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09/08/2015

Laptop Akku Lenovo ThinkPad SL510

Dells kleines Chromebook kann mit langen Akkulaufzeiten und guten Eingabegeräten auf sich aufmerksam machen. Das robuste Gehäuse verzeiht den einen oder anderen Stoß.
Chromebooks lassen sich auch von Laien recht problemlos bedienen: Aufklappen, einloggen, loslegen. Anwender müssen sich nicht mit der Software des Rechners bzw. der Konfiguration herumschlagen. Dell hat mit dem Chromebook 11-3120 nun ein neues 11,6-Zoll-Modell im Sortiment, welches sich primär an Bildungseinrichtungen richtet. Angetrieben wird das Gerät von Technik der Firma Intel. Ob der Rechner überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Dell Rechners zählen nicht nur Chromebooks wie das Lenovo N20 oder das Acer CB3-111, sondern auch Windows-basierte Netbooks wie das Acer Aspire ES1-131 oder das Asus X200MA.

Dells Chromebook ist komplett aus schwarz-grauem Kunststoff gefertigt. Die Oberflächen sind angeraut. Dell richtet sich mit dem Chromebook an Schulen/Universitäten. Entsprechend muss der Rechner etwas aushalten können: Drei Seiten des Deckels und der Baseunit werden von einem Gummirahmen umschlossen, der das Gerät vor Stößen schützen soll. Dell merkt an, dass der Rechner nach US Militärstandards getestet wurde. Ob die Standards auch erfüllt werden, wird hingegen nicht gesagt. Es ist davon auszugehen, dass das niedrige Preisniveau die Erfüllung der Standards nicht ermöglicht.

Die Baseunit zeigt die üblichen Schwächen, die wir von den meisten Notebooks kennen: Links und rechts neben der Tastatur kann das Gehäuse leicht durchbogen werden. Die Baseunit dürfte für unseren Geschmack insgesamt etwas steifer ausfallen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen nicht nach. Zudem ermöglichen sie eine Öffnung des Deckels um 180 Grad.

An die Innereien des Rechners gelangt man recht einfach: Nach Entfernung der 7 Schrauben auf der Unterseite kann die Unterschale mit einem dünnen Spatel abgelöst werden. Notwendig wäre die Öffnung des Gehäuses nur, wenn der Akku einen Defekt aufweist. Dieser könnte problemlos getauscht werden.

Auf Seiten der Schnittstellen zeigt der Rechner keine Besonderheiten. Nur eine der beiden vorhandenen USB-Schnittstellen arbeitet nach dem USB-3.0-Standard. Zum Anschluss eines Monitors ist ein HDMI-Steckplatz vorhanden. Auf der rechten Seite des Geräts findet sich eine Aussparung für einen SIM-Karten-Schlitz. Allerdings ist unser Testgerät weder mit einem 3G/LTE-Modem noch mit einem SIM-Karten-Schlitz bestückt. Es besteht somit die Möglichkeit, dass es entsprechend ausgestattete Varianten des Chromebook geben wird. Akku Lenovo ThinkPad SL510 .

Dells Chromebook ist mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die flachen, angerauten Tasten besitzen einen kurzen Hub und einen angenehmen Widerstand. Während des Tippens gibt die Tastatur nicht nach. Insgesamt hinterlässt die Tastatur ein angenehmes Schreibgefühl. Sie eignet sich für längere Tipparbeiten. Als Mausersatz befindet sich ein Clickpad an Bord, das eine Fläche von etwa 10,1 x 5,7 cm einnimmt. Die glatte Oberfläche macht den Fingern das Gleiten leicht. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

Dells Chromebook ist mit einem matten 11,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten verfügt. Der Bildschirm bietet eine Helligkeit von 258,1 cd/m². Der Wert geht gemessen am Preisniveau des Rechners in Ordnung. Nichtsdestotrotz wäre ein höherer Wert vorzuziehen, da ein kleines mobiles Gerät wie das Chromebook an unterschiedlichen Orten und somit unter verschiedenen Lichtverhältnissen eingesetzt werden wird. Der Kontrast (364:1) sollte in jedem Fall besser ausfallen. Selbst für das Niedrigpreissegment ist der Wert etwas zu gering.

Dell hat das Chromebook mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Ein Einsatz im Freien ist grundsätzlich möglich. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen. In schattigen Umgebungen fühlt sich der Rechner wohler.

Chromebooks sind primär zur Nutzung von Office- und Internetanwendungen gedacht. Für diese Anwendungen bietet der Dell Rechner mehr als genug Rechenleistung. Dell bietet das Chromebook nicht in Deutschland an. Wer Interesse an dem Gerät hat, muss es aus dem europäischen Ausland ordern. Das Gerät ist beispielsweise in Großbritannien und in Frankreich zu bekommen.

Im Inneren des Chromebook findet sich Technik von Intel. Der Rechner wird vom Celeron N2840 Zweikernprozessor (Bay Trail) angetrieben. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,16 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,58 GHz erhöht werden. Intel nennt für den Prozessor eine TDP von 7,5 Watt.

Das System startet schnell und läuft rund - so sind wir es von Chromebooks gewohnt. Die Resultate in den diversen von uns durchgeführten Browser-Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit des verbauten Prozessors. Die Resultate unterscheiden sich von denen eines mit dem gleichen Prozessor ausgestatteten Chromebooks, wie dem Acer CB3-111, etwas, da das Dell Chromebook mit einer neueren Chrome OS Version bestückt ist. Ein Vergleich mit Windows-basierten Netbooks ist etwas schwerer, da wir bei diesen Geräten den Internet Explorer benutzen. Je nach Test hat der IE 11 oder der Chrome Browser einen Vorteil.
Als Systemlaufwerk dient ein eMMC-Speichermodul, das eine Kapazität von 16 GB bietet. Davon stehen dem Benutzer etwa 9 GB zur Verfügung. Der vorhandene Speicherkartenleser eignet sich nicht wirklich zur dauerhaften Erweiterung des Speicherplatzes, da er SD-Karten nicht vollständig aufnimmt; sie ragen etwa zur Hälfte aus dem Leser heraus. Alternativ können Daten in der Cloud abgelegt werden. Käufern des Chromebooks werden 100 GB Speicherplatz beim Clouddienst Google Drive zur Verfügung gestellt.Akku Lenovo ThinkPad X230 .

Die Grafikausgabe erledigt Intels HD Graphics Grafikkern. Die GPU unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 792 MHz. Bei der verbauen GPU handelt es sich um den aktuell leistungsschwächsten Grafikkern, den Intel im Sortiment hat. Die integrierte Quick-Sync-Technik wird unterstützt. Entsprechend werden Youtube Videos in Full-HD-Auflösung flüssig wiedergegeben.

Das Chromebook erwärmt sich nicht wirklich. Unter Last haben wir an einigen Gehäusemesspunkten Temperaturen knapp oberhalb von 30 Grad Celsius gemessen. Da wir auf einem Chromebook nicht den von Windows Geräten gewohnten Stresstest ausführen können, lasten wir den Dell Rechner durch die gleichzeitige Ausführung von Googles Octane V2 Benchmark (in einer Schleife) und eines Full-HD-Videos aus.
Die Stereo-Lautsprecher des Dell Rechners befinden sich oberhalb der Tastatur. Sie sind auf den Benutzer gerichtet. Sie produzieren insgesamt einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Man kann ihnen auch längere Zeit zuhören. Alternativ können externe Lautsprecher oder Kopfhörer an den Rechner angeschlossen werden.

Sonderlich viel Energie benötigt das Chromebook nicht. Im Leerlauf liegt der Energiebedarf unterhalb von 5 Watt - so sind wir es von Chromebooks gewohnt. Unter Last (gleichzeitige Ausführung von Octane V2 und Wiedergabe eines Full-HD-Videos) steigt die Leistungsaufnahme auf bis zu 10,2 Watt. Auch hierbei handelt es sich um einen normalen Wert für die hier verbaute Hardwareplattform.

Im praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Der Dell Rechner erreicht eine Laufzeit von 9:26 h - ein sehr guter Wert.
Mit dem Chromebook 11-3120 ist eine mobile Schreib- und Surfmaschine zu bekommen. Der Rechner bringt gute Eingabegeräte mit und kann mit einem robusten Gehäuse aufwarten. Das ist auch nötig, denn der Rechner ist u.a. für den Einsatz in Schulen gedacht. Diesen Anspruch unterstreichen auch die sehr guten Akkulaufzeiten. Eine Akkuladung sollte für einen Tag an der Schule oder der Uni ausreichen. Der matte Bildschirm wird keine Preise gewinnen. Zwar geht die Helligkeit gemessen am Preisniveau in Ordnung, der Kontrast dürfte aber höher ausfallen.

Jenseits des Bildschirms bietet der Rechner keine wirklichen Gründe zur Kritik. Daher kann das Dell Chromebook alles in allem als gelungen bezeichnet werden.Nutzer, die lieber auf Windows setzen, sollten einen Blick auf unseren Testbericht zum Acer Aspire ES1-131 werfen. Acers 11,6-Zöller kann in Sachen Leistung und Akkulaufzeiten problemlos mit dem Chromebook mithalten. Akku Lenovo ThinkPad X301 .

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05/08/2015

Laptop Akku HP ProBook 4535s

Knapp 800 Euro verlangt HP für das Pavilion 15. Dafür bekommt man u. a. eine 1-TB-fassende Festplatte und einen matten Full-HD-Bildschirm. Letzterer kann allerdings überhaupt nicht überzeugen.
Innerhalb der Pavilion-15-Reihe bietet Hewlett Packard unzählige Notebooks verschiedenster Preis- und Leistungsklassen für den Hausgebrauch an. Wir haben bereits viele Vertreter der Reihe getestet. Jetzt liegt uns ein Modell der neuen Pavilion-15-Generation vor: Bei dem Pavilion 15-ab022ng handelt es sich um einen spielefähigen Allrounder. Äußerlich hat sich gegenüber den Vorgängern wenig getan. Im Inneren unseres Testgeräts steckt aktuelle Technik von Intel und Nvidia.

An Konkurrenten besteht kein Mangel. Hier wären das kürzlich getestete Acer Aspire V3-574G, das Toshiba Satellite S50-B oder das Lenovo Z50-70 zu nennen.
Die grundsätzliche Gehäuseform des Pavillon hat sich gegenüber seinen Vorgängern nicht geändert. Änderungen finden sich mehr im Detail. Auch das Gehäuse unseres aktuellen Testgeräts besteht komplett aus Kunststoff. HP nennt die Farbe des Rechners "Natursilber". Diese findet bei der Deckelrückseite und der Unterschale Verwendung. Auch die Handballenablage ist in dieser Farbe gehalten; in Richtung der Scharniere geht der Silberton in ein dunkles Anthrazit über. HP versucht zudem, auf der Oberseite der Baseunit den Eindruck zu erwecken, sie bestünde aus gebürstetem Metall. Oberhalb der Tastatur finden sich die auffälligsten Änderungen gegenüber den Pavilion Vorgängermodellen: Dieser Bereich fällt insgesamt etwas eckiger aus. Zudem sind die Lautsprecheröffnungen direkt in die Oberschale gestanzt worden.

Grobe Verarbeitungsmängel sind nicht festzustellen. Auch auf Seiten der Stabilität leistet sich HP keine großartigen Schwächen. Neben beiden Seiten der Tastatur und unterhalb des Touchpads kann das Gehäuse etwas durchbogen werden - dieses Verhalten sehen wir bei den meisten Notebooks. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit ist noch akzeptabel. Der Deckel kann stärker verdreht werden. Zudem zeigt das Display bei Druck auf die Deckelrückseite Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist mit ein wenig Fingerakrobatik möglich.

Die Schnittstellenauswahl hat das Pavilion mit seinem Vorgänger gemein. HP spendiert lediglich einen Videoausgang (HDMI). Von den drei USB-Anschlüssen arbeiten zwei nach dem USB-3.0-Standard. Verbesserungen finden sich bei der Anordnung der Steckplätze. Diese sind weitgehend in den hinteren Bereichen der beiden Seiten positioniert. Somit bleiben die Bereiche neben der Handballenablage frei von Kabeln.

HP setzt auf ein WLAN-Modul der Firma Realtek (RTL8723BE). Dieses unterstützt die WLAN-Standards 802.11b/g/n und stellt die Bluetooth-4.0-Funktionalität bereit. Die Verbindung zwischen Router und Notebook hat sich in einem 15-Meter-Radius um den Router stets als stabil erwiesen. Auch der Ethernet-Chip stammt von Realtek. HP hat dem Pavilion lediglich einen Fast-Ethernet-Chip spendiert. Das ist unverständlich, denn Gigabit-Ethernet stellt heutzutage den Standard dar. Andere Hersteller sind schließlich in der Lage, ihre Geräte entsprechend auszustatten.
Als Betriebssystem dient das vorinstallierte Windows 8.1 (64 Bit). Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Das Pavilion kann kostenlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Positiv: Wer nichts mit Windows 8.1 bzw. Windows 10 anfangen kann, hat die Möglichkeit, Windows 7 zu installieren. HP stellt die nötigen Treiber bereit.
HP macht Besitzern des Pavilion die Wartung/Aufrüstung nicht gerade einfach. Eine Wartungsklappe ist nicht vorhanden. Somit muss das Gehäuse geöffnet werden. Dazu wird als erstes das optische Laufwerk ausgebaut. Anschließend werden alle Schrauben auf der Unterseite entfernt. Hierfür ist ein Blick in das Hardware-Handbuch erforderlich, denn einige Schrauben verbergen sich hinter Abdeckungen. Nun wird das Notebook auf seine Füße gestellt. Die Oberschale kann jetzt von der Unterschale gelöst werden. Dies ist recht einfach mit einem Fugenglätter zu machen. Danach wird der Deckel geschlossen und das Notebook mit dem Deckel nach unten abgelegt. Nun kann die Unterschale abgenommen werden. Die Unterschale muss auf diese Weise abgenommen werden, da ansonsten die Festplatte herausfallen könnte. Das Pavilion ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken bestückt, die beide belegt sind. Die Festplatte könnte problemlos getauscht werden. Akku HP EliteBook 2560p .

Das Pavilion ist mit einer einjährigen Garantie ausgestattet. Der Garantiezeitraum kann erweitert werden. So schlägt eine dreijährige Garantie mit etwa 100 Euro zu Buche.

Auch auf Seiten der Tastatur bestehen keine Unterschiede gegenüber dem Vorgänger. Das Pavilion bringt eine unbeleuchtete Chiclet-Tastatur mit. Die flachen, leicht angerauten Tasten verfügen über einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Allerdings dürften sie für unseren Geschmack einen knackigeren Widerstand aufweisen. Während des Tippens ist allenfalls ein leichtes Nachgeben der Tastatur zu sehen, das sich aber nicht negativ auswirkt. Insgesamt liefert HP hier eine Tastatur, die den Anforderungen an den Hausgebrauch vollkommen genügt.

Das multitouchfähige Clickpad des Pavilion belegt eine Fläche von etwa 11 x 6,5 cm. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die diversen Multitouch-Gesten können im Konfigurationsmenü des Pads individuell ein- und ausgeschaltet werden. Die glatte Oberfläche des Pads macht den Fingern das Gleiten leicht. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

HP hat das Pavilion mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet. Es verfügt über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die Messwerte des Bildschirms sind enttäuschend. Eine Helligkeit von 215 cd/m² und ein Kontrast von 293:1 wären schon bei einem 500-Euro-Notebook schwer zu akzeptieren; bei einem 800-Euro-Gerät wie dem Pavilion sind sie schlichtweg indiskutabel. Wir hätten als absolutes Minimum Werte von 250 cd/m² (Helligkeit) bzw. 500:1 (Kontrast) erwartet.
Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Pavilion nicht wiedergeben. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 66 Prozent (sRGB) bzw. 42 Prozent (AdobeRGB). Im Auslieferungszustand weist der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 8,5 auf. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem verfügt das Display über einen Blaustich.

HP hat das Pavilion mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt schnell zum Einbruch des Bildes. In horizontaler Richtung ist der Winkel großzügiger bemessen, auch mehrere Personen können gleichzeitig auf den Bildschirm schauen. Für den Einsatz im Freien bietet sich das Pavilion nicht wirklich an. Im Akkubetrieb wird die Bildschirmhelligkeit gesenkt. Somit ist allenfalls eine Nutzung in schattigen Umgebungen möglich.

Das Pavilion gehört zu den Allround-Notebooks im 15,6-Zoll-Format. Es besitzt genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien und kann Computerspiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 800 Euro zu haben. HP wird auch innerhalb dieser Pavilion-15-Reihe unzählige Ausstattungsvarianten auf den Markt werfen - sowohl mit Intel- als auch AMD Innereien. Zum Testzeitpunkt konnten wir beispielsweise das Pavilion 15-ab052ng ausfindig machen. Es ist mit einer AMD A10-8700P APU und einem Radeon R7 M360 Grafikkern bestückt. Der Preis liegt bei 500 Euro.
HP hat das Pavilion mit dem Intel Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell) ausgestattet. Unter den sparsamen ULV-Prozessoren gehört er zu den stärksten Modellen, die Intel aktuell zu bieten hat. Er bietet mehr als genug Rechenleistung für den Alltagsbetrieb und sollte die meisten Nutzer zufriedenstellen. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Bei Multi-Thread-Anwendungen kann die CPU ihren Turbo nicht ganz ausfahren und arbeitet mit 2,7 bis 2,8 GHz. Single-Thread-Anwendungen werden mit 2,9 bis 3 GHz bearbeitet. Das Verhalten ist im Netz- und im Akkubetrieb identisch.

Der Broadwell Prozessor schneidet im Vergleich mit seinen Haswell Vorgängern - dem Core i7-4500U und dem Core i7-4510U - in den von uns durchgeführten Tests um bis zu 15 Prozent besser ab. Das ist den etwas höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und den Verbesserungen der Broadwell Architektur zu verdanken.

Die Gesamtleistung des Systems gibt keinen Grund zur Klage, es arbeitet rund und flüssig. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Ein Blick in unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Pavilion keine Nachteile gegenüber Notebooks hat, die mit Vierkernprozessoren bestückt sind. Ein Rechner mit ULV-Prozessor ist somit für den Heimgebrauch in der Regel die bessere Wahl, da solche Modelle weniger Energie benötigen und weniger Abwärme erzeugen. Vierkernprozessoren sind vorzuziehen, wenn vermehrt CPU-lastige Anwendungen bzw. Anwendungen, die für mehrere Kerne optimiert sind, ausgeführt werden sollen. Die Systemleistung des Pavilion kann noch nach oben geschraubt werden. Dazu müsste die vorhandene Festplatte gegen eine Solid State Disk ersetzt werden.
An Speicherplatz wird es dem Pavilion dank der 1-TB-fassenden Festplatte (5.400 Umdrehungen pro Minute) so schnell nicht mangeln. Von dem Speicherplatz kann der Besitzer etwa 880 GB nutzen. Der restliche Platz wird von der Recovery Partition und der Windows Installation belegt. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 93,43 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 76,8 MB/s. Die Werte bewegen sich noch im normalen Bereich für 5.400er-Festplatten, dürften aber einen Tick höher ausfallen. Akku HP 635 .

Mit dem GeForce 940M Grafikkern ist eine Mittelklasse-GPU in das Pavilion eingezogen. Zusammen mit der ebenfalls vorhandenen HD Graphics 5500 GPU bildet er eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Der Kern von Nvidia hat seinen Auftritt bei leistungsfordernden Anwendungen wie Computerspielen. Intels GPU ist für den Alltags- und Akkubetrieb zuständig. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die 3D-Mark-Resultate des GeForce Kerns liegen nur etwas über denjenigen seines Vorgängers - der GeForce 840M GPU. Der Grund ist schnell gefunden: Der 940er Kern arbeitet mit etwas höherer Maximalgeschwindigkeiten (1.124 MHz vs. 1.176 MHz). Beide GPUs basieren auf Nvidias Maxwell Architektur. Somit bieten sich GeForce-840M-Notebooks als preiswerte Alternative an.

Die meisten Computerspiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen gespielt werden. Abstriche bezüglich Auflösung/Qualitätsniveau müssen bei Krachern wie Assasin's Creed Unity oder The Witcher 3 hingenommen werden. Ansonsten werden keine spielbaren Frame-Raten erreicht. Für das Spiel Batman: Arkham Knight ist der im Pavilion verbaute Grafikkern grundsätzlich zu schwachbrüstig. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Titeln nutzbar. Hier gilt: Je geringer die Hardware-Anforderungen eines Spiels sind, desto eher kann die Full-HD-Auflösung genutzt werden.

Unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Pavilion nur etwas höhere Frameraten liefert als vergleichbare GeForce-840M-Notebooks. Somit könnte mit einem entsprechenden Rechner viel Geld gespart werden. Hier käme beispielsweise ein Vorgänger unseres aktuellen Testgeräts in Frage - das Pavilion 15-p110ng (Core i5-4210U, GeForce 840M, matter Full-HD-Bildschirm). Der Rechner ist aktuell für etwa 530 Euro zu bekommen.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter permanent. Das leise Rauschen ist zu hören, stört aber nicht sonderlich. Auch beim Pavilion ist eine HP-spezifische BIOS-Option für den dauerhaft laufenden Lüfter verantwortlich. Wird die Option "Fan Always On" deaktiviert, steht der Lüfter auch mal still. Unter Last dreht der Lüfter richtig auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 52,5 dB. Der Wert fällt für ein Notebook dieser Leistungsklasse zu hoch aus.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Pavilion im Netz- und im Akkubetrieb auf ähnliche Weisen. Der Grafikkern werkelt immer mit konstanten 1.163 MHz. Der Prozessor bearbeitet den Test im Netzbetrieb mit 2,3 bis 2,5 GHz. Im Akkubetrieb wird dieser Geschwindigkeitsbereich auch erreicht; allerdings wird die CPU immer wieder schlagartig auf 500 MHz abgebremst. Obwohl CPU und GPU mit annähernd vollen Geschwindigkeiten arbeiten, fällt die Erwärmung des Rechners nur sehr moderat aus. Die von uns gemessene Höchsttemperatur liegt bei 40,2 Grad Celsius. Hier macht sich der unter Last sehr stark aufdrehende Lüfter bezahlt. Die niedrigen Temperaturen zeigen aber auch, dass ein konservativeres Lüftermanagement noch für eine ausreichende Kühlung sorgen würde.

Mit dem neuen Modell des Pavilion gibt es Änderungen auf Seiten der Lautsprecher. Waren bisherige Modelle mit einem System von Beats Audio ausgestattet, kommt jetzt ein System von Bang & Olufsen zum Einsatz. Der Grund: Die Firma Beats Audio wurde von Apple gekauft. Auch beim neuen Pavilon Modell befinden sich die Lautsprecher weiterhin oberhalb der Tastatur hinter einer gelochten Abdeckung. Unterschiede zu den vorherigen Lautsprechern sind nicht auszumachen. Die Lautsprecher erzeugen einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Man kann ihnen auch längere Zeit zuhören.

Im Leerlauf liegt die Leistungsaufnahme des Pavilion unterhalb von 10 Watt - das sind wir von ULV-Notebooks gewohnt. Während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) steigt der Bedarf auf bis zu 61,1 Watt. Dieser Wert geht in Ordnung und bewegt sich auf einer Höhe mit denjenigen vergleichbarer Notebooks. Im Spielealltag haben wir Werte um 42,5 Watt herum (+/- 5 Watt) registriert. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.

Das Pavilion erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 9:23 h. Der Konkurrent Acer Aspire V3-574G (11:13 h) hält länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Pavilion den Betrieb nach 1:28 h ein. Nicht anders sieht es beim Aspire (1:31 h) aus. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der HP Rechner nach 4:27 h. Das Aspire (4:41 h) hat nur ein paar Minuten mehr zu bieten. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Pavilion hält 4:54 h durch. Das Aspire (4:31 h) liegt dahinter zurück.

Die Laufzeiten des Pavilion reißen niemanden vom Hocker - das gilt übrigens auch für die Werte des Aspire. Wir haben es schon mit vergleichbaren Notebooks zu tun gehabt, die deutlich mehr Ausdauer zeigen. Das Pavilion schneidet alles in allem ähnlich ab wie sein Vorgänger - das Pavilion 15-p008ng.

Das HP Pavilion 15-ab022ng bringt insgesamt mehr als genug Rechenleistung für den Alltag mit. Zudem kann der Rechner Computerspiele darstellen. An Speicherplatz wird es Besitzern des Rechners dank der 1-TB-fassenden Festplatte so schnell nicht mangeln. Der Rechner arbeitet im Normalbetrieb leise und erwärmt sich kaum. Letzteres gilt auch unter Last. Einen gehörigen Patzer leistet sich HP mit dem Display: Es handelt sich hier um ein blickwinkelinstabiles TN-Panel, das in Sachen Helligkeit und Kontrast nur schlechte Werte zu bieten hat. HP verlangt etwa 800 Euro für das Pavilion. Da hätten wir zumindest ein blickwinkelstabiles IPS-Panel erwartet.

Zu kritisieren sind aber auch HP Eigenheiten, die wir an vielen Notebooks des Herstellers antreffen: HP gewährt nur eine 12-monatige Garantie. Auch das ist bei einem 800-Euro-Gerät nicht hinnehmbar. Die Konkurrenz von Acer ist hier weiter und gewährt eine zweijährige Garantie. Darüber hinaus steckt auch im Pavilion nur ein Fast-Ethernet-Chip. Gigabit-Ethernet stellt heutzutage den Standard dar. Akku HP ProBook 4535s .

Frei von Schwächen ist das Pavilion somit nicht. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt einen ordentlichen Allrounder.

Abschließend wollen wir auch an dieser Stelle noch einmal das Vorgängermodell HP Pavilion 15-p008ng erwähnen. Es ist aktuell in der Variante Pavilion 15-p110ng (Core i5-4210U, GeForce 840M, matter Full-HD-Bildschirm) für etwa 530 Euro zu haben und stellt eine günstige Alternative dar. Es teilt die Schwächen mit seinem Nachfolger. Bei dem deutlich niedrigeren Preis kann man aber eher über diese hinwegsehen.

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13/07/2015

Kaufen Akku Dell Latitude D620

Nvidias G-Sync-Technologie verspricht ein flüssiges Gaming-Erlebnis ohne nervige Zeilenverschiebungen. Anhand des Asus G751JY konnten wir das Feature erstmals unter die Lupe nehmen. Hat das altehrwürdige V-Sync ausgedient?
Obwohl einige Kunden von Problemen (z. B. Lautsprecher-Bugs) berichten, hinterließ das Asus G751 im Dezember 2014 einen hervorragenden Eindruck. Mit einer Wertung von 89 % setzte sich der 17-zöllige Gaming-Spross an die Spitze der High-End-Notebooks. Auf den Plätzen 2 bis 5 folgen das MSI GT72, das Schenker XMG U705, das Alienware 15 und das Schenker XMG U505, die jeweils mit 88 % bedacht wurden und eine GeForce GTX 970M oder GTX 980M enthalten.

Im Vergleich zum letzten Testgerät hat sich kaum etwas beim Asus G751JY getan. Die von Nvidia zur Verfügung gestellte G-Sync-Variante bietet erneut 24 GByte RAM und eine Kombination aus 256-GByte-SSD und 1.000-GByte-HDD. Der Grafikchip ist ebenfalls identisch. Die bereits erwähnte GeForce GTX 980M markiert im Notebook-Bereich derzeit das Nonplusultra. Hinzu kommt ein mattes IPS-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln.

Unterschiede zeigen sich lediglich beim Prozessor: So hat Asus den 2,5-3,5 GHz flotten Core i7-4710HQ durch den 100 MHz schnelleren Core i7-4720HQ abgelöst. Preislich dürfte sich das neue G751JY etwas über der alten Version einordnen, die damals knapp 2.000 Euro kostete. In Online Shops wurden wir zum Testzeitpunkt noch nicht fündig.
Da das G751JY – bis auf ein paar frische Aufkleber – äußerlich kein Tuning erfahren hat, überspringen wir die Kapitel Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Sound. Die entsprechenden Infos finden Sie hier. Alle Fotos in diesem Artikel stammen vom letzten Testmodell.
Beim Display gibt es ebenfalls keine Änderungen: Asus greift wieder auf das 17,3-zöllige LP173WF4-SPD1 Panel von LG Philips zurück, das unter anderem auch im Asus GL771JW werkelt. Dank seiner üppigen Leuchtkraft von knapp 320 cd/m² strahlt das Display selbst bei ungünstigeren Standorten (Thema Außeneinsatz) ausreichend hell.

Der Schwarzwert muss sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Zwar stellen 0,34 cd/m² keinen neuen Rekord auf, im IPS-Bereich ist dieses Ergebnis jedoch gut. Gleiches gilt für den Kontrast: Mit 968:1 fällt das Bild differenzierter und kräftiger als bei den meisten Kontrahenten aus.

Auch der Farbwiedergabe gebührt Lob: In unseren CalMan Tests liefert das Panel eine überaus ordentliche Vorstellung ab. Sei es nun bei den Graustufen, der RGB-Balance, dem Gamma-Wert oder dem Sättigungsgrad. Vom notebooktypischen Blaustich, der viele Geräte plagt, bleibt das Asus G751JY verschont. Hauptgrund ist neben der IPS-Technik das vorinstallierte Farbprofil. Beim Schenker XMG U705 waren die CalMan Scores des LP173WF4-SPD1 etwas schlechter.

Als nicht ganz so toll erweist sich die Farbraumabdeckung: 83 % sRGB und 55 % AdobeRGB sind nur mittelprächtig. Dieser kleine Makel betrifft Gamer jedoch kaum. Lediglich professionelle Nutzer wünschen sich hier mehr. Vorsicht: Unter der Bezeichnung LP173WF4-SPF1 existiert ein sehr ähnlich klingendes LG Panel, das beim Schwarzwert und dem Kontrast nicht ganz an das SPD1 heranreicht (siehe z. B. das MSI GT72 oder das Gigabyte P37X). Insgesamt macht die Bildqualität eine gute bis sehr gute Figur. Display Bleeding trat in unserem Fall nicht auf. Akku Dell Latitude D430 .

Größtes Highlight des Testgeräts ist die sogenannte G-Sync Technik. Im Gegensatz zu zertifizierten Desktop-Monitoren kommt bei G-Sync Notebooks kein Extra-Modul zum Einsatz. Wie Hauptkonkurrent AMD für seine FreeSync Technik nutzt auch Nvidia den offenen Adaptive-Sync Standard, der mittels Embedded DisplayPort (eDP) funktioniert.

Um Zeilenverschiebungen zu verhindern, wird die Bildwiederholfrequenz des Panels dynamisch an die Framerate der GPU angepasst. Dieses System hat in der Anfangszeit noch für Probleme gesorgt, da Displays unter 30 Hz zum Flackern oder kompletten Aussetzern neigen. Doch Entwarnung: Im Test mit Batman: Arkham Knight, Dirt Rally und The Witcher 3 konnten wir kein Flimmern oder dergleichen feststellen.

Anders als V-Sync soll sich G-Sync nicht negativ auf die Peformance auswirken (Stottern, Eingabelatenz etc.). Wie stark sich G-Sync äußert, hängt einerseits vom Titel und andererseits von der GPU-Power ab. Nach unseren Erfahrungen hält sich der Vorteil meist in Grenzen. Ja, bei flotten Kameraschwenks oder Kamerafahrten fühlt sich das Bild etwas ruhiger und flüssiger als mit (deaktiviertem) V-Sync an. Weltbewegend sind die Verbesserungen allerdings nicht, zumal G-Sync die Framerate auf 75 begrenzt. Das untere Video vermittelt einen kleinen Eindruck.

Ob G-Sync den Aufpreis wert ist, muss jeder Nutzer für sich entscheiden. In Anbetracht der Kosten kann es mehr Sinn machen, geich ein Gerät mit potententer GPU zu kaufen (z. B. GTX 980M ohne G-Sync vs. GTX 970M mit G-Sync). Da von uns nur die Benchmark-Ergebnisse eingetragen wurden, die nicht oder zumindest kaum vom 75-fps-Limit beeinflusst sind, gibt es bezüglich der Wertung keine Nachteile für das G751JY. Für eine Aufwertung sehen wir allerdings auch keinen Grund.

Schreiben Sie bitte in die Kommentare, wie Ihre Eindrücke von G-Sync sind und ob die Technik in irgendeiner Form honoriert werden sollte. Neben Asus wollen auch Clevo (P770ZM-G/P750ZM-G), MSI (GT72) und Aorus (X5/X7 Pro) Notebooks mit G-Sync anbieten. Letzteres erfordert eine Maxwell Karte ab der GeForce GTX 965M. Die Grafikumschaltung Optimus ist auf G-Sync Geräten nicht möglich.

Keine Frage: Das Asus G751JY outet sich in jeder Beziehung als waschechtes High-End-Produkt. 24 GByte RAM (maximal 32 GByte) sind ebenso üppig wie 1,25 Terabyte Festplattenkapazität (SSD + HDD). Abgerundet wird das Paket von einem Quad-Core-Prozessor und der leistungsfähigsten Notebook-GPU.

Beim Core i7-4720HQ handelt es sich um einen ungemein erfolgreichen Vierkern-Chip aus Intels Haswell Generation, der im 22-nm-Verfahren entsteht. Zwar gibt es bereits CPUs auf 14-nm-Basis (man nehme zum Beispiel den Core i7-5700HQ des MSI GT72), für Spieler ist der Core i7-4720HQ jedoch flott genug – kommende Titel eingeschlossen.

Wie die meisten seiner Quad-Core-Brüder enthält das 47-Watt-Modell einen 6 MByte großen L3-Cache. Das Turbo-Boost-Feature wird beim Asus G751JY komplett ausgereizt. Im Cinebench R11.5 konnten wir zwischen 3,4 und 3,6 GHz messen, was sich mit den Angaben von Intel deckt.

Dank der vollen Übertaktung schneidet das G751JY bei den CPU-Tests besser als manch anderes 4720HQ-Notebook ab. Das Gigabyte P37X fällt je nach Benchmark 2-6 % zurück. Kräftigere Prozessoren wie der Core i7-4980HQ oder der Core i7-5700HQ bringen aus Spielersicht kaum etwas. Erst die Desktop-CPU des Schenker XMG U705 sprintet über 10 % am Core i7-4720HQ vorbei.

Die Systemleistung muss sich auch keine Kritik anhören: Mit 6.073 Punkten macht es sich das Asus G751JY im PCMark 7 zwischen dem Schenker XMG P505 (6.054 Punkte @i7-4710HQ, GTX 980M, 256-GB-SSD) und dem Aorus X3 Plus v3 (6.078 Punkte @i7-4710HQ, GTX 970M, Dual-SSD) bequem. Höhere Scores ermitteln wir nur selten.

Während andere Hersteller mehrere Solid State Drives zu einem RAID-0-Verbund kombinieren, begnügt sich Asus mit einer Single-SSD-Lösung. Gut so, denn RAID-Notebooks sind abseits der sequentiellen Lese- und Schreibraten nur »Papiertiger«. Asus geht den intelligenteren Weg und verbaut eine PCI-Express-SSD, die nicht an das SATA-III-Limit gebunden ist, welches die Leistung von Standard-SSDs auf 500-550 MB/Sek beschränkt.

Die 256 GByte große Samsung XP941 kann nach unseren Informationen recht heiß werden, punktet im Gegenzug jedoch mit einer Spitzenleistung: 1.114 respektive 825 MB/Sek beim sequentiellen Test des CrystalDiskMark schaffen sonst nur RAID-Laptops. Auch um kleine Dateien kümmert sich die XP941 angenehm flott.

Obwohl der sekundäre Massenspeicher aufgrund der HDD-Technik massiv zurückfällt, haben wir auch an der HGST Travelstar 7K1000 nichts auszusetzen. Die hohe Kapazität (1.000 GByte) und die schnelle Drehzahl (7.200 rpm) garantieren eine gute Performance. Bis zu 144 MB/Sek im CrystalDiskMark sind eher ungewöhnlich für eine HDD.

Wenn man die Tatsache ausklammert, dass Asus der GeForce GTX 980M »nur« vier statt der theoretisch möglichen 8 GByte verpasst, weiß der Grafikchip zu überzeugen. 1.536 Rechenwerke (GTX 970M: 1.280 Shader) und ein Speicher-Interface von 256 Bit deuten auf ein extrem potentes High-End-Modell hin.

Diesem Ruf wird die GeForce GTX 980M in den synthetischen Grafiktests auch gerecht. 8.559 Punkte beim Fire-Strike-Szenario des 3DMark liegen sogar leicht über dem Niveau der Konkurrenz (Gigabyte P37X, Alienware 17 R2, MSI GT72, ...). Ein Notebook mit GeForce GTX 970M ist hier mehr als 20 % langsamer. Ähnlich sieht es beim Unigine Heaven 4.0 Benchmark aus: 59 fps werden von der Testkonfiguration Schenker XMG U705 knapp 24 % unterboten. Wer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achtet, sollte trotzdem zur GeForce GTX 970M greifen. Der Aufpreis zur GTX 980M ist in unseren Augen grenzwertig. Akku Dell Latitude D620 .

Top: Laut dem Gaming-Parcours verringert sich die Performance durch G-Sync in keiner Weise. Das Schenker W504, das wir für die Spieleartikel nutzen, rechnet bei deaktiviertem V-Sync etwa gleich flott. Generell wirkt G-Sync schon recht ausgereift, was den Treiber betrifft. Abstürze oder sonstige Bugs sind uns nicht untergekommen. Wie man es von der GTX 980M kennt, packt das 28-nm-Modell fast alle Spiele mit maximalen Details und mehrfacher Kantenglättung. Lediglich bei 4K-Auflösungen und sehr anspruchsvollen Titeln (The Witcher 3, GTA V, Assassin's Creed Unity) können größere Ruckler entstehen.

Auch ein halbes Jahr nach der Erstveröffentlichung gehört das Asus G751 zu den leisesten Vertretern seiner Zunft. Mit einem 3D-Pegel von 35-41 dB wird der 17-Zöller selbst in Stresssituationen nicht übermäßig laut. Andere Gaming Notebooks mit GeForce GTX 980M erreichen hier deutlich mehr, sei es nun das ähnlich dicke MSI GT72 mit bis zu 46 dB oder das Alienware 17 R2 mit maximal 52 dB. Das Gigabyte P37X wird ebenfalls lauter, wobei es in diesem Fall nicht verwundert (Bauhöhe: 23 Millimeter).

Im Idle-Modus tendiert das Asus G751JY Richtung Mittelfeld. Nicht zuletzt wegen der fehlenden Grafikumschaltung ist der rechte Lüfter immer aktiv. Ansonsten hört man im Leerlauf primär die HDD, welche auf 33 dB kommt – ein leicht wahrnehmbarer, jedoch nicht störender Wert. Unnötiges Auftouren, wie es bei vielen Notebooks gang und gäbe ist, kennt das Asus G751JY zum Glück nicht. Kurze Sprünge auf 34 dB sollte jeder Nutzer verkraften.

Trotz der suboptimalen Last-Werte würden wir auch die Temperaturen als anständig bezeichnen. Bis zu 47 °C auf der Ober- und 52 °C auf der Unterseite sind typisch für ein High-End-Produkt (60 Minuten Stresstest mit den Tools Furmark und Prime). Im »normalen« 3D-Betrieb, also bei Spielen etc., fühlt sich das Chassis keineswegs heiß an, was speziell an der kühlen Handballenauflage liegt.

Unter der Haube ist die Situation ebenfalls nicht kritisch: Weder der Prozessor noch die Grafikkarte nähern sich unter Volllast der 100-°C-Marke. Knapp 88 °C beim Core i7-4720HQ und durchschnittlich 81 °C bei der GeForce GTX 980M geben keinen Grund zur Sorge. Bemängeln könnte man nur das Taktverhalten. Während die CPU im Stresstest kurzfristig auf 800 MHz einbrach, reduzierte sich der GPU-Takt nach einer Weile von 1.038-1.127 MHz auf rund 900 MHz. Da der Unigine Heaven 4.0 Benchmark kein Throttling provozierte, sollte der Gaming-Alltag jedoch nicht betroffen sein.

Dass das G751JY ohne Grafikumschaltung leben muss, sieht man vor allem beim Verbrauch: Mit 24,2-33,9 Watt genehmigt sich der 17-Zöller im Idle-Betrieb zwar einen Tick weniger Strom als die Broadwell Variante des MSI GT72 (28,0-35,7 Watt), im Vergleich zu einem Optimus Notebook sind die Werte aber nicht berauschend. So gab sich die Testkonfiguration des Alienware 17 R2 mit 8,9-26,6 Watt zufrieden – und das trotz stärkerer CPU.

Im 3D-Betrieb ist der Verbrauch überraschend niedrig. Statt 124 (Alienware 17 R2) respektive 101 Watt (MSI GT72) benötigt das G751JY bei der ersten Szene des 3DMark 06 nur etwa 93 Watt. Maximal 197 Watt unter Volllast sind im Hinblick auf die gebotene Power ebenfalls akzeptabel. Mit einer Nennleistung von 230 Watt wurde das Netzteil ausreichend dimensioniert.

Asus versucht den hohen Idle-Bedarf durch einen kräftigen 8-Zellen-Akku zu kaschieren. Das 6.000-mAh-Modell reicht – je nach Display-Luminanz, Energiesparmodus und Anwendung – zwischen 1,5 und 3,5 Stunden, was grob dem Level des MSI GT72 entspricht. Optimus Notebooks wie das Alienware 17 R2 kommen zum Teil auf das Doppelte bis Vierfache. Auch die Non-G-Sync-Variante des G751JY hielt bei den Akkumessungen länger durch (maximal 4,5 Stunden dank geringerem Stromverbrauch).

Der »Kontrollbesuch« bestätigt die Eindrücke unseres ersten Tests. Klar, auch das G751JY ist nicht frei von Mängeln. Neben den ungünstig verteilten Anschlüssen könnte man auf der Contra-Seite die kurze Akkulaufzeit oder das hohe Gewicht von rund 4,2 Kilogramm anführen. Größere Schwachstellen, die eine Kaufempfehlung verwehren, konnten wir allerdings nicht ausmachen.

Wer einen möglichst ruhigen und dennoch leistungsstarken Gaming-Begleiter sucht, ist beim Asus G751JY goldrichtig.

G-Sync hat uns bisher nicht vom Hocker gehauen, da die Auswirkungen oft kaum oder nur geringfügig spürbar sind. Letzteres Problem kann jedoch mit den getesteten Anwendungen zusammenhängen. Hardcore-Gamer, die jede noch so kleine Ungereimtheiten beim Bildaufbau merken, denken über das Feature vielleicht anders. »Otto-Normalspielern« reicht auch in Zukunft das klassische V-Sync, zumal die vertikale Synchronisation für ein störungsarmes Bild nicht immer nötig ist.

Insgesamt halten wir G-Sync für einen netten Zusatz, der das Spielerlebnis etwas, aber nicht gravierend verfeinert. Um ein detailliertes Urteil abgeben zu können, müssen wir erst eine gewisse Menge an Notebooks testen.Akku Dell Latitude D630 .

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