende Blickwinkelstabilität. Die Spiegelungen der Glasoberfläche sind meistens deutlich störender.
Markantester Unterschied zwischen dem aktuellen Apple MacBook Pro 13 und dem hier vorliegenden 15-Zoll-Modell ist in Sachen Performance der Einsatz von Intel Quadcore-Prozessoren und dedizierten Grafikkarten von AMD (Radeon Pro 450, 455 oder 460), während im 13-Zoller ULV Dualcore Prozessoren mit integrierter Intel Iris Grafik zur Wahl stehen. Das MacBook Pro 15 kommt in jedem Fall mit 16 GB Arbeitsspeicher (13-Zoll: optional auch mit 8 GB) und wahlweise 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB SSD.

Allein zufolge der oben genannten Hardware-Optionen bewegt sich der Preis für das Apple MacBook Pro 15 Late 2016 zwischen 2.699 Euro in der Einstiegskonfiguration und satten 4.999 Euro in der höchst möglichen Ausstattungsvariante.
Apple setzt im MacBook Pro 15-inch auf Quadcore Prozessoren von Intel, und zwar auf Exemplare der Skylake-Generation. Kaby-Lake-Chips gibt es bislang nur als Zweikern-ULV-Prozessoren, leistungsstärkere Varianten sind erst im kommenden Jahr zu erwarten, sprich dürften erst im nächsten Refresh in rund einem Jahr in die MacBook-Pro-Laptops kommen. Der User hat vorerst die Option hier zwischen drei verfügbaren Modellen zu wählen: 2,6 GHz, 2,7 GHz und 2,9 GHz. Dahinter verbergen sich die CPU-Modelle mit der Bezeichnung i7-6700HQ, i7-6820HQ und i7-6920HQ. Detaillierte Informationen zu den Chips finden Sie auf unseren entsprechenden Detailseiten. Akku Asus A42-U36 .

Die Analyse unserer ersten Benchmarks zeigt, dass das neue MacBook Pro im Cinebench R15 Single-Rendering-Test auf Niveau des abgelösten MBP mit Haswell i7-4870HQ CPU. Im Multi-Core Rendering-Test kann selbige um 12 % distanziert werden. Absolut gesehen liegen die ermittelten Ergebnisse inmitten des Feldes aller getesteten 6700HQ-Prozessoren.
Klar ersichtlich wird im Cinebench R15 Multi-Test auch der Vorteil im Vergleich zum aktuellen Apple MacBook 13: Plus rund 115 %.
Im PCMark Benchmarktest (Bootcamp-Windows) bleibt das MacBook Pro 15 knapp hinter seinem Vorgänger zurück. Auf vergleichbarem Niveau findet man leistungsstarke Multimedia-Notebooks wie etwa das Dell XPS 15 9550, das Asus N552VX oder aber das ZenBook Ux510.

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04/08/2016

Dell Latitude E6220 Akku jetzt online kaufen

Mit seinem 18,4 Zoll großen Display sticht das Samsung Galaxy View eindrucksvoll aus der Masse der Tablets heraus. Höchstwerte werden aber auch beim Gewicht und den Abmessungen erreicht. Für welchen Einsatzzweck sich das Gerät eignet und ob es in technischer Hinsicht überzeugen kann, zeigt unser Test.
Mit dem Galaxy View SM-T670 hat Samsung ein Android Tablet im Programm, das den üblichen Größenrahmen dieser Gerätegattung deutlich sprengt: Mit einer Bildschirmdiagonale von 18,4 Zoll überragt es selbst die meisten Notebooks deutlich. Auffällig ist zudem der integrierte Standfuß auf der Rückseite, der sich in zwei Positionen arretieren lässt. Im Inneren stecken ein hauseigener Octacore-SoC, 2 GB RAM sowie 32 GB Speicherplatz. Grundsätzlich gibt es das Galaxy View in den Farben Schwarz und Weiß sowie mit oder ohne Mobilfunkmodem. Auf dem deutschen Markt ist jedoch nur letztere Variante erhältlich, sodass sich auch unser Testgerät nur über WLAN mit dem Internet verbindet. Es ist aktuell ab rund 540 Euro erhältlich.

Durch seine ungewöhnlichen Abmessungen hat das Samsung Galaxy View kaum direkte Konkurrenz. Andere außergewöhnlich große Tablets wie beispielsweise das Microsoft Surface Pro 4 oder das Apple iPad Pro 12.9 sind merklich kleiner und dennoch deutlich teurer. Für einen fairen Schlagabtausch ziehen wir daher zusätzlich zwei Tablets der 10-Zoll-Klasse – das Samsung Galaxy Tab S2 9.7 sowie das Lenovo Yoga 3 Tab Pro 10 – heran, die zu etwas niedrigeren Preisen als das Testgerät zu haben sind. Technisch eng verwandt ist das Galaxy View zudem mit dem Smartphone Samsung Galaxy S5 Neo, weshalb wir dieses ebenfalls mit in den Vergleich aufnehmen.
Wie unser Größenvergleich eindrucksvoll belegt, handelt es sich beim Samsung Galaxy View um einen wahren Riesen: Nicht nur ist die nutzbare Bildfläche rund 3 mal so groß wie bei gängigen 10-Zoll-Geräten, auch die Gehäuseabmessungen fallen mit 451,8 Millimetern bzw. 275,8 Millimetern einige Nummern größer aus. Samsung gibt eine Gehäusedicke von 11,9 Millimetern an – ein Wert, der jedoch nur im unteren Gehäusebereich und ohne den fest montierten Standfuß erreicht wird. Dieser besitzt lediglich zwei Positionen: Bei der ersten liegt das Gerät in einem leicht schrägen Winkel auf der Rückseite, sodass beispielsweise die Texteingabe erleichtert wird, bei der zweiten steht das Tablet nahezu aufrecht, wodurch beispielsweise Medieninhalte bequem betrachtet werden können. In letzterer Position beträgt die Standfläche auf einem Tisch rund 45,2 mal 11 Zentimeter. Positiv ist, dass durch diese Konstruktion stets ein sicherer Halt beim Bedienen des Touchscreens gewährleistet ist und ein integrierter Tragegriff das Handling des großen Tablets erleichtert. Durch das Gesamtgewicht von 2,65 Kilogramm sowie den nicht flach einklappbaren Ständer auf der Rückseite disqualifiziert sich das Galaxy View jedoch als wirklich mobiler Begleiter. Akku Dell Latitude E6220 .

Das eigentliche Tablet wirkt trotz der großen Abmessungen recht stabil, was sicherlich durch die nicht gerade schmale Taille begünstigt wird. Der Standfuß lässt sich jedoch leicht verwinden. Drückt man im zentralen Displaybereich etwas fester auf den Touchscreen, wird zudem eine geringe Wellenbildung sichtbar. Bezüglich der Gehäusequalität hinterlässt das Gerät subjektiv keinen besonders guten Eindruck: Zwar sind die Spaltmaße gering, das weiße Hartplastik des Gehäuses schmeichelt den Fingerkuppen jedoch nicht. Etwas klapprig und relativ laut sind zudem die Geräusche, die beim Umklappen des Ständers sowie beim Öffnen des microSD-Schachtes auf der Rückseite entstehen. Der integrierte Akku lässt sich laut Handbuch zwar mit etwas Aufwand grundsätzlich austauschen, allerdings soll sich der Käufer hierfür an eine autorisierte Fachwerkstatt wenden.
Da das Galaxy View primär für die Wiedergabe von Multimediainhalten gedacht ist, sollte es auch genügend Speicherplatz für diese besitzen – gerade Videos können den im Auslieferungszustand noch rund 25 GB fassenden internen Speicher jedoch schnell füllen. Dank microSD-Karten-Slot ist jedoch eine flexible Erweiterung möglich, zumal sich auch Apps auf diese verschieben lassen. Da der integrierte Micro-USB-Port USB-OTG beherrscht, können – ein entsprechendes Adapterkabel vorausgesetzt – auch Dateien von externen Datenträgern wie USB-Sticks abgespielt werden. Ein Vibrationsmotor für haptisches Feedback, NFC sowie die Bildausgabe via Miracast oder MHL sind hingegen nicht mit an Bord. Zudem beschränkt sich die Sensorausstattung auf einen Helligkeitssensor. Daten lassen sich via Bluetooth 4.1 sowie Wi-Fi Direct übertragen, für das Streaming von Medieninhalten steht DLNA zur Verfügung. Der Ton kann über eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse ausgegeben werden.
Nach wie vor basiert das Galaxy View auf Android 5.1.1. Ob – und wenn ja, wann – ein Update auf Android Marshmallow erfolgen wird, ist nicht bekannt. Als Benutzeroberfläche kommt wie üblich Samsungs eigene Kreation namens TouchWiz zum Einsatz, die jedoch an zentraler Stelle eine Anpassung erfahren hat: So landet der Nutzer nach einem Neustart des Geräts auf einer speziellen Video-App-Ansicht, anstatt zum Homescreen zu gelangen – dieser ist aber natürlich mit einem Fingerwisch zur Seite oder dem Berühren der entsprechenden Navigationstaste jederzeit erreichbar. Schade ist, dass sich auf der neuen Startseite im Kachel-Design lediglich einige wenige Verknüpfungen zu Apps unterschiedlicher Streaming-Anbieter befinden, die – bis auf die vorinstallierte Youtube App – ohnehin erst aus dem Play Store heruntergeladen werden müssen. Ein grundsätzliches Problem ist hierbei, dass es sich um eine statische Ansicht handelt: Einerseits können so keine zusätzlichen Dienste hinzugefügt werden, andererseits führen die Links bei Veränderungen im Play Store ins Leere, wie es beispielsweise bei der RTL Now App der Fall ist. Der Zusatznutzen der neuen Darstellung hält sich somit in engen Grenzen, zumal während des Tests mehrfach kleinere Bugs – wie zum Beispiel ein sichtbar verzögerter Bildaufbau der Kacheln beziehungsweise ein zeitweise vollständiges Fehlen derselben – vorhanden waren.

Eine weitere Besonderheit ist die Systemintegration der App „Family Sharing“, welche über ein dauerhaft in der Navigationsleiste eingeblendetes Symbol aufgerufen werden kann. Hierbei handelt es sich um einen Dienst, über den Fotos und Videos zwischen Samsung Geräten geteilt werden können. Abgesehen von einem Microsoft-App-Paket waren auf dem Testgerät keine weiteren Drittanbieterprogramme vorinstalliert.


Da in unserem Testgerät kein Mobilfunkmodem verbaut war, kann das Galaxy View nur via WLAN auf das Internet zugreifen. Positiv ist hier hervorzuheben, dass auch der aktuelle AC-Standard unterstützt wird. Beim Testbetrieb mit einem Asus-RT-AC56U-Router wurde die Verbindung maximal mit einer Brutto-Datenrate von 433 Mbit/s im 5-GHz-Netz aufgebaut, in 2,4-GHz-Netzwerken waren es hingegen lediglich 65 Mbit/s. Beim standardisierten WLAN-Test mit unserem Referenzrouter Linksys EA 8500 schlägt sich das Galaxy View mit einer gemessenen Übertragungsrate von 254 Mbit/s (Empfangen) bzw. 200 Mbit/s (Senden) sehr gut. Lediglich High-End-Geräte wie Samsungs Top-Smartphone Galaxy S7 Edge oder das OnePlus 3 schneiden hier noch etwas besser ab. Positiv macht sich die flotte Verbindung im 5-GHz-Netz beispielsweise beim Download großer Spiele bemerkbar. Das Tablet unterstützt zudem Bluetooth 4.1, wodurch sich beispielsweise leicht eine Bluetooth-Tastatur koppeln lässt.

Das integrierte Modul zur Positionsbestimmung nutzt sowohl das GPS- als auch das GLONASS-Satellitennetzwerk und findet sowohl im Freien sowie in vielen Innenräumen recht schnell die aktuelle Position. Dabei wird diese bis auf 6 Meter genau bestimmt. Hier haben wir zwar bereits bessere Werte gesehen, allerdings sollte die Leistung für ein Gerät, das sich aufgrund seiner Größe ohnehin kaum für Navigationszwecke eignen dürfte, mehr als genügen.
Auch bei der Kameraausstattung wird abermals deutlich, dass es sich beim Samsung Galaxy View nur um ein begrenzt portables Gerät handelt. Während alle Vergleichsgeräte auf der Rückseite eine hochauflösende Kamera besitzen, fehlt diese beim Testgerät völlig. Lediglich auf der Vorderseite ist eine Webcam mit Fixfokus angebracht. Videos werden dabei in Full-HD-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet und können mit guter Schärfe und ordentlicher Audiospur überzeugen, zudem nimmt selbst in spärlich beleuchteten Zimmern das Bildrauschen nicht übermäßig zu. Selbstverständlich können in der Foto-App auch Full-HD-Standbilder aufgenommen werden, für Selfies steht sogar ein „Beauty-Filter“ zur Verfügung. Allerdings fällt die Bildqualität im Vergleich zu den mit deutlich höher auflösenden Sensoren ausgerüsteten Vergleichsgeräten, beispielsweise dem mit einer 8-Megapixel-Hauptkamera versehenen Konzernbruder Galaxy Tab S2 9.7, deutlich ab.
Unserem Testgerät lag – abgesehen von einer Kurzanleitung sowie den gedruckten Garantiebedingungen – lediglich ein eher an ein Notebook-Ladekabel erinnerndes 40-Watt-Netzteil bei. Als offizielles Zubehör ist zudem eine Tagetasche für 49,90 Euro gelistet, die beim Hersteller zum Testzeitpunkt jedoch vergriffen war. Akku Dell Latitude E5520 .

Samsung gewährt auf das Tablet eine zweijährige Garantie, wobei diese für das Netzteil sowie den integrierten Akku auf lediglich 6 Monate eingeschränkt wird.
Da das Tablet weder einen Lagesensor besitzt noch die Darstellung manuell ins Hochformat gedreht werden kann, ist eine Benutzung des Geräts ausschließlich im Querformat möglich. Dies kann bei manchen Apps zu Darstellungsproblemen führen, da einige dennoch im Hochformat – und damit stark skaliert – angezeigt werden. Durch die schieren Ausmaße des Geräts bleiben die Apps aber auch dann noch gut bedienbar.

Samsung installiert auch bei seinem größten Tablet-Spross seine hauseigene Tastatur, welche jedoch mit einem modifizierten Layout versehen ist. So wird der in Hülle und Fülle zur Verfügung stehende Platz für die Einblendung eines zusätzlichen Nummernblocks auf der rechten Seite genutzt – dennoch bleiben auf beiden Seiten der Tastatur breite, ungenutzte Randbereiche bestehen. Das Tippen auf den großen Tasten geht dank deren schierer Größe leicht von der Hand, mit etwas Eingewöhnung ist sogar die Eingabe mittels 10-Finger-System problemlos möglich. Schade ist lediglich, dass es aufgrund des fehlenden Vibrationsmotors kein haptisches Feedback gibt. Texte können selbstverständlich auch mit Wischgesten und Korrekturhilfen eingegeben werden.

Der Touchscreen registrierte Eingaben im Test zuverlässig, wobei er dank der äußerst großen Schaltflächen zumeist leichtes Spiel hat. Bei den selten vorhandenen, kleineren Bedienelementen war ab und an ein zweites Antippen erforderlich, um die entsprechende Aktion auszulösen. Im direkten Vergleich mit kleineren Tablets und Smartphones fällt zudem ein etwas größerer Abstand zwischen dem Display und der eigentlichen Touch-Oberfläche auf. Als störend für den Genuss von Bildinhalten könnten sich zudem die zahlreichen Fingerabdrücke erweisen, die sich im Laufe der Zeit auf dem Touchscreen tummeln.

Die einzigen physischen Tasten – die Lautstärkewippe sowie der Power Button – befinden sich an der Oberkante des Geräts. Sie besitzen zwar einen knackigen Druckpunkt, hinterließen beim Test aber einen recht klapprigen Eindruck.

Subjektiv lässt sich das Gerät zumeist sehr flüssig bedienen, allerdings ist bei manchen Animationen etwas Geduld gefragt, da ein neuer Befehl erst nach deren Ende registriert wird. Dies ist beispielsweise beim Wechsel zwischen dem Android Homescreen und der Startseite mit Video-Apps mittels Wischgeste der Fall.

Da das Gerät vorwiegend als eine Art tragbarer Fernseher konzipiert ist, könnte eine Fernbedienung in bestimmten Situationen von Vorteil sein. Grundsätzlich lassen sich Bluetooth-Tastaturen, -Mäuse und -Fernbedienungen mit dem Gerät koppeln, allerdings werden diese nicht von jeder App vollumfänglich unterstützt. Alternativ bietet Samsung ein passendes Programm namens „Galaxy View Remote“ in Apples App Store sowie Googles Play Store an. Allerdings können nicht alle aktuellen Android Geräte von dieser App profitieren, denn bei vielen der bereits von uns getesteten Modelle ist eine Installation über den Google Play Store gar nicht erst möglich – selbst bei manchem aktuellen Samsung Gerät wie beispielsweise dem Galaxy Tab S2 9.7. Der Käufer des Galaxy View kann sich somit nicht darauf verlassen, die App ohne Weiteres nutzen zu können.
Mit satten 18,4 Zoll in der Diagonalen ist das Display des Samsung Galaxy View sicherlich ein Höhepunkt des Geräts. Da die Auflösung mit Full-HD jedoch nicht höher als bei vielen kleineren Mobilgeräten ausfällt, lassen sich aufgrund der relativ geringen Pixeldichte von 120 ppi aus der Nähe noch recht mühelos einzelne Bildpunkte erkennen. Selbst beim Abstand von einer Armlänge wirkt die Darstellung von Webseiten, Schriften und Bedienelementen nicht ganz so scharf wie bei den meisten 10-Zoll-Tablets. Entfernt man sich noch etwas weiter, um zum Beispiel Filme zu schauen, wirken die Inhalte jedoch ausreichend scharf und detailliert.

Mit einer durchschnittlichen Maximalhelligkeit von 435 cd/m² beim Anzeigen einer weißen Fläche holt sich das Galaxy View den Spitzenplatz in der Vergleichsgruppe. Der Maximalwert von 468 cd/m² ändert sich nur unwesentlich auf 473 cd/m², sobald wir auf einer Fläche mit gleichmäßig verteilten hellen und dunklen Bereichen messen (Average Picture Level/APL 50). Aktiviert man allerdings den Helligkeitssensor, so sinkt die maximale Luminanz auf 427 cd/m². Aufgrund des höchsten Schwarzwertes im Vergleich ist der Kontrast des Panels mit 821:1 bestenfalls durchschnittlich. Weniger gefallen haben auch die mit 80 % relativ ungleichmäßige Ausleuchtung sowie das wahrnehmbare Backlight Bleeding (siehe Bild). Dieses fällt jedoch nur in abgedunkelten Räumen bei relativ hoher Displayhelligkeit und dunklen Bildinhalten wirklich auf – gerade bei einem für den Videokonsum ausgelegten Gerät ist dies jedoch besonders schade. Gut ist hingegen, dass die Hintergrundbeleuchtung stets flackerfrei ihren Dienst verrichtet.
Hinsichtlich der Farbdarstellung gelingt dem Galaxy View mit einer durchschnittlichen DeltaE-Abweichung von 5 (Mischfarben) sowie 5,8 (Graustufen) nur eine mittelmäßige Leistung (Idealbereich je . Zwar ermitteln wir insbesondere bei günstigen Notebooks häufig noch deutlich schlechtere Werte, dass aber auch beim Testgerät noch Luft nach oben wäre, zeigen Apples iPad Pro 12.9 sowie Microsofts Surface Pro 4 sowie die mit AMOLED-Displays bestückten Samsung Geräte Galaxy S5 Neo und Galaxy Tab S2 9.7. Mit 7.676 K (Idealwert 6.500 K) fällt die Farbtemperatur des Displays zudem etwas zu hoch aus, was sich im Alltag jedoch nicht negativ bemerkbar macht. Beim Schauen von Filmen kann diese Einstellung sogar für einen subjektiv besseren Bildeindruck sorgen, weshalb bei anderen Mobilgeräten mit wechselbaren Farbmodi das Kino-Setting zumeist auch mit einer kühleren Farbdarstellung einhergeht. Akku Dell Latitude E6320 .
Trotz seiner vergleichsweise hohen Maximalhelligkeit hat das Display im Freien mit dem starken Umgebungslicht sowie den deutlich wahrnehmbaren Spiegelungen zu kämpfen. Der Einsatz im Schatten ist dennoch möglich, sofern Reflexionen vermieden werden.
Hinsichtlich der Blickwinkelstabilität zeigt sich der Bildschirm des Galaxy View von seiner Schokoladenseite: Selbst bei flachen Betrachtungswinkeln gibt es keine Farbinvertierungen, und auch die Helligkeit nimmt nur geringfügig ab. Allerdings setzt beim Blick von schräg oben oder unten ein IPS-Glow-Effekt ein, durch den sich dunkle Bildbereiche großflächig aufhellen.
Im Inneren des Galaxy View arbeitet Samsungs hauseigener Exynos 7580 Octa SoC, der auf 8 jeweils mit 1,6 GHz getakteten Cortex-A53-Kernen basiert und auf 2 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Für die Grafikausgabe ist eine Mali-T720 MP2 GPU verantwortlich, die auch neuere Standards wie OpenGL ES 3.1 beherrscht.

Unsere Benchmarks zeigen, dass sich die Peformance des Testgeräts in etwa auf dem gleichen Level bewegt wie die des mit den gleichen Komponenten bestückten Smartphones Samsung Galaxy S5 Neo. Beim Geekbench 3 kann das Tablet im Multi-Core-Test mit 13 % allerdings einen signifikanten Vorsprung herausholen, der möglicherweise auf die etwas bessere Wärmeableitung innerhalb des größeren Gehäuses zurückzuführen ist. Im Gegenzug muss es sich beim Web-Test von Basemark OS II dem kleineren Smartphone deutlich geschlagen geben.

Dass es sich beim Exynos 7580 Octa jedoch nur um Mittelklasse-Hardware handelt, zeigt sich vor allem im Vergleich zu den bereits erwähnten Tablet-Modellen, welche das Galaxy View in nahezu allen Tests deutlich übertreffen. Besonders groß ist der Abstand im Bereich der Grafik-Benchmarks: So erreicht beispielsweise das Samsung Galaxy Tab S2 9.7 beim Ice Storm Unlimited Test von 3DMark (2013) als nächst schnelleres Gerät bereits einen um 75 % höheren Graphics Score, das teurere iPad Pro 12.9 deklassiert das Testgerät mit einem fast sieben Mal so hohen Ergebnis sogar mehr als deutlich.
Bei den Browser-Tests zeigt sich ein ähnliches Bild wie bereits im vorherigen Abschnitt, wobei das Galaxy View im Vergleich zum Smartphone Galaxy S5 Neo stets leicht die Nase vorne hat. Der deutliche Rückstand zu den anderen Tablets ist jedoch auch hier unübersehbar.

Auch subjektiv geht dem Galaxy View beim Browsern auf komplexen Webseiten ab und an die Puste aus, sodass fühlbare Wartezeiten beim Seitenaufbau entstehen. Wer gelegentlich mit kleineren Pausen leben kann, der dürfte mit der gebotenen Leistung jedoch problemlos zurechtkommen. Beim Surfen gefällt zudem, dass sich das Gerät in der liegenden Position auch gut auf dem Schoß bedienen lässt.
Der 32 GB fassende interne Flash-Speicher hat laut AndroBench 3 ähnlich hohe Transferraten zu bieten wie die in den beiden Konzernbrüdern Samsung Galaxy S5 Neo und Galaxy Tab S2 9.7 verbauten Chips. Letzteres kann sich allerdings beim Lesen von Daten – vermutlich aufgrund des schnelleren Prozessors – etwas absetzen. Lenovos Yoga Tab 3 Pro 10 hält mit dem Dreigespann gut mit, fällt allerdings beim sequenziellen Lesen letztendlich klar zurück. Im Basemark OS II werden die Karten neu gemischt: Hier landet das Testgerät im Mittelfeld, während die beiden anderen Samsung Modelle die letzten Plätze belegen.

Einen wirklich guten Job macht der integrierte microSD-Karten-Leser des Galaxy View: Zwar reizt das Tablet mit 51,02 MB/s beim Schreiben von Daten bzw. 77,95 MB/s beim Lesen unsere Referenzkarte nicht vollständig aus (Toshiba Exceria Pro M401, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s), dennoch handelt es sich gerade angesichts des verbauten Mittelklasse-SoC um eine tolle Leistung.
Im Gaming-Betrieb kommt die in den SoC integrierte Mali-T720 MP2 GPU zum Zuge, die trotz der eher mäßigen Ergebnisse im 3DMark (2013) sowie GFXBench für erstaunlich flüssige Bildraten bei anspruchsvollen Spielen wie Asphalt 8 (high: 29 fps) oder Real Racing 3 (high: 35 fps) sorgt – Leistungsreserven sind jedoch kaum vorhanden. Aufgrund der großen Bildfläche wirkt die gebotene Grafik allerdings bei Weitem nicht so beeindruckend wie dies bei kleineren Geräten der Fall ist. Mangels Bewegungssensoren muss in Spielen zudem auf virtuelle Steuerungselemente zurückgegriffen werden, wobei hierfür dank des großen Displays viel Raum zur Verfügung steht. Alternativ kann ein Gamepad oder eine Tastatur via Bluetooth verbunden werden.
Da das Samsung Galaxy View durch sein hohes Gewicht von 2,65 kg wohl nur selten direkt in der Hand gehalten wird, spielt die Wärmeentwicklung im Vergleich zu kleineren Tablets eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch erwärmt sich das Gerät unter Last lediglich punktuell auf vollkommen unbedenkliche 41,2 °C. Interessant ist allerdings, dass auch im Idle-Betrieb noch Werte von knapp 40 °C messbar sind. Dies lässt den Schluss zu, dass ein Großteil der Wärme nicht durch den SoC, sondern durch das Display erzeugt wird. Akku Dell Latitude E5420 .

Um das Verhalten der Komponenten unter andauernder Last zu überprüfen, haben wir den Akkutest von GFXBench ausgeführt, der den T-Rex-Test dreißigmal in Folge startet und dabei die gebotene Leistung sowie den Batterieverbrauch protokolliert. Hierbei zeigte sich durch stetig fallende Frame-Raten ein kontinuierlicher Leistungsabfall, der sich jedoch mit rund 6 % in einem akzeptablen Bereich bewegt.
Die beiden zwischen der Rückseite des eigentlichen Tablet-Gehäuses und dem Standfuß verbauten Lautsprecher klingen im Vergleich zu den meisten Lösungen in anderen Mobilgeräten durchaus ordentlich, können jedoch subjektiv nicht an die beispielsweise in Fernsehern üblicherweise verbauten Komponenten heranreichen. Dies zeigt auch unser Pink-Noise-Diagramm, bei dem die Bereiche unterhalb von 300 Hz sowie oberhalb von etwa 3.000 Hz deutlich unterrepräsentiert sind. Auch subjektiv schwächeln die Lausprecher vor allem im Tief- und Hochtonbereich, zudem beginnen sich bei höheren Lautstärken einzelne Klänge zu vermischen, sodass eine differenzierte Wahrnehmung kaum noch möglich ist. Mit 89,46 dB(A) genügt die maximale Lautstärke auch für die Beschallung mittelgroßer Räume. Insgesamt hätte man gerade angesichts der Konzeption des Testgeräts als Medien-Player aber noch etwas leistungsfähigere Lautsprecher erwarten können.

Alternativ kann die Tonausgabe über Kopfhörer erfolgen, die an die 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden. Im Test war der Klang hierbei unauffällig, Störgeräusche waren nicht feststellbar. Bei Bedarf lässt sich die Tonausgabe zudem mittels der Optionen „Adapt Sound“ und „SoundAlive+“ auf den persönlichen Geschmack des Nutzers anpassen.
Dass das Testgerät mindestens eine Nummer größer als die Vergleichsgeräte ausfällt, zeigt sich auch am deutlich höheren Energiebedarf. Die große Differenz zwischen minimalem und durchschnittlichem Idle-Verbrauch zeugt zudem vom Energiehunger der Display-Hintergrundbeleuchtung. Aber auch unter Last zieht das Galaxy View immer noch 37 % mehr Strom aus dem Akku als das deutlich leistungsfähigere Apple iPad Pro 12.9.

Wieder befüllen lässt sich der Energiespeicher nicht über den Micro-USB-Port, sondern ausschließlich über das beiliegende 40-Watt-Netzteil, das einen gesonderten Anschluss besitzt. Für eine vollständige Ladung werden so rund dreieinhalb Stunden benötigt.
Obwohl der Energieverbrauch des Samsung Galaxy View im Vergleichsumfeld mit Abstand am höchsten ausfällt, kann die Ausdauer des Testgeräts überzeugen. Grund hierfür ist der mit 64,6 Wh besonders große Akku, der im praxisnahen WLAN-Test eine Laufzeit von 8 Stunden und 41 Minuten ermöglicht. Damit liegt das Galaxy View noch vor dem deutlich zierlicheren Galaxy Tab S2 9.7 oder Microsofts Surface Pro 4, muss sich jedoch insbesondere Apples iPad Pro 12.9 klar geschlagen geben. Samsung wirbt darüber hinaus mit bis zu 8 Stunden Akkulaufzeit beim Abspielen von Videos – bei unserem Big-Buck-Bunny-Test wird dieser Wert mit 8 Stunden und 54 Minuten sogar noch deutlich übertroffen. Allerdings können hier die kleineren Vergleichsgeräte mit einem noch größeren Durchhaltevermögen glänzen. Unter maximaler Last und im Idle-Betrieb platziert sich das Galaxy View im Mittelfeld.

Wer noch etwas mehr Laufzeit aus dem Akku quetschen möchte, kann den Energiesparmodus aktivieren, welcher die CPU-Leistung, die Bildschirmhelligkeit sowie die Bildwiederholfrequenz reduziert. Wie bei aktuellen Samsung Geräten üblich wird unabhängig von den Einstellungen bei einem Akkustand von 5 % das Display stark gedimmt, ohne dass dies vom Nutzer verhindert werden könnte. Dieser Kniff dürfte sich auch positiv auf die ermittelten Akkulaufzeiten auswirken.

Samsungs Galaxy View ist ein außergewöhnliches Tablet, dessen primäres Merkmal der extrem große 18,4-Zoll-Touchscreen ist. Diesem Aspekt hat sich jedoch die weitere Funktionalität rigoros unterzuordnen: So leidet unter dem hohen Gewicht, den wuchtigen Abmessungen sowie dem nicht ohne Weiteres demontierbaren Standfuß einerseits die Mobilität, andererseits ist die Funktionalität des Gerätes durch die alleinige Verwendbarkeit im Querformat sowie das Fehlen einer rückseitigen Kamera eingeschränkt. Trotz der ordentlichen Stabilität kann das Gehäuse zudem aufgrund der verwendeten harten Kunststoffmaterialien sowie der klapprigen Tasten kaum Sympathien gewinnen.

Auch die von Samsung speziell für das Galaxy View vorgenommenen Software-Anpassungen erweisen sich nicht immer als sinnvolle Ergänzung zur vorhandenen Android Bernutzeroberfläche. So ist die mit einem separaten Nummernblock ausgestattete Tastatur zwar durchaus gelungen, die neue Startseite mit kachelartiger App-Übersicht wirkt jedoch nicht zu Ende gedacht: Weder können hier vom Nutzer neue Dienste hinzugefügt werden, noch besteht die Möglichkeit, fehlerhafte Verknüpfungen zu entfernen.

Positiv fielen hingegen das flotte WLAN-Modul, die schnelle Anbindung des microSD-Karten-Slots sowie die trotz des riesenhaften Bildschirms noch sehr ordentlichen Akkulaufzeiten auf. Das Gerät eignet sich somit hauptsächlich für Multimedia-Fans, die auf der Suche nach einem begrenzt transportablen Video-Streaming-Gerät sind, das sich dank großer Schaltflächen leicht bedienen lässt und ab und an auch abseits einer Steckdose betrieben werden soll – eine vermutlich eher kleine Zielgruppe. Akku Dell Latitude E6420 .

Durch das hohe Gewicht sowie die großen Abmessungen des Samsung Galaxy View richtet sich das Tablet vorwiegend an Käufer, die für einen besonders großen Touchscreen bereit sind, Einschränkungen in der Funktionalität und Portabilität hinzunehmen.

Wer mit einem wesentlich kleineren Bildschirm zurechtkommt, der erhält mit Samsungs Galaxy Tab S2 9.7 ein leistungsstärkeres, wesentlich leichteres und zugleich hochwertigeres Gerät mit einem guten AMOLED-Display zu einem niedrigeren Preis.

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02/08/2016

Asus Notebook Akku N51VF Preisvergleich

Die mobile Workstation Dell Precision 3510 ist ein günstiges Einsteigermodell mit vielen positiven Eigenschaften. Warum die Testkonfiguration unter dem Strich dennoch nicht überzeugt, lesen Sie in folgendem Testbericht.
Dell ist eine der ersten Adressen, bei der man sich umschaut, wenn die Anschaffung einer neuen mobilen Workstation ins Haus steht. Dass dieses Vorhaben hier wie bei anderen Herstellern kein billiges Unterfangen wird, liegt in der Natur der Sache. Mobile Workstations sind leistungsstarke Business-Geräte, die neben einer umfangreichen Schnittstellenausstattung vor allem durch vielfältige Support-, Garantie- und Wartungsoptionen auf sich aufmerksam machen. Dazu kommen oft sehr individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, um sein neues Arbeitsgerät perfekt an die persönlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Das Dell Precision 3510 ist derzeit eine der günstigsten Möglichkeiten, an ein aktuelles Arbeitsgerät dieser Notebook-Klasse zu gelangen. Unser Testgerät verfügt über eine Intel Core i7-6700HQ Quadcore-CPU, 16 GB DDR4-RAM, AMDs FirePro W5130M-Grafik, eine 256-GB-NVMe-SSD und ein mattes TN-HD-Display. Der Preis beträgt zum Testzeitpunkt in Dells Online-Shop ca. 1.900 Euro (brutto), die Serie ist ab etwa 1.400 Euro zu haben. Die Straßenpreise bei den Händlern beginnen bei knapp 1.300 Euro.
Das Gehäuse der Dell Precision 3510 Workstation entspricht den aktuellen Latitudes der 5000er Serie und bietet damit die gleichen hervorragenden Business-Eigenschaften. In dezenten Schwarz- und Grautönen legt das Arbeitsgerät die oft gewünschte Zurückhaltung an den Tag und bietet damit die besten Voraussetzungen, sich voll und ganz auf das nächste Projekt konzentrieren zu können.

Die Baseunit ist sehr verwindungssteif, die Handballenablage fest, und die Displayscharniere halten den Bildschirm sehr gut in Position. Überdurchschnittlich stabil zeigt sich auch der Displaydeckel, der sich mit angemessenem Zug und Gegenzug nur wenig verformen lässt. Das Testgewicht beträgt recht moderate 2.420 g, wobei man das klobige Netzteil (610 g) dank der guten Akkulaufzeiten meist zu Hause lassen kann.
Ein Highlight in dieser Preisklasse ist sicherlich der vollwertige Thunderbolt-3-Anschluss. Dieser ist derzeit allerdings nicht für die i5-Modelle verfügbar, was für manchen Anwender einen nicht unerheblichen Einschnitt bedeuten dürfte. Über diese eine Schnittstelle lassen sich schnelle Thunderbolt 3-Massenspeicher mit maximal 40 Gbit/s, USB 3.1 Gen.2- Laufwerke mit bis zu 10 Gbit/s ansprechen und externe 4k-Bildschirme mit ihrer nativen Auflösung bei 60 Hz betreiben.

Natürlich passen hier auch Dells neue Thunderbolt Docks, die zukünftig wohl die ebenfalls noch verwendbaren proprietären Dockingstations (Anschluss an der Unterseite) verdrängen werden. Ansonsten findet man hier auch noch einen analogen VGA-Anschluss und den im Consumer-Bereich etablierten HDMI-Port. Akku Asus N75SF .

Vervollständigt wird das gut positionierte Schnittstellenangebot durch drei USB-3.0-Anschlüsse, einen UHS-II-Kartenleser und den kombinierten 3,5-mm-Klinke-Audioport.
Der UHS-II-Kartenleser von Realtek ist per PCIe angebunden und liefert mit unserer Speicherkarte von Toshiba sehr gute Werte. Mit über 200 MB/s beim Lesen und 122 MB/s beim Schreiben werden die Möglichkeiten der Toshiba Exceria Pro UHS-II mit 64 GB sehr gut ausgereizt.
Die Funkausstattung deckt beim Testgerät Dualband-WLAN nach dem AC-Standard und Bluetooth 4.2 ab. Beide haben im Test einen guten Eindruck hinterlassen und mit unauffällig schnellen Datenraten gearbeitet. Ergänzend kann man sein Dell Precision 3510 bereits bei der Konfiguration oder nachträglich mit einem WWAN-Modul (etwa 115 Euro brutto) für mobiles Internet ausstatten. Die Antennen liegen bereits beim reservierten M.2-Steckplatz bereit, und die SIM-Karte lässt sich komfortabel über eine am Heck platzierte Schublade einlegen.

Ansonsten findet man natürlich auch noch den obligatorischen GigabitLAN-Anschluss, der auch eine kabelgebundene Netzwerkintegration ermöglicht. Webcam und Dual-Array-Mikrofon reichen für die üblichen Videochats aus. Die Bildqualität der Kamera ist bei guten Lichtverhältnissen passabel, quittiert eine Verschlechterung der Bedingungen, aber schnell mit zunehmendem Rauschen und verblassenden Farben.
Laut Dells Konfigurationsliste muss man sich bei der Sicherheitsausstattung scheinbar zwischen dem Fingerabdruck-Scanner und dem Smartcard Reader entscheiden. Beides gibt es wohl nicht gemeinsam in einem Gerät. Das würde auch erklären, warum unser Testgerät keinen Fingerabdruck-Scanner, aber einen Smartcard Reader verbaut bekommen hat.

Ansonsten verfügt das Dell Precision 3510 über ein Trusted Platform Modul 1.2 und die üblichen Passwort-Sicherungen auf BIOS- und Systemebene. Als handfesten Schutz vor Diebstahl kann man wie gehabt auf Kensingtons Kabelschlösser zurückgreifen, für die das Testgerät an der rechten Seite die passende Vorbereitung mitbringt.

Dell bietet wie für die entsprechende Latitude-Serie ein recht umfangreiches Zubehörprogramm an. Ein kleinerer Akku, alte proprietäre und neue Thunderbolt-3-Docking-Stationen sowie universelles Zubehör, das nicht nur serien-, sondern auch herstellerübergreifend eingesetzt werden kann.

Die Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten sind trotz anwenderfreundlich verschraubter Unterbodenabdeckung nicht auf dem Niveau angesiedelt, wie man das zum Beispiel vom Dell Precision 7510 her kennt. Beim Blick ins Innere wird auch schnell klar, warum man in Dells Online-Konfigurator den großen 84-Wh-Akku nicht mit einem 2,5-Zoll-Laufwerk oder ein 2,5-Zoll-Laufwerk nicht mit einem M.2-Laufwerk kombinieren kann. Die dafür vorgesehenen Räume überlappen sich und schließen je nach Komponentenwahl die jeweils konkurrierende Komponente schlicht und einfach aus Platzgründen aus.

Ansonsten sind alle Komponenten gut erreichbar, der Akku ist verschraubt, und auch die Lüfter lassen sich im Bedarfsfall einfach reinigen. Der Arbeitsspeicher lässt sich beim Precision 3510 auf maximal 32 GB ausbauen, da hier selbst bei den Quadcores kein dritter und vierter Steckplatz verfügbar ist. Welche Komponenten man wie erreicht und austauscht, darüber kann man sich in Dells Owners Manual zum Precision 3510 informieren.
Die Herstellergarantie beträgt - wie für diese Klasse üblich - von Haus aus 36 Monate (Basic Support) und kann je nach Bedarf erweitert werden. Eine Erweiterung auf 4 Jahre ProSupport mit Vor-Ort-Service kostet zum Beispiel etwa 330 Euro zusätzlich.
Die vielschreibertaugliche Tastatur des Dell Precision 3510 verfügt über große Tasten im 19-mm-Raster und ist mit einem separaten Nummernblock ausgestattet. Die Tastaturmatte liegt fest auf, wippt nicht nach und vermittelt einen guten Druckpunkt. Die Beschriftung ist kontraststark ausgeführt und wird durch die 2-stufige Tastaturbeleuchtung angemessen unterstützt.

Das Touchpad verfügt über sehr gute Gleiteigenschaften und nimmt Eingaben sehr zuverlässig an. Die separaten Touchpad-Tasten zeigen sich beim Drücken leichtgängig und leise. Die üblichen Mehrfingergesten werden unterstützt. Im Touchpad-Treiber kann man weitere Funktionen freischalten oder verzichtbare Funktionen deaktivieren. Akku Asus N56V .

Der im Business-Bereich gern gesehene Trackpoint ist eine gute Alternative zum Touchpad und verfügt über eigene Eingabetasten oberhalb des Touchpads. Vom Komfort her erreicht diese Lösung aber nicht ganz das Niveau der ThinkPads, da die nach innen gewölbte Oberfläche kaum über die umliegenden Tasten hervorragt und somit die Bedienung etwas erschwert.

In einem Notebook von knapp 2.000 Euro - zumal es sich hier um eine mobile Workstation handelt - sollte man eigentlich ein Display angemessener Qualität erwarten können. Das trifft auf die Testkonfiguration leider gar nicht zu. Das hier verbaute TN-Panel von LG Philips kann man ohne Weiteres auch in den billigsten Einsteiger-Notebooks unter 500 Euro vorfinden. Dabei stört noch nicht einmal die geringe Auflösung mit ihren 1.366 x 768 Bildpunkten. Vielmehr ist es die Summe der übrigen Eigenschaften, die durchweg deutlich unter dem sonst üblichen Durchschnitt angesiedelt ist.
Die maximale Helligkeit erreicht am linken Displayrand 223 cd/m² und fällt in der rechten oberen Ecke auf 185 cd/m² ab. Letztendlich erreicht der Bildschirm eine befriedigende Ausleuchtung von 83 %, die allerdings nur bei einfarbigen Bildinhalten eine schwache Wolkenbildung erkennen lässt. Im Akkubetrieb bleibt die maximale Helligkeit konstant und sorgt mit der matten Oberfläche dafür, dass auch ein Außeneinsatz mit bedachter Platzwahl möglich ist.
Wirklich Spaß macht das Arbeiten mit diesem Bildschirm aber generell nicht, da weder der Kontrast (498:1) noch die darstellbaren Farben (62 % sRGB) heutige Ansprüche abdecken. Je nach Blickwinkel sind farblich schwach abgesetzte Bereiche auf Internetseiten nicht erkennbar, sondern verschwinden in einem einheitlichen Farbbrei. Entsprechend schlecht fällt auch die Farbtreue aus. Während die durchsnittlichen Werte beim Colorchecker (Mischfarben) sichtbar gedrückt werden können, treten bei den Grundfarben nach wie vor hohe Abweichung mit einem DeltaE 2000 von bis zu 8,5 (Blau) auf.
Aber selbst dieser Wert ist nur in einem eng begrenzten Winkel vor dem Bildschirm gültig. Bereits geringe Abweichungen von der idealen Sitzposition vor der Bildschirmmitte sorgen für eine Veränderung der Bildinhalte. Helligkeit, Kontrast- und Farbdarstellung verschlechtern sich und können je nach Displayneigung in ein starkes Invertieren oder Ausbleichen übergehen.

Unter dem Strich ist das hier verbaute Display nicht mehr zeitgemäß. Selbst in einem billigen Einsteiger-Notebook wünscht man sich eine solche Anzeige heutzutage nicht mehr. Auch wenn Dell dieses Panel als günstige Einstiegslösung offeriert, so passen die Eigenschaften erst recht nicht zur anvisierten, professionell arbeitenden Zielgruppe.

Das Dell Precison 3510 verfügt in der Testkonfiguration über eine solide Leistungsausstattung. Mit leistungsstarker Intel Core i7-6700HQ-CPU, 16 GB RAM und schnellem M.2-NVMe Solid State Drive dürften viele Anwender glücklich werden. Eine klare Abgrenzung gegenüber den leistungsstärkeren Dell-Precision-7510-Workstations erfolgt beim Dell Precison 3510 über die Grafikeinheit. Hier hat man keine Wahl, sondern wird immer mit AMDs FirePro W5130M beliefert.
Der Intel Core i7-6700HQ Vierkerner ist ein leistungsstarker Prozessor, der dank Hyperthreading und TurboBoost immer die für die jeweilige Anforderung bestgeeignete Arbeitsweise einsetzen kann. Single-Thread-Anwendungen profitieren von den hohen Taktraten von bis zu 3.500 MHz, und die Multithread-Software kann bis zu 8 Threads gleichzeitig befeuern.

Bei den Benchmarks positioniert sich der Prozessor etwas hinter der ebenfalls für das Precision 3510 erhältlichen Intel Xeon E3-1505-CPU. Mit Leistungsunterschieden zwischen 20 und 9 Prozent fällt der Verzicht aber recht moderat aus. Grundsätzlich würde man eh aus anderen Gründen zum Xeon Prozessor greifen. Dazu gehören eine verbesserte Dauerlast-Performance und die Verwendung eines ECC-Speichers, der mit seiner Fehlerkorrektur bei last- und speicherintensiven Anwendungen eine verbesserte Stabilität und Genauigkeit verspricht. Ob die überschaubaren Leistungsvorteile der Xeon CPU beim Dell Precision 3510 letztlich zum Tragen kommen, scheint ungewiss.

Beim Stresstest fällt nämlich der Prozessortakt der Intel Core i7-6700HQ schon nach etwa einer Stunde mit 2.300 MHz deutlich unter den Basistakt von 2.600 MHz. HWinfo zeigt hier Kerntemperaturen von bis zu 99 °C an. Dass hier kühlungstechnisch noch Spielraum besteht, ist daher eher unwahrscheinlich. Dauerhaft mit angezogener Handbremse fährt in diesem Szenario eh schon die AMD FirePro W5130M, die laut GPU-Z mit nur 475 MHz rechnet.
Die Systemleistung des Testgeräts profitiert im Anwendungsbereich durch eine ausgeglichene Komponentenbestückung. Ausbremsende Faktoren können abseits der verbauten Prozessor- und Grafikeinheiten nicht ausgemacht werden. Die 16 GB DDR4-RAM sind auf zwei Module verteilt und arbeiten im Dual-Channel-Modus.

Für besonders kurze Reaktionszeiten sorgt das flotte Solid State Drive. Dieses könnte höchstens etwas mehr Speicherplatz aufweisen, da man kein zweites Laufwerk integrieren kann. Unter dem Strich reichen die in den Benchmarks erzielten Ergebnisse, um sich mal eben vor die etablierte Konkurrenz zu setzen. 5.258 Punkte beim PCMark 8 Work Test ist ein sehr gutes Ergebnis.
Neben der fest vorgegebenen Grafikeinheit ist die Speicherbestückung ein weiterer wichtiger Punkt, in dem sich das Dell Precision 3510 von möglichen Alternativen unterscheidet. Obwohl grundsätzlich ein Steckplatz für ein M.2-Laufwerk und ein Bereich für ein 2,5-Zoll-Laufwerk vorhanden sind, lassen sich nicht beide Speicheroptionen gleichzeitig integrieren. Wegen der beengten Platzverhältnisse im Gehäuse überlappen sich beide Bereiche, sodass man sich hier letztlich zwischen den beiden Varianten entscheiden muss. Wenn man hier irgendwann den Speicherplatz erhöhen möchte, muss man das vorhandene Laufwerk ersetzen oder auf externe Lösungen ausweichen.

Die im Testgerät verbaute Samsung SM951 ist per PCIe angebunden und versteht sich auf das NVMe-Protokoll. Mit Datenraten von knapp 1.900 MB/s und kurzen Zugriffszeiten sorgt diese Speicherlösung für ein hohes Geschwindigkeitsgefühl beim Starten von Programmen, Verschieben von Ordnern und Kopieren von Dateien.
Neben der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics 530 ist die mobile Workstation generell mit einer dedizierten professionellen Grafikeinheit ausgestattet. Mit einem speziellen BIOS, eigenen zertifizierten Treibern und optimierter Hardware grenzt sie sich deutlich von den Consumer-Chips der Radeon Serie ab. Akku Asus X53E .

AMDs FirePro W5130M gehört im professionellen Bereich zu den Mittelklasse-GPUs und konkurriert in erster Linie mit Nvidias Quadro M1000M. Laut Datenblatt erreicht sie einen Kerntakt von bis zu 925 MHz und verfügt über 2 GB GDDR5-Grafikspeicher. Dieser ist über einen 128 bit breiten Speicherbus angebunden und läuft mit bis zu 1.000 MHz.

Im professionellen Bereich testen wir die Leistungsfähigkeit der GPUs mit den SPECviewperf.11 und SPECviewperf. 12 Benchmarks. Hier werden im Wesentlichen die Einsatzgebiete CAD, CAM, Geologie und ein medizinisches MRT abgehandelt. Bei den meisten Teilsequenzen kommen OpenGL Optimierungen zum Einsatz, die von den speziellen Profi-Treibern profitieren. In diesen Einsatzgebieten können sich die professionellen Lösungen meist deutlich von den Grafikchips der Radeon und Geforce Serien absetzen. Zum Vergleich haben wir in den Balkendiagrammen auch eine Nvidia Geforce GTX 960M mit aufgeführt.

Innerhalb der professionellen Vergleichsgruppe zeigen die Ergebnisse, dass sich die AMD FirePro W5130M im Dell Precision 3510 in allen Testsequenzen der Nvidia Quadro M1000M deutlich geschlagen geben muss. Zum einen hat Nvidia mit dem Umstieg auf die Maxwell Architektur einen großen Schritt vollzogen und ein ordentliches Leistungsplus generiert. Zum anderen arbeitet AMDs FirePro im Dell Precision 3510 oft mit angezogener Handbremse.

Die von uns beobachteten Taktraten liegen unter Last oft weit von den maximal möglichen 925 MHz entfernt. Im Stresstest fällt die Taktung nach wenigen Sekunden zunächst auf 675 MHz, um danach recht schnell auf dauerhafte 475 MHz weiter abzusinken. Selbst diese Maßnahme hält die Emissionen nur für etwa 1 Stunde im Zaum, da sich danach auch die CPU-Geschwindigkeit unter den Basistakt von 2.600 MHz bewegt.

Hier scheint Dell aus thermischen Gründen im recht schlanken Latitude Gehäuse Sicherheitsgrenzen eingezogen zu haben, um letztlich die Hitze- und Geräuschentwicklung in angemessenen Grenzen halten zu können. Unter dem Strich reicht die Performance zwar, um sich gegenüber der AMD FirePro W4190M aus dem HP ZBook 15u G3 behaupten zu können, andererseits rechnet Nvidias Quadro M1000M beim SPECviewperf. 12 oft doppelt so schnell.
Neben den OpenGL optimierten Profianwendungen gehört zum Haupteinsatzgebiet auch übliche DirectX Software. Hier zeigt sich das gleiche Bild wie bei den Profitests: Die Leistungsfähigkeit fällt gegenüber der Nvidia Konkurrenz auch hier deutlich zurück. Je nach Testsequenz haben wir eine Minderleistung von 15 bis 60 Prozent ermittelt. Beim 3DMark Cloud Gate werden zum Beispiel gerade mal 14.502 Punkte erzielt, während Nvidias Quadro M1000M im schlanken Dell Precision 5510 23.777 Punkte erreicht.

Obwohl die AMD FirePro W5130M beileibe keine Spielgrafik sein will, reicht die Performance durchaus für das eine oder andere Spielchen zwischen zwei Meetings aus. Da der verbaute Bildschirm eh nur 1.366 x 768 Bildpunkte darstellen kann, ist es durchaus möglich, so manchen Qualitätsregler etwas noch oben zu ziehen. Ansonsten reicht die Rechen-Power der Profigrafik für mittlere und je nach Titel auch hohe Qualitätseinstellungen. Die Full-HD-Tests haben wir mit Hilfe eines externen Bildschirms durchgeführt.

Weitere Testergebnisse zur AMD FirePro W5130M und zur Nvidia Quadro M1000M findet man in unserer umfangreichen Spiele-Benchmarkliste.
Das Dell Precision 3510 arbeitet in vielen Situationen lautlos oder sehr leise. Unter mittlerer Last arbeitet das Kühlsystem mit 38,1 dB(A) aber schon deutlich hörbar. Positiv zeigt sich hier, dass dieser Schalldruckpegel erst nach ein paar Minuten erreicht wird, und kurze Lastphasen vom Lüfter nahezu unberücksichtigt bleiben. Im Gegenzug reduziert sich die Lüfterdrehzahl nach Wegfall einer längeren Rechenlast wieder recht schnell und belastet den Anwender nicht mit unnötig langen Nachlaufzeiten. Akku Asus G73JH .

Die Maximallautstärke haben wir bei voller Auslastung von CPU und GPU gemessen. Der Schalldruckpegel erreicht dann bis zu 44,4 dB(A) und kann auf Dauer schon störend wirken. Die Geräuschcharakteristik zeigt sich hier wie auch bei den anderen Lastphasen unauffällig und ist frei von hochfrequenten oder pulsierenden Emissionen.
Bei wenig Last bleibt das Gehäuse mit maximal 31,5 °C am zentralen Unterboden recht kühl. Unter Volllast kommt das recht schmale Gehäuse zumindest stellenweise an seine Grenzen und gibt am Unterboden bis zu 59,4 °C an die Umwelt ab. Direkt am Luftausgang haben wir sogar 66,9 °C gemessen. Neben den durch HWinfo angezeigten CPU-Temperaturen zeigt sich hier ein weiteres Indiz, das für ein Erreichen der thermischen Grenzen des Gehäuses und des Kühlsystems spricht. Reserven für leistungsstärkere Komponenten scheinen hier nicht mehr gegeben zu sein.
Die im Dell Precision 3510 frontseitig verbauten Lautsprecher liefern einen höhenlastigen Sound mit wenig Mitten und Bässen. Die Maximallautstärke erreicht unverzerrte 76 dB(A) und dürfte für kleinere Präsentationen ausreichen. Der 3,5-mm-Klinke-Anschluss vereint Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang. Ältere Headsets mit separaten Kabeln benötigen einen Adapter. Externe Boxenlösungen können zum Beispiel per USB oder Bluetooth integriert werden.
Die Leistungsaufnahme bewegt sich beim Dell Precision 3510 in der Testkonfiguration zwischen 4,2 Watt und 92,2 Watt. Mit ausgeschaltetem Display kann der Minimalverbrauch sogar auf 2,5 Watt gedrückt werden. Mit praxisgerechten Einstellungen (Funk an, Displayhelligkeit 150 cd/m², ausgeglichenes Profil) bleibt die Leistungsaufnahme im Betrieb mit etwa 8 Watt recht zurückhaltend. Das sind gute Voraussetzungen für den mit 84 Wh üppig bemessenen Akku. Alternativ bietet Dell eine kleinere Variante mit 62 Wh an, die auch zwingend erforderlich ist, um ein 2,5-Zoll-Laufwerk anstelle der M.2-SSD zu integrieren.
Die im Test erzielten Akkulaufzeiten sind für eine mobile Workstation fast schon phänomenal. Neben gut abgestimmten und sparsamen Komponenten, die im Leistungsbereich zudem etwas gedrosselt werden, wirkt sich hier natürlich der kapazitätsstarke Akku äußerst positiv aus.

Insgesamt sind mit der Testkonfiguration Laufzeiten zwischen 19 Stunden (im Lesemodus bei minimaler Displayhelligkeit und ausgeschalteten Funkmodulen) und knapp 2 Stunden (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit, Funk an, Höchstleistungsprofil) möglich. Mit üblichen Einstellungen (150 cd/m², ausgeglichenes Profil) kann man in der Praxis mit einer Arbeitszeit von um die 9 bis 10 Stunden rechnen.

Das Laden des Akkus geht bis 90 % mit 1:39 Stunden recht schnell, nimmt sich für die letzten 10 % allerdings noch mal weitere 45 Minuten.
Das Dell Precision 3510 ist ein sichtlich auf Mobilität getrimmtes Arbeitsgerät. Mit relativ schlanker Linie, langen Akkulaufzeiten und robustem Gehäuse bietet es sich für einen Einsatz im Außendienst geradezu an. Weitere Vorteile dieser mobilen Workstation zeigen sich im Bereich der gelungenen Schnittstellenausstattung und der verfügbaren Garantie- und Support-Optionen.

Auch preislich ist die Serie angemessen positioniert und bietet einen preiswerten Einstieg in die Welt der mobilen Workstations.

Im entscheidenden Kernbereich, der Rechenleistung, muss man bei diesem Modell jedoch erste Einschnitte hinnehmen. Die Leistungsfähigkeit reduziert sich unter anhaltender Last stetig, und die Emissionen erreichen in diesem Zustand einen teils unangenehmen Bereich. Ebenfalls suboptimal stellen sich die Aufrüstmöglichkeiten und die generelle CAD-Performance dar. Hier hat so manches Konkurrenzmodell einfach mehr zu bieten. Akku Asus N51VF .

Während man diese Nachteile je nach Anspruch und Einsatzgebiet noch gut in Kauf nehmen kann, dürfte das im Testgerät verbaute Display bei kaum einem Anwender auf Gegenliebe stoßen. Wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein professionell ausgerichtetes Arbeitsgerät handelt, dann passen Auflösung, Helligkeit, Kontrast, Farbraumabdeckung, Ausleuchtung und Blickwinkelstabilität sicherlich nicht zum Anspruch der anvisierten Klientel.

Zum Glück hat Dell bei den angebotenen Konfigurationsmöglichkeiten im Online-Shop noch die eine oder andere Display-Alternative parat, die dieses Manko bereits vor dem Kauf beheben kann und unter dem Strich dann doch wieder versöhnlich stimmt.

09:18 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)