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08/07/2015

Kaufen Akku Dell Inspiron 1545

Netbook 2.0 Was vor einigen Jahren die Netbooks waren, das können heute die dockingfähigen Tablets sein: handliche, laufzeitstarke Begleiter, die unterhaltend und produktiv zugleich verwendet werden. Toshiba setzt auf ein besonders kleines Format, zwei Akkus, eine hohe Auflösung und ein Dock mit USB Typ A Port. Ein Erfolgsrezept?
Von 2007 bis 2011 herrschte ein Netbook-Boom. Ein laufzeitstarkes, wenn auch leistungsarmes Mini-Notebook zum attraktiven Preis, darauf hatte damals der Consumer-Markt und das Überall-Internet gerade gewartet. 2011 war der Hype vorbei. Jetzt schickten sich langsam, aber sicher Tablets an (auch Android), zum mobilen Begleiter erster Wahl zu werden. Um angesichts der ARM basierten Konkurrenz nicht den Markt zu verlieren, entwickelte Intel seinen Netbook-Atom-Chip (Single/Core: Pinetrail, Dual Core: Cedar View) zu einem Multitasking optimierten Zwei- bzw. Vierkerner (Clovertrail bzw. Bay Trail T), was allerdings erst in der zweiten Generation (Bay Trail) so richtig gut klappte.

In der Netbook-Ära haben Käufer zu Gunsten starker Mobilitätseigenschaften auf eine durchschnittliche Entry-Notebook-Performance verzichtet. Ist das heute auch noch so? Die Differenz zwischen einem aktuellen Atom Tablet und einem aktuellen Low-Cost Notebook (ähnliche Preisbasis, Bay Trail Pentium/Celeron) ist relativ gering, der Verzicht auf Leistung fällt also gering aus, wie die Vergleiche im Kapitel Leistung zeigen. Das ist positiv für alle Non-Power User, die sich nicht mit einem quälend langsamen System abmühen möchten.

Wer ein ganz kleines Convertible mit Keyboard Dock sucht, höchstens 10 Zoll, der muss heute nicht lange suchen. Wenn dann aber auch noch die Auflösung anständig hoch sein soll, und nur Windows Geräte in Betracht kommen, dann wird die Auswahl beträchtlich dünner.

Acers Aspire Switch 10 (10,1 Zoll, FHD, 335 Euro) fährt hier ganz vorn mit, neuerdings auch mit dem Switch 10E als Low-Cost-Einsteiger. Lenovos Miix 3 10 (275 Euro) ist ebenfalls ein 10,1-Zoller mit Anstecktasten. Sein Vorgänger IdeaTab Miix 2 10 ist ebenfalls noch massig im Markt vertreten. Als kleiner Exot kommt das TrekStor SurfTab wintron 10.1 3G (315 Euro) daher, es bietet als einziges Modell ein integriertes 3G-Modem für den wirklich mobilen Internetzugang. 
Das Tablet besteht aus glattem, weißem Kunststoff. Der fühlt sich auf der Rückseite angenehm glatt, aber nicht rutschig an. Die Fläche ist sehr gut abwischbar, und Fingerabdrücke sehen wir keine. Die Konstruktion ist nicht sonderlich verwindungssteif, ein feines Knarren bei Verbiege-Versuchen hören wir ebenfalls. Unter der Rückseitenfläche befindet sich ein schmaler Hohlraum, was beim Drücken fühlbar ist. Das TFT ist entkoppelt eingesetzt, Druck auf die Ränder oder auf die Rückseite provoziert nur bei hoher Kraft Druckstellen auf der Anzeige.

Die Base gibt sich einen Tick verwindungsfester und solide. Die glatte Oberseite, also die Arbeitsumgebung um die Tastatur, besteht aus demselben Kunststoff wie die Tablet-Rückseite. Die Unterseite hingegen besteht aus einem matten, griffigen, aber höchst schmutzempfindlichen Finish. Die raue Oberfläche kann nur schwer gereinigt werden. Die Gummifüße sind leider auch weiß, Schutzränder werden sichtbar.

Das Gelenk sitzt sehr straff in der Base, zwei Metallriegel halten das Tablet fest. Zum Abkoppeln muss mechanisch entriegelt werden, das passiert per Druckschalter. Das Tablet sitzt leicht schlackernd in der Halterung und wippt beim Hantieren entsprechend stark. Das Tablet kann auf zirka 125 Grad aufgeklappt werden, das ist für die Nutzung auf dem Schoß gerade noch ausreichend. Durch den Akku im Dock hat das Click Mini einen sehr guten Schwerpunkt, zu keiner Zeit droht das Convertible nach hinten umzukippen. Selbst wenn wir die Anzeige 20 Grad nach hinten neigen, kippt das Click Mini wieder nach vorne. Nicht wenige Dock-Tablets haben das Problem einer zu leichten Tastatureinheit, was zu einem kopflastigen Stand führt. Dell Inspiron 17R Akku .

Viele Anschlüsse hat so ein Tablet nicht, sogar den Stromanschluss spart sich Toshiba und lässt das Click Mini per USB 2.0 Port laden. An diesem Micro USB Port können übrigens auch Smartphones geladen werden. So kann der Zweitakku als Pufferspeicher zum Überleben des Smartphones dienen. Der Akku im Dock kann nur mit dem Tablet zusammen geladen werden, da nur ersteres einen USB-Port zum Laden besitzt.

Zwei Kartenleser - das gibt es auch nicht oft. Ohne Adapter können wir die Standard-SD-Karte der Kamera im Dock einlesen. Kleine MicroSDXC-Karten können im entsprechenden Reader des Tablets gelesen werden. Sie können natürlich auch als Speichererweiterung des nicht besonders üppigen internen Platzangebotes genutzt werden (Speicherplatz um bis zu 128 GB erweiterbar). Von den 32 GB eMMC Flash sind nämlich nach Formatschwund, Betriebssystem und Tools nur noch 8 GB verfügbar. Für das Testprozedere war das ein echtes Problem: Programme mussten stets wieder deinstalliert werden.

Begeisterung macht sich breit. Das WiFi-Modul Realtek RTL8723BS (b/g/n) ist an und für sich nichts Besonderes, es hat nur eine Antenne (1x1 Diversity) und funkt nur im 2,4-GHz-Band. Gigabit-AC-WLAN ist also Fehlanzeige. Aber das Click Mini macht etwas, was uns viel wichtiger erscheint, nämlich eine stabile Verbindung weit über unseren 45-Meter-Messpunkt hinaus. Wir haben sogar das Grundstück um weitere 20 Meter verlassen können, und noch immer zeigte Windows 2-3 Balken Empfangsstärke an. Das Notebookcheck-WiFi-Skript wurde anstandslos immer wieder neu geladen, zwar mit reduzierter Geschwindigkeit, aber eben unterbrechungsfrei. Eine derart erstklassige Verbindungsstabilität zum Router hatten wir in unserer langjährigen Testpraxis höchsten 2-3 mal erlebt.

Außer Netzteil (10 Watt), Ergonomie-Handbuch und Kurzanleitung befindet sich kein weiteres Zubehör im Karton. Neben Microsoft Windows 8.1 Bing (32 Bit) ist Microsoft Office 365 für ein Jahr mit an Bord. Achtung! Bei Toshiba und in einigen Shops wird Windows 64 Bit angegeben.

Toshiba gewährt 12 Monate Garantie. Hier kann der Kunde entscheiden, ob er die Gewährleistung des Händlers in Anspruch nimmt oder ob er das Gerät dem Hersteller übergibt. Es handelt sich um einen Vor-Ort-Abholservice in Deutschland und Österreich bei Anmeldung der Reparatur bei der Toshiba Notebook Hotline. Für andere Länder gilt der Bring-In Service (Europa, Mittlerer Osten, Afrika). Hier muss das Gerät auf eigene Kosten eingeschickt werden.

Die Rückseiten-Kamera erzeugt brauchbare Aufnahmen, speziell bei Tageslicht oder ausreichend Kunstlicht. So kann eine Buchseite ziemlich gut abgelichtet werden. Bewegliche Objekte fängt der Autofokus aber kaum noch ein, hier liegt die Scharfstellung dann gern einmal im Hintergrund. Die Farben wirken etwas zu kräftig, und im Detail fransen Flächen schnell aus. Für ebay Produktfotos und den Chat ist das alles ausreichend, die Kinder im Urlaub möchten wir damit aber nicht fotografieren.
Die Tastatur für produktives Schreiben - die große Stärke des Click Mini? Die Tasten haben einen mittleren Hub, doch leider keinen festen Anschlag, was auf der gesamten Fläche gilt. Ein Wippen stellt sich zeitgleich zum dumpfen Anschlag ein, besonders ausgeprägt in der Mitte. Hier biegt sich nicht etwa das Dock durch, nein, die Tastatur liegt einfach nicht bündig auf, wodurch sich das störende Federn und Nachgeben einstellt.

Hinzu kommt ein unklarer Druckpunkt, der ein zu weiches Feedback erzeugt. Die Tasten haben einen relativ großen Abstand zueinander, und das Layout entspricht dem Standard, z. B. Strg links unten, Entf rechts oben. Gewöhnungsbedürftig wird es, wenn die F1-F12-Tasten benötigt werden. Diese werden als Zweitbelegung per FN-Taste erreicht. Etwas nervig erschien uns das in Bezug auf Entfernen (FN+Entf), die Taste ist mit Backspace kombiniert.

Die verkleinerten Richtungstasten inklusive Bild auf/ab (FN+) können nicht in die Handauflage ausbrechen. Die schmale Handauflage gibt speziell großen Händen keinen sicheren Halt beim Tippen. Dies ist jedoch das Manko fast aller 9- und 10-Zoller. Insgesamt ist das Schreibgefühl arm an hochwertigem Feedback, das Layout erscheint grundsätzlich sinnvoll, ist aber nicht bis ins Detail durchdacht (Entf-Taste).

Der schmale Mausersatz hat eine glatte Oberfläche, die sich haptisch von der Handauflage abgrenzt. Die Finger gleiten zügig und mit wenig Reibung über das ClickPad. Fingerabdrücke oder Schmierflächen bleiben nicht zurück. Es handelt sich um ein typisches Multi-Touch Mousepad, welches das Zoomen oder Rollen mit Zwei-Finger-Gesten ausführt.

Die Maustaste beim ClickPad befindet sich direkt unter der gesamten Fläche. Je nach Fingerposition erkennt die Software einen rechten oder linken Klick. Der Hubweg ist sehr knapp, der Druckpunkt löst auf dieser Basis kurzatmig aus. Das Klick-Geräusch ist deutlich, aber immer noch vglw. leise. Der Anschlag ist fest. Akku Dell Inspiron 1525 .

Das Panel mit seinen 1.920 x 1.200 Pixeln kann die Berührung von bis zu 10-Fingern gleichzeitig erfassen. Es ist bis in die Randbereiche sensibel und reagiert stets prompt und zügig. 

Das 8,9-Zoll-Touchpanel (Modell nicht auslesbar, PVO) vom Typ IPS löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. Das ergibt eine Pixeldichte von 254 ppi, eine extrem feine Auflösung für einen 8,9-Zoller. Ein 15-Zoll-Laptop mit FHD kommt gerade mal auf 145 ppi. Einzelne Pixel sind mit dem Auge nicht mehr erkennbar, auch nicht aus nächster Nähe.

Der Kontrast liegt bei 1.479:1, ein sehr starker Wert. Die Helligkeit bleibt im Akkubetrieb konstant, ihr Durchschnitt liegt aber nur bei 205 cd/m². Die Ausleuchtung von rechnerisch 89 % nach den neun Messpunkten erscheint typisch für höherwertige Tablets und Notebooks. Bei Schwarzbild sind keine Lichthöfe an den Rändern auszumachen.

Die Anzeige erfreut das Auge mit einem satten Schwarz und leuchtenden Farben. Der Schwarzwert bei maximaler Helligkeit im Netzbetrieb ist mit 0,14 exzellent. Die Konkurrenz hat das Nachsehen, wie ein Blick in die Tabelle zeigt. Die geringe maximale Helligkeit wirkt sich positiv auf den sehr guten Schwarzwert aus, die Konkurrenten punkten im Gegenzug mit einer deutlich besseren Luminanz. Highlight ist das Aspire Switch 10 SW5 mit 435 cd/m². Für die Messung hatten wir den Umgebungslicht-Sensor deaktiviert.

Vom Farbraum sRGB deckt das Testgerät 64 % ab, von AdobeRGB sind es nur 41 %. Professionelle Grafik- und Fotobearbeiter werden mit dieser Anzeige folglich nichts anfangen können. Hinzu kommt ein DeltaE von 8, was für eine ungenaue Darstellung der sRGB-Farben spricht. Das beherrscht die Konkurrenz bei ähnlich geringer AdobeRGB-Abdeckung aber auch nicht viel besser. Alle Geräte bleiben über der Marke eines DeltaE von drei.

Die Farbabweichung betrifft Magenta und Blau, bei den Graustufen ist ein Farbstich in dieser Richtung deutlich zu erkennen. Dies ist der Auslieferungszustand, eine Kalibrierung konnte die Farbdarstellung ein klein wenig verbessern. Das Profil haben wir in obiger Box verlinkt.

Im Außengebrauch scheitern wir mit dem Click Mini auf Grund der geringen Helligkeit. 205 cd/m² bei einem spiegelnden Touchpanel genügen bei Weitem nicht. Helles Tageslicht und Sonnenschein verhindern ein Ablesen der Anzeige komplett. Selbst mit einer Entspiegelungsfolie wäre der Einsatz draußen unmöglich.

Die Blickwinkel zeigen sich auf hohem IPS-Niveau, von jeder Position aus können wir Konturen und Farben erkennen. Lediglich extreme Winkel von seitlich oben oder unten führen zu Aufhellungen – aber nicht zu Kontrastverschiebungen.

Mit Intel Atom Z3735F (4x 1,33 GHz) 2 GB RAM und 32 GB Flash-Speicher (eMMC) ist das Click Mini vorzugsweise ein Arbeitstier für anspruchslose Aufgaben, die unterwegs durchgeführt werden. Ein paar Bilder von der Kamera sichten, im Web surfen, Mails in MS Outlook tippen und Texte mit Word oder Power Point editieren - dazu hat das Click Mini ausreichend Reserven. Die Intel HD Graphics ist ein im SoC integriertes stromsparendes Modell, das den Prozessor allenfalls bei der Dekodierung von Videos unterstützt.

Den Intel Atom Z3735F hatten wir schon oft im Test, ein echtes Mainstream-Modell, z. B. im Lenovo Miix 3 8 oder im Dell Venue 10 Pro 5055. Unterschiedliche Gehäuse und deren Kühlmöglichkeiten können zu besseren oder schlechteren Benchmark-Ergebnissen führen, je nachdem ob die Turbo-Range bis 1,83 GHz dauerhaft, kurzzeitig oder gar nicht genutzt wird.

Diesbezüglich vergleichen wir mit Switch 10, Miix 3 10 und SurfTab Wintron, die mit gleichem SoC bestückt sind. Das Switch 10 schwächelt (-17% Cinebench Multi) im Multi- als auch im Single-Core-Test. Auf Grund des 32-Bit-OS konnten wir nur den 32-Bit-Cinebench R10 ausführen, für den wir eine gute Vergleichsbasis haben. Die Scores sind im Akku- und Netzbetrieb identisch und werden in beiden Fällen mit zirka 1,58 GHz berechnet.

Die Anwendungs-Performance Intel Atom basierter Tablets (Bay Trail T) liegt üblicherweise sehr eng beieinander. Alle Systeme sind gleich langsam, sie liegen aber auf dem Niveau von Low-Cost Laptops: Der Acer Aspire E15 ES1-512 (Bay Trail) rechnet mit einem Pentium N3540 und hat eine normale HDD. Dieser 15-Zoller schneidet im PCMark 7 durchweg schlechter oder gleichwertig ab wie die Atom Tablets gleicher Generation. Um hier Punkte zu machen, wird schon ein Core i3 der Broadwell Generation benötigt. Beim ThinkPad Edge E550 fallen die PCMark Scores dadurch bis zu 230 % besser aus.

Über ein lahmes Windows Convertible müssen sich Interessenten deshalb keine Sorgen machen, das Click Mini reagiert fast immer ausreichend reaktionsschnell. Mit Wartezeiten ist bei großen Kopiervorgängen als auch bei rechenlastigen Anwendungen zu rechnen. Dell Inspiron 15R Akku .

Bei der Anwendungs-Performance, welche wir mit den PCMarks messen, spielen üblicherweise SSDs eine maßgebliche Rolle; speziell der PCMark 7 profitiert vom schnellen Festspeicher. Im Click Mini, so wie bei den Konkurrenten, ist aber keine SSD, sondern eine Low-Cost-eMMC verbaut. Diese Chips haben zwar bessere Read-4K-Werte als Festplatten, beim sequentiellen Lesen sind die Durchsätze aber nicht besser als bei rotierenden Festplatten. Kleine Unterschiede gibt es aber zwischen den eMMCs, wie das Switch 10 und das Miix 3 10 zeigen. Diese sind summarisch 43 bzw. 34 % schneller als das Click Mini. Bei obiger Anwendungs-Performance war dieser Vorteil allerdings nur beim PCMark 8 Home-Score angekommen (+13%).

Für Spiele taugt die integrierte HD Graphics (Bay Trail) nicht, die Spiele aus dem Windows Store sollten aber anstandslos laufen. Selbst sehr alte Titel wie Risen von 2009 sind mit Murren nur in der geringsten Auflösung spielbar.

Das Click Mini wird im Leerlauf links hinten noch nicht einmal handwarm, es sei denn, der Akku wird geladen. In diesem Fall kann es hier schon mal 40 Grad warm werden. Bei dauerhafter Last steigen die Temperaturen deutlicher als bei den Konkurrenten, was man als Indiz für eine gute Ausnutzung des Turbos ansehen kann. So ist dann auch das Switch 10 mit den schwächeren CPU-Benchmarks prompt weniger warm als das Testgerät. Über den Daumen gepeilt nehmen sich die Konkurrenten aber hinsichtlich der Abwärme gar nichts.

Den Stresstest absolviert das Click 10 mit 1,33 GHz bei 77 bis 80 °C am SoC. Die Energieaufnahme liegt dabei bei 10,6 Watt. Das überfordert scheinbar das 10-Watt-Netzteil, weshalb der Akku während des Stresstests ganz langsam entlädt. Nach 5 Stunden Prime95 + Furmark hatte der zweite Akku im Dock noch eine Restkapazität von 76 %. Zum Vergleich: Das Laden des Dock-Akkus beim ausgeschalteten Click Mini benötigt 9,7 Watt. Hier hat Toshiba die Stromversorgung auf Kante gestrickt, Nutzer sollten sich bezüglich eines Akku-Leerlaufens aber keine Sorgen machen. Unser Stresstest ist ein praxisfernes Szenario. Bedenklicher sind da schon die langen Ladezeiten bei eingeschaltetem Gerät, siehe unter Stromverbrauch.

Die Lautsprecher befinden sich rechts und links am Tablet. Während die Lautstärke noch in Ordnung geht, und auch bei höchstem Pegel kein Klappern oder Scheppern auftritt, fällt die mittenlastige Klangqualität schnell negativ auf. Hier kann auch Dolby Digital Plus, eine App mit Equalizer und manuellen Presets für Spiel, Musik, Sprache und Film, keine Wunder bewirken. Das Klangspektrum bleibt flach und ist auf Dauer unbefriedigend.

Das eingebaute Mikrofon (neben Webcam) kann uns auch nicht überzeugen. Die Aufnahmen enthalten ein konstantes elektrisches Surren. Das übertönt zwar nicht die Sprache, stört aber durch seine Penetranz. Die Aufnahme ist mehr oder weniger gleichbleibend klar, egal ob der Sprecher 50 Zentimeter oder zwei Meter vom Gerät entfernt spricht.

Viele Tablets setzen dieser Tage auf eine smarte Stromversorgung per USB Port, was auch für den Nutzer von Vorteil sein kann, sofern dieser Port während des Ladens nicht benötigt wird. So kann das Gerät an jedem beliebigen USB 3.0 Port aufgeladen werden, und auch das Smartphone kann am Netzteil des Click Mini geladen werden. Was sich hier nach einen schönen Homogenisierung der Netzteile anhört (Vision: ein Netzteil für viele Devices) hat aber einen entscheidenden Nachteil: Das Click Mini benötigt geschlagene 15 Stunden zum vollständigen Aufladen beider Akkus (im Leerlauf!).

Wir haben dazu während des Ladens den WiFi-Test aktiviert, welcher das Surfen im Browser über viele Stunden simuliert. Bei solcher geringer Last, aber voller Helligkeit, benötigt das Click Mini zwischen 5 und 10 Watt, folglich bleibt nicht mehr viel Reserve zum Laden der Akkus und schon gar nicht zum zeitgleichen Aufladen beider Akkumulatoren. Es wird übrigens immer der Tablet-Akku zuerst aufgeladen. Beim Entladen ist zuerst das Dock dran, danach folgt das Tablet.

Mit 39 Wh, zu gleichen Teilen verteilt auf das Tablet und das Tasten-Dock, ist das Satellite sehr gut für lange Laufzeiten präpariert. Folglich wundert der große Vorsprung des Click Mini gegenüber den Konkurrenten auch nicht. Beim WiFi-Test reduzieren wir die Helligkeit um sechs Stufen (sehr feine Abstufung) auf 137 cd/m² (beste Näherung an 150 cd/m²), und ein Skript simuliert die Browser-Nutzung.

10 Stunden Surfen, nicht schlecht für einen 8,9-Zoller mit einem Preis von nur knapp über 300 Euro. Dazu fährt das Toshiba Satellite Click Mini L9W-B-102 ein Tasten-Dock mit einem zweiten Akku auf. Die Akkus benötigen auf Grund des schwachen Netzteils ganze 15 Stunden zum vollständigen Aufladen (Geräte eingeschaltet). Das ist ein eindeutiger Nachteil des Konzeptes eines Universal-USB-Ladegerätes. Einmal aufgeladen sind fulminante 10 Stunden Surfen im Internet drin.

Beim Display macht Toshiba fast alles richtig: Sehr hoher Kontrast, angemessene Farbgenauigkeit und eine sehr hohe Auflösung, die einzelne Pixel nicht erkennen lässt. Leider fiel die Helligkeit bei der Produktentwicklung unter den Tisch - 205 cd/m² sind für den Einsatz draußen viel zu wenig.

Die Bestückung des Tasten-Docks mit einem USB Typ A und einem normalen SD-Kartenleser, das sind dicke Pluspunkte. Leider hapert es beim Feedback der Tastatur, es schreibt sich schwammig und klapprig auf den kleinen Tasten.

Die Verarbeitung des angemessen stabilen Gerätes geht in Ordnung, sehr gut hat dem Tester der Schwerpunkt auf dem Schoß oder Tisch gefallen. Zu guter Letzt punktet das Satellite Click Mini mit einer hohen und vor allem stabilen WLAN-Reichweite von deutlich über 45 Metern. Soweit konnte sich bei allen unseren Notebook- und Tablet-Tests selten ein anderes Gerät vom Router entfernen. Akku Dell Inspiron 1545 .

Das Satellite Click Mini L9W passt zu allen, die gern lange nächtliche Auto- oder Zugfahrten überbrücken wollen. Mit dem kontrastreichen Display werden Filme zum Genuss, und die Vor-Ort-Funknetzwerke kann der Click Mini zuverlässig ansurfen. Wer eine bessere Tastatur sucht, der sollte sich Lenovos Miix 3 10 einmal näher ansehen. Die Eingabe des Aspire Switch 10 Full-HD hatte im Test eben so wenig überzeugt wie beim Click Mini.

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19/06/2015

Kaufen ersatzakku Dell Inspiron 9400

Dell bietet mit dem Vostro 3558 ein niedrigpreisiges Office Notebook, das primär als Arbeitsgerät zu sehen ist. Gute Akkulaufzeiten und ordentliche Eingabegeräte unterstreichen diesen Anspruch. Leider hat Dell dem Rechner keinen digitalen Videoausgang spendiert.

Die Dell-Vostro-Reihe richtet sich primär an berufliche Nutzer bzw. Unternehmen, die auf der Suche nach günstigen Rechnern sind. Das generell niedrige Preisniveau der Serie macht die Rechner aber auch für den privaten Nutzer interessant. Mit dem Vostro 3558 liegt uns nun ein neuer Vertreter der 15,6-Zoll-Vostro-Notebooks vor. Angetrieben werden die Rechner von Broadwell Prozessoren.

An Konkurrenz mangelt es dem Vostro nicht. Hier wären beispielsweise HPs 350er- bzw. 355er-Modelle zu nennen. Lenovos günstige Business-/Office-Notebook-Serie trägt die Bezeichnung B50-70. Auch Rechner der Acer Extensa 2510 Reihe zählen zu den Konkurrenten. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus gehören auch HPs Probook-455-Reihe und Acers Travelmate P256-M Serie auf die Liste.

Das niedrige Preisniveau des Vostro ist dem Gehäuse des Rechners anzusehen: Dell setzt auf ein schwarzes Kunststoffgehäuse. Dabei handelt es sich überwiegend um matten Kunststoff, lediglich an der Vorderseite sowie an der linken und rechten Seite kommt glänzendes Plastik zum Einsatz. Die Handballenablage und die Deckelrückseite sind mit einer Rillentextur versehen. Auf der Unterseite des Rechners findet sich eine Wartungsklappe, die den Zugriff auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte ermöglicht. Der Akku des Vostro ist nicht fest verbaut und kann somit problemlos entnommen werden.

Auf Seiten der Verarbeitung gibt es trotz dem niedrigen Preisniveau des Rechners nicht wirklich etwas zu kritisieren. Die Spaltmaße stimmen, und es sind keine scharfen Kanten zu spüren. An einigen Stellen ist jedoch ein minimaler Materialüberstand zu fühlen, der aber nicht weiter störend ist. Auch in Sachen Stabilität zeigt die Baseunit des Vostro keine sonderlichen Schwächen. Sie dürfte für unseren Geschmack aber etwas verwindungssteifer ausfallen. Das gilt ebenso für den Deckel. Druck auf die Deckelrückseite führt an einigen Stellen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Dass Dell mit dem Vostro eher berufliche als private Nutzer ansprechen möchte, zeigt der Verzicht auf einen digitalen Videoausgang. Somit kann der Rechner nicht ohne Weiteres mit dem heimischen Fernseher verbunden werden. Lediglich einen VGA-Ausgang hat der Dell Rechner zu bieten. Wenn Dell schon auf einen HDMI-Anschluss verzichtet, hätten wir zumindest einen Displayport erwartet. Schließlich richtet sich das Notebook an Unternehmen. Ansonsten hält das Notebook auf Seiten der Schnittstellen keine Überraschungen bereit und bietet Standardkost.

Im Vostro steckt ein WLAN-Modul der Firma Intel (3160). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt es auch den schnellen ac-Standard. Die Bluetooth-4.0-Funktionalität stellt das Modul ebenfalls bereit. Die Verbindung zwischen Notebook und Router hat sich stets als stabil erwiesen. In einem Radius von 15 Metern um den Router herum konnten wir keinen Einbruch der Verbindungsgeschwindigkeit feststellen. Drahtgebundene Netzwerkverbindungen wickelt ein Gigabit-Ethernet-Chip aus Realteks RTL8168/8111-Familie ab. Hierbei handelt es sich um ein etabliertes Modell, das reibungslos arbeitet. Wir treffen einen Chip dieser Familie in fast jedem zweiten Notebook an. ersatzakku Dell Latitude E6500 .

Trotz der Ausrichtung auf berufliche Nutzer fehlen dem Vostro Sicherheitsfunktionen wie TPM oder eine biometrische Zugangssicherung.Neben einem Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner noch eine DVD bei, auf der die Software Cyberlink Media Suite Essentials enthalten ist.

Auf unserem Testgerät dient Windows 8.1 Professional (64 Bit) als Betriebssystem. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Alternativ kann auch Windows 7 installiert werden. Dell stellt alle nötigen Treiber bereit.
Auf der Unterseite des Rechners ist eine Wartungsklappe zu finden. Hinter dieser verstecken sich die Festplatte, die Arbeitsspeicherbänke und das WLAN-Modul. Ein Tausch der Festplatte wäre kein Problem. Es können 2,5-Zoll-Modelle mit einer Bauhöhe von 7 mm benutzt werden. Der Rechner ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken bestückt. Lediglich eine Bank ist belegt.

Das Vostro 3558 verfügt standardmäßig über eine einjährige Garantie. Wie üblich bei Dell kann der Kunde Garantieerweiterungen dazubuchen. So ist beispielsweise ein dreijähriger Basissupport für etwa 120 Euro zu haben.

Dell hat das Vostro 3558 mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die flachen, angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Während des Tippens gibt die Tastatur sehr leicht nach. Alls störend hat sich das nicht erwiesen. Alles in allem hinterlässt die Tastatur ein sehr ordentliches Tippgefühl.

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Clickpad, das es etwa auf die Ausmaße 10,5 x 8 cm bringt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Die Gesten können im Konfigurationsmenü des Pad individuell ein- und ausgeschaltet werden. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Vostro ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, welches mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Andere Bildschirme bietet Dell nicht an. Die Helligkeit des Displays geht - gemessen am Preisniveau des Rechners - mit einem Wert von 253,1 cd/m² in Ordnung. Kontrast (342:1) und Schwarzwert (0,78 cd/m²) sollten noch eine Spur besser ausfallen.
Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Vostro nicht darstellen. Das sollte bei dem Preisniveau des Rechners aber auch nicht überraschen. Die Abdeckungsraten liegen bei 39 Prozent (AdobeRGB) bzw. 61 Prozent (sRGB). Die Farbdarstellung kann wenig überzeugen. Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 14,62. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Darüber hinaus verfügt der Bildschirm über einen deutlichen Blaustich.

Dell hat das Vostro mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit kann der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus abgelesen werden. In horizontaler Richtung ist der Winkel recht großzügig bemessen. Mehrere Personen können gleichzeitig auf das Display schauen. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt hingegen schnell zum Einbruch des Bildes. Der Rechner kann durchaus im Freien genutzt werden. Die Sonne sollte nur nicht allzu hell scheinen.

Das Dell Vostro 3558 richtet sich primär an berufliche Nutzer und Unternehmen. Das insgesamt niedrige Preisniveau macht die Serie aber auch für Privatnutzer interessant. Der Rechner verfügt über mehr als genug Rechenleistung für den Alltag. Unser Testgerät ist im deutschen Handel nicht zu bekommen, stattdessen ist eine Variante mit einer 1-TB-fassenden Festplatte erhältlich. Der Preis liegt bei etwa 480 Euro. Dell hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment.

Unser Testgerät ist mit dem Core i5-5200U (Broadwell) Zweikernprozessor ausgestattet. Hierbei handelt es um eine Mittelklasse-CPU. Einen stärkeren Prozessor bietet Dell innerhalb der Vostro-3558-Reihe aktuell nicht an. Es sind aber leistungsschwächere Modelle zu bekommen. Der Core-i5-Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Rechenleistung des Prozessors kann sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb abgerufen werden. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet.ersatzakku Dell Vostro 1320 .

Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Ein Blick auf unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Vostro schlechter abschneidet als Rechner wie das HP 350 G1 oder das Lenovo B50-70. Beide Rechner sind mit etwas schwächeren Prozessoren bestückt. Allerdings verfügen beide Notebooks über dedizierte AMD Grafikkerne. Gerade der PC Mark 8 Benchmark profitiert besonders von AMD GPUs. Die Systemleistung des Vostro kann durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk noch gesteigert werden. Das System würde dann agiler reagieren, und der Rechner würde schneller starten. Eine Steigerung der Grafikleistung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) ist ebenfalls möglich.

Als Datenspeicher dient im Vostro eine Festplatte aus dem Hause Western Digital. Diese arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute und bietet eine Kapazität von 500 GB. Davon kann der Besitzer etwa 420 GB nutzen. Der übrige Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 107,6 MB/s, während HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 85,9 MB/s liefert. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.

Der Grafikkern des Vostro trägt die Bezeichnung HD Graphics 5500 und stammt von Intel. Der Kern unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 900 MHz. Die 3D-Mark-Ergebnisse halten keine Überraschungen bereit, sie bewegen sich auf dem gewohnten Niveau dieser GPU. Wie bereits erwähnt, ist eine Steigerung der Grafikleistung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) möglich. Durch diese Maßnahme wird der Grafikkern besser ausgereizt, wodurch er bessere Ergebnisse liefert. So steigt das Resultat im 3D Mark 2011 Benchmark um knapp 13 Prozent auf 1.030 Punkte. Nutzern, denen die Leistung der Intel GPU nicht ausreicht, können zu einem Vostro Modell mit dediziertem GeForce 820M Grafikkern greifen. Bei vergleichbarer CPU-Bestückung besitzt ein mit dieser Nvidia GPU ausgestattetes Vostro Modell etwa 40 Prozent mehr GPU-Leistung.
Das Vostro will in erster Linie ein Arbeitsgerät sein. Entsprechend spielt die Fähigkeit, Spiele darstellen zu können, keine Rolle. Gänzlich unmöglich ist das Spielen aber nicht. Die Hardware des Rechners schafft es, einige Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen bis teilweise mittleren Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. So reicht die Leistungsfähigkeit aus, um einen aktuellen Titel wie Dirt Rally zu spielen, welches keine allzu hohen Anforderungen an die Hardware stellt. Ein leistungsforderndes Spiel wie The Witcher 3 erreicht zu keinem Zeitpunkt spielbare Frameraten.

Das Vostro stellt ein Arbeitsgerät dar. Somit sollte es seine Besitzer nicht mit Lärm belästigen. Dieses Verhalten kann dem Rechner weitgehend attestiert werden. Im Leerlauf steht der Lüfter in der Regel still. Es ist dann nur das Rauschen der Festplatte zu hören. Lautlosigkeit könnte durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk erreicht werden. Der Lüfter dreht lediglich unter Volllast stark auf. Die dabei entstehende Geräuschkulisse ist aber akzeptabel.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Vostro im Netz- und im Akkubetrieb quasi auf die gleichen Weisen. Der Grafikkern arbeitet in beiden Fällen mit 750 bis 800 MHz. Die CPU werkelt mit 1,2 bis 1,3 GHz (Akkubetrieb) bzw. 1,5 bis 1,6 GHz (Netzbetrieb). Lediglich in den ersten 1 bis 2 Minuten des Tests erreicht der Prozessor eine Geschwindigkeit von 2,2 GHz. Dass sich das Notebook bei den recht niedrigen Arbeitsgeschwindigkeiten von CPU und GPU nicht sonderlich stark erwärmt, dürfte nicht überraschen. An allen Messpunkten liegen die Temperaturen klar unterhalb von 40 Grad Celsius.

Die Stereo-Lautsprecher des Vostro haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem auch längere Zeit zugehört werden kann. Wie so häufig dürfte auch hier der Bass deutlich stärker ausgeprägt sein. Eine leichte Tendenz ins Blecherne ist zu hören. Nichtsdestotrotz sind wir von den Lautsprechern durchaus positiv überrascht. Bei einem Gerät wie dem Vostro hätten wir einen deutlich schlechteren Klang erwartet.

Im Leerlauf zeigt sich das Vostro besonders sparsam: Wir messen eine maximale Leistungsaufnahme von 6 Watt. Damit begnügt es sich mit deutlich weniger Energie als die Konkurrenz. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige Konkurrenten sind noch mit dedizierten GPUs bestückt, andere mit höher auflösenden Bildschirmen. Darüber hinaus hat Dell hier einfach ein sehr sparsames Gerät entwickelt. Unter Last steigt der Energiebedarf nicht übermäßig stark an. Während des Stresstests werden CPU und GPU gedrosselt. Entsprechend liegt die Leistungsaufnahme bei nur 25,5 Watt. Würden CPU und GPU mit voller Lastkraft arbeiten, läge der Bedarf höher. Das mitgelieferte Netzteil kann bis zu 45 Watt liefern.

Das Vostro erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 12:16 h. Der Konkurrent Acer Travelmate P256-M (12:01 h) liegt gleichauf. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Vostro den Betrieb nach 1:24 h ein. Das Travelmate (2:25 h) hält deutlich länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Dell Notebook nach 6:29 h. Das Travelmate (6:08 h) stellt den Betrieb einige Minuten früher ein. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Vostro hält 6:14 h durch. Beim Travelmate haben wir diesen Test nicht durchgeführt.ersatzakku Dell Inspiron 9400 .

Das Dell Vostro 3558 will in erster Linie ein günstiges Arbeitsgerät für Unternehmen bzw. berufliche Nutzer sein. Das Notebook bietet genügend Rechenleistung für den Alltag. Es arbeitet weitgehend leise und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich ordentliche Eingabegeräte und gute Akkulaufzeiten. Businesstypische Funktionen wie ein TPM, eine biometrische Zugangssicherung und ein Dockingport fehlen hingegen. Das ist bei dem Preisniveau des Rechners aber auch nicht weiter überraschend. Verwunderlich ist das Fehlen eines digitalen Videoausgangs (HDMI/Displayport). Somit muss zum Anschluss eines Monitors immer der VGA-Ausgang genutzt werden. Das sollte in vielen Unternehmen kein allzu großes Problem darstellen; soll der Rechner aber auch zu Hause genutzt, könnte es schwierig werden. Der Bildschirm des Vostro wird keine Preise gewinnen, geht gemessen am Preis des Rechners aber in Ordnung.Das Vostro 3558 erfüllt alles in allem die Anforderungen, die an ein günstiges Arbeitsgerät gestellt werden.

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10/06/2015

Kaufen Akku Dell Latitude E6510

Das Asus N751JX bietet sich als Ersatz für den heimischen Desktop-PC an. Dabei gibt es insgesamt eine gute Figur ab. Allerdings stellt es mit einem Kaufpreis von etwa 1.200 Euro kein Schnäppchen dar.
Mit dem Asus N751JX-T4056H liegt uns ein neues Modell aus Asus' 17,3-Zoll-Premium-Reihe vor. Wir haben mit dem N751JK-T4144H bereits einen Vertreter der Serie getestet. Unser aktuelles Testgerät läuft unter der Prämisse 'Modellpflege': Es wurden ein etwas stärkerer Prozessor und ein neuer GeForce GTX 950M Grafikkern verbaut.

Zu den Konkurrenten des Asus Rechners gehören primär Rechner wie das Toshiba Satellite P70-B oder das HP Envy 17. Es können aber auch Modelle wie das Acer Aspire VN7-791G und Lenovo Y70 dazu gezählt werden. Bei Letzteren liegt der Fokus aber auf der Spieler-Zielgruppe.

Da die beiden von uns getesteten N751-Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte, das Display und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Asus N751JK-T4144H entnommen werden.
Das N751JX ist mit dem gleichen matten, hellen Full-HD-Display ausgestattet wie sein Schwestermodell. Trotzdem unterscheiden sich die Messwerte etwas. Dabei handelt es sich um einen normalen Zustand. Zwei baugleiche Panel stimmen nie zu einhundert Prozent überein.

Das N751JX gehört zu den Premium-Allroundern innerhalb des Notebooksortiments der Firma Asus. Die Rechenleistung reicht für alle gängigen Anwendungsszenarien aus. Zudem kann der Rechner Spiele darstellen. Unser Testgerät trägt einen Preis von etwa 1.200 Euro. Asus hat noch andere Ausstattungsvarianten im Angebot.
Im Inneren des N751JX steckt mit dem Core i7-4720HQ Vierkernprozessor (Haswell) einer der aktuell stärksten Mobilprozessoren, die Intel im Sortiment hat. Er bietet mehr als genug Leistung für alle gängigen Anwendungsszenarien. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 3,4 GHz (vier Kerne), 3,5 GHz (zwei Kerne) bzw. 3,6 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Single-Thread-Anwendungen bearbeitet die CPU im Netz- und im Akkubetrieb mit 3,3 bis 3,6 GHz. Multi-Thread-Anwendungen werden im Netzbetrieb mit 3,1 bis 3,3 GHz bearbeitet. Somit bleibt der Prozessor bei Multi-Thread-Anwendungen etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück. Im Akkubetrieb wird die CPU bei Multi-Thread-Anwendungen immer wieder schlagartig auf 800 MHz abgebremst.

Der Vierkernprozessor des N751JX bringt Vorteile bei Anwendungen, die für mehrere Kerne optimiert wurden. Bei der im Alltagsbetrieb wichtigeren Single-Thread-Leistung besitzt der Vierkerner nur einen kleinen Vorsprung gegenüber einem sparsamen ULV-Zweikernprozessor, wie gegenüber der Core i7-5500U CPU.
Auf Seiten der Systemperformance gibt es keine Überraschungen. Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Einen Vorsprung gegenüber einem ULV-Notebook wie dem HP Envy 17 kann das Asus Notebook nicht herausholen. Im Alltagsbetrieb bringt ein starker Prozessor nicht wirklich Vorteile. Die Systemleistung des N751JX kann aber noch gesteigert werden. Dazu müsste das Notebook mit einer Solid State Disk ausgestattet werden. Positiv: Die vorhandene Festplatte müsste dafür nicht entnommen werden. Der Rechner ist mit einem M.2-Steckplatz (Full Size) ausgestattet, der für eine entsprechende SSD vorgesehen ist.Akku Dell Latitude E6510 .

Unser Testgerät ist mit einer Festplatte aus dem Hause Toshiba ausgestattet. Diese bietet eine Kapazität von 1 TB und arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Platte ist in eine Betriebssystempartition (372 GB) und eine Datenpartition (542 GB) unterteilt. Die Transferraten der Platte bewegen sich auf einem normalen Niveau für 5.400er-Festplatten. Nutzer, denen der vorhandene Speicherplatz nicht ausreicht, haben noch einige Aufrüstmöglichkeiten. So kann der vorhandene M.2-Steckplatz (Full Size) mit einer entsprechenden SSD bestückt werden. Darüber hinaus ist noch ein zweites Festplattenfach vorhanden, das mit einer weiteren 2,5-Zoll-Festplatte belegt werden kann.

Asus hat das N751JX mit dem GeForce GTX 950M Grafikkern ausgestattet. Es handelt sich hierbei um den Nachfolger des GTX 850M Kerns. Technische Unterschiede bestehen zwischen den GPUs nicht. Der GTX 950M Kern verfügt lediglich über eine knapp 4 Prozent höhere Maximalgeschwindigkeit (1.084 MHz/1.124 MHz). Somit bestehen zwischen zwei entsprechend bestückten Notebooks kaum Leistungsunterschiede - bei vergleichbarer CPU-Ausstattung. Die Praxis bestätigt das: Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks des N751JX fallen nur etwas besser aus als beim GTX-850M-Schwestermodell N751JK.

Neben der GeForce GPU steckt noch Intels HD Graphics 4600 Grafikkern in dem Notebook. Die beiden GPUs bilden eine Umschaltgrafikösung. Intels Kern ist für den Alltags- und Akkubetrieb zuständig, Nvidias Kern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele zuständig. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch. Der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die CPU-GPU-Kombination des Rechners erlaubt das Spielen aktueller Games. Die Hardware bringt die meisten Spiele in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm. Die volle Auflösung des Bildschirms kann nur bei wenigen Spielen genutzt werden. Wie bereits gesagt, arbeitet der GTX 950M Kern nur mit einer knapp 4 Prozent höheren Maximalgeschwindigkeit als sein Vorgänger. Somit fallen auch die Frameraten allenfalls einen Tick höher aus. In der Praxis ist das Bild aber nicht ganz so eindeutig. So liefern GTX-850M-Notebooks im Spiel Dirt Rally deutlich höhere Frameraten als das N751JX. Wir vermuten eine fehlende Treiberoptimierung.

Für Besitzer eines GTX-850M-Notebooks gibt es keinen wirklichen Grund auf ein GTX-950M-Modell umzusteigen - außer dieser Umstieg ist auch mit einem CPU-Upgrade verbunden. Wer mit dem Gedanken spielt, ein GTX-950M-Notebook zu kaufen, sollte alternativ ein GTX-850M-Modell in Erwägung ziehen. Hier könnte bei minimal geringerer Spieleleistung ein Batzen Geld gespart werden. Akku Dell Latitude E6400 .

Für ein Mehr an Spieleleistung müsste zu einem anderen Notebook gegriffen werden. Hier böten sich Notebooks mit GeForce GTX 960M Kern an - beispielsweise das Acer Aspire VN7-791G an. Dafür müsste nicht einmal tiefer in die Tasche gegriffen werden. Entsprechende Modelle sind bereits zu Preisen um 1.200 Euro zu haben.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter dauerhaft mit niedriger Geschwindigkeit. Zudem ist das Betriebsgeräusch der Festplatte zu hören. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 42,4 dB. Gemessen an der Leistungsfähigkeit der verbauten Hardware handelt es sich hierbei um einen guten Wert

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) beginnen der Prozessor mit 2,5 GHz und der Grafikkern mit 1.124 MHz. Im weiteren Verlauf der Tests sinken ihre Geschwindigkeiten. Der Prozessor pendelt sich bei 1,9 bis 2,2 GHz ein. Die Geschwindigkeit der GPU sinkt langsam und schrittweise. Nach etwa 45 Minuten hat sie eine Geschwindigkeit von 1.045 MHz erreicht und verbleibt bei diesem Wert. Wird der Stresstest im Akkubetrieb durchgeführt, sieht es anders aus. Der Grafikkern werkelt mit 135 MHz. Die Geschwindigkeit des Prozessors springt zwischen 800 MHz und 3,4 GHz hin und her. Sonderlich stark erwärmt sich das N751JX während des Stresstests (Netzbetrieb) nicht. Lediglich an zwei Messpunkten wird die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten.
Auf Seiten des Energiebedarfs hält der Asus Rechner keine Überraschungen bereits. Im Leerlauf registrieren wir Leistungsaufnahmen bis zu 17,8 Watt - ein normaler Wert für ein Notebook mit dieser Hardwareausstattung. Während des Stresstests steigt der Bedarf auf bis zu 92,3 Watt. Würde die CPU ihren Turbo nutzen, würde der Wert die 100-Watt-Marke deutlich überschreiten. Reserven wären vorhanden: Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 120 Watt.

Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das N751JX erreicht eine Laufzeit von 4:04 h. Damit bleibt es hinter seinem Schwestermodell (4:58 h) zurück.

Das Asus N751JX will nicht nur spieleaffine Nutzer gewinnen, sondern bietet sich auch als Ersatz für den heimischen Desktop-PC an. Der Rechner bietet mehr als genug Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele flüssig auf den Bildschirm bringen. Dabei fallen Lärm- und Hitzentwicklung moderat aus. An Speicherplatz wird es Besitzern des Rechners dank der 1-TB-Festplatte nicht mangeln. Sollte die Platte tatsächlich einmal bis zum Rand gefüllt sein, könnte einfach eine zweite 2,5-Zoll-Festplatte eingebaut werden. Auch ein Steckplatz für eine M.2-SSD ist vorhanden. Ein Notebook, das als Desktop-Ersatz dient, sollte auch gute Eingabegeräte bieten. In dieser Beziehung enttäuscht der Rechner nicht. Zu gefallen weiß auch der matte, helle Full-HD-Bildschirm. Allerdings dürfte der Kontrast höher ausfallen. Leider verbaut Asus hier ein blickwinkelstabiles TN-Panel. Ein IPS-Display sollte bei dem Preisniveau des Rechners eigentlich Standard sein. Glücklicherweise gehört das verbaute TN-Display zu den besseren Modellen seiner Art. Es bietet sichtbar größere Blickwinkel, als wir es von TN-Modellen gewohnt sind.

Zusammenfassend kann man sagen: Zu einem Preis von knapp 1.200 Euro ist mit dem Asus N751JX ein Allround-Notebook/Desktop-Ersatz zu bekommen, der sich keine wirklichen Schwächen leistet. Akku Dell Latitude E6500 .

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