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08/05/2016

Neue Akku Compaq Presario CQ71

Auch mit dem neuen Elitebook 850 G3 liefert HP ein gelungenes Business Notebook der Oberklasse ab. Leider begeht die Firma mit der Wahl des verbauten Displays einen großen Fehler und beschädigt damit den ansonsten guten Eindruck, den das Gerät hinterlassen hat.
HPs Elitebook Reihe steht für Business Notebooks der Oberklasse. Entsprechend hoch fällt das Preisniveau aus. Uns liegt mit dem Elitebook 850 G3 ein 15,6-Zoll-Vertreter der dritten Generation vor. Gegenüber dem Vorgänger hat sich einiges getan: Der neue Rechner fällt schlanker und leichter aus. Zudem kommt mit den Skylake Prozessoren eine neue CPU-Generation zum Einsatz. Ob sich die Neuerungen auszahlen, verrät unser Testbericht. Zu den Konkurrenten des Elitebook zählen Rechner wie das Lenovo Thinkpad T560, das Toshiba Tecra Z50-C, das Dell Latitude E5550.
Das Elitebook 850 G3 ist direkt als Nachfolger des Elitebook 850 G2 zu identifizieren; baugleich sind die beiden Geräte aber nicht. Auch beim G3 setzt HP wieder auch ein Metallgehäuse bestehend aus Aluminium und Magnesium. Die Oberseite der Baseunit sowie die Deckelrückseite des G3 Modells sind in der Farbe Silber gehalten. Unterschale und Displayrahmen sind schwarz gefärbt. Das G3 fällt sichtbar schlanker aus als sein Vorgänger. Zudem hat es an Gewicht verloren und wiegt jetzt weniger als 2 kg. Diese Schlankheitskur hat Folgen auf Seiten der Wartungsfreundlichkeit: Das G3 verfügt nicht mehr über die große Wartungsklappe des Vorgängers. Um an die Innereien zu gelangen, muss die Unterschale entfernt werden. Dazu später mehr. Der innere Aufbau des Rechners unterscheidet sich nicht vom Vorgänger. Zudem bietet das G3 Modell nicht mehr die Möglichkeit, einen zusätzlichen Akku auf die Unterseite des Geräts zu schnallen.

Auf Seiten der Verarbeitung gibt sich das Elitebook keine Blöße: Das Gerät zeigt sich gut gefertigt; die Spaltmaße stimmen. Die verwendeten Materialen hinterlassen einen wertigen Eindruck. Auch in Sachen Stabilität gibt es nichts zu bemängeln. Der Deckel kann etwas verdreht werden. Bildveränderungen treten dabei nicht auf. Diese sind nur bei Druck auf die Deckelrückseite zu sehen. Allerdings nur an einigen wenigen Stellen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.
Bei den Schnittstellen hält der Rechner keine großartigen Überraschungen bereit. HP liefert hier eine im Business-Bereich erwartbare Auswahl an Anschlüssen. Gut: Ein USB-Typ C-Steckplatz ist vorhanden. HP erwähnt im Zusammenhang mit diesem Steckplatz nicht die Begriffe USB 3.1 oder Thunderbolt, daher gehen wir davon aus, dass es sich hier einen herkömmlichen USB-3.0-Anschluss handelt. Mittels einer separat erhältlichen Dockingstation kann die Menge an Steckplätzen noch deutlich erweitert werden. Die Anordnung der Schnittstellen gefällt. Der Bereich neben der Handballenablage bleibt frei von Kabeln.
Das Elitebook bringt ein WLAN-Modul der Firma Intel (Dual Band Wireless-AC 8260) mit. Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt es auch den schnellen ac-Standard. Zudem stellt das Modul die Bluetooth-4.2-Funktionalität bereit. Die Verbindung zwischen Notebook und Router hat sich stets als stabil erwiesen. In einem 15-Meter-Radius um unseren Router herum ist es nicht zu Einbrüchen gekommen. Drahtgebundene Netzwerkverbindungen wickelt ein Gigabit-Ethernet-Chip (I219-V) ab, der ebenfalls von Intel stammt. Dieser verrichtet seine Aufgaben reibungslos. Unser Testgerät hat darüber hinaus ein LTE-Modem an Bord - das ist nicht bei jedem Elitebook Modell der Fall. Es besteht somit die Möglichkeit, per Mobilfunknetz auf das Internet zuzugreifen. Der zugehörige SIM-Karten-Schlitz nimmt MicroSIM-Karten auf.

Die eingebaute Webcam produziert Bilder und Videos mit einer maximalen Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten.
Der Speicherkartenleser geht recht flott zu Werke. Beim Kopieren großer Datenblöcke wird eine maximale Transferrate von 84 MB/s erreicht. Die Übertragung von 250 jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) wird mit einer Geschwindigkeit von 67,2 MB/s absolviert. Wir testen Speicherkartenleser mittels einer Referenzkarte (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II).

Der Rechner bietet die Möglichkeit, eine biometrische Zugangssicherung mittels Fingerabdruck einzurichten. Auch eine Authentifizierung mittels SmartCard ist möglich. Darüber hinaus befindet sich ein TPM 1.2 an Bord.

Neben den üblichen Unterlagen wie einem Schnellstartposter und Garantieinformationen liegen dem Rechner eine Installations-DVD für Windows 10 Pro (64 Bit) und eine zugehörige Anwendungs- und Treiber-DVD bei. HP bietet viel separat erhältliches Zubehör für das Notebook an. So ist beispielsweise die passende Dockingstation (HP 2013 UltraSlim) für etwa 150 Euro zu haben.

Unser Testgerät wird mit vorinstalliertem Windows 10 Pro (64 Bit) ausgeliefert. Es können aber auch die Windows Versionen 7 und 8.1 genutzt werden. Hewlett Packard stellt die nötigen Treiber zum Herunterladen bereit.Akku Compaq Presario CQ71 .

Wie bereits gesagt, verfügt das Elitebook 850 G3 nicht über eine Wartungsklappe. Um an die Hardware zu gelangen, muss die Unterschale entfernt werden. Als erstes wird der Dummy aus dem Speicherkartenleser entfernt. Der Dummy verdeckt eine Schraube, die entfernt werden muss. Anschließend werden alle Gummiabdeckungen (nicht die Standfüße) auf der Unterseite des Rechners entfernt und die sich dahinter befindenden Schrauben gelöst. Nun kann die Unterschale mittels eines dünnen Spatels oder eines Fugenglätters abgelöst werden. Dabei muss behutsam vorgegangen werden. Die Schale wird von Kunststoffklammern gehalten, die leicht brechen können.

Im Inneren des Rechners finden sich zwei Arbeitsspeicherbänke, von denen eine belegt ist. Ein Tausch der SSD (M.2 2280) wäre problemlos machbar. Gleiches gilt für den Akku. Er wird von zwei Schrauben gehalten. Auch eine Reinigung des Lüfters ist möglich.

Das Elitebook ist mit einer dreijährigen Garantie ausgestattet. Zeitraum und Umfang können erweitert werden. HP bietet hier viele Möglichkeiten. So ist eine fünfjährige, weltweite Vor-Ort-Garantie für etwa 440 Euro zu bekommen.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängermodellen bringt die Chiclet-Tastatur des Elitebook 850 G3 wieder einen vollwertigen Nummernblock mit. In der Folge nimmt die Tastatur mehr Platz ein bei den Vorgängern. Zudem fallen die Enter-, Backspace- und die rechte Shift-Taste etwas kleiner aus. Auch die neue Tastatur ist mit einer Beleuchtung ausgestattet, die mittels einer Funktionstaste gesteuert wird. Zwei Helligkeitsstufen stehen zur Verfügung. Die flachen, glatten Tasten bieten einen mittleren Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Der Widerstand der Tasten gefällt uns grundsätzlich. Etwas mehr Knackigkeit würde aber nicht schaden - das ist aber durchaus Geschmackssache. Während des Tippens wippt die Tastatur nicht. Alles in allem liefert die Tastatur ein gutes Tippgefühl. HP hält mit dieser Tastatur das von den Vorgängern gewohnte hohe Niveau.

Das multitouchfähige Touchpad des Elitebook nimmt eine Fläche von etwa 10,4 x 6,5 cm in Beschlag. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Die gesamte Fläche des Pads ist nutzbar; auch in den Ecken werden Eingaben problemlos erkannt. Ober- und unterhalb des Pads finden sich jeweils zwei leichtgängige Maustasten. Die oberen beiden Tasten sind primär für die Nutzung im Zusammenspiel mit dem Trackpoint gedacht. Dieser erlaubt eine deutlich präzisere Steuerung des Mauszeigers als es mit dem Touchpad möglich ist.
Das uns zur Verfügung gestellte Testgerät ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, welches eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten besitzt. HP setzt hier auf das gleiche Panel, das auch bei dem von uns getesteten Elitebook-850-G2-Modell zum Einsatz kommt. Die Messwerte unterscheiden sich etwas. Das ist ein normaler Zustand. Zwei baugleiche Panel stimmen nie zu einhunder Prozent überein. Günstigere Modelle des Elitebooks sind mit HD-Displays (1.366 x 768 Bildpunkte) bestückt.

Die Helligkeit des Full-HD-Bildschirms geht mit einem Wert von 287,3 cd/m² grundsätzlich in Ordnung. Nichtsdestotrotz erwarten wir von einem Notebook dieser Preisklasse mehr. Ein Wert jenseits von 300 cd/m² sollte es schon sein. Auch der Kontrast (537:1) löst keine Begeisterungsstürme aus. Das Preisniveau des Notebooks gebietet einen Kontrast von mindestens 1000:1. Darüber hinaus zeigt der Bildschirm bei Helligkeitsstufen von 50 Prozent und darunter PWM-Flimmern mit einer Frequenz von 200 Hz. Das kann bei empfindlichen Personen zu Kopfschmerzen und/oder Augenproblemen führen.
Auch die Farbdarstellung im Auslieferungszustand gefällt nicht. So liegt die DeltaE-2000-Farbabweichung bei einem Wert von 9,7. Bei einem Niedrigpreis-Notebook könnte man damit leben; nicht bei einem 1.600-Euro-Gerät. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem leidet das Display unter einem deutlichen Blaustich. Mittels einer Kalibrierung kann hier für eine deutliche Besserung gesorgt werden. So sinkt die Farbabweichung auf einen Wert von 2,79, und der Blaustich wird komplett ausgemerzt. Darüber hinaus wird eine ausgewogenere Darstellung der Graustufen erreicht. Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display nicht darstellen. Die Abdeckungsraten betragen 51 Prozent (AdobeRGB) bzw. 79 Prozent (sRGB).
HP bestückt das Elitebook mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. In horizontaler Richtung ist der Winkel recht weit gefasst. Auch mehrere Personen können gleichzeitig auf den Bildschirm schauen. Eine Veränderung des vertikalen Blickwinkels führt recht schnell zum Einbruch des Bildes. Es handelt sich hier um ein TN-Modell der etwas besseren Art. Der vertikale Blickwinkel fällt ein wenig größer aus, als wir es beispielsweise von Modellen des Niedrigpreis-Segments gewohnt sind. Mit einem IPS-Panel kann es natürlich nicht mithalten. Es ist unverständlich, warum HP nicht zumindest optional ein IPS-Modell anbietet. Schließlich ist Lenovo beim Thinkpad T560 dazu in der Lage. Das Elitebook kann durchaus im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen.
Das Elitebook 850 G3 gehört zur Oberklasse unter den Business Notebooks. Es bietet genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsbereiche. Es offeriert businesstypische Eigenschaften wie TPM 1.2, biometrische Zugangssicherung und einen Dockingport. Zudem sind optional 3G-/LTE-Module verfügbar. Unser Testgerät ist entsprechend ausgestattet. Für das uns zur Verfügung gestellte Modell müssen aktuell etwa 1.600 bis 1.700 Euro hingeblättert werden. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Das zum Testzeitpunkt günstigste Modell ist für etwa 1.200 Euro zu bekommen.
Im Inneren des Elitebook ist Intels Core i7-6500U (Skylake) Zweikernprozessor anzutreffen. Die CPU zählt zu den stärksten ULV-Prozessoren (TDP: 15 Watt), die Intel aktuell im Sortiment führt. Sie bietet genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsbereiche. Getauscht werden kann der Prozessor nicht; er ist fest verlötet. Die Basisgeschwindigkeit des Prozessors beträgt 2,5 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 3 GHz (zwei Kerne) bzw. 3,1 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Der Turbo wird nur im Netzbetrieb voll ausgereizt. Im Akkubetrieb wird er deutlich konservativer eingesetzt. Dann liegen die Geschwindigkeiten bei 2,5 bis 3,1 GHz (Single-Thread) bzw. 2,5 bis 2,8 GHz. Akku HP ProBook 4530s .

Der Vorgänger des Elitebook - das Elitebook 850 G2 - ist mit dem Broadwell Vorgänger (Core i5-5500U) der hier verbauten CPU bestückt. Daher bietet sich ein Vergleich an. Das Skylake Modell liefert in den von uns durchgeführten CPU-Tests um bis zu 12 Prozent bessere Resultate ab. Der Vorsprung fällt bei Multi-Thread-Anwendungen größer aus als bei Single-Thread-Anwendungen. Dies ist auf die Verbesserungen der Skylake Architektur und die etwas höheren Arbeitsgeschwindigkeiten zurückzuführen.
Die Kombination aus Core-i7-Prozessor und schneller Solid State Disk sorgt für ein flink und flüssig laufendes System. Auf Schwierigkeiten sind wir nicht gestoßen. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Das Elitebook 850 G2 schneidet noch etwas besser ab, da wir eine Variante mit dediziertem Radeon Grafikkern getestet haben. Durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls kann die Systemleistung unseres aktuellen Testgeräts noch gesteigert werden. Der Arbeitsspeicher läuft dann im Dual-Channel-Modus, wodurch die GPU besser ausgereizt wird und mehr Leistung bietet.
HP hat unser Testgerät mit einer M.2-SSD bestückt, die eine Kapazität von 256 GB bietet. Dem Besitzer des Rechners stehen davon etwa 190 GB zur freien Nutzung bereit. Der übrige Platz wird von der Recovery Partition und der Windows Installation in Beschlag genommen. Die Transferraten der SSD fallen gut aus. Es handelt sich hierbei um eine SATA-SSD. Es können in dem M.2-Steckplatz allerdings auch PCIe-SSDs betrieben werden. Laut dem Wartungshandbuch des Elitebook bietet HP für das Gerät eine SSD an, die per PCI Express 3.0 x4 (NVMe-Unterstützung vorhanden) angebunden ist. Entsprechende SSDs erreichen deutlich höhere Transferraten als SATA-Modelle.

Das Elitebook bietet zusätzlich noch Platz für eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte (7 mm Bauhöhe). So könnte das Gerät um eine große Menge Speicherplatz erweitert werden. Allerdings liegt unserem Testgerät nicht der nötige Einbaurahmen bei. Dieser müsste separat erworben werden. Im Ersatzteilshop von HP ist dieser unter der Bezeichnung "Hard drive hardware kit" (Teilenummer: 821665-001) zu finden. Der Preis beträgt 13,71 Euro.
HP bietet Varianten des Elitebook an, die mit dedizierten Radeon R7 M365X Grafikkernen bestückt sind. Uns liegt ein Modell vor, das "nur" mit einer integrierten GPU ausgestattet ist. Genauer gesagt steckt Intels HD Graphics 520 Grafikkern in dem Rechner. Der Kern unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MHz. Durch den schnelleren DDR4-Speicher schneidet das Elitebook in den 3D Mark Benchmarks etwas besser ab als DDR3-Notebooks. Die Leistung kann noch weiter gesteigert werden. Durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls wird der Dual-Channel-Modus aktiviert. Dadurch wird die GPU besser ausgereizt und liefert höhere Resultate als Modelle, die nur auf einen im Single-Channel-Modus laufenden Speicher zugreifen können.
Die Skylake GPUs sind leistungsstark genug, um viele Computerspiele flüssig auf den Bildschirm bringen zu können. Damit sind primär Titel gemeint, deren Ansprüche an die Hardware nicht allzu hoch ausfallen. Dazu zählen Spiele wie Fifa 16 oder World of Warships. Allerdings erreichen auch diese Titel spielbare Frame-Raten nur bei niedrigen Auflösungen und geringen bis mittleren Qualitätseinstellungen. Wer zwischendurch das eine oder andere Spiel nutzen möchte, sollte dem Rechner ein zweites Arbeitsspeichermodul spendieren. Durch den dann aktiven Dual-Channel-Modus steigen die Frameraten deutlich an. Alternativ bietet sich der Kauf eines Elitebook Modells an, das mit einem Radeon R7 M365X Grafikkern bestückt ist.
Ein Arbeitsgerät wie das Elitebook sollte möglichst wenig Lärm produzieren. Dieser Anforderung wird der HP Rechner gerecht. Im Leerlauf steht der Lüfter in der Regel still; es herrscht dann Lautlosigkeit. Auch unter Last dreht der Lüfter nicht sonderlich stark auf. Während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) messen wir einen Schalldruckpegel von lediglich 34,6 dB - ein sehr guter Wert. Andere Geräusche wie das bekannte CPU-Whining gibt der Rechner nicht von sich.
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Elitebook im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet der Prozessor mit 1,4 GHz; der Grafikkern werkelt mit 850 bis 900 MHz. Im Akkubetrieb laufen die CPU mit 2,4 GHz und der Grafikkern mit 250 MHz. Positive Folge der niedrigen Geschwindigkeiten: Das Elitebook erwärmt sich kaum. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an allen Messpunkten deutlich unterhalb von 40 Grad Celsius.
Die Stereo-Lautsprecher haben ihren Platz oberhalb der Tastatur hinter einer gelochten Abdeckung gefunden. Sie erzeugen einen ordentlichen Klang, dem auch längere Zeit zugehört werden kann. Sprache ist gut zu verstehen. Mit Hilfe der vorinstallierten Bang & Olufsen Software kann an der Klangausgabe gefeilt werden.
Als übermäßig energiehungrig hat sich das Elitebook über den gesamten Lastbereich hinweg nicht gezeigt. Im Leerlauf messen wir eine maximale Energieaufnahme von 8,4 Watt. Zu Beginn des Stresstests liegt der Leistungsbedarf bei 43 Watt. Da der Prozessor schon nach wenigen Sekunden gedrosselt wird, sinkt der Bedarf auf 31,6 Watt. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 65 Watt.
Das Elitebook kommt in unserem praxisnahen WLAN-Test auf eine Laufzeit von 6:57 h. Wir simulieren hier mittels eines Skripts die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Mit einer Akkuladung bringt es der HP Rechner in unserem Videotest auf einen Wert von 7:10 h. Hierbei lassen wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Pixel) in einer Dauerschleife laufen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird ebenfalls auf 150 cd/m² reduziert.

Bei den Akkulaufzeiten schwächelt das Elitebook nicht. Insgesamt hält der Rechner etwas länger durch als sein Vorgänger - bei etwas geringerer Akkukapazität. Die Steigerung der Laufzeit mit Hilfe eines Zusatzakkus ist beim G3 Modell nicht mehr möglich. Daher schneidet das G3 auch schlechter ab als ein Konkurrent wie das Lenovo Thinkpad T560. Dieses bietet einen internen und einen externen Akku und kommt so auf deutlich mehr Akkukapazität (44 Wh intern + 23 Wh extern).
HP verpackt auch die Technik des neuen Elitebook 850 G3 in ein hochwertiges Metallgehäuse. Durch das schlankere Äußere sieht das Gerät schicker aus als der Vorgänger. Die Schlankheitskur hat aber ihren Preis: Es gibt keine Wartungsklappe mehr. Zur Wartung/Aufrüstung ist eine Öffnung des Gehäuses nötig. Das Elitebook bringt einen kräftigen Skylake Prozessor mit, der genügend Rechenleistung für alle Anwendungsbereiche bietet. Dabei arbeitet der Rechner immer leise und erwärmt sich kaum. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink laufendes System. Es besteht die Möglichkeit, das Notebook zusätzlich um eine 2,5-Zoll-Festplatte zu erweitern. Sehr zu gefallen wissen auch bei dem G3 Modell des Elitebook die Eingabegeräte. Die Tastatur des Rechners eignet sich für Vielschreiber. Dazu gesellen sich sehr gute Akkulaufzeiten. Allerdings besteht - im Gegensatz zum Vorgänger - nicht mehr die Möglichkeit, einen Zusatzakku unter das Gerät zu schnallen.

Das Elitebook 850 G3 stellt ein hochwertiges Arbeitsgerät für Nutzer dar, die nicht auf den Euro schauen müssen. Trotz dem hohen Preisniveau ist der Rechner nicht frei von Schwächen. Wer zudem Wert auf einfache Wartungs-/Aufrüstmöglichkeiten legt und nicht auf die Möglichkeit verzichten möchte, einen Zusatzakku zu nutzen, fährt eventuell mit dem Elitebook 850 G2 besser. Akku Compaq Presario CQ56 .

Leider leistet sich HP auch bei diesem Notebook wieder eine HP typische Schwäche: das Display. Wer mehr als 1.500 Euro für ein Notebook auf den Tisch legt, darf einen hervorragenden Bildschirm erwarten. Der ist hier jedoch nicht anzutreffen. Die positivste Eigenschaft des Displays ist seine matte Oberfläche. Die Helligkeit kann als akzeptabel bezeichnet werden, Kontrast und Farbdarstellung nicht. Darüber hinaus handelt es sich um ein blickwinkelinstabiles Display.

29/02/2016

Laptop Akkus Acer AS11A3E

Nach der FHD-Version prüfen wir nun das neue Dell XPS 13 mit QHD-Infinity-Bildschirm nebst Skylake Core i7. Mehr Bildgenuss und höhere Leistung auf Kosten niedrigerer Laufzeiten?
Update 3.12.2015: Per BIOS-Update lassen sich die Laufzeiten des XPS 13 erheblich verlängern. Update 26.02.16: Helleres Display mit Content Adaptive Backlight Control (CABC) OFF
Im Test des XPS 13-9350 (FHD, i5) sind die Tester des Lobes voll: Bis auf wenige Details gibt es eine gigantisches Liste von Pro-Argumenten gegenüber verhaltenen drei Stichworten bei den Contras. Kommt jetzt noch ein Contra hinzu? Bringt das Pixel-Monster eine knappere Laufzeit mit sich, wie es schon frühere XPS-13-Varianten taten?

Der Core i7 ist ebenso einen detaillierten Blick wert, schließlich lobte der Tester bei der Core-i5-Version des XPS 13, dass kein Throttling bei hoher Last stattfindet. Bleibt es dabei? Können Nutzer die bestmögliche Leistung herausholen, die ein Intel Core i7 6500U leisten kann?

In diesem Testupdate konzentrieren wir uns auf die Performance, (-Steigerungen), auf die vielleicht veränderten Emissionen, die Akkulaufzeiten mit Core i7 und natürlich auf das QHD+-Panel (3.200 x 1.800 Pixel). Alle weiteren Informationen finden sie im ausführlichen Test des Dell XPS 13 (9350, i5, FHD).
Einige Fragen zu den hier ausgeklammerten Kapiteln wollen wir an dieser Stelle beantworten.

Lockeres Touchpad – Das Pad sitzt fest in seiner Verankerung, ein Klick wird sofort ausgelöst. Das Problem eines „klapprigen“ Pads, unter dem einige Chargen des Vorgängers litten, ist zumindest bei unserem Testgerät, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland, nicht nachvollziehbar.

Spulenfiepen / coil whine – ist keines zu hören, wir konnten nur ein leises, konstantes Knistern vernehmen. Um das zu hören, musste der Tester aber bereits das Ohr auf die Luftauslässe der Bodenplatte legen. So gesehen können wir von einem absolut lautlosen Gerät sprechen.
Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Card Readers. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 209 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen Jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 109 MB/s erwartet werden können. Für unser 1.090 MB großes Bildpaket benötigte der Reader nur 10 Sekunden, das ist ein Spitzenwert. Durchschnittliche Reader benötigen 16-25, viele sogar 60 bis 70 Sekunden (z. B. 15 MB/s bei 72 Sekunden Acer Nitro VN7-572G).

Die Webcam liefert gerade mal 1.280 x 720 Bildpunkte, das reicht für den Skype-Videoanruf, für die obere Preisklasse ist das aber eigentlich zu wenig. Wenn denn wenigstens die Bildschärfe akkurat wäre. Gerade bei Innenräumen werden Flächen grobschlächtig vermatscht, Konturen sind stark verpixelt. Hier leidet auch die Farbgenauigkeit. Letztere ist bei Außenaufnahmen bei schattigen oder sonnigen Verhältnissen schon viel besser, die Fotos wirken auf den ersten Blick annehmbar. Wer dann ein klein wenig hineinzoomt, der bekommt aber schnell wieder das gewohnte Rauschen zu Gesicht. Der kleine Sensor gehört sicher nicht zu den schlechtesten, die wir in Notebooks kennengelernt haben. Es ist definitiv aber auch keine herausragende Webcam, sondern lediglich eine, die ihre Pflicht erfüllt, nicht mehr aber auch nicht weniger.
3.200 x 1.800 Pixel auf einem 13-Zoller, das ist schon eine ordentliche Hausnummer, schließlich blicken wir hier auf 276 dpi. Diese feine Auflösung ist mit dem Auge nicht mehr als Pixel erfassbar (ab etwa 30cm), daher haben wir unser Mikroskop bemüht. So ein Pixel ist jetzt übrigens 0,092 mm groß. Wie beim Vorgänger ist die hohe Auflösung mit einem 10-Finger-Multi-Touchscreen gekoppelt, dem SHP1421 LQ133Y1 von Sharp. Es handelt sich im Gegensatz zur früheren Version (XPS 13-9343, ebenfalls SHP1421) um ein IGZO-Panel. Sharp hat diese Technik auf den Markt gebracht, bei der amorphes Silizium (aSi-TFTs) gegen Indium-Gallium-Zink-Oxid ersetzt wird. Das erhöht die Elektronenbeweglichkeit um ein Vielfaches und führt zu schnelleren Reaktionsgeschwindigkeiten. Das mag Theorie sein, denn die unter Reaktionszeiten (Response Times) genannten 30 bzw. 40 Millisekunden sind nicht das, was etwa Spieler erwarten würden.

Die Luminanz des TFTs messen wir standardmäßig bei deaktivierter "Adaptiver Helligkeit" in einem dunklen Raum. Offensichtliche Schwankungen der Grundhelligkeit, wie sie bei Sensoren üblich sind (Ambient Light), haben wir nach Deaktivierung dieser Option nicht mehr festgestellt. Unser XPS lässt sich dadurch aber nicht beirren, der Sensor bleibt aktiv, was wir durch unterschiedliche Messwerte feststellen, je nachdem ob wir den Sensor (neben Webcam) abdecken (Mitte: 285 cd/m²), offen lassen (308), oder mit einer kleinen Lampe belichten (323). Die Helligkeit hat also ein klein wenig Potenzial nach oben. Die Helligkeit des Panels entspricht so oder so nicht mehr den sehr guten Werten des XPS 13-9343 Touch/Non-Touch. Der Grund könnte Dells Content Adaptive Backlight Control (CABC), also eine Firmware-basierte Steuerung der Bildschirmhelligkeit abhängig vom Bildinhalt, sein. Im BIOS gibt es keine CABC-Off-Option.

Dell gibt auf Anfrage an, dass Content Adaptive Brightness Control (CABC) arbeitet, wie es soll, es gäbe aber einige wenige Anfragen von Kunden, die sich daran stören. Für diejenigen - oder auch für bestimmte Einsatzgebiete - bietet Dell für QHD+ XPS-13-Systeme ein Tool an, das CABC abschaltet. Dell muss aber eingestehen, dass der Kniff nicht auf XPS-13-FHD-Geräten funktioniert. Wir werden dieses Tool ausprobieren, Dell konnte es uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aber noch nicht zur Verfügung stellen. Akku für Acer AS11A3E .
Den sRGB-Farbraum deckt das Sharp-Panel nur zu 93 % ab, an AdobeRGB ist mit 59 % gar nicht zu denken. Eine Kalibrierung vermag daran auch nichts zu ändern, wohl aber an der Exaktheit der dargestellten Graustufen und Farben. Der DeltaE des ColorChecker verringert sich um 2,5 auf 2,4, der DeltaE der Graustufen fällt um 2,0 auf 2,9. In die Wertung gehen die DeltaE ohne Kalibrierung ein. Als Besitzer eines XPS 13 QHD+ können sie das im obigen Kasten verlinkte ICC-Profil in die Farbsteuerung einbinden und werden eine ähnliche Besserung vorfinden. Absolut gesehen sind die Differenzen aber gering, weshalb mit dem bloßen Auge mitunter kein Unterschied auszumachen sein wird. Kalibriert kommt unser QHD+ Testgerät also fast an die exzellente Farbdarstellung des Microsoft Surface Book heran.
Draußen kann das XPS 13 eher schlecht als recht verwendet werden, die Reflexionen sind einfach zu stark. Die nachfolgenden Bilder entstanden bei höchstmöglicher Helligkeit im Akkubetrieb, das sind 216 cd/m², also zirka 70 cd/m² weniger als im Netzbetrieb. Schade, hier hatte das „alte“ FHD XPS 13 eine Akku-Helligkeit von 410 cd/m² (Mitte), die 2015er QHD-Touch-Variante kam auf 367 cd/m². Die matte 2016er FHD-Version steht draußen nicht ganz so schlecht da, hier hat der Tester keine Verringerung der Luminanz im Batteriebetrieb festgestellt (Dell XPS 13-9350 FHD Akku: 277 cd/m²).

Sonnenanbeter dürften sich für die matte FHD-Version entscheiden, diese verringert im Akkubetrieb nicht die Helligkeit (Maximum wird herabgesetzt) und hat keine störenden Reflexionen.
Ergänzung Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau: Das PWM-Flackern sorgt für eine dicke Linie (Bild 2). In einem Bereich von 500 Mikrosekunden schaut der Begin eines Rise so aus wie in Bild 1 (Anstieg beginnt hier). Die Messung fand bei max. Luminanz statt und blieb mit/ohne Netzteil unverändert.
Ergänzung Flackern/PWM: Mit und ohne Netzteil zeigt das Panel PWM (auf jeder Helligkeitsstufe inkl. Maximal), allerdings auf einer extrem hohen Frequenz von 4800-5000 Hz. Dies geschieht Allerdings NICHT bei Weißbild, sondern steigert sich graduell bei Erhöhung des Schwarzanteils im Bild. Siehe Bild 4, hier belegt ein Schwarzbild zirka 80 % der Fläche. Je geringer der Anteil ist (herausziehen des Fensters), um so flacher werden die Spitzen des PWM-Flackerns.

Die dicke Linie von Bild 1 (max. Luminanz) zeigt ebenfalls PWN-Flackern, allerdings ist die Zeitleiste hier zu groß, um die Kurven zu erkennen. Bild 2 zeigt die Details nach einem Zoom-In (Mikrosekunden-Bereich). Eine Reduzierung der Helligkeit auf Minimum intensiviert das Auf und Ab (Bild 3), die Frequenz bleibt aber gleich (4800 Hz). Erklären können wir uns diese höchst seltene PWM-Erscheinung nur durch Dells Content Adaptive Backlight Control (CABC), das wir - wie oben beschrieben - bei unserem Sample nicht probeweise deaktivieren konnten.

An den Blickwinkeln gibt es gar nichts auszusetzen, aus jeder Perspektive sehen wir ein knackscharfes Bild ohne Farbinvertierungen. Der hohe Kontrast erledigt hier ein Übriges, auch wenn er auf Grund der geringeren Helligkeit nicht mehr so hoch ausfällt wie beim Dell XPS 13-9343 Touch.
Wir haben uns Dells XPS 13 mit QHD-Infinity-Bildschirm noch einmal hinsichtlich Content Adaptive Backlight Control (CABC) angeschaut. Der Grund: Seit dem 29.12.2015 stellt Dell das „Firmware update utility for DBC Disabled & Enabled“ zur Verfügung. Es ist Kompatibel mit dem XPS 13 9350, allerdings nur für die UHD-Version (Touchpanel). Das Tool frustrierte uns zuerst mit einer Fehlermeldung, im Unterordner Dino konnten wir aber das DP Update Tool starten und den Flash-Speicher der Anzeige aktualisieren. Nach dem Neustart war CABC deaktiviert und wir konnten die PWM-Messung erneut ausführen.
Bei Maximaler Helligkeit (Bild 1) zeigt das Signal kein Flackern mehr, es setzt bei 80 % Luminanz aber wie gehabt mit gleicher Charakteristik bei 4.800 Hz ein. Eine Reduzierung der Helligkeit in Richtung Minimum intensiviert wie gehabt das Auf und Ab (Bild 2, 50 % Luminanz), die Frequenz bleibt aber gleich.
Die Helligkeit des Panels wurde durch CABC ebenfalls irritiert, weshalb wir auch diese Messung widerholt haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, über 100 cd/m² heller leuchtet das TFT jetzt und zwar auch im Akkubetrieb. Der Schwarzwert erhöht sich auf Grund der höheren Helligkeit auf 0,31 was zu einer Verschlechterung des Kontrasts auf 1258:1 führt (vorher 1.583:1).
Während sich die Vermessung des Fotospektrometers vor der Kalibrierung bis auf die Helligkeit kaum verändert, sehen wir mit CABC-Off ein deutlich besseres Post-Kalibrations-Resultat. Das DeltaE der Graustufen sinkt auf ein erstklassiges 0,7, das vom Color Checker auf 1,0. Das unterscheidet sich deutlich von den obigen Ergebnissen der Kalibrierung.
Mit seinem Skylake Core i7 6500U (2.5 – 3.1 GHz) ist unser XPS 13 maximal bestückt, unsere US-Kollegen hatten das XPS 13 9350 mit Core i5 6200U (2,3 GHz) und FHD-TFT im Test. Die 256 GB fassende NVMe-PCIe-SSD ist identisch, ebenso die integrierte HD Graphics 520. Die Leistung ist auf Basis dieser Komponenten auf dem höchsten Ultrabook-Niveau, das es derzeit zu kaufen gibt. Ein Grund dafür ist auch die superschnelle NVMe-SSD, auf die wir im Test der XPS 13 2016 i5 sehr ausführlich eingehen.
Wie immer werfen wir einen Blick auf das Taktverhalten während zahlreicher Cinebench-Tests. Den Multi-Core-Test ackert der Zweikerner mit konstant 2,9 GHz ab, was deutlich innerhalb der Turbo-Range liegt. Zum Start des Multi-Tests sind es auch mal 3,0 GHz, das währt je nach Gehäuse- und Umgebungstemperatur aber nur 20 bis 40 Sekunden. In jedem Fall handelt es sich um eine beachtliche und vor allem konstante Turbo-Ausnutzung auf hohem Niveau. Die 2,9 GHz hielt das SoC auch noch nach einstündigem Cinebench R15 Multi in der Schleife. Respekt bei einem so flachen Gehäuse.

Der Core i5 6200U des Schwestermodells absolvierte diese Tests mit 2,7 GHz (Turbo bis 2,8 GHz), also mit bestmöglichem Multi-Core-Einsatz. Da gibt es nichts zu meckern, was auch die Charts bestätigen. Der 6200U läuft dem hier verbauten 6500U nur um 5/9 % bzw. 7/12 % hinterher (R15/R11.5 jeweils Multi / Single). Der Vorteil bei der Rechenleistung ist also sehr gering, weshalb die Anschaffung der teureren Core-i7-Variante nur für bestimmte High-Performance-Einsatzgebiete lohnt.

Das 2015er XPS 13 mit dem Broadwell Core i5 (-28/34 Multi) kann auf jeden Fall nennenswert deklassiert werden. Die Boliden von Microsoft mit ihrem i5 6300U (2,4 – 3,0 GHz) liegen trotz 100 MHz weniger Takt auf gleichem Niveau (Messtoleranz). Die Rechenleistung wird bei Kaufentscheidungen folglich wohl kaum den Ausschlag geben.
Bei der Anwendungs-Performance stützen wir uns auf die PCMarks 7/8. Der PCM8-Work-Score erzielt ein um 9 %, der Home-Score ein um 6 % besseres Ergebnis als beim i5-Modell des XPS 13. Der PCMark 7 erkennt gleich gar keinen Unterschied (Score 0 % Differenz). Der 2015er XPS 13 liegt mit i5 schon mal 9 % zurück, jedoch ist das abermals keine nennenswerte Messlatte. Der Creative Score Accelerated v2 endete wiederholt bei 1.450 Punkten oder bei 0, denn er stürzte wiederholt ab. Da diese Punktzahl überhaupt nicht in das Gesamtbild passt, blenden wir sie im Chart aus.

Der PCMark 7 ist generell sehr affin für SSD-Systeme, weshalb hier alle Vergleichsgeräte auf einer Basis schwimmen. Etwas irritierend ist: Die NVMe-SSDs tragen nicht immer den Sieg davon, die Samsung SSD PM851 M.2 im XPS 13-9343 führt den Vergleich zusammen mit der NVMe im Surface Pro 4 an.
Die PM951-NVMe-SSD im Testgerät (MZ-VLV256D) liegt bei den Durchsätzen etwas unter der identischen PM951 im i5-XPS. Dies kann an Messtoleranzen liegen, wir haben in beiden Fällen im Auslieferungszustand getestet. Deutlich in die Schranken verwiesen wird die Samsung SSD PM851 im XPS 13-9343, das Lite-On IT L8T-256L9G Modell ist hingegen in Summe recht gut dabei. Microsoft kommt an dieser Stelle nicht mit, Surface Pro und Book können nur beim sequentiellen Lesen Punkte gutmachen, in den anderen Messbereichen unterliegen sie. Anders beim Apple MB Air 13 2015, das hält nach wie vor die Messlatte hoch (+33 %), die Durchsätze der PCIe-M.2-SSD sind beachtlich. Wie wir oben gesehen haben, kommt das auch bei der Systemleistung an, weshalb das Apple MB Air 13 2015 das Nonplusultra für Performance-Geeks ist.
Die HD 520 kann im Boost theoretisch bis 1.050 MHz takten, dies packt sie aber nicht im Testgerät, hier zeigt HWinfo während der OpenGL-Tests 950 bis 1.000 MHz an. Damit stehen die Scores auf einer Linie mit dem i5-Schwestermodell, die 1-prozentige Differenz ist im Bereich der Messtoleranzen. Die ältere HD Graphics 5500 wird auf den Platz 2 verwiesen, diese ist knapp 15 % schwächer. Die HD 520 im MS Surface Pro 4 hält das Niveau ebenso aufrecht. Einzig das Surface Book kann mit seiner im Tasten-Dock enthaltenen Maxwell GPU auftrumpfen (+27 %).

Machen die Games dieselbe Aussage? Wegen der lückenhaften Daten ist hier der Vergleich schwerer, BioShock Infinite zeigt aber sehr schön einen Rückstand der HD 5500 von 16 %. Die HD 6000 des Apple MB Air 13 liegt fast auf demselben Niveau wie unsere HD 520, auch in Tomb Raider. Die Maxwell GPU des Surface Book rauscht hier natürlich wieder davon und fährt in echten Games sogar einen deutlich höheren Vorteil ein, als in den synthetischen 3DMarks.
Spieler kommen mit der integrierten Intel-Grafik nicht auf ihre Kosten, ans Zocken in den nativen Pixeln ist gar nicht zu denken. Was auf dem bescheidenen Niveau einer HD 520 laut ihrem Datenblatt aber gespielt werden kann, das wird auf dem XPS 13 auch möglich sein.
Die Geräuschemissionen halten sich während des anspruchslosen Betriebs zurück, lautlos wird das XPS 13 aber nur in anhaltenden Leerlauf-Phasen. Im Modus Höchstleistung schaltet sich der Lüfter nur sehr selten ab, das ist stark von Hintergrundanwendungen des OS abhängig. Wir messen bei Idle max daher bereits den Maximalpegel von 34,8 dB(A), wie er auch unter Last vorliegt. Der Lüfter hat zwar Zwischenstufen und beschleunigt nicht ruckartig, jedoch hören wir in der Praxis entweder gar nichts oder eben die volle Lautstärke. Akku für Acer AS10D75 .

Der Dell Command Power Manager war auf unserem Testsystem nicht vorinstalliert, weshalb wir das Tool erst nachträglich aufgespielt haben. Hier finden Nutzer neben Akkuinformationen auch die Temperaturverwaltung. Wenn wir hier den Modus „Ruhig“ einstellen und die Systemkühlungsrichtlinie unter Windows auf „Passiv“ setzen, dann schaltet sich der Lüfter durchaus dauerhaft ab, jedoch nur bei Ausbalanciert / Höchstleistung.

Die Unterschiede zum XPS 13-9350 entstehen durch eine andere Messumgebung, die einen anderen Grundpegel (Lautlos = 28,2) anführt. Beim vorliegenden Test stehen 31,8 dB(A) für den inaktiven Lüfter. Der Anstieg um 2-3 dB(A) auf Last Max ist bei beiden XPS-Versionen in etwa gleich.

Markante Aussage der Tabelle: Dell hat mit dem XPS 13 wohl eines der im Lastbetrieb leisesten Geräte im Programm. Hier kann sich das „lärmende“ Surface Pro 4 eine Scheibe abschneiden. Erst recht das Apple MB Air 13 2015-03, es rumort im Stresstest sogar mit 46 dB(A). Der Screenshot zeigt den kleinen Overhead im Vergleich Leerlauf min / avg (Grün) und Last (avg / max; Rot / Gelb).
Das XPS 13 i7 kann ordentlich warm werden, wir messen punktuell bis zu 57 Grad auf der Ober- und Unterseite. Diese Temperaturen haben wir durch einen Stresstest erzwungen, der den Komponenten alles abverlangt. Dieser Test zeigt, was das System im widrigsten Fall anstellt, um der Abwärme Herr zu werden. Er ist nicht mit einer normalen Last-Nutzung, etwa durch Video-Rendering, vergleichbar.

Das XPS 13 i7 geht mit dieser Situation um, wie das i5-Schwestermodell, der Takt wird deutlich unter die Nenn-Taktung von 2,5 GHz gesenkt: i7 @1,5; i5@1,4 GHz. Die Temperaturen am SoC waren in beiden Geräten auf knapp 90 Grad gestiegen, nach dem Throttling liegen sie bei knapp bzw. um die 80 Grad.

Die iGPU senkt den Takt im Stress nur marginal, nämlich auf 900 MHz. Das sind nur 50 bis 100 MHz weniger als unter einfacher GPU-Last durch einen Cinebench OpenGL Test. Auf dem XPS 13-9350 mit Core i5 ackerte die HD 520 im Stresstest mit 950 MHz. Damit liegt die GPU in diesem – seltenen - Anwendungsfall in beiden XPS-Varianten unter ihren Möglichkeiten von bis zu 1.050 MHz.

Die Tabelle zeigt: Scheinbar hat das XPS 13 i5 die Abwärme etwas besser im Griff, die Werte sind geringer, zumal wir das i7-Modell bei einer kühleren Raumtemperatur vermessen haben. Das Surface Pro 4 liegt mit seiner aktiven Kühlung im Tablet in etwa auf demselben, erhöhten Abwärme-Niveau. Die anderen Konkurrenten und Vorgänger blieben zum Teil deutlich kühler.
Informationen zum Lautsprecherklang finden sie im Test des XPS 13 i5.

Die Aufnahme des Mikrofons gelingt perfekt, das heißt rauschfrei und mit in etwa gleichbleibendem Pegel, ganz gleich ob der Sprecher 50 Zentimeter oder drei Meter vom Gerät entfernt steht. Mit einer besseren Webcam hätte diese Kombination mit dem Dual-Array-Mikrofon zu einem Vorzeigeobjekt für Konferenzen oder Anrufe werden können.
Der Stromverbrauch des i7-Testsamples ist eine Messung mit einem neuen Gerät (MetraHIT Energy), daher sind die Werte in der Tabelle nur bedingt vergleichbar. Beim XPS 13-9350 Non-Touch i5 haben wir seinerzeit keine Energie-Messung durchgeführt. Die Tabelle zeigt eine typisch geringe Leistungsaufnahme nur im Last-Bereich. Im Leerlauf genehmigt sich das QHD+ Modell deutlich mehr Energie, als es Apple MB Air 13 und Surface Pro 4 (MetraHIT-Messung) mit ähnlich hohen Auflösungen verlangen. Die Geräte sind unterschiedlich darin, wie niedrig die Luminanz eingestellt werden kann. Die Helligkeit allein kann jedoch die großen Unterschiede im Idle min nicht erklären.
Bei den Laufzeiten ziehen i7-Besitzer klar den Kürzeren, der WLAN-Test endet 35 % früher als im i5 Modell (- 118 Minuten). Den Test haben wir im Profil Ausbalanciert, bei 150 cd/m² und ohne Dell Command Power Manager Funktionen (war nicht vorinstalliert) ausgeführt. Das XPS 13 QHD+ bewegt sich also nicht auf dem sehr hohen Niveau eines Apple MB Air 13 2015, das fast doppelt so lange im WiFi-Test unterwegs ist. Die anderen Tests (Idle, Last) entsprechen dieser Relation. Wir haben den Leerlauf-Test ein zweites Mal ausgeführt, diesmal waren zusätzlich Dells Energiespar-Funktionen (Power Manager) und der Stromspar-Modus aktiviert: 9:18 Stunden, diese Laufzeit fällt aber noch etwas geringer aus bzw. liegt im Rahmen der Messtoleranz.
Update 03.12.15: Dell schiebt hektisch die BIOS-Version 1.1.7 nach, die Verbesserungen sollen zu drastisch längeren Laufzeiten führen. Der Hersteller wird dieses BIOS-Update in den nächsten Tagen offiziell bereitstellen. Die Tester erhielten einen inoffiziellen Download, den wir hier leider nicht bereitstellen dürfen. Laut Dell verhindert das gegenwärtige BIOS die neuen NVMe basierten Konfigurationen daran, die Low-Power C-States von Skylake zu nutzen. Wir haben den zweiten Anlauf genutzt, um ebenfalls den angebotenen Audio-, WiFi- und VGA-Treiber zu aktualisieren. In der Tat sind die Laufzeiten nun erheblich besser. Idle erhöht sich von vormals 9:37 (577 Min.) auf 13:04 Stunden. WiFi verbessert sich von vordem 5:33 (333 Min.) auf ordentliche 7:12 Stunden. Damit kann das XPS 13 ziemlich gut mit der versammelten Konkurrenz mithalten.

Mit dem Dell Command Power Manager sind Eingriffe in die Ladeautomatik als auch in den Energieverbrauch möglich. Hier können spitzfindige Nutzer in der „Spitzenverschiebung“ sogar den Akkubetrieb erzwingen, wenn das Gerät per Netzteil angeschlossen ist. Natürlich ist es auch möglich, zu bestimmten Zeiten die Akkuladung zu unterbinden. Hier hat Dell scheinbar sein Gerät ganz und gar auf die dezentrale Energieversorgung (Smart Power Grid) der Zukunft abgestimmt. Ob XPS-Nutzer überhaupt Interesse daran haben, sich dermaßen detailliert mit der Energieaufnahme zu beschäftigen, das mag der oder diejenige selbst entscheiden. Mit einem gewissen Hintergrund kann man diese Funktionen jedoch als nützlich anerkennen.
Der Battery Extender merkt sich Einstellungen, die für einen niedrigeren Energieverbrauch sorgen, wie reduzierte CPU-Leistung oder Helligkeit der Tastenbeleuchtung. Auf die hier vorgenommenen Einstellungen fällt das System beim Abziehen des Netzsteckers zurück.
Die Qual der Wahl ist groß, nehme ich das schicke Ultrabook XPS 13 mit dem hauchdünnen Rahmen, oder doch das Surface Pro 4 Tablet? Oder schlicht: XPS 13 FHD vs. XPS 13 QHD+? An der Rechenleistung kann die Entscheidung nicht festgemacht werden, XPS wie Surface rechnen ohne Throttling auf demselben, hohen Niveau. Der Performance-Unterschied zur günstigeren Core-i5-Version ist unseres Erachtens vernachlässigenswert.

Gegen das XPS 13 in der i7/QHD+ Variante spricht die kürzere Laufzeit im Vergleich zum i5/FHD-Schwestermodell und auch der Vergleich zum Markt. 5:30 Stunden sind einfach zu wenig für ein Ultrabook der Oberklasse. Details wie die ambivalente Helligkeitssteuerung die auch PWM nutzt, die schlechten Wartungsmöglichkeiten und die rauschende Webcam sind sicher ihren Kritikpunkt wert. Bezüglich weiterer Erkenntnisse zur Content Adaptive Brightness Control (CABC) werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

Für das XPS 13 – also auch die i5-Version – sprechen zahlreiche Argumente, wie sie unter Pro aufgelistet sind. Das hochwertige Gehäuse mit dem dünnen Rahmen fehlt dort ebensowenig, wie die ziemlich gute Leistung unter Last, die immer noch geringe Lautstärke und das kontrastreiche Display mit der hohen Auflösung. Ob selbige überhaupt benötigt wird, das liegt im Ermessen des potentiellen Käufers. Die Bedienung mit Touch funktioniert nach wie vor ebenso tadellos, wie die von Tasten und ClickPad.

Für 1.549 Euro (Brutto, Versand kostenfrei, bzw. Shops) bekommt der Kunde ein ausgereiftes Subnotebook, das sich zu den Besten zählen darf. Das Vorgängermodell von 2015 ist mit i7 5500U und 256 GB RAM noch stark im Markt vertreten und ab 1.500 Euro zu haben. Die neuere Version hält zwar keinen immens schnelleren Prozessor / Grafikkarte bereit, jedoch Thunderbolt 3 im USB Typ-C Format kombiniert mit USB 3.1 Gen 2. Es spricht also wenig dafür, ein älteres 2015er Modell zu erwerben, mit USB Typ-C und den kommenden Docking-Optionen per Thunderbolt 3 sind Nutzer zukunftssicherer unterwegs. Akku für Acer UM09E56 .

Die Helligkeit der Anzeige erhöht sich nach CABC-Abschaltung deutlich, das Ergebnis der manuellen Kalibrierung verbessert sich ebenfalls. Wir haben die entsprechenden Informationen oben im Display-Kapitel eingebaut. In den kommenden Tagen ergänzen wir die WiFi-Laufzeit mit inaktivem CABC.

20/01/2016

Passender Notebook Akku Dell Latitude E6430

Auch HP folgt dem derzeitigen Trend und stattet ebenfalls das Pavilion 17 mit einem neuen Skylake Prozessor aus. Leider treffen wir sonst keine Neuerungen an. Dennoch finden wir weiterhin einen soliden Allrounder vor uns.
Erst kürzlich haben wir das letzte Modell der 17,3 Zoll großen Pavilion Reihe mit verbautem Broadwell Prozessor genauer unter die Lupe genommen. Nun verwendet auch HP die aktuelle Intel-Skylake-Generation. Jetzt befindet sich anstelle einer Intel Core i7-5500U eine Intel Core i7-6500U im Pavilion 17. Der Hersteller platziert eine Nvidia Geforce 940M, um den Multimedia-Anforderungen gerecht zu werden. Der Arbeitsspeicher fällt in der aktuellen Version etwas geringer aus, er liegt aber bei ausreichenden 8 GB. Beim Thema Massenspeicher treffen wir weiterhin eine 1-TB-Festplatte an. Auch sonst zeigen sich im Datenblatt keine weiteren Änderungen. Auf der Herstellerseite ist unser Testgerät für einen Kaufpreis von 950 Euro erhältlich. Das sind satte 50 Euro mehr als das beinahe äquivalente Alternativmodell.

Wir wollen uns in diesem Test den Neuerungen widmen und verweisen für Details zu dem Gehäuse und den Eingabegeräten an unser bereits getestetes Modell.
HP verwendet weiterhin ein hochwertiges IPS-Display, das über eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.020 Pixel verfügt. Für einen blendefreien Einsatz und um Spiegelungen entgegen zu wirken, nutzt der Hersteller ein mattes Panel. Dieses besitzt eine genügend hohe Helligkeit von rund 292 cd/m². Der Kontrast von 1.144:1 ist positiv anzumerken. Ein Schwarzton wirkt dank dem guten Schwarzwert von 0,27 cd/m² ziemlich satt.

Zu bemängeln wäre die Ausleuchtung des Displays: Die Helligkeitsdifferenz zwischen der unteren rechten Ecke zur oberen linken Ecke hin beträgt 40 cd/m². Bei genauerer Betrachtung fällt dieser Helligkeitsunterschied auch optisch auf.
Die Farb- und Graustufen-Darstellung hat sich laut der CalMAN-Analyse leicht verschlechtert. Die Abweichung der Farben liegt bei einem DeltaE-Wert von rund 4,53. Die Graustufen liegen mit 5,66 noch einmal etwas höher. Selbst ein leichter Blaustich ist erkennbar.

Wie wir bereits im Test des anders konfigurierten Modells festgestellt hatten, fällt die Farbraumabdeckung auch hier äußerst gut aus: Beinahe vollständig wird der sRGB-Raum abgedeckt (98%). Die Abdeckung des AdobeRGB-Raums liegt bei immer noch ordentlichen 62 %.

Im Außenbereich ist das große Test-Notebook bei bewölkter Umgebung verwendbar. Direkte Sonneneinstrahlungen können durch die Displayhelligkeit aber nicht kompensiert werden.
Das HP Pavilion 17 wurde mit all jenen Komponenten ausgestattet, die für den Multimedia-Bereich notwendig sind. Eine potente CPU paart sich mit einer leistungsbereiten Grafikkarte, die selbst vor neueren Spielen nicht zurückschreckt. Konfigurationsmöglichkeiten liefert der Hersteller nicht. Nur ein schwächeres Modell mit AMD Komponenten ist für 600 Euro verfügbar. Wer zum Beispiel auf einen schnellen SSD-Speicher hofft, muss diesen selbst nachrüsten oder auf ein anderes 17-Zoll-Modell einer alternativen HP Reihe zurückgreifen.
In unserem Testgerät befindet sich eine brandneue Intel Core i7-6500U der neu erschienenen Skylake Generation. Der eingesetzte Prozessor gehört zur sparsamen Reihe der mobilen Intel CPUs. Hier gibt Intel einen TDP von nur 15 W an. Zwei Kerne (vier Threads) takten mit einem Basistakt von 2,5 GHz und können Taktfrequenzen von bis zu 3,1 GHz (beide Kerne zusammen: 3 GHz) erreichen. Inwiefern sich die neue CPU von der im letzten Modell verwendeten Intel Core i7-5500U abhebt, wollen wir anhand des Cinebenchs R15 feststellen. Der Vergleich zeigt, dass HPs neues Pavilion rund 9 % mehr Leistung im Multi-Core-Bereich abrufen kann. Bei einem Acer TravelMate P277 (Intel Core i7-5500U) liegt der Unterschied bei nur 5 %. Dell Vostro 3360 Akku .

Während des Akkubetriebes muss laut Cinebench R15 mit keinen Leistungseinbußen gerechnet werden.Weitere Vergleiche zu der eingesetzten Recheneinheit finden sich in unserer Benchmark-Tabelle der mobilen Prozessoren.

Unser Testkandidat wird mit starken Komponenten bestückt. Leider sorgt die Magnetfestplatte für einen nicht ganz so schnellen Betriebsfluss. Relativ lange Reaktionszeiten müssen häufig in Kauf genommen werden. Dieses subjektive Empfinden werden besonders Nutzer zu spüren bekommen, die SSD-Speicher gewohnt sind. Aus diesem Grund kann das HP Pavilion nicht mit Konkurrenz-Notebooks mithalten, die über einen Festspeicher verfügen. Sehr verwunderlich ist ebenso, dass das neue Pavilion 17 rund 300 Punkte schlechter als sein Vorgängermodell abschneidet.
Wie schon im letzten Test setzt der Hersteller auf eine mit 5.400 RPM drehende Magnetfestplatte. Der Massenspeicher verfügt über eine Kapazität von 1 TB und ist im 2,5-Zoll-Format im Testkandidaten untergebracht. Die Lese- und Schreibraten sind nahe der 100 MB/s und liegen auf einem üblichen Niveau einer Magnetfestplatte.

Als Nächstes testen wir die Geschwindigkeit des SD-Kartenlesegerätes. Hierzu verwenden wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II und wollen ein realistisches Kopier- und Lese-Szenario erschaffen. Der Kopiervorgang von jpg-Bild-Dateien (je rund 5 MB) gelingt mit 31 MB/s. Im AS-SSD-Benchmark liegen die sequentiellen Lesewerte bei 84,8 MB/s und die Schreibwerte bei 61,4 MB/s.
Wie schon in unserem bereits getesteten Modell verwendet HP im Pavilion 17 eine Nvidia Geforce 940M. Die eingesetzte Grafikeinheit gehört zur Mittelklasse und verfügt in unserem Fall über einen Speicher von 4.096 MB. Im 3DMark 11 erreicht unser Testgerät 2.438 Punkte. Die gleiche Punktzahl erzielte das HP Pavilion 17-g013. Insgesamt liegt die eingesetzte Grafikkarte auf dem erwarteten Niveau.

Weitere Benchmarks und Vergleiche zur eingesetzten Grafikeinheit finden sich in unserer Benchmarkliste der aktuellen Notebook Grafikkarten.
Wie wir schon in unserem anderen Test gesehen haben, eignet sich die Nvidia Geforce 940M selbst für neuere Spiele. Hierzu müssen dennoch meistens mittlere Einstellungen und eine Auflösung von 1.366 x 768 gewählt werden. Um die Gaming-Leistung zu unserem alternativen Pavilion zu vergleichen, wählen wir das Spiel Battlefield Hardline. Hier zeigt sich, dass sich beide Modelle nicht unterscheiden.

Welche Spiele noch mit der eingesetzten Grafikkarte spielbar sind, lässt sich anhand unseres Artikels "Welche Spiele laufen auf Notebook Grafikkarten flüssig?" feststellen. Dell Inspiron N7010 Akku .
Selbst im Idle ist das Testgerät stets hörbar. Dieser Störfaktor ist auf die im Bios aktivierte Funktion „Fan always on“ zurückzuführen. Diese lässt sich allerdings auch deaktivieren, wodurch der Lüfter zumindest im Idle ruhiger bleibt. Unter Last wird das Testgerät mit bis zu 47 dB(A) recht laut. Schon das letzte Modell war mit 50 dB(A) störend wahrnehmbar. Wir erwarten bei einem großen 17-Zoll-Notebook eine bessere und leisere Wärmeabtragungsstrategie.
Leider wird die aktuelle Version des Pavilion 17 noch einmal 3 °C wärmer. Daraus ergibt sich nun ein Hotspot von 47 °C an der Unterseite. Selbst an der Tastaturoberfläche erreicht das Notebook 46 °C. Dies ist deutlich am Nummernblock der Tastatur spürbar. Diese Maximalwerte sind jedoch nicht im Alltag zu erwarten. Selbst beim Spielen von Games liegt die Hitzeentwicklung nicht in diesem Bereich. Daher sollte man sich von diesen hohen Werten nicht allzu sehr abschrecken lassen.

Interessant sind noch die Kerntemperaturen der CPU während eines Last-Szenarios. Mittels unserer Stresstest-Programme FurMark und Prime95 simulieren wir solch einen Zustand. Nach über einer Stunde Laufzeit kann die CPU immer noch mit einem Turbo-Boost von 2.900 MHz arbeiten. Die maximalen Kerntemperaturen liegen dabei bei rund 80 °C. Throtteling können wir also ausschließen. Nach Beendigung der Stressszenarien starten wir erneut den Benchmark 3DMark 11: Dieser erzielt genauso viele Punkte wie bei einem Kaltstart.

Im Idle ist das Testgerät mit bis zu 10 W nicht besonders durstig für die gewählte Ausstattung und Notebook-Größe. Unter Last liegt der Energiebedarf zwischen 45 W und 63 W. Für die verwendeten Komponenten befindet es sich auf einem normalen Niveau. Im Standby liegt der Verbrauch bei 0,6 W.
Der Hersteller ändert ebenfalls nicht die Wahl des 41-Wh-Lithium-Ion-Akkus.

Wir wollen in diesem Test noch einmal unseren WLAN-Test simulieren. Hierzu stellen wir eine praxisnahe Surf-Situation bei einer Helligkeit von 150 cd/m² nach. Die Akkulaufzeit von 4 h und 16 min bleibt nahezu äquivalent zu unserem bereits getesteten Modell. Die Laufzeit ist besonders in der Klasse der 17-Zoll-Notebooks als positiv anzusehen.
HP führt das Konzept des Pavilion 17 auch in diesem kleinen Update weiter fort und beschert uns erneut einen soliden Allrouder. Wir konnten schon im letzten Test das ordentliche Display und die Leistungsbereitschaft als positive Eigenschaften festhalten. Leider fehlt es auch in dieser Version an einer besseren Wärmeabtragung und einer Dämmung der Lautstärke. Besonders ärgerlich: Trotz beinahe gleichbleibender Performance ist das neue Modell 50 Euro teurer geworden.

Insgesamt stimmt HPs Gesamtpaket. Wer auf der Suche nach einem großen und leistungsbereiten Notebook ist, wird bei unserem Testgerät fündig.

Ein Blick auf die Kontrahenten wie das Acer Aspire E5-772G sollte dennoch in Betracht gezogen werden. Da der Unterschied zur Broadwell Version unseres Testgerätes minimal ist, sollten Interessenten den Preisvorteil des Vorgängers nutzen. Akku Dell Latitude E6430 .