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29/03/2015

Akku HP Pavilion dv9000 Kaufen

Ein innovatives Force Touch Trackpad ist die vielleicht interessanteste Neuerung des Anfang 2015 aufgefrischten MacBook Pro Retina 13 – ansonsten lautet das Motto eher Evolution statt Revolution. Auch wenn das Gesamtpaket wieder einmal überzeugen kann: Die Windows-Konkurrenz holt auf.
Für viele ist es das wohl beste Subnotebook auf dem Markt: Apples MacBook Pro 13 Retina. Vor allem die Kombination aus hervorragender Mobilität, toller Performance und Apple-typisch makelloser Verarbeitung bescherte dem 13-Zöller Ende 2013 einen Spitzenplatz in unserer entsprechenden Top-10-Rangliste.

Seit Anfang dieses Jahres gibt es nun eine Neuauflage des "MBP 13", die wir in diesem Test genauer unter die Lupe nehmen wollen. Im Mittelpunkt steht dabei die aktualisierte Hardware-Plattform auf Basis der Intel-Broadwell-Generation, deren gesteigerte Energieeffizienz für noch längere Laufzeiten sorgen soll. Darüber hinaus hat der Hersteller weitere kleine Verbesserungen einfließen lassen, beginnend vom neuen Force Touch Trackpad bis hin zu einer laut Apple nun doppelt so schnellen SSD.

Dass ein MacBook nicht gerade den preiswertesten Einstieg in die Notebook-Welt repräsentiert, dürfte wohl niemanden überraschen. Gleichwohl müssen Interessenten in diesem Jahr ganz besonders tief in die Tasche greifen – im Zuge des aktuell extrem schwachen Euro hat Apple die Preise kräftig angehoben. So geht das uns vorliegende Basismodell mit einem Core i5-5257U, 8 GB RAM und 128-GB-SSD nun für satte 1.449 Euro über die virtuelle Ladentheke, für die üppig ausgestattete Top-Konfiguration (Core i7/16 GB/1 TB) werden sogar fast 3.000 Euro fällig. Bei manchem Händler kann man gegenüber dem offiziellen Apple-Preis zwar den ein oder anderen Euro sparen, ein teures Vergnügen bleibt das MBP 13 aber in jedem Fall.
Da Gehäuse und Schnittstellen unverändert vom Vorgänger übernommen wurden, wollen wir diese Themen nicht noch einmal ausführlich untersuchen; sämtliche Details hierzu können unseren Unboxing- und Test-Videos auf Youtube sowie dem vergangenen Testbericht entnommen werden.

Qualitativ setzt das MacBook weiterhin den Maßstab für die versammelte Konkurrenz. Auch wenn mittlerweile viele durchaus hochwertige Ultrabooks auf Windows-Basis angeboten werden, erreichen doch nur die allerwenigsten die von Apple gesetzte Messlatte. Das aus dem vollen gefräste Aluminium-Chassis zählt mit knapp 1,6 Kilogramm nicht zu den leichtesten seiner Gattung, glänzt dafür aber mit geradezu unverwüstlicher Stabilität und den vielleicht präzisesten Displayscharnieren seiner Klasse. Verarbeitungsmängel konnte unser kritisches Auge nicht entdecken, wohl aber die noch immer sehr eingeschränkten Aufrüstmöglichkeiten. Die Spezialisten von iFixit strafen das MacBook darum mit einem Score von nur 1 von 10 möglichen Punkten ab.

Beim Blick auf das Anschlussfeld stechen insbesondere die beiden Thunderbolt-2-Ausgänge hervor (auch als Mini-DisplayPort nutzbar, bis zu 4K @ 60 Hz), hinzu kommen zwei USB-3.0- sowie ein HDMI-Port (4K @ 24 Hz). Damit qualifiziert sich das MBP als ernsthaftes Arbeitsgerät – eine Ambition, die man der diesbezüglich stark abgespeckten Air-Serie oder dem neuen 12-Zoll-MacBook nicht nachsagen kann. Das drahtlose Kommunikations-Repertoire umfasst wie üblich Bluetooth 4.0 sowie WLAN nach 802.11ac, wobei Apple auf einen besonders flotten Triple-Stream-Adapter von Broadcom setzt.

Auf dem Papier erreicht der BCM94360CS enorme 1,3 Gbit/s Bruttodatenrate; mit unserem TP-Link Archer C7 harmonierte das Modul allerdings nicht sonderlich gut und kam zunächst kaum über etwa 100 Mbit/s hinaus. Nach einem Firmware-Update des Routers stieg die Übertragungsgeschwindigkeit dagegen auf knapp 580 Mbit/s beziehungsweise rund 65 MB/s netto an – ein absolut rekordverdächtiges Ergebnis, mit dem der Broadcom-Chip übliche Dual-Stream-Lösungen wie Intels Wireless-AC 7265 um satte 50 Prozent übertrifft.
Das neue Force Touch Trackpad ist die vermutlich innovativste Neuerung der 2015er MacBooks. Abmessungen und Oberflächenbeschaffenheit entsprechen exakt der bisherigen Lösung – die eigentliche Besonderheit steckt in der darunterliegenden Konstruktion. Während ein klassisches Clickpad eine Art Scharnier darstellt und deshalb nur im unteren Teil bewegt werden kann, liegt Apples Pad an allen vier Ecken mehr oder weniger fest auf. Versucht man, bei ausgeschaltetem Gerät einen Klick auszulösen, passiert darum – genau, nichts. Akku HP 630 ,

Im Betrieb dagegen analysieren Sensoren den vom Anwender ausgeübten Fingerdruck. Erfolgt ein Eingabebefehl, simuliert das Pad mittels Elektromagneten eine leichte physische Auslenkung und gibt dabei sogar das typische Klick-Geräusch von sich. In der Praxis fühlt sich dieser Trick derart realistisch an, dass man glaubt, vor einem ganz normalen – vielleicht etwas kurzhubigen – Touchpad mit äußerst knackigem Druckpunkt zu sitzen.

Doch wo liegen nun die Vorteile dieser technisch sicherlich sehr aufwändigen Bauweise? Nun: Zunächst einmal ist das Pad dadurch über die gesamte Eingabefläche "klickbar", was beispielsweise Drag'n'Drop-Operationen mit nur einem Finger erlaubt. Zum anderen kann das Notebook so in Abhängigkeit von der aufgewandten Kraft unterschiedliche Aktionen ausführen. Apple hat hierfür den sogenannten Force Klick erfunden, der durch einen besonders kräftigen Druck ausgelöst und ebenfalls akustisch/haptisch von einem zweiten "Klicken" begleitet wird. Mit diesem Force Klick kann man im Text einer Website nach Begriffen suchen, Dateinamen im Finder bearbeiten oder im Dock sämtliche geöffnete Fenster einer App anzeigen lassen.

Im Internet hat der Hersteller eine Übersicht zu den vielfältigen Möglichkeiten des Pads zusammengestellt – einiges erschien uns nach kurzer Eingewöhnung recht praktisch, anderes eher als überflüssige Spielerei. Es bleibt abzuwarten, welchen Nutzen Anwendungen von Apple und Drittanbietern künftig noch aus dem neuen Feature ziehen werden.
Hatten wir beim Vorgänger noch mit einigen Schwierigkeiten bei der Installation von Windows 8.1 via Boot Camp zu kämpfen, klappt dies beim 2015er-Modell weitgehend problemlos: ISO-Datei auf einen USB-Stick kopieren, Größe der Windows-Partition festlegen, Installation abwarten, fertig – nach weniger als 30 Minuten ist das Zweit-OS betriebsbereit. Sämtliche Hardwarekomponenten inklusive Touchpad (natürlich ohne Force-Touch-Feature) werden automatisch erkannt und installiert, lediglich einige Kleinigkeiten wie Pinch-to-Zoom wollten bei uns nicht funktionieren. Auf weitere Besonderheiten und Probleme beim Betrieb eines MacBooks unter Windows werden wir nachfolgend noch genauer eingehen. Übrigens: Windows 7 sowie sämtliche 32-Bit-Versionen des Microsoft'schen OS' werden von Boot Camp leider nicht mehr unterstützt.
Angesichts des jüngst vorgestellten Dell XPS 13, welches bei gleicher Bilddiagonale satte 3.200 x 1.800 Pixel darstellt, erscheinen die 2.560 x 1.600 Bildpunkte des MBP 13 weit weniger eindrucksvoll als noch vor ein oder zwei Jahren. Zudem umhüllt Dell das Display mit einem zierlicheren Rahmen, der extrem kompakte Gehäuseabmessungen erlaubt und obendrein unverschämt gut aussieht.

In puncto Auflösung mag man Apple jedoch zugestehen, einen sinnvollen Kompromiss getroffen zu haben: 227 ppi (XPS 13: 276 ppi) sind mehr als genug, um selbst kleine Symbole und Schriften aus typischem Betrachtungsabstand gestochen scharf dazustellen. Wer mittels Boot Camp ältere Windows-Programme ausführt, hat ohnehin des Öfteren mit Skalierungsproblemen zu kämpfen, die sich bei noch höheren Pixeldichten weiter intensivieren würden. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der enorme Energiebedarf extrem hochauflösender Monitore.

Mit 342 cd/m² erreicht das Display in etwa die gleiche Maximalhelligkeit wie in unserem letzten Test – im Konkurrenzvergleich bewegt sich das MacBook damit auf Augenhöhe mit den Probanden von Asus (UX303LN: 339 cd/m²) und Dell (XPS 13: 372 cd/m²). Dass sich die Leuchtdichte nicht vollkommen gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilt, sondern von rechts nach links leicht abfällt, ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Auch den klassischen Worst-Case-Test – die Darstellung eines schwarzen Bildes bei maximaler Helligkeit in einem abgedunkelten Raum – meistert die Anzeige bravourös und liefert ein absolut homogenes Ergebnis ab. Störendes PWM-Flimmern konnten wir nicht feststellen.
Bei der Auswahl des Display-Panels hat sich Apple nicht lumpen lassen und setzt auch weiterhin auf ein hochwertiges IPS-Fabrikat. Vermutlich kommt dabei das gleiche (oder ein sehr ähnliches) Modell wie beim Vorgänger zum Einsatz; dies deuten jedenfalls die nur marginal voneinander abweichenden Messwerte an. Aus dem satten Schwarzwert von nur 0,36 cd/m² errechnet sich ein Kontrastverhältnis von exakt 1.000:1 – ein sehr ordentliches Ergebnis, wenngleich das XPS 13 hier nochmals besser abschneidet. Subjektiv wird man in dieser Größenordnung allerdings nur schwerlich einen Unterschied sehen können.

Die MacBook-Serie steht nicht ohne Grund bei vielen Anwendern aus der Foto- und Grafik-Branche hoch im Kurs: Seit Jahren punkten die Geräte aus Cupertino mit ihrer akkuraten Farbwiedergabe. Das neue MBP 13 bestätigt diese Vorschusslorbeeren mit beeindruckend niedrigen Delta-E-Abweichungen, die sich mittels nachträglicher Kalibrierung sogar noch weiter reduzieren lassen. Der wichtige sRGB-Standard wird zu 83,1 Prozent abgedeckt, der größere AdobeRGB-Farbraum zu immerhin 61,9 Prozent.Akku HP 448007-001 ,
Obwohl wir das Display prinzipiell als Glare-Panel bezeichnen würden, reflektiert es das Umgebungslicht etwas weniger stark als die meisten Konkurrenzmodelle. Dies dürfte vor allem der speziellen Oberflächenbeschichtung zu verdanken sein, die jedoch zuletzt vermehrt für Negativschlagzeilen gesorgt hat: Unter dem Schlagwort "Staingate" klagen mittlerweile hunderte Nutzer im Netz über glänzende Flecken und Verfärbungen, die sich teils nach weniger als einem Jahr bilden und danach stetig wachsen. Auf die Herstellergarantie kann man in diesem Fall leider nicht zwangsläufig vertrauen – oftmals scheint Apple den Fehler als kosmetisches Problem einzustufen und bietet betroffenen Kunden nur eine rund 800 US-Dollar teure Reparatur an. Auch in unserer Redaktion ist ein im Herbst 2013 gekauftes MacBook Pro Retina 13 betroffen. Es bleibt abzuwarten, ob die 2015er-Generation hiervon verschont bleibt.

Abseits dieser Problematik erweist sich die reflektionsmindernde Oberfläche als recht nützlich und sorgt dafür, dass sich das Display auch unter freiem Himmel einwandfrei ablesen lässt. Einzig direktes Sonnenlicht sollte der Anwender besser meiden – selbst mit weit über 300 cd/m² ist das LED-Backlight dafür einfach nicht leuchtstark genug.
IPS-Panel ist nicht gleich IPS-Panel: Zwar gelten Displays auf Basis dieser Technik generell als relativ blickwinkelstabil, doch gibt es auch hier große Unterschiede zwischen verschiedenen Fabrikaten. Das im MBP 13 verbaute Modell zählt diesbezüglich zur absoluten Spitzenklasse und zeigt selbst bei extrem schräger Betrachtung kaum Einbußen bei Kontrastverhältnis und Farbwiedergabe. Hier zeigt sich ein deutliches Qualitätsgefälle gegenüber etwas preiswerteren Kontrahenten wie dem Asus Zenbook UX303LN.
Subnotebooks im 13-Zoll-Format werden heutzutage fast ausschließlich mit ULV-CPUs der 15-Watt-Klasse ausgestattet, die zwar für gute Akkulaufzeiten, jedoch nicht unbedingt überragende Leistungswerte sorgen. Das MacBook Pro 13 setzt dagegen auf Intel-Broadwell-Prozessoren mit 28 Watt TDP, was insbesondere bei kombinierter CPU- und GPU-Belastung deutlich größere Performance-Reserven verspricht.

Der in unserer Einstiegskonfiguration verbaute Core i5-5257U kommt mit einem Basistakt von 2,7 GHz daher und kann mittels Turbo Boost Frequenzen von bis zu 3,1 GHz erreichen. Optional bietet Apple ein Upgrade auf den Core i5-5287U (2,9 - 3,3 GHz, 100 Euro Aufpreis) oder Core i7-5557U (3,1 - 3,4 GHz, 350 Euro Aufpreis) an. Abseits der Taktdifferenzen sowie eines etwas größeren L3-Caches der i7-Version unterscheiden sich die genannten Modelle jedoch kaum: Alle drei verfügen über jeweils zwei Prozessorkerne sowie Hyper-Threading zur parallelen Bearbeitung von bis zu vier Threads.

In Ermangelung einer dedizierten Grafiklösung (wie beispielsweise im Asus UX303LN) werden sämtliche 3D-Berechnungen von der integrierten Iris Graphics 6100 übernommen. Im Vergleich mit der alten Iris Graphics 5100 hat Intel die GPU von 40 auf nunmehr 48 Execution Units (EUs) aufgebohrt, sodass die Shader-Power rund Faktor zwei über der beliebten HD Graphics 5500 (24 EUs) liegt. Erfahrungsgemäß skaliert die Framerate (zumindest bei Intel-GPUs der letzten Jahre) jedoch nicht annähernd linear mit der theoretischen Rechenleistung.

Ein Grund dafür ist die begrenzte Speicherbandbreite. Auch bei Broadwell müssen sich Prozessor und Grafikeinheit ein schmales 128-Bit-Interface (2x 64 Bit Dual-Channel) teilen, allerdings erlaubt Intel – zumindest bei den 28-Watt-Modellen – nun etwas höhere Taktraten bis LPDDR3-1866. Wahlweise 8 oder 16 GB verlötet Apple davon auf dem Mainboard, letztere gegen saftige 200 Euro Aufpreis. Ebenso kostspielig gerät ein Upgrade der 128-GB-SSD; 200 Euro für 256 GB beziehungsweise 450 Euro für 512 GB (ausstattungsbereinigt) erscheinen uns doch etwas überzogen.
Die Kombination aus gesteigerter Taktfrequenz und leicht verbesserter Pro-MHz-Leistung führt dazu, dass der Core i5-5257U den bisherigen Core i5-4258U um etwa 10 bis 15 Prozent distanziert. Dies entspricht ziemlich genau dem Level eines Core i5-4310M oder Core i5-4200H, die beide mit einer weitaus höheren TDP von 37 respektive 47 Watt spezifiziert werden. Interessanterweise liegen unsere Benchmarkergebnisse unter Windows 8.1 reproduzierbar über denen unter OS X – wir vermuten, dass Apple den Turbo Boost etwas defensiver abgestimmt hat, um so die Energieeffizienz zu steigern. Die Performance im Netz- und Akkubetrieb ist bei beiden Betriebssystemen identisch.

Ebenfalls spannend ist ein Vergleich des Core i5-5257U mit dem Core i7-5500U im Zenbook UX303LN. Das "kleine" 15-Watt-Modell kommt dem 5257U erstaunlich nah, was allerdings nur auf den ersten Blick für Verwunderung sorgt: Dank fortschrittlicher 14-Nanometer-Fertigung pendelt sich die reale Leistungsaufnahme in reinen CPU-Benchmarks wie Cinebench ohnehin klar unter 20 Watt ein, sodass die höhere TDP-Einstufung kaum einen Unterschied macht. Schade, dass Intel im (U)LV-Segment bislang keine Quad-Core-Prozessoren anbietet (Atom-Ableger einmal ausgeklammert) – vier niedrig taktende Kerne könnten gut parallelisierte Software zweifellos effizienter als ein extrem schneller Dual-Core abarbeiten.
Klassische SATA-SSDs haben bei Apple schon seit einiger Zeit ausgedient, stattdessen setzt der Hersteller auf die sehr viel schnellere PCIe-Schnittstelle. Während SATA-III die Nettodatenrate auf knapp unter 600 MB/s limitiert, erlaubt PCIe 3.0 x4 fast 4 GB/s.

Auch wenn sich unser 128 GB großes Modell unter dem Namen "Apple SSD SM0128G" meldet, handelt es sich in Wahrheit vermutlich um die erst kürzlich vorgestellte Samsung SM951 (eventuell mit angepasster Firmware). Diese SSD im M.2-2280-Format basiert auf Samsungs S4LN058A01-Controller in Kombination mit 19-Nanometer-MLC-NAND und 512 MB LPDDR3-Cache. Akku HP EliteBook 8730w ,

Losgelöst von jeglichen Interface-Limitierungen klettern die sequentiellen Übertragungsraten auf mehr als 1.200 MB/s beim Lesen sowie gut 600 MB/s beim Schreiben – die höchsten Werte, die wir je bei Einzellaufwerken dieser Kapazität messen konnten. Ein wenig enttäuschend fallen dagegen die Ergebnisse der 4K-Tests aus, in denen die Apple-/Samsung-SSD diversen SATA-Konkurrenten unterliegt. Erst bei mehrfach parallelen Zugriffen wird diese kleine Schwäche überwunden und das MacBook setzt sich wieder klar an die Spitze des Testfeldes.
Nicht zuletzt dank der überragenden SSD-Performance dominiert das MBP 13 sämtliche Sysmtenleistungsbenchmarks der PCMark-Serie. Gleichwohl sei darauf hingewiesen, dass sich diese Ergebnisse nur bedingt auf die Praxis übertragen lassen: Leistungsdifferenzen zwischen verschieden SSDs sind im Alltag in der Regel kaum zu spüren, subjektiv fühlt sich ein XPS 13 oder UX303LN jedenfalls nicht langsamer an. Auch die nur marginal höhere Performance des 28-Watt-Prozessors sorgt – auf hohem Niveau – für leichte Enttäuschung. Besonders anspruchsvolle Anwender, die sehr CPU-lastige Software nutzen oder exzessives Multitasking betreiben, sind mit einem MBP 15 und dessen Quad-Core-i7 womöglich besser beraten. Dies trifft natürlich ebenso auf vergleichbare Windows-Geräte zu.

Insgesamt bleibt das MacBook Pro 13 dennoch eines der schnellsten Subnotebooks auf dem Markt und bewältigt übliche Office-, Multimedia- und Web-Anwendungen ohne erkennbare Schwierigkeiten.
Nachdem wir die technischen Daten der Iris Graphics 6100 bereits zuvor abgehandelt haben, wollen wir nun einen Blick auf die Leistungswerte werfen. Ein wirklich einheitliches Bild ergibt sich dabei allerdings nicht: Während die GPU im 3DMark 11 rund 50 Prozent vor der HD Graphics 5500 und Iris Graphics 5100 landet, schrumpft der Vorsprung im bandbreitenlastigeren 3DMark 2013 auf etwa 10 bis 20 Prozent zusammen. Gut möglich, dass die (Windows-)Treiber derzeit noch etwas Potential verschenken; dennoch zeichnet sich ab, dass das Level einer GeForce 840M für die Iris Graphics 6100 unerreichbar bleibt. Daran dürfte sich auch im Falle eines Upgrades auf den Core i5-5287U oder Core i7-5557U – beide mit etwas höheren CPU- und GPU-Taktraten – wenig ändern.

Erwartungsgemäß souverän meistert der Grafikchip unsere Multimedia-Tests. Selbst ein 4K-Video im H.265-Codec wird flüssig und bei akzeptabler CPU-Auslastung wiedergegeben; vorausgesetzt, ein geeigneter Player mit funktionierender Hardwarebeschleunigung ist installiert. Zum En- oder Transcoding von Filmen empfiehlt es sich, auf die besonders effiziente Quick-Sync-Einheit des Prozessors zurückzugreifen (beispielsweise via HandBrake).
Wer sich mit reduzierten Grafikeinstellungen zufrieden gibt, kann mit dem MBP 13 viele aktuelle Titel in niedrigen Einstellungen flüssig spielen. Allerdings bestätigt sich, dass die Iris Graphics 6100 ihre hohe Shaderleistung in vielen Fällen nicht sonderlich gut umsetzen kann – nur selten fallen HD Graphics 5500 oder Iris Graphics 5100 (beide mit in etwa ähnlicher Performance) mehr als 15 bis 20 Prozent zurück. Eine dedizierte GeForce 840M rechnet im Mittel mindestens 40 Prozent schneller.

Bei unseren Benchmarks, die allesamt unter Windows 8.1 durchgeführt wurden, sind wir mehrfach auf ein rätselhaftes Problem gestoßen: Nach Auflösungswechseln begann der Bildschirm des MacBooks stark zu flimmern und blendete während des Spielens kurzzeitig Ausschnitte von dem Menü oder Desktop ein. Unter OS X konnten wir ein derartiges Verhalten nicht beobachten, weshalb wir stark von einem fehlerhaften Grafiktreiber ausgehen. Leider stand zum Testzeitpunkt keine neuere Version zur Verfügung.
Im Leerlauf und bei alltäglichen Tätigkeiten wie Surfen bleibt das MacBook Pro absolut lautlos (blaue Kurve) – das schafft die Konkurrenz allerdings auch. Wirklich beeindruckend ist jedoch, dass sich daran selbst bei voller CPU-Auslastung nichts ändert. Unterhalb einer Drehzahl von etwa 2.500 U/min arbeitet der Lüfter so leise, dass unsere Messgeräte keinerlei Anstieg des Lärmpegels feststellen können. Um diesen Wert einordnen zu können: Nach 10 Iterationen des Cinebench R11.5 lesen wir unter OS X rund 2.300 U/min ab, unter Windows sind es gut 400 U/min mehr.

Leider agiert das MBP nicht immer so leise: In 3D-Anwendungen klettert der Lärmpegel innerhalb weniger Minuten über die 40-dB(A)-Grenze, wobei auch hier Windows (45,6 dB(A), 5.400 U/min, rote Kurve) etwas höhere Werte als OS X (44,0 dB(A), 5.200 U/min, grüne Kurve) produziert. Unabhängig von der Drehzahl lässt sich das Lüfterrauschen als nicht übermäßig hochfrequent und angenehm gleichmäßig beschreiben. Gemessen an der Leistungsaufnahme, auf die wir später noch genauer blicken werden, hat Apple damit ein höchst effektives Kühlsystem abgeliefert.
Die recht defensiv abgestimmte Drehzahlkennlinie des Lüfters hat leider auch ihre Schattenseite: Im Alltagsbetrieb erwärmt sich die Gehäuseoberfläche spürbar mehr als bei vielen Ultrabooks, was durch die gute Wärmeleitfähigkeit des Aluminium-Chassis subjektiv sogar noch verstärkt wird. Wirklich unangenehm heiß wird das MacBook allerdings nie, da Temperaturen über 40 °C auf einen kleinen Bereich fernab der Handballenauflage begrenzt bleiben.

Glaubt man den von uns ausgelesenen Sensorwerten, scheint Apple den Core i5-5257U nicht wie erwartet bei 28, sondern erst bei 32 Watt abzuregeln. Dennoch muss der Prozessor bei Volllast TDP-bedingt throtteln und fällt in unserem Stresstest auf 1,8 GHz CPU- und 800 MHz GPU-Takt zurück. Intels Temperaturfreigabe bis 105 °C wird von Apple dabei gnadenlos ausgereizt, kurzzeitig konnten wir bis zu 103 °C auf den CPU-Kernen beobachten. Wird Prime95 einzeln ausgeführt, steigt der Prozessortakt auf volle 3,1 GHz an und die Leistungsaufnahme des Chips pendelt sich bei gut 20 Watt ein.
Für ein Subnotebook spielen die beiden (mutmaßlich unveränderten) Stereolautsprecher recht laut (max. 82 dB(A) aus 30 cm) und kräftig auf, lassen naturgemäß aber den gewünschten Nachdruck im Bassbereich vermissen. Bis 500 Hz verläuft der Amplitudenfrequenzgang mehr oder weniger linear, darunter fällt der Pegel stetig ab. Schon preiswerte 2.1-Systeme wie unser Logitech X-230 katapultieren den Klang auf ein vollkommen anderes Niveau – ein zugegebenermaßen etwas unfairer Vergleich.
Obwohl OS X als überaus energieeffizientes Betriebssystem gilt, kommt der Leerlaufverbrauch des MacBook Pro mit 2,8 bis 8,1 Watt (Windows 8.1: 3,6 bis 11,9 Watt) nicht ganz an die sparsamsten Ultrabooks auf Windows-Basis heran. Dies dürfte vor allem auf das sehr helle und hochauflösende IPS-Display zurückzuführen sein, welches bei ruhendem Desktop den Löwenanteil der aufgenommenen Gesamtleistung für sich beansprucht. Akku HP Pavilion dv9000 ,

Unter Volllast benötigt das MBP 13 (weitgehend unabhängig vom OS) fast doppelt so viel Energie wie typische Konkurrenzmodelle mit 15-Watt-CPU. Auch wenn die Prozessor- und Grafik-Performance zweifellos leicht überlegen ist: In einem angemessenen Verhältnis steht dieser Mehrverbrauch keinesfalls. Vor allem die Iris-6100-GPU verbrät für ihr Leistungsniveau definitiv zu viel Strom, wie ein Vergleich mit dem in 3D-Anwendungen klar überlegenen Zenbook UX303LN (40,1 bis 52,1 Watt) beweist. Vielleicht hätte Apple ebenfalls auf eine 15-Watt-CPU samt dedizierter GeForce 840M setzen sollen – das würde zwar ein größeres Mainboard erfordern, dafür aber die Effizenz deutlich verbessern.
Während die typische Akkugröße eines 13-Zoll-Ultrabooks bei vielleicht 50 Wh liegt, spendiert Apple seinem MacBook einen beeindruckenden 74,9-Wh-Speicher – das sollte ausreichen, um der energiehungrigen Hardware entgegenzuwirken.

In der Tat begeistert das MBP mit praxisnahen Laufzeiten zwischen 9 und 10 Stunden, die bei einer Displayhelligkeit von 167 cd/m² ermittelt wurden. Unter Windows 8.1 reduziert sich die Ausdauer analog zur gemessenen Leistungsaufnahme um etwa ein bis zwei Stunden. Beim Vergleich mit dem Vorgänger sowie einigen Kontrahenten bitten wir darum zu beachten, dass unser neuer WLAN-Test v1.2 generell etwa 10 Prozent kürzere Laufzeiten als das alte Szenario erzeugt.

Für den Ladevorgang müssen im Betrieb etwa 3 Stunden einkalkuliert werden. Wird die Hardware gleichzeitig stark beansprucht, kann sich diese Zeitspanne aufgrund des knapp dimensionierten 60-Watt-Netzteils jedoch stark verlängern.
Apple hat es wieder einmal geschafft: Mit einer Gesamtnote von 89 Prozent räumt das MacBook Pro 13 Retina nicht nur eine sehr gute Bewertung ab, sondern verdrängt auch das Dell XPS 13 von Platz 1 unserer Subnotebook-Top-Ten – wenngleich der Abstand zwischen beiden mit nur einem Prozentpunkt denkbar knapp ausfällt.

Seinen Vorsprung sichert das MBP vor allem in klassischen Apple-Paradedisziplinen wie Gehäusequalität, Emissionen oder Display. Auch wenn letzteres die Auflösungskrone längst verloren hat: Was den subjektiven Bildeindruck oder die Präzision der Farbwiedergabe betrifft, liegt das blickwinkelstabile IPS-Panel nach wie vor auf Referenzniveau. Doch nicht nur hier ist Apple der Konkurrenz noch immer einen kleinen Schritt voraus: Highlights wie Triple-Stream-WLAN, eine ultraschnelle PCIe-SSD oder das auch unter Windows höchst praktische Force Touch Trackpad findet man – zumindest in dieser Kombination – bei keinem anderen Modell.

Auch wenn der Hersteller Thermik und Geräuschentwicklung gut im Griff hat, kann man geteilter Meinung darüber sein, ob die Wahl eines 28-Watt-Prozessors wirklich klug war. Das Performance-Plus gegenüber den schnellsten 15-Watt-Chips bleibt in den meisten Situationen vernachlässigbar klein, und insbesondere die GPU enttäuscht beim Vergleich mit dedizierten Alternativen. Obwohl Intel in puncto Fertigungstechnik dem Rest der Branche derzeit zwei Schritte voraus ist, kann sich die Iris Graphics 6100 nicht mit (obendrein sparsameren) Einstiegslösungen wie einer GeForce 840M messen. Einige MacBook-Konkurrenten wie das Asus Zenbook UX303LN nutzen das gekonnt aus. Akku HP COMPAQ 6510b ,

Derlei Makel hinterlassen jedoch nur einen kleinen Schatten auf der weitgehend weißen Weste des MBP 13 – gerade im Gesamtpaket mit OS X gibt das Subnotebook ein hervorragendes Arbeitsgerät mit überragender Ausdauer ab.

So kann man vielleicht auch über die zweifellos happige Preisgestaltung hinwegsehen, die spätestens nach einigen Häkchen in der Aufpreisliste geradezu schwindelerregende Höhen erreicht.

26/03/2015

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Mit dem ThinkPad Yoga verschmelzen zwei Serien von Lenovo, um dem professionellen Anwender in einem Hybriden das 360-Grad-Display der Yoga-Convertibles zu bieten. Gut hingebogen oder schlecht verrenkt?
Handelt es sich bei Convertibles nur um Spielerei für Privatanwender? Ganz und gar nicht, meint auch Lenovo, und stattet auch die Business-Geräte der ThinkPad-Reihe mit dem um 360 Grad schwenkbaren Display aus. Als würde das die Verwendungsmöglichkeiten nicht schon genug erweitern, gibt es zum ThinkPad Yoga auch einen Digitizer-Pen. Für professionelle Anwender stellt das ein durchaus nützliches Zubehör dar.

Lenovo ist Erfinder dieses Convertible-Typs, also des 360-Grad-Displays. Das Prinzip kopierte auch die Konkurrenz schon längst, wenn auch nicht unbedingt in Business-Geräten wie hier im ThinkPad Yoga 12. So hat Asus etwa das Transformer Book Flip auf dem Markt oder Hewlett Packard das Envy 15 x360. Hierbei handelt es sich zwar um 15-Zoll-Geräte, aber auch Lenovo selbst bietet Yogas in verschiedenen Größen an: Das Thinkpad Yoga 11e ist mit 11,6 Zoll etwas kleiner als das hier getestete ThinkPad Yoga 12. Das Yoga 3 Pro etwa verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll oder das Thinkpad Yoga 14 - wie der Name verrät - über ein 14-Zoll-Display. Konkurrenz kommt außerdem auch aus dem eigenem Haus: Das ThinkPad Helix 2 mit 11,6-Zoll-Display und Intels Core-M-Plattform dürfte Business-Anwender auch interessieren.

Wir vergleichen das ThinkPad Yoga 12 mit Business-Geräten ähnlicher Größe und Leistung. Das HP Envy 15 x360 verfügt über den gleichen Prozessor, den Intel Core i5-5200U, auch wenn es ein 15-Zöller ist. Andere Convertibles mit 12 Zoll, wenn auch nicht unbedingt mit 360-Grad-Scharnier, sind etwa das Fujitsu LifeBook T734, das Fujitsu Stylistic Q704 oder auch das Acer Aspire Switch 12.

Für den Test hier verwendeten wir eine Version des ThinkPad Yoga 12 mit einen Intel Core i5-5200U, 8 GByte RAM, eine Hybrid-Festplatte mit 500 GByte Kapazität und 8 GByte Cache sowie den Digitizer-Pen. Mit dieser Ausstattung ist das ThinkPad Yoga 12 ab etwa 1.150 Euro zu haben. Dell Studio 1737 Akku ,

Von ThinkPad-Notebooks sind wir bereits ein hohes Niveau gewohnt, was die Qualität des Gehäuses anbelangt. Lenovo verbaut auch hier wieder einen Magnesium-Aluminium-Rahmen, der deutlich stabiler ist als gewöhnliche Kunststoff-Gehäuse, wenn auch etwas schwerer. Die Verarbeitung des Notebooks ist makellos, so wie man es sich bei einem Gerät in dieser Preisklasse auch wünscht: Keine unregelmäßigen Spaltmaße oder abstehenden Kanten sind zu finden. Der durchwegs positive Eindruck setzt sich auch bei dem Design fort: Ein schlichtes und schickes Mattschwarz entspricht dem Design eines unauffälligen Bürogeräts.

Ein Leichtgewicht unter den Convertibles ist das ThinkPad Yoga 12 nicht gerade. Am Gewicht von über knapp 1,6 Kilogramm hat sich zwar seit dem Vorgänger aus dem letzten Jahr nichts getan. Andere Convertibles, wie etwa das Fujitsu Stylistic Q704 oder das Acer Aspire Switch 12, sind aber einige Hundert Gramm leichter. Hier handelt es sich jedoch um Geräte mit abnehmbarer Tastatur.

Das um 360 Grad drehbare Display erlaubt vier verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Lenovo nennt diese Laptop, Stand, Tablet und Tent. Ab einen Öffnungswinkel von circa 270 Grad wird der Tastaturrahmen ausgefahren, sodass die Tasten eine ebene Fläche bilden und auch nicht mehr betätigt werden können. Dadurch sind die Tasten geschützt, wenn das Gerät im Tablet- oder Stand- Modus auf dieser Fläche aufliegt.

Die Scharniere erfüllen alle Erwartungen, die die Flexibilität eines Convertibles erfordert: In jedem Öffnungswinkel halten sie das Display stabil. Auch leichtem Wippen und Erschütterungen halten die Scharniere stand. Dafür kann der Bildschirm nicht mit nur einer Hand aufgeklappt werden, wie etwa bei anderen filigranen, dünnen Ultrabooks. Das ist der anstandslos guten Stabilität geschuldet.
Was die Anordnung der Anschlüsse angeht, so scheint das ThinkPad Yoga nicht recht zu wissen, ob es nun Notebook oder Tablet sein möchte. Denn dort, wo man bestimmte Buchsen und Buttons vermutet, sind sie eben nicht: Vorne rechts etwa sind der Power-Button sowie eine Lautstärkewippe zu finden. Ist das Yoga zum Tablet geklappt, sind diese Druckknöpfe dort, wo man sie intuitiv vermuten würde, nämlich oben rechts. Vorne rechts sitzt bei den meisten Notebooks die Kopfhörerbuchse. Die ist aber links zu finden, zudem auch noch mittig.

Diese nicht gerade intuitive Anordnung kann jedoch nicht als Manko gewertet werden. Im Gegenteil: Die Anschlüsse sind auf beiden Seiten so verteilt, dass sich etwa USB- und MiniHDMI-Kabel nicht in die Quere kommen. Der Digitizer-Pen ist in einer Ecke des Geräts versteckt, sodass er einerseits weder auffällt noch stört und andererseits leicht sowie schnell herauszunehmen ist.

Mit nur zwei USB-3.0-Buchsen (eine davon mit PowerCharge-Funktion), einem Audio-Anschluss und einer MiniHDMI-Buchse ist die Anschlussausstattung nicht gerade üppig, jedoch durchaus ausreichend. Zudem bietet eine proprietäre Buchse die Möglichkeit, eine externe Docking-Station anzuschließen, sollten weitere Anschlüsse benötigt werden.
Das Modul Intel Wireless-AC 7265 bietet WLAN in den üblichen Standards mit einer Brutto-Datenrate von bis zu 867 MBit/s. Zudem stellt es Bluetooth 4.0 bereit, was die drahtlose Anbindung von Peripheriegeräten wie Tastaturen, Mäuse oder Lautsprecher zur möglich macht. Was die Reichweite und Qualität der WLAN-Verbindung angeht, so konnten keinerlei Defizite des Moduls festgestellt werden.Dell Latitude E6320 Akku ,

Die Sicherheits-Features sind wesentliche Merkmale, die Business- von Consumer-Notebooks unterscheiden. Nahezu schon Pflicht für ein Notebook für den professionellen Einsatz ist ein TPM-Chip, über den auch das ThinkPad Yoga 12 verfügt. Weitere Sicherheits-Features, wie etwa ein Fingerabdruckscanner oder ein SmartCard-Steckplatz, sind hier nicht zu finden. Darüber verfügt etwa das Fujitsu Stylistic Q704.

 

Zubehör
Der Digitizer-Stift ist ein durchaus nützliches Zubehör für professionelle Anwender und erlaubt schnelle Skizzen oder Notizen. Der Preisunterschied zwischen den Versionen mit und ohne Stift beträgt genau 100 Euro. Der Bildschirm erkennt Handballen zuverlässig und verhindert somit Fehlbedienungen bei der Stiftbenutzung.

Über den bereits erwähnten Dock-Anschluss lässt sich das ThinkPad Yoga 12 mit dem OneLink Dock erweitern. Es verfügt über Grafik-, USB 3.0-, Gigabit-Ethernet- und Audio-Anschlüsse und lädt außerdem den Akku auf. Im Hersteller-Onlineshop ist es für 119 Euro zu haben.

Die Abdeckung an der Unterseite kann abgenommen werden, wenn einige Schrauben gelöst sind. Sie sitzt recht fest, was für die gute Gehäusequalität spricht. Ist das Innenleben des ThinkPads freigelegt, hat man Zugriff auf die internen Komponenten, wie etwa den Akku oder die Festplatte.

Standardmäßig bietet Lenovo ein Jahr lang eine Depot- oder Anlieferungsgarantie. Darüber hinaus sind zahlreiche Garantieerweiterungen verfügbar, die etwa die Laufzeit bis zu 5 Jahre verlängern oder einen Vor-Ort-Reparaturservice bieten.
Lenovo nennt sie "Lift-and-Lock"-Tastatur. Damit ist das selbstständige Einfahren und die Deaktivierung der Tasten gemeint, wenn das Display über einen Winkel von etwa 270 Grad gedreht wird. Kleine Gummifüße sind nicht nur auf der Unterseite zu finden, sondern auch neben dem Tastaturrahmen. Sie schützen die Tastaturebene.

Vom klassischen Chiclet-Layout unterscheiden sich die Tasten des ThinkPad Yoga nur mit einer leicht gewölbten Unterkante. Dieses Merkmal beeinflusst lediglich die Optik der Tastatur und nicht etwa das Tippgefühl. Dieses ist durchwegs positiv, wie wir es von ThinkPad-Tastaturen gewohnt sind: Die Tasten sitzen fest, verfügen über einen ordentlichen Hub und deutlichen Druckpunkt. Sie ist daher kompromisslos geeignet für alle Anwender, die schnell und/oder viel schreiben.

Ein Merkmal, das Sinn macht, ist auch die Reihe der umschaltbaren Funktionstasten. Die Lautstärke oder Displayhelligkeit muss daher nicht etwa mehr per Tastenkombination geregelt werden. Eine kleine grüne LED in der Fn-Taste verrät, welche Funktionsreihe aktuell aktiv ist.
Das ThinkPad Yoga 12 bietet alle erdenklichen Varianten der Cursorbedienung: Touchpad, Touchscreen, Track Point sowie drei dedizierte Maustasten. Anwender, die andere Geräte gewohnt sind, können intuitiv ihre Multitouch-Gesten auf dem Touchpad verwenden, während der ThinkPad-Fan etwa mit mittlerer Maustaste und Track Point scrollt. Ist der Bildschirm umgeklappt, also befindet sich das Gerät im Stand- oder Tablet-Modus, sind, wie auch die Tastatur, diese Eingabegeräte deaktiviert und es bleibt einem nur der Touchscreen mit Finger- oder Stiftbedienung. Dell Vostro 1510 Akku ,
Der IPS-Bildschirm verfügt über eine Diagonale von 12,5 Zoll bzw. 31,8 cm und löst mit Full HD, also 1.920 x 1.080 Pixel, auf. Positiv fällt auch das (teilweise) entspiegelte Display-Glas auf, denn nahezu alle anderen Touchscreens verfügen über eine spiegelnde Oberfläche.

Die durchschnittliche Displayhelligkeit von 366 cd/m² kann sich durchaus sehen lassen und bescheinigt dem ThinkPad Yoga eine Außentauglichkeit. Der Vorgänger, noch mit Haswell-CPU, sowie das ThinkPad Helix 2 verfügen über ähnliche Helligkeitswerte. Die Schwestermodelle mit unterschiedlicher Display-Diagonale, etwa das ThinkPad Yoga 11e oder das ThinkPad Yoga 14, können nur Helligkeiten deutlich unter 300 cd/m² aufweisen.
Der Schwarzwert mit 0,51 cd/m² und das daraus resultierende Kontrastverhältnis von 745:1 beweisen eine gute Bilddarstellung. Ähnlich gute Werte können aber vergleichbare Convertibles aufweisen, wie etwa das Fujitsu Stylistic Q704 oder das ThinkPad Helix 2. Die Messungen mit CalMan aber zeigen deutliche Farbabweichungen, die jedoch mit bloßem Auge nicht auffallen dürften.
Dank der recht hohen Maximalhelligkeit und dem entspiegelten Glas ist das ThinkPad Yoga 12 ein gutes Gerät für die Verwendung im Freien. Andere Convertibles haben zwar eine ähnlich gute Helligkeit, spiegeln aber stark, was die Außentauglichkeit deutlich beeinträchtigt. Das ist etwa beim Acer Aspire Switch 12 oder dem Fujitsu Stylistic Q704 der Fall.
Wie bei einem IPS-Panel erwartet, verfügt das ThinkPad Yoga über eine recht gute Blickwinkelstabilität. Gerade im Tablet-Modus ist der Blickwinkel nicht unbedingt rechtwinklig, daher ist die Stabilität hier umso wichtiger. Doch auch unter spitzen Winkeln ist das Bild gut erkennbar und etwa Text noch lesbar - wenn auch der Kontrast etwas reduziert ist.
Das ThinkPad Yoga 12 ist im Lenovo-Shop in vielerlei Varianten zu kaufen. Die günstigste Version etwa hat einen Intel Core i3-5005U, 4 GByte Arbeitspeicher sowie eine Festplatte mit 500 GByte. Ohne Digitizer gibt es die Sparversion schon für 899 Euro. Mit einem i7-5500U-Prozessor, 8GByte RAM, SSD und Digitizer kostet das Gerät 1.409 Euro.
In unserer Variante des ThinkPad Yoga 12 kommt ein Intel Core i5-5200U zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Zweikernprozessor von Intels aktueller Broadwell-Architektur, der mit einem Basistakt über 2,2 GHz läuft. Unter Last bietet der Turbo des Prozessor einen Takt bis zu 2,7 GHz. Der Chip verfügt zudem über die Grafikeinheit Intel HD Graphics 5500.

Die Ergebnisse der verschiedenen CineBench-Versionen liefern ein erwartetes Bild: Zu Konkurrenzgeräten mit gleicher CPU sind kaum Leistungsunterschiede festzustellen. Prozessoren der besonders sparsamen Core-M-Familie sind dem i5-Chip deutlich unterlegen, dafür erlauben diese aber eine lautlose passive Kühlung. Im ThinkPad Yoga 12 ist ein Lüfter unabdingbar, der unter Last deutlich zu hören ist.
Der i5-Prozessor bietet mit 8 GByte Arbeitspeicher und einer Hybrid-Festplatte eine solide Basis für flüssiges Arbeiten auf dem Desktop. Die Hardware-Ausstattung erlaubt damit weitaus mehr als nur einfaches Surfen und Office-Arbeiten: So sind komplexere Anwendungen, wie etwa Grafikbearbeitung oder Videoschnitt, auch kein Problem für das ThinkPad Yoga 12. Wie schon erwähnt, bietet Lenovo im Onlineshop eine individuelle Hardware-Konfiguration, sodass diese den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Es mag vielleicht auf den ersten Blick überraschen, dass die Convertibles mit den schwächeren Core-M-CPUs plötzlich im Benchmark mit PCMark 7 besser abschneiden. Das ThinkPad Helix 2 und das Aspire Switch 12 verfügen jedoch nicht über eine Festplatte, sondern über schnelleren Flashspeicher, dessen bessere Performance sich in der Punktzahl der Gesamtleistung niederschlägt.
Wer gleichzeitig nicht auf die Kapazität einer Festplatte verzichten will, aber dennoch annähernd die Arbeitsgeschwindigkeit einer SSD erleben möchte, für den eignet sich der hier verbaute Kompromiss einer Hybrid-Festplatte. Sie ist sowohl mit einem Massenspeicher über 500 GByte als auch mit einem 8 GByte Cache ausgestattet. Bei dieser SSHD handelt es sich um das Seagate Modell ST500LM000, dessen durchschnittliche Transferrate über fast 80 MB/s auch qualitativ durchschnittlich ist. Für ein Solid-State-Laufwerk verlangt Lenovo je nach Kapazität einen Aufpreis zwischen 90 und 130 Euro.
Energiesparen statt Höchstleistung ist die Devise einer im Prozessor integrierten Grafik. So auch die der Intel HD Graphics 5500. Zwar bietet sie Unterstützung von DirectX 11.2 und einen Basistakt über knapp 900 MHz, jedoch braucht man an zeitgemäße Spiele erst gar nicht denken. Für einfache 3D-Anwendungen und Desktop-Software ist sie absolut ausreichend. Eine flüssige Videowiedergabe bis zur 4K-Auflösung ist mit dieser Grafikeinheit kein Problem.

Die 3DMark-Benchmarks bestätigen auch hier das erwartete Bild: Ältere und schwächere Intel-Modelle integrierter Grafik liefern auch ebensolche niedrigere Ergebnisse. So etwa die Intel HD Graphics 4400 der Vorgängergeneration Haswell oder auch die Intel HD Graphics 5300 der sparsameren aber schwächeren Core-M-Reihe.
Die Gaming Performance ist in einem Business-Gerät eher nebensächlich. Daher ist die integrierte Grafikeinheit weder spieletauglich noch unangemessen schwach für den vorgesehenen Anwendungszweck. Das heißt aber nicht, dass es kein Yoga mit dedizierter Grafikkarte gibt: Der große Bruder, das ThinkPad Yoga 14, verfügt über eine Mittelklasse-GeForce-Grafik. Dell Latitude E6420 Akku ,

Was die getesteten Spiele angeht, so griffen wir auf Stichproben zurück, die schon etwas älter sind. The Elder Scrolls: Skyrim etwa, ein Rollenspiel aus dem Jahr 2011, erweist sich als durchaus spielbar. Lediglich die mögliche Full-HD-Auflösung schraubt man lieber etwas runter, ebenso die Grafikdetails, und schon ist der Klassiker mit circa 30 fps spielbar.
Das ThinkPad Yoga 12 kommt nicht ohne einen Lüfter aus. Wer jedoch lediglich im Internet surft oder mit Office-Anwendungen arbeitet, hört den Lüfter praktisch nicht, da er nahezu geräuschlos arbeitet. Anspruchsvollere Anwendungen, wie etwa Benchmarks oder auch Spiele, bringen den Lüfter schnell auf eine deutlich hörbare Drehzahl. Die von uns gemessenen maximalen 36 Dezibel entsprechen aber in etwa dem Niveau ähnlicher Geräte.

Wer ein komplett lautloses Gerät sucht, muss zu Modellen mit den passiv gekühlten Core-M-Prozessoren greifen. Diese sind etwa im Acer Aspire Switch 12 oder im Lenovo ThinkPad Helix 12 zu finden - nicht aber in einem der Business-Convertibles.
Im Praxisbetrieb wird das ThinkPad Yoga 12 nicht ungewöhnlich oder spürbar warm. Unsere Messungen zeigen zwar vereinzelte Stellen, die bis zu 40 Grad erreichen können. Jedoch auch, dass etwa die Handballenauflagen unter Maximallast höchstens 30 Grad warm werden.

Throttling! So lautet die Diagnose des Stresstests. Mithilfe der Tools prime95 sowie FurMark wird das Notebook unter Volllast gesetzt und der CPU-Takt ist dabei auf lediglich 1 GHz beschränkt. Bei der Beanspruchung mittels CineBench war dies noch nicht der Fall. Sollten also bestimmte Anwendungen gelegentliche Leistungsspitzen verlangen, so kann es aufgrund des Throttlings zu Performance-Einbußen kommen. In der Praxis kommt eine derartige Last jedoch kaum vor, sodass das die Drosselung dem Anwender nicht auffallen dürfte. Immerhin melden die CPU-Sensoren eine Höchsttemperatur von absolut unkritischen 88 Grad.
Mit einer Soundqualität kann das ThinkPad Yoga 12 nicht unbedingt punkten. Der Klang ist recht blechern und den beiden Stereo-Lautsprechern fehlt einfach der Bass. Ein 2.1-Soundsystem mit Subwoofer ist jedoch lediglich in Multimedia-Notebooks für Privatanwender zu finden. Das ThinkPad ist eben fürs Arbeiten und nicht für die Freizeit konzipiert. Daher ist es nur logisch, dass auf die Klangqualität der Lautsprecher nicht unbedingt großen Wert gelegt wird. Sie ist jedoch absolut ausreichend etwa für gelegentliche Videotelefonie.
Die Messungen der Stromaufnahme des Notebooks liefern recht durchschnittliche Werte. Mit nur 0,1 Watt im Standby wird der Akku kaum leergesaugt, etwa wenn das ThinkPad einfach zugeklappt wird. Andere Convertibles verbrauchen hier gerne mehr. Das Fujitsu Stylistic Q704 etwa schluckt ganze 0,4 Watt im Standby.

Der minimale Verbrauch im Betrieb ist mit 3,6 Watt recht niedrig. Die Convertibles mit einem sparsamen Core-M-CPU, wie etwa das Acer Aspire Switch 12, können hier keine niedrigeren Werte vorweisen. Der Maximalverbrauch von circa 35 Watt entspricht dem eines Geräts mit ULV-Prozessor.
Wie auch der Vorgänger aus dem letzten Jahr kann das ThinkPad Yoga 12 gute Akkulaufzeiten vorweisen. Der wichtigste Wert stammt hier von dem WLAN-Test. Mit mittlerer Bildschirmhelligkeit läuft ein Skript im Browser, das unterschiedlich dimensionierte Websites aufruft. Hier hielt das Notebook 7 Stunden und 13 Minuten durch. Damit kommt man nahezu einen ganzen Arbeitstag ohne Strom aus. Das ThinkPad Yoga 14 mit größerem Display läuft in diesem Test über eine Stunde weniger.

Unter Last hält das ThinkPad Yoga knapp zwei Stunden durch. Aufgrund des Throttlings hätte hier eine längere Laufzeit erwartet werden können. Das recht helle Display aber dürfte für einen recht hohen Verbrauch mitverantwortlich sein. Dell Inspiron 1720 Akku ,

Wer kein Kommunikationsmodul braucht, sich mit niedrigster Displayhelligkeit und dem Energiesparmodus begnügt, wird mit über 13 Stunden Akkulaufzeit belohnt. Eine gute Testzeit, die nur vom Vorgänger leicht übertroffen werden konnte. Aber auch die anderen ThinkPad Yogas oder auch das Acer Aspire Switch 12 können hier ähnlich gute Laufzeiten vorweisen.
Die Verarbeitung des Gerätes überzeugt in gewohnter ThinkPad-Manier, was sich auch in der Stabilität des 360-Grad-Mechanismus zeigt: Der Bildschirm bleibt in jedem erdenklichen Winkel stabil in Position. Tadellos ebenso die Lift-and-Lock-Funktion, die den Tastaturrahmen bei Umklappen des Displays anhebt und die Tasten feststellt.
Die Convertible-Spielerei mit einem um 360 Grad drehbaren Bildschirm war eigentlich für Privatanwender gedacht. Wie auch mit dem Vorgänger schon hat es Lenovo geschafft, es als sinnvolles Feature für professionelle Anwender einzusetzen und ergänzt es mit einem Digitizer-Pen.
Was die Hardware-Ausstattung angeht, so kann diese bei Lenovo individuell zusammengestellt werden. Eine fehlende SSD oder zu wenig Arbeitspeicher kann daher nicht bemängelt werden. Wer ein Business-Convertible sucht, hat daher keinen Grund, nicht zu einem ThinkPad Yoga zu greifen. Denn Lenovo bietet es nicht nur in unterschiedlichen Leistungsklassen, sondern auch mit unterschiedlichen Bildschirmdiagonalen an.

25/03/2015

Akku Dell Latitude D630 Kaufen

Der Erfolg der Zenbook-Ultrabooks und Transformer-Tablets hat Asus dazu veranlasst, eine komplett neue Produktfamilie mit Convertibles zu erschaffen. Das T300 Chi wurde zwar bereits vor rund einem Jahr auf der Computex erstmals gezeigt, wirklich verfügbar wird das Gerät aber erst jetzt in Kürze sein.
Bereits mitte letzten Jahres hat Asus das 12,5 Zoll große Transformer Book T300 Chi in Taipeh vorgestellt und erst kürzlich die beiden kleineren Modelle T100 Chi (10,1-Zoll) sowie das T90 Chi (8,9-Zoll) auf der CES 2015 gezeigt. Die neue Produktfamilie verwendet Bay-Trail- und Broadwell-Prozessoren, angefangen mit dem Intel Z3775 bis hin zu dem Core M-5Y71. Laut den Marketingangaben unterschreiten sowohl das Gewicht als auch die Größe des T300 die Werte des MacBook Air.

Unser vorliegendes Testgerät stellt die High-End-Konfiguration des T300 Chi mit einem WQHD-IPS-Display (2.560 x 1.440), einem 1,2 GHz schnellen Core M-5Y71, 8 GB LPDDR3-RAM sowie einer internen 128-GB-SSD für eine UVP von 799 US-Dollar dar. Ein günstigeres Modell mit einem FullHD-IPS-Bildschirm (1.920 x 1.080), einem 800 MHz schnellen M-5Y10-SoC, 4 GB LPDDR3-RAM und einer 64-GB-SSD kostet rund 100 US-Dollar weniger. Es ist mit Sicherheit das bisher attraktivste Transformer Book, aber wie schlägt es sich mit Intels neuesten mobilen Prozessoren auf Broadwell-Basis? Wir werden es in unserem Test des T300 Chi und des beigefügten Tastatur-Docks herausfinden.

Für Deutschland sind bislang noch keine konkreten Preise kommuniziert worden, auch wird das Gerät noch nicht bei Shops gelistet. Es ist aber davon auszugehen, dass das Chi nach dem nunmehr erfolgten Verkaufsstart in den USA in Kürze auch in Deutschland verfügbar sein wird. Der Preis wird, sofern hier eine vergleichbare Variante auf den Markt kommt, wohl bei um rund 1000 Euro liegen.
Auf den ersten Blick und mit etwas Abstand könnte man das neue T300 Chi mit einem ATIV Book 9 verwechseln. Es verwendet ebenfalls eine dunkelblaue Farbgebung, glatte und matte Aluminiumoberflächen, chromfarbene Ecken und Kanten sowie das ultradünne Profil von allen Seiten. Im Vergleich mit den älteren Transformer Books ist das Design deutlich wertiger und nicht ganz so auffallend, da es die Aluminium/Glasdeckel mit den konzentrischen Kreismustern nicht mehr gibt. Das ältere TX300 war beispielsweise heller und sein Auftreten war nicht ganz so dezent.

Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau, vor allem für ein dünnes 12,5-Zoll-Tablet. Bei dem Versuch, das Gerät zu verwinden, gibt es keine Knarzgeräusche und wir können das Gehäuse weder vorne noch von hinten eindrücken. Das Gerät selbst fühlt sich massiv aber dennoch leicht an, und dank dem Breitformat lässt es sich angenehm im Querformat halten. Das Tastatur-Dock kann da leider nicht mithalten und fühlt sich mit den Plastiktasten ziemlich hohl an. Mit Druck auf die Mitte der Tastatur lässt sich die Eingabe auch leicht verformen.
Die Verbindung zwischen der Tastatur und dem Tablet wird über Magnete realisiert, angesprochen wird die Eingabe aber via Bluetooth. Es gibt keine Entriegelung oder proprietäre Steckverbindungen, die bei den meisten Detachables zum Einsatz kommen. Dadurch ist es leichter, die beiden Teile ohne große Fummelei zu verbinden. Die Magneten sind in diesem Fall stark genug, um die beiden Geräte zusammen zu halten, ohne dass man Angst haben müsste. Leider ist die Verbindung aber dennoch nicht perfekt, denn das Tablet kann sich immer noch leicht bewegen, ähnlich wie bei regulären Displays mit billigen Scharnieren. Auch der maximale Öffnungswinkel von 130 Grad ist etwas klein, aber wir könnten uns auch vorstellen, dass diese Limitierung absichtlich gewählt wurde, um das Umkippen wegen dem schwereren Tablet zu verhindern. Akku Dell Latitude E4310 ,

Sowohl die Größe als auch das Gewicht des Tablets mit lediglich 7,6 mm bzw. 720 Gramm sind attraktive Kaufargumente. Das Tastatur-Dock ist hingegen etwas dicker und schwerer mit 8,9 mm und 725 Gramm. Selbst mit der kombinierten Höhe von 16,5 Millimetern ist das T300 Chi immer noch ein sehr dünnes 12,5-Zoll-Notebook. Auch das Gewicht ist recht gering, allerdings ist Asus' eigenes 13,3 Zoll großes Zenbook UX305 rund 200 Gramm leichter. Das Tablet selbst liegt zwischen dem Surface Pro 3 (9 mm) und iPad Air 2 (6,1 mm) und ist außerdem deutlich breiter als andere 12,5-Zoll-Geräte, weshalb es einen breiteren Rand und damit mehr Platz für die Hände hat.
Abgesehen von dem normalen 3,5-mm-Klinkenstecker, verfügt das Tablet noch über einen MicroSD-Leser und Micro-USB-3.0-Anschluss sowie einen Micro-HDMI-Ausgang. Im Gegensatz zu vielen Kontrahenten bietet das Tastatur-Dock keine zusätzlichen Schnittstellen. Allerdings gibt es einen einzelnen Micro-USB-2.0-Anschluss, der wie bei Smartphones zum Laden verwendet werden kann. Auch das Tablet kann das Dock mit einem entsprechenden Kabel (Micro-USB auf Micro-USB 2.0) aufladen.
Das integrierte Dual-Band (2x2) Intel 7265 WLAN-Modul ermöglicht theoretisch Transferraten von bis zu 867 Mbit/s in einem AC-Netzwerk und unterstützt neben Bluetooth 4.0 auch WiDi (Wireless Display). Die Unterstützung für den AC-Standard war möglicherweise eine kurzfristige Entscheidung, denn ursprünglich wurde das Gerät nur mit 802.11n angekündigt. In einem normalen Heimnetzwerk gab es keine Verbindungsprobleme oder plötzliche Ausfälle.
Asus legt einen praktischen Micro-USB auf USB-2.0-Adapter in die Box des T300 Chi, den der Kunde bei dem kleineren T100 Chi aber komischerweise nicht erhält. Abgesehen davon gibt es noch ein weiteres USB-Kabel (Micro-USB auf Micro-USB 2.0), einen kleinen Beutel für das Netzteil sowie einen Kabelbinder mit Klettverschluss. Wir hätten uns allerdings auch ein Reinigungstuch für den stark spiegelnden Bildschirm oder vielleicht sogar einen Stylus gewünscht. Neben dem Tastatur-Dock gibt es keine weiteren spezifischen Zubehörartikel für das Tablet, da es auch keinen speziellen Anschluss gibt.
Der Garantiezeitraum liegt in den USA bei den üblichen 12 Monaten ab dem Kaufdatum und beinhaltet Defekte an der Verarbeitung sowie den Materialen, inklusive 3 oder mehr toter Pixel. Zusätzliche Garantieerweiterungen werden häufig von Händlern des T300 Chi angeboten.
Das Tastatur-Dock wird via Bluetooth aktiviert und versucht sich stets mit dem Tablet zu verbinden, sobald man eine Taste oder einen Knopf drückt. Abgesehen von den normalen QWERTZ-Tasten und dem Touchpad gibt es keine zusätzlichen Funktionen. Wir konnten die Tastatur beinahe eine ganze Woche lang benutzen, ohne sie zu laden. Zudem zeigt ein praktisches Power-Management-Tool auf dem Tablet die verbleibende Akkukapazität an. Mit solch einer langen Akkulaufzeit hätte man, wie beim Envy x2, auch ruhig eine optionale Hintergrundbeleuchtung integrieren können.

Die Tasten selbst geben ein zufriedenstellendes Feedback mit einer deutlichen akustischen Rückmeldung beim Tippen. Damit vermeidet der Hersteller das Gefühl von schwammigen Tasten, aber der Hub ist trotzdem ziemlich knapp, selbst für ein Notebook. Die kleinen Pfeiltasten schneiden etwas schlechter ab, da sie sich vergleichsweise matschig anfühlen. Nichtsdestotrotz sind die normalen Tasten im Alltag ausreichend komfortabel und reagieren schnell.
Das Touchpad erfüllt seinen Zweck und wir hatten keine Probleme mit Aussetzern oder Sprüngen des Mauszeigers, nur die winzige Größe (9 x 4,5 cm) schränkt die Bedienbarkeit ein. Aus ergonomischer Sicht ist es schwierig, den Zeiger präzise zu steuern, zu klicken oder Textstellen hervorzuheben, und wir fanden es einfacher, den Touchscreen für simple Eingaben zu verwenden. Die integrierten Maustasten sind gut und bieten einen weichen aber zufriedenstellenden Klick.

Asus Smart Gesture unterstützt Multi-Touch-Eingaben mit bis zu drei Fingern sowie andere Anpassungen inklusive Gesten von den Ecken oder die mobile Steuerung via Smartphone oder Tablet. Einfache Eingaben wie das Scrollen und Zoomen klappen überraschenderweise ziemlich gut, aber bei komplexeren Gesten kann die Größe schnell zum limitierenden Faktor werden. Akku Dell Latitude E6500 ,
Ein helles WQHD-Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln ermöglicht auf dem T300 Chi sehr knackige Farben und Texte, vor allem in Anbetracht des kleinen 12,5-Zoll-Formates. Es ist zwar noch keine 4K-Auflösung, aber die Pixeldichte von 235 dpi sollte für alle erdenklichen Anwendungen dennoch mehr als ausreichend sein. Das Panel von Sharp (LQ125T1JX03) wird gegenwärtig von keinem anderen Gerät in unserer Datenbank verwendet. Die durchschnittliche Helligkeit liegt nur knapp unter 400 cd/m² und ist vergleichbar mit 12,5-Zoll-Notebooks wie dem ThinkPad X250 und Dell E7250. Das Kontrastverhältnis ist mit etwa 800:1 ebenfalls gut und beinahe auf dem Niveau von Asus' eigenen High-End-Modellen der Zenbook UX-Serie.
Asus verspricht eine 72-prozentige Abdeckung des NTSC-Farbraums. Unsere eigene Messung ergibt 87,9 Prozent und 66,9 Prozent für den sRGB- bzw. AdobeRGB-Standard, was für ein Tablet in der Tat sehr gute Ergebnisse sind, die sogar mit einem ThinkPad T450s mithalten können. Die meisten günstigen und normalen Displays decken in der Regel nur 60 Prozent sRGB und 40 Prozent AdobeRGB ab, wodurch das T300 Chi satte und genaue Farben abbilden kann.
Die weiteren Displaymessungen mit einem X-Rite Spectralphotometer zeigen eine sehr gute Graustufendarstellung, allerdings gibt es deutliche Abweichungen bei der Sättigung. Tatsächlich erscheinen Farben heller und nicht so intensiv, wie sie bei den getesteten Sättigungsleveln sein sollten. Eine kurze Kalibrierung kann das Problem größtenteils lösen und die meisten Farben fallen unter einen DeltaE-2000-Wert von 5. Rot und Magenta werden nicht ganz so genau abgebildet wie die anderen Primär- und Sekundärfarben.
Obwohl es sich um ein leichtes Tablet handelt, wird die Nutzung im Freien durch das spiegelnde Display eingeschränkt. Zudem verringert sich die maximale Helligkeit im Akkubetrieb auf etwa 300 cd/m², was für eine komfortable Verwendung unter direkter Sonneneinstrahlung nicht einmal annähernd hell genug ist. An einem bewölkten Tag kann man das T300 Chi durchaus verwenden, sobald es aber heller wird, nimmt die Sichtbarkeit ab.
Dank der IPS-Technologie sind die Blickwinkel exzellent. Man kann das Tablet auf dem Kopf, im Quer- oder im Hochformat verwenden, ohne Einbußen bei der Bildqualität in Kauf nehmen zu müssen. Dank der hohen Auflösung ist das Surfen im Internet im Hochformat auch sehr angenehm für die Augen, aber trotzdem sollte man das Querformat bevorzugen, denn extreme Winkel können im Hochformat zu Helligkeitsverlusten führen, wodurch es schwieriger wird, den Bildschirminhalt mit mehreren Personen zu betrachten.
Unser Testgerät ist mit einem Intel Core M-5Y71-Prozessor und 8 GB LPDDR3-RAM ausgerüstet. Im Leerlauf und im Energiesparmodus läuft unser Modell mit lediglich 800 MHz, was für die mobilen Ableger der Haswell- und Broadwell-Generation üblich ist. Ansonsten kann der Zweikerner Core M-5Y71 seine Nennfrequenz von 1,2 GHz ausnutzen. Dank der Turbo-Boost-Technologie erreicht die CPU im T300 Chi bei der Verwendung von nur einem Kern bis zu 2,9 GHz und bis zu 2,6 GHz, wenn man beide Kerne auslastet.

Um die Grafikausgabe kümmert sich derweil die integrierte HD 5300-GPU. Der ULV-Kern läuft im Energiesparmodus mit 450 MHz, erreicht aber sonst bis zu 898,2 MHz. Der 1 GB große gemeinsame Speicher läuft konstant mit 800 MHz. Im Vergleich zu der alten HD 4200, wird die HD 5300 in einem kleineren 14-nm-Fertigungsprozess hergestellt und verfügt zudem über 25 Prozent mehr Recheneinheiten (Execution Units).
Die CPU-Leistung liegt sowohl bei Single-Thread- als auch bei Multi-Thread-Benchmarks konstant und leicht über den Ergebnissen des ThinkPad Helix 2, welches ebenfalls den M-5Y71-Prozessor verwendet. Dieses Ergebnis zeigt sich nicht nur in den nachfolgenden Cinebench-Resultaten, sondern auch in SuperPi. Der Vergleich mit ULV-i7-CPUs zeigt allerdings, dass unser Tablet nicht nur ein paar Prozent langsamer ist. Die Leistung-pro-Watt ist im Vergleich mit einer ULV-Core-i5-CPU aber trotzdem sehr gut und kann sogar mit dem i5-4300U im Surface Pro 3 mithalten, obwohl der Stromverbrauch deutlich geringer ist (weniger als 1/3 der TDP).
Die PCMark-Ergebnisse liegen auf einem Niveau mit älteren Haswell-Modellen wie dem IdeaPad Yoga 13 und Toshiba Satellite P30W. Im direkten Vergleich mit aktuelleren Geräten (siehe unten) fällt unser Asus allerdings zurück. Ein Grund hierfür könnten einfach nur kleinere Unterschiede bei der SSD-Leistung sein, denn die Benchmarks der PCMark-Reihe bevorzugen Systeme mit schnelleren SSDs.

Der subjektive Eindruck von der Navigation und der Reaktionsfähigkeit ist gut und es gibt nur minimale Verzögerungen. Es kann schon mal etwas ruckeln, wenn man auf Webseiten scrollt oder zoomt, aber es ist keinesfalls störend. Schnelles Scrollen durch unsere langen Testberichte führt beispielsweise zu Verzögerungen, genauso wie komplexes Multi-Tasking mit mehreren Anwendungen. Für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet, E-Mails oder die Textverarbeitung ist das T300 Chi aber schnell genug.
Unsere Konfiguration beinhaltet eine 128-GB-SSD von SanDisk. Rund 15 GB sind für die Wiederherstellung reserviert, das C-Laufwerk selbst ist also rund 101 GB groß. Der Speicher kann über den MicroSD-Einschub am Tablet erweitert werden.

Laut CrystalDiskMark liegt die Leistung der SSD unter dem Standard für 2,5-Zoll-SATA-III-SSDs. Insbesondere die sequentielle Schreibgeschwindigkeit ist mit 217 MB/s recht gering, eine Intel SSD 521 schafft beispielsweise 300 MB/s. Auch die Leistung beim Lesen und Schreiben von kleinen Dateien (4K) ist schlechter als erwartet. Weitere Benchmarks finden Sie in unserem stetig wachsenden SSD-HDD-Vergleich.
Bei der integrierten HD 5300 handelt es sich um eine Evolution der alten HD 4xxx-Generation der Haswell-Architektur. Der Fokus liegt nicht auf einer Leistungserhöhung, sondern auf der Leistung-pro-Watt, denn die Geschwindigkeit liegt in etwa auf dem Niveau der HD 4200 bei einem deutlich geringeren Stromverbrauch.

Einfache 3D-Titel wie FIFA und Sims lassen sich sehr gut auf dem T300 Chi spielen. Beinahe jedes Spiel wird aber auf 720p oder weniger begrenzt sein, andernfalls werden die Frameraten dramatisch einbrechen. Weitere Informationen und Benchmarks zur HD 5300 gibt es hier.
Die Oberflächentemperaturen im Leerlauf sind auf der Vorder- und Rückseite relativ gleichmäßig bei etwa 30 °C. Bei kontinuierlicher starker Beanspruchung konnten wir Oberflächentemperaturen von bis zu 43 °C auf der rechten Seite des Tablets messen. Im Gegenzug gibt es auf der anderen Seite aber überhaupt keine Temperaturveränderung. Selbst bei normalen Aufgaben fühlt sich eine Seite des Tablets also deutlich wärmer an als die andere. Akku Dell Latitude D630 ,

Das ähnlich ausgestattete ThinkPad Helix 2 zeigt bei Belastung einen flacheren Temperaturanstieg, da sich die Erwärmung besser verteilt. Das Surface Pro 3 mit dem Core-i5 wird sogar noch wärmer als unsere beiden Core-M-5Y71-Modelle, obwohl das Microsoft Tablet über eine aktive Kühlung verfügt.
Wir belasten das Tablet, um mögliche Probleme mit der Stabilität oder Throttling zu identifizieren. Mit Prime95 kann die CPU ihr maximales Turbo-Potenzial für etwa 30 Sekunden aufrechterhalten, bevor die Temperatur die 80 °C-Marke erreicht. Daraufhin liegt der Kerntakt bei konstanten 2,2 GHz und die Temperatur pendelt sich zwischen 70-75 °C ein. Bei der Last durch FurMark läuft die integrierte GPU zunächst mit dem Standardtakt von 800 MHz, bevor er auf 600-650 MHz abfällt.

Die maximale Auslastung des Systems durch Prime95 und FurMark führt bei beiden Komponenten zu einem Throttling auf lediglich 0,8 bis 1,1 GHz (CPU) bzw. 400 bis 500 MHz (GPU). Die Kerntemperatur liegt konstant bei etwas unter 70 °C, was wiederum auf eine Limitierung durch die TDP hindeutet.
Um das Spielen von 3D-Titeln zu simulieren, führen wir Unigine Heaven 4.0 aus. Unter diesen Bedingungen kann die CPU leicht von dem Turbo Boost profitieren und läuft mit 1,2 bis 1,5 GHz, während der GPU-Takt auf etwa 650 bis 750 MHz abfällt. Obwohl das T300 Chi nicht drosselt, kann es beim Spielen nicht sein maximales Leistungspotenzial ausschöpfen.

Die Leistung reduziert sich auch abseits der Steckdose. Ein 3DMark-11-Durchlauf im Akkubetrieb führt zu einem Grafik- bzw. Physics-Ergebnis von 579 und 2.251 Punkten. Im Netzbetrieb waren es noch 885 und 3.051 Punkte. Im Akkubetrieb laufen die CPU und die GPU maximal mit 700 bis 800 MHz bzw. 400 MHz. 
Laut Asus bieten die Stereo-Boxen einen "kräftigen und kristallklaren" Sound. Die Qualität ist sicherlich überdurchschnittlich für solch ein dünnes Tablet, aber trotzdem fehlt der Bass, weshalb wir für die Wiedergabe von Musik oder Videos Kopfhörer empfehlen würden. Die maximale Lautstärke ist ordentlich und führt auch nicht zu Verzerrungen, allerdings kann das Tablet bei sehr hohen Pegeln schon mal leicht vibrieren.

Die beiden Lautsprecherabdeckungen befinden sich am linken und rechten Rand des Gehäuses. Es ist ziemlich leicht, die Öffnungen mit den Händen abzudecken, wenn man das Tablet im Querformat verwendet. Für mögliche Nachfolger wäre eine höhere Positionierung also besser, oder man könnte die Lautsprecher ähnlich wie beim Nvidia Shield auch auf die Vorderseite verlagern.
Der integrierte 32-Wh-Akku (Lithium-Polymer) ermöglicht Akkulaufzeiten von mehr als 12 Stunden – zumindest im Leerlauf bei der niedrigsten Bildschirmhelligkeit. Asus bewirbt eine Laufzeit von 8 Stunden, unser eigener WLAN-Test bei einer Helligkeit von 150 cd/m² läuft aber gerade einmal knappe 4 Stunden. Die große Diskrepanz zeigt deutlich, wie effizient die Komponenten im Leerlauf bzw. bei wenig Last sein können, unter kontinuierlicher Last sind die Ergebnisse aber keinesfalls beeindruckend.

Konkurrierende 12,5-Zoll-Notebooks wie das ThinkPad X250 und das Acer Aspire Switch 12 erreichen in unserem WLAN-Szenario längere Laufzeiten und übertrumpfen unser Testgerät um mindestens eine Stunde. Ein Grund für die besseren Ergebnisse sind sicherlich die größeren Akkus im Lenovo und Acer mit 48 bzw. 36 Wattstunden. Auch das ThinkPad Helix 2 läuft einige Stunden länger als das T300 Chi, obwohl es den gleichen Prozessor verwendet. Im Gegenzug ist das Display aber kleiner und auch die Auflösung ist geringer (1080p).
Beeindruckende Aspekte sind die dünne Konstruktion, der großzügig bemessene Arbeitsspeicher (für Tablet-Verhältnisse) sowie der vorhandene Platz auf dem Desktop dank dem 12,5 Zoll großen WQHD-Bildschirm. Sowohl der HDMI-Ausgang als auch der MicroSD-Leser unterstreichen den Multimedia-Aspekt für die Familie, und die lüfterlose Konstruktion ist zudem eine tolle Lösung für Filme. Die mitgelieferte Tastatur fühlt sich nicht ganz so toll an wie die Eingaben auf einem "normalen" Notebook, allerdings arbeitet sie trotzdem zuverlässig. Die Spielfähigkeiten beschränken sich auf anspruchslosere Titel wie DOTA 2, da der Turbo Boost bei kombinierter Auslastung der CPU und GPU eingeschränkt ist. Akku Dell Latitude D830 ,
Die Magnetverbindung zwischen dem Dock und dem Tablet hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Der Verbindungsprozess wird zwar deutlich vereinfacht, aber das Tablet kann sich aber immer noch hin und her bewegen, und die Tastatur benötigt zudem ihren eigenen Energiespeicher. Damit gibt es an dem Tastatur-Dock aufgrund der fehlenden Hardware-Verbindung auch keine weiteren Anschlüsse, einen zweiten Akku oder zusätzliche Festplatten. Detachables von HP und Lenovo profitieren beispielsweise von zusätzlichen USB-Anschlüssen, Kartenlesern, Subwoofern sowie anderen Funktionen der Tastatur-Docks (z. B. Split x2 und Lenovo Miix 2 10).

Geschäftskunden könnten das Surface Pro 3 bevorzugen, denn bei dem Gerät von Asus gibt es weder WWAN- oder GPS-Module, ebenso keinen Stylus. Die kürzeren Laufzeiten könnten aufgrund des relativ kleinen Akkus ebenfalls ein Problem sein, wenn man oft unterwegs ist. Aus diesen Gründen wird das T300 Chi aber auch nicht als Business-Gerät vermarktet. Für Multimedia-Anwender, die ein vielseitiges Windows-Tablet suchen und es nur ab und zu im Freien benutzen wollen, gibt es jedoch viele Kaufargumente.