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07/10/2015

Laptop Akku HP ProBook 4740s

Lenovo wirft mit dem Ideapad 305-15 ein neues Office Notebook im 15,6-Zoll-Format auf den Markt. Der Rechner zeigt eine solide Rechenleistung und bringt eine ordentliche Ausstattung mit. Deutliche Schwächen bietet er hinsichtlich der Akkulaufzeiten und der Tastatur.
Praktisch alle Notebook-Hersteller setzen - gerade im Niedrigpreissegment - die gleichen Gehäuse in verschiedenen Notebook-Serien ein. Beim Lenovo Ideapad 305-15 ist dies beispielsweise der Fall. Hier kommt das gleiche Gehäuse zum Einsatz wie beim kürzlich von uns getesteten Lenovo B50-80. Das Ideapad 305-15 stellt ein einfaches Office Notebook dar, das mit einer AMD APU ausgestattet ist. Die Bezeichnung Ideapad 305 kann potentielle Käufer in die Irre führen, denn man vermutet hier ein 13,3-Zoll-Notebook. So hat schließlich auch bei früheren Notebook-Reihen von Lenovo die Zahl in der Serienbezeichnung einen Hinweis auf die Displaygröße gegeben - siehe beispielsweise Ideapad S300 oder Lenovo M30. Beim Ideapad 305-15 verrät erst die Zahl nach dem Bindestrich die Displaygröße. Bei unserem aktuellen Testgerät handelt es sich somit um ein 15,6-Zoll-Modell.

Zu den Konkurrenten des Ideapad zählen alle 15,6-Zoll-Notebooks des Niedrigpreissegments. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire ES1-521, das Fujitsu Lifebook A514, das Acer Aspire ES1-512, das HP 350, das HP 355, das HP 255, das Dell Vostro 3558 zu nennen.

Da das Ideapad 305-15 baugleich mit dem Lenovo B50-80 ist, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Lenovo B50-80 entnommen werden.
Das Ideapad 305-15 ist baugleich mit dem Lenovo B50-80. Unterschiede finden sich in der Farbgebung. So sind die Deckelrückseite und die Oberseite der Baseunit des Ideapad in einem Blauton gehalten. Zudem sind beide Bauteile mit glatten Oberflächen versehen. 
Lenovo hat das Ideapad mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Sowohl Helligkeit (253,8 cd/m²) als auch Kontrast (573:1) gehen - gemessen am Preisniveau - absolut in Ordnung. Akku HP ProBook 4740s .
Im Auslieferungszustand liegt die DeltaE-2000-Abweichung des Bildschirms bei 9,05 - ein normaler Wert im Niedrigpreissegment. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Das Display zeigt zudem einen Blaustich. 
Das Ideapad ist mit einem TN-Panel bestückt. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Der Rechner kann durchaus im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen.
Das Ideapad 305-15 gehört zu den einfachen Office Notebooks im 15,6-Zoll-Format. Der Rechner eignet sich zur Nutzung von Office- und Internetanwendungen sowie zur Wiedergabe von Videos. Unser Testgerät ist für etwa 450 Euro zu haben. Lenovo hält noch viele andere Ausstattungsvarianten bereit - sowohl mit AMD- als auch mit Intel Innereien. Letztere tragen die Bezeichnung Ideapad 300-15.
Das Ideapad ist mit einer AMD A6-6310 (Beema) APU bestückt. Der CPU-Teil der APU besteht aus einem Vierkernprozessor, der mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,8 GHz arbeitet. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf bis zu 2,4 GHz gesteigert werden. Die von uns durchgeführten CPU-Tests werden im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen bearbeitet. Single-Thread-Anwendungen durchläuft der Prozessor mit 2 bis 2,4 GHz; Multi-Thread-Anwendungen werden mit 1,6 bis 1,8 GHz absolviert. Damit bleibt der Rechner bei Multi-Thread-Anwendungen hinter den Resultaten seines direkten Konkurrenten - dem Aspire E5-521 zurück. Letzteres ist mit der gleichen APU bestückt und arbeitet mit einer etwas höheren Multi-Thread-Geschwindigkeit. Insgesamt liegt die Multi-Thread-Leistung der hier verbauten CPU etwas unterhalb denjenigen eines Intel Core i3-4010U Prozessors. Auf Seiten der Single-Thread-Leistung fällt der Abstand viel größer aus.
Ärger hat uns das System nicht gemacht. Alles läuft rund und flüssig. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit der verbauten APU. Mit den Ergebnissen eines Core-i3-Notebooks kann das Ideapad aufgrund des schwächeren Prozessors nicht mithalten. Eine Steigerung der Systemleistung kann durch den Einbau einer Solid State Disk erreicht werden. Der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls bringt hingegen keine Steigerung, da der verbaute Speicher-Controller nur den Single-Channel-Modus unterstützt.
Als Datenspeicher dient eine Festplatte von Seagate. Diese bietet eine Kapazität von 500 MB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Transferraten der Platte bewegen sich auf einem normalen Niveau für 5.400er-Festplatten.
Der GPU-Teil der verbauten APU trägt die Bezeichnung Radeon R4 (Beema). Dieser Grafikkern unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 800 MHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für diese GPU. Die Möglichkeit der Leistungssteigerung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls ist hier nicht gegeben. Der Speichercontroller unterstützt nur den Single-Channel-Modus, nicht den Dual-Channel-Modus. Leistungsmäßig liegt AMDs GPU zwischen Intels HD Graphics 4200 und HD Graphics 4400 Grafikkernen.
Das Ideapad stellt primär ein Office-Gerät dar. Computerspiele sind nicht wirklich sein Metier. Lediglich Spiele, die keine allzu extravaganten Hardware-Anforderungen haben, erreichen teilweise flüssige Frameraten - bei niedriger Auflösung und geringen Qualitätseinstellungen. Hier seien beispielsweise die Spiele Dirt Rally und Sims 4 und Counter-Strike: Global Offensive genannt. Akku HP EliteBook 8540w .
Zu den Krachmachern zählt das Ideapad nicht - im Leerlauf arbeitet der Lüfter mit niedrigen Geschwindigkeiten. Er ist dann kaum zu hören. Auch unter Last fällt die Lärmentwicklung moderat aus. Während des Stresstests steigt der Schalldruckpegel auf bis zu 40,8 dB - der Wert geht in Ordnung.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Ideapad im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet die CPU mit konstanten 1,4 GHz. Der Grafikkern geht mit 650 bis 800 MHz zu Werke. Im Akkubetrieb sinken die Werte auf 1,2 GHz (CPU) bzw. 300 bis 400 MHz (GPU). Von einer Erwärmung kann beim Ideapad nicht wirklich gesprochen werden. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an allen Messpunkten deutlich unterhalb von 40 Grad Celsius.
Im Leerlauf steigt die Leistungsaufnahme des Rechners auf bis zu 7,4 Watt - ein guter Wert. Auch unter Last hält sich der Bedarf in Grenzen. Während des Stresstests messen wir Werte bis zu 24,5 Watt. Der Wert würde höher ausfallen, wenn die CPU nicht so stark gedrosselt werden würde. Am Netzteil liegt es nicht. Dessen Nennleistung beträgt 45 Watt.
Im praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Ideapad erreicht eine Laufzeit von 3:58 h - ein schlechter Wert. Von einem Notebook dieser Leistungsklasse erwarten wir heutzutage durchaus einen Wert um 5 Stunden herum. Dass es besser geht, zeigt der Konkurrent Aspire E5-521 (7:07 h). Hier macht sich der größere Akku des Acer Rechners (56 Wh vs. 41 Wh) bezahlt.
Lenovo bietet mit dem Ideapad 305-15ABM ein einfaches Office Notebook, das sich zur Nutzung von Office- und Internetanwendungen sowie als Videoabspielstation eignet. Der Rechner arbeitet meistens leise und erwärmt sich kaum. Der Bildschirm des Geräts wird keine Preise gewinnen, liefert gemessen am Preisniveau aber sehr ordentliche Werte. Ein Lob gebührt Lenovo für die Wartungsklappe. Letztere treffen wir heutzutage immer seltener an. Kritik muss sich Lenovo aber auch gefallen lassen: So bietet die Firma nur eine einjährige Garantie. Darüber hinaus fallen die Akkulaufzeiten nicht sonderlich gut aus. Auch ist nicht nachvollziehbar, was Lenovo sich bei der wabbeligen Tastatur gedacht hat.

Damit fällt ein Einsatz als mobile Schreib- und Surfmaschine flach. Gerade in diesem Bereich könnten preiswerte Office Notebooks eigentlich glänzen.

Wir haben vor einigen Monaten mit dem Aspire E5-521 ein mit der gleichen APU ausgestattetes Konkurrenzmodell getestet. Der Acer Rechner kann mit deutlich längeren Akkulaufzeiten, einer besseren Tastatur und einer zweijährigen Garantie aufwarten. Zudem ist es aktuell etwa 70 bis 80 Euro günstiger zu haben als das Ideapad. Allerdings muss beim Aspire auf eine Wartungsklappe verzichtet und ein deutlich schlechterer Bildschirm in Kauf genommen werden.Akku HP ProBook 4730s .

24/09/2015

Akku DELL Vostro V130 Laptop

Mit dem Dell Inspiron 15 7558 verschiebt der Hersteller seine Inspiron Serie weiter in Richtung Premium-Segment, in diesem Fall mit einem neuen 2-in-1 Convertible-Design mit 360-Grad-Scharnier. Ist die Neuausrichtung auch überzeugend?
Lange Zeit waren die Inspiron Laptops von Dell die günstigen Einsteigermodelle des Herstellers, bei denen nicht die Qualität, sondern der Preis im Vordergrund stand. Zu dieser Riege gehören etwa auch die G-Modelle von Lenovo, HPs Pavilion Notebooks und viele andere Geräte von konkurrierenden Herstellern. Solche Notebooks findet man vielfach im örtlichen Elektronikmarkt, aber für Enthusiasten sind sie kaum interessant.

Im Jahr 2013 hat sich diese Philosophie mit der Ankündigung der Inspiron-7000-Serie (Inspiron 15 7537) allerdings verändert. Dell hatte das Low-End-Segment nicht aufgegeben (das Inspiron 3000 gibt es immer noch), aber man hat versucht, die gewohnte Sichtweise etwas aufzuweichen, und die Inspiron Serie wurde deutlich aufgewertet. Das Inspiron 15 7548, welches wir erst im April getestet haben, war das bisher extremste Beispiel dafür. Mit einer Dual-Core-i7-CPU, 16 GB RAM, einem 4K-Touchscreen sowie einer dedizierten AMD R7 M260 Mittelklasse-Grafikkarte hat dieses Geräts nichts mehr mit den alten Inspiron Notebooks gemein.

Diese vollausgestattete Konfiguration war in einigen Bereichen sicherlich schon etwas zu viel des Guten, was vor allem auf den 4K-Bildschirm und die schlechten Akkulaufzeiten zutrifft. Das heutige Inspiron 15 7558 verfolgt einen anderen Ansatz: Anstatt des 4K-Displays und der dedizierten Grafikkarte bekommen wir ein 2-in-1 Convertible Design. Zudem sind die technischen Daten etwas konservativer, was zu einem ausgewogeneren Paket führt. Sogar die Einstiegsversion für 550 US-Dollar verwendet ein 1080p-Touchscreen, Intel-Pentium-Prozessoren sowie ein hochwertiges Metallgehäuse. Unsere Testkonfiguration (UVP 900 US-Dollar) ist mit einem Intel Core i5-5200U, 8 GB DDR3-RAM sowie der integrierten Intel HD Graphics 5500 ausgestattet.

Hinweis: In den deutschsprachigen Shops ist das Dell Inspiron 15 7558 Convertible bisher noch nicht gelistet.
Das wohl auffälligste Merkmal des Inspiron 7000 ist das Gehäusedesign. Unser 7558 verwendet eine große und schnittige Baseunit aus gebürstetem Aluminium, was auch die Handballenauflage sowie den Tastaturbereich einschließt. An den Kanten ist das Metall auffällig abgerundet und geht dann in die Bodenwanne über, die aus widerstandsfähigem Kunststoff mit einer haptisch angenehmen Gummierung besteht. Dieser Kunststoff in "Foggy Night" (dunkles Grau) wird auch für den Bildschirmdeckel verwendet. Die großen Metall-Gelenke sowie das glänzende Dell Logo runden das äußere Erscheinungsbild ab.

Insgesamt hinterlässt das Gerät einen sehr hochwertigen Eindruck, obwohl an einigen Stellen Kunststoff verwendet wird. Das Gewicht ist mit 2,1 kg ordentlich für ein 15-Zoll-Gerät – und identisch zu dem Inspiron 15 7548, welches wir schon getestet haben. Dank der Metallelemente ist die Baseunit ziemlich stabil, und wir können das Material lediglich in der Mitte etwas eindrücken, was aber nicht untypisch ist. Der Bildschirmdeckel bietet für unseren Geschmack hingegen etwas zu wenig Widerstand bei Verwindungsversuchen (er ist für die Größe recht dünn), und mittlerer Druck auf die Rückseite produziert sichtbare Bildstörungen. 
Die Gelenke lassen eine Drehung um 360 Grad zu, um die mittlerweile bekannten Betriebsarten Laptop, Tablet, Tent sowie Stand zu ermöglichen (ähnlich zum Lenovo Yoga). Aufgrund der beachtlichen Größe sind die Wandlungsfähigkeiten aber bei Weitem nicht so ansprechend, und unsere üblichen Vorbehalte gegenüber zu groß geratenen Convertibles gelten natürlich auch in diesem Fall. Die fragwürdigste Option ist dabei der Tablet-Modus, denn das Inspiron 15 ist einfach zu groß und zu schwer. Um ehrlich zu sein, fühlen sich, abgesehen vom Laptop-Modus, alle Betriebsarten recht schwerfällig an. Obwohl der Tablet-Modus vermutlich nicht oft genutzt werden wird, mussten natürlich einige Dinge am Gehäuse angepasst werden. Das führt aber teilweise zu unschönen Nebeneffekten, denn der Power Button und die Lautstärkewippe sind beispielsweise an die vordere rechte Ecke gewandert, wo man sie sehr leicht versehentlich betätigen kann. Akku Dell Vostro V130 .

Die Bodenplatte wird von 10 Kreuzschrauben und mehreren Clips gesichert, aber das Entfernen gestaltet sich nicht allzu schwierig. Im Inneren findet man eine Reihe von austauschbaren Komponenten, angefangen bei der SSD (oder konventionelle Festplatte mit einer Bauhöhe von 7 mm bei günstigeren Konfigurationen), dem Akku, der BIOS-Batterie, dem WLAN-Modul bis hin zu der Kühllösung. Was man allerdings nicht findet, sind zwei RAM-Steckplätze – das Inspiron 15 7558 bietet lediglich einen, der in unserem Fall von einem 8 GB großen Modul belegt ist.
Im Hinblick auf die Anschlüsse bietet das Inspiron 15 7000 2-in-1 keine Besonderheiten. Insgesamt stehen drei USB-Anschlüsse, von denen zwei den schnellen 3.0-Standard unterstützen, sowie ein Kartenleser zur Verfügung. Damit sollte es keine großen Einschränkungen geben, aber bei einem 15,6-Zoll-Gerät hätten wir schon gerne einen vierten USB-Anschluss gesehen. Außerdem sollten alle vorhandenen Anschlüsse den aktuellen 3.0-Standard erfüllen. Für die Videoausgabe gibt es lediglich HDMI – was für ein Consumer-Gerät aber angemessen ist.
Um die drahtlose Kommunikation des Inspiron 15 7558 kümmert sich die sehr weit verbreitete Intel Dual-Band Wireless-AC 7265. Die Karte wurde zusammen mit einer 2x2-Antennenkonfiguration verbaut, womit die WLAN-Standards bis 802.11ac in 2,4-GHz- sowie 5-GHz-Netzen genutzt werden können. In Verbindung mit unserem Router Asus RT-AC68U gab es keine Probleme, und das Signal war in der Regel sehr gut und auch stabil. Dieser Adapter unterstützt zudem Bluetooth 4.0LE für die Verbindung mit anderen Geräten wie z. B. externen Lautsprechern. Aufgrund der Größe gibt es keinen Ethernet-Anschluss, und im Gegensatz zu einigen höherwertigeren (professionellen) Modellen wie dem ZenBook Pro UX501JW befindet sich auch kein separater USB-Ethernet-Adapter im Lieferumfang.
Abgesehen von dem kleinen (248 Gramm) 45-Watt-Netzteil befindet sich in der Verpackung des Inspiron 15 kein weiteres Zubehör. Das Gerät verwendet den kleineren Ladeadapter, den Dell auch für seine Ultrabooks nimmt, und nicht den klassischen größeren Adapter.
Das Layout der Chiclet-Tastatur im Inspiron 15 entspricht ziemlich genau den aktuellen XPS-Modellen. Glücklicherweise gilt das größtenteils auch für die Qualität. Die flachen Tasten lassen sich komfortabel nutzen, und trotz dem begrenzten Hub bieten sie ein deutlich spürbares Feedback sowie einen festen Anschlag. Damit sollten die meisten Nutzer schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase problemlos tippen können. Die Anschläge sind einigermaßen ruhig, aufgrund des festeren Feedbacks allerdings lauter als bei vielen konkurrierenden Modellen.

Besonders auffällig ist der fehlende Ziffernblock, der bei 15,6-Zoll-Modellen eigentlich zur Standardausstattung gehört. Zu guter Letzt ist die Tastatur beleuchtet und lässt sich in zwei Stufen (+Aus) regeln. Die Beleuchtung ist relativ gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt.

Bei dem Touchpad des Insprion 15 handelt es sich um ein großes Clickpad. Es unterstützt Multitouch-Gesten, was in unserem Test gut geklappt hat. Lediglich der untere Teil des Clickpads lässt sich auch wirklich herunterdrücken. Der Widerstand ist dabei gering, allerdings ist der Anschlag ausreichend definiert, und auch die Rückmeldung geht in Ordnung. Wir bevorzugen zwar die etwas festere Konstruktion und den etwas höheren Widerstand beim XPS, aber das Clickpad des Inspiron 15 ist nicht so problemanfällig wie bei vielen anderen Modellen. Drag-&-Drop war kein Riesenproblem, und die texturierte Oberfläche bietet gute Gleiteigenschaften für die Finger.
Selbstverständlich bietet das Inspiron 15 7558 einen kapazitiven Touchscreen, der bis zu 10 Eingaben gleichzeitig erkennt. Eingaben werden unverzüglich umgesetzt, die Präzision ist auch in den Randbereichen subjektiv sehr gut.
Im Gegensatz zum Inspiron 15 7548 ist das 7558 auch optional nicht mit einem 4K-Panel erhältlich. Es gibt stattdessen nur einen einzigen Bildschirm für das 15,6-Zoll-Gerät: ein spiegelndes 1080p-Panel (1.920 x 1.080 Pixel). Das ergibt eine Pixeldichte von 141 ppi, was in der heutigen Zeit nicht mehr besonders hoch ist, in der Praxis aber ausreicht. Es wird zwar nicht beworben, aber glücklicherweise verbaut Dell ein IPS-Display, was für ein Convertible sicherlich die angemessene Wahl ist. Subjektiv erscheint der Bildschirm recht unspektakulär. Der Kontrast ist in Ordnung, aber die Farben sind etwas flau, und auch die Helligkeit ist eher mittelmäßig. Zudem erscheint die Farbtemperatur etwas zu warm.
Diese Eindrücke werden von den Messungen auch bestätigt, denn die durchschnittliche Helligkeit ist mit nur 204,3 cd/m² ziemlich enttäuschend. Zumindest garantiert der niedrige Schwarzwert (0,248 cd/m²) ein gutes Kontrastverhältnis von 841:1.

Laut unseren Messungen kann der Bildschirm den sRGB-Farbraum nur zu 63 % abdecken. Der anspruchsvollere AdobeRGB-Farbraum wird sogar nur zu 40 % abgedeckt. Diese Werte werden für den durchschnittlichen Anwender keine große Rolle spielen, aber damit disqualifiziert sich das Inspiron natürlich für Grafikdesigner oder die (semi-)professionelle Bildbearbeitung. Akku Dell Vostro V13 .
Im Werkszustand lieget die durchschnittliche DeltaE2000-Abweichung für die Farben bei 5,62 (ideal: 0), was schon mal einen guten Ausgangswert darstellt. Die Ausnahme ist die Farbe Blau, wo die Abweichung bei über 12 liegt. Nach der Kalibrierung fällt die durchschnittliche DeltaE-Abweichung auf ziemlich gute 3,58. Die Graustufen weisen standardmäßig eine Abweichung von 4,44 (ideal: 0) auf, der Gamma-Wert liegt bei 2,06 (ideal: 2,2), und die Farbtemperatur ist mit 5.889 K (ideal: 6.500 K) wärmer als üblich. Nach der Kalibrierung verbessern sich die Werte auf 0,72, 2,22 sowie 6.516 K und liegen damit sehr nah am jeweiligen Optimum.
Abgesehen von den störenden Reflexionen der spiegelnden Displayoberfläche sind die Blickwinkel exzellent. Die Kombination aus spiegelndem Display und geringer Helligkeit führt auch dazu, dass man das Gerät im Freien eigentlich nur im Schatten vernünftig verwenden kann.
Für das Inspiron 15 7558 stehen eine ganze Reihe von Intel Prozessoren zur Verfügung, angefangen beim Pentium 3825U (in der günstigsten Konfiguration) bis hin zum Core i7-5500U, der bei der teuersten Version angeboten wird. Die Größe des Arbeitsspeichers liegt entweder bei 4 oder 8 GB (DDR3L-1600), aber aufgrund des einzelnen RAM-Steckplatzes sind ausschließlich Single-Channel-Konfigurationen möglich (im Gegensatz zum Inspiron 15 7548).

Bei unserem Testgerät handelt es sich um eine der teureren Konfigurationen mit 8 GB DDR3L-RAM sowie einer SSD. Bei der CPU kommt allerdings nicht das schnellste Modell zum Einsatz, sondern ein Core i5-5200U. Im Betrieb fühlt sich das System sehr schnell an, und während des Tests kam es nur bei grafikintensiven Anwendungen vereinzelt zu Verzögerungen.

Die Ergebnisse des 3DMark 11 im Akkubetrieb unterscheiden sich kaum von den Werten im Netzbetrieb (1.106 vs. 1.174 Punkte). LatencyMon zeigt allerdings einige fragwürdige DPC-Latenzen nach einigen Minuten (siehe Screenshot), die jedoch nur vereinzelt auftraten.
Die verfügbaren Prozessoren des Inspiron 15 7558 reichen vom Intel Pentium bis zum Intel Core i7 (Dual-Core). Alle Ultra-Low-Voltage-Chips basieren auf der Broadwell Architektur, die in einem 14-nm-Herstellungsprozess gefertigt wird. Unser Testmodell verwendet den Intel Core i5-5200U, einen Dual-Core mit einem Takt zwischen 2,2–2,7 GHz (2 Kerne: 2,5 GHz) sowie einer TDP von 15 Watt.

Leistungstechnisch lässt sich der Core i5-5200U am besten mit dem Haswell Core i5-4300U vergleichen, womit im Alltag mehr als genug Leistung zur Verfügung steht. Das Inspiron 15 7558 kann den maximalen Turbo-Boost-Spielraum dabei sehr gut ausnutzen. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten wie dem HP 15-r220ng und dem HP Envy 15-u200ng liegen die Ergebnisse im erwarteten Rahmen: Alle drei Notebooks erreichen 259 Punkte im Multi-Test des aktuellen Cinebench R15 64 Bit. Das Inspiron 15 7548 mit dem etwas schnelleren Core i7-5500U erzielt im gleichen Test 294 Punkte.
Unsere Testkonfiguration des Inspiron 15 7558 bewältigt problemlos alle typischen Office-Tätigkeiten und das Surfen im Internet – was teilweise sicherlich der SSD zu verdanken ist. Diese kommt jedoch nur in den teureren Modellen zum Einsatz. Weitere Informationen zur Speicherlösung gibt es im nächsten Kapitel, aber eines vorweg: 4.690 Punkte im PCMark 7 bestätigen unsere Annahme. Das Inspiron 15 7548 ist mit 5.417 Punkten erneut schneller (fast 16 %), was aber erneut hauptsächlich an dem Massenspeicher liegt, bei dem das 7548 einen kleinen, aber nicht unwichtigen Vorteil gegenüber dem 7558 hat. Die Situation ändert sich im Work-Test (Accelerated) des PCMark 8 (7558: 3.876 Punkte vs. 7548: 3.413 Punkte, 13,5%); allerdings ist dieses Ergebnis wohl eher auf die geringere Displayauflösung unseres 7558 zurückzuführen.
Die meisten Modelle des Inspiron 15 7558 werden mit einer konventionellen Festplatte (500 GB oder 1 TB) ausgeliefert. Falls die Kosten aber keine Rolle spielen, sollte man unbedingt zu einer SSD greifen (auch nachträglich möglich, der Umtausch ist sehr simpel), da sie im Alltag einen erheblichen Unterschied ausmacht. Bei unserem Testgerät war bereits eine SSD eingebaut, genauer gesagt handelt es sich um eine SanDisk X300 (2,5 Zoll) SATA-SSD mit einer Kapazität von 256 GB. Laut den Benchmarks ist das Laufwerk ziemlich schnell. In Verbindung mit sequentiellen Leseraten von über 400 MB/s sollte die SSD alle Aufgaben bewältigen können, was auch durch die Ergebnisse in CrystalDiskMark 3.0.1 bestätigt wird.
Im Gegensatz zum Inspiron 15 7548 ist noch nicht einmal die High-End-Version des 7558 mit einer dedizierten Grafikkarte erhältlich. Um die Grafikausgabe kümmert sich stattdessen die integrierte Intel HD Graphics 5500. Der maximale Takt hängt dabei von dem jeweiligen Prozessor ab, aber im Großen und Ganzen sind die Leistungswerte ziemlich identisch. Zu viel sollte man jedoch nicht erwarten, was auch an der Single-Channel-Konfiguration des Arbeitsspeichers (egal ob 4 GB oder 8 GB) liegt. Von dem erhöhten Speicherdurchsatz bei einer Dual-Channel-Konfiguration könnte auch die integrierte Grafikkarte spürbar profitieren.

3DMark 11 ermittelt nur 1.174 Punkte und 3DMark 2013 Cloud Gate 4.561 Punkte. Die Ergebnisse liegen unter den durchschnittlichen Werten für die Intel HD Graphics 5500, was erneut an dem Single-Channel-Arbeitsspeicher liegt. Das Inspiron 15 7548 erreichte im 3DMark 11 2.026 Punkte, wobei 3DMark interessanterweise zeigte, dass das 7548 die Intel HD Graphics nutzt, weil AMDs Grafikumschaltung nicht korrekt funktioniert hat. Selbst das erste Inspiron der 7000-Serie aus dem Jahr 2013 (Inspiron 15 7537) schlägt dank der überlegenen Nvidia GT 750M unser Testgerät in allen Benchmarks (3DMark 11: 2.632; 3DMark Cloud Gate: 5.766). Alles in allem eignet sich das Inspiron 15 7558 damit nicht für 3D-Spiele. 
Während unseres Tests war die Kühlung des Inspiron 15 7558 niemals aufdringlich, in der Regel war es mit lediglich 28,2 dB(A) im Leerlauf sogar gar nicht zu hören, da der Lüfter in diesem Fall deaktiviert ist. Selbst unter Last erreichte das System maximal nur 33,1 dB(A) und stellt damit überhaupt kein Problem dar.Akku Dell Latitude D830

Unser Testgerät leidet aber unter einem anderen Phänomen: Das sogenannte Spulenfiepen, welches schon bei früheren Dell-XPS-15-Modellen (sowie dem alten Inspiron 15) auftrat, ist auch beim 7558 vorhanden. Es ist zwar nicht sonderlich laut, aber immer hörbar, wenn sich das Notebook im Leerlauf befindet. Das Geräusch ist hochfrequent, kommt von der linken Seite der Tastatur und hängt weder von der Tastaturbeleuchtung noch den aktuellen Energieeinstellungen ab. Wir haben das Fiepen zum ersten Mal bemerkt, als wir das Notebook in einem relativ ruhigen Raum benutzten, und es war für unsere zugegebenermaßen empfindlichen Ohren schnell störend. Das XPS 15 hat gezeigt, dass dieses Problem ohne einen Mainboard-Tausch durch Dell kaum behoben werden kann. Es kommt aber auch auf den jeweiligen Nutzer an, wie störend das Fiepen im Endeffekt ist.
Normalerweise sind die Temperaturen des Inspiron 15 7558 im Rahmen, und die Durchschnittswerte liegen im Leerlauf bei 30/30,6 °C (oben/unten) sowie 33,3/36,4 °C unter Last. Es gibt allerdings einen Hotspot unten rechts auf der Unterseite, der sich auch auf die umliegenden Bereiche auswirkt. An diesem Punkt konnten wir unter extremen Bedingungen bis zu 50,4 °C messen..
Das Inspiron 15 kann den maximalen Turbo-Boost von 2,5 GHz auch bei voller CPU-Auslastung via Prime95 aufrechterhalten. Die Temperaturen erreichen kurzzeitig 80 °C, bevor der Lüfter aufdreht und den Chip auf 72 °C abkühlt. Bei der Auslastung der Grafikkarte durch FurMark bewegt sich der Takt zwischen 750 und 800 MHz, aber die Temperaturen sind erneut kein Problem.

Bei der gleichzeitigen Belastung der CPU und GPU läuft die CPU konstant mit 1,5 GHz, während die GPU zwischen 700 und 750 MHz pendelt und gelegentlich 800 MHz erreicht. Die Temperaturen bleiben dabei recht stabil bei 65 °C. Im Alltag sollte das aber keine große Rolle spielen, denn ein 3DMark-11-Durchlauf im Anschluss an den Stresstest ergab 1.128 Punkte, was sehr dicht an dem Ergebnis im kalten Zustand liegt.
Die Lautsprecher des Inspiron 15 sind nichts Besonderes. Im Gegensatz zu den hochwertigen Modulen bei Dells Latitude-7000-Reihe fehlt es den Boxen im Inspiron 7000 an Mitten und Bass, selbst wenn die Software-Verbesserungen aktiviert sind. Bei dieser Software handelt es sich um das Dell-Audio-Paket (von Realtek), das wir bereits aus der Vergangenheit kennen. Allerdings ist die Hardware in diesem Fall einfach nicht gut genug, um ordentliche Ergebnisse zu produzieren. Zumindest der maximale Pegel geht in Ordnung, allerdings werden die unzureichenden Leistungen dann noch deutlicher. Der Klang ist nicht furchtbar, aber schlechter als bei vielen vergleichbaren Geräten.
Ein sehr interessantes Thema des neuesten Inspiron sind die Akkulaufzeiten. Wir waren im Vorfeld gespannt, ob Dell die Laufzeiten ohne eine dedizierte Grafikkarte und ohne den 4K-Bildschirm verbessern konnte.

Ganz so einfach lässt sich die Frage leider nicht beantworten, denn das 7548 war mit einem größeren Akku ausgestattet, um den zusätzlichen Verbrauch von der Grafikkarte und dem 4K-Display zu kompensieren. Während das 7548 einen 56-Wh-Akku hatte (58 Wh beim 7537), muss sich unser 7558 mit einem deutlich kleineren 43-Wh-Modul begnügen (wie auch bei den günstigen Versionen des 7548). Zusammen mit dem kleinen 45-Watt-Netzteil bleibt zumindest das Gewicht gering.

Die geringere Kapazität wirkt sich aber natürlich auch auf die Akkulaufzeiten aus, die wir mit dem Tool Battery Eater Pro ermitteln. Abgesehen von der sehr guten maximalen Laufzeit von 14 Stunden und 45 Minuten (Reader's Test, minimale Helligkeit, Flugzeugmodus) sowie der verbesserten Laufzeit unter Last (2 Stunden, Classic Test, maximale Helligkeit, WLAN aktiviert) schafft das Gerät immer noch keine 5 Stunden (4:54) im neuen WLAN-Test v1.3. Dieser wurde mit dem standardmäßigen Browser des Systems durchgeführt (Microsoft Edge für Windows 10).

Trotzdem sind die Ergebnisse besser als beim 7548, welches im WLAN-Test schon eine halbe Stunde eher (4:24) wieder an die Steckdose musste. Trotz dem kleineren Akku (24 %) zeigen die Ergebnisse den geringeren Stromverbrauch der Komponenten. Mit einem größeren Akku wären aber deutlich bessere Laufzeiten möglich gewesen.
Das Inspiron 15 7558 verabschiedet sich von der Philosophie seines Vorgängers, bei dem eine starke Grafikkarte und sehr viel RAM verbaut waren. Stattdessen möchte das neue Konzept mit seiner Vielseitigkeit und den Allround-Fähigkeiten überzeugen. Das Gehäuse, welches teilweise aus Metall gefertigt wird, ist für dieses Segment weiterhin beeindruckend, auch wenn die Stabilität nicht komplett überzeugen kann. Die Haptik ist aber sehr gut, und auch das Design orientiert sich nunmehr an Geräten wie den ZenBooks von Asus und nicht mehr den alten Inspirons. Die Eingabegeräte sind ordentlich: Man gewöhnt sich schnell an die komfortable und recht leise Tastatur, auch das große Touchpad lässt sich trotz den integrierten Maustasten gut bedienen. Im Werkszustand könnte der Bildschirm noch etwas besser kalibriert sein, aber zumindest handelt es sich um ein 1080p-IPS-Panel, welches selbst bei der günstigsten Konfiguration zum Einsatz kommt. Die 256 GB große SSD unseres Testgerätes ist sehr empfehlenswert und rundet die technischen Daten des Notebooks ab.

Bei den restlichen Komponenten handelt es sich um 08/15-Teile ohne irgendwelche Highlights. Die Leistung hinterlässt dabei einen gemischten Eindruck: Der Dual-Core-Prozessor ist zwar schnell genug, aber im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es keine dedizierte Grafikkarte mehr. Ein weiteres Problem ist der Arbeitsspeicher: Die teureren Konfigurationen bekommen zwar die doppelte Menge spendiert (8 GB anstatt 4 GB), aber man erhält in jedem Fall eine Single-Channel-Konfiguration, weil nur ein RAM-Steckplatz vorhanden ist. Die Gehäusetemperaturen sind an einigen Stellen im Extremfall ziemlich hoch, temperaturbedingtes Throttling scheint aber kein Problem zu sein.

Aber gibt es auch Vorteile durch die schwächere Hardware? Bei den Akkulaufzeiten leider kaum, denn das 7558 verwendet im Vergleich zum 7548 mit dedizierter GPU einen deutlich kleineren Akku, um das Gewicht gering zu halten. Daher liegen die Ergebnisse nur leicht über den deutlich leistungsstärkeren Vorgängern. Wie sieht es mit dem neuen Convertible Design aus, was natürlich aktiv von Dell beworben wird? In der Praxis spielt es leider kaum eine Rolle, da das Gerät einfach zu groß und zu schwer ist, um es etwa als Tablet zu verwenden. Akku Dell Vostro 3700 .

Abgesehen von ein bis zwei zusätzlichen Stand-Modi bringt die Convertible-Erweiterung bei einem 15-Zoll Notebook unserer Meinung nach kaum Vorteile. Im Gegenteil. Im Vergleich zur "normalen" Version des Inspiron 15 7000 opfert man dafür Leistungsreserven, die bei einem 15-Zoll-Allrounder ggf. mehr Sinn machen.

Unsere Testkonfiguration kostet aktuell 900 US-Dollar, ein 7548 mit Core-i7-CPU, 16 GB Dual-Channel-RAM sowie einer AMD Radeon R7 M270 Grafikkarte kostet lediglich 50 US-Dollar mehr, auch wenn man anstatt der SSD nur eine 1 TB große Festplatte bekommt (die man aber hinterher leicht austauschen kann). Trotz der positiven Eigenschaften des Testgerätes sollte man sich vor dem Kauf auf jeden Fall auch die Konkurrenten genauer ansehen.

20/09/2015

Laptop Ersatzakku HP EliteBook 8760w

Das Pavilion x2 10-n013dx ist ein aktuelles Gerät aus HPs umfangreichem Convertible-Sortiment. Mit dem bekannten Design und dem energiesparenden Chipsatz von Intel werden die Grundlagen abgedeckt. Attraktiv erscheint das Gerät aber vor allem durch seinen Preis: Bereits für weniger als 300 Euro ist man dabei. Wo ist der Haken?
Wie auch bei den meisten anderen Herstellern wird bei HP in letzter Zeit viel Wert auf den Markt der Convertibles gelegt. Anfang des Jahres haben die Stream-x360-Modelle den Chromebooks Konkurrenz gemacht und das Pavilion x360, welches auch mit Core-M-CPUs erhältlich ist, bietet deutlich mehr Rechenleistung als viele passiv gekühlte Rechner (natürlich auf Kosten des Preises sowie der Akkulaufzeit).

Wenn man nun aber ein besonders günstiges Gerät sucht, jedoch nicht mit den Kompromissen von Chrome OS zurechtkommt, dann könnte das Pavilion x2 10 für 299 US-Dollar bzw. rund 270 Euro genau die richtige Lösung sein. Mit 2 GB Arbeitsspeicher, einer Intel-Atom-Z3736F-CPU und 32 GB eMMC-Speicher sind die technischen Daten sicherlich eher mit einem Chromebook als einem Windows Gerät vergleichbar. Aber mit Windows 10 (zumindest als Upgrade) deckt es problemlos die Grundlagen ab. Zudem gibt es ein IPS-Display, tolle Akkulaufzeiten sowie eine für die Größe überraschend gute Tastatur.
Das Design des Pavilion x2 10-n013dx entspricht im Großen und Ganzen dem deutlich teureren (und größeren) Envy x2 13-j002dx, aber natürlich ohne Metall, wodurch die gesamte Konstruktion leichter wird. Das Konzept ist jedoch identisch: Tablet mit zwei Lautsprechern auf der Vorderseite und eine abnehmbare Tastatur-Sektion. Für die Verbindung stehen starke Magnete zur Verfügung, die das Tablet in Position halten, was in der Praxis auch gut funktioniert. Das Tablet lässt sich in beide Richtungen fixieren. Dieser Ansatz ermöglicht die verschiedenen Betriebsarten (Laptop, Tablet, Tent und Stand), die bereits von Lenovos Yoga-Serie bekannt sind und in diesem Fall kein 360-Grad-Gelenk benötigen. Im Test ist uns allerdings aufgefallen, dass der Bildschirm rund 2 Sekunden braucht, bevor er seine Orientierung ändert. Bei dem Test des Asus Chromebook Flip oder stärkeren Windows Convertibles (wie dem Surface Pro 3) hatten wir dieses "Problem" nicht.

Beide Design-Ansätze (Yoga und Pavilion x2) haben dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es ist beispielsweise schön, nicht immer das Gewicht der Tastatur mit herumzuschleppen, wenn man nur das Tablet nutzt, aber dafür ist das Handling des x2 generell etwas schwerfälliger. Aufgrund des hohen Gewichts der Tablet-Sektion kippt das Gerät auf einem flachen Untergrund auch schneller um (ein häufiges Problem bei 2-in-1-Geräten mit abnehmbaren Tablets). Nichtsdestotrotz liegen das Gewicht und die Dimensionen des Testmodells auf dem Niveau von vielen Chromebooks, was das HP x2 zu einem sehr mobilen Gerät macht.

Insgesamt ist die Verarbeitung des x2 auf keinen Fall schlecht, aber die Kunststoff-Konstruktion bleibt hinsichtlich Wertigkeit hinter Geräten wie etwa dem Asus Chromebook Flip C100PA zurück. Dessen Gehäuse besteht aus stabilem Aluminium, obwohl der Preis sogar noch unter dem HP liegt. Sowohl die Baseunit als auch das Tablet unseres Testmodells lassen sich leicht eindrücken und ein wenig verwinden, was auch zu hörbaren Knarzgeräuschen führt. Ein weiterer Schwachpunkt könnte die Verbindung zwischen dem Tablet und der Baseunit sein, da sie scheinbar komplett aus Kunststoff besteht. Zumindest der Bildschirm zeigt sich recht unempfindlich gegenüber Druck von der Rückseite, was wohl die häufigste Belastung darstellt. Wir möchten noch erwähnen, dass das Gelenk ein Nachwippen des Displays beim Tippen oder während Touch-Eingaben verhindert.
Das x2 bietet die grundlegendsten Anschlüsse und kann mit vielen ähnlich teuren Rivalen nicht mithalten. Mit nur einem USB-2.0-Anschluss benötigt man fast zwangsläufig einen zusätzlichen Hub bzw. einen Adapter für den USB-Typ-C-Anschluss, der zum Laden verwendet wird (das mitgelieferte Netzteil hat kein abnehmbares Kabel und kann daher nur zum Laden genutzt werden). Micro-HDMI ist zwar eine nette Ergänzung, aber nichts Besonders. Der microSD-Schacht kann zur Speichererweiterung genutzt werden.

Mit Ausnahme des kombinierten Klinkensteckers befinden sich alle Anschlüsse praktischerweise auf der rechten Seite des Tablets, wenn man das Gerät als Notebook verwendet.
Bei dem 802.11ac WLAN-Adapter handelt es sich zwar nur um einen 1x1-Adapter, allerdings ist das zumindest besser als bei den Vorgängern (Wireless-N). Bluetooth 4.0 wird ebenfalls unterstützt, aber ein Netzwerk-Anschluss ist bei dieser Gerätegröße erwartungsgemäß nicht verfügbar. In unserem Netzwerk (Router Asus RT-AC68U) konnten wir keine Probleme feststellen.

Das Netzteil des Pavilion x2 wiegt lediglich 128 Gramm und auch die Größe entspricht einem Netzteil für Smartphones. Abgesehen davon befindet sich in der Verpackung aber kein weiteres Zubehör. Ersatzakku HP EliteBook 8760w .

Auf den ersten Blick sieht das Pavilion x2 nicht sehr wartungsfreundlich aus, aber mit etwas Vorsicht und den richtigen Werkzeugen (scharfer Gegenstand für das Lösen der Verbindungsclips) ist es gar nicht so schwer. Man muss nur auf die Kabel für den Docking-Anschluss aufpassen, da diese an der Unterseite befestigt sind und leicht brechen können. Abgesehen von dem Akku lässt sich jedoch keine Komponente austauschen.
Angesichts der kompakten Abmessungen des 10 Zoll großen Pavilion x2 musste auch die Tastatur auf 93 % ihrer Standardgröße geschrumpft werden. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist die Eingabe aber erfreulicherweise ziemlich praktisch und überzeugt mit einem leisen Tippgeräusch. Gefallen haben uns vor allem der gut dosierte Anschlag und das komfortable Feedback, weshalb wir trotz der Größe schon nach kurzer Zeit ohne Probleme tippen konnten. Dank dem guten Kontrast der weißen Beschriftung auf den schwarzen Tasten ist die Sichtbarkeit auch ohne Hintergrundbeleuchtung in Ordnung.

Beim Touchpad ändert sich der gute Eindruck leider ein wenig. Trotz der recht komfortablen Oberfläche ist das Pad ziemlich klein und die integrierten Tasten lassen zu wünschen übrig. Drag-&-Drop ist auf dem Touchpad des x2 eine Zumutung, aber zumindest Gesten werden ganz gut erkannt. Das Scrollen mit zwei Fingern geht leicht von der Hand, auch wenn die Umsetzung nicht ganz mit der Unmittelbarkeit von Chrome OS und Mac OS X konkurrieren kann. Glücklicherweise gibt es aber noch ein weiteres Eingabegerät, mit dem diese Probleme teilweise gelöst werden können…
Der Touchscreen funktioniert gewohnt zuverlässig. Präzision, Reaktionsverhalten und die Umsetzung von Gesten (die auch auf dem Touchpad möglich sind) bewegen sich auf einem guten Niveau. Dank der verwendeten IPS-Technologie lässt sich der Touchscreen in allen Betriebsarten des x2 und bei jedem Winkel problemlos nutzen.
Für das Pavilion x2 10-n013dx verwendet HP ein spiegelndes 10,1-Zoll-IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Multitouch-Unterstützung. Die native Auflösung liegt bei 1.280 x 800 Pixeln, was zu einer wenig überwältigenden Pixeldichte von 149 PPI führt. Zumindest bestätigt sich auch hier der positive Trend, dass aufgrund der Konkurrenzsituation und den sinkenden Produktionskosten auch in günstigen Geräten vermehrt bessere (IPS-) Displays zum Einsatz kommen.
Die durchschnittliche Helligkeit des x2 reicht mit 293,5 cd/m² locker für die Verwendung in geschlossenen Räumen aus und auch die Ausleuchtung von 85 % ist recht gleichmäßig. Dank dem ziemlich niedrigen Schwarzwert von 0,327 cd/m² ergibt sich zudem ein gutes Kontrastverhältnis von 967:1.

Unsere Messungen ermitteln eine mittelmäßige sRGB-Abdeckung von 64 % (40 % AdobeRGB), womit das Display natürlich nicht für Fotografen geeignet ist. Allerdings haben wir für den Preis auch nicht mehr erwartet.
Die Software CalMAN 5 ermittelt setiens Farbdarstellung gute Ergebnisse, die nach einer Kalibrierung sogar noch besser werden: Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung der Farben liegt bei 3,68 bzw. 2,19 für die Graustufen und auch der Gammawert sowie die Farbtemperatur sind nah am jeweiligen Idealwert (weitere Details in den Screenshots). Auch im Werkszustand ist die Situation angesichts dieser Preisklasse in Ordung, denn in diesem Fall liegen die Abweichungen bei 5,51 (ColorChecker) und 6,18 (Graustufen; Idealwert 0). Zudem ist der Gammawert mit 2,01 etwas zu niedrig (Idealwert: 2,2). Vereinfacht kann man sagen, dass Abweichungen unter einem DeltaE-Wert von 3 nicht mehr für das menschliche Auge sichtbar sind. Die größten Abweichungen können wir für Blau feststellen, wo der DeltaE-Wert vor der Kalibrierung bei über 11 liegt.
Erwartungsgemäß hat das x2 im Freien und in helleren Umgebungen Probleme wegen dem spiegelnden Display. Die guten Werte für die Helligkeit und den Kontrast können das teilweise kompensieren, aber auch das reicht für eine komfortable Nutzung nicht aus, weshalb man sich nach Möglichkeit einen Platz im Schatten suchen sollte. Die Blickwinkelstabilität ist exzellent (typisch für ein IPS-Display), allerdings gibt es bei extremen Winkeln Einschränkungen durch die Reflexionen des spiegelnden Bildschirms.
Niemand erwartet ein Kraftpaket, wenn man sich das HP Pavilion x2 10 zulegt, aber dennoch haben viele passiv gekühlte Windows Geräte einen Nachteil gegenüber den Rechnern mit Chrome OS in Bezug auf die Effizienz und die Leistung. Es bleibt also nur zu hoffen, dass die Intel-Atom-Z3736F-CPU samt 2 GB DDR3-1333 Arbeitsspeicher (Single-Channel) genügend Leistung für grundlegende Aufgaben bereitstellt.

Subjektiv klappt das schon mal ganz gut. Das Gerät wacht schnell aus dem Standby auf (etwa 3 Sekunden) und auch der Browser öffnet sich rasch. Das gilt auch für andere Anwendungen und wir hatten im Test wenig Probleme beim Wechseln zwischen Apps. Das ändert sich natürlich, wenn man das Multitasking exzessiver betreibt. Bei einigen offenen Browser-Tabs, einem Explorer-Fenster und der Wetter-App im Vordergrund lag die Speicherauslastung bei etwa 1,5 von 1,9 GB. Allzu viel Luft nach oben ist also nicht mehr, aber der eMMC-Speicher ist nicht furchtbar langsam (wie wir gleich sehen werden), also zwingt auch die Auslagerungsdatei das System nicht wirklich in die Knie. Ersatzkku HP HSTNN-C17C .

Wie üblich wiederholen wir den 3DMark 11 im Akkubetrieb. Mit 203 Punkten (-7 Punkte, 3,4 %) ist das Ergebnis nur unwesentlich geringer als die 210 Punkte im Netzbetrieb, somit sollte die volle Leistung auch abseits der Steckdose zur Verfügung stehen. LatencyMon zeigt mögliche Einschränkungen beim Echtzeit-Streaming von Audio- oder Videodateien; im Alltag sollte das aber nur in seltenen Fällen ein Problem darstellen.
Das Herzstück des Pavilion x2 10-n013dx ist ein Intel-Atom-Z3736F-SoC. Dabei handelt es sich um einen Quad-Core auf Basis der Bay-Trail-T-Plattform, der mit einem Takt zwischen 1,33 und 2,16 GHz betrieben werden kann. Obwohl es sich bei diesem Prozessor um den aktuellsten Chip aus der Serie handelt, wird Hyper-Threading nicht mehr unterstützt, was aber durch die verbesserte pro-MHz-Leistung und das effizientere Design ausgeglichen werden kann. Der gesamte SoC ist sogar nur mit einer SDP von 2,2 Watt spezifiziert, was ungefähr einer TDP von weniger als 4 Watt entspricht. Daher benötigt das x2 auch keinen Lüfter.

Leistungstechnisch bewegt sich der Z3736F im Bereich von Mittelklasse-ARM-SoCs sowie AMDs Kabini APU A4-5000. Obwohl er deutlich schneller ist als die vorherigen Intel-Atom-Chips, sollte man trotzdem keine Wunder erwarten. Abgesehen von normalen Office-Tätigkeiten und dem Surfen im Internet stellt sich der SoC recht schnell als Flaschenhals heraus. Das schließt auch das Installieren von großen Programmen sowie die Bearbeitung von hochauflösenden Fotos ein. Natürlich wurde das Pavilion x2 dafür auch nicht gebaut; stattdessen konkurriert es direkt mit Chromebooks und Tablets. Im direkten Vergleich ist das x2 aber leistungsfähiger, was zum Teil jedoch einfach an dem vollwertigen Windows liegt.

Weitere Informationen zum Z3736F sowie Vergleiche mit ähnlichen CPUs sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Aufgrund von Einschränkungen bei den verfügbaren Benchmark-Tools ist es nicht leicht, die Leistungsfähigkeit plattformübergreifend zu vergleichen. Mit PCMark ist das zumindest für Windows Geräte möglich. PCMark 7 ermittelt 2.348 Punkte, was auf keinen Fall ein schlechtes Ergebnis ist. Damit liegt das x2 auf dem Niveau von Konkurrenten wie dem Acer Aspire Switch 10E (2.350 Punkte; verwendet den sehr ähnlichen Atom Z3735F) sowie dem Dell Venue 10 Pro 5055 (2.351 Punkte). Selbst das aktiv gekühlte Lenovo Miix 2 11 (3.141 Punkte) hat keinen Riesenvorsprung. Das Microsoft Surface 3 mit der Nachfolger-CPU auf Basis der Cherry-Trail-Architektur liegt mit 3.029 Punkten ebenfalls spürbar vorne – ein beeindruckendes Ergebnis für ein passiv gekühltes Gerät.
Im Pavilion x2 10 kommt zwar ein SSD-Speicher zum Einsatz, aber es handelt sich nicht um eine sehr schnelle konventionelle SSD, wie sie z. B. im größeren Surface Pro 3 zum Einsatz kommt. Ähnlich zu anderen Bay-Trail-basierten Geräten verwendet das x2 stattdessen einen eMMC-Speicher, der zwar auch flink ist, mit der Geschwindigkeit einer richtigen SSD aber nicht mithalten kann. Ein Blick auf unsere Benchmark-Ergebnisse zeigt, dass der Speicher im x2 eher mit konventionellen Festplatten vergleichbar ist. Er ist aber nicht langsam und in Verbindung mit der geringen Zugriffszeit sowie dem niedrigen Stromverbrauch ist es eine gute Wahl für ein günstiges Gerät.

Das größte Problem wird sicherlich die Kapazität sein, denn von den 29 GB stehen nach der Installation von Windows 10 und dem Löschen der alten Installation sowie der Setup-Dateien weniger als die Hälfte zur Verfügung. Es gibt zwar einen microSD-Schacht zur Speichererweiterung, aber dieser ist natürlich deutlich langsamer als der interne eMMC-Speicher. Letzterer lässt sich nicht erweitern, denn er wurde direkt auf das Mainboard aufgelötet. Die Speichersituation des x2 ähnelt also einem Chromebook; anstelle des Cloud-Speichers kann man seine Dateien je nach Bedarf auf den OneDrive-Speicher laden.

Ein kurzer Test mit drei verschiedenen 2,5-Zoll-Festplatten zeigte keine Probleme mit der Stromversorgung. Dabei spielte es keine Rolle ob die Tastatur angeschlossen war oder nicht, denn im Tastaturdock des x2 befindet sich kein zusätzlicher Akku.
Ein 3DMark-11-Ergebnis von 211 Punkten ist nicht sehr ermutigend, aber das x2 bietet dennoch mehr als genug Leistung für die Spiele aus dem Windows Store. Wir konnten allerdings keine Desktop-Spiele auf dem Pavilion x2 installieren, was aber in erster Linie dem begrenzten Speicherplatz geschuldet war. Im direkten Vergleich erzielt das neue Surface 3 deutlich bessere 562 Punkte im 3DMark 11 – trotzdem reicht die Leistung bei herkömmlichen Spielen allenfalls für die niedrigsten Details aus.
Das Pavilion x2 10 besitzt keinen Lüfter, in Kombination mit dem Flash-Speicher handelt es sich also um ein lautloses Gerät.

Im Leerlauf messen wir durchschnittliche Temperaturen von 31,8 °C und 30,2 °C auf der Ober- bzw. Unterseite. Bei geringer Belastung bleibt das Pavilion x2 10 also recht komfortabel – vorne auf der rechten Seite gibt es allerdings einen Hotspot mit bis zu 35,8 °C. Unter Last wird das Gerät spürbar wärmer: Die Durchschnittswerte steigen auf 36,6 °C sowie 35,3 °C und auf der Rückseite (Mitte) erreicht das Gerät bis zu 45,4 °C, was bei Hautkontakt schon unangenehm ist. Die Durchschnittswerte sind dabei sogar geringer als beim Microsoft Surface 3, aber die Hotspots sind deutlich wärmer. Insgesamt ist die Situation beim Surface 3 komfortabler, was vermutlich durch die bessere Wärmeübertragung des Magnesium-Gehäuses ermöglicht wird.
Mit Prime95 belasten wir den Prozessor zu 100 %, was sofort zu einem stabilen Takt von 1,6 GHz bei allen vier Kernen führt (der maximal mögliche Takt von 2,16 GHz wird zu keinem Zeitpunkt erreicht). Die Temperatur beginnt an diesem Punkt natürlich zu steigen, aber während unseres 15-minütigen Tests wurden 62 °C niemals überschritten. Ersatzakku HP Folio 13 .

Die volle GPU-Auslastung (mittels FurMark) beginnt mit dem maximalen Takt von 620 MHz, bis die Temperatur 73 °C erreicht. Danach fluktuiert der Takt zwischen 300 – 450 MHz.

Erwartungsgemäß verkraftet das Tablet die gleichzeitige Belastung der CPU und GPU nicht besonders gut. Bei einer Temperatur von 74 °C lagen die Takte nur noch bei 300 MHz (GPU) und 1.333 MHz (CPU). 
Die beiden Lautsprecher des Pavilion x2 flankieren den Bildschirm (und die eigentlichen Treiber sind sogar in einer unterschiedlichen Höhe angebracht, was man aber nur bei genauerem Hinsehen bemerkt). Obwohl die tiefen Frequenzen natürlich unter der geringen Größe leiden, ist der Klang gar nicht mal schlecht. Die Höhen sind klar und auch bei höheren Pegeln kommt es zu keinen nennenswerten Verzerrungen. Teilweise liegt das an der (simplen, aber effektiven) Software-Verbesserung, die standardmäßig aktiviert ist. Die beiden Funktionen (Audio-Verbesserung und Virtual-Surround) scheinen in normalen Situationen ganz gut zu funktionieren.
Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, sind die Akkulaufzeiten bei Chromebooks in der Regel länger als bei vergleichbaren Windows Geräten. Das liegt zum Teil an dem höheren Strombedarf des komplexeren Betriebssystems, allerdings konnte die Lücke mit Windows 10 verkleinert werden. Neben den weiterhin geringen Systemanforderungen gibt es auch zusätzliche Energiesparmaßnahmen, wenn der Akkustand knapp wird.

Das Pavilion x2 scheint auch von der gesteigerten Effizienz zu profitieren, denn ein Vergleich mit anderen aktuellen Windows Geräten zeigt einige Verbesserungen. Das Acer Aspire Switch 10E SW3 (mit einem 29,7-Wh-Akku) erreichte in unserem WLAN-Test v1.3 beispielsweise 6 Stunden und 30 Minuten, aber das Pavilion x2 schafft mit einem etwas größeren Akku (33 Wh, + 11%) 7 Stunden und 40 Minuten im gleichen Benchmark. Microsofts Surface 3 Tablet hält mit dem 28,4-Wh-Akku 7:17 Stunden durch, während das kürzlich getestete Chromebook Flip mit einem vergleichbaren Akku (31 Wh) nach 7 Stunden und 56 Minuten wieder an die Steckdose muss.

Wir haben das Tablet auch noch mit der minimalen Helligkeit sowie dem aktivierten Flugzeug-Modus getestet (Battery Eater Pro Readers Test), auch wenn das keine sehr realistischen Einstellungen sind. Allerdings erreichte das Tablet hierbei noch nicht einmal 9 Stunden; mit nur 8:29 Stunden fällt es deutlich hinter die meisten Rivalen zurück, inklusive dem zuvor genannten Acer Aspire Switch (15:43), dem Microsoft Surface 3 (13:48) sowie dem Asus Chromebook Flip (15:19). Für die meisten Anwender dürfte das aber kein großes Problem darstellen, solange man nicht extrem lange Zeiträume ohne eine Steckdose überbrücken muss und gleichzeitig mit der extrem geringen Helligkeit klarkommt.

Ein größeres Problem ist allerdings die extrem lange Ladezeit des x2. Bevor das Tablet komplett geladen war (Restkapazität 5 %), vergingen beinahe sechs Stunden.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Chromebooks und billigen Tablets wollen auch vermehrt Convertibles mit Windows einen Teil des günstigen Marktes für sich beanspruchen. Der Preis des HP Pavilion x2 10-n013dx passt auf jeden Fall (UVP 299 US-Dollar), aber das Gerät ist mehr als nur die Summe seiner Teile. Zunächst einmal, was vielleicht sogar am wichtigsten ist, bekommt man alle Features, die man auch von einem vergleichbar teuren Chromebook erwartet – was zum Teil an den Verbesserungen von Windows 10 liegt.

Aber auch das Upgrade auf Windows 10 ist nur ein Teil der Gleichung. Das Pavilion x2 10 verwendet einen ziemlich guten (obgleich niedrig aufgelösten) IPS-LED-Touchscreen mit guten Werten für die Helligkeit und den Kontrast, der von ordentlichen Lautsprechern flankiert wird. Die Tastatur (wenn auch etwas geschrumpft) übersteigt die Erwartungen in dieser Preisklasse. Ausreichend Leistung wird durch den soliden Intel-SoC und die ordentlichen Transferraten des eMMC-Speichers zur Verfügung gestellt, gleichzeitig wirkt sich das aber kaum negativ auf die Akkulaufzeiten aus und die ermittelten Werte sind sehr gut. Zudem gibt es AC-WLAN sowie ein Convertible-Design, welches viele Betriebsarten ermöglicht und dank der abnehmbaren Tastatur kann man das Tablet auch einzeln nutzen. Zu guter Letzt bekommt man im Gegensatz zu vielen Konkurrenten auch noch ein vollwertiges Windows.

Für Nutzer auf der Suche nach einem rudimentären Multimedia-Gerät, die nicht auf die enorme Vielseitigkeit von Windows verzichten möchten, könnte sich ein Blick lohnen. Vorausgesetzt man kann mit den Einschränkungen leben.

Natürlich muss man auch Abstriche in Kauf nehmen. Die Gehäusequalität des x2 wird durch den Kunststoff und die dazugehörigen Knarzgeräusche beeinträchtigt und hat sogar im Vergleich mit einigen aktuellen Chromebooks das Nachsehen. Mit nur einem einzigen USB-2.0-Anschluss sowie dem obligatorischen Micro-HMDI und Klinkenstecker ist das Schnittstellenangebot sehr begrenzt. Aufgrund der geringen Festplattenkapazität lassen sich viele größere Programme erst gar nicht installieren und das Problem dürfte im Laufe der Zeit noch größer werden, selbst wenn man die Situation dank dem microSD-Schacht etwas entschärfen kann.

Und dann wären da natürlich noch die technischen Merkmale, die für normale Aufgaben zwar locker ausreichen, aber schon bei etwas rechenintensiveren Aufgaben kommt man schnell an die Grenzen. Windows bietet zwar prinzipiell viele Möglichkeiten, allerdings können nicht alle auch genutzt werden. Chromebooks haben den Vorteil eines schlankeren Betriebssystems auf Kosten der Funktionalität. Mit Windows 10 gibt es zwar Verbesserungen, aber die Unterschiede machen sich durch ein schlechteres Ansprechverhalten der Bildschirmrotation und dem langsameren Aufwachen aus dem Standby sowie den längeren Boot-Zeiten immer noch deutlich bemerkbar. Ersatzakku HP 550 .

Nichtsdestotrotz gibt es mit dem Pavilion x2 10-n013dx eine weitere ordentliche Alternative zu Chromebooks und Android-Tablets aus dem Einsteigersegment.