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01/04/2016

Ersatzakku Dell Inspiron N7010 online Kaufen

Ein derart hohes Rating erreicht selten ein Laptop. Wird die teure UHD-Variante den höchsten Erwartungen gerecht? Gleich vorweg, die Akkulaufzeit enttäuscht ein wenig, beim Rest will der 14-Zoller jedoch der neue Maßstab für das ultimative Business to Go sein.
Dells 14-Zoller ist das Herz der gehobenen Business-Klasse. Als Mitglied der Latitude 7000 Serie ist das E7470 nicht nur technisch hochaktuell, sondern auch in allen anderen Facetten mit allen Wassern gewaschen. Top-Eingabegeräte, beste Verarbeitung, Sicherheitsfunktionen, einfache Wartung und natürlich beste ergonomische Eigenschaften – all das gehört bei diesem Latitude nicht zur Kür sondern zum Standardprogramm. Entsprechend hoch sind die Erwartungen potentieller Kunden.

Wir haben das Premium-Modell mit UHD-Touchpanel im Test. Wie geschäftstauglich 2.560 x 1.440 Pixel sind, das müssen die Käufer anhand ihrer Anwendungen selbst entscheiden. Wir beantworten die Frage, ob Dell hier ein State of the Art Panel platziert hat.

Kontrahenten des knapp 1.600 Euro teuren 14-Zollers sind schnell in Sicht, auch wenn keines von ihnen eine UHD-Auflösung mitbringt: HP hat das EliteBook 840 G3 im Programm, dieses Gerät haben wir gerade im Test. Eigentlich passt aber das flache EliteBook Folio 1040 G2 (2.000 Euro) besser in den Vergleich, denn es ist vom Hersteller, so wie das vorliegende E7470, als Ultrabook klassifiziert. Bei Lenovo sehen wir das ThinkPad T450s in der Spur, es zählt zum Who-is-Who der besten Business-Laptops, ist ein Ultrabook und kostet mit Geforce 940M zirka 1.300 Euro. Etwas abseits steht da noch Acers TravelMate P645. Dieser 14-Zoller ist mit IPS-FHD, SSD, Wartungsoptionen und Eingabegeräten eine preisliche Alternative (1.200 Euro in vergleichbarer Konfiguration, Full-HD matt).
Das kann sich sehen lassen: Das flache Gehäuse mit der gummierten Beschichtung ist kein Wunderwerk ultraleichter Baukunst, 1.737 Gramm sind deutlich schwerer als etwa ein EliteBook Folio 1040 G2 (1.510 Gramm). Nur das ThinkPad T450s kommt mit einem ähnlich hohen Gewicht auf den Tisch. Unserer Wertanmutung und haptischen Erfahrung schadet das aber nicht, denn Dell hat hier sehr solide konstruieren lassen. Das Chassis ist nach dem Prinzip einer Wanne aufgebaut, diese öffnet sich nach unten, wo eine flächig aufliegende Bodenplatte den Abschluss macht. Auf kleine Wartungsklappen wird dabei verzichtet, die ganze Platte kann aber nach dem Lösen von Schrauben einfach abgehoben werden. Das Chassis liegt äußerst verwindungsfest in der Hand, nur mit deutlicher Kraft können wir die Konstruktion dezent verbiegen (MIL_STD 810G Testing).

Auf der Base sitzen zwei bestens verankerte Scharniere mit Aluminium-Abdeckung. Sie halten den Deckel straff, weshalb es bei Erschütterungen oder Touch-Bedienung mit dem Finger nicht zu einem Wippen oder Kippen nach hinten kommt. Der Deckel selbst verdient die Bezeichnung steifes Brett: Er kann weder von der Seite verzogen, noch von hinten eingedellt werden. Egal wie stark wir auf der Rückseite des Panels aufdrücken, auf der Anzeige sieht man nichts davon.

Die vorliegende Touch-Version ist mit einem Edge-to-Edge Panel bestückt, dabei geht die Oberfläche der Anzeige fast bis an den äußersten Rand. Dort macht eine umlaufende Gummilippe den Abschluss. Selbige liegt dann auch beim Zuklappen auf der Base auf. Edge-to-Edge darf nun nicht mit Infinity-Edge (XPS Laptops) verwechselt werden, denn nicht das bildgebende Panel geht bis knapp an den Rand, sondern lediglich die glatte Oberfläche. Der schwarze Rand ist wie bei so vielen Laptops 12 bis 22 mm breit.
Die Anschlüsse sind beim E7470 sehr gut aufgestellt, zumal der 14-Zoller den eher seltenen Vorzug von Heckanschlüssen bietet. Das kann weder ein HP Folio 1040 noch ein ThinkPad T450s. Display-Port neben HDMI, jetzt hätte nur noch VGA d-Sub gefehlt, doch diesen prähistorischen Port gibt es immer noch an der optionalen Dockingstation. Auf selbige wird das E7470 mit dem nativen Docking-Port auf der Unterseite gesetzt.

Die E-Family Docking Stationen gibt es ab 120 Euro, z. B. die Dell Euro Advanced E-Port-Replikator 130W mit USB 3.0. Neben zahlreichen Videoports (VGA, 2 x DisplayPort 1.2, 2 x DVI-D) gibt es hier sogar ältere Anschlüsse: Seriell, Parallel, 2 x PS/2. Somit können im geschäftlichen Umfeld auch ältere Mess- und Eingabegeräte angeschlossen werden.

Leider keine Alternative ist die Dell Wireless Dock, diese benötigt einen vPro-Prozessor der 5. Generation und Intels Tri-Band Wireless-AC 17265. Verbaut ist in unserem Testgerät aber nur ein Dual Band Wireless-AC 8260. Sofern Wireless Dock gewünscht ist, sollten Käufer auf eine entsprechende Bestückung achten, Dell Deutschland bietet die AC 18260 3x3-Wireless als optionales WiFi-Modul an. Triple-Band ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1,3 Gbit/s. Die Übertragung soll somit um 30 % schneller sein als mit herkömmlicher 2x2-Wi-Fi-Technologie. Ersatzakku Dell XPS L501X .

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Cardreaders. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 206 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen Jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 183 MB/s erwartet werden können. Dies sind äußerst schnelle, selten in einem Laptop erreichte Werte! Der Durchschnitt liegt bei 80 MB/s (Kopieren) und 70 MB/s (Jpg-Bilddateien).
Mit Ethernet (1.000 MBit) und Dual Band Wireless-AC 8260 sowie Bluetooth 4.1 bestückt steht mobilen und stationären Verbindungen kaum etwas im Wege. De Intel-WiFi-Karte erlaubt nicht nur Wireless-Display, sie hat auch außerordentlich gute Antennen. Das erlebten wir außerhalb des Gebäudes, ja außerhalb des Grundstücks. Soweit konnten wir uns noch mit keinem Gerät vom Router entfernen (Fritz!Box 7490 AC), der natürlich im Gebäude steht. Die Verbindung war auf geschätzt 60 Meter stabil, wotebookcheck.com wurde mit unverminderter Geschwindigkeit aufgerufen. Ein LTE Modem ist optional zu haben, die Antennen waren im Testgerät vorbereitet (Qualcomm Snapdragon X7 LTE-Wireless-Karte (DW5811E) zuzgl. 87,10 Euro + MwSt.).

Dell listet fast sämtliche Sicherheitsfeatures auf, die heute angesagt sind. TPM 1.2 (FIPS 140-2 and TCG) wechselt im Frühjahr 2016 laut Dell auf TPM 2.0. Das bringt eine neue Spezifikation, 2.0 ist jedoch nicht rückwärtskompatibel. Die folgenden Funktionen sind optional / bzw. waren im Testgerät auch verbaut:
Für das E7470 gibt es ein ausführlich bebildertes Owners-Manual, das bis ins Detail alle Wartungs- und Reparaturarbeiten am Gerät abbildet. Das wäre die Hardware-Seite, doch Dells Business-Profi wäre kein solcher, wenn nicht auch die Software inkl. BIOS hochgradig an IT-Strukturen anpassbar wäre. Dells Client Command Suite ist dann das Tool der Wahl zum Management der BIOS und Systemkonfiguration.
In Online-Shops wird das E7470 mit drei Jahren Herstellergarantie angeboten. Business-typisch können Kunden beim Direktkauf jedoch individuelle Care-Packs erwerben, auch mit kürzeren Garantiezeiten, teils gebündelt mit Versicherungen oder extra schnellem Support (Ersatzgerät next Business Day etc.).
Die Kamera erscheint uns etwas besser als beim Vorgänger, Top-Bilder produziert sie dennoch keine. Farben nimmt der Sensor kräftig, aber unnatürlich auf. Bei gutem Licht erzielen wir gut fokussierte, scharfe Fotos mit Tiefenschärfe-Bereich. Das reicht für ein paar stimmungsvolle Schnappschüsse oder auch ebay-Fotos. Für mehr Qualität sorgt in der Regel jede bessere Smartphone-Kamera. Für Skype-Videos und ähnliches ist die Kamera also mehr als ausreichend.
Wer auf dem Laptop in die Tasten hämmert und das über viele Stunden, der kümmert sich zu recht um die Qualität derselben. Die konisch gewölbten Tasten haben einen festen, fast schon harten Anschlag. Auf der gesamten Fläche federt nichts und drückt auch nichts ein. Die Tasten sind nicht gummiert, aber auch nicht rutschig. Der Hub ist relativ knapp, aber im Rahmen dessen, was gute Profi-Eingaben aufbieten. Dafür genießen wir einen gnadenlos knackigen Druckpunkt, der sofort beim Drücken einer Taste einsetzt.

Die verkleinerten Pfeiltasten brechen ein klein wenig nach unten aus und lassen sich daher auch blind gut erfassen. Schlechtes Licht ist auch kein Thema, die zweistufige Beleuchtung macht die Arbeit auch bei völliger Dunkelheit möglich. Dell hat die Fn-Tasten mit den Funktionen für Lautstärke, Helligkeit, Mic-Off, Wifi-Off, etc. belegt und gibt damit den F1-F12-Tasten den Vorzug. Interessant ist Mikrofon Off/On, das analog zu Lautsprecher Off/On als Räusper-Taste benutzt werden kann. Ein Ziffernblock ist wie bei allen 14-Zollern nicht vorhanden, als Ersatz gibt es nur eine FN-Belegung im rechten Bereich der Buchstaben.
Traditionell sind Latitudes der 7000er Serie mit Touchpad und Trackpoint gerüstet, letzterer ist jedoch an die beleuchtete Tastatur gekoppelt (Dual Pointing). Das Touchpad ist abermals 10,0 x 5,4 Zentimeter groß (unverändert zum Vorgänger E7450). Es beherrscht allerlei Gesten mit zwei, drei oder vier Fingern. Mühelos und stotterfrei gleiten die Finger über die glatte Oberfläche, die sich bei Tastatureingaben automatisch deaktivieren lässt.

Aus ergonomischer Sicht sehr zu begrüßen: Es gibt weiterhin dedizierte Maustasten mit einem knackigen Druckpunkt und einem weichen Anschlag. Die Tasten sind ganz leicht gummiert und daher kaum rutschig. Durch die bewegliche Einhängung lassen sich die Tasten und damit das Pad äußert agil und zügig bedienen.

Über die Vor- und Nachteile des Trackpoints können wir hier nicht urteilen, denn es ist schlichtweg Gewöhnung. So mancher Nutzer wird den kleinen Joystick nicht missen wollen, zumal er seit sehr vielen Jahren Standard ist, auch bei den HP EliteBooks und den Lenovo ThinkPads der T-Serie. Die Finger müssen sich schlichtweg beim Tippen nicht in Richtung Touchpad entfernen, nur um mal kurz etwas mit dem Cursor zu wählen. Das kann Zeit sparen. Die drei Tasten sind dem Trackpoints anhängig, können aber nutzerdefiniert ohne denselben benutzt werden. Die mittlere Taste dient als Mausrad-Ersatz.
Das E7470 wird in drei Panel-Varianten angeboten, wobei HD (1.366 x 768) und FHD (1.920 x 1.080) die gängigsten sind. Wer ein Touchpanel haben möchte, der kommt zwangsläufig nicht um die 2.560 x 1.440 Pixel (UHD) des AUO B140QAN herum. Es handelt sich um ein IPS-Panel, das mit 340 cd/m² Helligkeit und 700:1 Kontrast spezifiziert ist. Im Falle der vorliegenden Touch-Version ist es nicht mit einem Anti Glare Hard Coating beschichtet, sondern mit Corning Gorilla Glass NBT, was dann auch deutlich spiegelt.

Unser Labor misst bessere Werte, allein durch den niedrigen Schwarzwert von 0,26 beläuft sich der Kontrast bei höchster Helligkeit auf 1.462:1. Knackige Farben und sattes Schwarz sind die angenehmen Folgen. Die Helligkeit, auch im Akkubetrieb, liegt bei 380 cd/m². Beides sind überdurchschnittliche Scores, wie die folgende Tabelle aufzeigt. Keiner der Konkurrenten reicht in dieser Disziplin an das E7470 heran.
Das Fotospektrometer ermittelt die Farbräume. Inwieweit wird das E7470 professionellen Ansprüchen an die Genauigkeit der Farbdarstellung gerecht? Perfekt wäre ein Panel mit einer AdobeRGB-Abdeckung von 100 %, das schafft unser Sample aber bei weitem nicht. Das höchste der Gefühle bei sehr guten Laptop-Panels ist aber ohnehin nur der kleine aber feine sRGB-Raum, der wird immerhin zu 96 % abgedeckt. Diesem folgen DeltaE von drei bzw. vier. Das Soll läge hier bei kleiner drei, die Konkurrenten machen das aber auch nicht besser – eher schlechter.
Der Außengebrauch ist nun weniger schön, das gibt auch Abzüge im Display-Rating. Wir haben den E7470 UHD dafür einmal neben zwei andere entspiegelte Non-Touch-Business-Kollegen platziert. Das HP 840 G3 hat dieselbe Helligkeit im Akkubetrieb und kann erwartungsgemäß besser abgelesen werden.
Bei den Blickwinkeln gibt es indes gar nichts zu meckern, aus jeder Perspektive kann der Betrachter ungetrübt Schrift, Konturen und Farben sauber erkennen. Das ist bei allen Konkurrenten der Fall, denn in der Preisklasse haben sich ausnahmslos IPS-Panels durchgesetzt. Ersatzakku Dell Inspiron N7010 .
Dells E7470 kann mit einer Vielzahl von Skylake-SoCs bestückt werden (i5 6300U), im Testgerät werkelte die Maximalausrüstung mit Core i7-6600U (2,6 GHz). Die teuren Konfigurationen sind mit einer 256-GB-SSD (SATA, M.2 2280) bestückt, es handelt sich um eine Samsung SSD PM851. Eine 2,5-Zoll Festplatte hat keinen Platz im Chassis, das ist beim EliteBook 840 G3 anders (m.2 + SATA 2,5“). Aus diesem Grund ist die Alternative nur eine 128er oder eine 512er SSD. Die Grafiklösung ist in jedem Fall im SoC integriert, ihres Zeichens eine HD Graphics 520.
Der Core i7 6600U sollte sich bei Belastung zwischen 2,6 und 3,4 GHz bewegen, letzteres typischerweise bei Single-Core-Last. Ganz so hoch kommt der Takt aber nicht, 2,9 bis 3,1 GHz im Netzbetrieb erleben wir dann während der Cinebench CPU-Benchmarks. Im Akkubetrieb kann die Leistung nicht aufrechterhalten werden (2,5-3,0 GHz). Ein typisches Verhalten des Turbo-Boost erleben wir einmal mehr: In den ersten 30 Sekunden ist die beste Performance abrufbar, mit 3,2 GHz rechnet dabei der Multi-Core-Test. Danach sorgt die Thermik für eine leichte Drosselung. Die Scores bewegen sich im Normalbereich für das Core i7 6600U SoC. Der Broadwell-Vorgänger i7 5600U im EliteBook Folio 1040 G2 liegt 17 bzw. 15 % zurück (Multi- bzw. Single-Core-Last).
Die Anwendungsperformance haben wir einmal unter Windows 7 (Auslieferungszustand) und einmal unter Windows 10 (Upgrade ausgeführt) ermittelt. Der alte PCMark 7 läuft unter Windows 10 etwas besser. Relevanter sind da die PCMark-8-Scores, die wir unter Windows 7 ermittelt haben: Hier gehört das E7470 zur Führungselite, kein Konkurrent ist schneller. Die erlebte Geschwindigkeit ist analog dazu: rasante Installationen, schnelle Kopiervorgänge und kaum Verzögerungen bei Programmstarts. Die Motorleistung gehört in die Spitzenklasse.
Die Samsung SSD PM851 (M.2 2280 256 GB) überzeugt auf ganzer Länge, sie führt in jeder Disziplin unserer einschlägigen SSD-Benchmarks. Wirklich schlechter sind andere Premium-SSDs aber auch nicht, zumal es sich teilweise ebenfalls um PM851 handelt.
Der HD Graphics 520 Grafikkern unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MHz, auch im Akkubetrieb. Durch den im Single-Channel-Modus laufenden Arbeitsspeicher (1 RAM-Modul) wird die GPU nicht voll ausgereizt und liefert etwas schlechtere Resultate bei den 3D-Benchmarks als auch bei der echten Gaming-Stichprobe. Das Toshiba Satellite Radius 12 P20W ist mit gleicher GPU aber Dual-Channel ausgerüstet (+8 %). Der im Broadwell TravelMate P645-S verbaute HD Graphics 5500 Grafikkern wir nur knapp geschlagen, wenn selbiger Dual-Channel besitzt (TravelMate P645-S). Ein Novum der Skylake GPUs ist der integrierte H.265-Decoder. Bei dem H.265-Format handelt es sich um den Nachfolger des bekannten H.264-Formats. Der Decoder entlastet die CPU bei der Wiedergabe entsprechend kodierter Videos.
Games sind kein Thema für das E7470, gleichwohl attestieren wir der HD 520 teilweise eingeschränkte Spielefähigkeit. Hier steht und fällt es mit Dual Channel, was durch den freien DDR4-Slot einfach nachgerüstet werden kann. Das Testgerät kam jedenfalls nicht über minimale Details hinaus, bei Fifa 16 sind aber sogar hohe Details flüssig spielbar. Ältere Titel dürften daher teilweise in mittleren Details bei 1.366 x 768 Pixeln flüssig spielbar sein. Für die native UHD-Auflösung reicht die geringe Leistung der HD 520 in keinem Fall.
Die Geräuschemissionen überzeugen vollauf, es gibt de facto nämlich so gut wie keine. Wie es Dell gelungen ist, das wissen wir nicht, jedoch wird das E7470 unter Last – gleich ob Stresstest oder Gaming – nur 31,9 dB(A) laut. Im Leerlauf bleibt die aktive Kühlung komplett aus, das bleibt auch während vieler Alltagsanwendungen (Office, Browsing) so. Zugriffsgeräusche auf den Datenträger entfallen dank der in unserem Testgerät verbauten SSD. So leise ist kein anderes Testgerät: Unsere Tabelle gibt zwar bei ThinkPad T450s oder auch EliteBook Folio 1040 G2 knapp unter 30 dB(A) als lüfterlose Lautstärke an, dies ist jedoch der Grundpegel des Raumes, welcher im Falle des Testgerätes bei 31,2 lag.
Wird die geradezu phänomenal geringe Lüfteraktivität durch Throttling unter Last ermöglicht? Bei einfacher CPU/GPU-Last ist das nicht so, das haben die Cinebench-Tests geklärt. Im Stresstest sackt die Taktung dann tatsächlich bis auf den Normaltakt herunter, jetzt schon von Throttling zu sprechen wäre aber nicht angemessen. Zumal sich die HD 250 darum gar nicht schert, trotz Prime95-Stresstest rechnet sie konstant und zu jeder Zeit mit 1.000 MHz.

Wird die Wärme übermäßig ans Gehäuse abgegeben? Mitnichten, zumindest wird das an keiner Stelle merklich fühlbar. Höchstens 38 Grad messen wir punktuell auf der Oberseite. Das ist spitzenmäßig, denn hier legen Kontrahenten gerne mal 42 (TravelMate P645-S) oder auch 50 Grad (ThinkPad T450s) auf. Die Temperaturunterschiede sind insgesamt nicht groß, dem E7470 muss aber seine flache Ultrabook-Bauform zugutegehalten werden. EliteBook 840 G3 und TravelMate P645-S sind keine Ultrabooks und deutlich dicker.
Bei den Lautsprechern hat die Qualität offensichtlich nachgelassen: Sprach der Tester des E7450 noch von einem „ausgewogenen und voluminösen Sound“ sowie von „einem klaren Hochtonbereich bis hin zu überraschend kräftigen Bässen“, so erleben wir am aktuellen E7470 zwar laute aber keineswegs ausgewogene Lautsprecher. Der Mittenbereich wird abgedeckt, Tiefen und differenzierte Höhen gibt es aber gar keine.

Das Mikrofon agiert rauschfrei und zeichnet die Stimme - auch bei abweichender Entfernung zum Gerät – deutlich auf. Viel besser geht es nur mit einem Headset oder Richtmikrofon vor dem Mund. Ein solches Gerät kann an der 3,5 mm Klinke Combo-Buchse angeschlossen werden. Auf Grund des Mikrofons packt das Testgerät eine relativ gute Audio-Wertung.
Die Energieaufnahme im Stresstest zeugt von einer kleinen Drosselung des SoC, 31 Watt liegen 4 Watt unterhalb der Energieaufnahme bei normaler Last (3DMark 2006). Dies steht in einer Linie mit dem Energieverbrauch der fast gesamten versammelten Konkurrenz im Stresstest. Eine Ausnahme ist das ThinkPad T450s mit der Geforce 940M. Zur Avantgarde gehört unser E7470 nicht mehr, wenn wir die Leerlauf-Energieaufnahme betrachten. 5 bis 10 Watt messen wir, das können alle Konkurrenten irgendwie besser. Ganz sparsam ist das HP EliteBook 840 G3 mit 4 bis 7 Watt im Leerlauf.
Die Laufzeiten haben wir nur in den zwei aufgeführten Modi ermitteln können, den Leerlauf hat das E7470 wiederholt nach zwei Stunden abgebrochen (auch unter Windows 10). Die WiFi-Laufzeit von 5:46 Stunden enttäuscht - nach einer bisher exzellenten Vorstellung. Das kann jeder Konkurrent besser, einschließlich des Vorgängers E7450. Doch auch dieser war mit seinen 422 Minuten nicht der Bestplatzierte. ThinkPad T450s (648 Min.) und TravelMate P645-S (535 Min.) haben die Nase vorn, gleichwohl bringt nur das ThinkPad T450s (96 Wh) die höhere Kapazität der Zellen mit. TravelMate P645-S (54 Wh) und EliteBook Folio 1040 G2 (42 Wh) haben dieselbe bzw. sogar eine geringere Kapazität. Der Classic-Test bewegt sich hingegen auf einem Niveau mit den anderen 15-Watt-SoCs. Hier bringen nur die 96 Wh des T450s einen Ausreißer.
Dell bleibt seiner Linie treu und verzichtet beim Nachfolger der Business-Ultrabooks auf keine Annehmlichkeiten. Der 14-Zoller ist gut gebaut, arbeits- und praxistauglich. Sehen wir einmal vom spiegelnden Touchpanel ab, welches im Tageslicht unschöne Reflexionen auf die Anzeige zaubert. Dafür hat das UHD-Panel aber exzellente Kenndaten, die im Indoor-Einsatz viel Freude bereiten. Standard eines Oberklasse-Latitude sind beste Eingabegeräte, die bringt das E7470 selbstredend mit. Gleiches gilt für Management und Sicherheit: So viele (optionale) Sicherheitsfunktionen haben wir selten bei einem Notebook angemerkt. Die technische Wartung schließt sich dem Lob an, Bodenplatte runter und schon besteht Zugriff auf sämtliche Komponenten.

Als einzige Schwachstelle entlarvten wir die Laufzeit, mehr als 5:46 Stunden waren im WiFi-Test nicht drin. Das passt nicht so recht zum hohen Anspruch und auch nicht zum hohen Preis von 2.300 Euro. Die Versionen mit HD oder FHD-Bildschirm dürften hier etwas länger durchhalten, dafür spricht unsere vergleichende Erfahrung zwischen Gerätevarianten mit 4K-Panel und solchen mit Full-HD. Ersatzakku Dell XPS L502X .

Wohl die beste Alternative scheint HPs EliteBook Folio 1040 G2 zu sein, es ist jedoch bereits mit seinem matten Full-HD-Panel 200 bis 300 Euro teurer. Die Laufzeit ist besser, dafür hat das Folio 1040 G2 aber weniger Anschlüsse. Wer weniger Geld ausgeben möchte, der orientiert sich an IGP-Varianten des Lenovo ThinkPad T450s, die gibt es in vergleichbarer Performance-Konfiguration ab 1,850 Euro. Wenn die Full-HD, Non-Glare Varianten verglichen werden, nehmen sich E7470 und T450s hinsichtlich Preis/Leistung nicht viel.

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27/03/2016

Notebook Akku für Asus A42-G75

Nachdem uns bereits die High-End-Version des neuen ThinkPad T460s überzeugen konnte, sehen wir uns nun das Basismodell an. Vor allem das Full-HD-Display kann die hohen Erwartungen jedoch nicht erfüllen.
Das ThinkPad T460s konnte im jüngsten Test einen erstklassigen Eindruck hinterlassen und gehört schon jetzt zu den besten Office Notebooks dieses Jahres. Allerdings hatte das Top-Modell auch einen stattlichen Preis von rund 2.350 Euro. Heute sehen wir uns daher das Basismodell mit der Bezeichnung 20F9003SGE für 1.400 Euro an und klären, ob und mit welchen Abstrichen man sich arrangieren muss. Das Campus-Modell unseres Testmodells ist übrigens rund 200 Euro billiger.

Bei einem ersten Blick auf die Spezifikation fällt eigentlich nur der kleine Arbeitsspeicher (4 GB) auf, aber ansonsten bekommt man ein recht leistungsstarkes Gerät. Neben dem Core-i5-Prozessor (ULV) spendiert Lenovo dem T460s eine 192 GB große SSD sowie ein Full-HD-IPS-Display mit einer matten Oberfläche.

Da unsere beiden Testgeräte des ThinkPad T460s identische Gehäuse verwenden, werden wir in diesem Test-Update nicht auf die Sektionen Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher eingehen. Die entsprechenden Informationen sind im Test zum T460s 20FA003GEE verfügbar, aus dem auch einige der nachfolgenden Bilder stammen.

Lenovo stattet das ThinkPad T460s ausschließlich mit IPS-Displays aus. Die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) führt in Verbindung mit dem 14 Zoll großen Bildschirm zu einer ordentlichen Pixeldichte von 157 ppi. Der Vorteil dieser Auflösung ist, dass man sie auch noch problemlos ohne Skalierung verwenden kann. Wie schon bei früheren Modellen kommen Displays von unterschiedlichen Zulieferern zum Einsatz, eine gewisse Panel-Lotterie kann man also nicht vermeiden. Das Panel in unserem Testgerät trägt die Bezeichnung N140HCE-EAA (LEN40A9) und stammt damit von Innolux. Alternativ kommt ein FHD-Panel von LG zum Einsatz.

Lenovo bewirbt eine Helligkeit von 250 cd/m² sowie ein Kontrastverhältnis von 700:1. Beim Kontrast schlägt sich der Bildschirm dank dem sehr niedrigen Schwarzwert (0,22 cd/m²) sogar deutlich besser und erreicht über 1.000:1, aber das war es leider auch schon mit den guten Nachrichten. Die maximale Helligkeit liegt nur bei 226 cd/m² und durchschnittlich sind es sogar nur 211 cd/m² (Ausleuchtung: 89 %). Damit wird die Herstellerangabe klar verfehlt. Wie sich das LG Display in dieser Hinsicht schlägt, können wir aktuell leider nicht beurteilen. Falls man also ein möglichst helles Display haben möchte, sollte man sich für die WQHD-Variante entscheiden.

Die geringere Helligkeit ist umso ärgerlicher, da das Panel subjektiv sonst einen ordentlichen Eindruck hinterlässt und für typische Office-Aufgaben auf jeden Fall ausreicht. Screen Bleeding war bei unserem Modell übrigens kein Thema, und auch PWM konnten wir nicht feststellen. Wir hätten uns im Test aber gerade in hellen Räumen eine kräftigere Hintergrundbeleuchtung gewünscht; unbrauchbar war das Gerät deshalb jedoch nicht.
Im Werkszustand können wir durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen von 6,44 (Farben) bzw. 5,87 (Graustufen) gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum messen, womit sich die Full-HD-Version ungefähr auf dem mittelmäßigen Niveau des teureren WQHD-Modells bewegt. Während sich das hochauflösende Panel nach einer Kalibrierung jedoch deutlich besser präsentiert, ist der Erfolg bei dem vorliegenden FHD-Modell eingeschränkt. Am meisten profitiert die Graustufendarstellung, deren DeltaE-2000-Wert auf sehr gute 1,03 abfällt. Auch bei den Farben verbessert sich die durchschnittliche Abweichung auf 4,71, es gibt aber immer noch extreme Ausreißer, vor allem für blaue Töne (bis zu 16). Auch bei der Farbraumabdeckung muss sich das FHD-Panel dem WQHD-Display deutlich geschlagen geben. Wir ermitteln lediglich 61 % für den sRGB und knapp 40 % für den anspruchsvolleren AdobeRGB-Standard. Damit disqualifiziert sich das FHD-Display für professionelle Bildbearbeitung. Akku für Asus A42-G75 .

Wie wir bereits zuvor beschrieben haben, reicht das Panel für typische Office-Aufgaben aus, vor allem, wenn es in Verbindung mit externen Bildschirmen genutzt wird. Interessanterweise ist das WQHD-Display aktuell ohne Aufpreis erhältlich, falls man sich das Gerät im Online-Shop des Herstellers konfiguriert. Gegen das WQHD-Display spricht lediglich das PWM-Flimmern, der Stromverbrauch ist hingegen – wie wir später noch sehen werden – nur unwesentlich höher. In allen anderen Disziplinen schneidet es aber deutlich besser ab als sein FHD-Gegenstück.
Im Freien profitiert das ThinkPad T460s natürlich von der matten Bildschirmoberfläche, hier ist eher die Helligkeit der begrenzende Faktor. Solange man direkte Sonneneinstrahlung vermeiden kann, lässt sich das Gerät auch noch in hellen Umgebungen benutzen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert wird. Wirklich komfortabel kann man dann aber nicht mehr arbeiten, da es schon nach kurzer Zeit recht anstrengend für die Augen wird. Im Schatten gibt es hingegen keine Probleme.
Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays fällt sehr gut aus. Selbst aus großen Winkeln lässt sich der Inhalt problemlos erkennen. Lediglich von schräg oben kommt es zu einer sichtbaren Verfärbung, in der Praxis sollte das aber keine große Rolle spielen. Auch mit mehreren Leuten kann man also problemlos auf den Bildschirm schauen.
Zwar handelt es sich bei unserem Testgerät des ThinkPad T460s (20F9003SGE) um die Basiskonfiguration, ein langsames System muss man aber dennoch nicht befürchten. Der Intel Core i5 bietet für viele Office- und Multimedia-Anwendungen ausreichend Leistung, und die SSD garantiert eine flüssige Bedienung. Lediglich die RAM-Ausstattung fällt mit 4 GB (DDR4, aufgelötet, Single-Channel) recht mager aus. Da aber noch ein freier Slot vorhanden ist, lässt sich dieses Problem schnell und vergleichsweise kostengünstig beheben.
Bei dem Intel Core i5-6200U handelt es sich quasi um die Brot-und-Butter-CPU des Herstellers, die in vielen Ultrabooks zum Einsatz kommt. Der ULV-Chip unterstützt Hyperthreading und besitzt (normalerweise) eine TDP von 15 Watt. Wie schon beim stärkeren T460s mit dem Core i7-6600U wurde die TDP-Grenze aber dauerhaft auf 25 Watt erhöht, was vor allem bei der gleichzeitigen Belastung der CPU und GPU einen Vorteil darstellt. Dem Prozessor selbst hilft die Erhöhung der TDP jedoch nicht, da der i5-6200U aufgrund des vergleichsweise geringes Taktes (max. 2,8 GHz bei einem Kern bzw. 2,7 GHz bei zwei Kernen) sowieso nur maximal ~13 Watt verbraucht. Im Akkubetrieb wird die Prozessorleistung nicht reduziert.

Daher liegen auch die Benchmark-Ergebnisse auf dem normalen Niveau des 6200U. Interessant ist hierbei natürlich der Unterschied zum stärkeren Core i7-6600U aus der High-End-Konfiguration des T460s, der je nach Test einen Vorsprung von 20-22 Prozent aufweist. Falls man seinen Laptop also auch für anspruchsvollere Aufgaben nutzen möchte, könnte sich ein Update auf den schnelleren Prozessor durchaus lohnen. Weitere Benchmarks zum Core i5-6200U sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Der subjektive Geschwindigkeitseindruck ist dank der standardmäßigen SSD sehr gut. Das System reagiert erwartungsgemäß schnell, und normalerweise gibt es bei der Bedienung keine Verzögerungen. Gerade beim Multitasking kann sich aber schnell der kleine Arbeitsspeicher mit nur 4 GB negativ bemerkbar machen. Das wird auch in PCMark 8 deutlich, weshalb unser Testgerät hier stets auf dem letzten bzw. vorletzten Platz innerhalb des Vergleichsfeldes landet. Nichtsdestotrotz bewegen wir uns hier auf einem hohen Niveau, und mit einem zusätzlichen RAM-Modul kann man die Leistung einfach und kostengünstig verbessern.
Unser Testgerät verwendet eine M.2-SSD von Samsung, die über das SATA-III-Interface angebunden ist. Es handelt sich hierbei um die "schwächste" SSD, die für das T460s erhältlich ist. Optional stehen noch SSDs mit OPAL-Verschlüsselung und auch rasante NVMe-SSDs zur Verfügung. Das Modell CM871 von Samsung bietet eine Kapazität von 192 GB und hinterlässt in den Benchmarks einen durchwachsenen Eindruck. Maximal knapp 450 MB/s bei sequentiellen Lesevorgängen gehen vollkommen in Ordnung, aber vor allem bei der Schreibleistung schneidet das Laufwerk sehr schlecht ab. Auch die Leistung beim Lesen von kleinen Dateien (4K Read) ist mit rund 14 MB/s sehr gering. Nichtsdestotrotz ist die SSD konventionellen Festplatten natürlich deutlich überlegen. Weitere Vergleiche und Benchmarks sind anhand unserer SSD-/HDD-Liste möglich. Akku für Asus A32-K93 .

Die Leistung des Kartenlesers ist wenig überraschend auf dem durchschnittlichen Niveau des teureren T460s: 85 MB/s beim seq. Lesen, 62 MB/s beim seq. Schreiben und 62 MB/s beim Kopieren von Bilddateien (jeweils ~5 MB).
Wie schon bei dem Topmodell des T460s ist auch bei der Basiskonfiguration die Intel HD Graphics 520 für die Grafikausgabe zuständig. In Verbindung mit dem Core i5-6200U liegt der maximale Kerntakt in diesem Fall jedoch nur bei 950 MHz (1.050 MHz mit dem Core i7-6600U). Zusammen mit der Single-Channel-Konfiguration des Arbeitsspeichers führt das zu einer deutlich geringeren Grafikleistung. Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark fällt das Testgerät beispielsweise fast 50 % hinter das T460s mit dem Core i7 zurück. Wie schon beim Prozessor kommt es auch bei der Grafikkarte im Akkubetrieb zu keiner Leistungsreduzierung. Weitere Benchmarks zur HD Graphics 520 sind hier verfügbar.
Dieser Trend setzt sich auch bei den Spielen fort. Bereits an dem hohen Rotanteil in unserer Tabelle erkennt man, dass sich diese Konfiguration des ThinkPad T460s kaum zum Spielen eignet. Selbst bei älteren Titeln ist man in der Regel auf geringe Details sowie Auflösungen beschränkt. An moderne Titel wie Witcher 3 braucht man hingegen gar nicht denken, und Rise of the Tomb Raider stürzte beispielsweise schon nach der ersten Video-Sequenz ab. Die Situation lässt sich mit einem zusätzlichen RAM-Modul verbessern (+30 bis 40 %) - zu einem Gaming Laptop wird das T460s dadurch aber auch nicht. Weitere Gaming Benchmarks der Intel GPU sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Bei der Geräuschentwicklung macht sich die etwas geringere Leistung unserer Testkonfiguration positiv bemerkbar, denn im Vergleich zum T460s mit dem Core i7 ist es insgesamt noch etwas leiser. Im Leerlauf sind beide Geräte absolut lautlos (auch keine störenden Nebengeräusche), und unter Last bleibt das "kleinere" T460s einige dB ruhiger. Insgesamt hat man es in keiner Situation mit einem unangenehm lauten Gerät zu tun. Selbst wenn der Lüfter unter Last mal anspringt, ist er mit rund 32 dB(A) nur in sehr leisen Umgebungen überhaupt zu hören. Maximal erreicht unser Testgerät 36,6 dB(A), was man zwar hören kann, störend ist es aber nicht.
Die Oberflächentemperaturen des ThinkPad T460s sind absolut unbedenklich. Im Leerlauf oder bei wenig Last erwärmt sich das Gerät praktisch überhaupt nicht, und unter Last konzentriert sich die Erwärmung auf den Bereich um den Prozessor (Mitte) sowie die Heatpipe (Mitte links). In diesem Fall ist der Temperaturunterschied der beiden Tastaturhälften recht groß, was beim Tippen durchaus etwas unangenehm sein könnte.

Selten war ein Stresstest so ereignislos wie in diesem Fall. Mit den Tools Prime95 und FurMark belasten wir gleichzeitig den Prozessor und die Grafikkarte. Hier macht sich das erhöhte TDP-Limit von 25 Watt bemerkbar, denn sowohl der Prozessor (2,7 GHz) als auch die Grafikkarte (950 MHz) können ihren maximalen Takt während des gesamten Tests aufrechterhalten. Die Temperatur überschreitet dabei nie 70 °C – eine sehr gute Leistung. Der anschließende 3DMark-11-Durchlauf ermittelte erwartungsgemäß kein geringeres Ergebnis.
Die Verbrauchsmessungen des ThinkPad T460s sind sehr interessant, vor allem die Werte in den Idle-Tests. Hierbei zeigt sich nämlich, dass das höher auflösende und hellere WQHD-Display nur geringfügig mehr Strom benötigt als das Full-HD-Modell. Hier profitiert das WQHD-Modell sicherlich von der PWM-Regelung, die wir im Test des T460s Core i7 feststellen konnten. Unter Last verbraucht das i7-Modell dann allerdings über 30 % mehr Strom, da der i7 sein volles Leistungspotenzial abrufen kann und nicht durch die übliche TDP-Begrenzung von 15 Watt ausgebremst wird. Das kompakte 45-Watt-Netzteil ist für den maximalen Verbrauch von rund 35 Watt ausreichend dimensioniert.
Die beiden Testgeräte des ThinkPad T460s unterscheiden sich bei der Akkukapazität nicht, weshalb wir auch in unserem Testgerät die beiden internen Akkus mit einer Gesamtkapazität von 49 Wh vorfinden. Dank des geringeren Verbrauches fallen die Akkulaufzeiten noch etwas besser aus als beim Topmodell des T460s. Im praxisnahen WLAN-Test (Browser-Skript, 150 cd/m²) hält unsere Basiskonfiguration des T460s knapp eine Stunde länger durch. 6,5 Stunden sind dabei ein ordentliches Ergebnis, aber durch die beiden internen Akkus wird hier viel Potenzial verschenkt. Der Vorgänger ThinkPad T450s war beispielsweise fast mit der doppelten Akkukapazität (91 Wh) erhältlich und hatte daher auch deutlich mehr Ausdauer (+ 64 % im WLAN-Test).

Der Ladevorgang dauert mit dem kleineren 45-Watt-Netzteil über 4,5 Stunden, und damit noch einmal fast eine halbe Stunde länger als mit dem 65-Watt-Netzteil. Rund 80 % der Kapazität stehen nach etwa 1,5 Stunden wieder zur Verfügung. Bei der Bestellung in Lenovos Online-Shop ist das 65-Watt-Netzteil übrigens ohne Aufpreis erhältlich.
Auch bei der Basiskonfiguration des Lenovo ThinkPad T460s handelt es sich um ein sehr gutes Office Notebook. Für rund 1.400 Euro erhält man ein flottes System mit einem ausreichend schnellen Prozessor und einer SSD. Lediglich der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB sehr gering bemessen und sollte aufgerüstet werden, was auch der Grafikleistung zugute kommen würde. Nicht ganz so euphorisch sind wir bei dem Full-HD-Display. Zwar setzt Lenovo hier ausschließlich auf IPS-Panels, aber die Helligkeit liegt unter der Herstellerangabe, und auch bei den anderen Messwerten schneidet die WQHD-Variante besser ab. Ein zusätzliches Problem ist der Einsatz von verschiedenen Full-HD-Panels, die sich bei den Eigenschaften durchaus unterscheiden können. Falls man keine Probleme mit der PWM-Ansteuerung des Bildschirms hat, empfehlen wir ganz klar das WQHD-Panel. Aktuell ist es bei Lenovo ohne Aufpreis konfigurierbar und verbraucht auch nur geringfügig mehr Strom als das FHD-Pendant.

Bei dem Core i5 hat Lenovo die übliche Verbrauchsbegrenzung (15 Watt) ebenfalls aufgehoben, doch der reinen Prozessorleistung hilft das aufgrund des vergleichsweise geringes Taktes nicht. Erst bei gleichzeitiger Belastung der Grafikkarte macht sich diese bemerkbar. Für rechenintensive Aufgaben lohnt sich der schnellere Core i7 schon, allerdings hinterlässt das schwächere T460s bei den Emissionen und den Akkulaufzeiten sogar noch einen besseren Eindruck. Den vielleicht besten Kompromiss aus beiden Modellen stellt eine Konfiguration mit dem Core i5 und dem WQHD-Panel dar.

Auch in der Basiskonfiguration ist das ThinkPad T460s eine gutes Office Notebook. Nur bei dem Bildschirm sollte man sich nach Möglichkeit für das WQHD-Modell entscheiden. Akku für Asus A42-G73 .

Aufgrund der geringen Bildschirmhelligkeit, die auch die Nutzbarkeit in hellen Innenräumen einschränken kann, haben wir uns zu einer Abwertung um zwei Prozentpunkte entschieden. Vor allem bei einem Premiumgerät sollte ein helleres Panel zum Einsatz kommen.

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19/03/2016

Akku HP HSTNN-UB69 Kaufen

Mit dem T460s beweist Lenovo, dass sich auch ein grandioses Notebook wie das T450s weiter verbessern lässt. Noch nie war ein ThinkPad der T4x0s Serie so leicht und gleichzeitig so leistungsstark – wofür der Anwender jedoch auf Aufrüst- und Erweiterungsmöglichkeiten verzichten muss.
Frischzellenkur für den Klassiker: Mit dem ThinkPad T460s hat Lenovo nun auch das inoffizielle Flaggschiff seiner Business-Baureihe auf Intels aktuelle Skylake Plattform aktualisiert. Schnellere Prozessoren sind jedoch nicht das einzige Highlight des 14-Zöllers: Auch in anderen Punkten wie Gehäuse, Datenträger und Display unterscheidet sich die 2016er Generation teils deutlich vom Vorgänger, wie wir im nachfolgenden Test noch näher beleuchten werden.

Werfen wir zunächst jedoch einen Blick auf die angebotenen Konfigurationen und deren Preisgestaltung: Hierzulande startet das T460s bei rund 1.400 Euro (20F9003SGE) und bietet dafür unter anderem einen Core i5-6200U, 4 GB DDR4-RAM sowie eine 192-GB-SSD. Stärkere CPUs, mehr Speicher und weitere Extras wie ein integriertes LTE-Modul treiben diesen Preis allerdings schnell weiter nach oben – im Falle unseres vollausgestatteten Testgerätes (20FA003GGE) auf stattliche 2.350 Euro. Wer kann, sollte deshalb zu den stark rabattierten Angeboten im Rahmen des Lenovo-Campus-Programmes greifen (verfügbar für Schüler, Studenten und Lehrkräfte). Alternativ zu den diversen vorkonfigurierten Modellen im freien Handel lässt sich das T460s übrigens auch im Online-Shop des Herstellers nach eigenen Wünschen zusammenstellen.

Im Kampf um die Krone des besten Office-/Business Notebooks muss sich das T460s sowohl mit dem HP EliteBook 840 G3 als auch dem Dell Latitude E7470 messen. Wir werden das ThinkPad darum insbesondere mit diesen beiden Kontrahenten, aber auch dem im Abverkauf befindlichen (und darum preislich sehr attraktiven) Vorgänger T450s vergleichen.
Flüchtig betrachtet könnte man meinen, dass das T460s auf dem gleichen Chassis wie das T450s basiert – doch dieser Schein trügt. Tatsächlich hat Lenovo das Gehäuse an mehreren Stellen überarbeitet und dabei vor allem auf eine gesteigerte Mobilität Wert gelegt. So bringt unser Testgerät bei einer Bauhöhe von rund 19 Millimetern nur noch knapp 1,35 Kilogramm auf die Waage, was einer Reduktion um 2 Millimeter respektive rund 250 Gramm Gewichtsersparnis entspricht. Zum Vergleich: Sogar ein MacBook Air im kleineren 13,3-Zoll-Format wiegt praktisch genauso viel. Subjektiv wirkt das kantige ThinkPad massiver als es in Wirklichkeit ist, lässt sich in der Praxis aber auch über längere Zeit problemlos mit einer Hand halten oder auf dem Schoß abstellen.

Eine derart drastische Diät birgt immer die Gefahr, dass Stabilität und Verwindungssteifigkeit unter selbiger leiden. Nicht jedoch in diesem Fall: Ein aufwendiger Materialmix aus Magnesium und kohlefaserverstärkten Kunststoffen – die übrigens mit erstaunlich wertiger Haptik überzeugen – sorgt dafür, dass sich das Gehäuse selbst bei starker Belastung nicht übermäßig verformt. Dies gilt auch für das von zwei präzisen 180-Grad-Scharnieren gehaltene Display, welches mit nur einer Hand geöffnet werden kann, bei Erschütterungen aber dennoch kaum nachschwingt. Lenovo wirbt obendrein mit einer Zertifizierung nach US-Militärnorm MIL-STD-810, führt leider aber nicht genauer aus, welche der zahlreichen Einzeltests (Norm enthält unter anderem Temperatur-, Vibrations-, Staub- und Feuchtigkeittests) das ThinkPad auch wirklich erfolgreich absolviert hat.

In puncto Verarbeitung zeigt das T460s auch im Detail keine Schwächen und besticht mit minimalen Spaltmaßen und passgenauen Materialübergängen. Rein optisch mag manch anderes Ultrabook mit aus dem vollen gefrästen Unibody-Gehäuse vielleicht noch etwas edler erscheinen, doch stehen bei einem professionellen Arbeitsgerät ohnehin eher die praktischen Qualitäten im Vordergrund. So erweist sich die glatte, matt-graue Oberfläche als unanfällig gegenüber Fingerabdrücken, Staub und kleineren Kratzern und lässt sich mit einem feuchten Tuch schnell und einfach reinigen.
Genau wie beim T560 hat Lenovo auch beim T460s die antiquierte VGA-Buchse aussortiert und durch einen modernen HDMI-Ausgang ersetzt. Da Skylake allerdings nur HDMI 1.4, nicht jedoch den neuesten HDMI-2.0-Standard beherrscht, bleibt die Auflösung eines darüber angeschlossenen Monitors auf 2.560 x 1.440 Pixel (60 Hz) beziehungsweise 3.840 x 2.160 Pixel (30 Hz) beschränkt. Mittels Mini-DisplayPort 1.2 können aber auch 4K-Displays mit vollen 60 Hz angesteuert werden.

Darüber hinaus entspricht das Schnittstellenangebot dem des T450s, wobei Lenovo die Anordnung der einzelnen Anschlüsse leicht modifiziert hat. Zwei der drei USB-3.0-Ports befinden sich nun zusammen mit den Display-Ausgängen sowie Gbit-LAN auf der rechten Gehäuseseite, Kartenleser und Headset-Buchse sind in den vorderen Bereich der linken Seite gerückt. Insgesamt wirkt das Layout durchdacht und ergonomisch, alle wichtigen Ports sind für den Anwender gut erreichbar. Akku für HP 628419-001 .

Wird das T460s vorwiegend stationär eingesetzt, empfiehlt sich der Kauf einer externen Docking-Station, die unten an das ThinkPad angesteckt werden kann. Beispielhaft sei hier das rund 150 Euro teure ThinkPad Pro Dock erwähnt, welches unter anderem 6 zusätzliche USB-Ports, diverse Displayausgänge und viele weitere Anschlussoptionen bereitstellt.
Intels aktueller High-End-Funkadapter hört auf den Namen Wireless-AC 8260 und unterstützt neben WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac nun auch Bluetooth in Version 4.2. Obwohl sich an der maximalen Bruttodatenrate von 867 Mbit/s (2x2 802.11ac) im Vergleich zu den Vorgängern Wireless-AC 7260/7265 formal nichts geändert hat, erzielt der Adapter in unseren Messungen mit gut 70 MB/s (TP-Link Archer C7, kurze Distanz) neue Rekordergebnisse. Reichweite und Verbindungsstabilität können wir ebenso als überdurchschnittlich gut loben. Unterwegs bleibt unser T460s Modell über ein WWAN-Modul von Huawei online, welches neben Datenübertragungen per UMTS/HSPA/LTE auch GNSS-Ortungsdienste (z. B. GPS) beherrscht.

Fast schon gewohnt bescheiden fällt die Qualität der Webcam aus, deren 0,9-Megapixel-Sensor detailarme und blasse Bilder mit sichtbarem Rauschen liefert. Weitaus besser schlägt sich das zugehörige Dual-Array-Mikrofon mit exzellenter Sprachverständlichkeit – für Skype & Co. kann somit oftmals auf ein externes Headset verzichtet werden.
Das T460s macht Schluss mit kryptischen Passwörtern – zur sicheren Anmeldung genügt der Finger des Anwenders. Einen Fingerprint Reader gab es zwar bereits bei früheren ThinkPads, doch kommt bei dieser Modellgeneration erstmals ein moderner Touch- statt eines klassischen Swype-Sensors zum Einsatz. Ein kurzes Auftippen der Fingerspitze genügt, um das Gerät im Bruchteil einer Sekunde zu entsperren und den Desktop sichtbar zu machen. Einfach, zuverlässig und schnell.

Auch darüber hinaus lässt unser Proband keine Wünsche offen und glänzt mit integriertem TPM, vPro-Unterstützung, Smartcard-Leser, Kensington Lock sowie optionaler Passwort-Sicherung für Systemstart, Festplatte und BIOS. Hier zeigt sich einmal mehr der Grund für den Aufpreis zur ThinkPad-E- und -L-Serie.
Das beigelegte Zubehör beschränkt sich auf ein passendes Netzteil (65 Watt, 45 Watt bei kleineren Konfigurationen) sowie die übliche Schnellstart-Anleitung. Vermisst haben wir dennoch nichts: Das vorinstallierte Windows 7 Professional ließ sich im Test ohne Probleme auf Windows 10 Pro upgraden, für eine etwaige Neuinstallation sind sämtliche Treiber und Handbücher aber auch auf der Support-Webseite des Herstellers zu finden. Genauere Informationen über zusätzlich erwerbbare Extras, beispielsweise die bereits angesprochene Docking-Station, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt in weiteren Artikeln nachreichen.

Ebenso wie dem kürzlich getesteten ThinkPad T560 fehlt auch dem T460s ein dedizierter Wartungszugang. Da die Bodenplatte jedoch nur von fünf Schrauben gehalten wird und sich nach dem Lösen derselben einfach abnehmen lässt, sollten auch weniger versierte Anwender das Gerät ohne Beschädigungsgefahr öffnen können. Im Inneren erwarten uns gleich mehrere Überraschungen: Zum einen hat Lenovo jeglichen 2,5-Zoll-Schacht gestrichen und setzt ausschließlich auf SSDs im M.2-2280-Format. Leider schweigt sich der Hersteller darüber aus, ob auch jedes Modell schnelle PCIe-3.0-SSDs unterstützt – bei einigen Konfigurationen könnte der M.2-Slot womöglich nur per SATA angebunden sein. Zum anderen erstaunt uns, dass nunmehr beide Akkus im Gehäuse verschraubt sind; beim T450s wurde einer der beiden Speicher extern angesteckt und konnte im Betrieb getauscht werden.

Darüber hinaus verfügt das ThinkPad lediglich über einen DDR4-Steckplatz (belegt) sowie die Slots für WLAN- und WWAN-Karte (belegt). Weitere 4 GB RAM und der Prozessor wurden fest verlötet. Lobenswert: Lüfter und Kühlkörper sind direkt zugänglich und somit leicht zu reinigen.
Bereits ab Werk gewährt Lenovo Käufern des T460s eine 3-jährige Herstellergarantie, die sich für vergleichsweise kleines Geld weiter verlängern lässt. Schon für 60 Euro ist ein Upgrade auf insgesamt 4 Jahre möglich, 5 Jahre Vor-Ort-Service schlagen mit ebenfalls sehr fairen 120 Euro zu Buche. Teurer wird es, falls zusätzliche Dienstleistungen oder Versicherungen (z. B. Unfallschutz) gewünscht sind.
Über die viel gepriesenen Qualitäten der ThinkPad Tastatur (welche sich zwischen den einzelnen Modellreihen E/L/T/X allerdings leicht unterscheidet) müssten wir eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren – dennoch wollen wir an dieser Stellen noch einmal die wichtigsten Fakten zusammentragen. Zentrales Highlight ist zweifellos der extrem knackige und langhubige Druckpunkt, der dem Keyboard sein mechanisch-sattes Feedback verleiht. Auch ansonsten können wir praktisch keine Kritikpunkte anbringen: Die verwendeten Kunststoffe hinterlassen einen hochwertigen und griffigen Eindruck, die Stabilität des Unterbaus ist trotz der leichtgewichtigen Bauweise tadellos, konkav gewölbte Buchstaben (16 x 16 mm) sorgen für Treffsicherheit, und eine zweistufige LED-Beleuchtung garantiert stets perfekte Ablesbarkeit. Wer sich an der traditionell vertauschten Anordnung von Fn- und Strg-Taste stört, kann dies im BIOS umkonfigurieren; ebenso lässt sich hier einstellen, ob die Funktionsleiste standardmäßig mit den Tasten F1 bis F12 oder diversen Sonderfunktionen belegt sein soll.
Das bei seiner Einführung noch kontrovers diskutierte Touchpad hat sich über die vergangenen Generationen stetig weiterentwickelt. In seiner aktuellen Ausprägung überzeugt das Eingabegerät mit einer glatten und gleitfreudigen Oberfläche sowie hoher Präzision, vor allem aber den sehr feinfühlig ansprechenden Multitouch-Gesten (bis zu 4 Finger). Diese lassen sich, ebenso wie praktisch jede andere Eigenschaft des Pads, im Treiber-Panel bis ins kleinste Detail an die persönlichen Vorlieben anpassen. Weiterhin kritisch sehen wir dagegen die sogenannte Clickpad-Bauweise: Noch immer kämpft man im Alltag gelegentlich mit dem Problem, dass der Mauszeiger während eines Klicks leicht verrutscht, da der Tastenbereich selbst Teil der Eingabefläche ist. Ein lästiger Makel, der sich jedoch dadurch umgehen lässt, indem man auf die eigentlich zum Trackpoint gehörenden Tasten oberhalb des Pads zurückgreift. Diese lösen im Übrigen auch deutlich sanfter und leiser als die eher knackig-harten Touchpad-Buttons aus.

Der Trackpoint selbst mag bei ThinkPad-Neulingen zunächst eine gewisse Eingewöhnung erfordern, erweist sich im Anschluss aber als mindestens ebenso schnelle und präzise Eingabealternative.
Bereits im Basismodell des T460s kommt ein hochwertiges IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln (157 ppi) zum Einsatz, in unserem Testgerät steckt sogar ein WQHD-Panel mit satten 2.560 x 1.440 Pixeln (210 ppi). Die stattliche Auflösung sorgt in Verbindung mit der Bilddiagonale von 14,0 Zoll für eine gestochen scharfe Darstellung, die auch aus kürzester Entfernung keine einzelnen Bildpunkte erkennen lässt. Zur Wahrung einer akzeptablen Schriftgröße empfiehlt es sich allerdings, in den Windows Anzeigeeinstellungen einen Skalierungsfaktor von etwa 150 Prozent zu wählen. Akku HP HSTNN-UB69 .

Neben der feineren Auflösung verspricht das WQHD-Panel mit 300 cd/m² zudem eine höhere Maximalhelligkeit als das Full-HD-Modell, welches nur 250 cd/m² erreichen soll. So steht es zumindest im Datenblatt – in der Praxis messen wir selbst in der Bildmitte lediglich 257 cd/m² (WQHD-Modell) respektive 226 cd/m² (Full-HD-Modell). Obwohl auch dies in den meisten Situationen vollkommen ausreichen sollte, ist eine derartige Diskrepanz zwischen Herstellerangabe und Realität stets als kritisch anzusehen; wenn sich gewisse Fertigungsschwankungen nicht ausschließen lassen, sollte von vornherein ein niedrigerer Wert beworben werden. Im Vergleich mit der Konkurrenz von HP und Dell, die jeweils weit über 350 cd/m² stemmt, steht Lenovo in dieser Disziplin jedenfalls auf verlorenem Posten. Immerhin zeigt das Display eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung und keinerlei störendes Backlight Bleeding beziehungsweise Clouding.

Unterhalb der Maximalhelligkeit kommt beim T460s eine sogenannte PWM-Regelung zum Einsatz, die das LED-Backlight zur Steuerung der Leuchtdichte periodisch ein- und ausschaltet (Frequenz: 220 Hz). Empfindliche Nutzer könnten dadurch ein leichtes Flimmern wahrnehmen, wenngleich wir im Test subjektiv keine Beeinträchtigungen bemerkt haben. Der eher mittelmäßigen Helligkeit steht ein sehr satter Schwarzwert (0,26 cd/m²) gegenüber, sodass sich ein IPS-typisch hohes Kontrastverhältnis (988:1) ergibt.
Bereits im Werkszustand gibt das Display Farben (Delta E 4,6) und Graustufen (Delta E 6,4) mit akzeptabler Genauigkeit wieder. Ihr eigentliches Potential zeigt die Anzeige aber erst nach unserer Kalibrierung, welche die Delta-E-Abweichungen auf ein beeindruckend niedriges Niveau absenkt (Farben: 1,1; Graustufen: 0,8). Da kommt selbst manches Workstation Notebook nicht mit, zumal auch der verfügbare Farbraum überdurchschnittlich groß ausfällt. Der wichtige sRGB-Standard wird praktisch perfekt abgedeckt, sodass der professionellen Grafik- und Bildbearbeitung nichts im Wege steht.
Dank sorgfältig entspiegelter Bildoberfläche können wir das T460s als prinzipiell außentauglich bezeichnen, allerdings muss der Anwender je nach Tageszeit und Wetter mit gewissen Einschränkungen rechnen. Rund 250 cd/m² Bildhelligkeit sind das absolute Minimum dessen, was wir bei einem mobil genutzten Ultrabook voraussetzen – dass ein gut 2.000 Euro teurer High-End-Bolide diesen Wert nur knapp erreicht, enttäuscht schon ein wenig. Abermals sei auf die Konkurrenz von Dell und HP verwiesen, die das ThinkPad diesbezüglich klar übertrifft.
Billige und qualitativ minderwertige TN-Panels hat Lenovo beim T460s vollständig aussortiert – sowohl das Full-HD- als auch das hier vorliegende WQHD-Display basieren, wie bereits angesprochen, auf der IPS-Technologie. Selbige sorgt nicht nur für ein hohes Kontrastverhältnis und satte Farben, sondern auch eine weitgehend stabile Darstellung unabhängig vom Betrachtungswinkel. Erst bei extrem außermittigen Positionen beobachten wir einen sichtbaren Kontrastabfall, der jedoch ohne Auswirkungen auf die Erkennbarkeit des Bildinhaltes bleibt.
Lenovo setzt beim T460s weiterhin auf sparsame ULV-Prozessoren von Intel, die nunmehr aber der aktuellen Skylake Generation entstammen. Im Vergleich zum ebenfalls in 14-Nanometer-Technik gefertigten Vorgänger Broadwell rechnet Skylake bei gleichem Takt etwa 5 Prozent flotter und zeigt zudem teils beachtliche Effizienzsteigerungen. Die Bandbreite der angebotenen CPUs reicht vom Core i5-6200U (2,3-2,8 GHz) bis hin zum hier verbauten Core i7-6600U (2,6-3,4 GHz), der gleichzeitig das Topmodell der (regulären) 15-Watt-Serie repräsentiert. Darüber rangieren allerdings noch einige Sondermodelle wie der Core i7-6650U, die bei ähnlicher CPU-Leistung die deutlich stärkere GPU (Iris Graphics 540, 48 EUs + eDRAM) aufweisen. Sämtliche für das ThinkPad verfügbare Prozessoren integrieren lediglich die langsamere HD Graphics 520 (24 EUs, kein eDRAM).
Skylake arbeitet sowohl mit herkömmlichem DDR3(L)-/LPDDR3- als auch modernem DDR4-Speicher zusammen, wobei Letzterer bei tendenziell geringerer Leistungsaufnahme die deutlich höhere Bandbreite bereitstellt. Im Falle unseres T460s hat Lenovo 4 GB DDR4-2133 fest auf dem Board verlötet, weitere 8 GB stecken im einzigen DIMM-Slot des Gerätes (Dual-Channel-Betrieb). Offiziell lässt sich das Notebook unter Verwendung eines 16-GB-Modules folglich auf bis zu 20 GB aufrüsten; mit zukünftigen 32-GB-Modulen könnten unter Umständen auch 36 GB möglich sein.
Wie üblich wollen wir mit Hilfe der Single- und Multi-Thread-Tests des Cinebench R15 herausfinden, ob der Turbo-Boost-Spielraum des Prozessors optimal genutzt wird. Insbesondere bei den hochtaktenden Topmodellen einer TDP-Klasse – wie dem hier vorliegenden Core i7-6600U – ist dies ein recht kritischer Punkt, da diese unter Volllast oftmals den vom Hersteller spezifizierten Maximalverbrauch überschreiten und deshalb nach kurzer Zeit ihre Frequenzen reduzieren müssen.

Diese Sorge ist beim T460s unbegründet: Mit 3,2 GHz (Multi-Threading) respektive 3,4 GHz (Single-Threading) reizt die CPU ihr Potential perfekt aus und zeigt auch bei längerer Belastung keinerlei Taktabfall. Gleichzeitig vermelden die integrierten Sensoren jedoch eine Leistungsaufnahme von fast 20 Watt – wie kann das sein? Des Rätsels Lösung lautet "configurable TDP", kurz cTDP, und bedeutet nichts anderes als eine Anhebung des standardmäßigen TDP-Limits von 15 auf 25 Watt. Derart beflügelt kann sich der Core i7-6600U rund 20 Prozent von einem i5-6200U absetzen und deklassiert ebenso das ältere Broadwell Flaggschiff i7-5600U. Gegenüber den ebenfalls für das T460s verfügbaren i5-6300U und i7-6500U schrumpft der Vorsprung dann allerdings zunehmend zusammen und dürfte in der Praxis kaum noch bedingt spürbar sein.
Mit der Samsung SM951a (mutmaßlich nahezu baugleich zur Samsung SM951) steckt in unserem Probanden eine nicht ganz alltägliche 512-GB-SSD im M.2-2280-Format: Statt wie bei anderen SSDs über die SATA-Schnittstelle erfolgt die Anbindung der SM951a über PCIe 3.0 x4, was weitaus höhere Transferraten ermöglicht. Des Weiteren kommt nicht AHCI, sondern das speziell für Flash basierte Datenträger entwickelte NVMe-Protokoll zum Einsatz, welches Latenzen und Overhead-Verluste bei mehrfach parallelen Zugriffen reduziert.

All dies macht die SM951a zu einer der derzeit schnellsten SSDs auf dem (Notebook-)Markt. Sequentielle Transferraten von mehr als 2 GB/s sowie gut 1,4 GB/s beim Lesen entsprechen etwa dem Vierfachen eines herkömmlichen SATA-Laufwerkes, und auch die Performance bei kleinen 4K-Dateien fällt hervorragend aus. In Verbindung mit dem guten Ruf, den Samsung SSDs für ihre Zuverlässigkeit genießen, hat Lenovo hier also eine ausgezeichnete Wahl getroffen.
Ausgerüstet mit einer High-End-CPU, reichlich DDR4-Speicher und einer mehr als rasanten SSD ist das T460s beinahe zu schade, um es mit Office-Anwendungen und Browsing zu langweilen. Vielmehr schreit das ThinkPad geradezu danach, als vollwertiges Arbeitsgerät einen externen (4K-)Monitor mit anspruchsvoller Software und exzessivem Multitasking zu befeuern. Wir sehen lediglich zwei Situationen, in denen der Anwender an die Grenzen der Hardware stoßen wird: Zum einen betrifft dies gut parallelisierte und stark CPU-lastige Programme (z. B. Videobearbeitung oder -schnitt, Simulations-Software), die mit einem Quad-Core-Prozessor wie im Schwestermodell ThinkPad T460p zwischen 50 und 100 Prozent zulegen könnten. Zum anderen verfügt die HD Graphics 520 nur über begrenzte Leistungsreserven, wenngleich einfache 3D-Anwendungen und sogar kleinere CAD-Projekte ohne Weiteres bewältigt werden.
Auf die soeben angesprochene HD Graphics 520 wollen wir nun noch einen etwas genaueren Blick werfen. Dank diverser architektonischer Verbesserungen (Intel-Gen9-Architektur), gestiegener Taktraten und der höheren Bandbreite des DDR4-Speichers kann sich die GPU im 3DMark etwa 20 Prozent vom Vorgänger HD Graphics 5500 (Broadwell, Intel-Gen8-Architektur) absetzen. Auch wenn man derlei Zugewinne natürlich gerne mitnimmt, so ist dies doch letztlich kaum mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein: Schon eine dedizierte Low-End-GPU wie die GeForce 920M rechnet gut 30 Prozent schneller, die optionale GeForce 940M des ThinkPad T450s sogar rund 70 Prozent. Kurioserweise bietet Lenovo im T460s lediglich die leicht schwächere GeForce 930M an, und dies auch ausschließlich bei ausgewählten Konfigurationen für den nordamerikanischen Markt.

Die vermutlich beste und effizienteste Lösung wäre jedoch gewesen, das ThinkPad – zumindest gegen Aufpreis – mit CPU-Modellen der Iris-Graphics-Serie auszustatten. Wie das Surface Pro 4 von Microsoft beweist, erreicht die Iris Graphics 540 im Core i7-6650U ebenfalls in etwa das Level der GeForce 930M bis 940M. Da die Mehrleistung der Iris 540 in erster Linie aus ihrem schnellen eDRAM-Cache sowie einem breiteren Design mit doppelt so vielen Shadern resultiert, weist der i7-6650U gleichzeitig keine höhere Leistungsaufnahme als der i7-6600U auf.

Abschließend noch ein Wort zur CAD-Performance der HD Graphics 520: Anscheinend hat Intel diesbezüglich diverse (Treiber-)Optimierungen vorgenommen, da das Performance-Plus auf die HD Graphics 5500 in einigen Teildisizplinen des SPECviewperf 12 (Medical, SolidWorks) besonders groß ausfällt. Sogar die GeForce 940M wird hier mit teils beachtlichem Abstand in die Schranken gewiesen.Akku für HP HSTNN-UB68 .
In Anbetracht der mäßigen 3D-Leistung stellt das T460s nicht unbedingt die erste Wahl für Spiele-Fans dar, wenngleich sich zumindest einige ältere Titel wie Counter-Strike: Global Offensive in mittleren Einstellungen flüssig spielen lassen. An aktuellen Krachern à la Rise of the Tomb Raider beißt sich die HD 520 allerdings selbst in XGA-Auflösung und minimaler Detailstufe die Zähne aus. Viele weitere Benchmarks der Intel GPU können in unserer Datenbank nachgeschlagen werden.

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