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24/10/2015

Laptop Akkus Acer Aspire 5742ZG

Das ThinkPad 10 2nd Gen ist Lenovos zweiter Versuch, sich in der Mittelklasse der Business Tablets zu etablieren. Neben den schon in der vorherigen Version gelungenen Eigenschaften zeigen sich weiterhin große Probleme hinsichtlich der Leistung.
Lenovos Tablets im 10-Zoll-Format gehen in die zweite Runde. Hierbei betitelt der Hersteller die neue Reihe als ein Tablet mit vollwertiger PC-Funktionalität. Um dieses hoch angesetzte Ziel zu bewältigen, arbeiten alle Varianten mit Windows 10 und verfügen über ein ordentlich bestücktes Datenblatt. Der genaue Blick auf die technischen Daten verrät aber den Unterschied zur herkömmlichen Notebook-Bestückung: Im Inneren arbeitet ein Intel Prozessor der Atom Reihe und wird von einem 4 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Weiterhin stehen 128 GB eines eMMC-Speichers zur Verfügung. In unserer Ausstattung verlangt der Hersteller einen Preis von 700 Euro. Vor etwas mehr als einem Jahr hielten wir das Vorgängermodell in unseren Händen. Damals befanden sich ein halb so großer 64-GB-eMMC-Speicher und ein Intel-Atom-Prozessor der älteren Bay-Trail-Reihe im 10-Zoll-Tablet. Lenovo monopolisiert nicht in der Kategorie der Windows Tablets mit Stifteingabe. Im Gegenteil: Produkte wie das Surface 3 und Surface 3 Pro konnten in unseren Tests gnadenlos überzeugen. Auch HP stellt mit seinem ElitePad 1000 G2 ein gelungenes Gerät her. Unsere Tests werden klären, ob vorangegangene Probleme behoben wurden, und sich das ThinkPad 10 2nd Gen innerhalb seiner Klasse beweisen und integrieren konnte. 
Lenovos Farb- und Materialwahl beruht noch auf alten IBM Zeiten. Das Testgerät wird mit einem graphite-black-farbenden Gehäuse ummantelt. Das Tablet liegt durch sein angenehmes Gewicht von knapp 600 g gut in der Hand. Alle Bauteile sind sauber miteinander verbunden und weisen keinerlei Mängel in der Verarbeitung auf. Die beiden Ecken an der unteren Seite werden zwecks Docking-Station nicht so stark abgerundet wie die oberen beiden, die rundlich designt wurden. Der umliegende Rahmen des Displays ist rund 2 cm breit. Weitaus schmaler ist beispielsweise ein Microsoft Surface Pro 3, das je nach Kante zwischen 15-17 mm liegt. In Sachen Bauhöhe hat die neue Version des Lenovo Tablets abgespeckt. Wir messen eine Höhe von knapp 9 mm, aber ein um 20 g gestiegenes Gewicht von 595 g. Insgesamt macht das Gehäuse des ThinkPads einen gelungenen und soliden Eindruck. Für Wartungsarbeiten werden allerdings keine bautechnischen Hilfen bereitgestellt.
Neben dem eher als Grundausstattung zu bezeichnenden Schnittstellenumfang kann eine Docking-Station zur Porterweiterung angeschlossen werden. Alle Schnittstellen befinden sich auf der rechten Seite und stören sich bei angeschlossener Peripherie so lange nicht, bis die Verbindungsstücke zu breit sind. Für den ThinkPad Pen ist eine spezielle Halterung vorgesehen, die anbei liegt und am USB-Port angeschlossen werden kann. Leider ist dadurch die gleichzeitige Nutzung von Halterung und Port für etwaige Peripherie nicht möglich.
Abgesehen vom HDMI-Ausgang und dem USB-3.0-Port gelingen alle Kommunikationsaktionen mit dem Lenovo ThinkPad 10 drahtlos. Hierzu dient einerseits ein Broadcom BCM43567 WLAN-Modul. Dieses kommuniziert via PCIe 2.0 x1 und erlaubt eine Brutto-Durchsatzrate von 867 Mbps. Weiterhin steht ein NFC-Chip auf der Rückseite bereit. Auf Lenovos US-Webseite besteht die Option zu einem LTE-Modul (50 U$). Ob es diese Erweiterung in Deutschland geben und wie teuer diese sein wird, ist zur Zeit nicht bekannt. In einem vom Autor spezifizierten Szenario soll eine Durchsatzrate des WLAN-Moduls ermittelt werden. Über einen Speedport W 724 V Router ist eine Netzwerkfestplatte angeschlossen. Mehrfach wird eine 5 GB große Datei kopiert. Hierbei müssen ca. 5 m Luftlinie und ein Stockwerk überwunden werden. Das ThinkPad 10 erreicht hierbei rund 29,3 MB/s. Ein Apple iMac 21,5 (Mid 2014) erzielt in diesem Test rund 33 MB/s.

Neben der vorderen 1,2-MP-Webcam verwendet Lenovo eine 5-MP-Rückkamera auf der Rückseite. Die hintere Kamera verfügt zusätzlich über einen LED-Blitz und Auto-Fokus. Hier speckt der Hersteller in der Auflösung ab. In der ersten Generation wurden die Fotos mit der Rückkamera noch mit 8 MP geschossen. Die Verschlusszeit beider Geräte ist recht kurz. Sobald sich die Lichtverhältnisse minimal verschlechtern, können Fotos nur mit starkem Bildrauschen geschossen werden.

Zwar protzt das Tablet aus dem Hause Lenovo nicht mit seinen Sicherheitsstandards, dennoch verwendet der Hersteller einen Fingerprintsensor auf der Rückseite.

Außer einigen Broschüren und der Klickvorrichtung für den beigelegten Stift wird kein Zubehör bereit gestellt. Dennoch sei angemerkt, dass einige Hersteller wie Microsoft bei dem Surface 3 keinen Stift inkludieren. Auf der Internetpräsenz von Lenovo findet sich ein hochwertigerer Lenovo Pen Pro (40 U$), ein Quickshot Cover (45 U$) und eine Docking-Station (130 U$). Die Docking-Lösung liefert zusätzlich drei USB-Schnittstellen, eine Ethernetverbindung, einen Audio-Combo-Anschluss und einen HDMI-Ausgang. Akku Acer Aspire 5742Z .

Das Testgerät ist wie die meisten anderen Tablets nicht für die Öffnung durch den Endbenutzer bestimmt. Reparaturarbeiten sollten nur durch autorisierte Geschäftsstellen im Rahmen der Garantiebedingungen durchgeführt werden.

Die Herstellergarantie beläuft sich auf 12 Monate nach dem Kauf. Eine Garantieerweiterung steht zumindest nicht bei den Konfigurationen bereit. Auch bei den von Lenovo empfohlenen Produkten finden wir keine für das Testgerät zugeschnittenen Garantien. Dennoch können Standardgarantien auf Anfrage beim Hersteller erworben werden.
Wie für ein Tablet üblich erfolgt die Zeige- und Tasteneingabe mittels eines kapazitiven Displays. Die Eingaben funktionieren meist tadellos und werden stets erkannt. Leider macht sich an dieser Stelle bereits der schwache Atom Prozessor bemerkbar. Schon kleinere Anwendungen sorgen dafür, dass Eingaben verzögern oder ins Stocken geraten. Im normalen Betrieb überwiegen glücklicherweise die flüssigen Abläufe. Als weiteres Eingabemedium dient der beigelegte ThinkPad Pen. Der druckempfindliche Stift liegt gut in der Hand und eignet sich problemlos für Schreibarbeiten. Im Vergleich zu einem Surface Pro 3 wirkt die Spitze des ThinkPad Pens schwammiger und weniger präzise. Als Option bietet Lenovo den oben genannten ThinkPad Pen Pro an.

Neben der Windows üblichen Touch-Tastatur können weitere Eingabegeräte mittels Bluetooth oder USB angeschlossen werden. Es bleibt abzuwarten, ob der Hersteller auch eine Tastatur für den Docking Port präsentiert. Produktbilder sind schon auf der US-Seite verfügbar. 
Der Hersteller spendiert unserem 10 Zoll großen Testgerät ein mit 1.920 x 1.200 Pixel auflösendes IPS-Panel. Das spiegelnde Display verfügt über eine ordentliche mittlere Helligkeit von 337 cd/m² und eine erfreuliche Ausleuchtung von 94 %. Noch heller sind Vergleichsgeräte wie das Surface 3 (380 cd/m²) und das Dell Venue 11 (398 cd/m²). Das Konstrastverhältnis des ThinkPad Tablets liegt bei 802:1. Das 11-Zoll-Tablet aus dem Hause Dell punktet hier ebenfalls mit erstaunlichen 1.121:1. Leichtes Screenbleeding ist an der unteren und rechten Seite wahrzunehmen. 
Der Schwarzwert von 0,43 cd/m² reicht aus, um einen relativ satten Schwarzton zu erzeugen. Im Vergleich zu der Gesamtheit der Convertibles dieser Größe liegt das ThinkPad im besseren Mittelfeld. Das HP ElitePad erzeugt beispielsweise eine deutlich bessere Schwarzwiedergabe (0,32 cd/m²). Insgesamt wirkt die Farbwiedergabe ordentlich. Bei den Graustufen ist ein leichter Grünstich erkennbar. Nach einer Kalibrierung verschwindet dieser jedoch gänzlich. In der CalMAN Analyse wollen wir die Abweichung der Farben und Graustufen feststellen. Vor der Kalibrierung liegt die DeltaE-Abweichung der Farben bei 5,86 und der Graustufen bei 5,63. Diese Werte sind bei einem IPS-Panel eher als mittelmäßig anzusehen. In Folge der Kalibrierung sinkt die Abweichung im ColorChecker leicht auf 3,75 unter der Grayscale auf 1,01. Die meisten der genannten Kontrahenten bewegen sich unterhalb dieser Werte. Besonders das Surface 3 sticht hier mit erstaunlich guten Abweichungen hervor. Die Farbraumabdeckung liegt im AdobeRGB-Raum bei 45,7 % und im sRGB-Raum bei 70,1 %.
Für den permanenten Außeneinsatz ist das spiegelnde Display nicht prädestiniert. Bei Outdoor-Ausflügen sollte der User sich auf schattige Plätze beschränken, um das ThinkPad problemlos nutzen zu können. Selbst das helle Display kann die störenden Lichtquellen nicht kompensieren.
Lenovo verwendet in unserem Test-Convertible ein blickwinkelstabiles IPS-Panel. Dies ermöglicht einen beinahe uneingeschränkten Betrachtungswinkel. Selbst liegend können Texte noch problemlos erkannt werden.
Das Herz des Tablets bildet ein Intel Atom x7 Z8700. Dieser entstammt der Cherry-Trail-Architektur und soll mit seinen vier Kernen genügend Leistung hervorrufen. Als SoC (System-on-a-Chip) wird der Grafikchip mit eingebaut. Zur Unterstützung dient ein 4GB großer, im Dual-Channel arbeitender Arbeitsspeicher. Das Einsatzszenario beschränkt sich auf Alltagsanwendungen wie das Surfen im Internet und einfache Office-Arbeiten. Kraftreserven sind allein schon auf Grund der anspruchsvollen Auflösung nicht vorhanden. Der LatencyMon zeigt schon nach einiger Zeit einige Defizite bei der Handhabung von Real-Time-Audio auf.
Das Einsatzgebiet des verwendeten Atom Prozessors ist überwiegend der Tablet- bzw. Convertible-Bereich. Die vier Kerne rechnen hierbei mit einer Taktrate von 1,6-2,4 GHz. Für den mobilen Einsatz ist besonders die extrem geringe Leistungsaufnahme von Vorteil (2 Watt SDP - höchstwahrscheinlich unter 4 W TDP). Der Intel Atom x7 Z8700 gilt als direkter Nachfolger des Atom Z3795, wobei der Leistungszuwachs eher als gering anzusehen ist. Im Cinebench R15 und R11.5 erkennen wir eine äußerst defizitäre Leistung der verwendeten CPU-Einheit. Besonders deutlich wird der Vergleich zu Mircosofts Surface 3. Obwohl beide Kandidaten den gleichen Prozessor verwenden, schneidet unser Testkandidat im Multi-Core-Test des Cinebenchs R11.5 bis zu 60 % schlechter ab. Während des Tests arbeitet die Recheneinheit anfangs mit 2,4 GHz und fällt bis zur Mitte der Testlaufzeit kontinuierlich ab, bis nur noch mit 430 MHz getestet wird. In der letzten Hälfte des Tests rafft sich die CPU-Frequenz auf und verharrt beinahe auf einer Frequenz von 1 GHz. Das Surface 3 konnte in unserem Test einen höheren Takt von bis zu 2,3 GHz aufweisen. Die Konsequenz: Im Cinebench R11.5 schneidet das ThinkPad 50 % schlechter ab als Vorgängermodelle mit einem Intel Atom Z3735D. Der Ursprung könnten unterdimensionierte Heatpipes oder Firmware-/BIOS-Probleme sein. Microsoft hat im Surface 3 gezeigt, dass eine bessere und nicht leistungseinschränkende Lösung existiert. Akku Acer Aspire 5738ZG .

Die ausgewählten Tests schneiden nahezu äquivalent im mobilen Akkueinsatz ab. Um weitere Vergleiche und Details zu den eingesetzten Prozessoren zu erhalten, sei an unseren Technik-Bereich verwiesen.
Solange sich der Betrieb auf eine einzige Anwendung beschränkt, ist die Arbeitsgeschwindigkeit zufriedenstellend. Schreibarbeiten mit dem beigelegten Stift gelingen flüssig und ohne weitere Probleme. Sobald der Mehrprogrammbetrieb erfolgt oder das System schon einige Zeit im Betrieb ist, müssen wir immer mehr mit Verzögerungen und stockenden Bewegungen kämpfen. Dieses subjektive Empfinden bestätigt uns der System-Benchmark PCMark. Das ähnlich ausgerüstete Surface 3 erzielt im PCMark 7 beinahe 70 % mehr Leistung. Besonders das mit Intel Core M-Prozessor versehende Dell lässt alle anderen Kontrahenten im Schatten stehen. Interessant hingegen ist, dass unser Testkandidat trotz der vorhin festgestellten Taktprobleme einen besseren Score als das HP ElitePad 1000 im Creative-Bereich des PCMark 8 erzielt.
Der Speicherbedarf wird seitens Lenovo durch eine SanDisk SEM128GB gedeckt. Der eMMC-Speicher verfügt über eine Kapazität von 128 GB und besitzt laut CrystalDiskMark eine magere sequentielle Schreibgeschwindigkeit von 26 MB/s. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei rund 90 MB/s. Auffällig ist hierbei, dass die kleinere 64-GB-Version (SanDisk SEM64G) deutlich schneller als der hier verbaute Speicher ist. Andere Benchmarks wie HD Tune oder ASSD konnten leider nicht ausgeführt wurden, da sie zum Absturz führten. Um schnellere Transferraten zu erhalten, muss schon auf die SSD-Fraktion zurückgegriffen werden. Beispielsweise verbaut Dell im Venue 11 Pro ein M.2-SSD-Speicher, der immens bessere Werte liefert. Weitere Details zu den verschiedenen Festplattentypen können unserem gesonderten Artikel entnommen werden.
Die integrierte Intel HD Graphics (Cherry Trail) ist für die grafische Darstellung in unserem Testgerät zuständig. Als Nachfolger der Bay-Trail-Version soll sie gegenüber ihrem Vorgänger eine beinahe doppelt so hohe Leistung hervorbringen. Obwohl der Kerntakt mit bis zu 600 MHz etwas geringer als der Turbo-Boost der Bay-Trail-Einheit ist, besitzt die Prozessor-Grafikkarte nun 16 Pipelines anstelle von lediglich vier. Im 3DMark 11 wird dieser Vorteil deutlich. Von einer Verdopplung der Leistung ist zumindest bei dem ThinkPad 10 nicht die Rede. Das Surface 3 verfügt ebenfalls über die gleiche iGPU und schneidet 50 % besser als unser Convertible ab. Hier können wir den Leistungszuwachs um weit über 100 % bestätigen. Während des Akkubetriebes erreicht das Testgerät mit 386 Punkten eine ähnliche Punktzahl wie im Netzbetrieb, weshalb im mobilen Einsatz ohne Leistungseinbußen gearbeitet wird. Um weitere Benchmarks und Vergleiche zu anderen Convertibles und Grafikeinheiten zu ziehen, ist ein Blick in unsere Benchmark-Tabelle empfehlenswert.
Für einen wahren Gaming-Genuss sind das kleine Display und die magere Leistung ein Dorn im Auge. Wer sich allerdings der Spielewelt nicht entziehen möchte, sollte die Auswahl auf ältere Klassiker beschränken. Mit die einzig verbleibende Möglichkeit ist dank dem verfügbaren H.265-Codecs das Streamen von neueren Spielen. 
Das Lenovo ThinkPad 10 verfügt über eine lüfterlose Kühlungsstrategie. Aus diesem Grund gibt das 10-Zoll-Convertible keinen Mucks von sich.
Da das Testgerät schon teilweise im Mehrprogramm-Betrieb überfordert ist, wärmt es sich spürbar auf. Unter Lastbedingungen werden Temperaturen von bis zu 55 °C erreicht. Dieser Hotspot liegt im rechten Bereich auf der Rückseite. Genau in diesem Segment umfasst der Nutzer eigentlich das Gerät mit seinen Händen. Solch hohe Werte werden zwar im Normalbetrieb nicht erreicht, dennoch können leistungsfordernde Anwendungen ähnlich hohe Werte provozieren.

In einem Stresstest wollen wir uns die Kerntemperaturen im Inneren anschauen. Zunächst führen wir diesen Auslastungszustand mittels Prime95 und FurMark durch. Schon nach kurzer Zeit muss die CPU thermal throtteln, da Temperaturen von 89 °C erreicht werden. Nach über einer Stunde Laufzeit rechnet der Prozessor nur noch mit 220 MHz. Obwohl die Taktfrequenzen auf ein Minimum gefallen ist, kann nach Beendigung der Stresstest-Programme zumindest im 3DMark11 die gleiche Punktzahl wie unter einem Kaltstart erzielt werden. Als zweite Lastsituation verwenden wir nur Prime95. Die CPU-only-Belastung erzeugt anfangs ein ähnliches Taktdiagramm. Die CPU-Frequenz fällt zunächst ab auf 480 MHz, schwankt jedoch dann zwischen 460 MHz und 1,1 GHz.
Die beiden Stereolautsprecher befinden sich auf der Rückseite in der linken und rechten Ecke. Die Soundwiedergabe ist recht höhenlastig. Sprachausgaben werden klar und verständlich wiedergegeben. Das Anwendungsgebiet der integrierten Lautsprecher sollte sich auf Systemsounds und kleine Youtube Sessions beschränken. Um einen bassreichen und ausgewogenen Klang zu erzeugen, sollten externe Geräte über USB oder den Klinkenanschluss genutzt werden.
Das schmale Windows Tablet wird ausschließlich mit sparsamen Komponenten versehen. Im Idle liegt die Leistungsaufnahme zwischen 2,4 W und 6 W. Das sind zwar bis zu 2 W mehr als Modelle der Bay-Trail-Architektur, aber noch 2 W weniger als das Microsoft Surface 3. Die Spitze des Stromverbrauchs ermitteln wir mit 14,7 W. Trotz der Mehrleistung des Surfaces ist es mit bis zu 12,3 W sparsamer. Nur das deutlich potentere Dell Venue 11 Pro verlangt noch knapp 4 W mehr. Ausgeschaltet liegt der Verbrauch genau dort, wo man ihn erwarten sollte: bei 0 W. Im Standby messen wir magere 0,2 W.
Lenovo spendiert dem 10-Zoll-Tablet einen Zwei-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 32 Wh. Das heißt, dass sich die Kapazität zum Vorgängermodell des ThinkPad um eine Wattstunde verringert hat. Laut Herstellerangabe soll unser Testgerät eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden erreichen. Da die Akkulaufzeit je nach Anwedungsszenario stark schwankt, betrachten wir einige Beispiele.

Zunächst wollen wir die maximal zu erreichende Akkulaufzeit ermitteln. Hierzu schalten wir alle Kommunikationsmodule aus und verdunkeln das Display auf ein Minimum. Der Reader's Test des BatteryEaters sorgt dafür, dass das Testgerät nach 14 h und 26 min den Batteriebetrieb beendet. Die erste Version dieser Tablet-Reihe erreichte rund 40 min weniger. Das HP ElitePad 1000 G2 verpasst mit 14 h und 6 min knapp die Dauer unseres Testgerätes.

Der relevanteste Test soll das Surfen im Internet unter einer mittleren Helligkeit von 150 cd/m² simulieren. In diesem Lauf schaltet sich das Testgerät nach 7 h und 20 min ab.

Zuletzt stellen wir noch die minimal zu erwartende Akkulaufzeit fest. Wir ziehen nochmal das Programm BatteryEater beiseite und starten bei maximaler Helligkeit den Classic Test. Der Test dauert beinahe 5 h, bis das Gerät in die Knie gezwungen wird. Keines der Vergleichsgeräte erreicht so gute Werte. Das Surface schaltet sogar schon nach etwas unter 3 Stunden ab.
Das ThinkPad 2nd Gen ist Lenovos zweiter Versuch, sich in den Windows-Tablet-Markt der mittleren Business-Klasse zu etablieren. Mit unserem Beispielmodell für 700 Euro erhalten wir ein recht ordentlich gefülltes Datenblatt, welches leider in einigen Punkten seine Versprechen nicht halten konnte. Zumindest bei der Verarbeitung und den optischen Feinheiten liefert der Hersteller ein sehr solides Produkt ab. Der eingesetzte Touchscreen erfüllt stets seine Aufgaben, und der inkludierte Stift kann auch für längere Texte genutzt werden. Auch die Displayeigenschaften sind ein gnadenlos gutes Mittelmaß. Ebenfalls im mobilen Betrieb zeigt sich das ThinkPad ausdauerfreundlich und kann sogar einen Arbeitstag überstehen. Als größten Problembereich hat sich das Thema der Leistung herausgestellt. Leistungsreserven sind kaum vorhanden, und schon ein Mehrprogrammbetrieb bereitet dem Lenovo ThinkPad 10 2nd Gen Probleme. Die Ursache scheint an der passiven Kühlungsstrategie zu liegen. Das kleine Tablet wärmt sich hauptsächlich in einem einzelnen lokalen Segment auf.

Der vorhandene Leistungsdefizit bleibt in Lenovos neuer Tablet-Reihe ein Dorn im Auge. Es bleibt abzuwarten, ob Lenovo dieses Hindernis in der nächsten Version überwinden kann. Als Schreibknecht für die Uni oder als zweiter Begleiter neben einem Notebook ist das Testgerät zu empfehlen. Als Notebook-Ersatz reicht es noch nicht aus. Akku Acer Aspire 5742ZG .

Es ist sicherlich empfehlenswert, einen Blick auf die genannten Kontrahenten zu werfen. Besonders das im Preis äquivalente Microsoft Surface 3 konnte in vielerlei Punkten bessere Ergebnisse erzielen.

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19/10/2015

günstige Dell Latitude E6410 Akku

Für nicht einmal 500 Euro verspricht HP mit dem Pavilion 15 ein hervorragend ausgestattetes Multimedia-Notebook, welches unter anderem mit einem FullHD-Display und reichlich Speicher protzt. Erst bei genauerer Betrachtung offenbart der 15-Zöller seine Schwachstellen.
Nachdem wir vor einigen Wochen mit dem HP Pavilion 17 bereits ein erstes Notebook auf Basis von AMDs neuer Carrizo-Plattform vorgestellt haben, wollen wir uns heute dem kleineren Schwestermodell im 15,6-Zoll-Format widmen. Für einen Kampfpreis von gerade einmal 500 Euro bekommt der Käufer des Pavilion 15 unter anderem die Quad-Core-APU A10-8700P, 8 GB RAM sowie eine dedizierte Radeon-R7-M360-Grafikkarte (im Crossfire-Verbund mit Prozessorgrafik: Radeon R8 M365DX) geboten. Auch darüber hinaus lässt sich der Hersteller nicht lumpen und fährt mit einer 1.000 GB großen SSHD, WLAN im ac-Standard und einem FullHD-Display Hardware auf, die man sonst erst in sehr viel höheren Preisklassen antrifft.

Konkurrierende Multimedia-Notebooks wie das Acer Aspire E5-571G sind bei vergleichbarer Konfiguration in der Regel mindestens 100 Euro teurer oder lassen bei ähnlichem Preis viele der genannten Ausstattungsmerkmale vermissen. Ein attraktiver Preis allein reicht aber natürlich nicht aus – finden wir heraus, wie sich HPs Alternative im Vergleich mit der überwiegend Intel-basierten Konkurrenz im Praxiseinsatz schlägt.
Unser Testkandidat basiert auf dem exakt gleichen Gehäuse wie das erst kürzlich getestete Intel-Pendant Pavilion 15-ab022ng. Gemessen an seiner Preisklasse macht das Notebook dabei einiges her und imitiert mit seiner silbernen, Richtung Rückseite in dunkleres Anthrazit übergehenden Farbgebung ein hochwertiges Aluminium-Chassis. Obwohl sich dahinter in Wahrheit dann doch nur einfacher Kunststoff verbirgt, fällt unser Qualitätsurteil überwiegend positiv aus: Insbesondere die Basiseinheit erweist sich als ausgesprochen stabil und zeigt selbst bei starker, punktueller Belastung kaum sicht- oder hörbare Verformungen. Dies beeindruckt umso mehr, als dass das Gehäuse mit nur 2,2 Kilogramm Gewicht und 2,5 Zentimetern Baudicke relativ schlank daherkommt.

Der Deckel fällt demgegenüber ein wenig ab und könnte für unseren Geschmack noch die ein oder andere zusätzliche Verstrebung vertragen. Drückt man mit der Hand leicht gegen den unteren Rahmen oder das HP-Logo auf der Rückseite, biegt sich das Display um mehrere Millimeter durch und zeigt temporäre Bildveränderungen. Aufgrund der straffen Scharniere lässt sich das Gerät übrigens nur mit beiden Händen aufklappen, dafür schwingt der Deckel auch bei heftigen Erschütterungen nicht übermäßig mit.

Abgesehen von einigen nicht ganz perfekten Spaltmaßen zwischen den beiden Gehäuseschalen punktet das Pavilion mit ordentlicher Verarbeitungsqualität und muss den Vergleich mit ähnlich teuren Kontrahenten keineswegs scheuen – mehr kann man für knapp 500 Euro wahrlich nicht erwarten.
Von den drei USB-Ports beherrschen leider nur zwei den modernen USB-3.0-Standard, was in der Praxis aber keine größere Einschränkung darstellen sollte. Schon ärgerlicher ist da der antiquierte Fast-Ethernet-Port (100 Mbit/s), der sich im Zeitalter von Terabyte-Festplatten kaum mehr zum schnellen Dateiaustausch eignet. Externe Displays kann das Pavilion 15 ausschließlich über HDMI 1.4a ansteuern, sodass 4K-Displays auf eine Bildrate von 30 Hz beschränkt bleiben (FullHD: 60 Hz).

Die Anordnung der einzelnen Anschlüsse erscheint bis auf wenige Details (schlecht erreichbarer SD-Kartenleser, HDMI-Buchse zu nah an der Vorderseite) recht durchdacht und ergonomisch. Durch den auf der linken Seite platzierten DVD-Brenner kommt das Layout dabei eher Rechtshändern entgegen.
Das beim Ethernet-Adapter eingesparte Geld wurde von HP in das WLAN-Modul reinvestiert: Als eines von nur wenigen Geräten in diesem Preissegment beherrscht das Pavilion 15 alle wichtigen Funkstandards im 2,4- und 5-GHz-Band (802.11a/b/g/n/ac + Bluetooth 4.0). Zwar bleibt Intels Dual-Band Wireless-AC 3160 auf Single-Stream-Übertragungen beschränkt (1x1, max. 433 Mbit/s), doch kann sich die von uns unter Optimalbedingungen ermittelte Nettogeschwindigkeit von rund 30 MB/s dennoch sehen lassen. Auch Reichweite und Verbindungsstabilität hinterließen in Kombination mit einem Router vom Typ TP-Link Archer C7 einen guten Eindruck.
Wie so oft beschränkt sich das mitgelieferte Zubehör auf ein passendes Netzteil sowie eine kurz gehaltene Anleitung, wohingegen zusätzliche Beigaben wie Treiber-DVDs gänzlich fehlen. Wirklich problematisch ist das allerdings nicht, da dass von uns aufgespielte Windows 10 Pro – ab Werk wurde nur FreeDOS vorinstalliert – nahezu sämtliche Komponenten anstandslos erkennt. Fehlende Treiber und BIOS-Updates können auf der Herstellerwebseite heruntergeladen werden.
Eine Wartungsklappe sucht der Käufer beim Pavilion 15 vergeblich, stattdessen muss man zum Öffnen des Gerätes zunächst sämtliche Schrauben an der Unterseite (davon einige versteckt unter Standfüßen und Abdeckungen) lösen. Anschließend lassen sich die beiden Gehäusehälften mittels Scheckkarte vorsichtig auseinanderhebeln, was wir jedoch nur versierten Anwendern empfehlen würden. Die möglichen Aufrüstoptionen im Inneren umfassen unter anderem den Tausch von WLAN-Modul und 2,5-Zoll-Festplatte, zudem ist einer von zwei Speicherslots noch unbelegt. Dell Latitude E6410 Akku .
Im Kaufpreis enthalten ist eine einjährige Herstellergarantie, die mittels sogenannter Care Packs aufpreispflichtig verlängert werden kann. Ein Upgrade auf insgesamt 3 Jahre Abhol- und Lieferservice (U4819E) schlägt dabei mit rund 100 Euro zu Buche.
Das Pavilion 15 teilt sich die Eingabegeräte mit seinem 17-zölligen Schwestermodell, auf dessen Testbericht wir an dieser Stelle nochmals verweisen wollen. Durch das etwas kleinere Gehäuse fällt die seitliche Einfassung des Chiclet-Keyboards in diesem Fall ein wenig schmaler aus, was jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Stabilität nach sich zieht. Selbst bei energischem Tippen biegt sich das Chassis kaum durch, sodass sich trotz des relativ weichen und kurzhubigen Anschlags ein wohldefiniertes Schreibgefühl einstellt. Ebenfalls positiv hervorheben wollen wir das bis an den äußersten Rand saubere Auslöseverhalten sämtlicher Tasten sowie die niedrige (wenngleich teilweise etwas klappernde) Geräuschentwicklung.
Leider kann das von Synaptics stammende Touchpad die insgesamte gelungene Vorstellung der Tastatur nur eingeschränkt bestätigen. Zwar punktet das 11,0 x 6,5 Zentimeter große Pad mit guten Gleiteigenschaften, hoher Präzision und sanft ansprechenden Multi-Touch-Gesten, doch erweisen sich dafür die in die Eingabefläche integrierten Maustasten als Totalausfall: Schwergängig, laut und ohne klar definierten Druckpunkt erschweren sie ein produktives Arbeiten und lassen schnell den Wunsch nach einer externen Maus aufkommen.
Hell, kontraststark und blickwinkelstabil – das FullHD-Display des Pavilion 17 überraschte in unserem Test mit weit überdurchschnittlichen Qualitäten. Ob die ebenfalls mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflösende Anzeige des 15-Zoll-Modells da mithalten kann? Leider nein: Abseits der ordentlichen Pixeldichte von 141 ppi enttäuscht das verbaute TN-Panel in nahezu allen Belangen. Zwar kommt das LED-Backlight ohne potentiell flimmernde PWM-Regelung aus und sorgt für eine sehr gleichmäßige Bildausleuchtung, doch bleibt die maximale Helligkeit auf magere 200 cd/m² begrenzt. Für Innenräume mag das in den meisten Fällen ausreichen, in hellen Büros oder in der Nähe von Fenstern wünscht man sich aber oftmals höhere Leuchtdichte-Reserven.
Auch in puncto Farbwiedergabe erfüllt das Display nur den absoluten Mindeststandard: 42,4 Prozent AdobeRGB- sowie 66,8 Prozent sRGB-Abdeckung sind selbst für Hobby-Fotografen unzureichend, ebenso die hohen Delta-E-Abweichungen von jeweils rund 9,0 für Farben und Graustufen. Gleichwohl wollen wir betonen, dass vergleichbar teure Kontrahenten diesbezüglich nicht besser abschneiden – Notebooks mit hochwertigem IPS-Panel starten je nach Ausstattung selten unter etwa 700 Euro. Immerhin verbessert eine nachträgliche Kalibrierung die Darstellung sichtbar und beseitigt insbesondere den ausgeprägten Blaustich.
Trotz entspiegelter Displayoberfläche lässt sich das Pavilion 15 nur mit Einschränkungen im Freien verwenden. Gegen direktes Sonnenlicht hat die schwachbrüstige Hintergrundbeleuchtung erwartungsgemäß keine Chance und zwingt den Anwender, einen möglichst schattigen Arbeitsplatz aufzusuchen. Besser schlagen sich hier das Asus F555LJ und Dell Vostro 3558; beide erreichen rund 250 cd/m², bieten dafür allerdings nur die grobe WXGA-Auflösung (1.366 x 768 Pixel).
Bei schräger Betrachtung zeigt unser Kandidat die typischen Schwächen eines preiswerten TN-Panels: Bewegt man den Kopf nur wenige Zentimeter nach oben oder unten, quittiert das Display dies mit einer starken Kontrastabnahme sowie Farbverfälschungen. Seitlich treten derartige Bildveränderungen erst bei deutlich größeren Blickwinkeln und weit weniger drastisch auf.
Der AMD A10-8700P repräsentiert den zweitschnellsten Ableger der im Juni vorgestellten Carrizo-Serie. Je nach Auslastung, Temperatur und TDP-Einstellung (konfigurierbar zwischen 12 und 35 Watt) takten die vier Kerne mit 1,8 bis 3,2 GHz und damit etwas langsamer als beim Topmodell FX-8800P (2,1 bis 3,4 GHz). Viele weitere Details, Benchmarks und Verbrauchsmessungen zum A10-8700P sowie Carrizo im Allgemeinen haben wir in einem eigenen Spezialartikel zusammengetragen.

Neben der im Prozessor integrierten Radeon R6 (384 Shader @ 720 MHz) verfügt das Pavilion noch über eine dedizierte Radeon R7 M360 (384 Shader @ 1.125 MHz, 2 GB DDR3 @ 900 MHz, 64-Bit-Interface). Im Gegensatz zu Intel-basierten Systemen arbeiten beide GPUs nicht nur im Entweder-Oder-Betrieb, sondern können auch zu einem Crossfire-Verbund zusammengeschaltet und gemeinsam für die Bildberechnung herangezogen werden. Die so entstehende Dual-GPU-Lösung wird von AMD als Radeon R8 M365DX bezeichnet.

Gerade bei integrierten Grafikchips hat der Hauptspeicher entscheidenden Einfluss auf die resultierende Performance – nur schneller Dual-Channel-RAM kann den Bandbreitenbedarf moderner GPUs mehr oder weniger befriedigen. Dieser Grundsatz scheint allerdings noch nicht bei jedem Hersteller angekommen zu sein, wurde das uns vorliegende Testgerät seitens HP doch lediglich mit einem 8-GB-Modul versehen. Dank Ersatzspeicher von AMD können wir die nachfolgenden Benchmarks dennoch mit der optimalen Bestückung von 2x 4 GB DDR3L-1600 vornehmen. Ob man als Käufer des Pavilion 15/17 ein Gerät mit Single- oder Dual-Channel-Anbindung erwischt, dürfte wohl der Zufall entscheiden.
Obwohl AMD für Carrizo einen frei konfigurierbaren TDP-Rahmen von 12 bis 35 Watt definiert, deckeln die meisten Notebookhersteller die Leistungsaufnahme auf etwa 15 Watt. Der Grund dafür: Viele Geräte werden alternativ auch mit Prozessoren von Intel angeboten, die im Falle der ULV-Chips ebenfalls eine TDP von 15 Watt aufweisen. Netzteil, Kühlsystem und andere Komponenten können so direkt vom jeweiligen Schwestermodell mit abweichender CPU-Plattform übernommen werden.

Limitiert durch diese Verbrauchsgrenze reizt das Pavilion 15 den potentiellen Taktspielraum des A10-8700P nur teilweise aus. Statt der maximal möglichen 3,2 GHz beobachten wir in Single-Thread-Anwendungen lediglich rund 2,9 GHz, bei voller Auslastung aller vier Kerne sind es sogar nur noch 2,3 GHz (Akku- und Netzbetrieb). Im Optimalfall kommt die Carrizo-APU damit knapp an einen Core i3 der Broadwell-Generation heran, kann in schlecht parallelisierter Software aber auch einmal 20 bis 25 Prozent zurückfallen.
Für eine SSD hat das begrenzte Budget in diesem Fall leider nicht gereicht; mit einer 1.000 GB großen SSHD von Seagate hat HP jedoch einen gelungenen Kompromiss zwischen Kosten, Speicherkapazität und Geschwindigkeit gefunden. Dank 8 GB zusätzlichem Flashspeicher, in dem – vollautomatisch und für den Anwender intransparent – häufig benutzte Dateien zwischengespeichert werden, starten Windows und kleinere Programme (z.B. der Browser) kaum langsamer als mit einer vollwertigen SSD.

Übliche Benchmarks wie HD Tune spiegeln diesen Vorteil, der sich auch erst nach einer gewissen Nutzungszeit einstellt, nur sehr ungenügend wieder. Beim sequetiellen Lesen bescheinigt das Tool dem Laufwerk eine durchschnittliche Transferrate von 89,7 MB/s sowie eine Zugriffszeit von 18,7 Millisekunden – ähnliche Werte erreichen auch andere Festplatten mit 5.400 U/min ohne schnellen Flashspeicher-Cache.
Im synthetischen PCMark überrascht das Pavilion 15 mit erstaunlich guten Performance-Werten, die zum Teil sogar über denen der Intel-Konkurrenz mit Core-i5-CPU liegen. Dafür gibt es gleich zwei Gründe: Zum einen profitiert unser Proband in diesem recht Datenträger-lastigen Benchmark von seiner SSHD, zum anderen bietet AMDs GCN-Architektur eine vergleichsweise starke OpenCL-Leistung. Beides zusammen gleicht den in puncto CPU-Rohleistung bestehenden Rückstand aus – je nach Software, versteht sich. Dell Latitude D820 Akku .

Auch im Alltag erweist sich der 15-Zöller als durchaus flottes Arbeitsgerät und liegt subjektiv auf Augenhöhe mit ähnlich teuren Core-i3-Systemen. In anspruchsvolleren Anwendungen sowie bei starkem Multitasking geht dem System dann allerdings doch irgendwann die Puste aus; schade, dass bislang kein Hersteller ein Carrizo-Notebook mit höherer TDP-Einstellung (und damit auch höheren Boost-Taktraten bei voller CPU-Auslastung) im Programm hat.
Regelmäßige Leser unserer Tests wissen, dass wir AMDs Dual-Graphics-Technik in der Vergangenheit nicht gerade mit Lob überschüttet haben: Die Probleme und Nachteile eines asynchronen Crossfire-Verbundes waren zumeist einfach deutlich größer als die resultierenden Leistungsgewinne. Dies scheint sich jedoch langsam zu ändern: Unter Windows 10 und mit aktuellen Grafiktreibern sprintet die Radeon R8 M365DX, bestehend aus der Prozessor-GPU Radeon R6 sowie einer dedizierten Radeon R7 M360, der Mittelklasse-Konkurrenz von Nvidia geradezu davon – zumindest in den Benchmarks der 3DMark-Serie. Rund 30 Prozent Vorsprung auf eine GeForce 840M, die wiederum kaum langsamer als die aktuelle GeForce 940M rechnet, sind in Relation zur Preisklasse mehr als beachtlich.

Zu den Highlights der Carrizo-Plattform zählt zweifellos der integrierte HEVC-/H.265-Decoder, den wir in unserem Architekturbericht bereits ausführlich vorgestellt haben. Unter Windows 10 sollte sich dieser eigentlich nativ und ohne Dritthersteller-Software ansprechen lassen – in unseren Tests jedoch blieb das Bild bei sämtlichen Videos schwarz. Offenbar liegt hier noch ein Treiber-Problem vor; mittels Media Player Classic gelang uns die Wiedergabe schließlich doch noch, allerdings nur bei sehr hoher CPU-Last.
In realen Spielen kann der Dual-Graphics-Verbund die starken 3DMark-Ergebnisse nur bedingt bestätigen. Zwar zeigen immerhin 6 von 10 getestete Games Zuwächse im Vergleich zur integrierten Radeon R6, mit Ausnahme von Tomb Raider fallen diese aber wesentlich geringer als in der Futuremark-Software aus. In den anderen vier Titeln stagniert die Framerate oder geht sogar leicht zurück. Darüber hinaus scheint die GPU-Zusammenschaltung die Prozessorlast zu erhöhen, da viele Spiele in sehr niedrigen Einstellungen tendenziell eher langsamer laufen.
Zwar schaltet sich der Lüfter selbst im Leerlauf nie vollständig ab, doch liegt dessen Drehzahl bei geringer Last auf einem äußerst niedrigen Niveau. Zusammen mit dem leisen Rauschen der mechanischen Festplatte ergibt sich so ein Lärmpegel von unter 31 dB(A), den wir als kaum hörbar und keinesfalls störend klassifizieren würden.

Aufwändige 3D-Anwendungen fordern das Kühlsystem deutlich stärker und treiben die Lautstärke auf 40 bis 44 dB(A). Auch wenn der Lüfter recht gleichmäßig und nicht übermäßig hochfrequent agiert, schneidet das Pavilion 15 damit etwas schlechter als die direkten Kontrahenten Asus F555LJ (38 - 42 dB(A)) und Acer Aspire E5-571G (34 - 38 dB(A)) ab.
Nicht nur im Leerlauf, sondern auch unter Volllast erwärmt sich das Notebook nur sehr moderat und überschreitet an keiner Stelle die 40-Grad-Marke. Weite Teile des Gerätes bleiben sogar noch deutlich kühler, sodass der Anwender stets ohne Beeinträchtigungen arbeiten kann. Bei einfachen Aufgaben wie Browsing lässt sich das Pavilion auch bedenkenlos auf den Oberschenkeln betreiben.

Die Kerntemperatur der APU konnte leider keines der von uns getesteten Programme auslesen; da jedoch die dedizierte Radeon R7 M360 (die an der gleichen Heatpipe wie der Prozessor hängt) selbst im Stresstest nur unbedenkliche 74 °C vermeldet, sollten diesbezüglich keine Probleme zu erwarten sein. Dass der A10-8700P dennoch gelegentlich auf etwa 1,6 GHz throttelt, hängt mit dem Erreichen der vom Hersteller definierten TDP-Grenze zusammen. Auch die Radeon-GPU wird leicht eingebremst und fällt von 1.125 auf 1.034 MHz ab.
Mit hochwertigen HiFi-Produkten hat sich der dänische Hersteller Bang & Olufsen ein beachtliches Renommee erarbeitet, von dem nun HPs Pavilion-Serie profitieren soll. In diesem Fall verspricht der Name allerdings mehr, als die integrierten Stereolautsprecher letztlich halten können: Klare Höhen und eine akzeptable Maximallautstärke stehen nahezu vollständig fehlenden Bässen gegenüber, weshalb wir den Sound insgesamt lediglich als mittelmäßig titulieren würden. Spiele, Filme und Musik bereiten mit externen Boxen oder Kopfhörern, anschließbar per HDMI oder 3,5-Millimeter-Klinke, jedenfalls weit mehr Freude.
Interessanterweise benötigt das Pavilion 15 im Leerlauf mit 6,9 bis 12,1 Watt nicht nur weit mehr Leistung als das Intel-basierte Schwestermodell (4,8 - 8,3 Watt), sondern liegt – trotz nahezu identischer Ausstattung – auch über dem kürzlich getesteten Pavilion 17 (4,1 bis 11 Watt). Womöglich arbeiten einige Energiespar-Features unter Windows 10 noch nicht ordnungsgemäß; prinzipiell wären auf Basis der Carrizo-Plattform definitiv niedrigere Verbräuche möglich.

Bei kombinierter CPU- und GPU-Last reizt unser Kandidat die Reserven seines 65-Watt-Netzteiles praktisch vollständig aus. In Relation zum durchschnittlichen Performance-Gewinn bleibt erneut festzustellen, dass Dual-Graphics die Energieeffizienz nicht gerade verbessert: Mit schnellerem Speicher und etwas höherer TDP-Einstellung dürfte die APU in vielen 3D-Spielen kaum langsamer (oftmals vermutlich sogar schneller), dafür aber sehr viel sparsamer als der vorliegende Crossfire-Verbund rechnen.
Der soeben ermittelten Leistungsaufnahme steht ein relativ schmächtiger 41-Wh-Akku gegenüber, was die erreichbaren Laufzeiten stark limitiert. Nicht einmal vier Stunden hält das Pavilion 15 abseits der Steckdose durch – bei minimaler Bildhelligkeit, deaktivierten Funkmodulen und ruhendem Windows-Desktop, wohlgemerkt. In der Praxis muss der Anwender sogar bereits nach zwei bis zweieinhalb Stunden eine Ladepause einlegen, wenn bei angepasster Leuchtdichte (rund 150 cd/m²) per WLAN im Internet gesurft oder ein lokales HD-Video abgespielt wird. Wir wollen aber erneut darauf hinweisen, dass dieses schlechte Abschneiden höchstwahrscheinlich auf einige nicht richtig funktionierende Energiespar-Features zurückzuführen ist.
Gewisse Abstriche und Kompromisse lassen sich bei einem Notebook der 500-Euro-Klasse natürlich nicht vermeiden – und dennoch hat es HP geschafft, zu diesem vergleichsweise günstigen Preis ein solides Produkt auf die Beine zu stellen: Im Alltagsbetrieb überzeugt das Pavilion 15 unter anderem mit seinem ordentlich verarbeiteten Gehäuse, einer gut abgestimmten Tastatur sowie der niedrigen Geräusch- und Temperaturentwicklung. Vor allem sticht jedoch die umfangreiche Ausstattung hervor: Reichlich Speicher, ein Display mit FullHD-Auflösung, WLAN im 802.11ac-Standard – derartige Features sind selbst bei teureren Geräten keineswegs selbstverständlich. Die CPU-Performance des A10-8700P ordnet sich erwartungsgemäß knapp auf dem Level eines aktuellen Core i3 ein, während die Grafikleistung des Crossfire-Verbundes je nach Spiel irgendwo zwischen einer GeForce 820M und GeForce 940M liegt.

Einen eher durchwachsenen Eindruck hinterließ zum einen das Touchpad mit seinen schwergängigen und schwammigen Tasten, zum anderen enttäuschten uns die extrem kurzen Akkulaufzeiten. Wer sein Notebook vorrangig auf dem heimischen Schreibtisch betreibt, sollte damit aber klar kommen; zudem fällt hier die relativ geringe Maximalhelligkeit der Anzeige weniger stark ins Gewicht. Den langsamen Fast-Ethernet-Anschluss hätte sich HP in unseren Augen auch sparen können, oder aber gleich einen nur marginal teureren Gbit-LAN-Adapter verbauen sollen. Dell Inspiron 6400 Akku .

Unterm Strich hat sich das Pavilion durch sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis dennoch eine Kaufempfehlung verdient, falls man denn mit den genannten Schwächen leben kann.

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13/10/2015

Laptop Akku HP Compaq 6735b

Toshiba hat seine Tecra-A50-Produktlinie mit der dünneren und eleganteren A50-C-Serie aktualisiert. Gegenüber entsprechender Geräte von Dell, HP oder Lenovo kann das Toshiba Tecra A50-C leider nicht gleichziehen.
Das Tecra A50-C des Jahres 2015 wurde Ende Juli mit dem Versprechen, grundlegende Business-Merkmale zu einem günstigen Preis zu liefern, angekündigt. Hochwertigere ThinkPad-, Portégé- und EliteBook Modelle kosten schnell mehr als 1.000 US-Dollar, während das Tecra A50-C schon ab 729 US-Dollar erhältlich ist.

Unser Testmodell ist mit einer Core i5 ULV-CPU, 8 GB RAM und einer 500-GB-HDD die schwächste verfügbare Konfiguration. Das Tecra A50-A von 2013 gehörte nicht zu den schnellsten Rechnern seiner Zeit und zudem war in unserem Test ein Fiepen gut hörbar. Mal sehen, wie sich das Tecra A50 von 2015 schlägt und ob es evtl. auch mit teuren 15,6-Zoll-Business-Notebooks mithalten kann.
Anders als viele Notebooks dieser Tage ist das Tecra A50-C von Anfang an wiedererkennbar. Die unverkennbar gerillten Oberflächen des Tecra A50 von 2013 kehren zurück. Dieses Mal sind die Rillen jedoch kleiner und glatter und spiegeln ähnlich wie gebürstetes Aluminium, ohne übermäßig zu glänzen. Die Textur selbst ist in einer Richtung glatt und rauer in der dazu rechtwinkeligen Richtung. Die einzigartige Kombination des Tecra aus glänzend und matt sorgt für einen interessanten Eindruck.

In puncto Qualität hält die Basiseinheit - obwohl das Chassis vollständig aus Kunststoff ist - Verwindungs- und Druckkräften ziemlich gut stand. Schließlich wird damit geworben, dass es Hitze, Erschütterungen und Vibrationen aushält. Druck gegen die Tastatur und die Handballenablagen führt nur zu einer minimalen Verformung. Der schwächste Teil ist die Oberfläche direkt oberhalb des entfernbaren Laufwerks, doch das ist bei den meisten anderen Notebooks mit optischen Laufwerken ebenso üblich. Der Bildschirm weist wegen seines dicken Rahmens und seiner Kanten eine überdurchschnittliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwindungen auf. Leider kann der Bildschirmdeckel sehr leicht eingedrückt werden und wirkt, als ob er zu einem preisgünstigen Consumer Notebook gehöre. Bei Druck im zentralen Bereich hört man sogar ein leises Knarren. Zuletzt sind die grauen Scharniere bis zum maximalen Öffnungswinkel von zirka 160 Grad stark genug, um ein Wippen des Bildschirms beim Tippen zu verhindern. Allerdings tritt immer noch ein anfängliches Nachwippen beim Öffnen des Notebooks auf.

Das neue Tecra will keine Design Awards gewinnen und ist etwa gleich groß wie andere 15-Zoll-Business-Notebooks einschließlich dem ThinkPad T550 und dem TravelMate P255. Mit 2,1 kg wiegt es zudem ungefähr gleich viel wie das TravelMate. Das ThinkPad ist jedoch schwerer, da es mehr Features und eine in Sachen Stabilität überlegene Konstruktion liefert.
Die verfügbaren Schnittstellen umfassen einen üblichen SD-Kartenleser, USB-Ports und den für Konferenzen und Klassenzimmer immer noch relevanten VGA-Ausgang. Obwohl unser Testgerät nicht damit ausgestattet ist, ist ein Smart-Card-Leser eine mögliche optionale Konfiguration.

Rückseite und Front des Notebooks beherbergen keine Ports, daher wirken die linke und die rechte Kante ziemlich überfüllt. Zudem befinden sich alle Schnittstellen weit vorne, wo Kabel tendenziell stören. Umgekehrt gesehen bedeutet dies, dass sie leicht erreichbar sind.
WLAN wird durch ein Intel Wireless-AC 3165 Modul mit M.2-1215-Formfaktor zur Verfügung gestellt. Das Modul mit integriertem Bluetooth 4.0 und WiDi unterstützt eine theoretische Übertragungsrate von bis zu 867 Mbps. Während unseres Tests beobachteten wir keine Verbindungs- oder Unterbrechungsprobleme.

Toshiba bietet für das Tecra A50-C keine WWAN- oder SIM-Optionen an. Wenn diese Merkmale für Sie wichtig sind, sollten Sie die Portégé Serie in Erwägung ziehen.

Wie der Smart-Card-Leser ist auch der Fingerabdruckleser bei diesem Tecra Modell optional. Intel TPM 1.2 sowie EasyGuard für HDD-Schutz bei versehentlichen Stürzen oder Stößen sind bei allen Konfigurationen standardmäßig dabei. Akku HP COMPAQ 6735s .

Die Tecra-A50-Serie inkludiert nun den gleichen Docking Port wie die hochwertigere Portégé Serie. Das bedeutet, dass diese Familien für höhere Vielseitigkeit das gleiche Zubehör teilen können. Toshiba bietet für seine Notebooks eigene Port-Replikatoren und Docking-Stationen an. 
Zum Motherboard gelangt man mit nur einem herkömmlichen Kreuzschlitzschraubendreher. Unser Kritikpunkt ist, dass man ein Übermaß an Schrauben (25!) entfernen muss, bevor die Bodenplatte entfernen kann.Den Platz für die optionale eigenständige Nvidia GPU kann man unterhalb der einzelnen Heatpipe sehen.

Die Garantie erstreckt sich über drei Jahre ab Kaufdatum. Das ist zwei Jahre mehr als bei den vielen Consumer Notebooks und ein Jahr länger als bei den meisten anderen Business Notebooks. Die Abdeckung des Akku beträgt dennoch nur ein Jahr. Das Toshiba SelectServ Programm ermöglicht es dem Besitzer, die Garantie mit mehr Optionen weiter zu verlängern.
Verglichen mit dem Tecra A50-A von 2013 bringt das A50-C eine Anzahl kleiner Änderungen im Layout seiner spritzwassergeschützten Chiclet-Tastatur. Die F-Tasten haben nun einen gleich großen Abstand, und die FN- und die Strg-Tasten sind kleiner, um Raum für eine längere Leertaste zu schaffen. Das sind definitiv Verbesserungen, durch welche die Tastatur für neue Anwender vertrauter wirken sollte. Leider hat Toshiba den AccuPoint, einen festen Bestandteil der meisten anderen Business Notebook, und sogar die Tastatur-Beleuchtung weggelassen.

Die Tasten selbst sind beim Tippen sehr leise, bieten einen kurzen Hubweg, sind aber wegen der flachen Oberfläche unter Umständen leicht zu verfehlen. Außerdem ist das Feedback eher schwach und könnte fester sein. Einer AccuType Tastatur zieht der Autor die Lenovo Lösung wegen ihres längeren Hubwegs und zufriedenstellenderen Feedbacks vor.

Das Entfernen des AccuPoints hat auch zu einem Re-Design des Touchpads geführt. Nun sind die eigenständigen Tasten vor dem Touchpad und die Kanten, die das Touchpad von den Handballenablagen trennen, deutlicher. Leider ist das Touchpad mit nur 9,2 x 5,2 mm etwas klein geraten. Toshiba hätte den toten Raum zwischen Leertaste und Touchpad definitiv für eine größere Oberfläche nutzen können.

In puncto Funktionalität konnten wir kein unübliches Verhalten bei der Verwendung beobachten. Multi-Touch-Funktionen wie Zwei-Finger-Zoom und Scrollen funktionieren ohne große Verzögerungen, doch die kleine verfügbare Fläche erschwert diese unnötig. Die Synaptics-V7.5-Software kann bis zu drei Finger gleichzeitig erkennen. Leider scheint es keine Option zum automatischen Abschalten des Touchpads während des Tippens zu geben.

Die Maustasten zeigen ein überraschend gutes Antwortverhalten und sind verglichen mit Tastatur und Touchpad sehr angenehm in der Verwendung. Der Hubweg ist kurz, doch das Feedback ist sehr fest und wird bei Betätigung von einem zufriedenstellenden Klicken begleitet.
Unser Testmodell ist mit einem Bildschirm mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel ausgestattet, obwohl Toshiba auch Konfigurationen bis zu 1080p anbietet. Jedenfalls ist der Bildschirm entspiegelt und unterstützt keine Touch-Eingaben. Eine Suche nach dem LP156WHB-TPB1 Panel-Namen zeigt, dass man ähnliche Panels auch im Satellite C55D und Fujitsu Lifebook A555 antrifft. Bei beiden war unserer Meinung nach die Bildschirmqualität jedoch sehr enttäuschend.

Leider kann man dasselbe auch für unser Tecra A50-C sagen. Während das Backlight Bleeding minimal ist, sind die Farben sehr ungenau, und der Text erscheint wegen der niedrigen nativen Auflösung körnig. Die Helligkeit ist mit knapp 200 cd/m² verglichen mit der Konkurrenz ebenfalls niedrig. Der Kontrast ist unterdurchschnittlich, was die schlechte Bildqualität nur noch deutlicher macht.
Die Farbabdeckung liegt bei zirka 38 bzw. 60 Prozent von AdobeRGB bzw. sRGB. Diese Werte sind für preisgünstige TN-Panels, die man in billigeren Notebooks antrifft, üblich. Das Tecra A50 wurde sicherlich nicht für professionelle Grafikarbeit gemacht. Akku HP COMPAQ nw8240 .

Weitere Farbanalysen mit einem X-Rite-Spektrophotometer zeigen sehr ungenaue Farben und Grauwerte. Die RGB-Balance weicht besonders stark ab, sodass Farben auf den ersten Blick unnatürlich und dürftig erscheinen. Eine Kalibrierung verbessert die Bildqualität stark. Farben werden mit höherer Sättigung wegen der unvollständigen sRGB-Abdeckung ungenauer. Dennoch empfehlen wir, wenn möglich, eine Kalibrierung.

Die Außenfähigkeiten sind im Allgemeinen schlecht. Der matte Bildschirm verringert definitiv Spiegelungen, doch das ist nicht genug, um das dunkle Hintergrundlicht und die beschränkten Blickwinkel des TN-Panels zu kompensieren. Beim Tecra A50 handelt es sich aus diesem Gründen eher um ein Notebook für Innenräume.

Die Blickwinkel sind schlechter als bei den immer verbreiteteren IPS-Panels. Für einen einzelnen Business User ist das nicht wichtig, doch es kann gleichzeitiges Betrachten des Bildschirms mit anderen erschweren.

Die Kernkonfiguration umfasst einen 2,2 GHz i5-5200U oder einen 2,4 GHz i7-5500U plus eine integrierte Intel HD 5500 oder eine eigenständige GeForce 930M GPU. Unser Testmodel bietet die schwächere Konfiguration mit i5-5200U Dual-Core-Prozessor und integrierter Grafik. Die CPU kann laut HWiNFO auf bis zu 2,7 GHz hochtakten und taktet im Idle-Betrieb im Stromsparmodus mit 800 MHz. Laut GPU-Z arbeitet die GPU immer mit ihrem Basistakt von 900 MHz, sogar wenn sie im Stromsparmodus Idle läuft.

Der Hauptspeicher kann mit den beiden SODIMM-Slots auf bis zu 16 GB erweitert werden. Unser Testmodell nutzt ein 8-GB-Modul von Samsung im Single-Channel-Modus.

Der LatencyMon zeigt selbst dann, wenn sich das System im Flugmodus befindet, wiederkehrende Spitzen. Das liegt wahrscheinlich an der vorinstallierten McAfee Schutzsoftware, Toshiba Service Station oder dem Toshiba Eco Utility, welche alle drei ab dem Hochfahren im Hintergrund laufen.

Obwohl es sich um einen Broadwell Kern handelt, schneidet die ULV i5-5200U sehr ähnlich wie der ULV-Haswell-Kern ab, den er ersetzt. Beispielsweise zeigt CineBench R15 nur einen Leistungsgewinn von wenigen Prozent verglichen mit dem i5-4300U und i5-4200U. Die Single-Thread-Leistung kann auf unserem Tecra A50 noch langsamer sein, da die auslaufende Generation von Core-i5- und Core-i7-CPUs über höhere Turbo-Boost-Taktraten verfügt. Die Ergebnisse sind wenig überraschend, da die Vorteile von Broadwell vor allem in geringerer Abwärme und leistungsstärkerer GPU liegen.

PCMark 7 reiht unser Tecra A50-C neben älteren Notebooks wie dem HP Folio 13 und Fujitsu Lifebook UH572 ein. Das liegt teilweise an der primären HDD, denn moderne Business-Notebooks sind typischerweise mit einer primären SSD ausgestattet. Unser Fujitsu Lifebook A555 ist beispielsweise mit der gleichen i5-5200U CPU und integrierten HD 5500 GPU ausgestattet, erreicht aber 4.147 Punkte in PCMark 7, während unser Toshiba nur 2.956 Punkte schafft.

Subjektiv braucht der Start von Anwendungen, Booten und Installationen merklich länger als bei Systemen mit SSD. Andererseits traten während unserer Tests keine Probleme auf. Das Aufpoppen der vorinstallierten McAfee Virusschutzsoftware kann natürlich lästig sein, wenn man sie in ihrem Settings-Menü nicht entsprechend konfiguriert.

Es steht ein einziger 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht zur Verfügung. Optionale sekundäre mSATA- oder M.2-Speicher werden nicht angeboten. Das optische Laufwerk könnte einfach gegen ein sekundäres 2,5-Zoll-Laufwerk ausgetauscht werden, obwohl dieses auf SATA-I-Geschwindigkeit beschränkt ist und einen optionalen Caddy benötigt.

Unser Testmodell ist mit einer 500 GB HGST Travelstar Z7K500 HDD ausgestattet. Laut HD Tune ist die durchschnittliche Transferrate knapp über 102 MB/s, was für ein 7200-U/min-Laufwerk gut ist. Das ist schneller als die 500 GB Toshiba MQ01ABD100 5400 RPM HDD in unserem Inspiron 15-5558, welches im gleichen Benchmark knapp über 83 MB/s erreichte. Wir empfehlen eine SSD-Konfiguration für schnellere Systemleistung und eine sekundäre HDD, falls Kapazität wichtig ist.Akku HP Compaq 6735b .

Die integrierte HD 5500 GPU in unserem Tecra ist laut der meisten 3DMark Benchmarks zirka 20 bis 30 Prozent schneller als die auslaufende HD 4400 und HD 4600. Der Leistungsgewinn ist in Cloud Gate kleiner, obwohl das Notebook immer noch fast konsistent die integrierten Radeon R5 und R6 Kaveri GPUs übertrifft. Die meisten modernen 3D Games sind außer mit minimalen Einstellungen vorwiegend unspielbar. Weniger fordernde Titel wie Starcraft II laufen mit der nativen 768p-Auflösung zufriedenstellend.

Das Tecra A50-C schneidet unter Last-Bedingungen generell gut ab. Speziell die GPU fällt nie unter 800 MHz im Netzbetrieb, obwohl die CPU letztendlich auf 1,6-1,7 GHz drosselt, wenn sie zirka eine Minute sowohl Prime95 als auch Furmark ausgesetzt ist. Das Throttling tritt auf, sobald die Kerntemperaturen den niedrigen 70-°C-Bereich erreichen.

Unigine-Heaven-Last ist für anspruchsvolle Alltagslast repräsentativer. Hier kann die CPU eine Taktrate von 2,6-2,7 GHz während der ersten Minuten beibehalten. Danach wird der Turbo-Boost weniger häufig genutzt wird. Die GPU-Leistung bleibt unbeeinflusst.

Turbo Boost wird im Akkubetrieb etwas weniger häufig genutzt, doch beim Gaming oder sonst wird dem User kaum ein Unterschied auffallen. Ein 3DMark-11-Lauf im Akkubetrieb liefert Physics- und Graphics-Ergebnisse von 1.056 bzw. 3.170 Punkten, verglichen mit 1.082 bzw. 3.300 Punkten im Netzbetrieb.

Das Kühlsystem besteht aus einem einzigen 40-mm-Lüfter und einer kurzen Heatpipe über CPU und optionaler GPU. Der Lüfter ist unabhängig von den Systemeinstellungen immer aktiv und somit auch in leisen Umgebungen hörbar. In seinem niedrigen 32-33-dB(A)-Bereich ist das Notebook nicht laut genug, um während Web-Surfen oder Textverarbeitung zu stören.

Möglicherweise interessanter ist, dass das Lüftergeräusch unter hoher Last mit knapp unter 33 db(A) immer noch sehr leise ist, was für ein Notebook eher ungewöhnlich ist. Wir loben Toshiba für ein Notebook Design mit sehr niedrigem Lüftergeräusch ohne starkem Throttling, um den Temperaturanstieg niedrig zu halten.

Allerdings können wir nicht garantieren, dass sich der Lüfter gleichverhält, wenn das System mit einer eigenständigen Nvidia GPU und der schnelleren Core-i7-CPU konfiguriert ist. Wahrscheinlich steigt das niedrige maximale Lüftergeräusch auf den typischeren 38-40-dB(A)-Bereich, um die erhöhte Abwärme zu kompensieren.

Im Idle-Betrieb sind die Oberflächentemperaturen ohne merkbare Hotspots niedrig. Die rechte Handballenablage ist um wenige Grad wärmer als die linke, da sich unmittelbar unterhalb die HDD befindet. Ansonsten ist unter diesen Bedingungen kein Quadrant außergewöhnlich wärmer als die anderen.

Bei länger andauernder, hoher Last erhöht sich die Temperatur an den am nächsten zum Lüfter und der Heatpipe gelegenen Oberflächen deutlich. Wegen des kleinen Kühlsystems ist der Temperaturanstieg jedoch merklich isoliert. Daher ist das Temperaturgefälle ziemlich steil. Infolgedessen wird das NumPad deutlich wärmer als die QWERTZ-Tasten. Unter Lastbedingungen bleibt das Tecra A50-C im Allgemeinen kühler als das Aspire V3-574G, wird jedoch wärmer als das 15-5558.

Die Qualität der integrierten Lautsprecher ist unterdurchschnittlich. Dem blechernen Klang fehlt es sogar für ein Notebook an Bass. Die maximale Lautstärke ist laut genug, um einen kleinen Konferenzraum auszufüllen, doch die Qualität verschlechtert sich bei höherer Lautstärke. Allerdings sollten die schwachen Lautsprecher kein Problem für die Zielgruppe sein. Schließlich handelt es sich nicht um ein Multimedia Notebook.
Verglichen mit anderen 15-Zoll-Notebooks sind die Akkulaufzeiten des Tecra A50 mit knapp unter 5 Stunden bei konstanter WLAN-Nutzung durchschnittlich. Bei unserem Standard-WLAN-Test mit Energieprofil "Ausbalanciert" und einer Bildschirmhelligkeit von 150 cd/m² läuft ein Browser-Skript in einer Schleife. Glücklicherweise kann der Akku, wie man es sich von einem BusinesscNotebook erwartet, schnell getauscht werden. Konkurrierende Consumer-Modelle wie das jüngste Envy 15 mögen etwas längere Akkulaufzeiten liefern, haben jedoch eher integrierte Akkus.

Toshiba wirbt mit bis zu 8 Stunden Nutzung. Während das Ergebnis unseres WLAN-Tests deutlich niedriger ist, kann der Nutzer die Akkulaufzeit mit niedrigerer Bildschirmhelligkeit oder Stromsparprofil wahrscheinlich um eine Stunde oder mehr verlängern.
Die Tecra-A50-Serie ist nur ein Schatten der teureren und viel beachteten Portégé-Serie. Um die niedrigeren Einstiegspreise zu erreichen, musste Toshiba an etwas zu vielen Ecken sparen. Dazu gehören ein schwächerer Bildschirmdeckel, ein schlechterer Bildschirm, das Fehlen einer Tastatur-Hintergrundbeleuchtung und das Fehlen von integrierter Breitband-Unterstützung. Wesentliche Business-Merkmale wie Smart-Card- und Fingerabdruckleser sind nur optional. Während wir die 1080p-Konfiguration nicht beurteilen können, ist unser 768p-Modell in puncto Farbqualität, Kontrast und Helligkeit unterdurchschnittlich.

Wenn Sie auf Toshiba eingestellt sind, mag es sich auszahlen stattdessen auf ein Notebook der Portégé-Klasse zu sparen. Der Unterschied bei Qualität und Langlebigkeit ist von Beginn an auffällig. Allerdings ist es schwer zu ignorieren, dass das neue Tecra A50-C standardmäßig eine 3-Jahres-Garantie inkludiert. Wir empfehlen das System mit einem 1080p-Bildschirm und einer primären SSD zu konfigurieren, um bei grundlegenden Office-Aufgaben das meiste herauszuholen. Ansonsten scheinen teurere Business-Lösungen wie die ThinkPad-, Latitude-, Portégé- oder EliteBook-Flaggschiff-Notebooks langfristig die bessere Option für Power User. Akku HP COMPAQ 6730s .

Die schwächste Konfiguration sollte vermieden werden, da sie der meisten wesentlichen Business-Merkmale beraubt wurde. Docking Port, 3-Jahres-Garantie, konsistente Leistung im Akku-Betrieb und nahezu lautloser Betrieb sind einige der größten Highlights des Tecra A50-C.

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