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05/09/2015

Neuf Asus X53S Akku kaufen

Beim Vorgänger gab es einen Aluminiumdeckel, das neue Dell Inspiron 17-5758 ist nun großteils aus Kunststoff. Dafür gibt es aktuelle Broadwell-CPUs und eine dedizierte Grafikkarte. Reicht das aus, um die magere Anschlussausstattung zu verzeihen?
Es ist ungefähr ein Jahr her, da hatten wir das Dell Inspiron 17-5748 im Testlabor, nun steht der Nachfolger auf der Matte. Das Dell Inspiron 17-5758 hat nicht nur die vorletzte Nummer in der Bezeichnung geändert, sondern bietet auch ein überarbeitetes Gehäuse, die neue Intel-Prozessoren-Generation und auf Wunsch sogar einen matten Bildschirm.

Preislich ist unser Modell des aktuellen Inspiron 17 aus der 5000er-Serie um 100 Euro teurer als das vergleichbare Modell vom letzten Jahr, das allerdings auch ohne dedizierte Grafikkarte auskommen musste. Das günstigste aktuelle Modell mit Intel-Pentium-Prozessor startet bei 449 Euro.

Weitere große Broadwell-Notebooks in dieser Preisklasse sind das HP Pavilion 17 oder das Asus F751LB. Um einen Vergleich zur Haswell-Generation ziehen zu können, nehmen wir noch das Acer Travelmate P276 dazu. Alle Vergleichsnotebooks beinhalten ebenfalls eine dedizierte Grafikkarte.

Vergleicht man das kürzlich getestete Dell Inspiron 15-5558 mit unserem Testgerät, so ist bis auf die Größe fast kein Unterschied beim Gehäuse feststellbar. Der Deckel des Vorgängers war noch aus Metall gefertigt, beim neuen Inspiron 17 5000 findet sich dort Kunststoff mit dezentem Rautenmuster. Der Deckel sieht auch beim neuen Modell recht hochwertig aus, Druck von hinten kann er aber nicht ganz vom Flüssigkristall des Bildschirms fernhalten. Auch Druck direkt auf den Bildschirm wird im Flüssigkristall sichtbar. Außerdem lässt sich der große Bildschirm recht leicht verwinden.

Rund um die Tastatur findet sich beim Dell Inspiron 17-5758 nun eine gummierte Oberfläche, die sich gut anfühlt, allerdings auch anfällig für Fingerabdrücke ist. Auch die Basis des Notebooks lässt sich recht leicht verwinden und knarzt dann leise. Auf Druck geben die Ecken leicht nach. Die Tastatur hebt sich farblich deutlich von der Umgebung ab und sitzt etwas tiefer im Gehäuse.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist etwas schlanker als sein Vorgänger und misst nur noch maximal 24 Millimeter in der Bauhöhe. Achtung: Die Größenangaben auf Dells deutscher Website sind aktuell nicht korrekt.

Insgesamt ist der Eindruck gemischt: Die verwendeten Materialien finden wir gut, die Stabilität des Geräts könnte aber höher sein.

Beim den früheren Dell Inspiron 17 der 5000er-Serie mussten wir die geringe Anschlussvielfalt für ein 17,3-Zoll-Notebook monieren und auch dieses Jahr ändert sich daran nichts: Immer noch gibt es lediglich zwei USB-3.0-Anschlüsse und einen USB-2.0-Anschluss an der linken Gehäuseseite. Mit Audiokombiport, LAN-Anschluss, HDMI-Port und Kartenleser ist die gleiche, etwas magere Ausstattung wie beim Vorgänger vorhanden.Asus A32-K55 Akku .

Immerhin wurden die Ports aber etwas besser auf die linke und rechte Seite verteilt, so dass sich Anschlussstecker nicht mehr so leicht im Weg sind. Ärgerlich ist hingegen, dass wie beim Dell Inspiron 17-5748 auch diesmal die USB-Ports alle im vorderen Bereich der Seiten liegen, so dass man beim Mausanschluss oft ein störendes Kabel auf dem Mauspad liegen hat. Die Rückseite sowie die Vorderseite bleiben frei von Anschlüssen.

Ein Gigabit-LAN-Modul ist auch dem Dell Inpiron 17-5758 nicht vergönnt: 100 MBit sind der maximale Datendurchsatz. Dafür gibt es nun auch beim 17,3-Zöller der Inspiron-5000er-Reihe WLAN nach Standard 802.11ac und man kann sowohl das 2,4-GHz-Band, als auch das 5-GHz-Band nutzen.

Der WLAN-Empfang ist auch in zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände hindurch noch sehr gut: Das Signal ist vollständig vorhanden und der Seitenaufbau geht recht flott vonstatten.

In der Packung finden sich lediglich der Laptop, ein Akku, sowie das Netzteil mit Anschlusskabel. Vielfältiges Zubehör ist auf Dells Website vorhanden, allerdings kaum speziell an das Inspiron 17 der 5000er-Serie angepasst. Ein passendes Ersatznetzteil bekommen Sie für 75 Euro, einen passenden Rucksack für 70 Euro. Einen portablen Energiespeicher zum Aufladen unterwegs gibt es für 140 Euro.

Auch bei unserem aktuellen Testgerät lässt sich, wie beim Vorgänger, der 4-Zellen-Akku entnehmen und jederzeit austauschen. Um den Akku zu schonen, kann man das Gerät auch ohne Batterie betreiben. Im vorderen Bereich des Notebooks findet sich an der Unterseite eine große Wartungsklappe, die sich durch das Entfernen von nur zwei Schrauben lösen lässt. Dann hat man Zugriff auf die wichtigsten Komponenten, wie Festplatten und Arbeitsspeicher.

12 Monate ist Ihr PC gegen Schäden geschützt, dazu kommt die 24-monatige gesetzliche Gewährleistungspflicht. Wenn Ihnen das nicht reicht, können Sie Ihre Garantie erweitern: Entweder kommt jemand zu Ihnen nach Hause und repariert das Gerät am nächsten Arbeitstag direkt vor Ort, außerdem bekommen Sie Premium-Telefonsupport. Das kostet dann für ein Jahr knapp 70 Euro Aufpreis. Für 3 Jahre zahlen Sie 159 Euro. Wenn Sie Ihr Gerät noch ein Jahr gegen Unfallschäden versichern möchten, zahlen Sie 20 Euro Aufpreis.

Am Aussehen der Tastatur hat sich nichts geändert und auch die Größe der Chiclet-Tasten ist im Vergleich zu den Vorgängern gleich geblieben. Immer noch kritisieren kann man die kleine Enter-Taste und den auch weiterhin sehr leichtgängigen Anschlag, der meist nicht sofort verrät, ob man eine Taste nun wirklich gedrückt hat, oder nicht.

Das Schreibgefühl ist mit durchschnittlich langem Hub und einem etwas klapprigen Tastengeräusch nicht so hochwertig, wie man es sich wünschen könnte, insgesamt lässt sich mit der Tastatur aber ordentlich arbeiten.

Noch ein Hinweis: In unserem Testgerät war eine englische Tastatur verbaut, wer im deutschen Shop bestellt, bekommt aber natürlich standardmäßig ein deutsches Layout.

Auch das Clickpad wurde aus den Vorgängern übernommen. Es ist immer noch minimalistisch, aber sehr schick designt. Durch ein unterschiedliches Material und einen deutlich spürbaren Rand hebt es sich von der Handballenablage ab.

Die Präzision der berührungsempfindlichen Oberfläche überzeugt, besonders bei Multitouch-Gesten wie "Zoomen". Auch die in die Fläche integrierten Tasten lassen sich präzise nutzen und geben klares Feedback über die Betätigung.

Beim Display hat Dell nachgelegt: Unser Testgerät verwendet ein Panel von AU Optronics, das 1.920 x 1.080 Bildpunkte darstellen kann und eine matte Oberfläche bietet. Außerdem setzt es auf IPS-Technik für stabile Blickwinkel. Im Vorgänger und einigen Vergleichsgeräten finden sich TN-LED-Panels, die nur geringe Abweichungen bei der Blickachse auf den Bildschirm ohne Farbverfälschungen erlauben. Asus A42-G73 Akku .

Weniger gut gefällt uns die Helligkeit des Bildschirms, der mit 257,7 cd/m² nicht gerade hell leuchtet. Durch die recht gleichmäßige Ausleuchtung von 87% sind aber auch bei größeren Farbflächen kaum Helligkeitsunterschiede sichtbar. Die matte Beschichtung ist etwas körnig, was man vor allem bei weißen Flächen deutlich wahrnimmt.

Das Dell Inspiron 17 ist übrigens auch mit einem Display mit 1.600 x 900 Pixel Auflösung oder einem glänzenden Full-HD-Touchscreen verfügbar.

Beim Schwarzwert, also der Leuchtintensität von schwarzen Flächen, bietet das Display des Dell Inspiron 17-5758 einen ordentlichen Wert, Asus F571 und HP Pavilion 17 haben hier aber dennoch die Nase vorn. Zusammen mit der geringen Leuchtkraft ergibt sich deshalb für unser Testgerät nur ein Kontrastverhältnis von 726:1. Das ist nicht schlecht, aber eben auch nicht so gut wie bei den Vergleichsgeräten.

Bei der genaueren Analyse der Bildwiedergabe mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer entdecken wir einen deutlichen Blaustich in der Wiedergabe von Graustufen. Farben sind meist übersättigt, besonders Hauttöne wirken mit bloßem Auge unnatürlich rot. Insgesamt weicht die Bildwiedergabe stark von den Referenzfarbräumen ab, obwohl der Bildschirm den kleineren sRGB-Farbraum zu einem großen Teil abdecken kann.

Als großes und relativ schweres Gerät ist das Dell Inspiron 17-5758 nicht für den Außeneinsatz prädestiniert. Dennoch kann es natürlich einmal vorkommen, dass man seinen Laptop auf den Balkon oder auch auf Reisen mitnehmen möchte. Dann zeigt sich das Display als durchschnittlich gut geeignet: Die matte Oberfläche ist ein großer Vorteil, weil sie Spiegelungen reduziert. Durch die relativ geringe Helligkeit allerdings kann man in sehr hellen Umgebungen nur schwer erkennen, was sich auf dem Bildschirm tut.

Durch die verwendete IPS-Technologie sind die Blickwinkel nach allen Seiten gut, nach oben und unten zeigen sich allerdings leichte Helligkeitsverschiebungen.

Dell verbaut bei der Inspiron-Serie nun die neueste Generation der Intel-Prozessoren. Sie heißt: Broadwell. Es handelt sich dabei um Prozessoren, die im Vergleich zum Vorgänger Haswell nun mit kleineren 14-Nanometer-Strukturen gefertigt werden und somit energieeffizienter und auch physisch kompakter sein können als beim Vorgänger.

Mit der Software LatencyMon überprüfen wir die Latenzen des Systems, das bedeutet die Zeit bis Prozesse bearbeitet werden. Kommt es hier zu Verzögerungen, können Audio- und Videoanwendungen, aber auch Spiele ins Stottern geraten. Tatsächlich gibt es rote Ausschläge, der Schuldige scheint der Dell-Treiber "DDDriver.sys" zu sein, der wohl Systemdiagnosezwecken dient. Auch in diversen Foren stößt man auf diesen Treiber als Verzögerer. Sie können ihn deaktivieren, wenn Sie die Systemdiagnose von Dell momentan nicht benötigen, dann sollte alles flüssiger laufen.

In unserem Testgerät werkelt ein Core i7-5550U mit 2,4 bis 3,0 GHz Taktung und zwei Kernen. Das "U" am Ende der Prozessorbezeichnung weist auf ein besonders energiesparendes Modell hin, das auch in kleineren und kompakteren Notebooks zum Einsatz kommen kann, dafür aber auch nicht ganz so flott werkelt wie normale Core-i7-Prozessoren.

Je nach Version des Cinebench sind die Unterschiede zwischen dem Vorgänger mit Intel Core i7-4510U und unserem Testgerät unterschiedlich groß, es scheint aber so, dass sich ein echter Vorsprung nur im Mutlicore-Szenario einzustellen scheint. Beim HP Pavilion 17 und dem Asus F751 mit der gleichen CPU bekommt man noch einmal deutlich mehr Leistung, was wohl daran liegt, dass die CPU hier nicht so sehr drosselt.

Bei der Beurteilung der gesamten Systemleistung kann das aktuelle Dell Inspiron 17-5758 gegenüber seinem Vorgänger Boden gut machen, das liegt aber wohl vor allem an der dedizierten Grafikkarte. Auch hier liegen das HP Pavilion 17 und das Asus F751 vorne.
Auch die Geschwindigkeit des Massenspeichers, in diesem Fall eine 1-TByte-Festplatte von Western Digital mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, ist kein Steckenpferd des Dell Inspiron 17-5758. Im Benchmark "HD Tune" zeigen sich große Schwankungen bei der Transferrate, diese bestätigen sich auch im "CrystalDiskMark".Asus K52J Akku .

Die dedizierte GeForce 920M ist eine Einsteiger-Grafikkarte, die gegenüber einer Prozessorgrafiklösung zwar ein deutliches Leistungsplus bietet, aber für Gaming in hohen Auflösungen dennoch kaum geeignet ist. Im HP Pavilion 17 und Asus F751 ist jeweils die GeForce 940M verbaut, die nochmal ein deutliches Leistungsplus bietet.

Spielen ist mit der GeForce 920M grundsätzlich möglich. Das große Aber: In der nativen Auflösung des Displays wird man höchstens mehrere Jahre alte und wenig anspruchsvolle Spiele wie "Diablo III" noch einigermaßen flüssig zum Laufen kriegen. Selbst das vier Jahre alte "Skyrim" erreicht nur in den mittleren Einstellungen einigermaßen flüssige 34 Frames.

Wer nur einfachere Games aus dem Windows-App-Store oder Browsergames zocken will, der sollte keine Probleme haben. Selbst ein Strategiespiel wie "StarCraft II: Heart of the Swarm" bringt die Grafikkarte aber in höchsten Einstellungen schon ins Schwitzen. Aktuellere und aufwändige 3D-Games werden kaum Spaß machen, manche laufen selbst bei minimaler Auflösung nicht flüssig.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist in der getesteten Konfiguration lauter als sein Vorgänger und die meisten der Vergleichsgeräte. Das liegt einerseits an der Festplatte, die mit 33,1 dB(A) deutlich hörbar ist, wenn man sich dem Gerät nähert. Wenn man das Gerät nicht zu sehr belastet, bleiben die Lüfter allerdings aus, so dass das Betriebsgeräusch im Idle-Betrieb recht angenehm ist. Auch das DVD-Laufwerk geht vergleichsweise leise zu Werke.

Unter Last allerdings erzeugt das Notebook bis zu 45,6 dB(A), was dann doch sehr deutlich hörbar ist und auch die Betriebsgeräusche der Vergleichsgeräte teils deutlich in den Schatten stellt. Nur das HP Pavilion 17 kann noch lauter werden. Immerhin ist das Lüftergeräusch aber gerade noch angenehm, höherfrequent dürfte es aber nicht mehr ausfallen.

Bei den Gehäusetemperaturen messen wir im Bereich der oberen linken Tastatur, also rund um die Escape-Taste eine sehr hohe Erwärmung im Lastbetrieb von bis zu 54,1 Grad! Das ist eindeutig zu viel, wenn auch stark lokal begrenzt. Erfreulich ist, dass die Unterseite kühler bleibt und auch die Handballenablage stets angenehm kühl ist.

Im Idle-Betrieb hingegen erwärmt sich das Gehäuse nur wenig und auch vornehmlich im Bereich vorne rechts, also genau entgegengesetzt zur Erwärmung unter Last. Hier ist die Erwärmung aber wesentlich weniger spürbar.

Im Stresstest werden Grafikkarte und Prozessor über längere Zeit voll belastet. Der Prozessor erreicht dann nur mehr Taktraten von 2 GHz, allerdings ist es auch ohne aktive Grafikkarte nicht mehr, so dass das Throttling hier nicht am gleichzeitigen Betrieb liegt. Vielmehr liegt es wohl daran, dass die CPU nach kürzester Zeit Temperaturen von um die 100 Grad Celsius erreicht, was für den dauerhaften Betrieb viel zu heiß ist und die Lebensdauer deutlich verkürzen dürfte. Die GeForce 920M kann ihren Maximaltakt die gesamte Zeit lang halten und wird mit 75 Grad auch nicht zu heiß.

Die Lautsprecher sitzen unter der Vorderkante und bieten ordentlichen Sound, der sogar Bässe erkennen lässt. Die maximale Lautstärke ist gut, allerdings lassen sich dort leichte Tendenzen zum Dröhnen und Unsauberkeiten vor allem bei tiefen Tönen erkennen. Generell finden wir den Klang ein wenig dumpf, für ein gelegentliches Video oder einen Song zwischendurch lassen sich Lautsprecher aber durchaus verwenden. Per Kopfhörer bekommt man über den Headsetport klaren Klang ohne Störungen.

Zwar ist der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger besonders im Idle-Betrieb leicht angestiegen, insgesamt macht das Dell Inspiron 17-5758 aber eine sehr gute Figur, was den Energieverbrauch angeht. Erstens sollte man in Betracht ziehen, dass unser Testgerät im Gegensatz zum Vorgänger eine dedizierte Grafikkarte enthält und zweitens bietet das Inspiron 17-5758 im Vergleich zu anderen Geräten sehr niedrige Werte.

So ist ein Maximalverbrauch von 40,8 Watt mit großem Abstand der geringste unter den Vergleichsgeräten, das HP Pavilion 17 beispielsweise verbraucht über 61 Watt. Allerdings sollte man hier auch in Betracht ziehen, dass unser Testgerät durch die Drosselung nicht seine volle Prozessorpower ausspielen kann. Auch der Idle-Verbrauch ist deutlich geringer als bei HP Pavilion 17, Acer Travelmate P276 oder dem Asus F571LB.

Bei den Akkulaufzeiten liegt das Dell Inspiron 17-5758 dann in etwa gleichauf mit dem Vorgänger. Die etwas kürzere WLAN-Laufzeit ergibt sich aus unserem neuen WLAN-Test, der modernere Internettechnologien einsetzt und dadurch anspruchsvoller ist.

Im Idle-Betrieb halten HP Pavilion 17 oder das Acer Travelmate P276 deutlich länger durch: Nach 7:28 Stunden ist bei unserem Testgerät Schluss.

Insgesamt liefert der 40-Wattstunden-Akku aber genug Power, um dem Dell Inspiron 17-5758 zu ganz passablen Laufzeiten zu verhelfen. Besonders wenn man in Betracht zieht, dass ein 17-Zoll-Notebook wohl eher stationär genutzt wird.

Der Vorgänger war gut, das Dell Inspiron 17-5758 stellt nur ein vorsichtiges Update dar, viele unserer Kritikpunkte von damals bleiben bestehen: So gibt es immer noch recht wenig Anschlüsse, die auch noch ungünstig, aber immerhin nicht mehr so eng beeinander liegen. Gigabit-LAN sucht man vergeblich und nach 12 Monaten ist es mit der Garantie vorbei. Der Metalldeckel des Vorgängers fehlt uns, weil er schick war und dem Gehäuse etwas mehr Stabilität verlieh, dadurch ist unser Eindruck des Chassis beim Dell Inspiron 17-5758 nur mittelmäßig.

Das Gerät ist unter Last zu laut und die dedizierte Grafikkarte ist für aktuelle Spiele kaum zu gebrauchen. Unter voller Last wird das Gerät an der Oberseite zudem zu heiß. Deshalb drosselt auch der Prozessor unter voller Last. Asus X53S Akku .

Dafür gefällt uns der matte IPS-Bildschirm, der allerdings dann doch heller und farbtreuer sein müsste. Das Clickpad überzeugt durch hohe Präzision und der Energieverbrauch ist erfreulich gering. Außerdem stimmt diesmal beim WLAN-Empfang alles und es gibt nun endlich 802.11ac als WLAN-Standard. Die GeForce 920M bietet sogar grundlegende Spielefähigkeit.

08:45 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

Neuf Asus X53S Akku kaufen

Beim Vorgänger gab es einen Aluminiumdeckel, das neue Dell Inspiron 17-5758 ist nun großteils aus Kunststoff. Dafür gibt es aktuelle Broadwell-CPUs und eine dedizierte Grafikkarte. Reicht das aus, um die magere Anschlussausstattung zu verzeihen?
Es ist ungefähr ein Jahr her, da hatten wir das Dell Inspiron 17-5748 im Testlabor, nun steht der Nachfolger auf der Matte. Das Dell Inspiron 17-5758 hat nicht nur die vorletzte Nummer in der Bezeichnung geändert, sondern bietet auch ein überarbeitetes Gehäuse, die neue Intel-Prozessoren-Generation und auf Wunsch sogar einen matten Bildschirm.

Preislich ist unser Modell des aktuellen Inspiron 17 aus der 5000er-Serie um 100 Euro teurer als das vergleichbare Modell vom letzten Jahr, das allerdings auch ohne dedizierte Grafikkarte auskommen musste. Das günstigste aktuelle Modell mit Intel-Pentium-Prozessor startet bei 449 Euro.

Weitere große Broadwell-Notebooks in dieser Preisklasse sind das HP Pavilion 17 oder das Asus F751LB. Um einen Vergleich zur Haswell-Generation ziehen zu können, nehmen wir noch das Acer Travelmate P276 dazu. Alle Vergleichsnotebooks beinhalten ebenfalls eine dedizierte Grafikkarte.

Vergleicht man das kürzlich getestete Dell Inspiron 15-5558 mit unserem Testgerät, so ist bis auf die Größe fast kein Unterschied beim Gehäuse feststellbar. Der Deckel des Vorgängers war noch aus Metall gefertigt, beim neuen Inspiron 17 5000 findet sich dort Kunststoff mit dezentem Rautenmuster. Der Deckel sieht auch beim neuen Modell recht hochwertig aus, Druck von hinten kann er aber nicht ganz vom Flüssigkristall des Bildschirms fernhalten. Auch Druck direkt auf den Bildschirm wird im Flüssigkristall sichtbar. Außerdem lässt sich der große Bildschirm recht leicht verwinden.

Rund um die Tastatur findet sich beim Dell Inspiron 17-5758 nun eine gummierte Oberfläche, die sich gut anfühlt, allerdings auch anfällig für Fingerabdrücke ist. Auch die Basis des Notebooks lässt sich recht leicht verwinden und knarzt dann leise. Auf Druck geben die Ecken leicht nach. Die Tastatur hebt sich farblich deutlich von der Umgebung ab und sitzt etwas tiefer im Gehäuse.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist etwas schlanker als sein Vorgänger und misst nur noch maximal 24 Millimeter in der Bauhöhe. Achtung: Die Größenangaben auf Dells deutscher Website sind aktuell nicht korrekt.

Insgesamt ist der Eindruck gemischt: Die verwendeten Materialien finden wir gut, die Stabilität des Geräts könnte aber höher sein.

Beim den früheren Dell Inspiron 17 der 5000er-Serie mussten wir die geringe Anschlussvielfalt für ein 17,3-Zoll-Notebook monieren und auch dieses Jahr ändert sich daran nichts: Immer noch gibt es lediglich zwei USB-3.0-Anschlüsse und einen USB-2.0-Anschluss an der linken Gehäuseseite. Mit Audiokombiport, LAN-Anschluss, HDMI-Port und Kartenleser ist die gleiche, etwas magere Ausstattung wie beim Vorgänger vorhanden.Asus A32-K55 Akku .

Immerhin wurden die Ports aber etwas besser auf die linke und rechte Seite verteilt, so dass sich Anschlussstecker nicht mehr so leicht im Weg sind. Ärgerlich ist hingegen, dass wie beim Dell Inspiron 17-5748 auch diesmal die USB-Ports alle im vorderen Bereich der Seiten liegen, so dass man beim Mausanschluss oft ein störendes Kabel auf dem Mauspad liegen hat. Die Rückseite sowie die Vorderseite bleiben frei von Anschlüssen.

Ein Gigabit-LAN-Modul ist auch dem Dell Inpiron 17-5758 nicht vergönnt: 100 MBit sind der maximale Datendurchsatz. Dafür gibt es nun auch beim 17,3-Zöller der Inspiron-5000er-Reihe WLAN nach Standard 802.11ac und man kann sowohl das 2,4-GHz-Band, als auch das 5-GHz-Band nutzen.

Der WLAN-Empfang ist auch in zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände hindurch noch sehr gut: Das Signal ist vollständig vorhanden und der Seitenaufbau geht recht flott vonstatten.

In der Packung finden sich lediglich der Laptop, ein Akku, sowie das Netzteil mit Anschlusskabel. Vielfältiges Zubehör ist auf Dells Website vorhanden, allerdings kaum speziell an das Inspiron 17 der 5000er-Serie angepasst. Ein passendes Ersatznetzteil bekommen Sie für 75 Euro, einen passenden Rucksack für 70 Euro. Einen portablen Energiespeicher zum Aufladen unterwegs gibt es für 140 Euro.

Auch bei unserem aktuellen Testgerät lässt sich, wie beim Vorgänger, der 4-Zellen-Akku entnehmen und jederzeit austauschen. Um den Akku zu schonen, kann man das Gerät auch ohne Batterie betreiben. Im vorderen Bereich des Notebooks findet sich an der Unterseite eine große Wartungsklappe, die sich durch das Entfernen von nur zwei Schrauben lösen lässt. Dann hat man Zugriff auf die wichtigsten Komponenten, wie Festplatten und Arbeitsspeicher.

12 Monate ist Ihr PC gegen Schäden geschützt, dazu kommt die 24-monatige gesetzliche Gewährleistungspflicht. Wenn Ihnen das nicht reicht, können Sie Ihre Garantie erweitern: Entweder kommt jemand zu Ihnen nach Hause und repariert das Gerät am nächsten Arbeitstag direkt vor Ort, außerdem bekommen Sie Premium-Telefonsupport. Das kostet dann für ein Jahr knapp 70 Euro Aufpreis. Für 3 Jahre zahlen Sie 159 Euro. Wenn Sie Ihr Gerät noch ein Jahr gegen Unfallschäden versichern möchten, zahlen Sie 20 Euro Aufpreis.

Am Aussehen der Tastatur hat sich nichts geändert und auch die Größe der Chiclet-Tasten ist im Vergleich zu den Vorgängern gleich geblieben. Immer noch kritisieren kann man die kleine Enter-Taste und den auch weiterhin sehr leichtgängigen Anschlag, der meist nicht sofort verrät, ob man eine Taste nun wirklich gedrückt hat, oder nicht.

Das Schreibgefühl ist mit durchschnittlich langem Hub und einem etwas klapprigen Tastengeräusch nicht so hochwertig, wie man es sich wünschen könnte, insgesamt lässt sich mit der Tastatur aber ordentlich arbeiten.

Noch ein Hinweis: In unserem Testgerät war eine englische Tastatur verbaut, wer im deutschen Shop bestellt, bekommt aber natürlich standardmäßig ein deutsches Layout.

Auch das Clickpad wurde aus den Vorgängern übernommen. Es ist immer noch minimalistisch, aber sehr schick designt. Durch ein unterschiedliches Material und einen deutlich spürbaren Rand hebt es sich von der Handballenablage ab.

Die Präzision der berührungsempfindlichen Oberfläche überzeugt, besonders bei Multitouch-Gesten wie "Zoomen". Auch die in die Fläche integrierten Tasten lassen sich präzise nutzen und geben klares Feedback über die Betätigung.

Beim Display hat Dell nachgelegt: Unser Testgerät verwendet ein Panel von AU Optronics, das 1.920 x 1.080 Bildpunkte darstellen kann und eine matte Oberfläche bietet. Außerdem setzt es auf IPS-Technik für stabile Blickwinkel. Im Vorgänger und einigen Vergleichsgeräten finden sich TN-LED-Panels, die nur geringe Abweichungen bei der Blickachse auf den Bildschirm ohne Farbverfälschungen erlauben. Asus A42-G73 Akku .

Weniger gut gefällt uns die Helligkeit des Bildschirms, der mit 257,7 cd/m² nicht gerade hell leuchtet. Durch die recht gleichmäßige Ausleuchtung von 87% sind aber auch bei größeren Farbflächen kaum Helligkeitsunterschiede sichtbar. Die matte Beschichtung ist etwas körnig, was man vor allem bei weißen Flächen deutlich wahrnimmt.

Das Dell Inspiron 17 ist übrigens auch mit einem Display mit 1.600 x 900 Pixel Auflösung oder einem glänzenden Full-HD-Touchscreen verfügbar.

Beim Schwarzwert, also der Leuchtintensität von schwarzen Flächen, bietet das Display des Dell Inspiron 17-5758 einen ordentlichen Wert, Asus F571 und HP Pavilion 17 haben hier aber dennoch die Nase vorn. Zusammen mit der geringen Leuchtkraft ergibt sich deshalb für unser Testgerät nur ein Kontrastverhältnis von 726:1. Das ist nicht schlecht, aber eben auch nicht so gut wie bei den Vergleichsgeräten.

Bei der genaueren Analyse der Bildwiedergabe mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer entdecken wir einen deutlichen Blaustich in der Wiedergabe von Graustufen. Farben sind meist übersättigt, besonders Hauttöne wirken mit bloßem Auge unnatürlich rot. Insgesamt weicht die Bildwiedergabe stark von den Referenzfarbräumen ab, obwohl der Bildschirm den kleineren sRGB-Farbraum zu einem großen Teil abdecken kann.

Als großes und relativ schweres Gerät ist das Dell Inspiron 17-5758 nicht für den Außeneinsatz prädestiniert. Dennoch kann es natürlich einmal vorkommen, dass man seinen Laptop auf den Balkon oder auch auf Reisen mitnehmen möchte. Dann zeigt sich das Display als durchschnittlich gut geeignet: Die matte Oberfläche ist ein großer Vorteil, weil sie Spiegelungen reduziert. Durch die relativ geringe Helligkeit allerdings kann man in sehr hellen Umgebungen nur schwer erkennen, was sich auf dem Bildschirm tut.

Durch die verwendete IPS-Technologie sind die Blickwinkel nach allen Seiten gut, nach oben und unten zeigen sich allerdings leichte Helligkeitsverschiebungen.

Dell verbaut bei der Inspiron-Serie nun die neueste Generation der Intel-Prozessoren. Sie heißt: Broadwell. Es handelt sich dabei um Prozessoren, die im Vergleich zum Vorgänger Haswell nun mit kleineren 14-Nanometer-Strukturen gefertigt werden und somit energieeffizienter und auch physisch kompakter sein können als beim Vorgänger.

Mit der Software LatencyMon überprüfen wir die Latenzen des Systems, das bedeutet die Zeit bis Prozesse bearbeitet werden. Kommt es hier zu Verzögerungen, können Audio- und Videoanwendungen, aber auch Spiele ins Stottern geraten. Tatsächlich gibt es rote Ausschläge, der Schuldige scheint der Dell-Treiber "DDDriver.sys" zu sein, der wohl Systemdiagnosezwecken dient. Auch in diversen Foren stößt man auf diesen Treiber als Verzögerer. Sie können ihn deaktivieren, wenn Sie die Systemdiagnose von Dell momentan nicht benötigen, dann sollte alles flüssiger laufen.

In unserem Testgerät werkelt ein Core i7-5550U mit 2,4 bis 3,0 GHz Taktung und zwei Kernen. Das "U" am Ende der Prozessorbezeichnung weist auf ein besonders energiesparendes Modell hin, das auch in kleineren und kompakteren Notebooks zum Einsatz kommen kann, dafür aber auch nicht ganz so flott werkelt wie normale Core-i7-Prozessoren.

Je nach Version des Cinebench sind die Unterschiede zwischen dem Vorgänger mit Intel Core i7-4510U und unserem Testgerät unterschiedlich groß, es scheint aber so, dass sich ein echter Vorsprung nur im Mutlicore-Szenario einzustellen scheint. Beim HP Pavilion 17 und dem Asus F751 mit der gleichen CPU bekommt man noch einmal deutlich mehr Leistung, was wohl daran liegt, dass die CPU hier nicht so sehr drosselt.

Bei der Beurteilung der gesamten Systemleistung kann das aktuelle Dell Inspiron 17-5758 gegenüber seinem Vorgänger Boden gut machen, das liegt aber wohl vor allem an der dedizierten Grafikkarte. Auch hier liegen das HP Pavilion 17 und das Asus F751 vorne.
Auch die Geschwindigkeit des Massenspeichers, in diesem Fall eine 1-TByte-Festplatte von Western Digital mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, ist kein Steckenpferd des Dell Inspiron 17-5758. Im Benchmark "HD Tune" zeigen sich große Schwankungen bei der Transferrate, diese bestätigen sich auch im "CrystalDiskMark".Asus K52J Akku .

Die dedizierte GeForce 920M ist eine Einsteiger-Grafikkarte, die gegenüber einer Prozessorgrafiklösung zwar ein deutliches Leistungsplus bietet, aber für Gaming in hohen Auflösungen dennoch kaum geeignet ist. Im HP Pavilion 17 und Asus F751 ist jeweils die GeForce 940M verbaut, die nochmal ein deutliches Leistungsplus bietet.

Spielen ist mit der GeForce 920M grundsätzlich möglich. Das große Aber: In der nativen Auflösung des Displays wird man höchstens mehrere Jahre alte und wenig anspruchsvolle Spiele wie "Diablo III" noch einigermaßen flüssig zum Laufen kriegen. Selbst das vier Jahre alte "Skyrim" erreicht nur in den mittleren Einstellungen einigermaßen flüssige 34 Frames.

Wer nur einfachere Games aus dem Windows-App-Store oder Browsergames zocken will, der sollte keine Probleme haben. Selbst ein Strategiespiel wie "StarCraft II: Heart of the Swarm" bringt die Grafikkarte aber in höchsten Einstellungen schon ins Schwitzen. Aktuellere und aufwändige 3D-Games werden kaum Spaß machen, manche laufen selbst bei minimaler Auflösung nicht flüssig.

Das Dell Inspiron 17-5758 ist in der getesteten Konfiguration lauter als sein Vorgänger und die meisten der Vergleichsgeräte. Das liegt einerseits an der Festplatte, die mit 33,1 dB(A) deutlich hörbar ist, wenn man sich dem Gerät nähert. Wenn man das Gerät nicht zu sehr belastet, bleiben die Lüfter allerdings aus, so dass das Betriebsgeräusch im Idle-Betrieb recht angenehm ist. Auch das DVD-Laufwerk geht vergleichsweise leise zu Werke.

Unter Last allerdings erzeugt das Notebook bis zu 45,6 dB(A), was dann doch sehr deutlich hörbar ist und auch die Betriebsgeräusche der Vergleichsgeräte teils deutlich in den Schatten stellt. Nur das HP Pavilion 17 kann noch lauter werden. Immerhin ist das Lüftergeräusch aber gerade noch angenehm, höherfrequent dürfte es aber nicht mehr ausfallen.

Bei den Gehäusetemperaturen messen wir im Bereich der oberen linken Tastatur, also rund um die Escape-Taste eine sehr hohe Erwärmung im Lastbetrieb von bis zu 54,1 Grad! Das ist eindeutig zu viel, wenn auch stark lokal begrenzt. Erfreulich ist, dass die Unterseite kühler bleibt und auch die Handballenablage stets angenehm kühl ist.

Im Idle-Betrieb hingegen erwärmt sich das Gehäuse nur wenig und auch vornehmlich im Bereich vorne rechts, also genau entgegengesetzt zur Erwärmung unter Last. Hier ist die Erwärmung aber wesentlich weniger spürbar.

Im Stresstest werden Grafikkarte und Prozessor über längere Zeit voll belastet. Der Prozessor erreicht dann nur mehr Taktraten von 2 GHz, allerdings ist es auch ohne aktive Grafikkarte nicht mehr, so dass das Throttling hier nicht am gleichzeitigen Betrieb liegt. Vielmehr liegt es wohl daran, dass die CPU nach kürzester Zeit Temperaturen von um die 100 Grad Celsius erreicht, was für den dauerhaften Betrieb viel zu heiß ist und die Lebensdauer deutlich verkürzen dürfte. Die GeForce 920M kann ihren Maximaltakt die gesamte Zeit lang halten und wird mit 75 Grad auch nicht zu heiß.

Die Lautsprecher sitzen unter der Vorderkante und bieten ordentlichen Sound, der sogar Bässe erkennen lässt. Die maximale Lautstärke ist gut, allerdings lassen sich dort leichte Tendenzen zum Dröhnen und Unsauberkeiten vor allem bei tiefen Tönen erkennen. Generell finden wir den Klang ein wenig dumpf, für ein gelegentliches Video oder einen Song zwischendurch lassen sich Lautsprecher aber durchaus verwenden. Per Kopfhörer bekommt man über den Headsetport klaren Klang ohne Störungen.

Zwar ist der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger besonders im Idle-Betrieb leicht angestiegen, insgesamt macht das Dell Inspiron 17-5758 aber eine sehr gute Figur, was den Energieverbrauch angeht. Erstens sollte man in Betracht ziehen, dass unser Testgerät im Gegensatz zum Vorgänger eine dedizierte Grafikkarte enthält und zweitens bietet das Inspiron 17-5758 im Vergleich zu anderen Geräten sehr niedrige Werte.

So ist ein Maximalverbrauch von 40,8 Watt mit großem Abstand der geringste unter den Vergleichsgeräten, das HP Pavilion 17 beispielsweise verbraucht über 61 Watt. Allerdings sollte man hier auch in Betracht ziehen, dass unser Testgerät durch die Drosselung nicht seine volle Prozessorpower ausspielen kann. Auch der Idle-Verbrauch ist deutlich geringer als bei HP Pavilion 17, Acer Travelmate P276 oder dem Asus F571LB.

Bei den Akkulaufzeiten liegt das Dell Inspiron 17-5758 dann in etwa gleichauf mit dem Vorgänger. Die etwas kürzere WLAN-Laufzeit ergibt sich aus unserem neuen WLAN-Test, der modernere Internettechnologien einsetzt und dadurch anspruchsvoller ist.

Im Idle-Betrieb halten HP Pavilion 17 oder das Acer Travelmate P276 deutlich länger durch: Nach 7:28 Stunden ist bei unserem Testgerät Schluss.

Insgesamt liefert der 40-Wattstunden-Akku aber genug Power, um dem Dell Inspiron 17-5758 zu ganz passablen Laufzeiten zu verhelfen. Besonders wenn man in Betracht zieht, dass ein 17-Zoll-Notebook wohl eher stationär genutzt wird.

Der Vorgänger war gut, das Dell Inspiron 17-5758 stellt nur ein vorsichtiges Update dar, viele unserer Kritikpunkte von damals bleiben bestehen: So gibt es immer noch recht wenig Anschlüsse, die auch noch ungünstig, aber immerhin nicht mehr so eng beeinander liegen. Gigabit-LAN sucht man vergeblich und nach 12 Monaten ist es mit der Garantie vorbei. Der Metalldeckel des Vorgängers fehlt uns, weil er schick war und dem Gehäuse etwas mehr Stabilität verlieh, dadurch ist unser Eindruck des Chassis beim Dell Inspiron 17-5758 nur mittelmäßig.

Das Gerät ist unter Last zu laut und die dedizierte Grafikkarte ist für aktuelle Spiele kaum zu gebrauchen. Unter voller Last wird das Gerät an der Oberseite zudem zu heiß. Deshalb drosselt auch der Prozessor unter voller Last. Asus X53S Akku .

Dafür gefällt uns der matte IPS-Bildschirm, der allerdings dann doch heller und farbtreuer sein müsste. Das Clickpad überzeugt durch hohe Präzision und der Energieverbrauch ist erfreulich gering. Außerdem stimmt diesmal beim WLAN-Empfang alles und es gibt nun endlich 802.11ac als WLAN-Standard. Die GeForce 920M bietet sogar grundlegende Spielefähigkeit.

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03/09/2015

Günstige Laptop Akku HP G72

Eine Gerät für alle Fälle – so bewirbt HP sein neues Business-Detachable. Tatsächlich erweist sich das Elite x2 als vielseitig einsetzbares Multitalent, verschenkt letztlich aber durch kleine Detailmängel eine noch bessere Wertung.

Ultrabook oder Tablet? Die ehemals klare Grenze zwischen beiden Segmenten verschwimmt zunehmend, seit immer mehr Hersteller sogenannte Detachables oder 2-in-1-Notebooks auf den Markt bringen. Auch im High-End Business-Bereich erfreuen sich die vielseitigen Geräte zunehmender Beliebtheit: Nach Lenovo (ThinkPad Helix 2) und Toshiba (Portege Z20t) hat nun auch Hewlett-Packard sein Portfolio um ein entsprechendes Modell erweitert – das HP Elite x2 1011 G1.

Genau wie bei der Konkurrenz kommt im Elite x2 Intels besonders sparsame Core-M-Plattform zum Einsatz, die zusammen mit bis zu 8 GB Arbeitsspeicher sowie einer 256-GB-SSD für ansprechende Leistungswerte bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch sorgen soll. Die gesamte Hardware, zu der je nach Modell auch ein integriertes LTE-Modul gehört, versteckt sich dabei im Inneren eines 11,6 Zoll großen, abnehmbaren FullHD-Touchscreens mit Digitizer-Unterstützung.

Preislich bewegt sich das Detachable derzeit zwischen 1.400 (Core M-5Y10c, 4 GB RAM, 128-GB-SSD) und 1.900 Euro (Core M-Y51, 8 GB RAM, 256-GB-SSD, LTE) und liegt damit auf Augenhöhe mit den Angeboten von Lenovo und Toshiba. Unser Testgerät entspricht bis auf das fehlende WWAN-Modul der letztgenannten Konfiguration und ist ab etwa 1.800 Euro erhältlich.
Beginnen wir zunächst mit dem Tablet: Obwohl selbiges zumindest äußerlich nur aus einfachem, matt-grau lackiertem Kunststoff besteht, erweist sich die gesamte Konstruktion als sorgfältig verarbeitet und äußerst stabil. Egal ob punktueller Druck oder Verwindungsversuche: An keiner Stelle lässt sich das Chassis sichtbar verformen oder störendes Knacken und Knarzen hervorrufen, was das Elite x2 auch in Tests nach US-Militärstandard (MIL-STD 810G) unter Beweis stellen musste. Die Kehrseite der massiven Bauweise zeigt sich beim Blick auf Abmessungen und Gewicht: Mit 870 Gramm und 10,7 Millimeter Bauhöhe fällt das Tablet deutlich wuchtiger als ein ThinkPad Helix 2 (790 Gramm, 9,6 Millimeter) oder Portege Z20t (739 Gramm, 8,8 Millimeter) aus.

Ähnlich solide, subjektiv aber nochmals hochwertiger präsentiert sich das aus Aluminium gefertigte Dock, von HP auch "Power-Tastatur" genannt. Neben der Tastatur und diversen Anschlüssen (dazu nachfolgend mehr) enthält dieses auch einen kleinen Zusatzakku, was allerdings die Masse auf immerhin 780 Gramm in die Höhe treibt. Insgesamt kommt das Elite x2 somit auf 1,65 Kilogramm – das sind rund 300 Gramm mehr als ein vergleichbares Subnotebook wie das EliteBook 820 G2.

Die Kopplung von Tablet und Dock erfolgt über eine stabile Steckverbindung, die deutlich weniger Spiel als das Pendant von Toshiba aufweist. Da auch die Displayscharniere angenehm straff und präzise arbeiten, schwingt der Deckel selbst bei starken Erschütterungen nicht übermäßig mit.
Da das Tablet selbst lediglich über eine Kopfhörerbuchse sowie einen MicroSD-Leser verfügt, ist der Anschluss weiterer Peripherie ausschließlich über das zugehörige Dock möglich. Hier findet der Anwender neben zwei USB-3.0-Ports auch einen vollwertigen DisplayPort-Ausgang vor, mit dem sich sogar 4K-Displays in 60 Hz ansteuern lassen. Über eine seitliche Buchse kann darüber hinaus eine zusätzliche Docking-Station zur Erweiterung des Schnittstellenangebotes ergänzt werden.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung gehören unter anderem ein Smartcard- und Fingerabdruckleser, ein verlötetes TPM von Infineon sowie die Software-Lösung HP Client Security (Laufwerksverschlüsselung, Kennwortverwaltung, sichere Datenvernichtung).

Während das rund 100 Euro teurere Topmodell der Elite-Baureihe mit integriertem LTE und WiGig 802.11ad (Intel Tri-Band Wireless-AC 17265) daherkommt, muss sich unser Testgerät mit einem etwas einfacheren Drahtlosadapter vom Typ Intel Dual-Band Wireless-N 7265 begnügen. Neben Bluetooth 4.0 unterstützt dieses Modul lediglich die älteren WLAN-Standards 802.11a/b/g/n (2,4- und 5-GHz-Band) und erreicht mittels Dual-Stream-Technik Bruttodatenraten von maximal 300 Mbit/s. Reichweite und Verbindungsstabilität erwiesen sich in unserem Praxistest als tadellos. Akku HP G72 .

Die für Videochats vorgesehene Frontkamera löst mit 2,0 Megapixeln etwas höher als bei den meisten Notebooks auf, kann diesen Vorteil aber nur bedingt in eine bessere Bildqualität ummünzen. Zwar werden Farben recht natürlich wiedergegeben, doch fehlt es den Aufnahmen an Schärfe und Detailreichtum. Die rückwärtige Hauptkamera leistet diesbezüglich etwas bessere Dienste, ohne jedoch mit einem halbwegs modernen Smartphone konkurrieren zu können. Der Umfang des mitgelieferten Zubehörs beschränkt sich auf ein kompaktes 45-Watt-Netzteil sowie einige Broschüren und Faltblätter.

HP gewährt dem Käufer eine 3-jährige Herstellergarantie (Bring-In), die sich gegen Aufpreis auf bis zu 5 Jahre verlängern lässt. Die angebotenen Pakete, auch Care Packs genannt, ermöglichen darüber hinaus diverse Service-Upgrades, beispielsweise auf einen weltweiten Vor-Ort-Support am nächsten Arbeitstag.

Befürchtungen, das Tastatur-Dock würde womöglich nur minderwertige Notlösung darstellen, können wir schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase zerstreuen: Qualitativ muss sich das hintergrundbeleuchtete Chiclet-Keyboard (15 x 15 Millimeter Tastenmaß) nicht vor den Eingabegeräten der EliteBook-Serie verstecken und glänzt mit einem ebenso knackig-präzisen Anschlag. Verglichen mit der vielgelobten ThinkPad-Tastatur des Helix 2 wurden Druckpunkt und Hubweg zwar etwas weicher respektive kürzer abgestimmt, doch muss dies je nach persönlichem Geschmack nicht unbedingt von Nachteil sein.

Mit einer Größe von 5,0 x 8,8 Zentimetern fällt das Touchpad nicht übermäßig üppig aus, zumal ein Teil der gleitfreudigen Glasoberfläche als Ersatz für die fehlenden Maustasten herhalten muss. Diese werden bei dem von Synaptics stammenden "ForcePad" lediglich akustisch simuliert, ein physischer Schalter oder zumindest ein haptisches Feedback à la MacBook fehlen dagegen. Wirklich intuitiv und blind bedienbar ist das Pad darum nicht. Positiv hervorheben wollen wir die feinfühlig ansprechenden Multitouch-Gesten.

Alternativ greift man auf den Touchscreen zurück, der sich sowohl per Finger als auch mittels Wacom-Digitizer – verstaubar in einem eigenen Fach innerhalb des Tablets – steuern lässt. Eingabelatenz und Präzision gehen insgesamt in Ordnung, einzig am äußersten Bildrand liegt die Stiftspitze etwa einen Millimeter neben dem anvisierten Ziel.
HP verzichtet auf unterschiedliche Displayoptionen und verkauft das Elite x2 ausschließlich mit einer 11,6 Zoll großen, verspiegelten FullHD-Anzeige (1.920 x 1.080 Pixel). Genau wie beim ThinkPad Helix 2 ergibt sich so eine Pixeldichte von 190 ppi, wohingegen das marginal größere Portege Z20t (12,5 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel) auf 176 ppi kommt. Fotos und feine Schriften profitieren von der hohen Auflösung besonders stark, allerdings erscheint die Darstellung ohne zusätzliche Skalierung (Windows 8.1: 100 Prozent Anzeigegröße) gelegentlich doch recht klein.

Ein kräftiges LED-Backlight beschert unserem Kandidaten eine Maximalhelligkeit von beachtlichen 331 cd/m², die sich sehr gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilt. Beeinträchtigungen wie Clouding oder auffälliges Backlight-Flimmern konnten wir nicht feststellen.
Erwartungsgemäß kommt das Elite x2 mit einem hochwertigen IPS-Panel daher, in diesem Fall ein Modell des Herstellers Samsung. Schwarzwert (0,44 cd/m²) und Kontrastverhältnis (827:1) bewegen sich auf einem typischen Niveau für diese Displaytechnologie; die nochmals leicht besseren Werte der direkten Konkurrenz sind mit bloßem Auge nicht sichtbar und bewegen sich im Rahmen normaler Fertigungs- und Messschwankungen. In Verbindung mit der Glare-Type-Oberfläche erscheint das Bild auch subjektiv ausgesprochen satt und kräftig.

Im Auslieferungszustand weist die Anzeige einen leichten Grünstich auf, der sich negativ auf die Farb- und Graustufenwiedergabe (Delta E jeweils größer 7,3) auswirkt. Nach erfolgter Kalibrierung – unser optimiertes ICC-Profil steht wie immer weiter oben zum Download bereit – sinken die Delta-E-Abweichungen auf akzeptable Werte von 3,3 (Farben) respektive 1,3 (Graustufen), was für einfache Anwendungsfälle aus dem Foto- und Grafikbereich vollkommen ausreicht. Profis dürften sich dagegen an dem stark eingeschränkten Farbraum mit lediglich 66,1 Prozent sRGB- und 42,2 Prozent AdobeRGB-Abdeckung stören. Akku HP 650 .
Obwohl die Anzeige mit weit über 300 cd/m² erfreulich hohe Helligkeitsreserven bietet, muss im Außeneinsatz mit gewissen Einschränkungen gerechnet werden. Wie bei jedem nicht entspiegelten Display sind Reflexionen insbesondere bei direktem Sonnenschein ständige Begleiter, sodass man besser ein etwas schattigeres Plätzchen zum Arbeiten aufsucht.

Anders als ein TN-Panel toleriert der verbaute IPS-Monitor auch extreme schräge Blickwinkel, ohne dass die Bildqualität übermäßig leidet. Zwar nimmt auch hier der Kontrast bei zunehmender Abweichung von der Senkrechten sichtbar ab, doch bleibt der Anwender von invertierenden Farben und extremen Gammaverschiebungen verschont. So können auch mehrere Nutzer zeitgleich den Bildinhalt einsehen, zudem muss das Gerät speziell im Tablet-Modus nicht exakt auf die Augen des Betrachters ausgerichtet werden.

Mit Core M hat Intel Ende 2014 eine neue CPU-Baureihe aus der Taufe gehoben, die durch ihre besonders niedrige TDP von nur 4,5 Watt auch in ultramobilen 2-in-1-Geräten verbaut werden kann. Der von HP gewählte Core M-5Y51 repräsentiert das derzeit zweitschnellste Modell der Serie: Die beiden in 14-Nanometer-Technik gefertigten Broadwell-Kerne mit Hyper-Threading-Support takten mit 1,1 bis 2,6 GHz, die Größe des L3-Caches beträgt wie bei allen Core-M-Ablegern 4 MB.

Sämtliche Grafikberechnungen übernimmt die im Chip integrierte HD Graphics 5300 mit 24 Shader-Clustern, von Intel auch Execution Units (EUs) genannt. Technisch entspricht die GPU exakt der HD Graphics 5500 (zu finden in ULV-Modellen der 15-Watt-Klasse), allerdings wird der Taktspielraum von 300 bis 900 MHz durch die weitaus geringere TDP meist etwas schlechter ausgenutzt. API-seitig unterstützt die HD 5300 unter anderem den aktuellen DirectX-12-Standard, allerdings nur mit Feature Level 11_1.

Zur Speicherausstattung unseres Testgerätes gehören 8 GB fest verlöteter LPDDR3-RAM (LPDDR3-1600, Dual-Channel) sowie eine 256 GB große SSD. Auf mögliche Aufrüstoptionen darf der Käufer mangels Wartungsklappe leider nicht hoffen – die preiswertere Einstiegskonfiguration (4 GB RAM, 128-GB-SSD) erscheint uns darum kaum zukunftssicher und nur bedingt empfehlenswert.

Kommen wir noch einmal kurz auf die TDP der Core-M-Serie zu sprechen: Wie erwähnt, beträgt diese 4,5 Watt; allerdings steht es dem Notebookhersteller frei, bei ausreichender Kühlung eine Anpassung auf 6 Watt vorzunehmen. Dies ist beispielsweise beim Helix 2 oder Portege Z20t der Fall und führt dazu, dass der Turbo Boost öfters und stärker in Aktion tritt.

Überraschenderweise verzichtet HP sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf diese ebenso einfache wie effektive Maßnahme zur Leistungssteigerung. Selbst kurzzeitig wird der Core M-5Y51 bei knapp 6 Watt abgeregelt, um sich nach etwa 30 Sekunden bei den angesprochenen 4,5 Watt einzupendeln. Für die Praxis bedeutet das: Schon der Single-Threading-Test des Cinebench R15 wird mit nur 1,9 GHz bearbeitet (kurzzeitig bis 2,2 GHz), im Multi-Threading-Test geht der Takt sogar auf 1,4 GHz zurück (kurzzeitig bis 1,7 GHz). Dementsprechend mäßig fällt auch die Performance aus: In einigen Benchmarks muss sich das Elite x2 bis zu 20 Prozent hinter dem Dell Venue 11 Pro mit nominell schwächerer CPU (Core M-5Y10a, 800 - 2.000 MHz) einordnen. Selbst wenn der Hersteller dieses Verhalten aus thermischen Gründen beabsichtigt hat – warum dann nicht gleich ein kleineres, preiswerteres Core-M-Modell verbauen?

HP hat sich für eine 256-GB-SSD von Samsung entschieden, genauer gesagt das Modell MZNTE256HMHP aus der beliebten PM851-Serie im M.2-2280-Format. Neben der soliden Performance, die allerdings (speziell beim Schreiben) nicht ganz an die Toshiba HG6 des Portege Z20t herankommt, wollen wir insbesondere die integrierte 256-Bit-AES-Verschlüsselung sowie die hohe Energieeffizienz dieser Baureihe hervorheben. Obendrein sind Samsung-Laufwerke seit Jahren für ihre außerordentliche Zuverlässigkeit bekannt – gerade bei einem Business-Notebook die vielleicht wichtigste Eigenschaft überhaupt.

Unter dem nur eingeschränkt aktiven Turbo Boost leiden nicht nur einzelne CPU-Benchmarks, sondern die gesamte Systemleistung. Im PCMark 7 und 8 liegt das Elite x2 zwischen 10 und 20 Prozent hinter den Modellen von Lenovo und Toshiba, was sich mit unseren subjektiven Eindrücken deckt. Beim Aufbau und Scrollen komplexer Webseiten, Multitasking oder Installationsvorgängen wünscht man sich gelegentlich doch etwas größere Performance-Reserven, wenngleich wir hier auf relativ hohem Niveau meckern. Langsam oder träge reagiert das System nämlich keineswegs – nur bleibt zu bedauern, dass die konservative BIOS-Programmierung einen Teil des bestehenden Leistungspotentials verschenkt.

Die Auswirkungen der TDP-Beschränkung betreffen neben der CPU natürlich auch die integrierte Grafikeinheit HD Graphics 5300, die im 3DMark gegenüber ähnlich ausgestatteten Kontrahenten merklich zurückfällt. Anders als beim Prozessor-Part sehen wir hier aber kein größeres Problem – für aufwändige 3D-Software ist die GPU so oder so zu langsam, wohingegen die flüssige Beschleunigung des Windows-Desktops selbst auf einem externen 4K-Display mühelos gelingt. Die Wiedergabe von H.264-Videos (4K, 100 Mbit/s) meistert der Broadwell-Chip ebenfalls mit links, lediglich H.265/HEVC zwingt den Hybrid-Decoder mit steigender Auflösung und Bitrate in die Knie (vereinzelte Framedrops bei 4K und 2,6 Mbit/s). Erst Intels kommende CPU-Generation Skylake hat dedizierte Fixed-Function-Hardware zur Verarbeitung des noch recht jungen Video-Codecs an Bord. Akku HP COMPAQ nc8230 .

Angesichts der begrenzten Grafikleistung bewältigt das Convertible nur wenige Spiele der jüngeren Vergangenheit mit akzeptablen Frameraten. Dazu zählen beispielsweise Titel wie Tomb Raider oder Dota 2, aber auch das in Minimal-Settings sehr anspruchslose Dirt Rally. Ein Far Cry 4, Evolve oder The Witcher 3 braucht man dagegen gar nicht erst zu installieren – selbst 1.024 x 768 Pixel und niedrigste Einstellungen führen hier zu meist einstelligen Bildraten.

Auf den ersten Blick erinnern die schmalen Gitter an der Rückseite des Tablets an Lautsprecheröffnungen – tatsächlich versteckt sich dahinter jedoch ein kleiner Lüfter, der die Abwärme des Prozessors nach außen befördern soll. Dies erstaunt uns dann doch etwas – wenn Lenovo und Toshiba sogar einen auf 6 Watt gedopten Core M rein passiv kühlen können, warum schafft HP dies bei nur 4,5 Watt nicht .

Immerhin können wir konstatieren: Wer sein Ohr nicht direkt an den Luftauslass hält, dürfte den zierlichen Ventilator schwerlich bemerken. Im Alltag schaltet sich selbiger meist komplett ab und auch anhaltende Volllast treibt den Lärmpegel kaum über 30 bis 31 dB(A) – das entspricht etwa dem leisen Säuseln einer mechanischen Festplatte im Leerlauf.

Wer den zusätzlichen Lüfter nun gleich als überflüssig abtut, urteilt vorschnell: Anders als das ThinkPad Helix 2 oder Portege Z20t bleibt das Elite x2 auch in Extremsituationen angenehm kühl. Nicht einmal unser bei sommerlichen Verhältnissen durchgeführter Stresstest erwärmt das Gehäuse über 37 °C, während die Konkurrenz teils deutlich die 40-Grad-Marke knackt.

Auch die Hardware bleibt von kritischen Temperaturen verschont und vermeldet, belastet mit Prime95 und FurMark, Werte von rund 60 °C. Limitiert durch die niedrige TDP muss der Core M leider dennoch stark throtteln und seine Taktraten auf 500 MHz (CPU) respektive 300 MHz (GPU) reduzieren. Schade, dass HP nicht einen optionalen "Power-Modus" integriert hat, der unter Inkaufnahme einer etwas höheren Leistungsaufnahme mehr Performance bereitstellt – thermisch würde das Convertible dank aktiver Kühlung dafür jede Menge Reserven bieten.
Mittels der Wärmebild-Kamera Therm-App von Opgal Optronic haben wir die Hitzeentwicklung des Elite x2 auch visuell untersucht. In unserer Aufnahme bei voller Hardwareauslastung sticht vor allem der Luftauslass oben rechts am Gerät deutlich hervor, der den einzigen nennenswerten Hotspot des Gerätes darstellt. Ansonsten zeigt das Chassis, wie bereits zuvor beschrieben, keinerlei Anzeichen für eine nennenswerte Erwärmung.

Unterhalb des Displays hat HP zwei Stereolautsprecher eingebaut, die den Anwender direkt anstrahlen. Dem brillianten Hochtonbereich stehen relativ niedrige Pegelreserven so wie praktisch nicht vorhandene Bässe gegenüber, sodass wir insgesamt von einer nur mittelmäßigen Gesamtvorstellung sprechen können. Für Filme oder Musik empfiehlt sich darum der Anschluss externer Boxen mittels 3,5-Millimeter-Klinke oder DisplayPort (ggf. per Adapter auf HDMI).

Bei ruhendem Windows-Desktop, minimaler Displayhelligkeit und deaktivierten Funkmodulen saugt das Elite x2 rekordverdächtig niedrige 1,5 Watt aus der Steckdose – ein beeindruckender Beleg für die Energiesparfähigkeiten der Core-M-Plattform. Bei maximierter Hintergrundbeleuchtung steigt der Verbrauch auf bis zu 4,0 Watt, ein weiteres Watt genehmigt sich der WLAN-Adapter.

Auch unter Last bleibt das Convertible ausgesprochen genügsam. Direkt nach dem Start des Stresstests vermeldet unser Messgerät Spitzenwerte von knapp 17 Watt, langfristig lassen sich höchstens 13 bis 14 Watt beobachten. Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil erscheint da fast schon überdimensioniert.

Neben dem 33-Wh-Akku im Tablet selbst hat HP noch einen weiteren Energiespeicher im Tastatur-Dock versteckt, der zusätzliche 21 Wh bereitstellt. Insgesamt kommt das Gerät damit auf 54 Wh – mehr als das Helix 2 (35 Wh) oder Venue 11 Pro (38 Wh, beide ohne Zweitakku getestet) bieten, aber keine Konkurrenz für die 72 Wh des Portege Z20t.

In Verbindung mit seinem niedrigen Energiebedarf erzielt das Elite x2 überaus stattliche Laufzeiten. Bei praxisnaher Nutzung, das heißt angepasster Displayhelligkeit (rund 150 cd/m²) und Browsing via WLAN, sind locker 11 Stunden und mehr möglich. Einziger Wermutstropfen: Trotz kräftigem Netzteil werden die Akkus nur extrem langsam geladen – rund zweieinhalb Stunden benötigt jeder der beiden, was infolge der sequentiellen Ladestrategie zu einer Gesamtdauer von satten 5 Stunden führt.
Die Konkurrenz hat vorgelegt: Modelle wie das Lenovo ThinkPad Helix 2 und Toshiba Portege Z20t zeigen, was man von einem modernen Business-Detachable alles erwarten darf. Dennoch ist es HP gelungen, mit Elite x2 1011 G1 eigene Akzente zu setzen – einige im positiven, andere eher im negativen Sinne.

Ausdrücklich loben wollen wir das durchgängig hohe Qualitätsniveau des gesamten Gerätes, die knackige Tastatur sowie das helle und blickwinkelstabile IPS-Display. Sollte letzteres einmal nicht ausreichen, lassen sich mittels DisplayPort auch 4K-Monitore in 60 Hz ansteuern – ein dicker Pluspunkt gegenüber vielen Kontrahenten. Praxisnahe Akkulaufzeiten von über 11 Stunden sowie geringe Emissionen (trotz beziehungsweise gerade wegen des integrierten Lüfters) runden die Vorstellung ab.

In anderen Disziplinen sehen wir dagegen noch Verbesserungspotential: Schnelles ac-WLAN, ordentliche Kamerasensoren sowie ein Touchpad mit physischen Tasten sollten in dieser Preis- und Geräteklasse eigentlich selbstverständlich sein. Vor allem aber enttäuscht die mäßige Performance des teuer bezahlten Core M-5Y51, der mit angepassten Energieeinstellungen deutlich mehr leisten könnte. All das macht aus dem Elite x2 zwar noch lange kein schlechtes Produkt; ein vergleichender Blick auf die erwähnten Konkurrenten erscheint aber in jedem Fall ratsam. Akku HP COMPAQ 6715b .

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