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13/09/2015

Lpatop Akku Acer Aspire S7

Lenovos 10 Zoll großes TAB 2 A10-70 bietet eine sehr ansehnliche Leistung für einen geringen Preis. Das Android-Tablet kommt ohne große Schnörkel daher, besitzt dafür aber ein Full-HD-IPS-Display sowie eine überdurchschnittliche Sound-Qualität.
Vorgestellt wurden das neue Lenovo TAB 2 A10-70 (10 Zoll) sowie das kleinere TAB 2 A8 (8 Zoll) auf dem diesjährigen Mobile World Congress. Das neue Android Tablet ist dabei der Nachfolger des IdeaPad A10 Tablet, das wir letzten Sommer im Test hatten. Lenovo ist natürlich kein Unbekannter auf dem Tablet-Markt und bietet das volle Programm, angefangen bei dem günstigen Android Gerät TAB 2 A7-10 (7 Zoll) für 80 US-Dollar bis hin zu dem ThinkPad 10 mit Windows, welches sich an Geschäftskunden richtet und zwischen 590 und 890 US-Dollar kostet. Im TAB 2 A8 für 120 US-Dollar kommt ein 1,3 GHz schneller MediaTek MT8161 Quad-Core-SoC zum Einsatz.

Zum Zeitpunkt des Tests bietet der chinesische Hersteller zwei günstige A10 Modelle an, die sich lediglich im Hinblick auf die Speicherausstattung unterscheiden: Unser Testgerät für rund 200 US-Dollar bietet 16-GB-eMMC-Speicher, während die 32-GB-Version 20 US-Dollar mehr kostet. Beide Modelle verwenden ein 10 Zoll großes Full-HD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Damit bewegt sich das Gerät auf Augenhöhe mit Lenovos eigenem Yoga Tablet 2 (mit integriertem Stand) für 250 US-Dollar sowie dem Acer Iconia Tab 10 A3-A30, welches im Internet für etwa 270 US-Dollar gelistet wird.

Einige Konkurrenten, wie beispielsweise das Samsung Galaxy Tab A 9.7, haben deutlich geringere Auflösungen – in diesem Fall nur 1.024 x 768 Pixel – während die Anzahl der Pixel bei anderen Modellen deutlich höher ausfällt. Ein Beispiel dafür ist das High-End-Tablet Samsung Galaxy Tab S 8.4, welches auf seinem 8,4 Zoll großen Panel enorme 2.560 x 1.600 Pixel darstellt, oder auch der Dauerbrenner Apple iPad Air 2 mit 2.048 x 1.536 Pixeln.

Im deutschsprachigen Raum ist das Tablet bisher nur bei vereinzelten Händlern erhältlich und wird auch noch nicht auf der offiziellen Lenovo Homepage gelistet. Neben der hier getesteten Version mit 16 GB für aktuell rund 250 Euro gibt es noch eine LTE-Version mit 16 GB Speicher, die für etwa 310 Euro erhältlich ist. In dieser Version kommt ein MediaTek MT8732 zum Einsatz, der mit einem etwas geringeren Takt von 1,5 GHz betrieben wird. Ansonsten sind die Spezifikation aber identisch.

Das Gehäusedesign ist ziemlich unauffällig, dank der abgerundeten Ecken und Kanten sowie der Kunststoff-Rückseite in "Midnight Blue" aber nicht notwendigerweise langweilig. Eine weiße Farbvariante ist ebenfalls erhältlich. Auf der Rückseite befindet sich ein horizontaler perforierter Streifen, hinter dem sich die Lautsprecher samt Dolby-Atmos-Technologie verstecken. Zudem befindet sich die Kamera in der Mitte dieses Streifens. Der Bildschirmrand auf der Vorderseite ist ziemlich breit. Das hilft zwar nicht dem Design, aber es hat den Vorteil, dass die Finger den Touchscreen beim Halten nicht versehentlich berühren. Das war bei unserem Test des Dell Venue 8 7000 mit seinem sehr dünnen Rahmen noch ein häufiges Problem.

Die Stabilität hinterlässt einen guten Eindruck, und auch Druck auf die Rückseite führt nur zu minimalem Nachgeben. Das gilt prinzipiell auch für die Verwindungssteifigkeit, allerdings wurden unsere Versuche mit Knarzgeräuschen aus der unteren linken Ecke (im Querformat gehalten) quittiert. Die Passungen sind aber genau und die Materialübergänge kaum spürbar.

Wie erwartet ist die Anschlussvielfalt recht eingeschränkt. Man bekommt einen Micro-USB-Anschluss sowie einen Micro-SD-Slot, jedoch keine physikalischen Videoausgänge. Andere – minimal teurere – günstige Geräte, wie z. B. das zuvor genannte Iconia Tab 10 A3-A20 oder Lenovos eigenes Tablet 10, verfügen zusätzlich über einen Mini-HDMI-Anschluss. Der Micro-USB-Anschluss unterstützt USB-OTG und erkannte problemlos unseren Speicherstick. Der Micro-SD-Einschub (bis zu 64 GB) befindet sich hinter einer Klappe hinten links. Dort ist bei entsprechenden Modellen außerdem der Einschub für SIM-Karten platziert.

Die WLAN-Konnektivität wird von einem Dual-Band-Modul bereitgestellt (2,4 GHz 802.11 b/g/n + 5 GHz 802.11 a), das zudem Bluetooth 4.0 unterstützt. Die Verbindung mit unserem Router (Netgear Nighthawk) war kein Problem, und selbst bei einer Entfernung von rund 10 Metern war die Signalqualität noch sehr gut (-57 dBm). Akku Acer Aspire 5742G .

Aktuell bietet Lenovo lediglich die WLAN-Version des TAB 2 A10 an, zukünftig sollte es aber auch ein Modell mit 4G-Konnektivität geben.

Das GPS-Modul unterstützt sowohl Glonass als auch BeiDou und konnte die Position im Freien innerhalb von 30-45 Sekunden mit einer Genauigkeit von rund 7 Metern bestimmen. Der Satfix war im Gebäude fast genauso schnell, aber die Genauigkeit war geringer. Die Qualität des GPS-Moduls ist eine willkommene Überraschung, denn viele andere Geräte brauchen teilweise deutlich länger, bevor die Satelliten gefunden werden.

Die 5-MP-Kamera auf der Vorderseite (fester Fokus) bietet trotz der höheren Auflösung nur durchschnittliche Qualität für ein Einstiegsgerät. Die Bilder zeigen ausreichend viele Details und auch recht akkurate Farben, allerdings kann man deutlich einen violetten Rand erkennen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Leistung enttäuschend, da die Bilder aufgrund von starkem Rauschen viel zu dunkel und grobkörnig wirken. Für Videoanrufe oder Selfies reicht die Qualität bei guter Ausleuchtung aber dennoch aus. Der 8-MP-Sensor auf der Rückseite verfügt über einen Autofokus und produziert recht ansehnliche Ergebnisse. Auch auf der Rückseite gibt es keinen Blitz, bei Aufnahmen in Räumen kann es also ebenfalls zu Bildrauschen kommen, und die Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen sind erneut zu dunkel. Alles in allem bieten die beiden Kameras eine angemessene Leistung, die – wenn auch nur marginal – andere günstige Tablets übertrifft.

In Anbetracht der Zielgruppe gibt es kein spezielles Zubehör für das Gerät, Lenovo vertreibt jedoch verschiedene universelle Artikel wie eine Tablet-Tastatur von Logitech für 75 US-Dollar oder eine Folio-Schutzhülle für 20 US-Dollar.

Ursprünglich wurde das TAB 2 A10-70 mit Android 4.4 KitKat ausgeliefert, im Juli hat Lenovo aber ein Update auf Version 5.0 veröffentlicht. Auf unserem Testgerät war bereits Lollipop 5.0.1 vorinstalliert. Glücklicherweise hat Lenovo keine großen Änderungen an dem Google Betriebssystem vorgenommen, die Bedienung ist also ziemlich selbsterklärend, und viel Bloatware gibt es auch nicht

Der standardmäßige Garantiezeitraum des TAB 2 A10 beläuft sich auf ein Jahr und kann für zusätzliche 47 US-Dollar auf zwei Jahre verlängert werden.
Der kapazitive Touchscreen des TAB 2 A10 erkennt zuverlässig bis zu 10 Eingaben gleichzeitig.

Lenovo installiert lediglich die normale Android Tastatur, die auch Swype-Eingaben unterstützt. Es ist aber natürlich möglich, andere Tastaturen aus dem Google Play Store zu laden. Dank dem integrierten Pager-Motor steht auch ein haptisches Feedback zur Verfügung, falls man es möchte. Das Tippen auf dem 10-Zoll-Display ist natürlich deutlich angenehmer als bei kleineren Geräten, und es gibt weniger Fehleingaben. Dank der abgerundeten Rückseite lässt sich das Tablet leicht halten, und die leicht gummierte Beschichtung verhindert das Abrutschen. Die physikalischen Tasten bieten zwar nur wenig Rückmeldung und könnten für unseren Geschmack ein wenig größer ausfallen, aber insgesamt erfüllen sie ihren Zweck dennoch recht gut.

Das A10-70 verwendet ein 10,1 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln und einem Seitenformat von 16:10. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 224 ppi, was vor allem im Vergleich zu vielen Konkurrenten mit geringeren Auflösungen angemessen ist. Texte und Bilder sind scharf, und man kann auch keine ausgefransten Kanten sehen. Die Farben sind nicht ganz so lebendig wie bei teureren Geräten, aber sollten die meisten Nutzer trotzdem zufriedenstellen.

Wir bestimmen die Helligkeit des Panels über neun verschiedene Quadranten. Das durchschnittliche Ergebnis liegt bei 335 cd/m² und damit auf dem Niveau von vielen anderen günstigen Tablets, fällt aber hinter das Lenovo Yoga Tablet 2 (fast 400 cd/m²) zurück. High-End-Geräte leuchten dennoch deutlich heller: Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 übertrifft 500 cd/m², wenn die automatische Helligkeitssteuerung aktiviert ist.

Dank dem sehr geringen Schwarzwert ergibt sich ein erstaunlich hohes Kontrastverhältnis von 1.848:1, wodurch die Wiedergabe von Videos zum Genuss wird. Keines der bisher genannten Tablets kann da mithalten – selbst das Apple iPad Air 2 fällt mit 700:1 deutlich zurück. OLED-Bildschirme wie beim Galaxy Tab S 8.4 haben einen Schwarzwert von 0 cd/m² und damit theoretisch ein unendliches Kontrastverhältnis. Natürlich ist das Tab S 8.4 aber auch deutlich teurer und es hat einen kleineren Bildschirm.

Unsere Analyse mit einem Fotospektrometer und der CalMAN-Software zeigt sehr ordentliche DeltaE-Abweichungen von etwa 4,5 sowohl für die Graustufen als auch die Farben. Selbst bei höheren Sättigungsleveln bleiben die Farben recht akkurat, und es gibt nur einige Ausreißer. Die Farbtemperatur ist mit 7.000 K etwas kühl, aber es gibt praktisch keinen sichtbaren Blaustich.

Im Freien schlägt sich der Bildschirm ganz gut, direkte Sonneneinstrahlung sollte aber in jedem Fall vermieden werden. Die Reflektionen des überaus spiegelnden Displays können trotz der recht hohen Helligkeit nicht kompensiert werden. Im Schatten oder innerhalb von Räumen gibt es jedoch keine Einschränkungen.

Die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr gut. Selbst aus sehr flachen Winkeln bleibt der Bildschirminhalt stets perfekt ablesbar, und es kommt zu keinen negativen Effekten wie einem dunkleren Display oder Farbinvertierungen. Es ist daher kein Problem, den Inhalt auch mit mehreren Personen gleichzeitig zu betrachten.

Bei der Ankündigung der neuen Tablets von Lenovo war das TAB 2 A10 noch mit einem 1,5 GHz schnellen MediaTek MT8165 Quad-Core-Prozessor ausgerüstet. Seitdem hat Lenovo aber die Spezifikationen überarbeitet, und laut der Produktseite liegt der Takt jetzt bei 1,7 GHz. Das Tool "Droid Info" bestätigt diesen Wert.

Der SoC unterstützt 64 Bit und basiert auf dem Coretx-A53-Design. Die Leistung sollte für die meisten Anwendungsbereiche wie dem Surfen im Internet oder einfachen Anwendungen ausreichen. Die Geekbench-3-Ergebnisse zeigen, dass sich das TAB 2 A10 auf dem Niveau des Acer Iconia Tab 3 A3-A30 befindet, welches einen Intel Atom Z3736F nutzt. Obwohl sich die Browser-Ergebnisse im Vergleich nicht auszeichnen können, hatten wir nicht das Gefühl, dass sich das Tablet beim Surfen langsam anfühlt. Akku Acer TravelMate 5735Z .

Dank dem Quad-Core-SoC sowie 2 GB Arbeitsspeicher lässt die Systemleistung kaum Wünsche offen – vor allem im Hinblick auf den geringen Preis. Selbst Multitasking war kein großes Problem, und es gab nur selten spürbare Verzögerungen. Die Wiedergabe von Videos war unabhängig von der Videoqualität stets ruckelfrei.

Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, bietet Lenovo das TAB 2 10 entweder mit 16 GB oder 32 GB internem Speicher an. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die kleinere Variante, bei der nur etwa 10,5 GB für den Nutzer zur Verfügung stehen. Das Upgrade auf 32 GB kostet gerade einmal 20 US-Dollar und ist daher auf jeden Fall empfehlenswert. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, den Speicher via MicroSD-Karte (maximal 64 GB) zu erweitern.

Wir nutzen das Tool AndroBench 3, um die Leistung des eMMC-Flash-Speichers zu überprüfen. Die sequentiellen Leseraten liegen auf dem Niveau von deutlich teureren Tablets, aber die sequentielle Schreibleistung und die zufälligen Lese- und Schreibtransfers sind langsamer als erwartet. Für das Preissegment ist die Leistung aber in Ordnung.
Die integrierte ARM Mali-T760 MP2 läuft mit 500 MHz und ist mit etwas unter 5.800 Punkten in Ice Storm Extreme sicherlich kein Leistungswunder. Bei der reinen Leistung kann es die ARM-GPU einfach nicht mit der Intel HD Graphics (Bay Trail) des Atom Prozessors im Acer Iconia Tab 10 A3-A30 aufnehmen. Acers Tablet erreicht im gleichen Benchmark rund 8.000 Punkte – ein Vorsprung von fast 40 %. Allerdings lassen sich auch komplexere Titel wie Dead Trigger ohne spürbare Ruckler spielen. Simple Titel wie Angry Birds sind selbstverständlich kein Problem.

Im Leerlauf liegen die Oberflächentemperaturen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite unter 30 °C und es gibt auch keine erkennbaren Hotspots. Während des Sresstests, der sowohl die CPU als auch die GPU gleichzeitig belastet, erwärmt sich die obere linke Ecke (im Querformat) auf maximal 36 °C, was immer noch ein gutes Ergebnis ist und keinen Anlass zur Sorge bereitet. Im Alltag sollten die Temperaturen deutlich geringer ausfallen, allerdings werden die Finger an der linken Hand immer spürbar wärmer sein.

In der Regel erwartet man von günstigen mobilen Geräten einen blechernen und schlechten Klang – was in den meisten Fällen auch zutrifft. Das TAB 2 A10 unterscheidet sich in dieser Hinsicht jedoch, denn die Lautsprecher übertreffen unsere Erwartungen deutlich. Zudem unterstützen die Lautsprecher, die sich hinter dem horizontalen Streifen auf der Rückseite befinden, die Dolby-Atmos-Technologie. Mit aktiviertem Virtual Surround Sound gibt es einen hörbaren Unterschied, und sowohl die Klarheit als auch die Räumlichkeit übertreffen andere günstige Geräte, richtiger 3D-Sound entsteht aber dennoch nicht. Stimmen können zudem etwas schrill klingen, und Bass ist natürlich nicht vorhanden – was durch die immer dünneren Konstruktionen aber auch keine Überraschung ist. Aufgrund der Position der Lautsprecher ändert sich das Klangbild deutlich, wenn man das Tablet auf einen festen Untergrund legt. Bei der Verwendung von Kopfhörern kommt der 3D-Effekt sehr gut zur Geltung. Natürlich könnte man argumentieren, dass Stereo-Sound niemals von hinten kommen sollte – aber vermutlich werden viele Nutzer die Vorteile des aktivierten Sound Virtualizers schätzen.

Für unseren WLAN-Test stellen wir die Hintergrundbeleuchtung auf 150 cd/m² ein – im Fall des TAB 2 A10 rund 50 % der maximalen Helligkeit – und führen dann unser WLAN-Skript aus. Das Tablet hält mit seinem 7.200-mAh-Akku etwa 8,5 Stunden durch, was durchaus ein angemessenes Ergebnis ist und auf dem Niveau des Acer Iconia Tab 10 A3-A30 liegt. Samsungs Galaxy Tab A 9.7 spielt hier mit mehr als 14 Stunden in einer anderen Liga, aber die meisten Nutzer sollten einen normalen Tag abseits der Steckdose überstehen.

Für Verwunderung sorgte das Ergebnis für die minimale Laufzeit, denn es war sehr ähnlich zum WLAN-Test, obwohl die Helligkeit auf 100 % eingestellt war. Der SoC scheint während dem Stresstest deutlich zu throttlen und schwankt schnell zwischen 500 MHz und 1,7 GHz. Unsere Benchmarks haben jedoch eine ordentliche Leistung ermittelt, es besteht also kein Grund zur Sorge. Das Ergebnis von 436 Minuten in der nachfolgenden Tabelle wurde mit dem GFXBench Battery Test bestimmt.

Das Lenovo TAB 2 A10 ist ein gutes 10,1-Zoll-Tablet und bedeutet einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger IdeaPad A10 Tablet. Man erhält eine helles IPS-Display mit der Full-HD-Auflösung, einen ordentlichen Quad-Core-SoC sowie überdurchschnittliche Lautsprecher. Trotz dem ziemlich simplen Äußeren ist die Verarbeitung in Ordnung, allerdings können die Knarzgeräusche beim Hantieren mit dem Tablet auf Dauer nervig werden. Wir hätten uns außerdem einen Videoausgang gewünscht, da die Multimedia-Fähigkeiten so ein wenig eingeschränkt sind. Zum Zeitpunkt dieses Tests kostet das Tablet etwa 180 US-Dollar bei Amazon, unserer Meinung nach ein ziemliches Schnäppchen. Akku Acer Aspire S7 .

Lpatop Akku Acer Aspire S7

Lenovos 10 Zoll großes TAB 2 A10-70 bietet eine sehr ansehnliche Leistung für einen geringen Preis. Das Android-Tablet kommt ohne große Schnörkel daher, besitzt dafür aber ein Full-HD-IPS-Display sowie eine überdurchschnittliche Sound-Qualität.
Vorgestellt wurden das neue Lenovo TAB 2 A10-70 (10 Zoll) sowie das kleinere TAB 2 A8 (8 Zoll) auf dem diesjährigen Mobile World Congress. Das neue Android Tablet ist dabei der Nachfolger des IdeaPad A10 Tablet, das wir letzten Sommer im Test hatten. Lenovo ist natürlich kein Unbekannter auf dem Tablet-Markt und bietet das volle Programm, angefangen bei dem günstigen Android Gerät TAB 2 A7-10 (7 Zoll) für 80 US-Dollar bis hin zu dem ThinkPad 10 mit Windows, welches sich an Geschäftskunden richtet und zwischen 590 und 890 US-Dollar kostet. Im TAB 2 A8 für 120 US-Dollar kommt ein 1,3 GHz schneller MediaTek MT8161 Quad-Core-SoC zum Einsatz.

Zum Zeitpunkt des Tests bietet der chinesische Hersteller zwei günstige A10 Modelle an, die sich lediglich im Hinblick auf die Speicherausstattung unterscheiden: Unser Testgerät für rund 200 US-Dollar bietet 16-GB-eMMC-Speicher, während die 32-GB-Version 20 US-Dollar mehr kostet. Beide Modelle verwenden ein 10 Zoll großes Full-HD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Damit bewegt sich das Gerät auf Augenhöhe mit Lenovos eigenem Yoga Tablet 2 (mit integriertem Stand) für 250 US-Dollar sowie dem Acer Iconia Tab 10 A3-A30, welches im Internet für etwa 270 US-Dollar gelistet wird.

Einige Konkurrenten, wie beispielsweise das Samsung Galaxy Tab A 9.7, haben deutlich geringere Auflösungen – in diesem Fall nur 1.024 x 768 Pixel – während die Anzahl der Pixel bei anderen Modellen deutlich höher ausfällt. Ein Beispiel dafür ist das High-End-Tablet Samsung Galaxy Tab S 8.4, welches auf seinem 8,4 Zoll großen Panel enorme 2.560 x 1.600 Pixel darstellt, oder auch der Dauerbrenner Apple iPad Air 2 mit 2.048 x 1.536 Pixeln.

Im deutschsprachigen Raum ist das Tablet bisher nur bei vereinzelten Händlern erhältlich und wird auch noch nicht auf der offiziellen Lenovo Homepage gelistet. Neben der hier getesteten Version mit 16 GB für aktuell rund 250 Euro gibt es noch eine LTE-Version mit 16 GB Speicher, die für etwa 310 Euro erhältlich ist. In dieser Version kommt ein MediaTek MT8732 zum Einsatz, der mit einem etwas geringeren Takt von 1,5 GHz betrieben wird. Ansonsten sind die Spezifikation aber identisch.

Das Gehäusedesign ist ziemlich unauffällig, dank der abgerundeten Ecken und Kanten sowie der Kunststoff-Rückseite in "Midnight Blue" aber nicht notwendigerweise langweilig. Eine weiße Farbvariante ist ebenfalls erhältlich. Auf der Rückseite befindet sich ein horizontaler perforierter Streifen, hinter dem sich die Lautsprecher samt Dolby-Atmos-Technologie verstecken. Zudem befindet sich die Kamera in der Mitte dieses Streifens. Der Bildschirmrand auf der Vorderseite ist ziemlich breit. Das hilft zwar nicht dem Design, aber es hat den Vorteil, dass die Finger den Touchscreen beim Halten nicht versehentlich berühren. Das war bei unserem Test des Dell Venue 8 7000 mit seinem sehr dünnen Rahmen noch ein häufiges Problem.

Die Stabilität hinterlässt einen guten Eindruck, und auch Druck auf die Rückseite führt nur zu minimalem Nachgeben. Das gilt prinzipiell auch für die Verwindungssteifigkeit, allerdings wurden unsere Versuche mit Knarzgeräuschen aus der unteren linken Ecke (im Querformat gehalten) quittiert. Die Passungen sind aber genau und die Materialübergänge kaum spürbar.

Wie erwartet ist die Anschlussvielfalt recht eingeschränkt. Man bekommt einen Micro-USB-Anschluss sowie einen Micro-SD-Slot, jedoch keine physikalischen Videoausgänge. Andere – minimal teurere – günstige Geräte, wie z. B. das zuvor genannte Iconia Tab 10 A3-A20 oder Lenovos eigenes Tablet 10, verfügen zusätzlich über einen Mini-HDMI-Anschluss. Der Micro-USB-Anschluss unterstützt USB-OTG und erkannte problemlos unseren Speicherstick. Der Micro-SD-Einschub (bis zu 64 GB) befindet sich hinter einer Klappe hinten links. Dort ist bei entsprechenden Modellen außerdem der Einschub für SIM-Karten platziert.

Die WLAN-Konnektivität wird von einem Dual-Band-Modul bereitgestellt (2,4 GHz 802.11 b/g/n + 5 GHz 802.11 a), das zudem Bluetooth 4.0 unterstützt. Die Verbindung mit unserem Router (Netgear Nighthawk) war kein Problem, und selbst bei einer Entfernung von rund 10 Metern war die Signalqualität noch sehr gut (-57 dBm). Akku Acer Aspire 5742G .

Aktuell bietet Lenovo lediglich die WLAN-Version des TAB 2 A10 an, zukünftig sollte es aber auch ein Modell mit 4G-Konnektivität geben.

Das GPS-Modul unterstützt sowohl Glonass als auch BeiDou und konnte die Position im Freien innerhalb von 30-45 Sekunden mit einer Genauigkeit von rund 7 Metern bestimmen. Der Satfix war im Gebäude fast genauso schnell, aber die Genauigkeit war geringer. Die Qualität des GPS-Moduls ist eine willkommene Überraschung, denn viele andere Geräte brauchen teilweise deutlich länger, bevor die Satelliten gefunden werden.

Die 5-MP-Kamera auf der Vorderseite (fester Fokus) bietet trotz der höheren Auflösung nur durchschnittliche Qualität für ein Einstiegsgerät. Die Bilder zeigen ausreichend viele Details und auch recht akkurate Farben, allerdings kann man deutlich einen violetten Rand erkennen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Leistung enttäuschend, da die Bilder aufgrund von starkem Rauschen viel zu dunkel und grobkörnig wirken. Für Videoanrufe oder Selfies reicht die Qualität bei guter Ausleuchtung aber dennoch aus. Der 8-MP-Sensor auf der Rückseite verfügt über einen Autofokus und produziert recht ansehnliche Ergebnisse. Auch auf der Rückseite gibt es keinen Blitz, bei Aufnahmen in Räumen kann es also ebenfalls zu Bildrauschen kommen, und die Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen sind erneut zu dunkel. Alles in allem bieten die beiden Kameras eine angemessene Leistung, die – wenn auch nur marginal – andere günstige Tablets übertrifft.

In Anbetracht der Zielgruppe gibt es kein spezielles Zubehör für das Gerät, Lenovo vertreibt jedoch verschiedene universelle Artikel wie eine Tablet-Tastatur von Logitech für 75 US-Dollar oder eine Folio-Schutzhülle für 20 US-Dollar.

Ursprünglich wurde das TAB 2 A10-70 mit Android 4.4 KitKat ausgeliefert, im Juli hat Lenovo aber ein Update auf Version 5.0 veröffentlicht. Auf unserem Testgerät war bereits Lollipop 5.0.1 vorinstalliert. Glücklicherweise hat Lenovo keine großen Änderungen an dem Google Betriebssystem vorgenommen, die Bedienung ist also ziemlich selbsterklärend, und viel Bloatware gibt es auch nicht

Der standardmäßige Garantiezeitraum des TAB 2 A10 beläuft sich auf ein Jahr und kann für zusätzliche 47 US-Dollar auf zwei Jahre verlängert werden.
Der kapazitive Touchscreen des TAB 2 A10 erkennt zuverlässig bis zu 10 Eingaben gleichzeitig.

Lenovo installiert lediglich die normale Android Tastatur, die auch Swype-Eingaben unterstützt. Es ist aber natürlich möglich, andere Tastaturen aus dem Google Play Store zu laden. Dank dem integrierten Pager-Motor steht auch ein haptisches Feedback zur Verfügung, falls man es möchte. Das Tippen auf dem 10-Zoll-Display ist natürlich deutlich angenehmer als bei kleineren Geräten, und es gibt weniger Fehleingaben. Dank der abgerundeten Rückseite lässt sich das Tablet leicht halten, und die leicht gummierte Beschichtung verhindert das Abrutschen. Die physikalischen Tasten bieten zwar nur wenig Rückmeldung und könnten für unseren Geschmack ein wenig größer ausfallen, aber insgesamt erfüllen sie ihren Zweck dennoch recht gut.

Das A10-70 verwendet ein 10,1 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln und einem Seitenformat von 16:10. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 224 ppi, was vor allem im Vergleich zu vielen Konkurrenten mit geringeren Auflösungen angemessen ist. Texte und Bilder sind scharf, und man kann auch keine ausgefransten Kanten sehen. Die Farben sind nicht ganz so lebendig wie bei teureren Geräten, aber sollten die meisten Nutzer trotzdem zufriedenstellen.

Wir bestimmen die Helligkeit des Panels über neun verschiedene Quadranten. Das durchschnittliche Ergebnis liegt bei 335 cd/m² und damit auf dem Niveau von vielen anderen günstigen Tablets, fällt aber hinter das Lenovo Yoga Tablet 2 (fast 400 cd/m²) zurück. High-End-Geräte leuchten dennoch deutlich heller: Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 übertrifft 500 cd/m², wenn die automatische Helligkeitssteuerung aktiviert ist.

Dank dem sehr geringen Schwarzwert ergibt sich ein erstaunlich hohes Kontrastverhältnis von 1.848:1, wodurch die Wiedergabe von Videos zum Genuss wird. Keines der bisher genannten Tablets kann da mithalten – selbst das Apple iPad Air 2 fällt mit 700:1 deutlich zurück. OLED-Bildschirme wie beim Galaxy Tab S 8.4 haben einen Schwarzwert von 0 cd/m² und damit theoretisch ein unendliches Kontrastverhältnis. Natürlich ist das Tab S 8.4 aber auch deutlich teurer und es hat einen kleineren Bildschirm.

Unsere Analyse mit einem Fotospektrometer und der CalMAN-Software zeigt sehr ordentliche DeltaE-Abweichungen von etwa 4,5 sowohl für die Graustufen als auch die Farben. Selbst bei höheren Sättigungsleveln bleiben die Farben recht akkurat, und es gibt nur einige Ausreißer. Die Farbtemperatur ist mit 7.000 K etwas kühl, aber es gibt praktisch keinen sichtbaren Blaustich.

Im Freien schlägt sich der Bildschirm ganz gut, direkte Sonneneinstrahlung sollte aber in jedem Fall vermieden werden. Die Reflektionen des überaus spiegelnden Displays können trotz der recht hohen Helligkeit nicht kompensiert werden. Im Schatten oder innerhalb von Räumen gibt es jedoch keine Einschränkungen.

Die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr gut. Selbst aus sehr flachen Winkeln bleibt der Bildschirminhalt stets perfekt ablesbar, und es kommt zu keinen negativen Effekten wie einem dunkleren Display oder Farbinvertierungen. Es ist daher kein Problem, den Inhalt auch mit mehreren Personen gleichzeitig zu betrachten.

Bei der Ankündigung der neuen Tablets von Lenovo war das TAB 2 A10 noch mit einem 1,5 GHz schnellen MediaTek MT8165 Quad-Core-Prozessor ausgerüstet. Seitdem hat Lenovo aber die Spezifikationen überarbeitet, und laut der Produktseite liegt der Takt jetzt bei 1,7 GHz. Das Tool "Droid Info" bestätigt diesen Wert.

Der SoC unterstützt 64 Bit und basiert auf dem Coretx-A53-Design. Die Leistung sollte für die meisten Anwendungsbereiche wie dem Surfen im Internet oder einfachen Anwendungen ausreichen. Die Geekbench-3-Ergebnisse zeigen, dass sich das TAB 2 A10 auf dem Niveau des Acer Iconia Tab 3 A3-A30 befindet, welches einen Intel Atom Z3736F nutzt. Obwohl sich die Browser-Ergebnisse im Vergleich nicht auszeichnen können, hatten wir nicht das Gefühl, dass sich das Tablet beim Surfen langsam anfühlt. Akku Acer TravelMate 5735Z .

Dank dem Quad-Core-SoC sowie 2 GB Arbeitsspeicher lässt die Systemleistung kaum Wünsche offen – vor allem im Hinblick auf den geringen Preis. Selbst Multitasking war kein großes Problem, und es gab nur selten spürbare Verzögerungen. Die Wiedergabe von Videos war unabhängig von der Videoqualität stets ruckelfrei.

Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, bietet Lenovo das TAB 2 10 entweder mit 16 GB oder 32 GB internem Speicher an. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die kleinere Variante, bei der nur etwa 10,5 GB für den Nutzer zur Verfügung stehen. Das Upgrade auf 32 GB kostet gerade einmal 20 US-Dollar und ist daher auf jeden Fall empfehlenswert. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, den Speicher via MicroSD-Karte (maximal 64 GB) zu erweitern.

Wir nutzen das Tool AndroBench 3, um die Leistung des eMMC-Flash-Speichers zu überprüfen. Die sequentiellen Leseraten liegen auf dem Niveau von deutlich teureren Tablets, aber die sequentielle Schreibleistung und die zufälligen Lese- und Schreibtransfers sind langsamer als erwartet. Für das Preissegment ist die Leistung aber in Ordnung.
Die integrierte ARM Mali-T760 MP2 läuft mit 500 MHz und ist mit etwas unter 5.800 Punkten in Ice Storm Extreme sicherlich kein Leistungswunder. Bei der reinen Leistung kann es die ARM-GPU einfach nicht mit der Intel HD Graphics (Bay Trail) des Atom Prozessors im Acer Iconia Tab 10 A3-A30 aufnehmen. Acers Tablet erreicht im gleichen Benchmark rund 8.000 Punkte – ein Vorsprung von fast 40 %. Allerdings lassen sich auch komplexere Titel wie Dead Trigger ohne spürbare Ruckler spielen. Simple Titel wie Angry Birds sind selbstverständlich kein Problem.

Im Leerlauf liegen die Oberflächentemperaturen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite unter 30 °C und es gibt auch keine erkennbaren Hotspots. Während des Sresstests, der sowohl die CPU als auch die GPU gleichzeitig belastet, erwärmt sich die obere linke Ecke (im Querformat) auf maximal 36 °C, was immer noch ein gutes Ergebnis ist und keinen Anlass zur Sorge bereitet. Im Alltag sollten die Temperaturen deutlich geringer ausfallen, allerdings werden die Finger an der linken Hand immer spürbar wärmer sein.

In der Regel erwartet man von günstigen mobilen Geräten einen blechernen und schlechten Klang – was in den meisten Fällen auch zutrifft. Das TAB 2 A10 unterscheidet sich in dieser Hinsicht jedoch, denn die Lautsprecher übertreffen unsere Erwartungen deutlich. Zudem unterstützen die Lautsprecher, die sich hinter dem horizontalen Streifen auf der Rückseite befinden, die Dolby-Atmos-Technologie. Mit aktiviertem Virtual Surround Sound gibt es einen hörbaren Unterschied, und sowohl die Klarheit als auch die Räumlichkeit übertreffen andere günstige Geräte, richtiger 3D-Sound entsteht aber dennoch nicht. Stimmen können zudem etwas schrill klingen, und Bass ist natürlich nicht vorhanden – was durch die immer dünneren Konstruktionen aber auch keine Überraschung ist. Aufgrund der Position der Lautsprecher ändert sich das Klangbild deutlich, wenn man das Tablet auf einen festen Untergrund legt. Bei der Verwendung von Kopfhörern kommt der 3D-Effekt sehr gut zur Geltung. Natürlich könnte man argumentieren, dass Stereo-Sound niemals von hinten kommen sollte – aber vermutlich werden viele Nutzer die Vorteile des aktivierten Sound Virtualizers schätzen.

Für unseren WLAN-Test stellen wir die Hintergrundbeleuchtung auf 150 cd/m² ein – im Fall des TAB 2 A10 rund 50 % der maximalen Helligkeit – und führen dann unser WLAN-Skript aus. Das Tablet hält mit seinem 7.200-mAh-Akku etwa 8,5 Stunden durch, was durchaus ein angemessenes Ergebnis ist und auf dem Niveau des Acer Iconia Tab 10 A3-A30 liegt. Samsungs Galaxy Tab A 9.7 spielt hier mit mehr als 14 Stunden in einer anderen Liga, aber die meisten Nutzer sollten einen normalen Tag abseits der Steckdose überstehen.

Für Verwunderung sorgte das Ergebnis für die minimale Laufzeit, denn es war sehr ähnlich zum WLAN-Test, obwohl die Helligkeit auf 100 % eingestellt war. Der SoC scheint während dem Stresstest deutlich zu throttlen und schwankt schnell zwischen 500 MHz und 1,7 GHz. Unsere Benchmarks haben jedoch eine ordentliche Leistung ermittelt, es besteht also kein Grund zur Sorge. Das Ergebnis von 436 Minuten in der nachfolgenden Tabelle wurde mit dem GFXBench Battery Test bestimmt.

Das Lenovo TAB 2 A10 ist ein gutes 10,1-Zoll-Tablet und bedeutet einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger IdeaPad A10 Tablet. Man erhält eine helles IPS-Display mit der Full-HD-Auflösung, einen ordentlichen Quad-Core-SoC sowie überdurchschnittliche Lautsprecher. Trotz dem ziemlich simplen Äußeren ist die Verarbeitung in Ordnung, allerdings können die Knarzgeräusche beim Hantieren mit dem Tablet auf Dauer nervig werden. Wir hätten uns außerdem einen Videoausgang gewünscht, da die Multimedia-Fähigkeiten so ein wenig eingeschränkt sind. Zum Zeitpunkt dieses Tests kostet das Tablet etwa 180 US-Dollar bei Amazon, unserer Meinung nach ein ziemliches Schnäppchen. Akku Acer Aspire S7 .

29/08/2015

Notebook HP Pavilion g7 Akku

Das Acer Aspire E5-473G ist ein günstiges Multimedia-Notebook mit aktueller Ausstattung. Dank der dedizierten Nvidia-GeForce-940M-Grafikkarte sind sogar Gaming Sessions möglich. Die Kühlung kommt jedoch an ihre Grenzen, und auch beim Display wurde gespart.
Acer bietet mit seiner runderneuerten Aspire-E-Serie Allround-Notebooks mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis an. Insgesamt gibt es vier verschiedene Größen, angefangen bei einem 13,3-Zoll-Gerät bis hinzu einem großen 17-Zoll-Notebook. Die beiden größeren Versionen Aspire E5-772G (17 Zoll) sowie Aspire E5-573G (15 Zoll) konnten wir bereits einem Test unterziehen. Heute wollen wir einen Blick auf das Aspire E5-473G mit seinem 14-Zoll-Bildschirm werfen. Grundsätzlich ähnelt die Ausstattung derjenigen der beiden größeren Geschwister, denn auch hier bekommt man neben einem aktuellen Intel-ULV-Prozessor eine dedizierte Nvidia Grafikkarte spendiert.

Während es bei 15- und 17-Zoll-Multimedia-Notebooks jede Menge Konkurrenten gibt, sieht die Sache bei dem kleineren 14-Zoll-Format etwas anders aus: Traditionell wird diese Bildschirmgröße eher von Business Notebooks verwendet, aber nicht für Multimedia-Geräte. Als Vergleichsgeräte für unseren Test verwenden wir das Lenovo ThinkPad E450, das ebenfalls mit einer dedizierten Grafikkarte sowie einem matten Display ausgestattet ist. Ein weiterer Kandidat ist das Lenovo Yoga 3 14, welches wir erst vor kurzem mit der gleichen Hardware-Kombination getestet haben. Zwar ist es etwas teurer und kann durch die flexiblen Gelenke vielseitiger eingesetzt werden, aber es eignet sich sehr gut, um die Leistungsfähigkeit der Hardware zu vergleichen.
Das auffälligste Merkmal des Gehäuses ist die stoffartige Oberflächenstruktur auf der Oberseite des Deckels sowie der Unterseite. Das hinterlässt einen sehr ansprechenden Eindruck, aber leider ist diese Struktur auch sehr schmutzanfällig und schwer zu reinigen. Auf der Innenseite gehen die matten Materialien weiter. Der Bildschirmrahmen besteht aus glattem und mattem Plastik, während die Oberseite der Baseunit ebenfalls mit einer Textur versehen ist.

Die Abmessungen und auch das Gewicht von 2 kg können es nicht mit Ultrabooks aufnehmen, gehen für ein 14-Zoll-Gerät aber noch in Ordnung. Die Verarbeitung hinterlässt insgesamt einen ordentlichen Eindruck. Zwar lässt sich die Baseunit vor allem im Bereich des DVD-Laufwerks etwas eindrücken, aber es gibt kaum Knarzgeräusche. Lediglich der Deckel lässt sich für unseren Geschmack etwas zu leicht eindrücken, und auch Druck von hinten führt zu Bildstörungen. Die beiden Scharniere halten den Bildschirm recht sicher in Position, können ein gewisses Maß an Nachwippen aber nicht verhindern. Auf der Unterseite gibt es keine Wartungsklappe, und auch der Akku ist fest im Gehäuse integriert.

Laut der Acer Homepage soll das Aspire in sechs verschiedenen Farben erhältlich sein (Schwarz, Braun, Rot, Blau, Weiß, Grün), allerdings ist bisher lediglich das schwarze Modell verfügbar.
Das etwas "dickere" Gehäuse wird gut ausgenutzt, denn alle Anschlüsse stehen in normaler Größe zur Verfügung. Neben den üblichen USB-Anschlüssen (2x USB 3.0, 1x USB 2.0) und dem digitalen HDMI-Ausgang verbaut Acer auch einen Netzwerk-Anschluss und sogar einen VGA-Ausgang. Abgesehen von dem Netzteil-Anschluss und dem Steckplatz für ein Kensington Lock befinden sich allerdings alle Anschlüsse sehr weit vorne am Gehäuse und liegen zudem recht eng beieinander. Der restliche Platz wird von dem DVD-Brenner und dem Lüfterauslass belegt.
Neben dem Realtek-RTL8168/8111-Gigabit-Ethernet-Adapter für kabelgebundene Netzwerke lassen sich mit dem Acer Aspire E5-473G natürlich auch kabellose Internetverbindungen nutzen. Dazu verwendet Acer ein Modul von Qualcomm Atheros, genauer gesagt das QCA9377-Modul. Es unterstützt neben Bluetooth 4.1 die aktuellen WLAN-Standards bis hinzu 802.11ac in 2,4-GHz- sowie 5-GHz-Netzen (1x1). Laut einer Pressemitteilung von Qualcomm unterstützt der Chip "MU-MIMO" (Multi-User Multi-Input/Multi-Output) und soll sehr gut mit den Produkten von AVM zusammenarbeiten. Wir haben das mit einer Fritz!Box 7490 überprüft, konnten aber zumindest bei der Leistung und der Empfangsstärke keine Vorteile gegenüber dem Asus-RT-AC56U-Router feststellen.

Den WLAN-Betrieb können wir guten Gewissens als problemlos beschreiben. Empfangsprobleme gab es keine, und auch die Geschwindigkeit reicht für normale Aufgaben vollkommen aus. Wir konnten Daten mit maximal ~330 Mbit/s (802.11ac) bzw. knapp 60 Mbit/s (802.11n) übertragen. Der Anschluss einer Bluetooth-Maus klappte ebenfalls einwandfrei. Akku HP COMPAQ nx6125 .

Die Webcam oberhalb des Displays nimmt Bilder und Videos (29 fps) in HD-Auflösung auf. Die Qualität ist unterdurchschnittlich, und selbst bei guten Lichtverhältnissen wirken die Ergebnisse sehr matschig und blass. Das Mikrofon macht seine Sache zwar besser, richtig begeistern kann es uns aber auch nicht. Stimmen verzerren recht schnell und man kann zudem Hintergrundrauschen hören.
In der Verpackung des Acer Aspire E5-473G befindet sich das Notebook selbst, ein 65-Watt-Netzteil, eine Schnellstartanleitung sowie Information zur internationalen Garantie. Spezielles Zubehör für das Aspire E5 ist nicht erhältlich.

Die Wartungsmöglichkeiten des Acer Aspire E5-473G sind stark eingeschränkt bzw. für unerfahrene Nutzer überhaupt nicht vorhanden. Es handelt sich hier aber nicht um ein kompaktes Ultrabook, bei dem alle Komponenten zugunsten einer geringen Bauhöhe verlötet sind, weshalb wir diese Einschränkungen nicht nachvollziehen können. Da es keine Wartungsklappe gibt, muss man für den Zugang zu den Komponenten die gesamte Unterseite entfernen. Neben einer Vielzahl von Schrauben verwendet der Hersteller aber zusätzlich noch Plastikclips, die leicht brechen können. Da es sich bei unserem Testexemplar um ein Shop-Gerät handelt, können wir Ihnen keine genauen Informationen über die Wartungsmöglichkeiten geben. Es kann zumindest davon ausgegangen werden, dass sich sowohl der Arbeitsspeicher (2 Slots) als auch die 2,5-Zoll-Festplatte austauschen lassen.

Der standardmäßige Garantiezeitraum des Acer E5-473 liegt bei 2 Jahren (Pick-up & Return). Zusätzlich erhalten Käufer eine einjährige weltweite Garantie.
Acer verbaut eine Chiclet-Tastatur mit schwarzen Tasten sowie einer weißen Beschriftung. Das Layout ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn auf der rechten Seite befindet sich eine zusätzliche Spalte mit Funktionstasten sowie dem Power Button ganz oben. Abgesehen von der Leertaste klappern die leicht konkaven Tasten nicht und zeichnen sich durch einen festen Druckpunkt aus. Der Hub geht in Ordnung, und die Eingabe federt nur im Bereich des DVD-Laufwerkes leicht nach. An der Mechanik haben wir also nichts auszusetzen, aber unverständlicherweise gibt es keine Hintergrundbeleuchtung, wodurch das Tippen in dunklen Umgebungen erschwert wird.

Das Touchpad der Firma ELAN misst 10,5 x 6,5 cm und hat eine glatte Oberfläche. Es handelt sich um ein Clickpad mit integrierten Tasten, bei dem die beiden unteren Drittel zum Klicken verwendet werden können. Insgesamt reagiert der Mausersatz präzise, und Gesten mit zwei Fingern (z. B. Scrollen) werden problemlos umgesetzt. Der Treiber bietet jedoch keinerlei Anpassungsmöglichkeiten, und das Pad produziert beim Klicken ein sehr billig wirkendes Geräusch.
Acer stattet das E5-473G mit einem matten Full-HD-Panel aus, allerdings basiert der Bildschirm auf der TN-Technologie. Die native Auflösung des 14-Zoll-Panels liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln, was zu einer sehr praxistauglichen Pixeldichte von 157 dpi führt und somit auch noch ohne Skalierung komfortabel genutzt werden kann. Alternative Bildschirmoptionen gibt es für die 14-Zoll-Version des Aspire E5 aktuell nicht.

Unsere Messungen zeigen keine guten Ergebnisse für das Panel, was schon mit der Helligkeit anfängt: Durchschnittlich 228 cd/m² sind nicht gerade sehr hell, allerdings sieht die Situation bei den beiden Vergleichsgeräten nicht viel besser aus. Subjektiv wirken die Farben des Panels nicht sehr lebendig, und dunkle Inhalte erscheinen gräulich. Das ist aber nicht weiter überraschend, denn der Schwarzwert ist mit 0,54 cd/m² recht hoch und führt zusammen mit der bescheidenen Helligkeit zu einem Kontrastverhältnis von lediglich 441:1. Das Lenovo E450 bewegt sich auf demselben Niveau, während das Lenovo Yoga 3 14 dank dem deutlich geringeren Schwarzwert einen exzellenten Kontrast von mehr als 1.000:1 erreicht. Zumindest ist die Ausleuchtung mit 90 % sehr gleichmäßig, und wir können kein Screen Bleeding erkennen.
Auch die weiteren Messungen mit der Software CalMAN suggerieren einen Bildschirm eines günstigen Office Notebooks, aber keinesfalls eines Multimedia-Notebooks. Die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen vom sRGB-Farbraum liegen bei den Farben bei über 10 und bei den Graustufen bei über 11. Zudem weisen alle Farben eine deutliche Verschiebung in Richtung Blau auf. Zusammen mit der deutlich zu kühlen Farbtemperatur von 13.043 K (Idealwert 6.500 K) leidet das Notebook daher an einem sichtbaren Blaustich. Die Situation ist beim Lenovo E450 erneut sehr ähnlich, während sich das Yoga 3 14 mit seinem IPS-Panel in diesem Kapitel deutlich absetzen kann. Für professionelle Aufgaben eignet sich das Display damit also nicht, was auch durch die schlechte Farbraumabdeckung (sRGB: 57 %, AdobeRGB: 36 %) bestätigt wird.
Dank der matten Bildschirmoberfläche eigent sich das Notebook eigentlich gut für den Betrieb im Freien. Die geringe Helligkeit, die im Akkubetrieb sogar noch weiter auf 196 cd/m² reduziert wird, reicht aber nicht aus, um das komfortable Arbeiten in hellen Umgebungen zu ermöglichen. Zwar kann man den Bildschirminhalt erkennen, nach einer kurzen Zeit wird es für die Augen aber unangenehm. HP ProBook 4515s Akku .
Das TN-Panel im Aspire E5-473G kommt mit horizontalen Verschiebungen erstaunlich gut zurecht. Bis zu einem Winkel von etwa 45 Grad gibt es praktisch keine Bildveränderungen. Die Situation ändert sich jedoch, wenn man von oben bzw. unten auf den Bildschirm sieht: Von oben wird das Bild deutlich aufgehellt und verliert Kontrast, während es von unten sehr schnell zu Farbinvertierungen kommt. Auch im Alltag passiert es daher oft, dass man den Öffnungswinkel des Displays anpassen muss.
Die Geräte der Acer-E-Serie sind günstige Allrounder, die für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien ausreichend leistungsstark sind. Unser Testgerät verwendet eine aktuelle Intel-ULV-Dual-Core-CPU samt 8 GB Arbeitsspeicher und eine dedizierte Nvidia-GeForce-940M-GPU, wodurch das Gerät auch für Gelegenheitsspieler interessant wird. Ausreichend Speicherplatz steht dank der 500 GB großen Festplatte zur Verfügung, die zudem über einen 8 GB großen SSD-Cache verfügt. Andere Ausstattungsversionen werden aktuell nicht angeboten.
Der Intel Core i5-5200U ist ein sehr beliebter Prozessor für kompakte Notebooks und kommt auch bei unseren beiden Vergleichsgeräten zum Einsatz. Der relativ geringe Basistakt von nur 2,2 GHz kann durch den Turbo Boost kompensiert werden, denn bei der Belastung von einem Kern stehen maximal 2,7 GHz (bzw. 2,5 GHz bei der Verwendung von beiden Kernen) zur Verfügung. Dank Hyperthreading kann der Dual-Core aus der Broadwell Generation bis zu 4 Threads gleichzeitig bearbeiten.

Die Leistung des Prozessors reicht dabei für alltägliche Aufgaben vollkommen aus. Große Unterschiede zu Quad-Core-Prozessoren kann man nur bei stark parallelisierten Aufgaben feststellen. Der geringe Stromverbrauch von maximal 15 Watt stellt dabei kein Problem dar, und der Prozessor kann die Benchmarks der Cinebench Reihe mit dem maximalen Turbo-Takt bearbeiten. Die Ergebnisse liegen damit auch auf dem Niveau der anderen Geräte, und auch abseits der Steckdose steht die volle Prozessorleistung zur Verfügung. Weitere Benchmarks und Informationen sind in unserer Technik-Sektion aufgeführt.
Die Benchmark-Ergebnisse zeigen deutlich, wie sehr die 7. Version des PCMarks von einer SSD profitiert. Trotz der ansonsten vergleichbaren Ausstattung hat unser Testgerät mit einer SSHD nämlich keine Chance gegen die Vergleichsgeräte, die sich dank dem Flash-Speicher einen Vorsprung von 65 (Yoga 3 14) bzw. 73 % (ThinkPad E450) erarbeiten können. Interessanter ist daher der aktuellere PCMark 8, der in den Tests andere Prioritäten setzt. Sowohl im Home- als auch im Work-Test sind alle drei Geräte praktisch gleichauf.

Subjektiv geht die Leistung unseres Testsystems in Ordnung. Natürlich gibt es im Vergleich zu Geräten mit richtigen SSDs leichte Verzögerungen, aber wir hatten im Test nicht den Eindruck, dass der Rechner zu langsam oder zu träge reagiere.
Acer verwendet für das Aspire E5-473G eine 500 GB große Solid-State-Hybrid-Drive, bei der eine konventionelle Festplatte mit einem kleinen SSD-Speicher kombiniert wird. Mit diesem kleinen Speicher können häufig verwendete Programme beschleunigt werden. Dazu muss die Festplatte jedoch zunächst lernen, welche Programme man oft benutzt, und für einen wirklich spürbaren Leistungsunterschied ist der SSD-Cache mit nur 8 GB einfach nicht groß genug. Der konventionelle Teil der Festplatte arbeitet mit 5.400 U/Min und erreicht laut HDTune eine durchschnittliche Transferrate von 87 MB/s. Für ein 5.400er-Laufwerk ist das ein ordentliches Ergebnis.

Im Werkszustand stehen rund 420 GB für die eigenen Dateien und Programme zur Verfügung. Weitere Informationen und Vergleiche mit anderen Festplatte sind in unserer SSD-/HHD-Benchmarkliste verfügbar.
Neben der bereits erwähnten dedizierten Nvidia-GeForce-940M-GPU ist das Aspire E5-473G natürlich auch mit der integrierten Intel HD Graphics 5500 des Prozessors ausgestattet. Der Wechsel zwischen den beiden Grafikchips erfolgt via Nvidias Optimus Technologie automatisch, was auch sehr zuverlässig funktioniert. Zudem kann man die Zuordnung im Grafiktreiber auch per Hand vornehmen.

Die Intel HD Graphics 5500 ist die mittlere "GT2"-Ausbaustufe des Grafikchips und stellt ausreichend Leistung für einfache Tätigkeiten wie das Surfen im Internet (inkl. YouTube Videos) oder die Videowiedergabe zur Verfügung. Sogar bei der Konvertierung von Videos kann sich die Nutzung der IGP lohnen, wenn das Programm Intels effiziente Quick-Sync-Technologie unterstützt. HP Pavilion g7 Akku .

Bei der GeForce 940M handelt es sich um eine Mittelklasse-Grafikkarte, die bereits auf der aktuellen Maxwell Architektur basiert. Sie besitzt 2 GB DDR3-VRAM (64-Bit-Interface) und einen Kerntakt von 1.072 MHz, der via GPU-Boost auf bis zu 1.176 MHz erhöht werden kann. Weitere technische Informationen zur 940M sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.

In den synthetischen Benchmarks kann sich die Grafikkarte stets einen kleinen Vorsprung gegenüber der identischen 940M im Lenovo Yoga 3 14 erarbeiten, während die Radeon R7 M260 im ThinkPad E450 je nach Test um bis zu 30 % zurückfällt. Die volle Leistung der Grafikkarte (inkl. Boost) steht auch im Akkubetrieb zur Verfügung. 
Der Vorteil in den synthetischen Benchmarks setzt sich auch bei den Spielen fort. In Tomb Raider liegt der Vorsprung gegenüber dem identisch ausgestatteten Lenovo Yoga 3 14 je nach Detailstufe zwischen 9 und 11 %. Abgesehen von aktuellen Blockbuster-Titeln wie beispielsweise GTA V, bei denen man sich auf mittlere Details beschränken muss, lassen sich viele Spiele auch mit hohen Einstellungen flüssig spielen. Linkshänder könnten bei dem Einsatz einer externen Maus Probleme mit dem Lüfterauslass auf der linken Seite haben, worauf wir in der Temperatur-Sektion noch genauer eingehen werden. Weitere Spiele-Benchmarks zur 940M sind hier verfügbar.
Im normalen Betrieb ist der Lüfter mit ~32 dB(A) kaum zu hören. Das trifft auch auf die Festplatte zu, allerdings gibt sie in regelmäßigen Abständen ein leises Klackern von sich. Selbst unter Last wird der Lüfter nicht unangenehm laut und erreicht in unserem Stresstest maximal 41 dB(A). Der Lüfter reagiert jedoch recht spontan auf die verschiedenen Lastzustände und erscheint dadurch recht unruhig. Nervige Eigenschaften wie hochfrequente Töne konnten wir aber nicht feststellen. Die beiden Vergleichs-Notebooks Yoga 3 14 und ThinkPad E450 bewegen sich auf einem sehr ähnlichen Niveau.

Einen negativen Beigeschmack hinterlässt das DVD-Laufwerk, welches mit 38,6 dB(A) bei der Wiedergabe von DVDs gerade bei leiseren Szenen schnell störend sein kann. Hier sollte man nach Möglichkeit also auf Kopfhörer zurückgreifen.
Schon bei wenig Last erwärmt sich das Gehäuse vorne rechts spürbar auf 36 °C, was an der mechanischen Festplatte liegt. Unter hoher Last zeigt sich vor allem auf der linken Seite ein deutlicher Temperaturanstieg, und der Hotspot befindet sich im zentralen Bereich der Tastatur, was durchaus zu schwitzenden Händen beim Tippen führen kann. Auch den Luftauslass auf der linken Seite sollte man meiden, da ein direkter Kontakt mit der Haut sehr unangenehm ist. Für Linkshänder könnte das auch bei dem Benutzen einer externen Maus problematisch werden. Solange man das Gerät aber nicht voll belastet, kann man es auch auf dem Schoß verwenden.

Unser Stresstest (Prime95 und FurMark für mindestens eine Stunde) simuliert die maximale Auslastung für die beiden Komponenten. Die Prozessortemperatur steigt dabei sehr schnell auf über 80 °C an, woraufhin der Takt auf lediglich 500 MHz reduziert wird. Sobald sich der Prozessor auf rund 70 °C abkühlt, steigt der Takt wieder schrittweise, bis er erneut 80 °C überschreitet (dauert nur wenige Sekunden) und sich das Verhalten wiederholt. Die Grafikkarte kann hingegen ihren maximalen Turbo-Takt von 1.176 MHz aufrecht erhalten und erreicht maximal 83 °C. Im Akkubetrieb verhält sich das Notebook identisch. Ein 3DMark 06 im Anschluss an den Stresstest ermittelte ein etwas geringeres Ergebnis (11.575 vs. 12.138 Punkte im kalten Zustand).

Der Stresstest stellt ein ziemlich praxisfernes Szenario dar, um das System vollständig auszulasten und Grenzen aufzuzeigen. Wir haben daher auch den Unigine Heaven Benchmark ausgeführt, der die Belastung beim Spielen realistischer darstellt. Die Grafikkarte kann erneut ihren maximalen GPU-Boost von 1.176 MHz aufrechterhalten, aber auch in diesem Test schwankt der Prozessor lediglich zwischen 800-1.200 MHz und erreicht nur selten bis zu 1,6 GHz. Bei CPU-lastigen Titeln könnte es hier zu einem Flaschenhals kommen.

Die beiden Lautsprecher des Acer Aspire E5-473G befinden sich vorne auf der Unterseite des Gerätes. Die beiden Module sind ausreichend laut, produzieren aber einen sehr höhenlastigen Sound, der zum Scheppern tendiert. Bass ist praktisch nicht vorhanden, und es gibt auch keine zusätzlichen Software-Beigaben, um den Klang anzupassen. Insgesamt keine überzeugende Leistung.

Bei der Wiedergabe mit Kopfhörern gibt es jedoch nichts zu bemängeln. Die Wiedergabe am 3,5-mm-Klinkenstecker ist ausreichend laut und frei von Störgeräuschen. Alternativ kann der Ton auch digital über HDMI bzw. Bluetooth 4.1 übertragen werden. Die Verbindung mit einem externen Bluetooth-Lautsprecher (Denon Envaya Mini) war dabei kein Problem, und es kam während der Wiedergabe auch zu keinen Verzögerungen.
Der Stromverbrauch ist in der Regel etwas höher als bei den beiden Konkurrenten, was zum Teil auch an der mechanischen Festplatte liegt. Unter Last schwankt der maximale Verbrauch zwischen 50,5 und 61,5 Watt, was erneut das Throttling des Prozessors bestätigt (siehe auch Temperatur-Sektion). Das Netzteil hat eine nominelle Ausgangsleistung von 65 Watt und ist damit gerade ausreichend, um den maximalen Stromverbrauch zu decken. Viel Spielraum bleibt aber nicht, womit das Laden bei der maximalen Auslastung des Systems sehr lange dauern kann. Mit 63,5 °C wird das Netzteil unter Last zudem sehr warm, man sollte es also vermeiden, es zu berühren oder sogar noch unter irgendwelchen Kissen oder Decken zu verstecken.
Bei den Akkulaufzeiten macht sich neben den etwas höheren Verbrauchswerten auch der kleinere Akku bemerkbar. Während die beiden Vergleichsgeräte jeweils mit einem 47-Wh-Modul ausgestattet sind, kommt im Aspire E5 lediglich ein 37-Wh-Akku (4 Zellen) zum Einsatz. In allen Test fällt unser Gerät daher deutlich hinter die beiden Konkurrenten zurück.

Im Idealfall, den wir mit dem Battery Eater Reader's Test simulieren (minimale Helligkeit, Energiesparmodus, Funkmodule deaktiviert), liegt die Laufzeit bei knapp 10 Stunden, während die beiden Vergleichsgeräte 5 (Yoga 3 14) bzw. 7 Stunden (ThinkPad E450) länger durchhalten. Im schlimmsten Fall (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit, Höchstleistungsmodus, Nvidia GPU) beträgt die Akkulaufzeit nur 1 Stunde und 10 Minuten.

Vor allem das Ergebnis im realitätsnahen WLAN-Test (angepasste Helligkeit bei 150 cd/m², Energieprofil "Ausbalanciert") ist mit etwas mehr als 4,5 Stunden nicht sehr beeindruckend für ein eigentlich mobiles 14-Zoll-Notebook. Die beiden Konkurrenten von Lenovo halten unter den gleichen Bedingungen mindestens 1,5 Stunden länger durch.

Die Wiedergabe eines DVD-Films ist für rund 4 Stunden möglich, bei einem Film von der Festplatte ist eine Stunde mehr drin.
Einem Multimedia-Notebook bzw. Allrounder mit einem 14-Zoll-Display begegnet man heutzutage nicht oft, da sich in diesem Segment in der Regel nur Business-Geräte tummeln. Das Acer Aspire E5 möchte ein günstiger Allrounder sein und kann in einigen Bereichen durchaus überzeugen. Dazu zählen das insgesamt stabile Gehäuse mit dem gefälligen Design, die ordentlichen Eingabegeräte und auch der leise Betrieb. Die dedizierte GeForce 940M schlägt sich ebenfalls sehr gut und ermöglicht gelegentliche Gaming Sessions.

Das TN-Panel leidet allerdings unter einem Blaustich sowie der geringen Helligkeit und kann mit aktuellen Consumer-Geräten einfach nicht mithalten. Des Weiteren hat Acer die Wärmeentwicklung nicht voll im Griff, denn sobald die dedizierte Grafikkarte belastet wird, läuft der Prozessor heiß und muss gedrosselt werden. Bei den Akkulaufzeiten fällt das Notebook ebenfalls deutlich hinter die Konkurrenz zurück.

Man merkt deutlich, wo Acer den Rotstift angesetzt hat. Das Display und die Lautsprecher würde man eher bei einem billigen Office-Notebook erwarten, zudem hat die Kühlung Probleme mit der Wärme der dedizierten Grafikkarte. Akku HP COMPAQ nx6120 ,

Falls es nicht unbedingt ein 14-Zoll-Gerät sein muss, sollte man sich auch andere Geräte ansehen. Vor allem bei den größeren 15-Zoll-Modellen ist die Auswahl an guten Multimedia-Notebooks umfänglicher.