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25/07/2015

Kaufen Akku Dell Vostro 3500

Dünn und leicht wie ein Ultrabook, aber dennoch keins. Touchscreen und etwas Akku-Power fehlen, dafür findet eine GeForce-Grafikkarte Platz. Wie macht sich das neue Subnotebook von Lenovo im Vergleich mit anderen dünnen Grafik-Boliden?
Es ist schwer, im Lenovo-Dschungel der Serien den Überblick zu behalten: Während die IdeaPads klassische Notebooks für Privatanwender darstellen, sind ThinkPads für den professionellen Einsatz gedacht. Die Yoga-Modelle zeichnen sich durch das um 360 Grad schwenkbare Display aus, das nun auch die günstigere Flex-Serie hat. Darüber hinaus mischt auch Lenovo die Bezeichnungen und bietet etwa mit einem ThinkPad Yoga ein Business-Notebook mit schwenkbarem Display.

Die U-Serie wird nun neu aufgelegt. Vor einigen Jahren etwa testeten wir das U410 und viele weitere Modelle davon - alternativ mit Touchdisplay und noch zusätzlich unter dem IdeaPad-Label. Dieser ist nun mit den aktuellen Modellen verschwunden. Das Lenovo U31 sowie das hier nun getestete U41 haben stets einen matten Bildschirm. Es handelt sich weiterhin um Notebooks für den Privatanwender.

Circa 19,5 Millimeter dünn und 1,6 Kilogramm schwer ist das Lenovo U41-70. Das Schwestermodell S41 soll nochmal um ein halbes Kilo leichter sein und etwas gehobenere Ansprüche von Privatanwendern erfüllen. Das U41-70 vergleichen wir im Test mit dem günstigeren und auch schwächeren Lenovo Flex 2 14, dem direkten Konkurrenten Asus Zenbook UX303LN sowie dem Schenker S405.

Zunächst fällt das matte, silberne Aluminium des Displaydeckels auf, das zusammen mit dem Metall der Basiseinheit dem Notebook einen wertigen Eindruck verleiht. Den kann man bei einem knapp 1.000 Euro teuren Notebook auch erwarten. Die Oberfläche um Tastatur und Touchpad ist zudem vertikal gebürstet. Dieses Finish stünde auch dem Displaydeckel gut. So aber wirkt die Optik etwas unauffälliger. Das U41-70 ist zudem auch in Schwarz oder Rot erhältlich.

Auch wenn das Notebook nicht unbedingt für widrige Außeneinsätze geeignet ist, können wir keine schlechte Verarbeitung erkennen: Die recht geringen Spaltmaße sind stets gleichmäßig und alle Gehäusekomponenten einwandfrei verbaut. Obwohl das Gerät insgesamt nur 19,5 Millimeter dünn ist, wirkt es stabil und verwindungssteif. Mit knapp 1,6 Kilogramm ist das Gerät auch als mobiler Begleiter geeignet, der sich nicht wie ein Backstein in der Aktentasche auswirkt. Lenovo gibt ein Gewicht von 1,68 kg an, wir haben hier knapp 80 bis 100 Gramm weniger gemessen.

Das Display öffnet sich etwas schwergängig. So lässt es sich nicht ganz edel mit einer Hand öffnen, ohne dass die Basiseinheit vom Tisch hebt. Mit zwei Händen ist es dennoch kein Problem - die Scharniere sind daher nicht etwa zu fest eingestellt. Dafür erlauben sie einen maximalen Öffnungswinkel bis knapp 180 Grad.

Ein Anschlusswunder war ein Subnotebook noch nie. Die schlanken Maße und das geringe Gewicht erfordern hier einen Kompromiss. Dennoch hat das Lenovo U41-70 alles Nötige. Drei USB-Buchsen, davon eine links in der Version 2.0 und zwei rechts in 3.0, reichen für einen Privatanwender völlig aus. Ein Audio-Kombi-Anschluss, eine Kensington-Buchse, ein SD-Kartenleser (SD/MMC) und eine HDMI-Buchse sind ebenso vorhanden und gehören zur Pflichtausstattung eines jeden Notebooks. Die 720p-HD-Webcam ist nichts Besonderes und reicht fürs gelegentliche Skypen. Akku Dell Vostro 3500 .

Heutzutage aufgrund von WLAN schon fast nicht mehr benötigt: eine RJ45-LAN-Buchse. Wer also kabelgebundenes Ethernet bis 1 GBit braucht, wird hier fündig. Andere Hersteller oder Modelle bieten hier einen USB-Adapter oder lassen die Ethernet-Lösung ganz weg.

Drahtlose Kommunikation, also WLAN und Bluetooth 4.0, bietet das Modul Intel Dual Band Wireless-AC 3160. Mit den WLAN-Standards 802.11 ac/a/b/g/n bietet es eine Brutto-Geschwindigkeit bis zu 433 MBit/s. Was die Reichweite angeht, so wies das Modul keine Defizite aus. Über ein Stockwerk hinweg war die Verbindung stets stabil und schnell. Sogar über zwei Stockwerke war stellenweise die Verbindung noch aktiv - wenn auch mit Geschwindigkeitseinbußen.

Lenovo bietet kein besonderes Zubehör beim regulären Kauf des U41-70 - vom obligatorischen Netzteil mal abgesehen. Auch im Hersteller-Shop sind keine besonderen Artikel zu kaufen, die speziell für dieses Modell gebaut sind. Über die Anschlussmöglichkeit einer Docking-Station verfügt das U41 als Consumer-Gerät nicht.

Mit einem entsprechend kleinen Kreuzschraubendreher lässt sich die Abdeckung der Unterseite lösen und legt diese komplett frei. Damit erhält man Zugriff auf die internen Komponenten des Geräts, wie etwa SSD, Arbeitsspeicher oder Akku. Die Schraubarbeiten gehen einfach und ohne Probleme vonstatten, sodass auch interessierte Laien einige Komponenten wechseln könnten.
Lenovo bietet für das U41-70 24 Monate ab Kaufdatum einen Bring-In-Service. Im Garantiefall hat der Kunde das Gerät an eine Partnerwerkstatt zu schicken, die den Schaden behebt und es wieder zurücksendet. Beim Akku ist die Herstellergarantie auf 12 Monate begrenzt.

Wie bei den meisten aktuellen Notebooks von Lenovo, kommt auch hier eine AccuType-Tastatur zum Einsatz. Dafür charakteristisch sind die leicht abgerundeten Tasten. Ob es sich auf diesen besser tippen lässt, ist wohl Gefühls- oder Geschmacksache und könnte bis ins Esoterische diskutiert werden. Anwender, die flache und rechteckige bzw. quadratische Tasten des Chiclet-Layouts gewohnt sind, dürften jedenfalls kaum Unterschiede feststellen. Das Tippen geht gut von der Hand, der Druckpunkt ist spürbar und knackig - die Tastatur lässt daher keine Qualitätsdefizite erkennen. Darüber hinaus kommt sie mit einer weißen Beleuchtung, die sich über die Fn-Taste ein- und ausschalten lässt.

Wie bei vielen Consumer-Notebooks mittlerweile üblich, sind die Funktionstasten F1 bis F12 lediglich über die Fn-Umschaltung zu bedienen. Mit einfachem Druck lassen sich dort Notebook-Funktionen regulieren, wie etwa Lautstärke, Bildschirmhelligkeit oder Flugzeugmodus.

Das Touchpad ist ganz leicht in die Ebene der Handballenauflage eingelassen und unterscheidet sich auch haptisch von dieser. Der Cursor lässt sich bequem und gewohnt mit dem Finger bedienen, während die beiden unteren Ecken des Touchpads als Ersatz für die Maustasten dienen. Die üblichen Multitouch-Gesten, wie etwa das Scrollen mit zwei Fingern oder „pinch to zoom“ funktionieren ebenso einwandfrei. Auch an der Qualität der Haptik gibt es nichts zu bemängeln: Die Tasten lassen sich nicht zu leicht und nicht zu schwer auslösen, sodass keine Fehlbedienung begünstigt wäre.
Mit einer Auflösung über 1.920 x 1.080 Pixel verfügt das Lenovo U41-70 über ein Full-HD-Display, das in dieser Preisklasse auch zu erwarten wäre. Verbaut ist hier ein günstiges TN-Panel, das in unseren Labortests bestenfalls mittelmäßige Ergebnisse liefert. Es handelt sich um ein Innolux N140HGE-EAA. Die durchschnittliche Bildschirmhelligkeit über circa 221 cd/m² reicht lediglich für geschlossene Räume. Damit liegt die Beleuchtung in etwa auf dem Niveau des viel günstigeren Lenovo Flex 2 14. Dass es in der Preisklasse um 1.000 Euro auch besser geht, beweist der direkte Konkurrent, das Asus Zenbook-UX303LN mit guten Werten stets über 350 cd/m².

Der niedrige - also recht gute - Schwarzwert liefert immerhin ein sattes Schwarz. Daraus resultiert das recht passable Kontrastverhältnis von 583:1. Was die Farbräume sRGB sowie AdobeRGB angeht, so werden diese lediglich zu 60 % bzw. 38 % abgedeckt. Dem Privatanwender, der mit diesem Gerät auch angesprochen werden soll, dürfte das aber egal sein.

Was die Qualität der Farbdarstellung angeht, könnte man bei einem leistungsfähigen Notebook etwas Besseres erwarten. Die Messungen mittels CalMAN zeigen deutliche Abweichungen in den Magenta- und Blautönen, die dem Bildschirm einen Blaustich bescheren. Für das Auge ist dieser aber nur im direkten Vergleich mit einem anderen Bildschirm erkennbar. Akku Dell XPS L701x .

Trotz der relativ niedrigen Maximalhelligkeit ist ein Außengebrauch nicht unbedingt unmöglich. Sofern es draußen etwas bewölkt ist oder die Sonne nicht direkt ins Display scheint, ist noch immer genug auf dem Bildschirm zu erkennen, wie anbei das Beispielbild auch zeigt. Wohl auch wegen der matten Oberfläche.

Bei der Blickwinkelstabilität ist der Unterschied zwischen IPS- und TN-Panels deutlich. Da sich hier bei schräger Betrachtung die Darstellung recht schnell ändert, ist hier das Manko der TN-Version sichtbar. Auf der Horizontalen bleibt das Bild dennoch recht lange stabil. Auf der Vertikalen ist es schnell invertiert bzw. überbelichtet, wie auf der Darstellung deutlich zu erkennen ist. Das Lenovo Flex 2 14 etwa verfügt über ein spiegelndes IPS-Panel - wenn auch über ein günstiges mit Pentile-RGBW-Matrix - mit besserer Blickwinkelstabilität.

Das Lenovo U41-70 ist im Hersteller-Shop in vielerlei Hardware-Variationen zu haben. Im Preis geht es los bei 699 Euro mit einem Intel Core i5-5200U, 4 GByte RAM sowie einer Festplatte mit 500 GByte. Wir testeten die leistungsfähigste Version für 999 Euro, die neben dem Intel Core i7-5500U mit dem NVIDIA GeForce GT 940M über eine dedizierte Grafikkarte verfügt. Weitere Unterschiede sind die 8 GByte Arbeitsspeicher und die SSD mit 256 GB. Neben dem silbernen Gehäuse gibt es noch rote und schwarze Versionen.

Hier kommt ein ULV-Prozessor von Intel mit lediglich 15 Watt Leistungsaufnahme (TDP) zum Einsatz. Es handelt sich hier um den Intel Core i7-5500U. Eine Dual-Core-CPU der aktuellen Broadwell-Architektur, die regulär mit 2,4 GHz taktet. Der Turbo Boost erhöht den Takt beider Kerne auf bis zu 2,9 GHz bzw. einen alleine auf bis zu 3,0 GHz. Dieses Verhalten konnte auch im Akku-Betrieb festgestellt werden, somit ist auch ohne Netzteil die volle Leistung abrufbar. Das wurde anschließend mit einem Durchlauf von Cinebench bestätigt, der keine nennenswerte Unterschiede in den Ergebnissen aufzeigte.

Der Vergleich der regulären Cinebench-Ergebnisse mit Geräten gleicher CPU überrascht etwas: Das Asus Zenbook sowie das Schenker S405 - beide ebenso mit dem i7-5500U bestückt - erreichen hier Werte mit einem deutlichen Plus von 20 bis 50 Prozent. Dennoch sind die Ergebnisse des Lenovo U41-70 nicht auffällig niedrig, vergleicht man sie mit dem jeweiligen Zentralwert (Median) aller gemessenen Werte bei dieser CPU.

Die Rundum-Leistung stellen wir mit PCMark fest. Hier spielen auch alle anderen Hardware-Komponenten eine Rolle. Dank der dedizierten Grafikkarte sowie einer SSD schneidet das U41-70 hier recht gut ab. Der Home Score in PCMark 8 des schwächeren Lenovo Flex 2 14 ist nur um 3 % geringer. Das Flex hat zwar nur einen i3-Prozessor, jedoch auch eine ähnlich starke GeForce-Grafik sowie eine SSD. Hier unterscheiden sich auch die PCMark Versionen: In PCMark 7 ist der Unterschied mit 21 % deutlicher.

Wir testeten das U41-70 mit einer SSD von Samsung mit einer Kapazität über 256 GByte. Günstigere Versionen kommen auch mit einer 128-GByte-SSD oder einer Festplatte mit 500 GByte. Die Lese- und Schreibwerte können sich durchaus sehen lassen. Das Schenker S405 sowie das Asus Zenbook UX303LN haben auch beide eine schnelle SSD, wie der unten stehendende Vergleich der Messergebnisse zeigt.

Das Lenovo U41-70 ist mit der dedizierten DirectX-11-Grafikkarte NVIDIA GeForce 940M zu haben, die erst seit März auf dem Markt ist. Dabei handelt es sich um den Nachfolger der GeForce 840M, die nur leicht niedrigere Taktraten aufweist und auch in den beiden Konkurrenten, dem Lenovo Flex 2 14 sowie dem Asus Zenbook UX303LN, zum Einsatz kommt. Alternativ ist das Lenovo auch ohne GeForce-Grafik zu haben, was einen Preisunterschied von 100 Euro ausmacht.

Auf jeden Fall aber ist stets die Grafikeinheit des Intel-Prozessors vorhanden, die Intel HD Graphics 5500. Je nach Bedarf wird zwischen den beiden Grafikeinheiten umgeschaltet, um dadurch entweder mehr Leistung oder geringeren Stromverbrauch zu erreichen. Dass die beiden erwähnten GeForce-Grafikkarten auf etwa gleichem Leistungsniveau liegen, bestätigen auch die 3DMark-Benchmarks.

Sofern es sich um ein Modell des U41-70 mit GeForce-Grafik handelt, sind mit einigen Kompromissen auch aktuelle Spiele auf dem Notebook möglich. Wir haben die Frameraten einiger Titel gemessen, die zwar nicht brandneu auf dem Markt sind, aber dennoch der Grafikeinheit einiges abverlangen. Alle drei Stichproben sind in HD-Auflösung bei mittleren Grafikdetails flüssig spielbar. Zwar nicht unbedingt in Full HD bei hohen Details, wohl aber mit einem von beiden.

Das Action-Rollenspiel Dishonored etwa läuft sogar in Full HD bei besten Grafikeinstellungen noch flüssig. Zumindest in unserem Benchmark der Anfangsszene. Beim Spielen hakte es dann doch stellenweise. Wer daher noch etwas herunterschraubt, wird mit einem durchgehend flüssigen Spielerlebnis belohnt.

Leider ist der Lüfter unüberhörbar und auch im Praxisbetrieb fast immer an. Die gemessenen Laborwerte mit bis zu 42 Dezibel sind zwar nicht besonders hoch. Jedoch läuft der Lüfter auch im einfachen Desktop-Betrieb - also nicht nur, wenn etwa leistungsintensive Anwendungen laufen. Er ist zwar dann auch nicht besonders laut, jedoch passt das Lüfterverhalten nicht gerade zu einem ansonsten edlen, unauffälligen Notebook. Dasselbe wurde auch beim Asus Zenbook festgestellt. Ein Tribut, den wohl die Broadwell-Prozessoren verlangen. Bei den Haswell-Modellen war der Lüfter im Idle-Modus noch leise. Akku Dell Latitude E6400 .

Die Visualisierung unten zeigt zwar Temperaturen bis zu 44 Grad am Gehäuse, die sind jedoch für ein dünnes und zudem metallenes Notebook noch relativ niedrig. Die beiden Konkurrenten, das Lenovo Flex 2 14 und das Asus Zenbook UX303LN, werden unter Last durchaus wärmer.

Im Stresstest setzen wir die Hardware unter volle Last. Hier meldet der CPU-Sensor eine Maximaltemperatur von bis zu 92 Grad. Der Durchschnitt liegt aber lediglich bei 86 Grad, was ein noch unkritischer Wert ist. Unter Volllast ist immerhin der Basistakt verfügbar, ein permanentes Throttling findet daher nicht statt. Stellenweise springt der Takt jedoch auf einen niedrigeren Wert, wenn es dann doch zu heiß wird.

Die beiden Stereo-Lautsprecher befinden sich seitlich an der Unterseite und bieten eine passable Klangqualität. Steht der Laptop auf dem Tisch, wird der Klang zudem auch von der Oberfläche reflektiert. Der Ton wirkt dadurch etwas lauter und klarer. Für einen satten Bass fehlt aber ein zusätzlicher Subwoofer, der in den schmalen Ultrabooks nicht zu finden ist. Die maximale Lautstärke reicht jedoch gut aus, einen ganzen Raum zu beschallen.

Mit einer Dolby-Klangoptimierung soll laut Hersteller Surround-Sound geboten werden, der einer 5.1-Anlage gleichkommen soll. Damit lehnt sich Lenovo aber doch etwas zu sehr aus dem Fenster: Mit einer Surround-Anlage sind die beiden Lautsprecherchen wirklich nicht zu vergleichen. Wer auf derartige Klangqualitäten Wert legt, kommt an externen Boxen nicht vorbei.

Sofern die dedizierte GeForce-Grafikkarte nicht benötigt wird, kommt das U41-70 mit lediglich 5,7 Watt Leistung aus. Das Zenbook benötigt trotz fast gleicher Hardware einige Watt mehr und das Lenovo Flex 2 14 mit schwächerer Hardware sogar mehr als das Doppelte.

Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 50 Watt. Damit liegen Zenbook und unser U41-70 in etwa gleichauf. Auch das mitgelieferte Netzteil ist mit maximal 65 Watt daher ausreichend dimensioniert. Mit 345 Gramm ist es allerdings relativ schwer. Netzteile anderer Modelle sind gut 100 Gramm leichter.

Über 9 Stunden hält der Akku des Ultrabooks durch, sofern man den Flugzeugmodus aktiviert und die niedrigste Bildschirmhelligkeit aktiviert. Diese ist aber selbst für die absolute Dunkelheit schon fast zu niedrig und daher kaum praktikabel. Das relativiert die eigentlich sehr gute Akkulaufzeit im Idle-Modus etwas.

Viel wichtiger, weil praxisnäher, ist der WLAN-Test. Mit Internetverbindung, mittlerer Helligkeit und aktivem Browser läuft das U41-70 aber nur noch knapp vier Stunden. Das ist für ein Ultrabook schon etwas zu wenig. Das Schenker S405 mit gleicher CPU schafft hier eine Stunde mehr und das Asus Zenbook UX3030LN mit gleicher CPU und ähnlicher GPU sogar weit mehr als 8 Stunden. Von einem Akku mit einer Kapazität von über 48 Wattstunden hätten wir mehr erwartet. Sogar das Lenovo Flex 2 14 weist mit kleinerem Akku bessere Laufzeiten auf.

Weniger ist mehr. Klar hat Lenovo hier nicht das Genre neu erfunden. Bis auf die Ausstattung des U41-70 mit aktueller Hardware, ist an der Neuauflage der U-Serie nun nichts Neues dazugekommen. Das muss es aber auch nicht. Nicht jeder braucht einen Touchscreen bei einem Ultrabook. Manch einer zieht auch ein mattes Display dem stets spiegelnden vor. Dieses war noch im Lenovo IdeaPad U410 zu finden.

Lenovo bietet zudem eine große Bandbreite an Variationen des U41-70. So ist es etwa in Schwarz, Silber und Rot zu haben, mit oder ohne dedizierte Grafikkarte und mit Festplatte oder mit einer SSD. Der Anwender kann das Gerät daher seinen Vorlieben und Ansprüchen entsprechend wählen.

Das U41-70 macht den Eindruck von einem leistungsfähigen, rundum stimmigen Notebook ohne Schnörkel und Schnickschnack. Das verrät schon das Datenblatt mit aktueller CPU-GPU-Kombination. Wären da nicht einige kleine Pferdefüße, die in Kauf genommen werden müssen: Das Display ist bestenfalls mittelmäßig, was Helligkeit und Darstellungsqualität angeht. Außerdem enttäuscht die Akkulaufzeit des Ultrabooks etwas. In der mobilen Praxis heißt das: Man sollte stets drauf achten, ob das Display nicht etwa gedimmt oder das WLAN deaktiviert werden kann.

Mit einer RJ45-Buchse bietet das U41-70 Gigabit-LAN, was bei vielen Ultrabooks lediglich über Adapter möglich ist. Auch die schnelle SSD, die guten Eingabegeräte und solide Gehäusequalität überzeugen. Akku Dell Latitude D820 .

In nahezu allen Punkten ist das Asus Zenbook UX303LN jedoch besser - wenn aber auch um circa 200 Euro teurer. Wer die aufbringen kann oder möchte, ist mit dem Zenbook besser bedient. Das Lenovo Flex 2 14 ist viel günstiger, hat aber lediglich eine i3-CPU. Wem diese Leistung ausreicht, muss lediglich 600 Euro ausgeben. Das U41-70 ist daher ein Preis-Leistungs-Kompromiss aus beiden Geräten.

18/07/2015

Kaufen Akkus HP Pavilion dv6

Acers neuer Allrounder kann mit einer guten Ausstattung wie einer schnellen SSD und einem IPS-Bildschirm auf sich aufmerksam machen. Die Akkulaufzeiten fallen lediglich durchschnittlich aus, da Acer den Akku im Vergleich zu demjenigen des Vorgängerrechners stark beschnitten hat.
Acer hat mit dem Aspire V3-574G einen 15,6-Zoll-Mittelklasse-Allrounder im Sortiment. Das Namensschema verrät, dass es sich hierbei um den Nachfolger des bereits von uns getesteten Aspire V3-572PG handelt. Im Inneren des V3-574G stecken die jeweiligen Nachfolger der im V3-572PG verbauten CPU bzw. GPU. Äußerlich haben die beiden Rechner nicht viel gemeinsam. Ob das neue Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Acer setzt beim Aspire auf einen Materialmix aus Metall und Kunststoff. Die Oberseite der Baseunit und die Einlage der Deckelrückseite sind aus Metall gefertigt. Die schwarzgefärbte Deckelrückseite ist zusätzlich mit einer Textur versehen. Acer nennt das Ganze 'Patterned Aluminium Cover'. Die Oberseite der Baseunit kommt im 'Gebürstetes-Aluminium-Look'. Die Farbe der Wahl ist Silber. Das restliche Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Eine Wartungsklappe kann das Aspire nicht vorweisen. Zudem ist der Akku im Gehäuse verbaut. Um an den Akku bzw. die Hardware zu gelangen, müsste das Gehäuse geöffnet werden.

Die Verarbeitung des Gehäuses geht grundsätzlich in Ordnung. Es treten keine gravierenden Mängel auf. Die Spaltmaße stimmen nicht immer. So ist die Oberseite der Baseunit nicht einhundertprozentig eingefasst. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt angebracht gewesen. Schließlich verlangt Acer etwa 900 Euro für den Rechner. Auf Seiten der Stabilität gibt es nichts zu bemängeln. Das Gehäuse kann neben beiden Seiten der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchbogen werden - diese Verhalten zeigen die meisten Notebooks. Zudem verfügt die Baseunit über eine ausreichende Steifigkeit. Etwas mehr Steifigkeit könnte der Deckel vertragen. Nichtsdestotrotz zeigt er zu keiner Zeit Bildveränderungen - auch nicht bei Druck auf seine Rückseite. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Auf Seiten der Anschlüsse hält das Aspire keine Überraschungen bereit. Es finden sich die Steckplätze, die wir heutzutage bei den meisten Rechnern vorfinden. Die Positionierung der Schnittstellen fällt suboptimal aus. Sie befinden sich auf Höhe der Handballenablage. Somit bleibt der Bereich neben der Handballenablage nicht frei von Kabeln. Der überwiegende Teil der Anschlüsse ist dabei auf der linken Seite untergebracht. Auf der rechten Seite ist nur eine USB-2.0-Schnittstelle zu finden.

Das verbaute WLAN-Modul trägt einen Chip der Firma Qualcomm (QCA6174). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt er auch den schnellen ac-Standard. Auf dem Modul ist ebenfalls ein Bluetooth-4.1-Chip verbaut. Verbindungsproblemen sind wir nicht begegnet. Die Verbindung zwischen Router und Notebook war stets stabil - sowohl in direkter Nähe zum Router als auch zwei Stockwerke unterhalb dessen Standorts. Für drahtgebundene Netzwerkverbindungen befindet sich ein Gigabit-Ethernet-Chip an Bord. Es handelt sich um ein Modell aus Realteks RTL8168/8111 Familie. Ein solches Modell treffen wir in vielen Notebooks an.

Außer den üblichen Dokumenten wie ein Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner kein weiteres Zubehör bei.Das Aspire wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Akku HP Pavilion dv6 .

Eine Wartungsklappe bringt das Aspire nicht mit. Um an die Innereien zu gelangen, muss das Gehäuse geöffnet werden. Dazu wird als erstes das optische Laufwerk ausgebaut. Anschließend werden alle Schrauben auf der Unterseite des Rechners entfernt. Dazu gehören auch die drei Schrauben, die sich im Laufwerksschacht befinden. Dann wird das Notebook wieder auf seine Füße gestellt. Jetzt kann die Unterschale abgelöst werden. Hierfür bietet sich ein Fugenglätter an. Achtung: Die Unterschale ist über ein Kabel mit der Hauptplatine verbunden. Daher gilt es, die Unterschale vorsichtig abzunehmen. Das Notebook ist mit zwei Speicherbänken bestückt. Beide sind mit jeweils einem 4-GB-Modul belegt. Die verbaute 2,5-Zoll-SSD könnte problemlos getauscht werden. Ein Wechsel des Akkus wäre an dieser Stelle ebenfalls möglich.

Das Aspire ist mit einer zweijährigen Garantie ausgestattet - inklusive Abholservice. Der Garantiezeitraum kann erweitert werden. So schlägt eine dreijährige Garantie mit etwa 60 bis 70 Euro zu Buche.

Der Rechner verfügt über eine beleuchtete Chiclet-Tastatur. Die Beleuchtung kennt nur die Zustände an und aus. Die flachen, minimal angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Ihr Widerstand fällt durchaus angenehm aus; für unseren Geschmack dürfte er noch einen Tick straffer sein. Während des Tippens ist allenfalls ein sehr geringes Nachgeben der Tastatur im rechten Bereich festzustellen. Das hat aber keinerlei Auswirkung auf das Tippen. Alles in allem liefert Acer hier eine gute Tastatur, die auch für längere Schreibarbeiten zu gebrauchen ist.

Als Mausersatz befindet sich ein multitouchfähiges Clickpad an Bord, das etwa eine Fläche von 10,6 x 7,8 cm für sich beansprucht. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Aspire ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Sowohl Helligkeit (246,6 cd/m²) als auch Kontrast (571:1) können nur als durchschnittlich bezeichnet werden. Hier hätten wir bei einem Preisniveau von 900 Euro mehr erwartet.

Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm des Aspire nicht darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59,2 Prozent (sRGB) bzw. 38 Prozent (AdobeRGB). Im Auslieferungszustand besitzt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,36. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Das Display verfügt zudem über einen sehr leichten Blaustich.

Acer hat das Aspire mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Das Notebook kann im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb deutlich absinkt.

Das Aspire V3-574G gehört zu den Allround-Notebooks der mittleren Preisklasse. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 900 Euro zu haben. Zum Testzeitpunkt konnten wir lediglich zwei weitere Ausstattungsvarianten ausfindig machen, die sich hinsichtlich Arbeitsspeicherausstattung und Festplattenart unterscheiden. Das aktuell günstigste Modell (4 GB RAM, 500 GB HDD) ist für etwa 700 Euro zu bekommen.

Acer setzt bei der Aspire V3-574G Reihe auf ULV-Prozessoren (TDP: 15 Watt) der Broadwell Generation. Unser aktuelles Testgerät ist mit einer Mittelklasse-CPU bestückt - dem Core i5-5200U Zweikernprozessor. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Leistung des Prozessors steht sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb zur Verfügung. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet. Da in dem von uns getesteten Vorgängermodell des Aspire der Vorgänger (Core i5-4200U) des hier verbauten Prozessors steckt, bietet sich ein Vergleich an. So erreicht der Core i5-5200U Prozessor im Durchschnitt um gut 10 Prozent bessere Resultate als sein Vorgänger. Dies ist seinen minimal höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und den Verbesserungen der Broadwell Architektur zu verdanken.

Das Aspire ist mit einem starken Prozessor und einer schnellen Solid State Disk ausgestattet. Somit arbeitet das System rund und flüssig. Windows wird schnell gestartet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Wie unsere Vergleichstabelle zeigt, bringt ein deutlich stärkerer Vierkernprozessor gegenüber einem ULV-Prozessor keinen sonderlichen Vorteil im Alltagsbetrieb. Eine Solid State Disk bringt gegenüber einer herkömmlichen Festplatte einen größeren Sprung bei der Gesamtleistung. Ein Vierkernprozessor könnte seine größere Leistung erst bei CPU-lastigen Anwendungen ausspielen. Eine Steigerung der Systemleistung ist beim Aspire nicht mehr möglich. Acer hat alles ausgereizt.

Das Aspire ist mit einer Solid State Disk ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon stehen dem Besitzer des Rechners etwa 200 GB zur freien Verfügung. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. Die Transferraten fallen insgesamt gut aus.

Der im Aspire verbaute GeForce 940M Grafikkern basiert - wie die Vorgänger GPU GeForce 840M - auf Nvidias Maxwell-Architektur. Beide GPUs sind oftmals in Allround-Notebooks des mittleren Preissegments anzutreffen. Da ihre Maximalgeschwindigkeiten (1.124 MHz vs. 1.176 MHz) sehr eng beieinander liegen, liegen auch ihre Resultate in den 3D Mark Benchmarks nicht sehr weit auseinander. Akku HP EliteBook 6930p .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 5500 Grafikkern in dem Rechner. Die beiden GPUs bilden einen Umschaltgrafiklösung (Optimus). Nvidias Kern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele zuständig. Im Alltags- und Akkubetrieb hat Intels GPU ihren Auftritt. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die Spielefähigkeit kann dem Aspire bestätigt werden. Viele Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Bei einem aktuellen Kracher wie The Witcher 3 ist eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau nötig, um überhaupt spielbare Frameraten zu erreichen. Batman: Arkham Knight erreicht Letztere zu keiner Zeit. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar.

Was die 3D Mark Benchmarks schon gezeigt haben, setzt sich auch in der Spielepraxis fort: Das Aspire liefert nur etwas höhere Frameraten als vergleichbare GeForce-840M-Notebooks. Daher kommen entsprechende Notebooks als preisgünstigere Alternative in Frage. Wer hingegen deutlich mehr Spieleleistung wünscht, sollte zu einem Rechner mit GeForce GTX 960M Grafikkern greifen. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire VN7-591G und das Lenovo Y50-70 zu nennen. Beide Notebooks sind ab etwa 1.000 Euro zu haben.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter dauerhaft mit niedriger Geschwindigkeit. Wirklich wahrzunehmen ist er nur in ruhigen Umgebungen. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 43,4 dB - ein normaler Wert in dieser Leistungsklasse. Lästige Nebengeräusche wie Pfeifen, Fiepen oder Brummen gibt der Lüfter nicht von sich.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Aspire im Netz- und im Akkubetrieb auf ähnliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet der Grafikkern mit konstanten 1.163 MHz. Im Akkubetrieb erreicht er diese Geschwindigkeit auch, wird aber immer wieder schlagartig auf 291 MHz abgebremst. Die Geschwindigkeit des Prozessors springt zwischen 500 MHz und 2,5 GHz (Netzbetrieb) bzw. 2,2 bis 2,4 GHz (Akkubetrieb) hin und her. Obwohl der Prozessor immer wieder abgebremst wird, erwärmt sich der Rechner während des Stresstests an einigen Stellen sehr stark. An einem Messpunkt wird die Sechzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Im Normalbetrieb erwärmt sich der Rechner bei weitem nicht so stark. Unser Stresstest stellt ein Extremszenario dar, das so im Alltag in der Regel nicht auftritt.

Die Lautsprecher des Rechners haben ihren Platz auf der Geräte-Unterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem es wie so oft an Bass fehlt. Insgesamt geht der Klang absolut in Ordnung und den Lautsprechern kann auch längere Zeit zu gehört werden.

Im Leerlauf liegt der Energiebedarf des Acer Rechners unterhalb von 10 Watt. Dies sind wir von ULV-Notebooks der Haswell- und Broadwell-Generationen gewohnt. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 60 Watt - ein normaler Wert für die verbaute Hardware. Der Wert wird nicht konstant gehalten, da die CPU während des Stresstests immer wieder gedrosselt wird. Im Spielealltag sind Werte um 47,5 Watt herum (+/- 5 Watt) realistisch. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.
Das Aspire bringt es im Leerlauf auf eine Laufzeit von 11:13 h. Der Konkurrent Toshiba Satellite S50-B (8:10 h) macht früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Aspire den Betrieb nach 1:31 h ein. Das Satellite (1:56 h) hält ein wenig länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Acer Rechner nach 4:41 h. Auch diesmal verfügt das Satellite (5:06 h) über etwas mehr Ausdauer. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Aspire hält 4:31 h durch. Beim Satellite haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Die Laufzeiten in den praxisnahen WLAN- und Video-Tests können nicht gerade als berauschend bezeichnet werden. Von 15,6-Zoll-Allroundern dieser Preisklasse sind wir heutzutage besseres gewohnt. So hält der Vorgänger des Aspire - das Aspire V3-572PG (8:02 h) - im WLAN-Test fast doppelt so lange durch. Der Grund: Acer hat die Akkukapazität des V3-574G deutlich reduziert (37 Wh vs. 56 Wh). Akku HP EliteBook 8730w .

Das Acer Aspire V3-574G bietet mehr als genügend Rechenleistung für den Alltagsbetrieb und bringt Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Die verbaute Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Im normalen Betrieb erzeugt der Rechner wenig Lärm und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich gute Eingabegeräte. Der matte IPS-Full-HD-Bildschirm weiß grundsätzlich zu gefallen, müsste in Sachen Helligkeit und Kontrast aber mehr bieten. Die Akkulaufzeiten des Rechners können allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Zu kritisieren ist auch bei diesem Rechner das Fehlen einer Wartungsklappe.

03/06/2015

Kaufen Akku Dell Inspiron 6400

Mit den beinahe identischen Spezifikationen des kürzlich getesteten G501JW richtet sich das UX501JW – mit einem 4K-Display, dedizierter Grafikkarte und einer Quad-Core-CPU – an eine andere Zielkundschaft. Besser geht nicht?
Als Nachfolger des teuren ZenBook NX500 ist das Asus ZenBook Pro UX501 ein Gerät für Power-User, die keine Kompromisse eingehen wollen. Selbstverständlich begegnen wir dabei einem ansehnlichen Aluminium-Gehäuse und einer Detailverliebtheit, die man bei vielen günstigen Laptops nicht vorfindet. All das hat aber auch seinen Preis.

Bei den Spezifikationen erwarten uns keine Überraschungen: Unser US-Testgerät des UX501JW-DS71T nutzt nicht nur einen schnellen Intel Core i7-4720HQ Quad-Core-Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher, sondern auch ein 4K-IPS-Display, eine respektable dedizierte Grafikkarte (Nvidia GeForce GTX 960M) und laut Asus die "schnellste SSD der Welt" – eine 512 GB große PCIe-x4-SSD von Samsung. Im Prinzip ist es also die ZenBook-Version des G501JW, das wir erst letzte Woche getestet haben. Ein Schnäppchen ist das Notebook erwartungsgemäß nicht: Zum Zeitpunkt des Tests liegt die UVP unserer Testkonfiguration bei 1.499 US-Dollar. 
In Deutschland finden wir zur Zeit, wie schon beim G501JW, lediglich eine Variante mit 128-GB-SSD in Verbindung mit einem 1 TB großem Harddrive. Um für dieses Platz im Inneren zu schaffen, fällt der Akku bei dieser Version kleiner aus (60 Wh vs. 96 Wh). Der Preis dieser Version liegt aktuell bei rund 1600 Euro.
Mit dem Namenszusatz "Pro" entstehen automatisch Vergleiche mit den Notebooks von Apple ("MacBook Pro"), vermutlich nicht ganz zufällig. Das auffallende silberfarbene Gehäuse des ZenBook Pro hält diesem Vergleich optisch stand. Mit den stylischen abgeschrägten Ecken entlang der Baseunit sowie dem bekannten und ansprechenden Kreismuster auf dem Deckel handelt es sich definitiv um ein High-End-Gerät. Auch die Haptik kann den guten Eindruck fortsetzen, das glatte Aluminium der Handballenauflage ist angenehm für die Handgelenke und das gesamte Paket fühlt sich auch auf den Oberschenkeln sehr komfortabel an. Mit 2,27 kg ist das Gewicht außerdem sehr gering für ein 15,6-Zoll-Notebook.

Das Metallgehäuse bietet die notwendige Stabilität, allerdings kann die Baseunit in der Mitte (vor allem oben) eingedrückt werden. Zudem werden Bildstörungen sichtbar, sobald man Druck von hinten ausübt. Obwohl das Äußere des Gehäuses aus Metall besteht, kommt im Inneren ein Verbundstoffrahmen zum Einsatz, wie es bereits beim NX500 der Fall war. Dadurch ändert sich nicht viel an der Haltbarkeit, in einem direkten Vergleich mit dem MacBook Pro oder vielen anderen führenden Ultrabooks ist es aber ein klares Unterscheidungsmerkmal. Die Scharniere halten den Bildschirm sicher in der gewünschten Position, bei Erschütterungen oder der Benutzung des Touchscreens kommt es allerdings zum Nachwippen.
Ein Blick ins Innere des Gerätes zeigt ein mit dem G501JW identisches Innenleben. Beide Geräte unterscheiden sich folglich nur durch ihre Oberflächengestaltung.
Ein Problem, wie schon beim G501, sind sicherlich die eingeschränkten Wartungsmöglichkeiten – nicht weil Upgrades nicht möglich sind (sie sind es), sondern weil die Zugänglichkeit durch die Konstruktion der Unterseite eingeschränkt ist. Um die Klappe zu entfernen und die internen Komponenten zu erreichen, müssen nicht nur 10 Torx-Schrauben gelöst werden, sondern auch noch zwei versteckte Kreuzschrauben unter den beiden vorderen Gummifüßen zu beachten. Diese sind durch doppelseitiges Klebeband fixiert, somit wird das Entfernen schwierig und unpraktisch. Falls man diese Klappe jedoch endlich mal entfernt hat, sieht man, dass fast alle wichtigen Komponenten zugänglich sind: RAM, M.2-SSD, WLAN-Modul, Lüfter und den Akku, um nur die wichtigsten Teile zu nennen.
Die Anschlussausstattung des UX501 ist ordentlich, für diese Geräteklasse und Größe allerdings etwas mau. Man bekommt lediglich 3 USB-Anschlüsse – einen weniger als wir bei einem 15,6-Zoll-Gerät gerne sehen würden – aber zumindest unterstützen alle den schnellen 3.0-Standard. Während VGA aufgrund des DisplayPort überflüssig ist, gibt es zusätzlich einen gerne gesehenen HDMI-Ausgang. Für Ethernet und VGA müssen allerdings die beiden mitgelieferten Adapter (USB-Ethernet, DisplayPort-VGA) verwendet werden. Am Gehäuse gibt es zwar keine entsprechende Markierung, aber unser Testmodell unterstützt ebenfalls den Thunderbolt-Standard.
Um die kabellosen Internetverbindungen kümmert sich das bekannte Intel-Modul Dual-Band Wireless-AC 7260 mit einer maximalen (theoretischen) Übertragungsrate von 867 Mbit/s. Während unseres Tests gab es keine Probleme mit der WLAN-Verbindung und wir hatten überall guten Empfang. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls integriert, und ein Ethernet-Anschluss ist über den zuvor erwähnten USB-Adapter verfügbar.

Bei der Webcam handelt es sich um ein gewöhnliches 720p-Modell mit ordentlicher Darstellung von Hauttönen und einer akzeptablen Lichtempfindlichkeit. Keine überragende Leistung, aber die Webcam erfüllt ihren Zweck. Akku Dell Inspiron 6400 .
Das 120-Watt-Netzteil des UX501JW-DS71T ist recht groß und mit 544 g auch recht wuchtig. In der Verpackung unserer Testkonfiguration finden wir noch Adapter für USB-Ethernet und DisplayPort-VGA sowie ein Mikrofaserreinigungstuch und einen Asus Schlüsselanhänger.

Der Hersteller hat uns außerdem eine Schultertasche/Tragetasche geschickt. Neben Platz für den Laptop selbst gibt es noch die üblichen Einteilungen, aber insgesamt ist die Tasche unspektakulär.
Das ZenBook Pro verfügt in den USA über eine einjährige Garantie (Bring-In). Die in Deutschland verfügbaren Modelle werden mit 2 Jahren Herstellergarantie angeboten.
Die Chiclet-Tastatur des ZenBook Pro ist grundsätzlich komfortabel zu bedienen, allerdings haben wir zunächst einige Anschläge verpasst, bevor wir unterbewusst etwas mehr Druck ausgeübt haben als zuvor. Der Hub von 1,6 mm ist eher knapp, für den Autor aber passend. Ebenso zufrieden sind wir mit dem Feedback als auch dem Tastenabstand. Einige Tasten waren etwas lockerer und sprachen subjektiv etwas schlechter an (z. B. Backspace), aber im Großen und Ganzen ist das Schreibgefühl ansprechend. Auch die Integration eines separaten Nummernblocks gefällt uns gut. Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, die in vier Stufen reguliert werden kann (Aus, Niedrig, Mittel und Hoch). Asus wurde in der Vergangenheit einige Male für den geringen Kontrast zwischen den Tasten und der Schrift kritisiert. Dieses Problem besteht auch beim UX501, vor allem wenn die Beleuchtung in etwas dunkleren Umgebungen aktiv ist. Es ist kein großes Problem, aber hier steht das Design offenbar über der Funktion.

Asus stattet das UX501 mit einem Clickpad der Firma Elan aus, und die Bedienung ist größtenteils eine positive Erfahrung. Obwohl die Reaktionsgeschwindigkeit subjektiv etwas hinter anderen hochwertigen Eingaben liegt, liefert es trotzdem eine gute Vorstellung. Die große Glasoberfläche lässt die Finger leicht gleiten und wir hatten keine Probleme mit der Präzision. Die integrierten Tasten funktionieren einwandfrei und es gab nur ab und an kleine Zeigersprünge, allerdings ist das Klicken selbst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Autor würde separate Tasten bevorzugen, vor allem in Anbetracht des vorhandenen Platzes.
Im UX501 kommt ein 10-Punkt-Touchscreen zum Einsatz. Abgesehen von dem nervigen Nachwippen der Gelenke, sobald man den Bildschirm berührt, hatten wir keine Probleme mit der Bedienung.
Ein wichtiges Verkaufsargument für das UX501 ist sein 4K-Display (3.840 x 2.160 Pixel) - und die Auflösung produziert in der Tat tolle Bilder. Es handelt sich um ein spiegelndes 15,6-Zoll-IPS-Display mit einer Pixeldichte von 282 dpi (PenTile-Pixelstruktur). Dank der standardmäßigen DPI-Skalierung von 200 % (50 % über dem eigentlichen Maximalwert von Windows 8.1) sind Objekte am Desktop angenehm groß und die Ränder, inklusive Text, bleiben scharf. Abgesehen von der feinen Auflösung und damit möglichen Darstellungsproblemen bei nicht angepasster Software, sehen wir im Auslieferungszustand bei unserem Testgerät vor allem in weißen Bereichen einen sichtbaren Gelbstich, und Gelb ist insgesamt dunkler als normal.

Asus bietet optional auch ein mattes 1080p-Modell ohne Touchscreen an, allerdings ist das (noch) nicht in allen Regionen verfügbar. 
Eine durchschnittliche Helligkeit von gerade einmal 281 cd/m² haut niemanden vom Hocker, gut ingegen die Verteilung mit 89%. Auch subjektiv sind keine Helligkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Messbereichen zu erkennen. Der Schwarzwert liegt zufolge unserer Calman-Messung bei niedrigen 0,29 cd/m2, was zu einem gutem maximalen Kotrast von 949:1 führt.

Obwohl Asus eine komplette Abdeckung des sRGB-Farbraums verspricht, können wir bei dem VisualMaster-Display des ZenBook Pro (Splendid Mode) lediglich 72% messen (46% AdobeRGB98). Da wir aufgrund dieser starken Abweichung ein Softwareproblem unseres US-Testmusters nicht auschließen können, werden wir das Display im Rahmen eines Nachtests mit einem für den deutschen Markt bestimmten Exemplar erneut unter die Lupe nehmen.

CalMAN 5 zeigt sich von der Farbgenauigkeit wenig beeindruckt. Unsere Messungen zeigen im "Normal Color Mode" eine durchschnittliche ColorChecker-Abweichung (DeltaE) von 9,14 (maximal 15,0) und eine durchschnittliche Abweichung von 7,02 für die Graustufen. Die Farbgenauigkeit im Werkszustand ist also offenbar nicht so gut wie es versprochen wurde. Im "Theater Mode" und im "Vivid Color Mode" kommt es sogar noch zu deutlich höheen Abweichungen. Mittels Kalibrieung kann man die die Situation allerdings verbessern. Wir erreichen so niedrige 1,46 bei den Graustufen und akzeptable wenngleich ausbaufähige 5,86 im Colorchecker. Andererseits ist der Gamma-Wert mit 2,24 fast perfekt und die durchschnittliche Farbtemperatur ist mit 6.006 K im Vergleich zum Idealwert (6.500) nur etwas wärmer. 
Im Freien hat das UX501 Probleme, was überwiegend an den mittelmäßigen Werten für die Helligkeit, aber hauptsächlich an dem überaus spiegelnden Bildschirm liegt. Die Nutzung des Gerätes ist leider in jeder hellen Umgebung eine Herausforderung. Beim Tippen oder der Verwendung des Touchscreens wippt der Bildschirm zudem nach, weshalb sich auch die Reflexionen bewegen und zusätzlich stören. Bei der Blickwinkelstabilität hinterlässt das IPS-Panel einen sehr guten Eindruck, wenn man die Reflexionen einmal außer Acht lässt.
Für das Asus ZenBook Pro gibt es nur einen Prozessor, den Intel Core i7-4720HQ. Der Arbeitsspeicher variiert zwischen 4 GB bis 8 GB (ein Steckplatz) und unterstützt maximal 16 GB. Allerdings ist eine Dual-Channel-Konfiguration bei diesem Gerät nicht möglich, was vor allem die Leistungsfähigkeit der integrierten Grafikkarte beeinträchtigt. In diesem Fall ist dieser Nachteil nicht so schwerwiegend, da mit der GTX 960M eine potente Alternative bereitsteht.

Die Prozessorleistung bewegt sich im Vergleich zu Notebooks mit ähnlichen Konfigurationen im Mittelfeld. Cinebench R11.5 / R15 CPU 64 Bit ermitteln 6,44 bzw. 579 Punkte (vs. 7,07 Punkte für das Acer Aspire VN7-591G-727P bzw. 6,5 Punkte für das ASUS G501JW in Cinebench R11.5), insgesamt also sehr gute Ergebnisse und Anwender werden sich kaum mehr Leistung wünschen. Wie wir gleich sehen werden, ist die Systemleistung sogar noch besser.

Wir haben 3DMark 06 ein weiteres Mal ausgeführt, um die Leistung des Notebooks im Akkubetrieb zu überprüfen. Das Ergebnis sind nur 7.225 Punkte – nur noch 30 % der Leistung im Netzbetrieb (23.938 Punkte). Im Akkubetrieb kommt es also zu einer deutlichen Leistungsreduzierung. Der DPC Latency Checker zeigt selbst mit allen aktivierten Funkverbindungen keine Verzögerungen.
Der Intel Core i7-4720HQ im UX501JW ist ein sehr leistungsstarker Chip. Der Quad-Core basiert auf der Haswell-Architektur und hat einen Basistakt von 2,6 GHz, welcher via Turbo Boost aber bis auf 3,4 GHz (für vier aktive Kerne) bzw. 3,6 GHz (bei einem aktiven Kern) erhöht werden kann. Es ist nur eine geringfügige Verbesserung gegenüber dem i7-4710HQ, aber auch dieser Chip war schon nicht langsam. Aufgrund der TDP mit 47 Watt kann der Prozessor bei Bedarf sehr stromhungrig sein – was auch eine Erklärung für die reduzierte Leistung im Akkubetrieb sein könnte (siehe oben).
Bei Single-Core-Last schlägt sich das Testgerät recht gut, ein Beispiel wäre wPrime 2.0 1024 mit 272 Sekunden (vs. 248-262 Sekunden für zwei andere PCs mit der identischen CPU, das MSI GE62 2QD und das Razer Blade Pro 17-inch 2015. Die Situation ist in superPi noch besser, denn das Ergebnis ist mit 570 Sekunden nur ganz knapp hinter den beiden genannten Rivalen (561 bzw. 562 Sekunden). 
Im Cinebench Multicore-Benchmark sind leichte Vorteile für das Razer Pro 17 bzw. das Acer Aspire VN7 zu erkennen. Die Leistung ist unterm Strich aber recht hoch und selbst unter schwerer Belastung ziemlich konstant.

Weitere Informationen zu diesem Prozessor sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Dank der extrem schnellen PCIe-x4-SSD erzielt das UX501 exzellente Ergebnisse in den PCMarks, angefangen mit 6.087 Punkten in PCMark 7 bis hin zu 4.195 Punkten in PCMark 8 Creative (weitere Ergebnisse sind in der Grafik unter diesem Abschnitt verfügbar). Das letzte Ergebnis übertrifft sogar die Angabe von Asus und suggeriert damit ein sehr leistungsstarkes System. Unser subjektiver Eindruck bestätigt die Ergebnisse, denn während des gesamten Tests kam es noch nicht einmal zu auffälligen Wartezeiten. Das Notebook sollte damit für eine Vielzahl an Einsatzzweck gewappnet sein.
Asus bestückt das UX501 mit einer Samsung SM951-SSD mit der Modellnummer MZHPV512HDGL. Angebunden wird das Laufwerk über die PCIe-x4-Schnittstelle, was die Ergebnisse im Vergleich zu rivalisierenden x2-Laufwerken beinahe verdoppelt. Unsere Testergebnisse zeigen auf jeden Fall ein sehr schnelles Modul: 1.401 MB/s (seq. Lesen) und 1.112 MB/s (seq. Schreiben) laut AS SSD. Auch die Leistung im 4K-64-Test ist mit 976,75 MB/s (Lesen) bzw. 351,6 MB/s (Schreiben) sehr gut und setzt neue Referenzen. Das Gesamtergebnis von 2.296 Punkten in AS SSD fasst diese Werte eindrucksvoll zusammen und fegt beinahe die gesamte Konkurrenz vom Tisch. Zu diesem Zeitpunkt behauptet Asus, dass es sich bei der Speicherlösung im UX501JW um die derzeit "schnellste SSD der Welt" handelt, was mit unseren Messungen übereinstimmt: Von den 430 Einträgen in unserer Datenbank liegt das Gerät derzeit an der ersten Stelle.

Für preisbewusstere Käufer stehen auch noch andere Optionen zur Verfügung. Asus bietet Konfigurationen mit traditionellen SATA-III-SSDs (128/256 GB) und/oder auch mit einer konventionellen Festplatte (5.400 U/min) mit einer Kapazität von 1 TB. Die Festplatte kann ausgetauscht werden (wie im Abschnitt Gehäuse beschrieben), allerdings macht es die komplizierte Befestigung der Bodenklappe unnötig schwierig. Achtung: In Deutschland ist aktuell nur eine Variante mit 128-GB-SSD und 1-TB-HDD verfügbar.
Die Nvidia GeForce GTX 960M im ZenBook Pro verfügt je nach Konfiguration über 2 GB oder 4 DB GDDR5-VRAM (Deutschland offenbar nur die 4GB-Variante). Unser Testgerät nutzt das 4-GB-Modell, und die Leistung sollte abgesehen von sehr aufwändigen Spielen für alle Lebenslagen ausreichen. 3.801 Punkte im 3DMark Fire Strike bestätigen diese Einschätzung. Mit modernen Titeln in der nativen 4K-Auflösung dürfte das Gerät erwartungsgemäß Probleme haben. Wir haben bereits detaillierte Testergebnisse zur GTX 960M in unserer Datenbank, für weitere Leistungsinformationen steht unsere Technik-Seite zur Verfügung.

Das Fire Strike Ergebnis (3.801) liegt 8 % hinter dem Razer Blade Pro 17 (4.390) und 1 % hinter dem MSI GE62 2QD (3.825). Gegenüber dem aktuellen Dell XPS 15, das nur mit eine Nvidia GeForce GT 750M ausgestattet ist, ist das Testgerät fast doppelt so schnell (2.049 vs. 3.801 Punkte). Wir sind nicht wirklich überrascht, dass die Leistung des UX501 beinahe identisch zum ROG G501JW ist, da die Spezifikationen und das Innenleben der Geräte praktisch identisch sind. Für weitere Tests mit verschiedenen Games verweisen wir an dieser Stelle ebenso auf unseren Test des G501.

Wo wir gerade beim Dell XPS 15 sind: Bei einigen frühen Modellen kam es zu deutlich hörbarem CPU-Whining, was durch neuere Mainboard-Revisionen behoben werden konnte. Bei unserem Asus UX501 konnten wir solche Probleme nicht beobachten, und abgesehen von dem höheren Leerlauf-Wert (31,2 dB(A) vs. 29,6 dB(A) beim Dell XPS 15) ist das Notebook auch im Hinblick auf das Lüftergeräusch subjektiv deutlich ruhiger. Unter Last konnten wir durchschnittlich nur 38,6 dB(A) messen, und obwohl der Maximalwert von 46,5 dB(A) ziemlich laut ist, ist die Situation deutlich entspannter als beim XPS 15 mit durchschnittlichen 45,4 dB(A). Das UX501 war nur selten störend und den Lüfter konnten wir nur unter hoher Last vernehmen. Die Entscheidung von Asus, eine Kühllösung mit zwei Lüftern und zwei Heatpipes zu verwenden, zahlt sich also aus. Dell Latitude E6410 Akku .
Trotz der moderaten Geräuschemissionen sind die Oberflächentemperaturen des Asus UX501 ziemlich gut. Die Durchschnittswerte unter Last liegen bei nur 36,4 °C und 40,8 °C auf der Ober- bzw. Unterseite, während das XPS 15 39,7 °C und 39,6 °C unter den gleichen Bedingungen erreicht. Allerdings zeigen diese Werte nicht, dass das XPS 15 unangenehm heiße Hotspots mit bis zu 51,8 °C und sogar 64,6 °C (!!) erreicht. Die Temperaturverteilung ist beim UX501JW deutlich besser mit maximal 42,2 °C und 48,6 °C auf der Ober- bzw. Unterseite (erneut ein Vorteil der Kühllösung mit zwei Lüftern und zwei Heatpipes). Damit ist die Nutzung auf den Oberschenkeln deutlich angenehmer als beim XPS 15.
Für den Stresstest nutzen wir Prime95 (für CPU-Last) und FurMark (für GPU-Last), um das Verhalten des Notebooks in Extremsituationen zu überprüfen. Während des Vorgangs beobachten wir das Taktverhalten sowie die Temperaturen.

Unter Last liegt der Prozessortakt nur leicht über dem Basistakt, und die Kerne schwanken zwischen 2,6-2,7 GHz bei einer Kerntemperatur von rund 84 °C. Die GPU liegt unterdessen bei stabilen 1,2 GHz und einer Kerntemperatur von rund 85 °C. Die Erkenntnis, dass der Prozessor den Turbo schon bei reiner andauernder CPU-Auslastung nicht durchgängig nutzen kann, verheißt natürlich nichts Gutes für den Test mit simultaner Auslastung der CPU und GPU: Die Grafikkarte liegt weiterhin bei 1,2 GHz, der Prozessor fällt allerdings auf 1,8 GHz – und damit unter den Basistakt. Die Temperaturen von 84 °C und 85 °C (CPU/GPU) lassen eine Temperaturbegrenzung bei 85 °C vermuten. Um diesen Wert nicht zu überschreiten, wird die Leistung dementsprechend reduziert (dieses Verhalten konnten wir bereits letzte Woche beim G501JW feststellen). Trotzdem ist solch eine extreme Belastung im Alltag unwahrscheinlich. Direkt im Anschluss an den Stresstest ermittelte der 3DMark 06 22.188 Punkte, was nur minimal unter dem vorherigen Ergebnis von 23.938 Punkten liegt. Eine geringfügige Auswirkung zufolge hoher Temperaturen liegt damit vor.

Bei unserem Test des G501JW haben wir das Verhalten unter Last noch ausführlicher untersucht, unter anderem auch mit Unigine Heaven und Metro: Last Light. Wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sich diese Ergebnisse auch auf das UX501JW übertragen lassen.

Obwohl sich einige von Asus’ Werbeslogans (wie bei den Benchmarks) als wahr erwiesen haben, waren wir überrascht, dass der angeblich "wahrhaft unglaubliche Sound" in Wirklichkeit unglaublich enttäuschend ist. Die Qualität ist dabei nicht schlecht, allerdings bekommt man hier nur 08/15-Notebook-Lautsprecher, deren Qualität nicht an die meisten Geräte in dieser Größe herankommen. Nicht nur die maximale Lautstärke ist ziemlich gering, auch Bass fehlt komplett. Zudem kann es die Audio-Software (Asus AudioWizard) nicht mit den bekannten Konkurrenzprodukten wie dem Realtek basierten Audio-Treiber von Dell aufnehmen (der, trotz der hohen CPU-Last bei einigen Systemen, insgesamt sehr gut ist). Bei einem zufälligen Vergleich mit ähnlich großen oder sogar kleineren Notebooks zeigte sich, dass alle Beispiele (Dell XPS 15, Lenovo X1 Carbon, Dell Latitude E7440 und Apple MacBook Pro) einen deutlich besseren Klang produzieren und besser abgestimmte Klangprofile zur Verfügung stellen.

Die beste Soundqualität erhält man, wenn das Notebook auf einem festen Untergrund steht, da die Lautsprecher nun auf der Unterseite und nicht mehr oben positioniert sind (vermutlich um Platz für den Nummernblock zu schaffen). Obwohl diese Entscheidung einigen Nutzern entgegenkommen wird, sind wir trotzdem enttäuscht, dass Asus keine besseren Lautsprecher verwendet.
Im UX501 steckt ein großer 96-Wh-Akku (Lithium-Polymer), der eigentlich gute Laufzeiten ermöglichen sollte. Allerdings lässt sich das Gerät eher mit einem kompakten Gaming-Notebook als einem typischen dünnen 15-Zoll-Multimedia-Notebook vergleichen (wie die Ähnlichkeiten mit dem ROG G501JW zeigen). Daher sind die Akkulaufzeiten zumindest im Vergleich mit den kleineren Akkus der Rivalen ordentlich.

Die maximale Laufzeit, ermittelt durch den Readers Test, liegt bei 6 Stunden und 1 Minute, während der Classic Test für 3 Stunden und 10 Minuten läuft. Interessanter ist allerdings der neue (und anspruchsvollere) WLAN-Test. Mit einer Laufzeit von nur 4 Stunden und 23 Minuten übersteht man keinen Arbeitstag. Für ein Gaming-Notebook ist das Ergebnis in Ordnung – aber für ein mobiles und leistungsstarkes Notebook für Power-User eher enttäuschend. Das aktuelle Dell XPS 15, welches kaum als Referenz bei den Akkulaufzeiten bezeichnet werden kann, schafft beispielsweise fast eine Stunde mehr (5:14 h). Ob diese Laufzeiten wirklich praktikabel sind, hängt auch von dem individuellen Einsatzszenario ab.

Für die in Deutschland verfügbare Variante mit SSD-HDD-Kombination ist zu beachten, dass die Laufzeiten hier zufolge des kleineren Akkus (60 Wh vs. 96 Wh) nochmals um etwa ein Drittel kürzer ausfallen. Für einen mobilen Einsatz kann das Notebook damit nicht mehr empfohlen werden.
Mit den ZenBooks konnte sich Asus als Herausforderer bei den Top-Ultrabooks etablieren, genauso wie mit den Republic-of-Gamers-Modellen im Gaming-Bereich. Wie schon beim ROG G501JW repräsentiert das UX501JW allerdings eine eher interessante Mischung aus diesen beiden Bereichen und richtet sich in diesem Fall an Power-User mit hohen Ansprüchen an die Produktivität. Trotz der ähnlichen Bezeichnung ist das ZenBook Pro kein Ersatz für das MacBook Pro.

Zu den positiven Aspekten gehört die schnelle CPU, eine schnelle GPU inklusive Optimus, die schnellste SSD, die wir bisher getestet haben, ein sehr hochauflösendes Display samt Touchscreen, sowie ein sehr attraktives Gehäusedesign mit viel Metall. Auch die Emissionen (Temperatur, Lautstärke) können uns überzeugen und gegenüber der NX500-Serie wurde die Tastatur deutlich verbessert.

Ja, es ist unglaublich schnell, und ja, es ist überaus attraktiv – aber am Anspruch höchster Perfektion schrammt Asus mit dem UX501 doch vorbei.

Obwohl die Akkulaufzeit für ein Gaming-Notebook akzeptabel wäre, hauen uns die 4,5 Stunden im WLAN-Test in Hinblick auf einen Multimedia-Allrounder einfach nicht vom Hocker. Zum Vergleich: Apples MacBook Pro 15 hielt in der Variante 2014 hier rund doppelt so lange durch. Auch der Touchscreen, der zweifellos excellent scharfe Bilder produziert, ist extrem spiegelnd, was mit den ebotenen Helligkeitswerten nicht kompensiert werden kann. Die Farbbalance zeigt eine sichtbare Verschiebung ins Gelbliche, und auch die sRGB-Abdeckung liegt nicht auf dem beworbenen Niveau. Schließlich sind auch die Lautsprecher im Vergleich mit vielen Konkurrenten enttäuschend – obwohl der Hersteller einen "wahrhaft unglaublichen Klang" verspricht. Wir werden uns speziell diesen Kritikpunkten unseres US-Modells nochmals genau im Rahmen eines Nachtests mit einer deutschen Ausstattungsvariante widmen. Dell Latitude D820 Akku .

Das Konzept des ZenBook Pro ist dennoch vielversprechend. Spannend wäre etwa ein UX502 mit einem geringeren Strombedarf (vielleicht mit einer 37-Watt-CPU) und damit verbesserter Laufzeit, einer dedizierten Grafikkarte, einem (optionalen) matten Display höchter Qualität, besseren Lautsprechern und der identischen Samsung SM951-SSD. Mit diesen Verbesserungen wäre solch ein Gerät eine gute Lösung für professionelle Nutzer und eine ernstzunehmende Alternative für die bestehenden Lösungen.