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13/06/2016

neue notebook Akku Dell Precision M4600

Mit Neuerungen und einer Leistungssteigerung möchte Asus mit dem AsusPro Advanced B8430UA den steigenden Erwartungen der Business-Kunden gerecht werden. Mit einem ULV-Prozessor, genügend Arbeitsspeicher und einer schnellen SSD sind die Grundlagen auf dem Papier geschaffen. Wie es beim AsusPro Advanced B8430UA umgesetzt wurde, das werden Sie in unserem ausführlichen Test erfahren.
Mit dem neu aufgelegten AsusPro Advanced B8430UA möchte Asus an das gute Testergebnis des Vorgängers, des AsusPro Advanced BU401LA, anknüpfen. Im 14-Zoll-Segment gibt es reichlich Konkurrenz. Asus möchte mit einer guten Qualität bei einem vergleichsweise niedrigen Preis Kunden überzeugen. Zum Testzeitpunkt liegt der günstigste Preis für das Gerät bei 930 Euro. Das ist deutlich unter der 1.000-Euro-Grenze. Die Gerätekonfiguration umfasst bei diesem Preis einen Intel Core i5-Prozessor mit integrierter Intel HD Graphics 520, 8-GB-DDR4-RAM in Dual-Channel-Modus, eine 256 GB fassende M.2-SSD sowie ein mattes Full-HD-Panel. Das Ganze ist in einem eleganten und stabilen Gehäuse untergebracht, welches optisch an den Vorgänger erinnert. Eine andere CPU hat Asus allerdings bisher nicht im Programm. Diverse Shop-Geräte unterscheiden sich somit nur in der Ausstattung des Arbeitsspeichers und der SSD bzw. HDD.

Als Vergleichsgeräte haben wir ausschließlich 14-Zoll-Geräte gewählt, um die Leistung in dieser Klasse am besten darstellen zu können. Alle aktuellen Geräte besitzen einen Skylake-Spross aus der aktuellsten Intel Generation. Um die Verbesserungen zum Vorgänger zu verdeutlichen, wird auch dieser in den Vergleichstabellen zu finden sein. Das AsusPro Advanced BU401LA war seiner Zeit allerdings noch mit einer Haswell-CPU bestückt.
Beim aktuellen AsusPro Advanced B8430UA orientiert sich Asus am direkten Vorgänger. Optisch gibt es kaum Unterschiede und auch bei der Materialwahl setzt der Hersteller auf Altbewährtes. Matt-graue Oberflächen überwiegen und kantige Formen prägen die Optik - klassisches Office-Design. Unser Testgerät bringt nur 1,6 Kilogramm auf die Waage und ist mit einer Bauhöhe von gerade einmal 21 Millimetern schlank gehalten. Trotz des geringen Gewichts mangelt es dem Notebook nicht an Stabilität. Die matten Oberflächen sind glatt und pflegeleicht. Das flache Aluminium-Design ist druckstabil. Die Steifigkeit mindert Verwindungen. Beim Drucktest lässt sich die Base nur mittig, oberhalb der Tastatur leicht eindrücken (ca. 2 Millimeter). Bei punktuellem Druck auf den Deckel ist eine leichte Wellenbildung auf dem Panel sichtbar. Die Base ist stabil und lässt sich nicht verwinden. Der Deckel lässt sich an den Seiten etwas verdrehen, aber das ist alles im Rahmen.

Asus selbst wirbt für dieses Notebook mit extremer Zuverlässigkeit, die selbst den Militärstandard (MIL-STD 810G) übertrifft. Beim Falltest übersteht das AsusPro Advanced B8430UA mehr als die doppelte Höhe im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks. Der Displaydeckel soll 20 Prozent mehr Druck widerstehen können. Die Scharniere wurden im Dauertest 20.000-mal geöffnet und geschlossen. Die Tastatur verträgt problemlos bis zu 120 ml Flüssigkeit, ohne Schaden zu nehmen. Der Materialmix aus Kunststoff und Aluminium überzeugt und somit gibt es auch an der Haptik keinen Grund für Kritik. Die stabilen Displayscharniere reduzieren das Nachwippen auf ein Minimum, aber ein einhändiges Öffnen ist dennoch möglich. Bei der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Alles sitzt fest und nichts klappert. Keine übergroßen Spaltmaße sind sichtbar. Ersatzakku Dell Precision M4700 .
Ein kleines Manko müssen wir allerdings bei unserem Testgerät feststellen. Ein kleiner Riss im oberen Bereich auf dem Display-Deckel mindert die Optik bei unserem Testsample. Ob es sich um einen Verarbeitungsmangel oder um eine Fehlproduktion handelt, können wir nicht beurteilen. Wir gehen davon aus, dass dieses Problem nur bei unserem Gerät aufgetreten ist und würden hier nicht von einer Fehlkonstruktion sprechen. Wir weisen an dieser Stelle aber noch darauf hin, dass wir aufgrund dieser Beschädigung keine Abwertung des Gehäuses im Ranking vorgenommen haben.
Die Verteilung der Anschlüsse ist durchdacht und sie befinden sich vorwiegend an den Seiten. Einziger Ausreißer ist der Smart-Card-Reader, der seinen Platz an der rechten vorderen Seite bekommen hat. Asus verteilt die vier USB-3.0-Anschlüsse gleichmäßig. Der Abstand zwischen diesen ist ausreichend. Eine Besonderheit hat einer der linken USB-3.0-Ports. Dieser hat neben sich noch zwei Aussparungen im Gehäuse, die in Verbindung mit der AsusPro-Ultra-Docking-Station zum Tragen kommen. Diese Docking-Station sorgt einerseits für einen aufgeräumten Arbeitsplatz und erweitert zusätzlich die Anschlussvielfalt. Der Preis dafür liegt bei 240 Euro. Auf einen HDMI-Ausgang müssen Käufer verzichten. Stattdessen wird das AsusPro Advanced B8430UA mit einem Mini Display Port ausgestattet. Der Speicherkartenleser verarbeitet alle gängigen Formate (MMC, SD, SDHC, SDXC). Die Performance des SD-Kartenlesers prüfen wir mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Dazu werden 250 identische JPG-Dateien von der Speicherkarte auf die Festplatte kopiert. Die durchschnittliche Transferrate von 76,2 MB/s liegt eher im Mittelfeld.
Das von Intel konzipierte Dual Band Wireless-AC 8260 Modul unterstützt den schnellen WLAN 802.11ac-Standard sowie Bluetooth 4.2. Die maximale theoretische Bruttodaten-Übertragungsrate im 802.11ac-Betrieb (Dual-Stream) beträgt 867 Mbit/s. Im Praxistest überzeugte die stabile Verbindung und die ordentliche Reichweite. Mit einem Linksys-EA8500-Router simulieren wir ein optimales Test-Szenario. Dabei haben wir eine Empfangsrate von 625 Mbit/s und eine Senderate von 502 Mbit/s ermittelt. Das ist ein Ergebnis, welches sich deutlich über dem Durchschnitt einreiht. Für eine drahtgebundene Netzwerkverbindung sorgt der Gbit-Ethernet-Anschluss.

Das Sicherheitspaket des AsusPro Advanced B8430UA umfasst nicht nur die üblichen Extras wie Kensington-Lock-Port und einen Fingerabdruckscanner, sondern kann auch mit einem Trusted Platform Module (TPM), einem Smart-Card-Reader sowie Anti-Theft dienen. Auf Wunsch bietet Asus auch Modelle mit vPro-Prozessoren an. Was sich hinter der Technologie wie Anti-Theft verbirgt, haben wir in einem eigenen FAQ-Artikel zusammengefasst.
Asus geht sehr sparsam mit dem Zubehör um. Ein kleines 65-Watt-Netzteil liegt im Karton. Weiterhin befinden sich noch Recovery-Datenträger, Garantieschein und eine kurze Benutzeranleitung im Lieferumfang. Zusätzlich gibt es bei unserem Gerät auch noch ein kleines Anschlusskabel für einen 2,5-Zoll-Datenträger. Dieser dient als Anschluss an das Mainboard. Bei Modellen, bei denen ein 2,5-Zoll-Speichermedium verbaut ist, wird dieses Kabel wahrscheinlich nicht separat im Karton zu finden sein. Proprietäres Zubehör, wie die AsusPro-Ultra-Docking-Station kann für 240 Euro separat erworben werden. Im Auslieferungszustand wird das AsusPro Advanced B8430UA nicht mit unnötiger Software überladen. Keine nervigen Toolbars oder Testsoftware befinden sich auf dem System. Der Asus-Business-Manager ist ein gutes Tool und erleichtert das Einrichten von Sicherungen oder von Netzwerkverbindungen.
Windows 7 64bit und Windows 10 64bit stehen in der Professional-Version zur Auswahl. Für den Einsatz in einer bestehenden Netzwerkinfrastruktur empfehlen wir den Einsatz des aktuellsten Betriebssystems (Windows 10 Professional).

Die Wartung gestaltet sich auf Grund der Wartungsklappe recht simpel. Diese lässt sich relativ einfach entfernen, nachdem die zwei kleinen Schrauben auf der Unterseite entfernt wurden. Danach hat man Sicht auf den Akku, der sich dann auch problemlos entnehmen lässt, sowie die M.2-SSD, den Arbeitsspeicher und den 2,5-Zoll-Schacht. Eine Reinigung des Lüfters kann allerdings nicht durchgeführt werden. Dazu müsste das Gerät noch weiter in seine Bestandteile zerlegt werden.

Asus bietet eine 24-monatige Werksgarantie für das AsusPro Advanced B8430UA. Die Vergleichsgeräte von Lenovo (L-Serie) und Dell dagegen bieten nur eine 12-monatige Garantie an. Im Standardpaket befindet sich immerhin auch der Service Pickup & Return. Für 79 Euro kann diese Garantie auf 36 Monate erweitert werden.
Die Tastatur des AsusPro Advanced B8430UA braucht sich keineswegs hinter den ThinkPad- oder EliteBook-Modellen der anderen Hersteller zu verstecken. Der großzügige aber nicht zu große Hubweg und ein straffer Anschlag sorgen für ein hervorragendes Schreibgefühl. Bei schnellen Schreibeingaben ist allerdings das mechanische Klappern der 15 x 15 Millimeter großen Tasten prägnant. Nur die Tasten „B“, „G“ und „H“ sind auf Grund des Trackpoint etwas anders designt. Die einzelnen Tasten haben einen Abstand von 3 Millimetern und eine glatte Oberfläche. Die Beschriftung ist gut ablesbar und der Gesamteindruck wirkt aufgeräumt. Die dezente Hintergrundbeleuchtung lässt sich in drei Stufen regulieren und unterstützt Schreibarbeiten bei schlechter Beleuchtung. Asus hat die Tastatur gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt. Bis zu 120 ml Flüssigkeit soll das AsusPro Advanced B8430UA vertragen können, ohne Schaden zu nehmen.

Nachdem beim AsusPro Advanced BU401LA der Trackpoint nicht zum Einsatz kam, wurde dieser nun beim aktuellen Modell wieder integriert. Die Fläche des Clickpad ist mit 10,6 x 6,1 Zentimeter genauso groß wie beim Vorgänger. Das Touchpad ist randlos in die Base eingearbeitet und die Gleitfläche lässt den Finger problemlos darüber gleiten. Nur bei verschwitzten Händen kann es zu einer leicht stockenden Eingabe kommen. Multi-Touch-Gesten mit zwei oder drei Fingern, sowie die automatische Deaktivierung beim Anstecken einer Maus meistert es problemlos. Die integrierten Mausasten funktionieren ebenfalls gut. Diese sind nicht zu leichtgängig, somit kann es weniger zu einer versehentlichen Eingabe kommen. Oberhalb der Gleitfläche befinden sich drei separate Tasten, die in Verbindung des Trackpoint ihren Nutzen haben. Ersatzakku Dell Precision M4600 .
Nun wird auch das AsusPro Advanced B8430UA mit einem Full-HD-Display ausgestattet. Beim Vorgänger musste darauf noch verzichtet werden. Das 14-Zoll-TN-Panel von Innolux erreicht dank der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel eine Pixeldichte von 157 dpi. Abgesehen von der besseren Auflösung ist es vergleichbar mit dem TN-Panel des AsusPro Advanced BU401LA. Die geringe maximale Displayhelligkeit von 207 cd/m² erschwert das Arbeiten in einer sehr hellen Arbeitsumgebung. Die matte Displayoberfläche verhindert störende Spiegelungen, die den Arbeitseinsatz zusätzlich beeinträchtigen würden. Die Ausleuchtung des Panels mit 87 Prozent ist eher mittelmäßig. Bei einer komplett schwarzen Darstellung sind auf der unteren Hälfte, in den oberen Ecken sowie auch auf der unteren Displayhälfte, hellere Flächen erkennbar. Im Arbeitsalltag sind diese aber nicht wahrzunehmen und auch nicht störend. Insgesamt betrachtet ist der Schritt, ein Full-HD-Display einzusetzen, die richtige Wahl. Aber mit diesem Panel kann sich Asus nur gegen die Konkurrenz aus dem Hause Dell (Dell Latitude 14 E5470) durchsetzen. Dell hat für das Latitude 14 E5470 allerdings auch ein Full-HD-Panel im Angebot. Asus bietet dagegen keine andere optionale Alternative. Gegen die Vergleichsgeräte von HP (HP EliteBook 840 G3), und Lenovo (Lenovo ThinkPad T460, T460s, L460), muss sich das AsusPro Advanced B8430UA geschlagen geben. Positiv ist aber, dass wir kein Bildschirm-Flackern feststellen konnten.
Das TN-Panel von Innolux liefert eine insgesamt akzeptable Bildqualität. Der Schwarzwert (0,4 cd/m²) und das Kontrastverhältnis (525:1) sind allerdings nur etwa halb so gut wie bei einem hochwertigen IPS-Panel. Der Vergleich mit der Konkurrenz von Lenovo spiegelt dieses eindeutig wider. Und trotzdem wirkt das Bild ansehnlich und lebendig, sodass auch Multimedia-Anwendungen wie Filme gut dargestellt werden. Genau wie der Vorgänger schwächelt das AsusPro Advanced B8430UA bei der Farb- und Graustufenwiedergabe. Daraus resultieren die hohen DeltaE-2000-Werte. Diese sind zwar noch nicht zweistellig, aber eine nachträgliche Kalibrierung erscheint auf Grund dessen ratsam. Dadurch wird auch der sichtbare Blaustich minimiert. Für den professionellen Einsatz (Fotografen oder Grafiker) empfehlen wir ein externes Display, da die geringen Farbraumabdeckungen (sRGB 57,96 %, Adobe RGB 37,46 %) den Ansprüchen dieser Anwender nicht genügen werden. Eine andere Displayvariante hat der Hersteller für das AsusPro Advanced B8430UA nicht im Programm.
Das matte TN-Panel kann den Nachteil der geringen Leuchtkraft etwas kompensieren und ist somit prinzipiell auch für den Außeneinsatz geeignet. Auf Grund der geringen Helligkeit sollte ein schattiger Platz für das Arbeiten im Freien gewählt werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung muss das AsusPro Advanced B8430UA kapitulieren. Hier macht das HP EliteBook 840 G3 mit einer 62 Prozent höheren Displayhelligkeit eine deutlich bessere Figur. Asus bewirbt auch das AsusPro Advanced B8430UA mit dem Slogan „Entspiegeltes Wide-View Display“. Gerade bei TN-Panels sorgt der Begriff „Wide-View“ für Skepsis – so auch bei uns. Im Test verändert sich die Darstellung nur geringfügig. Das ist sonst nur bei hochwertigen und teuren IPS-Displays der Fall. Die Abweichungen, insbesondere wenn das Display nach hinten geneigt wird, werden erst bei flachen Einstellungen sichtbar. Das Kontrastverhältnis nimmt deutlich ab und auch die Darstellung der Farben wird verfälscht.
Das AsusPro Advanced B8430UA ist ein reines Business-Gerät im 14-Zoll-Format. Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten ist gut und die extremen Testbedingungen seitens Asus sorgen für eine lange Lebensdauer. Ein Intel Core i5-6200U verrichtet seinen Dienst in unserem Testgerät. Zum gegenwärtigen Testzeitpunkt hat der Hersteller keine anderen CPU-Konfigurationen im Programm. Mit 8 GB RAM im Dual-Channel-Betrieb können auch anspruchsvolle Anwendungen gut verarbeitet werden. 4 GB der insgesamt 8 GB sind fest verlötet. Soll dieser erweitert werden, muss das vorhandene 4-GB-Modul getauscht werden. Maximal werden 16 GB in dem Steckplatz unterstützt, sodass insgesamt 20 GB RAM möglich sind. Als Systemspeicher dient eine 256-GB-SSD im M.2 2280 Format. Ein freier 2,5-Zoll-Schacht kann als Speichererweiterung dienen. Der Rahmen, Schrauben und auch das Anschlusskabel befinden sich mit im Lieferumfang. Die Leistung des Gerätes reicht für den durchschnittlichen Büroalltag allemal aus.

Der Intel Core i5-6200U ist ein ULV-Prozessor und die Leistung ist für die gängigsten Anwendungen ausreichend. Der Prozessor vereint zwei physikalische Kerne auf einem Die, die mittels der Hyper-Threading-Technologie 4 Threads gleichzeitig verarbeiten können. Der Skylake-Spross besitzt eine TDP von nur 15 Watt, was den Akkulaufzeiten zugute kommt. Der Basistakt der CPU liegt bei 2,3 GHz, der mittels der Turbofunktion bis auf 2,8 GHz (1 Kern) bzw. 2,7 GHz (2 Kerne) erhöht werden kann. Die Leistungsentfaltung des Prozessors bei unserem Testsample fällt im Vergleich zu dem Lenovo ThinkPad T460s etwas geringer aus. Die Werte des Cinebench R15 zeigen, dass sich das AsusPro Advanced B8430UA fast allen Kontrahenten geschlagen geben muss. Nur beim Cinebench R15 CPU Multi 64bit Test kann unser Testgerät die rote Laterne abgeben. Wir weisen allerdings darauf hin, dass das Lenovo ThinkPad L460, das Dell Latitude 14 E5470 und das HP EliteBook 840 G3 mit stärkeren Prozessoren angetrieben werden.

Die magere Leistungsausbeute des Intel Core i5-6200U wirkt sich, subjektiv betrachtet, nicht negativ auf die Performance des Gesamtsystems aus. Dank der SSD ist das Gerät schnell einsatzbereit. Das gefällt und macht täglich einen guten Eindruck. Dadurch entstehen keine langen Wartezeiten beim Öffnen diverser Programme. Kurzum gesagt, läuft das System flüssig und die Hardware ist gut aufeinander abgestimmt. Dieser Eindruck spiegelt sich auch eindrucksvoll in den Benchmark-Ergebnissen des PCMark 8 wider. War das AsusPro Advanced B8430UA beim Cinebench noch Schlusslicht, so nimmt es hier sogar den Kampf mit einem Intel Core i7-6500U auf und kann diesen teilweise in die Schranken weisen. Auch der direkte Vergleich mit dem Lenovo ThinkPad T460s, welches die gleiche CPU beherbergt, zeigt durchweg ein besseres Ergebnis für das Asus. Der technische Fortschritt zeigt sich beim Betrachten der Ergebnisse des AsusPro Advanced BU401LA. Ein um 25 Prozent besseres Resultat spricht deutlich für das AsusPro Advanced B8430UA. Das Dell Latitude 14 E5470 kann im PCMark 8 insgesamt das beste Ergebnis erzielen. Aber die gute Gesamtleistung unseres Testsamples reicht um nur einen Rückstand von 5 Prozent auf den Sieger zu haben.
Asus spendiert unserem Testgerät eine SSD mit einer Speicherkapazität von 256 GB. Diese ist herstellerseitig allerdings partitioniert und in zwei logische Laufwerke aufgeteilt. Diese fassen 95 GB und 118 GB. Dabei wurde der kleinere Teil für das Betriebssystem verwendet. Warum der Hersteller diese nicht übergroße SSD aufteilt, erschließt sich uns nicht. Somit müssen speicherintensive Anwendungen auf der 118 GB fassenden Partition installiert werden. Im Detail handelt es sich bei dem Systemdatenträger um eine SSD von SK Hynix (HFS256G39MND) im M.2 2280 Format. Das Datenblatt des Herstellers zeigt, dass die theoretische Leistung der sequenziellen Lese- und Schreibraten bei 530 MB/s bzw. 370 MB/s liegt. Mit dem Programm AS SSD messen wir die tatsächlichen Übertragungsraten und erreichen beim sequenziellen Lesen 472 MB/s und beim sequenziellen Schreiben 274 MB/s. Auf den ersten Blick ein gutes Ergebnis, aber im Vergleich zu den Herstellerangaben kann die theoretische Leistung nicht komplett abgerufen werden. Trotz dieser Einbußen ist die Geschwindigkeit trotzdem in Ordnung. Im Arbeitsalltag gibt es aufgrund dessen keine merklichen Leistungseinbußen.
Das AsusPro Advanced B8430UA hat keine dedizierte Grafikkarte. Somit kommt einzig und allein die integrierte Intel HD Graphics 520 zum Einsatz. Da diese keinen eigenen Arbeitsspeicher besitzt, muss die Grafikeinheit über das Interface der CPU auf den Arbeitsspeicher des Systems zurückgreifen. Unser Testgerät ist mit DDR4 Speicher (2.133 MHz) ausgestattet, der im Dual-Channel-Modus arbeitet. Das sind gute Voraussetzungen für die Leistungsentfaltung der Intel HD Graphics 520. Arbeitet der RAM nur im langsameren Single-Channel-Modus, würde das die Leistung der Grafikeinheit negativ beeinflussen. Einen Hardwaresupport gibt es für DirectX 12 und mit dem modernen H.265-/HEVC-Codec lassen sich Videos dekodieren, ohne die CPU zusätzlich zu belasten. Der Basistakt der Intel HD Graphics 520 liegt bei 300 -1.000 MHz. Die gute System Performance spiegelt sich auch in den Ergebnissen der 3DMark-Benchmarks wider. Die Leistung des Vorgängers mit einer HD Graphics 5000 konnte im Schnitt um rund 7 Prozent gesteigert werden. Auch gegen das Lenovo ThinkPad T460s, welches eine ähnliche Hardwarekonfiguration wie unser Testgerät hat, kann deutlich auf die Plätze verwiesen werden. Ersatzakku Dell Precision M4300 .
Die relativ guten Ergebnisse bei den 3DMark Benchmarks zeigen sich auch bei der Gaming-Leistung. Dennoch sollte nicht zu viel erwartet werden. Immerhin handelt es sich hier nur um eine integrierte Grafiklösung. Demzufolge kann diese auch nur ältere Titel aus dem Jahr 2013 oder früher mit minimalem Preset und HD-Auflösung flüssig darstellen. Aktuelle Titel überfordern die Intel HD Graphics 520. Wer mehr Grafikleistung benötigt, dem empfehlen wir Geräte mit einer dedizierten GPU. Die Intel HD Graphics 520 verrichtet gute Arbeit und die Leistung ist für ein Business-Notebook ausreichend.

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29/05/2016

neues Akku HP Envy 17

Das ZBook 17 G3 von HP ist eine klassische Workstation ohne Schlankheitswahn, bei der die Leistung im Vordergrund steht. Aber kann HP die anspruchsvolle Business-Kundschaft mit dem runderneuerten Gerät zufriedenstellen?
Nachdem wir bereits drei aktuelle ZBooks von HP getestet haben (15u G3, 15 G3 und Studio G3), befassen wir uns im heutigen Artikel mit dem größten Modell der Baureihe, dem ZBook 17 G3. Bei dieser Workstation braucht man sich keine Sorgen um Leistungsengpässe zu machen, denn der Hersteller setzt den Fokus ganz klar auf die Leistung und nicht auf ein möglichst dünnes Gehäuse. Dieser Anspruch wird auch durch die schnellsten Komponenten unterstrichen, die aktuell für mobile Geräte verfügbar sind. Das ZBook 17 G3 zeichnet sich aber auch durch die individuellen Konfigurationen aus, denn HP bietet eine breite Palette an Komponenten.

Unser Testmodell trägt die Bezeichnung TZV66EA und ist mit einem Preis von rund 4.500 Euro aktuell eine der teuersten Konfigurationen. Das ist ein extrem hoher Preis, insbesondere bei der Betrachtung der Spezifikationen. Diese sind mit einem mobilen Xeon Prozessor, einer Nvidia-Quadro-M3000M-GPU und 32 GB DDR4-RAM zwar keinesfalls schlecht, aber nur eine 256 GB große PCIe-SSD erscheint uns eine wenig knapp bemessen. Vor allem bei der Grafikkarte besteht mit der optionalen Quadro M4000M (+730 Euro) oder M5000M (+1.750 Euro) auch noch deutlich Luft nach oben. Das gilt ebenso für das optionale 4K-DreamColor-Display (noch nicht verfügbar), denn unser Testgerät ist mit einem FHD-IPS-Bildschirm ausgerüstet.

Die größten Konkurrenten für das HP ZBook 17 G3 sind das Dell Precision 7710 und in diesem Jahr auch wieder ein Gerät von Lenovo, das ThinkPad P70. Ein weiterer interessanter Kandidat ist das MSI WT72, welches zwar auf einige Business-Schnittstellen verzichten muss, im Test aber dennoch einen guten Eindruck hinterlassen hat. Wer noch mehr CPU-Leistung benötigt, muss auf ein Gerät mit einem Desktop-Prozessor ausweichen. Ein Beispiel hierfür ist das Bullman E-Klasse Xeon 17. Wir werden das ZBook 17 G3 natürlich auch mit dem Vorgänger ZBook 17 G2 vergleichen, um zu sehen, ob sich ein Upgrade auf das neue Modell lohnt.
Auf den ersten und auch den zweiten Blick ist das HP ZBook 17 G3 eine größere Version des kürzlich getesteten ZBook 15 G3. Tatsächlich haben beide Geräte im Vergleich zu den Vorgängern eine komplett neue Konstruktion spendiert bekommen, verwenden aber das identische Design. Mit seiner Bauhöhe von 3 cm ist das Testgerät vor allem im Vergleich mit vielen dünnen Geräten ein ziemlicher Brocken, hat jedoch gegenüber dem Vorgänger um rund 400 Gramm abgespeckt und ist knapp 0,4 cm dünner geworden. In unserer aktuellen Vergleichsgruppe ist das HP mit seinen 3,2 kg sogar das leichteste und zugleich auch dünnste Gerät, nimmt mit 420 x 280 mm Stellfläche dafür aber teilweise minimal mehr Platz auf dem Schreibtisch ein.

Durch die abgerundeten Kanten des Unterbodens wirkt das große Gerät deutlich schmaler, als es in Wirklichkeit ist. Wie schon beim kleineren ZBook 15 G3 verwendet HP einen Materialmix mit verschiedenen Grautönen, die zusammen mit der umlaufenden polierten Kante auf der Oberseite der Baseunit für ein sehr elegantes Auftreten sorgen. Im Bereich der Handballenauflage und der Tastatur kommt mattes Material zum Einsatz, welches sich recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken zeigt. Die gesamte Baseunit besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung, die für eine enorme Festigkeit sorgt. Lediglich der rechte Tastaturbereich lässt sich mit sehr viel Kraft minimal eindrücken, man muss es allerdings schon darauf anlegen. Erneut fällt der schwarze Unterboden aus Kunststoff haptisch ein wenig zurück, ist aber ebenfalls sauber in das System integriert. Die Tastatur ist auch beim großen ZBook 17 G3 spritzwassergeschützt, zudem ist das Notebook getestet nach MIL-STD 810 (Feuchtigkeit, Temperaturen, Staub usw.).
Auf dem Bildschirmdeckel wird die Oberfläche mit einem Lochmuster von einer Gummierung umgeben, die den Halt verbessert, aber gleichzeitig auch anfälliger für Fingerabdrücke ist. Die Stabilität fällt erwartungsgemäß etwas hinter die Baseunit zurück, liegt aber dennoch auf einem guten Niveau. Zwar lässt sich der Bildschirm ein wenig verwinden, doch Bildstörungen können wir weder so noch mit Druck auf die Rückseite provozieren. Unser Testgerät weist allerdings einen Konstruktionsmangel am Scharnier auf, denn es produziert laute Quietsch- und Knarzgeräusche beim Öffnen des Displays sowie dem Justieren des Öffnungswinkels. Bei den anderen Geräten der ZBook Reihe konnten wir dieses Problem nicht beobachten, weshalb wir hier von einem Einzelfall ausgehen. Abgesehen von diesem Problem ist die Verarbeitung nämlich auf einem extrem hohen Niveau - derzeit wird man kaum eine Workstation mit einem besseren Gehäuse finden.

Der Akku des HP ZBook 17 G3 ist im Inneren des Gerätes verschraubt und lässt sich daher nicht schnell austauschen. Auch eine Wartungsklappe gibt es nicht, dafür lässt sich aber der gesamte Unterboden mit wenigen Handgriffen entfernen. Dazu später mehr.
Bei den Anschlüssen geht das ZBook 17 G3 keine Kompromisse ein und bietet alle modernen Verbindungen. Im Vergleich zum Vorgänger sind sämtliche Anschlüsse jetzt auf die beiden Seiten verteilt. Besonders auf der linken Seite sind die USB-Anschlüsse jedoch ein wenig gedrängt und könnten ruhig etwas weiter voneinander entfernt sein. Das Highlight sind sicherlich die beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse (40 Gbit/s, DisplayPort 1.2, USB 3.1 Gen 2, PCIe Gen 3) mit dem neuen USB-C-Stecker. Daher ist auch der Wegfall des proprietären Docking-Anschlusses kein Problem. Passende Lösungen sind im Kapitel Zubehör aufgelistet. Insgesamt können vier individuelle Displays angesteuert werden: intern, VGA, und zwei aus den drei digitalen Anschlüssen (HDMI 1.4 oder 2x Thunderbolt 3). Falls man geeignete Bildschirme nutzt, kann man dank der DisplayPort-MultiStream-Technologie (MST) zwei Monitore hintereinander verbinden (Daisy Chain), wodurch sich die Anzahl an aktiven Bildschirmen auf sechs erhöht. Mit der optionalen Docking-Station lassen sich sogar sechs individuelle Display ansteuern. Akku HP COMPAQ nx9420 .

Das Notebook ist WWAN-ready, es gibt also einen Steckplatz für ein passendes M.2-2242-Modul (HP lt4120 Qualcomm Snapdragon X5 LTE oder HP hs3110 HSPA+ Intel), die nötigen Antennen sind bereits verlegt. Der dazugehörige SIM-Steckplatz befindet sich unterhalb des Akkus und ist damit etwas schwierig zu erreichen.

Über dem Display befinden sich noch die HD-Webcam und die beiden Mikrofone. Mit 1.280 x 720 Pixeln erfüllt der Sensor zwar seinen Zweck, aber das war es auch schon. Besser gefallen haben uns die Sprachaufnahmen, bei denen ein externes Headset in der Regel überflüssig wird.
Die Sicherheitsausstattung des ZBook 17 G3 ist sehr umfangreich und lässt eigentlich keine Wünsche offen. Der Zugang zum Notebook kann durch eine SmartCard und den Fingerabdruck-Scanner erfolgen, bei dem der Finger über den Scanner gezogen werden muss. HP verbaut zudem ein TPM-1.2/2.0-Modul (EAL4+), und es stehen mehrere Passwörter für den Systemstart und den Zugang zum BIOS zur Verfügung. Einzelne Anschlüsse können zudem deaktiviert werden. Softwareseitig fasst HP viele Funktionen in der Software Client Security zusammen. Hier kann man beispielsweise Fingerabdrücke registrieren oder auch die Festplatte verschlüsseln. Einige Konfigurationen werden sogar mit selbstverschlüsselnden Festplatten ausgeliefert.

Neben den üblichen Beigaben wie dem Netzteil (200 Watt), der Schnellstartanleitung und Garantieinformationen befinden sich im Lieferumfang des ZBook 17 G3 auch direkt die beiden passenden 2,5-Zoll-Einbaurahmen samt passenden Adapterkabeln. Sehr interessant ist die optionale Docking-Station mit der Bezeichnung HP ZBook TB3 Dock. Für die Verbindung zur Docking-Station wird nur ein Kabel benötigt, welches das Notebook gleichzeitig auflädt. HP bietet drei verschiedene Modelle an, die sich jedoch nur durch das Netzteil (65, 150 und 200 Watt) unterscheiden und universell für alle aktuellen ZBook Modelle verwendet werden können. Damit lässt sich die Anschlussausstattung wie folgt erweitern: 4x USB 3.0, Ethernet, 1x Thunderbolt 3, 2x DisplayPort 1.2, 3,5-mm-Headset und ein Kensington Lock. Die Preise liegen je nach Modell zwischen rund 220 und 250 Euro.

Die Unterseite des ZBook 17 G3 ist mit Torxschrauben (T9) gesichert und lässt sich sehr leicht abnehmen. Danach erhält man Zugriff auf alle wichtigen Komponenten. Wie schon beim kleineren ZBook 15 G3 ist die Grafikkarte als MXM-Modul ausgeführt und kann daher ausgetauscht werden. Vier RAM-Steckplätze (DDR4-SODIMM) sind mit maximal 64 GB belegbar; bei unserer Testkonfiguration sind noch zwei Steckplätze frei. Der verschraubte Akku des Testgerätes gibt übrigens einen Hinweis auf den Steckplatz für die SIM-Karte unterhalb des Akkus. Man kann ihn zwar noch einigermaßen erreichen, sehr komfortabel ist der Prozess aber nicht. Auch ein schneller Wechsel der SIM-Karte, beispielsweise im Ausland, entfällt damit. Die benötigten Antennen für das WWAN-Modul sind bereits verlegt.

HP nutzt den vorhandenen Platz sehr gut aus und ermöglicht es, insgesamt vier Massenspeicher zu verbauen. Es gibt jeweils einen getrennten M.2- sowie 2,5-Zoll-Schacht und noch einen kombinierten Schacht. Bei Letzterem hat sich HP auf jeden Fall Gedanken gemacht, denn es können beide Laufwerke gleichzeitig verwendet werden. Dazu sitzt die M.2-SSD in einer kleiner Vertiefung, und der 2,5-Zoll-Einbaurahmen kann einfach oben drauf gesetzt werden.
Der Garantiezeitraum des HP ZBook 17 G3 liegt bei drei Jahren und beinhaltet einen Pickup-&-Return-Service. Optional stehen auch Carepacks zur Verfügung, mit denen sich sowohl die Dauer als auch der Umfang der Serviceleistung erweitern lassen. Ein Upgrade auf drei Jahre Vor-Ort-Service (Produktnummer: U4414E) kostet rund 140 Euro, während 5 Jahre Vor-Ort-Service (U7861E) mit etwa 380 Euro zu Buche schlagen. Eine Übersicht über alle Care Packs ist hier ersichtlich.
Die Tastatur unterscheidet sich weder beim Funktionsumfang noch der Größe vom kleineren Bruder HP ZBook 15 G3, lediglich neben der Eingabe ist in diesem Fall mehr Platz vorhanden. Auch beim Tippen können wir keine Unterschiede feststellen, weshalb auch in diesem Fall gilt: HP verbaut eine sehr gute Chiclet-Tastatur, verschenkt aber besonders beim Hubweg und im Fall des 17-Zöllers auch beim Layout etwas Potenzial. Dass man aus Kostengründen auf die gleiche Tastatur setzt, ist verständlich, dennoch sind die teilweise recht kleinen Tasten (insbesondere die Pfeiltasten) bei dem vorhandenen Platzangebot eigentlich unnötig.

Die zweistufige weiße Tastaturbeleuchtung wird standardmäßig 15 Sekunden nach der letzten Eingabe deaktiviert, was im BIOS aber geändert werden kann (längere Dauer oder immer aktiviert). Zusätzlich kann man im BIOS die Funktion der Strg- und Fn-Taste austauschen, aber nicht dauerhaft die Zuordnung der Funktionstasten F1-F12 (FN Lock). Das ist auch nicht mit einer Tastenkombination möglich. Oben rechts neben der Tastatur verbaut HP zwei zusätzliche Tasten für die Funkmodule sowie die Boxen, deren Status über verschiedene Farben (Weiß: aktiv; Orange: deaktiviert bzw. stumm) signalisiert wird.
HP verzichtet auch beim großen ZBook 17 G3 auf ein Clickpad und verbaut ein konventionelles Touchpad mit drei dedizierten Tasten. Die Oberfläche ist mit 10,3 x 5,9 cm angenehm groß und bietet gute Gleiteigenschaften. Die Tasten bieten einen recht satten Druckpunkt und erzeugen ein angenehm leises Klickgeräusch. Das gilt auch für die drei Tasten oberhalb des Touchpads, die in Verbindung mit dem Pointstick genutzt werden können. Damit lässt sich der Mauszeiger ebenfalls gut bedienen, auch wenn die Präzision erneut etwas hinter das Gegenstück von Lenovo zurückfällt. Zudem gab es ab und zu einige ungewollte Bewegungen, bei denen der Zeiger beispielsweise für einige Sekunden stur einer Richtung folgte.

Bei der Displayauswahl stellt sich HP bisher etwas konservativ auf, denn das überaus interessante 4K-DreamColor-Display ist aktuell noch nicht erhältlich. Daher muss man sich im Moment mit einer der drei folgenden Anzeigen begnügen: ein mattes HD+-TN-Panel (1.600 x 900), ein mattes FHD-IPS-Display (1.920 x 1.080) und einen spiegelnden FHD-IPS-Touchscreen (1.920 x 1.080). Über das TN-Panel sind wir etwas erstaunt, und im Internet finden sich auch dementsprechende Konfigurationen. In unserem Testgerät steckt eine matte FHD-IPS-Anzeige von Samsung (SDC3854), was bei dem großen 17,3-Zoll-Bildschirm zu einer Pixeldichte von nur 127 ppi führt. Daher ist zwar alles schön groß, und man kann auch angenehm ohne Skalierung arbeiten (Vorteil bei der Verwendung von Windows 7), aber hochauflösende Bildschirme haben bei der Bildschärfe natürlich einen Vorteil. Akku HP Envy 17 .

Subjektiv gibt es aber dennoch nur wenig zu beklagen. Die Schärfe geht in Ordnung, auch die Farben hinterlassen einen guten Eindruck, zudem ist kein Blaustich erkennbar. PWM wird zur Helligkeitsregelung ab Stufe 8/20 und darunter eingesetzt. Aufgrund der geringen Frequenz von nur 200 Hz kann es daher vor allem beim Arbeiten in dunkleren Umgebungen zu Einschränkungen kommen (siehe Kasten). Lediglich bei einem dunklen Bild und der höchsten Helligkeitsstufe sind minimale Lichthöfe am unteren Bildschirmrand erkennbar, störend waren diese in der Praxis aber nicht.
Fast alle Displaymessungen fallen extrem gut aus, lediglich bei der Helligkeit wird das Testgerät von den Konkurrenten deutlich geschlagen. Durchschnittlich ermitteln wir nur etwas mehr als 240 cd/m². In Innenräumen reicht das in Verbindung mit dem matten Display zwar aus, etwas mehr Reserven wären aber auch in Anbetracht des Kaufpreises schön gewesen. Das war es aber schon mit der Kritik, denn in allen anderen Disziplinen sind die Ergebnisse sehr gut. Der geringe Schwarzwert von 0,21 cd/m² führt zu einem extrem hohen Kontrast von 1.200:1, und bereits im Werkszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Farben und der Graustufen unter dem Zielwert von 3. Abweichungen sind für das menschliche Auge daher nicht sichtbar. Farbtemperatur und Gamma-Wert sind ebenfalls nah am jeweiligen Idealwert. Mit einer Kalibrierung lassen sich alle Werte noch einmal etwas verbessern, und die durchschnittlichen Abweichungen der Farben und der Graustufen fallen auf referenzwürdige 0,5 bzw. 0,6.
Das Display deckt den sRGB-Farbraum beinahe komplett (96 Prozent) und den anspruchsvolleren AdobeRGB-Farbraum immerhin zu 62 Prozent ab. Das 4K-Panel des ThinkPad P70 schneidet hier noch etwas besser ab und das Dell Precision 7710 liegt auf einem vergleichbaren Niveau. Interessant dürfte in dieser Hinsicht das optionale DreamColor-Display sein, wobei HP keine genauen Angaben zur Farbraumabdeckung macht.
Trotz der matten Bildschirmoberfläche würden wir uns in helleren Umgebungen eine stärkere Hintergrundbeleuchtung wünschen, damit das Arbeiten komfortabler wäre. Zumindest wird die Helligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert, und auch an hellen Tagen kann man den Inhalt noch vernünftig erkennen. Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays ist erwartungsgemäß sehr gut. Lediglich von schräg unten wird der Kontrast sichtbar geringer, zu Einschränkungen kommt es dadurch aber nicht. Auch mehreren Personen können das Display des ZBook 17 G3 problemlos betrachten.
Das ZBook 17 G3 von HP wird dem Anspruch an eine High-End-Workstation gerecht und ist daher mit den schnellsten Komponenten erhältlich, die aktuell für mobile Geräte verfügbar sind. Allerdings wird die Produktpalette auch nach unten hin gut abgedeckt, sodass viele Anwendungsbereiche abgedeckt werden können. In jedem Fall kommt ein moderner Quad-Core-Prozessor von Intel (Core i5, Core i7, Xeon) sowie eine professionelle GPU von AMD (FirePro W6150M) oder Nvidia (Quadro M1000M, M2000M, M3000M, M4000M, M5000M) zum Einsatz. Auch bei der Speicherausstattung ist die Auswahl groß, inklusive ECC-RAM in Verbindung mit den mobilen Xeon Prozessoren. Bei unserem Testmodell kommt aber normaler DDR4-RAM zum Einsatz.
Der mobile Intel Xeon E3-1535M v5 gehört aktuell zu den schnellsten mobilen Prozessoren und basiert auf der Skylake Architektur. Der Takt liegt bei bis zu 3,8 GHz via Turbo Boost (4 Kerne: 3,4 GHz), allerdings wird der Chip bei der Belastung von allen Kernen durch die TDP von 45 Watt etwas ausgebremst. In den Cinebench Tests fällt der Takt nach 8 Sekunden auf 3,3 GHz und bei der extremen Belastung durch Prime95 sogar auf 3,1 GHz. Daher fällt unser Testgerät in den Benchmarks auch leicht hinter das Dell Precision 7710 zurück, wo der Prozessor seine maximale Leistung konstant abrufen kann. Auch bei den Single-Tests kann unser Testgerät die 3,8 GHz nicht dauerhaft halten und fällt immer mal wieder auf 3,6 GHz ab.
Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse aber sehr gut und werden normalerweise nur von dem zuvor genannten Dell und dem Bullman E-Klasse mit dem Desktop-Prozessor (+7 bis +14 Prozent) geschlagen. Im Akkubetrieb wird der maximale Verbrauch des Prozessors auf ~27 Watt begrenzt, und auch der Turbo Boost steht nicht mehr zur Verfügung, was in den Benchmarks zu einem Leistungsverlust von bis zu 20 Prozent führt (8,16 vs. 6,57 Punkte @CB11.5 Multi). Weitere Benchmarks des E3-1535M v5 sind in unserer Datenbank verfügbar.
Dank den schnellen Komponenten macht die Bedienung des ZBook 17 G3 sehr viel Spaß, denn Wartezeiten gibt es praktisch nicht. Auch das vorinstallierte Windows 7 Professional (Lizenz für Windows 10 Pro ebenfalls im Lieferumfang) fährt zügig hoch, und unsere Eingaben werden stets ohne Verzögerungen umgesetzt. In den Benchmarks der PCMark Reihe reicht es für unser Testgerät aber trotzdem nur für einen Platz im Mittelfeld. Hier ist die Reihenfolge aber auch je nach Test teilweise unterschiedlich. Das Lenovo ThinkPad P70 wird beispielsweise in allen Tests geschlagen, während das Dell Precision 7710 mal vor und mal hinter unserem Testgerät liegt.
Wie wir zuvor bereits beschrieben haben, bietet das Testgerät vier verschiedene Steckplätze für Massenspeicher. Die beiden M.2-Slots sind via PCIe-NVMe angebunden, die anderen beiden Steckplätze sind auf SATA-III beschränkt. In unserem Testgerät kommt das HP Z Turbo Drive zum Einsatz. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die PCIe-NVMe-SSD, die in diesem Fall von Samsung (SM951) stammt und eine Kapazität von 256 GB hat. Das ist in Anbetracht des enormen Kaufpreises recht mager, hier hätten wir mindestens die 512-GB-Version oder einen zusätzlichen Datenträger erwartet. Akku HP COMPAQ nx7400 .

Laut CrystalDiskMark liegen die sequentiellen Transferraten bei sehr guten ~1.500 und 1.250 MB/s (Lesen/Schreiben), was einen deutlichen Vorteil gegenüber SATA-III-SSDs bedeutet (limitiert bei etwa 500-550 MB/s). Besonders eklatant ist der Vorsprung gegenüber der mechanischen Festplatte im Vorgänger ZBook 17 G2, welche durchschnittlich nur etwa 85 MB/s erreichte. Weitere Benchmarks zu HDDs/SSDs sind in unserer Techniksektion verfügbar.

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26/05/2016

Notebook Akku HP COMPAQ 6735s

Toshibas Skylake-Neuauflage seines Z40-Business-Notebooks überzeugt uns vor allem durch beeindruckende Akkulaufzeiten. Ob der sehr leichte und kompakte, aber auch nicht gerade günstige Begleiter den hohen Ansprüchen der Zielgruppe gerecht wird, untersuchen wir in unserem ausführlichen Test.
Mit den Tecra Z40-C-XXX Modellen legt Toshiba seine 14-Zoll-Business-Serie neu auf und setzt dabei ganz auf Intels aktuelle Skylake-Plattform. Auf der entsprechenden Toshiba-Seite waren zum Testzeitpunkt elf verschiedene Varianten gelistet. So hat man bei der CPU die Auswahl zwischen verschiedenen i5- und i7-Modellen, in Sachen Speicherausbau werden 4 bis 16 GB angeboten. Natürlich verfügen alle Varianten über eine in die CPU integrierte Intel-HD-Grafik, bei zweien wird diese noch um eine Nvidia GeForce 930M ergänzt. Es sind zumeist SSDs mit 128 oder 256 GB Kapazität verbaut, die Ausnahmen bilden zwei Notebooks mit herkömmlicher 500-GB-Festplatte. Im Gegensatz zum Testgerät sind einige der neuen Tecras mit Mobilfunkmodul und SIM-Slot ausgestattet.

Passend zum Business-Anspruch ist grundsätzlich Windows 7 Professional vorinstalliert, beigelegt ist eine DVD mit Windows 10 Pro mit Downgraderechten. Weitere Gemeinsamkeiten aller Modelle finden sich bei Display, Gehäuse, Anschlüssen, Erweiterungsmöglichkeiten, WLAN, Sound, Eingabegeräten, Sicherheitsfeatures und Akku. Die getestete Variante ist ab rund 1.200 Euro zu haben.

Der Vorgänger konnte im UMTS-Netz funken, unsere Variante der neuen Serie nicht. Hier steht optional LTE/UMTS zur Verfügung.
Da sich Gehäuse, sonstige Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher gegenüber dem Vorgänger nicht geändert haben, verweisen wir hier auf den entsprechenden Test.

Als Vergleichsnotebooks haben wir uns die zurzeit wohl populärsten Business-Vertreter im 14-Zoll-Format herausgesucht. Bis auf das teurere Dell mit glänzemdem 1440p-Display rangieren sie in den getesteten Konfigurationen preislich wie das Testgerät (Schätzung) zwischen 1.300 und 1.400 Euro und sind auch von den verbauten Komponenten her vergleichbar. Hier die Kandidaten:
Zu den weitestgehend identischen Anschlüssen hatten wir uns schon im Test zum Vorgänger eingelassen. Hier noch einmal die entsprechenden Bilder. Wie erwähnt, verfügt das Tecra Z40-A-106 über keinen SIM-Slot.
Der matte Bildschirm löst 1.920 x 1.080 Punkte auf, was verteilt auf 14 Zoll eine prima Pixeldichte von 157 ppi ergibt, die auch bei Nutzern mit sehr guten Augen keinen pixeligen Eindruck mehr hinterlassen kann. Für mehr Bewegungsfreiheit vor dem Schirm und eine potenziell gute Farbdarstellung kommt ein IPS-Panel aus dem eigenen Hause zum Einsatz, dessen höchste Helligkeit minimal über dem Durchschnitt aktueller (und teilweise erheblich günstigerer) Office-Notebooks liegt. Unser T460 ist für den Preis zu dunkel, während das EliteBook 840 G3 und das Latitude E7470 beide mindestens 30 % heller eingestellt werden können.

86 % gemessene Ausleuchtung gehen absolut in Ordung. Betrachtet man bei höchster Leuchtkraft ein völlig schwarzes Bild, so scheint die Beleuchtung auf der linken Seite teilweise minimal durch (Clouding), was in der Praxis aber nicht auffällt.
Der Schwarzwert des Testgerätes fällt mit 0,52 cd/m2 etwas zu hoch aus, ohne völlig aus dem Rahmen zu fallen. Als Konsequenz errechnet sich trotz anständiger Helligkeit nur ein Kontrastverhältnis von nicht sehr tollen 517:1. Mit Abstand am besten im Feld schlägt sich hier das Dell Latitude, das einen niedrigen Schwarzwert mit sehr hoher Helligkeit kombiniert und so auf fantastische 1.462:1 kommt. Unser EliteBook (TN-Panel-Version) ist zwar deutlich heller als das Toshiba, patzt aber mit 0,65 cd/m2 beim Schwarzwert noch mehr, sodass sich ein ähnlicher Kontrast ergibt. So wirkt Schwarz denn auch subjektiv etwas zu grau, was aber nicht auffällt, wenn gleichzeitig hellere Bildschirminhalte dargestellt werden. Akku HP COMPAQ 6735s .

Farbabweichungswerte von 3,45 (ColoChecker) und 2,28 (Graustufen) im Auslieferungszustand sind auch für ein IPS-Panel spitze. Hobby-Bildbearbeiter könnten zumindest bei unserem Testsample ohne weitere Kalibrierung und Profilierung loslegen. Ähnlich gut macht es im Testfeld nur das Dell E7470. Als gut, aber nicht sehr gut ist hingegen die 55-prozentige Abdeckung des großen Profi-Farbraums AdobeRGB einzuschätzen. Da geht heutzutage immer öfter noch etwas mehr, wie der Bildschirm des Dell beweist, der den kleineren, extrem verbreiteten sRGB-Farbraum zu 96 % abecken kann. Hier schafft das Testgerät "nur" 84 %.
Matt und einigermaßen hell — diese beiden Voraussetzungen für ermüdungsarmes Arbeiten im Freien erfüllt der Screen des Z40 schon mal. Unseren Test haben wir bei Sonnenschein durchgeführt. Das linke Bild repräsentiert ein absichtlich provoziertes Worst-Case-Szenario, das rechte wurde mit einem Hauseingang im Rücken aufgenommen.
Sehr viel Bewegungsfreiheit vor dem Schirm garantiert das wunderbar blickwinkelstabile IPS-Panel unseres Kandidaten. Bei seitlich verschobenen Einblickwinkeln ist ab etwa 45 ° eine kaum störende Verschlechterung der Helligkeit und damit auch des Kontrastes zu verzeichnen. Schaut man von oben auf den Screen, ist der Spielraum etwas kleiner, von unten sogar noch größer als von der Seite. Die Farbdarstellung leidet auch bei extremem Winkeln kaum und ist mit bloßem Auge geringer, als es die Eckfotos unserer Blickwinkel-Collage vermuten lassen.
Die in der Einleitung erwähnte Motorisierung des Toshiba Z40 zeigt mangels dedizierter Grafikkarte eindeutig in Richtung Office und dürfte in diesem Bereich problemlos mit nahezu allen handelsüblichen Programmen fertig werden. Dank Hyperthreading, 8 GB RAM und SSD sollte aber auch die Arbeit mit anspruchsvollerer Software wie Adobe Photoshop flüssig von der Hand gehen.
Der überaus verbreitete und hinlänglich bekannte Intel Core i5-6200U (2 x 2,3 - 2,8 GHz, TDP 15W) ist ein sparsamer Hyperthreading-Dualcore aus Intels aktueller Skylake-Generation, der für Office- und Businesszwecke prädestiniert ist, aber auch vor anspruchsvollerer Software nicht zurückschreckt. Nähere Infos sind unter dem Link zu finden.

Zu unserer nachhaltigen Verwunderung schwächelt das Testgerät bei den Cinebenches R11.5 und R15 und verfehlt die erwarteten Scores deutlich. Mehrere Durchläufe haben zudem erhebliche Streuungen aufgezeigt. Leistungsfressende Hintergundprozesse konnten wir ausschließen, außerdem korrespondiert das Phänomen überhaupt nicht mit den absolut regelgerechten Ergebnissen der Physik-Benchmarks der 3DMarks 11 und 2013. Lässt man den Cinebench R15 (Multicore) in Schleife laufen, bleiben beide Kerne durchgehend bei der spezifizierten Turbofrequenz von 2,7 GHz. Ein weiteres Absinken der stark schwankenden Ergebnisse im Akkubetrieb konnten wie nicht feststellen.
Dank performanter CPU, 8 GB RAM und vor allem der SSD lässt sich das Toshiba stets flüssig bedienen, was sehr schnelle Kalt- und Programmstarts einschließt. Multitasking muss man schon sehr weit treiben, um dem Gerät Denkpausen etwa beim Wechsel zwischen den Tasks abzunötigen. Akku HP COMPAQ nx7400 .

Dass das Dell Latitude die drei Konkurrenten inklusive Testgerät im PCMark 8 hinter sich lässt, dürfte dessen leicht überlegenem i7-6600U in Kombination mit der besten 4K-Leseleistung aller SSDs im Feld zu verdanken sein. Verwunderlich ist, dass unser Testgerät trotz etwas schwächerer CPU und stark unterlegener 4K-Performance so gut mithalten kann. Vergleicht man die Scores aller bisher getesteten Notebooks mit i5-6200U und SSD, aber ohne dedizierte Grafikkarte, landet unser Toshiba mit 8 % Rückstand auf dem zweiten Platz, während der Vorsprung auf das Schlusslicht 18 % beträgt — erfreulich.
Es handelt sich beim verbauten Toshiba-Massnspeicher zwar um eine M.2-SSD, die aber über SATA 3 angebunden ist, sodass beim sequenziellen Lesen nicht viel mehr als 500 MB/s zu erwarten sind. Wie schon erwähnt, fallen die sonstigen per AS SSD ermittelten und vom CrystalDiskMark 3.0 bestätigten Lese-Werte bis auf den unwichtigeren Schreib-Score ernüchternd aus und markieren im Feld souverän den letzten Platz. Besonders die 4K-Leseleitung (4K Read, 4K-64 Read) entspricht so gar nicht mehr dem, was man von einer modernen SSD erwarten darf. Die praktischen Auswirkungen sollten sich dennoch in engen Grenzen halten — Hauptsache SSD.
Viel Staat ist mit der in die CPU integrierten GPU Intel HD 520 nicht zu machen. Alle 2D-Aufgaben werden anstandslos und energieeffizient erledigt. 4K-Videos können zwar in Hardware dekodiert und so theoretisch mit 60 Hz dargestellt werden, nur auf externe Wiedergabegräte erhält man das Signal mangels HDMI 2.0 und DisplayPort eben nur mit 30 Hz. Die Performance der GPU haben wir mit der anderer Notebooks mit dem i5-6200U verglichen und festgestellt, dass die durchschnittliche Punktzahl (3DMark 11) um 9 % verfehlt wird und sich das Testgerät hier auf einem der letzten Plätze wiederfindet. Das ist zwar nicht so schön, aber auch nicht wichtig und vor allem dem fehlenden zweiten Speichermodul (damit nur Single-Channel-Anbindung) geschuldet.
Wie der aufmerksame Leser schon weiß oder vermutet, sollte man sich als Spieler mit auch nur minimal erhöhten Ansprüchen nach einem Notebook mit dedizierter Grafikkarte umsehen, denn mit der Intel HD 520 ist an aktuelle, grafisch fordernde Titel nicht zu denken. Was geht, sind optisch stark reduzierte 3D-Shooter wie Counter-Strike GO oder viele Games mit isometrischer Darstellung wie FIFA 16, Diablo III oder Starcraft II (aktuell: Legacy Of The Void), die oft sogar in hohen Einstellungen flüssig laufen.
Egal welches Energieprofil wir wählen, der Lüfter des Toshiba Tecra läuft immer und ist auch in einer ruhigen Umgebung mit laufendem PC aus normalem Abstand hörbar, aber nicht auffällig. Surfen oder sonstige mäßige Belastungen führen noch nicht zum Hochdrehen, sodass es in der Praxis dabei bleiben sollte. Quält man das Notebook durch die Kombination aus Prime95 und FurMark, dauert es eine Zeit, bis die Lüfter in Stufen auf Touren kommen. Die Entfernung, aus der das Z40 hörbar ist, vergrößert sich erheblich, lästig wurde das nebengeräuschfreie, wenn auch etwas hochfrequente Rauschen aber nie.
Über zu hohe Oberflächentemperaturen muss man sich beim Toshiba Tecra Z40-C-106 überhaupt keine Gedanken machen. Selbst unter hoher Dauerlast werden oben und unten maximal 35 °C erreicht, sodass der Benutzung auf dem Schoß nichts im Wege steht. Die Handballenablage kommt nie über angenehme 30 °C hinaus.

Im Rahmen unseres Stresstests mit Prime95 + FurMark konnte das Notebook einen Takt von rund 2,6 GHz halten, sodass in diesem praxisfernen Szenario der 2-Kern-Turbo von 2,7 GHz leicht verfehlt wird, aber noch kein Throttling vorliegt. Mehr als 55 °C erklomm die CPU nie.
Zieht man als Vergleichsbasis alle bisher getesteten 14-Zöller mit dem i5-6200U heran, liegt der Verbrauch in allen Lastzuständen bis auf Idle Avg sowie im ausgeschalteten Zustand und im Standby leicht unter dem Durchschnitt. Bei geringer Auslastung erweisen sich das ThinkPad T460 und unser HP EliteBook 840 G3 als noch genügsamer, während das Dell Latitude E7470 insgesamt am kräftigsten hinlangt. Das 65-Watt-Netzteil ist seiner Aufgabe immer gewachsen.
Von hochmobilen Business-Notebooks erwartet man lange Akkulaufzeiten, und diesem Anspruch wird das Testgerät mehr als gerecht. Innerhalb des Feldes setzt es sich in jeder Disziplin an die Spitze, was aber auch kein Wunder ist, wenn man sich die Akkukapazitäten der Kandidaten vor Augen führt. So verfügt das Toshiba Z40 über den mit 64 Wh größten Stromspeicher, die des Lenovo T460 sowie das HP 840 G3 bringen es auf nur 46 Wh, der des Dell E7470 auf 55 Wh.

Im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) bei mittlerer Helligkeit hielt das Z40 nicht weniger als neun Stunden durch und nimmt damit unter allen bisher gemessenen Office-Notebooks im 14-Zoll-Format, mit beliebigem Prozessor und SSD den dritten Platz ein und übertrifft das Mittel um 26 %.
Wie schon beim Vorgänger gibt es durchaus einige Kritikpunkte, der wichtigste betrifft die nicht ganz klassengerechten Eingabegeräte, wie die feedbackarme Tastatur und das Clickpad, hier hätten wir gerne ein klassisches Touchpad gesehen. Weniger relevant sind sicher die nur mittelmäßigen Lautsprecher. Am Bildschirm gibt es hingegen im Gegensatz zum Z40-A-147 fast nichts mehr auszusetzen. Ein großes Fragezeichen hinterlassen die stark schwankenden und generell zu niedrigen Cinebench-Scores.

Wer sich bei den positiven Eigenschaften wiederfindet und nicht allzu viel Wert auf die Eingabegräte legt, findet im Tecra eine schöne Alternative zu den ähnlich gut bewerteten Konkurrenten im Test. Akku HP COMPAQ 6910p .

Punkten kann das neue Toshiba Tecra Z40-C-106 mit seinem leichten, schicken, hochwertigen und flachen Gehäuse, der Anschlussvielfalt, dem Sicherheitspaket sowie nicht zuletzt mit seinen enormen Akkulaufzeiten.

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