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19/08/2015

Acer Aspire 6930 Laptop Ersatz Akku

Der Asus-Werbespruch zum neuen ROG-15-Zöller lautet natürlich "Gaming Without Limits", nur trifft das hier wegen der GeForce GTX 950M leider nicht zu. Wem deren durchaus limitierte Leistung genügt, erhält für etwa 1.200 Euro ein rundes Multimedia-Notebook mit SSD, tollen Eingabegeräten und überzeugendem Bildschirm, das aber nicht ganz frei von Mängeln ist.

Obwohl Asus sein neues GL552JX-CN154H unter dem Republic-Of-Gamers-Label anbietet, stufen wir es wegen seiner Nvidia GeForce GTX 950M noch als Multimedia-Notebook ein. Dazu passend bringt es einen DVD-Brenner mit, der sich leider nicht auf Blu-ray versteht. Zielgruppe dürften auch Gamer mit beschränktem Budget sein, die sich beim Zocken mit einigen Kompromissen anfreunden können. Gegenüber 17-Zoll-Boliden im Format eines natürlich noch erheblich potenteren Asus G751JY-T7009H mit seinen 4,16 kg ist das 2,6 kg schwere GL552JX geradezu ein kompaktes Leichtgewicht und entsprechend mobiler.

Aufgrund der verbauten SSD und des starken Prozessors eignet es sich eigentlich für jede Aufgabe, ist hinsichtlich der Spieleleistung aber durch die Grafikkarte der oberen Mittelklasse limitiert. Wir haben es hier also mit einem typischen Allrounder der gehobenen Leistungs- und Preisklasse zu tun. Laut Asus-Webseite gibt es das GL552JX in verschiedenen Konfigurationen, von denen wir bisher neben der getesteten Variante nur noch eine weitere namens CN155H auf dem Markt entdecken konnten. Die ist etwas teurer, bringt dafür aber 4 GB dedizierten GDDR5-Grafikspeicher mit.

Als Konkurrenten für diesen Test haben wir uns für zwei gleichformatige Multimedia-Kollegen entschieden, die in einem ähnlichen Preis- und Leistungsspektrum unterwegs sind und ebenfalls über Full-HD-Displays verfügen. Das Lenovo IdeaPad Y50-70 (GTX 960M, FHD) mit dem i7-4710HQ läuft bei uns schon als Gaming-Notebook und trägt mit nicht weniger als 16 GB RAM dick auf. Es wiegt rund 200 Gramm weniger als das Testgerät und kostet zurzeit etwa 1.300 Euro. Wie Asus setzt auch Lenovo auf einen IPS-Bildschirm. Das Testergebnis liegt bei 85 %. Vervollständigt wird das Trio durch das HP Envy 15 (2015), das mit rund 950 Euro (März 2015) deutlich günstiger angeboten wird, sich aber mit einem ULV-Dualcore der i7-Reihe, der älteren Nvidia GeForce GTX 850M und einem TN-Panel begnügen muss. Nennenswert leichter als das Lenovo ist es nicht, außerdem fehlt hier im Gegensatz zu den beiden anderen Notebooks eine SSD. Die Gesamtwertung beläuft sich auf 82 %.
Asus bleibt seiner ROG-typischen, futuristischen Formensprache treu und präsentiert ein einwandfrei, wenn auch nicht perfekt verarbeitetes Gehäuse in der bekannten schwarz-roten Farbkombination, wobei die schick strukturierte, griffige Deckelrückseite eher dunkelgrau-anthrazitfarben ausgefallen ist. Leider sind sämtliche Oberflächen bis auf den mattschwarzen Bildschirmrahmen sehr empfänglich für teilweise (Deckel) schwer zu entfernende Fingerabdrücke. Weitere optische Akzente des in den Augen des Testers durchaus schicken Gehäuses setzen das aufgedruckte Muster über der Tastatur sowie das auffällige, hellgraue Inlay auf der Deckelrückseite mit seinem Brushed-Metal-Finish und dem beleuchteten Asus-ROG-Wappen in der Mitte.

Auf den Einsatz vom echtem Metall scheint Asus komplett zu verzichten, die verwendeten Kunststoffe wirken aber hochwertig. Für ein Notebook dieser Dicke ließ sich die Base mit relativ wenig Kraftaufwand ein Stück weit verwinden und gab dabei Knistergeräusche von sich. Hier macht sich das Plastik dann doch bemerkbar, außerdem sind Bases, die ein optisches Laufwerk beheimaten, meistens etwas instabiler als solche ohne. Beim Versuch, den etwas zu flexiblen Deckel mit einer Hand zu öffnen, wurde die Base zwar ein Stück angehoben, letztendlich klappte das Manöver aber. Das Nachschwingverhalten der Scharniere verdient kein Lob, dürfte aber im Hinblick auf die durch Format und das Gewicht immer noch eingeschränkte Mobilität kaum eine Rolle spielen. 
Trotz des gehobenen Preises ist anschlussmäßig Standardkost angesagt. So arbeitet einer der drei USB-Ports noch nach dem veralteten Standard 2.0 und eignet sich so kaum für die Übertragung größerer Datenmengen. Statt DisplayPort gibt es neben dem obligatorischen HDMI-Port einen VGA-Ausgang für den Anschluss alter Röhren- oder TFT-Bildschirme bzw. Beamer. Ein Ethernet-Port darf bei einem hauptsächlich stationär eingesetzten Notebook natürlich nicht fehlen. Da Audio-Ein- und Ausgang nicht kombiniert, sondern getrennt ausgeführt sind, kann man klassische Headsets mit dem Asus GL552JX verbinden.Akku Acer Aspire 6930 .

Als ergonomisch ungünstig kann sich erweisen, dass sich alle Anschlüsse bis auf Kensington und den Stromanschluss ganz vorne befinden. Immerhin hat der für eine externe Maus prädestinierte USB-2.0-Anschluss an der rechten Seite nur die beiden Audio-Ports neben sich, wo eingesteckte Kabel aber trotzdem stören können. Der SD-Kartenleser hat an der Vorderseite Platz gefunden.
Den aktuellen Stand der Technik repräsentiert das Premium-WLAN-Modul Intel Dual Band Wireless-AC 7265. Es funkt sowohl im oft überlaufenen 2,4-GHz-Band als auch wahlweise im Bereich von 5 GHz, wo sich meistens immer noch deutlich weniger Router gegenseitig auf den Füßen stehen. Da auch die Antenne mitspielt, konnte das Asus im individuellen Testsetup des Autors bei zunehmender Entfernung vom Router und immer mehr neu hinzutretenden baulichen Hindernissen überdurchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeiten aufrecht erhalten. Wie meistens bei diesem Modul, das natürlich auch Bluetooth 4.0 integriert, sind Probleme nur bei extrem schlechten Empfangsbedingungen zu erwarten, wo auch die meisten anderen Notebooks keine Chance mehr hätten.

Wie bei der ROG-Serie üblich, findet der Käufer im Karton neben dem Netzteil und den üblichen Bedienungs- und Garantiehinweisen noch ein Mikrofasertuch und einen Kabelbinder vor. Im Asus Onlineshop kann man optisch passendes Zubehör im ROG-Design ordern.
Ein auf die traditionelle Art wechselbarer Akku und eine Wartungsklappe sind leider auch bei leistungsstarken, größeren Notebooks wie dem Testgerät keine Selbstverständlichkeit mehr. Asus liefert beides. Die Wartungsklappe ist mit zwei Schrauben gesichert, einfach zu öffnen und bietet Zugang zu MSSD, Festplatte und RAM-Bänken, nicht aber zu den Lüftern, die ja gerade bei Gaming-Notebooks auch mal gereinigt werden sollten. Die Bodenplatte konnten wir nicht demontieren, da es sich beim Testmuster um eine Shopgrät handelt.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Händlergewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten gilt in Deutschland und Österreich eine Herstellergarantie für denselben Zeitraum mit Abholservice Pick-Up & Return. Wer eine weltweite Garantie von drei Jahren vorzieht, kann ein gesondertes Asus-Garantie-Erweiterungspaket erwerben.

Auf der gleitfreudigen, fast völlig glatten und an den äußeren Rändern nicht mehr berührungsempfindlichen Oberfläche des tastenlosen Clickpads kommen auch leicht feuchte Finger nicht ins Stottern. Realistisch schnelle Bewegungen wurden gut nachvollzogen, noch schnellere nicht. Ansprechverhalten und Präzision boten keinen Anlass zur Klage, Drag & Drop durch Doppeltipp funktionierte zuverlässig. Die beiden Ersatz-Maustasten überzeugten durch einen gut abgestimmtem, vielleicht etwas festen Widerstand, einen knackigen Druckpunkt und deutliches akustisches Feedback. Asus Smart Gesture (Bild) erlaubt die komfortable Konfiguration von Gesten mit bis zu drei Fingern.
Schon beim ersten Kontakt hinterließ die Inseltastatur einen hochwertigen Eindruck und bog sich auch nur dann geringfügig durch, wenn man es extra drauf anlegte. Die Oberfläche der schwarzen Tasten ist rutschfest und fühlt sich samtig weich an. Eine hellere Beschriftung wäre noch besser ablesbar gewesen, aber auch das zum Erscheinungsbild des Notebooks passende Dunkelrot bietet noch ausreichend Kontrast. Zur schnelleren Auffindbarkeit hat Asus wieder die WASD-Tasten durch einen roten, lichtdurchlässigen Rand hervorgehoben.

Der Anschlag ist deutlich abgefedert, sodass sich ein weiches Tippgefühl ergibt, was nicht ganz dem Geschmack des Testers entspricht. Ausreichend Hub sowie ein gut spürbarer Druckpunkt vermittelten ein gutes haptisches Feedback. Akustisch eignet sich das insgesamt sehr leise Keyboard trotz einiger weniger etwas klappriger Tasten auch für lärmsensible Umgebungen. Typisch für ROG-Notebooks ist die gleichmäßige, rote, in drei Helligkeitsstufen dimm- und auch deaktivierbare Tastaturbeleuchtung. Leider muss man sich auch hier wieder mit einem der unergonomisch verkleinerten Asus-Nummernblöcke begnügen. Ansonsten entspricht das Layout im Großen und Ganzen dem Standard, allerdings hat Asus wieder den On/Off-Button oben rechts in den Nummernblock integriert.

Spieler wollen in der Regel matte Full-HD-Displays haben, welche Asus auch liefert. Für eine gute Darstellungsqualität sorgt die IPS-Technologie des Panels mit ihrer hohen Blickwinkelstabilität und zumeist recht guten Farbtreue. 1.920 x 1.080 Pixel sind in den meisten aktuellen Games die Auflösung der Wahl und ergeben verteilt auf 15,6 Zoll eine Pixeldichte von immerhin 141 ppi. Zwar ist auf der Asus-Produktseite zum GL552JX noch von anderen Displayvarianten (TN, HD Ready) die Rede, wir gehen aber erfahrungsgemäß davon aus, dass wir diese hierzulande nicht zu Gesicht bekommen werden.

Die maximale Helligkeit (Mitte) liegt bei sehr guten 326 cd/m². Zieht man den Netzstecker, ist mit bloßem Auge keine Verdunkelung feststellbar. 91 % gemessene Ausleuchtung sind ein Spitzenwert, gleichwohl zeigen sich am oberen Rand bei höchster Helligkeit auf einem völlig schwarzen Bild minimale, eigentlich nicht nennenswerte Ansätze von Screen Bleeding.

Der Schwarzwert ist mit 0,31 cd/m2 gerade für ein IPS-Panel erfreulich niedrig und ermöglicht in Kombination mit der hohen Leuchtkraft den sehr guten Kontrast von 1.052:1. Schwarz wirkte in den Augen des Testers angenehm satt, die Farbwiedergabe lebendig, aber nicht unnatürlich. Auch an der Bildschärfe hatten wie nichts auszusetzen. Akku Acer Aspire One D255 .

Obwohl Asus seinem Bildschirm ein werkseitig vorinstalliertes Farbprofil spendiert, haben wir schon farbtreuere IPS-Bildschirme gesehen. Ideal sind hier die Abweichungen von der Norm beschreibende DeltaE-Werte von unter 3, die das Panel im Asus GL552JX mit 4 (Graustufen) bzw. 5 (ColorChecker) nur knapp verfehlt. Dass wir trotzdem ein wenig nörgeln müssen, liegt daran, dass die Graustufen-Abweichungen bei steigender Helligkeit des Graus immer größer werden und bei 100 % (RGB 255,255,255) über 8 liegen, was hier für einen leichten Blaustich verantwortlich ist. Abhilfe könnte unser eigenes, im Kasten verlinktes Farbprofil schaffen.

Wer ernsthaft Fotos bearbeitet, dürfte sich darüber freuen, dass zumindest der kleine, weit überwiegend verbreitete sRGB-Farbraum zu 97 % abgedeckt wird. Professionellen Bildbearbeitern genügt das nicht, denn vom viel größeren Profi-Farbraum AdobeRGB schafft das Panel "nur" 64 % und reiht sich damit in die Masse moderner, halbwegs hochwertiger IPS-Panels ein. 
Zu den Konkurrenten: Obwohl die Helligkeit des HP Envy 15-k203ng mit rund 300 cd/m2 völlig in Ordnung ist, führt der viel zu hohe Schwarzwert zu einem sehr bescheidenen Kontrast von nur 381:1. Da das TN-Panel auch noch die mit Abstand schlechteste Farbtreue und einen viel zu hohen Gammawert (Windows-Soll: 2,2) aufweist, belegt es innerhalb des Test-Trios souverän den letzten Platz. Der IPS-Bildschirm des Lenovo IdeaPad Y50-70 ist zu dunkel, weiß in Sachen Schwarzwert, Kontrast und Farbtreue zu überzeugen, hat aber nur einen kleinen Farbumfang.

Wie immer hängt beim Außeneinsatz viel von einer günstigen Position ohne direkte Sonneneinstrahlung (rechtes Bild) ab, aber der ROG-Gamer macht es dem Nutzer dank seines hellen, matten Bildschirms immerhin so einfach wie möglich. An einem bewölkten Tag mit gelegentlichem Sonnenschein hatte der Tester im Garten auch außerhalb des Hausschattens keine Probleme, sich so zu positionieren, dass der Bildschirminhalt einwandfrei zu erkennen war.

In Sachen Blickwinkelstabilität bleiben keine Wünsche offen. Auch bei erheblichen Verschiebungen des Einblickwinkels in horizontaler oder (!) vertikaler Richtung bleibt die Darstellungsqualität weitestgehend konstant, selbst die bei vielen IPS-Panels zu beobachtende Verringerung von Kontrast und Helligkeit hält sich in engen Grenzen. So ist mehr als ausreichend Bewegungsfreiheit vor dem Bildschirm gegeben, besser geht es zurzeit kaum. Die Bilder in den Ecken unserer Blickwinkel-Collage repräsentieren auf zwei Ebenen gleichzeitig verschobene Einblickwinkel, was in der Praxis eher selten vorkommt. Mit dem bloßen Auge stellen sich die hier sichtbaren Darstellungsfehler etwas weniger ausgeprägt dar, als die Bilder vermuten lassen.
Mit seiner potenten Quadcore-CPU, 8 GB Hauptspeicher, der Mittelklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 950M mit 2 GB dediziertem Speicher sowie der Kombination aus kleiner SSD und 1-TB-Festplatte ist das Asus GL552JX für die meisten erdenklichen Aufgaben gut gerüstet. Office-Software stellt eher eine Unterforderung dar, aber auch aufwändige Photoshop-Sessions mit großen Dateien und vielen Ebenen dürfte die Hardware kaum an ihre Grenzen bringen. Die SSD, auf der das Betriebssystem vorinstalliert ist, bietet noch Platz für die wichtigsten Games und stellt ein flüssiges Bedienerlebnis sicher, während weitere Spiele und Medien auf der HDD Platz finden. Limitiert wird die Spieleleistung natürlich durch die Grafikkarte, aber kaum durch den Prozessor.

Aufgrund ihrer TDP von 47 Watt eignet sich die gesteckte CPU Intel Core i7-4720HQ (4 x 2,6 - 3,6 GHz, Hyperthreading) nur für voluminösere Notebooks wie unser Asus, wird dafür aber auch mit Spielen fertig, die gerne auf vier physischen Kernen rechnen. Der Maximalturbo bei Auslastung von zwei Kernen liegt bei 3,5 GHz, sind alle Cores gefordert, ist bei 3,4 GHz Schluss. Der Haswell-Chip weist gegenüber seinen Broadwell-Nachfolgern eine etwas schlechtere Energieeffizienz auf, kann von der Pro-Mhz-Leistung her aber fast mithalten. Intergriert ist die sparsame GPU Intel HD 4600, die automatisch für weniger aufwändige (2D-)Grafikberechnungen eingesetzt wird.

Die Leistung des Prozessors, die wir wieder mit den Cinebenches gemessen haben, entspricht den Erwartungen. Das kann man vom nur geringfügig niedriger taktenden i7-4710HQ im Lenovo nicht behaupten, der gerade bei Belastung mehrerer Kerne große Probleme mit der Turbo-Ausnutzung hat. Dass der ULV-Dualcore i7-5500U (2 x 2,4 - 3,0 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W, Broadwell) des HP Envy nicht mit den Quadcores mithalten kann, versteht sich von selbst. Der Cinebench R15 erzeugt eine halbwegs realistische CPU-Last. Wir haben ihn in der Schleife laufen lassen und festgestellt, dass das Testgerät die Turbos nicht zwar perfekt, aber gut ausnutzt, wie man auch auf dem Bild rechts sehen kann. Ohne Netzanschluss sinkt der Multicore-Score des R15 auf 203 Punkte ab, was einem Minus von rund 70 % entspricht.

Neben Prozessor und Grafikkarte ist vor allem die Performance des Massenspeichers entscheidend für die Gesamtleistung eines Systems. Da das OS bei unserem ohnehin fixen GL552JX auf einer SSD ruht, ergeben sich in den PCMarks 7 und 8 die erwarteten hohen Scores, die dem Testgerät einen Platz unter den schnellsten 20 bis 30 % aller bisher getesteten Notebooks zuweisen. Auch im mit der etwas schnelleren Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 960M ausgestatteten Lenovo IdeaPad verrichtet eine beim Lesen annähernd gleich schnelle SSD ihren Dienst. Dass es im PCMark 7 trotzdem um 17 bis 21 % langsamer unterwegs ist, dürfte hauptsächlich wieder an den genannten Turbo-Problemen liegen. Schaut man sich die Ergebnisse des PCMark 8 an, schlägt sich das HP Envy trotz herkömmlicher Festplatte und schwächerem Prozessor erstaunlich gut.

Im täglichen Einsatz erfreute unser Testgerät den Autor mit absolut flüssiger Bedienung, Unempfindlichkeit gegen exzessives Multitasking sowie pfleilschnellen Programm- und Betriebssystemstarts.
Wie schon erwähnt, gibt es zwischen der Massenspeicher-Perfomance der beiden SSD-Kandidaten im Test keine praxisrelevanten Unterschiede zu vermelden. Anzumerken ist nur, dass die nicht so wichtige Schreibleistung der Samsung-SSD im IdeaPad immerhin 52 % unter der der Micron-SSD im Testgerät liegt. In keiner Hinsicht (bis auf die Kapazität) konkurrenzfähig ist selbstverständlich die HDD des HP Envy. Akku Acer Aspire 5742G .

518 MB/s beim sequenziellen Lesen sind für eine einzelne SSD ein sehr guter, aber nicht herausragender Wert. Geht es um das Einlesen kleiner, auf einer HDD auf den Plattern verteilter Datenblöcke, kann das Asus die Erwartungen an eine moderne SSD mit 30 MB/s voll erfüllen. Nicht ganz den Erwartungen entspricht hingegen die etwas lahme zusätzliche 1-TB-Festplatte.
Die schon recht brauchbare Mittelklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 950M (DX11, 128-Bit-Bus, etwa 50 W Leistungsaufnahme) ist in einer etwas langsameren Variante mit 2 GB dediziertem, mit 1.800 MHz taktenden DDR3-Speicher im GL552JX gelandet. Die Variante mit schnellem GDDR5-RAM hat zwar einen etwas geringeren Grundtakt von 914 statt 993 MHz (Boost: 1.124 MHz), ist aber gleichwohl 10 bis 20 % schneller.

Im Vergleich mit den beiden anderen Notebooks im Test kann die GTX 950M nicht mit der gut 20 % schnelleren GeForce GTX 960M im Lenovo mithalten, verweist die direkte Vorgängerin GTX 850M im HP aber mit leichtem Vorsprung auf die Plätze. Von den drei bis zum Testzeitpunkt gemessenen Notebooks mit 950M schneidet das Testgerät mit einem kleinen Rückstand von 5 % am schlechtesten ab.
Wir haben auf dem Asus GL552JX-CN154H zahlreiche Spielebenchmarks durchgeführt, die Tabelle unten spricht eigentlich für sich. Aktuelle Grafikkracher wie Far Cry 4 oder das enorm leistungshungrige Assassin's Creed Unity bewältigt die 950M nur noch in mittleren Einstellungen bei 1.366 x 768 Pixeln flüssig, bei etwas weniger fordernden Titeln sind bei gleicher Auflösung oder sogar Full-HD meistens hohe Presets drin. Einige Rennspiele und Games wie Dota 2 darf man gar in voller Pracht genießen. Diese Einordung trifft im Prinzip auch auf die Karten der beiden Konkurrenten im Test zu. Das technisch verpfuschte Bug-Spiel Batman: Arkham Knight hat auch mit einem nagelneuen Treiber beim Start stets einen Totalabsturz des Notebooks verusacht, und GRID: Autosport ließ sich wie so oft nicht zu einer Vollbilddarstellung bewegen.

Da das Asus GL552JX die meiste Zeit im Energiesparprofil "Höchstleistung" verwendet werden dürfte, haben wir die Geräuschmessungen auch in diesem Profil durchgeführt. Für den Idle-Betrieb reichte die passive Kühlung aus. Nach dem Start des CPU-Stresstests Prime95 setzte sich der Lüfter dann sehr gemächlich in Bewegung und steigerte die Drehzahl gefühlt stufenlos, bis aus etwa 50 cm Abstand ein deutliches, aber gutmütiges Rauschen zu hören war.

Als wir zusätzlich noch den GPU-Kocher FurMark ins Spiel brachten, steigerte sich die Geräuschkulisse weiter und wurde dann leider zeitweise von einem leisen, hochfrequenten Pfeifton begleitet, der jüngere Nutzer durchaus etwas stören könnte. Unsere beiden anderen Kandidaten sind in allen Lastzuständen entweder gleich laut oder etwas lauter unterwegs.

Im Bereich der Handballenablage erreichte das Testgerät zu keiner Zeit auch nur handwarme Temperaturen, in der Mitte unter dem Bildschirm aber maximal immer noch nicht kritische 46 °C. Unten blieb es bei höchstens 42 °C, was wohl auch nicht wirklich relevant ist, weil das Gerät zu 95 % auf einem Tisch stehend verwendet werden dürfte.

Die Kerntakte im Idle-Betrieb (linkes Bild) können wir uns nicht so recht erklären und ersparen uns Spekulationen dazu, allerdings muss die Bemerkung erlaubt sein, dass energiesparendes Verhalten anders aussieht. Bei unrealistisch starker Auslastung der CPU mit Prime95 schwankten die Takte zwischen 2,8 GHz und dem spezifizierten Maximum von 3,4 GHz. Kombiniert mit FurMark kam die Thermik dann an ihre Grenzen. Auf dem rechten Bild kann man sehen, dass in der Folge Throttling eintrat. Heißer als unkritische 85 °C wurde die CPU im Rahmen unserer Tests nie. In der Praxis kann man von einer guten Turbo-Ausnutzung ausgehen.
Ungewöhnlich ist die Position der beiden Speaker, die unter dem Bildschirm ins Gehäuse eingelassen sind und nach oben abstrahlen. Konfigurationen kann man im SmartAudio-Treiber oder mittels ROG Audio Wizard vornehmen. Wir sind bei der abgebildeten Auslieferungskonfiguration geblieben. Mangels Volumen können die Lautsprecher keine Bässe abbilden. Der Klang präsentiert sich dementsprechend mitttenlastig und klingt gequetscht, bleibt aber klar und nervt weder mit ausbrechenden Höhen noch mit Pegelschwankungen.

Eine minimale Dynamik ist vorhanden, von Räumlichkeit kann aber selbst bei dafür prädestinierten Stücken wie Madonnas Frozen nicht die Rede sein. Erstaunlich für ein Multimedia-Notebook ist auch die nicht gerade üppige Maximallautstärke, mit der sich allenfalls kleinere Räume füllen lassen. Sprache in Filmen klingt halbwegs natürlich, Gamern und audiophilen Mitbürgern würden wir aber zu guten Kopfhörern raten.

An dieser Stelle sind wir Tester oft gezwungen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, denn brauchbare Aussagen zum Energieverbrauchs eines Notebooks sind eigentlich nur möglich, wenn man ausreichend viele exakt gleich ausgestattete Vergleichsgeräte identischen Formats in der Datenbank hat, was leider nie der Fall ist.

Also ziehen wir als Basis einfach alle Notebooks im 15-Zoll-Format aus den letzten zwölf Monaten mit dem i7-4720HQ heran, die alle mit einer der GeForce GTX 950M, 960M, 965M oder 970M geliefert werden. In diesem Feld kann sich das Asus GL552JY gut behaupten, bleibt in den Idle-Lastzuständen stets am sparsamsten und unter Last unter den sparsamsten Drei. Das 120-Watt-Netzteil ist so dimensioniert, dass selbst bei höchster Last noch Reserven zum gleichzeitigen Aufladen des Akkus vorhanden sind.

Ein Notebook, das im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) bei rund 150 cd/2 etwa gleich lange durchhält wie im Idle-Test bei minimaler Helligkeit, ist dem Autor auch noch nicht untergekommen. Als Ursache vermuten wir irgendeinen Defekt, denn die Graphen von BatteryEater zeigen, dass sich das Asus in diesen beiden Tests bei rund 15 % Restkapazität abgeschaltet hat. Eine weitere Auswertung der Akkulaufzeiten verbietet sich vor diesem Hintergrund natürlich.

Thermik und Geräuschkulisse behält der Hersteller gut im Griff, an der Turbo-Ausnutzung gibt es kaum etwas auszusetzen. Die Kombination aus SSD und HDD sollte bei noch viel mehr Notebooks als bisher anzutreffen sein, denn so wird ein rasantes Bedienerlebnis mit viel verfügbarem Speicher kombiniert.

Im Hinblick auf den für die verbauten Kernkomponenten nicht sehr hohen Preis muss man sich mit einem immerhin hochwertig wirkenden und ordentlich verarbeiteten, aber nicht ganz optimalen Kunststoffgehäuse begnügen. Schließlich sammelt das Asus GL552JX im Gegensatz zu wartungsfeindlichen Kollegen wie dem HP Omen noch Punkte für den einfach wechselbaren Akku und die Wartungsklappe. Einen faden Beigeschmack haben die Laufzeit-Merkwürdigkeiten, deren Ursache wir nicht eingrenzen konnten, hinterlassen. Da es sich wahrscheinlich um eine Macke handelt, die nur unser Testmuster betrifft, haben wir von einem gesonderten Abzug abgesehen. Mit dem Asus GL552JX erhält der Käufer einen adäquaten Gegenwert für sein Geld, sodass wir uns um eine Kaufempfehlung nicht herumdrücken wollen.

Insgesamt hat uns Asus Multimedia-Neuling mit Gaming-Ambitionen prima gefallen. Dazu haben vor allem der tolle Bildschirm, die guten Eingabegeräte sowie die erwartungsgemäß ausfallende, starke Leistung beigetragen.Akku Acer Aspire 7740G .

Vielleicht noch interessant: Hätten wir das Asus GL552JX als Gaming-Notebook bewertet, wäre es auch nach diesem Schema bei 85 % geblieben.

08:16 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

03/08/2015

Laptop Akku HP Pavilion dv7

Das LifeBook A514 möchte mit i3-CPU und SSD aus der Masse der Budget-Office-Notebooks hervorstechen. In puncto Gesamt-Performance gelingt das auch durchaus. In weiteren wichtigen Disziplinen – vom Display bis zur Temperaturentwicklung – präsentiert sich das System allerdings recht uneinheitlich: Spitzenwerten auf der einen Seite stehen deutliche Schwächen in anderen Bereichen gegenüber.

Mit dem LifeBook A514 betreibt Fujitsu Modellpflege auf sehr hohem Niveau. Dem Nachfolger des A512, das wir vor gut zweieinhalb Jahren ausführlich getestet haben, wurden nicht nur ein aktueller Core i3 der Haswell Generation sowie ein frisches Gehäuse mitsamt neuem Display und drei USB-3.0-Ports spendiert. In der vorliegenden Ausstattungsvariante verrichtet nun zudem eine 128 GB große SSD von Samsung anstelle einer konventionellen Festplatte ihren Dienst. 
Die übrige Ausstattung entspricht aber weitestgehend dem, was man von einem aktuellen, preisgünstigen Office-Notebook im 15,6-Zoll-Format erwarten darf. In diesem Segment mischt zudem nahezu jeder renommierte Notebook-Hersteller mit – etwa HP mit dem 350 G1, Acer mit dem Extensa 2510-34Z4 oder Asus mit dem X555LD-XX283H. Vergleichsmöglichkeiten gibt es damit genügend.

Das A514 lässt sich mit seinem durchgehend mattschwarzen, leicht aufgerauten Kunststoffgehäuse schon von außen sofort als Office Notebook identifizieren. Leicht abgewinkelte Ränder verleihen dem Gerät ein insgesamt recht kantiges Aussehen, das sich optisch dezent vom organisch-rundlichen Mainstream Design abhebt.

Trotz dem veränderten Erscheinungsbild weist das A514 in puncto Gehäusequalität ähnliche Eigenschaften auf wie der Vorgänger A512, und zwar im Guten wie im Schlechten. Die Verarbeitung bewegt sich insgesamt auf hohem Niveau, und die Baseunit zeichnet sich durch eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit aus. Ganz anders dagegen die Displayeinheit: Selbst ohne großen Kraftaufwand lässt sich der Deckel schnell verbiegen, und schon ein leichter Druck auf die Displayrückseite macht sich in Bildveränderungen bemerkbar. Die Scharniere sorgen zwar für eine stabile Displaypositionierung, sind aber sehr leichtgängig. Somit lässt sich das Display auch mit einer Hand aufklappen, obwohl die Basiseinheit nur mit gut zwei Kilogramm „dagegenhält“.

Vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind absoluter Standard - ein interner Multinorm-DVD-Writer, wie ihn das A514 enthält, heutzutage leider nicht mehr; er darf daher fast schon als kleines Highlight gelten. Die Ausstattung mit Anschlüssen bietet dagegen nur wenige Überraschungen. Ein USB-2.0- sowie drei USB-3.0-Anschlüsse stehen zur Verfügung, wovon einer auch bei komplett ausgeschaltetem Gerät als Ladeport fungieren kann. Alle USB-Ports befinden sich im vorderen Bereich, was mitunter die Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Multimedia-Sektion besteht aus einem VGA- und einem HDMI-Ausgang sowie je einem Ein- bzw. Ausgang für Line-Signale. Abgerundet wird das Anschlussangebot durch einen frontseitigen SD-Kartenleser sowie einen Steckplatz für ein Kensington Schloss. Kommunikation mit der Außenwelt läuft entweder über Gigabit-LAN oder Wi-Fi nach 802.11n-Standard ab.

Um an das komplette Innenleben des Gerätes zu gelangen, muss übrigens lediglich eine einzelne Bodenplatte entfernt werden, die von einem halben Dutzend Schrauben in Position gehalten wird. Der Austausch der SSD oder die Lüfterwartung lassen sich also problemlos selbst erledigen. Noch einfacher erfolgt der Zugriff auf die beiden RAM-Steckplätze (von denen einer bereits belegt ist) - die Bodenplatte besitzt eine "Luke" an entsprechender Stelle, die durch eine einzelne Schraube verschlossen gehalten wird.

Bemerkenswert ist zuletzt die Tatsache, dass Fujitsu dem A514 neben Windows 8.1 Professional auch Windows 7 Professional jeweils in der 64-Bit-Version mit auf den Weg gibt; bei unserem Testgerät war Windows 7 vorinstalliert. Zum Lieferumfang gehört auch eine Vollversion des Bildbearbeitungsprogramms Corel Draw Essentials X6.

Die spritzwassergeschützte Tastatur mit separatem Nummernblock vermittelt einen etwas zwiespältigen Eindruck. Die 15 x 16 mm großen Haupt- sowie die etwas kleineren Pfeil- und Funktionstasten erscheinen in der Praxis zwar als ausreichend, und der Hub entspricht Notebook-Standard. Vielschreiber werden sich aber wohl am schwachen Tastaturwiderstand und einem kaum spürbaren Druckpunkt stören. Akku HP HSTNN-IB75.

Ähnlich sieht es auch beim multitouchfähigen Pad aus. Es ist mit 10,9 x 7,0 Zentimetern recht groß geraten und lässt die Finger angenehm leicht über seine glatte Oberfläche gleiten. Der Hub der beiden Tasten ist klar definiert, der Druckpunkt knackig gewählt. Weniger glücklich erscheint die Positionierung des Pads auf der linken Seite. Während Rechtshänder in den Genuss einer vergrößerten Auflage für den Handballen kommen, muss die Hand bei der Bedienung mit links immer in der Luft bleiben oder an den (immerhin stumpfen) Gehäusekanten entlangwandern.

Der entspiegelte Bildschirm des A514 misst 15,6 Zoll und löst mit 1.366 x 786 Pixeln auf. Das ist nicht viel, entspricht aber immer noch dem Standard im unteren Preissegment – für ein Office-Notebook mit Full-HD-Display werden satte Aufschläge fällig, wie etwa das ähnlich ausgestattete TravelMate P256-M-39NG von Acer zeigt.

Die Janusköpfigkeit des A514 setzt sich auch im Bereich des Displays fort. Gefallen können einerseits der überdurchschnittlich hohe Kontrast von 524:1 und ein Schwarzwert von 0,39 cd/m². Zum Vergleich: Der Testsieger im Bereich der Budget-Office-Notebooks, das ProBook 450 G2 von HP, kommt nur auf 353:1 bzw. 0,72 cd/m².
Im wahrsten Sinne düsterer erscheint dagegen die mittlere Displayhelligkeit von 216,4 cd/m². Diese liegt nicht nur im Vergleich zur Konkurrenz zurück, sondern auch deutlich hinter den 246,1 cd/m², die der direkte Vorgänger A512 aufbietet. Immerhin verharrt die Ausleuchtung mit 84 % auf demselben (mittelprächtigen) Niveau. Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 8,08 wiederum hebt sich im Budget-Bereich positiv hervor; zwar gilt ein Wert unter 3 als erstrebenswert, doch liegt die direkte Konkurrenz bei 10 oder höher. Im Auslieferungszustand wies das Display des A514 übrigens einen deutlichen Blaustich auf, der durch die Kalibrierung allerdings abgemildert werden konnte.

Im Freien lässt es sich bei starker Sonneneinstrahlung nur mit viel gutem Willen noch arbeiten. Immerhin erspart die matte Displayoberfläche dem Benutzer lästige Spiegelungen, und die Helligkeit lässt sich auch im Akkubetrieb vollständig abrufen.

Ein Blick auf die Eckdaten verrät bereits, dass das vorliegende LifeBook mehr sein will als „nur“ ein weiteres, schwachbrüstiges Office-Gerät. Mit der Kombination aus aktueller i3-CPU und SSD bietet es sich vielmehr als vielseitiger Allrounder an, der neben flüssigem Arbeiten auch mal für ein Filmchen in HD zu haben ist. Zum Multimedia Notebook reicht es aber mangels dedizierter Grafiklösung dann doch nicht. Hier hat etwa das ansonsten ähnlich ausgestattete Asus X555LD-XX283H mit seiner Geforce 820M klar die Nase vorn.

Für ein Office-Gerät bietet das A514 mit dem 1,7 GHz schnellen i3-4005U überdurchschnittlich viel Rechenleistung – üblich sind im Niedrigpreis-Segment herkömmliche Pentium- oder Celeron Prozessoren. Im Gegensatz zu diesen beherrschen die Haswell i3er Hyperthreading, wodurch beim A514 mit zwei Prozessorkernen gleichzeitig vier Threads bearbeitet werden können.
Das macht sich bei den Benchmark-Ergebnissen deutlich bemerkbar. Diese liegen zwar praktisch auf dem Referenzniveau der CPU, aber eben deutlich jenseits von dem, was die Masse vergleichbarer Systeme aufbietet.

Bei den Messungen zur Gesamt-Systemleistung zeigt sich, dass die Hardware des A514 bestens miteinander harmoniert. Das LifeBook stellt den Großteil der direkten Konkurrenz in den Schatten: Das Asus X555LD-XX283H liegt etwa trotz dedizierter GPU ein gutes Drittel zurück. Doch selbst Geräten, die neben einer SSD auch mit einer nominell deutlich schnelleren CPU ausgestattet sind, eilt das A514 beim PCMark Score davon. Das ThinkPad X1 Carbon Touch 20A8-003UGE von Lenovo erzielt beispielsweise trotz Core i7 (Haswell) einen um 10 Prozent niedrigeren Benchmark-Wert.

Bei einem derart guten Gesamtergebnis muss die SSD doch auch zur absoluten Oberklasse gehören – möchte man denken. Die nüchternen Zahlen, ermittelt mit AS SSD und CrystalDiskMark, bestätigen dies allerdings nicht. Vielmehr erscheint die Samsung Disk mit der etwas ominösen Bezeichnung MZ7LN128HCHP als bestenfalls mittelmäßig, in etwa zwischen eMMC-Laufwerken und bekannt „hochwertigen“ SSDs wie jenen aus Samsungs 840er Serie angesiedelt. Mehr braucht es aber offensichtlich auch nicht, um aus dem A514 in der Praxis ein flottes Arbeitsgerät zu machen. Der Unterschied zu konventionellen Festplatten ist immer noch groß genug.

Für das, was die integrierte HD4400 Grafikeinheit der Haswell CPU leistet, gibt es diesen sehr treffenden englischen Ausdruck: It gets the job done. Für Office- und weniger anspruchsvolle Entertainment-Anwendungen (etwa die Wiedergabe von HD-Videomaterial) ist die Grafik-Performance vollkommen ausreichend, und hierin liegt ja auch der Haupteinsatzbereich des A514. Die Messwerte zeigen keine Überraschungen; das Acer TravelMate P256-M-39NG mit exakt dem gleichen Prozessor liefert ähnliche Werte. Höher getaktete i3-CPUs wie der 4030U im HP Pavilion 13-a000ng x360 bringen auch sichtbar bessere Resultate im 3DMark mit sich, und selbst eine schwache dedizierte GPU wie die GT820M im Asus X555LD-XX283H eilt der HD4400 davon.

Wer zur Entspannung von der Arbeit ein kleines Spielchen wagen möchte, muss sich natürlich einschränken. Grafisch weniger anspruchsvolle Titel wie Die Sims 4 werden bei mittleren Details gerade noch flüssig dargestellt, wobei die Displayauflösung von 1.366 x 768 Pixeln für eine sinnvolle Begrenzung nach oben hin sorgt. Für Casual Gaming oder Spieleklassiker, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben, bietet Intels HD4400 Grafiksubsystem aber genug Leistung. Akku HP Pavilion dv7 .

Alles in allem ist das LifeBook A514 ein echter Leisetreter. Im Idle-Betrieb ist es mit durchschnittlich 29,6 dB(A) so gut wie nicht zu hören – es sei denn, es dreht gerade spontan (also ohne Erhöhung des CPU-Load o. ä.) den Lüfter auf, um ein wenig Dampf abzulassen. Mit 35,0 dB(A) erreicht es dabei während des Idle-Betriebs kurzzeitig fast exakt den Maximalwert unter Volllast von 35,1 dB(A). Dem insgesamt sehr guten Gesamtbild tut das aber keinen Abbruch: Das HP 350 G1 kommt etwa trotz schwächerer CPU auf knapp 39 dB(A) im Hochleistungsbetrieb (ab 40 dB sind Geräuschemissionen für ein durchschnittliches Gehör deutlich wahrnehmbar).

Etwas überraschend erscheinen zunächst die Ergebnisse der Temperaturmessung: Im Idle-Betrieb übersteigen die Werte nur an einer Stelle (im mittleren vorderen Bereich auf der Geräteunterseite) die 30-Grad-Marke, wodurch wohl niemand ins Schwitzen geraten dürfte. Unter Volllast steigen die Temperaturen dagegen deutlich an. Bei bis zu 46,5 Grad (gemessen an der Unterseite auf Höhe des Lüfters) ist von der Benutzung auf dem Schoß definitiv abzuraten – ebenso vom Berühren des Netzteils, das sich unter Last auf 45 Grad erwärmt. Zum Vergleich: Das Asus X555LD-XX283H erreicht mit seiner vergleichbaren CPU und zusätzlich einer dedizierten Geforce 820M auch unter Last niemals die Schmerzgrenze von 40 Grad.

Derart hohe Temperaturen ergaben sich übrigens nicht allein in mehrstündigen Benchmark Sessions; bereits eine gute Stunde Spielspaß mit den Sims (siehe weiter unten) resultierte in knapp 40 Grad Bodentemperatur. Der praktisch unhörbare Lüfter fordert also in Belastungsszenarien seinen Tribut.

Die internen Stereo-Lautsprecher des LifeBooks klingen – unabhängig von der gewählten Lautstärke – über das gesamte Frequenzspektrum hinweg dumpf. In Kombination mit den (erwartungsgemäß) nicht vorhandenen Bässen ergibt sich dadurch ein unangenehm blecherner Klangcharakter. Die Audiokomponente von Realtek bietet zwar mit "DTS Boost" eine Klangverbesserungsfunktion an, die das "Scheppern" ein wenig reduziert; das Ergebnis bleibt dennoch - insbesondere bei der Musikwiedergabe - unbefriedigend. Selbst geschickt angepasste EQ-Einstellungen im Mediaplayer des Vertrauens helfen da nicht mehr viel.

Hier präsentiert sich das A514 wieder von seiner besten Seite. Im Idle-Betrieb verbraucht das Gerät im Höchstleistungsprofil und bei maximaler Displayhelligkeit kaum mehr als das Gros der Haswell Konkurrenz auf absoluter Sparflamme (im Energiesparprofil mit minimaler Displayhelligkeit) – 6,4 Watt waren hier das gemessene Maximum. Komplett heruntergeregelt gibt sich das System mit lediglich 3,8 Watt zufrieden. Unter Volllast liegt der Verbrauch mit maximal 27,9 Watt zwar ebenfalls niedrig. Das LifeBook bewegt sich hier aber wieder auf dem Niveau von Konkurrenzgeräten wie dem HP 350 G1, das nahezu identische Werte aufweist.

Mit seinem überaus kompakten 48-Wh-Akku kommt das A514 im Dauersurftest auf 350 Minuten. Bei diesem Test wird automatisch alle 40 Sekunden eine neue Webseite aufgerufen, während das Energieprofil "Ausbalanciert" aktiv und die Displayhelligkeit auf etwa 150 cd/m² heruntergeregelt ist. Ausgehend davon, dass sich wohl kaum jemand nonstop durchs Internet klickt, dürfte die gemessene Laufzeit für einen kompletten Arbeitstag unterwegs gut ausreichen. Andere Low-Cost Office Laptops wie das 350 G1 von HP halten trotz schwächerer CPU nicht so lange durch; in Hinblick auf die direkte Konkurrenz schlägt sich das LifeBook also sehr gut.

Mit dem Lifebook A514 geht das Arbeiten flüssig von der Hand: Keine Frage, die Kombination aus aktuellem Haswell i3 und Samsung SSD kann durchaus überzeugen, und Energieverbrauch sowie Lautstärkenentwicklung sind top. Im Bereich der "Sekundärtugenden" hat sich Fujitsu allerdings auch ein paar Schnitzer geleistet, die den Gesamteindruck etwas trüben.

Als neutral kann das (ordentlich verarbeitete) Gehäuse mitsamt den gebotenen Anschlüssen bewertet werden, die dem heutigen Standard entsprechen. Die Eingabesektion geht insgesamt ebenfalls in Ordnung, wird Vielschreibern allerdings auf die Dauer nicht ausreichen. Zudem werden Linkshänder durch die Positionierung des Touchpads auf der linken Seite einer Handballenablage beraubt.

Unterm Strich bleibt vom Fujitsu LifeBook A514 der Eindruck eines durchaus soliden Office Notebooks, das sich bei all seinen Stärken dennoch ein wenig über Wert verkaufen möchte. Denn schnelle Hardware allein kann eben nicht komplett die eine oder andere Schwäche in der B-Wertung ausgleichen.

Das Display des A514 steht stellvertretend für die teilweise Uneinheitlichkeit des Systems. Während Kontrast und Schwarzwert weit über dem Durchschnitt liegen, ist die maximale Displayhelligkeit zu gering. Arbeiten im Freien ist damit nur bei stärkerer Bewölkung möglich. Eindeutig negativ sind schließlich die hohe Temperaturentwicklung unter Last sowie die qualitativ minderwertigen internen Lautsprecher zu bewerten. Akku HP 593562-001 .

Und schließlich ist da noch der Preis, der mit einer UVP von 550 Euro für die SSD-Variante (489 Euro mit 500-GB-Festplatte) recht hoch angesetzt ist. Bereits zum Straßenpreis von 410 Euro ist etwa das sehr ähnliche Asus X555LD-XX283H erhältlich. Es bietet zwar keine SSD, aber dafür eine dedizierte Geforce 820M und ist so insgesamt ausgewogener und auch etwas vielseitiger (z. B. eingeschränkt spieletauglich).

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29/07/2015

Laptop Akku für Dell Vostro 1710

Acer hatte mit seinen 10 Zoll großen Switch-Geräten bisher einen guten Lauf. Im Mittelpunkt stand dabei immer ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, weshalb das neue Switch 10E nicht so recht ins Bild passt. Wir sehen uns das neue Acer Aspire Switch 10E daher einmal genauer an.

Auf den ersten Blick sieht das Acer Aspire 10E aus wie ein günstiger Einstieg in das Segment der 2-in-1-Geräte. Unser Testgerät trägt die Bezeichnung SW3-013-17UE und ist in Europa für unter 300 Euro erhältlich. Es handelt sich also nicht um ein besonders teures 2-in-1, aber bei dem Blick auf die verfügbaren Acer Switch-10-Modelle wundert man sich, welche Strategie dahintersteht, denn das originale Acer Switch 10 ist schon für weniger als 200 Euro erhältlich. Auch das HP Pavilion X2 10 und das Asus Transformer Book sind ebenfalls günstiger als das Switch 10E. Allerdings handelt es sich bei dem Switch 10E auch um ein neues Gerät, bei dem außerdem die Unterstützung für Windows 10 beworben wird. Es gibt ebenfalls Gerüchte über ein 10E mit dem neuen X5-Prozessor, unsere Windows-8.1-Version mit dem Z3000-Prozessor könnte also schon bald ersetzt werden. Falls wir dieses Modell testen können, werden wir den Test natürlich aktualisieren.

Die Qualität des Gehäuses entspricht dem geringen Preis. Das komplette Tablet und die Tastatureinheit bestehen aus hartem Kunststoff mit einem billig aussehenden Muster, was keinen sehr guten Eindruck hinterlässt. Vor allem die Rückseite der Tastatur fühlt sich ziemlich hohl an, allerdings ist das Gewicht dafür gering und einige Versionen sind vermutlich mit einer Festplatte erhältlich. Wir haben die Tastatur aber nicht geöffnet, um nach möglichen Anschlüssen zu suchen. Die Farbe unseres Exemplars ist "Shark-Grey", wie man in dem Bild weiter unten sieht, gibt es aber auch andere Farben.

Die Ergonomie profitiert von den abgerundeten Ecken sowie dem geringen Gewicht (630 Gramm). Eine leicht erhöhte Kante rund um den Bildschirm fühlt sich nicht besonders toll an, bietet aber guten Halt für die Hände.

Der Docking-Mechanismus hinterlässt einen besseren Eindruck als beim originalen Switch 10. Die starken Magnete halten den Bildschirm sicher in Position, egal ob er nach vorne oder nach hinten gerichtet ist. Das Gelenk lässt sich nicht um 360 Grad umklappen und das Gerät kann auch nicht flach auf dem Tisch liegen, aber der wichtige Stand-Modus ist verfügbar. Der Tent-Modus kann ebenfalls genutzt werden, allerdings kann das Gerät mit seinen harten Kunststoffkanten auf glatten Oberflächen leicht wegrutschen.

Wie schon beim originalen Switch 10 gibt es einen Punkt, ab dem das Gerät nach hinten umkippt. Das ist vor allem beim Betrieb auf dem Schoß spürbar, sollte bei Modellen mit einer integrierten Festplatte aber ein kleineres Problem darstellen. Es wäre zudem möglich, den Leerraum im Tastatur-Dock mit Material zu füllen, um den Schwerpunkt zu verändern.

Die Anschlussausstattung entspricht dem Standard und unterscheidet sich nicht vom ursprünglichen Switch 10. Micro-USB (für Daten oder zum Laden, kein OTG-Adapter inklusive), Micro-HDMI, microSD, ein Headset-Anschluss sowie ein vollwertiger USB-2.0-Anschluss (kein USB 3.0 wie bei einigen Atom-X5- / Atom-X7-Modellen) hauen uns nicht vom Hocker. Es gibt auch kein AC-WLAN, sondern nur b/g/n. Acer sollte die Ausstattung in diesem Bereich verbessern, denn sie entspricht dem Standard des Jahres 2013. Das Tablet unterstützt Miracast (was mit Windows 10 vermutlich besser klappen sollte) sowie Bluetooth 4.0. Es gibt kein NFC (was für viele Nutzer kein Problem darstellen sollte) und kein GPS (was schon eher ein Problem sein dürfte, wenn man die neue Navigations-Software Maps von Windows 10 nutzen möchte). Akku Dell Latitude E6400 .

Bei dem WLAN-Modul handelt es sich um einen Realtek RTL8723BS-Adapter. Die Verbindung mit einem Hotspot stellte kein Problem dar, die Übertragungsrate lag jedoch nur bei 72 Mbit/s. Das Übertragen einer Datei von einem lokalen NAS erreichte lediglich 5 Mbit/s, was extrem wenig ist. Der identische Transfer mit einen Surface Pro 3 direkt im Anschluss zeigt eine zehnmal höhere Leistung. Ein Wechsel in den Single-Channel-Modus und zurück in den Dual-Channel-Modus verbesserte die Situation nicht, der Dual-Channel-Modus funktioniert also entweder nicht oder ist nicht kompatibel mit unserem WLAN-Router (Speedport W724V).

Das eingebaute TPM-Modul erlaubt die Festplattenverschlüsselung via Bitlocker und hat nur einen geringen Einfluss auf die Leistung des eMMC-Moduls. Man muss sich allerdings mit einem Microsoft-Account anmelden (die Schlüssel werden online in dem Account gespeichert) und sicherstellen, dass SecureBoot aktiviert ist - was standardmäßig der Fall ist. Bitlocker ist entweder automatisch aktiviert oder man kann es in den Einstellungen aktivieren.

Obwohl die Tastatur komplett aus Kunststoff gefertigt wurde, ist die Qualität ziemlich gut. Die Eingabe lässt sich nur minimal eindrücken und der Mechanismus ist recht präzise. Der Tastenhub ist ausreichend und keine der Tasten machte uns Probleme. Die deutsche Tastaturanordnung ist recht komfortabel und Acer nutzt den verfügbaren Platz gut aus. Flexing ist kaum vorhanden, die Tasten klappern nicht und das Tippen ist leise.

Für solch ein günstiges Gerät ist die Eingabe ziemlich gut, allerdings könnten Personen mit großen Fingern Probleme bekommen, da die Tasten etwas kleiner sind als üblich. Alles in allem handelt es sich um eine sehr gute Netbook-Tastatur.

Eine Hintergrundbeleuchtung gibt es nicht, aber die weiße Beschriftung der schwarzen Tasten ergibt einen guten Kontrast. Zudem gibt es Sonderfunktionen für die Kontrolle der Lautstärke, der Helligkeit, des Touchpads und sogar einen Nummernblock in Verbindung mit der Fn-Taste.

Acer konnte bei den Trackpads bisher nicht wirklich überzeugen. Wir hatten bereits Probleme mit dem Acer W510, dem Acer C720 sowie dem Acer E11. Zudem gibt es auch Berichte über Probleme bei dem ursprünglichen Switch 10. Während des Tests funktionierte der Mausersatz des Acer Switch 10E aber gut. Multitouch sowie Windows-8-Gesten funktionieren und auch das Scrollen sowie Zoomen klappt sofort und stufenlos, zumindest bei der Verwendung des Internet Explorers. Mit Chrome gestaltet es sich etwas schwieriger und die Seite muss im Browser zunächst vollständig geladen sein, bevor man flüssig scrollen kann. Das Zoomen klappt aber überhaupt nicht. Falls sich der neue Edge-Browser (in Windows 10) aber so verhält wie der Internet Explorer (und IE-Metro), dann sollte es für die meisten Nutzer keine Probleme geben.

Die Erwartungen sind bei einem günstigen Convertible mit der nativen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln nicht sehr hoch, aber das Acer macht seine Sache gut. Subjektiv ist die Helligkeit in Ordnung, was auch für die Blickwinkel sowie die Farbdarstellung gilt.
Unser Eindruck wird durch die gemessene durchschnittliche Helligkeit von 326,7 cd/m² bestätigt. Auch der Schwarzwert ist gut, was zu einem Kontrastverhältnis von 963:1 führt. Das sind gute Ergebnisse. Die Genauigkeit der Farben und die Farbraumabdeckung können da nicht ganz mithalten, sind aber nichtsdestotrotz akzeptabel. Die durchschnittliche Abweichung vom Idealwert, auch DeltaE genannt, liegt bei 6,24, wobei Blau mit einem extrem hohen Wert von 15,66 heraussticht. Idealerweise würden die Werte alle unter 5 liegen. Die durchschnittliche Graustufenabweichung beträgt 5,74 (DeltaE-2000) und geht damit in Ordnung. Bei einer Farbtemperatur von 6.509 K hat der Weißpunkt eine leichte Tendenz ins Bläuliche.

Die recht hohe Helligkeit hilft bei der Lesbarkeit im Freien, allerdings nur, wenn man störende Reflexionen vermeiden kann. Die spiegelnde Oberfläche reflektiert helle und dunkle Hintergründe, was die Sichtbarkeit beeinträchtigen kann. Die nachfolgenden Bilder zeigen, dass ein ungünstiger Winkel sogar in Innenräumen zu Problemen führen kann. Die Bilder wurden an einem hellen aber bewölkten Tag geschossen.

Die Blickwinkel sind gut. Unsere Fotomontage (fixierte Blende/Verschlusszeit) stellt den Helligkeitsverlust etwas zu stark dar, denn für die Augen ist der Unterschied deutlich geringer. Subjektiv sind Winkel bis etwa 160-170 Grad möglich, idealerweise bleibt man aber im Bereich von 90 Grad.

Der Intel Z3735F-Prozessor (Baytrail-T) kommt in vielen Windows-Tablets sowie Mini-PCs zum Einsatz und wir konnten ihn bereits in den Testberichten des Acer Aspire Switch 10 Full HD (2014er-Modell) und erst kürzlich im Lenovo Miix 3 8 Tablet genauer unter die Lupe nehmen. In Low-Cost-Notebooks wie dem Asus EeeBook X205TA ist er ebenfalls zu finden; der direkte Rivale Asus Transformer Book T100TAM verwendet eine andere Variante des Chips.Akku Dell Latitude D830 .

Bei einer sauberen und stabilen Windows-Installation sowie der umsichtigen Verwendung von Anwendungen kann man das System ordentlich nutzen. Allerdings eignet sich der Prozessor nicht für extensives Multitasking und auch die 2 GB Arbeitsspeicher sind schnell voll. Die eMMC-SSD kann ebenfalls ein limitierender Faktor sein. Wir werden uns die einzelnen Komponenten in den nächsten Kapiteln genauer ansehen.

Der Intel Z3735F ist ein Quad-Core-Prozessor mit einer integrierten Grafikkarte sowie der Unterstützung für hardwarebasiertes Dekodieren/Enkodieren von Videos. Der Basistakt liegt bei 1,33 GHz, bewegt sich je nach Szenario aber zwischen 800 MHz bis zu 1,83 GHz. Die Turbo-Boost-Ausnutzung hängt von den thermischen Bedingungen ab. Kühlere Umgebungen und weniger anspruchsvolle Aufgaben ermöglichen also einen höheren Turbo Boost.

Das Switch 10E schlägt sich so gut es geht und liegt auf dem Niveau des Miix 3 8 in den Single- und Multi-Core-Benchmarks. Wir haben das Microsoft Surface 3 für Vergleichszwecke in die nachfolgende Tabelle mitaufgenommen. Der Leistungsvorteil des Surface 3 liegt in mehreren CPU-Tests bei rund 50 Prozent. Allerdings kommt in diesem Gerät auch schon der neue High-End-Atom-Chip X7 aus Intels neuster mobilen CPU-Generation zum Einsatz, die in der zweiten Jahreshälfte in immer mehr Geräten zu finden sein sollte. Der Atom X5 ist dabei der eigentliche Nachfolger für den Z3735 im Switch 10E, zum jetzigen Zeitpunkt haben wir jedoch keine Benchmark-Ergebnisse für diesen Prozessor.

Mit PCMark 7 überprüfen wir die allgemeine Systemleistung. Dabei werden sowohl die CPU, die GPU, die Festplatte sowie Leistung des Arbeitsspeichers in alltäglichen Situationen überprüft. Das Ergebnis ist mit 2.350 Punkten respektabel und beim genaueren Hinsehen zeigt sich eine ausgewogene Konfiguration. PCMark 7 profitiert deutlich von einer SSD, weshalb einige Ergebnisse sehr hoch ausfallen können. Auch hier hilft erneut ein Vergleich mit dem Lenovo Miix 3 8 und dem Surface 3, um die Leistung einzuordnen. Zusätzlich haben wir noch weitere vergleichbare Geräte aufgeführt. Unser Acer Switch 10E erzielt ein etwas geringeres Ergebnis als das letztjährige Switch 10, der Unterschied ist aber sehr gering.

Die 32 GB große eMMC kann nicht ausgetauscht werden und bietet ab Werk 21,8 GB Speicher, allerdings ohne Betriebssystem. Man kann mit etwa 15 GB freiem Speicher rechnen, nachdem man einige der vorinstallierten Anwendungen gelöscht hat. Gerade bei einem Gerät, das nur begrenzte Ressourcen aufweist, gibt es einige unnötige Programme. Das Upgrade auf Windows 10, das ab dem 29. Juli erhältlich ist, sollte eine saubere Installation ermöglichen. Da wir es aber noch nicht testen konnten, können wir auch keine Angaben zu dem verfügbaren Speicherplatz nach dem Upgrade machen. Nach der Installation unseres Testpaketes (ohne Spiele) waren noch etwa 5 GB frei, größere Programme lassen sich unter Umständen also nicht auf dem internen Speicher installieren. In diesem Fall kann ein USB-Laufwerk oder eine microSD-Karte helfen. Microsoft bietet eine Option, mit der die Speicherkapazität einer microSD-Karte in das System eingebunden werden kann.

Die Leistung der SSD ist zufriedenstellend. Die wichtige 4K-Schreibleistung liegt bei fast 10 MB/s. Die sequentiellen Transferraten beim Lesen und Schreiben sind höher, wenn Bitlocker deaktiviert ist, allerdings macht das nur bei dem Kopieren von großen Dateien einen Unterschied und sollte im Alltag kaum auffallen. Die Bitlocker-Verschlüsselung ist automatisch aktiviert, sobald man sich mit einem Microsoft-Account anmeldet.

Insgesamt schlägt sich die Festplatte sehr gut gegenüber allen anderen Windows-Tablets mit eMMCs. Das größte Problem für den Anwender wird die begrenzte Speicherkapazität sein.

An normale 3D-Desktop-Spiele braucht man mit dem Acer Switch 10E gar nicht denken. Die integrierte Intel Grafikkarte der 7. Generation ist einfach nicht schnell genug, selbst bei so einer geringen Bildschirmauflösung. Aus unserer Erfahrung mit diesen Plattformen können wir berichten, dass World of Warcraft mit sehr niedrigen Einstellungen läuft, wenn man es auf einer externen Festplatte installiert. Wir haben WoW über eine externe SSD am USB-2.0-Anschluss ausprobiert und obwohl wir 44 fps mit niedrigen Einstellungen erreicht haben, war die Ladezeit extrem lang und manchmal blieb das Bild einfach hängen. Vermutlich liegt es am Datendurchsatz der USB-Festplatte.

Spiele aus dem Windows-Store, die für mobile Geräte konzipiert wurden, laufen hingegen ohne Probleme und machen daher deutlich mehr Spaß.

Die integrierte Grafikkarte verfügt über einen Hardwaredecoder und kann ein 2K-H.264-Video (getestet mit einem 33-Mbit/s-Video) ohne große Mühen dekodieren (CPU-Auslastung bei 5 Prozent). H.264-Videos mit bis zu 100 Mbit/s sollten möglich sein und auch einige Anwendungen können davon profitieren. Wir haben ein 2K-Video auf 720p heruntergerechnet (was Speicherplatz spart und besser zur nativen Auflösung passt), was durchschnittlich mit 88 Bildern pro Sekunde erfolgte (Handbrake, Intel QSV-Profil mit High-Speed-Einstellungen). Akku Dell Vostro 1710 .

Für einen besseren Eindruck von der Spieleleistung bei Titeln aus dem Windows Store haben wir dieses kleine Video aufgenommen. Es zeigt Beach Buggy Racing, Hill Climb Racing, Riptide GP2, Jetpack Joyride sowie Drift Mania Championship.

Das Acer Switch 10E kommt ohne Lüfter aus und ist somit ein lautloser PC, der sich daher auch sehr gut als KODI-Mediencenter (ehemals XBMC) eignet.In unseren Tests sind die Temperaturen nur geringfügig angestiegen. Der höchste Wert unter Last lag bei 42,5 °C bei einer Umgebungstemperatur von 23,1 °C, was immer noch komfortabel ist.
Wie wir bereits in dem Video erwähnt haben, sind die beiden Stereolautsprecher auf der Vorderseite nicht schlecht. Konstruktionsbedingt ist der Bass eingeschränkt, aber für Spiele, Filme oder Hintergrundmusik eignen sie sich auch dank der Position gut. Wir vermuten, dass hier ein wenig digitale Verbesserung im Spiel ist, aber der Klang war nicht übermäßig komprimiert. Die Ausgabe von digitalem Sound ist via HDMI (nicht komprimiert), Miracast (komprimiert) sowie Bluetooth A2DP (stark komprimiert) möglich. Die analoge Ausgabe erfolgt über den Headset-Anschluss.

Die Webcams mit dem festen Fokus eignen sich nicht für Fotografie. Beide haben einen 2,0-MP-Sensor (1.920 x 1.080) und die Aufnahmen waren unter künstlichem Licht sehr körnig. Für Videoaufnahmen scheint die Empfindlichkeit aber auszureichen und die Qualität ist für Videoanrufe in Ordnung.
Der Stromverbrauch am USB-Netzteil liegt innerhalb der Erwartungen. Es können auch andere USB-Adapter zum Laden des Acer Switch 10E verwendet werden, allerdings muss man mit sehr langen Ladezeiten rechnen. In einer Situation konnten wir das Gerät überhaupt nicht laden, da das Netzteil den Stromverbrauch nicht decken konnte.

Die Prozessoren aus Intels Atom-Z-Reihe wurden im Jahr 2014 neu aufgelegt und verwenden nun weniger Komponenten, was zu einem extrem geringen Leerlaufverbrauch führt. Der Chip mit einer TDP von 2 Watt macht aber nur einen Teil des Verbrauches aus, denn auch das Display kann diesen Wert aufweisen. Der Unterschied zwischen der dunkelsten und der hellsten Einstellung lag bei 2 Watt. Unter Last genehmigt sich das Tablet bis zu 10 Watt. Nach fünf Ladevorgängen erreichte der 29,7-Wh-Akku eine Kapazität von 30,6 Wh, was für diese Preisklasse eine respektable Größe ist. Im Leerlauf führt das nach einem 10-minütigen Test zu einer Laufzeit von 943 Minuten bei der minimalen Helligkeit und dem aktivierten Flugzeugmodus. Unsere anderen Testergebnisse beinhalten den WLAN-Test (Verbrauch 4,7 Watt) sowie die Wiedergabe eines Videos mit dem Video-Player von Windows 8.1. In beiden Fällen war die Bildschirmhelligkeit auf 150 cd/m² bergenzt und der Flugzeugmodus war aktiviert. Der durchschnittliche Verbrauch lag nach 5 Minuten bei 3,09 Watt (in einem zweiten Test bei 2,9 Watt), was zu einer Laufzeit von 10 Stunden mit einem 1080p-H.264-Video führt, falls im Hintergrund nicht zu viele Prozesse laufen. Nach etwa 6 Monaten sollte man mit einer Laufzeit von etwa 8 Stunden beim Switch 10E rechnen können.

Das Acer Aspire Switch 10E sieht billig aus und die WLAN-Leistung ist nicht sehr gut. Auch das langsame Laden via USB könnte einige Nutzer abschrecken, aber es gibt auch positive Aspekte: den guten Bildschirm, die ordentlichen Akkulaufzeiten, die guten Eingabegeräte und den stabilen Gelenk-Mechanismus. Als Tablet ist es leicht genug für die alltägliche Nutzung und selbst mit der Tastatur wiegt das Gerät nur 1,2 kg (1,3 kg mit Netzteil).

"Guter Bildschirm" bedeutet nicht, dass die Auflösung hoch ist, aber wir benutzen lieber ein Display mit geringerer Auflösung und guten Werten für die Helligkeit, die Blickwinkel sowie die Farben anstatt einem schlechten Panel mit einer hohen Auflösung. Falls man allerdings an eine hohe DPI-Zahl gewöhnt ist, könnte dieser Bildschirm eine Enttäuschung sein.

Unser Eindruck des 10E ist nach dem Test besser als direkt nach dem Auspacken, was ein gutes Zeichen ist.

Für 299 Euro ist der Einstiegspreis in Ordnung, aber wir vermuten, dass Acer den Preis noch etwas drücken kann, womit das Gerät dann sehr konkurrenzfähig wäre. Das ist aber nur der Fall, wenn die Konkurrenz bzw. Acer selbst keine Version mit einem Intel-Atom-X5-Prozessor anbietet. Aufgrund der verbesserten Grafikleistung des X5 würde es unser Modell mit dem Atom Z3735 sehr schwer haben.

Das Acer Aspire Switch 10E eignet sich sehr gut als heimisches 2-in-1-Gerät. In dieser Umgebung ist die WLAN-Schwäche vielleicht kein Problem. Man bekommt ein leichtes und flexibles Tablet für einen fairen Preis, das sich im Stand-Modus gut für Filme eignet. Wir würden das 10E nicht für den Geschäftsbereich, zum Spielen oder für Lehrzwecke empfehlen, aber als Urlaubs-PC ist es optimal.

Das Switch 10E ist "Windows 10-Ready", aber das gilt auch für fast alle anderen PCs. Unsere Entertainment-Edition kam mit viel Software sowie Links, die für die meisten Nutzer allerdings uninteressant sein dürfen, vor allem bei einem Einstiegs-PC mit begrenzter Speicherkapazität. Das kostenlose Office 365 für ein Jahr inklusive 1 TB Online-Speicher ist hingegen ziemlich nützlich. Akku Dell Vostro 1320 .

Zu den größten Konkurrenten in dieser Preisklasse zählen das HP Pavilion X2 10 (und bald das entsprechende Windows-10-Modell mit einem Atom X5) sowie das Asus Transformer Book T100.

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