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23/05/2016

neuer Laptop Akku Asus X72J

Glänzende Klavierlack-Oberflächen umschließen bei Asus' neuem Desktop-Replacement im 17-Zoll-Format aktuelle Mainstream-Technik. Da das Multimedia-Notebook schon ab etwa 770 Euro zu haben ist, sind die Erwartungen an Bildschirm und Eingabegeräte nicht hoch, aber wir lassen uns natürlich gern überraschen.
Beim neuen Asus F756UX, das wir in der Version T7013T testen, handelt es sich um ein multimediataugliches Desktop-Replacement-Notebook im 17-Zoll-Format, das sich dank seiner Nvidia GeForce GTX 950M mit 2 GB eigenem Speicher auch an Spieler mit reduzierten Ansprüchen richtet. Im Testzeitraum waren bei einem großen Berliner Preisvergleich drei Modelle gelistet, die sich nur in Sachen CPU und Massenspeicherausbau unterscheiden. Das Testgerät verfügt als günstigste Variante zu Preisen ab etwa 770 Euro über einen Intel Core i5-6200U sowie eine herkömmliche 1-TB-Festplatte. Das Modell T7014T (ab etwa 840 Euro) kombiniert den etwas schnelleren i7-6500U mit der gleichen HDD wie im Testgerät. Über den i7 gebietet auch die Variante T7016T (ab 1.000 Euro), der neben der schon erwähnten Platte noch eine SSD mit 128 GB spendiert wurde. Für die kleine Kapazität fällt der Mehrpreis von 160 Euro vielleicht etwas zu hoch aus. Alle anderen Eckdaten sind gleich: Full-HD-Bildschirm, GTX 950M, 8 GB RAM, DVD-Brenner, 38-Wh-Akku.

Als Vergleichsnotebooks haben wir uns für 17-Zöller entschieden, die ebenfalls in der Multimedia-Ecke zu Hause sind und in derselben Preisliga spielen wie das Testgerät. Da dieses Format nicht mehr allzu oft anzutreffen ist, mussten wir auf Geräte mit dem Intel Core i7-6500U ausweichen. Fangen wir mit dem Medion Erazer P7644 an, das als einziges Notebook im Test mit SSD + HDD kommt, aber trotzdem nur rund 900 Euro kostet. Weiter geht es mit dem etwa 950 Euro teuren HP ProBook 470 G3, hier ist als Besonderheit die dedizierte AMD-Grafikkarte Radeon R7 M340 (2 GB) an Bord. Beim dritten Mitbewerber handelt es sich um das HP Pavilion 17-g120ng mit GeForce 940M für 900 Euro plus. Das Medion sowie das HP Pavilion bringen IPS-basierte Panels mit, das ProBook und das Testgerät setzen auf TN.
Wie im Teaser angedeutet, setzt Asus bei Deckelrückseite und Oberseite der Base auf hochglänzende Kunststoffoberflächen, die erstaunlich viel Grip bieten und mit einer Art dezentem Brushed-Metal-Finish hinterlegt sind. Zwar basieren die Farben auf Schwarz, changieren aber je nach Umgebungslicht in Richtung Lila oder auch Bronze. Fingerabdrücke fallen aufgrund der Strukturen unter dem Lack nicht weiter auf. Das Design kann man bis auf die auffälligen Oberflächen und die stark abgerundeten Ecken als eher schlicht und nüchtern beschreiben.

Unsere Verwindungsversuche führten auf der etwas instabil wirkenden rechten Seite im Bereich des DVD-Trays teilweise zu heftigen Knackgeräuschen, ansonsten war die Gehäusesteifigkeit in Ordnung. Das, aber nicht mehr, gilt auch für die Verarbeitung. Weitgehend gleichmäßige Spaltmaße und nur wenige leicht überstehende Kanten entsprechen dem Niveau, das man in dieser Preisklasse erwarten darf. Der Deckel ist halbwegs druckresistent und relativ dick, aber trotzdem nicht wirklich steif, lässt sich nur mit Mühe mit einer Hand öffnen und schwingt dafür bei ruckartigen Bewegungen nur leicht nach.
Besonderheiten wie DisplayPort oder Thunderbolt sind in der Regel nur in höheren Preisregionen anzutreffen und fehlen beim F756UX. Dafür stehen neben dem üblichen Mindesstandard noch ein altertümlicher VGA-Anschluss sowie einmal USB 3.1 Type C zur Verfügung. Auch einen bei stationärem Betrieb wichtigen Ethernet-Port zum Ausklappen hat Asus nicht vergessen. Zwei der herkömmlichen USB-Anschlüsse arbeiten noch nach Version 2.0. Ausgerechnet auf der rechten Seite (Rechtshänder) sind ausgerechnet die beiden für den Anschluss etwa einer externen Maus prädestinierten USB-2.0-Ports ganz vorne gelandet, wo das Kabel stört.

Für die Messung der Kartenleser-Performance setzen wir unsere Referenz-SD-Karte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II ein. Beim Kopieren großer Datenblöcke beträgt die maximale Übertragungsrate bis zu 39 MB/s, bei normalen JPG-Bilddateien mit jeweils rund 5 MB ist etwa mit schlappen 27 MB/s zu rechnen.
Asus spart beim WLAN und verbaut ein Qualcomm/Atheros-Modul, das lediglich die althergebrachten Standards 802.11 b/g/n (1x1) beherrscht, Bluetooth in der Version 4.0 integriert und nicht im weniger überlaufenen 5-GHz-Band funken kann. Die Empfangsleistung erwies sich im individuellen Testsetup des Autors als unauffällig, nur bei sehr kritischer WLAN-Abdeckung sollte innerhalb der Rückgabefrist vor Ort ein Test durchgeführt werden.
Besonderes Zubehör haben wir im Hinblick auf den relativ günstigen Preis weder erwartet, noch vorgefunden. Außer dem obligatorischen Netzteil fand sich in der Packung nur noch eine Kurzanleitung sowie Garantiehinweise. Gegen Aufpreis erhältliches Herstellerzubehör, das speziell auf die F756UX-Serie zugeschnitten ist, konnten wie zum Testzeitpunkt nicht ausfindig machen. Da keine Recoverymedien mitgeliefert werden, sollte die 499 MB große Recovery-Partition nicht angetastet werden. Akku Asus X52J .

Von außen erhält man über eine mit einer abgedeckten Schraube gesicherte Wartungsklappe Zugang zu den beiden belegten Speicherbänken. Die restlichen Komponenten inklusive Akku erreicht man nur durch eine Demontage der Bodenplatte, wozu weitere zehn Schrauben zu lösen sind.
Asus bietet dem Erstkäufer 24 Monate Herstellergarantie ab Kaufdatum, die Garantie für den Akku ist auf 12 Monate begrenzt. Näheres verraten die Garantiebedingungen.
Auch mit leicht feuchtem Finger kann man dem nur minimal angerauten Clickpad ohne abgesetzte Tasten einwandfreie Gleiteigenschaften bescheinigen. Mit der für das Format nicht besonders großen Fläche hatte der Tester keine Probleme. Schnelle Bewegungen werden nachvollzogen, an der Präzision ist nichts auszusetzen. Schlechter sieht es leider mit Drg & Drop per Doppteltipp aus, das gar nicht zuverlässig gelang. Die beiden kurzhubigen Ersatz-Maustasten haben einen eher stramm abgestimmten und für den Geschmack des Autors angenehmen Widerstand, einen wirklich knackigen Druckpunkt und erzeugen zudem ein deutliches akustisches Feedback.

Die nicht beleuchtbare und ohne Status-LEDs ausgeführte Tastatur ist zwar so übel nicht, Vielschreibern können wir das Asus aber gleichwohl nicht ans Herz legen. Nicht zuletzt wegen der gerade in der Mitte nicht einwandfreien Stabilität ergibt sich ein etwas schwammiges Tippgefühl. Viel Hub weisen die flachen, angerauten und einwandfrei beschrifteten Tasten nicht auf, obwohl das Format wohl mehr erlaubt hätte. Als knackig würden wir den Druckpunkt nicht bezeichnen, gut spürbar ist er aber.

In Sachen Layout gibt es neben dem leider mal wieder verkleinerten Nummernblock, der größeren Händen eine verkrampfte Haltung abnötigt und so teilweise seinen Sinn einbüßt, keine großen Besonderheiten. Der zur Verfügung stehende Platz wurde gut ausgenutzt, weder sind die Tasten zu klein noch die Abstände dazwischen. Beim Schreiben entsteht eine deutliche Geräuschkulisse, sodass die Verwendung in lärmsensiblen Umgebungen eingeschränkt ist.
Asus hat sich für ein mattes, TN-basiertes Full-HD-Display entschieden. Die rund zwei Mio. Pixel ergeben verteilt auf 17,3 Zoll eine nicht sehr üppige Pixeldichte von 127 ppi, was scharfsichtige Nutzer aus einem halben Meter Entfernung durchaus schon etwas stören könnte. Davon abgesehen ist die Bildschärfe einwandfrei. Alternative Screens standen dem Markt zum Testzeitpunkt nicht zur Verfügung. Die maximale Helligkeit von rund 270 cd/m² ist zwar noch nicht top, geht in dieser Preisklasse aber absolut in Ordnung. Unsere Mitbewerber im Test sind alle noch etwas heller. Etwas unterdurchschnittlich muss man die mit 83 % gemessene Ausleuchtung nennen, was sich subjektiv teilweise bestätigt. So sind bei einem völlig schwarzen Bild zwar keine auffälligen Lichthöfe oder Screen Bleeding zu sehen, einige Regionen wirken aber minimal heller als andere.
Dank des erfreulich niedrigen Schwarzwertes von nur 0,17 cd/m², der sich mit dem subjektiven Eindruck von sattem Schwarz deckt, kommt der Bildschirm auf ein enormes und mustergültiges Kontrastverhältnis von 1.576:1. Trotz geringfügig höherer Helligkeit können die Konkurrenten im Test da wegen ihrer helleren Schwarzwerte nicht mithalten. Im Auslieferungszustand wies unser Testgerät die mit Abstand stärksten Farbabweichungen im Feld auf. DeltaE-Werte von 7 bis 8 (ideal: unter 3) gehen für TN-Verhältnisse noch in Ordnung, wären bei IPS aber unterdurchschnittlich. Der festgestellte milde Farbstich in Richtung Cyan könnte durch Verwendung des im Kasten verlinkten Profils verschwinden.

Eine hohe Farbraumabdeckung ist im Gegensatz zu früher bei immer mehr TN-Panels anzutreffen. Wer (semi-)professionell mit Bildern arbeitet, interessiert sich für die Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraums, die bei allen Notebooks im Test bei guten 59 % oder mehr liegt. Der viel kleinere und extrem verbreitete Standard-Farbraum sRGB wird gar zu mindestens 90 % abgedeckt, was nach erfolgter Kalibrierung und Profilierung den Weg für ambitionierte Bildbearbeitungen im Hobbybereich ebnet.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir diesmal unsere Outdoor-Tests durchführen, was für das F756UX natürlich eine besondere Herausforderung darstellte. Dank mattem und hellem Bildschirm ist das Arbeiten im Schatten (rechtes Bild) kein Problem, und an bewölkten Tagen sollte man bei sorgfältiger Positionierung erfahrungsgemäß auch ohne auskommen. Wie das linke Foto zeigt, sorgt aber schon seitlicher Sonneneinfall für massive Einschränkungen der Ablesbarkeit. Unabhängig davon dürfte ein Notebook dieses Formats selten das Freie erblicken.
Blickwinkelstabilität gehört nach wie vor nicht zu den Stärken von TN-Panels, aber auch hier geht die Entwicklung vorwärts. Schaut man horizontal versetzt auf das Display, bleibt die Farbdarstellung weitgehend korrekt und man bekommt es nur mit deutlich vermindertem Kontrast und geringerer Helligkeit zu tun. Vertikal ist der Bewegungsspielraum erheblich kleiner, aber für einen TN-Bildschirm immer noch relativ groß, sodass man es nicht schon bei kleinen Positionsänderungen mit einer stark verfälschten Darstellung zu tun bekommt. Ende im Gelände ist freilich bei den etwas praxisfernen, auf beiden Ebenen verschobenen Einblickwinkeln, wie man den Eckfotos unserer Collage ansieht.
Als CPU kommt trotz Gaming-Ambitionen ein dafür nur eingeschränkt geeigneter Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake-Generation zum Einsatz. Beim Core i5-6200U (2 x 2,3 - 2,8 GHz, TDP 15 W) handelt es sich wie schon bei den direkten Haswell- und Broadwell-Vorgängern um einen extrem verbreiteten, sehr sparsamen Prozessor, der sich u. a. in unzähligen Office-Notebooks wiederfindet und auch mit anspruchsvollerer Software fertig wird. Die spezifizierte Turbo-Frequenz bei Belastung beider Kerne liegt bei 2,7 GHz und wurde in unserer Cinebench-R15-Schleife, die eine hohe, aber noch realistische CPU-Last erzeugt, durchgehend gehalten. Akku Asus X53S .

Der Prozessor integriert eine sparsame GPU namens Intel HD 520, die sich dank Nvidia Optimus automatisch um den 2D-Bereich kümmert, während die GTX 950M etwa bei Spielen zum Einsatz kommt. Als Neuheit ist neben verbessertem Hyperthreading und geringfügig gesteigerter Leistung vor allem zu nennen, dass der ebenfalls integrierte Speichercontroller jetzt auch mit DDR4-RAM umgehen kann. Im Single-Core-Benchmark des CB R15 produzierte die CPU erwartungsgemäße Scores, die sich auch im Akkubetrieb nicht ändern. Unsere Konkurrenten im Test sind mit ihrem höher taktenden i7-6500U (2 x 2,5 - 3,1 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) etwas im Vorteil, können sich aber nicht entscheidend absetzen. Zahlreiche Benchmarks zu vielen Notebook-CPUs sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.
Einer völlig flüssigen Bedienung stehen wie so oft weder Prozessor noch Speicherausbau im Wege, sondern der Verzicht auf eine SSD, über die von den Mitbewerbern im Test nur das Medion Erazer verfügt. So dauert der Kaltstart eben etwas länger, und auch das (erstmalige) Laden von Programmen nach dem Start verursacht je nach Größe die eine oder andere kleine Pause. Ausuferndes Multitasking mit Chrome brachte den Rechner hingegen nur leicht ins Schwitzen, der Wechsel zwischen parallel geöffneten Programmen erfolgte zügig. Als Benchmark-Referenz haben wir hier noch das beliebte, aber auch um die 1.200 Euro teure Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 mit echtem Quadcore (i7-6700HQ), SSD und GTX 960M mit in den Vergleich aufgenommen.

Im Gegensatz zum ausgemusterten PCMark 7 gewichtet der neuere PCMark 8 die Massenspeicher-Performance bei weitem nicht so stark, sodass ansonsten vergleichbar ausgestattete Notebooks mit und ohne SSD hier viel näher zusammenliegen. Dass unser Testgerät hier den letzten Platz belegt, ist wohl der im Vergleich zu den Mitbewerbern etwas schwächeren CPU und der nicht besonders performanten Festplatte geschuldet. Wie erwartet, kann das deutlich teurere Acer mit Vorsprüngen von 17 bis 19 % auf das Testgerät den ersten Platz erringen.
Star im Testfeld ist dank seiner SSD natürlich das Medion Erazer P7644, die Mitbewerber mit ihren herkömmlichen Festplatten sind in Sachen Massenspeicher-Performance schlicht nicht konkurrenzfähig. 106 MB/s beim sequenziellen Einlesen großer, zusammenhängender Dateien (CrystalDiskMark 3.0) übertreffen den Durchschnitt vergleichbarer Platten nur geringfügig. Ebenfalls durchschnittlich ist die besonders für OS- und Programmstarts wichtige Performance beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke (4K Read). Die gleiche HDD verrichtet etwa auch im HP 250 G4 T6P08ES ihren Dienst, ist dort in Sachen 4K-Leseleistung aber 26 % schneller unterwegs. Die Massenspeicher der HDD-Mitbwerber liegen insgesamt ungefähr auf dem selben Niveau wie der des Testgerätes.
Die mit 2 GB dediziertem Speicher ausgerüstete Mittelklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 950M ist jetzt etwa ein Jahr auf dem Markt und liegt hier in der DDR3-Variante vor, die trotz des leicht auf 993 MHz erhöhten GPU-Taktes 10 bis 20 % langsamer unterwegs ist als das GDDR5-Modell (914 MHz). Der Speicherbus ist bei beiden Ablegern 128 Bit breit, DirectX 11 wird ebenso unterstützt wie etwa die Dekodierung von 4K-H.264-Videos in Hardware. Nähere Infos und zahlreiche Benchmarks zur Karte sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.

Im Vergleich mit allen bisher gemessenen Notebooks mit der GTX 950M (beide Varianten) weist die im Asus F756UX den zweitniedrigsten Score im 3DMark 11 auf, allerdings beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auch nur 13 %, während der Durchschnitt um etwa 7 % verfehlt wird. Unser Medion kann sich nur 3 % Vorsprung herausarbeiten, die GTX 960M im Acer Nitro schafft einen um rund ein Drittel höheren Score. Ohne Steckdose in der Nähe sinkt die Grafikleistung deutlich auf etwa die Hälfte ab, sodass mobiles Spielen eher ausscheidet.
Viele Spiele aus den Jahren 2013 bis 2015 laufen je nach Anforderungen auf dem Asus F756UX oft noch in hohen Auflösungen bei 1.366 x 768 Pixeln oder selten auch in Full-HD flüssig. Wie man der Benchmarktabelle unten ansieht, ist aber bei neueren und/oder sehr fordernden Games zumeist schon bei mittleren Einstellungen (1.366 x 768) das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer gerne isometrische Spiele wie Diablo III oder StarCraft II (Legacy Of The Void) oder FIFA zockt, darf sich oft sogar an der maximalen Grafikpracht ergötzen.
Nicht laut, aber gleichwohl lästig: Selbst aus einem Abstand von etwa einem Meter sind in ruhigen Umgebungen ständig Festplattengeräusche zu hören. Da der Markt tonnenweise HDDs bereithält, bei denen das nicht so ist, liegt hier schon unter diesem Gesichtspunkt aus Kundensicht ein Fehlgriff des Herstellers vor.

Im Idle-Betrieb (Energieprofil Höchstleistung mit aktiver Systemkühlungsrichtlinie) läuft der Lüfter immer, fällt aber nur auf, wenn man sich dem Notebook mit dem Ohr nähert. Beim Surfen oder Arbeiten ändert sich daran nichts. Setzt man das Asus durch die Kombination aus Prime95 (CPU) und FurMark (GPU) hohem Stress aus, dauert es einen Moment, bis die Luftquirle langsam und gefühlt stufenlos hochdrehen. Die höchste Lautstärke wird durch ein sanftes Rauschen ohne nervige Nebentöne repräsentiert, das man aber auch aus mehr als fünf Metern Entfernung noch deutlich hört. Wer es unter Last spürbar leiser haben muss, ist mit dem Medion oder besonders dem HP besser bedient.
Es dürfte selten vorkommen, dass jemand mit einen 17-Zoll-Boliden auf dem Schoß grafisch aufwändige Spiele zocken möchte, und selbst wenn, werden die Stresstest-bedingten, maximalen Oberflächentemperaturen von 51 °C an der Unterseite kaum auftreten. Falls doch, wird es aber schon etwas unangenehm. Steht das Gerät wie meistens auf einem Tisch, kommt es zumeist nur noch auf die Temperaturen der Handballenablage an, die unkritische 30 °C (Idle: 27 °C) nie überschritt.

Im Rahmen des oben erwähnten CPU-GPU-Stresstests sanken die CPU-Takte etwas ab und schwankten nach einiger Zeit nur noch zwischen 2,3 und 2,4 GHz. Throttling liegt damit nicht vor, die Turbo-Ausnutzung erweist sich in diesem praxisfernen Extremszenario aber als etwas suboptimal. Mehr als 87 °C erklommen die CPU-Kerntemperaturen zu keinem Zeitpunkt.
Auch von einem günstigeren Multimedia-Notebook erwartet man einen zumindest brauchbaren Sound, und den unseres Asus würden wir für Notebookverhältnisse sogar als gut bezeichnen. Die Maximallautstärke, in der wir unseren Music-Parcours durchlaufen ließen, reicht locker für mittelgroße Räume aus. Wirklich tiefe Bässe bekommt man nicht zu hören, diese werden aber in höheren Tonlagen ganz ordentlich nachgebildet, sodass ein voller, dynamischer und recht natürlicher, wenn auch teilweise etwas scharfer Sound produziert wird. Wählt man passende Stücke (Enya: May It Be), lassen sich durchaus Ansätze von Räumlichkeit feststellen.

Bei basslastiger Metal-Musik mit mehreren E-Gitarren, Schlagzeug und Bass leidet die Unterscheidbarkeit von Instrumenten nur leicht, dafür waren hier (und sonst nur bei vergleichbarer Musik) hörbare Pegelschwankungen zu beklagen. Sprache in Filmen und Soundeffekte von Spielen werden gut vermittelt.
Obwohl eine HDD mehr Strom verbraucht als eine SSD, entpuppt sich das Medion in den drei Idle-Betriebszuständen als der Schluckspecht im Testfeld, während sich das HP Pavilion trotz i7 hier und auch unter Last am genügsamsten zeigt. Die unter Last recht hohen Unterschiede zwischen den Geräten mit GTX 950M auf der einen und der 940M und der AMD Radeon R7 M340 auf der anderen Seite zeigen auf, dass der Mehrverbrauch zum größten Teil den stärkeren Grafikkarten zu verdanken ist. Bei einem Maximalverbrauch von 84 Watt ist das dennoch ausreichend dimensionierte 90-Watt-Netzteil auf Kante genäht.
Ziehen wir als Vergleichsbasis alle in den letzten 10 Monaten getesteten Multimedia-Notebooks im 17-Zoll-Format heran, kann man dem Kandidaten eine fast durchschnittliche Idle-Laufzeit bei geringster Hellgkeit (siehe Kasten) attestieren. Exakt dasselbe gilt für die Kondition bei hoher Last und maximaler Helligkeit. Schlechter sieht es aus, wenn unser praxisnaher WLAN-Test (Wie wir testen) zum Einsatz kommt. Da macht sich der besonders für die Größe des Notebooks mit 38 Wh doch recht kleine Akku bemerkbar. Eine große Rolle dürfte das im Hinblick auf die meist stationäre Nutzung aber nicht spielen.

Mit deutlich mehr Kapazität kann im Testfeld nur das durstige Aldi-Notebook (48 Wh) wuchern, das ProBook 470 G3 kommt auf 44 Wh, das Pavilion auf auch nur 41 Wh. Dazu passt, dass diese beiden Geräte im WLAN-Test etwas länger durchhalten und das Medion sich mit 70 Minuten Vorsprung an die Spitze setzen kann.
Das große, schwere und mit keinem besonders langem Akku-Atem gesegnete Desktop-Replacement spricht äußerlich Freunde von glänzenden Oberflächen an, verfügt über einen für die Preisklasse schönen, extrem kontrastreichen Bildschirm und gibt sich in technischer Hinsicht keine Blöße.

Mit dem Asus F756UX-T7013T erhält man vielleicht sogar etwas mehr, als man für recht schlanke 770 Euro erwarten darf.

Ein Stück weit auf der Strecke bleibt die nur brauchbare Tastatur. Das Gehäuse wirkt teilweise etwas instabil, was sich beim Betrieb auf dem Tisch aber nicht bemerkbar macht. An Anschlüssen und Funktechniken ist neben VGA und USB Type C wirklich nur das Nötigste vorhanden. Etwas sauer stößt das featurearme WLAN-Modul auf, das für viele 5-GHz-Nutzer sicher ein klares Ausschlusskriterium darstellt. Akku Asus X72J .

Somit eignet sich das F756UX gut für nicht zu anspruchsvolle Budget-Gamer und Multimediafreunde. Wen das Grundkonzept des Gerätes überzeugt, kann sich für die teurere Variante mit SSD entscheiden, während wir im optionalen i7-6500U keinen relevanten Mehrwert sehen, denn den Flaschenhals dürfte auch mit dem i7 stets die Grafikkarte darstellen. Unsere Mitbewerber im Test dürfen sich alle über geringfügig höhere Wertungen von 80 bzw. 81 % freuen, sind in den getesteten Konfigurationen aber auch teurer.

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09/04/2016

Laptop Akku für Asus A32-N56

Schon die dritte Generation des ThinkPad X1 Carbon zählte zu den dünnsten und leichtesten 14-Zoll-Notebooks auf dem Markt – in der vierten Auflage legt Lenovo sogar noch einmal nach und drückt das Kampfgewicht auf unter 1,2 kg. Wir klären, wie sich das auf Temperaturen, Lautstärke und Performance auswirkt.
Wer dachte, mit dem T460s bereits die Speerspitze in Lenovos aktuellem ThinkPad-Lineup gesehen zu haben, irrt: Nochmals eine Preisklasse darüber offeriert der chinesische Hersteller eines der edelsten und mobilsten Business-Ultrabooks auf dem Markt – das ThinkPad X1 Carbon.

In der nunmehr vierten Generation basiert das X1 Carbon auf Intels aktueller Skylake-Plattform, die wir bereits von anderen ThinkPads des Modelljahres 2016 kennen. Je nach Konfiguration gesellen sich dazu 4 bis 16 GB LPDDR3-Speicher, eine SATA- oder PCIe-SSD sowie ein 14-Zoll-Display mit 1.920 x 1.080 oder 2.560 x 1.440 Pixeln. Auch ein schnelles WWAN-Modul ist bei einigen Modellen ab Werk mit an Bord, was den ohnehin stattlichen Grundpreis von rund 1.550 Euro jedoch weiter in die Höhe treibt. Für unsere mittlere Konfiguration (20FB003RGE) mit Core i7-6500U, 8 GB RAM, 256-GB-SSD, WQHD-Panel und LTE-Funk müssen Interessenten derzeit satte 2.000 Euro auf den Tisch legen.

Unser nachfolgender Test soll nicht nur die Frage klären, wie sich das X1 Carbon gegen das Schwestermodell T460s schlägt, sondern auch einen vergleichenden Blick auf diverse Konkurrenzmodelle werfen. Hierbei sei insbesondere das HP EliteBook Folio 1040 G3 (Test folgt) erwähnt, welches dem ThinkPad in puncto Design und Preisgestaltung stark ähnelt.
Nachdem Lenovo das T460s in etwa auf die Abmessungen des 2015er ThinkPad X1 geschrumpft hat, musste der Hersteller auch das neue Carbon nochmals schlanker gestalten. Mit etwa 16,5 Millimetern Bauhöhe und knapp 1,2 Kilogramm Gewicht unterbietet unser Proband den hauseigenen Kontrahenten um rund 2 Millimeter beziehungsweise 150 Gramm – so mobil war bislang kein anderes 14-Zoll-Notebook zuvor. Im direkten Vergleich ist dieser Unterschied durchaus spürbar und zweifellos der Hauptanreiz, zum teureren X1 zu greifen. Gleichwohl sollte man bedenken, dass bereits das T460s dünn und leicht genug ausfällt, um problemlos im Handgepäck transportiert oder auf den Oberschenkeln betrieben zu werden.

Design, Materialauswahl und Haptik zeigen ebenfalls starke Parallelen zur kürzlich getesteten T400-Serie. Gefertigt aus Magnesium sowie kohlefaserverstärkten Kunststoffen erweist sich das Chassis nicht nur als ausgesprochen resistent gegenüber Schmutz und kleineren Kratzern, sondern widersteht auch punktuellem Druck und Verwindungsversuchen klaglos. Selbst der Displaydeckel verbiegt sich unter Belastung nicht übermäßig, wenngleich eine leichte Flexibilität angesichts der extrem dünnen Bauweise wohl nicht zu vermeiden war. Dies gilt vermutlich auch für die Tatsache, dass das Carbon mit beiden Händen geöffnet werden muss, da die straffen Scharniere andernfalls die Vorderseite der Basiseinheit anheben. Leider arbeiten die Gelenke nicht ganz so präzise wie bei anderen ThinkPads und wippen bei jeder Berührung kurz nach.

Bei einem Kaufpreis weit jenseits der 1.500-Euro-Marke darf man als Kunde eine absolut makellose Verarbeitung erwarten, die wir dem ThinkPad X1 zumindest im Falle unseres Testgerätes bescheinigen können. Nichts klappert oder knarzt, alle Gehäuseteile schließen bündig miteinander ab und sämtliche Kanten wurden sorgfältig entgratet – das sah beim Test des Vorgängers noch ganz anders aus.
Beginnen wir zunächst mit den positiven Aspekten des Schnittstellenangebotes: Mit gleich drei USB-3.0-Ports (und damit einem mehr als beim Vorgänger) bietet das X1 Carbon reichlich Potenzial für den Anschluss weiterer Peripherie. Ebenso freuen wir uns über gleich zwei digitale Displayausgänge (Mini-DisplayPort 1.2: max. 3.840 x 2.160 @ 60 Hz; HDMI 1.4: max. 4.096 x 2.304 @ 24 Hz), lediglich die ältere VGA-Buchse mag der eine oder andere Anwender vermissen. Leider verzichtet Lenovo auch in diesem Fall auf Thunderbolt und USB Typ C, der Kartenleser nimmt nur microSD-Karten auf und Gbit-LAN wird nur per Adapterkabel geboten, welches aber immerhin direkt im Lieferumfang enthalten ist.

Anstelle des Netzwerk-Adapters ermöglicht die proprietäre OneLink+-Buchse auch den Anschluss einer vollwertigen Docking-Station (Lenovo OneLink+ Dock, ab 180 Euro). Mit den Docking-Lösungen der T-Serie ist das ThinkPad X1 mangels entsprechender Schnittstelle an der Unterseite nicht kompatibel.
Wie erwartet steckt auch im ThinkPad X1 Intels aktueller Drahtlosadapter Wireless-AC 8260, der sowohl WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac (2x2, max. 866 Mbit/s) als auch Bluetooth 4.2 beherrscht. Mit einer Nettoübertragungsrate von gut 50 MB/s (TP-Link Archer C7, 3 Meter Entfernung und Sichtverbindung) kommt das Carbon zwar nicht ganz an die beeindruckenden 70 MB/s des T460s mit gleichem Modul heran, liefert aber dennoch ein sehr solides Ergebnis ab. Reichweite und Verbindungsstabilität boten im Test ebenfalls keinen Anlass zur Kritik. In unserem Testgerät steckt zusätzlich noch eine WWAN-Karte von Sierra Wireless, die via UMTS, HSPA+ und LTE Cat. 6 auch unterwegs stets einen schnellen Internetzugang garantiert.

Die oberhalb des Displays integrierte Webcam löst wie so oft nur mit 1.280 x 720 Pixeln auf und liefert dementsprechend verwaschene Aufnahmen, die zudem von recht blassen Farben und (vor allem bei schlechter Beleuchtung) sichtbarem Rauschen geprägt sind. Ähnliche Schwächen zeigen allerdings auch nahezu sämtliche Kontrahenten. Ausdrücklich loben wollen wir dagegen das ThinkPad-typisch hochwertige Array-Mikrofon mit ausgezeichneter Sprachqualität.

Mit Ausnahme eines Smartcard-Lesers bringt das X1 Carbon sämtliche Sicherheits-Features mit, die man bei einem modernen Business-Notebook erwartet. Dazu gehören ein extrem schneller Fingerabdruckscanner mit Touch-Sensor, ein TPM nach TCG 1.2, Kensington Lock sowie die optionale Passwort-Vergabe für Systemstart, Festplatte und BIOS. Achtung: vPro wird nur von den Modellen mit Core i5-6300U oder Core i7-6600U unterstützt, wohingegen der Core i5-6200U sowie der Core i7-6500U – und somit auch unser Testgerät – darauf verzichten müssen.

Abseits des bereits erwähnten Netzwerkadapters für den OneLink+-Port legt der Hersteller dem Carbon lediglich noch ein recht üppig wirkendes 65-Watt-Netzteil sowie die obligatorische Schnellstart-Anleitung bei. Hinzu kommen einige softwareseitige Beigaben, die sich erfreulicherweise (weitestgehend) auf nützliche Hardwareüberwachungs- und Verwaltungs-Tools beschränken.Akku für Asus A42-M70 .

Zum Öffnen des Gerätes müssen zunächst mehrere Schrauben an der Unterseite gelöst werden, um anschließend die gesamte Bodenplatte abnehmen zu können. Diese wird zusätzlich von einigen Clip-Verschlüssen gehalten, deren Lösen aber auch ohne nennenswerten Kraftaufwand oder Werkzeug gelingt. Die möglichen Wartungsoptionen umfassen die Reinigung von Lüfter und Kühlkörper sowie den Austausch von WLAN-Modul, LTE-Adapter und M.2-2280-SSD; auch der verschraubte Akku wäre im Falle eines Defektes prinzipiell austauschbar. Alle weiteren Komponenten wie CPU und Arbeitsspeicher sind dagegen fest verlötet und können nicht aufgerüstet werden.

Bereits ab Werk gewährt Lenovo den Käufern höherpreisiger ThinkPad-Modelle – hierzu zählt natürlich auch das X1 Carbon – 3 Jahre Vor-Ort-Garantie. Für etwa 80 Euro lässt sich diese auf 4, für den doppelten Betrag auf insgesamt 5 Jahre verlängern. Deutlich teurer wird es, falls zusätzliche Services wie eine Unfallschutzversicherung dazugebucht werden.
Obwohl optisch nahezu identisch, handelt es sich beim Keyboard des ThinkPad X1 nicht um das exakt gleiche Modell wie im T460s. Allerdings fallen die Unterschiede recht marginal aus: So bietet die T-Serie den etwas längeren Hubweg sowie einen festeren Druckpunkt, zudem ist die Tastatur im mittleren Bereich noch einen Hauch stabiler. Ungeachtet dessen spielt auch das X1 Carbon auf einem qualitativ hervorragenden Niveau und begeistert mit seinem mechanisch-knackigen Schreibgefühl, das man so bei kaum einem Konkurrenzmodell finden wird. Gleichzeitig sorgt die griffige Oberfläche der leicht konkav gewölbten Buchstaben (Kantenlänge 16 x 16 Millimeter) für ausgezeichnetes Feedback und eine hohe Trefferquote. In dunklen Umgebungen werden die Tasten von einem zweistufig regelbaren, weißen LED-Backlight erhellt.

Auch das von Synaptics stammende Touchpad stellt eine Eigenentwicklung speziell für das X1 Carbon dar. Als Oberfläche dient eine 10 x 5,8 Zentimeter große und überaus gleitfreudige Glasplatte, die in puncto Haptik und Qualitätseindruck nochmals locker eine Klasse oberhalb des T460s spielt. Neben der tadellosen Präzision haben uns im Test insbesondere die extrem sanft umgesetzten Multi-Touch-Gesten gefallen, die man in dieser Form lange Zeit nur von Apple-Geräten kannte. Über das vorinstallierte Treiber-Panel lassen sich auf Wunsch sämtliche Eigenschaften des Pads nach Belieben anpassen – derart umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten bietet kaum ein anderes Notebook.

Zum Auslösen eines Klicks muss der Anwender entweder nur leicht auf das Touchpad tippen, oder aber selbiges an der Unterkante um etwa 1 bis 2 Millimeter eindrücken (Clickpad-Bauweise). Wer statt des knackig-harten Druckpunktes einen eher weichen Anschlag bevorzugt, greift auf die oberhalb des Pads platzierten Trackpoint-Tasten zurück. Der kleine rote Joystick sitzt wie üblich zwischen den Buchstaben G, H und B und dient bei Bedarf als mindestens ebenso präzise (wenn auch nicht gar so vielseitige) Alternative zum Touchpad.
Genau wie das ThinkPad T460s stattet Lenovo auch das neue X1 wahlweise mit einem FullHD- (1.920 x 1.080 Pixel, 157 ppi) oder WQHD-Panel (2.560 x 1.440 Pixel, 210 ppi) aus. Beide Displays basieren auf der hochwertigen IPS-Technologie und werden vom Hersteller mit 300 cd/m² Maximalhelligkeit und einem Kontrastverhältnis von 700:1 beworben. Über eine Touchscreen-Option schweigen sich die Datenblätter dagegen aus – eine solche wird es für die vierte Generation des Carbon vorerst nicht geben.

Leider müssen wir Lenovo einmal mehr dafür rügen, dass nicht alle versprochenen Kennwerte auch wirklich eingehalten werden. Statt 300 cd/m² ermitteln wir bei unserem WQHD-Modell nur 268 cd/m², deutlich weniger als beim konkurrierenden HP EliteBook Folio 1040 G3. Ebenfalls einen kleinen Minuspunkt stellt die PWM-Regelung der Hintergrundbeleuchtung dar (220 Hz, jede Helligkeitsstufe 100 %), die von sehr empfindlichen Anwendern als leichtes Flimmern wahrgenommen werden kann. Subjektiv haben wir im Praxisversuch jedoch keine Einschränkungen festgestellt.
Damit wären die negativen Aspekte der Anzeige auch schon abgehandelt – in allen anderen Disziplinen können wir dem Panel gute bis sehr gute Eigenschaften attestieren. Hier wäre zum einen das hohe Kontrastverhältnis von 850:1 zu nennen, welches sogar etwas oberhalb der Herstellerangabe von 700:1 liegt. Obwohl es diesbezüglich noch bessere Geräte wie das Dell Latitude E7470 (1.462:1) gibt, punktet das X1 Carbon mit seiner kräftigen und satten Darstellung, von der insbesondere Filme und Fotos profitieren.

Auch die Farbwiedergabe überzeugt mit weit überdurchschnittlicher Präzision bei Farben (Delta E 2,6) und Graustufen (Delta E 3,3). Nachträglich kalibriert sinken die Delta-E-Abweichungen auf beeindruckende 1,4 (Farben) respektive 0,7 (Graustufen) ab und erlauben so einen Einsatz des Notebooks für die (semi-)professionelle Grafik- und Fotobearbeitung. Dabei sollte man sich jedoch auf den nahezu vollständig abgedeckten sRGB-Farbraum (94,7 Prozent) beschränken, wohingegen der umfangreichere AdobeRGB-Standard nur zu 63 Prozent erfüllt wird.
Während die maximale Leuchtdichte von knapp 270 cd/m² für Innenräume problemlos ausreicht, wünscht man sich im Außeneinsatz des Öfteren höhere Helligkeitsreserven. Vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Bildinhalt trotz entspiegelter Oberfläche teilweise nur schwer zu erkennen. Wer das ThinkPad von der Lichtquelle wegdreht oder gleich ganz im Schatten arbeitet, sollte sich damit aber gut arrangieren können.
IPS-typisch erweist sich die Anzeige als ausgesprochen blickwinkelstabil. Selbst bei extrem schräger Betrachtung beobachten wir lediglich einen leichten Helligkeits- und Kontrastabfall, nicht jedoch extreme Farb- oder Gammaveränderungen wie bei einem billigen TN-Panel. Dies erspart dem Anwender zum einen ständige Korrekturen des Öffnungswinkels in Abhängigkeit von der Sitzposition, zum anderen können so auch mehrere Nutzer gleichzeitig das Display betrachten.
Anstelle der bisherigen Broadwell- kommen im aufgefrischten X1 Carbon nun Intels neuere Skylake-Prozessoren zum Einsatz, die bei gleicher TDP von 15 Watt mehr Leistung und längere Akkulaufzeiten versprechen. Zur Auswahl stehen dabei diverse Modelle vom Core i5-6200U (2,3 - 2,8 GHz) bis hin zum Core i7-6600U (2,6 - 3,4 GHz), den wir bereits im T460s genauer unter die Lupe genommen haben. In diesem Fall hat sich der Hersteller für einen Core i7-6500U entschieden, dessen zwei Kerne inklusive Hyper-Threading-Support 2,5 bis 3,1 GHz erreichen (2-Kern-Turbo: 3,0 GHz). Achtung: Anders als der i5-6300U oder i7-6600U unterstützt der i7-6500U kein vPro, falls dies denn im Unternehmen benötigt wird.

Erwartungsgemäß verzichtet das ThinkPad auf dedizierte Grafiklösungen und beschränkt sich auf die integrierte HD Graphics 520. Als sogenannte GT2-Ausbaustufe der Skylake-GPU bietet diese 24 EUs (auch Shader-Cluster oder Ausführungseinheiten genannt) und damit nur sehr begrenzte Leistungsreserven, glänzt dafür aber mit vielen modernen Features wie DirectX 12 oder hardwarebeschleunigter H.265-Wiedergabe.

Je nach Konfiguration spendiert Lenovo dem Carbon 4, 8 oder 16 GB fest verlöteten LPDDR3-1866-Speicher (Dual-Channel), der sich mangels DIMM-Slots nicht weiter aufrüsten lässt. Prinzipiell würde Skylake zwar auch DDR4-2133 unterstützen, allerdings dürfte die geringere Leistungsaufnahme des auch für Smartphones konzipierten LPDDR3-Standards den Ausschlag für diese Wahl gegeben haben. Als Massenspeicher dienen stets SSDs im M.2-Format, in unserem Fall ein SATA-Modell mit 256 GB. Akku für Asus A32-N56 .
Trotz moderner 14-Nanometer-Fertigung werden die schnellsten ULV-Ableger der Skylake-Generation durch ihre niedrige TDP-Klassifizierung limitiert – bei hoher Auslastung können darum einige Modelle ihren potentiellen Turbo-Boost-Spielraum nicht vollumfänglich ausschöpfen. Beim T460s hat Lenovo die TDP deshalb von 15 auf 25 Watt angehoben, was beim nochmal schlankeren X1 Carbon (mutmaßlich aus thermischen Gründen) jedoch nicht möglich war.

Wird nur ein Kern beansprucht, hat dies zunächst keinerlei Auswirkungen und der i7-6500U taktet stabil mit den maximal möglichen 3,1 GHz. Dies ändert sich, sobald ein Programm alle Kerne beziehungsweise Threads nutzt: Nach anfänglichen 3,0 GHz fällt der Takt im Cinebench R15 nach etwa einer halben Minute leicht auf 2,8 GHz ab. In unseren Augen lohnt es sich darum nur bedingt, den Aufpreis für die schnellen i7-Modelle zu zahlen; preisbewusste Käufer greifen besser zum Core i5-6200U oder i5-6300U. Leistungsunterschiede zwischen Netz- und Akkubetrieb konnten wir im Test nicht feststellen.
Bei der vorliegenden Samsung PM871 (MZNLN256HCHP) handelt es sich um eine M.2-2280-SSD der Mittelklasse mit 256 GB TLC-NAND, die über die SATA-Schnittstelle mit dem System kommuniziert. Unsere Benchmarks bescheinigen dem Datenträger sequentielle Transferraten von knapp 500 MB/s beim Lesen sowie 300 MB/s beim Schreiben – ein ordentliches Ergebnis, wenngleich das Vorgängermodell PM851 unterm Strich nur unwesentlich langsamer war. Auf ebenfalls gutem Niveau liegen die Resultate der 4K- und 4K-64-Tests.

Wer Wert auf möglichst hohe Übertragungsgeschwindigkeiten legt, sollte sich die optional angebotenen PCIe-SSDs näher anschauen. Hier dürfte Lenovo vermutlich auf die gleichen Laufwerke setzen, die auch im Schwestermodell T460s zum Einsatz kommen. Mit Leseraten von bis zu 2 GB/s zählt die dort verbaute Samsung SM951a zu den derzeit schnellsten SSDs auf dem Markt.
Wohl auch bedingt durch die extrem schlanke Bauweise wird das X1 Carbon ausschließlich mit der integrierten HD Graphics 520 angeboten, die über ein Dual-Channel-Interface auf den fest verlöteten LPDDR3-1866-RAM zugreift. Die im Vergleich zum DDR4-Interface anderer Geräte etwas geringere Bandbreite scheint die Performance interessanterweise kein bisschen zu schmälern – im 3DMark 2013 Fire Strike erringt unser Kandidat sogar den höchsten Score, den wir je bei der HD 520 messen konnten. Dennoch bleibt zu bedauern, dass Lenovo – anders als beispielsweise Microsoft beim Surface Pro 4 – wieder einmal keine Konfiguration mit Iris-Graphics-540-GPU offeriert. Dank doppelter ALU-Anzahl und dediziertem eDRAM-Speicher würden entsprechende Modelle bei ähnlicher Leistungsaufnahme rund 50 bis 80 Prozent mehr Grafikleistung erreichen.

Tadellos schlägt sich die HD Graphics, wenn es um die effiziente Wiedergabe hochauflösender Videos geht. Unseren 4K-Trailer des Kurzfilmes "Big Buck Bunny" (60 fps, H.265/HEVC) spielt das X1 bei einer CPU-Auslastung von lediglich 2 Prozent und Leerlauftaktraten ab.
Für aktuelle und grafisch aufwändige Spiele ist die HD Graphics 520 auch mit schnellem Dual-Channel-Speicher fast immer zu langsam. Titel älter als 2-3 Jahre werden jedoch meist flüssig dargestellt, wenngleich man sich hierfür auf niedrige Einstellungen und 1.024 x 768 oder 1.366 x 768 Pixel beschränken muss. Gelegentliches Casual-Gaming mit Diablo 3, World of Warcraft oder Counter-Strike: Global Offensive darf der ThinkPad-Käufer aber durchaus wagen, falls er denn optische Abstriche und mittelhohe Frameraten akzeptiert.
Dank SSD und nahezu durchgängig stillstehendem Lüfter gibt das X1 Carbon nicht nur im Leerlauf, sondern auch bei einfachen Alltagstätigkeiten ein absolut lautloses Arbeitsgerät ab. Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Kühlung bei mittlerer Belastung merklich schneller als beim größeren ThinkPad T460s anspringt, was zweifellos auf das nochmals dünnere Gehäuse zurückgeht. Da der Lüfter auf niedrigster Stufe schon aus wenigen Zentimetern Entfernung kaum mehr zu hören ist, stört dies in der Praxis aber nicht.

Werden Prozessor und Grafikchip stärker gefordert, klettert der Lärmpegel auf Werte zwischen 36 (3DMark06) und 38 dB(A) (Stresstest) nach oben. In Verbindung mit der subjektiv angenehmen und gleichmäßigen Frequenzcharakteristik fällt das Carbon damit auch auf Dauer nicht unangenehm auf.
Sowohl im Leerlauf als auch unter Volllast hat Lenovo den Temperaturhaushalt seines Business-Ultrabooks erstaunlich gut im Griff. Selbst im Stresstest messen wir lediglich an zwei Messpunkten Werte über 40 °C, ansonsten wird das ThinkPad nicht einmal handwarm. Ein Betrieb auf den Oberschenkeln ist folglich ohne Einschränkungen möglich.

Auch im Gehäuseinneren bewegt sich die Kerntemperatur des Core i7 trotz paralleler Belastung mit Prime95 und FurMark in einem absolut unkritischen Bereich zwischen 70 und 75 °C. Dass Prozessor und Grafikeinheit dennoch nur mit 1.300 respektive 800 MHz takten, erklärt sich mit dem Erreichen des TDP-Limits von 15 Watt – das T460s kann dank 25-Watt-Grenze weitaus höhere Frequenzen halten.
Mit einem Maximalpegel von rund 80 dB(A) spielen die nach unten abstrahlenden Stereolautsprecher des X1 Carbon angenehm laut, dafür jedoch klanglich nicht unbedingt überzeugend auf. Bereits knapp unter 500 Hz fällt der Frequenzgang rapide ab, sodass sich Bässe allenfalls in Ansätzen erahnen lassen. Generell wirkt der Sound stark mittenbetont, was zwar für eine gute Sprachverständlichkeit sorgt, bei Filmen und Musik aber weniger vorteilhaft erscheint. Wie üblich lässt sich dieses Problem recht einfach mittels externer Boxen beseitigen, die entweder digital (DisplayPort/HDMI) oder ganz klassisch per analoger Klinken-Buchse angeschlossen werden. Letztere liefert ein klares und für die meisten Kopfhörer ausreichend leistungsstarkes Ausgangssignal.
Beim Blick auf die Leistungsaufnahme zeigen sich keine besonderen Überraschungen: Mit 3,8 bis 7,7 Watt im Leerlauf sowie etwa 30 Watt unter Volllast (kurzzeitig auch bis zu 45 Watt) ordnet sich das ThinkPad genau auf dem Niveau vergleichbar großer und ähnlich ausgestatteter Ultrabooks ein. Noch etwas sparsamer dürften die Konfigurationen mit dem niedriger auflösenden FullHD-Panel bleiben.
Unterwegs übernimmt ein im Gehäuse integrierter 52-Wh-Akku die Energieversorgung, der laut Lenovo Laufzeiten von bis zu 11 Stunden ermöglich soll. Unter optimalen Bedingungen sind laut unseren Messungen sogar fast 16 Stunden möglich, allerdings nur bei minimaler Displayhelligkeit, ruhendem Desktop und deaktivierten Funkmodulen.

Im Alltag erweist sich unser Kandidat mit etwa 7 bis 8 Stunden bei WLAN-Browsing und Video-Playback (150 cd/m² Displayhelligkeit) als ebenfalls erstaunlich ausdauernd. Womöglich hilft dem Carbon hier sein fest verlöteter, besonders effizienter LPDDR3-Hauptspeicher – anders können wir uns die unerwartet große Differenz zum Schwestermodell T460s mit unwesentlich kleinerem Akku kaum erklären.

In Verbindung mit dem beigelegten 65-Watt-Netzteil unterstützt das ThinkPad X1 einen sogenannten "RapidCharge"-Modus, der den Energiespeicher innerhalb einer Stunde von 0 auf 80 Prozent lädt. Wird das Notebook gleichzeitig genutzt, dauert dies etwa 10 bis 15 Minuten länger.
Mit nicht einmal 1,2 Kilogramm Kampfgewicht lässt sich das ThinkPad auf jede Geschäftsreise mitnehmen und übersteht problemlos einen Arbeitstag ohne Netzteil. Trotz der schlanken Bauweise muss der Anwender kaum Einschränkungen hinsichtlich Performance, Schnittstellenangebot oder Emissionen fürchten. Auch beim Display verbaut Lenovo ein sehr ansehnliches WQHD-Panel mit tollen Farben und Kontrasten, welches allenfalls noch ein bisschen heller leuchten könnte. Akku für Asus A42-G73 .

Dennoch gibt es gute Gründe, statt des X1 Carbon lieber das Schwestermodell T460s zu wählen. Im Austausch für dessen etwas voluminöseres Gehäuse darf man sich über eine nochmals knackigere Tastatur, zusätzliche Aufrüst- und Anschlussoptionen (native LAN-Buchse, SmartCard, SD-Reader) sowie höhere Leistungsreserven dank TDP-Anhebung freuen. Preislich steht das T460s ebenfalls attraktiver da, wenngleich auf noch immer sehr hohem Niveau. Unterm Strich tendiert unsere Empfehlung deshalb eher in Richtung der T-Serie – eine Entscheidung, die von Anwender zu Anwender aber durchaus unterschiedlich ausfallen kann.

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03/04/2016

Hochleistungs Ersatzakku Dell XPS M1330

Die preisgünstige ROG-GL-Serie erhielt Skylake, DDR4, USB Typ-C und andere kleinere Veränderungen, um sie auf Touren zu bringen. Wir testen das aktualisierte Modell sowie einen etwaigen Leistungsgewinn mit der von Xotic PC übertakteten GPU.
Anders als die Flagschiff G-Serie oder die extrem leistungsfähige GX-Serie, handelt des sich bei der ROG GL-Serie um eine preisgünstigere Produktlinie für Gamer mit knappem Budget. Sie umfasst 15,6-Zoll-Geräte namens GL552 und die 17,3 Zoll großen GL752-Modelle und konkurriert direkt mit dem Acer Aspire Nitro V15 und V17, der MSI GE- und GP-Serien und den Lenovo Y50/Y70/Y700-Serien.

Zuletzt hatten wir ein GL552-Modell mit Core i7-4720HQ CPU und GTX 950M GPU getestet. Das neueste Testmodell wurde auf eine Skylake i7-6700HQ CPU und GTX 960M GPU, USB Typ-C und DDR4 RAM aktualisiert, um die Leistung zu steigern und die Hardware auf den neuesten Stand zu bringen.

Für ausführliche Informationen über Gehäusequalität und Hardware-Features verweisen wir auf unseren vorigen Test des ansonsten identischen GL552. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Leistung unseres Xotic PC-Gerätes - also auf das, wo sich das System in bester Form zeigt.
In der GL552-Serie wurde das Design verglichen mit dem vorigen GL551 generalüberholt, obwohl die äußeren Merkmale vorwiegend ähnlich sind. Dazu gehören abgerundete Ecken und Kanten und die Verwendung von glatten Kunststoff ohne Aluminium-Oberflächen. Anders als bei unserem voriges Testgerät ist die dicke Basiseinheit sehr fest und unter Verwindungskräften wird kein Knarren hörbar. Druck im zentralen Tastaturbereich verursacht ein nur minimales Nachgeben. Der Bildschirmdeckel ist dagegen schwächer und lässt sich bei mäßiger Kraftanwendung leichter verwinden und eindellen und knarrt dabei. Trotzdem sind die beiden Scharniere stark und wippen beim Tippen nur minimal.

Xotic PC hat das Gehäuse, genauer gesagt den Displaydeckel, optisch etwas verändert. Der Überzug sieht aus wie eine Art Vinylschicht über dem bestehenden Bildschirmdeckel. Dadurch werden die darunterliegenden Oberflächen geschützt, obwohl sie nicht dazu gedacht ist, einfach abgelöst oder entfernt zu werden. Das restliche Gehäuse entspricht dem Asus-Standard.
Das GL552 ist größer und schwerer als viele seine Konkurrenten. Das gilt vor allem verglichen mit teureren, auf Multimedia ausgerichteten Notebooks wie das XPS 15 9550 oder das ZenBook UX501, die in Hinblick auf Transportierbarkeit gestaltet wurden. Das große GL552 ist für Reise und Arbeit im Freien weniger ideal.
Die Schnittstellenausstattung entspricht abgesehen von einer bemerkenswerten Veränderung im Wesentlichen dem älteren GL552JX: Der veraltete VGA-Port wurde zu Gunsten eines USB-3.1-Typ-C-Gen.1-Ports entfernt (kein Thuderbolt). Nur drei USB-Typ-A-Ports, von denen nur zwei USB-3.0-Geschwindigkeit liefern, ist für ein Notebook dieser Größe eher wenig. Außerdem befinden sich die meisten Schnittstellen an den Seitenkanten ziemlich weit vorne, sodass Kabel wahrscheinlicher wertvollen Platz auf dem Schreibtisch belegen und etwa bei der Nutzung einer Maus stören.
WLAN wird durch den auf Gaming ausgerichteten Killer 1535 Netzwerk-Adapter mit Transferraten von theoretisch bis zu 667 Mbps zur Verfügung gestellt. Während unserer Tests traten keine Auffälligkeiten oder unbeabsichtigte Verbindungsabbrüche auf.

Abgesehen von der üblichen Garantiekarte und des Benutzerhandbuchs werden ein Kabelbinder und ein Etui, das auch als Wischtuch verwendet werden kann, mitgeliefert. Asus bietet generisches und Marken-Zubehör für seine ROG-Serie an.
Nur die zwei Speicherschächte und die beiden SODIMM-Slots sind beim GL552 via einer entfernbaren Wartungsabdeckung leicht zu erreichen. Das hat bei Asus eigentlich schon Tradition, denn die Erreichbarkeit von Motherboard-Komponenten ist bei ROG-Notebooks immer ziemlich beschränkt. Das optische Laufwerk kann (anders als bei den meisten MSI-Modellen) nicht leicht entfernt werden und, um die WLAN-Karte zu ersetzen, oder den Systemlüfter zu reinigen, müsste das System weiter zerlegt werden. Ersatzakku Dell XPS M1530 .

In Deutschland werden die Varianten des GL552VW mit zwei Jahren Herstellergarantie (Pick-Up & Return) angeboten. Die Chiclet-Tasten weisen einen Hubweg von 1,8 mm und ein rotes Hintergrundlicht mit mehreren Helligkeitsstufen auf. Das akustische Feedback ist allgemein leise und das taktile Feedback ist fest mit klarem Druckpunkt. Anders als die glatten Handballenablagen sind die Tasten selbst matt und leicht rau, damit man weniger leicht abgleitet und die Genauigkeit erhöht wird.

Im Gegensatz zur aktuellen G752-Serie bietet das System keine eigenständigen Makro- oder Hilfstasten.

Die Touchpad-Oberfläche (10,5 x 7,3 cm) bietet glatte und gleichmäßige Gleiteigenschaften mit reaktionsfreudiger Multi-Touch-Steuerung. Die gesamte Fläche einschließlich des unteren Teils für Mausklicks kann zur Cursor-Steuerung verwendet werden. Bei diesem Touchpad traten keine Verzögerungen oder Probleme bei der Steuerung auf.

Mausklicks zeigen einen festen und eher lauten Klick. Links- und Rechts-Klicks sind ausgeglichen und im vorderen Teil des Touchpads leichter auszulösen. Der für einen Klick benötigte Kraftaufwand ist tendenziell gering, daher sollte bei Cursor-Bewegungen nicht zu viel Druck ausgeübt werden.
Der matte 1080p-Bildschirm wirkt knackig ohne Rauschen oder Körnigkeit, die bei matten Panels häufiger auftreten. Seine durchschnittliche Helligkeit von knapp über 300 cd/m² ist ähnlicher zu teureren Gaming-Notebooks und für die Verwendung in Innenräumen mehr als ausreichend. Außerdem ist der Kontrast ausgezeichnet. Eine schnelle Suche nach dem LG Philips LP156WF6-SPB5 Panel ergibt, dass der gleiche, hochwertige Bildschirm auch im Asus N552VX verwendet wird.

Nahe der oberen Ecken des Bildschirms tritt bei unserem Testgerät ein leichtes Backlight-Bleeding auf. Das Clouding ist stark genug, dass es beim Filmschauen, dem Booten des Notebooks oder Spielen von Games, die schwächer beleuchtete Szenen umfassen, ebenso erkennbar ist.
Die gemessene Farbraumabdeckung ist 53 bzw. 81 Prozent von den AdobeRGB- bzw. sRGB-Standards. Das ist bei hochwertigen IPS-Panels üblich, während billigere Panels oft weniger als 40 bzw. 65 Prozent von AdobeRGB bzw. sRGB abdecken. Das Lenovo Ideapad 500 15ACZ verwendet ein solches. Es ist erwähnenswert, dass offenbar bestimmte Konfigurationen des GL552 für ein weiteres Farbspektrum mit unterschiedlichen Panels ausgestattet sind.
Weitere Bildschirmmessungen mit einem X-Rite Spektrophotometer zeigen genaue Graustufen und Farben auch ohne Kalibrierung. Eine solche verbessert die Eigenschaften, vor allem RGB-Balance und Graustufen, weiter, indem sie die Farbtemperatur leicht erhöht. Trotzdem werden die Farben wegen der unvollständigen sRGB-Abdeckung bei höherer Sättigungsstufe ungenauer.
Die Lesbarkeit im Freien ist im Schatten akzeptabel. Unter direktem Sonnenlicht wirken die Bildschirminhalte verwaschen und längere Verwendung kann für die Augen unangenehm werden. Die Blickwinkel sind von allen Seiten sehr stabil, wobei die Scharniere einen Öffnungswinkel von zirka 150 Grad ermöglichen.

Unser Testmodell ist mit einem Core i7-6700HQ Quad-Core-Prozessor und einer GTX 960M GPU mit 4 GB GDDR5 VRAM ausgestattet. Diese Spezifikationen sind für wertigere Mainstream-Gaming-Notebooks üblich, während Modelle für Gaming-Enthusiasten oft über i7-6820HK und GTX 980M Optionen verfügen. Der Skylake-Kern kann im Idlebetrieb und Stromsparmodus niedriger als 1.000 MHz takten und bei Single-Core-Prozessen mit Höchstleistungsprofil bis zu 3,5 GHz erreichen. Gleichermaßen läuft die GPU mit nur 135/202 MHz Kern/Speicher und erreicht bis zu 1.097/1.352 MHz Kern/Speicher plus Boost. Für zusätzliches Stromsparen mit der HD Graphics 530 ist Optimus implementiert.

Die reine CPU-Leistung ist fast gleich wie beim Broadwell i7-5700HQ, da die beiden Prozessoren abgesehen vom etwas höheren Basistakt der i7-5700HQ (2,7 GHz vs. 2,6 GHz), die gleiche Spezifikation aufweisen. Der Leistungsgewinn ist bei Multi-Core-Aufgaben meist vernachlässigbar, doch addiert sich bei längerer Last wie im wPrime-Benchmark, den die i7-5700HQ um 10 % schneller beendet.

Für weitere technische Informationen und Benchmarks verweisen wir auf unsere CPU-Spezialseite zum Core i7-6700HQ.Die PCMark-8-Ergebnisse sind besser als erwartet, denn unser Testgerät kann die ähnlich ausgestatteten Asus G501VW und Zenbook UX501 übertreffen. Der kleine Vorteil mag der Turbo-Boost-Leistung des Systems unter Last und dem übertakteten GPU-Speicher unseres Systems zuzuschreiben sein.
Via 2,5 Zoll SATA-III-Schacht und M.2-2280-Slot sind zwei Speicheroptionen möglich. Die Übertragungsraten sind in beiden Fällen auf 6 GB/s beschränkt, sodass Systeme mit NVMe-Unterstützung wie das Zenbook UX501 oder XPS 15 9550 das GL552 in puncto Speicherleistung überrunden. Bei diesem System werden offiziell keine RAID-Fähigkeiten unterstützt. Ersatzakku Dell XPS M1730 .

Das primäre 500 GB Samsung SSD 850 EVO Laufwerk in unserer Testkonfiguration schneidet dennoch für seine Klasse sehr gut ab, da es SATA-III-SSDs wie im Ideapad Y700 und MSI GE62 mit Leichtigkeit übertreffen kann. Die sequentiellen Leseraten sind wegen Beschränkungen des Controllers mehr oder weniger bei 500 MB/s gekappt. Indes liefert die sekundäre 9,5 mm HGST HDD durchschnittliche Transferraten von nur unter 102 MB/s laut HDTune, was für ein 7200-U/min-Laufwerk typisch ist.
Die 3DMark-Benchmarks zeigen, dass sich unser Testsystem in allen Fällen nur einige wenige Prozent über dem ähnlich ausgestattetem Acer Aspire V15 Nitro einordnet. Das mag an dem, gegenüber dem Standardtakt von 5010 MHz der Standard-GTX-960M, übertakteten Speichertakt von 5410 MHz liegen. Trotzdem bleibt ein sehr großer Abstand zu Systemen mit GTX 970M.
Die GTX 960M ist in auf Gaming ausgerichtete Laptops verbreitet. Ihre Leistung liegt in unserem Xotic-PC-Gerät wegen des zuvor erwähnten Übertaktens des Speichers minimal über der durchschnittlichen 960M GPU. Die GTX 970M liegt in allen Fällen dennoch deutlich voran. Aktuelle Games können mit der GTX 960M meist in hohen Details auf nativer Full-HD-Auflösung flüssig dargestellt werden.
Das System läuft unter extremer Last sehr gut. Wird Prime95 ausgeführt, bleibt der CPU-Takt bei konstanten 3,1 GHz, während die CPU-Temperatur knapp unter 80 °C liegt. Laufen Prime95 und FurMark gleichzeitig, ist das CPU-Turbo-Boost-Potential beschränkt, während die CPU mit 1027 MHz leicht unter ihren Basistakt von 1097 MHz drosselt. Der maximale Turbo-Boost wird nur für sehr kurze Zeit, bis die CPU-Kerntemperatur 96 °C erreicht, genutzt. Zu diesem Zeitpunkt fallen die Taktraten auf 2,8 GHz, um eine niedrigere Kerntemperatur von 86 °C beizubehalten.

Die Leistung unter Unigine Heaven ist mit konstantem CPU-Turbo-Boost und stetem GPU-Takt von 1262 MHz höher. Ebenso bewegen sich die Kerntemperaturen trotz GPU-Übertaktung im niedrigen bis mittleren 70er-Bereich. Beim Gaming mit dem GL552 brauchen sich User nicht über Throttling-Probleme sorgen.

Auf Akku werden CPU- sowie GPU-Leistung indes massiv beschränkt. Ein 3DMark11-Lauf auf Akku ergibt GPU- bzw. CPU-Ergebnisse von 1510 bzw. 4294 Punkten verglichen mit 5779 bzw. 9007 Punkten im Netzbetrieb.
Das Lüftergeräusch unseres Testgerätes ist mit zirka 33 dB(A) immer hörbar. Die gute Nachricht ist jedoch, dass das Lüftergeräusch während des Gamings nicht viel lauter wird. Unter Unigine Heaven konnten wir zirka 36,6 dB(A) aufzeichnen. Laufen Prime95 und Furmark (Stresstest) gleichzeitig werden 44 dB(A) erreicht.

Unser Xotic PC GL552 ist im Durchschnitt weder deutlich lauter noch leiser als viele seiner Konkurrenten. Das Lüftergeräusch ist beim Gaming sogar leiser als beim dünneren ZenBook UX501. Seine maximale Lautstärke von 44 dB(A) ist unter normalen Umständen sehr unwahrscheinlich, wenn das System nicht gerade bestimmte Benchmarks ausführt oder weiter übertaktet wird.
Die Oberflächentemperaturen sind im Idle-Betrieb mit Ausnahme der vorderen Bereiche des Notebooks, wo sich die Laufwerke befinden, kühl. Diese Stellen können, verglichen mit den 25 °C beim optischen Laufwerk, über 33 °C erreichen.

Unter maximaler Last, konnten wir warme Bereiche von über 45 °C nahe der am nächsten zu den Lüftergrillen gelegenen Kanten messen. Diese Hotspots befinden sich nicht direkt oberhalb der CPU oder GPU, da es zwischen dem Prozessor und dem Chassis einen Luftspalt gibt. Leider bedeutet dies auch, dass die linke Seite der Tastatur bei hoher Last wie Gaming viel wärmer wird als die rechte.

Konkurrenzmodelle wie das MSI GE62 werden mit Durchschnittswerten von fast 50 °C viel wärmer, während sich beim generell kühleren Ideapad Y700 15ISK die Hitze nach hinten zu, weg von den WASD-Tasten, konzentriert.
Die Klangqualität der direkt über der Tastatur befindlichen Lautsprecher ist bestenfalls durchschnittlich. Bass fehlt deutlich, obwohl die Größe des Notebooks etwas anderes vermuten ließe und die maximale Lautstärke ist leiser als bei anderen Gaming-Notebooks. Wiedergabe bei höheren Lautstärken rauscht und scheppert nicht, doch Kopfhörer sind für ein viel besseres Hörerlebnis dennoch empfehlenswert.
Der Stromverbrauch ist auch im Idlebetrieb vergleichsweise hoch. Daher sind, wie unsere Akkulaufzeittests zeigen, die Laufzeiten ziemlich kurz. Der Spitzenverbrauch unter Last beläuft sich auf 114 W, während der Adapter einen maximalen Nenn-Output von 139 W liefert.
Die zu erwartenden Akkulaufzeiten sind sehr kurz. Unser Testgerät erreichte unter WLAN-Bedingungen (150 cd/m² Helligkeit, Profil "Ausgewogen", integrierte GPU aktiv) nur knapp über 2 Stunden verglichen mit mehr als doppelter Laufzeit beim Asus N552 oder Zenbook UX501 unter ähnlichen Bedingungen. Mitunter können kleine Modifikationen zugunsten geringfügig höherer Leistung unserer Xotic-PC-Version des GL552VW hier negativ beitragen. Erfreulicherweise lässt sich der interne 48-Wh-Akku von hinten leicht entfernen und ersetzen. Das ist bei vielen Gaming-Notebooks dieser Tage nicht mehr der Fall.

Aufladen von null bis 100 % dauert zirka 2,5 Stunden. Der Stromadapter ist mit 16 x 7,5 x 3,5 cm relativ klein.
Da Xotic-PCs übertaktet und einsatzbereit ausgeliefert werden, können unsere Temperatur-, Geräusch-, Leistungs- und Akkulaufzeitmessungen von einem Standard-GL552VW abweichen. Die reine GPU-Leistung unseres Xotic PC GL552VW liegt tatsächlich konsistent geringfügig über anderen Systemen mit einer Standard-GTX 960M, was allerdings auf Kosten eines lauteren Lüftergeräusches, höheren Stromverbrauchs und kürzerer Akkulaufzeit geht. User, die sich um ein primäres Gaming-Notebook umsehen, das selten abseits der Steckdose benutzt wird, werden diese Nachteile weniger ausmachen. Ersatzakku Dell XPS M1330 .

Gewicht und Größe sind die größten Nachteile des GL552VW. Wer ein Gaming-Notebook für hauptsächlich Indoor-Verwendung sucht, für den bietet Asus ein ausgezeichnetes 1080p-IPS-Display, guten Overclocking-Headroom, und ein festes, schlichtes Chassis.

Von einem "normalen" GL552VW darf eine minimal geringere Leistung bei niedrigeren Emissionen und einer etwas höheren Akkulaufzeit erwartet werden. Mit erheblichen Unterschieden ist obgleich der kleinen Eingriffe von Xotic-PC allerdings nicht zu rechnen.

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