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23/12/2014

HP COMPAQ nc8430 Ersatz Akku

Das 13,3-Zoll-Format in Kombination mit einer schnellen Solid State Disk und guten Akkulaufzeiten empfiehlt das Probook 430 G2 als mobilen Begleiter. Schwächen leistet sich der Rechner besonders beim Bildschirm.
Das Probook 430 G2 gehört zur Klasse der Einstiegsgeräte unter den Business-Notebooks. Es soll nicht nur berufliche Nutzer ansprechen, sondern auch private User. Das Probook haben wir bereits vor über einem Jahr in der Inkarnation 'G1' getestet. Jetzt liegt uns eine aktualisierte Variante vor. Die beiden Probook Modelle sind grundsätzlich baugleich. Beim Probook 430 G2 hat HP aber leichte kosmetische Änderungen vorgenommen. Ob das Probook zu gefallen weiß, verrät unser Testgerät.

Viele direkte Konkurrenten besitzt das Probook nicht, denn nur wenige Hersteller haben preisgünstigste Business-Notebooks im 13,3-Zoll-Format im Sortiment. Hier wären das Dell Latitude 3340 und das Asus ASUSPRO Essential PU301LA zu nennen. Lenovo hat mit den Thinkpad Edge E330- bzw. Thinkpad Edge E335-Reihen ebenfalls Konkurrenten zu bieten. Diese Modelle sind aber praktisch nicht mehr zu bekommen, und Nachfolger sind auch noch nicht in Sicht. Als weitere Konkurrenten des Probook könnte man Acers aktuelle Aspire-V3-371-Reihe ansehen. Diese richtet sich zwar primär an Privatkunden, sollte aber durch matte Bildschirme und sehr gute Akkulaufzeiten auch beruflichen Nutzern gefallen. Wir haben bereits viele Modelle dieser Reihe getestet. Als interessantester Konkurrent innerhalb der Serie sticht das Acer Aspire V3-371-38ZG hervor, denn es ist mit einem Iris Graphics 5100 Grafikkern bestückt.

Da die beiden Probook Modelle weitgehend baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Probook 430 G1 entnommen werden.
Wie bereits gesagt, hat HP beim Probook 430 G2 gegenüber dem Probook 430 G1 leichte kosmetische Änderungen vorgenommen. Diese sind beim Touchpad zu finden: So sind die Maustasten nun auf einer Seite abgerundet, und die Senke unterhalb der Maustasten ist verschwunden. Eine weitere Änderung ist bei den Steckplätzen der rechten Seite zu finden: Der Kopfhörerausgang und der Mikrofoneingang des Probook 430 G1 sind verschwunden und werden beim Probook 430 G2 durch einen Kombi-Steckplatz ersetzt.
Das Probook bringt ein mattes 13,3-Zoll-Display mit, das mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. HP scheint davon auszugehen, dass der Rechner ausschließlich bei schwachen Lichtverhältnissen genutzt wird. Ansonsten ist die geringe Helligkeit von 172 cd/m² nicht zu erklären. Bedenkt man, welche Käufergruppe HP anspricht und welchen Kaufpreis HP verlangt, müsste das Display deutlich mehr bieten. Einen Helligkeitswert von 250 cd/m² sehen wir als das absolute Minimum an. HP hat es tatsächlich geschafft, die Helligkeit des im Probook 430 G1 (201,9 cd/m²) verbauten Bildschirms noch einmal deutlich zu unterbieten. Die Bildschirme der beiden Konkurrenten Dell Latitude 3340 (211,1 cd/m²) und Asus ASUSPRO Essential PU301LA-RO064G (235,1 cd/m²) schneiden etwas besser ab.

Akku HP Compaq 6730b ,

Akku HP Compaq 6530b ,

Akku HP COMPAQ nc8430 ,

Enttäuschend schlecht fallen auch Kontrast (143:1) und Schwarzwert (1,22 cd/m²) aus. Einen Kontrast von 500:1 sollte der Bildschirm schon mindestens bieten. HP scheint durch die Wahl des Displays potentielle Käufer davon überzeugen zu wollen, den Rechner auf jeden Fall links liegen zu lassen und zu einem Modell der Konkurrenz zu greifen. Das Dell Latitude 3340 (247:1; 0,94 cd/m²) und das Asus ASUSPRO Essential PU301LA-RO064G (180:1; 1,37 cd/m²) bieten sich in dieser Beziehung aber nicht an, denn auch deren Bildschirme bekleckern sich nicht mit Ruhm. Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm des Probook nicht darstellen. Die Abdeckungsraten liegen bei 48 Prozent (sRGB) bzw. 33,3 Prozent (AdobeRGB).

 

Neben Kontrast und Helligkeit kann auch die Farbdarstellung des Displays nicht überzeugen. Im Auslieferungszustand liegt die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung bei einem Wert von 12,1. Das Ziel wäre ein Wert kleiner 3. Zudem verfügt der Bildschirm über einen Blaustich. Die Farbdarstellung kann durch eine Kalibrierung des Displays immens verbessert werden. Wir haben es ausprobiert. So sinkt die DeltaE-2000-Abweichung auf 3,45 und verfehlt dann nur knapp den Zielbereich. Auch der Blaustich verschwindet komplett.
Das Probook ist mit einem TN-Panel ausgestattet. Mit anderen Worten: Der Bildschirm hat nur eingeschränkte Blickwinkel zu bieten. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt recht schnell zum Einbruch der Bildqualität. Horizontal besteht mehr Spielraum. Auch mehrere Personen können gleichzeitig auf den Bildschirm schauen. Das Probook kann durchaus auch im Freien genutzt werden. Allzu hell sollte es draußen aber nicht sein. Ansonsten machen die geringe Helligkeit und der geringe Kontrast des Displays dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.
Das Probook 430 G2 gehört zur Einsteigerklasse unter den Business-Notebooks. Das Gerät richtet sich an private und berufliche Nutzer gleichermaßen. Die Rechenleistung des Rechners reicht für den Alltag mehr als aus. Zudem bietet das Gerät typische Business-Funktionen wie ein Trusted Platform Module und einen Fingerabdruckleser. Das Notebook ist auch mit 3G-/LTE-Modem zu bekommen. HP hält diverse Ausstattungsvarianten des Probook bereit. Der aktuell günstigste Vertreter der Reihe (Modell: FN65AV) ist weitgehend identisch ausgestattet wie unser Testgerät. Statt einer SSD kommt eine 500 GB fassende Hybrid-Festplatte zum Einsatz. Ein Windows Betriebssystem gehört nicht zum Lieferumfang. Der Preis liegt bei 499 Euro.
Bei dem im Probook 430 G2 verbauten Core i5-4210U Zweikernprozessor handelt sich um eine etwas schneller getaktete Variante des im Probook 430 G1 verbauten Core i5-4200U Prozessors. Die einzelnen Taktstufen liegen um 100 MHz höher. Der Core i5-4210U arbeitet somit mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,7 GHz. Eine Steigerung auf 2,4 GHz (beide Kern) bzw. 2,7 GHz (ein Kern) ist mittels Turbo möglich. In der täglichen Praxis ist dieser minimale Geschwindigkeitsvorsprung gegenüber dem Core i5-4200U nicht zu spüren. Im Akkubetrieb nutzt das Probook den Turbo seines Prozessors nicht. Die CPU-Tests der Cinebench Benchmarks werden mit konstanten 1,7 GHz durchlaufen. Im Netzbetrieb werden alle Turbostufen voll genutzt.
Probleme in Sachen System Performance erwartet man bei einem Notebook, das mit einer schnellen Solid State Disk und einem Core-i5-Prozessor ausgestattet ist, nicht. Und man wird auch nicht enttäuscht: Das System reagiert flink, und Windows wird schnell gestartet. Im PC Mark 7 Benchmark schneidet das Probook 430 G2 deutlich besser ab als das Probook 430 G1. Das ist der SSD des Probook 430 G2 zu verdanken. Diese hat einen starken Einfluss auf das Ergebnis. Im Probook 430 G1 steckt "nur" eine konventionelle Festplatte.

Die Resultate in den PC Mark 8 Benchmarks fallen durchweg gut aus. Wir haben auf dem Probook 430 G2 zwei verschiedene Versionen des PC Mark 8 Benchmarks laufen lassen. Futuremark (Hersteller des Benchmarks) hat bei Version 2 Änderungen vorgenommen. Ein Vergleich der Ergebnisse von Version 1 und Version 2 ist nicht möglich. Um einen Vergleich mit dem Probook 430 G1 und aktuellen Konkurrenten zu ermöglichen, liefern wir die Resultate beider PC Mark 8 Benchmarks. Das Probook 430 G2 schneidet dann deutlich besser ab als das Probook 430 G1. Es profitiert erneut von seiner SSD.
Das Probook 430 G2 ist mit einer Solid State Disk aus dem Hause Samsung bestückt. Es handelt sich hierbei um ein Modell im normalen 2,5-Zoll-Format. Die SSD bietet eine Kapazität von 128 GB. Direkt für den Besitzer nutzbar sind etwa 80 GB. Den restlichen Speicherplatz belegen die Recovery Partition und die Windows Installation. Die SSD kann insgesamt mit guten bis sehr guten Transferraten aufwarten. Großartige Schwachpunkte zeigt sie keine. Allerdings sind aktuell durchaus noch etwas schnellere SSDs erhältlich, insbesondere unter den Modellen mit höherer Kapazität.
Wie auch schon beim Probook 430 G1 und unzähligen anderen von uns getesteten Notebooks, ist beim Probook 430 G2 Intels HD Graphics 4400 GPU für die Grafikausgabe zuständig. Der Kern unterstützt DirectX 11.1 und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 1 GHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks fallen wie erwartet aus und liegen gleichauf mit denen des Probook 430 G1. Die Grafikleistung beider Probooks kann noch ein wenig nach oben geschraubt werden, indem beiden Rechnern jeweils ein zweites Arbeitsspeichermodul spendiert wird. Der Speicher arbeitet dann im Dual-Channel-Modus, wodurch die GPU besser ausgereizt wird. Diese Maßnahme wirkt sich bei Computerspielen viel deutlicher aus als bei den 3D Mark Benchmarks.
Die Fähigkeit, Spiele darzustellen, war vermutlich nicht das Hauptaugenmerk der HP Ingenieure bei der Konzeption des Probook. Nichtsdestotrotz besteht die Möglichkeit, viele Spiele zumindest in niedriger Auflösung und mit geringen Qualitätseinstellungen zu spielen. Wer gelegentlich in das eine oder andere Spiel hineinschnuppern will, sollte dem Rechner ein zweites Arbeitsspeichermodul spendieren. Dadurch wird automatisch der Dual-Channel-Modus aktiviert, der zu höheren Frameraten führt.
Im normalen Alltagsbetrieb ist von dem Probook 430 G2 nur wenig bis gar nichts zu hören. Oftmals steht der Lüfter still, und wenn er arbeitet, dann mit niedriger Geschwindigkeit. In ruhigen Umgebungen ist er zu hören. Auch wenn das Notebook ausgelastet wird, dreht der Lüfter nicht sonderlich stark auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 35,8 dB - ein sehr moderater Wert. Leider gehört der Lüfter zu den Vertretern seiner Art, die neben dem Rauschen noch andere Geräusche von sich geben. In diesem Fall handelt es sich um ein Pfeifen, das umso intensiver zu hören ist, je schneller der Lüfter dreht. Alles in allem liegt das Probook 430 G2 auch in Sachen Geräuschemissionen auf einer Höhe mit dem Probook 430 G1.
Ein Lob gebührt HP für den sehr niedrigen Energiebedarf im Idle-Modus. Die Werte des Probook 430 G2 fallen noch etwas niedriger aus als diejenigen des Probook 430 G1. Auch unter Last steigt die Leistungsaufnahme des HP Rechners nicht in ungeahnte Höhen. Während des Stresstests genehmigt sich das Probook 27,1 Watt (zu Beginn liegt der Bedarf für wenige Sekunden bei 31,7 Watt). Hier macht sich der stark gedrosselte Prozessor bemerkbar. Wenn der Prozessor mit voller Kraft arbeitet, sollte der Wert dauerhaft klar oberhalb von 30 Watt liegen. Luft nach oben besteht. Das Netzteil bietet eine Nennleistung von 40 Watt.

Akku Toshiba PA3588U-1BRS ,

Akku Toshiba PA5024U-1BRS ,

Akku Toshiba PA3817U-1BRS

Das Probook 430 G2 erreicht im Idle-Modus mit einer Akkuladung eine Laufzeit von 12:02 h. Damit positioniert es sich zwischen dem Dell Latitude 3340 (19:05 h) und dem Asus ASUSPRO Essential PU301LA-RO064G (11:04 h). Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Probook den Betrieb nach 2:04 h ein. Damit hält es etwas länger durch als das Latitude (1:56 h) und das Asus Notebook (1:35 h). Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

 

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der HP Rechner nach 5:32 h. Das Asus Notebook (5:17 h) liegt fast gleichauf. Das Latitude (14:31 h) hingegen kann sich weit vor der Konkurrenz platzieren. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Probook hält 5:31 h durch. Auch diesmal liegt der Asus Rechner gleichauf. Erneut liefert das Latitude den mit Abstand besten Wert.

Die Akkulaufzeiten fallen insgesamt gut aus. Sie fallen sogar besser als aus beim quasi baugleichen Schwestermodell Probook 430 G1 aus. Dies ist dem sehr niedrigen Energiebedarf des Probook 430 G2 im Idle-Modus zu verdanken.

09:13 Publié dans Autres | Lien permanent | Commentaires (0)