Blogs DHNET.BE
DHNET.BE | Créer un Blog | Envoyer ce Blog à un ami | Avertir le modérateur

30/07/2016

Neuer Laptop Akku Ersatzakku Dell Latitude D620

Dells Consumer-Serie Inspiron 13 7000 hat Nachwuchs bekommen. Das jüngste Convertible im kompakten 13-Zoll-Format für rund 1.000 Euro setzt das bewährte Gehäusekonzept fort und beheimatet aktuelle Skylake Hardware sowie eine SSD. Technisch überzeugt der Silberling, Eingabegeräte und Bildschirm sind aber nicht ganz frei von teilweise ärgerlichen Schwächen.
Dell präsentiert ein Convertible im 13-Zoll-Format, das sich dank seines 360-Grad-Scharniers sowohl als normales Notebook als auch als Tablet verwenden lässt. Der Akrobat stammt aus der Inspiron 13 2-in-1 7000 Serie, die hierzulande schon zum Testzeitpunkt nicht mehr online direkt von Dell bezogen werden konnte, sodass die üblichen Konfigurationsmöglichkeiten entfallen und man sich mit den wenigen Varianten begnügen muss, die bei (Online-)Händlern verfügbar sind. Welche Auswahl bei den Kernkomponenten Dell ursprünglich anbieten wollte bzw. angeboten hat, kann man diesem englischen PDF-Dokument entnehmen. Die Preise für die verschiedenen Varianten lagen im Testzeitraum bei einem großen Berliner Preisvergleich zwischen rund 600 und 1.100 Euro.

Unser Testgerät gehört zu den gehobeneren Ausführungen und bringt neben einem smarten Intel Core i7 und 8 GB RAM eine 256 GB fassende SSD mit. Eine dedizierte Grafikkarte wird (wohl schon aus Platzgründen) in der gesamten Serie nicht angeboten, hier kommt stets eine in die CPU integrierte Intel HD Grafik 520 zum Zuge, die sich den Hauptspeicher mit der CPU teilen muss. Der spiegelnde Touch-Bildschirm bietet Full-HD-Auflösung und basiert auf der potenziell überlegenen IPS-Technologie. Eine Besonderheit stellt der mitgelieferte und im Gehäuse versenkbare Stylus dar.

Bei der Auswahl der Vergleichs-Convertibles für diesen Test haben wir uns bemüht, einige interessante direkte Konkurrenten ins Feld zu führen, die sich preislich nicht zu stark vom Testgerät unterscheiden und vor allem denselben Einsatzzweck abdecken. Die Kandidaten sind:
Nennenswerte Veränderungen hat das Gehäuse gegenüber den in den letzten beiden Jahren getesteten Vorgängern Inspiron 13 7347 und Inspiron 13 7348 nicht erfahren. Wieder kommen griffige, mattsilberne Oberflächen zum Einsatz, auf denen Fingerabdrücke so gut wie nicht auffallen und die in schickem Kontrast zum rückwärtigen Logo, den schwarzen Tasten und dem glänzenden, schwarzen Bildschirmrahmen stehen. Zum verwendeten Material lässt sich Dell immer noch nicht ein, sodass wir nach wie vor von Kunststoff ausgehen. Wäre es ein Metall, würde Dell sicher damit werben.

Den Sinn der den Displayrahmen umlaufenden Gummilippe vermögen wir immer noch nicht zu identifizieren, nähere Ausführungen dazu sind unter dem ersten Link des vorherigen Absatzes zu finden. Dankenswerterweise lässt sich das Convertible mit einer Hand öffnen, im Gegenzug erlauben die Scharniere aber ein für ein hochmobiles Gerät vielleicht etwas zu langes Nachschwingen des Deckels. Mit dem Halten der verschiedenen Modi gibt es keine Probleme. Unseren Verwindungsversuchen setzte die solide wirkende Base mittelstarken Widerstand entgegen und gab dabei gemäßigte Knack- und Knirschlaute von sich.

Verarbeitungsmängel wie zu breite oder unregelmäßige Spaltmaße sind nicht zu beklagen. Die Bodenplatte steht zu unserem Erstaunen etwas hervor, aber an allen Seiten gleichmäßig. Zwischen Spacetaste und Clickpad ist eine Eindellung zu ertasten, die sich dort nicht richtig anfühlt. Sehr ärgerlich (Abwertung): Der Bildschirm reagiert auf mechanische Einflüsse besonders in den Randbereichen sofort mit Bildstörungen. Das passiert auch beim alltäglichen Umgang, etwa wenn man das Convertible in einer Hand hält und dabei Druck auf den Rahmen ausübt oder auch einfach nur beim Öffnen des Gerätes bzw. Verstellen des Deckels. Etwas entschärft wird diese Phänomen durch die Tatsache, dass das Gerät wohl schon gewichtsbedingt in der Regel einen Tisch oder die Knie unter sich haben dürfte.

Das Unverzichtbare ist an Bord, wer aber Daten per Netzwerk bewegen will, ist mangels Ethernet-Port auf WLAN angewiesen. VGA ist nicht mehr so wichtig und wäre wohl schon formatbedingt kaum unterzubringen gewesen. Von den drei USB-Ports arbeitet einer noch nach dem alten Standard 2.0. HDMI liegt in der Version 1.4 vor, sodass externe 4K-Monitore nur mit 30 Hz bedient werden können. Dell bringt die Anschlüsse zugunsten der Ergonomie bei eingesteckten Kabeln und Sticks in den hinteren Bereichen der Seiten unter. Rechts gibt es einige convertible-typische Besonderheiten: Vorne sitzen der On/Off-Button und dahinter die Lautstärkewippe. Ganz hinten befindet sich der versenkte Stylus. Auffällig, aber im Grunde keine Problem: Die USB-Ports sind recht schwergängig.
Für die Messung der Performance des Kartenlesers verwenden wir unsere Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Die sehr niedrigen Lesegeschwindigkeiten von rund 24 MB/s beim Kopieren von typischen, jeweils 5 MB großen jpg-Dateien auf das Notebook und rund 27 MB/s beim Einlesen einer 1-GB-Datei mit AS SSD deuten darauf hin, dass der Cardreader nur über USB 2.0 angebunden ist. Hier ist also etwas Geduld gefragt.
Da Kabel-LAN fehlt, kommt es umso mehr auf eine gute WLAN-Verbindung an. Das verbaute Modul Intel Wireless-AC 3165 (MIMO 1x1) beherrscht den ac-Standard im immer noch weit weniger strapazierten 5-GHz-Band mit einer Bruttodatenrate vom max. 433 MBit/s sowie Bluetooth 4.2 (ggf. Treiber-Update erforderlich). Mehr Tempo wäre etwa mit dem neueren Intel Dual Band Wireless-AC 8260 möglich, das statt einer zwei Antennen unterstützt, wodurch sich der theoretisch erreichbare Durchsatz verdoppelt. Akku Dell Latitude D620 .

Ebenso wie bei gefühlten 90 % aller Notebooks verzichtet der Hersteller auch beim Inspiron 13 7359 auf über das unverzichtbare Netzteil und die üblichen Benutzungs- und Garantiehinweise hinausgehendes Zubehör. Dieses Video vermittelt einen Eindruck vom Convertible und zeigt Dell Zubehör wie externe Lautsprecher und eine Tasche, das aber auch mit jedem anderen Notebook funktionieren würde.

Erfreulicherweise existiert eine mit fünf Schrauben gesicherte Wartungsklappe, die fast die gesamte Unterseite einnimmt. Die Schrauben waren einfach zu lösen, allerdings saß die Platte so fest, dass wir mit einem Hebelwerkzeug hätten arbeiten müssen, um sie anzuheben. Da es sich um ein Shopgerät handelt, wollten wir das Risiko einer Beschädigung nicht eingehen und haben unsere Bemühungen eingestellt.

In puncto Garantie sind wir uns diesmal nicht ganz sicher. Auf der eigentlich maßgeblichen deutschsprachigen Seite zum Notebook fehlen entsprechende Informationen. Ein großer deutscher Händler nennt eine "2 Jahre Bring-In-Service-Garantie (Abhol- und Reparaturservice)". Und auf der US-Seite zum Inspiron 13 ist wiederum von "1 Year Limited Warranty Plus Mail-In Service after remote diagnosis" die Rede. Laut Dell Chat, wo wir nachgefragt haben, inkludiert der Hersteller 1 Jahr Basic Support am nächsten Arbeitstag. In jedem Fall gilt in Deutschland die gesetzliche Händlergewährleistung von 2 Jahren mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten.

Beim Dell Inspiron 13 ist die Tastatur nicht versenkt, sondern von einem Wulst umgeben, der vorne im Bereich der Space-Taste abgesenkt ist. Die Konstruktion wirkt etwas schief, aber solide. Zwar lässt sich das Keyboard an einigen Stellen etwas eindrücken, beim normalen Tippen sollte das aber kaum auffallen. Im Hinblick auf den beschränkten Platz ist das Eingabegerät ein Stück schmaler ausgefallen als eine Standard-Desktop-Tastatur, ohne dass Tastengröße und -abstände darunter leiden. Gespart wurde freilich beim Format einiger "Sondertasten" wie Return. Die gummierten und flachen Keys sind einwandfrei beschriftet, verfügen nur über wenig Hub und bis auf die Space-Taste über einen leicht abgefederten Anschlag.

Wahrend es am überraschungsarmen Layout nichts auszusetzen gibt, überzeugt die zweistufige, leider etwas ungleichmäßige Beleuchtung nicht hundertprozentig. Da einige große Tasten wie Space vernehmbar klappern, eignet sich das Dell zumindest im normalen Notebook-Modus nicht für lärmempfindliche Umgebungen. Insgesamt hat das Keyboard einen ordentlichen bis guten Eindruck hinterlassen.

Das als Clickpad ohne abgesetzte Tasten ausgeführte Touchpad überzeugt zunächst durch seine ausreichend große Fläche, die leicht angeraute Oberfläche mit einwandfreien Gleiteigenschaften, eine im besten Sinne unauffällige Präzision und ein tolles Ansprechverhalten. Drag & Drop durch Doppeltipp gelang stets sicher. Leider reagierte der Zeiger teilweise nicht wie vorgesehen, wenn wir eine der Ersatz-Maustasten gedrückt hielten und gleichzeitig Streichbewegungen vollführten. Bei den Konfigurationsmöglichkeiten für Gesten mit bis zu drei Fingern ist man auf Windows-10-Bordmittel angewiesen. Die Tasten sind kurzhubig und bieten dank knackigem Druckpunkt ein prima Feedback.

Es werden bis zu zehn Berührungen gleichzeitig erkannt. Auch hier hatten wir an Genauigkeit und Reaktionsverhalten nichts auszusetzen, und zwar weder bei Benutzung der Finger noch dem nicht drucksensitiven Stylus. Auf initiale Berührungen in den äußersten Ecken reagierte der Screen allerdings meistens nicht.
Bei höherwertigen Notebooks und besonders natürlich bei Tablets legen viele Nutzer Wert auf eine hohe Blickwinkelstabilität und eine gute Farbwiedergabe, sodass eigentlich nur IPS-Panels infrage kommen, was Dell wohl ähnlich sieht. 1.920 x 1.080 Pixel ergeben verteilt auf 13,3 Zoll eine sehr ordentliche Pixeldichte von 166 ppi, die gemeinsam mit der einwandfreien Bildschärfe auch kritische Nutzer zufriedenstellen sollte. Aus Reinigungsgründen hat man sich wie bei den weitaus meisten Convertibles für eine spiegelnde Displayoberfläche entschieden.

Tablets werden oft unter wechselnden und ungünstigen Lichtverhältnissen bzw. im Freien verwendet. Das hat Apple mit seinen stets sonnenhellen iPads etwas konsequenter verinnerlicht als Dell, denn die maximale Leuchtkraft des Testgerätes ist mit nur 232 cd/m2 selbst für ein reines Notebook nur mittelmäßig bis ausreichend. Die anderen Kandidaten bis auf das Lenovo Yoga liegen bei Helligkeiten von um die 330 cd/m2, was einem Plus von mehr 40 % und damit eher mobilen Anforderungen entspricht. Unauffällig zeigt sich hingegen die gemessene Ausleuchtung, und auch mit bloßem Auge war bei einem völlig schwarzen Bild allenfalls ein minimales Durchscheinen am unteren Rand zu beobachten. Alternativ wird laut Lenovo auch ein IPS-Panel mit 1.366 x 768 Pixeln angeboten.
Da der Schwarzwert mit nur 0,28 cd/m2 angenehm niedrig ausfällt, reicht es trotz eingeschränkter Leuchtkraft noch für einen sehr guten Kontrast von 904:1. Das Acer Aspire R13 schafft in dieser Disziplin hervorragende 1.541:1, denn hier trifft ein noch etwas niedrigerer Schwarzwert auf eine erheblich höhere maximale Helligkeit. In etwa das Gegenteil trifft auf das etwas kontrastarme Lenovo Yoga zu.

Einigermaßen ernst zu nehmende Bildbearbeitung setzt eine hohe Farbraumabdeckung sowie die Farbabweichungen beschreibende DeltaE-Werte von unter 3 voraus. Die liegen im Auslieferungszustand aber bei zu hohen und für moderne IPS-Panels schon fast untypischen 6 (ColoChecker) bzw. 10 (Graustufen). Selbst der kleine und bei den weitaus meisten Bildaufnahme- und Wiedergabegeräten anzutreffende sRGB-Farbraum wird nur zu schlappen 60 % abgedeckt. Letzeres machen alle Konkurrenten im Test erheblich besser. Am ehesten ist noch das Yoga Pro 3 für Bildbearbeitung geeignet, über den Hobbybereich kommt man damit aber trotzdem nicht hinaus. Akku Dell Latitude D430 .
Gerade im Hinblick auf die verschiedenen Modi wünscht man sich bei einem Convertible ein blickwinkelstabiles Display, und Dell wird diesem Anspruch voll gerecht. Selbst für IPS-Verhältnisse bleiben Farben, Helligkeit und Kontraste auch bei kleinen Einblickwinkeln ungewöhnlich gut erhalten bzw. verschlechtern sich kaum.
i7-CPU, aber nur DDR3L-Single-Channel-RAM? Dann hätte es für unseren Geschmack auch ein i5-6200U getan. Die höheren Frequenzen des verbauten Prozessors könnten bei anspruchsvollerer Software und exzessivem Multitasking kleine Vorteile bringen, für den Office-Bereich und Multimedia gilt das nicht. Stark parallelisierte Programme wie viele aktuelle Games würden deutlich von mehr physischen Kernen profitieren. Handelsübliche Software, auch vom Kaliber eines Adobe Photoshop, wird problemlos bewältigt.
Beim verbauten Intel Core i7-6500U haben wir es mit einem sparsamen Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake Generation zu tun, dessen Basistakt von 2,5 GHz per Turbo automatisch auf bis zu 3,1 GHz angehoben werden kann. Das gilt aber nur bei Beanspruchung eines einzelnen Kernes. Werden beide belastet, ist bei 3,0 GHz Schluss. Die niedrige TDP von 15 Watt muss sich die CPU mit der integrierten GPU Intel HD 520 teilen.

Skylake kann erstmals mit DDR4-RAM umgehen, was das Testgerät (DDR3L) nicht ausnutzt. Neben den üblichen Office-Anwendungen bewältigt der Prozessor auch leistungshungrigere Software und intensives Multitasking problemlos, ist aber mit stark parallisierten Programmen wie vielen aktuellen Games überfordert. Am Cinebench-Score ändert sich im Akkubetrieb nichts.
Große Vorsprünge erarbeitet sich unser Inspiron gegenüber den mit dem etwas langsameren Core i5-6200U ausgestatteten Konkurrenten von Acer laut PCMark 8 nicht. Abgeschlagen ist wieder das Lenovo Yoga 3. Vergleicht man alle Notebooks mit dem i7-6500U und SSD, landet das Testgerät fast genau im Durchschnitt, in den allerdings auch Geräte mit dedizierter Grafikkarte mit einfließen. Subjektiv hat uns die sehr verzögerungsarme Bedienung viel Spaß gemacht.
Laut AS SSD streift die Transferrate beim sequenziellen Lesen das Limit der SATA-3-Schnittstelle von gut 500 MB/s. Die SSD im Acer Aspire R13 ist über PCI-Express angebunden und schafft fast das Doppelte. Etwas schwach fällt die Leistung beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke aus, auf die es vor allem bei OS- und Programmstarts ankommt. Die meisten aktuellen SSDs wie das Samsung Modell im Lenovo Yoga 3 Pro bewältigen hier mindestens gute 30 MB/s, die allerdings von der Lite-On im Testgerät auch nur knapp verfehlt werden. In der Praxis gilt: Hauptsache SSD.
Die Intel HD 520 ist eine in den Prozessor integrierte GPU ohne eigenen Speicher, die 2D-Aufgaben energieeffizient und anstandslos bewältigt, im 3D-Bereich aber sehr schnell an ihre Grenzen kommt. Sie profitiert stark von Dual-Channel-RAM und DDR4, beides ist beim Testgerät aber nicht gegeben. Erwartungsgemäß belegt das Dell 13 laut 3DMark 11 in Sachen Grafikleistung unter den bisher getesteten Notebooks mit dem i7-6500U einen der letzten Plätze, wird allerdings im Testfeld auch nur um höchstens 13 % überboten. Der 3DMark 2013 (Cloud Gate) schreibt den 15-Watt-Notebooks Vorsprünge von 24 bis 30 % zu. Gar nicht mithalten kann die Intel HD Grafik 5300 im insgesamt langsameren Lenovo Yoga mit seiner 4,5-Watt-CPU. Ohne Stromnetz sinkt die Performance nicht ab.
Mit einer Prozessorgrafik vom Schlage der Intel HD 520 muss man sich zumindest im 3D-Bereich stets mit älteren und/oder grafisch wenig fordernden Titeln begnügen, wenn die denn besser aussehen sollen als in den oft unansehnlichen Minimaleinstellungen. Für das ausgebremste (s. o.) Exemplar im Dell Convertible gilt das umso mehr.
Im Idle-Betrieb und auch bei sporadisch auftretender leichter Last wie beim Internetsurfen bleibt der Lüfter stumm. Steigert man die Last mittels Prime95 + FurMark auf ein praxisfernes Maß, dauert es eine ganze Weile, bis der Luftquirl mit ab und zu schwankenden, nicht hart abgestuften Drehzahlen in Aktion tritt. Die höchste erreichte Lautstärke äußert sich in einem eigentlich gutmütigen Rauschen, das leider von einem Sirren begleitet wird und auch aus zwei Metern Entfernung noch aus den Umgebungsgeräuschen (ruhiges Büro mit laufendem PC) herauszuhören ist. Den Tester hat das Sirren nicht weiter gestört, aber das ist subjektiv.
Im Normalbetrieb kann man sich an den komplett harmlosen Idle-Temperaturen orientieren, denn die unter Last setzen wieder ein praxisfernes Szenario voraus. Wer tatsächlich versucht, mit dem Convertible in der Hand oder auf dem Schoß Witcher 3 zu zocken, wird trotzdem nicht mit dem von uns gemessenen Höchstwert von knapp 44 °C konfrontiert. Setzt man das Convertible als Tablet ein, befindet sich die kühlere Tastatur unten.

Quält man das Dell wieder mit Prime95 und FurMark, schwanken die Kerntakte zwischen 2,3 und 2,9 GHz. Da der Basistakt von 2,5 GHz teilweise unterschritten wird, liegt leichtes Throttling vor, das in der Praxis keinerlei Auswirkungen haben sollte.
Die seitlich abstrahlenden Lautsprecher lassen wenig Freude aufkommen. Die höchste Lautstärke, in der wir die Musiktests absolvierten, reicht allenfalls für mittelgroße Räume aus. Mit den werksseitig aktivierten Tweaks präsentiert sich der Sound zwar deutlich präsenter und gefälliger als ohne, gleichwohl erzeugt die erforderliche Kompression einen gequetschten, blechernen, unnatürlichen Klang ohne echte Bässe, der Mitten und Höhen zu stark betont. Ansätze (!) von Dynamik und Räumlichkeit konnten wir bei einigen Songs durchaus beobachten. Viele Instrumente vermatschen gerne. Verzerrungen oder Lautstärkeschwankungen sind uns nicht aufgefallen.
Unnötig: Das Dell Inspiron 13 genehmigt sich auch abgeschaltet noch 0,26 Watt, im Standby sind es 0,6 Watt. Mangels Datenbasis verbietet sich ein Vergleich zwischen 13-Zoll-Convertibles mit dem i7-6500U, sodass wir einfach alle Convertibles mit demselben Format wie das Testgerät herangezogen haben. Zumindest in den drei Idle-Betriebszuständen stellt sich der Verbrauch als unterdurchschnittlich dar, unter Last liegt er im etwa Schnitt. Das Netzteil ist seiner Aufgabe stets gewachsen. Akku Dell Inspiron 6400 .
Auch hier haben wir das Problem, Äpfel mit Birnen vergleichen zu müssen, denn neben den abweichenden Akkukapazitäten haben wir es ja auch mit unterschiedlichen Motorisierungen zu tun. Auffällig ist, dass das mit einer langsameren CPU und minimal größerem Akku ausgestattete Acer Aspire R13 geringfügig kurzatmiger unterwegs ist als das Testgerät. Unser Acer Aspire Switch verliert im Hinblick auf die nur 7 Wh niedrigere Kapazität etwas zu viel. Absurd erscheinen die 46 % Rückstand des nominell sparsamsten Mitbewerbers in Gestalt des Lenovo Yoga (44 Wh) im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen). Das HP Spectre kommt auf stolze 12 Wh mehr, kann sich im selben Test aber nicht vom Dell Inspiron absetzen. Zusammengefasst kann sich das absolut sehen lassen.

04:49 Publié dans Culture | Lien permanent | Commentaires (0)

26/12/2015

Dell Studio 1747 Notebook Ersatzakku kaufen

Dells XPS 15 legt keinen glanzvollen Start hin. Wie packt die große i7/UHD-Version die beim i5/FHD-Modell erlebten Schwachpunkte an? Ein Leser spricht von einem „vollkommen anderen Notebook“. Wir auch? Sind wir am Ende des Tests doch begeistert? Update 23.12: Rückruf BIOS 1.1.14!
Nach dem Test der Einsteiger-Version haben wir uns um ein Spitzenmodell mit UHD-Display (Touch), Skylake Core i7, Samsung NVMe-SSD (512 GB) und 84-Wh-Akku gekümmert. So richtig flott wollte uns der Test nicht von der Hand gehen, Bug Fixes durch neue BIOS-Versionen und Treiber (Dell Premier Color, Intel HD Graphics) erwiesen sich immer wieder als Hemmschuh. Das ist ärgerlich, weniger für uns als Tester, sondern vielmehr für Käufer bzw. potentielle Käufer. Diese müssen sich nämlich fragen, wieso ein mit Spannung erwartetes Premium-Notebook nach dem Verkaufsstart noch so viele Bugs trägt, die dann hektisch und unter großer Verunsicherung der Käufer erst nach und nach abgestellt werden.

Gibt es bei Dell keine Qualitätskontrolle oder hat selbige angenommen, Käufer eines als „High Performance Notebook“ angepriesenen XPS 15 nehmen Akku-Throttling auf 1,6 GHz und eine fehlerhafte Turbo-Steuerung billigend in Kauf. Wer 1.600 bis deutlich über 2.000 Euro für ein Notebook ausgibt, der will auch die volle Leistung des verbauten Prozessors erleben. Wenn es denn technisch nicht gelingt, einen 45-Watt-Prozessor nebst einer GTX 960M ordentlich kühl zu halten, dann muss ein Hersteller das Projekt eines derart dünnen Laptops eben sein lassen.
usgeliefert wurde uns das XPS 15 (beide Varianten) mit der BIOS Rev. 1.1.05. Dell stellt Ende Dezember für seine Kunden das 1.1.14 zur Verfügung, es soll folgende Besserungen bringen: Verbesserung der Akkulaufzeit bei NVMe Konfigurationen (devSleep-Bug)
Wir hatten es im Test festgestellt, BIOS 1.1.14 hat keinen Einfluss auf höhere Laufzeiten. Jetzt ruft Dell sein – bis dato noch nicht veröffentlichtes - 1.1.14 zurück und bittet die Testredaktionen zum Aufspielen der vorherigen Version (1.1.13). Hinweis: Auch 1.1.13 ist derzeit noch unter Verschluss. Dell arbeitet mit Hochdruck an einer Veröffentlichung für seine Kunden:

Der Displayrahmen der UHD-Touch-Variante unterscheidet sich ein klein wenig von der matten FHD-Version. Während das FHD-TFT von einem 5 mm schmalen Kunststoff-Rahmen mit Abschluss durch einen umlaufenden Kunststoff-Ring begrenzt wird, geht die Oberfläche des Touchpanels direkt bis an diese umlaufende Lippe heran. Es handelt sich abermals nicht um eine Gummilippe, sondern um Kunststoff, der im geschlossenen Zustand auf der Base aufliegt.

Das Thema Hautfett hält sich ebenfalls hartnäckig, die Soft-Gripp Carbon-Oberfläche ist nämlich recht empfindlich für solche Absonderungen. Ein Poliertuch genügt dann leider nicht, um solche glänzenden Stellen zu entfernen. Wir haben es mit etwas Butter ausprobiert: Trocken oder feucht lassen sich solche Flecken zwar wegpolieren, jedoch ist das Ergebnis mit Schlieren und Polierspuren gekennzeichnet. So wird das teure Premium-Notebook relativ schnell unansehnlich verschmiert auf dem Schreibtisch stehen, die Alternative sind relativ aufwendige Putzeinheiten.
Das Touchpanel ist bis in die Randbereiche sensibel, das heißt solange sich der Finger noch eine Winzigkeit auf dem bildgebenden Bereich befindet. Der schmale Rahmen hat keine Touch-Sensitivität, doch ein Finger kann den Rand abfahren und dabei ein Fenster verschieben.

Die Oberfläche heißt im Datenblatt das Panelherstellers Hard Coating 3H. Die Fläche ist glatt aber nicht schmierig. An den Reaktionsgeschwindigkeiten gibt es nichts zu bemängeln. Bis zu 10 Finger können gleichzeitig für die Toucheingabe verwendet werden, doch das ist Standard und ein für die Praxis sicher untergeordnetes Thema.
Mit dem 4K-Panel, das es nur als Touch-Variante gibt, spricht Dell die Professionals an. Photoshop-Werkzeuge oder In-Design können sich auf 3.840 x 2.160 Pixeln austoben. Ältere Tools oder auch mal Windows können durchaus immer noch unter Skalierungsproblemen leiden (Energieoptionen werden immer als winziges Fenster geöffnet). Doch wer einmal mit Sharps 4K-Bilschirm gearbeitet hat, der wird nicht mehr zu Full-HD zurückschreiten wollen.

Es handelt sich wie beim aktuellen XPS 13 4K Touch (SHP1421 LQ133Y1) um ein IGZO-TFT. Das ist ein IPS-Typ, bei der amorphes Silizium (aSi-TFTs) gegen Indium-Gallium-Zink-Oxid ersetzt wird. Das erhöht die Elektronenbeweglichkeit um ein Vielfaches und führt zu schnelleren Reaktionsgeschwindigkeiten. Scheinbar bloße Theorie, denn die unter Reaktionszeiten (Response Times) genannten 35 bzw. 58 Millisekunden (XPS 13 QHD 30 bzw. 40) sind nicht das, was etwa Spieler erwarten würden.

Die Panel-Vorgaben des Datenblatts (WLED 330 cd/m² 1000:1) können wir bestätigen, Luminanz und Kontrast liegen auf diesem Niveau. Nennenswerte Lichthöfe gibt es keine. Käufer der UHD-Version berichten von einem Rot-/Lila-Stich, der besonders bei schwarzen oder blauen Bildern sichtbar wird. Dieses Phänomen hatten wir auch bei der FHD-Version festgestellt, allerdings wie auch bei UHD erst bei relativ großen Blickwinkelveränderungen nach oben oder zu den Seiten. Wir haben den Stich bei beiden Testgeräte nur als marginale Beeinträchtigung empfunden, doch scheinbar ist die Intensität in den Produktionschargen unterschiedlich. Es gibt Leser-Comments/Fotos, die von einer massiven Beeinträchtigung sprechen. Bei unserem SHARP LQ156D1JX01 war dies nicht der Fall.
Die Panels FHD-Non-Glare und UHD-Touch unterscheiden sich in den wichtigsten Kenn- und Messdaten kaum voneinander, weshalb die Vergleichstabelle die Anzeigen auf einem Qualitätsniveau sieht (+2 % fürs FHD). Dieser erste Eindruck täuscht aber: UHD hat eine etwas niedrigere Luminanz und den kleineren Kontrast, die Farbraumabdeckung AdobeRGB1998 ist aber deutlich besser. Dies könnte ein entscheidender Punkt für Professionals sein, zumal sich die im Werkszustand noch relativ schlechte Farbgenauigkeit (DeltaE) sehr gut kalibrieren lässt. DeltaE kleiner 1 und 3,7 (Graustufen/Color) sind dann erreichbar. Die gute Kalibrierbarkeit gilt jedoch auch für das FHD-Panel. XPS-15-UHD-Besitzer können sich das verlinkte Farbprofil aus dem Kasten einspielen (ICC Datei), um von den Verbesserungen zu profitieren. Beste Ergebnisse bringt jedoch nur eine individuelle Kalibrierung. Dell Studio 1745 Akku .
Und es gibt sie doch, Dells Werksprofile für den XPS 15. Allerdings nur via PremierColor (wurde uns während des Testphase zur Verfügung gestellt), das auf einfache Weise zwischen Farbprofilen wählen lässt. Unter den erweiterten Optionen sind individuelle Anpassungen möglich. Wir haben sRGB und AdobeRGB jeweils eingestellt und einmal den Fotospektrometer die Graustufen und den ColorChecker ausmessen lassen. Bei sRGB – was unser Standard Zielfarbraum bei den CalMAN-Messungen ist - entdecken wir nur marginale Unterschiede zum Werkszustand ohne Profil, die DeltaE von Graustufen und Farben bleiben bei um die 5 bzw. 4. Ist via PremierColor AdobeRGB eingestellt (und in CalMAN Zielfarbraum AdobeRGB), so wird das Ergebnis aber auch nicht besser: 6 und 4 (Graustufen und Farben). Siehe Screenshots. Eine individuelle Kalibrierung per Fotospektrometer ist durch Premier-Color folglich nicht ersetzbar und die erzielt wie weiter oben beschrieben erstklassige Ergebnisse.
Beim FHD-Modell war ein PWM-Flackern bei niedriger Helligkeit (niedrigste zwei Stufen) aufgefallen. Das UHD-Panel hat dieses Merkmal nicht, es gibt also kein Flimmern bei reduzierter Helligkeit. Das Phänomen ist unter der Bezeichnung Screen-Flickering bekannt geworden, unser UHD-Panel leidet nicht darunter.

Kein Thema sind knappe Blickwinkel, also Kontrastverschiebungen bei seitlichen Einblicken. Diese sind IPS-typisch erstklassig. Der oben genannte Farbstich kommt bei dieser Fotomontage auch wieder deutlich zur Ansicht.
Der Intel Core i7 6700HQ ist als 45-Watt-Mobilprozessor einer der stärksten Chips, die aktuell für Notebooks zu haben sind. Dell bewirbt sein XPS als „world’s lightest 15-inch performance-class laptop“. Diese Aussage muss auf der anderen Seite der i5-6300HQ stemmen, das ist die hier getestete Einsteiger-Version. Während letztere mit einer Hybrid-HDD ohne echte SSD auskommen muss (wobei das Paket sehr gute Read-Werte erreicht), sitzt im hier vorliegenden Testgerät eine 512 GB fassende NVMe-SSD von Samsung. Auf die zusätzliche Festplatte wird verzichtet, deren Platz nimmt das größere Volumen des 84-Wh-Akkus ein.
Das genannt Paket aus 6700HQ und NVMe-SSD sollte sich auch bei anspruchsvollsten Rechenaufgaben und massiven Datenbewegungen heimisch fühlen. Diesen Anspruch darf der Käufer für 2.000 Euro auch haben, zumal 6700HQ + GTX 960M in guten Notebooks schon für etwa 1.300 Euro zu haben sind z. B. Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4.

Jetzt haben wir aber noch den XPS 15 mit i5 6300HQ im Kopf, der in der Cinebench R15 Schleife nur mit 2,8 GHz rechnet (Multi und Single), was einer schlechten Ausnutzung der Single-Core-Leistung entspricht (-15 %). Hinzu kam beim i5 ein Drosseln des Taktes im Akkubetrieb auf 1,6 GHz, welches bei Wiedereinsetzen des Netzstroms leider auch nicht wieder aufgehoben wird (erst nach StandBy oder Neustart). Dell arbeitet eigener Auskunft nach an einem Bug Fix.

Wie macht sich nun der i7-6700HQ, der im Turbo bis zu 3,5 GHz schaffen kann (@Single Core)? Wir erleben einen äußerst agilen Prozessor, der nicht nur Apples MacBook Pro Retina 15 mit dem Haswell 4870HQ in den Skat drückt, sondern auch den baugleichen 6700HQ im Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 (-5 %). Dies ist in allen Cinebench-Single-Tests der Fall. Bei Multi-Core liegt unser XPS mit dem Nitro Black Edition gleichauf. 3,1 GHz im Multi-Core-Test zeigen die Tools an.

Unter Akkustrom rechnet der i7 mit Standard-Takt (2,6 GHz). Schade, aber immer noch besser als die i5-Version mit ihren gedrosselten 1,6 GHz. Der Übergang zum Netzbetrieb (Stecker rein) geht allerdings etwas holperig vonstatten, nur so können wir die 1,6/1,7 GHz beschreiben, die sich dann einstellen. Mit Temperatur-Limits hat das nichts zu tun, denn nach dem Stresstest geht der gedrosselte Takt sehr schnell wieder auf 3,1 GHz hoch. Mehr zum Stresstest finden Sie im folgenden Kapitel Emissionen.

Erst nach dem BIOS-Update auf 1.1.14 verhält sich auch die Taktung im Batteriebetrieb anders. Der R15 Multi läuft jetzt mit 3,1 GHz und zwar bis der Akku leer ist! Das ist dann ungefähr nach einer Stunde der Fall. Offiziell betrifft das BIOS-Update zwar nur den NVMe Sleep-Modus (Akkulaufzeiten sollen länger werden), praktisch stellen wir nun aber einen uneingeschränkten Boost fest. Auch der Return zum Netzkabel ist jetzt wie er sein soll: für eine Sekunde geht es auf 800 MHZ, dann laufen wieder 3,1 GHz wie festgenagelt. Beim Abziehen des Steckers fällt der Takt auf 800 MHz, um dann binnen 20 Sekunden schrittweise wieder zu 3,1 GHz zurück zu kehren.
Mit den PCMarks werfen wir einen Blick auf die Anwendungsperformance. Diese fällt uneinheitlich aus, wenn wir mit dem i5/Hybridmodell vergleichen. Der PCMark 7 reagiert wie gewöhnlich begeistert auf jede SSD. Das Testgerät geht zwar nicht in jedem Sub-Test in Führung, jedoch hält es sich auf Augenhöhe mit der Führungsriege Zenbook Pro UX501JW, Dell XPS 15 (9530-0538) und Apple MacBook Pro Retina 15 inch. In den Sub-Scores des PCMark 7 kann das anders aussehen, im Creativity fällt das Dell XPS 15-9550 i7 auch mal 17 % zurück. Spitzenreiter mit Abstand ist im PCMark 7 das HP Omen Pro 15 mit seiner Samsung SSD XP941. Augenfällig schlecht fällt der Productivity-Score aus, hier liegt die Samsung PM951 NVMe 56 % gegenüber dem Spitzenplatz zurück, was auch bei wiederholter Ausführung des Tests so bleibt.

Der PCMark 8 war in der Vergangenheit ausgewogener, er zeigt ein harmonischeres Bild zwischen den SSD bestückten Testgeräten. Die Führerschaft kann sich das XPS 15 NVMe aber auch hier nicht an sich reißen, es ist abermals das HP Omen bzw. das Apple MacBook Pro Retina 15 (Productivity). Spannend ist im Vergleich die hohe Platzierung des XPS 15 HDD-Hybridmodells, es liegt im Creative- bzw. Home-Score nur 11 bzw. 18 % hinter dem NVMe-Modell. Die außergewöhnlich guten PCMark-Scores der Einsteiger-Version waren uns schon im Test desselben aufgefallen. Hier hat Dell eine separate Cache-SSD in den M.2-Slot eingebaut und nennt das Ganze einen RAID Array.
Die Samsung PM951 NVMe (512 GB, AHCI PCIe M.2, MZHPV512HDGL) sitzt im M.2-Slot und ist technisch am PCI Express Gen3 x4 angebunden. Für die PM951-NVMe gibt Samsung eine Lese- und eine Schreib-Geschwindigkeit von bis zu 2.150 und bis zu 1.500 MByte pro Sekunde an. CrystalDiskMark 3.0 und AS SSD sehen das skeptischer, jedoch sind 1.274 oder 1.568 MB/s mit die besten Score, die derzeit in einem Notebook erreicht werden. Diese Überlegenheit zeigt sich auch in den 4K-Tests, hier kann die Samsung-SSD alle anderen Vergleichsgeräte überflügeln. Selbst das HP Omen Pro, das zusammen mit dem MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05 in den PCMarks führt, muss sich in AS SSD geschlagen geben. Mangels CrystalDiskMark-Scores haben wir das Omen hier nicht eingeblendet.

Im Akkubetrieb KANN die Performance der NVMe-SSD einbrechen, jedoch nur im Energiesparmodus. Unter Höchstleistung waren die Ergebnisse von ASSSD und CrystalDiskMark im Rahmen der Messtoleranz mit denen des Netzbetriebs identisch.
Während die HD Graphics 530 im Prozessor anspruchslose Tätigkeiten übernimmt, springt bei Spielen oder in hardwarebeschleunigten Programmen wie Adobe Premiere Pro die Geforce GTX 960M mit 2 GByte GDDR5-Videospeicher an. Der Kern basiert auf dem GM107-Chip (Maxwell) mit 640 Shader-Einheiten und einem 128-Bit-Speicherinterface. Im Netzbetrieb taktet die Geforce mit bis zu 1.188 MHz und das auch bei konstanter Last (Furmark GPU-Stresstest).

Bei Netzstrom wird der GPU-Boost immer voll auf 1.188 MHz gefahren, selbst im Stresstest bei zeitgleicher CPU-Vollauslastung. Die Temperatur liegt dann bei 87 Grad. Die GPU wird im Stresstest unter Batterie immer wieder auf bis zu 850 MHz abgebremst, im 5-Sekunden-Takt geht es aber immer wieder rauf auf 1.188 MHz. Die Temperatur am Nvidia-Chip schwankt währenddessen zwischen 68 und 75 Grad. Die GPU hat in der Temp-Table Vorrang, das heißt es wird immer zuerst der GPU-Boost voll ausgefahren, danach können wir quasi zuschauen, wie der CPU-Takt von 900 MHz langsam steigt, um dann an einem Punkt zu verbleiben, der nicht zu viel Abwärme abgibt. Dies sind im Stresstest – siehe Kapitel Emissionen – z. B. 988 MHz (Durchschnitt).

Unter diesen guten Voraussetzungen lesen sich die Scores der 3DMarks wie zu erwarten auf Augenhöhe mit anderen GTX-960M-Notebooks. Der XPS 15 i5 erfährt so gut wir keinen Nachteil, außer in den Physics-Scores. Andere 960M-Laptops werden knapp übertroffen (Zenbook Pro, MSI PE60) oder diese sind marginal besser (AS V Nitro VN7-792G, IdeaPad Y50-70). Im Großen und Ganzen können wir von einer sehr guten GTX-Leistungsentfaltung sprechen, die auf Augenhöhe mit der besten Konkurrenz liegt. Sehen das echte Games genauso? Dell Studio 1747 Akku .
Die Spiele-Tests zeigen die GTX 960M auf einem einheitlichen Level mit baugleichen Systemen. Das XPS 15 9550 i5 liegt gleichauf, das Acer AS V Nitro VN7-792G ebenfalls. Wer starke Spiele-Performance sucht, der wird hier fündig. Fast alle aktuellen Titel sollten mit maximalen Details spielbar sein, jedoch nicht in der nativen 4K-Auflösung. Hier brechen die FPS gnadenlos ein, so etwas kann nur eine GeForce GTX 980M bringen.
Die Geräuschemissionen des XPS 15 gibt es in drei Stufen: Lautlos, hoch und lärmend. Den lautlosen Leerlauf zeigt die grüne Linie in der nebenstehenden Grafik. Die Lautheit im Stresstest und bei Games (3DMark 2006) unterscheidet sich kaum, hier wird die höchste Drehzahl gefahren und das ist mit 45 dB(A) schon ordentlich laut, in Anbetracht der Leistung des Systems aber angemessen. Wir haben einmal den Cinebench-15-Loop eingeblendet, dieser ist mit 41 dB(A) erträglicher.

Das i5-Modell verhielt sich etwas anders, hier war die Last Avg. nicht ident mit der Last Max. Games sollten daher tendenziell im i5-XPS leiser laufen.

Drei Stufen meint nun nicht, dass es keine Abstufungen gibt. Gemächlich touren die beiden Lüfter herauf und herunter. Nach Last-Phasen läuft die Kühlung lange nach (33,4 dB(A)), je nach Einsatz hat der Nutzer möglicherweise einen ständig hörbaren Lüfter vor der Nase. Spulenfiepen / coil whine war keines zu vernehmen, auch nicht bei Lüfter Off.
Unser Stresstest unterscheidet sich deutlich von den obigen Cinebench-Tests bzw. GPU-Benchmarks und Games. Hier werden mittels Prime95 und Furmark CPU und GPU gleichzeitig maximal belastet, was die Thermik herausfordert. Ziel ist es zu zeigen, was unter schwersten Bedingungen passiert, mit praxisnahen Einsätzen hat das nur bedingt etwas zu tun.

Zuerst ein Blick auf die Temperaturen, hier fühlen wir uns mit 56 Grad auf der Ober- und 50 Grad auf der Unterseite unter hoher Last sehr gut aufgehoben. Die kaum vorhandene Abwärme im Leerlauf ist da gar nicht der Rede wert. Hintergrund der freundlichen Abwärme ist allerdings ein massives Throttling auf schwankende 800 MHz bis 1,6 GHz. Irritierend: Dies geschieht bei BIOS 1.1.14, vordem lag der Stress-Takt nach einer Stunde bei 2,6 GHz.
Positives gibt es vom Mikrofon zu berichten. Die Störgeräusche der i5/FHD-Version (vermutlich HDD-Rotation) sind nun verschwunden. Ganz sauber klingen die Aufnahmen zwar nicht sofort, doch mit Dells MaxxAudioPro kann sich der Nutzer einer ordentlichen Qualität nähern. Die zuerst dumpfe Aufnahme verbesserte sich übrigens mit Abschaltung der Mikro-Verbesserungen.
Bei der Energieaufnahme ab Steckdose fällt die höhere Aufnahme in den Idle-Modi auf. Unser Testmodell zieht markant mehr aus der Dose als die FHD/i5-Version und 50 % mehr als das Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 mit gleichen Kernkomponenten. Wie Acer das mit gleicher Skylake-Basis schafft, das können wir uns nicht erklären, die 1.920 x 1.080 Pixel können die große Differenz nicht ausmachen.
Das Testgerät ist mit dem 84-Wh-Akku gerüstet, selbiger ersetzt die 54 Wh des i5-Modells, nimmt aber den Platz der 2,5-Zoll-SATA-HDD ein. Die Laufzeiten fallen insgesamt enttäuschend aus, sie liegen in jedem Test knapp unter denen des i5-Hybrid-Modells mit 54 Wh. Die oben aufgeführte deutlich höhere Energieaufnahme lässt offensichtlich auch gar keinen anderen Schluss zu. Das günstigere Nitro Black Edition VN7-792G ist im Leerlauf deutlich sparsamer und kommt mit nur 52 Wh immerhin im WLAN-Test auf 254 Minuten (-18 %). Der Idle-Test als auch das H.264-Video-Playback zeigen konsistente Ergebnisse, weshalb wir eine fehlerhafte Messung ausschließen.

BIOS 1.1.14 hat entgegen allen Versprechungen gar nichts für die Laufzeiten bewirken können. 8:32 Stunden im Idle, 5:10 im WLAN-Test und 5:00 bei H.264-Video. Diese Laufzeiten sind sogar um weniger Minuten kürzer, was aber Messtoleranz sein kann. Interessant ist die signifikant kürzere Laufzeit unter Last von 1:14 Stunden statt der 2:05 Stunden mit BIOS 1.1.05. Die bestätigt: BIOS 1.1.14 hat Einfluss auf höhere Taktungen im Akkubetrieb.
Ein Bug jagt den nächsten? Nachdem der XPS-15-Einsteiger (FHD/i5/Hybrid) bereits die hohen Erwartungen zerschellen ließ, gingen wir vorsichtig an den teuren und großen Bruder XPS 15 mit UHD-Panel, NVMe-SSD und Core i7 heran. Wer will schon über 2K ausgeben, um sich dann mit CPU-Throttling, lahmen Laufzeiten oder gar mit PWM-Flimmern herumschlagen zu müssen. Doch nach dem vorliegenden Test-Update können wir entwarnen – zumindest teilweise. CPU und GTX 960M fahren mit voller Kraft und PWM-Flimmern gibt es keines, auch nicht in den kleinsten Helligkeitsstufen. Die Laufzeiten sind und bleiben jedoch enttäuschend, auch nach dem BIOS Update 1.1.14 (NVMe SleepBug) sind diese kürzer als beim 54-Wh-FHD-Modell.

Das sind die Scores, die wir sehen wollten. Der 6700HQ wird seinem Namen gerecht und holt in den Cinebench-Tests im Netzbetrieb sogar noch etwas mehr heraus, als es etwa bei der Aspire Nitro Black Edition der Fall ist. Unter Akkustrom rechnet der i7 ebenfalls mit Boost (3,1 GHz). Entscheidend ist das neuste BIOS, im Auslieferungszustand (BIOS Rev. 1.1.05) kränkelte das XPS 15 im Akkubetrieb mit 2,6 ‚GHz und hatte beim Übergang zum Netzbetrieb Throttling-Probleme.

Daneben verschwindet mit dem Ableben der mechanischen Festplatte auch das Störgeräusch, welches Mikrofonaufnahmen des Einsteiger-XPS-15 verunstaltete. Verunstaltet zeigt sich leider aber auch die Soft-Touch-Oberfläche der Handballenauflage. Jetzt, nach über zwei Wochen mit den beiden XPS-15, zeigte sich die ganze Pracht von nur schwer entfernbaren Schmierstellen (auch auf dem Touchpad).

Das Sharp-UHD-Panel gehört zu den besten seiner Art, was wir vor allen Dingen an der 89-%-AdobeRGB-Abdeckung und der sehr guten Kalibrierbarkeit festmachen. Den Farb-Stich bei seitlicher Betrachtung dunkler oder heller Flächen sehen wir als marginales Problem an, das zumindest den Tester nicht vom Kauf abhalten würde.

Bei den Vorteilen können wir uns dem ersten XPS-15-Test anschließen, Top-Verarbeitung gepaart mit guten Wartungsmöglichkeiten und sehr kompakten Abmessungen. Die Kühlung agiert angemessen und nach dem BIOS-Update werden auch Performance-Fans nicht mehr enttäuscht sein. Der gute Lautsprecherklang und die zukunftstauglichen Möglichkeiten des Thunderbolt-3-Anschlusses küren das Ganze.

Unterm Strich – wenn wir einmal von den anfänglichen Bugs und Verwirrungen absehen – ist das XPS 15 UHD ein tolles Arbeitsgerät, dessen Schwachstellen sich in Grenzen halten. Wer Perfektion bis ins Detail sucht, der wird bereits an der Webcam-Qualität scheitern, spätestens die Laufzeiten fegen jede Sympathie hinfort. Wem die Contra-Punkte unwichtig sind, der bekommt ein in den übrigen Aspekten sehr gutes Notebook, das mit einem Apple MB Pro Retina 15 2015 mithalten kann.

Kommende Updates: Kleine Updates, wie Bilder des Innenlebens und Infos zum Farbraumverhalten mit Dells PremierColor-Tool, werden wir in den kommenden Tagen nachreichen. Wichtige Leser-Fragen werden wir ebenfalls beantworten.
Wir hatten es im Test festgestellt, BIOS 1.1.14 hat keinen Einfluss auf höhere Laufzeiten. Jetzt ruft Dell sein – bis dato noch nicht veröffentlichtes - 1.1.14 zurück und bittet die Testredaktionen zum Aufspielen der vorherigen Version (1.1.13). Hinweis: Auch 1.1.13 ist derzeit noch unter Verschluss. Dell arbeitet mit Hochdruck an einer Veröffentlichung für seine Kunden. Wir werden die neue WiFi-Laufzeit hier nachreichen, auf eine Wiederholung der Performance-Tests (Taktung etc.) verzichten wir aber auf Grund der unausgereiften BIOS Revisionen. Dell Studio 1749 Akku .

14:57 Publié dans Culture | Lien permanent | Commentaires (0)

16/10/2015

Laptop Akku Dell Vostro 3360

Gerade den günstigeren Geräten von Lenovo mussten wir in letzter Zeit oft ein sehr durchwachsenes Zeugnis ausstellen; namentlich vom B50-80 war der testende Kollege sichtlich enttäuscht. Ob es das B70-80 als „großer Bruder“ besser anstellt? Die Voraussetzungen scheinen mit potenter i5-CPU und dedizierter Nvidia-Grafik jedenfalls schon mal gegeben.
Sucht man im Netz nach dem B70-80, so wird man schnell fündig. Der Eintrag, der zur entsprechenden Produktseite bei Lenovo führt, kündigt das Gerät selbstbewusst als „Premium 17.3" Go-Anywhere Business-Notebook“ an. Einen Mausklick später weicht die werbe-induzierte Vorfreude jedoch jäher Ernüchterung: „Sorry! This product is no longer available.“ Eine etwas eigenwillige Art der Vermarktung – zumindest, wenn das betreffende Produkt noch problemlos im Handel erhältlich ist. Und das sogar in einer Vielzahl an Varianten.

Allen Geräten vom Typ B70-80 sind das Gehäuse, der 17,3 Zoll große, matte Display sowie eine Zweikern-CPU aus Intels Core i-Reihe gemein. Das hier zu besprechende Modell mit der vollständigen Bezeichnung „B70-80 80MR0006GE“ stellt dabei die leistungsfähigste Version dar: Sein Core i5-5200U taktet mit 2,2 GHz und kann auf 8 GB Arbeitsspeicher zugreifen. Während die „kleineren“ Modellvarianten lediglich mit Intels obligater HD5500-GPU auskommen müssen, sorgt im 80MR0006GE eine dedizierte GeForce 920M mit 2 GB Speicher für Extra-Spieleleistung.

Ein großformatiges Office-Notebook mit dezentem Entertainment-Potential also. Oder ein Einsteiger-Multimedia-Gerät, das sich nur als Business-Notebook tarnt, um seinen Preis von gut 700 Euro leichter rechtfertigen zu können? Aufgrund seiner uneindeutigen Ausrichtung muss sich das B70-80 jedenfalls mit Konkurrenten aus beiden Lagern messen. Aus der Business-Riege tritt zunächst das Medion Akoya E7416 in den Ring, das bei vergleichbarem Display und identischer CPU ohne dedizierte Grafikkarte auskommen muss, dafür aber auch weniger kostet. Auch das Toshiba Satellite C70D-C-10N kann mit 17,3 Zoll Bilddiagonale aufwarten und positioniert sich preislich unterhalb unseres Testkandidaten. Zum Einsatz kommt hier aber eine CPU-GPU-Kombination von AMD.

Ebenfalls auf AMD-Technologie basiert das 600 Euro teure HP Pavilion 17-g054ng als Vertreter der großformatigen Multimedia-Klasse. Das Dell Inspiron 15-5558 schließlich weist neben exakt derselben Kombination aus CPU und dedizierter Grafiklösung auch einen ähnlichen Verkaufspreis auf, besitzt aber nur ein 15 Zoll großes Display (dieses jedoch mit höherer Auflösung). Die Konkurrenz nochmals im Überblick:
Als informative Bezugspunkte mögen zudem die NBC-Reviews zu zwei weiteren Geräten aus dem Hause Lenovo dienen. Das eingangs erwähnte B50-80 teilt sich mit dem Testkandidaten unter anderem Tastatur und Touchpad, ist ansonsten aber hardwareseitig deutlich schwächer aufgestellt. Das B70-80 in der Variante 80MRV097PB wurde von unserem polnischen Kollegen Aleksander getestet. Es ist hierzulande zwar nicht erhältlich, doch ist seine Konfiguration bis auf die Festspeicherausstattung (250-GB-SSD anstelle einer 1.000-GB-HDD) weitgehend dieselbe. Entsprechend interessant sind die ermittelten Messwerte, die sich auch ohne polnische Sprachkenntnisse leicht aus Aleksanders Review herauslesen lassen.
Die schlichte, schwarze Umhüllung – man könnte sie auch langweilig nennen – weist das B70-80 als Business-Gerät aus. Dabei wirkt das komplett aus Plastik gefertigte Case keineswegs billig; optische Besonderheiten sucht man jedoch zunächst vergebens. „Seriös“ trifft es wohl am besten.

Die Verarbeitung erscheint überwiegend ordentlich. Erweiterte Spaltmaße finden sich lediglich zur Mitte hin an der Gehäuseunterseite, und selbst die lassen sich nur aus allernächster Nähe ausmachen. Auch die Stabilität geht für ein Plastikcase in Ordnung: Die Abdeckung rund um Tastatureinheit und Trackpad gibt zwar bei etwas stärkerem Druck nach, aber nur ein kleines Stück weit – und ohne, dass sie fühlbar durch die darunter liegenden Komponenten gebremst würde. Ähnlich sieht es mit dem Display aus: Bis zu einem geringen Grad lässt es sich verbiegen, doch dann tritt fühlbarer Widerstand auf. Der Eindruck, Case und Display könnten bei noch stärkerem Druck brechen, entsteht dabei nicht. Auch hat das B70-80 die beschriebene Tortur ohne lautstarkes Ächzen und Knacken überstanden. Die Displayscharniere schließlich greifen fest und halten das Display gut in Position (der Deckel lässt sich auf etwa 130 Grad öffnen).
Mit fortschreitendem Gebrauch fällt übrigens eine kleine Designentscheidung immer unangenehmer ins Auge: Die Displayumrandung ist nicht (wie der Rest des Gehäuses) leicht aufgeraut, sondern spiegelglatt. Darauf fällt jedes einzelne Staubkorn auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Und falls Sie ein Cyberverbrechen planen sollten, dann wählen Sie besser nicht das B70-80 zum Komplizen – denn jedes Mal, wenn Sie das Gerät auf- bzw. zuklappen, bleiben Ihre Fingerabdrücke als gut sichtbare Spuren zurück. Lenovo sollte vielleicht darüber nachdenken, der Verkaufsverpackung ein Brillenputztuch beizulegen. Akku Dell Vostro 3360 .

Das B70-80 erscheint zwar nicht wuchtig, doch bringt es inklusive Akku gut 2,8 Kilogramm auf die Waage. Die direkte 17-Zoll-Konkurrenz ist durch die Bank weg mindestens 100 Gramm leichter unterwegs. Auch das 65W-Netzteil ist mit 350 Gramm nicht das leichteste seiner Art.
Hinsichtlich der Anschlussauswahl gibt sich der Testkandidat minimalistisch. Drei USB-Ports, davon lediglich einer nach USB-3.0-Standard – hier können die Mitbewerber teilweise mit mehr aufwarten. Beim 100 Euro günstigeren HP Pavilion 17-g054ng liefern immerhin zwei von drei Ports USB-3.0-Geschwindigkeit. Das nur 500 Euro teure Medion Akoya E7416 kommt sogar auf je zwei USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse.

Ebenfalls mit an Bord: Ein Gigabit-LAN-Anschluss (der einmal hineingesteckte RJ45-Kabel nur ungern wieder herausgibt) sowie ein SD-Kartenleser. Dessen Übertragungsgeschwindigkeit haben wir mittels AS-SSD unter Mitwirkung einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II ermittelt. Das Ergebnis: Maximal 30,1 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken und 29,7 MB/s, wenn es ans Kopieren von Jpg-Bildern in typischer Größe (rund 5 MB) geht. Für 250 Stück davon benötigte der Cardreader gut 40 Sekunden. Das ist relativ schlecht, selbst das ansonsten unterdurchschnittliche B50-70 bewältigt die gestellten Aufgaben in der Hälfte der Zeit.

Zuletzt kann das B70-80 neben dem mittlerweile erwartbaren HDMI-Ausgang auch noch mit dem klassischen DSUB-Stecker – sprich: VGA-Ausgang – aufwarten. Das hat im Office-Bereich sicher seine Berechtigung, da wohl in nicht wenigen Büroräumen dieser Welt noch ältere Beamer ihren Dienst verrichten, die über keinen HDMI-Port verfügen. Auch auf einen DVD-Multinormbrenner sowie einen Steckplatz fürs Kensington-Schloss muss nicht verzichtet werden. Negativ fällt allerdings die Positionierung sämtlicher Anschlüsse im vorderen Gehäusebereich auf, was die Bewegungsfreiheit etwa beim Anschluss einer externen Maus einschränken kann. Und während sich die Ports an der rechten und linken Seite eng aneinander kuscheln, bleiben Vorder- und Rückseite anschlussfrei.
Die kabellose Kommunikation mit der Außenwelt übernimmt beim Lenovo B70-80 das Wireless-AC 3160 von Intel. Wie der Name andeutet, beherrscht das M.2-Modul (neben Bluetooth 4.0) sämtliche Wi-Fi-Standards bis hin zu 802.11ac und kann im 5-GHz-Band eine Übertragungsrate von theoretischen 433 Mbit/s liefern. Der Chip ist mittlerweile so etwas wie ein guter Bekannter – er findet sich aktuell in gefühlt jedem zweiten günstigen Notebook. Das erscheint angesichts der bekannt soliden Performance, die sich im kurzen Test bestätigt, auch nachvollziehbar: Signale vom Router werden im Gebäude auch auf 15 Meter Entfernung gut empfangen, wobei die erzielte Geschwindigkeit für flüssiges Surfen vollkommen ausreicht.

Im Displayrahmen ist eine 720p-Webcam untergebracht, die ihren Job durchaus ordentlich macht. Die Auflösung von unter einem Megapixel ist zwar nicht berauschend, und bei Schwachlicht scheint das Bild nochmals ein ganzes Stück grobkörniger zu werden. Dafür liefert die Kamera durchweg kräftige, realistische Farben, die auch im Vergleich zu einer richtigen Kamera nicht aus der Rolle fallen.
Das Lenovo B70-80 bringt keine der typischen Sicherheitsfeatures reinrassiger Business-Geräte mit. Smartcard-Leser, Trusted Platform Module, Fingerabdruckleser? Fehlanzeige. Lenovo gibt dem Benutzer lediglich einige mehr oder weniger nützliche Software-Applikationen auf den Weg, mit denen sich das Schutzniveau im Alltag erhöhen lassen soll. Die „Business Vantage Suite“ umfasst etwa ein Tool zum Entsperren des Rechners via Webcam oder eines, welches gesondert den Zugriff auf externe Speichergeräte reglementiert (und z. B. USB-Sticks per default im Dateiexplorer sperrt). Es scheint fast so, als wäre das B70-80 ursprünglich tatsächlich als Entry-Level-Multimedianer geplant gewesen und dann halbherzig zum Office-Laptop umgelabelt worden. Dass der Hersteller der vielgerühmten Thinkpad-Officeboliden seinen Kunden dann allerdings noch eine Sammlung an Tools, die es auch kostenlos im Netz zu finden gibt, als „Office-Feature“ verkaufen möchte, erscheint allerdings dezent peinlich.

Auch die Minimal-Garantielaufzeit von 12 Monaten ist definitiv zu wenig für ein selbsterklärtes Business-Gerät. Schon das 200 Euro günstigere Medion Akoya E7416 bringt standardmäßige 36 Monate Herstellergarantie mit. Immerhin lässt sich der Garantiezeitraum des B70-80 kostengünstig über die Lenovo-Homepage auf zwei oder drei Jahre erweitern (zum Preis von 26 bzw. 54 Euro).
Kurz gesagt – fast gar keins. Neben Gerät, Netzteil und Akku finden sich nur noch eine Schnellstartanleitung und eine Liste mit Supporthotlines in der Packung. Windows 8.1 ist bereits vorinstalliert und für den Fall der Fälle auf einer Recovery-Partition gespeichert. Wer also eine Backup-CD benötigt, muss sie sich selbst erstellen.

Wie zuvor schon angesprochen, lässt sich die Bodenplatte mühelos entfernen, um Wartungsarbeiten an den wichtigsten Komponenten selbst vorzunehmen. Festplatte austauschen, RAM aufrüsten (einer von zwei Steckplätzen ist belegt), Lüfter reinigen – alles kein Problem. Hilfestellung für DIY-Fan liefert zudem ein recht umfangreiches Hardware Maintainance Manual, wie es eher typisch für die hochwertigen Thinkpad-Geräte ist. Ebenfalls mit an Bord ist beim B70-80 Lenovos OneKey Recovery-Lösung: Bei ausgeschaltetem System lässt sich durch Drücken eines kleinen Buttons an der linken Außenseite ein rudimentäres Backup-Programm starten, mit dem sich das Systemimage von der Recovery-Partition geschwind einspielen lässt.
Lenovo scheint mittlerweile in vielen günstigeren Modelle dieselbe – schlechte – Chiclet-Tastatur zu verbauen. „AccuType“ nennt sich die Keyboardeinheit des B70-80; „SchwammiType“ würde es allerdings besser treffen. Denn Accuracy – also (Tipp-)Genauigkeit – will sich ob der leicht nachgebenden Tastenfläche nicht einstellen. Der Hubweg ist recht gering, der Druckpunkt immerhin deutlich spürbar. Eine ergonomische Ausformung oder eine Hintergrundbeleuchtung besitzt die Tastatur nicht, wohl aber einen Ziffernblock.
Eine kleine, durchaus clevere Designentscheidung findet sich allerdings doch: Sonderfunktionen wie die Regelung von Lautstärke oder Displayhelligkeit lassen sich direkt über die oberste Tastenreihe aktivieren. Die eher selten gebrauchten Funktionstasten 1 bis 12 werden in Kombination mit der Fn-Taste aktiviert. Oftmals ist es genau anders herum – diese Version erscheint aber irgendwie praxistauglicher.

Das Touchpad dagegen ist gar nicht übel. Seine Oberfläche ist rau, weshalb die Finger etwas langsamer darüber gleiten, was der Präzision zugutekommt. Das Verschieben von Ordnern mittels Drag and Drop klappt sehr exakt, und auch die Ecken des Touchpads nehmen Fingerberührungen noch wahr.. Auch die üblichen Multitouchgesten für Zoomen, Scrollen etc. werden gut erkannt und erleichtern den Umgang mit längeren Textdokumenten. Weniger wertig erscheinen die Tasten unter dem Pad, die einen sehr geringen Hub bei weichem Anschlag aufweisen und recht laute Klickgeräusche von sich geben.
Das matte Display, das im Lenovo B70-80 verbaut ist, stammt von Chi Mei und trägt die Bezeichnung „CMN1721 / N173FGE-E13“. Es misst 17,3 Zoll und löst mit 1.600 x 900 Bildpunkten auf, was 106 ppi entspricht. Auch die Screens, welche in den Konkurrenzmodellen Medion Akoya E7416 und Toshiba Satellite C70D-C-10N verbaut sind, weisen identische Spezifikationen auf. In Zeiten, in denen selbst günstigere 15-Zoll-Notebooks reihenweise mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) aufwarten, erscheint dies allerdings nicht mehr zeitgemäß. Vermutlich existieren noch Lagerbestände, die aufgebraucht werden wollen. Angesichts von Geräten wie dem HP Pavilion 17-g054ng, die mehr Display für weniger Geld bieten, macht sich Lenovo die Vermarktung des B80-80 allerdings nicht eben leichter. Doch die technischen Eckpunkte einmal beiseitegelassen: Was leistet das Display in der Praxis?

Zugegeben, die Erwartungen waren nicht allzu hoch; Kollege Aleksander hatte exakt dasselbe Display ja bereits in seinem Test zum B70-80 80MRV097PB unter die Lupe genommen und ihm kein allzu berauschendes Zeugnis ausstellen können. Unterdurchschnittliche durchschnittliche Helligkeit, geringer Kontrast – äußerst mager eben. Umso überraschender daher die Ergebnisse, wie sie „unser“ B70-80 im Test mittels X-Rite i1Pro liefert. Mit 236,2 cd/m² an durchschnittlicher Helligkeit und einem Kontrastverhältnis von 494:1 stellt es zwar auch keine neuen Bestmarken auf, positioniert sich jedoch im guten Mittelfeld der vergleichbaren TN-Panels mit 17,3 Zoll und ist damit weit von den schlechten Ergebnissen der Referenzmessung entfernt (siehe äußerste linke Spalte). Die von uns ermittelte Ausleuchtung von 90% ist sogar richtig gut. Derartige Unterschiede lassen sich nur schwer mit Messfehlern erklären; es darf also vermutet werden, dass der Kollege ein „Montagsdisplay“ erwischt hat. 
Die Farbraumabdeckung des Testkandidaten ist mit 76 % (sRGB) bzw. 52 % (AdobeRGB) zwar solide, aber bei weitem nicht ausreichend für die professionelle Bildbearbeitung. Doch selbst „Normalnutzer“ könnten sich an der ungenauen Farbdarstellung stören: Das DeltaE liegt bei 12,66 – gut wären drei oder weniger. Günstige Office-Geräte mit TN-Panel können durchaus in diesen Bereich vorstoßen, wie das HP Pavilion 17-g054ng beweist. Auch der deutliche Blaustich, den das Display des B70-80 aufweist, kann mit Blick auf das Pavilion nicht als „typisch TN“ abgetan werden.
Die letzten Sonnentage unter freiem Himmel genießen Sie besser ohne das B70-80; die gebotene Helligkeit ist bei klarem Himmel und Sonnenschein nicht ausreichend, zumal sie im Akkubetrieb auf maximal 206 cd/m² limitiert wird. Angenehmes Arbeiten im Freien ist daher oft nur an schattigen Plätzen möglich. Über einen Umgebungslichtsensor zur automatischen Helligkeitsregulierung verfügt das Gerät übrigens nicht. Akku Dell Latitude E5420 .

Wie bereits angesprochen, verfügt das Testgerät über ein einfaches TN-Panel. Wie es typisch für die meisten Displays dieser Art ist, fällt die Blickwinkelstabilität niedrig aus: Aus einer Schräge von etwa 45 Grad betrachtet wirken die Farben kontrastarm, die Farben verwaschen. 
„B for Business“? So eindeutig, wie es das Lenovo-Marketing uns glauben machen will, ist es dann doch nicht – zumindest in Bezug auf das vorliegende B70-80 80MR0006GE. Es markiert die höchste Ausbaustufe der Reihe und scheint mit 2,2 GHz schnellem Core i5-5200U und GeForce 920M weit mehr zu beherrschen als nur Excel, Word und Co.

Wobei 700 Euro für einen Mobilrechner mit Einsteigergrafik dann doch etwas happig erscheinen. Wer auf die dezent erhöhte Spieleleistung verzichten kann, findet im Onlinehandel auch zahlreiche günstigere Varianten mit schwächerer Motorisierung, vom Pentium-Dualcore über diverse Core i3-Modelle bis hin zum i5-5200U minus der dedizierten GPU. Grafikstärkere „Spielzeuge“ in 17-Zoll-Ausführung zu einem noch akzeptablen Preis finden sich dagegen hauptsächlich bei der Konkurrenz, etwa in Form des Asus F751LB mit seiner GeForce 940M für etwa 850 Euro.

Übrigens: Wie aus dem Screenshot in der unteren Reihe rechts ersichtlich, diagnostiziert LatencyMon Audio-Dropouts. Für Realtime-Monitoring, Videoschnitt etc. scheint also in Verbindung mit dem B70-80 ein externes Audiointerface angeraten.
Eine verbrauchsarme Dualcore-CPU treibt unser Testgerät an: Die Intel Core i5 5200U weist bei einem Basistakt von 2,2 GHz einen TDP von lediglich 15 Watt auf. Unter Last kann der Broadwell-Prozessor beide Kerne auf 2,5 GHz oder einen einzigen Kern auf 2,7 GHz hochtakten. Im Falle des vorliegenden B70-80 tut er dies vollkommen unabhängig davon, ob der Rechner am Stromnetz hängt oder auf Akku läuft – der Multi-CPU-Test des Cinebenchs liefert in beiden Fällen identische Ergebnisse. Der Vergleich mit anderen Systemen, die von einer Core i5 5200U angetrieben werden, bescheinigt der verbauten CPU keine signifikanten Abweichungen von der Norm.

Für ein reines Office-Gerät ist die Core i5 5200U fast ein wenig überdimensioniert. Abseits des Videorenderns gibt es wohl nicht allzu viele Büroaufgaben, in denen die verfügbare Rechenleistung benötigt würde. Wer (wie wohl auch angedacht) ab und zu auch mal ein Spielchen wagen möchte, profitiert zwar eher davon, stößt dann aber schnell an die Leistungsgrenzen der Geforce 920M. 
Die Leistung des Gesamtsystems ermitteln wir mittels PCMark in den Versionen 7 und 8. Wie bei den CPU-Tests mittels Cinebench gibt sich der Testkandidat auch im Allround-Check absolut durchschnittlich. Abweichungen zu ähnlich ausgestatteten Systemen wie dem Inspiron 15-5558 fallen in den Bereich der Messungenauigkeit.

Der Vergleich zwischen Core i5-5200U-basierten Systemen und den Konkurrenten des B70-80 auf AMD-Carizzo-Basis zeigt auch: Letztere schneiden sehr gut ab, trotz ihrer im direkten Vergleich schwächeren CPUs. Während das Toshiba Satellite C70D-C-10N mit seiner A4-7210 noch erwartbar zurückliegt, zieht das HP Pavilion 15-ab052ng mit A10-8700P mehr oder weniger deutlich davon. Zur Ehrenrettung des B70-80 kann allerdings angeführt werden, dass es sich mit ihm im Arbeitsalltag ausgesprochen flüssig arbeitet – was nicht zuletzt auch seiner überraschend flotten Festplatte geschuldet ist.
Die konventionelle Festplatte des B70-80 80MR0006GE weist eine Bruttokapazität von 1.000 GB auf. Zur Verfügung stehen dem Nutzer davon 933 GB – der Rest geht für Betriebssystem, vorinstallierte Programme (darunter erfreulicherweise so gut wie keine Bloatware) und die Recoverypartition drauf. Innerhalb der Klasse der 2,5-Zoll-Festplatten mit 5.400 Umdrehungen pro Minute steht die verbaute Scorpio Blue von Western Digital (Typbezeichnung WD10JPCX-24UE4T0) sehr gut da. Durch die Bank weg – ob Lesen oder Schreiben, sequenziell, in 512- oder in 4 kByte-Blöcken – liegt sie deutlich vor jenen Hard Drives, die in den direkten Konkurrenten des B70-80 verbaut sind. Da sie ihre Stärke beim Laden von Betriebssystemen und oft benötigten Programmen hier nicht ausspielen kann, ist die Scorpio Blue auch einer Hybridfestplatte wie der Seagate ST500LM000 im CrystalDiskMark sichtbar überlegen. Einzig die neueren Revisions der Scorpio wie die WD10JPVX-22JC3T0 oder aber Platten mit 7.200 Umdrehungen können sich deutlich vor ihr platzieren.
Nvidias Optimus-Technologie sorgt dafür, dass sich die integrierte HD5500-Grafik und die schnellere GeForce 920M verzögerungsfrei die Klinke in die Hand geben können, wenn zusätzliche Grafikleistung gefordert wird. Obwohl Optimus im Vergleich zu AMDs vergleichbarer (und recht neuer) Enduro-Lösung als „altbewährt“ gelten sollte, funktionierte der fliegende Wechsel beim Benchmarking des B70-80 nicht immer auf Anhieb, wie sich beim Blick auf die Vergleichstabelle schnell herausstellte. Spätestens beim zweiten Anlauf klappte es allerdings immer; eine manuelle Zuweisung war nicht nötig.

Die verbaute GeForce 920M ist eine DirectX12-kompatible Grafikkarte, die auf der Kepler-Architektur basiert und einen Kerntakt von 954 MHz aufweist. Ihre zwei GByte DDR3-Speicher takten mit 900 MHz und sind über ein 64 Bit schmales Speicherinterface angebunden. Neben dem dedizierten Speicher kann die GPU bei Bedarf auch auf maximal zwei GByte des Arbeitsspeichers zugreifen. Die Leistungsaufnahme fällt mit etwa 20 Watt unter Last sehr niedrig aus.

Die Anwesenheit der GeForce 920M in unserem Testkandidaten hat – zumindest auf dem Papier – ihre Berechtigung: Ihre Leistung liegt im Benchmark, je nach Setting, zwischen 14 und 47 Prozent vor jener der CPU-internen HD5500. Im Vergleich zur nächsten „Ausbaustufe“, der GeForce 930M, liegt die 920er zwischen 9 und 22 Prozent zurück.

Wiederum interessant fällt der Vergleich mit den AMD-Carrizo-basierten Systemen aus. Die „kleine“ Radeon R3 iGPU des Toshiba Satellite C70D-C-10N liegt deutlich hinter der HD5500 und noch deutlicher hinter der GeForce 920M des Lenovo B70-80. Die dedizierte Radeon R8 M365DX an der Seite des A10-8700P im HP Pavilion 17-g054ng liegt im schlechtesten Falle etwa gleichauf – sprintet aber insbesondere in den anspruchsvolleren Settings des 3DMark 13 regelrecht davon. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass wir es hier mit einer Dual-Graphics-Lösung zu tun haben, sich dedizierter und integrierter Grafikchip also die Arbeit teilen können. Wie gut das klappt, hängt vom Optimierungsgrad der Software ab: Beim 3DMark 13 ist er sehr hoch, bei Games derzeit weniger. Das schlägt sich auch in den Spielebenchmarks nieder, wie im Folgenden zu sehen ist.
Für eine Einsteiger-Grafikkarte schlägt sich die GeForce 920M recht wacker – solange man sie nicht überfordert. Bei etwas älteren Spieletiteln wie Tomb Raider oder Grid: Autosport ergeben eine Auflösung von 1.366 x 786 Bildpunkten und mittlere Detailsettings gut spielbare Frameraten. Es ist sogar teilweise noch etwas Luft nach oben da: Grid etwa haben wir auch auf einem externen Monitor in HD-Auflösung getestet. Dabei fielen die durchschnittlichen FPS zwar unter das Niveau, das man als „flüssig“ bezeichnen würde; reduziert auf die maximale native Auflösung des B70-80 (1.600 x 900 Bildpunkte) blieb der Racer aber weitgehend spielbar.

Wiederum zeigt sich der deutliche Leistungsvorsprung der dedizierten Grafikeinheit vor der integrierten Lösung; GeForce 920M und Intel HD5500 trennen in der Spielepraxis 40 Prozent und mehr. Weniger einheitlich ergibt sich das Bild beim Vergleich mit der AMD-basierten Dual-GPU-Lösung mit der Radeon R8 M365DX. Bei niedrigen Settings (1.024 mal 768 Bildpunkte, low detail) liegt sie deutlich zurück – teilweise gerade mal auf Höhe der HD5500. Höhere Einstellungen meistert sie dagegen teils besser als die GeForce 920M. Das führt dann zu der Situation, dass die Radeon R8 M365DX bei Tomb Raider in niedrigen sowie in mittleren Einstellungen praktisch dieselben (gut spielbaren) Frameraten liefert. Das scheint aber eher die Ausnahme denn die Regel zu sein; in unserem umfangreichen Vergleichstest zur Radeon R8 M365DX wird ihr im Durchschnitt die Leistungsfähigkeit der GeForce 920M attestiert. Wer also in jedem Fall mehr Grafikleistung möchte, der muss sich an anderer Stelle umsehen – etwa bei Systemen mit GeForce 930M oder 940M. Die GeForce 920M in unserem Testkandidaten liegt leistungsmäßig übrigens etwa auf dem Niveau anderer Systeme, die mit derselben GPU bestückt sind.
Im Idle-Zustand ist vom B70-80 nicht viel mehr zu vernehmen als das leise Surren der Festplatte; bei maximal 34,4 dB(A) liegt der Schallpegel hier. Unter Last dreht das System im Mittel nur wenig auf – wir messen 35,8 dB(A). Etwa gleich laut fällt die Wiedergabe von DVDs auf, wobei hier weniger der Lüfter, als vielmehr das Laufwerk Schall emittiert. Dies erfolgt dann aber auf gleichbleibendem Niveau, während es etwa bei Spielen zu Lautstärkenspitzen von bis zu 40,7 dB(A) kommen kann, wenn sich der Lüfter stoßweise verstärkt um Temperaturausgleich bemüht.Akku Dell Latitude E6320 .

Der Vergleich zeigt, dass das B70-80 80MR0006GE insbesondere unter Last ein relativ leises Notebook ist. Im Idle-Betrieb ist es zwar ein paar wenige dB(A) lauter als die Konkurrenz, liegt damit aber immer noch im grünen Bereich. Die wesentliche Lautstärkequelle ist hier die Festplatte, wie der Vergleich mit dem B70-80 80MRV097PB nahelegt, das stattdessen über eine praktisch geräuschlose SSD verfügt.
Im Leerlauf hält sich die Temperaturentwicklung beim B70-80 weitgehend in Grenzen; lediglich vorne rechts können es auch mal knapp mehr als 30 Grad werden. Unter länger andauernder Volllast steigen die Temperaturen vor allem in der Gehäusemitte (wo Prozessor und GPU sitzen) sowie nahe dem Lüftungsschacht auf etwas über 40 Grad. Selbst bei Verwendung auf dem Schoß sollte es damit nicht unangenehm werden, zumal eine derart starke, lang andauernde Belastung mit entsprechender Temperaturentwicklung in der Alltagspraxis kaum zu erreichen ist. Insgesamt wird die Schmerzgrenze nicht überschritten (wenngleich unser Testkandidat im Klassenvergleich schon als leichter Hitzkopf auffällt). Eine Ausnahme bildet das Netzteil, das bei Steckdosenbetrieb und unter Volllast unangenehme 48,9 Grad heiß werden kann.

Das B70-80 gibt auch unter Stress – simuliert mit Furmark und Prime95 bei einer Laufzeit von einer Stunde – konstant volle Leistung. CPU im Zweikern-Turbomodus (also bei 2,5 GHz), die GeForce maximal getaktet – kein Throttling also. Bei einer Kerntemperatur, die stets unterhalb der kritischen Marke von 80 Grad bleibt, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen.
Schwache Bässe sind ein weit verbreitetes Phänomen im Notebookbereich. Im Falle des B70-80 dagegen lassen sich die Bassvibrationen bei Berührung der bodenseitig angebrachten Speaker sogar spüren – sie liefern recht ordentlichen Druck, mit dem sich mittelgroße Räume gut beschallen lassen. Die standardmäßigen EQ-Settings sorgen allerdings für eine Überbetonung der Bässe zulasten der Transparenz bei Höhen und Mitten, die durch Umstellung der Settings im Dolby Control Panel grob abgemildert werden kann (es stehen nur fünf Basiseinstellungen parat). Anschließend noch Feinkorrekturen im Equalizer des Mediaplayers durchgeführt, und das B70-80 liefert einen recht ausgewogenen Klang.

Auch das interne Mikrofon macht seinen Job gut. Der Klang der aufgenommenen Stimme wird zwar um die tiefen Frequenzen beschnitten, aber für die Verständlichkeit sind Höhen und Mitten ohnehin wichtiger. Ein Gespräch via Skype gelang jedenfalls ohne Probleme bei geöffnetem Fenster und draußen lärmendem Rasenmäher. Wer ein Headset verwenden möchte, kann dieses über einen rechtsseitig angebrachten Mic/Line-Kombiport anschließen.
Selbst bei maximaler Displayhelligkeit und im Höchstleistungs-Profil steigt der Energiebedarf des B70-80 auf maximal 7,9 Watt. Das ist hervorragend im Vergleich mit der 17-Zoll-Konkurrenz: Der ein oder andere Mitbewerber mag zwar bessere Minimalwerte erzielen, aber bezogen auf die Stromrechnung zählt eben der Durchschnittsverbrauch, und da macht dem Testkandidaten niemand etwas vor.

Beim Verbrauch unter Last sind es lediglich leistungsschwächere Konkurrenten, die dem B70-80 mit seinen 33,6 Watt unter Last das Wasser reichen können – das Medion Akoya E7416 und das Toshiba Satellite C70D-C-10N beispielsweise. Gegenüber leistungstechnisch ähnlichen Systemen erscheint der Verbrauch dagegen niedrig. In heruntergefahrenem Zustand genehmigt sich das Testgerät übrigens immer noch 1,6 Watt; im Windows-Energiesparmodus sind es 2,1 Watt.
Das B70-80 ist mit einem 41 Wh-Akku ausgestattet und liegt damit im Normbereich seiner Klasse (die Vergleichsgeräte liegen zwischen 40 und 45 Wh). Auf Sparflamme holt es ordentliche 7:17 Stunden heraus, wie uns der Battery Eater Reader’s Test bescheinigt (dabei wird das Display maximal heruntergeregelt, das Energiesparprofil aktiviert und die Funkmodule ausgeschaltet).

Das andere Extrem loten wir mit dem Battery Eater Classic Test aus: Das Programm lässt eine in Echtzeit gerenderte Grafik in Dauerschleife laufen, während das Display auf die höchste Helligkeitsstufe geregelt ist. Die Funkmodule sind an, das Hochleistungsprofil eingestellt – maximale Belastung also. Exakt 100 Minuten hält das Testgerät dabei durch und präsentiert sich damit wiederum recht ausdauernd.

Während dem Battery Eater eher „Ausnahmesituationen“ zugrunde gelegt werden, um Eckdaten zu ermitteln, überprüfen wir mit unserem eigenen WLAN-Test die Akkuleistung in einem alltagsnahen Setting. Es werden hier in regelmäßigen Abständen zufällige Webseiten aufgerufen, während das Profil „Ausbalanciert“ aktiv und die Displayhelligkeit auf einen praxisnahen Wert von etwa 150 cd/m² eingestellt ist. Das Ergebnis von 5:35 Stunden reicht zwar nicht ganz für einen vollen Arbeitstag aus, doch liegt es deutlich an der Spitze des Testfeldes.

Damit können wir dem B70-80 eine insgesamt sehr gute Akkulaufzeit bescheinigen, die es für den mobilen Einsatz geeignet erscheinen lässt. Zumal das Volltanken nach komplettem Verbrauch der Akkuladung in weniger als anderthalb Stunden erfolgt. Ein größerer Akku als das verbaute Modell mit 41 Wh ist seitens Lenovo nicht vorgesehen.
Eines vorweg: Das Lenovo B70-80 80MR0006GE steht in der Gesamtschau besser da als so manches Lenovo-Gerät, das wir in jüngster Vergangenheit unter die Lupe nehmen konnten. Allerdings fällt die Qualität der einzelnen Wertungsbereiche zu stark auseinander, als dass man von einem homogenen Ganzen sprechen könnte. Möglicherweise ist dies der Tatsache geschuldet, dass der Testkandidat sowohl Büroarbeiter als auch Gelegenheitsspieler zufriedenstellen möchte (oder Menschen, die sich zu beiden Gruppen zählen).

Gefallen können insbesondere die überdurchschnittlich lange Ausdauer des B70-80 sowie seine geringe Lautstärkenentwicklung – beides Bereiche, die für ein Office-Gerät von größerer Bedeutung sind, und in denen keiner der direkten Konkurrenten unserem Testsystem etwas vormacht. Auch die niedrige Temperaturentwicklung sowie das klangstarke Soundsystem wissen zu überzeugen.

Ansonsten fallen insbesondere die entertainment-relevanten Wertungen eher durchschnittlich aus. Das Display ist zwar recht kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet, aber nicht sonderlich farbtreu. Die dedizierte GeForce 920M stellt zwar einen deutlichen Sprung gegenüber der Prozessorgrafik dar, ist aber immer noch eine Einsteigerlösung und taugt daher vornehmlich für ältere bzw. weniger anspruchsvolle Spiele.

Nicht ausreichend ist die schlechte Tastatur, welche das B70-80 als Schreibmaschine disqualifiziert. Es wird Zeit, dass Lenovo hier einen Nachfolger ins Feld schickt – oder aber auf die Keyboardeinheiten der Thinkpad-Serie zurückgreift, die ja auch in günstigen Modellen verbaut werden. Auch das Fehlen jeglicher hardwarebasierter Sicherheitsfeatures (wenn man vom Kensington-Schloss mal absieht) ist für ein Office-System definitiv ein Manko.

Schlussendlich hängt es stark von Ihren Präferenzen ab, ob Sie mit dem B70-80 80MR0006GE glücklich werden können. Sollten Sie exakt die Mischung aus großem Display, Preisniveau und Mittelklasse-Hardware suchen, haben Sie aktuell nur wenige Alternativen. Das HP Pavilion 17-g054ng bringt es auf ein vergleichbares Leistungsniveau wie der Testkandidat (dedizierte Grafik inklusive). Es ist zudem mit einem sehr guten Full HD-Panel erhältlich und kostet hundert Euro weniger. Die Eingabesektion ist etwas besser geraten, dafür ist es aber deutlich energiehungriger und hält im Akkubetrieb nicht so lange durch. Akku Dell Latitude E6420 .

Falls Sie bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, so finden Sie im Dell Inspiron 17-5758 einen interessanten Kandidaten, der neben dedizierter GeForce 920M mit einem Full HD-Bildschirm und einer Core i7-5500U aufwarten kann. Das HP Pavilion 17-g013ng legt zum Preis von 900 Euro mit seiner GeForce 940M sogar noch eine potentere Grafikkarte dazu. Teilweise deutlich günstiger sind Sie dagegen mit dem Medion Akoya E7416 oder dem Toshiba Satellite C70D-C-10N unterwegs, die beide auf Spieletauglichkeit verzichten und so mehr „business-like“ daherkommen. Und wenn Sie mit einem kleineren Display leben können (oder es sogar wünschen), dann ist das Dell Inspiron 15-5558 möglicherweise einen Blick wert: Es kostet ebenso viel wie das Lenovo B70-80 und weist neben einer identischen Kombination aus CPU und GPU ein 15,4 Zoll großes Full HD-Display auf.

09:24 Publié dans Culture | Lien permanent | Commentaires (0)