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12/11/2015

Dell Inspiron N7010 Laptop Ersatzakkus

Wir haben das Alienware 15 bereits zweimal überprüft. In diesem Test-Update erhält das Gaming Notebook einen frischen Skylake Prozessor und die schnelle Nvidia GTX 980M. Hat Alienware die Komponenten des 15-Zöllers im Griff?
Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat Dell das aktuelle Alienware 15 vorgestellt. Kurz darauf hatten wir das 15 Zoll große Gaming Notebook mit einer Nvidia GTX 970M bereits im Test. Im Juni folgte dann das erste Update mit der Grafikkarte AMD Radeon M295X, die uns allerdings nicht überzeugen konnte. Bei unserem heutigen Testgerät beschränken sich die Änderungen aber nicht nur auf die Grafikkarte; zusätzlich gibt es einen frischen Prozessor und erstmals DDR4-RAM.

Unsere Testkonfiguration mit Core i7-6700HQ, GeForce GTX 980M, 16 GB DDR4-RAM, 256-GB-NVMe-SSD + 1-TB-HDD und einem matten FHD-IPS-Display kostet aktuell 2.300 Euro. Wir sind schon gespannt, ob Alienware den leistungsstarken Grafikchip unter Kontrolle hat, und wie sich der neue Skylake Prozessor gegenüber dem alten Haswell Modell schlägt.

Konkurrenten für das Alienware 15 sind andere leistungsfähige 15-Zoll Notebooks wie die beiden Schenker Geräte XMG U506 und XMG P506 sowie das Aorus X5. Zudem vergleichen wir die Ergebnisse natürlich mit den vorherigen Konfigurationen des AW 15 und sehen uns auch noch das 17 Zoll große MSI GT72S 6QE an. Letzteres ist mit einem Core i7-6820HK ausgestattet, der ebenfalls für das Alienware 15 verfügbar ist.

Im Vergleich zu unseren vorherigen Artikeln hat sich beim Gehäuse, der Ausstattung und den Eingabegeräten fast nichts geändert, weshalb wir diese Kapitel nicht weiter behandeln. Die entsprechenden Informationen sind in in den jeweiligen Testberichten (AW 15 GTX 970M/AW15 Radeon M295X) ersichtlich.
Wohl nicht zuletzt dank dem neuen Chipsatz gibt es ein kleines Update bei der Anschlussausstattung. Der Mini-DisplayPort auf der Rückseite wurde gestrichen, und außerdem gibt es nur noch drei anstatt vier USB-3.0-Ports. Allerdings erhält man im Gegenzug einen modernen USB-C-3.1-Anschluss (10 Gbps) samt Thunderbolt Support. Über entsprechende Adapter lassen sich also beispielsweise auch DVI- oder VGA-Bildschirme ansteuern.

Die Netzwerkmodule wurden ebenfalls aktualisiert. Mit dem Killer e2400 Gigabit Adapter und dem Killer Wireless-AC 1535 sind die beiden neusten Modelle verbaut. Die maximale Transferrate der WLAN-Karte liegt bei 867 Mbit/s, wovon in einem AC-Netzwerk (Router Asus RT-AC56U) rund 500 Mbit/s erreicht werden (~100 Mbit/s 802.11n). Das ist ein sehr guter Wert, und auch bei der Reichweite hinterlässt das Modul subjektiv einen sehr guten Eindruck. Darüber hinaus wird jetzt im Vergleich zum Vorgängermodul, dem Wireless-AC 1525, Bluetooth 4.1 unterstützt.
Alienware stattet sein 15-Zoll-Gaming-Notebook standardmäßig mit einem matten Full-HD IPS Display aus. Für einen Aufpreis von 380 Euro (unabhängig vom Preis der Grundkonfiguration) steht auch ein 4K-IPS-IGZO-Display zur Verfügung. Das Panel unseres Testgerätes stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung 4NDDJ_156HL. Ein ähnlich klingendes Panel kam schon beim ersten Testgerät zum Einsatz (FYTXT_156HL). Allerdings gibt Alienware auf der Homepage selbst nur eine Helligkeit von 220 cd/m² an, was eine deutliche Verschlechterung zur ersten Revision (~300 cd/m²) bedeuten würde.
In unseren Messungen ist es sogar noch schlimmer, denn die durchschnittliche Helligkeit beträgt nur knapp 180 cd/m². Selbst in Innenräumen kann es so bei hellen Lichtverhältnissen zu Problemen kommen. Zumindest profitiert der Schwarzwert von der geringen Luminanz und liegt bei 0,19 cd/m², wodurch der Kontrast im Endeffekt dann doch noch bei üppigen 950:1 liegt. Subjektiv könnten die Farben etwas kräftiger sein, ansonsten gibt es abgesehen von der zu geringen Helligkeit aber keine offensichtlichen Schwächen. Wenn man das Notebook also nicht nur in einem dunklen Keller benutzen möchte, sollte man sich nach Möglichkeit für das 4K-Panel entscheiden, welches mit einer Leuchtkraft von 300 cd/m² beworben wird. Angesichts des hohen Preises ist das vorliegende Full-HD-Display aber schon eine ziemliche Enttäuschung. Bei einer Helligkeit zwischen 0-25 Prozent können wir zudem PWM (Pulsweitenmodulation) feststellen, welches manche Nutzer als störendes Flackern wahrnehmen.
Bei der weiteren Analyse mit einem Spektralfotometer und der Software CalMAN zeigen sich weitere Verschlechterungen gegenüber den letzten AW-15-Tests. Die DeltaE-Abweichungen liegen im Werkszustand bei 6,74 (ColorChecker) bzw. 6,44 (Graustufen). Insbesondere bei den Blautönen kommt es zu krassen Abweichungen von bis zu 14; Farbtemperatur (6.465 K) und ein Gamma-Wert von 2,29 gehen aber in Ordnung. Mit einer sRGB-Abdeckung von nur 60 Prozent und 38 Prozent beim AdobeRGB-Farbraum fällt das Alienware 15 deutlich hinter die Konkurrenz zurück. Die Situation lässt sich mit einer Kalibrierung ein wenig verbessern, vor allem bei den Graustufen sinkt die DeltaE-Abweichung auf extrem niedrige 0,92. Auch bei den Farben verringert sich der durchschnittliche Wert auf 4,06, aber die extremen Ausschläge (maximale 13) sind weiterhin vorhanden. Akku Dell XPS M1710 .
Trotz der geringen Leuchtkraft kann man den Bildschirminhalt aufgrund des hohen Kontrasts und der matten Oberfläche auch im Freien noch ganz ordentlich sehen. In einer zu hellen Umgebung oder gar unter direktem Sonnenlicht wird es für die Augen jedoch bald anstrengend. Zumindest wird die geringe Helligkeit im Akkubetrieb nicht weiter reduziert.
Die Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms ist ziemlich gut, allerdings haben wir auch schon bessere Leistungen gesehen. Vor allem bei schrägen Blickwinkeln lässt die Helligkeit vergleichsweise schnell nach. Wir jammern hier jedoch auf einem hohen Niveau; in der Praxis sollte es keine Einschränkungen geben, und man kann den Inhalt auch problemlos mit mehreren Personen betrachten.
Unser Alienware 15 wird von einen Core i7-6700HQ angetrieben. Dieser Quad-Core-Prozessor basiert auf Intels aktueller Skylake Architektur und wird im 14-nm-Verfahren hergestellt. Der Basistakt liegt bei 2,6 GHz, kann via Turbo-Boost jedoch auf bis zu 3,5 GHz bei der Belastung eines Kerns (2 Kerne: 3,3 GHz, 4 Kerne: 3,1 GHz) angehoben werden. Der Prozessor unterstützt Hyperthreading für vier zusätzliche virtuelle Kerne und ist mit einer TDP von 45 Watt spezifiziert.

In den Single-Core Benchmarks der Cinebench Reihe wird der Core i7-6700HQ lediglich von dem Core i7-6820HK (welcher ebenfalls für das Alienware 15 erhältlich ist) und dem Desktop-Prozessor Core i5-6600K geschlagen, die sich zwischen 8-14 Prozent absetzen können. In den Multi-Tests hat allerdings nur noch der i7-6820HK einen Vorteil (+20 Prozent), der Desktop i5-6600K fällt aufgrund des fehlenden Hyperthreadings um 7 bis 11 Prozent zurück. Der neue Skylake Prozessor präsentiert sich also sehr gut, allerdings sind die Verbesserungen gegenüber den Haswell Chips im einstelligen Prozentbereich eher gering. Im Akkubetrieb gibt es keine Einschränkungen, und der Prozessor kann sein volles Turbo-Potenzial ausnutzen. Weitere Benchmarks und Vergleiche zum Core i7-6700HQ finden Sie hier.
Dank der SSD agiert das System sehr schnell und beinahe verzögerungsfrei. Dieser subjektive Eindruck wird auch in den synthetischen Benchmarks der PCMark Reihe bestätigt. Lediglich das Schenker XMG U506, das MSI GT72S sowie das Aorus X5 mit zwei SSDs in einem RAID-0-Verbund haben in manchen Tests einen Vorteil. In der Praxis macht sich das aber nicht bemerkbar. Unser Testgerät liegt etwa gleichauf mit dem AW15, welches mit der Nvidia GTX 970M ausgestattet war, die Konfiguration auf Basis der Radeon M295X und einer konventionellen Festplatte fällt aber wie erwartet zurück.
Standardmäßig wird jede Variante des Alienware 15 nur mit einer konventionellen 1-TB-HDD ausgeliefert, welche auf 7.200 U/Min kommt. Das Laufwerk von HGST (HTS721010A9E630) erreicht mit sequentiellen Transferraten von rund 130 MB/s sehr gute Werte für eine herkömmliche Festplatte.

Eine SSD gibt es nur gegen Aufpreis: Für 256 GB werden aktuell 160 Euro fällig, während 512 GB mit 310 Euro zu Buche schlagen. Die 1-TB-Festplatte bleibt aber in beiden Fällen erhalten. Alienware nutzt moderne NVMe-SSDs im M.2-Format, bei unserem Testgerät kommt ein Laufwerk von Samsung (PM951) mit 256 GB zum Einsatz. Bei den Leistungsmessungen machte uns das Solid State Drive einige Probleme, da die Benchmarks mit modernen NVMe-Laufwerken scheinbar noch Schwierigkeiten haben. AS SSD ermittelte in unserem Fall keine schlüssigen Ergebnisse, und die Werte in CrystalDiskMark waren vergleichbar mit den Scores, die dieses Laufwerk im Test des Microsoft Surface Book erreicht hatte. Während die sequentiellen Leseraten mit rund 1.200 MB/s sehr gut ausfallen, ist vor allem der sequentielle Schrteibwert vergleichsweise gering (nur 300 MB/s).

Weitere Informationen zu den beiden Laufwerken sind auch in unserem HDD-/SSD-Vergleich verfügbar.
Nach dem Produktstart der Nvidia GTX 980 (hier im Test), ist die GTX 980M "nur" noch die zweitschnellste Single-GPU für Notebooks. In einem 15-Zoll-Gerät wie dem Alienware 15 wird sie aber vorerst weiterhin das Topmodell bleiben, da die Kühlanforderungen der GTX 980 für kleine Gehäuse einfach zu hoch sind. Die GTX 980M basiert weiterhin auf dem Maxwell Grafikchip GM204, welcher im 28-nm-Prozess hergestellt wird. Der Kern erreicht via GPU-Boost bis zu 1.127 MHz und die 4 GB GDDR5-VRAM (256-Bit-Interface) takten mit bis zu 1.250 MHz. Das Notebook unterstützt Nvidias Optimus Technologie, bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen im Web oder der Videowiedergabe kommt also die sparsame Intel-GPU HD Graphics 530 zum Einsatz. Akku Dell Inspiron N7010 .

Bei den synthetischen Benchmarks erwarten uns keine großen Überraschungen: Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark (2013) wird unser Testgerät lediglich knapp vom Schenker XMG U506 und dem MSI GT72S überholt, die von den etwas schnelleren Prozessoren profitieren. Die GTX 965M SLI im Aorus X5 wird derweil knapp geschlagen. Der Vorsprung gegenüber der GTX 970M liegt bei etwa 25 Prozent, und die Radeon R9 M295X fällt um rund 30 Prozent zurück. Im Gegensatz zum Prozessor reduziert sich die Leistung der Grafikkarte im Akkubetrieb. Beim Unigine Heaven Test sinkt das Ergebnis abseits der Steckdose auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Wertes (58,1 fps vs. 29,7 fps). Weitere Vergleiche und Benchmarks zur GeForce GTX 980M warten in unserer Technik-Sektion.
Die Leistung der Grafikkarte erfüllt die Erwartungen, und beinahe jeder aktuelle Titel lässt sich auch in den höchsten Settings flüssig zocken. Lediglich bei sehr anspruchsvollen Spielen wie Grand Theft Auto V oder The The Witcher 3 kann die Framerate schonmal unter die Marke von 30 fps einbrechen. Noch mehr Leistung wäre nur mit der GeForce GTX 980 (Notebook) möglich, die es aufgrund der enormen Kühlanforderungen aber kaum in ein 15-Zoll-Gehäuse schaffen wird. Im Gegensatz zu SLI-Kombinationen hat eine einzelne Grafikkarte nicht mit störenden Mikrorucklern zu kämpfen. Weitere Ergebnisse der GTX 980M gibt es hier.
Im Leerlauf oder bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung, dem Surfen im Internet oder auch der Videowiedergabe stehen die beiden Lüfter in der Regel still. Man kann in diesem Fall lediglich das Betriebsgeräusch der Festplatte hören (~34 dB(A)). Allerdings drehen die beiden Lüfter ab und an aus unerklärlichem Grund auf und werden mit bis zu 51 dB(A) richtig laut. Da dieser Vorgang nur etwa 2 Sekunden dauert und sehr selten auftritt, ist es jedoch kein großes Problem. Ein Patch wäre aber nicht verkehrt.

Unter Last machen sich die beiden Lüfter deutlicher bemerkbar. Bei anspruchsvollen Spielen sind Werte von über 50 db(A) schon eindeutig hörbar und störend, weshalb man hier nach Möglichkeit Kopfhörer verwenden sollte. Nervige Eigenschaften wie Fiepen oder starkes Pulsieren konnten wir jedoch nicht feststellen.
Im Idle-Betrieb handelt es sich beim Alienware 15 mit durchschnittlich 29 °C bzw. 31 °C auf der Ober- und Unterseite um ein recht kühles Notebook. Heiß wird es erst unter Last, wobei sich die Erwärmung hauptsächlich auf die beiden oberen Drittel der Baseunit konzentriert. Die Handballenauflage bleibt hingegen angenehm kühl. Der Hotspot ist der zentrale obere Quadrant auf der Unterseite, wo wir im Stresstest 57 °C messen können. Die Oberseite bleibt mit bis zu 48 °C etwas kühler, beim Spielen bekommt man allerdings auf jeden Fall warme Finger.

Doch wie sieht es im Inneren des Notebooks aus? Bei der individuellen Belastung des Prozessors und der Grafikkarte gibt es keine Leistungsreduzierungen aufgrund der Temperaturen. Das Alienware schlägt sich auch im Stresstest (Prime95 und FurMark gleichzeitig) zunächst sehr gut, und die beiden Komponenten können ihre maximale Leistung aufrechterhalten. Erst nach rund 40 Minuten und dem Erreichen von 77 °C fällt der Takt der GPU von 1.126 MHz auf nur noch rund 500 MHz (Speicher von 1.253 MHz auf 800 MHz), während der Prozessor weiterhin mit einem Teil seines Turbo-Taktes (2,9 GHz) arbeitet und sich bei etwa 85 °C einpendelt. Im Gegensatz zu diesem unrealistischen Worst-Case-Szenario zeigt der Unigine Heaven Benchmark, welcher die Belastung beim Spielen besser abbildet, keine Einschränkungen. Ein 3DMark Test direkt im Anschluss an den Stresstest zeigte ebenfalls keine Leistungsreduzierung (3DMark 11: 10.564 Punkte vs. 10.716 Punkte im kalten Zustand). Alienware hat die schnellen Komponenten also gut im Griff.
Alienware setzt weiterhin auf ein 2.0-Soundsystem von Klipsch in Verbindung mit der Creative Sound Blaster Recon 3Di. Die Module befinden sich hinter Gittern an der Vorderkante des Notebooks und erzeugen einen lauten (maximal 87 dB @White Noise, maximal 84 dB @Pink Noise) und klaren Klang bis etwa 75 Prozent des maximalen Pegels, danach kommt es zu Verzerrungen. Sogar ein gewisser Stereoeffekt ist vorhanden, für eine wirklich überzeugende Vorstellung fehlt es dem System allerdings an Bass. Die Sound-Blaster-Software bietet viele Einstellmöglichkeiten und beinhaltet auch einen vollständigen Equalizer.

Das Alienware 15 bietet zwei separate Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone, womit sich auch hochwertige Headsets nutzen lassen. Die Audioausgabe am 3,5-mm-Klinkenstecker ist ausreichend laut, und die Qualität bietet keinen Anlass zur Kritik.
Dank der Optimus Technologie fallen die Verbrauchswerte im Leerlauf für solch ein leistungsstarkes Gerät sehr gut aus. Wir können zwischen 11,4 und 22 Watt messen, wobei der maximale Wert auch von der geringen Bildschirmhelligkeit profitiert. Unter Last machen sich die starken Komponenten mit einem Verbrauch von bis zu 192 Watt aber doch deutlich bemerkbar. Im Gegensatz zur GTX-970M-Version des Alienware 15 (180 Watt) legt der Hersteller unserem Testgerät ein massives 240-Watt-Netzteil (~800 Gramm) bei, welches keine Probleme mit dem maximalen Verbrauch hat. Es bietet zudem noch genügend Spielraum für den stärkeren Core-i7-6820HK-Prozessor. Ein weiterer Vorteil des stärkeren Netzteils ist die geringe Ladezeit des massiven Laptop 96-Wh-Ersatzakkus , denn bei einem eingeschalteten Gerät benötigt es nur etwa 1,5 Stunden zum vollständigen Aufladen.
Beim Blick auf die Akkulaufzeiten würde man eher ein Ultrabook vermuten, aber sicherlich kein Gaming Notebook. Alienware gibt eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden an, was durch unsere beiden realitätsnahen WLAN- und Video-Tests (jeweils bei einer Helligkeit von 150 cd/m²) mit rund 7,5 Stunden eindrucksvoll bestätigt wird. Im Idealfall (Battery Eater Readers Test, minimale Helligkeit) läuft das Testgerät sogar fast 13 Stunden lang und unter Last (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit) sind noch knapp 2 Stunden möglich. Mit diesen Ergebnissen können die Vergleichsgeräte nicht konkurrieren.
Bereits im ersten Test konnte das Alienware 15 in Verbindung mit der Nvidia GeForce GTX 970M überzeugen und eine sehr gute Bewertung ergattern. Das Modell mit der Radeon R9 M295X hingegen hatte einige Probleme und stellte keine gute Alternative dar. Mit dem brandneuen Skylake Prozessor und der starken GeForce GTX 980M waren die Erwartungen für das aktuelle Testgerät daher hoch.

Bei der Leistung macht das Alienware 15 eigentlich alles richtig. Der neue Prozessor ist zwar nur wenig schneller als der Haswell Vorgänger, zeigt aber deutliche Fortschritte bei der Effizienz. Die GeForce GTX 980M ist auch nach dem Erscheinen der GeForce 980 für Notebooks weiterhin eine sehr schnelle Grafikkarte. Der Aufpreis zur GTX 970M ist mit rund 250 Euro zwar nach wie vor heftig, aber zumindest kann man die zusätzliche Leistung im Alienware 15 dank der guten Kühlung auch nutzen. Ein weiterer Vorteil sollte eigentlich auch die NVMe-SSD sein, allerdings hat das Laufwerk von Samsung mit vergleichsweise geringen Werten beim sequentiellen Schreiben zu kämpfen. Akku Dell XPS M1530 .

Das Alienware ist eines der schnellsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks und kann uns in vielen Bereichen überzeugen. Das relativ schlechte IPS-Display und die Tatsache, dass SSDs nur gegen Aufpreis erhältlich sind, lassen sich bei diesem Grundpreis allerdings nur schwer rechtfertigen.

Das wohl größte Problem ist das deutlich schwächere Display im Vergleich zu den Vorgängern. Wer das Notebook nicht nur in dunklen Räumen nutzen möchte, wird kaum um ein teures Upgrade (+380 Euro) auf den 4K-Bildschirm herumkommen. Die Situation ist bei den Festplatten ähnlich, denn unabhängig von der Grundkonfiguration gibt es standardmäßig keinen SSD-Speicher und noch nicht einmal eine Hybrid-Festplatte. Für die 256 GB große SSD verlangt Alienware noch einmal 160 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Konkurrenz oft besser, aufgrund der exzellenten Performance lautet das Urteil aber dennoch 87 %.

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02/11/2015

Laptop Akkus HP EliteBook 2540p

Lenovo spendiert dem Topmodell der E550-Serie nicht nur einen flotten Core-i7-Prozessor, sondern auch eine dedizierte Radeon-Grafikkarte – und treibt so den Kaufpreis auf fast 1.000 Euro in die Höhe. Zu viel Geld für das Einstiegsmodell der ThinkPad-Baureihe?
Ein echtes ThinkPad für unter 600 Euro – kann das funktionieren? Genau dieser Frage sind wir in unserem ersten Test des ThinkPad E550 nachgegangenen und konnten Lenovos Business-Einsteiger dabei durchaus respektable Office-Qualitäten bescheinigen.

Neben der bereits getesteten Low-End-Konfiguration bietet der Hersteller auch noch viele weitere Ausstattungsvarianten des E550 an, von denen wir uns heute dem gut 950 Euro teuren Topmodell widmen wollen. Für diesen vergleichsweise stattlichen Preis erhält der Käufer unter anderem einen flotten Core i7-5500U, 8 GB RAM sowie eine üppige 1.000-GB-Festplatte. Des Weiteren ist mit der Radeon R7 M265 nun eine dedizierte Grafikkarte mit an Bord, die auch aktuelle 3D-Spiele (zumindest in niedrigen Einstellungen) flüssig auf das 15,6 Zoll große FullHD-Display zaubern soll. Klingt nach einem gelungenen Allround-Paket? Finden wir es heraus.

Da sich Gehäuse, Eingabegeräte und Anschlussausstattung nicht von unserem letzten Testgerät unterscheiden, werden wir diese Disziplinen nachfolgend nicht noch einmal untersuchen und möchten diesbezüglich auf den vorhergehenden Artikel verweisen, aus dem auch die nachfolgenden Bilder stammen.
Je nach Konfiguration rüstet Lenovo das E550 entweder mit einem einfachen WXGA- (1.366 x 768 Pixel, 100 ppi, 200 cd/m²) oder dem auch hier vorliegenden FullHD-Display (1.920 x 1.080 Pixel, 141 ppi, 220 cd/m²) aus. Neben der schärferen Darstellung ist es vor allem die effektiv rund doppelt so große Arbeitsfläche, die das höher auflösende Display in unseren Augen sehr viel interessanter macht. Wer regelmäßig mit großen Excel-Tabellen arbeitet oder mehrere Programme nebeneinander darstellen möchte, sollte darum unbedingt zu einem derart ausgestatteten Modell greifen.

Interessanterweise steckt in unserem neuen Testgerät trotz gleicher Display-Spezifikationen ein anderes Panel als beim letzten Mal (Innolux N156HGE-EAB statt AUO B156HTN03.6) – offensichtlich greift Lenovo hier auf mehrere Zulieferer zurück. Qualitativ fällt unser Urteil leider ähnlich negativ aus wie zuvor: Mit einer maximalen Leuchtdichte von nur 188 cd/m² besitzt die Anzeige für helle Büros und Fensterarbeitsplätze viel zu geringe Helligkeitsreserven, zudem sorgt der mäßige Schwarzwert (0,46 cd/m²) für ein ebenso bescheidenes Kontrastverhältnis (424:1). Dementsprechend blass und kraftlos erscheint die Darstellung. Bei Office-Arbeiten mag dies nicht weiter stören, doch Filme und Spiele bereiten auf einem höherwertigeren IPS-Panel bei weitem mehr Freude. Immerhin können wir dem Display eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung sowie absolute Flimmerfreiheit (keine PWM-Regelung der Hintergrundbeleuchtung) attestieren.
Ebenfalls nicht gerade zu den Stärken der Anzeige zählt das Thema Farbwiedergabe. Zum einen wäre hier der im Auslieferungszustand stark ausgeprägte Blaustich zu nennen, zum anderen der eingeschränkte Farbraum mit lediglich 38 Prozent AdobeRGB- sowie 59 Prozent sRGB-Abdeckung. Während sich ersteres Problem mittels Kalibrierung recht einfach beheben lässt, verhindert letzteres einen Einsatz des ThinkPads für die professionelle Foto- und Grafikbearbeitung. Auch mit unserem optimierten ICC-Profil zeigen einige Farbtöne (die offensichtlich außerhalb des darstellbaren Farbraumes liegen) Delta-E-Abweichungen von teils weit über 5, wohingegen die Wiedergabe von Graustufen recht gut gelingt.
Aufgrund der relativ geringen Maximalhelligkeit können wir das E550 trotz matter Displayoberfläche nur bedingt für den Außeneinsatz empfehlen. An trüben Herbsttagen wie in unserem Test mag der Bildinhalt noch recht gut erkennbar sein, bei strahlendem Sonnenschein sind die erreichbaren knapp 200 cd/m² aber definitiv zu wenig. ThinkPad-Anhänger, die häufig unter freiem Himmel arbeiten, sollten darum besser zum (leider signifikant teureren) T550 mit deutlich kräftigerem LED-Backlight greifen.
Ebenso wie bei den meisten anderen TN-Panels aus dem unteren Preissegment bekommt der Anwender nur bei absolut senkrechter Betrachtung eine unverfälschte Darstellung zu Gesicht. Schon kleine Abweichungen nach oben oder unten rufen starke Helligkeitsschwankungen hervor und lassen den ohnehin recht niedrigen Kontrast noch weiter absinken. Auch seitlich sollte man allzu große Blickwinkel möglichst vermeiden, wenngleich der Bewegungsspielraum hier zumindest etwas üppiger ausfällt.
Während der demnächst erscheinende Nachfolger wohl bereits auf dem aktuellen Skylake-Design basieren dürfte, setzt das E550 noch immer auf die Anfang 2015 vorgestellte Broadwell-Plattform. Konkret werkelt in unserem Testgerät der Core i7-5500U, eines der schnellsten Modelle der sparsamen ULV-Klasse mit nur 15 Watt TDP. Dank zwei CPU-Kernen samt Hyper-Threading, die mit 2,4 bis 3,0 GHz takten (2,9 GHz bei Belastung beider Kerne), verspricht der 5500U mehr als ausreichende Leistungsreserven für übliche Office- und Multimedia-Zwecke. Weitere Details können unserer CPU-Datenbank entnommen werden.

Neben der im Prozessor integrierten HD Graphics 5500 verbaut Lenovo in ausgewählten Konfigurationen auch noch eine dedizierte Radeon R7 M265 (384 Shader @ 825 MHz, 2 GB DDR3 @ 1.000 MHz / 128 Bit) von AMD. Interessanterweise widerspricht dies sämtlichen offiziellen Datenblättern, in denen der Hersteller eine Radeon R7 M260 (384 Shader @ 980 MHz, 2 GB DDR3 @ 1.000 MHz / 64 Bit) aufführt. Den Kunden wird es freuen, da das doppelt so breite Speicherinterface der R7 M265 den leichten Taktnachteil mehr als kompensiert. Akku Compaq Presario CQ70 .

Mit 8 GB RAM (1x 8 GB DDR3L-1600, Single-Channel) sowie einer 1.000 GB großen Festplatte lässt sich das E550 als ordentlich, in Relation zum Kaufpreis aber nicht als übermäßig gut ausgestattet bezeichnen. Die möglichen Aufrüstoptionen beschränken sich auf einen freien DDR3-Steckplatz, zusätzliche M.2- oder mSATA-Slots sucht man dagegen vergeblich.
Zumindest in Single-Thread-Anwendungen wie dem entsprechenden Test des Cinebench R15 reizt der Core i7-5500U seinen Taktspielraum optimal aus und arbeitet mit nahezu konstanten 3,0 GHz. Die bei Vollauslastung beider Kerne möglichen 2,9 GHz werden dagegen nur für etwa 30 Sekunden gehalten, danach pendelt sich der Prozessor bei 2,6 bis 2,7 GHz ein (Netz- und Akkubetrieb). Anscheinend haben wir ein relativ schlechtes Exemplar mit hohen Leckströmen erwischt, welches bereits bei dieser Frequenz an sein 15-Watt-Limit stößt – in früheren Tests, beispielsweise dem des Dell Latitude 3550, erzielte der Broadwell-Chip jedenfalls leicht höhere Benchmark-Scores. Alles in allem gibt es an der Performance dennoch nicht viel zu meckern: Im Vergleich mit dem Core i3-5005U kann sich der Core i7 zwischen 30 und 50 Prozent absetzen, gegenüber dem Core i5-5200U beträgt das Plus knapp 10 bis 15 Prozent.
Für eine SSD oder wenigstens SSHD hat das Budget beim E550 leider nicht gereicht, sodass der Anwender mit einer herkömmlichen Festplatte vorliebnehmen muss. Selbige stammt in diesem Fall aus der "Blue Mobile"-Serie von Western Digital, fasst 1.000 GB und wird mit 5.400 U/min spezifiziert. Mit 19,2 Millisekunden Zugriffszeit sowie einer sequentiellen Transferrate von 91 MB/s fällt die Performance des Laufwerks erwartungsgemäß nur durchschnittlich aus, worunter das Ansprechverhalten des gesamten Systems leidet. Glücklicherweise lässt sich der Datenträger bei Bedarf mit wenigen Handgriffen gegen ein schnelleres Exemplar tauschen.
Sind das Betriebssystem und die benötigten Programme erst einmal gestartet, erweist sich das ThinkPad dank Core-i7-Power und 8 GB RAM als äußerst leistungsfähiger Alltagsbegleiter. Auch mehrere Anwendungen parallel bringen das Notebook nicht aus der Fassung, vorausgesetzt, die Festplatte wird nicht allzu stark beansprucht.

Wie stark ein klassischer Magnetspeicher die Performance limitieren kann, zeigt sich unter anderem im PCMark 7. Während E550, Latitude 3550 und Pavilion 15 jeweils rund 2.800 Punkte erzielen, zieht das mit einer SSD ausgerüstete Aspire V3-574G trotz schwächerer CPU mit über 4.800 Punkten davon. Auch wenn die Benchmarks der PCMark-Serie aufgrund ihres synthetischen Charakters mit gewisser Vorsicht betrachtet werden sollten: In der Praxis fühlt sich ein Notebook mit Core-i5-CPU und SSD ebenfalls oftmals flotter an als ein Gerät mit i7-Chip und Festplatte.
Die AMD Radeon R7 M265 entstammt der unteren Mittelklasse aktueller Notebook-Grafiklösungen und liegt etwa auf dem Leistungsniveau einer Nvidia GeForce 830M oder GeForce 930M. Von der integrierten HD Graphics 5500 kann sich die Radeon um 100 bis 150 Prozent absetzen – die sparsame Intel-GPU sollte folglich nur für einfache 2D-Aufgaben verwendet werden. In 3D-Programmen und Spielen schaltet das ThinkPad mittels AMDs Enduro-Technik automatisch auf den dedizierten Chip um, was sich über Anwendungsprofile aber auch individuell für jedes Programm einzeln steuern lässt.

Leider keine Einflussmöglichkeiten gibt es auf das Taktverhalten der Radeon R7 M265 im Akkubetrieb: Hier fallen die Frequenzen von 825/1.000 MHz (Kern/Speicher) im Netzbetrieb auf nur noch 400/600 MHz, wodurch sich die Performance in etwa halbiert (3DMark 11 GPU-Score: 1.068 Punkte).
Unsere zahlreichen Spiele-Benchmarks bestätigen die zuvor getroffene Einschätzung, dass sich die Radeon R7 M265 ungefähr auf dem Level einer GeForce 830M ansiedelt. Je nach Alter und grafischem Anspruch reicht das, um 3D-Spiele in 1.366 x 768 Pixeln und mittleren Einstellungen flüssig darzustellen. Einfachere Titel wie Fifa 16 werden sogar in der nativen FullHD-Auflösung ruckelfrei bewältigt, wohingegen das ThinkPad in The Witcher 3 oder Assassin's Creed Unity bereits im Minimal-Preset an seine Grenzen stößt.
Genau wie bei unserem ersten Testsample schaltet sich der Lüfter im Leerlauf sowie bei geringer CPU-Last vollständig ab, was zu einem ausgesprochen niedrigen Lärmpegel von unter 30 dB(A) führt. Gänzlich lautlos arbeitet das E550 indes nie, da das leise Summen der mechanischen Festplatte zumindest in sehr ruhigen Umgebungen stets vernehmbar bleibt. Akku HP EliteBook 2540p .

Ungeachtet des schnelleren Prozessors sowie der zusätzlichen Radeon-GPU steigt die Geräuschkulisse unter Volllast nur unwesentlich an und gipfelt bei 33,1 (3DMark 06) bis 35,6 dB(A) (Stresstest). Den ebenfalls mit dedizierten Grafikchips ausgestatteten Kontrahenten von Dell und HP bleibt da mit jeweils weit über 40 dB(A) Maximalpegel nur das Nachsehen. Die Charakteristik des Lüfters würden wir als nicht übermäßig hochfrequent und angenehm gleichmäßig beschreiben.
Trotz überwiegend passiver Kühlung heizt sich das ThinkPad im Leerlauf nur marginal auf und erreicht je nach Messpunkt maximal 30 bis 32 °C. Wer nur mit Office, Browser und ähnlichen Programmen arbeitet, kann das Notebook darum ohne weiteres auf den Oberschenkeln betreiben.

Unter Last wirkt sich die eher defensive Abstimmung des Kühlsystems weit stärker aus. Speziell im hinteren linken Bereich des Gerätes klettern die Temperaturen schon nach kurzer Zeit über die 40-Grad-Marke. Glücklicherweise bleiben die Handballenauflagen deutlich kühler, sodass der Anwender keine Beeinträchtigungen fürchten muss.

Prozessor und Grafikchip vermelden im Stresstest mit 82 respektive 76 °C ebenfalls unkritische Werte und zeigen keinerlei Anzeichen von Throttling. Dass der CPU-Turbo mit 2,5 GHz dennoch nicht vollumfänglich ausgeschöpft wird, ist erneut auf das Erreichen des TDP-Limits von 15 Watt zurückzuführen.
Lässt man das extrem sparsame HP ProBook 450 G2 (2,4 - 5 Watt) einmal außer Acht, liegt das ThinkPad E550 mit einem Leerlaufverbrauch von 4,1 bis 7,7 Watt etwa im Mittelfeld der ähnlich ausgestatteten Konkurrenz. Im Vergleich mit der zuvor getesteten Einstiegskonfiguration treibt die bessere Ausstattung unseres Testgerätes die Leistungsaufnahme um weniger als ein Watt in die Höhe.

In 3D-Anwendungen wächst das Delta auf etwa 10 bis 20 Watt an, hauptsächlich bedingt durch den Mehrverbrauch der dedizierten Radeon-GPU. In Relation zur gebotenen Performance erscheinen die ermittelten 37,6 bis 54,7 Watt durchaus angemessen und werden von dem mitgelieferten 65-Watt-Netzteil problemlos bewältigt.
In Verbindung mit dem beigelegten 48-Wh-Akku verspricht Lenovo eine maximale Laufzeit von bis zu 9 Stunden. Unter optimalen Bedingungen lässt sich diese Angabe sogar noch um zwei Stunden überbieten, allerdings müssen dafür die Displayhelligkeit minimiert, die Funkmodule deaktiviert sowie das Notebook in den absoluten Leerlaufbetrieb versetzt werden.

In der Praxis pendelt man sich eher bei etwa 5 Stunden ein, wenn per WLAN im Internet gesurft oder ein lokales HD-Video abgespielt wird (150 cd/m² Displayhelligkeit). Wer es darauf anlegt, kann den Akku aber auch in weniger als 90 Minuten leeren. Der anschließende Ladevorgang verschlingt etwa zweieinhalb Stunden.

Insgesamt ein nur durchschnittliches Ergebnis, mit dem man sich jedoch arrangieren muss – alternative Hochkapazitätsakkus werden für das E550 leider nicht angeboten.
Mit fast 1.000 Euro Kaufpreis lässt sich das Topmodell der E550-Baureihe kaum mehr als Einstiegsgerät bezeichnen – dementsprechend hoch dürften auch die Erwartungen der Käufer ausfallen. Leider gelingt es dem ThinkPad in unserem Test nicht, diese restlos zu erfüllen.

Zu den größten Schwächen des Notebooks zählen das allenfalls durchschnittliche TN-Panel, die langsame Festplatte sowie die mit 12 Monaten sehr kurze Herstellergarantie. Die gleichen Kritikpunkte betreffen zwar auch andere Modelle der Serie, die je nach Ausstattung aber meist mehrere hundert Euro weniger kosten. In der hier vorliegenden Konfiguration erscheint das Gesamtpaket dagegen nicht wirklich rund: Ein Großteil des Budgets floss offensichtlich in den prestigeträchtigen i7-Prozessor, ohne dass dieser nennenswert schneller als ein erheblich günstigerer Core i5 rechnet. Akku HP COMPAQ HSTNN-IB28 .

Unsere Empfehlung lautet darum, zu einem der günstigeren Modelle mit leicht abgespeckter Ausstattung zu greifen.

Prinzipiell stellt das E550 ein grundsolides Arbeitsgerät mit ausgezeichneten Eingabegeräten und geringer Geräuschentwicklung dar. Qualitätsunterschiede zur höher positionierten L- und T-Serie sind zwar hier und dort erkennbar, in Anbetracht des sehr viel günstigeren Einstiegspreises aber zu verschmerzen. Wer sich noch ein wenig geduldet und auf den in Kürze erwarteten Skylake-Nachfolger E560 wartet, könnte in den nächsten Monaten vielleicht sogar ein echtes Schnäppchen machen – in der Vergangenheit wurden auslaufende ThinkPad-Baureihen oftmals zu sehr attraktiven Konditionen abverkauft.

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10/09/2015

Laptop Ersatzakku IBM ThinkPad T60

Wer mit dem Gedanken spielt, sich das neue HP-Convertible im ungewöhnlichen 15-Zoll-Format zuzulegen, sollte Geduld mitbringen, denn die lahme Festplatte bremst das System unnötig aus. Auch ein hochwertiger Screen sollte nicht auf der Prioritätenliste stehen. Aber zum Glück gibt es auch Positives zu berichten.
Neben Toshiba und Asus ist HP einer der wenigen Hersteller, der schon seit geraumer Zeit immer wieder Convertibles mit einem um 360 ° umklappbaren Touchdisplay auch im für diese Klasse ungewöhnlichen 15-Zoll-Format anbietet. Die Konstruktion erlaubt eine alternative Nutzung als Tablet, wobei sich Tastatur und Touchpad dann an der Unterseite befinden, was trotz automatischer Deaktivierung gewöhnungsbedürftig ist. Ein weiterer Vorteil des Konzepts sind die verschiedenen Modi zwischen den beiden Endzuständen. So können die 360-Grad-Convertibles z. B. wie ein Zelt aufgestellt werden, zudem lässt sich der Neigungswinkel bei der Verwendung als Tablet auf dem Tisch genau an die Bedürfnisse anpassen. HP preist auf seiner Seite zu den x360-Notebooks verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen und Ausstattungsvarianten an. Das Testgerät mit dem "15-w" im Namen wird offenbar zurzeit nur in der uns vorliegenden Variante angeboten, obwohl HP etwas versteckt von einem optionalen Full-HD-IPS-Screen spricht.

Noch seltener als das nur begrenzt mobile 15-Zoll-Format ist bei dieser Notebookklasse eine dedizierte Grafikkarte wie die im Testgerät verbaute Nvidia GeForce 930M anzutreffen. In der Regel wird auf eine On-Chip-GPU gesetzt und so einer möglichst flachen Bauform und dem potenziell geringeren Gewicht der Vorzug gegeben. Leistungsmäßig über der Grafikkarte der unteren Mittelklasse rangiert der Hyperthreading-Dualcore Intel Core i5-5200U, der von nicht eben üppigen 4 GB Single-Channel-RAM unterstützt wird. Auch sonst gewinnt die Ausstattung keine Preise, als Beispiele seien die nur 500 GB fassende, herkömmliche Festplatte sowie die eingeschränkte Anschlussvielfalt zu nennen. Punkten kann der Notebook-Akrobat hingegen, wie auch schon die von uns getesteten Vorgänger wie das HP Envy 15-u001ng x360, mit einem schicken Metallgehäuse.

Alle Vergleichsgeräte für diesen Test setzen auf dasselbe Gehäusekonzept. In ähnlichen Preis- und Gewichtsregionen rangieren die beiden schon älteren, inzwischen aber mit aktualisiertem Broadwell-Innenleben erhältlichen Asus-Convertibles Transformer Book Flip TP500LN und TP550LA-CJ070P. Dazu gesellt sich der leichtere 14-Zöller Lenovo Yoga 3 14 mit Nvidia 940M und SSD für rund 1.000 Euro sowie das im August 2014 mit rund 1.250 Euro erheblich teurere Toshiba Satellite Radius 15 P50W-C-102, das ebenfalls über eine SSD verfügt. Während im Testgerät und im Transformer Book TP550LA TN-Panels mit 1.600 x 900 bzw. 1.366 x 768 Pixeln ihren Dienst verrichten, sind die anderen Convertibles mit Full-HD-IPS-Bildschirmen ausgestattet.
Wir können uns nicht festlegen, ob das Gehäuse des immerhin 2,3 kg schweren HP Envy 15 x360 tatsächlich aus Aluminium besteht oder nur mit entsprechenden Oberflächen versehen wurde. Look & Feel sowie die hohe Verwindungssteifheit sprechen für die erstgenannte Annahme. Auf jeden Fall hinterlässt das silberne, dezente Brushed-Metal-Finish (HP: "Horizontales Haarlinienmuster"), das die Oberseite der Base sowie den Deckel ziert, einen sehr edlen Eindruck und ist zudem kaum empfänglich für Fingerabdrücke. Dominiert wird die Optik durch die HP-typischen, konsequent abgerundeten Ecken, die sich überall am Gehäuse wiederfinden. 
Die farblich identische Wanne zieht sich bis bis zur Oberkante der Base hoch und bildet deren äußeren Abschluss. Darin eingelassen ist eine die Tastatur umgebende Platte, die entfernt werden kann, wenn man einige Schrauben an der Unterseite löst. Hier zeigte sich der einzige, kaum nennenswerte Verarbeitungsmangel, den wir feststellen konnten, denn die Abdeckung ist nicht hundertprozentig sauber eingepasst. Der angenehm steife und bei ruckartigen Bewegungen nur kurz nachschwingende Deckel lässt sich gerade noch mit einer Hand öffnen, die Base verliert dabei aber schon die Bodenhaftung. Klappt man den Deckel um 315 ° um und legt das Convertible auf die Tastatur, nimmt der Touchscreen einen ergonomischen Winkel von 45 ° zum Tisch ein (Stand-Modus) und lässt sich so sehr gut bedienen. Hier bewähren sich die etwas stramm eingestellten, solide wirkenden Scharniere: Tippt man sanft auf dem Bildschirm herum, schwingt dieser allenfalls geringfügig nach.

Wie im Hinblick auf die flache Bauweise nicht anders zu erwarten war, muss man sich in Sachen Anschlüsse mit dem Mindeststandard zufrieden geben. Immerhin hat es für einen Gigabit-Ethernet-Port sowie 2 x USB 3.0 (rechts) und 1 x USB 2.0 gereicht. Auf der wichtigeren rechten Seite befinden sich alle Anschlüsse hinten, sodass eingesteckte Kabel und USB-Sticks etwa bei der Benutzung einer externen Maus weniger stören.

Wer die Windows-Taste vermisst, findet das Knöpflein rechts zwischen USB- und Audio-Port, während der On/Off-Button ganz hinten links und die Lautstärkewippe zusammen mit dem SD-Kartenslot links vorne angebracht sind. Die Zusammenarbeit mit der externen USB-3.0-Festplatte des Autors gelang nicht optimal. Selten kamen wir überhaupt nur in die Nähe sonst üblicher Übertragungsraten beim Kopieren großer Dateien von knapp 100 MB/s.

Auf Dualband-WLAN sowie den aktuellen ac-Standard ("Gigabit-WLAN") muss man leider verzichten; das eingebaute Modul Realtek RTL8723BE beherrscht nur das oft stark überlaufene 2,4 GHz-Band und die Standards 802.11b/g/n. Im individuellen Testsetup des Autors präsentierte das Envy eine eher durchwachsene Leistung und konnte das maximale Übertragungstempo der DSL-Leistung bei zunehmender Entfernung vom Router durch ein Treppenhaus nicht so lange aufrechterhalten wie die meisten anderen Notebooks. Zudem kam es zu ungewöhnlich starken Schwankungen des Durchsatzes. Für besonders grenzwertige WLAN-Empfangsbedingungen können wir unseren Kandidaten nicht empfehlen, unter normalen Bedingungen sollten aber keine Probleme auftreten.

Neben dem obligatorischen Netzteil finden sich im schlichten Karton nur noch die üblichen Einrichtungs- und Supporthinweise. Auf der HP-Produktseite findet sich allerlei Zubehör, aber keines, das speziell für das Testgerät entworfen wurde. Erstehen kann man dort u. a. eine weiße HP Spectrum Hülle, 15,6 Zoll für 24,99 €. 
Wie schon unter "Gehäuse" erläutert, muss die eingelassene Oberseite der Base entfernt werden, wenn man an die Innereien herankommen möchte. Dazu müssen mindestens vier freiliegende Schrauben an der Unterseite gelöst werden, es kann aber sein, dass sich unter einigen Gummikappen und den Füßen noch weitere befinden. Auch der Akku ist nicht zugänglich. Man darf sich also schon bei einfachsten Wartungsarbeiten entscheiden, ob man entweder einen kostenpflichtigen Herstellerservice in Anspruch nimmt oder selbst zum Schraubendreher greift und so Gewährleistung und Garantie aufs Spiel setzt. Ersatzakku Lenovo IdeaPad Z560 .

HP bietet "ein Jahr eingeschränkte Garantie auf Teile, Arbeitszeit und Abhol- und Lieferservice". Erwirbt man ein HP Care Pack für stolze 117,81 €, verlängert sich der Zeitraum um ein Jahr, in dem auch Zusatzleistungen wie Telefonsupport zur Verfügung stehen.
Seine ungewöhnliche Breite lässt zunächst vermuten, dass es sich beim tastenlosen Clickpad um ein HP Control Zone Trackpad mit mehreren Zonen handelt, dem ist aber nicht so, denn die in diesem Video beschriebenen Sonderfunktionen fehlen. Stattdessen kommt ein von vielen Notebooks bekannter Synaptics-Treiber zum Einsatz, der ausreichende Konfigurationsmöglichkeiten für Gesten mit bis zu vier Fingern mitbringt. Am äußeren Rand gibt es einen recht breiten Bereich, der nicht mehr berührungsempfindlich ist. Die tatsächlich nutzbare Fläche verringert sich dadurch deutlich.

Am Gleitverhalten der fast völlig glatten Oberfläche hatten wir auch bei leicht feuchten Fingern nichts auszusetzen. Auch schnelle Bewegungen wurden nachvollzogen, Drag & Drop durch Doppeltipp und Halten funktionierte einwandfrei, Präzision und Ansprechverhalten boten keinen Anlass zur Klage. Das gilt ebenso für die kurzhubigen, eher weich abgestimmten Ersatz-Maustasten mit ihrem gut spürbaren Druckpunkt.
Der technisch einwandfrei funktionierende Touchscreen erkennt bis zu zehn Berührungen gleichzeitig, setzte dem nicht völlig trockenen Finger des Testers beim Darüberstreichen aber einen sehr unangenehmen Reibungswiderstand entgegen. Die Haut haftete gleichsam am Glas und wollte den Bewegungen des Fingers nicht so recht folgen. Da die Oberfläche dem Tester die Fingerbedienung (von einfachem Tippen abgesehen) komplett vermiest hat, gibt es einen Abzug in der Teilnote.

HP spendiert dem Envy 15 x360 eine optisch perfekt angepasste, silberne Inseltastatur mit flachen, rutschhemmenden Tasten, die nur über einen geringen Hub und einen minimal abgefederten Anschlag verfügen. Der knackige, ausreichend weit vom Anschlag entfernte Druckpunkt vermittelt ein deutliches Feedback. Haut man in die Tasten, äußert sich das Anschlaggeräusch in einem Klacken, das bei den größeren Keys lauter ausfällt als bei den kleinen. Auffallend laut ist das Keyboard zwar nicht, eignet sich aber nur eingeschränkt für lärmsensible Umgebungen.

Durchbiegen lässt sich die Konstruktion mit realistischem Kraftaufwand nicht. Die Beschriftung der in der Standardeinstellung als zweite Belegung über die Fn-Taste erreichbaren Funktionstasten mit "F1" bis "F12" ist viel zu winzig ausgefallen. Ungleichmäßig wirkt die einstufige, weiß-bläuliche Tastaturbeleuchtung, die den Kontrast der eigentlich dunklen Beschriftungen nur in wirklich dunklen Umgebungen erhöht.

Obwohl gerade im Tablet-Modus eine gute Blickwinkelstabilität gefragt wäre, hat HP sich für ein (spiegelndes) TN-Panel entschieden, was in dieser Hinsicht keine großen Hoffnungen aufkommen lässt. Die noch akzeptablen 1.600 x 900 Pixel (16:9) ergeben, verteilt auf 15,6 Zoll, nicht mehr ganz zeitgemäße 118 ppi. An der Bildschärfe hatten wir aus dem üblichen Betrachtungsabstand von etwa einem halben Meter nichts auszusetzen. Nähert man sich dem Bildschirm weiter, wirkt die Darstellung aber teilweise etwas pixelig.

Auch in Sachen Helligkeit kommt keine Freude auf. Wir erwarten selbst bei günstigeren Notebooks als dem Testgerät eine Helligkeit von mindestens 200 cd/m2, die vom eingesetzten Display allerdings überwiegend verfehlt wird. Von unseren Vergleichsgeräten ist nur das Transformer Book Flip TP500LN noch dunkler; eine sehr gute Helligkeit bietet nur das Toshiba. Wie eingangs erwähnt, besteht die Möglichkeit, auf eine Full-HD-IPS-Variante auszuweichen. Wohl nur theoretisch, denn aktuell fehlen vergleichbare Angebote. Obwohl die gemessene Ausleuchtung mit 82 % nur mittelmäßig ausfällt, sind uns auf einem schwarzen Bild keine Wolken oder Screen Bleeding aufgefallen.
Einer der wenigen möglichen Vorteile von TN-Panels ist ein niedriger Schwarzwert. Leider patzt das Display auch hier. Die viel zu hohen 0,51 cd/m2 decken sich mit dem Eindruck, dass von wirklich sattem Schwarz kaum die Rede sein kann. Aus der geringen Leuchtkraft ergibt sich zusammen mit dem zu hellen Schwarz ein überaus bescheidener Kontrast von nur 359:1. Das schon erwähnte Toshiba kommt auf 1.172:1. Unser Yoga 3 ist zwar nicht das hellste Gerät, schafft aber aufgrund des sehr niedrigen Schwarzwertes von 0,21 cd/m2 ebenfalls ausgezeichnete 1.138:1.

In einem massiven Blaustich resultiert die TN-typisch schlechte Farbdarstellung mit durchschnittlichen DeltaE-Werten von bis zu 14. Abhilfe könnte das im Kasten verlinkte ICC-Profil schaffen. Werfen wir noch einen Blick auf die zumeist nur für engagierte Bildbearbeiter relevante Farbraumabdeckung. Die selbst für TN-Verhältnisse sehr schwachen 34 % des großen AdobeRGB-Farbraums (sRGB: 54 %) runden das insgesamt niederschmetternde Bild vom Screen ab.

Das Testgerät ist aufgrund des Gewichts und der Größe nicht unbedingt für den Einsatz im Freien prädestiniert. Falls doch mal ein Außeneinsatz auf der Agenda steht, sollte man sich zumindest an hellen Tagen auf eine Geduldsprobe einstellen, denn die geringe Helligkeit zeichnet zusammen mit der stark spiegelnden Oberfläche für eine schlechte Ablesbarkeit verantwortlich, die sich nur durch eine sehr sorgfältige Positionierung vermeiden lässt.

Wie man an unserer Collage erkennen kann, haben wir es hier mit einer katastrophalen Blickwinkelstabilität zu tun, bei der selbst nur vertikal verschobene Einblickwinkel nicht nur einen ungewöhnlich starken Abfall von Kontrast und Helligkeit nach sich ziehen, sondern sich sogar schon in verfälschten Farben niederschlagen. Schaut man von oben oder unten auf den Bildschirm, gerät die Darstellung vollends zu einem schlechten Witz. Insbesondere in Hinblick der aufgrund des speziellen Scharnieres zahlreichen Einsatzmöglichkeiten, trifft die Wahl dieses Displaytyps bei uns auf Unverständnis.

Der sparsame Intel Core i5-5200U mit zwei physischen Kernen, Hyperthreading und einen Takt von 2,2 - 2,7 GHz ist einer der verbreitetsten Broadwell-Prozessoren und eignet sich wegen seiner niedrigen TDP von 15 Watt auch für kompakte und flache Note- bzw. Ultrabooks und Convertibles. Durch die neue 14-Nanometer-Fertigung und kleine Verbesserungen der Architektur verbraucht die CPU im Vergleich mit dem direkten Haswell-Vorgänger i5-4200U (2 x 1,6 - 2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) bei auch wegen der etwas höheren Frequenzen um 5 bis 15 % gesteigerter Leistung weniger Energie. Sie integriert die sparsame Intel HD Grafik 5500, die dank Optimus-Technologie automatisch für weniger anspruchsvolle (2D-)Grafikberechnungen genutzt wird.

Bei Auslastung beider Kerne liegt der spezifizierte Maximaltakt bei 2,5 GHz, die in unserer Cinebench-15-Schleife auch durchgehend gehalten wurden. So stellt man sich eine perfekte Turbo-Ausnutzung vor. Demzufolge liegt die gemessene Leistung exakt auf dem erwarteten Niveau. Das zeigt schon das Diagramm unten, denn die Geräte im Feld sind alle mit diesem Prozessor oder dem vergleichbaren i5-4210U ausgestattet, der erwartungsgemäß minimal zurückfällt. Ohne Stromnetz ändert sich an der Leistung nichts. Ersatzakku IBM ThinkPad T60 .

Es mag sich zumindest in den etwas erratischen Ergebnissen des ohnehin nur begrenzt zuverlässigen PCMark 8 nicht niederschlagen, aber subjektiv hat das HP Envy 15-w000ng x360 den Tester vor allem wegen seiner für heutige Verhältnisse sehr zähen Bedienung enttäuscht. Schuld ist die unterirdische Performance der herkömmlichen HDD, auf die wir unten näher eingehen. Immer wieder kam es zu nervigen Verzögerungen. Leider verfügt das Envy auch nur über 4 GB RAM, sodass häufiger auf die Auslagerungsdatei zugegriffen werden musste, was das System zusätzlich ausbremste.

Lässt man den PCMark 8 außer Acht, sticht besonders der Score des Asus Transformer Book Flip TP500LN ins Auge. Der liegt trotz vergleichbarer Kernkomponenten inklusive herkömmlicher Festplatte satte 56 % über dem des Testgerätes. Das Lenovo Yoga 3 profitiert ganz klar von seiner SSD. Somit wird unser subjektiver Eindruck vom PCMark 7 bestätigt.

Eine desaströse Vorstellung liefert die verbaute Hitachi Travelstar Z5K500 mit bescheidenen 500 GB Kapazität und 5.400 rpm ab. Nachvollziehbar ist das nicht, denn in anderen Notebooks schafft die Platte teilweise erheblich höhere Übertragungsraten. Wir haben auch keinerlei Einstellungen gefunden, die Einfluss auf die HDD-Performance haben könnten. Bremst hier vielleicht der nicht abschalt- aber durchaus deinstallierbare HP 3D DriveGuard? Schaut man sich die durchschnittliche sequenzielle Leseleistung laut HD Tune an, platziert sich die HDD unter den langsamsten vier Modellen, die wir in den letzten zwölf Monaten gemessen haben. Im Aldi-Notebook Medion Akoya E7416 kommt die Platte auf immerhin 90 MB/s.

Bei den anderen Werten orientieren wir uns am CrystalDiskMark 3.0, der uns weiter durch das Tal der Tränen begleitet. Wichtig für OS- und Programmstarts ist die Leistung beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4K Read), und auch hier reicht es im selben Feld wieder nur für einen Platz unter den letzten drei Geräten. Beim 4K-Einlesen mit mehreren Threads gleichzeitig (4K QD32 Read) sieht es kaum besser aus. Vergleicht man die HDD-Performance des Testgerätes mit der der Vergleichsgeräte im Test, kann sich jedes einzelne in jeder Disziplin mit teilweise erheblichen Vorsprüngen absetzen.
Bei der Nvidia GeForce 930M (GM108-Chip) handelt es sich um eine Grafikkarte der unteren Mittelklasse aus der aktuellen Generation, die ebenso wie die ihr sehr ähnliche, aber höher taktende und etwas schnellere 840M auf der Maxwell-Architektur basiert und DirectX 11 beherrscht. Unser Testgerät bringt den maximalen Speicherausbau von 2 GB dediziertem, mit 1.800 MHz taktendem DDR3-RAM mit, das über einen 64 Bit schmalen Bus angebunden ist. Dank integrierter PureVideo HD Video-Engine (VP6) verschluckt sich die 930M auch an 4K-Videos nicht. Obwohl unser Exemplar laut GPU-Z mit 928 MHz (Turbo: 941 MHz) getaktet sein soll, kamen die Takte im FurMark-Stresstest nicht über 900 MHz hinaus.

Die mit den 3DMarks 11 und 2013 gemessene Performance liegt genau auf dem Niveau, das auch die wenigen bisher gemessenen 930M-Karten in anderen Notebooks erreichen. Während die Intel HD 4400 im Asus Transformer Book Flip TP550LA-CJ070 im 3DMark 11 mit einer Minderleistung von 59 % weit zurückfällt, kann die 940M im Lenovo Yoga 3 sich einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Von den Benchmarks des 3DMark (2013) passt am besten Cloud Gate zur Leistungsklasse der 930M. Hier liegt sie mit der 840M im Asus Transformer Book Flip TP500LN und der 940M im Yoga auf Augenhöhe. Im Akkubetrieb vermindert sich die Performance nicht.

Aktuelle, grafisch anspruchsvolle Titel bewältigt die 930M im HP Envy 15-w000ng x360 allenfalls in mittleren Presets bei 1.366 x 768 Pixeln. Grafikkracher wie The Witcher 3, Evolve oder das extrem leistungshungrige Assassins Creed: Unity werden selbst in den hässlichen Minimaleinstellungen kaum noch flüssig dargestellt. In hohen oder höchsten Einstellungen bei 1.366 x 768 oder Full-HD kann man etwa Games wie F1 (2014), die Fifa-Titel oder das beliebte Dota 2 zocken. Welche Spiele auf welchen mobilen Grafikkarten flüssig laufen, kann man in unserer FAQ-Sektion nachlesen.
Unabhängig vom gewählten Energiesparprofil läuft der Lüfter des HP Envy 15 x360 immer, ist im Idle-Betrieb aber erst herauszuhören, wenn man sich dem Gerät auf mehr als vielleicht 50 cm nähert. Nach Aktivierung des Profils "Höchstleistung" erzeugten wir mittels Prime95 eine dauerhaft hohe CPU-Auslastung, die nach etwa eineinhalb Minuten zu einer ruckartigen Erhöhung der Drehzahl führte. Nun war auch aus größerer Entfernung deutlich ein Rauschen zu vernehmen, das den Tester kaum störte und sich nach Zuschaltung von FurMark nochmals steigerte, ohne wirklich lästig zu werden. Da auch keine Nebengeräusche auftraten, konnte sich der Autor mit der Geräuschkulisse gut anfreunden. Die anderen Convertibles im Feld sind im Idle-Betrieb ähnlich leise, werden bei maximaler Last aber vom Testgerät übertönt.
Geht man davon aus, dass das Notebook am ehesten auf dem Tisch steht, wenn fordernde Spiele und Software zum Einsatz kommen, spielen die Temperaturen an der Unterseite, wo stellenweise schon recht warme 41 °C gemessen wurden, keine große Rolle. Wichtiger ist hier die Handballenablage, die in keinem Lastzustand über angenehme 31 °C hinauskam. Hält man das Envy 15 x360 im Tablet-Modus in der Hand und berührt dabei die Keyboard-Fläche, wird man maximal mit Körpertemperatur konfrontiert.

Auch die verschärfte und schon unrealistische Auslastung der CPU mit dem Stresstest Prime95 konnte die bis hierhin perfekte Turbo-Ausnutzung nicht aus dem Tritt bringen, wieder lagen die Takte wie festgenagelt bei der Zwei-Kern-Turbofrequenz von 2,5 GHz. Über völlig harmlose 69 °C kam die Temperatur dabei nicht hinaus. Die stieg zwar nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark auf bis zu immer noch unkritische 86 °C an, der Prozessor verharrte aber trotzdem bei — wer hätte es gedacht — 2,5 GHz. Besser geht's nicht.

Mit einer besonders hohen Maximallautstärke kann das Envy nicht aufwarten, für die Beschallung kleinerer Räume reicht es aber. Das Klangbild bei der Wiedergabe verschiedener Musikstücke (Preset: Musik) präsentierte sich wohl auch dank Bang & Olufsen Sound durchaus ausgewogen, nur selten leicht schrill und trotz der physikalisch bedingten Unfähigkeit der Speaker, echte Bässe zu produzieren, sogar einigermaßen dynamisch. Die erforderliche Kompression sorgt allerdings besonders bei Songs mit hohem Dynamikumfang für eine ein wenig gequetscht klingende Wiedergabe. Die Fläche der Madonna-Songs vom Album Ray Of Light konnten die Speaker nicht reproduzieren. Alles in allem schlug sich das Envy bei Musik, Filmen und Games so gut, dass nicht sofort der Ruf nach externen Wiedergabegeräten laut werden dürfte.
Zieht man gleich große Notebooks mit dem i5-5200U als Vergleichsbasis heran, ergibt sich je nach Lastzustand ein etwas uneinheitliches Bild des Stromverbrauchs. Auf jeden Fall sind 0,3 Watt im Standby zu viel. Bei Idle min sowie Idle avg gehört unser Envy 15 x360 zu den sparsamsten Geräten und ordnet sich bei den übrigen Lastzuständen im Mittelfeld ein. Von den Vergleichsnotebooks fällt vor allem das Asus Transformer Book Flip TP500LN durch seinen vergleichsweise hohen Verbrauch auf. Das 65-Watt-Netzteil hat genug Reserven, um das Testgerät auch beim Spielen noch nebenher aufzuladen.
Schauen wir uns zunächst die Akkukapazitäten der Notebooks im Test an: Envy 48 Wh, Yoga 47 Wh, Radius 45 Wh, TP500LN 48 Wh, TP550LA 38 Wh. Vergleichbar mit dem Testgerät sind also die ersten drei. Im Idle-Betrieb holt unser Envy 15 x360 mit einem sehr guten Ergebnis den zweiten Platz. Hier und auch unter Last fällt das TP500LN mit auffällig kurzen Laufzeiten aus der Reihe. Den praxisnahen WLAN-Test nach dem neuen Verfahren (Wie wir testen) kann das Envy mit sehr knappem Vorsprung für sich entscheiden. Insgesamt kann man dem Testgerät mit Ausnahme der mittelprächtigen 107 Minuten unter Last auch im Gesamtvergleich sehr gute Akkulaufzeiten attestieren.
Das Highlight des flexiblen Convertibles HP Envy 15-w000ng x360 ist zweifellos sein repräsentatives, solides und gut verarbeitetes Gehäuse. Wenn man von der gleitfeindlichen Oberfläche des Touchscreens absieht, wissen auch die Eingabegeräte zu überzeugen. Leider vermiest einem der auch insgesamt unterirdische Bildschirm die Nutzung im Tablet-Modus, wo die praktisch nicht vorhandene Blickwinkelstabilität besonders wichtig gewesen wäre. Viel besser schaut es dann wieder mit der gemessenen (!) Leistung aus. Die Turbo-Ausnutzung gelingt perfekt, die Kerntemperaturen bleiben niedrig, die Geräuschkulisse unter Last ist zwar nicht ganz ohne, stört aber kaum. Dank dedizierter GeForce 930M kann man auch viele aktuelle Spiele mit grafischen Einschränkungen zocken.
Eine Kaufempfehlung können wir für das Envy 15 x360 in der uns vorliegenden Ausstattung nicht aussprechen. Zu groß sind die Einschränkungen des eingesetzten Displays und der langsamen Festplatte. Ersatzakku Lenovo ThinkPad T410 .

Als Alternative raten wir spielfreudigen Interessenten stattdessen zum nicht viel teureren, mobileren und mit einem IPS-Full-HD-Monitor sowie der schnelleren GeForce 940M und einer SSD ausgestatteten 14-Zöller Lenovo Yoga 3 in der Variante 80JH0035GE. Das hat zwar trotz ordentlicher 81 % Gesamtwertung auch einige Macken, dürfte dem Besitzer aber mehr Freude machen als das Envy. Wenn man sich die Wertungen der Convertibles im Test so anschaut, besteht offensichtlich nicht nur bei HP Verbesserungsbedarf.

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