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17/03/2015

Billig Akku HP COMPAQ 8510w

Man könnte das Lenovo Yoga Tablet 2 8 schon mal mit einem digitalen Bilderrahmen verwechseln, damit täte man dem Device mit Kickstand und Windows 8.1 aber unrecht. Warum, das lesen Sie in unserem Test.
Lenovos Yoga Tablets haben für frischen Wind im iPad-Klon-Land der Tablets gesorgt: Mit der Griffleiste gewinnen sie vielleicht keine Schlankheitswettbewerbe, haben aber dafür einen hohen Nutzwert und sehen schick und ungewöhnlich aus. Außerdem gibt es einen integrierten Standfuß, man kann die Tablets an die Wand hängen, und beim großen Yoga Tablet 2 Pro ist sogar ein Beamer in der Griffleiste verbaut.

Beim bisher kleinsten Modell, dem Yoga Tablet 2 8, muss man zwar auf den integrierten Beamer verzichten, alle anderen Familienmerkmale sind aber vorhanden. Die Yoga Tablets gibt es wahlweise mit Android oder Windows 8.1 mit Bing, unser Testgerät war mit Microsofts Betriebssystem ausgestattet. Die restlichen Ausstattungsdetails wie ein Intel-Atom-SoC und 2 GByte RAM bleiben gleich.

Konkurrenten in dieser Preisklasse sind beispielsweise das HP Stream 8, das Acer Iconia Tab 8 oder das Dell Venue 8 Pro.
Die Form des Gehäuses mit der runden Griffleiste an einer Längsseite ist durchaus ungewöhnlich für ein Tablet, bietet aber Vorteile beim Halten des Gerätes. Außerdem kann man dort die Komponenten unterbringen, so dass der restliche Bereich des Tablets sehr flach ist. Grundsätzlich ist das Gehäuse aus Kunststoff gefertigt, der in der Griffleiste integrierte Standfuß ist allerdings aus Metall.

Die Stabilität des Gehäuses könnte besser sein: Der Bildschirm lässt sich deutlich verwinden, und Druck wird schnell im Flüssigkristall des Bildschirms sichtbar. Außerdem ist beim Verwinden ein deutliches Knarzen zu hören.

Bei der Ausstattung kann unser Testgerät mit seiner hohen Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.200 Pixel glänzen. Außerdem gibt es 32 GByte Speicher und die Möglichkeit, diesen über microSD-Karten zu ergänzen. Die Anschlussvielfalt ist nicht außergewöhnlich, ein LTE-Modul ist optional erhältlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Tablet mit dem optionalen Lenovo AnyPen zu bedienen.

Als Betriebssystem ist Windows 8.1 32-Bit mit Bing installiert. Das bedeutet, dass Bing als Suchmaschine im Internet Explorer voreingestellt ist, was aber jederzeit geändert werden kann. Windows 8.1 funktioniert auf dem 8-Zoll-Tablet recht gut, solange man sich innerhalb der Metro Oberfläche bewegt. Auf dem Desktop sind die Bedienelemente aber doch recht klein. Microsoft und Lenovo spendieren dafür noch ein Jahr kostenloses Office 365.
Kontakt mit seiner Umwelt nimmt das Lenovo Yoga Tablet 2 8 hauptsächlich per WLAN auf. Das geschieht nach den Standards 802.11 a/b/g/n und damit auf Wunsch sogar im weniger genutzten 5-GHz-Frequenzbereich. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord. Natürlich gibt es auch ein GPS-Modul, dass uns in einem kurzen Test recht zuverlässig und flott ortete.

Bei den Kamers zeigt sich Lenovo großzügig: An der Rückseite kommt eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz, das ist eine deutlich höhere Auflösung als beim HP Stream 8 oder dem Dell Venue 8 Pro. Die Bilder sind farblich in Ordnung, und durch eine Weitwinkellinse ist es auch recht einfach, das gewünschte Motiv ins Bild zu bringen, allerdings verwackeln die Bilder schnell. Objektkanten sind meist unscharf, und generell sind die Bilder eher nicht für eine Vergrößerung geeignet. Insgesamt ist die Bildqualität für ein Tablet in Ordnung, wird aber höheren Ansprüchen nicht genügen. Die Frontkamera mit 1,6 Megapixel macht ordentliche Selfies, die aber ebenfalls nicht für eine Vergrößerung taugen, sondern sich eher für die Ansicht auf dem Bildschirm eignen.

 

Der 8-Zoll-Bildschirm ist gleichzeitig als kapazitiver Touchscreen das Haupteingabegerät des Tablets. Er funktioniert zuverlässig auch in den äußersten Ecken und erkennt bis zu fünf Finger gleichzeitig. Die Bildschirmtastatur lässt sich in ein eigenes Fenster abkoppeln und dann frei auf dem Bildschirm verschieben. Sie braucht gerade im Quermodus sehr viel Platz auf dem Bildschirm, ist aber dafür auch gut zu bedienen und recht übersichtlich.
Mit seiner hohen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel punktet das Lenovo Yoga Tablet 2 8 beim Display: Die Vergleichsgeräte bieten alle nur 1.280 x 800 Pixel. Dadurch ist die Darstellung sehr scharf, vor allem auf dem Desktop aber auch etwas kleinteilig. Die Helligkeit ist im Testfeld knapp die höchste, die Ausleuchtung mit 88 % so genau, dass man keine Ungleichmäßigkeiten bei großen Farbflächen erkennen kann.

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Auch Schwarzwert und Kontrast sind die höchsten im Vergleichsfeld, allerdings kann der durchaus gute Schwarzwert von 0,25 cd/m² trotzdem nicht ganz verhindern, dass wir subjektiv einen Graustich in dunklen Flächen wahrnehmen. Der Kontrast ist mit 1.556:1 sehr hoch, allerdings wirken die Farben nicht wirklich strahlend auf dem Bildschirm.

 

Woran das liegt, wollen wir mithilfe einer Analyse mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer herausfinden. Generell weichen sowohl Farben als auch Graustufen sehr stark vom Idealwert des Referenzfarbraums sRGB ab. Graustufen sind zwar nicht farbverändert, aber deutlich zu hell. Auch Farben werden meist deutlich heller dargestellt, als sie eigentlich sein sollten.
Im hellen Sonnenlicht spiegelt der Bildschirm so stark, dass man so gut wie nichts mehr vom Bildschirminhalt erkennen kann. In hellen Innenräumen ist das Arbeiten mit dem Gerät möglich.

Dank des IPS-Panels sind die Blickwinkel aus allen Richtungen makellos: Der Bildschirminhalt ist stets unverändert erkennbar.
Das Lenovo Yoga Tablet 2 8 ist mit dem recht häufig anzutreffenden SoC Intel Atom Z3745 ausgestattet. Es gehört zur Bay-Trail-T-Plattform, taktet mit 1,33 bis 1,86 GHz und besitzt vier Kerne. Rein von der Prozessorleistung her kommt das Yoga Tablet 2 8 gegenüber den Vergleichsgeräten damit leicht ins Hintertreffen, sie basieren alle auf etwas kräftigeren Intel-Atom-SoCs. Die Navigation durch Windows 8.1 läuft dennoch sehr flüssig ab, erst anspruchsvollere Windows Software überfordert den Prozessor.
Im PCMark 7 kann das Lenovo Tablet sich von den Konkurrenten absetzen. Das liegt vermutlich am flotten Speicher und der ordentlichen Grafik-Performance.
Die 32 GByte eMMC-Speicher, die im Lenovo Yoga Tablet 2 8 verbaut sind, erlauben flottes Lesen und Schreiben von Daten. Die meisten Vergleichsgeräte können da nicht ganz mithalten.
Die Intel HD Graphics (Bay Trail) hat in unserem Testgerät einen recht hohen Kerntakt von 778 MHz und kann so auch die meisten Vergleichsgeräte abhängen. Wie sie sich in Spielen schlägt, das schauen wir uns im nächsten Kapitel an.
Nur 32 GByte Speicherplatz und die relativ schwache Hardware lassen Gaming im Sinne eines Laptops oder PCs aussichtslos erscheinen. Das bestätigt auch der Benchmark in "Anno 2070". Anspruchsvollere Games aus dem App Store wie beispielsweise "Asphalt 8: Airborne" laufen flüssig, die Bildrate könnte aber auch hier etwas höher sein.
Im Idle-Betrieb ist bei unserem Testgerät keine Erwärmung spürbar. Unter maximaler Last können die Oberflächentemperaturen bis zu 44,5 Grad erreichen. Das ist zwar spürbar, aber nicht tragisch, zumal die Erwärmung lokal stark beschränkt ist. Im Stresstest setzen wir CPU und GPU unter volle Last und schauen, ob die Taktraten erhalten bleiben. Tatsächlich schafft es das Gerät auch unter absoluter Volllast, den vollen Prozessor- und Grafiktakt zu liefern. Die CPU-Temperatur steigt auf bis zu 82 Grad und ist damit noch im grünen Bereich.
Das Soundsystem des Lenovo Yoga Tablet 2 Pro war für ein Tablet sehr gut, bei Yoga Tablet 2 10 hatten wir dann so unsere Probleme mit der Klangqualität der Lautsprecher. Immerhin hat das Yoga Tablet 8 gegenüber anderen Tablets schon mal den Vorteil, dass die Lautsprecher nach vorne gerichtet sind, den Nutzer also direkt beschallen. Dazu ist die Lautstärke für ein Tablet recht hoch. Der Klang ist etwas mitten- und höhenlastig und lässt nur leichte Tiefen erkennen. Außerdem fehlt es wie schon beim Yoga Tablet 2 Pro etwas an Präzision, wenn der Klang von mehreren Instrumenten kommt. Insgesamt ist der Sound für ein 8-Zoll-Tablet aber durchaus ordentlich. Über den 3,5-mm-Audiokombiport bekommt man außerdem ein störungsfreies Signal für Kopfhörer oder Lautsprecher.
Bei der Energieaufnahme zeigt das Lenovo Yoga Tablet 2 8 deutliche Schwächen: Im Vergleich zu den ähnlich schnellen Tablets HP Stream 8 und Acer Iconia Tab 8 W verbraucht unser Testgerät sehr viel mehr Energie in fast allen Betriebszuständen. Unter voller Last saugt das Gerät bis zu 10 Watt! Sogar das nicht gerade sparsame Dell Venue 8 Pro kommt mit maximal 8,6 Watt aus. Im Idle-Betrieb fordert unser Gerät mindestens 1,3 Watt, hier kommen HP Stream 8 und Acer Iconia Tab 8 W mit jeweils 0,4 Watt aus.

Zum Auftakt der CES in Las Vegas hat Lenovo eine Reihe neuer Tablets vorgestellt. Zu den unserer Meinung nach interessantesten Modellen gehört das Yoga Tablet 2 mit 8-Zoll-Display, das es sowohl mit Android als auch mit Windows gibt. Die technische Ausstattung und das Design der beiden Geräte ist fast identisch.

Das 8 Zoll große Display löst 1920 × 1200 Pixel auf. Im Inneren leistet ein Quad-Core-Prozessor von Intel seine Dienste – mit einer Taktrate von 1,86 GHz. Dazu gibt es 2 GByte RAM und 16 oder 32 GByte internen Speicher sowie einen Speicherkartenslot, der bis zu 64 GByte große Karten aufnimmt.

Die Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 8 Megapixeln, die auf der Front von 1,6. Besonders interessant ist das Design. Die Rückseite ist aus geriffeltem Kunststoff gefertigt. Oben ist das Tablet vergleichsweise schlank, unten endet es dafür in einem dicken Wulst mit Metall-Standfuß – mit ihm kann man das Yoga aufstellen, hinlegen oder sogar an einen Haken hängen. Wofür man das wirklich braucht, ist uns zwar nicht so ganz klar – aber immerhin.

Aktuell läuft auf dem Tablet Android in der Version 4.4. Was wir im Video noch nicht wussten: Ein Update auf Android 5.0 kommt sicher – und zwar voraussichtlich drei bis vier Monate, nachdem Google den Quelltext freigegeben hat.

Multimode-Tablet und Netbook will das Lenovo Yoga Tablet 2 sein. Der chinesische Hersteller weitet seine Yoga Tablet-Reihe immer weiter aus, verpasst dem 10-Zöller Windows 8.1 und eine passende Magnettastatur. Ob uns das Konzept überzeugt, erfahrt ihr im ausführlichen Test.

Wir mögen die Yoga-Tablets. Die vergangenen Modelle überzeugten uns meist mit guter Verarbeitung und innovativen Funktionen, wie bei diesem Yoga-Tablet mit eingebautem Beamer. Ein solches Alleinstellungsmerkmal bietet das aktuelle Testgerät nicht. Jedoch ist es eins der ersten Yoga-Tablets mit Windows 8.1 und einer passgenauen Magnettastatur.
Genau wie die anderen Yoga-Tablets von Lenovo unterstützt auch das Testgerät vier verschiedene Betriebsmodi. Ermöglicht wird dies durch eine in zwei Stufen ausklappbare Metallstütze, die Teil des charakteristischen Akkuzylinders ist. Daher könnt ihr das Lenovo Yoga Tablet 2 bequem mit aufgerichtetem Bildschirm vor euch hinstellen (Standmodus). Klappt die Stütze vollständig ein, dreht das Tablet um 180 Grad, legt es flach auf einen Tisch und ihr könnt auch ohne Zusatztastatur bequem auf dem Bildschirm tippen. Dank des erhabenen Akkuzylinders schmiegt sich das Tablet im Hold-Modus angenehm in die Handfläche.

Zu guter Letzt unterstützt das Yoga einen weiteren Modus, bei dem ihr das Windows-Tablet an die Wand hängen könnt. Ermöglicht wird dies durch eine entsprechende Aussparung in der Metallstütze - praktisch etwa beim Kochen, in der Werkstatt oder wo auch immer ihr beide Hände voll zu tun habt und das Tablet gern auf Augenhöhe vor euch hinhängen wollt. Die ausklappbare Stütze könnte jedoch eine höhere Friktion vertragen. Ab einem Winkel von geschätzt 130 Grad kippt das Lenovo-Tablet leider um.
An der Verarbeitung des Tablets gibt es nicht viel auszusetzen. Es besteht nicht mehr wie das ursprüngliche Modell vollständig aus Metall. An der Rückseite setzt der chinesische Hersteller nun auf Kunststoff, der sich aber ebenfalls sehr hochwertig anfühlt. Leider lässt sich das Plastik mit etwas Druck leicht eindrücken, wobei das Gehäuse Geräusche von sich gibt. Spaltmaße oder ähnliche Verarbeitungsmängel können wir nicht finden. Auch wenn wir das Yoga-Tablet kräftig hin und her schütteln, gibt es keinen Laut von sich. Dafür ist der 10-Zöller mit einem Gewicht von gewogenen 646 Gramm alles andere als ein Leichtgewicht.

Der berührungsempfindliche Bildschirm hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Er stellt Farben knackig, aber nicht überzeichnet dar. An Kontrast und Helligkeit gibt es nichts auszusetzen, wenngleich es die Maximalhelligkeit unter freiem Himmel nicht schafft, störende Reflexionen zu vermeiden.

Die Full HD-Auflösung sorgt für eine pixelfreie Darstellung. Einzelne Bildpunkte sind mit bloßem Auge nicht auszumachen. Und dank des verbauten IPS-Panels kommt es auch dann nicht zu Farbverfälschungen, wenn ihr aus extrem spitzem Winkel auf den Touchscreen schaut. Vertikal oder horizontal spielt dabei keine Rolle - so soll es sein.
Keine Stecker, keine Scharniere: Über eine flexible Magnetschiene dockt die Tastatur an den Akkuzylinder des Yoga Tablet 2 an. Die anschließende Einheit ist solide. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass Tastatur und Tablet unbeabsichtigt getrennte Wege gehen. Bei Nichtgebrauch klappt ihr die Eingabehilfe einfach nach oben, und die Tastatur dient fortan als Displayschutz.

Die Verbindung erfolgt schnell und unkompliziert via Bluetooth. Besonders praktisch: Die Bluetooth-Verbindung überbrückt locker eine Distanz von bei Bedarf über fünf Meter. Ihr könnt das Tablet also beispielsweise auf dem Sofatisch platzieren und mit der Tastatur bequem von der Couch aus tippen. Um den internen Akku zu schonen, lässt sich die Tastatur über einen mechanischen Schalter an der Seite dauerhaft deaktivieren.
Die insgesamt 83 Tasten sind leider gänzlich unbeleuchtet. Dafür bieten sie einen knackigen Druckpunkt mit angenehmem, kurzem Hub. Es ist daher ohne große Eingewöhnungszeit möglich, auf der Yoga-Tastatur fehlerfrei zu tippen. Der Anstellwinkel der Tastatur lässt sich in zwei Stufen variieren. Etwas mehr Fingerspitzengefühl müsst ihr beim integrierten Trackpad aufbringen, denn die Gleiteigenschaften der überschaubaren Fläche (Diagonale 8,5 Zentimeter) könnten besser sein. Zudem bemerkten wir im Test ab und an einen "springenden" Mauszeiger.

Der Quad-Core-Chip von Intel hat im Verbund mit einem 2-Gigabyte-Arbeitsspeicher im Alltag kaum Probleme, das Lenovo-Tablet zu befeuern. Zumindest dann nicht, wenn man typische Tablet-Aufgaben wie das Surfen im Netz, das Abspielen von hochaufgelösten YouTube-Videos oder das Verfassen von E-Mails als Maßstab nimmt.

Und auch grafisch etwas aufwendigere Titel aus dem Microsoft Store wie Reckless Racing Ultimate laufen. Beim Rennspiel kommt es bei maximalen Detaileinstellungen jedoch zu Micro-Rucklern. Nehmt die Grafikeinstellungen ein wenig zurück, und der Titel läuft absolut flüssig. Beim Öffnen sehr großer Excel-Tabellen genehmigt sich das Lenovo-Tablet eine kurze, aber noch vertretbare Gedenkpause. Spaßeshalber installierten wir das Benchmark-Programm Cinebench 11.5 auf dem kleinen Tablet. Ergebnis: 5,51 Bildwiederholungen in der Sekunde und 1,12 CPU-Punkte.

Der 36 Wattstunden starke, nicht auswechselbare Akku ist für außerordentlich lange Laufzeiten gut. Der Hersteller verspricht 15 Stunden, die wir im Mix aus Surfen, Spielen und Tippen nicht ganz erreichten. Im Schnitt reichte der Strom für eine Betriebszeit von 12,5 Stunden.
Wie bei den anderen Yoga Tablet-Modellen bietet auch das aktuelle Testgerät zwei nach vorn gerichtete Lautsprecher. Beim Hörtest können wir einen leichten Stereoeffekt vernehmen. Der Klang haut uns nicht von den Socken, obwohl er im Vergleich zu vielen anderen Tablets überdurchschnittlich gut ist. Doch auch dem Sound der Yoga-Speaker fehlt es an Tiefgang und damit Substanz.

Der Sensor der rückseitig verbauten Hauptkamera liefert eine Auflösung von acht Megapixeln. Die Fotoqualität ist mit den Ergebnissen von Mittelklasse-Smartphones vergleichbar. Ein leichtes Rauschen konnten wir bei den Schnappschüssen feststellen. Bei einem testweise durchgeführten Video-Anruf über Skype lobte die Gegenstelle sowohl Ton als auch Bild. Bei geringem Umgebungslicht rauscht das Bild stark.

Als Hauptkonkurrent zum Yoga Tablet 2 sehen wir in erster Linie das Acer Aspire Switch 10 (Zum Testbericht). Weitere Windows-Tablets mit Tastatur findet ihr zudem in diesem großen Vergleichstest auf netzwelt.

Akku HP ProBook 4515s ,

Akku HP ProBook 4710s

Akku HP ProBook 4510s ,

Durch den hohen Energieverbrauch kann das Yoga Tablet 2 8 seine sehr hohe Akkukapazität nicht als großen Vorteil ausspielen: Trotz 24,3 Wattstunden erreicht unser Testgerät nur wenig längere Laufzeiten als die Konkurrenten. Das HP Stream 8 beispielsweise besitzt fast 10 Wattstunden weniger Akkukapazität, die Laufzeiten sind aber insgesamt nur um 11 % kürzer. Praxistauglich ist das Yoga Tablet 2 8 also, mit etwas Optimierungsarbeit allerdings wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Natürlich kann man das Yoga Tablet 2 8 auch einfach auf das Sideboard stellen und dort seine Urlaubsdiashow laufen lassen. Aber das würde das kleine Tablet dann doch ein wenig unterfordern: Schließlich bietet auch das bisher kleinste Mitglied der Yoga-Tablet-Familie einen hohen Nutzwert durch die praktische Griffleiste und den integrierten Standfuß. Das Tablet ist wertig verarbeitet und auch ausreichend stabil, wobei Druck schon mal auf dem Screen sichtbar wird. Ärgerlich ist, dass das gute Konzept mit Schwächen wie dem hohen Energieverbrauch und dem seltsam farbfalschen Monitor ein wenig verdorben wird.
Ob Windows 8.1 eine gute Wahl ist, bleibt fraglich, zumal skurrilerweise ein Android Tablet ohne Zusatzsoftware als externes Laufwerk an den PC angeschlossen werden kann, ein Windows Tablet hingegen wird schlicht nicht erkannt - das ist sehr ärgerlich und erschwert das Arbeiten. Außerdem ist die Bedienung des Desktops kleinteilig und dadurch etwas hakelig. Vielleicht greifen Sie also besser zur Android Version, wenn Sie nicht auf ein vollständiges Windows 8.1 auf Ihrem Tablet angewiesen sind.

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15/03/2015

Original Akku HP Compaq 6735b

Das Envy gehört zu den Allroundern im 15,6-Zoll-Format. An Rechenleistung und Speicherplatz mangelt es dem Rechner nicht. Der Bildschirm des Notebooks kann hingegen nicht überzeugen.
Mit dem Envy 15-k203ng liegt uns das Broadwell Upgrade des im Jahr 2014 getesteten Envy 15-k010ng vor. Neben einem starken-Core i7-Prozessor steckt auch ein GeForce GTX 850M Grafikkern in dem Notebook. Computerspiele stellen somit kein Problem dar. Ob der neue Prozessor insgesamt Vor- oder Nachteile bringt, verrät unser Testbericht.

Etwa 950 Euro werden für das Envy fällig. Damit ist es deutlich teurer als ein Konkurrent wie das Acer Aspire VN7-571G-754H (etwa 730 Euro ohne Windows Betriebssystem). Das Asus N551JK-CN166H kostet etwa genauso viel wie das Envy. Durch dessen recht hohes Preisniveau zählen aber auch Vertreter der Aspire VN7-591G Serie und der Lenovo Y50 Reihe zu den Konkurrenten.

Da die beiden von uns getesteten Envy Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des HP Envy 15-k010ng entnommen werden.
HP hat dem Envy ein mattes 15,6-Zoll-Display verpasst, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Der Bildschirm bietet eine Helligkeit von 285,8 cd/m². Hierbei handelt es sich grundsätzlich um einen guten Wert, wenngleich man von einem 950-Euro-Notebook mehr erwarten würde. Kontrast (381:1) und Schwarzwert (0,78 cd/m²) können nicht überzeugen. Auch hier gilt: Bei dem Preisniveau muss HP mehr offerieren. 
Auch die Farbdarstellung des Bildschirms weiß nicht zu gefallen. Im Auslieferungszustand liegt die durchschnittliche Farbabweichung bei einem Wert von 11,14. Werte dieser Größenordnung treffen wir in der Regel im Niedrigpreissegment an. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem zeigt das Display einen Blaustich.
Bei dem verbauten Display handelt es sich um ein TN-Panel. Somit hat der Bildschirm nur eingeschränkte Blickwinkel zu bieten. Das Notebook kann durchaus auch im Freien genutzt werden - solange die Sonne nicht allzu hell ins Display strahlt., Akku HP COMPAQ nx8220
Beim Envy 15-k203ng handelt es sich um ein Allround-Notebook im 15,6-Zoll-Format. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 950 Euro zu haben. Es sind noch andere Ausstattungsvarianten mit Haswell- und Broadwell Prozessoren verfügbar.
Im Inneren des Envy steckt ein Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell). Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Der Turbo kommt im Netz- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Allerdings wird der Turbo im Netzbetrieb einen Tick aggressiver verwendet. Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks werden in jedem Fall mit 2,9 GHz bearbeitet. Die Multi-Thread-Tests werden mit 2,7 bis 2,9 GHz (Netzbetrieb) bzw. 2,7 bis 2,8 GHz (Akkubetrieb) durchlaufen. Somit liefern die Multi-Thread-Tests des Cinebench Benchmark im Netzbetrieb etwas bessere Resultate (Cinebench R11.5: 2,87 Punkte vs. 3,02 Punkte).
Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Von einem Notebook wie dem Aspire VN7-571G-574H, das mit einem etwas schwächeren Prozessor bestückt ist, kann sich das Envy nicht absetzen. Einen Vorsprung gegenüber dem Envy besitzen Rechner wie das Aspire VN7-591G-77A9. Dieses Notebook ist mit einem Vierkernprozessor und einer stärkeren GPU bestückt.
An Speicherplatz wird es Besitzern des Envy so schnell nicht mangeln. Die verbaute Seagate Festplatte bietet eine Kapazität von 1 TB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die von uns gemessenen Transferraten bewegen sich im normalen Rahmen für eine 5.400er-Festplatte. HP verlangt etwa 950 Euro für das Envy und stattet den Rechner trotzdem nur mit einer herkömmlichen Festplatte aus. Das ist zu wenig. Neben der herkömmlichen Festplatte sollte auch eine SSD als Systemlaufwerk vorhanden sein.
Das Envy ist mit einer Umschaltgrafiklösung (Optimus) ausgestattet. Intels HD Graphics 5500 kommt im Alltags- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Nvidias GeForce GTX 850M Grafikkern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele verantwortlich. Die Umschaltung zwischen beiden Kernen verläuft automatisch. Es besteht aber immer die Möglichkeit, manuell einzugreifen. Bei dem GeForce Kern handelt es sich um einen Vertreter der oberen GPU-Mittelklasse. Er arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 902 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.084 MHz erhöht werden. Die Ergebnisse in den 3D Mark Benchmarks halten keine Überraschungen bereit. Der HP Rechner schneidet einen Tick besser ab als ein Konkurrent wie das Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H, da es mit einem etwas stärkeren Prozessor bestückt ist.
Das Envy gibt in Computerspielen eine gute Figur ab. Die meisten aktuellen Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) dargestellt werden. In der Regel kann dabei ein mittleres bis hohes Qualitätsniveau gewählt werden. Die volle Full-HD-Auflösung des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar. Gemessen am Preis des Notebooks kann die Spieleleistung aber nicht beeindrucken. Das gut 220 Euro günstigere Aspire VN7-571G-574H (ohne Windows Betriebssystem) erreicht quasi identische Frameraten. Noch mehr Spieleleistung als beide Rechner stellt das gut 170 Euro günstigere Lenovo Y50-70 59428452 (ohne Windows Betriebssystem) dank seiner GeForce GTX 860M GPU bereit.Akku HP Pavilion dv9000
Der Lüfter des Envy arbeitet im Idle-Modus dauerhaft im hörbaren Bereich. Auch in diesem Fall ist eine HP spezifische Funktion im BIOS dafür verantwortlich: Die Funktion "Fan Always on" ist aktiviert. Wird sie ausgeschaltet, steht der Lüfter auch mal still. Dann ist primär das Rauschen der Festplatte zu hören. Unter Last muss der Lüfter natürlich mehr Arbeit leisten. Entsprechend steigt der Schalldruckpegel auf 44,8 dB - ein normaler Wert in diesem Leistungssegment. CPU und GPU werden schließlich nicht gedrosselt.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Envy im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeiten der Prozessor mit 2,5 bis 2,6 GHz und der Grafikkern mit voller Geschwindigkeit (1.084 MHz). Im Akkubetrieb werkelt die CPU mit 2,4 bis 2,6 GHz. Die Geschwindigkeit der GPU schwankt zwischen 550 und 810 MHz. Eine übermäßig starke Erwärmung muss man beim Envy nicht befürchten. Selbst während des Stresstests (Netzbetrieb) wird nur an zwei Messpunkten die Vierzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. In Sachen Erwärmung liegt das Envy auf einer Höhe mit seinem Haswell Schwestermodell.
Im Idle-Modus steigt der Energiebedarf des Envy auf bis zu 10,5 Watt - ein guter Wert. Das Haswell Schwestermodell schneidet nur minimal besser. Unter Last zeigt sich das Envy relativ sparsam: Während des Stresstests benötigt es mit 67,3 Watt deutlich weniger Energie als ein vergleichbarer Rechner wie das Aspire VN7-571G-574H (79,8 Watt). Auch sein Haswell Äquivalent (72,1 Watt) unterbietet das Envy. Hierfür ein Lob.
Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Envy bietet eine Laufzeit von 4:49 h. Damit übertrumpft es sein Haswell Schwestermodell (4:09 h) um 40 Minuten.
HP hat mit dem Envy 15-k203ng einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format im Sortiment. Der Rechner hat viel Rechenleistung zu bieten und kann praktisch alle aktuellen Computerspiele darstellen, wenn auch in reduzierter Grafikpracht. Dazu gesellt sich viel Speicherplatz. Der Rechner erwärmt sich kaum und arbeitet weitgehend leise. Die Akkulaufzeiten können allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Gemessen am Preisniveau des Rechners muss das verbaute Display als Witz betrachtet werden. HP hat sich für ein blickwinkelinstabiles TN-Display entschieden, das nur einen niedrigen Kontrast bietet. Einzig die Helligkeit ist noch akzeptabel. Ein blickwinkelstabiles IPS-Display wäre Pflicht gewesen. Auch die Wartungsmöglichkeiten können nicht überzeugen. Soll der Arbeitsspeicher aufgerüstet werden, muss das Notebook zerlegt werden. Das machen viele anderer Hersteller aber auch nicht besser.
Wie bei so vielen HP Notebooks in letzter Zeit müssen wir auch beim Envy den zu hohen Preis bemängeln. Preis und Leistung sind nicht in Einklang zu bringen. Bei einem Kaufpreis von etwa 950 Euro muss HP eine deutlich bessere Ausstattung bieten.

Wer nicht von dem HP Design gefangen genommen wird, sollte unserer Meinung nach zum Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H greifen. Für das Aspire sprechen das um Klassen bessere Display (IPS) und die viel längeren Akkulaufzeiten. Das Aspire ist aktuell für etwa 730 Euro zu haben (ohne Windows Betriebssystem). Rechnet man noch die Kosten für eine Windows Lizenz hinzu, ist der Rechner immer noch gut 150 Euro preiswerter als das Envy.

Bei HP gibt es gerade dank eines Gutscheins ein ziemlich gutes Angebot für das Envy 15 Ultrabook:Ausstattungstechnisch gibt es nicht wirklich viel zu meckern: Core i5-4210U, 8GB Arbeitsspeicher, eine 1TB HDD sowie ein FullHD-Display sollten für die meisten Ansprüche (außer natürlich man ist Zocker) ausreichen.
Einen ausführlichen Testbericht zu einer etwas anderen Ausstattungsvariante des Envy 15 findet man bei Notebookcheck. Abgesehen davon, dass das Chassis nicht sonderlich druckfest ist, können die Materialauswahl und Verarbeitung überzeugen. Zudem lässt sist das Notebook mit einer Höhe von maximal 3cm und einem Gewicht von ~ 2,3kg gut transportieren. Die beleuchtete Tastatur und das Clickpad setzen Eingaben zudem angenehm und zuverlässig um. Leider stellt ausgerechnet das FullHD-Display den größten Schwachpunkt des Envys dar: Spiegelnd, mittelmäßige Helligkeit und Ausleuchtung, schwacher Schwarzwert und sehr hohe Blickwinkelabhängigkeit machen einem die Freude über die FullHD-Auflösung leider zunichte. Hier wäre der Griff zu einem dafür besseren HD-Display wünschenswert gewesen.
Ebenfalls eher mittelprächtig schließt das Envy im Bereich Emissionen ab. Bei normaler Nutzung recht leise und kühl, wird es unter Volllast ziemlich laut und heiß. Hier scheint HP irgendwie keine optimale Kühllösung gefunden zu haben, was unter Umständen am kompakten Gehäuse liegt. Besser schneidet es dann jedoch abschließend wieder bei der Akkulaufzeit ab. 6h 33min im Idle und 4h 28min beim Surfen über WLAN sind angesichts der Ausstattung eine gute Leistung. Dass dem Gerät unter Volllast dann nach 1h 41min die Puste ausgeht, sollte ebenfalls nicht verwundern. Akku HP Compaq 6735b

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12/03/2015

Akku Lenovo Thinkpad W500 Kaufen

Lenovo ergänzt seine W-Serie mit einer besonders schlanken mobilen Workstation, die auf Anhieb gleich mehrere Maßstäbe setzt. Dazu verhelfen ihr ein erster professioneller Ableger aus Nvidias Maxwell-Generation, eine üppige Akkukapazität und viele typische Businesseigenschaften. Was uns bei dieser Workstation sonst noch alles so gefällt, lesen Sie im ausführlichen Testbericht.
Ganz im Fahrwasser des anhaltenden Slimline-Trends finden sich auch im Bereich der mobilen Workstations immer mehr Modelle mit besonders schlanken Ausmaßen ein. Schick, dünn und mobil ist hier die Devise und unterstreicht die vornehmlich auf Mobilität hin getrimmte Ausrichtung. Ein Arbeitsgerät muss dank aktueller Technik schließlich nicht zwingend klobig, hässlich und in einem riesigen Koffer daher kommen. Gerne nimmt so mancher Hersteller dafür eine reduzierte Schnittstellenausstattung, eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten oder eine gedrosselte Leistungsfähigkeit in Kauf. Dass es dazu eine Alternative geben kann, will Lenovo mit dem ThinkPad W550s zeigen. Anders als manche Konkurrenten, die auf vorhandene Modelle aus dem Heimanwender-Bereich zurückgreifen, kommt hier das komplett neu konstruierte ThinkPad T550 Gehäuse zum Einsatz. Neben dem schlanken Äußeren ist es konsequent auf den Business-Einsatz hin getrimmt und umgeht damit geschickt so manchen Fallstrick.

Unser Testgerät ist mit Intels Core i7-5500U CPU, einer Nvidia Quadro K620M (Maxwell-Chip) Grafik, 16 GB RAM, 512 GB SSD und einem 3K-IPS-Display ausgestattet. Der Preis liegt derzeit bei etwa 2.200 Euro.
Das Lenovo ThinkPad W550s bewegt sich wieder einen großen Schritt in Richtung alte ThinkPad-Tugenden. Während das ThinkPad W540/ W541 bei uns in der Gehäusewertung äußerst gemischte Gefühle hervorgerufen hat, kann die Slimline-Alternative nun wieder dem eigentlichen Ruf gerecht werden. Das Gehäuse macht in nahezu allen Bereichen einen sehr stabilen Eindruck und lässt sich nur an wenigen Stellen etwas verformen. Dazu gehören der Displaydeckel und ein schmaler Streifen über dem Smartcardreader. In beiden Fällen ist im direkten Vergleich aber deutlich mehr Kraft notwendig, als dies zum Beispiel beim kürzlich getesteten Lenovo ThinkPad W541 der Fall ist. Ansonsten geben sich Handballenablage, Tastaturmatte und Baseunit keine Blöße. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf einem insgesamt guten Niveau. Hier und da fallen lediglich die Spaltmaße etwas ungleichmäßig aus. Ein beim Testgerät darüber hinaus klaffender Spalt über dem Netzanschluss, scheint hingegen eine Eigenheit des Testgeräts zu sein. Bei einem ThinkPad T550 (gleiches Gehäuse) können wir diesen Fehler nicht feststellen.

Der Unterboden besteht aus einer großen Wanne, die komplett abgenommen werden muss, um an die Komponenten zu gelangen. Das trägt einen nicht unwesentlichen Teil zur stabilen Gesamtkonstruktion bei. Wartungsklappen oder sonstige Verdächtige für Instabilitäten fehlen hier.

Bezahlt wird diese gute Verwindungssteifigkeit mit einem etwas höheren Gewicht. Mit 2.410 Gramm liegt das Lenovo ThinkPad W550s etwa 400 Gramm über unseren Testkonfigurationen des MSI WS60 und des Dell Precision M3800. Dieser Unterschied relativiert sich jedoch auf etwa 200 Gramm, wenn anstatt des großen 72-Wh-Akkus der kleine 23-Wh-Akku am Heck zum Einsatz kommt. Ohne zweiten Akku am Heck wiegt das Testgerät 2,08 kg. Neben dem offen klaffenden Akkuschacht muss man dann allerdings mit einer deutlich reduzierten Akkulaufzeit zurechtkommen, da nur noch der intern verbaute 44-Wh-Akku zur Verfügung steht. Eine Art Leermodul wird unserer Kenntnis nach von Lenovo nicht angeboten. 
Trotz der kompakt-schlanken Bauweise, finden wir alle wichtigen Schnittstellen am Gehäuse. 3 x USB 3.0, Mini-DisplayPort, VGA und ein Kartenleser decken die gefragtesten Bereiche ab. Zudem bietet das ThinkPad W550s einen echten Dockingport am Unterboden, der im stationären Betrieb zusammen mit einer Dockingstation ein üppiges Peripherie-Arsenal aufnehmen kann. Die sonstige Schnittstellenanordnung steht natürlich unter dem Diktat der flachen Seitenteile. Zwischen den Anschlüssen könnten hier und da die Abstände etwas größer ausfallen, um mit angesteckten Kabeln, Adaptern oder Erweiterungen nicht die jeweiligen Nachbarports zu blockieren. Warum ausgerechnet der LAN-Anschluss so weit vorne platziert ist, erschließt sich uns nicht wirklich.

Akku HP EliteBook 8730w ,

Akku HP ProBook 8560p ,

Akku HP EliteBook 8530w,

Die von uns ermittelten Transferraten fallen gut aus. Per USB 3.0 haben wir zusammen mit einer Samsung T1 SSD 300 MB/s beim Lesen und 330 MB/s beim Schreiben erzielt. Der Cardreader arbeitet mit 83 MB/s beim Lesen (Toshiba Exceria Pro UHS-II, 16 GB) und 56 MB/s beim Schreiben ebenfalls schnell, erreicht aber wegen fehlender UHS-II Unterstützung nicht die Geschwindigkeit des Cardreaders im ThinkPad W541.
Unser Testgerät ist mit Intels Dualband Wireless-AC 7265 WLAN-Modul ausgestattet. Es funkt im 2,4- und 5-GHz-Band, verfügt über 2 Antennen und liefert theoretisch bis zu 867 Mbit/s. Bluetooth 4.0 ist bereits integriert. Weitere grundsätzlich unterstützte Features sind Intels Wireless Display Technologie und Intels Hotspot Assistent. In unserer Messumgebung, die nur einen Anhalt bietet und nur bedingt auf andere Einsatzsituationen übertragbar ist, haben wir gegen eine Fritz!Box 7490 je nach Entfernung Datenraten von 3,1 MB/s bis 18,25 MB/s gemessen. Verbindungsabbrüche oder sonstige Auffälligkeiten konnten wir während des Testzeitraums nicht feststellen. Komplettiert wird die Kommunikationsausstattung durch Gigabit-LAN, ein Dual Array Mikrofon und eine 720p-Webcam. Die Kamera reicht für gut beleuchtete Räume aus, mit abnehmender Helligkeit rauscht die Darstellung aber zunehmend und verliert merklich an Qualität. Bei Videotelefonie im normal beleuchteten Umfeld macht sie aber eine passable Figur.

Weitere WLAN- und WWAN-Module (alle M.2) sind erhältlich. Für ein nachträgliches Integrieren einer WWAN-Karte (HSPA+ oder LTE) sind bereits die notwendigen Antennen verbaut.
Fingerprint Reader, Smartcard Reader und ein Trusted Platform Module (TPM 1.2) ergänzen die üblichen Passwort- und Software-Sicherungen auf üblichem Business-Niveau. Zum Schutz des Notebooks an sich darf natürlich auch eine Kensington-Schloss-Vorbereitung nicht fehlen, die mit einem passenden Kabelschloss einem schnellen Entwenden vorbeugt. Gerade auf Messeständen aber auch in Hörsälen oder in manchen Meeting-Rooms sollte dieser Diebstahlschutz auch tatsächlich genutzt werden.
Ein wesentliches Merkmal teurer Business-Notebooks ist das umfangreich erhältliche systemspezifische Zubehör. Dockingstationen, Akkus und bei anderen Modellen auch Modullaufwerke sind gern gesehene Erweiterungsmöglichkeiten. Lenovo ist in diesem Bereich traditionell gut aufgestellt und bietet ein interessantes Portfolio. So hat Lenovo für das W550s gleich drei verschiedene Akkus im Programm, die sich dank Lenovos Akkubridge-System komfortabel im laufenden Betrieb wechseln lassen. Neben dem im Lieferumfang des Testmodells befindlichen großen 72-Wh-Akku, sind noch ein 44-Wh-Akku und ein bündig mit dem Gehäuse abschließender 23-Wh-Akku erhältlich. Für den stationären Betrieb empfehlen sich Dockingstationen, um das ständige An- und Abstöpseln großer Geräteparks zu vereinfachen. Lenovos ThinkPad Ultra-Andockstation (40A20170EU) bietet zum Beispiel gleich 5 Displayanschlüsse inklusive DVI und VGA.
Das Lenovo ThinkPad W550s verfügt zwar über keine üblichen Wartungsklappen, bietet aber dennoch gute Voraussetzungen um Aufrüst- oder Wartungsarbeiten durchführen zu können. Die verschraubte Bodenplatte lässt sich innerhalb weniger Minuten entfernen und legt dann den Zugriff auf alle wichtigen Komponenten frei. RAM, Massenspeicher, Funkmodule, M.2-SSD oder der Lüfter können so problemlos erreicht werden. Welche Komponenten selbst ausgetauscht werden dürfen und welche Schritte dazu notwendig sind, wird wie gewohnt im Lenovo Hardware Maintenance Manual zum ThinkPad T550/ W550s ausführlich beschrieben. Auf ein optisches Laufwerk und/ oder einen Modulschacht muss man beim aktuellen T/W-Serie Modell verzichten.
Lenovo bietet wie gehabt eine lange Garantiezeit von 36 Monaten auf seine W-Serie. Das gehört sowohl im exklusiven Business- als auch im speziellen Workstation-Bereich zum guten Ton. Nicht minder wichtig sind zahlreiche Möglichkeiten, um zusätzliche Service- und Garantieleistungen zu erwerben. Eine Verlängerung des Basisschutzes auf eine 5-jährige Vor-Ort-Reparatur (5WS0A22893) kostet derzeit knapp 170 Euro und 4 Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag + Unfallschutz + 3 Jahre versiegelter Akku (5PS0H20182) schlagen mit knapp 280 Euro zu Buche.
Die Tastatur im Chiclet-Design überzeugt mit einem guten Druckpunkt, großen Tasten und einem nicht zu lauten Anschlagsgeräusch. Die Tasten sind im 19-mm-Raster angeordnet und bieten durchweg eine praxisgerechte Größe. Die Pfeiltasten fallen üppiger aus als bei vielen Konkurrenten und lassen sich gut bedienen. Lediglich der Abstand zwischen den beiden vertikalen Pfeiltasten könnte noch etwas größer ausfallen. Die Tastaturmatte liegt insgesamt fest auf und sorgt damit für ein gutes Feedback. Der separate Nummernblock erleichtert die Eingabe langer Zahlenreihen, sorgt aber auch für eine asymmetrische Positionierung des Trackpads. Im F-Tasten-Bereich befinden sich zusätzliche Multimedia- und Direktwahltasten, die nützliche Funktionen ohne Umweg zur Verfügung stellen. Die traditionell bei ThinkPads vertauschte Positionierung der FN- und Strg-Taste kann im BIOS geändert werden.

Touchpad
Unter Inkaufnahme einer reduzierten Eingabefläche beim TouchPad, ist der Trackpoint im Gegensatz zum vorangegangenen ThinkPad-Modelljahr nun wieder mit separaten Trackpoint-Tasten ausgestattet. Das erhöht den Bedienkomfort und den generellen Nutzwert des gut funktionierenden Steuerknubbels wieder auf ein gewohntes Maß. Bei Bedarf können die Tasten auch nach eigenen Wünschen mit alternativen Funktionen belegt werden. Mit dem Trackpoint lässt sich der Cursor präzise und leichtgängig über den Desktop bewegen.

Das Touchpad selbst muss durch diese Veränderung mit einer verringerten Größe von 100 x 56 Millimeter zurecht kommen. Das hat kleinere negative Auswirkungen auf Multitouch-Gesten, da in der Vertikalen für Fingerbewegungen nun etwa 20 mm fehlen. Die Eingabefläche ist mit guten Gleiteigenschaften und einer guten Reaktionsfähigkeit versehen. Mit einer Alternativkonfiguration (rechte Maustaste per 2-Finger-Tip) kann man auch die letzten an der Vorderkante integrierten Clickpad-Tasten gut umgehen. Das ist auch empfehlenswert, da wie gehabt zur Mitte hin ein Hardware-Click hin und wieder mal nicht angenommen wird.
Das im Testmodell verbaute 3k-IPS-Display ist ein alter Bekannter. Dieses Panel haben wir bereits im ThinkPad W540 und kürzlich erst im ThinkPad W541 vorgefunden. Alternativ bietet Lenovo ein FullHD-Display an, das von den Spezifikationen her (kein IPS) dem entspricht, welches wir bereits im Test-Update des ThinkPad W540 testen konnten.
Das 3k-IPS-Display liefert unverändert gute Resultate und ist bei den ThinkPads der W- und T-Serie unser eindeutiger Favorit. Die Helligkeit erreicht maximal 360 cd/m² in der Bildschirmmitte und der gemessene Kontrast beträgt gute 667:1. Die Displayhelligkeit kann in 15 Stufen recht fein eingestellt werden. Minimal haben wir 4 cd/m² und in Stufe 12 156 cd/m² gemessen. Die letztere Einstellung nutzen wir auch für unsere WLAN- und Video-Akkutests. Der sRGB-Farbraum wird zu 76 % abgedeckt. Die Farbwiedergabe ist für eine werkseitige Abstimmung bereits sehr genau und liefert nur in Ausnahmen ein DeltaE 2000 von über 5. Damit kann man „out of the box“ schon relativ farbtreu arbeiten. Die im professionellen Bereich obligatorische Profilierung ersetzt das aber nicht und sollte wie gehabt in diesem Tätigkeitsfeld zügig durchgeführt werden.
Die Blickwinkelstabilität ist insgesamt sehr gut und lässt nur geringe Farb- und Helligkeitsveränderungen erkennen. Wenn überhaupt, treten je nach Umgebungs- und Lichtsituation lediglich diffuse Reflektionen von Lichtquellen auf, die, je nach Einblickwinkel, die Darstellung etwas beeinflussen. Bei den Blickwinkelfotos ist dieser Effekt verstärkt bei den Aufnahmen mit nach vorne geneigtem Panel erkennbar. In der Praxis stellt sich das deutlich weniger offensichtlich dar.
Mit dem neuen schlanken Slimline-Gehäuse, das auch bei der T-Serie zum Einsatz kommt, werden konventionelle CPUs außen vor gelassen. In Lenovos Product Specifications Reference (PSREF) zum ThinkPad W550s tauchen nur ULV-CPUs auf, die eine Thermal Design Power von maximal 15 Watt verursachen. Ansonsten kann man neben der immer verbauten Nvidia Quadro K620M/ Intel HD Graphics 5500 Grafikkombination bis zu 16 GB RAM (offiziell), klassische Festplatten und moderne SSDs ordern. Von der Zielrichtung her ist das W550s klar auf Mobilität und weniger auf maximale Performance hin ausgelegt.
Von den drei derzeit für das ThinkPad W550s erhältlichen Broadwell-CPUs haben wir im Testgerät die mittlere Leistungsstufe Intel Core i7-5500U zur Verfügung. Nach unten hin sind noch der i5-5300U und nach oben hin der i7-5600U gelistet. Die zwei Rechenkerne der Test-CPU können bis zu 4 Threads gleichzeitig bearbeiten und die Grundtaktfrequenz von 2,4 GHz per Turbofunktion auf maximal 3,0 GHz erhöhen.

Die reinen CPU-Benchmarkergebnisse fallen wie erwartet im Vergleich zu den sonst für mobile Workstations üblichen Quadcore-CPUs recht mager aus. Im Vergleich zum „Brot-und-Butter“-Prozessor im Workstation-Bereich, dem Intel Core i7-4710MQ, kann sich die Single-Core-Performance mit einer Geschwindigkeitseinbuße von etwa 10 % zwar noch gut behaupten, bricht aber bei MultiCore-Anwendungen durchweg um fast 50 % ein. Hier kommt es im praktischen Betrieb letztlich stark darauf an, wie sich die konkrete Software-Nutzung des Anwenders darstellt und ob Aufgaben auf den effizienten GPGPU-Bereich ausgelagert werden können. Sowohl Intels Quick-Sync-Video als auch Nvidias CUDA können bei Konvertierungen, Bildbearbeitungsfiltern oder Komprimierungen den Prozessor deutlich entlasten. Ist dies aufgrund fehlender Software-Unterstützung nicht möglich, ist die vergleichsweise schwache CPU-Performance kaum auszugleichen. Das führt zu längeren Wartezeiten und gleichzeitig zu weniger Reserven, um parallel anderweitige Aufgaben erledigen zu können.

An Zahlen festgemacht: Beim Cinebench R11.5 64 bit beispielsweise, erzielt unser Zweikerner Intel Core i7-5500U beim Single-Core-Test 1,42 Punkte (Core i7-4710MQ: 1,54 Punkte) und beim Multi-Core-Test 2,85 Punkte (Core i7-4710MQ: 6,87 Punkte). Weitere umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten bietet unsere CPU-Benchmarkliste.

Im Akkubetrieb reduziert sich die CPU-Leistung nochmals spürbar. Beim Cinebench R11.5 64 bit Multi-Core-Test bleiben dann im Ergebnis nur noch 1,68 Punkte übrig.

Unter anhaltender Volllast von CPU und Nvidia Quadro K620M sinkt die anfänglich verfügbare Taktfrequenz von 2,4 GHz nach wenigen Minuten auf 1,9 GHz, die hin und wieder auf bis zu 800 MHz abfällt. Hier sehen wir als Grund die Einhaltung der Thermal Design Power, das Erreichen vorgegebener Temperaturgrenzen und die gleichzeitig unverändert hoch taktende Nvidia Grafik. Je nach Taktfrequenz schwankt im entsprechenden Verhältnis auch die netzseitig gemessene Leistungsaufnahme von 54,5 Watt über 48,9 Watt bis hinunter zu 37,7 Watt.
Die Systemleistung reicht grundsätzlich für viele Aufgabenbereiche gut aus. Dank Solid State Drive, 16 GB RAM und der dedizierten Nvidia Quadro K620M hat man ein recht ausgewogenes Gesamtsystem zur Verfügung. Je nach Aufgabe und Software bremst hier und da der wenig laststabile Zweikerner andere Bereiche aus und stellt ausgerechnet in einer mobilen Workstation das Nadelöhr dar. Im regulären Arbeitsbetrieb mit normalem CPU-Anteil und den Systembenchmarks fällt dieser Schwachpunkt weniger auf. Beim PC Mark 8 Creative Test werden 2.897 Punkte und beim Work Test 4.323 Punkte erzielt. Das Fujitsu Celsius H730 mit Intel Core i7-4710MQ und Nvidia Quadro K1100M erzielt im Work Test sogar noch etwas schlechtere 4.254 Punkte.

Der offiziell auf 16 GB limitierte Arbeitsspeicher kann mit 16-GB-Modulen von Intelligent Memory auf 32 GB verdoppelt werden. Dies funktioniert nur bei aktuellen Broadwell-CPUs und AMD-Modellen mit entsprechender Unterstützung. Bei unserem Testgerät wurden die Module anstandslos erkannt, haben einen 15-Minütigen Stresstest überstanden und auch sonst in einem kurzen Test problemlos funktioniert.
In unserem Lenovo ThinkPad W550s kommt noch ein 2,5-Zoll SSD zum Einsatz, obwohl bereits ein moderner M.2-Steckplatz vorhanden ist. Das führt zunächst einmal zu moderaten Anschaffungskosten mit einer späteren Aufrüstmöglichkeit. Gleichzeitig verfügt das Samsung Laufwerk über eine ordentliche Kapazität von 512 GB (brutto) von denen etwa 411 GB im Auslieferungszustand verfügbar sind. Das ist viel Platz für System, Programme und Daten. Zudem hat man ja immer noch eine interne Aufrüstmöglichkeit per M.2 in der Hinterhand. Die Leistungsdaten des SATA-III-Drives sind hingegen durchwachsen. Während die besonders wichtige Lesegeschwindigkeit bis zu über 500 MB/s erreicht, fallen die Schreibgeschwindigkeiten mit um die 200 MB/s deutlich zurückhaltender aus. Dank der kurzen Zugriffszeiten und der recht guten 4k-Werte spürt man davon im Alltagsbetrieb allerdings ziemlich wenig. Umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten bietet in diesem Zusammenhang unsere umfangreiche SSD/ HDD Benchmarkliste.
Nvidias Maxwell-Generation macht derzeit zwar die eine oder andere Negativschlagzeile bezüglich der Übertaktungsrestriktionen zu schaffen, ansonsten ist diese Modellgeneration aber durchaus als „großer Wurf“ zu bezeichnen. Die im Testgerät verbaute Nvidia Quadro K620M ist der erste von uns getestete professionelle Ableger und bietet im Vergleich zum Vorgänger Nvidia Quadro K610M eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit. Von den technischen Daten her rangiert die Nvidia Quadro K620M etwa in der unteren Mittelklasse und entspricht in weiten Teilen der Nvidia Geforce 840M. 384 Shadereinheiten, ein 64 bit breiter Speicherbus und 2 GB DDR-3-Grafikspeicher sind die Eckdaten der professionellen Einstiegslösung. Der Kerntakt beträgt 1.029 MHz und kann per Turbo 2.0 auf bis zu 1.124 MHz angehoben werden, was bei unserem Testgerät wohl auch für die etwas besseren Ergebnisse im direkten Vergleich zur Nvidia Geforce 840M verantwortlich ist. Der große Trumpf der aktuellen Maxwell-Familie ist sowieso weniger die reine Performancesteigerung, sondern vielmehr der gleichzeitig verringerte Energie- und Kühlbedarf.

Die Testergebnisse der reinen Grafikleistung gefallen. Auch wenn die relativ schwache CPU hier vermutlich etwas limitiert, können die Benchmarkresultate in manchen Bereichen sogar mit der Nvidia Quadro K2100M mithalten. Nvidias Quadro K1100M wird sogar oft deutlich geschlagen. Wenn das mal keinen positiven Vorgeschmack auf die zukünftig zu erwartende Umstellung der leistungsstärkeren mobilen Quadro-Modelle auf Maxwell-Chips darstellt.

Im Vergleich zu AMDs günstiger Mittelklasse-Konkurrenz FirePro M5100 kann in vielen Bereichen Boden gutgemacht werden. Insbesondere die OpenCL-Leistung beim Raytracing (Luxmark 2.0) macht einen großen Schritt vorwärts und entzaubert die bisherige Dominanz der FirePros etwas. Beim Sala-Test kann die Nvidia Quadro K620M das Ergebnis der Quadro K1100M aus dem ThinkPad W540 verzehnfachen und beim Room-Test immerhin mehr als verdoppeln.

Im 3D-Konstruktionsbereich liefern die SPECviewperf-Benchmarks neben den typischen CAD-Anwendungen auch Eindrücke über die Leistungsfähigkeit beim 3D-Design, der 3D-Visualisierung und Öl- und Gasexploration. Auch ein medizinisches MRT ist Bestandteil des Tests.

Insbesondere bei Catia, TCVIS, Pro/Engeneer und Siemens NX macht die Quadro K620M einen guten Eindruck. Der Leistungsunterschied liegt hier zwischen 20% und 40% im Vergleich zum Vorgängermodell. Beim medizinischen MRT setzt sie sich sogar mit großem Abstand vor die Nvidia Quadro K2100M und wird erst durch AMDs FirePro M5100 wieder eingefangen. Wie gehabt, sollte man sich im Vorfeld einer Anschaffung genau informieren, wofür die zukünftige Workstation eingesetzt werden soll. Auch können unterschiedliche Software- und Treiberversionen erheblichen Einfluss auf die in der Praxis tatsächlich erzielbaren Frameraten haben.

Beim regulären Einsatz per DirectX-Schnittstelle liegen die Benchmarkergebnisse durchweg etwas oberhalb der Nvidia Geforce 840. Hier zählt die reine Hardwareleistung bei der die Quadro K620M ohne OpenGL-Optimierungen zurecht kommen muss. Beim 3D Mark 11 wird die GPU-Wertung mit 2.434 Punkten abgeschlossen und beim 3D Mark Cloud Gate kommen als Ergebnis 9.092 Punkte zustande. Beim Unigine Heaven-Test (DX11) erreicht das Testgerät 21,9 fps. Weitere umfangreiche Vergleiche können mit Hilfe unserer GPU-Benchmarkliste durchgeführt werden.
Da wir professionelle Grafikchips vergleichsweise selten in die Finger bekommen, testen wir auch gleich ausgiebig die Spieleperformance. Dafür, dass Nvidias Quadro K620M nach wie vor im Einsteigerbereich anzusiedeln ist, liefert sie fast durchweg spielbare Frameraten. Lediglich bei besonders fordernden Games wie Ryse: Son of Rome, Alan Wake oder Thief wird die Luft schnell dünn. Mit etwas Einstellungsarbeit sollten hier zumindest niedrige Einstellungen zu einer gewissen Spielbarkeit führen. Nahezu alle von uns getesteten Titel haben problemlos funktioniert. Ausgerechnet das sonst eigentlich recht stabil laufende Tomb Raider verweigerte standhaft bei unseren Ultra-Einstellungen (1.920 x 1.080) den Dienst und sorgte für einen Systemabsturz. Thief hatte dagegen Probleme mit der niedrigen XGA-Auflösung (1.024 x 768) und stürzte ebenfalls regelmäßig beim Ladevorgang ab. Lediglich einmal ist uns doch noch aus dem Spiel heraus ein Benchmarkdurchlauf gelungen, der allerdings ein sehr mageres Ergebnis erzielt hat.
Das Lenovo ThinkPad W550s ist eine insgesamt sehr leise mobile Workstation. Bei wenig Last bleibt das Gerät lange lautlos bis hin und wieder kurz der leise Lüfter anspringt. Auch beim Einsetzen fordernder Aufgaben zeigt sich der Lüfter lange untätig und setzt erst nach 1-2 Minuten Rechenarbeit ein. Bei mittlerer Last haben wir einen Schalldruckpegel von 30,4 dB(A) gemessen. Unter Volllast sorgt der Lüfter über weite Teile für nicht mehr als 31,8 dB(A). Die in der Spitze gemessenen 38,1 dB(A) sind nur zu Beginn der Volllast mit maximalen Taktraten bei „aufgewärmtem“ System messbar. Im regulären Praxisbetrieb ist das so gut wie nicht der Fall. Hochfrequentes oder Hektisches konnten wir beim Testgerät nicht feststellen.

Akku Lenovo Thinkpad W500 ,

Akku Lenovo Thinkpad R500 ,

Akku Lenovo IdeaPad S205 ,

Wie die Geräuschentwicklung äußern sich auch die Gehäusetemperaturen sehr zurückhaltend. Die am Unterboden maximal gemessenen 51,2 °C kommen erst nach etwa 2 Stunden Stresstest zustande. Im stationären Betrieb stellt aber auch dieser Wert kein Problem dar. Bei normaler Nutzung bleiben die Temperaturen im 40 °C-Bereich. Einen positiven Effekt auf die Kühlvoraussetzungen hat der große 72-Wh-Akku, der für einen besonders großen Abstand zur Standfläche sorgt und damit eine gute Luftzirkulation ermöglicht. Mit den kleineren Akku-Modellen schwindet dieser Lüftungsbereich und die Ergebnisse können schlechter ausfallen.
Die Soundausgabe ist für ein Business-Notebook im Slimline-Format recht passabel. Insgesamt höhenlastig mit wenig Mitten und Bässen liefert sie eine unverzerrte und relativ hohe Maximallautstärke. Für Präsentationen im kleineren Kreis durchaus geeignet. Wer Größeres vorhat, wird in der Regel auf Bluetooth-Boxen zurückgreifen. Für Mikrofon und Kopfhörer steht lediglich ein kombinierter 3,5-mm-Klinke Audio-Port zur Verfügung. Zwei separate Geräte lassen sich so nur mit einem Adapter nutzen.
Die minimale Leistungsaufnahme im Leerlauf mit ausgeschaltetem Display beträgt minimale 1,6 Watt. Kommt die Anzeige hinzu messen wir immer noch rekordverdächtige 4 Watt (Intel HD Graphics 5500, Energiesparprofil). Mit maximaler Displayhelligkeit, der dedizierten Nvidia-Grafik und eingeschalteten Funkmodulen bewegt sich der Stromverbrauch im Höchstleistungsprofil bei 10,8 Watt. Den Maximalverbrauch von 54,5 Watt erzielt man nur für kurze Zeit, bevor der Prozessor unter Volllast den Takt auf etwa 1,9 GHz reduziert. In der Regel bleiben daher lediglich 48,9 Watt übrig. Das Netzteil ist mit einer Nennleistung von 65 Watt spezifiziert und verfügt selbst beim höchstmöglichen Stromverbrauch noch über etwas Reserven.
Lenovos Akkubridge-System kommt nun auch in der W-Serie zum Einsatz und kombiniert einen intern verbauten 44-Wh-Akku mit drei verschiedenen „externen“ Akkus. Diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Kapazität (23 Wh, 48 Wh oder 72 Wh), sondern auch hinsichtlich Größe und Gewicht. Der große Vorteil dieser 2-Akku-Kombination ist, dass im laufenden Betrieb ein Akkutausch des Zweitakkus durchgeführt werden kann, ohne das Betriebssystem herunterfahren zu müssen.

 

Wir haben das große 72-Wh-Modell zur Verfügung, das zusammen mit dem internen 44-Wh-Akku eine Gesamtkapazität von üppigen 116 Wh abliefert. Entsprechend gut fallen die von uns erzielten Akkulaufzeiten aus. Beim Battery Eater Readers Test (Energiesparprofil, 4 cd/m² Displayhelligkeit, Funk aus) erzielt das ThinkPad knapp 29 Stunden Laufzeit. Das ist schön für die Statistik, hat mit dem tatsächlichen Betrieb aber wenig zu tun. Aussagekräftiger sind dagegen unsere Video- und WLAN-Tests (156 cd/m² Displayhelligkeit, Intel Grafik). Sie überzeugen mit praxisnahen Testergebnissen von 11 Stunden und knapp 12 Stunden. Ein regulärer Arbeitstag von um die 8 Stunden darf dann auch mal Lastphasen, eine höhere Displayhelligkeit oder Präsentationen enthalten, ohne dass man sich sorgen über die Stromversorgung machen müsste. Unter Volllast wirkt sich die Taktreduzierung der CPU klar laufzeitverlängernd aus und trägt bei maximaler Helligkeit, eingeschalteten Funkmodulen und im Höchstleistungsprofil ihren Teil zu über 4 Stunden Netzunabhängigkeit bei.
Lenovo stößt mit dem Lenovo ThinkPad W550s erfolgreich zur Gruppe der Slimline-Workstations dazu und setzt gleich mehrere Maßstäbe. Betriebsgeräusch, Hitzeentwicklung und Akkulaufzeiten zeigen sich referenzwürdig und begeistern auf Anhieb. Dass man bei dem schlanken Gehäuse im Gegenzug nicht auf lieb gewonnene Business-Schnittstellen, einen wechselbaren Akku oder Wartungsfreundlichkeit verzichten muss, sind weitere Pluspunkte, die den Wünschen der professionellen Zielgruppe entsprechen.

Ganz ohne Nachteil schafft es aber auch Lenovo nicht, diese besonders mobile Workstation umzusetzen. So kann die Rechenleistung der ULV-CPU kaum mit den sonst in dieser Leistungsklasse zum Einsatz kommenden Quadcore-Prozessoren mithalten. Zudem findet je nach Auslastung und Betriebsart eine zusätzliche Taktreduzierung statt, die für weitere Leistungseinbußen sorgt. Diese Performanceschwäche kann nur zum Teil von der effizienten Nvidia Quadro K620M ausgeglichen werden. Im professionellen Einsatzbereich liefert sie eine gute Leistungsfähigkeit ab, die sich deutlich vom Vorgängermodell absetzen kann.

Ansonsten punktet das ThinkPad W550s mit einer sehr guten Tastatur, einem stabilen Gehäuse, dem tollen 3k-IPS-Display und einer langen Garantiezeit von 36 Monaten. Unter dem Strich ist das Testgerät mehr der ideale Begleiter mit guter CAD-Fähigkeit und weniger ein auf Höchstleistung getrimmter Rechenknecht.

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