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12/08/2016

Kompatible Ersatz Akku Compaq Presario CQ70

Hochwertige Eingabegeräte, ein helles Full-HD-Display, lange Akkulaufzeiten – es scheint, als hätte HP mit dem ProBook 640 G2 ein überzeugendes Office-Paket geschnürt. Leider trüben einige Detailschwächen den ansonsten gelungenen Gesamteindruck.
HPs ProBook-600-Baureihe ordnet sich unterhalb der EliteBook-800-Serie ein und erlaubt damit einen vergleichsweise preiswerten Einstieg in die Welt hochwertiger Business-Notebooks. Angeboten werden dabei eine 14- (ProBook 640) sowie eine 15-Zoll-Variante (ProBook 650), von denen erstgenannte im Mittelpunkt dieses Tests stehen soll.

Als zweite Inkarnation der ProBook-640-Reihe ("G2"-Generation) basiert das aktuelle Modell auf Intels Skylake-Plattform, wobei HP vorrangig mittelpreisige i5-CPUs wie den Core i5-6200U verbaut. Zusammen mit 4 GB RAM und einer 500-GB-HDD ergibt sich so ein Einstiegspreis von rund 750 Euro. Unser Testgerät mit doppelter Speicherkapazität, 256-GB-SSD und LTE-Modul schlägt dagegen bereits mit 1.150 Euro zu Buche. Die Bildausgabe auf dem 14-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung obliegt der in den Prozessor integrierten HD Graphics 520 – dedizierte Grafikchips sind für das ProBook nicht verfügbar.
Obwohl die schwarz-silberne Farbgebung der ProBook-Serie eine durchaus schicke Optik verleiht, wirkt das Design insgesamt doch ein wenig altbacken. Das liegt vor allem an der recht wuchtigen Bauweise, die mit einer Dicke von 27 Millimetern sogar das nicht sonderlich schlanke ThinkPad L460 (24 Millimeter) übertrifft. Auch das Gewicht von knapp 2 Kilogramm fällt nach heutigen Maßstäben relativ hoch aus – ein Toshiba Tecra Z40 bringt im Vergleich dazu nicht einmal 1,5 Kilogramm auf die Waage. Gleichzeitig muss man HP allerdings zugutehalten, dass kein anderer Kontrahent über ein optisches Laufwerk verfügt.

Bei der Materialwahl hat sich der Hersteller überwiegend für einfachen Kunststoff entschieden, der jedoch einen soliden Eindruck hinterlässt. Punktueller Belastung widersteht das Chassis ohne Murren, erst bei höherem Kraftaufwand ist gelegentlich ein leises Knarzen zu vernehmen. Die Verarbeitungsqualität können wir insgesamt als ordentlich bezeichnen: Zwar sind zwischen den einzelnen Teilen des Gehäuses gewisse Spaltmaße erkennbar, die aber gleichmäßig und nicht übermäßig groß ausfallen.

Trotz angenehm straffer Scharniere, die bei Erschütterungen nur kurz nachschwingen, lässt sich das Display mit nur einer Hand auf bis zu 180 Grad öffnen. Der Deckel selbst kommt leider nicht ganz an die Stabilität der Basis heran: Bei geschlossenem Gerät biegt sich die Anzeige schon bei geringer Belastung im Bereich des Herstellerlogos sichtbar durch, zudem könnte die Verwindungssteifigkeit noch etwas höher sein. Unterm Strich wird HP den Erwartungen an ein Gerät dieser Preisklasse aber durchaus gerecht – mehr Qualität gibt es bei der merklich teureren EliteBook-Serie.
Im Zuge der Modernisierung des ProBook 640 hat HP die Anschlussausstattung um einen modernen USB-Typ-C-Port (USB 3.1 Gen 1) erweitert, leider aber gleichzeitig zwei der bislang vier USB-3.0-Buchsen gestrichen. Besonders ärgerlich ist dabei, dass nunmehr alle Ports auf der rechten Seite zu finden sind. Dies gilt ebenso für die Gbit-LAN-, Headset- und Netzteilbuchse, den DisplayPort-Ausgang (4K-fähig) sowie den Docking-Station-Port – wer viele Peripheriegeräte anschließt und eine Maus rechts neben dem Notebook nutzen möchte, für den ist diese Lösung aus ergonomischer Sicht nicht unbedingt optimal. An der Rückseite des Gerätes findet sich lediglich eine VGA-Schnittstelle.
Wie bei den meisten Konkurrenzmodellen (mit Ausnahme des Dell Latitude E5470) beherrscht der Kartenleser keine Übertragungen im schnellen UHS-II-Standard. Die maximale Performance unserer SD-Karte vom Typ Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II pendelt sich folglich bei etwas unter 90 MB/s ein. Akku Compaq Presario CQ56 .
Die WLAN- und Bluetooth-Funktionalität des ProBook wird von einem Funkmodul aus dem Hause Intel bereitgestellt, dem Wireless-AC 8260. Selbiges beherrscht die Standards Bluetooth 4.2 sowie WLAN 802.11a/b/g/n/ac (2,4/5 GHz) und erreicht dabei Bruttoübertragungsraten von bis zu 866 Mbit/s (2x2 TX/RX). Unter optimalen Empfangsbedingungen konnten wir mit unserem Router (Linksys EA8500) beachtliche Downloadgeschwindigkeiten von deutlich über 600 Mbit/s erzielen – viel mehr ist mit aktuellen Wi-Fi-Adaptern kaum möglich. Auch Reichweite und Verbindungsstabilität gaben im Test keinen Anlass zur Kritik.

Zusätzlich verfügt unser Kandidat über ein integriertes Qualcomm Snapdragon X5 LTE-Modul (max. 50/150 Mbit/s Up-/Download). 200 MB monatliches Datenvolumen sind für eine Laufzeit von 3 Jahren bereits im Kaufpreis des Notebooks inkludiert.
Sicherheitsmerkmale wie Smartcard-Leser, Fingerabdruckscanner (Swype-Design) und TPM sollen das ProBook für den professionellen Einsatz in Unternehmen wappnen. Hinzu kommen verschiedene Software-Features wie die Möglichkeit, Systemstart und BIOS mittels Passwort abzusichern.

Neben dem bereits erwähnten, kostenfreien Datenvertrag legt HP noch ein passendes 45-Watt-Netzteil sowie zwei DVDs (Windows 10 + Treiber) bei. Ab Werk kommt das ProBook übrigens mit einem vorinstallierten Windows 7 Professional daher, kann jedoch – wie auch in unserem Test geschehen – auf Windows 10 aktualisiert werden. Erfreulicherweise kommt das 640 G2 weitgehend ohne unnütze Softwarebeigaben, die lediglich den knappen SSD-Speicher belegen würden, daher.
Nach dem Entfernen von insgesamt acht Schrauben lässt sich die Bodenplatte des Notebooks ohne weiteres Werkzeug abnehmen. Die Wartungsmöglichkeiten umfassen im Wesentlichen die Erweiterung des Arbeitsspeichers (zwei Slots, einer frei), den Austausch der SSD (2,5"- oder M.2-Laufwerk) sowie den Zugang zu WLAN- und LTE-Modul. Eine Reinigung von Lüfter und Kühlkörper wäre ebenfalls möglich, allerdings sind diese ohne weitere Demontage des Gerätes nur eingeschränkt zugänglich.

Anders als die EliteBook-Reihe, die hierzulande mit 3 Jahren Garantie ausgeliefert wird, muss sich die ProBook-Serie mit nur einem Jahr begnügen. Aufpreispflichtige Garantiepakete, bei HP "Care Pack" genannt, erlauben eine Erweiterung von Laufzeit und Serviceumfang. Ein Upgrade auf 3 Jahre Vor-Ort-Service zum nächsten Arbeitstag inklusive Telefon-Support schlägt beispielsweise mit rund 220 Euro zu Buche (U4391E).
Abgesehen von marginalen Layout-Anpassungen hat HP die Tastatur praktisch unverändert vom Vorgängermodell übernommen. Ohnehin gab es keinen Anlass, das gelungene Keyboard grundlegend zu überarbeiten: Der Anschlag erweist sich als wohldefiniert und knackig-fest, die Stabilität überzeugt auch im mittleren Bereich und die Geräuschentwicklung fällt selbst bei hoher Schreibgeschwindigkeit zurückhaltend aus. Wir würden uns aus ergonomischen Gründen allerdings eine leicht konkave Tastenoberfläche sowie eine optionale Hintergrundbeleuchtung wünschen. Im Vergleich mit aktuellen ThinkPads bietet das ProBook des Weiteren einen etwas kürzeren Hubweg – ob man dies als Plus- oder Minuspunkt sehen mag, bleibt Geschmackssache.

Als Mausersatz dient ein 9,8 x 5 Zentimeter großes Touchpad von Synaptics, wohingegen der bei vielen Anwendern beliebte Trackpoint wieder einmal der höher angesiedelten EliteBook-800-Serie vorbehalten bleibt. Dank guter Gleiteigenschaften, tadelloser Präzision und feinfühlig ansprechenden Multitouch-Gesten kann man über diesen Makel jedoch leicht hinwegsehen und problemlos auf eine externe Maus verzichten. Besonders hervorheben wollen wir auch die beiden dedizierten Maustasten, die mit ihrem klar definierten Druckpunkt sehr viel zuverlässiger als die vollintegrierten Clickpad-Lösungen einiger Konkurrenten arbeiten.
Während das ProBook 640 G2 auf anderen Märkten auch mit einem einfachen WXGA-Panel (1.366 x 768 Pixel) angeboten wird, verbaut HP hierzulande derzeit ausschließlich ein hochauflösendes Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Pixel). In Kombination mit der Bilddiagonale von exakt 14,0 Zoll ergibt sich daraus eine Pixeldichte von angenehm hohen 157 ppi, was wiederum für eine scharfe, aber noch nicht zu kleine Darstellung des Bildinhaltes sorgt. Anwender mit normaler Sehstärke sollten unter Windows 10 auch ohne Anhebung des Skalierungsfaktors feine Schriften und Symbole gut erkennen können. Akku Compaq Presario CQ70 .

Neben der höheren Auflösung verspricht das Full-HD-Display auch ein kräftigere Hintergrundbeleuchtung. Mit satten 304 cd/m², die sich sehr gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilen, schlägt sich unser Kandidat diesbzüglich tatsächlich hervorragend und lässt sämtliche Konkurrenten weit hinter sich. Einen kleinen Minuspunkt stellt lediglich die PWM-Ansteuerung (200 Hz, jede Helligkeitsstufe unter Maximum) der Anzeige dar, die bei sehr empfindlichen Anwendern Kopfschmerzen oder Schwindel auslösen kann – die Geräte von Lenovo, Dell und Toshiba zeigen dieses Problem zumindest in den getesteten Konfigurationen nicht.
Auch in einem weiteren Punkt unterscheidet sich das ProBook von den meisten Konkurrenten: Als einziger Hersteller setzt HP bei der Full-HD-Anzeige nicht auf ein hochwertiges IPS-Panel, sondern die im Regelfall preiswertere TN-Technik. Schwarzwert (0,61 cd/m²) und Kontrastverhältnis (516:1) fallen zumindest bei senkrechter Betrachtung dennoch recht ordentlich aus, doch dazu später mehr.

Blicken wir zunächst erst einmal auf die Farbwiedergabe des Displays: Im Auslieferungszustand zeigt das Panel einen drastischen Blaustich und dementsprechend hohe Delta-E-Abweichungen. Eine nachträgliche Kalibrierung verbessert die Darstellung enorm und drückt die mittleren Delta-E-Werte auf hervorragende 1,1 (Graustufen) beziehungsweise 1,7 (Farben). Leider deckt der verfügbare Farbraum nur knapp 75 Prozent des sRGB-Standards ab, was für die professionelle Foto- und Bildbearbeitung definitiv zu wenig ist.
Dank entspiegelter Displayoberfläche und einer Maximalhelligkeit von deutlich über 300 cd/m², die auch im Akkubetrieb gehalten wird, lässt sich das ProBook ohne Einschränkungen für den Außeneinsatz empfehlen. Hier schwächelt vor allem das Latitude E5470, welches allerdings gegen Aufpreis mit einem deutlich helleren IPS-Display angeboten wird.
Kommen wir abschließend zu einem der wohl größten Kritikpunkt des 640 G2: Der mangelhaften Blickwinkelstabilität. Die zuvor genannten Messwerte für Kontrast und Farbpräzision gelten nämlich leider nur bei absolut senkrechter Betrachtung, wohingegen schon kleinste Abweichungen den Bildeindruck drastisch verfälschen. Würde HP wie andere Hersteller auf ein IPS-Panel setzen, wäre dieses Problem weit weniger ausgeprägt – und der Anwender müsste nicht ständig den Neigungswinkel an die aktuelle Sitzposition anpassen.
Langsam aber sicher wirft Intels neue Kaby-Lake-Generation ihren Schatten voraus – schon im September könnten die ersten Ableger vorgestellt werden. Bis dahin müssen Kunden und Hersteller mit der aktuellen Skylake-Produktpalette vorliebnehmen. Aus dieser hat HP das beliebte Mittelklasse-Modell Core i5-6200U ausgewählt, dessen zwei Kerne samt Hyper-Threading Taktraten zwischen 2,3 und 2,8 GHz (2 Kerne: 2,7 GHz) erreichen können. Als ULV-Modell wird der 6200U mit einer TDP von lediglich 15 Watt spezifiziert.

Neben CPU-Kernen, Speichercontroller und I/O-Schnittstellen integriert der Chip (bei dem es sich eigentlich um ein MCM handelt) auch eine Grafikeinheit namens HD Graphics 520. Diese taktet mit 300 bis 1.000 MHz und verfügt als mittlere GPU-Ausbaustufe (GT2) über 24 Ausführungseinheiten (EUs). Je nach Speicherkonfiguration kann sich die Performance damit sogar mit manchem dedizierten Low-End-Beschleuniger messen.

Ab Werk verbaut der Hersteller allerdings nur ein DDR4-2133-Modul mit 8 GB Kapazität, was die Grafikleistung infolge der resultierenden Single-Channel-Anbindung ein wenig schmälert. Als Massenspeicher dient eine 256 GB große M.2-SSD von Samsung.
Nicht zuletzt dank seines doch recht wuchtigen Gehäuses zeigt das ProBook keine Schwierigkeiten, den vollen Turbo-Boost-Spielraum des Core i5-6200U auszureizen. In Single-Thread-Benchmarks liegen damit stabile 2,8 GHz an, bei Auslastung beider Kerne beziehungsweise aller vier Threads sind es noch immer 2,7 GHz – und zwar im Netz- und Akkubetrieb gleichermaßen. Dementsprechend gut fällt auch die Performance aus: Geräte mit den teureren Modellen Core i5-6300U und Core i7-6500U können sich nur etwa 5 bis 10 Prozent vor das 640 G2 setzen, der Core i7-6600U als derzeitiges Topmodell rechnet im Optimalfall (bei angehobenen TDP-Limits) gut 20 Prozent schneller. Derartige Differenzen sind zwar zweifellos mess-, im Alltag jedoch kaum spürbar; aus Preis-Leistungs-Sicht hat HP mit dem 6200U folglich eine sinnvolle Wahl getroffen.
Bei der von Samsung gefertigten M.2-SSD handelt es sich um die PM871 in der 256-GB-Version, ein mittelpreisiges Modell mit SATA-Schnittstelle. Mit sequentiellen Transferraten von rund 500 MB/s beim Lesen sowie knapp 300 MB/s beim Schreiben liegt die Performance in etwa auf dem Level vergleichbarer Laufwerke von Toshiba oder Liteon, die unter anderem in den Notebooks von Lenovo und Dell zu finden sind. Bei kleineren 4K-Dateien sowie mehrfach-parallelen Zugriffen liegt die PM871 dagegen leicht vor der Konkurrenz, zudem stehen Samsung-SSDs im Ruf, besonders zuverlässig zu sein – insofern können wir HP auch hier wieder zu einer einer gelungenen Komponentenauswahl beglückwünschen.
Auch ohne kostspieligen i7-Chip liefert das ProBook eine ausgezeichnete Vorstellung ab und erweist sich als leistungsstarkes und ansprechfreudiges Arbeitsgerät. Den marginalen Rückstand im PCMark auf die (zumeist besser ausgestattete und teurere) Konkurrenz sollte man deshalb nicht überbewerten. Bei exzessivem Multitasking wäre allenfalls eine Erweiterung des Arbeitsspeichers um ein zweites 8-GB-Modul zu überdenken, was zudem den Dual-Channel-Betrieb zur Steigerung der (Grafik-)Performance aktivieren würde. Besonders leistungshungrige Anwender sollten sich das Latitude 14 E5470 genauer anschauen, welches als Einziges in dieser Klasse prinzipiell auch Quad-Core-CPUs der Standard-Voltage-Klasse aufnimmt. Entsprechende Konfigurationen werden von Dell jedoch nicht überall angeboten.
Während sich die HD Graphics 520 im Dual-Channel-Modus knapp auf dem Level einer dedizierten GeForce 910M einordnet, verliert sie im Single-Channel-Betrieb zwischen 15 und 30 Prozent Leistung. Für den normalen Desktop-Betrieb, Multimedia-Zwecke und sogar kleine CAD-Projekte reichen die Reserven dennoch vollkommen aus. Videos bewältigt die Decodereinheit der Skylake-CPU auch im modernen H.265/HEVC-Codec sowie in 4K-Auflösung; einzig die Kombination mit 10 Bit Farbtiefe (HEVC Main 10) wird erst der Nachfolger Kaby Lake beherrschen. Akku Compaq Presario CQ61 .
Angesichts der arg begrenzten 3D-Leistung wird der Käufer des 640 G2 mit aktuellen Spielen nur wenig Freude haben. Zwar werden einige anspruchslose Titel wie Dirt Rally bei sehr niedrigen Einstellungen flüssig dargestellt, ein grafisches Feuerwerk darf man dann jedoch nicht mehr erwarten – doch ist dies auch gar nicht der Anspruch eines vorrangig für Office-Anwendungen konzipierten Notebooks.
Leider schaltet sich der Lüfter unseres Testkandidaten auch bei längeren Leerlaufphasen nur selten vollständig ab, was einen absolut lautlosen Betrieb verhindert. Wirklich bemerken würde man den resultierenden Lärmpegel von knapp 30 dB(A) im Alltag eigentlich nicht, wäre da nicht ein gelegentliches Pulsieren der Drehzahl – damit sollte sich HP unbedingt noch einmal befassen. Prinzipiell scheint das Kühlsystem dagegen durchaus gelungen zu sein, wie die ausgesprochen geringe Geräuschentwicklung unter Last beweist: 30,2 bis 33,9 dB(A) sind selbst für ein sparsames Office-Gerät äußerst leise.
Trotz geringer Lüfterdrehzahlen erwärmt sich das 640 G2 zu keinem Zeitpunkt übermäßig stark. Im Leerlauf und bei geringer Last überschreiten die Gehäusetemperaturen kaum die 30-Grad-Marke, sodass ein Betrieb auf den Oberschenkeln ohne Einschränkungen möglich ist. Wird die Hardware stärker gefordert, messen wir im hinteren Bereich vereinzelt Werte um 40 °C; Handballenablage und Tastatur bleiben mit 30 bis 35 °C dagegen weiterhin recht kühl.

Auch die Temperaturen der Hardware hat der Hersteller gut im Griff. Heißer als knapp 70 °C – zulässig wären laut Intel bis zu 100 °C – wird der Prozessor selbst in unserem einstündigen Stresstest nicht. Dass die Taktraten dennoch auf rund 1,5 GHz (CPU) respektive 900 MHz (GPU) absinken, ist ausschließlich auf die niedrige TDP-Einstufung des ULV-Chips zurückzuführen; ohne Throttling würde der i5-6200U andernfalls den spezifizierten Verbrauchsrahmen von 15 Watt sprengen.
Die Stereolautsprecher des ProBook verstecken sich unter einem Gitter oberhalb der Tastatur. Während wir Maximalpegel und Hochtonwiedergabe als gelungen bezeichnen können, versagen die Boxen im Mittel- und Tieftonbereich völlig. Schon unterhalb von etwa 800 - 1.000 Hz fällt der Amplitudenfrequenzgang rapide ab – das hat Dell beim Latitude E5470 definitiv besser hinbekommen. Für Systemsounds und Sprache reicht das Gebotene sicherlich allemal, Musik oder Filme bereiten aber nur mit externen Lautsprechern wirklich Freude. Anschließen lassen sich diese via 3,5-Millimeter-Klinke oder DisplayPort (ggf. mittels HDMI-Adapter).

Mit 3,3 bis 6,9 Watt im Leerlauf sowie 27,7 bis 36,6 Watt unter Volllast ordnet sich das 640 G2 exakt auf dem Niveau der vergleichbar ausgestatteten Konkurrenz ein. Durch die 15-Watt-Abregelung der ULV-Chips pendeln sich die meisten Office-Notebooks mit einsetzendem Throttling dauerhaft bei etwa 30 Watt Maximalverbrauch ein – kleinere Unterschiede ergeben sich lediglich in Abhängigkeit von Faktoren wie Displayhelligkeit und Panel sowie der Speicherausstattung. Aus dem Rahmen fällt in diesem Fall lediglich das ThinkPad L460, welches als einziges Gerät in diesem Vergleich über eine dedizierte Grafikeinheit verfügt.
Der beim Vorgänger noch rückseitig eingesteckte Akku ist nun fest im Gehäuse verschraubt und wurde zudem von 55 auf 46 Wh verkleinert. Dank des gesunkenen Energiebedarfs fallen die Laufzeiten dennoch hervorragend aus: Mehr als 16 Stunden hält das ProBook unter optimalen Bedingungen abseits der Steckdose durch, in unserem praxisnahen WLAN-Test sind es noch immer rund 9,5 Stunden. Das Dell Latitude E5470 kann diesen Wert zwar noch knapp überbieten, benötigt dafür jedoch einen deutlich größeren 62-Wh-Akku und wurde von uns mit dem sparsamen WXGA-Display getestet.

Eine Aussage zur Ladezeit des Akkus können wir beim vorliegenden Testgerät leider nicht treffen: Offenbar lag bei unserem Sample ein Defekt vor, der die maximale Ladeleistung auf etwa 2,5 Watt beschränkt. Ein vollständiger Ladevorgang war dadurch erst nach knapp 20 Stunden abgeschlossen.
Es mag elegantere und schlankere Office-Notebooks als das ProBook 640 G2 geben – doch was die sonstigen Qualitäten des 14-Zöllers betrifft, hat HP zweifellos ein interessantes Gesamtpaket geschnürt. Mit optischem Laufwerk und VGA-Ausgang können nur die wenigsten Konkurrenten aufwarten, was allerdings zulasten von Größe und Gewicht geht. Im Gegenzug entschädigt das ProBook unter anderem mit tadellosen Eingabegeräten, einer hohen Anwendungsperformance und langen Akkulaufzeiten. Auch für das integrierte LTE-Modul sowie die geringen Emissionen hat sich der Hersteller Lob verdient. Akku Compaq Presario CQ71 .

Leider trüben einige Schwächen im Detail den bis hierher gelungenen Gesamteindruck. Damit meinen wir vor allem das ungünstige Anschlusslayout, den pulsierenden Lüfter sowie das extrem blickwinkelabhängige TN-Display. Insbesondere Letzteres enttäuscht in Anbetracht des vierstelligen Preises, auch weil bei der Konkurrenz (zumindest optional) durchgängig höherwertige IPS-Panels verbaut werden. Dass dafür die maximale Helligkeit besonders hoch ausfällt, ist nur ein schwacher Trost. Wer über diese Einschränkungen hinwegsehen kann, darf dennoch zugreifen – schließlich sind auch die Geräte von Dell, Lenovo oder Toshiba nicht frei von Kritikpunkten.

Wer über das blickwinkelabhängige Display und die wuchtige Bauweise hinwegsehen kann, erhält mit dem ProBook 640 G2 ein solides Arbeitsgerät für Office-Anwendungen – welches mit seinem optischen Laufwerk zudem ein seltenes Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz mitbringt.

08/08/2016

Premium ersetzt Akku Toshiba PA3730U-1BRS

Bei dem Lenovo IdeaPad Miix 310 handelt es sich um ein 10,1 Zoll großes Convertible, welches ein existierendes Windows-System ergänzen, aber nicht ersetzen will. Die Leistung ist dabei völlig ausreichend für die Textverarbeitung und das mobile Surfen im Internet – aber der Bildschirm könnte deutlich heller sein.
Kleine 2-in-1-Geräte sind bei Kunden vor allem aufgrund ihrer Netbook-Qualitäten beliebt: kleines Gehäuse, geringes Gewicht und ein geringer Preis. Natürlich gibt es noch den Vorteil der abnehmbaren Tastatur, womit sich das Tablet bequem als eBook-Reader oder zum Spielen von simplen Titeln aus dem Windows Store nutzen lässt. Nachteile sind der kleine Bildschirm und – aufgrund der passiven Kühlung – die recht begrenzte Leistung. In vielen Fällen eignen sich solche Convertibles daher nicht als Hauptsystem, vielmehr sind sie aufgrund der Mobilität optimale Begleiter, falls ein vollwertiger Laptop mal nicht in die Tasche passt oder man einfach nicht so viel Leistung benötigt. Das Lenovo IdeaPad Miix 310 ist solch ein erschwinglicher 2-in-1-PC. Bei Lenovo selbst ist das Tablet ab 299 US-Dollar erhältlich und bietet einen Atom-x5-Prozessor, 64-GB-eMMC-Speicher und 2 GB Arbeitsspeicher (entsprechendes Modell in Deutschland: 269 Euro). Aktuell ist das auch die einzig erhältliche Konfiguration. Der Vorgänger Lenovo IdeaPad Miix 300-10IBY mit einem Bay-Trail-Atom ist bei einigen Händlern für etwa 200 Euro ebenfalls noch erhältlich.
Mit dem angesteckten Tastaturdock lässt sich das IdeaPad Miix 310 kaum von einem Netbook unterscheiden – lediglich die Tasten auf der rechten Seite (im Querformat) des Tablets und die rückwärtige Kamera verraten das Konzept. Sowohl das Tablet als auch das Tastaturdock verwenden ein sich verjüngendes Design, sodass sowohl der Bildschirmdeckel als auch die Unterseite des Docks leicht abstehen, wenn das Convertible geschlossen ist. Damit werden die Anschlüsse und Tasten beim Transport vermutlich geschützt – und gleichzeitig werden keine Tasten versehentlich gedrückt – aber für unseren Geschmack betont es den billig wirkenden Kunststoff zu sehr. Auch die silberne Farbgebung hilft hier nicht wirklich und zeigt deutlich die Wurzeln im Einsteigersegment anstatt sie zu verdecken, wie es bei Schwarz der Fall wäre.

Auch die Kanten sind relativ scharf, die Handhabung des Tablets ist auf Dauer also nicht so komfortabel wie erhofft. Zusätzlich zu sehr starken Magneten bietet das Tastaturdock noch zwei weitere Laschen zur Ausrichtung. Dadurch kann man das Convertible auch umdrehen oder schütteln, ohne Angst zu haben, dass die Verbindung getrennt wird. Das Dock ist mit 518 Gramm ziemlich schwer – das Tablet selbst bringt es auf 582 Gramm – selbst bei dem maximalen Öffnungswinkel von rund 130 Grad oder der Verwendung des Touchscreens kippt das Gerät nicht nach hinten (auch wenn sich die vordere Kante des Tastaturdocks um einige mm anhebt). Das Tablet kann übrigens nur in eine Richtung angesteckt werden, das Miix 310 kann daher nur als Laptop und nicht in anderen Modi (Zelt, Stand), wie beim HP X2 10t oder Lenovos eigener Yoga-Baureihe, genutzt werden.Akku Toshiba PA3730U-1BRS .

Die Stabilität ist ordentlich: Während das Tastaturdock etwas eingedrückt und auch verwunden werden kann – dabei lösen sogar die Touchpad-Tasten aus – gibt es keine großen Einschränkungen beim Tippen. Das Tablet ist allerdings sehr stabil und selbst Druck auf die Rückseite hat keine Auswirkungen auf die Bildqualität.
Mit 246 x 173 mm handelt es sich bei dem Miix um das kleinste Gerät in dieser Vergleichsgruppe, was auch in dem nachfolgenden Größenvergleich deutlich wird. Auf jeden Fall ist das Miix 310 klein genug, um auch in viele Tablet-Hüllen der meisten Laptop-Taschen oder Handtaschen zu passen.
Das IdeaPad Miix 310 bietet nur die nötigsten physikalischen Steckplätze. Am Tablet selbst finden wir Micro-HDMI und einen einzelnen Micro-USB-2.0-Anschluss – auf USB Type-C müssen wir aber verzichten. Der Anschluss zum Laden befindet sich direkt neben dem Micro-USB-Anschluss, hier kann es also nötig sein, das Ladekabel zu entfernen, falls man nicht nur ein Micro-USB-Kabel anschließen möchte. An dem Tastaturdock gibt es im hinteren Bereich der beiden Seiten jeweils einen ausklappbaren USB-2.0-Anschluss. Im Vergleich steht das Testgerät damit ganz gut da: Toshibas Satellite Click 10 bietet genau die gleichen Anschlüsse, während das Acer Aspire Switch 10E mit nur einem vollständigen USB-Anschluss auskommen muss. An dem HP Pavilion x2 10t gibt es zumindest einen USB-Type-C-Anschluss, der jedoch auch zum Laden genutzt wird.

Während des Tests konnten wir ein Problem mit einem USB-SATA-Adapter feststellen (wir haben zwei verschiedene ausprobiert). Fast jedes Mal, wenn wir die Samsung 840 SSD an das Dock angeschlossen haben, hat sich das Miix aufgehängt. Das Problem trat jedoch nur bei dem Testgerät auf, bei allen anderen getesteten Windows-10-Geräten gab es keine Probleme. Eine SP S60 SSD wurde hingegen sofort erkannt und es gab keine Probleme beim Betrieb. Den Micro-USB-Anschluss direkt am Tablet konnten wir mangels passendem Adapter nicht mit der Samsung SSD testen. Andere USB-Sticks und OTG-Geräte funktionierten aber sowohl am Dock als auch dem Tablet selbst ohne Probleme.
Die Leistung des SD-Kartenlesers ist für diese Geräteklasse sehr ordentlich, denn in Verbindung mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) konnten wir eine durchschnittliche Transferrate von 85,6 MB/s ermitteln. Die Übertragung von 1 GB an Fotos (von der SD-Karte zum internen Speicher) dauerte rund 24,9 Sekunden.
Das WLAN-Modul im Miix 310 stammt von Realtek (RTL8723BS). Zusätzlich zu den Standards 802.11 b/g/n (leider kein ac) unterstützt das Modul auch Bluetooth 4.0. Zu Problemen kam es während des Tests nicht. In Verbindung mit dem Router Linksys EA8500 konnten wir über einen Zeitraum von 30 Sekunden eine durchschnittliche Transferrate von rund 37 Mbit/s messen, was deutlich unter dem theoretischen Maximum von 150 Mbit/s liegt.
In der Verpackung finden wir nur das Netzteil und eine Schnellstartanleitung. Spezielle Zubehörartikel bietet Lenovo nicht an, dafür aber jede Menge universelle Produkte wie Taschen, Schutzhüllen oder Kopfhörer.

Es handelt sich bei dem Testgerät quasi um ein Tablet, weshalb es keine Wartungsklappen gibt und vermutlich sind die meisten – wenn nicht alle – Komponenten auf dem Mainboard aufgelötet. Die Rückseite lässt sich wahrscheinlich abnehmen. Um mögliche Beschädigungen am Testgerät zu vermeiden, haben wir es jedoch nicht versucht. Akku Toshiba PA5013U-1BRS .

Auf der Vorderseite verbaut Lenovo eine 2-MP-Kamera; hinten einen 5-MP-Sensor. Wirklich überzeugen kann keines der Module. Die "Selfie-Kamera" produziert ausgewaschene Bilder mit ungenauen Farben und kommt weder mit viel noch mit wenig Licht gut zurecht. Die 5-MP-Kamera schlägt sich besser, aber immer noch nicht gut genug, um ausreichend scharfe und ausgewogene Bilder zu schießen.

Die Chiclet-Tastatur hat flache und leicht angeraute Tasten, denen jedoch eine Hintergrundbeleuchtung fehlt. Trotz des recht kurzen Tastenhubes ist die Rückmeldung erstaunlich gut und insgesamt ist das Tippgefühl durchaus angenehm – unserer Meinung nach ist es dem Type Cover des Microsoft Surface 3 überlegen. Abgesehen von der geringen Größe der Tastatur gibt es nur fünf Tastenreihen (bei den Konkurrenten sind es sechs). Dadurch sind die Zahlentasten zusätzlich mit Funktionen wie Esc, Entf, Backspace usw. belegt. Zudem fallen sie mit einer Höhe von 12 mm kleiner aus als die anderen Tasten (15 mm), weshalb die Nutzung ein wenig erschwert ist. ThinkPad-Fans werden zudem bemerken, dass die Position der Strg- und Fn-Taste vertauscht wurde.

Das Clikckpad unterstützt Multitouch-Eingaben und misst 8,5 x 5 cm. Die Finger gleiten leicht über die Oberfläche und Klicks sind kein Problem, doch Drag-&-Drop-Gesten sind etwas komplizierter. Der Druckpunkt ist gut gewählt, doch die Klicks selbst sind etwas laut.

Der Touchscreen funktionierte während unseres Tests sehr gut und setzte Eingaben schnell und sauber um. Ein Stylus ist nicht erhältlich und wird auch nicht unterstützt.
Das 10,1 Zoll große IPS-Display hat 1.280 x 800 Pixel. Viele der Konkurrenten haben ähnliche Auflösungen bzw. Pixeldichten, lediglich das Toshiba Click 10 sticht mit seinen 1.920 x 1.200 Pixeln in diesem Vergleich etwas heraus und liegt damit fast auf dem Niveau des Surface 3 (1.920 x 1.280). Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von rund 223 cd/m² ist das Miix aber leider das mit Abstand dunkelste Gerät hier und das Toshiba Click 10 ist mit 288 cd/m² schon spürbar heller. Wie hell es sein kann, zeigt das Asus Transformer Book T100HA mit beinahe 455 cd/m². Lichthöfe sind nur in der oberen linken Ecke erkennbar.
Die Farbraumabdeckung ist mit 75 % sRGB und 53 % AdobeRGB gar nicht mal schlecht, und für den Preis kann man kaum mehr erwarten. Aufgrund der fehlenden Rechenleistung ist das Miix aber dennoch kaum für die Verwendung von Photoshop oder der Videobearbeitung geeignet.
Für eine genauere Beurteilung des Bildschirms nutzen wir unser X-Rite Fotospektrometer und die Software CalMAN. Im Auslieferungszustand ist die Farbtemperatur sehr kühl und es gibt deutliche Abweichungen bei den Farben sowie den Graustufen. Eine Kalibrierung verbessert die Situation deutlich, denn die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen fallen auf sehr gute 2,1 (Farben) bzw. 1,71 (Graustufen).
Aus dem Schwarzwert von 0,348 cd/m² ergibt sich ein Kontrastverhältnis von 724:1. Das ist nicht berauschend, aber vergleichbar mit anderen Convertibles wie dem Toshiba Click 10 (716:1) und dem HP Pavilion x2 10 (967:1). Das Asus T100HA kann sich mit einem Kontrast von 1.462:1 erneut an die Spitze setzen.

Hinweis: Obwohl das nachfolgende Bild den Einsatz von PWM zur Steuerung der Hintergrundbeleuchtung suggeriert, handelt es sich hierbei NICHT um traditionelles PWM-Flimmern, sondern ein "Rauschen" des Bildschirms selbst. Es kommt also kein PWM zum Einsatz!
Auch wenn die Hintergrundbeleuchtung in normal hellen Umgebungen ausreichend sein mag, verhindert der spiegelnde Touchscreen eine komfortable Nutzung im Freien – vor allem bei Sonnenschein. Selbst im Schatten kann es problematisch werden, da das Panel die Umgebung extrem reflektiert. Zumindest lässt sich der Öffnungswinkel anpassen, um Reflexionen zu vermindern. Die Bildschirmhelligkeit wird im Akkubetrieb auch nicht reduziert – andernfalls wäre die Nutzung im Freien gar nicht möglich. Akku Toshiba PA3817U-1BRS .

Erwartungsgemäß ist die Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms sehr gut und der Inhalt bleibt stets lesbar. Bei extremen Winkeln nimmt die Helligkeit natürlich etwas ab und auch die Farben werden etwas blasser, aber es kommt nicht zu Farbinvertierungen. Da das Gerät auch als Tablet verwendet werden kann, sind TN-Panels – die man bei günstigen Notebooks noch oft vorfindet – für diese Geräteklasse natürlich kaum geeignet.
Im Inneren des Lenovo IdeaPad Miix 310 befindet sich ein Intel Atom x5-Z8350 Quad-Core-SoC sowie 64-GB-eMMC-Speicher, aber nur 2 GB RAM. Für ein Chromebook würde der Arbeitsspeicher ausreichen, unserer Meinung nach hätte Lenovo in diesem Fall aber 4 GB verbauen sollen, wie es auch beim Asus T100HA oder dem Microsoft Surface 3 der Fall ist. Zum Zeitpunkt des Tests bietet Lenovo lediglich diese Konfiguration an, es gibt aber alternativ auch noch das ältere IdeaPad Miix 300 mit dem Bay-Trail-Prozessor. Das größere 12-Zoll Miix 700 (ab 750 US-Dollar, ab 1.100 Euro) verwendet Core-m-Chips und spricht eine andere Käufergruppe an, die sich auch für Geräte wie das Microsoft Surface Pro 4 interessiert.

In der Praxis passt die Beschreibung "gerade schnell genug" ganz gut: Einfache Textverarbeitung oder Webseiten funktionieren gut, auf anspruchsvolles Multitasking sollte man jedoch verzichten. Zweimal hing das IdeaPad sogar komplett und musste mittels Hard-Reset neu gestartet werden. Aufgrund von zahlreichen Nutzerberichten im Internet scheinen wir auch nicht die einzigen mit Problemen zu sein. Einige Programme ließen sich zudem nicht installieren, beispielsweise SuperPi oder unser bewährtes Akku-Tool Battery Eater.
Der Intel Atom x5-Z8350 ist ein Quad-Core-SoC mit einem Takt zwischen 1,44 - 1,92 GHz. Der SoC ist Teil der Cherry-Trail-Plattform und verspricht verbesserte Effizienz sowie höhere Turboraten, allerdings hat sich bei der Leistung-pro-Watt nichts getan. Mit einer TDP von lediglich 4 Watt eignet sich der Prozessor vor allem für passiv gekühlte Geräte, wo normalerweise ARM-basierte SoCs zum Einsatz kommen.

Die Leistung liegt auf dem erwarteten Niveau. Das Toshiba Click 10 mit dem langsameren x5-Z8300 erreicht sowohl in den Single- als auch Multi-Tests beinahe identische Ergebnisse. Der Cinebench-Benchmark wird mit 1.680 MHz durchgeführt, der Turbo wird also ordentlich ausgenutzt.
Für die Bewertung der Systemleistung verwenden wir PCMark 8. Im Home-Test erzielt das Testgerät 1.419 Punkte, womit das Miix etwa 20 Prozent hinter die beiden Geräte Transformer Book T100HA (x5-Z8500) und Surface 3 (x7-Z8700) zurückfällt. Der Vorgänger Lenovo IdeaPad Miix 300-10IBY mit dem Bay-Trail-Atom Z3735F fällt um 23 Prozent zurück (1.094 Punkte). Insgesamt ist die Leistung für "normale" Aufgaben wie Textverarbeitung oder das Surfen im Internet sicherlich angemessen.
Die Kapazität des internen eMMC-Speichers liegt bei 64 GB – ganz schön wenig wie wir finden. Andere Speichergrößen gibt es nicht. Die Leistung des eMMC-Moduls ist ordentlich und etwas besser als beim Vorgänger (152/87 MB/s vs. 119/56 MB/s seq. Lesen/Schreiben laut CrystalDiskMark). Die Werte bei 4K-Operationen sind jedoch etwas geringer. Die meisten eMMC-Speicher in dieser Klasse schneiden ähnlich ab – selbst das Surface 3 ist hier keine Ausnahme.
Die prozessoreigene HD Graphics (Cherry Trail) unterstützt DirectX 11 und besitzt 12 EUs (Execution Units). Obwohl die GPU theoretisch bis zu 500 MHz erreichen kann, konnten wir während der Tests maximal 400 MHz beobachten. Das 3DMark-11-Ergebnis von 344 Punkten ist ziemlich eindeutig: Schneller als die Bay-Trail-GPU im HP Pavilion x2 10 und im Acer Aspire Switch 10E (210 bzw. 211 Punkte), aber immer noch viel zu langsam für anspruchsvolle 3D-Titel.
Wie wir gerade bereits erwähnt haben, reicht die GPU-Leistung des Testgerätes nicht aus, um normale PC-Spiele vernünftig darzustellen. Daher empfehlen wir nur die "Casual Games" aus dem Windows Store, die vor allem im Tablet-Betrieb Spaß machen. Aber selbst diese Titel laufen nicht immer flüssig – Asphalt 8: Airborne beispielsweise ruckelte sichtbar. Ein einfacheres Spiel wie Angry Birds Star Wars läuft aber vernünftig. Akku Toshiba Portege Z830 .

Wir nutzen die Tools Prime95 (CPU) und FurMark (GPU), um zu testen, wie das Gerät extreme Belastung verkraftet. Bei hundertprozentiger Prozessorauslastung beginnt der SoC bei 48 °C und 1.680 MHz. Im weiteren Verlauf steigen die Temperaturen – nach etwa 5 Minuten auf 81-83 °C – aber der Takt blieb trotzdem konstant. Erst nach etwa 20 Minuten fiel einer der Kerne schon mal kurz auf 800 MHz. Dieses Verhalten änderte sich auch nach über einer Stunde nicht und die Temperaturen bewegten sich im Bereich von 70-80 °C.

Bei der Belastung durch FurMark startet die Grafikkarte mit den maximalen 400 MHz und einer Temperatur von 47 °C. Nach drei Minuten sind es 380 MHz, nach 10 Minuten 340 MHz – bei der gleichen Temperatur von 79 °C. Rund eine Stunde später sind es noch 320 MHz bei gleicher Temperatur. Kombinierte Last (Prime95 und FurMark gleichzeitig für mindestens eine Stunde) verringert den Prozessortakt nach etwa 5 Minuten auf 480 MHz, während die GPU mit 320-340 MHz arbeitet. Die Temperatur des Chips liegt bei 79 °C. Nach 30 Minuten hat sich der CPU-Takt nicht verändert, doch der GPU-Takt ist auf 220 MHz gefallen und die Temperatur liegt bei 67 °C. Während des Stresstests blieb die GPU-Auslastung nicht konstant bei 100 %, sondern fiel oftmals ab – manchmal auf bis zu 20 Prozent – doch der Takt blieb unverändert (siehe dritter Screenshot). Wir haben keine vernünftige Erklärung für dieses Verhalten.
Dank dem passiv gekühlten SoC ist das Miix komplett lautlos. Wir konnten auch zu keiner Zeit irgendwelche elektronischen Geräusche hören.

Trotz der passiven Kühlung bleiben die Oberflächentemperaturen des Miix unbedenklich. Lediglich an zwei Stellen auf der Rückseite des Tablets (oben links im Querformat) konnten wir mehr als 42 °C messen. Das passiert aber auch nur in Extremfällen, im normalen Betrieb bleibt das Tablet deutlich kühler.
Die Stereolautsprecher befinden sich an der rechten und linken Kante des Tablets (wenn man es im Querformat verwendet) und sie produzieren einen sehr schwachen Klang. Bass, tiefe und mittlere Töne sind extrem unterrepräsentiert und insgesamt ist der Klang extrem blechern. Selbst für kurze Sessions empfehlen wir daher externe Lautsprecher oder Kopfhörer.

Im Leerlauf verbraucht das Miix bis zu 8,2 Watt – ziemlich viel und vergleichbar mit dem Toshiba Click 10 (8,5 Watt). Der Vorgänger benötigte in diesem Fall maximal 5,5 Watt. Das ist angesichts des neuen SoCs, der auf keinen Fall mehr Strom benötigen sollte, schon recht überraschend. Acers Aspire ist mit nur 5,1 Watt sogar noch etwas sparsamer. Unter Last zeigte unser Messgerät maximal 15,4 Watt – erneut deutlich mehr als beim Acer Aspire Switch 10E (11,3 Watt). Das Toshiba Click 10 mit der höheren Bildschirmauflösung (1.920 x 1.200) verbraucht sogar weniger Energie als das Convertible von Lenovo. Das Netzteil liefert 20 Watt und ist damit ausreichend dimensioniert.
Wir haben zuvor bereits kurz erwähnt, dass wir Probleme mit dem Programm Battery Eater hatten, weshalb auch die üblichen Diagramme fehlen. Wir haben aber unseren WLAN-Test durchgeführt, der verschiedene Webseiten aufruft und damit das Surfen im Internet praxisnah simuliert. Die Bildschirmhelligkeit ist dabei auf 150 cd/m² eingestellt und das Testgerät lief für 10 Stunden und 45 Minuten. Dieses Ergebnis ist sehr gut und übertrifft den Vorgänger um etwa 4 Stunden. Zumindest ein Teil dieser Verbesserung liegt auch an dem größeren 33-Wh-Akku (+ 26 Prozent, Vorgänger: 26 Wh). Akku Toshiba PA5076U-1BRS .
Das Lenovo IdeaPad Miix 310 ist ein 10,1 Zoll großes Convertible. Es ist sehr klein, leicht, arbeitet lautlos, wird dabei nicht zu warm, und bietet ausreichend Leistung für alltägliche Aufgaben. Die Akkulaufzeit ist sehr gut und man sollte locker einen Arbeitstag überstehen. Das IPS-Display bietet überraschend genaue Farben und einen ordentlichen Kontrast. Leider ist der Touchscreen sehr spiegelnd, weshalb das Gerät auch angesichts der geringen Helligkeit nur sehr eingeschränkt im Freien verwendet werden kann. Die Eingabegeräte funktionieren ganz gut, doch an das Tastaturlayout muss man sich zunächst gewöhnen.

26/06/2016

Kaufen Akku HP Pavilion dv6

Smartphones, Tablets und Laptops versetzen uns in die Lage, immer und überall zu arbeiten, mit wichtigen Menschen in Kontakt zu bleiben und Dienste wie Online-Banking, Routenplanung oder Terminverwaltung unterwegs zu verwenden. Je vielfältiger die Nutzung, desto ärgerlicher, wenn der Akkustand nur noch wenig Restlaufzeit anzeigt. Wann gibt es endlich bessere Akkus für unsere Lieblingsgeräte?

Wer sich von euch noch an die guten alten Handys erinnern kann, weiß, dass die inzwischen „Knochen“ oder „Kühlschrank“ genannten Geräte selbst das modernste Smartphone in puncto Akkulaufzeit locker in die Tasche steckten. Handys wie das Nokia 3310, das Siemens M35i oder Sony Ericssons T616 liefen problemlos eine Woche mit einer Akkuladung. Heutzutage gehören Ladekabel und mobiler Akku zur Grundausstattung digitaler Nomaden. Glücklicherweise sind solche Notfallbatterien inzwischen in der Größe einer Schachtel Spielkarten oder auch als praktische Hülle erhältlich.
Die Erklärung für die geringe Akkulaufzeit ist schnell gefunden. Zwar verfügen die Akkus aktueller Smartphones mit 3000 mAh und mehr inzwischen über ein Vielfaches der Akkukapazität der 2000er-Handys, zusätzliche Funktionen wie LTE, GPS, WLAN und vor allem riesige, helle und hochauflösende Touchscreens brauchen aber auch viel Strom und laden täglich zu mehreren Stunden Benutzung ein. Das gleiche Prinzip greift bei Laptops. Die aktuelle Generation des MacBook Pro mit Retina-Display im 13-Zoll-Format verfügt über einen Akku mit 71,8 Wattstunden für neun Stunden Surfvergnügen. Apples erstes iBook, das im Juli 1999 auf dem Markt kam, enthielt einen nur halb so großen Akku und kam immerhin auf sechs Stunden Akkulaufzeit. Die Ursache dafür, dass sich die Laufzeit nicht mindestens verdoppelt hat, liegt auch hier an den gestiegenen Leistungsanforderungen.

Zuerst die schlechte Nachricht: Eine wirkliche Verbesserung bei der Akkulaufzeit ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Die tägliche Ladung wird somit auch die nächsten Smartphone-Generationen plagen. Flexible Akkus, wie LG diese in seinem biegbaren LG G Flex 2 verbaut, ermöglichen zwar eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Fläche, der Trend zu immer dünneren Geräten und mehr Funktionen verhindert jedoch, dass sich bessere Akku HP Pavilion dv9000 in längerer Akkulaufzeit niederschlagen. Dennoch gibt es Hoffnung.

Aktuell kommen in Smartphones, Tablets, Laptops und anderen technischen Geräten Lithiumionen-Akkus zum Einsatz. Vereinfacht ausgedrückt ist dabei das Lithium für die Speicherung der Elektronen verantwortlich und die Ionen für die Entladung. Würde man für diesen Prozess ebenfalls Lithium verwenden, wäre eine höhere Kapazität möglich. Die starke Wärmeentwicklung und die Eigenschaft, dass Lithium sich ausdehnt, sind allerdings nicht nur eine Gefahr, sondern sorgen auch für eine kurze Akku-Lebensdauer. Wissenschaftlern der Stanford Universität ist es jedoch gelungen, das Lithium mithilfe von Kohlenstoff-Waben zu stabilisieren. Das Resultat – der „heilige Gral des Batterie-Designs“ – bietet eine hohe Kapazität, lange Lebensdauer und entsprechende Sicherheit. Für eure Smartphones würde der neue Akku eine dreimal längere Akkulaufzeit bedeuten. Wann die Superakkus aber marktreif sind, ist noch nicht bekannt.

Einen anderen Ansatz verfolgt das israelische Startup StoreDot. Statt bisherige Akkus zu verbessern, haben die Tüftler einen Akku von Grund auf neu entwickelt. Der Clou: Der Akku lässt sich aufgrund einer erhöhten Elektronenbeweglichkeit – je nach Kapazität – in nur wenigen Minuten wieder vollständig aufladen. Für 900mAh, etwa einem Drittel der Kapazität des iPhone-6-Akkus, braucht die neue Technik genau eine Minute. Genau diese Kapazität ist derzeit noch der Flaschenhals des israelischen Akkus. Der aktuelle Prototyp, den StoreDot in einem Samsung Galaxy verbaut hat, fasst nur etwa ein drittel der Kapazität des Original-Akkus. Bis StoreDot-Akkus über 3.000mAh und mehr verfügen und damit aktuelle Akkus ersetzen können, ist noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten. Zumindest finanziell ist StoreDot gut aufgestellt: Mit Samsung hat das Startup bereits einen finanzkräftigen Unterstützer gewonnen.
Für Geräte mit kleinen Akkus, wie Smartwatches und Fitnesstracker, hat der österreichische Kristallhersteller Swarowski eine Lösung parat. Aber wie kommt ein Kristallhersteller überhaupt zur Akkuforschung? Grund war eine mit Swarowski-Steinen besetzte LED-Uhr aus dem Jahr 2016, die ähnlich wie heutige smarte Uhren von einer nur kurzen Akkulaufzeit geplagt war. Die Lösung lag auf der Hand: Kristalle. Durch ihre lichtleitenden Eigenschaften sind diese in der Lage, Licht zu bündeln und mithilfe von winzigen Solarpanelen Strom zu erzeugen. In dem erst Anfang Januar 2015 auf der CES vorgestellten Fitness-Tracker „Swarowski Shine“, wurde diese Technik bereits verbaut.
Während das mit einem hellen Kristall bestückte Modell einfach nur schick ist, ist die violette Version mithilfe der patentierten „energy crystal“-Technologie in der Lage, sich selbst wieder aufzuladen. Anders als der Vorgänger oder das Gegenstück mit dem hellen Stein, bei dem nach einem halben Jahr der Batteriewechsel fällig ist, kommt die violette Variante komplette ohne Batteriewechsel oder Aufladen aus. Schaffen es die Österreicher, die Kristallladetechnik noch weiter zu verbessern, könnten auch Smartwatches dank kleiner Swarowski-Steinchen in den nächsten Jahren über eine deutlich bessere Akkulaufzeit verfügen.

Bis wir den Akku HP Pavilion dv6500 nur noch alle drei Tage für fünf Minuten aufladen müssen, ist also noch etwas Geduld notwendig. Mobile Akkus helfen zumindest in Notsituationen, das Smartphone noch einige Stunden am Leben zu halten. Dass auch hier die Entwicklung nicht stillsteht, zeigt beispielsweise das Kickstarter-Projekt kraftwerk des Dresdener Startups eZelleron. Der Zusatzakku ist laut seinen Entwicklern in der Lage, ein iPhone bis zu elf Mal komplett aufzuladen. Der Clou: Statt über USB bekommt kraftwerk seine Energie aus Camping- oder Feuerzeuggas – eine Füllung soll nur drei Sekunden dauern. Im Inneren sorgt eine Brennstoffzelle für die Umwandlung in Strom und Wasserdampf. Der Prozess, der auf den ersten Blick ein wenig heikel und nur wenig Hosentaschen-tauglich klingt, ist so sicher, dass die US-amerikanische Flugsicherung FAA die Mitnahme im Handgepäck erlaubt. Klappt die Crowdfunding-Kampagne, kommt das Taschen-Kraftwerk Ende des Jahres für zirka 150 Euro in den Handel.

Wer nicht ganz so viel ausgeben möchte und auch spontan in der Lage sein will, das Smartphone zu laden, kann auf das Konzept des Designers Tsung Chih-Hsien hoffen. Zu Zeiten analoger Kameras konnten wir in jedem Kiosk neue Filmrollen kaufen, die digitalen Nachfolger ließen und lassen sich noch heute teilweise mit handelsüblichen AA-Batterien bestücken. Genau so einfach könnte auch bald unser Smartphone zu neuem Strom kommen. Die mit dem Red Dot Design Award ausgezeichneten Papier-Batterien können in Zukunft im Zehnerpack im Supermarkt hängen und im Notfall weitere Stunden Smartphone-Benutzung liefern. Da nicht nur die Hülle sondern auch das Innenleben aus Papier besteht, wäre der Akku komplett biologisch abbaubar. Bisher ist die Notfallbatterie aber nur ein Konzept. Bleibt zu hoffen, dass sich ein Unternehmen findet, das die Theorie in die Praxis umsetzt.

Wer nicht auf die Zukunft warten will, dem nennen wir hier fünf handfeste Tipps, wie der Akku des Mobilgeräts länger durchhält:
Ob dynamischer oder Videohintergrund, Bewegungseffekte oder Übergänge: Optische Spielereien sehen zwar schön aus, verbrauchen aber auch ordentlich Rechenleistung und damit zusätzlich Strom. Je weniger Effekte euer Smartphone oder Tablet hat, desto länger hält der Akku.

Die stromhungrigste Komponente ist zweifellos das Display. Hell ist zwar schön, aber nicht sonderlich energieeffizient. Um den Akku zu schonen, lohnt sich nicht nur eine niedrige Bildschirmhelligkeit, sondern auch eine schnelle automatische Deaktivierung.

Mit einem neuen Betriebssystem oder Update halten zuallererst neue Funktionen Einzug. Erst nach und nach kommen mit Nachkomma-Updates Fehlerkorrekturen, Leistungssteigerungen und Stabilitätsverbesserungen auf euer Gerät. Die Updates klingen zwar oft langweilig, verhelfen im Idealfall aber auch zu längerer Akku-Ausdauer.

Extreme Temperaturen bekommen elektronischen Geräten gar nicht. Gerade im Winter könnt ihr die Akkulaufzeit verbessern, indem ihr euer Smartphone dicht am Körper tragt und eure Tablets und Rechner in eine ordentliche Hülle packt. Wollt ihr den Akku HP Pavilion dv6 auf lange Zeit schonen, solltet ihr den Akkuladestand immer zwischen 30 Prozent und 70 Prozent halten oder zumindest die Extremen „komplett leer“ und „vollgeladen“ vermeiden.