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27/02/2015

Leistung Akku Lenovo ThinkPad SL500

Mit dem Lumia 435 bringt Microsoft ein günstiges Windows Phone auf den Markt. Aber Moment, gibt es das mit dem Lumia 535 nicht schon? Welchen Sinn Microsofts kleinstes Lumia Smartphone haben könnte, erfahren Sie im Test.
Es war schon eine kleine Sensation, als Nokia letztes Jahr das Android Smartphone Nokia X auf den Markt brachte und sich damit erstmals seit Jahren wieder einem anderen Betriebssystem als Windows Phone zuwandte. Das dürfte auch den Lizenzkosten geschuldet gewesen sein, die Microsoft für sein Betriebssystem verlangte und die in der preisempfindlichen Einsteigerklasse ein Gerät nur unnötig verteuern: Das Nokia X war extrem günstig und besonders für ärmere Länder gedacht. Die auf Android aufgesetzte Nutzeroberfläche erinnerte dafür an Microsofts Betriebssystem.

Inzwischen baut Microsoft die Lumia Smartphones selbst und auch die Lizenzkosten für Windows Phone sind weggefallen. Wahrscheinlich hat man sich daran erinnert, dass das Nokia X in manchen Märkten gar nicht so schlecht ankam, und baut nun bei Microsoft ein günstiges Windows Phone, das genau so aussieht wie das Nokia X: Das Lumia 435 ist handlich und besitzt eine abnehmbare Rückseite. Die Konkurrenz ist mit dem günstigen Lumia 535 in den eigenen Reihen allerdings stark.

Auch günstige Android Smartphones sind keine Seltenheit mehr: Beispielsweise bietet Motorola das Moto E an, das LG L40 oder das Acer Liquid Z4 Duo wenden sich ebenfalls an ein preisbewusstes Publikum.
Wer das Nokia X schon einmal in der Hand hatte, der wird nur minimale Unterschiede zum Microsoft Lumia 435 feststellen können: Beide Gehäuse sind aus Polycarbonat, natürlich fällt der Microsoft Schriftzug an der Rückseite auf, der Schlitz für den Lautsprecher ist größer geworden, und der Audioanschluss ist in die Mitte der oberen Kante gewandert. Akku Lenovo L10S6Y01 , Außerdem finden sich nun natürlich die Windows Touchbuttons unterhalb des Bildschirms anstelle des einsamen "Return"-Buttons der Android Version. Ansonsten lässt sich das Cover immer noch abnehmen, wodurch man Zugriff auf Akku, micro-SD-Slot und micro-SIM-Slot erhält.

Die Stabilität des Kunststoff-Gehäuses ist immer noch ordentlich, vor allem ist auch bei stärkerem Druck oder Verwinden kein Knarzen zu hören. Druck auf den Bildschirm allerdings steckt das Gerät nicht ganz so gut weg: Er wird im Flüssigkristall sichtbar. Die Materialien sind griffig, allerdings hätte man die Ecken etwas weiter abrunden können, damit das Gerät sich noch ein wenig besser in die Hand schmiegt.

In Sachen Design sind die knalligen Farben wohl noch am spannendsten, in denen Microsoft sein Smartphone auf Wunsch ausliefert: Neongrün und -orange sind keine ungewöhnlichen Farbtöne innerhalb der Lumia Familie. Das Cover lässt sich allerdings auch einfach wechseln, wenn die Farbe nicht mehr gefällt.

Die Abmessungen sind leicht gewachsen: Mit 11,7 Millimeter Dicke ist das Lumia 435 wirklich kein schlankes Smartphone, das Lumia 535 misst beispielsweise gerade einmal 8,8 Millimeter in dieser Dimension. Dafür ist es durch seine nur 4 Zoll Bildschirmdurchmesser sehr praktisch auch für kleinere Hosentaschen und Hände.
Für nicht mal 100 Euro darf man wohl nicht allzuviel an Leistung erwarten: Immerhin gibt es beim Lumia 435 1.024 MByte Arbeitsspeicher und 8 GByte an Systemspeicher, der zudem per microSD-Karte erweiterbar ist. Viele Konkurrenzgeräte bieten gerade mal die Hälfte an Arbeitsspeicher und/oder Systemspeicher. Das Lumia 435 bietet sogar die Möglichkeit, Radio zu hören, allerdings benötigt man dafür ein Headset, da dieses als Antenne verwendet wird.
Mit der Version 8.1 wurde nicht nur das Desktop Windows zu einem wieder einigermaßen benutzbaren Betriebssystem, sondern auch die Smartphone-Variante wurde um einige Features erweitert, die das Betriebssystem noch mehr auf Augenhöhe mit Android oder iOS bringen. So gibt es nun ein Benachrichtigungs-Center, die Tastatureingabe per Wischen und eine verbesserte Kalender-App. Das Arbeiten mit Windows Phone war schon immer recht angenehm, da die aufgeräumte Oberfläche intuitiv funktioniert und anders als Android oder iOS vor allem auf hohe Kontraste setzt. Nur die Einstellungen könnten etwas übersichtlicher angeordnet sein. Mehr zu Windows Phone 8.1 erfahren Sie im Test des Nokia Lumia 930. Dank 1 GByte RAM wäre das Lumia 435 auch für ein Update auf Windows Phone 10 bereit, eine offizielle Ankündigung gibt es dazu aber noch nicht.

Die Lumia Familie bekommt zudem zahlreiche Goodies von Microsoft spendiert, so gibt es beispielsweise mit "Here Drive +" eine kostenlose Navigationsapp (die auch alle anderen Windows-Phone-Geräte downloaden können), mit "Mix Radio" kostenloses Musik-Streaming und mit "Lumia Storyteller" eine App, die Geschichten aus Fotos und Videos erstellt, je nachdem, wann und wo sie aufgenommen wurden. Die Softwarebeigaben sind großteils nützlich und lassen sich bei Nichtgefallen auch schnell löschen. Wenn man die MSN Apps ausklammert, die durchaus einen gewissen Mehrwert bieten, ist zudem keine Adware vorinstalliert.
LTE darf man für einen Preis unter 100 Euro wohl nicht erwarten, mit GSM-Quadband und UMTS-Dualband ist das Microsoft Lumia 435 allerdings auf einer Ebene mit den meisten gleichteuren Geräten im Vergleich, nur das Motorola Moto E bietet Quadband auch im UMTS-Netz. Der Empfang im D1-Netz war in einer ländlichen Gegend OK. Akku Lenovo ThinkPad X300 , Der direkte Vergleich mit dem Windows Phone Samsung Ativ S allerdings zeigt die Unterschiede zu hochwertigeren Geräten: Wo das Ativ S vier Balken Emfang zeigte, konnte das Lumia 435 nur zwei Striche Empfang bereitstellen.

In Sachen WLAN versteht sich das Microsoft Lumia 435 immerhin mit drahtlosen Netzwerken nach Standards 802.11 b/g/n und kommt so wohl mit den allermeisten aktuellen WLANs klar. Der neueste und sehr flotte Standard 802.11 ac fehlt, außerdem kann man nur Netzwerke im 2,4-GHz-Band betreiben. Um den Empfang im WLAN zu testen, gehen wir zehn Meter vom Router weg und bringen drei Wände zwischen Gerät und Zugangspunkt. Dort haben wir noch halben Empfang, der Seitenaufbau geht aber weiterhin flott vonstatten.

Für Windows Phone stehen noch nicht so ausgeklügelte GPS-Benchmarks zur Verfügung wie für Android oder iOS, mit der Test-Suite "Hardware Tests" kann man sich aber immerhin einen groben Überblick über die Empfangsstärke des GPS-Moduls bilden. In Innenräumen ist eine Ortung per Satellit nicht möglich, das ist allerdings auch wenig überraschend, weil dies üblicherweise nur High-End-Smartphones gelingt. Im Freien hingegen ist die Verbindung zu genügend Satelliten schnell da, und wir werden auf 3 Meter genau geortet.

Bei einer Ausfahrt mit dem Auto, zu der wir zu Vergleichszwecken auch das Navi Garmin eTrex30 mitnehmen, zeigt sich allerdings schnell, dass das man dem GPS-Modul im Lumia 435 nicht uneingeschränkt vertrauen sollte: Statt den Weg nachzuverfolgen, berechnet es die Hälfte unseres Weges einfach als gerade Strecke und lässt uns scheinbar durch Häuser "fliegen".
Die Sprachqualität zeigt sich zwiespältig. Einerseits ist die Soundwiedergabe über den verbauten Ohrhörer durchaus in Ordnung: Das Gegenüber klingt zwar etwas höhenbetont, außerdem sind Zischlaute unangenehm kräftig, alles in allem aber ist der Sound recht ausgewogen, klar und einigermaßen laut. Auch die Wiedergabe über den eingebauten Lautsprecher ist recht klar, allerdings stottert die Wiedergabe teilweise beim Umschalten zwischen Ohrhörer und Lautsprecher. Was das Gegenüber allerdings zu hören bekommt, ist verrauscht, dumpf und undeutlich, mit dem Mikrofon sind wir also nicht zufrieden.
Nokia spendiert auch seinem günstigsten und kleinsten Smartphone zwei Kameras, wobei man bei der 2-Megapixel-Linse an der Rückseite auf Blitz und Autofokus verzichten muss, und die Frontkamera mit nur 0,3 Megapixel sehr niedrig auflöst. Das Lumia 535 bekommt man aktuell für nur 15 Euro mehr im Internet, dafür hat es zwei 5-Megapixel-Kameras, an der Rückseite sogar mit Blitz.

Die 2-Megapixel-Kamera an der Rückseite macht ordentliche Bilder, auch bei schlechter Beleuchtung nimmt das Farbrauschen nicht so schnell überhand. Allerdings sollte man die Bilder vornehmlich auf kleineren Bildschirmen anschauen, denn sobald man sie leicht vergrößert, wird die geringe Auflösung sehr deutlich sichtbar: Ränder werden unscharf und Details verschwimmen. Die Farbwiedergabe gefällt uns in allen Szenarien recht gut. Die Frontkamera sollte man selbst für Selfies nur dann einsetzen, wenn man sie an ein anderes Smartphone senden möchte, die Qualität ist nicht sehr gut. Auch Videotelefonie über das integrierte Skype sollte man am besten nur mit einem anderen Smartphone über die Frontkamera machen.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Ein Headset oder ein USB-Kabel sucht man in der Packung vergeblich, stattdessen bekommt man lediglich ein Ladegerät mit fest installiertem Kabel mitgeliefert. Auf seiner Website bietet Microsoft ein Headset in passenden Farben an, ebenso wie die Wechsel-Cover für die Rückseite des Lumia 435 ist es aber noch nicht erhältlich, und auch der Preis ist noch nicht bekannt. Akku Lenovo Thinkpad T400 .
Microsoft bietet 24 Monate Garantie auf das Smartphone selbst. Auf Akku und Ladegerät gibt es allerdings nur 12 Monate Garantie. Davon unberührt sind gesetzliche Gewährleistungsansprüche dem Händler gegenüber.

Auf dem kleinen 4-Zoll-Display sind naturgemäß auch die Tasten der Bildschirmtastatur recht klein, zumal Microsoft auf ein eher hohes als breites Tastenlayout setzt. Dennoch hatten wir im Test nicht das Gefühl, dass die Tastatur unpräzise wäre, alle unsere Eingaben wurden sehr gut umgesetzt. Das Tastaturlayout lässt sich direkt auf der Tastatur zu einer anderen Sprache umschalten, Zahlen erreicht man allerdings nur über ein Sondermenü. Direkt oberhalb der Tastatur werden Wortvorschläge eingeblendet, das System lernt auch dazu und kann nach einigen Eingaben auch Ihren Namen erkennen. Die Eingabe per Wischen über die Tasten ist ebenfalls möglich, ein Sprachdiktat oder handschriftliche Eingabe ist allerdings noch nicht direkt aus der Tastatur heraus möglich.

Seit Windows 8.1 gibt es auch die Sprachassistentin "Cortana", die nach dem Vorbild von Apples "Siri" helfen soll, das Gerät nur mit Sprache zu bedienen. Es handelt sich bei der deutschen Helferin allerdings noch um eine Alpha-Version, so dass viele Anfragen einfach an Bing weitergeleitet werden, anstatt direkt beantwortet zu werden. Insgesamt ist die Spracherkennung aber recht genau, und auch die Sprachausgabe ist insgesamt recht angenehm.

Der Touchscreen ist bis in die Ecken empfindlich, reagiert prompt auf unsere Eingaben und hat auch eine recht gleitfreudige Oberfläche, die das Eingeben angenehm macht.
Der 4 Zoll große TN-LED-Bildschirm ist mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel im 5:3-Format gehalten. Die Auflösung ist im Zeitalter von 4K-Displays natürlich nicht sehr hoch, und tatsächlich ist der Unterschied zu höher auflösenden Screens deutlich sichtbar: So gibt es beispielsweise Probleme bei der Darstellung von feinem Text. Dabei befindet sich das Lumia 435 mit seiner Auflösung in guter Gesellschaft in dieser Preisklasse: Auch das Acer Liquid Z4 bietet nicht mehr und das LG L40 sogar wesentlich weniger Pixel.

Die Helligkeit ist mit maximal 292 cd/m² unterdurchschnittlich, dafür kann die Ausleuchtung mit 92 % Gleichmäßigkeit durchaus überzeugen. Große Farbflächen wirken aber aufgrund der wenig blickwinkelstabilen TN-LED-Technik dennoch nicht einheitlich ausgeleuchtet.
Der Schwarzwert, also die Resthelligkeit bei schwarzen Flächen, ist mit 0,56 cd/m2 ebenfalls nicht herausragend, hier machen die Vergleichsgeräte allerdings einen ähnlich schlechten Job. Der Kontrast des Lumia 435 ist mit 507:1 dennoch schlechter als bei den Vergleichsgeräten, weil die maximale Helligkeit recht gering ist. In der Praxis bedeutet das sehr flaue Farben und dunkle Flächen, die eher dunkelgrau als schwarz wirken.

Bei den Tests mit dem Spektralfotometer und der Software CalMan wird der Blaustich des Displays mit bloßem Auge sichtbar: Besonders helle Graustufen und weiße Flächen sind blauer als sie laut dem Referenzfarbraum sRGB sein sollten. Die durchschnittliche Abweichung der Graustufen und Farbwerte DeltaE beträgt jeweils über 5 und ist damit deutlich zu sehen. Allerdings fiel sie beim Bildschirm des Nokia X oder beim Bildschirm des Acer Liquid Z4 noch deutlich heftiger aus. Insgesamt ist die Farbdarstellung also ungenau und zu blau tendierend, wodurch Farbtöne recht kühl wirken.
Im Freien kommen zu der geringen Helligkeit des Displays auch noch die spiegelnde Beschichtung und die wenig stabilen Blickwinkel, die eine Betrachtung in hellen Umgebungen und vor allem bei direkter Sonneinstrahlung eigentlich unmöglich machen. In dunkleren Umgebungen und Innenräumen ist die Sichtbarkeit des Bildschirminhalts wesentlich besser.

Durch die TN-LED-Technologie sind die Blickwinkel des Bildschirms nicht sehr groß: Nach links und rechts kommt es zu Helligkeitsverlusten, hier ist die Sichtbarkeit aber noch in Ordnung. Nach oben und unten allerdings sind deutliche Farbverschiebungen sichtbar, und der Kontrast bricht zusammen, so dass man ab einem gewissen Punkt Details nicht mehr erkennen kann.
Das SoC des Lumia 435 heißt Qualcomm Snapdragon 200 MSM8210 und besitzt zwei Rechenkerne, die mit bis zu 1,2 GHz takten. Das SoC ist für günstige Einsteigergeräte gedacht und stellt nicht viel Leistung zur Verfügung, diese reicht aber, um das Betriebssystem in den allermeisten Situationen flüssig laufen zu lassen. Ruckler kann man so gut wie nie beobachten. In den Benchmarks zeigt sich eine deutliche Minderleistung gegenüber dem Lumia 535, das immerhin ein Vierkern-SoC mit gleicher Taktung beinhaltet. Akku Lenovo ThinkPad SL500 .

Die integrierte Grafiklösung Adreno 302 reicht ebenfalls nur für grundlegendes Gaming. Mit anspruchsvollen 3D-Benchmarks wie "Basemark X" oder "GFXBench" versteht sich das Microsoft Lumia 435 deshalb nicht gut: Sie starten entweder gar nicht oder bringen das System zum Absturz. Die meisten getesteten Games liefen aber.

Beim Surfen im Internet waren wir grundsätzlich mit der Geschwindigkeit zufrieden. Der integrierte Internet Explorer ist aber nicht so schnell wie Googles Chrome, was sich auch in den Ergebnissen der Benchmarks niederschlägt: So ist beispielsweise das Motorola Moto E deutlich schneller im Web unterwegs.
Eine Spielernatur ist das verbaute SoC nicht unbedingt. Die kleine Grafikkarte kann aktuellen High-End Games wie "Asphalt 8: Airborne" nicht vollends gerecht werden: Trotz deutlich reduzierter Details (bei der Windows-Phone-Version nicht einstellbar) kommt es immer wieder zu leichten Rucklern. Spielbar ist das Game zwar, auf schnelleren Grafiklösungen macht es aber mehr Spaß und sieht auch deutlich besser aus. Wer nur Casual Games, beispielsweise aus der "Angry Birds"-Reihe, zockt, für den reicht das SoC aber aus.

Die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor ist hinreichend präzise, ab und an hatten wir allerdings das Gefühl, dass unsere Eingaben auf dem Touchscreen nicht sofort umgesetzt wurden. Das kann entweder an der fehlenden Rechen-Power oder leichten Ungenauigkeiten im Touchscreen liegen.
In Sachen Erwärmung muss man sich beim Microsoft Lumia 435 keine Sorgen machen: Die absolute Maximaltemperatur unter Last beträgt 34,1 Grad Celsius, das dürften nur sehr empfindliche Naturen überhaupt wahrnehmen, zumal der Unterschied zum Idle-Modus nicht mal 2 Grad beträgt.
Wie schon beim Nokia X ist der Lautsprecher eigentlich ganz ordentlich: Zwar sind Mitten und Tiefen so gut wie nicht vorhanden, Höhen klingen aber sauber und verzerren nur auf maximaler Lautstärke ganz leicht. Apropos: Wenn man die Lautstärke voll aufdreht, kann das Lumia 435 recht laut werden, ein kleines Zimmer kann man damit schon beschallen. Zwar liegt kein Headset bei, wer aber seinen eigenen Kopfhörer anschließt, der bekommt ordentlichen Klang.
Einer der größten Nachteile beim Microsoft Lumia 535 ist die hohe Energieaufnahme, die auch die Akkulaufzeiten stark drückte. Beim Lumia 435 ist dieses Problem nicht ganz so schlimm vorhanden, deutlich oberhalb von Motorola Moto E oder LG L40 liegen die Verbrauchswerte aber dennoch: Minimal 0,7 Watt und maximal 1,5 Watt braucht unser Testgerät im Idle-Modus. Bei starker Belastung können es bis zu 3,5 Watt werden. Außerdem ist der Verbrauch im Standby-Modus leicht erhöht.
Mit 5,8 Wattstunden ist der Akku des Lumia 435 gleichgroß oder etwas kleiner als bei den Vergleichsgeräten mit Android. Das Lumia 535 hingegen hat mit 7 Wattstunden einen deutlich größeren Akku im Gepäck, muss aber auch mit sehr hohem Energieverbrauch klarkommen. Das Lumia 435 kommt auf sehr ähnliche Laufzeiten wie das Lumia 535, die WLAN-Laufzeit stimmt sogar exakt überein. Mit 6:16 Stunden ist sie praxistauglich, aber doch deutlich kürzer als bei den Android Konkurrenten. Daran kann auch der standardmäßig aktivierte Energiesparmodus nichts viel ändern, der Hintergrunddienste deaktiviert und die Laufzeit durchaus um einige Stunden strecken kann.
Wer wirklich als absolut oberstes Limit für sein nächstes Smartphone 100 Euro gesetzt hat, der muss mit einigen Einschränkungen leben: Das Microsoft Lumia 435 bietet deutlich weniger als das Lumia 535, das etwas über der 100-Euro-Marke liegt. So muss man beim Bildschirm und bei den Kameras eindeutig zurückstecken. Außerdem ist das Gehäuse recht wuchtig.

Absolute Sparfüchse bekommen allerdings immerhin 8 GByte Speicher und 1 GByte RAM, was in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Außerdem gibt es die üppigen Software-Beigaben der Lumia Serie unbeschränkt auch für das Lumia 435. Der Akku ist austauschbar, und per micro-SD-Karte lässt sich der Speicher erweitern. Das Betriebssystem läuft flüssig und eine Erwärmung des Gehäuses ist eigentlich nicht spürbar.

Dass der GPS-Sensor manchmal seinen Dienst versagt, der Akku Lenovo G550 Bildschirm nicht gerade durch Farbbrillanz überzeugt und die Auflösung recht niedrig ist, dass die Frontkamera eigentlich nicht mal für Videotelefonie richtig geeignet ist und die Mikrofonqualität recht schlecht ist, muss man wohl für den günstigen Preis in Kauf nehmen. Innerhalb der ungefähr gleichpreisigen Konkurrenten schlägt sich das Lumia 435 nicht so schlecht, zumal Windows Phone 8.1 auf schwachen Geräten deutlich flüssiger läuft als Android.

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24/02/2015

Akku HP COMPAQ 6735s Kaufen

Das HP ZBook 15 G2 ist eine leistungsstarke mobile Workstation, die im professionellen Umfeld mit einer besonders guten Zuverlässigkeit überzeugen soll. Im regulären Testverfahren hat die Serie bereits überzeugende Resultate eingefahren. Ob das nun auch langfristig so bleibt, muss eine zweite Testkonfiguration in unserem erstmals durchgeführten Dauertest unter Beweis stellen.
Das HP ZBook 15 G2 ist eine typische Mittelklasse-Workstation, die neben einer akzeptablen Mobilität eine gute Schnittstellenausstattung, umfangreiche Aufrüstmöglichkeiten und natürlich eine praxisgerechte Leistungsfähigkeit mit sich bringt. Im ersten Test musste das HP ZBook 15 G2 mit einigen konfigurationsbedingten Nachteilen zurecht kommen. Die konventionelle Festplatte bremste die Systemleistung aus und das hochauflösende QHD+-Display verhinderte den Einsatz der umschaltbaren Grafik. Zudem hatte der auf lange Lebenszeit hin ausgelegte Akku etwas weniger Kapazität zur Verfügung, als der nun zum Einsatz kommende Standardakku.

Das aktuelle Testgerät räumt mit diesen kleineren Nachteilen auf und verfügt auch sonst über eine hier und da etwas üppigere Ausstattung gepaart mit etwas mehr Rechenleistung. Im aktuellen Testmodell finden wir daher eine Intel Core i7-4910MQ-CPU, 32 GB RAM, ein 256 GB fassendes PCIe-Solid State Drive (Z-Turbo Drive), zwei 1 TB Festplatten, AMDs FirePro M5100 und ein UWVA-FullHD-Display. Für unsere Testkonfiguration verlangt HP am 08.02.2015 im Online-Produktkonfigurator etwa 4.360 Euro inklusive Windows 7/8.

Wie bereits angekündigt, wird uns dieses Testgerät deutlich länger als sonst üblich begleiten und im Zeitraum von 5 Monaten stellvertretend zeigen müssen, wie es um die Langzeitqualitäten dieser mobilen Workstation-Serie bestellt ist. Für die Umsetzung dieses Vorhabens, haben wir uns für eine Zweiteilung des Projekts entschieden. Den Startpunkt dieses Dauertests stellt der hier folgende Standardtest dar, der zunächst einmal zeigt, was diese Testkonfiguration im üblichen Testverfahren leistet.Akku HP COMPAQ 6710b .

In einem zweiten, aufbauenden Artikel, werden wir dann speziell auf die Dauertesterfahrungen mit dem neuen HP ZBook 15 G2 eingehen. Das kann von kurzen Status-Mitteilungen bis hin zum ausführlichen Zubehörtest alles beinhalten, was irgendwie mit dem Testgerät zu tun hat. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei natürlich auf die Langzeitqualitäten. Aber auch der Standfestigkeit unter Dauerlast, den mobilen Eigenschaften oder der Verwendung unterschiedlichster Peripherie-Geräte werden wir natürlich Beachtung schenken.

Darüber hinaus haben wir bereits einige Spezialthemen eingeplant, die auf systemspezifisches und ergänzendes Zubehör eingehen. Auch wollen wir die Aufrüst- und Konfigurationsmöglichkeiten in der Praxis etwas genauer unter die Lupe nehmen. Auf der folgenden „to-do-list“ haben wir die bisher geplanten Vorhaben schon mal aufgeführt. Diese werden wir in regelmäßigen Abständen im Dauertestartikel abarbeiten:
Ergänzend sind wir natürlich offen für Vorschläge der Leserschaft. Wenn Sie also die eine oder andere Fragestellung im Zusammenhang mit dem ZBook 15 G2 beleuchtet haben wollen, dann versuchen wir das entsprechend umzusetzen oder in geplante Tests mit einzubauen. Ideen dazu können Sie im passenden Forum-Thread zu diesem Testbericht oder beim Dauertestartikel posten.
Das HP ZBook 15 hat bereits in mehreren Tests seine guten Qualitäten im Gehäusebereich unter Beweis gestellt. Verarbeitung, Stabilität und Materialwahl überzeugen auf ganzer Linie und bieten kaum Anlass zur Kritik. Lediglich die Ausmaße des wuchtig wirkenden 15-Zöllers und das damit verbundene Gewicht von über 3 kg schränken die möglichen Einsatzszenarien etwas ein. Angesichts der gebotenen Kern-Eigenschaften, die man von einer konventionell ausgerichteten Workstation erwartet, ist das allerdings ein notwendiger Kompromiss. Mobile Workstations im Slimlineformat haben in der Regel weder Modulschächte, Dockingports noch umfangreiche Schnittstellenausstattungen verbaut. Auch sind die Aufrüstmöglichkeiten eher begrenzt und erfordern weitreichende Kompromissbereitschaft.
Das HP ZBook 15 G2 bietet im Vergleich zum Vorgänger Thunderbolt 2 vor allem eine schnelle PCIe-Schnittstelle (Z Turbo Drive, M.2 SSD) als grundlegende Neuerung. Damit fällt die hardwareseitige SATA-III-Limitierung weg und ermöglicht den Einsatz besonders schneller SSD-Module. Ansonsten findet man bei dem Gehäuse die üblichen Schnittstellen, die an allen drei Seiten recht ausgewogen verteilt wurden. Lediglich auf der linken Seite drängeln sich DisplayPort, Thunderbolt 2 und USB 3.0 auf engem Raum und werden zudem umständlich erreichbar, wenn der davor liegende ExpressCard/54-Slot mit einer entsprechenden Erweiterung bestückt ist. Komplettiert werden die Anschlussmöglichkeiten durch einen analogen VGA, einen Kartenleser und einen kombinierten Audioport.

Die Leistungsfähigkeit der getesteten Schnittstellen ist gut. Der Cardreader arbeitet nach dem UHS-I-Standard und unterstützt somit Datenraten von theoretisch bis zu 104 MB/s. Eine Toshiba Exceria Pro UHS-II mit 16 GB Kapazität erreicht 86 MB/s beim Lesen und 68 MB/s beim Schreiben. Mit einem UHS-II Lesegerät schafft diese Karte um die 200 MB/s. Unser Seagate GoFlex Thunderbolt-Adapter, der ausdrücklich nicht für Windows-Systeme spezifiziert ist, wird selbst zwar erkannt, nicht aber die angeschlossenen Laufwerke. Da wir das Testgerät ja noch etwas länger zur Verfügung haben, werden wir uns externen Massenspeichern inklusive Thunderbolt am ZBook 15 G2 noch mal etwas intensiver widmen. Der USB 3.0 Port hat in unserem Test mit verschiedenen externen Laufwerken (Samsung SSD T1, OCZ Vector 150 mit UASP-USB-3.0-Connector) maximal 221 MB/s erzielt und scheint die Übertragungsraten in diesem Bereich zu limitieren. Sehr gute Ergebnisse liefert in jedem Fall der USB-2.0-Anschluss, der mit knapp 40 MB/s recht nah an die theoretische Leistungsfähigkeit herankommt.
Die Kommunikationsausstattung verfügt neben der obligatorischen HD-Webcam, den dazugehörigen internen Mikrofonen und einem Gigabit-LAN-Anschluss ein schnelles Dualband WLAN-Modul, das den schnellen 802.11ac-Standard im 5-GHz-Band unterstützt. Intels 7260ac ist darüber hinaus mit Bluetooth 4.0 versehen und deckt damit die benötigten Grundstandards ab. Bei unserem Test der WLAN-Leistung gegen eine Fritz!Box 7490 erzielt unser Testgerät je nach Entfernung Datenraten zwischen 2 MB/s und 9,7 MB/s. Akku HP COMPAQ 6735s .

Für eine mobile Internetanbindung verfügt unser aktuelles Testgerät über das HP HS3110-HSPA+-Modul von Huawei. Es liefert bis zu 21 Mbit im Down- und 5,76 Mbit im Upload. Der dazugehörige SIM-Slot befindet sich wie gehabt im Akkuschacht. Leistungsfähigere Module, die zum Beispiel den LTE-Standard unterstützen, bietet HP ebenfalls an.

Fingerprint Reader, Smartcard Reader, Computrace-Service, Anti Theft und ein Trusted Platform Module (TPM 1.2) ergänzen die üblichen Passwort- und Software-Sicherungen umfangreich. Damit bewegt sich das HP ZBook 15 G2 auf dem üblichen Business-Niveau und stellt eine Vielzahl von Sicherungsoptionen gegen einen möglichen Datenklau zur Verfügung. Im Bios können zudem einzelne Ports deaktiviert werden, sodass man eine Datenübertragung von vornherein unterbindet. Mit der ebenfalls vorhandenen Kensington-Vorbereitung besteht schließlich die Möglichkeit auch das Gerät selbst durch ein Kabelschloss vor Diebstahl schützen. Das ist vor allem dann von Bedeutung, wenn man oft an öffentlichen Veranstaltungen teilnimmt oder in öffentlichen Bereichen arbeitet.

HP stellt ein umfangreiches systemspezifisches Zubehörprogramm zur Verfügung und bietet damit zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten. Dockingstationen, Zusatzakkus und Modullaufwerke gehören zu den klassischen Workstations wie das Salz in die Suppe und stellen typische Anforderungen der anspruchsvollen Business-Klientel dar. HPs Advanced Dockingstation (Prod. Nr: A7E38AA#ABB) kostet etwa 270 Euro und bietet neben den aktuellen Anschlüssen auch ältere Standards wie DVI, serielle und parallele Schnittstellen. Wie bereits angekündigt werden wir den Zubehör-Bereich im Laufe des Dauertests etwas genauer unter die Lupe nehmen und einige Praxistests durchführen.

HP hat schon seit Jahren eine vorbildlich einfache und damit äußerst praxisgerecht zu öffnende Bodenplatte verbaut. Nach dem Lösen der Schiebearretierung lässt sich die schraubenlos befestigte Bodenplatte abheben und legt damit den Weg zu den wichtigen Geräte-Baugruppen frei.

Etwas umständlicher wird es lediglich, wenn man die unter der Tastatur liegenden RAM-Steckplätze erreichen oder das Modullaufwerk austauschen möchte. Hierfür benötigt man dann doch noch einen Schraubenzieher und ein paar Minuten Zeit. Wie gehabt sollte man sich, bevor man selbst Hand anlegt, mit den Garantiebedingungen vertraut machen, um nicht unnötig einen Garantieverlust zu riskieren.

HP gewährt auf seine ZBooks eine Herstellergarantie von klassenüblichen 36 Monaten. Darüber hinaus stehen gegen Aufpreis je nach Bedarf eine Vielzahl von Zusatz-Services und Garantieerweiterungen zur Verfügung. Für 5 Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag verlangt HP derzeit zum Beispiel 327 Euro Aufpreis.
Die Tastatur ist vielschreibertauglich und liegt auf der gesamten Fläche fest auf. Ein Nachwippen oder schwergängige Einzeltasten findet man hier nicht. Das subjektive Schreibgefühl ist nach kurzer Zeit bereits als sehr gut einzustufen und zeugt von einer qualitativ hochwertigen Tastatur-Lösung. Das Layout wirft keine Fragen auf und die Tastengrößen im 19-mm-Raster sind durchgängig ausreichend groß. Lediglich die vertikalen Pfeiltasten könnte man üppiger ausführen und etwas weiter voneinander entfernt platzieren. Der separate Nummernblock erleichtert die Eingabe langer Zahlenreihen, sorgt aber auch dafür, dass das Touchpad entsprechend zur Space-Taste nach links wandert. Das erfordert etwas Umgewöhnung und ist nicht im Sinne jedes Anwenders. Akku HP COMPAQ nx9420 .

Das Touchpad ist mit 103 mm x 59 mm angenehm groß ausgefallen und verfügt über sehr gute separate Touchpad- und Trackpointtasten. Diese lassen sich nach eigenen Wünschen konfigurieren und stellen insgesamt einen spürbaren Mehrwert gegenüber den modischen aber oft wenig funktionellen Clickpads dar. Die Gleiteigenschaften sind sehr gut und vermitteln ein präzises und flinkes Feedback. Als willkommene Eingabealternative verfügt das HP ZBook 15 wie gehabt über einen Trackpoint, der sich als Maus- und Touchpadersatz sehr präzise steuern lässt. Schön, dass HP entgegen dem allgemeinen Trend hierauf nicht verzichtet.
HP bietet derzeit drei verschiedene Displayvarianten für das ZBook 15 G2 an. Das beim Vorgängermodell noch erhältliche DreamColor-Panel mit besonders großem Farbraum wurde aus der Liste gestrichen. Im aktuellen Testmodell haben wir uns für das UWVA-FullHD-Display entschieden, da diese Auflösung (1.920 x 1.080) nicht unter systemspezifischen Skalierungsproblemen leidet und zudem einem Einsatz der umschaltbaren Grafik nicht entgegensteht. Im Testmodell ist ein IPS Panel von Samsung verbaut (SDC5344), das zum Beispiel auch im HP Omen verwendet wird.

Das hochauflösende QHD+-Display hatten wir uns bereits beim ersten Testmodell näher angesehen. Als Einstiegsdisplay bietet HP noch ein FullHD-Panel (SVA) mit eingeschränkter Blickwinkelstabilität an, das für professionelle Aufgaben und Ansprüche kaum empfehlenswert erscheint. Lediglich Nutzer, die selten mobil und hauptsächlich auf externen Monitoren arbeiten und zudem jede Einsparmöglichkeit nutzen möchten, sollten diese Alternative in Betracht ziehen. Vergleichbar sind die zu erwartenden Eigenschaften mit den Messwerten des FullHD-Displays des HP EliteBook 850.

Unser UWVA-FullHD-Bildschirm verfügt über eine mattierte Oberfläche, die Spiegelungen sehr gut auf ein Minimum reduziert. Lediglich eine diffuse Wiedergabe von Lichtquellen oder großen hellen Flächen kann man je nach Displayposition feststellen.
Die an unseren üblichen neun Messpunkten gemessene Displayhelligkeit liegt zwischen 261 cd/m² und 309 cd/m². Im Mittel ergibt das eine Helligkeit von 289 cd/m², die mit einer für professionelle Bereiche eher mäßigen Ausleuchtung von 84 Prozent einhergeht. Während in den oberen zwei Dritteln des Panels die Helligkeit recht konstant im Bereich von um die 300 cd/m² schwankt, fällt sie im unteren Drittel konstant in den Bereich von um die 270 cd/m² ab. Das kann man zwar bei genauem Hinsehen beim Einsatz von einfarbigen Bildinhalten erahnen, im Praxisbetrieb sollte das aber in der Regel keine negativen Auswirkungen mit sich bringen.

Die Helligkeit lässt sich von 15 cd/m² bis zum Maximum in 20 Stufen regulieren und damit auch ausreichend fein dosieren. Bei der Helligkeitsstufe 16 haben wir 163 cd/m² gemessen, die für viele Innenraumsituationen eine ergonomische Einstellung darstellen. Zudem verwenden wir diese Helligkeitsstufe für unsere WLAN- und Videotests. Im Outdoorbetrieb wird man hingegen dauerhaft die maximale Helligkeitsstufe nutzen, um Bildinhalte möglichst gut erkennen zu können. Abgesehen von einer direkten Sonneneinstrahlung ist der Einsatz unter freiem Himmel gut möglich und erfordert nur geringe Einschränkungen hinsichtlich der Displayausrichtung. Im Akkubetrieb wird die volle Displayhelligkeit erreicht.
Der von uns bei maximaler Helligkeit gemessene Kontrast von 657:1 stellt zwar keinen Spitzenwert dar, sorgt aber für ein ansprechendes Schwarz und eine brauchbar satte Farbwiedergabe. Der unterstützte Farbraum erreicht 83 Prozent des sRGB-Farbraums und 63 Prozent des AdobeRGB-Farbraums.

Hinsichtlich der Farb- und Graustufenwiedergabe kann man im Auslieferungszustand keine für professionelle Aufgaben ausreichend abgestimmte Darstellung erwarten. Da man in den grafischen und bildverarbeitenden Bereichen um eine obligatorische Profilierung ohnehin nicht herumkommt, sollte das jedoch keinen allzu großen Nachteil darstellen. Nach dem Einsatz des X-Rite i1 Pro 2 hat man schließlich ein nahezu perfekt abgestimmtes Display zur Verfügung. Mit einem DeltaE 2000 von maximal 1,4 bei den Graustufen, 1,3 bei den Grundfarben und 0,64 bei den Mischfarben, kommt man sehr nah an die Vorgaben heran. Ebenfalls sehr gut fallen die RGB-Balance, die Genauigkeit der Gamma-Kurve und die Farbtemperatur aus. Akku HP COMPAQ 8510p ,
Die Blickwinkelstabilität des Samsung Displays ist sehr gut und bietet nach allen Seiten hin eine nahezu unverfälschte Darstellung. Wenn überhaupt erkennbar, sind Farb- und Helligkeitsveränderungen sehr gering und fallen nur bei einfarbigen Bildinhalten auf.
HP bietet, wie für diese Geräteklasse üblich, unzählige Konfigurationsmöglichkeiten. Vom Intel Core i5-4340M bis hin zum Intel Core i7-4910MQ findet man 5 verschiedene CPUs in den Ausstattungslisten. Dazu gesellen sich 4 verschiedene Grafik-Optionen, die neben den bisher erhältlichen Nvidia Quadro K610M, K1100M und K2100M auch AMDs FirePro M5100 beinhaltet. Mit maximal 32 GB RAM und verschiedenen Massenspeicherkombinationen wird die Leistungsausstattung komplettiert und sollte für nahezu alle Einsatzgebiete die passende Konfiguration ermöglichen.
Unser aktuelles Testgerät konnten wir mit Intels Core i7-4910MQ (47 Watt TDP) ausstatten. Dieser Prozessor stellt derzeit auch die „Topmotorisierung“ für das ZBook 15 G2 dar und verlangt einen Aufpreis von etwa 700 Euro zum bereits getesteten Intel Core i7-4710MQ. Augenscheinliche Unterschiede, die den Mehrpreis rechtfertigen sollen, sind um 400 MHz höhere Taktraten (2,9 GHz bis 3,9 GHz) und ein von 6 auf 8 MB angewachsener L3-Cache. Wie gehabt können bis zu 8 Threads gleichzeitig abgearbeitet werden und der Maximaltakt ist nur bei Single-Thread-Aufgaben zu erwarten.

Bei den reinen CPU-Benchmarktests zeigt der mutmaßlich leistungsstarke Prozessor sein tatsächliches Können. Beim Cinebench R10 32 bit werden 5.457 Punkte (Single-Core) und 19.910 Punkte (Multi-Core) erzielt und beim Cinebench R11.5 64 bit kommen 1,69 und 7,05 Punkte zustande. Im ähnlichen Rahmen bewegen sich die Ergebnisse des 3D Mark `06 CPU Tests mit 7.078 Punkten und die wPrime32-Berechnung, die 532 Sekunden benötigt. Die von uns ermittelte Mehrleistung bewegt sich damit im Vergleich zu Intels Core i7-4710MQ im Bereich von etwa 2 bis 10 Prozent, wobei man die größten Zuwächse eher im Single-Thread-Bereich und weniger bei Multi-Core-Aufgaben ausmachen kann. Gemessen am Aufpreis ist dieser Performancegewinn enttäuschend und macht die „Topmotorisierung“ nur für Nutzer interessant, die ohne Rücksicht auf den Preis die maximal mögliche Rechenleistung abrufen wollen.

Eine weitere Luftnummer erleben wir in unserem Volllastszenario. Hier werden GPU und CPU per Prime95 und Furmark anhaltend unter Druck gesetzt. Bereits nach kurzer Zeit pendelt der Intel Core i7-4910MQ im HP ZBook 15 G2 zwischen 2,5 und 2,8 GHz. Dieser Taktbereich bleibt auch nach über 2 Stunden Testdauer konstant und fällt nicht weiter ab. Dennoch, selbst mit gutem Willen sind das gerade mal 100 MHz mehr, als unser erstes Testgerät mit Intel Core i7-4710MQ vor einigen Wochen geschafft hat. Ein mehrfach nach Lastphasen aufgetretener Bluescreen ist laut logfile wohl aus thermischen Gründen aufgetreten. Wir behalten das während des Dauertests im Auge und werden bei Bedarf nochmal darüber berichten.

Im Akkubetrieb wird der CPU-Takt zugunsten der Stromversorgung durch den Akku moderat gedrosselt. Im Hochleistungsprofil messen wir eine zwischen 10 und 20 Prozent geringere Performance. Beim Cinebench R11.5 werden beispielsweise 1,28 Punkte anstatt 1,69 Punkte (Single-Core) und 6,32 Punkte anstatt 7,05 Punkte (Multi-Core) erzielt.
Die Systemleistung unseres Testgeräts ist sehr gut und stellt in vielen Bereichen das beim HP ZBook 15 G2 maximal Machbare dar. M.2-Systemlaufwerk, Intel Core i7-4910MQ-Prozessor und 32 GB-RAM lassen sich nicht weiter verbessern. Auch AMDs FirePro M5100 stellt in vielen Bereichen die 1. Wahl dar und sollte nur in wenigen Fällen einer der verfügbaren Nvidia Quadro-Optionen unterlegen sein. Entsprechend gut fallen die Ergebnisse der typischen PC Mark Systembenchmarks aus. Beim PC Mark Vantage werden 21.302 Punkte und beim PC Mark 7 5.846 Punkte erzielt. Mit dem PC Mark 8 haben wir ebenfalls ausgiebig getestet und bei den jeweiligen Testvarianten 4.654 Punkte (Home), 4.990 Punkte (Creative) und 5.200 Punkte (Work) erzielt. Im direkten Vergleich mit dem bereits getesteten ZBook 15 G2 beläuft sich die Mehrleistung auf 7 bis 13 Prozent. Beim PC Mark 7 liegt der Unterschied sogar bei etwa 75 Prozent, wobei hier Solid State Drives, mit einer hohen Gewichtung im Speichertest, besonders stark berücksichtigt werden.
Das 256 GB (brutto) große Solid State Drive ist per M.2-Schnittstelle im NGFF-Format angebunden und könnte damit je nach Ort und Anzahl der angebunden PCIe-3.0-Lanes theoretische Datenraten von bis zu 4 GB/s liefern. Unser im Testgerät verbautes Solid State Drive von Sandisk liefert deutlich bessere Datenraten, als dies bei einer SATA-III-Anbindung der Fall wäre. Mit maximal 716 MB/s beim Lesen und 513 MB/s beim Schreiben (AS SSD) gehört dieses kleine Speicherkärtchen zu den schnellsten Massenspeichern, die man derzeit in Notebooks finden kann. Die Kapazität von 256 GB ist für ein Systemlaufwerk durchaus praxistauglich und kann bei Bedarf recht einfach durch ein zweites oder sogar drittes 2,5-Zoll-Laufwerk (im Modulschacht) ergänzt werden. Unser Testgerät haben wir gleich mit zwei 1 TB-Festplatten ausstatten lassen, um eine gute Basis für den geplanten RAID-Test im Dauertest und genügend Speicherplatz für Daten vorhalten zu können.
AMDs FirePro M5100 hat bereits im letzten Test bewiesen, dass sie eine sehr leistungsfähige Alternative zu Nvidias Quadro-Portfolio darstellt. In den meisten unserer Testsequenzen behält die FirePro die Nase vorn und kann sogar mit einem deutlich günstigeren Anschaffungspreis aufwarten, als eine identische Konfiguration mit Nvidias Quadro K2100M. Für die guten Testergebnisse sorgen AMDs GCN-Architektur, 640 Stream-Prozessoren, ein Kerntakt von bis zu 775 MHz, 2 GB GDDR5 Grafikspeicher und eine 128 bit breite Speicherbusanbindung. Akku HP COMPAQ nc8430 .

Bei den professionellen SPECviewperf-Benchmarks muss sie sich lediglich bei ProEngineer, TCVIS und CATIA der Konkurrenz aus dem Hause Nvidia geschlagen geben. Bei den DirectX-Benchmarks der 3D Mark-Serie, den OpenGL-Tests der verschiedenen Cinebench-Versionen und im GPGPU-Bereich am Beispiel von Luxmark 2.0 gibt es nur einen klaren Sieger und zwar: AMDs FirePro M5100. Je nach Test liegt der Leistungsunterschied zur Nvidia Quadro K2100M zwischen etwa 2 Prozent (Cinebench R15 OpenGL Shading) und ca. 300 Prozent (Luxmark 2.0 OpenCL-Raytracing). Umfangreiche weitere Vergleiche kann man in unserer GPU-Benchmarkvergleichsliste durchführen.

Im Gegensatz zum ersten Testmodell kann die aktuelle Zusammenstellung auch die in der CPU integrierte Intel HD Graphics 4600 nutzen. Das sorgt für ein kleines Stromsparpotential bei wenig fordernden Aufgaben und ermöglicht zugleich die Nutzung Intels effizienter Quick Sync Video-Engine bei der Konvertierung von Videos. Das spart Zeit und verringert die Systemlast im Vergleich zur konventionellen CPU-Konvertierung merklich. Nebenbei kann das System komfortabel für weitere Aufgaben genutzt werden.

Im Akkubetrieb und unter Volllast haben wir so gut wie keine Leistungseinbußen der Grafikeinheit festgestellt. Beim Cinebench OpenGL-Shading R11.5 werden beispielsweise 57,15 fps anstatt 58,28 fps erreicht.
Die Spieleleistung haben wir bereits im letzten Test umfangreich unter die Lupe genommen. Mit unseren hohen Testeinstellungen konnten bis auf Company of Heroes 2 alle Games flüssig wiedergegeben werden. Für die maximalen Auflösungs- und Qualitätseinstellungen reicht es hingegen meist nicht. Auch die neueren Titel Thief und Ryse Son of Rome erfordern viel Rechenleistung und können nur mit Einschränkungen gespielt werden. Im direkten Vergleich zu Nvidias Quadro K2100M profitiert AMDs FirePro M5100 von durchweg höheren Frameraten und schlägt diese damit auch im Spielebereich sichtbar.
Das Testgerät ist vom Betriebsgeräusch her für eine mobile Workstation insgesamt als sehr zurückhaltend einzustufen. Im Leerlauf sorgen vor allem die konventionellen Festplatten mit ihren insgesamt 2 TB Speicherplatz für einen Schalldruckpegel von 30,6 dB(A). Entfernt man diese, so hat man bei wenig Last ein nahezu lautloses Notebook vor sich stehen. Bei mittlerer Auslastung erhöht sich der Messwert auf immer noch moderate 35,7 dB(A). Die Maximallautstärke wird vor allem bei leistungsintensiven Aufgaben erreicht. Spiele, Konvertierungen und aufwendige 3D-Konstruktionen sind hier die üblichen Verdächtigen. Mit 43,2 dB(A) wird das Geräuschaufkommen erst nach längerer Zeit unangenehm und profitiert von einer zurückhaltenden, sonoren Charakteristik. Ein Pulsieren des Lüfters oder hochfrequente Tonlagen treten beim Testgerät nicht auf.
Die zwischen Tastatur und Display eingelassenen Lautsprecher sorgen für eine gute unverzerrte Grundlautstärke, die sich in 50 Stufen fein dosieren lässt. Die Soundcharakteristik ist höhenlastig mit etwas Mitten und kaum wahrnehmbaren Bässen versehen. Für Videotelefonie, kleine Präsentationen und Internet-Videos reicht die Qualität aber aus. Externe Lösungen lassen sich per HDMI, USB, Bluetooth oder 3,5-mm-Klinke anbinden. HP hat beim ZBook 15 den Kopfhörereingang und den Mikrofonausgang in einem Anschluss zusammengefasst. Hierauf muss man also bei der Wahl von Headsets achten oder eine entsprechende Adapterlösung wählen.
Die minimale Leistungsaufnahme der vorliegenden Testkonfiguration fällt mit 17,1 Watt recht hoch aus (Stromsparprofil, Funk aus, minimale Displayhelligkeit, Intel HD Graphics 4600). Da hier das Display mit einem Verbrauchsanteil von 2 Watt recht zurückhaltend agiert, schreiben wird die etwa 6 Watt Mehrverbrauch im Vergleich zum bereits getesteten HP ZBook 15 G2 den unterschiedlichen Massenspeichern (SSD + 2 x 1 TB HDD) und der deutlich umfangreicheren RAM-Ausstattung zu. Bei maximaler Displayhelligkeit, allen eingeschalteten Verbrauchern und der Nutzung der AMD-Grafik erhöht sich der Verbrauch im Hochleistungsprofil auf 23,2 Watt im Leerlauf. Bei mittlerer Last werden CPU und Grafik beansprucht und sorgen dann für einen Verbrauch von 86,6 Watt. Unter Volllast haben wir maximal 120,7 Watt gemessen, wobei sich hier die festgestellte Taktreduzierung der CPU bemerkbar macht und noch höhere Verbrauchswerte verhindert. Das Netzteil ist mit einer Nennleistung von 150 Watt angegeben und bietet damit noch Reserven.
Die Akkulaufzeiten erreichen trotz des relativ hohen Mehrverbrauchs bei der netzseitigen Messung noch gute Ergebnisse und werden durch den etwas kapazitätsstärkeren Akku (83 Wh) begünstigt. Beim Battery Eater Readers Test (Stromsparprofil, Funk aus, minimale Displayhelligkeit, Intel HD Graphics 4600) hält der Akku gute 6 Stunden durch. Bei den praxisbezogeneren WLAN- und Videotests (Energiesparprofil, 163 cd/m² Helligkeit) kann man mit grob 4 Stunden Netzunabhängigkeit rechnen. Neu dabei ist ein überarbeiteter HTML5-basierter WLAN-Test (163 cd/m² , ausbalanciertes Profil, Intel Grafik), der nach und nach den Vorgänger ersetzt. Hier werden beim Testgerät etwa 40 Minuten längere Laufzeiten erzielt. Akku HP COMPAQ nx6325 ,

Unter Last wird der Akku, wie zu erwarten, sehr schnell leer gesaugt. Beim Battery Eater Classic Test (Maximum Performance, maximale Displayhelligkeit, AMD-Grafik, alles an) bleiben gerade mal 53 Minuten Laufzeit übrig. Der ergänzende Workstation-Test mit dem SPECViewperf in Dauerschleife läuft immerhin 76 Minuten lang durch.

Im Dauertest werden wir uns den einen oder anderen Zusatzakku anschauen und Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der verwendeten Software (Effizienz) testen. Zumindest bei Alltagsaufgaben könnte die Wahl des Browsers oder des Videoplayers nicht unerheblich die Akkulaufzeiten beeinflussen. Auch werden wir einige Komponenten austauschen oder entfernen, um dem Mehrverbrauch im Vergleich zum ersten Testmodell auf die Spur zu kommen.

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20/02/2015

Laptop Ersatzakku Asus Eee PC T91

Das Lenovo ThinkPad T450s tritt in große Fußstapfen: Nach dem rundum gelungenen T440s sind Erwartungen groß, dass der Nachfolger alles noch ein wenig besser kann. In der Tat präsentiert sich das T450s als behutsam gereifter Perfektionist – und fordert nun die Konkurrenz von HP, Dell & Co. heraus.

Sie gehört zu den absoluten Klassikern in Lenovos Business Line-up: die T400s-Baureihe. Trotz kompakter Abmessungen und geringem Gewicht verspricht der Hersteller hier ein vollwertiges Arbeitsgerät höchster Qualität, was nicht nur an Einstiegspreisen jenseits der 1.000-Euro-Marke deutlich wird.

Die mittlerweile fünfte Generation des Notebooks hört auf die Bezeichnung T450s und ist seit wenigen Tagen im Handel erhältlich. Im Zuge der Überarbeitung hat Lenovo unter anderem die CPU-Plattform aktualisiert und setzt nun erstmals auf Intels neueste 14-Nanometer-Architektur, Codename "Broadwell". In unserem Testgerät werkelt dabei das Topmodell Core i7-5600U, Akku Eee PC T91 ,dem 12 GB RAM sowie eine 360 GB große SSD zur Seite stehen. Ohne UMTS-/LTE-Modul oder Betriebssystem ist diese Konfiguration derzeit ab etwa 1.400 Euro erhätlich, allerdings nur für Studenten und andere berechtigte Teilnehmer an Lenovos Education-Programm. Im freien Handel muss man für ein ähnlich ausgestattetes Gerät leider mehrere hundert Euro mehr einplanen.

Als kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Testbericht wollen wir nachfolgend unsere ersten Eindrücke und Messergebnisse präsentieren.
Würde das Gehäuse nicht einen dezenten "T450s"-Schriftzug tragen, könnten auch wir es kaum vom T440s unterscheiden. Offensichtlich hat Lenovo das Chassis ohne nennenswerte Modifikationen vom Vorgänger übernommen, da selbst Gewicht und Abmessung praktisch identisch ausfallen. Optisch sticht das matt-graue Chassis nicht unbedingt aus der Masse hervor, punktet dafür aber mit allerlei praktischen Qualitäten: Dank glatter Oberflächen lässt sich das Gerät problemlos reinigen, zudem widersteht der Materialmix aus Kunststoffen, Kohlefasern und Leichtmetallen auch anspruchsvollen Umweltbedingungen bravourös. Nichts wackelt, klappert oder knarrt, Verwindungssteifigkeit und Verarbeitungsqualität von Display und Basiseinheit bewegen sich auf einem eindrucksvollen Niveau. Ebenfalls loben wollen wir die bewährten Metallscharniere, die sowohl großzügige Öffnungswinkel als auch einen festen Halt des Deckels ermöglichen.

In puncto Anschlussausstattung hat Lenovo die Chance verpasst, das bestehende Angebot weiter auszubauen. Neben den drei USB-3.0-Ports sowie diversen weiteren Standardschnittstellen entdecken wir lediglich noch VGA und einen Mini-DisplayPort. Diese Beschränkung auf einen einzigen digitalen Displayausgang erscheint heutzutage nicht mehr zeitgemäß, zumindest in dieser Preis- und Produktkategorie. Notfalls bleibt dem Anwender demzufolge nur die Möglichkeit, fehlende Schnittstellen mittels einer zusätzlichen Docking-Station zu ergänzen.
Auch nach der Umstellung auf das mittlerweile etablierte Chiclet-Design, die vor gut zwei Jahren mit dem damaligen T430s erfolgte, zählen Lenovos ThinkPad-Keyboards zu den besten Eingabegeräten auf dem Markt. Im Vergleich mit dem kürzlich getesteten, etwas kleineren X250 bietet die Tastatur des T450s einen längeren Hubweg sowie mehr Widerstand beim Tastendruck, wodurch das Feedback nochmals präziser und knackiger ausfällt. Nostalgiker dürften allenfalls das klassische ThinkLight vermissen, welches durch die Einführung einer zweistufig regelbaren LED-Beleuchtung überflüssig wurde.

Für den Verzicht auf dedizierte Touchpad- und Trackpoint-Tasten musste der Hersteller in der Vergangenheit so manche Kritik einstecken – Ergonomie und Zuverlässigkeit des an sich innovativen 5-Tasten-Clickpads konnten den hohen Ansprüchen der Business-Kundschaft nicht genügen. Aus diesem Grund macht Lenovo nun einen Schritt zurück und spendiert zumindest dem Trackpoint wieder eigene Buttons, wohingegen die Tasten für das Touchpad in der Eingabefläche integriert bleiben. Auch wenn uns diese Lösung auf den ersten Blick noch immer nicht optimal erscheint: Besser als bislang funktioniert sie allemal.
Wer sich nicht mit einem einfachen TN-Panel und 1.600 x 900 Pixeln zufrieden geben will, greift wie wir zu einem IPS-basierten Modell mit FullHD-Auflösung. Mit maximal 268 cd/m² und einem exzellenten Kontrastverhältnis macht das matte 14-Zoll-Display nicht nur auf dem Schreibtisch eine gute Figur, auch unter freiem Himmel bleibt das Bild in den meisten Situationen einwandfrei ablesbar. Obwohl das T450s keine Grafik-Workstation sein möchte, hat der Hersteller die Anzeige bereits ab Werk recht ordentlich eingestellt, sodass wir nur geringe Abweichungen bei Farben (Delta E 4,35) und Graustufen (Delta E 3,7) messen können. Noch bessere Ergebnisse lassen sich mit einer nachträglichen Kalibrierung erzielen, wenngleich der nicht übermäßig große Farbraum das Potential ein wenig einschränkt.
Satte 2,6 GHz Basistaktrate machen den Core i7-5600U zur bislang schnellsten CPU der sparsamen 15-Watt-Klasse Akku Asus A32-N61 . Je nach Benchmark rennt der Zweikerner, der per Turbo Boost bis zu 3,1 GHz (Multi-Threading) respektive 3,2 GHz (Single-Threading) erreichen kann, dem Core i7-4600U der Haswell-Generation zwischen 3 und 13 Prozent davon. Dies ist zum Teil auch auf die um etwa 5 Prozent gestiegene Pro-MHz-Leistung der neuen Broadwell-Architektur zurückzuführen.

Noch deutlich eindrucksvoller ist der Performance-Zuwachs der prozessorinternen HD Graphics 5500, die statt 20 EUs (HD Graphics 4400) nunmehr 24 EUs – so nennt Intel die Ausführungseinheiten/Shader-Cluster – aufbietet. Um rund 20 bis 30 Prozent kann die GPU ihren direkten Vorgänger distanzieren, sodass auch kleinere CAD-Projekte oder einige aktuelle Spiele bei niedrigen Einstellungen flüssig dargestellt werden.

Neben 4 GB fest verlötetem Speicher hat Lenovo auch einen zusätzlichen DIMM-Slot verbaut, sodass insgesamt bis zu 12 GB DDR3L-RAM zur Verfügung stehen. Dabei werden die ersten 8 GB im schnellen Dual-Channel-Modus angesprochen, der Rest leider nur mit halber Bandbreite. Praktisch ist dadurch zwar kein Leistungsverlust feststellbar, schöner wären allerdings dennoch zwei frei konfigurierbare Steckplätze für bis zu 16 GB. Als Datenträger dient eine nicht übermäßig schnelle, dafür aber 360 GB große und in Hardware verschlüsselbare Intel-SSD.
Dank sparsamer Hardware und einem effektiven Kühlsystem schafft das T450s das Kunststück, Lautstärke und Temperaturen auf einem gleichermaßen niedrigen Niveau zu halten. Im Leerlauf tritt der Gehäuselüfter praktisch nie in Aktion, ebensowenig bei Office-Arbeiten oder leichtem Browsing. Unter Last klettert der Lärmpegel dagegen schon nach kurzer Zeit auf gut 34 dB(A), verharrt dann aber gleichmäßig auf diesem Level und sollte damit auch empfindliche Anwender nicht sonderlich stören. Temperaturbedingtes CPU-Throttling ist selbst bei hochsommerlichen Umgebungstemperaturen auszuschließen.
Die abermals verfeinerten Energiesparfeatures der Broadwell-Generation werden durch den leicht reduzierten Leerlaufverbrauch deutlich, während Effizienzsteigerungen unter Volllast eher der Performance zugutekommen. Kurzzeitige Spitzen von bis zu 48,8 Watt, gemessen zu Beginn unseres Stresstests, bewältigt das beigelegte 65-Watt-Netzteil ohne zu Murren, dauerhaft pendelt sich der Verbrauch ohnehin bei nur etwa 30 Watt ein. Bekanntermaßen toleriert Intel bei vielen CPUs kurzzeitige TDP-Überschreitungen, wodurch es zu solch hohen Spitzenwerten kommen kann.

In Verbindung mit den beiden 24-Wh Akku Asus ZenBook UX31E (einer integriert, einer hinten am Notebook angesteckt) sollte unser Testgerät bei mittlerer Displayhelligkeit im Alltag etwa 5 bis 6 Stunden WLAN-Surfen oder Video-Playback meistern. Alternativ kann der hintere Energiespeicher auch durch ein größeres 48- oder 72-Wh-Modell ersetzt werden.
Seit nunmehr einem Jahr dominiert das ThinkPad T440s unsere Business-Charts – und das neue T450s hat beste Chancen, diesen Platz zu übernehmen. Erneut glänzt der Office-Klassiker mit diversen Qualitäten, die von der hervorragenden Verarbeitung über die referenzverdächtige Tastatur bis hin zu einer beeindruckend niedrigen Geräusch- und Temperaturentwicklung reichen. Vor allem aber leistet sich das ThinkPad kaum ernsthafte Schwächen: Ja, wir würden uns noch einen weiteren digitalen Displayausgang sowie einen zweiten RAM-Slot wünschen, vielleicht auch einen etwas größeren Standardakku. Wirklich schwerwiegend sind all diesen Dinge allerdings nicht, zumal Lenovo den wohl wichtigsten Kritikpunkt des Vorgängers – das unergonomische Clickpad – zumindest teilweise ausgemerzt hat. Bleiben wir also gespannt, ob das Dell Latitude E7450 oder das HP EliteBook 840 G1 (Test des 840 G2 folgt) am Ende eine Chance gegen dieses Gesamtpaket haben – unser in Kürze folgender, gewohnt ausführlicher Test wird darüber Auskunft geben.
Lenovo hat auf der CES acht neue beziehungsweise überarbeitete ThinkPad-Modelle mit Intel-Broadwell-CPU vorgestellt. Das Zubehörsystem Thinkpad Stack besteht aus vier Modulen, darunter ein Zusatzakku, ein Bluetooth-Lautsprecher und eine 1-TByte-Festplatte.

Lenovo hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas acht neue Modelle der Thinkpad-Serie mit aktualisierten Intel-Prozessoren der fünften Generation Broadwell vorgestellt. Außerdem präsentierte es ein neues Zubehörsystem namens Thinkpad Stack, bei dem es sich um stapelbare Module zum Erweitern der Notebooks handelt.
Mit den schnelleren und effizienteren Intel-CPUs stattet Lenovo seine beiden Ultrabook-Flaggschiffe Thinkpad X1 Carbon und ThinkPad X250 aus. Das X1 Carbon ist ein 1,31 Kilogramm leichtes 14-Zoll-Gerät, das eine Auflösung von bis zu 2,560 mal 1,440 Pixel bietet. Das Thinkpad X250 kommt mit einem 12,5-Zoll- Diagonale und wiegt fast genauso viel. Dafür bietet es das sogenannte Power-Bridge-System, das einen zweiten internen Hilfsakku umfasst, wodurch der normale Akku ausgetauscht werden kann, ohne dass Anwender das Notebook herunterfahren müssen. Erhältlich soll das aktualisierte Lenovo X1 Carbon noch im Januar sein. Das X250 will das Unternehmen dann ab Februar mit Broadwell-Chip ausliefern.
Neu sind auch die Modelle ThinkPad T450s, T450, E450 und L450. Sie unterstützten ebenfalls das Power-Bridge-Feature und sind teilweise leichter und mit neuen Konfigurationsmöglichkeiten ausgestattet. Die 14-Zoll-Geräte verfügen aber nicht alle über Touchscreens und wiegen im Vergleich bis zu 1,9 Kilo. Die neuen Konfigurationen macht Lenovo hier ab Februar verfügbar. Der Termin gilt auch für das neue 15,6-Zoll-Modell T550, das in der teuersten Version mit einem 3K-Display kommt.

Darüber hinaus hat Lenovo zwei weitere Modelle der Thinkpad-E-Reihe angekündigt, die ab Februar mit Broadwell-Prozessoren geliefert werden: das E550 mit 15,6-Zoll-Bildschirm und das E450 mit 14-Zoll-Screen. Zu US-Preisen ab 599 Dollar sind es die günstigsten Thinkpads, mit bis zu 2,3 Kilo Gewicht aber auch die schwersten.

Die große Neuheit ist das modulare Zubehörsystem Thinkpad Stack, dessen Komponenten sich beispielsweise auf dem Schreibtisch stapeln lassen. Sie können Daten austauschen und erfordern nur ein gemeinsames Netzteil.
Anfangs hat Lenovo vier Module im Programm, die ab April 2015 zum Verkauf stehen werden. Darunter einen Zusatz-Akku namens Power Bank. Er bietet 10.000 mAh und zwei zusätzliche USB-Ports sowie einem microUSB-Anschluss. Der Listenpreis beträgt 49,99 Dollar. Für 89,99 Dollar ergänzt ein zweites Modul die ThinkPad-Notebooks um einen Bluetooth-Lautsprecher samt integrierter Mikrofone und einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker. Das Modul ist für IP-Telefonie und Videokonferenzen gedacht.

Als weitere Module hat Lenovo einen LTE-fähigen Access Point und eine Festplatte angeführt. Sie sollen zusammen Akku Asus G74SX kosten. Mit dem Access Point können das Notebook, aber auch andere Mobilgeräte auf eine 4G-Funkverbindung zugreifen. Die Festplatte ist 1 TByte groß und wird per USB 3.0 angebunden. Sie verschlüsselt alle Inhalte automatisch.

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