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17/05/2015

Kaufen Ersatz Akku Acer Aspire 5100

Keine Frage, das dünne ROG-Notebook ist attraktiv, aber welche Kompromisse müssen dafür eingegangen werden? Asus bewirbt seinen jüngsten Spross als das leiseste ultradünne Gaming Notebook am Markt, das zusätzlich eine der schnellsten Solid State Disks verwendet. Was kann da noch schiefgehen?
Die Gaming Notebooks aus Asus' Republic-of-Gamers-Serie haben eine treue Fangemeinschaft, was durch die hohe Aktivität in den offiziellen ROG-Foren belegt wird. Das aktuelle ROG-Flaggschiff, das Asus G751, führt dank seiner Qualität und der Leistung auch unsere Top 10 der Gaming Notebooks an.

Ein häufiger Kritikpunkt an vielen ROG-Modellen ist allerdings das dicke und schwere Gehäuse. Da immer mehr Hersteller zu dünneren Gaming Notebooks tendieren, war es nur eine Frage der Zeit, bevor auch Asus solch ein Gerät anbietet.

Das Asus G501 ist eines der dünnsten und leichtesten 15-Zoll-Modelle mit 20,6 mm bzw. 2,06 kg. Wie bei vielen anderen High-End-Notebooks kommt der Intel-Core i7-4720HQ-Prozessor in Verbindung mit einer dedizierten GTX-960M-GPU und einem UHD-IPS-Display (3.840 x 2.160) zum Einsatz. Ein Highlight des Notebooks ist sicherlich die PCIe-x4-Schnittstelle, die rasante Transfergeschwindigkeiten ermöglicht. Kann dieses schlanke ROG-Notebook Besitzer von traditionellen Gaming Notebooks zu einem Wechsel bewegen?

Im Test befand sich die Topkonfiguration des G501JW für die USA (1.999 USD). Eine identische Ausstattungsvariante ist derzeit für Deutschland noch nicht gelistet. Vergleichbare Konfigurationen mit 1-TB-HDD+128-GB-SSD Massenspeicherlösung, 8GB RAM und FHD-Display sind bereits ab etwa 1400 Euro verfügbar.
Ohne die reflektierenden Logos auf der Oberseite hätten wir das Gerät wohl kaum als ROG-Notebook erkannt. Asus hat das alte Design mit den matten Oberflächen in Jet Black über Bord geworfen und setzt stattdessen auf gebürstetes Aluminium auf der Ober- sowie Unterseite. Es besteht Ähnlichkeit mit dem Asus GL551 und dem MSI GS60 Ghost, allerdings fehlen besondere Design-Elemente, wodurch die Oberflächen flacher sind. Zudem ist die Tastaturmatte unseres Asus matt, verfügt über eine leicht angeraute Textur und unterscheidet sich damit vom MSI Ghost, bei dem ausschließlich gebürstetes Aluminium zum Einsatz kommt. Uns gefällt vor allem die Anordnung der Lüftungsgitter unterhalb des Scharniers, die sich von vielen Rivalen unterscheidet. Insgesamt ist der Meinung des Autors zufolge das Design sehr gelungen und stimmiger als etwa beim dünnen Gigabyte P35.
Die Gehäusequalität ist überdurchschnittlich, aber auch nicht außergewöhnlich. Wir erwarten zwar nicht, dass das Gehäuse so stabil ist wie beim größeren Bruder, aber die Mitte der Tastatur sowie der Gehäusedeckel lassen sich etwas zu leicht eindrücken. Vor allem der Deckel lässt sich leicht verwinden, aber glücklicherweise fühlt sich der Rest der Baseunit mit den harten Kanten, Ecken und der Wartungsklappe auf der Unterseite deutlich stabiler an. Das einteilige Scharnier macht seine Sache sehr gut und hält das leichte Display bis zu dem maximalen Öffnungswinkel von rund 135 Grad fest in Position.

Das G501 kann die Rivalen Alienware 15 und GL551 bei der Höhe um mindestens 10 mm unterbieten, und wie der Zufall es will, sind sowohl die Länge als auch die Breite identisch zum GL551. Es kann locker mit einigen der dünnsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks wie dem HP Omen (20 mm), Gigabyte P35X v3 (21 mm) und dem MSI GS60 (20 mm) mithalten. Auch das Gewicht der Kontrahenten ist vergleichbar mit rund 2 kg, lediglich das (leistungsstärkere) P35X ist schwerer.
Abgesehen von den üblichen drei USB-3.0-Anschlüssen und dem Kartenleser möchten wir Asus für die Integration eines Mini-DisplayPorts loben, der ebenfalls mit Thunderbolt kompatibel ist. Einige Gaming Notebooks ignorieren den DisplayPort komplett und setzen stattdessen auf einen einzelnen HDMI-Ausgang. Aufgrund der dünnen Konstruktion fallen Anschlüsse für VGA und Ethernet weg, allerdings können beide über mDP- bzw. USB-Adapter realisiert werden. Wir hätten gerne noch einen zusätzlichen USB-3.0-Anschluss gesehen, da viele Anwender sicherlich einen vorhandenen Anschluss für ein kabelgebundenes Netzwerk nutzen möchten.
WLAN-Verbindungen werden durch ein Intel Dual-Band Wireless-AC 7260 Modul realisiert (PCIe, halbe Größe), das ebenfalls Bluetooth 4.0 unterstützt. In einem normalen Heimnetzwerk konnten wir keine Verzögerungen oder Aussetzer feststellen, was vor allem bei einem Gaming Notebook ohne dedizierten Netzwerkanschluss wichtig ist. In dieser Preisregion hätten wir allerdings mit einem WLAN-Modul gerechnet, das Transferraten im Gigabit-Bereich unterstützt (beispielsweise Atheros Killer).Akku Lenovo G550 .
Die zuvor erwähnten Adapter (USB-RJ-45 und mDP-VGA) sind bereits im Lieferumfang enthalten und müssen nicht zusätzlich erworben werden. Allerdings handelt es sich bei dem RJ-45-Adapter nicht um einen Gigabit-Adapter (nur 10/100 Mbit).

Zusätzlich bekommt man ein vollwertiges Cerberus Headset mit einem Audio/Mic-Splitter und einer kabelgebundenen MOBKUL Maus für Rechtshänder. Bei beiden Artikeln handelt es sich um ROG-Zubehör, dessen Qualität über gewöhnlichen Produkten liegt. Die Maus lässt sich zwar komfortabel halten, allerdings löst die rechte Taste etwas zu leicht aus, was beim Spielen durchaus zu ungewollten Eingaben führen kann. Nichtsdestotrotz sind das tolle Einstiegsprodukte für Gamer, aber vermutlich nicht sehr nützlich, wenn man bereits entsprechende Produkte besitzt.
Die Wartungsklappe auf der Unterseite besteht ebenfalls aus gebürstetem Aluminium und wird von sehr kleinen Torxschrauben gesichert, die den Zugang etwas erschweren. Selbst nach dem Entfernen von allen zehn Schrauben ist es nicht leicht, die Klappe ohne Beschädigungen des Gehäuses zu entfernen. Die Tatsache, dass die Kanten der Klappe recht scharfkantig sein können, macht die Sache nicht besser.
Asus gewährt mindestens die standardmäßige einjährige weltweite Garantie, allerdings kann es regionale Unterschiede geben. Der integrierte Akku ist ebenfalls für ein Jahr abgedeckt.
Die vollwertige Tastatur (34,5 x 10,5 cm) unterscheidet sich prinzipiell nicht vom GL551. Die Pfeiltasten wurden nicht verkleinert (im Gegensatz zum HP Omen), und die WASD-Tasten sind hervorgehoben, wie es bei den meisten Gaming Notebooks der Fall ist. Laut Asus bieten die Tasten (Scissor Switch) einen Hubweg von 1,6 mm, und wir finden, dass sie beim Tippen ein ordentliches Feedback vermitteln. Allerdings könnte die Eingabe etwas straffer und nicht ganz so schwammig sein, insgesamt kann es die Tastatur nicht ganz mit dem Schreibgefühl von vielen teureren Clevo Barebones aufnehmen.

Das G501 verfügt weder über dedizierte Sonder- noch Makrotasten. Gängige Beispiele mit dieser Funktion sind die größere MSI-GT-Serie sowie die Aorus Modelle, während das 15,6 Zoll HP Omen den Nummernblock komplett weglässt und dafür eine Spalte mit Makrotasten besitzt. 
Auch die Größe des Touchpads ist identisch zum GL551 (10,5 x 7,3 cm), allerdings gibt es beim G501 rote Kennzeichnungen am unteren Rand und entlang der Touchpad-Begrenzung. Die Oberfläche ist vollkommen glatt und steht damit im Kontrast zu der leicht angerauten Oberfläche der umliegenden Handballenauflage. Die Rückmeldung ist gut und es gibt keine auffälligen Zeigersprünge. Beim Klick auf das Touchpad merkt man den begrenzten Hub, aber zumindest gibt es ein ordentliches akustisches Feedback. Asus Smart Gesture bietet die üblichen Individualisierungsmöglichkeiten bis hin zu Gesten mit drei Fingern.
In den USA hat man bereits die Wahl zwischen zwei nativen Auflösungen: Ein normales Full-HD-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln oder ein zunehmend beliebtes UHD-Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln, welches auch bei den neuen Versionen des MSI GE62, GS60 und Acer Aspire V15 Nitro zum Einsatz kommt und auch Bestandteil unserer Testkonfiguration war. Dank einer hohen Pixeldichte von 282 ppi sind die Bilder sehr scharf, ebenso sind die Farben kräftig. Das matte Panel erzeugt keine Reflexionen und hat auch sonst keine Nachteile (Rauschen, körniges Bild, Gitter-Effekte), die leider oft bei günstigeren Bildschirmen auftreten. Eine kurze Suche nach dem Samsung LTN156FL02-101 des G501 zeigt, dass momentan kein anderes 15,6-Zoll-Gerät in unserer Datenbank dieses Panel verwendet.

Mit 310 cd/m² bzw. 650:1 liegen sowohl die Helligkeit als auch der Kontrast auf einem guten Niveau. Damit erfüllt das Panel beinahe die Herstellerangabe von 330 cd/m² und übertrifft sowohl das MSI GS60 als auch das GL551, obwohl das Asus einen besseren Kontrast bietet. Ultrabooks haben im Vergleich zu Gaming Notebooks in der Regel hellere Displays, um die Nutzbarkeit im Freien zu verbessern und Reflexionen der spiegelnden Bildschirme ausgleichen zu können.
Die weitere Farbanalyse zeigt recht ausgewogene Graustufen und keine zu kühle Farbtemperatur. Mit zunehmender Sättigung werden die Farben allgemein etwas ungenauer und erscheinen etwas dunkler, als sie sein sollten. Zum Vergleich: Sowohl das MSI GS60 als auch das Asus G751 zeigen ausgewogenere Farben bei allen Sättigungsleveln. Eine schnelle Kalibrierung des G501 bringt keine großen Verbesserungen. Für Spiele sind extrem genaue Farben allerdings nicht ausschlaggebend.
Der Einsatz im Freien ist möglich, wenngleich das dargestellte Bild noch heller strahlen dürfte. Im Akkubetrieb wird die Helligkeit von den durchschnittlichen 310 cd/m² auf nur noch 270 cd/m² begrenzt. Selbst im Schatten sollte man die maximale Helligkeit verwenden, unter direktem Sonnenlicht ist die Nutzung aber nicht sehr komfortabel, da die Farben einfach zu ausgewaschen erscheinen. Akku Acer Aspire 5100 .

Die weiten Blickwinkel erfüllen die Erwartungen an ein IPS-Display. Es gibt nur geringe Farbverfälschungen, wenn sich der Blickwinkel ändert, man kann den Bildschirminhalt also problemlos mit mehreren Personen betrachten.
Zum Zeitpunkt des Tests bietet Asus lediglich einen Prozessor und eine Grafikkarte für das G501 an: Den Core i7-4720HQ und die GTX 960M. Dieses Haswell Modell ist bei High-End-Gaming-Notebooks beliebt, bei der GTX 960M handelt es sich um einen Chip der oberen Mittelklasse. Im Leerlauf und Energiesparmodus läuft der Prozessor mit 800 MHz und die Grafikkarte mit 135/202,5 MHz (Kern/Speicher). Bei Bedarf können aber alle Kerne den Turbo Boost bzw. GPU-Boost ausnutzen.

Optimus wird mit der integrierten Intel HD 4600 unterstützt, während der Arbeitsspeicher (DDR3L) auf bis zu 16 GB erweitert werden kann. Je nach Konfiguration bietet das G501 4 GB oder 8 GB aufgelöteten Arbeitsspeicher und einen einzelnen Steckplatz für Erweiterungen.
Von der reinen Rechenleistung lässt sich der Core i7-4720HQ am besten mit dem älteren Core i7-3840QM vergleichen. Allerdings liegt die Multi-Core-Leistung im Falle des G501 hinter anderen Notebooks mit der gleichen i7-4720HQ-CPU. Die Cinebench-R15-Multi- und wPrime-1024m-Ergebnisse sind mit 491 Punkten bzw. 260 Sekunden die schlechtesten für ein Core-i7-4720HQ-System in unserer Datenbank. Die Single-Core-Leistung in Cinebench R15 Single und Super Pi liegt allerdings innerhalb der Erwartungen. Es scheint also, dass das G501 den maximalen Turbo Boost bei der Verwendung von mehreren Kernen (Benchmarks) nur für sehr kurze Zeit aufrechterhalten kann.

Weitere Informationen und Benchmarks des Core i7-4720HQ sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Laut PCMark 7 ist das G501 auf dem Niveau von anderen Gaming Notebooks wie dem Aorus X7 Pro und dem iBuyPower MSI GT72, obwohl diese Modelle deutlich stärkere Grafikkarten besitzen. Die hohen Ergebnisse entstehen hauptsächlich durch die schnelle SSD im G501, die das Endergebnis deutlich beeinflusst.

Subjektiv reagieren sowohl das Betriebssystem als auch Anwendungen unverzüglich. Dank der leistungsstarken Komponenten und dem Fehlen von irgendwelchen mechanischen Laufwerken ist das G501 bestens für vielerlei Anwendungen, Spiele und den mobilen Einsatz gerüstet.
Die einzelne PCIe-x4-SSD Samsung SM951 bietet eine großzügige Kapazität von 512 GB, womit sie einen beachtlichen Teil des Notebook-Preises (rund 400 Euro als M.2-Modul) ausmacht. Als eine der wenigen M.2-SSDs, die nicht durch den SATA-III-Standard begrenzt wird, erzielt die SM951 im G501 sehr beeindruckende Ergebnisse in Crystal Disk Mark und AS SDD. Die Leistung ist beinahe dreimal so hoch wie bei einer normalen 6-GB/s-SATA-III-SSD, wo die Transferraten normalerweise um die 500 MB/s liegen. Damit fallen sogar RAID-0-Konfigurationen mit zwei SATA-III-SSDs hinter das Samsung Laufwerk zurück, allerdings ist die Leistung bei kleineren 4K-Dateien deutlich näher zusammen.

Für Gamer, die verständlicherweise mechanische Festplatten mit hohen Kapazitäten bevorzugen, bietet Asus eine zusätzliche SATA-III-Festplatte mit einer Kapazität von bis zu 1 TB. Die Samsung SM951 SSD ist auch im Lenovo X1 Carbon (2015) verfügbar. Hier finden Sie unsere stetig wachsende Liste von SSDs und HDDs.
Die GTX 960M verfügt, wie schon die Maxwell GTX 860M, über ein 128 Bit großes Speicherinterface, 4 GB GDDR5 VRAM und 640 CUDA-Cores; die Leistungsunterschiede zwischen den beiden Karten sind also nur minimal. Weitere Information zur Gaming Performance der GTX 960M sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

Im Fall des G501 liegt die GPU-Leistung laut den Benchmarks am unteren Ende des Vergleichs mit anderen GTX-960M-Systemen. 3DMark Fire Strike beispielsweise ermittelt 3.906 Punkte und liegt damit unter dem Durchschnitt von 4.261 Punkten für diese GPU.
Die unterdurchschnittliche synthetische Leistung setzt sich leider auch bei den Spielen fort. Obwohl viele Titel aus 2015 mit hohen Details in 1080p spielbar sind, liegt unser Asus immer leicht hinter vergleichbaren Systemen mit derselben GPU. Unten finden Sie einen kleinen Vergleich mit dem identisch ausgestatteten XMG A505 mit hohen Details, und zusätzliche Informationen sind auf der Seite der GTX-960M-GPU verfügbar. Das bedeutet auch, dass Gaming in 4K, was für die GTX 960M ohnehin schon eine Herausforderung ist, mit dem G501 noch schwieriger wird, vor allem bei anspruchsvolleren Titeln.
Wir verwenden synthetische Benchmarks, um mögliche Probleme mit der Stabilität oder Throttling beim G501 zu identifizieren. Bei reiner CPU-Auslastung durch Prime95 können alle Kerne zunächst mit 3,2-3,4 GHz laufen, bevor sie auf konstante 2,7 bis 2,8 GHz fallen. Die Kerntemperaturen pendeln sich bei rund 85 °C ein. Bei der Auslastung durch FurMark läuft der Nvidia Kern zunächst mit 1.097 MHz, bevor er dann laut GPU-Z schnell auf 574 bis 875 MHz fällt. Die GPU erreicht dabei eine maximale Temperatur von 75 °C.

Bei der gleichzeitigen Belastung durch Prime95 und FurMark throtteln die beiden Komponenten noch weiter auf 2,2 GHz bzw. 405 MHz. Die maximalen CPU-Temperaturen scheinen auf höchstens 85 °C begrenzt zu sein, was durch die Einschränkung des Turbo Boosts realisiert wird.
Zusätzlich nutzen wir Unigine Heaven, um die Belastung beim Spielen realistischer abzubilden. Das G501 schlägt sich in diesem Szenario deutlich besser. Der Turbo Boost kommt teilweise voll zum Einsatz (3,4 GHz), und selbst die GPU läuft mit bis zu 1.188 MHz. Dieser hohe Takt ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn der Kern fällt gelegentlich unter den Basistakt von 1.097 MHz auf lediglich 901 MHz, was auch den leichten Rückstand des G501 in den meisten Benchmarks und Spielen erklärt. Sowohl die CPU als auch die GPU erreichen konstant 75 °C.

Um zu überprüfen, ob die Leistung mit zunehmender Spieldauer abnimmt, lassen wir den Benchmark von Metro: Last Light zehnmal durchlaufen und vergleichen die Ergebnisse der einzelnen Durchläufe. Der erste Durchlauf ermittelt ein gutes Ergebnis von 50 fps, allerdings stabilisiert sich der Wert bei 46 fps im dritten Durchlauf. Dieser Abfall war zu erwarten, da sich der GPU-Boost am Anfang des Tests am meisten bemerkbar macht, bevor er sich dann einpendelt.

Im Akkubetrieb wird die Leistung von beiden Komponenten reduziert. Ein kurzer 3DMark 11 im Akkubetrieb führt zu 1.541 Punkten für die GPU und 2.634 Punkten für die CPU, was deutlich unter den Ergebnissen im Netzbetrieb liegt (4.860 bzw. 7.123 Punkte). Die CPU und die GPU laufen nur mit 800 MHz bzw. 297 MHz, obwohl sich das Notebook im Höchstleistungsmodus befindet. Akku Lenovo L09L6D16 .
Asus bewirbt das G501 als "kühlstes und leisestes ultraportables Gaming Notebook am Markt", was wir natürlich genauer untersuchen wollen.

Überraschenderweise ermöglichen die beiden symmetrischen Lüfter und Dual-Heatpipes in der Tat eine sehr gute Kühlung des Gaming Notebooks, ohne dass die Lüfter dabei unerträglich laut werden. Im Energiesparmodus (31,1 dB(A)) ist das G501 beinahe lautlos, erst der Leerlauf im Höchstleistungsmodus führt allerdings zu hörbaren 33 bis 36 dB(A). Das Lüftergeräusch wird beim Spielen glücklicherweise nur langsam bis auf 39 dB(A) angehoben. Obwohl das immer noch sehr gut hörbar ist, ist die Leistung deutlich besser als beim MSI GS60 und Gigabyte P37X, bei denen die Lüfter unter den gleichen Bedingungen im hohen 40-dB(A)-Bereich liegen.

Unter maximaler Auslastung der CPU und GPU durch synthetische Benchmarks erreicht das G501 bis zu 46 dB(A), allerdings beibt dieser Zustand bei Spielen unseren Beobachtungen zufolge unerreicht.
Die Oberflächentemperaturen im Leerlauf sind durchweg im grünen Bereich und auf der Unterseite etwas höher als auf der Oberseite.

Extreme Last für mehr als 30 Minuten führt zu einem Hotspot mit über 47 °C unten rechts am Notebook. Glücklicherweise konzentriert sich ein Großteil der Wärme auf die Unterseite und weg von der Tastatur sowie der Handballenauflage. Passenderweise bewirbt Asus seine Hyper-Cool-Technologie als Lösung für kühlere WASD-Tasten beim Spielen.

Im Vergleich zu anderen Gaming Notebooks bleibt das G501 beim Spielen kühler, vor allem gegenüber dem MSI GE62 und dem HP Omen. Das MSI GS60 und Gigabyte P37X werden ebenfalls wärmer, fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass zuletzt genannte über leistungsfähigere GTX-970M- und 980M-Grafikkarten verfügen.
Die Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen produzieren einen ordentlichen Klang, allerdings fehlt es etwas an Bass, denn im Gegensatz zu vielen größeren Gaming Notebooks gibt es keinen dedizierten Subwoofer. Trotzdem ist die Lautstärke hoch, und es gibt auch bei höheren Pegeln keine Verzerrungen.

Die MaxxAudio Software ermöglicht die direkte Kontrolle über den Bass, die Höhen und einen Equalizer mit Voreinstellungen für Spiele. Ansonsten sind nicht viele Optionen verfügbar.
Der integrierte 6-Zellen-96-Wh-Akku (Lithium-Polymer) in unserem Testmodell ist ziemlich üppig dimensioniert für ein dünnes Gaming Notebook. Konkurrierende Modelle wie das MSI GS60 (52 Wh), Acer Aspire V15 Nitro (52 Wh), Gigabyte P37X (75,8 Wh) und Clevo P651SG (60 Wh) haben kleinere Akkus. Selbst das deutlich massivere Alienware 17 besitzt ebenfalls ein 96-Wh-Modul. Asus bietet auch einen kleineren 60-Wh-Akku (4 Zellen), womit das G501 auf dem Niveau der zuvor genannten dünnen Konkurrenten läge.

Die Akkulaufzeiten sind für ein Gaming Notebook sehr gut. Selbst bei hoher Last mit der aktivierten dedizierten GPU und der maximalen Bildschirmhelligkeit kann man mit mindestens 3 Stunden kontinuierlicher Nutzung rechnen. Die Konkurrenten schaffen unter diesen Bedingung noch nicht einmal die Hälfte davon. Obwohl natürlich der große Akku eine Rolle spielt, sollte man nicht vergessen, dass sowohl die CPU als auch die GPU im Akkubetrieb automatisch gedrosselt werden, um Energie zu sparen. Der WLAN-Test mit dem Profil "Ausbalanciert" und aktiviertem Optimus ermittelt eine sehr respektable Laufzeit von 4,5 Stunden.
Wo liegen die vielen Stärken des ultradünnen Notebooks von Asus? Der UHD-IPS-Bildschirm produziert tolle Bilder, und die Transferraten der 512 GB großen PCIe-x4-SSD sind extrem hoch. Das Gehäusedesign ist so schnittig wie bei konkurrierenden ultradünnen Notebooks oder sogar noch besser, da es keine auffälligen Lüftungsgitter gibt. Die Akkulaufzeit ist gut, und sowohl das Lüftergeräusch als auch die Oberflächentemperaturen sind angenehm niedrig, zumindest für ein High-End Gaming Notebook.

Die Multi-Core-Prozessorleistung und der Leistung der GTX 960M bleiben beide etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Selbst mit einer GTX 970M wäre 4K-Gaming allerdings ein schwieriges Thema. Das ist der Kompromiss, den man für ein flaches, leichtes und vor allem leises Gaming-Notebook zur Zeit noch eingehen muss.

Es wird wohl noch ein oder zwei Generationen dauern, bevor dieses Gerät das G751 der ultramobilen Gaming Notebooks wird.

Die extrem schnelle SSD und das gute hochauflösende Display haben allerdings ihren Preis: Für umgerechnet rund 2400 Euro ist das Gerät bereits in Großbritannien verfügbar, in Deutschland sind bisher nur die günstigeren Einstiegskonfigurationen mit FHD-Display und 128-GB-SSD gelistet (ab 1400 Euro). Gedacht ist diese Version des G501 also weniger für Hardcore-Spieler, sondern eher für anspruchsvolle Multimedia-User und Hobby-Gamer, die bereit sind, für ein performantes, hochwertiges und mobiles Gerät auch auch mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Akku Acer Aspire 5755G .

Wir werden uns auch noch eine günstigere Konfiguration des G501 (FHD, 128-GB-SSD) im Rahmen eines Tests genau ansehen. Mögliche Konkurrenten zum G501 finden Sie in unseren Top 10 mobile Gaming Notebooks.

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13/05/2015

Kaufen Akku Asus Eee PC T91MT

Dells 15,6-Zoll-Allrounder Inspiron 15-5548 versucht potentielle Käufer durch ein schickes Design auf sich aufmerksam zu machen. Die Hardwareausstattung geht in Ordnung. Allerdings hätte Dell in Sachen GPU und Display noch eine Schippe drauflegen sollen.
Das Dell Inspiron 15-5548 gehört zur Kategorie der Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele darstellen. Dafür sorgt die Kombination aus Core-i7-Broadwell-Prozessor und Radeon R7 M270 Grafikkern. Es handelt sich bei dem Inspiron um das Broadwell Upgrade des Dell Inspiron 15-5547. Ob der neue Prozessor Vorteile bringt, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Inspiron zählen Notebooks wie das Acer Aspire E5-571G, das Toshiba Satellite S50-B und das HP Envy 15. Auch das Aspire VN7-571G kann durchaus in diese Reihe aufgenommen werden. Allerdings liegt hier der Fokus mehr auf der Spieler-Zielgruppe.

Da die beiden von uns getesteten Inspiron Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Inspiron 15-5547 entnommen werden.
Das Inspiron ist mit einem spiegelnden 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Leider verfügt der Bildschirm nur über eine sehr geringe Helligkeit von 199,8 cd/m². Ein solcher Wert ist bei einem 700-Euro-Notebook nicht akzeptabel. Das Display des Konkurrenten Acer Aspire E5-571G (226,2 cd/m²) bietet nur eine etwas höhere Helligkeit. Kurioserweise leuchtet der Bildschirm des Inspiron im Akkubetrieb etwas heller als im Netzbetrieb.
Kontrast (439:1) und Schwarzwert (0,49 cd/m²) sind akzeptabel, fallen aber auch nicht überragend aus. Beim Aspire (290:1; 0,77 cd/m²) sieht es schlechter aus. Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Inspiron nicht darstellen. Die Abdeckungsraten liegen bei 39 Prozent (AdobeRGB) bzw. 61 Prozent (sRGB).

Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 8,82. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem verfügt das Display über einen Blaustich.
Dell hat das Inspiron mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position ablesbar. In horizontaler Richtung ist der Blickwinkel recht großzügig bemessen. Auch mehrere Personen könnten gleichzeitig auf das Display schauen. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt schnell zum Einbruch des Bildes. Im Freien kann das Inspiron kaum genutzt werden. Die spiegelnde Oberfläche macht das Vorhaben schwer bis unmöglich.
Das Dell Inspiron 15-5548 stellt ein Allround-Notebook im 15,6-Zoll-Format dar. Es verfügt über ausreichend Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 700 Euro zu bekommen. Dell hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment. Der aktuell günstigste Vertreter der Reihe ist für etwa 600 Euro zu haben.
Das Inspiron wird von einem Intel Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell) befeuert. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Der Turbo kommt nur im Netzbetrieb zum Einsatz. Die CPU-Tests der Cinebench Benchmarks werden mit 2,9 bis 3 GHz (Single-Thread) bzw. 2,6 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bearbeitet. Im Akkubetrieb geht die CPU mit 2,4 GHz zu Werke. Akku Asus Eee PC T91 .
Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Ein mit der gleichen CPU und einem deutlich stärkeren Grafikkern ausgestattetes Notebook wie das HP Envy 15-k203ng wird geschlagen. Eine Überraschung stellt das für uns nicht dar. Das Envy durchläuft die Benchmarks mit höherer Auflösung (Full HD vs. HD). Somit erreicht das Inspiron aufgrund der geringeren Auflösung schon einmal bessere Resultate. Darüber hinaus profitiert der PC Mark 8 Benchmark besonders von AMD Grafikkernen. Wir haben das schon oftmals festgestellt. Die Systemleistung des Dell Rechners kann noch gesteigert werden, indem die Hybrid-Festplatte gegen eine Solid State Disk getauscht wird. Das System arbeitet dann deutlich flinker.
Dell hat das Inspiron mit einer Hybrid-Festplatte aus dem Hause Seagate bestückt. Diese bietet eine Kapazität von 1 TB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. In die Platte ist ein SSD-Cache (8 GB) integriert. Dieser sorgt für einen schnellen Start häufig genutzter Anwendungen. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 109,8 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 85,8 MB/s. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.
Im Inspiron kommt eine Umschaltgrafiklösung (Enduro) zum Einsatz, die aus Intels HD Graphics 5500 Kern und AMDs Radeon R7 M270 GPU besteht. Intels Kern kommt im Alltags- und Akkubetrieb zum Einsatz. Der Radeon Kern hat seinen Auftritt, wenn viel Grafikleistung gefordert ist. Dies ist beispielsweise bei Computerspielen der Fall. Die Umschaltung zwischen den Kernen geschieht in der Regel automatisch. Allerdings funktioniert das Ganze nicht so reibungslos wie Nvidias Gegenstück (Optimus). Daher muss der Nutzer gelegentlich manuell eingreifen.

Das Haswell Vorgänger-/Schwestermodell des Inspiron - das Inspiron15-5547 - ist mit einem Radeon R7 M265 Grafikkern bestückt. Wer nun von der R7 M270 GPU aufgrund der etwas höheren Nummer auch etwas mehr Leistung erwartet, wird enttäuscht. Technisch sind beide GPUs identisch. Sie unterstützen beide DirectX 11.2 und arbeiten mit Geschwindigkeiten bis zu 825 MHz. Entsprechend bewegen sich die Resultate in den 3D Mark Benchmarks auf einem Niveau. Zudem: Seitdem wir den neuesten Grafiktreiber von AMD installiert haben, trägt die GPU im Geräte-Manager die Bezeichnung "Radeon R7 M265".
Das Inspiron ist in der Lage, Spiele in der nativen Bildschirmauflösung mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Das gilt überwiegend für die Titel, die keine allzu großen Anforderungen an die Hardware stellen. Aktuelle Kracher wie Evolve erfordern eine Senkung von Auflösung und Qualitätsniveau. Wird ein deutliches Mehr an Spieleistung gewünscht, muss zu einem anderen Notebook gegriffen werden. So ist beispielsweise das mit einem GeForce 840M Grafikkern ausgestattete Acer Aspire E5-571G bereits ab 600 Euro zu haben. Reicht auch dies nicht aus, kommen Modelle aus Acers Aspire VN7-571G Reihe in Frage. Zu Preisen zwischen 750 bis 800 Euro sind Modelle mit GeForce GTX 850M- bzw. GeForce GTX 950M-Grafikkernen zu bekommen.
Im Idle-Modus arbeitet der Lüfter des Inspiron permanent mit niedriger Geschwindigkeit. Zu hören ist er dabei kaum. Unter Last dreht er allerdings deutlich auf. Während des Stresstests messen wir einen konstanten Schalldruckpegel von 46 dB - kein guter Wert. Ein Konkurrent wie das Acer Aspire E5-571G arbeitet unter Last deutlich leiser.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Inspiron im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb geht der Prozessor mit 1,9 bis 2 GHz zu Werke. Der Grafikkern arbeitet mit voller Geschwindigkeit (825 MHz). Wird der Stresstest im Akkubetrieb durchgeführt, läuft die GPU mit konstanten 400 MHz. Die CPU arbeitet mit 2,1 bis 2,2 GHz. Übermäßig stark erwärmt sich das Notebook nicht. Während des Stresstests wird an den Messpunkten im Bereich des Kühlers die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten. Ähnlich sieht es bei einem Konkurrenten wie dem Acer Aspire E5-571G aus. Akku Asus A32-K72 .
Im Idle-Modus bewegt sich der Energiebedarf des Inspiron unterhalb von 10 Watt - ein normaler Zustand für 15,6-Zoll-ULV-Notebooks. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme auf 44 Watt. Der Wert würde größer ausfallen, wenn die CPU nicht gedrosselt werden würde. Luft nach oben besteht noch. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.
Das Inspiron erreicht im Idle-Modus eine Laufzeit von 7:56 h. Ein Konkurrent wie das Acer Aspire E5-571G (13:15 h) hält deutlich länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Inspiron den Betrieb nach 1:17 h ein. Das Aspire (2:52 h) hält mehr als doppelt so lange durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt: Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Unseren WLAN-Test beendet der Dell Rechner nach 5:48 h. Auch diesmal muss er sich dem Aspire (6:52 h) geschlagen geben. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Inspiron erreicht eine Laufzeit von 5:30 h. Auch diesmal liegt das Aspire (7:04 h) vorn.

Die Akkulaufzeiten des Inspiron gehen insgesamt in Ordnung. Diese liegen gleichauf mit denen des Haswell Vorgänger-/Schwestermodells. Dass das Inspiron früher schlapp macht als das Aspire, überrascht nicht. Letzteres verfügt über mehr Akkukapazität (Dell: 43 Wh, Acer: 56 Wh).
Dell hat mit dem Inspiron 15-5548 einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format im Sortiment. Es handelt sich hierbei um das Broadwell Upgrade des Inspiron 15-5547. Der verbaute Prozessor verfügt über genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien. Der Radeon Grafikkern ermöglicht die Nutzung von Computerspielen. Der Rechner arbeitet zumindest im Idle-Modus leise und erwärmt sich nur moderat. An Speicherplatz wird es Besitzern des Inspiron dank der 1-TB-fassenden Festplatte nicht mangeln. Die Eingabegeräte reißen niemanden vom Hocker, reichen für den Hausgebrauch aber aus. Die Helligkeit des Bildschirms dürfte größer ausfallen. Der Kontrast ist akzeptabel. Leider hat Dell hier nur ein blickwinkelinstabiles TN-Display verbaut. Von einem 700-Euro-Notebook hätten wir uns in Sachen Display deutlich mehr erwartet. Ein Lob gebührt Dell für die große Wartungsklappe, die einen schnellen Zugang zur Hardware erlaubt.

Alles in allem kann das Inspiron als unspektakuläres, fast schon langweiliges Notebook bezeichnet werden. Es kann in keiner Disziplin wirklich auftrumpfen und die Konkurrenz hinter sich lassen. Akku Asus Eee PC T91MT .

Wer grundsätzlich Gefallen an dem Inspiron findet und nicht unbedingt auf 4-GB-Grafikspeicher und/oder einen Core i7-Prozessor angewiesen ist, sollte zur 100 Euro günstigeren Basisvariante des Inspiron greifen. Das Acer Aspire E5-571G bietet sich als Alternative an, wenn mehr Grafikleistung gewünscht ist. Zudem hat es einen Full-HD-Bildschirm und bessere Akkulaufzeiten zu bieten.

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08/05/2015

Akku HP 635 Ersatz Kaufen

Nicht einmal 400 Euro verlangt HP für die Basiskonfiguration seines ProBook 455 G2, welches sich damit als preiswerter Einstieg in die Welt der semi-professionellen Office-Notebooks empfiehlt. Leider bremst die schwachbrüstige Hardware den Anwender allzu oft aus.
Neben den High-End-Modellen der EliteBook-Baureihe hat HP seit vielen Jahren die sogenannte ProBook-Serie im Programm, die einen vergleichsweise preiswerten Einstieg in die Welt der Business-Notebooks verspricht. Abstriche bei Gehäuse, Ausstattung und Leistungsfähigkeit erscheinen da kaum vermeidbar – doch welche Qualitäten stecken wirklich in einem knapp 400 Euro teuren Basismodell wie dem ProBook 455 G2?

Unser Testgerät basiert auf einem AMD A6 Pro-7050B und ist mit 4 GB RAM sowie einer 500-GB-Festplatte bestückt – in Anbetracht der Preisklasse kann man hier kaum mehr erwarten. Ähnliches gilt für das 15,6 Zoll große, entspiegelte WXGA-Display, welches von der integrierten Radeon-R4-GPU befeuert wird. Eine positive Überraschung stellt das vorinstallierte Windows 7 Professional mit kostenfreier Upgrade-Möglichkeit auf Windows 8.1 Pro dar, wohingegen viele Kontrahenten nur mit der günstigeren non-Pro-Version daherkommen.

Da sich Gehäuse und Eingabegeräte nur unwesentlich vom Vorgänger ProBook 455 G1 beziehungsweise der Intel-Version 450 G2 unterscheiden, werden wir diese Disziplinen nachfolgend nur kurz anschneiden und unseren Fokus vorrangig auf die erstmals im Test befindliche AMD-APU richten.
Abgesehen von einigen kleineren Modifikationen am Design hat HP das bewährte ProBook-450/455-Chassis nahezu unverändert ins Jahr 2015 übernommen. Auch wenn dessen Qualität nicht an ein wesentlich teureres EliteBook heranreicht, weiß das Gehäuse doch mit ordentlicher Verarbeitung und recht hochwertigen Kunststoffen zu gefallen. Rings um die Tastatur kommt sogar eine massive Platte aus gebürstetem Aluminium zu Einsatz, was nicht nur der Optik, sondern auch Stabilität und Verwindungssteifigkeit des Notebooks zuträglich ist. Weitere Pluspunkte sammelt unser Proband für sein umfangreiches Schnittstellenangebot, welches unter anderem satte vier USB-Ports (2x USB 3.0, 2x USB 2.0), VGA und HDMI sowie ein – mittlerweile nur noch selten anzutreffendes – DVD-Laufwerk umfasst.

Gewohnt ausführliche Informationen zu Gehäuse, Ausstattung, Kommunikation und Eingabegeräten können im Test des baugleichen Intel-Models ProBook 450 G2 nachgelesen werden.
Das 455 G2 wird ausschließlich mit einem 15,6 Zoll großen Anti-Glare-Display angeboten, welches eine native Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln (WXGA) besitzt. Für produktives Arbeiten mit mehrseitigen Office-Dokumenten oder gar Multitasking ist das definitiv zu wenig, spiegelt aber den in diesem Preissegment noch immer gängigen Standard wider. Neben der begrenzten Arbeitsfläche dürfte vielen Anwendern auch die dementsprechend niedrige Pixeldichte von nur 100 ppi missfallen, die für eine sehr grobe Darstellung kleiner Symbole und Schriften sorgt.

Mit immerhin 222 cd/m² leuchtet die Anzeige ein wenig heller als bei den meisten Low-Cost-Konkurrenten, sodass zumindest in Innenräumen keinerlei Einschränkungen zu erwarten sind. Einen Umgebungslichtsensor zur automatischen Steuerung des LED-Backlights besitzt das ProBook dabei leider nicht. Die Ausleuchtung können wir subjektiv als sehr gleichmäßig beschreiben, lediglich am unteren Rand ist bei dunklen Bildinhalten minimales Clouding erkennbar. Akku HP 635 ,
Bei dem vom Hersteller AUO stammenden TN-Panel mit der Bezeichnung B156XW04 handelt es sich um das gleiche Modell, welches auch im ProBook 450 G2 zum Einsatz kommt. Schwarzwert (0,57 cd/m²) und Kontrastverhältnis (430:1) fallen erwartungsgemäß nur mittelmäßig aus und sorgen so für einen recht blassen Bildeindruck. In üblichen Office-Anwendungen ist das zwar nicht sonderlich störend, Filme oder Spiele würden auf einem (teureren) IPS-Display aber deutlich mehr Freude bereiten.

Ab Werk zeigt das ProBook einen ausgeprägten Blaustich: Statt der üblichen 6.500 K hat der Hersteller einen Weißpunkt von sehr kalten 7.700 K eingestellt, worunter die gesamte Farb- und Graustufenwiedergabe (Delta E jeweils über 11) leidet. Nach unserer Kalibrierung verbessert sich die Darstellung deutlich und die Delta-E-Abweichungen sinken auf etwa 3,8 (ColorChecker) respektive 0,8 (Grayscale). Dennoch werden Fotografen und Bildbearbeiter angesichts des stark eingeschränkten Farbraumes kaum um einen externen Monitor herumkommen.
Dank entspiegelter Bildoberfläche lässt sich das Notebook auch unter freiem Himmel problemlos nutzen, ohne dass störende Reflexionen die Lesbarkeit erschweren. Gleichwohl dürfte die maximale Helligkeit gerne noch etwas höher ausfallen – zumindest direktes Sonnenlicht sollte man darum nach Möglichkeit meiden.
Wie so viele preiswerte TN-Panels reagiert auch das hier vorliegende Display höchst allergisch auf schräge Blickwinkel. In der Vertikalen reichen schon minimale Kopfbewegungen, um eine starke Aufhellung beziehungsweise Abdunklung des Bildes zu provozieren. Seitliche Abweichungen werden bis zu einem Winkel von etwa 20 Grad toleriert, danach zeigen sich auch hier zunehmend Farbveränderungen sowie ein rapider Kontrastabfall.
Angesichts der Intel-Dominanz in nahezu sämtlichen Notebook-Klassen freuen wir uns, mit dem ProBook 455 G2 endlich wieder einmal ein AMD-basiertes Gerät in den Händen zu halten. Preisbedingt steckt im vorliegenden Testgerät nur die Low-End-APU A6 Pro-7050B (2 Kerne, 2,2 bis 3,0 GHz, 17 Watt), optional wird das ProBook jedoch auch mit einem stärkeren A8-7100 (4 Kerne, 1,8 bis 3,0 GHz, 19 Watt) angeboten. Beide Modelle entstammen AMDs (noch) aktueller Kaveri-Generation und werden in 28-Nanometer-Technik gefertigt.

Mangels dedizierter Grafikkarte übernimmt die im Prozessor integrierte Radeon R4 sämtliche 2D- und 3D-Berechnungen. Von den physisch vorhandenen 512 GCN-Shadern des Kaveri-Chips sind in diesem Fall nur 192 Einheiten aktiviert, die mit bis zu 533 MHz takten. Wie alle aktuellen AMD-GPUs unterstützt die Radeon R4 neben DirectX 11.2 auch die herstellereigene Mantle-API.

Von den beiden Speicherslots des Notebooks hat HP ab Werk lediglich einen mit 4 GB DDR3L-1600 bestückt, sodass der Speichercontroller im langsameren Single-Channel-Modus arbeitet. Aufgrund der relativ schwachbrüstigen Grafikeinheit sollte sich der daraus resultierende Leistungsverlust jedoch in Grenzen halten, zudem erleichtert dies zukünftige Aufrüstungpläne. Als Massenspeicher dient eine klassische Festplatte mit 500 GB Kapazität.
Da schon die Quad-Core-Modelle der Kaveri-Baureihe kaum das Leistungsniveau eines Intel Core i3 erreichen, lässt der auf nur noch zwei Kerne (ein Modul) beschnittene A6 Pro-7050B nicht unbedingt neue Performance-Rekorde erwarten. Immerhin könnte man vermuten, dass der Turbo-Spielraum des Chips recht gut ausgereizt wird, da die mit 17 Watt spezifizierte TDP nur selten limitieren dürfte.

Die Realität sieht leider etwas anders aus: Die maximal möglichen 3,0 GHz liegen selbst in Single-Thread-Benchmarks nur wenige Sekunden an, danach fällt der Takt auf rund 2,4 GHz ab. In einen Multi-Thread-Task startet die APU mit 2,7 GHz, um sich dann dauerhaft bei etwa 2,2 GHz einzupendeln. Zusammen mit der vergleichsweise niedrigen Pro-MHz-Leistung sowie der schlechten Kernskalierung (durch die Modul-Bauweise Kaveris sind nicht alle Einheiten des Dual-Cores auch wirklich doppelt vorhanden) ergibt sich so ein sehr bescheidenes Leistungsbild, in dem sich der A6 Pro irgendwo zwischen einem A6-6310 (Single-Threading) und einem Celeron N2910 (Multi-Threading) einordnet. Die Performance eines Haswell- oder Broadwell-basierten Core i3 liegt rund Faktor 1,5 bis 2 höher.
Als Massenspeicher dient dem ProBook eine wenig spekatakuläre 2,5-Zoll-Festplatte (7 Millimeter Bauhöhe), die von HGST – ehemals Hitachi – stammt und zur Travelstar-Z5K500-Serie gehört. Zugriffszeit (18,8 Millisekunden) und sequentielle Übertragungsrate (86 MB/s) entsprechen dem Niveau vergleichbarer Laufwerke, die mit ebenfalls 5.400 U/min rotieren. Einen drastischen Leistungsschub verspricht der nachträgliche Austausch gegen eine SSD, der dank Wartungsklappe an der Unterseite auch von technisch weniger versierten Anwendern durchgeführt werden kann.
Bevor wir von unseren Alltagserfahrungen mit dem ProBook 455 G2 berichten, wollen wir zunächst einen Blick auf die Ergebnisse der synthetischen PCMark-Serie werfen. Interessanterweise schneidet unser Proband im älteren PCMark 7 deutlich schlechter als im aktuellen PCMark 8 ab, wo sogar das Core-i3-basierte TravelMate P256-M geschlagen wird. Dies liegt vermutlich daran, dass die neuere Version des Benchmarks sehr stark auf die Nutzung von OpenCL ausgerichtet ist – und die OpenCL-Performance bekanntermaßen zur absoluten Paradedisziplin moderner AMD-APUs zählt. Wirklich praxisnah ist diese Fokussierung unserer Meinung nach aber nicht. Akku HP EliteBook 8730w ,

Die begrenzten Leistungsreserven des Prozessors sind uns vor allem bei Installationsvorgängen, komplexen Webseiten sowie großen PDF-Dokumenten negativ aufgefallen. Kleine Ruckler und Wartezeiten stehen hier auf der Tagesordnung, insbesondere dann, wenn nebenbei noch andere Tätigkeiten ausgeführt werden. Mit dem optional angebotenen A8-7100 dürfte das 455 G2 derartige Aufgaben weitaus souveräner meistern, oder aber man greift gleich zum Schwestermodell mit Intel Hardware.
Abgespeckt auf nur noch 192 Shadereinheiten verliert die Kaveri-GPU Radeon R4 einen Großteil ihrer potentiellen Performance und muss sich sowohl der HD Graphics 5500 (Broadwell) als auch der HD 4400 (Haswell) geschlagen geben. Für anspruchsvollere 3D-Anwendungen, beispielsweise aus dem CAD-Bereich, ist die Grafikeinheit deshalb nur bedingt geeignet.

Besser schlägt sich das ProBook bei Multimedia-Aufgaben wie der Wiedergabe von HD-Videos. 1.080p-Material im H.264-Codec (Big Buck Bunny) wird flüssig und bei geringer CPU-Auslastung abgespielt, ebenso ein H.265-Trailer mit 720p-Auflösung (Tears of Steel). Eine ruckelfreie Wiedergabe von 4K-Videos mit hoher Bitrate gelang uns dagegen unabhängig vom zugrundeliegenden Codec nicht.
Spiele der vergangenen drei Jahre überfordern den A6 Pro-7050B bereits bei minimalen Grafikeinstellungen – selbst von den hier getesteten, grafisch recht anspruchslosen Titeln werden lediglich Sims 4 und Trackmania mit akzeptablen Frameraten dargestellt. Das eigentliche Problem ist dabei allerdings weniger die zur Verfügung stehende GPU-Power, sondern vielmehr die fehlende Prozessorleistung, wie ein Vergleich mit diversen (GPU-seitig ähnlich starken) Beema-APUs beweist. In mehreren Fällen konnten wir zudem merkwürdige "Gummiband-Effekte" feststellen, die auf extrem ungleichmäßige Frametimes zurückzuführen sind – es drängt sich der Verdacht auf, dass moderne Spiele mit nur einem CPU-Modul samt CMT-Erweiterung nicht mehr zufriedenzustellen sind.
Anders als beim ProBook 450 G2 (sowie den meisten anderen Notebooks mit ULV-Hardware) läuft der Lüfter des 455 G2 bereits im Leerlauf ohne Unterbrechung. Zusammen mit dem leisen Brummen der Festplatte ergibt sich so ein Lärmpegel von knapp über 30 dB(A) – nicht wirklich laut, aber in ruhigen Umgebungen durchaus wahrnehmbar.

Unter Last tritt das Kühlsystem mit 33,8 bis 35,4 dB(A) noch etwas deutlicher in Erscheinung. Als störend laut würden wir das Gerät jedoch noch immer nicht bezeichnen, zumal der Lüfter recht gleichmäßig und nicht allzu hochfrequent agiert. Im Vergleich mit direkten Konkurrenten wie dem ThinkPad E550 schneidet das ProBook nur marginal schlechter ab.
Weder bei ruhendem Desktop noch bei voller Hardwareauslastung können wir eine übermäßige Erwärmung der Gehäuseoberfläche feststellen. Selbst in der Nähe des Luftauslasses, der sich links hinten am Gerät befindet, klettern die Temperaturen nie über knapp 40 °C. Bei einfachen Tätigkeiten wie dem Surfen im Internet wird das ProBook allenfalls handwarm und lässt sich problemlos auf den Oberschenkeln betreiben. HP HSTNN-OB60 ,

Die Kerntemperatur des Prozessors pendelt sich nach einer Stunde im Stresstest (Prime95 und FurMark) bei unkritischen 55 °C ein, sodass auch an heißen Sommertagen keine Überhitzungsgefahr droht. Dennoch drosseln CPU und GPU direkt nach dem Start auf nur noch 1,1 GHz respektive 300 MHz – vermutlich würde der Chip andernfalls seine TDP beziehungsweise ein vordefiniertes Leistungsaufnahme-Limit überschreiten. Ein ähnliches Verhalten zeigen auch aktuelle Intel Modelle.
Noch vor wenigen Jahren hätten wir die 8,0 bis 12,6 Watt Leerlaufverbrauch des ProBook 455 G2 als angemessen bezeichnet; im Jahr 2015 sind derartige Werte dagegen nicht mehr zeitgemäß. Broadwell-Laptops wie das ThinkPad Edge E550 (3,3 - 7,0 Watt) oder ProBook 450 G2 (2,4 - 5,0 Watt) geben sich mit rund der Hälfte zufrieden, was wiederum erklärt, warum der Lüfter des 455 G2 auch ohne Last ununterbrochen läuft.

Werden Prozessor und Grafikeinheit stark beansprucht, steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 30 Watt an – absolut betrachtet ein ähnliches Niveau wie bei der Intel Konkurrenz. In Relation zur gebotenen Performance ist aber auch das eindeutig zuviel, zumal AMDs eigene Low-Cost-Plattform Beema (z.B. A8-6410) mit deutlich besserer Energieeffizienz glänzt.
Abseits des heimischen Schreibtisches soll ein vergleichsweise schwachbrüstiger 40-Wh-Akku den soeben ermittelten Energiebedarf decken – sonderlich lange Laufzeiten sind damit von vornherein nicht zu erwarten. In der Tat macht das ProBook im Alltag meist schon nach etwa 3 bis 4 Stunden schlapp, wenn bei angepasster Displayhelligkeit (rund 150 cd/m²) ein Video wiedergegeben oder per WLAN im Netz gesurft wird. Durch den Einbau einer sparsameren SSD ließe sich vermutlich noch die ein oder andere Minute herauskitzeln, an die Ausdauer des Schwestermodells dürfte das 455 G2 aber auch dann nicht herankommen.
Es ist ein eher durchwachsener Gesamteindruck, den das HP ProBook 455 G2 nach unserem Test hinterlässt. Auf der einen Seite gefällt das kaum 400 Euro teure Notebook mit einem ordentlichen Schnittstellenangebot, Office-tauglichen Eingabegeräten sowie überdurchschnittlich hoher Gehäusequalität. Klar: Eine schnelle SSD oder ein hochauflösendes IPS-Panel findet man bei diesem Preis natürlich nicht vor, sodass wir über diesbezüglich bestehende Schwächen hinwegsehen wollen.

Ein größeres Hindernis sehen wir in puncto Performance. Auch wenn man für Word, Excel & Co. keine High-End-Hardware benötigt, erwartet der Anwender von einem modernen Notebook doch gewisse Leistungsreserven, die der verbaute A6 Pro-7050B einfach nicht bieten kann. Schon eine komplexe Website verlangt dem Chip alles ab – besser, HP hätte hier einen mutmaßlich ähnlich teuren Quad-Core der Beema-Baureihe verbaut. Modelle wie der A6-6310 rechnen nicht nur schneller, sondern verbrauchen obendrein weniger Energie und würden dem 455 G2 damit zu längeren Akkulaufzeiten verhelfen. Akku HP ProBook 8560p,

Wer sich trotz der genannten Einschränkungen für das ProBook 455 G2 interessiert, sollte mindestens zu einer Konfiguration mit dem stärkeren A8-7100 greifen.Auch das nahezu identisch aufgebaute ProBook 450 G2 stellt eine interessante Alternative dar, ebenso die Konkurrenzmodelle von Lenovo und Acer.

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