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30/01/2015

60WH Dell Latitude E5420 Akku

15,6-Zoller sind Ihnen zu groß, und Sie brauchen ein mobiles Gerät für die Reise? Wenn Sie nicht perfektionistisch sind, dann könnte Acers 14-Zoller mit acht Stunden Laufzeit der passende Begleiter für Sie sein.
Das komplett aus Kunststoff gefertigte Gehäuse ist optisch kein Leckerbissen, eher eine Speiserübe mit Salz und Pfeffer. Die Beschriftung der Tasten ist der einzige weiße Farbtupfer auf der gesamten Arbeitsumgebung. Das glatte Finish mit dezenter Glitzereinlage setzt sich auf dem Deckel fort. Haptisch machen die Oberflächen einen soliden, harten Eindruck, sie sind aber ziemlich glatt bis rutschig. Die Beschaffenheit ist zwar matt, Fingerabdrücke werden dennoch kräftig eingesammelt.

Die Konstruktion ist leidlich verwindungsfest, das gilt für Base und Deckel. Das Chassis können wir mit zwei Händen begrenzt verwinden, wobei sich wie üblich der Bereich unter dem optischen Laufwerk als Schwachstelle zeigt. Wer den 14-Zoller einhändig an einer der vorderen Ecken trägt, der wird bereits ein Verziehen der Base durch deren Eigengewicht bemerken. Dies ist jedoch bei vielen Notebooks so und kein gravierender Mangel. Das wichtige Areal der Handballenauflage, inklusive Touchpad und Tastenbett, dellt nicht ein und klingt auch nicht hohl. Bei normalen Schreibtätigkeiten ist der Eindruck bezüglich der Wertigkeit also nicht der schlechteste.

Das Display kann fast bis auf 180 Grad geöffnet werden, das ist im Büro mitunter praktisch, wenn eine externe Anzeige die einzige sein soll. Der Deckel verschattet dann nicht mehr die Tastatur. Der Akku kann nach alter Manier abgenommen werden, eine Wartungsklappe besitzt das TravelMate P246-M hingegen nicht.
Hier fährt Acer lediglich die Basics der Consumer-Welt auf, inklusive VGA d-Sub, RJ45 Ethernet, HDMI und 1x USB 3.0. Leider befinden sich alle Ports sehr weit vorne, was ein unschönes Kabelgewirr auf dem Schreibtisch zur Folge haben könnte. Als Docking-Station kann nur eine universelle USB-3.0-Lösung angesteckt werden. Aber auch hierbei wäre das Kabel voll im Sichtbereich bzw. einer Linkshänder-Maus im Wege. Anschlüsse auf der Rückseite sind bei Office-Notebooks praktisch, aber sie sind konstruktiv durch die tiefen Scharniere verhindert.
Realtek zeichnet sich für die Kabelverbindungen verantwortlich, beim WLAN ist es Broadcom mit dem Low-Cost-Chip BCM43142 (b g n). Letzterer hat ein Bluetooth-4,0-Modul integriert. Die Reichweite des Funksignals war im Test-Setting des Autors gut, aber nicht sehr gut. Den 40-Meter-Messpunkt außerhalb des Gebäudes schaffte unser TravelMate P246 nicht mehr, kurz vorher riss der letzte Balken Verbindungsstärke ab. In diesem Zustand, mit nur einem Balken, benötigten Website-Aufrufe schon viel länger als üblich. 15 Meter außerhalb des Hauses hatte unser Travelmate eine stabile und schnelle Verbindung zum Router mit vier von fünf Balken. Optionale Bestückungen mit 3G-Modem bietet der Hersteller nicht an.
Trotz dem angedeuteten Business-Charakters des TravelMate P246-M ist selbiges in Bezug auf Security-Features so nackt wie die meisten Consumer. Weder Fingerprint-Reader noch TPM-Modul, Anti Theft oder spezielle BIOS-Settings hat das P246-M zu bieten. Das InsydeH20-BIOS erlaubt lediglich ein Supervisor- oder ein HDD-Passwort (z. B. Passwort On Boot). Die Tasten sind nicht spritzwassergeschützt. Das Kensington Schloss auf der linken Seite scheint abseits von Software die einzige Sicherheitsfunktion zu sein.
Die Tasten liegen in einer flachen Wanne, die konisch auf die Ränder zuläuft. Das Tastenbett wippt im linken Bereich ganz dezent, hier erscheint der Anschlag dann etwas klapprig. Die rechte Seite liegt hingegen fest auf, hier ist der Anschlag fest. Der Hubweg fällt für eine Laptop-Tastatur groß aus, zwei Millimeter stellen wir nur bei sehr wenigen Testgeräten fest. Leider sind die Tasten etwas rutschig, weshalb mangels konischer Wölbung die Zielgenauigkeit der Finger leidet. Layout und Beschriftung gefallen uns hingegen sehr gut, wichtige Tasten sind stark vergrößert (Enter, Space, Shift), und die Richtungstasten sind abgesetzt, wenn auch verkleinert. Typisch für 14 Zoll ist das Fehlen eines Ziffernblocks. Dieser kann behelfsweise per Fn-Taste über einige mehrfach belegte Buchstabentasten simuliert werden.

Dell Inspiron 6400 Akku ,

Dell Inspiron 9400 Akku ,

Dell Inspiron 1720 Akku ,

Das große ClickPad (Diagonale 12,1 cm) mit der glatten Oberfläche hat im unteren Bereich der Fläche einen knappen Hubweg, der in einen festen Anschlag mündet. Leider wird der Druckpunkt nur mit recht viel Kraft überwunden, daher kann von einer leichtfüßigen, agilen Arbeit am Pad nicht die Rede sein. Die Fläche ist bis in die Ränder sensibel.
Die 14 Zoll fassende Anzeige im 16:9-Format löst mit 1.366 x 768 Pixeln traditionell ziemlich grob auf. So mancher Konkurrent bietet optional 1.600 x 900 Pixel an, was für mehr Übersicht auf der Anzeige sorgt. Allerdings steigt dadurch der Preis teilweise beträchtlich. Das als Chi Mei CMN1492 gekennzeichnete Panel wurde entspiegelt. Es handelt sich um ein TN-Panel, das typischerweise knappe Blickwinkel mitbringt und meistens durch schwache Kontraste enttäuscht. Dies ist hier mit 425:1 aber nicht der Fall, es könnte mehr sein (1.000:1), aber wir wollen in dieser Preisklasse nicht meckern. Die Konkurrenten sehen in dieser Beziehung alt aus, das ThinkPad L440 hat geringe 199:1, das Fujitsu Lifebook E544 liegt mit 362:1 fast gleichauf.
Die Abdeckung der Farbräume fällt wie zu erwarten ziemlich mau aus, sRGB ist mit 55 % dabei. Das machen die Konkurrenten aber auch nicht besser. Relevant sind die definierten Farbräume allerdings nur bei professioneller Bildbearbeitung oder etwa bei Multimedia-Post-Production. Hierfür kommt das TravelMate P246 aber ohnehin nicht in Frage, das ist ein Thema für Workstations.
Wir haben das Panel im Auslieferungszustand mit einem Fotospektrometer vermessen und einen starken Blaustich festgestellt. Eine Kalibrierung war möglich, sie eliminierte den sichtbaren Blaustich. Die DeltaE-Farbabweichungen, das ist typisch für Low-Cost TN-Panels, liegen bei Werten von 11 bis 12. Auch das macht die Konkurrenz kaum besser; für eine geringe, nicht mehr mit dem Auge erkennbare Abweichung von der Referenz-Farbkarte müsste das DeltaE bei 
Die matte Oberfläche des Panels macht das Travelmate für den Außeneinsatz tauglich, allerdings liegt die bestmögliche Helligkeit unter dem Durchschnitt unserer Test-Notebooks. 300 cd/m² wären das Minimum, um angenehm im Sonnenschein arbeiten zu können.

 

Typisch für TN sind die schwachen Blickwinkel und die Kontrastverschiebungen bei seitlichen Einblicken. Beim TravelMate P246 hat der Nutzer wenig Spielraum: Die beste Sicht auf den Desktop gibt es nur bei frontaler Ansicht. In dieser Beziehung sind zahlreiche Consumer Laptops mit IPS besser aufgestellt, allerdings sind diese unter 600 Euro ziemlich selten. Business Laptops mit IPS - dann in der Regel mit FHD - kosten mehr als 1.000 Euro, z. B. das Schwestermodell Acer TravelMate P645-MG.
Der Intel Core i5 4210U (1,7 GHz, Turbo 2,7 GHz) ist im Travelmate nicht alternativlos, hier bietet Acer auch eine günstigere Variante mit Core i3 4005U. Unser Testgerät mit Core i5 und 500-GB-HDD dürfte mit der Low-Voltage-CPU eine gute Anwendungsleistung einfahren, mit der Nutzer für viele Jahre gut gerüstet sind. Dazu gesellen sich 4 GB Arbeitsspeicher von Hynix im Single-Channel-Betrieb (ein Modul) und die integrierte Intel HD Graphics 4400. Letztere sorgt nicht für Performance-Wunder, sie hält den Energieverbrauch bzw. die Abwärme aber niedrig.
Der Turbo soll theoretisch bis 2,4 GHz (Dual-Core) zünden, was wir durch Tests auch bestätigen können. Der Cinebench R15 arbeitet im Multi-Modus mit konstant 2,4 GHz. Da im Akkubetrieb (Modus Höchstleistung) dieselben Cinebench-Multi-Scores eingefahren werden, gehen wir vom gleichen Taktungsverhalten aus.

Gegenüber einem Standard-Voltage Core i5 fällt der 4210U um 20 bis 30 % zurück, wie die beiden Konkurrenten ThinkPad L440 und Fujitsu Lifebook E544 zeigen. Wer also Anwendungen fährt, die Dauerlast erzeugen, der sollte lieber zu einem 4210M greifen, um immer wieder ein paar Minuten zu sparen. Für einfache Office-Tools spielt die Performance-Differenz keine Rolle.
Im PCMark 7 schlägt sich unser TravelMate recht gut, es kann sich sogar gegen das Dell Latitude 3440 mit GT 740M behaupten. Allerdings nur im Gesamtscore, im Detail (Productivity) liegen Latitude und Testsystem sehr dicht beieinander. PCMark 7 und PCMark 8 zeigen sichtbare bis sehr deutliche Vorteile für die Standard-Voltage-Konkurrenten ThinkPad L440 und Lifebook E544. Im PCMark 8 sind es je nach Score 15 bis 22 % Vorsprung. Das L440 kommt offensichtlich wegen seiner SSD so gut weg. Relevanter für den Vergleich mit dem TravelMate P246-M wäre natürlich nur die preislich ähnliche HDD-Version.
Die Western Digital Scorpio Blue (Modell WD5000LPVX) ist ein Standardmodell, das relativ gute Ergebnisse erzielt. Der reine Datendurchsatz beim sequentiellen Lesen schlägt bspw. das SSD-Hybrid Drive Seagate ST500LM000 im Lifebook E544. Allerdings nur im CrystalDiskMark, der System-Test PCMark 7 lobt den SSD-Cache des Lifebooks mit einem Plus von 88 % gegenüber dem Testgerät. Die einfache HDD des Latitude 3440 zeigt sich 21 % schlechter. Eine SSD kann die Zugriffe ungemein beschleunigen, die Preis-Speicherplatz-Relation ist allerdings nach wie vor deutlich schlechter als mit einer günstigen HDD. Das ThinkPad L440 ist nur in der teureren Version mit einer SSD zu haben.
Die integrierte Intel HD Graphics 4400 verrichtet ihren genügsamen Dienst zusammen mit dem CPU-Kern im SoC. Leistungswunder stehen hier nicht zur Debatte, aber sie entlastet den Prozessor durch QuickSync (Encoder). Das Gegenstück aus den Konkurrenten mit Standard-Voltage-SoC, die HD Graphics 4600, ist kaum schneller unterwegs, wie der 3DMark 11 deutlich zeigt. So oder so befinden sich beide integrierte Lösungen am unteren Rand der Grafikleistung, wie sie heute in Notebooks zu finden ist.

Der Vergleich gelingt hier sehr gut, auch ThinkPad L440 und Lifebook E544 besaßen im Test nur ein Speichermodul, was eine etwas geringere Performance durch den Single-Channel-Modus provozierte. Wir zeigen am Ende der Tabelle das Schwestermodell TravelMate P276-MG-56FU, einen 17-Zoller mit GeForce 840M. 200-235 % Mehrleistung stehen hier zur Disposition.
Office und Games, das verträgt sich nicht, so könnte man meinen. Dennoch bietet selbst Acer Allrounder für die Heimarbeit an, die mit dedizierten Lösungen auch für anspruchsvolle Titel taugen. Hier wäre das TravelMate P276-MG (GT 840M, untere Mittelklasse, + 250 %) zu nennen (siehe Tabelle). 
Der Lüfter steht im Leerlauf manchmal still, wenn er dann läuft, dann sachte und bedächtig. Die Wiedergabe eines DVD-Films passiert beim Testgerät mit einer relativ geringen Lautstärke. Wir haben knapp 35 dB(A) gemessen, die meisten Test-Notebooks erzeugen zwischen 36,5 und 39 dB(A). Die Festplatte erzeugt ein konstantes Rauschen von 31,1 dB(A), gemischt mit einen leisten Knistern und Klackern ihrer Lese- und Schreibköpfe.

Das DVD-Laufwerk kann den Lüfter noch nicht einmal im Stresstest übertönen, hier messen wir nur 34,6 dB(A). Einfache Last provoziert gerade mal 33 dB(A). Beides sind gute, weil niedrige Emissionswerte. Hier macht sich das Low-Voltage-SoC bemerkbar, die Konkurrenten, etwa mit i5 4210M, sind bei Last bis 41 dB(A) laut. Im Leerlauf gibt es jedoch keinen relevanten Unterschied.
Wie oben gezeigt fährt der Core i5 seinen Turbo unter Last voll aus (2,4 GHz). Dies ist auch während des Stresstests der Fall, hier liegt der volle Takt konstant an, auch nach zwei Stunden Dauerlast. Die internen Temperaturen am SoC steigen dieweil auf höchstens 76 Grad. Hier hat der Hersteller ein gutes Kühlsystem aufgebaut, zumal von den 76 Grad kaum etwas auf den Oberflächen ankommt. Auf der Oberseite messen wir als „Hotspot“ gerade mal 35 Grad, unten sind es 30 Grad. Die HD 4400 ist unter Stress mit 1.000 MHz aktiv, diesen Takt hält die GPU auch dann, wenn der CPU-Teil unter Höchstlast steht.

Das Beschriebene, also die Aufrechterhaltung des Turbo-Taktes bei GPU und CPU unter Last/Stress, ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Spezielle dünne/kleine Notebooks erreichten in unseren Tests immer wieder thermischen Grenzen und drosselten wegen „Überhitzungsgefahr“ den Takt beider Komponenten. Das Lifebook E544 bspw. fährt den Takt im Stresstest auf den Basistakt von 2,6 GHz zurück und verharrt dort. Erst nach Stressbeendigung greift der Turbo wieder.
Die Stereo-Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite der Base. Ein ausgewogenes Spektrum an Höhen und Tiefen lässt sich hier erwartungsgemäß nicht entlocken, was wir vernehmen das sind verwaschene Mitten. Musik macht mit diesen Lautsprechern keine Freude, immerhin kann ziemlich laut aufgedreht werden, ohne dass die Speaker kratzen oder dröhnen. Kopfhörer können per 3,5-mm-Klinkenstecker angeschlossen werden.

Dell Latitude E5420 Akku ,

Dell Latitude E6420 Akku ,

Dell Latitude E6320 Akku ,

Positives gibt es vom Mikrofon zu vermelden. Wir konnten unsere Stimme aus einem knappen Meter Entfernung fast rauschfrei aufzeichnen. Entfernt sich der Sprecher vom Gerät, so wird die Stimme leiser, aber das Rauschen nicht stärker. Das Mikrofon (kein Dual Array) sitzt bei den Status-LEDs an der Frontseite des Travelmate. Auf dem Schoß stehend könnte diese Position ein Nachteil sein.
Im Vergleich zu den Standard-Voltage-Konkurrenten ist unser TravelMate P246-M-598B ein echter Stromsparer. Vier bis 35 Watt messen wir, mehr zieht der 14-Zoller allenfalls beim Laden des Akkus aus der Steckdose. Lifebook E544 und ThinkPad L440 verlangen je nach Last 50 bis 100 % mehr Energie. Im Leerlauf sind die Differenzen zwar immer noch zum Vorteil unseres Testgerätes vorhanden, aber deutlich geringer. Das Latitude 3440 hat zwar ebenso ein Low-Voltage-SoC, die GT 740M sorgt jedoch für eine erhöhte Energieaufnahme unter Last. Zum vollständigen Aufladen eines völlig entleerten Akkus benötigt das Netzteil 3:10 Stunden, was in Anbetracht der starken Laufzeiten eine ziemlich kurze Zeit ist.
Im Vergleich der Akkulaufzeiten tritt das TravelMate P246-M auf das Siegerpodest. Über acht Stunden hält der 14-Zoller dem WLAN-Test stand, gut sieben Stunden sind es im Video-Playback 1080p. Für den Test hatten wir die Helligkeit auf 150 cd/m² herabgesetzt (3 Stufen dimmen). So lange hält keiner der Konkurrenten durch, obwohl etwa Fujitsus Lifebook E544 (72 Wh) mit höherer Kapazität bestückt ist. Das Lenovo ThinkPad L440 (57 Wh) ist da schon besser vergleichbar. Das Testgerät bringt 56 Wh mit.
Simpel, aber nicht Simply the Best. Acers TravelMate P246-M bringt die Standardkost eines Consumer Laptops und schmückt sich mit den Federn der Business-Klasse. Was letztere ausmacht, nämlich erstklassige Eingabegeräte, ein ordentliches, entspiegeltes Display, einfache Wartungsoptionen und niedrige Emissionen, das finden wir beim TravelMate nur partiell bestätigt. Die Qualität ist in unseren Augen nur zufriedenstellend, die feedbackschwachen bzw. schwergängigen Eingabegeräte sind der schärfste Kritikpunkt. Dem folgen eine knappe Konnektivität und schlechte Wartungsoptionen.

Auf der Haben-Seite des Acer TravelMate P246-M sehen wir die vorbildlich niedrigen Emissionen, die ordentliche Leistung sowie die lange Akkulaufzeit von über acht Stunden im WLAN-Test. Danach hört es dann aber schon auf, und wir können kaum noch echte Gründe für den Kauf dieses Modells nennen. Der Preis ist kein Argument: Das TravelMate in der Testkonfiguration ist mit 620 Euro zwar nicht überteuert, jedoch gibt es für das Geld folgende Konkurrenten mit einem positiveren Gesamtbild.

22/01/2015

5200mAh Akku HP 593562-001

Nachdem das One K73-4N vor knapp 10 Monaten eine Gesamtwertung von 83 % ergattert hat, musste nun der Nachfolger sein Können unter Beweis stellen. Das mit einem Desktop-Prozessor ausgestattete One K73-5N sieht sich im 17-Zoll-Bereich einem großen Konkurrenzfeld gegenüber. Da hätten wir zum Beispiel das MSI GT72 2QE, das ebenfalls auf eine GeForce GTX 980M setzt. Oder das Asus G751JY, welches dank IPS-Panel derzeit auf Platz 1 der Gaming Charts liegt. Beide Notebooks konnten im Test ein »Sehr Gut« einheimsen. Warum es beim One K73-5N nicht ganz für die begehrte Auszeichnung reicht, klären wir im Laufe des Artikels.

Doch zurück zum Thema: Wie seine hauseigenen Brüder lässt sich der 17-Zoll-Spross umfangreich konfigurieren. Angefangen beim Prozessor, der aus dem Hause Intel stammt. Angesichts der geringen Kernanzahl würden wir Ihnen vom Standard-Modell, dem Core i3-4160, abraten. Wer halbwegs ambitioniert ist, sollte dem K73-5N einen Core i5 oder Core i7 mit 45-88 Watt verpassen. In unserem Testgerät steckte das potenteste Produkt. Der Core i7-4790K taktet unter Last mit 4,0-4,4 GHz.

Bei den Grafikchips geht es nicht weniger flott zu. Statt einer GeForce GTX 965M (4 GB GDDR5-VRAM) darf man auch eine GTX 970M mit 6 GByte oder eine GTX 980M mit 8 GByte wählen. Hinzu kommen maximal 32 GByte DDR3-RAM und bis zu vier Massenspeicher (2x M.2 & 2x 2,5-Zoll). Auf das Funkmodul, die Garantie und das Betriebssystem hat man ebenfalls Einfluss. Ohne Upgrades kostet das One K73-5N nur 1.199 Euro. Mit einer dickeren Ausstattung, wie sie auch unser Testgerät bietet, sind jedoch locker über Akku für HP 593562-001 möglich.
Das One K73-5N basiert auf dem P771ZM Barebone des Gaming-Experten Clevo, das unter der Bezeichnung P751ZM auch als 15-Zoll-Variante existiert (One K56-5N). Im Vergleich zum Vorgänger, dem K73-4N, ist das Gehäuse einen Tick dünner geworden. Statt 4,5 Zentimeter sind es jetzt »nur« noch 3,9 Zentimeter. Die oben erwähnte Konkurrenz von MSI und Asus kommt derweil auf 4,8-5,3 Zentimeter. Wer es besonders flach mag, sollte das MSI GS70 (2,2 Zentimeter) oder das P670SA Barebone (3,0 Zentimeter @Schenker XMG P705) in Betracht ziehen .

Optisch macht der 17-Zöller eine ordentliche Figur, wobei man kein »Überdesign« erwarten darf. Die matten Kunststoffoberflächen sind auf dem Deckel und der Handballenablage mit einer Gummierung überzogen, die nicht jedem Käufer zusagen wird. Dem weichen Hautgefühl steht eine hohe Schmutzempfindlichkeit gegenüber (speziell bei fettigen Fingern). Metall-Gehäuse wie das MSI GS70 wirken insgesamt teurer und edler.

Auf die Festigkeit hat das Material nur bedingt Einfluss. So hält die Baseunit des One K73-5N auch kräftigerem Druck stand. Lediglich das Cover entpuppt sich als recht wackelig und kann mit zwei Händen spürbar verbogen werden. Ganz so instabil wie beim 15-Zoll-Bruder (man vergleiche den Test zum Schenker XMG U505) ist der Deckel jedoch nicht, was zu einer leicht höheren Chassis-Wertung führt.

Qualitativ gibt es kaum etwas am Notebook zu meckern. Abgesehen von der Tatsache, dass aus sehr schrägen Winkeln die Display-Beleuchtung erkennbar ist (Zwischenraum Rahmen/Panel), muss sich die Verarbeitung keine Kritik anhören. An den meisten Stellen gehen die Oberflächen sauber ineinander über. Als Hauptproblem offenbart sich das enorme Gewicht. Knapp 3,9 Kilogramm gestalten einen Transport sehr unkomfortabel. Das Desktop-Replacement eignet sich primär für den stationären Einsatz.
Die Anschlüsse wurden 1:1 vom P751ZM übernommen. Barebone-Experte Clevo verwöhnt Käufer mit fünf USB-3.0-Ports, vier Audio-Buchsen und drei digitalen Bildausgängen. Wer möchte, kann sowohl eine Surround-Anlage als auch ein Multi-Monitor-Setup anschließen. Abgerundet wird das Paket von einem Kartenleser, einem eSATA-Port und einem Eingang für Kensington Locks. An den Sicherheitsaspekt hat Clevo ebenfalls gedacht. So wird der Fingerabdruck-Scanner von einem TPM-2.0-Chip begleitet. HP COMPAQ 6715s Akku

Top: Da die meisten Schnittstellen in der hinteren Hälfte des Gehäuses sitzen, muss man bei der Nutzung einer Maus keine ständigen Kollisionen fürchten. Insgesamt schrammt die Anschlusswertung denkbar knapp an einem »Sehr Gut« vorbei. Das Vorgänger-Chassis P170SM-A hatte zwar einen USB-Port weniger, bot dafür jedoch einen FireWire-Port und ein optisches Laufwerk. Nimmt man alle Verbindungsmöglichkeiten zusammen, ähnelt die Ausstattung dem MSI GT72. Das Asus G751 kann in dieser Kategorie nicht ganz mithalten.
Ins Internet gelangt man entweder per RJ45-Kabel oder drahtlos. One spendierte unserem Testgerät das Killer Wireless-AC 1525 von Qualcomm Atheros, das 25 Euro extra kostet und neben Bluetooth 4.1 und WLAN 802.11 a/b/g/n auch den brandneuen AC-Standard beherrscht. Der vorinstallierte Killer Network Manager erlaubt es dem Nutzer, diverse Netzwerkeinstellungen vorzunehmen, um etwa den Datenverkehr zu optimieren. Verglichen mit dem Intel Dual Band Wireless-AC 7265 des Schenker XMG U505 ist die Reichweite des Funkadapters weder besser noch schlechter. Beim Test-Szenario des Autors (10-15 Meter Distanz, mehrere Wände) wurden im Schnitt noch 2 von 5 Balken angezeigt.
Hinsichtlich der Wartungsoptionen sind die Clevo Barebones P751ZM und P771ZM aktuell Spitze. Während MSI beim GT72 den Zugang zum Akku verweigert, ist das Innenleben des Asus G751 generell sehr abgeschirmt. So erreicht man über die Wartungsklappe nur den Arbeitsspeicher und die Festplatten. Ganz anders verhält es sich mit dem One K73-5N. Nachdem der Nutzer ein paar Schrauben entfernt hat, kann er auf alle Komponenten zugreifen. Und damit meinen wir nicht nur den Massenspeicher, das Funkmodul und den DDR3-RAM (zum Teil unter der Tastatur), sondern auch die Lüfter und das Kühlsystem. Wer letzteres abschraubt, erhält vollen Zugriff auf den Prozessor und die Grafikkarte. Anders als beim P670 Barebone sind diese gesteckt und lassen sich notfalls wechseln.
Neben Schenker Technologies gehört auch One zu den Herstellern, die ihre Systeme nicht in Bloatware ertränken. Wie der rechte Screenshot belegt, findet man in der Software-Routine von Windows nur ein paar Treiber und Hardware-Tools. Einzige Ausnahme bildet die Trial-Version von Office 365.
In Zeiten der Gewinnmaximierung kann sich der Lieferumfang durchaus sehen lassen. Eine Treiber-DVD und ein mehrsprachiges Handbuch sind heutzutage nicht mehr selbstverständlich, wobei aufgrund des fehlenden Laufwerks ein USB-Stick praktischer wäre. Um Upgrades zu erleichtern, packt One zusätzlich noch etwas Wärmeleitpaste, eine 2,5-Zoll-Abdeckung und eine Tüte mit Schrauben in den Karton. Den meisten Platz nimmt jedoch das Netzteil weg. 17,5 x 8,5 x 3,5 Zentimeter wollen erst einmal untergebracht werden. 890 Gramm sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Der Akku kommt mit 430 Gramm etwa auf die Hälfte.
Die Basis-Garantie erstreckt sich nur über 12 Monate. Zwei Jahre schlagen mit 50 Euro zu Buche, für drei Jahre werden knapp 180 Euro fällig.
Da die Eingabegeräte identisch zum P751ZM Barebone sind, gilt für das P771ZM das gleiche Urteil. Die Tastatur, welche im Gegensatz zum P670SA nicht auf ein Chiclet-Design setzt, besticht vor allem durch ihre mehrfarbige 3-Zonen-Beleuchtung. Mithilfe des Programms »Flexikey« lässt sich aus dutzenden Optionen der persönliche Favorit zusammenstellen. Auch in den restlichen Disziplinen schlägt sich das Notebook wacker. Egal, ob Druckpunkt, Anschlag oder Tippgeräusch: Das Keyboard muss sich nicht hinter der Konkurrenz verstecken.Akku Asus N50VN

Besonders gut hat uns das Layout gefallen. Zwar ragen die Richtungspfeile in den Nummernblock hinein, das zweizeilige Enter und die normal positionierte Windows und <>| Taste erleichtern jedoch die Eingewöhnung. Bei MSI sind die entsprechenden Tasten in der Höhe reduziert oder gleich komplett verschoben (siehe z. B. das GT72). Dank der zahlreichen Pluspunkte dürften auch Vielschreiber mit dem Keyboard glücklich werden.
Das 107 x 62 Millimeter große Touchpad hat ebenfalls mehr Stärken als Schwächen. Wer eine glatte Oberfläche zu schätzen weiß, ist beim One K73-5N goldrichtig. Clevo hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und spart sich sowohl eine Gummierung (P150) als auch eine raue Struktur (W150). Entsprechend gleiten die Finger recht angenehm über das Touchpad. Weiterer Vorteil sind die dedizierten Tasten. Während Clickpads (MSI GS70) eher unzuverlässig arbeiten, muss man beim One K73-5N keine ungewollten Eingaben (Mausbewegungen statt Klicks etc.) befürchten.

Wie es sich für ein modernes Notebook gehört, unterstützt das Touchpad eine Gesten-Steuerung. So kann man Inhalte bei Bedarf zoomen, drehen oder scrollen. Letzteres funktioniert auch über den Randbereich. Die Präzision und die Dimensionierung des Touchpads würden wir als gut bezeichnen.

Obwohl inzwischen 17-Zoll-Displays mit IPS-Technik auf dem Markt sind, kommt im One K73-5N nur ein TN-Panel zum Einsatz. Das Chi Mei N173HGE-L11 ist eines der bekanntesten Produkte überhaupt. Fast jeder 17-Zoll-Gamer, der in den letzten Jahren veröffentlicht wurde, greift auf exakt diesen Typ zurück. 
Den großen Erfolg des Chi Mei N173HGE kann man durchaus nachvollziehen. Neben der Helligkeit fällt auch der Kontrast üppig aus. Über 300 cd/m² respektive 1.000:1 schaffen nur wenige Kontrahenten. Beim Schwarzwert sieht die Situation ebenfalls gut aus. 0,31 cd/m³ garantieren eine relativ satte Darstellung von dunklen Elementen. Eine höhere Zahl würde zu einem sichtbaren Grau-Touch führen. Trotz des schlechteren Schwarzwerts ist dem Asus G751JY eine bessere Display-Note vergönnt. Das IPS-Panel von LG Philips (LP173WF4-SPD1) hat – anders als das Chi Mei N173HGE-L11 – nicht mit einem deftigen Blaustich und einer mäßigen Farbgenauigkeit zu kämpfen, sondern liefert auch ohne Kalibrierung ein authentisches Bild.
Zwar lässt sich die Darstellung durch eine Installation unserer ICC-Datei (weiter oben auf Höhe der Messwerte) optimieren, an die Bildqualität des Asus G751JY kommt der 17-Zöller dennoch nicht heran. Wenn es um die Farbraumabdeckung geht, schneidet das One K73-5N mittelprächtig ab. 74 % sRGB und 54 % AdobeRGB bewegen sich im Notebook-typischen Rahmen.

Applaus gibt es insbesondere für die Outdoor-Tauglichkeit. Eine Kombination aus mattem Finish und starker Leuchtkraft ist bei Ausflügen ideal. Der Blickwinkelstabilität konnten wir nicht ganz so viel abgewinnen. Ja, im horizontalen Bereich nimmt es das Chi Mei N173HGE mit einem IPS-Produkt auf. Vertikal haben TN-Panels hingegen keine Chance – zumindest von schräg unten. Störende Lichthöfe waren beim Testgerät nicht vorhanden. 86 % Ausleuchtung sind ein anständiger Wert.
Wer CPU-lastige Programme nutzt, ist beim One K73-5N optimal aufgehoben. Der im Testgerät verbaute Core i7-4790K gehört zu den stärksten Desktop-Modellen überhaupt. Im Vergleich zu einem mobilen Vierkerner wie dem Core i7-4720HQ (MSI GS70, Schenker XMG P705 ...) hat er nicht nur einen größeren L3-Cache (8 vs. 6 MByte), sondern auch deutlich mehr Takt. Akku HP Envy 13

Je nach Beanspruchung taktet die High-End-CPU unter Last mit 4,0-4,4 GHz, was im Notebook-Segment extrem viel ist und sonst von keinem anderen Prozessor erreicht wird. Selbst der knapp 1.000 Euro teure Core i7-4940MX kommt »nur« auf maximal 4,0 GHz. Ein Core i7-4790K kostet in Online-Shops etwa zwei Drittel weniger. Entsprechend lohnt es sich durchaus, ein Laptop mit Desktop-CPU herzustellen respektive zu erwerben. Ob auf der anderen Seite die Kühlung mitspielt, werden wir später im Test analysieren.

Unabhängig vom eingesetzten Modell stammt der Prozessor aus Intels Haswell Generation, welche auf 22 nm kleine Strukturen vertraut. Je nach CPU variiert die TDP, also die Wärmeverlustleitung, zwischen 35, 45, 54, 65, 84 und 88 Watt. Aufgrund der enormen Auswahl fällt es schwer einen Preis-Leistungs-Tipp zu geben. Falsch machen können Sie bei der Konfiguration – abgesehen vom Core i3-4160 – eigentlich nichts. Alle CPUs garantieren eine hohe Zukunftssicherheit und dürften die GPU auch in den kommenden Jahren nicht oder nur geringfügig ausbremsen.
Der Turbo-Modus darf im P771ZM sein volles Potenzial entfalten. Laut dem Cinebench R11.5 werden bei Single-Core-Last die maximalen 4,4 GHz erreicht. Den Multi-CPU-Test absolvierte der Core i7-4790K durchgehend mit 4,2 GHz, was ebenfalls dem Limit des Prozessors entspricht. Etwas schade ist hingegen, dass das One K73-5N unter absoluter Volllast (simuliert durch Prime95 und Furmark) zum Drosseln neigt. Da eine hundertprozentige Auslastung von CPU und GPU selbst bei anspruchsvollen Games und Programmen so gut wie nie auftritt, sollte es in der Praxis jedoch keine Takt-Einschränkungen geben.
Dass eine Desktop-CPU für manche Nutzer als sinnvolle Investition gelten darf, zeigt unter anderem der Cinebench R15. Während der 3,2-4,0 GHz flotte Core i7-4790S des Schenker XMG U505 nur knapp 10 % vor potenten Laptop-Chips wie dem Core i7-4710HQ rangiert (Asus G751JY, MSI GT72 ...), kann sich der Core i7-4790K wesentlich stärker von seinen Notebook-Pendants absetzen. Mit 836 Punkten sprintet er im Multi-Core-Renderung etwa 25-30 % an der Konkurrenz von MSI und Asus vorbei (siehe Tabelle). Beim Single-Core-Rendering beläuft sich der Abstand ebenfalls auf 25-30 %.
Neben der CPU verdient auch die GPU das Prädikat »High-End«. Dank der pfeilschnellen und energieeffizienten Maxwell Architektur macht die GeForce GTX 980M mit ihrem Kepler Vorgänger kurzen Prozessor. Obwohl der DirectX-11-Chip erneut 1.536 Rechenwerke und 4-8 GByte GDDR5-VRAM (256 Bit Interface) enthält, konnte Nvidia die Leistung massiv erhöhen. Abseits der Architektur-Verbesserung dürfte auch der Takt verantwortlich sein. Statt 1.038-1.127 MHz sind es bei der GTX 880M nur 954-993 MHz.

Doch Power hin oder her: Aktuell kostet die GeForce GTX 980M ein kleines Vermögen. Da Hauptkonkurrent AMD den Anschluss verloren hat (die Radeon R9 M290X ist spürbar schwächer), kann Nvidia den Preis nahezu frei diktieren. Das zweitbeste Modell aus der 900er-Generation, die GeForce GTX 970M, erscheint uns trotz der 20 % geringeren Leistung deutlich attraktiver.

Von der GeForce GTX 965M würden wir Ihnen tendenziell abraten. Einerseits, weil das Speicherinterface mit 128 Bit etwas knapp bemessen wurde und in Zukunft limitieren könnte. Andererseits, weil der Performance-Sprung zur GTX 970M derart groß ist (~30-40 %), dass die 100 Euro Aufpreis gut angelegt sind. Auf eine Grafikumschaltung hat der Gehäuse-Hersteller übrigens verzichtet. Per Optimus Technik wäre sonst ein Switch zur HD Graphics 4600 möglich. Akku HP ProBook 4535s
Für passionierte Spieler, die hinsichtlich der Bildqualität keine Kompromisse eingehen möchten, liefert das neue Topmodell mehr als genug Power. Über 100 fps schaffen im Unigine Heaven 3.0 Benchmark sonst nur Dual-GPU-Notebooks wie das Aorus X7 Pro mit GTX 970M SLI. Dass die Performance des One K73-5N nicht ganz an das Niveau des GTX-980M-Kontrahenten MSI GT72 2QE heranreicht (103,7 vs. 119 fps), könnte mit dem GPU-Treiber zusammenhängen. Letzteres Notebook sah sich im Unigine Heaven 3.0 Benchmark ebenfalls mit seltsamen Rucklern konfrontiert, bevor wir das Problem durch einen anderen Treiber gelöst hatten.

Der Fire-Strike-Test des 3DMark 13 lief hingegen tadellos, wobei sich der Desktop-Prozessor erwartungsgemäß nur bedingt auf den Gesamtscore auswirkt. 8.624 Punkte werden vom Asus G751JY und MSI GT72 2QE lediglich 3 % unterboten (8.338 bzw. 8.364 Punkte). Der GPU-Score ist sogar fast identisch. Größere Unterschiede erkennt man im Physics-Test: Hier rechnet das One K73-5N mehr als 20 % flotter.
Beim Massenspeicher blieb One dem K73-4N treu, und stattete auch den Nachfolger mit einer 500 GByte großen Samsung 840 EVO aus. Während sich die sequentielle Leserate aufgrund des SATA-III-Limits an anderen Solid State Drives orientiert, ist die sequentielle Schreibrate überdurchschnittlich. Knapp 496 MB/Sek sind nur wenigen Konkurrenten vergönnt. Für mehr Geschwindigkeit muss es in den meisten Fällen schon ein RAID-System (MSI GS60, GS70 und GT72 ...) oder eine M.2-SSD auf PCI-Express-Basis sein (Schenker XMG P505, Schenker XMG U505 ...).

Dank der recht üppigen Kapazität und der hohen Grundleistung macht die Akku HP EliteBook 8540w auch bei kleinen Dateien eine sehr gute Figur. 42 bzw. 118 MB/Sek im 4K-Test des AS SSD Benchmark erreichen viele Notebooks nicht ansatzweise. An der Zugriffszeit gibt es ebenfalls nichts zu kritisieren: 0,046 beim Lesen und 0,028 ms beim Schreiben sind erfreulich wenig. Wenn Sie die 2,5-Zoll-Schächte lieber mit konventionellen HDDs bestücken möchten, bieten sich noch die beiden M.2-Slots für SSDs an.

05/01/2015

60WH Akku Dell Precision M6300

Eine Mischung aus Ultrabook, Tablet und Convertible hat Dell mit dem Latitude 13 7350 im Sortiment. Die Kombination aus lautlosem Betrieb, guter Tastatur und langen Akkulaufzeiten macht aus dem Gerät einen Begleiter für berufliche Nutzer.
Das Dell Latitude 13 7350 gehört zur Gruppe der Detachable-PCs/Convertibles. Dell kombiniert hier ein passiv gekühltes 13,3-Zoll-Tablet mit einem Tastaturdock. Im zugeklappten Zustand besitzt das Gerät Ultrabook-Format. Das Latitude richtet sich an berufliche Nutzer. TPM, ein Fingerabdruckleser und ein SmartCard-Lesegerät sind an Bord. Ob das Gerät eine Alternative zu herkömmlichen 13,3- bzw. 14-Zoll-Business-Notebooks darstellt, verrät unser Testbericht.

Das Latitude vereint diverse Gerätekategorien in sich. Somit finden sich innerhalb verschiedener Kategorien die Konkurrenten des Geräts. Da wären zum einem die klassischen Convertibles mit drehbaren Displays zu nennen. Ein Vertreter dieser Art ist das Fujitsu Lifebook T904. Tablets wie das Microsoft Surface Pro 3 zählen ebenfalls zur Konkurrenz. Gleiches gilt für normale Ultrabooks mit/ohne Touchscreen - beispielsweise das Toshiba Portégé Z30t-A-10X. 
Das Gehäuse des Rechners ist durchgehend in Schwarz gehalten. Dell setzt dabei auf matte Oberflächen. Lediglich das Display und der Displayrahmen sind mit spiegelnden Oberflächen versehen. Die Rückseite des Tablets und die Unterseite des Docks sind aus Metall gefertigt. Der restliche Teil des Gehäuses besteht aus Kunststoff. Das Tablet wird mechanisch mit dem Dock verbunden. Ein kleiner Schubhebel löst die Arretierung. Im angedockten Zustand hat das Tablet etwas Spiel. An die Hardware des Tablets gelangt man problemlos. Die Rückseite des Tablets kann entfernt werden. Sie wird nur von Kunststoffhaken gehalten. Schrauben kommen nicht zum Einsatz.

Das Gerät zeigt sich gut verarbeitet. Allerdings lässt die Steifigkeit etwas zu wünschen übrig. Das Tablet kann ein wenig verdreht werden, das Tasturdock deutlich stärker. Das Dock zeigt die Schwächen, die wir auch bei den meisten Notebooks antreffen. Neben beiden Seiten der Tastatur kann das Gehäuse mit etwas Kraftaufwand durchbogen werden. Das Scharnier erlaubt nur einen maximalen Öffnungswinkel von etwa 120 Grad. Bei einem größeren Winkel würde das Gerät nach hinten kippen. Das Scharnier hält das Tablet-Element fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung des Geräts ist nicht möglich.
Das Tablet-Element hat neben dem Audiokombo-Steckplatz noch ein Fingerabdrucklesegerät, einen SmartCard-Leser und einen eigenen Netzanschluss (auf der Unterseite des Tablets; im angedockten Zustand nicht nutzbar) zu bieten. Eine USB-Schnittstelle oder einen Speicherkartenleser bringt es nicht mit. Diese sind am Tastaturdock zu finden. Dell hat die nötigsten Schnittstellen in das Dock gepackt. Ein externer Monitor kann per Mini-Displayport angeschlossen werden. Zwei USB-3.0-Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Zusätzliche Schnittstellen können mit einem separat erhältlichen Adapter (USB 3.0 auf HDMI/VGA/Ethernet/USB 2.0) für den USB-3.0-Steckplatz nachgerüstet werden.
Für Verbindungen mit der Außenwelt ist das WLAN-Modul von Intel (Dual Band Wireless-AC 7265) zuständig. Es unterstützt die WLAN-Standards 802.11 a/b/g/h/n/ac. Die Verbindung mit unserem Router hat sich in einem Radius von 15 Meter um diesen herum stets als stabil erwiesen. Um drahtgebundene Netzwerkverbindungen eingehen zu können, wird ein entsprechender USB-Adapter benötigt. Dell hat ein entsprechendes Modell im Sortiment. Ein Bluetooth-4.0-Modul befindet sich ebenfalls an Bord. Unser Testgerät ist nicht mit einem LTE-Modem bestückt. Ein solches Modem (Dell Wireless 5810e) ist aber verfügbar. Der Aufpreis liegt bei knapp 60 Euro.
Das Tablet-Element bringt zwei Kameras mit. Die Webcam bringt es auf eine Auflösung von 2 MP. Die Kamera auf der Rückseite des Geräts bietet eine Auflösung von 8 MP. Kunstwerke produzieren beide Kameras nicht. 
Wie es sich für ein Business-Gerät gehört, ist das Latitude mit diversen Sicherheitsfunktionen bestückt. Zur physischen Sicherung des Rechners finden sich am Dock und am Tablet Steckplätze für Kabelschlösser. Zugangssicherungen können per Fingerabdruck oder SmartCard realisiert werden. Ein NFC-Modul ist ebenfalls an Bord. Mit diesem können SmartCards drahtlos ausgelesen werden. Selbstverständlich bringt das Latitude auch ein Trusted Platform Module mit.
Dem Gerät liegen ein Schnellstartposter sowie Sicherheitsinformationen bei. Ein Recovery-USB-Stick gehört ebenfalls zum Lieferumfang.
Das Latitude wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 Professional (64 Bit) ausgeliefert. Ein Recovery-USB-Stick (USB 3.0) liegt dem Rechner bei. Mit diesem kann Windows beispielsweise nach dem Tausch der Solid State Disk neu installiert werden.
Das Tablet-Element des Latitude erlaubt den Zugang zu seinen Innereien. Die Rückseite des Tablets kann abgenommen werden. Sie ist nicht verschraubt. Wir konnten die Rückseite problemlos mit Hilfe eines Fugenglätters ablösen. Aber Vorsicht: Der auf der Rückseite angebrachte Fingerabdruckleser ist per Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden. Nach Entfernung der Rückseite besteht Zugriff auf die SSD, den Akku und das WLAN-Modul. In dem Gerät steckt eine SSD im M.2-Format (Full Size). Diese könnte gegen ein anderes Modell getauscht werden. Ein Wechsel des Akkus wäre ebenfalls möglich, dieser wird nur von Schrauben gehalten.
Das Latitude ist mit einer dreijährigen Vor-Ort-Garantie (Basis-Garantie) ausgestattet. Auch ein Konkurrent wie das Fujitsu Lifebook T904 verfügt über eine 36-monatige Garantie. Toshiba hingegen gewährt dem Portégé Z30t-A-10X nur eine 12-monatige Garantie. Wie üblich bei Dell stehen viele Erweiterungen zum Kauf bereit. So ist eine fünfjährige Garantie für etwa 60 Euro zu haben.

Akku Dell Precision M4400 ,

Akku Dell Vostro 1520 ,

Akku Dell Latitude D430 ,

Das Tastatur-Dock des Latitude beherbergt eine beleuchtete Chiclet-Tastatur. Die Beleuchtung bietet dabei zwei Helligkeitsstufen. Die Tastatur hat uns insgesamt gut gefallen. Die glatten, konkav gewölbten Tasten bieten einen mittleren Hub und einen knackigen Anschlag. Dabei besitzen sie einen angenehmen Widerstand. Während des Tippens gibt die Tastatur etwas nach. Als störend hat sich das nicht erwiesen. Die Tastatur bietet ein gutes Tippgefühl und eignet sich auch für längere Schreibarbeiten.
Als Mausersatz dient ein etwa 10,6 x 6,1 cm großes multitouchfähiges Clickpad (ein Touchpad ohne separate Maustasten). Die minimal angeraute Oberfläche macht den Fingern das Gleiten leicht. Dank der großen Fläche des Pads stellt die Nutzung der Gestensteuerung kein Problem dar. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen klar hör- und fühlbaren Druckpunkt.
Eine weitere Eingabemethode steht Besitzern des Latitude mit dem Stylus Pen zur Verfügung. Dieser muss allerdings separat erworben werden. Dell hat uns ein Modell zur Verfügung gestellt. Der Stift funktioniert einwandfrei. Allerdings ist die handschriftliche Eingabe auf Dauer recht mühsam.
Der 13,3-Zoll-Bildschirm des Latitude arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Er wird von Gorilla-Glas geschützt. Die Helligkeit des Bildschirms fällt mit 371 cd/m² sehr gut aus. Im Akkubetrieb bleibt die Helligkeit bestehen. Konkurrenten wie das Fujitsu Lifebook T904 (254,8 cd/m²) und das Toshiba Portégé Z30t-A-10X (288,9 cd/m²) können da nicht mithalten.
Auch Kontrast (1.374:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) des Displays fallen sehr gut aus. Mit diesen Werten positioniert sich das Display zwischen den Bildschirmen des Lifebook T904 (1.619:1; 0,16 cd/m²; QHD) und des Portégé Z30t (726:1; 0,43 cd/m²; Full HD). Informationen zur Farbraumabdeckung können wir nicht liefern, da sich unser Messgerät in Kombination mit dem Latitude nicht nutzen ließ.

 

Die Farbdarstellung des Latitude-Displays weiß schon im Auslieferungszustand zu gefallen. Mit einer durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichung von 3,1 verfehlt es den Zielbereich (DeltaE kleiner 3) haarscharf. Einen Blaustich zeigt das Display nicht. 
Dell hat das Latitude mit einem IPS-Panel ausgestattet. Ein solches Panel bietet eine hohe Blickwinkelstabilität und kann daher aus jeder Position heraus abgelesen werden. Helligkeit und Kontrast des Displays erlauben durchaus den Einsatz im Freien.
Das Dell Latitude 13 7350 stellt ein 13,3-Zoll-Business-Convertible dar. Es bietet genügend Rechenleistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet. Zudem verfügt es über Business-Eigenschaften wie TPM oder einen Fingerabdruckleser. Während unseres Tests ist das Gerät zu einem Angebotspreis von 1.180 Euro zu haben. Der reguläre Preis beträgt etwa 1.800 Euro.
Dell hat das Latitude mit einem Abkömmling aus Intels neuer Broadwell-Prozessor-Generation bestückt. Es handelt sich um den Core M-5Y10 Zweikernprozessor. Das 'Y' verrät, dass es sich hier um ein sehr sparsames ULV-Modell handelt. Intel beziffert die TDP mit 4,5 Watt. Diese erlaubt eine passive Kühlung der CPU, die beim Latitude auch umgesetzt wird. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 800 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit kurzfristig auf bis 2 GHz gesteigert werden. Der Core M unterstützt Hyperthreading (pro Kern können zwei Threads gleichzeitig bearbeitet werden).

Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks durchläuft die CPU mit 2 GHz. Die Multi-Thread-Tests werden mit 1,3 bis 1,4 GHz bearbeitet. Das Verhalten ist im Netz- und im Akkubetrieb identisch. Anhand der Benchmarkergebnisse ist die Single-Thread-Leistung des Prozessors zwischen den ULV-Core-i3- und ULV-Core-i5-Prozessoren der Haswell-Generation einzuordnen. Bei Multi-Thread-Anwendungen wird der Core M von Core i3-Prozessoren geschlagen, da er nicht seine volle Geschwindigkeit ausfahren kann.
Die schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Probleme hat uns der Rechner nicht bereitet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Das Latitude schneidet hier etwas schlechter ab als die meisten Konkurrenten. Das überrascht aber nicht, denn diese sind in der Regel mit stärkeren Prozessoren und/oder Grafikkernen bestückt.
Dell hat dem Latitude eine Solid State Disk von Toshiba spendiert. Es handelt sich hierbei um ein Modell im M.2-Format. Die SSD besitzt eine Kapazität von 256 GB. Etwa 56 GB nehmen die Recovery-Partition und die Windows-Installation in Beschlag. Dem Besitzer stehen somit ca. 200 GB zur freien Verfügung. Die SSD kann insgesamt gute Transferraten vorweisen. Die 4k-read/write Geschwindigkeiten fallen aber hinter die Werte von Top-Modellen wie der Samsung 840 Evo zurück.
Der Grafikkern des Latitude trägt die Bezeichnung HD Graphics 5300 und stammt wie die CPU von Intel. Der Kern unterstützt DirectX 11.2 und kann mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 800 MHz arbeiten. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks zeigen aber, dass er seine Maximalgeschwindigkeit nicht nutzt. Die Ergebnisse fallen durchweg schlechter aus als beim HP Envy x2 15-c000ng, das mit der gleichen CPU-GPU-Kombination bestückt ist und ebenfalls passiv gekühlt wird. Das kleinere Gehäuse des Latitude erfordert niedrigere Geschwindigkeiten, um eine übermäßige Erwärmung zu vermeiden. Die Werte des Latitude liegen in etwa auf einer Höhe mit denen von Notebooks, die mit dem HD Graphics 4200 Kern bestückt sind. Das Latitude profitiert von seinem im Dual-Channel-Modus arbeitenden Arbeitsspeicher. Würde dieser im Single-Channel-Modus laufen, würden die 3D Mark Resultate noch schlechter ausfallen.
Beim Latitude handelt es sich um ein Arbeitsgerät. Die Fähigkeit Spiele darstellen zu können, ist nicht von Belang. Es können allenfalls vereinzelte Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Wer trotzdem spielen möchte, sollte sich an die im Windows Store erhältlichen Titel halten. Diese laufen in der Regel problemlos.

Akku Dell Inspiron N7520 ,

Akku Dell Precision M6300 ,

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Eine Überhitzung des Latitude ist trotz passiver Kühlung nicht zu befürchten. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an jedem Messpunkt unterhalb von 40 Grad Celsius. Die Erklärung dafür ist schnell gefunden: Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft die CPU mit 500 MHz. Der Grafikkern arbeitet mit 200 bis 350 MHz. Das Verhalten ist im Netz- und im Akkubetrieb gleich. Bei normaler Nutzung des Geräts ist nicht mit solchen großen Geschwindigkeitseinbrüchen zu rechnen. Wie unsere diversen Benchmarks gezeigt haben, nutzt der Prozessor seinen Turbo.
Die Stereo-Lautsprecher hat Dell auf der Unterseite des Tablet-Elements platziert. Sie bieten einen voluminösen, klaren Klang, dem es an Bass fehlt. Man kann ihnen auch längere Zeit zuhören. Mit Hilfe der vorinstallierten 'Dell Audio' Software kann noch ein wenig an der Klangausgabe gefeilt werden. Ein Audiokombo-Steckplatz ist vorhanden.
Der im Latitude verbaute Core M Prozessor ist auf einen niedrigen Energiebedarf getrimmt. Somit überrascht es nicht, dass das Latitude im Ganzen nicht viel Energie benötigt. Im Idle-Betrieb liegt die Leistungsaufnahme unterhalb von 10 Watt. In den ersten Sekunden des Stresstest steigt die Aufnahme auf ein Maximum von 16,1 Watt. Anschließend sinkt die Energieaufnahme wieder, da CPU und GPU stark gedrosselt werden. Es besteht noch viel Luft nach oben, denn das mitgelieferte Netzteil bietet eine Nennleistung von 45 Watt. Alle Energiemessungen haben wir bei angedockter Tastatur durchgeführt. Die beiden Konkurrenten Fujitsu Lifebook T904 und Toshiba Portégé Z30t-A-10X können den Energiebedarf des Latitude im Idle-Modus noch einmal klar unterbieten - trotz deutlich stärkerer Prozessoren.
Im Idle-Modus erreicht das Latitude eine Laufzeit von 15:53 h. Das Fujitsu Lifebook T904 (17:35 h) und das Toshiba Portégé Z30t-A-10X (19:54 h) halten länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energieprofil 'Ausbalanciert' ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Latitude den Betrieb nach 4:38 h ein. Das Fujitsu Lifebook T904 (2:00 h) und das Toshiba Portégé Z30t-A-10X (2:58 h) machen früher schlapp. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Energieprofil 'Ausbalanciert' und die Funkmodule sind aktiviert.

 

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Latitude nach 8:42 h. Das Lifebook (6:51 h) und das Portégé (7:53 h) stellen den Dienst früher ein. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Latitude hält 7:52 h durch. Der Akku des Portégé (6:32 h) ist früher erschöpft.

Das Latitude ist mit zwei Akkus (Tablet: 30 Wh; Tastaturdock: 20 Wh) bestückt. Wir haben die Akkutests bei angedocktem Tablet durchgeführt. Hinweis: Das Latitude bietet neben dem Energieprofil 'Ausbalanciert' nur ein Dell-eigenes Profil. Wir haben alle Laufzeittests mit dem Profil 'Ausbalanciert' durchgeführt. Die Akkukapazitäten (Dell: 50 Wh; Toshiba: 52 Wh; Fujitsu: 45 Wh) der drei Vergleichsgeräte liegen recht nah beieinander und ermöglichen so einen guten Vergleich der Laufzeiten.