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10/10/2015

Laptop Akku HP Pavilion dm1

Lenovos Multi-Mode-15,6-Zöller Flex 2 Pro-15 leistet sich keine gravierenden Schwächen und steht als runder Allrounder da. Allerdings schraubt die gute Ausstattung (SSD, 16 GB RAM) den Preis auf knapp 1.000 Euro.
Das Lenovo Flex 2 Pro 15 stellt ein 15,6-Zoll-Notebook dar, das mit einem um etwa 300 Grad umklappbaren Bildschirm ausgestattet ist. Somit bietet der Rechner - wie alle Modelle der Flex Reihe - diverse Nutzungsmodi. Lässt man den großen Öffnungswinkel des Bildschirms einmal außer acht, steht ein gut ausgestatteter 15,6-Zoll-Allrounder vor einem. Ob das Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Das Flex 2 Pro ist der Kategorie Convertible/2-in-1 zuzuordnen. Ein Überangebot an direkten Konkurrenten gibt es nicht wirklich. In unserer Datenbank finden sich mit dem HP Envy 15-w000ng x360 und dem Asus Transformer Book Flip TP500LN zwei passende Modelle. Aber auch 'normale' Notebooks wie das Acer Aspire VN7-571G oder das HP Pavilion 15-ab022ng zählen zu den Konkurrenten des Lenovo Rechners.
Das Gehäuse des Flex 2 Pro ist weitgehend aus einer Aluminium-Legierung gefertigt. Die Ausnahme bildet der Displayrahmen. Alle Gehäusekomponenten sind dabei schwarz gefärbt. Die Oberseite der Baseunit ist zudem noch mit einer Bürstung versehen. Die Oberflächen sind generell recht anfällig für Fingerabdrücke. Gegenüber dem bereits von uns getesteten Lenovo Flex 2 15 fällt das Pro-Modell insgesamt schlanker aus. Zudem fehlt ihm das optische Laufwerk des Flex 2 15. Die Besonderheit der Flex-Modelle ist der sogenannte Stand-Modus. Dabei kann der Deckel soweit geöffnet werden, dass die Oberseite der Baseunit als Standfläche des Geräts dient. Diese Position erleichtert die Nutzung des Touchscreens. Das Flex 2 Pro kann keine Wartungsklappe vorweisen. Zudem ist der Akku fest verbaut.

Trotz des Aluminiumgehäuses kann das Gehäuse links neben der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchgebogen werden. Druck auf die Fläche unterhalb des Touchpads führt zudem dazu, dass sich Ober- und Unterschale etwas gegeneinander verschieben. Das darf bei einem 1000-Euro-Gerät nicht passieren. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit bewegt sich im normalen Rahmen. Gleiches gilt für den Deckel des Rechners. Weder ein Verdrehen des Deckels noch Druck auf seine Rückseite führen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist mit etwas Finger-Hand-Arm-Akrobatik möglich.
Auffälligkeiten auf Seiten der Ausstattung zeigt der Rechner nicht. Die übliche Schnittstellenauswahl ist vorhanden. Von den drei USB-Schnittstellen arbeitet nur eine nach dem USB-3.0-Standard - es hätten durchaus zwei USB-3.0-Steckplätze sein dürfen. Lediglich ein Video-Ausgang (HDMI) ist vorhanden. Den VGA-Ausgang hat Lenovo eingespart. Die Anordnung der Schnittstellen gefällt. Die Bereiche neben der Handballenablage bleiben frei von Kabeln.
Lenovo verbaut im Flex 2 Pro ein WLAN-Modul der Firma Intel (3160-AC). Dieses unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n/ac. In einem 15-Meter-Radius um unseren Router herum hat sich die Verbindung stets stabil gezeigt. Geschwindigkeitseinbrüche konnten wir nicht beobachten. Das Intel-Modul stellt ebenso die Bluetooth-4.0-Funktionalität des Rechners bereit. Der Gigabit-Ethernet-Chip stammt von Realtek. Es handelt sich hier um ein altbekanntes, etabliertes Modell aus der RTL8168/8111-Familie.
Dem Rechner liegen mit einem Schnellstartposter und Garantieinformationen die üblichen Zugaben bei,Unser Testgerät wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Ein Recovery Medium liegt dem Rechner nicht bei. Das Flex 2 Pro kann kostenlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Wer auf Windows 7 setzen möchte, hat auch dazu die Möglichkeit. Lenovo stellt entsprechende Treiber bereit.
Auch ohne Wartungsklappe ist der Zugriff auf die Innereien des Rechners recht einfach zu erlangen. Nach Entfernung aller Schrauben auf der Unterseite des Geräts kann die Unterschale mit einem Fugenglätter oder Spatel abgelöst und anschließend einfach abgenommen werden. Zwei Arbeitsspeicherbänke hat das Flex 2 Pro zu bieten, die beide mit jeweils einem 8-GB-Modul belegt sind. Ein Tausch der Festplatte würde ebenfalls kein Problem darstellen. Im Falle eines Defekts könnte auch der Akku gewechselt werden. Akku HP EliteBook 8560p .

Lenovo lässt dem Flex 2 Pro eine zweijährige Garantie zuteil kommen. Der Garantiezeitraum kann auf drei Jahre erweitert werden. Dafür müssen etwa 50 bis 60 Euro auf den Tisch gelegt werden. Tipp: Lenovo bietet auf einer eigenen Webseite die Möglichkeit, alle verfügbaren Garantieerweiterungen für ein Gerät anzeigen zu lassen. Auch ein direkter Kauf von Garantieerweiterungen ist möglich.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer beleuchteten Chiclet-Tastatur bestückt. Die Beleuchtung kennt zwei Helligkeitsstufen und kann über eine Funktionstaste ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Tasten in typischer Lenovo-Form besitzen ein sehr leichte konkave Wölbung und eine glatte Oberfläche. Sie warten mit einem kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt auf. Auch ihr Widerstand gefällt uns. Alles in allem liefert Lenovo hier eine Tastatur, die auch für häufigere Schreibarbeiten geeignet ist.

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Clickpad, das es auf eine Fläche von etwa 10,7 x 7,1 cm bringt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung zur Verfügung. Das Pad besitzt eine glatte Oberfläche, die die Finger nicht beim Gleiten behindert. Das Pad ist nicht einhundertprozentig eingefasst. Links unten ragt es einen Tick zu sehr heraus. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

Der kapazitive Touchscreen unterstützt 10-Touchpunkte. Er hat uns keine Probleme bereitet und reagiert prompt auf Eingaben.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einem spiegelnden 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten besitzt. Kontrast (1015:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) fallen gut bis sehr gut aus. Auf Seiten der Helligkeit besteht Verbesserungsbedarf. Ein Wert von 240,2 cd/m² ist für ein Gerät dieser Preisklasse zu wenig. Hier hätten wir einen Wert erwartet, der deutlich näher an 300 cd/m² heranreicht.
Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,51 - weder ein guter noch ein allzu schlechter Wert. Anzustreben wäre eine Abweichung kleiner 3. Einen Blaustich zeigt der Bildschirm nicht. Weder den sRGB- noch den AdobeRGB-Farbraum kann das Display darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59 Prozent (sRGB) bzw. 37 Prozent (AdobeRGB).
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einem IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien kann das Gerät nicht benutzt werden. Die Kombination aus spiegelnder Bildschirmoberfläche und zu geringer Helligkeit verhindert es.
Lenovo bietet mit dem Flex 2 Pro-15 einen 2-in-1-Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Der Rechner verfügt über mehr als genug Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele flüssig darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 1.000 Euro zu haben. Werden Abstriche bei der Ausstattung hingenommen, ist das Gerät bereits ab etwa 700 Euro zu bekommen.
Im Inneren des Flex 2 Pro steckt ein Intel Core i7-4510U Zweikernprozessor. Es handelt sich hierbei um einen sparsamen ULV-Prozessor mit einer TDP von 15 Watt. Der Prozessor gibt in allen Anwendungsszenarien eine gute Figur ab und sollte die meisten Nutzer zufriedenstellen. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2 GHz. Eine Steigerung auf 2,8 GHz (beide Kerne) bzw. 3,1 GHz (nur ein Kern) ist mittels Turbo möglich. Die volle Rechenleistung des Prozessors steht nur bei Single-Thread-Anwendungen zur Verfügung. Diese durchläuft die CPU mit 2,8 bis 3,1 GHz. Multi-Thread-Anwendungen bearbeitet sie mit 2,3 bis 2,4 GHz. Damit bleibt die CPU bei Multi-Thread-Anwendungen hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Es überrascht, dass Lenovo im Oktober 2015 noch Rechner anbietet, die mit diesem Prozessor ausgestattet sind. Schließlich ist mit dem Core i7-5500U Prozessor bereits vor mehr als einem Jahr ein entsprechender Nachfolger auf den Markt gekommen. Lenovo hat zudem Varianten des Flex 2 Pro-15 im Angebot, die mit dem genannten Nachfolger ausgestattet sind. Der Core i7-5500 bietet gegenüber dem Core i7-4510U im Schnitt etwa 10 Prozent Mehrleistung - wenn beide ihre vollen Geschwindigkeiten ausfahren können.
Dass das Flex 2 Pro absolut flüssig läuft, sollte nicht überraschen. Schließlich stecken ein starker Prozessor und eine schnelle Solid State Disk in dem Rechner. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass sich das HP Envy 15-w000ng x360 im PC Mark 8 Benchmark deutlich vom Lenovo Rechner absetzen kann. Dies ist der niedrigeren Bildschirmauflösung (1.366 x 768) des HP Geräts geschuldet. Wird die Desktopauflösung des Flex 2 Pro auf dieses Niveau gesenkt, liefert es ähnliche Resultate. An der Systemleistung des Flex 2 Pro kann nicht weiter geschraubt werden. Lenovo hat alles ausgereizt.
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer Solid State Disk aus dem Hause Samsung ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon sind etwa 170 GB nutzbar. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation, der Recovery Partition und einer Backup Partition in Beschlag genommen. Letztere enthält die Treiber und die vorinstallierten Anwendungen. Alles in allem liefert die SSD gute Transferraten .
Lenovo hat das Flex 2 Pro mit einer GPU der Mitteklasse bestückt. Die Wahl fiel auf den GeForce 840M Grafikkern. Dieser unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1.029 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.124 MHz erhöht werden. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für den hier verbauten Grafikkern. Mit der GeForce 940M GPU befindet sich bereits der direkte Nachfolger des 840er-Kerns auf dem Markt. Einen zwingenden Grund entsprechend ausgestattete Rechner zu kaufen, gibt es nicht. Der 940er-Kern kann nur mit einem sehr geringen Leistungsplus (unter 5 Prozent) aufwarten. Akku Compaq Presario CQ71 .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 4400 Grafikkern in dem Lenovo Rechner. Zusammen bilden Sie eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Intels GPU kommt im Alltags- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Der GeForce Kern hat seinen Auftritt bei Anwendungen, die nach viel Grafikleistung verlangen - beispielsweise Computerspiele. Die Umschaltung zwischen beiden Kernen verläuft automatisch. Der Nutzer hat aber immer die Möglichkeit einzugreifen.
Das Flex 2 Pro erlaubt die Nutzung von Computerspielen. So schafft es die verbaute Hardware, viele Spiele in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) bei mittleren bis hohen Qualitätseinstellungen darzustellen. Leistungshungrige Titel wie Evolve erfordern eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau. Für ein Spiel wie Batman: Arkham Knight reicht auch dies nicht aus. Hier sind keine spielbaren Frameraten zu erreichen. Die Nutzung der vollen Full-HD-Auflösung des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen möglich. Die Auswahl ist auf ältere Spiele bzw. Spiele, die nur geringe Anforderungen an die Hardware stellen, beschränkt.

Wer mehr Spieleleistung wünscht, muss zu einem anderen Rechner greifen. Im Segment Convertible/2-in-1 finden sich kaum Geräte, die mit stärkeren GPUs aufwarten können. Hier muss zu einem konventionellen Notebook gegriffen werden. So käme beispielsweise das Acer Aspire VN7-571G in Frage. Letzteres ist u.a. mit GeForce GTX 850M bzw. GTX 950M Grafikkernen zu bekommen. Die Preise fangen aktuell bei etwa 830 Euro an.
Der Lüfter des Flex 2 Pro steht im Leerlauf durchaus auch Mal still. In der Regel arbeitet er aber mit niedriger Geschwindigkeit und gibt ein leises, konstantes Rauschen von sich. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 40,1 dB - der Wert geht in Ordnung. Der Wert ist nicht zuletzt dem während des Stresstests gedrosselten Prozessor zu verdanken. Nervige Nebengeräusche wie Pfeifen oder Fiepen gibt der Lüfter nicht von sich. 
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft der Rechner im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Grafikkern arbeitet permanent mit voller Geschwindigkeit (1.124 MHz). Der Prozessor wird nach etwa 5 bis 10 Minuten von 1,9 bis 2 GHz auf 1,4 bis 1,5 GHz abgebremst und verbleibt auf diesem Niveau. Die Erwärmung des Rechners fällt insgesamt sehr moderat aus. Während des Stresstests wird lediglich an einem Messpunkt die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten.
Die Stereolautsprecher des Flex 2 Pro haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie produzieren einen ordentlichen Klang, dem es an Bass fehlt. Sprache ist gut zu verstehen. Durch das vorinstallierte Tool Dolby Digital Plus wird der Klang noch weiter aufgebessert.
Auf Seiten der Energieaufnahme hält das Flex 2 Pro keine Überraschungen. Im Leerlauf messen wir Werte von bis zu 8,7 Watt - so sind wir es von Haswell-ULV-Notebooks gewohnt. Im Spielealltag steigt der Leistungsbedarf auf etwa 41,6 Watt (+/- 5 Watt). Auch hierbei handelt es sich um einen normalen Wert für die verbaute Hardwareplattform. Während des Stresstests liegt der Energiebedarf nur knapp 2 Watt höher. Hier macht sich der gedrosselte Prozessor bemerkbar. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 65 Watt.
Im Idle-Modus erreicht das Flex 2 Pro eine Laufzeit von 11:50 h. Der Konkurrent HP Envy 15-w000ng x360 (12:51 h) hält länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Flex 2 Pro den Betrieb nach 1:35 h ein. Erneut liegt es hinter dem Envy (1:47 h) zurück. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Lenovo Rechner nach 5:21 h. Auch hier schneidet das Envy (6:34 h) deutlich besser ab. Mit diesem Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Flex 2 Pro erreicht eine Laufzeit von 5:49 h. Beim Envy haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Alles in Allem gehen die Akkulaufzeiten des Lenovo Rechners völlig in Ordnung, reißen aber niemanden vom Hocker. Dass das Flex 2 Pro hinter dem Envy zurückliegt, überrascht nicht. Letzteres ist mit einem dunklen, geringer aufgelösten Bildschirm ausgestattet und verfügt zudem noch über etwas mehr Akkukapazität.
Bei dem Lenovo Flex 2 Pro-15 handelt es sich um einen 2-in-1-Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Um ein vollwertiges Convertible zu sein, fehlt dem Gerät ein Tablet-Modus, wie ihn beispielsweise die Yoga-Modelle von Lenovo bieten. Das Flex 2 Pro bietet mehr als genug Rechenleistung für den Alltag. Dank der GeForce GPU kann es auch Spiele darstellen. Der Rechner erwärmt sich nicht sonderlich stark und erzeugt nicht viel Lärm. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Der IPS-Full-HD-Bildschirm gefällt uns insgesamt. Er zeigt ein schönes Bild und liefert einen guten Kontrast. Einzig die Helligkeit dürfte größer ausfallen. Zudem hätten wir uns ein entspiegeltes Display gewünscht. Die Akkulaufzeiten gehen in Ordnung und auch bei den Eingabegeräten leistet sich Lenovo keine Schwächen. Allerdings hätte Lenovo etwas mehr Sorgfalt beim Gehäuse an den Tag legen können. Obwohl der Rechner keine Wartungsklappe mitbringt, kann recht leicht auf die Innereien zugegriffen werden. Die Unterseite der Baseunit lässt sich problemlos demontieren. Mit einem Preis von knapp 1.000 Euro gehört der Rechner nicht zu den günstigsten Modellen - hier macht sich die Ausstattung (SSD, 16 GB RAM) bemerkbar.

Lenovo liefert mit dem Flex 2 Pro einen Allrounder, der sich keine gravierenden Schwächen leistet. Nichtsdestotrotz handelt es hier um ein recht spezielles Gerät. Das Flex 2 Pro unterscheidet sich durch den Stand-Modus von herkömmlichen 15,6-Zoll-Notebooks. Wer mit diesem Modus nichts anfangen kann, ist mit einem herkömmlichen Notebook besser bedient.

So böte sich das an früherer Stelle erwähnte Acer Aspire VN7-571G an. Hierbei handelt sich um einen schlanken 15,6-Zoll-Allrounder mit einem leichten Fokus auf Spiele. Der Rechner bietet einen matten Full-HD-IPS-Bildschirm und bessere Akkulaufzeiten als das Flex 2 Pro. Das Aspire ist ab etwa 770 Euro (GeForce-840M-Modell) zu haben. Akku HP Pavilion dm1 .

Übrigens: Das HP Envy 15-w000ng x360 sehen wir nicht wirklich als Alternative zum Flex 2 Pro an. Das HP Convertible ist mit einem dunklen, niedrig auflösenden Bildschirm ausgestattet. Dabei handelt es sich um ein blickwinkelinstabiles TN-Panel. Welcher HP-Angestellte auch immer auf die Idee gekommen ist, ein solches Display in einem Convertible zu verbauen, sollte über eine berufliche Umorientierung nachdenken.

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04/10/2015

Laptop Dell Inspiron 15R Akku

Lenovos Neuling will sich durch seine Mittelklasse-Grafikkarte für das Multimedia-Segment qualifizieren, patzt aber bei Bildschirm und Sound. Wer Wert auf gute Office-Eigenschaften legt, könnte von der Tastatur enttäuscht sein. Die meisten anderen Eigenschaften und besonders die Leistung wissen hingegen durchaus zu überzeugen.
Beim Lenovo Z51-70 in der getesteten Variante 80K600GSGE handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes Multimedia-Notebook der mittleren Preisklasse für 799 Euro (UVP), das sich dank seiner schnellen, aber trotzdem sparsamen Allround-CPU Intel Core i5-5200U sowie 8 GB RAM auch für anspruchsvollere Software und Multimedia-Aufgaben eignet. Mit an Bord ist auch eine 256-GB-SSD, die zwar nicht viel Speicherplatz bietet, dafür aber ein flüssiges Bedienerlebnis sowie schnelle Startzeiten von Programmen und Spielen sicherstellt. Die verbaute topaktuelle Mittelklasse-Grafikkarte AMD Radeon R9 M375 mit 2 GB dediziertem Speicher kann auch viele aktuelle Games in mittleren Einstellungen flüssig darstellen.

Lenovos Seite zur Serie Z51 wies zum Testzeitpunkt acht verschiedene Z51-70-Varianten aus, leider war unsere nicht darunter, konnte dafür aber bei einigen Händlern gesichtet werden. Obwohl die Modelle auf der Seite sich preislich zwischen 599 und 999 Euro bewegen, sollen sie unserem Testgerät alle (!) ein IPS-Display voraus haben, was wir mal bezweifeln und eher auf einen Fehler seitens Lenovo tippen. Ansonsten gibt es die innerhalb einer Serie üblichen Unterschiede bei Prozessor, Speicherausstattung, Grafiklösung und Massenspeicher. So werden auch Geräte mit herkömmlicher HDD sowie welche ohne dedizierte Grafikkarte angeboten. Im August 2014 hatten wir ein Notebook aus der Vorgängerserie Z50-70 im Test, das den aktuellen Modellen optisch ähnelt und noch mit Haswell CPU und Nvidia GeForce 840M bestückt ist. Auch eine weitgehend baugleiche Z51-70-Variante mit der schwächeren Radeon R9 M360 hatten wir schon im Test.

Zum Vergleich ziehen wir das Acer Aspire V3-574G-59MA sowie das Dell Inspiron 15-5558 heran. Dabei handelt es sich um ebenfalls 15,6 Zoll große Multimedia-Notebooks, die für ähnliche Preise zu haben sind und auch über dedizierte Grafikkarten sowie wie das Testgerät über den i5-5200U verfügen.
Das in den Augen des Testers durchaus ansehnliche Gehäuse des Lenovo Z51-70 ist, was den im Betrieb sichtbaren Teil angeht, in Silber gehalten, wobei die Oberseite der Base im Gegensatz zum Displayrahmen anscheinend aus Alu besteht und ein nettes Brushed-Metal-Finish aufweist, auf dem keine Fingerabdrücke zu sehen sind. Aufgeklappt präsentiert sich das Design kantig-futuristisch, in zugeklapptem Zustand schlicht und unauffällig. Als recht dünn und nicht besonders steif erweist sich der Deckel, dessen Rückseite aus glattem Kunststoff in matt schimmerndem Schwarz besteht und schnell begrabbelt aussieht.

Trotz Metalleinsatz lässt sich die Base mit etwas Kraft ein Stück weit verwinden und gibt dabei Knistergeräusche von sich. Einhändiges Öffnen des Deckels ist kein Problem, bei ruckartigen Bewegungen schwingt er für einige Sekunden nach. Wenn man vom nicht ganz sauber eingepassten, an einer Seite etwas überstehenden DVD-Tray absieht, gibt es gerade im Hinblick auf den Preis keine nennenswerten Verarbeitungsmängel oder Instabilitäten zu beklagen. Ohne Demontage kann der Akku nicht ausgetauscht werden.
Zum Glück ist wenigstens der an einen USB-Stecker erinnernde spezielle Lenovo Stromanschluss nicht auch noch an den vorderen Seiten gelandet, wo sich alle restlichen Steckplätze ergonomisch ungünstig tummeln. Anschlüsse bei Geräten mit optischem Laufwerk und seitlicher Entlüftung weiter hinten zu platzieren, stellt offenbar für die meisten Hersteller eine nicht zu bewältigende oder zu teure Herausforderung dar. Wenn man mal vom untoten VGA-Ausgang absieht, ist alles an Bord, was jeder braucht und erwartet, aber auch nicht mehr. So arbeitet einer der USB-Ports immer noch nach dem veralteten Standard 2.0 und eignet sich so kaum für Massenspeicher, aber hier dürfte ohnehin fast immer die externe Maus landen. Dell Vostro 1510 Akku .

Die USB-3.0-Ports schafften die an der externen Platte des Testers üblichen knapp 100 MB/s. Für die Messung der Performance des Kartenlesers verwendeten wir unsere Referenz-SD-Karte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 28 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen JPG-Bilddateien mit jeweils rund 5 MB etwa 26 MB/s erwartet werden können.
Für den WLAN- und Bluetooth-Funkverkehr ist das Intel Modul Dual-Band Wireless-AC 3160 zuständig, das sich im individuellen Test-Setup des Autors wieder einmal durch solide Empfangseigenschaften bewährt hat. Reichweite und Datendurchsatz bei zunehmender Entfernung zum Router und dem Hinzutreten von immer mehr baulichen Hindernissen waren überdurchschnittlich hoch, viel besser haben es bisher nur wenige vom Autor getestete Notebooks gemacht. 
Zubehör
Wie in dieser Preisklasse üblich enthält der schlichte Karton neben dem unverzichtbaren Netzteil und den üblichen Garantie- und Bedienungsanweisungen kein weiteres Zubehör. 
Immer noch ärgerlich: Wer selbst Hand an sein Z51-70 legen will, muss dafür den Verlust von Garantie und Gewährleistung riskieren, denn eine Wartungsklappe fehlt, sodass die mit Schrauben gesicherte Bodenplatte demontiert werden muss.
Lenovo bietet eine einjährige Herstellergarantie. Wann die abläuft, kann man sehen, wenn man die Seriennummer auf dieser Seite eingibt. Die Garantie lässt sich für 54 Euro auf drei Jahre verlängern. Daneben gilt natürlich die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach sechs Monaten.

Von der äußeren Anmutung her macht das mittelgroße, sauber eingepasste Touchpad schon mal einen guten Eindruck. An den äußeren Rändern der leicht angerauten Fläche werden keine Berührungen mehr registriert. Probleme mit Präzision, Ansprechverhalten und Gleitfähigkeit traten auch bei leicht feuchten Fingern nicht auf, Drag & Drop gelang stets perfekt. Gesten mit bis zu drei Fingern gleichzeitig lassen sich im Elan Treiber (Bild) konfigurieren. Die beiden kurzhubigen, stramm abgestimmten Maustasten werden von einem abgesetzten, durchgezogenen Streifen verdeckt und verfügen über einen sauber definierten Druckpunkt, der durch ein hörbares akustisches Feedback ergänzt wird. Damit lässt sich arbeiten.
Nicht ganz so sauber wie das Touchpad ist die Tastatur in die Base eingelassen, denn die Spaltmaße sind bei unserem Exemplar oben und links geringer als unten und rechts. In der Mitte lässt sich das leicht wellige Keyboard ohne nennenswerten Kraftaufwand eindrücken, was sich auch schon beim normalen Tippen bemerkbar machen kann und unsolide wirkt. Außerdem löste sich im Test mehrfach die K-Taste aus ihrer Verankerung. Viel Hub haben die flachen und rutschhemmenden Tasten nicht aufzuweisen. Der Druckpunkt ist gut spürbar, allerdings führt der eher weiche Anschlag besonders in der Mitte, wo das Keyboard zusätzlich nachgibt, zu einem schwammigen Schreibgefühl.

Layoutmäßig braucht man nicht mit Überraschungen zu rechnen; der Nummernblock ist zwar minimal schmaler als bei herkömmlichen Desktop-Keyboards, lässt sich aber gut bedienen. Auch an der Beschriftung, der einstufigen Tastaturbeleuchtung und der zurückhaltenden Geräuschkulisse hatten wir wenig auszusetzen. Für den Alltagsgebrauch reicht die Tastatur, ambitionierte Vielschreiber sollten sich aber anderweitig umsehen.

Lenovo stattet das Z51-70 mit einem matten Full-HD-Display (141 ppi) auf Basis der günstigen, aber mit einigen Nachteilen behafteten TN-Technologie aus. Die Schärfe ist einwandfrei, die Farbwiedergabe wirkt etwas blass. Nur mittelmäßig fallen Helligkeit, Schwarzwert und der Kontrast von 509:1 aus. Unser Acer Aspire kann sich in diesen Disziplinen nur geringfügig absetzen. Das Dell Inspiron ist zwar mit 177 cd/m2 nochmals deutlich dunkler, kommt aber aufgrund seines überaus niedrigen Schwarzwertes von 0,15 cd/m2 trotzdem auf einen super Kontrast von 1.180:1.

Aufgrund der eingeschränkten Blickwinkelstabilität lässt sich die mit nicht gerade rekordverdächtigen 85 % gemessene Ausleuchtung subjektiv schwer beurteilen, Lichthöfe o. ä. sind uns aber bei einem völlig schwarzen Bild nicht aufgefallen. Zu den vermeintlichen Bildschirmalternativen hatten wir uns schon eingangs geäußert.
TN-typisch zu hohe DeltaE-Werte von über 10 bescheren dem Testgerät in Sachen Farbdarstellung den letzten Platz im Testfeld, mit Ruhm bekleckern sich die beiden Mitbewerber mit ihren matten und potenziell überlegenen IPS-Panels aber auch nicht. Im Ergebnis weist das Z51-70 wie so viele TN-Notebooks im Auslieferungszustand einen deutlichen Blaustich und damit eine zu kühle, aber von vielen Käufern bevorzugte Farbwiedergabe auf. Wer der Norm näher kommen möchte, kann das im Kasten verlinkte Farbprofil installieren.

An so etwas wie ambitionierte Bildbearbeitung ist aber schon allein wegen der selbst für TN-Verhältnisse kümmerlichen Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraums von nur 38 % (sRGB: 59 %) nicht zu denken. Nahezu erschreckend finden wir, dass die IPS-Kollegen von Acer und Dell sich nicht einmal hier absetzen können — schwach!
Wie das obere Bild zeigt, hilft die matte Oberfläche auch nicht mehr, wenn man es darauf anlegt und das Display direkt auf die Sonne richtet. Wenn man sich wie auf dem unteren Bild viel Mühe mit der Positionierung gibt, kann man unter identischen Lichtbedingungen aber trotz der eingeschränkten Helligkeit noch besser mit dem Lenovo arbeiten als mit helleren, dafür aber spiegelnden Bildschirmen.

Zumindest bei der Blickwinkelstabilität sind die IPS Screens der beiden Konkurrenten im Test dann doch massiv überlegen. Das Lenovo Z51-70 bietet dem an einer vertretbaren Darstellungsqualität interessierten Nutzer vor dem Bildschirm wenig Bewegungsspielraum. Schon bei mittleren Verschiebungen der Einblickwinkel treten die bei TN üblichen Beeinträchtigungen zutage. Höherwertigere TN-Panels neueren Datums zeigen zumindest bei nur horizontal verschobenen Winkeln kaum noch verfälschte Farben und können Kontrast und Helligkeit besser halten. Dell Inspiron 15R Akku .

Dank verbesserter Mikroarchitektur und hochmodernem 14-nm-Fertigungsprozess konnte die Energieeffizienz der Broadwell Prozessoren gegenüber der Vorgängergeneration Haswell (22 nm) deutlich verbessert werden, während die Leistung wie üblich nur moderat gesteigert wurde. Im Testgerät arbeitet der sehr verbreitete Intel Core i5-5200U (2x 2,2-2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W), der auch wegen seiner etwas höheren Takte mindestens 5 bis 15 % schneller unterwegs ist als der ebenso beliebte Vorgänger i5-4200U (2x 1,6-2,6 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W). Aufgrund der niedrigen TDP eignet sich der 5200U auch für flache und kompakte Notebooks.

Die maximale Turbofrequenz bei Auslastung beider Kerne beläuft sich auf 2,5 GHz. Integriert ist wieder eine sparsame Intel HD Grafik 5500, die dank Enduro Technologie automatisch für weniger anspruchsvolle (2D-)Grafikberechnungen herangezogen wird. Beim 5200U handelt es sich um einen Allrounder, der auch mit fordernder Software und intensivem Multitasking nicht überfordert ist, aber dort schwächeln könnte, wo Programme deutlich von vier oder mehr physischen Kernen profitieren, was etwa bei einigen Spielen der Fall ist.

Da alle drei Notebooks im Test mit der gleichen CPU ausgestattet sind, brauchen wir für die Leistungsanalyse gar nicht in unsere Datenbank einzutauchen. Komplett erwartungsgemäß fällt die Multicore Performance aus, während die Leistung bei Belastung nur eines Kerns leicht hinter der der Konkurrenten zurückbleibt. Lässt man Cinebench R15 im Multicore-Modus in der Schleife laufen, werden die spezifizierten 2,5 GHz durchgehend gehalten. Zieht man dabei den Netzstecker, sacken die Takte kurz ab und pendeln sich nach einigen Sekunden wieder bei 2,5 GHz ein.
In Sachen System Performance kommt es nicht nur auf die CPU, sondern auch auf die Grafiklösung und vor allem auf den Massenspeicher an. Wie sehr, sieht man dem Diagramm unten deutlich an: Unser Lenovo Z51-70 überflügelt das ebenfalls mit einer schnellen SSD ausgestattete Acer Aspire V3 nur leicht, kann sich aber mit gewaltigem Vorsprung vom HDD-Modell Dell Inspiron 15-5558 absetzen, was nur zu einem kleinen Teil auf das Konto der schnelleren Grafikkarte des Testgerätes zurückzuführen ist. Im Gesamtvergleich liegt die Leistung auf hohem Niveau, ohne an die von Notebooks mit i7-Quadcore und SSD heranzukommen.

Subjektiv können wir die Messwerte bestätigen: Programm- und Betriebssystemstarts erfolgen rasant, das durchaus anspruchsvolle Adobe Lightroom ließ sich flüssig bedienen und diverse gleichzeitig geöffnete Chrome-Tabs brachten den Kandidaten auch nicht ins Schleudern. Wenn das Arbeiten trotzdem keinen Spaß macht, liegt das zumindest nicht am Tempo des Z51-70.
Die neue Samsung MZYLN256HCHP mit 256 GB, bei der es sich eigentlich um eine PM871 handelt, gehört laut AS SSD und Datenbank bei einzelnen SSDs zwar vom Gesamt-Score her nicht zur absoluten Spitzengruppe, kann sich aber durchaus sehen lassen. Insbesondere die Datenrate von 507 MB/s beim sequenziellen Lesen wird nur von wenigen anderen Modellen und natürlich RAID-0-Systemen deutlich übertroffen. Auch die 4K-Leserate geht mehr als Ordnung. Werden kleine Blöcke mit mehreren Threads einzeln eingelesen (4K-64 Read), wie es etwa typisch für Betriebssystem-Starts ist, werden sehr gute, wenn auch nicht herausragende 379 MB/s erreicht. Zumindest in dieser Disziplin und beim Schreibtempo kann die SSD im Acer Aspire nicht mithalten.

Sogar ein noch höheres Tempo attestiert der nicht explizit auf SSDs spezialisierte CrystalDiskMark 3.0 dem Laufwerk. Knapp wird hier allenfalls der Speicherplatz. Viele Benchmarks zu mobilen Festplatten sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.
Leider geizt AMD etwas mit Informationen zur Mitte 2015 vorgestellten Radeon R9 M375, die vorliegend mit 2 GB mit DDR3-RAM (1.800 MHz) ausgestattet ist und mit 1.015 MHz taktet. Grundsätzlich verträgt der Chip auch GDDR5-RAM, was im Hinblick auf den 128 Bit schmalen Speicherbus für einen massiv erhöhten Durchsatz sorgen sollte. Bisher ist so ein Modell aber noch nicht untergekommen. Featureseitig gibt es an der Karte der (oberen) Mittelklasse nichts zu bemängeln, denn Eyfinity für die Nutzung von bis zu sechs Bildschirmen (schnittstellenabhängig!) ist ebenso an Bord wie die speziellen GCN-Features wie Mantle und das kommende DirectX 12. Dell Vostro 1720 Akku .

Für die automatische Umschaltung zwischen HD 5500 und R9 M375 zeichnet sich AMDs Enduro Technologie verantwortlich, die sich aber nach wie vor eine Scheibe vom Nvidia Pendant Optimus abschneiden kann, denn bei wirklich vielen der zahlreichen getesteten Games musste man die Zuordnung manuell vornehmen. Hauptkonkurrent der R9 M375 (DDR3) dürfte die in vielen Benchmarks wie dem 3DMark (2013) vergleichbar schnelle Nvidia GeForce 940M sein, auch wenn das in unserem Acer Aspire V3-574G-59MA verbaute Exemplar im 3DMark 11 nicht mit der Radeon mithalten konnte. Deklassiert wird die 920M im Dell Inspiron 15-5558: Im Akkubetrieb sank der Score des 3DMark 11 um 38 % auf 1.245 Punkte ab. Das Z51-70 mit der Radeon R9 M360 haben wir in die beiden folgenden Diagramme mit aufgenommen.
In mittleren Einstellungen bei 1.366 x 768 Pixeln bewältigt die R9 375M auch die meisten aktuellen und grafisch anspruchsvollen Games wie Battlefield Hardline von 2014 flüssig, wobei kompetitive Gamer sich dort mit durchschnittlich 44 fps kaum zufrieden geben werden. Überhaupt ist die Spielbarkeit in mittleren Presets oft auf Kante genäht (Evolve), sodass zu niedrige Minimal-Frame-Raten den Spielgenuss stören könnten. Genügsamere, aber trotzdem schicke Titel wie Bioshock Infinite und Tomb Raider von 2013 vertragen sogar hohe Einstellungen, solange man bei der 1.366er-Auflösung bleibt.
Im Idle-Betrieb und beim Surfen steht der Lüfter auch in der Voreinstellung "Höchstleistung". Legt man mittels Prime95 Last an, dreht er innerhalb weniger Sekunden auf eine Stufe hoch, die man aus einer Entfernung von mehr als einem Meter Abstand gut aus den Umgebungsgeräusche heraushören kann. Mit mehr als einem deutlichen, aber sanften und von lästigen Nebengeräuschen freien Rauschen bekommt man es aber selbst dann nicht zu tun, wenn man zusätzlich noch den GPU-Stresstest FurMark anwirft.

Ohne Last sind die Konkurrenten im Test kaum lauter, beim Spielen machen sich die bis zu 16 % höheren dB-Werte hingegen in einer subjektiv erheblich höheren Lautstärke bemerkbar. 
Am wärmsten wurde das Testgerät unten im Bereich des Luftauslasses und erreichte dort 46 °C. Auf dem Schoß fühlt sich das aber noch nicht unangenehm an, was für unser Acer mit seinen maximal 63 °C ganz sicher nicht gilt. Häufigen Kontakt hat man mit der Handballenablage, die in keinem Lastzustand über unkritische, aber schon mollige 35 °C hinauskam.

Nach rund 20 Minuten realitätsferner Tortur mit Prime95 und FurMark gleichzeitig können wir sagen, dass unter maximaler Last konstant 2,1 GHz Prozessortakt gehalten werden können und somit wegen Unterschreitung des Basistaktes von 2,2 GHz leichtes Throttling vorliegt. Unproblematisch sind die dabei gemessenen Kerntemperaturen von maximal 83 °C. Erinnert man sich noch an die gute Turbo-Ausnutzung in der Cinebench Schleife, kann man Lenovo bescheinigen, die Thermik gut im Griff zu haben.
Nachdem der Tester das Lenovo Z51-70 an eine PA angeschlossen hatte, um über seinen Deezer Account eine Party zu beschallen, hat es keine 20 Sekunden gedauert, bis die ersten Beschwerden über den Sound eingingen. Neben Lautstärkeschwankungen und Verzerrungen war zu hören, dass bestimmte Frequenzbereiche nicht mit der richtigen Lautstärke wiedergegeben wurden und somit ein stark verzerrter und eventuell sogar schwankender Frequenzgang vorliegt. Ok, dachte sich der Tester, da stimmt wohl was mit dem Audioausgang (0,5 von 3 möglichen Punkten) nicht.

Bei der Wiedergabe über die eingebauten Lautsprecher hellte sich das Bild etwas auf, denn insgesamt hätten wir uns mit dem für Notebook-Verhältnisse dynamischen, differenzierten, halbwegs natürlichen und sogar ansatzweise räumlichen Sound trotz hörbarer Kompression, fehlendem (echten) Bass sowie Betonung von Mitten und Höhen durchaus anfreunden können. Aber auch hier wurden wir wieder mit Lautstärkeschwankungen und einigen Titeln konfrontiert, die einfach nicht richtig und sehr merkwürdig klangen. Die Bewertung ist uns nicht leicht gefallen, zumal der Fehler ja auf unser Gerät beschränkt sein könnten, aber letztendlich müssen wir das beurteilen, was vor uns auf dem Tisch steht. Sound-Verdikt: Nahezu unbrauchbar aufgrund eines eventuellen Defekts, 1,5 von 5 möglichen Punkten. Daran ändert auch nichts, dass die Probleme etwa bei der Wiedergabe von Filmen deutlich weniger aufgefallen sind.
Innerhalb des Test-Triumvirats erwies sich das Lenovo in den Idle-Lastzuständen als Sparkönig, unter Last kann diesen Titel das Dell mit der langsamsten Grafikkarte der drei für sich verbuchen. Zieht man alle in den letzten zwölf Monaten getesteten, 15,6 Zoll großen Multimedia Notebooks mit dem i5-5200U zum Vergleich heran, setzt sich das Testgerät bei geringer Beanspruchung wieder auf Platz eins, ist bei mittlerer Last (Load avg) aber das durstigste und zieht im negativen Sinne sogar am Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H mit der erheblich schnelleren Nvidia GeForce GTX 850M vorbei.
Lange Laufzeiten kann man im Hinblick auf den Li-Ion-Akku mit nur 32 Wh Kapazität eigentlich nicht erwarten. Unser Acer V3 kommt auf immer noch schmale 37 Wh, das Dell Inspiron auf 40 Wh, was man beim Vergleich im Auge behalten sollte. Schaut man sich die Akkubalken unten an, scheinen sich diese Verhältnisse in den Last-Laufzeiten wiederzufinden. Im wichtigeren weil praxisnahen WLAN-Test, den wir bei auf etwa 150 cd/m reduzierter Helligkeit im Energiesparmodus anhand eines Surf-Scriptes durchführen, schafft das Testgerät sehr ordentliche 289 Minuten, muss sich aber ebenso wie das Acer dem sparsameren und mit dem größeren Akku ausgestatteten Dell geschlagen geben.
Tja, wo sind sie bloß, die von Lenovo versprochenen IPS-Panels? Unserem Testgerät hätte eines jedenfalls gut zu Gesicht gestanden. So bleibt es leider beim immerhin matten TN-Mittelmaß mit stark eingeschränkten Blickwinkeln und sehr ausbaufähiger Farbdarstellung. Wenn wir schon am Meckern sind, dürfen natürlich auch die recht minderwertig wirkende Tastatur und die ungenügenden Wartungsmöglichkeiten nicht unerwähnt bleiben. Über die kleinen Verarbeitungsmängel beim insgesamt gelungenen Gehäuse kann man hinwegsehen, insbesondere bei einem Multimedia Notebook jedoch nicht über das offenbar fehlerhafte Soundsystem, dessen Beurteilung dem Tester zugegebenermaßen sehr schwer gefallen ist.

Auf der Habenseite stehen hingegen alle technischen Aspekte sowie die einwandfrei flüssige Bedienung, die durch die Kombination der potenten CPU mit einer schnellen SSD ermöglicht wird. Dell Vostro 1710 Akku .

Voll überzeugen konnte das Touchpad. Erfreulich für das zurzeit nicht gerade erfolgsverwöhnte AMD: Die neue Radeon R9 M375 als stärkste in der vielfältigen Z51 Familie verfügbare Grafikkarte kann in jeder Hinsicht prima mit vergleichbaren Karten wie der GeForce 940M von Nvidia mithalten. Vom Kauf einer der Varianten mit schwächerer Grafik raten wir allerdings ab, weil man so in die Office-Klasse abrutscht, für die das Keyboard einfach nicht gut genug ist.

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30/09/2015

Laptop Akku Lenovo ThinkPad X201

Lenovo wirft mit dem Ideapad 305-15 ein neues Office Notebook im 15,6-Zoll-Format auf den Markt. Der Rechner zeigt eine solide Rechenleistung und bringt eine ordentliche Ausstattung mit. Deutliche Schwächen bietet er hinsichtlich der Akkulaufzeiten und der Tastatur.
Praktisch alle Notebook-Hersteller setzen - gerade im Niedrigpreissegment - die gleichen Gehäuse in verschiedenen Notebook-Serien ein. Beim Lenovo Ideapad 305-15 ist dies beispielsweise der Fall. Hier kommt das gleiche Gehäuse zum Einsatz wie beim kürzlich von uns getesteten Lenovo B50-80. Das Ideapad 305-15 stellt ein einfaches Office Notebook dar, das mit einer AMD APU ausgestattet ist. Die Bezeichnung Ideapad 305 kann potentielle Käufer in die Irre führen, denn man vermutet hier ein 13,3-Zoll-Notebook. So hat schließlich auch bei früheren Notebook-Reihen von Lenovo die Zahl in der Serienbezeichnung einen Hinweis auf die Displaygröße gegeben - siehe beispielsweise Ideapad S300 oder Lenovo M30. Beim Ideapad 305-15 verrät erst die Zahl nach dem Bindestrich die Displaygröße. Bei unserem aktuellen Testgerät handelt es sich somit um ein 15,6-Zoll-Modell.

Zu den Konkurrenten des Ideapad zählen alle 15,6-Zoll-Notebooks des Niedrigpreissegments. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire ES1-521, das Fujitsu Lifebook A514, das Acer Aspire ES1-512, das HP 350, das HP 355, das HP 255, das Dell Vostro 3558 zu nennen.

Da das Ideapad 305-15 baugleich mit dem Lenovo B50-80 ist, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Lenovo B50-80 entnommen werden.
Das Ideapad 305-15 ist baugleich mit dem Lenovo B50-80. Unterschiede finden sich in der Farbgebung. So sind die Deckelrückseite und die Oberseite der Baseunit des Ideapad in einem Blauton gehalten. Zudem sind beide Bauteile mit glatten Oberflächen versehen. 
Lenovo hat das Ideapad mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Sowohl Helligkeit (253,8 cd/m²) als auch Kontrast (573:1) gehen - gemessen am Preisniveau - absolut in Ordnung.
Im Auslieferungszustand liegt die DeltaE-2000-Abweichung des Bildschirms bei 9,05 - ein normaler Wert im Niedrigpreissegment. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Das Display zeigt zudem einen Blaustich. Akku Toshiba PA3729U-1BRS .
Das Ideapad ist mit einem TN-Panel bestückt. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Der Rechner kann durchaus im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen.
Das Ideapad 305-15 gehört zu den einfachen Office Notebooks im 15,6-Zoll-Format. Der Rechner eignet sich zur Nutzung von Office- und Internetanwendungen sowie zur Wiedergabe von Videos. Unser Testgerät ist für etwa 450 Euro zu haben. Lenovo hält noch viele andere Ausstattungsvarianten bereit - sowohl mit AMD- als auch mit Intel Innereien. Letztere tragen die Bezeichnung Ideapad 300-15.

Das Ideapad ist mit einer AMD A6-6310 (Beema) APU bestückt. Der CPU-Teil der APU besteht aus einem Vierkernprozessor, der mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,8 GHz arbeitet. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf bis zu 2,4 GHz gesteigert werden. Die von uns durchgeführten CPU-Tests werden im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen bearbeitet. Single-Thread-Anwendungen durchläuft der Prozessor mit 2 bis 2,4 GHz; Multi-Thread-Anwendungen werden mit 1,6 bis 1,8 GHz absolviert. Damit bleibt der Rechner bei Multi-Thread-Anwendungen hinter den Resultaten seines direkten Konkurrenten - dem Aspire E5-521 zurück. Letzteres ist mit der gleichen APU bestückt und arbeitet mit einer etwas höheren Multi-Thread-Geschwindigkeit. Insgesamt liegt die Multi-Thread-Leistung der hier verbauten CPU etwas unterhalb denjenigen eines Intel Core i3-4010U Prozessors. Auf Seiten der Single-Thread-Leistung fällt der Abstand viel größer aus.
Ärger hat uns das System nicht gemacht. Alles läuft rund und flüssig. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit der verbauten APU. Mit den Ergebnissen eines Core-i3-Notebooks kann das Ideapad aufgrund des schwächeren Prozessors nicht mithalten. Eine Steigerung der Systemleistung kann durch den Einbau einer Solid State Disk erreicht werden. Der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls bringt hingegen keine Steigerung, da der verbaute Speicher-Controller nur den Single-Channel-Modus unterstützt.
Als Datenspeicher dient eine Festplatte von Seagate. Diese bietet eine Kapazität von 500 MB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Transferraten der Platte bewegen sich auf einem normalen Niveau für 5.400er-Festplatten.
Der GPU-Teil der verbauten APU trägt die Bezeichnung Radeon R4 (Beema). Dieser Grafikkern unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 800 MHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für diese GPU. Die Möglichkeit der Leistungssteigerung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls ist hier nicht gegeben. Der Speichercontroller unterstützt nur den Single-Channel-Modus, nicht den Dual-Channel-Modus. Leistungsmäßig liegt AMDs GPU zwischen Intels HD Graphics 4200 und HD Graphics 4400 Grafikkernen.
Das Ideapad stellt primär ein Office-Gerät dar. Computerspiele sind nicht wirklich sein Metier. Lediglich Spiele, die keine allzu extravaganten Hardware-Anforderungen haben, erreichen teilweise flüssige Frameraten - bei niedriger Auflösung und geringen Qualitätseinstellungen. Hier seien beispielsweise die Spiele Dirt Rally und Sims 4 und Counter-Strike: Global Offensive genannt. Akku HP ProBook 4530s .
Zu den Krachmachern zählt das Ideapad nicht - im Leerlauf arbeitet der Lüfter mit niedrigen Geschwindigkeiten. Er ist dann kaum zu hören. Auch unter Last fällt die Lärmentwicklung moderat aus. Während des Stresstests steigt der Schalldruckpegel auf bis zu 40,8 dB - der Wert geht in Ordnung.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Ideapad im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet die CPU mit konstanten 1,4 GHz. Der Grafikkern geht mit 650 bis 800 MHz zu Werke. Im Akkubetrieb sinken die Werte auf 1,2 GHz (CPU) bzw. 300 bis 400 MHz (GPU). Von einer Erwärmung kann beim Ideapad nicht wirklich gesprochen werden. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an allen Messpunkten deutlich unterhalb von 40 Grad Celsius.
Im Leerlauf steigt die Leistungsaufnahme des Rechners auf bis zu 7,4 Watt - ein guter Wert. Auch unter Last hält sich der Bedarf in Grenzen. Während des Stresstests messen wir Werte bis zu 24,5 Watt. Der Wert würde höher ausfallen, wenn die CPU nicht so stark gedrosselt werden würde. Am Netzteil liegt es nicht. Dessen Nennleistung beträgt 45 Watt.
Im praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Ideapad erreicht eine Laufzeit von 3:58 h - ein schlechter Wert. Von einem Notebook dieser Leistungsklasse erwarten wir heutzutage durchaus einen Wert um 5 Stunden herum. Dass es besser geht, zeigt der Konkurrent Aspire E5-521 (7:07 h). Hier macht sich der größere Akku des Acer Rechners (56 Wh vs. 41 Wh) bezahlt.
Lenovo bietet mit dem Ideapad 305-15ABM ein einfaches Office Notebook, das sich zur Nutzung von Office- und Internetanwendungen sowie als Videoabspielstation eignet. Der Rechner arbeitet meistens leise und erwärmt sich kaum. Der Bildschirm des Geräts wird keine Preise gewinnen, liefert gemessen am Preisniveau aber sehr ordentliche Werte. Ein Lob gebührt Lenovo für die Wartungsklappe. Letztere treffen wir heutzutage immer seltener an. Kritik muss sich Lenovo aber auch gefallen lassen: So bietet die Firma nur eine einjährige Garantie. Darüber hinaus fallen die Akkulaufzeiten nicht sonderlich gut aus. Auch ist nicht nachvollziehbar, was Lenovo sich bei der wabbeligen Tastatur gedacht hat.

Damit fällt ein Einsatz als mobile Schreib- und Surfmaschine flach. Gerade in diesem Bereich könnten preiswerte Office Notebooks eigentlich glänzen. Akku Lenovo ThinkPad X201 .

Wir haben vor einigen Monaten mit dem Aspire E5-521 ein mit der gleichen APU ausgestattetes Konkurrenzmodell getestet. Der Acer Rechner kann mit deutlich längeren Akkulaufzeiten, einer besseren Tastatur und einer zweijährigen Garantie aufwarten. Zudem ist es aktuell etwa 70 bis 80 Euro günstiger zu haben als das Ideapad. Allerdings muss beim Aspire auf eine Wartungsklappe verzichtet und ein deutlich schlechterer Bildschirm in Kauf genommen werden.

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