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29/05/2015

Kaufen Akku Asus U36SD

Dünn, elegant und schnittig - die optischen Attribute des S7 lassen keinen Passanten an Acers Premium-Serie vorbeigehen. Überzeugt die teure Top-Ausstattung mit WQHD-Display und SSD-RAID unter dem Strich? Wir überzeugen uns in diesem ausführlichen Testbericht.
Mit dem Aspire S7 begann Acer im Jahr 2012 eine Premium-Serie, die ihren Namen redlich verdient hatte. Das dünne, aber dennoch feste wie stabile Gehäuse suchte seinesgleichen, und die schmale Silhouette des 13-Zollers beeindruckte Tester wie Kundschaft gleichermaßen. Nach der ersten Generation mit Ivy Bridge SoC (Aspire S7 391, 2012) rüsteten der Hersteller Ende 2013 auf Haswell und WQHD-Bildschirm um. Die Veränderungen am Gehäuse waren marginal, die Kapazität des Akkus wurde aber erhöht. Heute steht das S7 komplett unverändert vor uns, das Gehäuse ist also ident mit dem 2013er Modell. Never change a winning team? Wir werden sehen.

Auf Grund der großen Zeitspanne zwischen den Tests werden wir die Verarbeitung und die Eingabegeräte erneut im Detail betrachten, genauso wie die brandneuen technischen Errungenschaften. Namentlich sind dies der Broadwell Prozessor Core i7-5500U, der mit einer unveränderten Kapazität von 47 Wattstunden haushalten muss.

Im aktuellen Marktumfeld sind die Konkurrenten in unserer Top 10 Subnotebooks bzw. Ultrabooks zu finden: Apples MacBook Air 13 2014 gehört ebenso in diese Riege wie das Dell XPS 13-9343 und das Asus Zenbook UX303LN. Alle drei Konkurrenten sind leichte 13-Zoller mit einer sehr hochwertigen, attraktiven Verarbeitung. Bis auf das Air 13 (Broadwell Version derzeit im Test) werkelt Intels neue Broadwell SoC in den Geräten, und die Auflösung des TFTs liegt wenigstens bei WQHD (2.560 x 1.440).

Was hat unser Testgerät für 1.500 Euro zu bieten? Kann es mit dem erfolgreichen Dell XPS 13-9343 (2015) gleichziehen? Oder ist es gar besser?
Das Gehäuse ist trotz seiner flachen Beschaffenheit (Höhe maximal 13 mm plus 2 mm für Standfüße) sehr stabil. Die Base Unit ist nahezu steif wie ein Brett, weder längs noch diagonal können wir mit normaler Kraftanstrengung das Chassis nennenswert verbiegen. Dies erreicht der Hersteller durch ein B-Cover aus dickem Aluminium, das an den Rändern noch eine Verstärkung aufweist bzw. dort eine stabilisierende Kante besitzt. Letztere hat aber einen Nachteil: Die vordere und die seitlich aufgestellten Enden sind scharfkantig. Der Look hat zwar optisch seinen Reiz, aber im Alltag seine Schattenseiten.

Der Deckel besteht aus einem Aluminiumrahmen, in den rückseitig Gorilla Glas II als versteifende Fläche eingesetzt wurde. Dieses sorgt für Schmierfinger, aber auch für eine hohe Festigkeit. Ein Verwinden des Deckels gelingt nur im begrenzten Maße, wobei keine Druckstellen auf dem Panel sichtbar werden. Einfacher Druck auf die Deckelrückseite führt allerdings schnell zu kleinen Druckstellen, was im Alltagseinsatz aber nicht störend wirkt.

Die Arbeitsumgebung ist nicht vollkommen plan, die Tasten liegen in einer Vertiefung. Diese sorgt für einen ebenen Abschluss der Tastenoberkante mit der Arbeitsfläche. Ein wichtiges Detail, denn das Displaypanel liegt bündig auf der Arbeitsfläche auf. Damit das Touchpanel nicht durch Tasten zerkratzt wird, umsäumt den TFT-Rahmen eine schmale Gummilippe. Diese ragt aber nicht aus der ebenen Fläche heraus. Kann das so überhaupt Kratzer verhindern und seinen Zweck erfüllen?

Beim Schließen des Deckels berühren sich nach unserem Ermessen der Alu-TFT-Rahmen und die Arbeitsumgebung. Hier könnten nach einiger Zeit Abschürfungen entstehen. Nutzer sollten von daher auf jeden Fall das beigelegte Poliertuch immer auf die Tasten legen. Denn selbst wenn Acer hier auf den Zehntel Millimeter genau gefertigt hat, der Abstand zwischen Panel und Tasten ist extrem gering. Bereits die erhöhte Blindschreiber-Markierung könnte die Anzeige berühren.

Acer hat einen Doppellüfter eingebaut. Der eine Lüfter saugt kühle Luft an (kleine Öffnung), der andere bewegt die erwärmte Luft über den Wärmetauscher nach außen (große Öffnung). Ob das bei Lautstärke und Abwärme Wirkung zeigt, ermitteln wir im Kapitel zu den Emissionen. Akku Asus A42-G73 .

Das S7 hat keine Wartungsklappen, der Akku ist fest integriert. Viel zu erweitern oder tauschen gibt es auch nicht. Die SSD (256 GB im RAID 0, als 2x 128 GB erkannt) steckt am mSATA-Port. Der Arbeitsspeicher (2x 4 GB) ist onboard.
Nach HDMI, USB 3.0 und DisplayPort hört die Auflistung der Anschlüsse noch nicht auf, denn weitere Steckplätze werden per Adapter bereitgestellt: Dem S7-393 liegt ein DisplayPort-Adapter bei, der aber drei Anschlüsse bietet: VGA-Ausgang, Fast-Ethernet-Steckplatz und USB 2.0. Die Verteilung der Steckplätze des S7-393 ist gelungen: Alle Anschlüsse befinden sich an den hinteren Enden beider Seiten. Die Bereiche neben der Handballenablage bleiben frei, z. B. für eine Eingabe-Maus.
Der Dual-Band-Chip von Intel funkt im individuellen Setting des Autors bis zur 40-Meter-Markierung problemlos. Die Geschwindigkeit bricht zwar etwas ein, wir können jedoch unterbrechungsfrei weitersurfen. Das machen nicht alle Test-Notebooks mit. Ethernet wird über den beigelegten Dongle angeboten, Bluetooth 4.0 ist natürlich auch an Bord. Auf eine moderne wie nützliche Premium-Dreingabe wie NFC hat der Hersteller verzichtet. Ein TPM-Modul, wie noch beim Vorgänger, ist nicht mehr an Bord.
Neben einem Schnellstartposter, einer Kurzanleitung und einem Handbuch mit Garantieinformationen liegt dem Aspire eine Notebook-Hülle bei. Hinzu kommt das RJ45-, USB- und VGA-Dongle für den DisplayPort.
Das S7 verfügt nicht über eine Wartungsklappe. Der Zugriff ist aber trotzdem möglich, das war auch schon beim Vorgänger so. So müssen die 11 Torx-Schrauben auf der Unterseite entfernt werden, dann ist die Unterschale abnehmbar. Jetzt wird die SSD sichtbar, die als einzelnes Modul angeflanscht ist. Gegenüber dem System gibt sie sich als RAID-0-Verbund zu erkennen. Eine Reinigung der beiden Lüfter wäre auch möglich. Der Akku könnte im Falle eines Defekts gewechselt werden.
Die 1,0-MP-Webcam liefert unter guten Lichtbedingungen stark rauschende, angemessen fokussierte, aber farbverfälschte Bilder ab. Bei dieser Qualität hätte Acer die Webcam auch gleich weglassen können. Der Vorgänger S7-392 lieferte eine bessere Fotoqualität. Die LED neben der Webcam zeigt übrigens den Betrieb an.
Die Herstellergarantie beläuft sich auf 24 Monate. Optionale Kauf-Upgrades bietet Acer an, für 3 Jahre Carry-in-Service werden 60 Euro berechnet, bei vier Jahren sind es 80 Euro. Die Erweiterung muss spätestens ein Jahr nach dem Kauf des Gerätes aktiviert werden. 
Die vollkommen planen Tasten erfreuen uns mit ihrem festen Anschlag und der zweistufigen Hintergrundbeleuchtung. Die Beleuchtung scheint durch die transparenten Buchstaben hindurch. Das sieht bei Dunkelheit oder schlechtem Licht nicht nur gut aus, die Beschriftung liest sich erstklassig ab. Unter hellem Tageslicht ist der Eindruck dann aber nicht mehr so schön, jetzt ist die Beschriftung sehr blass und schlecht lesbar, ganz gleich, ob die Beleuchtung aktiv ist oder nicht.

Der feste Anschlag (Tasten liegen fest auf) sorgt für ein gutes Feedback. Der Druckpunkt ist knackig, was bei diesem knappen Hubweg nicht alltäglich ist. Die geringe Höhe des S7 beschränkt bauartbedingt den Tasten-Hub.

Die F-Tastenreihe belegt als Zweitbelegung die Ziffern, die oberste Buchstabenreihe enthält einige Hardware-Funktionen wie Flugmodus, Mute, Display-Wahl oder Display Off. Dadurch entsteht über der Tastatur mehr Platz. Warum? Hier sitzen Kühlung und Prozessor darunter, das hätte sich mit den Tasten behindert.
Das ClickPad besitzt wie üblich keine separaten Tasten. Das Pad funktioniert wie eine Wippe, wobei unten rechts und links die rechte und linke Maustaste simuliert wird. Für Bewegungen ist die relativ glatte Oberfläche bis in die Randbereiche sensibel. Die üblichen Multitouch-Gesten werden voll unterstützt. Der Mausersatz hat einen knappen Hubweg, einen leicht auszulösenden Druckpunkt und klickt leise. Alles in allem macht die Arbeit mit dem Pad und der Tastatur Spaß. Ersteres reagiert zügig und anstrengungsfrei, Letzteres tippt sich leichtgängig mit einem akzeptablen Feedback. 
Passend zur Touch-Eingabe hat die Anzeige keinen haptisch erhabenen Rahmen, weiße Umrandung und Panel sind eine Ebene. Der Deckel lässt sich auf knapp über 180 Grad öffnen, das kann im beengten Flugzeug schon mal ganz praktisch sein. Die glatte Oberfläche bedient sich angenehm und reagiert zügig auf alle Aktionen.
Das S7 ist mit einem 2.560 x 1.440 Pixeln fassenden Panel von Sharp bestückt. Das 10-Finger-Multitouch macht das S7 zu einem echten Ultrabook. Der hellste Punkt auf dem IPS-Panel befindet sich in der Mitte, hier messen wir 360 cd/m². Ein sehr guter Wert, der allerdings im Akkubetrieb nicht aufrechterhalten wird. Obwohl wir den Umgebungslichtsensor deaktivieren, sinkt die Luminanz beim Abziehen des Netzsteckers auf 238 cd/m² ab. Schade, denn gerade im Akkubetrieb sind Nutzer meistens draußen unterwegs und würden von einer hellstmöglichen Luminanz profitieren.
Der hohe Kontrast von 1.565:1 überrascht und erfreut das Auge mit einem satten Schwarz und leuchtenden Farben. Der Schwarzwert bei maximaler Helligkeit im Netzbettrieb ist mit 0,23 sehr niedrig, also sehr gut. Die Konkurrenz steht tendenziell etwas schlechter da. Speziell die Asus Zenbooks UX305 und UX303 sind summarisch 40 bis 50 % schlechter, obgleich sie mit einem Farbprofil ab Werk daherkommen. Das XPS 13 hat einen noch höheren Kontrast, wobei bezweifelt werden darf, ob das Auge zwischen 1.500:1 und 2000:1 einen Unterschied ausmachen kann.

Wir haben die Anzeige mit dem Fotospektrometer vermessen. Die Farbdarstellung des sRGB-Referenzraumes ist sehr gut, 98 % werden abgedeckt und das bei einen niedrigen DeltaE von 3,6. Dies ist der Auslieferungszustand, eine Kalibrierung ist nicht nötig und würde das TFT nur marginal verbessern. Das Profil haben wir in obiger Box verlinkt.
Draußen macht die spiegelnde Anzeige auf Grund der reflektierenden Oberfläche keine so gute Figur, hinzu kommt die Drosselung der Helligkeit. Unter dieser Eigenschaft leidet aber so gut wie jedes Touchscreen Subnotebook, Convertible oder Tablet, nur einige wenige handverlesene Business-Modelle kombinieren Touch mit einer matten bzw. reflexionsarmen Oberfläche.

Typisch für IPS sind die breiten Blickwinkel ohne Kontrastverschiebung. Aus jeder Perspektive bleiben Bild und Schrift klar ablesbar. Die extremen Winkel leiden unter einer Aufhellung, ablesbar bleibt die Anzeige dennoch. Akku Eee PC T91 .
Acers aktueller Aspire S7-393 ist in Deutschland nur in der Konfiguration mit Intel Core i7 5500U (Dual Core, 2,4 GHz) und 256 GB SSD zu haben (1.500 Euro). Informationen zum Prozessor und zur integrierten Intel HD Graphics 5500 finden Sie im jeweiligen Datenblatt.
Seinen Boost nutzt der Core i7 nicht konsequent aus. Bei Start des Multi-Kern-Benchmarks geht der Takt kurzzeitig auf 3,0 GHz, das resultiert auf Seiten des Netzteils in einer Energieaufnahme von zirka 36 Watt. Dies ist aber nur von kurzer Dauer, schon nach einer Minute hat sich die CPU bei dieser Laststufe auf zirka 2,5 bis 2,6 GHz eingependelt. Das Voltmeter meldet dann 29 Watt.

Schränkt das die Performance stark ein? Mitnichten, das ThinkPad X1 Carbon 2015 mit baugleicher CPU schafft 5 % weniger Punkte im Cinebench R15 Multi, beim Single-Test sind es -6 %. Deutlich schwächer ist Intels Core M, wie er im ZenBook UX305FA (-32 bzw. -42 %; Single bzw. Multi) steckt. Der Core i7 5500U ist demnach nicht nur auf dem Papier, sondern auch real eines der rechenstärksten 15-Watt-Modelle von Intel. Im Batteriebetrieb (Mode Höchstleistung) steht dieselbe Rechenkraft zur Verfügung wie an der Steckdose. Der R11.5 Multi als auch der OpenGL-Test (Grafikkarte) liefern identische Scores.
Die Anwendungs-Performance liegt auf einem sehr hohen Niveau, nur das Apple MacBook Pro Retina 13 kann den Aspire S7 mit 10 % Vorsprung im PCMark 7 nennenswert überflügeln. Im PCMark 8 bleibt dieser Vorsprung erhalten. Apple erkauft sich den Score durch das 28-Watt-SoC Core i5 5257U. Im Testgerät arbeitet eine sparsamere 15 Watt SoC.

Die Gründe für das gute Abschneiden sehen wir bei der RAID-0-SSD. Weil alle Ultrabooks mit SSDs bestückt sind, unterscheiden sich die PCMark-Scores – bei den gleichwertigen Prozessoren – nur unerheblich. Ein Abweichler ist das 5Y10-SoC (+ SanDisk SD7SN3Q256G1002; Asus UX305FA), welches sein System 25 bis 30 % einbrechen lässt. Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit des Aspire im alltäglichen Einsatz braucht sich nicht zu verstecken - Systemstarts, Installationen oder Kopiervorgänge gehen ruckzuck vonstatten.
Der Kingston Speicher (SMSR150S3256G RAID 0) macht ordentlich Dampf, 862 MB/s im Read Seq messen wir nicht alle Tage. In dieser Disziplin hängt das Aspire S7 die meisten Konkurrenten ab, nicht jedoch Lenovos ThinkPad X1 Carbon 2015 (1.332 MB/s) oder Apples MacBook Pro Retina 13 (1.403 MB/s). Apple setzt auf eine PCIe-3.0-Anbindung der SSD, Lenovo wählt eine schnelle Samsung SSD (PM851 8256 GB MZNTE256HMHP). In den Read-/Write-4k-Tests schneidet das Aspire dann aber nur durchschnittlich ab. Das ist ein Grund, warum Käufer die SSD-Performance nicht als ausschlaggebend bei der Kaufentscheidung ansehen sollten. Unter dem Strich wird kein Nutzer den einen oder den anderen Konkurrenten in der Praxis als schneller erleben.
Die integrierte Intel HD Graphics 5500 ist für die Basisaufgaben des Alltags gerüstet, ihr Videodecoder verarbeitet hochauflösenden Content, und per OpenCL 2.0 wird der Prozessor entlastet. Die Bildausgabe erfolgt via DisplayPort 1.2/eDP 1.3 (max. 3.840 x 2.160 @60 Hz). Details zeigt das GPU-Datenblatt.

Der maximale GPU-Takt liegt zwischen 850 und 950 MHz, Letzteres wird während des OpenGL Tests von Cinebench R11.5 auch gefahren. Bei zeitgleicher, konstanter CPU-Last pendelt die HD Graphics zwischen 800 und 850 MHz. Die Ergebnisse in den Benchmarks fallen leicht besser aus als bei den Konkurrenten. Das kann am Dual-Channel-Speicher liegen. Selbst eine Geforce 840M im UX303LN liegt nur 12 % vorn.
In echten Games rennt eine 840M der iGPU aber davon, wie das UX303LN (+125 %, Fifa 15) zeigt. Die Iris Graphics 6100 gibt sich selbstbewusster, für Spieler relevant sind diese 3 bis 30 % Mehrleistung aber nicht, denn die Vergleiche finden hier auf einem sehr niedrigen Niveau statt.
Nein, ein Core M steckt nicht im Aspire S7, dennoch bleibt der 13-Zoller im Leerlauf fast immer leise. Die aktive Kühlung nimmt den Betrieb erst bei Last auf, wobei es dann keine Rolle spielt, ob Games, Benchmarks für die CPU oder Stresstest: Das Aggregat säuselt mit zirka 37 dB(A) vor sich hin, ein Pegel, der nicht weiter störend wirkt. Die meisten Konkurrenten sind unter Last lauter als 40 dB(A), das XPS 13-9343 mit i5 5300 schießt den Bock ab: 48 dB(A). Bei durchschnittlicher Last hingegen büßt unser S7 seinen Vorteil ein, es ist mit 37,5 dB(A) ebenso laut wie im Stresstest. Die meisten Konkurrenten hingegen kommen bei gemäßigter Last mit einem langsamer drehenden Lüfter aus. Als exzellent hat sich hier Lenovos ThinkPad X250 erwiesen, es wird selbst im Stresstest nicht lauter als 34 dB(A).
Im Leerlauf bemerken wir kaum den Betrieb des Aspire S7, die Oberflächentemperaturen liegen nur wenige Grad über der Umgebungstemperatur von 22,5 Grad. Wir starten den Stresstest und setzten das schmale Subnotebook für eine Stunde unter Dauerlast auf Seiten CPU als auch GPU. Die CPU verharrt nach dieser Zeitspanne konstant bei 2,4 GHz, und auf den Oberflächen messen wir an den Hotspots 40 Grad. Der Einsatz auf den Oberschenkeln ist auch jetzt noch möglich, die Unterschale wird höchstens 38 Grad warm. Die Konkurrenz erhitzt sich ähnlich wenig.

Die iGPU taktet im Stresstest mit 800 bis 850 MHz relativ weit oben an ihren Möglichkeiten, ihr wird also Vorrang gegeben. Die CPU setzt nach anfänglicher Nutzung des Turbo-Boosts auf 2,4 GHz, was der Nenntaktung entspricht. Es liegt also noch kein Throttling vor. Warum auch, auf dem SoC melden die Sensoren im Stresstest gerade mal 85 Grad. Interessant: Das ZenBook UX305FA mit passiv gekühltem Core-M-SoC wird bei Last geringfügig wärmer, obwohl es einen TDP von nur 4,5 Watt besitzt.
Das Aspire S7 besitzt zwei Stereo-Lautsprecher, diese finden nach wie vor unter der Handauflage ihren Platz und beschallen die Tischplatte. Damit für die Reflexion der Schallwellen noch ein wenig Zwischenraum bleibt, sind die vorderen Standfüße direkt neben den Lautsprechern angebracht. Ohne eine Tischplatte als Reflexionsfläche wirkt das Klangbild dünner und weniger räumlich.

Der Dolby Schriftzug auf dem Gehäuse meint den Dolby Advanced Audio Codec (Surround), der das Klangbild je nach Profil und Setting deutlich aufwertet. Das kann der Nutzer per Dolby Tool direkt beeinflussen. Manuell oder mit vordefinierten Profilen (Film, Musik, Spiele, Sprache) stellen sich hörenswerte Hörproben ein. Zuviel sollte der Höher aber nicht erwarten. Die winzigen Lautsprecher bleiben nun einmal was sie sind: schwache Lautsprecher mit wenig Volumen. Der Klang ist auch bei hoher Lautstärke klar und ausreichend differenziert, markante Höhen und Tiefen gibt es jedoch keine.
Vier bis sechseinhalb Watt zieht das S7 aus der Steckdose. Das ist sehr wenig, vor allen wenn wir die sehr gute Helligkeit in Betracht ziehen. Während 3-4 Watt im Leerlauf (minimal) noch für alle Vergleichsmodelle gilt, geht Leerlauf maximal schon deutlicher auseinander: Hier punktet das S7 mit einer Sparsamkeit von 6,5 Watt. Das UX305FA als auch das X250 und das Folio 1040 benötigen gut 8 Watt.

Bei Belastung kann die Energieaufnahme via Netzteil (ohne Ladung des Akkus) auf bis zu 31 Watt steigen, kurzzeitig sind bis zu 36 Watt möglich. Auf Grund der konservativen Boost-Einstellung liegen Stresstest-Energieaufnahme und einfache Last (3DMark 2006) auf gleicher Höhe. Apples MacBook Pro Retina 13 (2015) geht im Extremszenario richtig zu Werke, hier arbeitet schließlich ein nicht alltägliches 28-Watt-SoC. Das Zenbook UX303LN mit GeForce 840M folgt auf dem Fuße, danach das ThinkPad X250 mit dem i7 5600U. Eigentlich sollten Systeme mit 15-Watt-TDP nicht so weit auseinander liegen (Stresstest Energieaufnahme), jedoch zeigt sich hier die Auswirkung des inaktiven Turbo-Boost im Laufe des Stresstests. Anfängliche 36 Watt gehen schon nach weniger als 20 Sekunden auf 26,5 Watt herunter und pendeln sich langfristig bei zirka 29 Watt ein (bei 2,4 GHz Standardtaktung).

Das 45-Watt-Netzteil vermag es, den Akku bei eingeschaltetem Aspire S7 binnen 3:40 Stunden voll zu laden. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, speziell weil manche Ultrabooks oder Tablets mit unterdimensionierten Netzteilen ausgeliefert werden.
Im WiFi-Test simuliert ein Skript das Aufrufen von Websites und die Verarbeitung von verschiedenen Multimedia-Inhalten. 7:44 Stunden hält das S7 in diesem Einsatz durch. Die Konkurrenten können das auch, wie Dell XPS 13 (52 Wh) und Asus Zenbook UX303LN (50 Wh) im Chart zeigen. Letzteres hat sogar eine Geforce 840M an Bord. Unser Testgerät ist mit seinem 47-Wh-Akku im Nachteil. Der Testwerte-Vergleich hinkt jedoch ein wenig, denn die meisten Konkurrenten haben wir noch im alten WiFi-Test geprüft. Dieser wich bezüglich der Anforderungen vom aktuellen WiFi v1.3 ab.

Die bestmögliche Laufzeit, weil Leerlauf-Laufzeit, liegt bei 14 Stunden. Für die Praxis ist selbige aber irrelevant, denn hier stand das S7 bei niedrigster Helligkeit und inaktiven Funkmodulen einfach nur herum.
Dünnes Ultrabook, dicker Preis: Acers Aspire S7-393 macht vieles richtig und erringt eine Benotung von 84 %. Das reicht zwar in die Top 10 der Ultrabooks, für die Spitze (Dell XPS 13-9343) jedoch nicht. Vorteil des Aspire S7 ist die sehr gute Verarbeitungsqualität des dünnen Chassis. Das spiegelnde QHD+-Display mit der extrem hohen Auflösung ist nicht zwangsläufig jedermanns Geschmack, der Hersteller bietet aber keine matten bzw. in Full-HD auflösenden alternativen Konfigurationen an. Im Gegenteil, die Konfiguration des Testgerätes ist die einzige in Deutschland verfügbare Ausstattung. Akku Asus U36SD .

Nach der wertigen Verarbeitung und dem beeindruckenden Design bleiben dem Aspire S7-393 nur noch das farbstarke Display und die sehr gute Performance als Pluspunkte gegenüber der hochkarätigen Konkurrenz. In Details wie Helligkeit und Laufzeit gehört es aber nicht mehr zur Spitzenklasse.

Die hohe Performance, die kühlen Oberflächen im normalen Betrieb als auch die Erweiterung der Anschlüsse per DisplayPort Dongle sind echte Vorteile. Die Kritik über zu wenige Anschlüsse hat sich Acer zu Herzen genommen und legt einen Dongle für DisplayPort in den Karton (VGA, Ethernet, USB). Aber auch die Nachteile wollen wir hier nicht vergessen, sind sie es doch, die das Aspire S7 einige Punkte kosten. Das Panel spiegelt stark, zusammen mit der reduzierten Luminanz im Akkubetrieb können wir im Sonnenschein kaum etwas ablesen. Die Wartungs- und Upgrade-Möglichkeiten sind stark begrenzt, und die Laufzeiten sind im Konkurrenzvergleich etwas knapp. Ein ergonomisches Problem sind die scharfkantigen Seiten, welche im Dauereinsatz durchaus stören könnten. Die miese Webcam-Qualität und -Auflösung passen letztendlich auch nicht zu einem Ultrabook, das 1.500 Euro kostet.

10/05/2015

kaufen Ersatzakku Lenovo IdeaPad U350

Fujitsu kleckert beim 13,3-Zoll-Convertible Lifebook T935 nicht: Ein schlankes Metallgehäuse samt einem drehbaren Display wird mit einer guten Hardware-Ausstattung kombiniert. Dafür werden auch knapp 2.000 Euro fällig. Trotzdem zeigt der Rechner Schwächen.
Mit dem Lifebook T935 liegt uns eine neue Version von Fujitsus 13,3-Zoll-Business-Convertible vor. Äußerlich hat sich gegenüber dem Vorgängermodell Lifebook T904 nichts geändert. Bei den inneren Werten hat sich aber etwas getan: Die Haswell Prozessoren sind CPUs der Broadwell Generation gewichen. Ob das Lifebook von den neuen Prozessoren profitiert, verrät unser Testbericht.

Das Lifebook findet seine Konkurrenten durchaus in diversen Geräteklassen. Da wären zum einen natürlich Convertibles wie das Lenovo ThinkPad Yoga 14, das Dell Latitude 13 7350, das Toshiba Portégé Z20t-B. Ein Tablet wie das Microsoft Surface Pro 3 kann ebenfalls genannt werden. Aber auch herkömmliche 13,3- bzw. 14-Zoll-Notebooks wie das Acer Travelmate P645-S oder das HP Elitebook 840 G2 zählen zur Konkurrenz.

Da das Lifebook T904 und das Lifebook T935 baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Lifebook T904 entnommen werden.
Das Lifebook T935 ist mit einem 13,3-Zoll-Touch-Display ausgestattet. Es arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Alternativ ist der Rechner auch mit einem WQHD-Touch-Display (2.560 x 1.440 Bildpunkte) erhältlich. Der Bildschirm des uns zur Verfügung gestellten Testgeräts hat nur eine sehr geringe Helligkeit von 192,8 cd/m² zu bieten. Ein solcher Wert ist für einen mobilen Rechner nicht ausreichend - insbesondere bei einer spiegelnden Displayoberfläche. Hier hätten wir einen Wert von mindestens 300 cd/m² erwartet. Schließlich ist davon auszugehen, dass der Rechner unter verschiedensten Lichtverhältnissen genutzt wird.
Kontrast (836:1) und Schwarzwert (0,25 cd/m²) des Displays geben hingegen keinen Anlass zur Klage. Eine Aussage über die Farbraumabdeckung des Bildschirms können wir nicht treffen, denn die Mess-Software hat die Versuche der Vermessung immer mit Abstürzen quittiert. Die Farbdarstellung des Bildschirms gefällt schon im Auslieferungszustand. Er zeigt eine DeltaE-2000-Abweichung von 3,48 cd/m². Damit schrammt das Display nur knapp am Zielbereich (DeltaE kleiner 3) vorbei. Einen Blaustich besitzt es nicht.
Fujitsu hat das Convertible mit einem IPS-Panel bestückt. Das Kennzeichen dieser Art von Display sind die großen und stabilen Somit ist das Display aus jeder Position heraus ablesbar. Ein Einsatz im Freien ist aufgrund der geringen Displayhelligkeit und der spiegelnden Bildschirmoberfläche nicht wirklich möglich.
Fujitsu hat mit dem Lifebook T935 ein Business Convertible im 13,3-Zoll-Format im Sortiment. An Bord befinden sich u. a. ein TPM, ein Dockingport und LTE. Unser Testgerät ist für knapp 2.000 Euro zu haben. Fujitsu hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment. Ersatzakku Lenovo Thinkpad T400 ,
Im Inneren des Lifebook verrichtet ein Intel Core i5-5300U (Broadwell) Zweikernprozessor seinen Dienst. Hierbei handelt es sich um einen sparsamen ULV-Prozessor. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,3 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,7 GHz (beide Kerne) bzw. 2,9 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Der Turbo findet im Netz- und im Akkubetrieb Verwendung. Die Multi-Thread-Tests werden größtenteils mit 2,2 GHz bearbeitet. Gelegentlich wird der Prozessor auf 2,7 GHz beschleunigt. Allerdings variiert die Turbonutzung von Mal zu Mal. Durch die nicht gleichbleibende Turbointensität fallen die Resultate in den von uns durchgeführten Benchmarks in jedem Durchlauf unterschiedlich aus. So haben wir im Multi-Thread-Test des Cinebench R11.5 Benchmarks Werte zwischen 2,47 und 2,71 registriert. Bei den Single-Thread-Tests sieht es ähnlich aus, diese werden mit 2,7 bis 2,9 GHz bearbeitet. Da der Prozessor seinen Turbo praktisch nie voll ausreizen kann, bleibt er in den von uns durchgeführten CPU-Tests hinter seinen Möglichkeiten zurück. Gleiches konnten wir schon beim Lifebook T904 beobachten.
Dank einem kräftigen Prozessor und einer schnellen Solid State Disk arbeitet der Rechner rund und flink. Windows wird schnell gestartet. Problemen sind wir nicht begegnet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen insgesamt gut aus, bleiben aber hinter den Resultaten vergleichbarer Notebooks wie dem Lifebook S935 zurück. Hierfür sehen wir zwei Gründe: Zum einen kann die CPU ihren Turbo nicht voll ausreizen, und zum anderen läuft der Arbeitsspeicher des T935 im Single-Channel-Modus. Beides kann der Besitzer des Rechners nicht ändern. Das Lifebook verfügt über nur eine Arbeitsspeicherbank.
Eine schnelle Solid State Disk hat Fujitsu in das Lifebook eingebaut. Die SSD stammt von Samsung und bietet eine Gesamtkapazität von 256 GB. Davon stehen dem Besitzer etwa 200 GB zur freien Verfügung. Der übrige Speicherplatz wird von der Recovery Partition und der Windows Installation belegt. Die SSD kann insgesamt mit guten Transferraten aufwarten. Es handelt sich hierbei um ein Modell im 2,5-Zoll-Format (7 mm Bauhöhe). Ein Tausch der SSD stellt theoretisch kein Problem dar. In der Praxis hat sich das aber als schwierig erwiesen. Da das Lifebook keine Wartungsklappe besitzt, muss die Unterschale der Baseunit entfernt werden, um an die Hardware zu gelangen. Auch nach Entfernung aller Schrauben sitzt die Unterschale auf zwei Seiten sehr fest. Wir haben dann auf eine Öffnung des Gehäuses verzichtet, um es nicht zu beschädigen.
Eine dedizierte GPU hat das Lifebook nicht zu bieten. Fujitsu setzt auf Intels integrierten HD Graphics 5500 Grafikkern. Die GPU unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 900 MHz. Die Ergebnisse in den 3D Mark Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit der GPU. Etwas bessere Resultate könnte sie erreichen, wenn der Arbeitsspeicher des Lifebook im Dual-Channel-Modus arbeiten würde. Da aber nur eine Arbeitsspeicherbank vorhanden ist, besteht diese Möglichkeit nicht. Das Schwestermodell Lifebook T904 ist noch mit dem Vorgänger des HD Graphics 5500 Kerns - der HD Graphics 4400 GPU - bestückt. Die neue GPU bietet etwa 10 bis 20 Prozent mehr Grafikleistung als ihre Vorgängerin. Der Grafikkern ist nicht nur für die Grafikdarstellung zuständig, sondern er entlastet den Hauptprozessor auch bei der Wiedergabe von Videos. So liegt die Prozessorlast beim Abspielen eines Full-HD-Videos (H.264-Kodierung) unterhalb von 20 Prozent.
Da der Arbeitsspeicher des Lifebook nur im Single-Channel-Modus läuft, fallen die Frameraten in Spielen schlechter aus als bei einem vergleichbar ausgestatteten Rechner wie dem Lifebook S935 (Dual-Channel-Modus aktiv). Somit erreichen auch Spiele, die geringe Hardware-Anforderungen stellen, allenfalls bei niedrigen Auflösungen und geringen Qualitätseinstellungen spielbare Frameraten.
Von Lärm bleiben Nutzer des T935 verschont: Im Idle-Modus steht der Lüfter in der Regel still. Das Convertible arbeitet dann lautlos. Unter Last dreht der Lüfter nur sehr leicht auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 32,7 dB. Einen solchen Wert erreichen viele andere Notebooks gerade einmal im Idle-Betrieb. Ersatzakku Lenovo ThinkPad X300 .
In der ersten Minute arbeiten die CPU mit 2,3 GHz und die GPU mit 900 MHz. Dann werden sie auf 1,3 bis 1,4 GHz (Prozessor) bzw. 650 bis 700 MHz (Grafikkern) gedrosselt. Diese Werte werden für etwa 30 Minuten gehalten. Anschließend wird die Geschwindigkeit des Grafikkerns auf 500 bis 550 MHz gesenkt. Gleichzeitig wird die CPU auf 2,2 GHz beschleunigt. Bei diesen Werten bleibt es dann. Sonderlich stark erwärmt sich das Lifebook nicht. Lediglich an zwei Gehäusemesspunkten nähern sich die Temperaturen der Vierzig-Grad-Celsius-Marke an.
Das Fujitsu Convertible zeigt im Idle-Betrieb keinen hohen Energiebedarf. Wir messen eine maximale Leistungsaufnahme von 5,6 Watt. Es zeigt sich einen Tick sparsamer als das Schwestermodell T904. Während des Stresstests steigt der Energiebedarf kurzzeitig auf 38 Watt. Da CPU und GPU gedrosselt werden, sinkt die Leistungsaufnahme auf 22,8 Watt. Das Netzteil hätte genügend Reserven nach oben. Es besitzt eine Nennleistung von 65 Watt.
Im Idle-Modus erreicht das Lifebook eine Laufzeit von 20:17 h. Ein Konkurrent wie das Lenovo Thinkpad Yoga 14 (12:27 h) macht früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Lifebook den Betrieb nach 1:40 h ein. Beim Thinkpad haben wir diesen Test nicht durchgeführt. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt: Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Den praxisnahen WLAN-Test beendet das T935 nach 6:08 h. Das Thinkpad (5:52 h) liegt gleichauf. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Lifebook erreicht eine Laufzeit von 5:35 h. Beim Thinkpad haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Die Laufzeiten des T935 liegen insgesamt in etwa gleichauf mit denen des Schwestermodells Lifebook T904. Mit Ausnahme des Idle-Werts können die Laufzeiten nicht wirklich beeindrucken. Von einem ULV-Convertible im 13,3-Zoll-Format hätten wir etwas mehr erwartet. Zusatzakkus für das T935 hat Fujitsu nicht im Sortiment.
Auch wenn die Bezeichnung Lifebook T935 nicht direkt darauf schließen lässt, handelt es sich hierbei um das Broadwell Upgrade des Lifebook T904. Fujitsus 13,3-Zoll-Convertible hat alles an Bord, was von einem Business Notebook erwartet wird: TPM, Dockingport, LTE. Der verbaute Prozessor reicht für die Nutzung im Alltag vollkommen aus. Leider kann er seine volle Leistung nicht entfalten. Dafür arbeitet der Rechner aber weitgehend lautlos und erwärmt sich kaum. Eine schnelle SSD sorgt für ein flink laufendes System. Auch die Eingabegeräte wissen zu gefallen. Ersatzakku Lenovo IdeaPad U350 ,

Trotz einem Kaufpreis von knapp 2.000 Euro leistet sich Fujitsu durchaus Mängel bei dem Convertible.

Die Akkulaufzeiten in unseren praxisnahen WLAN- und Videotests fallen ordentlich aus, lösen aber keine Begeisterungsstürme aus. Hier hätten wir von einem 13,3-Zoll-ULV-Rechner etwas mehr erwartet. Auch das Display kann nicht vollständig überzeugen. Fujitsu hat zwar einen kontrastreichen IPS-Full-HD-Bildschirm verbaut, allerdings bietet dieser nur eine sehr geringe Helligkeit.

02/05/2015

Dell XPS L502X Akku Kaufen

Beim M505 hält Schenker Technologies am schlichten Antlitz des Vorgängers fest. Auch unter der Haube sind die Änderungen marginal. So wird das IPS-Panel jetzt nicht mehr von einer GeForce GTX 850M, sondern von einer GeForce GTX 950M begleitet. Was das für die Leistung bedeutet, erfahren Sie hier.
Im Test vor knapp einem Jahr hat sich das Schenker M504 als gelungenes Allround-Notebook mit hochwertigem Display entpuppt. Der Nachfolger, das M505, baut auf die vorhandenen Stärken auf und legt bei der Geschwindigkeit einen kleinen Tick zu. Jedenfalls, wenn man die GeForce GTX 950M wählt. Die standardmäßig integrierte GeForce 940M kann es – trotz des höheren Grundpreises – leider nicht mit der GeForce GTX 850M des Vorgängers aufnehmen.

Den Prozessor sollten Gaming-Interessierte ebenfalls upgraden. So beherrscht das 2,2 GHz flotte Grundmodell Intel Celeron 2970M weder Turbo Boost (automatische Übertaktung) noch Hyper-Threading (virtuelle Verdoppelung der Kernanzahl) und verfügt nur über 2 MByte L3-Cache. Wir empfehlen, mindestens 100 Euro in einen Core-i3- oder Core-i5-Prozessor zu investieren. Die Core-i7-Reihe lohnt sich aufgrund der beschränkten Grafikpower (die GeForce GTX 950M gehört zur Mittelklasse) nur bedingt.

Ansonsten sind in der 899 Euro teuren Basiskonfiguration noch vier GByte DDR3-RAM und eine 500-GByte-Festplatte enthalten. Wer sich für 8-16 GByte und eine Kombination aus HDD und SSD entscheidet, sieht sich mit einem weitaus höheren Endpreis konfrontiert. So erreicht unsere Testausstattung knapp 1.400 Euro, was deutlich über dem Niveau von so manchem Mitbewerber liegt (Asus N551, Acer Aspire V15, HP Envy 15, …).
Optisch entspricht das M505 fast 1:1 dem Vorgänger, in dessen Artikel Sie mehr über das Chassis, die Ausstattung und die Eingabegeräte lesen. Einziger Unterschied, den wir beobachten konnten, ist die geänderte Touchpad-Oberfläche: Statt einem glatten Finish bietet der Mausersatz nun eine raue Struktur, was für ein besseres Feedback sorgt. Hinweis: Die Fotos in der Bildgalerie stammen alle vom M504.
Positiv sollte man auch das neue Display hervorheben. Statt dem LG Philips LP156WF4-SPB1 verrichtet jetzt ein AU Optronics B156HAN01.2 seinen Dienst (das XMG A505 lässt grüßen).
Zwar konnte bereits das alte Modell mit einem hohen Kontrast und einem relativ niedrigen Schwarzwert aufwarten, der Nachfolger schneidet in diesen Kategorien allerdings noch eine Ecke besser ab. So ermittelte unser Messgerät 1.250 statt ehemals 930:1 und 0,22 statt 0,33 cd/m². Die etwas schlechtere Ausleuchtung (86 vs. 90 %) und die knapp 10 % geringere Helligkeit (268 vs. 296 cd/m²) sind in unseren Augen verschmerzbar.
Größter Vorteil des AU Optronics ist die höhere Farbtreue. Wie die unteren Screenshots zeigen, sind die Graustufen, die RGB-Balance und die Farbsättigung schon im Auslieferungszustand mehr als ordentlich, was man vom M504 nicht behaupten kann. Hinzu kommt eine größere Farbraum-Abdeckung: 91 % sRGB und 59 % AdobeRGB können sich definitiv sehen lassen. Das Vorgänger-Display musste sich hier mit 72 bzw. 50 % zufrieden geben. Dell XPS L501X Akku ,
Bei der Blickwinkelstabilität schlägt sich das M505 auch wacker. IPS-typisch treten nur von schräg oben bzw. unten leichte Verfälschungen auf. Gegen ein normales TN-Panel gewinnt das AU Optronics locker. Kritik muss sich das M505 nur für die Outdoor-Tauglichkeit anhören. Aufgrund der mittelprächtigen Leuchtkraft hapert es an hellen Standorten an der Sichtbarkeit – entspiegelte Oberfläche hin oder her.
Wie bereits angedeutet, ähneln die Komponenten sehr stark dem Vorgänger. Um für einen schnellen Windows Alltag zu sorgen, haben wir das M505 mit einem Midrange-Prozessor und einem 250 GByte großen Solid State Drive konfiguriert. Abgerundet wurde das Paket von 8 GByte DDR3-RAM und einer 750-GByte-HDD mit 7.200 U/Min.
Beim Core i5-4210M handelt es sich um ein 2,6 GHz flottes Zweikern-Modell, das per Turbo Boost bis zu 3,2 GHz erreicht und dank Hyper-Threading acht Threads parallel bearbeiten kann. 3 MByte L3-Cache sind im Dual-Core-Bereich ebenfalls nicht von schlechten Eltern (4-8 MByte @Core i7).
Ansonsten wäre noch der integrierte Grafikchip zu nennen. Da das M505 die Optimus Technik von Nvidia unterstützt, kann das System dynamisch zwischen der HD Graphics 4600 und der dedizierten GeForce GPU wechseln. Das spart nicht nur Strom, sondern wirkt sich auch positiv auf die Abwärme und die Lautstärke aus.
Doch zurück zum CPU-Part. Im Test mit dem Cinebench R11.5 zeigt der Core i5-4210M eine optimale Turbo-Ausnutzung von 3,2 GHz bei Single-Core-Last und 3,1 GHz bei Multi-Core-Last. Selbst unter extremen Bedingungen, wie sie unser Stresstest mit den Tools Furmark und Prime simuliert, ist der Turbo noch aktiv (~2,8 GHz). Entsprechend fallen auch die Benchmark-Werte erwartungsgemäß aus. Zwar kann der Core i5-4210M in Multi-Core-Szenarien nicht an seine vierkernigen Brüder heranreichen, für Standard-Aufgaben im Office-, Video- und Web-Umfeld sind Zweikerner aber flott genug. Bei Spielen limitiert meist die Grafikkarte.
Wer ein Solid State Drive konfiguriert, kann mit einer sehr hohen System-Geschwindigkeit rechnen. Unser Testgerät muss sich im PCMark 7 nicht hinter teureren Gaming Notebooks verstecke: 5.462 Punkte sind für ein Multimedia-Laptop respektabel. Bei der Verwendung einer Quad-Core-CPU dürften noch ein paar 100 Punkte mehr drin sein.
Das 15-Zoll-Gerät lässt sich mit einem Massenspeicher im 2,5-Zoll-Format und zusätzlich mit einer mSATA-SSD bestücken. Bei Letzteren vertraut Schenker auf Crucial (M550 bzw. MX200) und Samsung (850 EVO). Preis-Leistungs-technisch sind beide Firmen interessant. Oftmals trennen die konkurrierenden Produkte nur wenige Euro. Unser Testmodell wurde von der 250-GByte-Version der Samsung 850 EVO angetrieben. Mit 511 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und 496 MB/Sek beim sequentiellen Schreiben gehört das mSATA-Drive im AS SSD Benchmark zu den stärksten Vertretern überhaupt. Für noch höhere Werte muss es ein Notebook mit RAID-Verbund (siehe z. B. das MSI GS60) oder eine SSD auf PCI-Express-Basis sein (Schenker XMG U505).
Während die High-End-Modelle GeForce GTX 980M und GTX 970M aufgrund der neuen Architektur (Maxwell statt Kepler) deutlich an ihren Vorgängern vorbeiziehen, beschränkt sich Nvidia bei den günstigeren Chips auf ein Tuning der Taktraten. Im Falle des Schenker M505 sind die Auswirkungen besonders gering. Ob nun 902-1.084 MHz (GTX 850M) oder 993-1.124 MHz (GTX 950M) macht in der Praxis kaum einen Unterschied. Hauptproblem der Mittelklasse-GPU ist das schmale Speicher-Interface. 128 Bit sind aus Spielersicht nicht mehr optimal, vor allem, da Barebone-Hersteller Clevo der GTX 950M nur DDR3 und kein modernes GDDR5 verpasst. 2 GByte Speicher werden sich in den nächsten Jahren auch als Flaschenhals erweisen. Dell XPS L701x Akku ,
Als Allround-GPU für Multimedia-Notebooks macht die GeForce GTX 950M jedoch eine brauchbare Figur. Sofern man dem M505 keine extrem anspruchsvollen 3D-Programme zumutet, liefert der DirectX-11-Chip ausreichend Leistung. Anhand des Benchmark Parcours wird klar, dass sich die Performance am Level der GTX 850M orientiert. Tipp: Sparfüchse sollten den Abverkauf des M504 nutzen. Das Auslaufmodell kostet trotz ebenbürtiger Hardware ganze 200 Euro weniger. Notebooks auf GTX-860M-Basis sind preislich auch eine gute und dank GDDR5-VRAM flottere Alternative.
Gelegenheitsspieler, die nicht bei jedem Titel maximale Details und mehrfache Kantenglättung voraussetzen, dürften mit der GeForce GTX 950M glücklich werden. Wenn man ein paar Extremfälle wie Assassin's Creed Unity, Watch Dogs, Ryse: Son of Rome und Dragon Age: Inquisition ausklammert, sind in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 mittlere bis hohe Settings möglich. Anspruchslose und/oder ältere Games (z. B. Fifa 15, Sims 4 und F1 2014) lassen sich in voller Grafikpracht genießen.
Die Geräuschentwicklung hat sich im Vergleich zum M504 kaum verändert. Kein Wunder, sind die Geräte doch fast identisch. In Situationen, bei denen das Notebook nicht oder nur minimal belastet wird, arbeitet das System recht leise. Zwar macht die getestete HDD (Western Digital Black) mit einem konstanten Rauschen bzw. Klackern auf sich aufmerksam, nach einer längeren Ruhephase schalten sich aber sowohl die Festplatte als auch der Lüfter komplett ab, wodurch das M505 lautlos wird. Ein nerviges Auftouren des Kühlsystems, das wir in der Vergangenheit bei zahlreichen Clevo Barebones beobachten konnten, ist eher selten. Kritik gibt es primär für den 3D-Betrieb. Durchschnittlich 44 dB(A) im 3DMark 06 und bis zu 50 dB(A) unter Volllast sind für ein Multimedia Notebook recht viel. Andere Allrounder präsentieren sich hier von einer ruhigeren Seite.
Obwohl der Gehäuselüfter bei 3D-Szenarien kräftig vor sich hin rauscht, kann sich das Gehäuse an einigen Stellen spürbar erwärmen. So gab unser Messgerät nach einer Stunde Volllast bis zu 44 °C an der Unterseite und bis zu 42 °C an der Oberseite aus. Das wäre an sich kein Problem, wenn nicht auch die Handballenablage betroffen wäre. Längere Gaming-Sessions sind dadurch etwas unangenehm. Im Idle-Betrieb bleibt das Gerät wesentlich kühler. Zwei Stunden Leerlauf resultierten in einer Chassis-Temperatur von knapp 27 °C (oben) respektive 28 °C (unten). Insgesamt würden wir die Ergebnisse als ordentlich bezeichnen. Gleiches gilt für die Komponenten. Mit einem Maximalwert von 86 °C wurde der Core i5-4210M nicht übertrieben heiß. Die GeForce GTX 950M erreichte im Stresstest sogar nur 70 °C.
Trotz des Software Updates (Sound Blaster Cinema v2 statt v1) hört sich das 2.0-System sehr schwachbrüstig an. Neben der Maximallautstärke lassen auch die Präzision und der Bass zu wünschen übrig. Ohne Headset oder externe Lautsprecher kommen Filme, Spiele und Musiktitel nicht ansatzweise zur Geltung. Kein Vergleich zur Sound-Qualität von anderen Multimedia Notebooks. Dank mitgeliefertem Subwoofer klingt das Asus N551 deutlich besser.
Wenig überraschend richtet sich der Energiebedarf nach dem des Vorgängers: 11-18 Watt im Idle-Modus und 70-105 Watt unter Last gehen für ein Allround Notebook in Ordnung. Das Netzteil scheint mit 120 Watt ausreichend dimensioniert zu sein (zumindest bei der Nutzung einer Dual-Core-CPU).
Die Laufzeit der Testkonfiguration reicht von 2,5 bis maximal 5,5 Stunden, was in der Summe weder über- noch unterdurchschnittlich ist. Top: Schenker liefert das M505 mit einem 62-Wh-Akku aus. Theoretisch würde es das W650SC Barebone auch mit einem schwächeren 48-Wh-Akku geben.
So gut das M505 als Gesamtpaket funktioniert, müssen wir doch anmerken, dass das Gehäuse etwas in der Zeit stehengeblieben ist. Andere Multimedia Notebooks im 15-Zoll-Format (Asus N551, Acer Aspire V15, HP Envy 15) sind leichter, flacher und/oder besser verarbeitet. Auch in den Kategorien Sound, Eingabegeräte und Emissionen hat die Konkurrenz oft die Nase vorn. Dell XPS L502X Akku ,

Größtes Alleinstellungsmerkmal des M505 ist das hochwertige IPS-Panel, das in fast jeder Hinsicht begeistert. Die hervorragenden Wartungsmöglichkeiten und die individuelle Konfiguration sind ebenfalls ein Kaufargument. Ganz zu schweigen von der sauberen Windows Installation, die ohne nervige Bloatware auskommt.

 

Dennoch darf sich Gehäusehersteller Clevo bei der nächsten Generation mehr ins Zeug legen. So wünschen wir uns unter anderem eine beleuchtete Tastatur, eine bessere Verteilung der Schnittstellen und adäquate Lautsprecher.