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22/03/2015

Akku Dell Vostro 1700 Kaufen

Lenovos Business-Neuling geht gleich mit zwei Akkus an den Start und schafft so trotz potenter Hardware Laufzeiten, von denen die Konkurrenz nur träumen kann. Ein LTE-Modem sorgt für die nötige Flexibilität, Daten werden umfassend geschützt, und die Eingabegeräte sind mal wieder nahe am Optimum. Umso ärgerlicher, dass es nicht für ein IPS-Dislpay gereicht hat.
Business-User bevorzugen in der Regel hochmobile, robuste Notebooks mit guten Eingabegeräten, passender Sicherheits- und Anschlussaustattung sowie langen Akkulaufzeiten. Für all diese Eigenschaften steht seit Jahren auch die T-Serie von Lenovo, die aktuell mit dem ThinkPad T550 Zuwachs bekommen hat. Für den stolzen Preis von etwa 1.800 Euro bekommt man einen schnellen i7-Dualcore, 8 GB Speicher, eine 256-GB-SSD sowie einen Full-HD-Bildschirm, der leider nur auf der TN-Technologie basiert. Das Sicherheitspaket sollte keine Wünsche offen lassen, ferner ist das T550 für die Administration in Firmennetzwerken vorbereitet. Mit an Bord ist ein LTE-Modul mit GPS, das weitgehende Unabhängigkeit von nicht überall verfügbaren WLANs gewährleistet. Eine Übersicht über die verschiedenen T550-Varianten kann man sich hier ab Seite 82 verschaffen.

Bei der Auswahl der Vergleichsnotebooks für diesen Test haben wir vor allem darauf geachtet, dass sie dieselbe Zielgruppe ansprechen, dasselbe Format aufweisen und ebenfalls über Full-HD-Displays verfügen. Das trifft u. a. auf folgende Notebooks zu: Toshiba Tecra Z50 A-12K, Dell Latitude E5550 und HP EliteBook 850 G1.
ThinkPad-typische Formen, Designelemente und Materialien sorgen dafür, dass das T550 trotz Neugestaltung des Gehäuses auf den ersten Blick als Mitglied von Lenovos Business-Familie zu erkennen ist. Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK), der sowohl leicht als auch sehr bruchfest ist, sorgt gleichermaßen für ein geringes Gewicht von nur 2,1 kg wie für die nötige Robustheit für unterwegs. In Relation zur Größe fühlte sich das mit 23 mm Bauhöhe recht flache ThinkPad in der Hand des Testers auch subjektiv leicht an.

Die vom Look her ein wenig an Sandstein erinnernde Softtouch-Oberfläche der Deckelrückseite ist griffig, etwas empfindlich für Fingerabdrücke und nicht ganz einfach zu reinigen. Pflegeleichter fällt die Oberseite der Base aus, deren leicht angerauter Kunststoff einen hochwertigen Eindruck machte. Die Base ließ sich mit viel Kraftaufwand ein kleines Stück verwinden und gab dabei nur ein minimales Knistern von sich. Alte Bekannte sind die Metallscharniere, die hier aber leider etwas zu stramm abgestimmt sind, sodass sich der Deckel nicht ohne Gegenhalten öffnen lässt. Dafür hat man bei ruckartigen Bewegungen des Notebooks kaum mit Nachschwingen zu kämpfen. Tadellos und damit preisgerecht ist die Verarbeitung ausgefallen. Laut Hersteller hat das Notebook verschiedene militärische Tests auf Unempfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse wie Hitze, Feuchtigkeit, Staub und Vibrationen erfolgreich absolviert.
Auch beim T550 verzichtet Lenovo nicht auf einen antiquierten VGA-Ausgang, womit etwa ältere Beamer in Konferenzräumen bedient werden sollen. In die Zukunft weist hingegen der Mini-DisplayPort, der sich mittels ab etwa zehn Euro im Handel erhältlicher Adapter in einen HDMI-Ausgang verwandeln lässt. In Sachen USB setzt Lenovo ganz auf den aktuellen Standard 3.0 und bietet hier drei, auf beide Seiten verteilte Ports an. Für den stationären Betrieb ist ein Gigabit-Ethernet-Port an Bord, an der Unterseite befindet sich ein Docking-Port für das ThinkPad Pro Dock, das zahlreiche zusätzliche Anschlüsse mitbringt. Ideal, sprich ganz hinten, sind die Anschlüsse nicht positioniert, aber immerhin mittig.
Wirklich mobil und unabhängig ist der Business-User nur mit einem Notebook mit Mobilfunk-Modem, das beim T550 neben UMTS auch den schnellen LTE-Standard sowie GPS unterstützt. Mit der Micro-SIM des Testers ist LTE auf 7,2 MBit/s limitiert, dieses Tempo wurde trotz mittelmäßigen Empfangs sogar leicht übertroffen. Natürlich ist auch WLAN an Bord, und zwar in Form des Top-Moduls Intel Dual Band Wireless-AC 7265, das sich "Gigabit-WLAN" nennt und das gerade in Arbeitsumgebungen weniger überlaufene 5-GHz-Band versteht. Da offenbar auch die Antenne mitspielt, glänzte das ThinkPad T550 im individuellen Testsetup des Autors mit einer überdurchschnittlichen Empfangsleistung; bei immer mehr hinzukommenden baulichen Hindernissen und gleichzeitig größer werdendem Abstand zum Router brach die Übertragungsrate später und weniger deutlich ein als bei den weitaus meisten anderen Notebooks bisher.
Neben dem bei so gut wie allen Notebooks vorhandenen Kensington Lock bietet das Lenovo ThinkPad T550 eine umfangreiche Sicherheitsausstattung inklusive Hardware-verschlüsselbarer SSD, System- und BIOS-Passwort, Smartcard-Reader und Fingerabdruckscanner. BitLocker steht nur unter Windows 8.1 zur Verfügung. Ebenfalls vorhanden ist ein Trusted Platform Modul (TPM) nach TCG 1.2. Wem das Gerät gestohlen wird oder wer es etwa in der Flughafenlobby liegen lässt, kann mittels Intel Anti-Theft aus der Ferne eine Ortung vornehmen oder die Daten vernichten, wofür allerdings ein kostenpflichtiger Vertrag erforderlich ist. Zur sicheren Authentifizierung dient auch der integrierte SmartCard-Reader. Nähere Infos zu den genannten Sicherheitsfeatures haben wir hier zusammengefasst.
Neben dem Netzteil findet sich im Karton noch ein Faltblatt mit Sicherheits-, Garantie- und Einrichtungshinweisen. Ein weiterer Zettel verrät, dass Medien für die Installation des lizensierten Windows 8 Pro bei Lenovo angefordert werden müssen, wodurch Versandkosten anfallen können. Das ist im Hinblick auf den hohen Preis des Notebooks schwach.
Zwar lässt sich der Akku einfach austauschen, das war es aber auch schon mit den Wartungsmöglichkeiten. Zugang zu den Innereien erhält man nur durch eine Demontage, die bei unserem Shop-Gerät nicht infrage kam. Da eine Bodenplatte fehlt und die Wanne bis zur Oberseite der Base hochgezogen ist, dürften weniger technisch versierte Käufer damit ihre Schwierigkeiten haben. Prima: Zumindest gibt es eine ausführliche Anleitung von Lenovo. Allerdings legen Business-Nutzer wohl ohnehin eher selten selbst Hand an ihr Arbeitsgerät.
Der anspruchsvolle Business-Kunde erwartet großzügige Garantiebedingungen, die der Hersteller mit drei Jahren Vor-Ort-Service in Deutschland und Österreich auch liefert. Auf Lenovos Service-Seiten lässt sich das Notebook registrieren, dort werden auch verschiedene kostenpflichtige Garantie- und Service-Upgrades angeboten, die u. a. dazu dienen, Ausfallzeiten gering zu halten.
Ob eine Tastatur gefällt, ist eine subjektive Angelegenheit. Trotzdem kann man dem T550 wie den meisten ThinkPads der oberen Preislagen ein mustergültiges Keyboard bescheinigen, das mit seinem satten mechanischen Feedback auch anspruchsvollste Vielschreiber zufriedenstellen sollte. Neben einwandfreier Verarbeitung und Stabilität erwartet den Nutzer ein für Notebookverhältnisse angenehm üppiger Hub, ein knackiger Druckpunkt und ein perfekt abgefederter Anschlag.

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Die Tasten weisen eine konkave, rutschhemmende Oberfläche auf und verfügen über einwandfrei ablesbare Beschriftungen, die wahlweise von der zweistufigen, kräftigen und gleichmäßigen Tastaturbeleuchtung erhellt werden. Kaum Überraschungen hält das sinnvolle und weitgehend standardkonforme Layout bereit, häufig verwendete Tasten sind vergrößert, und es lassen sich viele Einstellungen bequem über Hotkeys vornehmen. Etwas schade ist, dass die größeren Tasten wie Space und Return im Gegensatz zu den flüsterleisen kleineren etwas zum Klappern neigen. Ein Plus ist hingegen der Schutz gegen Spritzwasser.
Wie man auf den Screenshots unter diesem Absatz sehen kann, lässt sich das schon vom Lenovo ThinkPad T450s bekannte Touchpad überaus umfangreich konfigurieren und versteht sich auf Gesten mit bis zu vier Fingern. Es ist als Clickpad mit völlig glatter Oberfläche und integrierten Maustasten ausgeführt, die einen kurzen Hub aufweisen und ihre Betätigung mit deutlichem mechanischen und haptischen Feedback quittieren. Wie beim T450s ließen die Gleiteigenschaften mit feuchten Fingern manchmal zu wünschen übrig. Über dem Clickpad befinden sich drei weich abgestimmte Tasten, die eigentlich zum darüber liegenden TrackPoint gehören. Drag & Drop funktionierte einwandfrei.
Trotz des hohen Preises setzt Lenovo bei unserem Testgerät nur auf ein TN-Panel in Full-HD-Auflösung (16:9), man wird sich also zumindest mit eingeschränkter Blickwinkelstabilität abfinden müssen. Die rund 2 Mio. Pixel ergeben verteilt auf 15,6 Zoll 141 ppi. Alternativ wird das T550 auch mit 1.366 x 768 (100 ppi, TN) und 2.880 x 1.620 Pixeln (15,5 Zoll, 213 ppi, IPS) angeboten. Auch Touchscreens sollen verfügbar sein, die wahrscheinlich im Gegensatz zu den anderen Displays keine gänzlich matte Oberfläche aufweisen.

Sehr gut fällt die maximale Helligkeit von knapp 300 cd/m2 (Mitte) aus, erheblich mehr schaffen unter den in den letzten 12 Monaten getesteten Office-Knechten eigentlich nur explizit für den Outdoor-Einsatz konstruierte Notebooks wie das Dell Latitude 14 Rugged, das den Anwender mit nicht weniger als 751 cd/m2 blendet. Unsere Konkurrenten im Test können in Sachen Leuchtkraft mindestens mit dem T550 mithalten, den ersten Platz im Feld holt sich der matte IPS-Bildschirm im Dell Latitude E5550 mit ausgezeichneten 343 cd/m2. Die Ausleuchtung von 83 % liegt etwas unter dem Durchschnitt, mit auffälligem Clouding oder Screen Bleeding hatten wir es aber nicht zu tun.
Zu hell ist Lenovo der Schwarzwert des T550 geraten, und auch subjektiv kann bei einem völlig dunklen Bild (RGB 0,0,0) nicht von sattem Schwarz die Rede sein. Vernünftige Werte präsentieren hier das Toshiba Tecra und des Dell Latitude. Die Konsequenz ist ein bescheidener Kontrast von nur 330:1, den das restliche Feld bis auf das ebenfalls unter zu hellem Schwarz leidende HP EliteBook mit großem Abstand übertrumpft. Betrachtet man die DeltaE-Werte, die Farbabweichungen von der Norm beschreiben, sind wieder die TN-Bildschirme in Testgerät und HP die Sorgenkinder, während die beiden anderen Kandidaten sich IPS-typisch ganz gut schlagen und auch unprofiliert einigermaßen korrekte Farben zeigen. Beim Testgerät schlägt sich die Abweichung in einem sichtbaren Blaustich nieder.

Nur für (semi-)professionelle Bildbearbeiter wichtig ist die Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraumes. Zunächst ist festzustellen, dass sich die 54 % des Toshiba Tecra (IPS!) nicht von den Ergebnissen der in dieser Disziplin normalerweise unterlegenen TN-Panels abheben können. Das spricht aber eher für die TN-Bildschirme, denn mehr als 50 % sind in dieser Klasse ein guter Wert. An der Bildschärfe hatten wir nichts zu bemängeln.
Dank des matten und hellen Screens lässt sich das T550 auch bei gutem Wetter im Freien prima verwenden, solange nicht die Sonne direkt auf den Bildschirm knallt. Angeblich soll auch der alternativ verfügbare 3k-Touchscreen "anti-glare"-Eigenschaften haben. Das wäre dann aber der erste wirklich matte Touchscreen auf dem Markt, wir rechnen eher mit einem Kompromiss, der die Verwendbarkeit im Freien einschränken dürfte.

Wie man auf dem Foto unten sehen kann, ist es mit der Blickwinkelstabilität nicht zum Besten bestellt. Die bei TN-Panels üblichen, sich bei kleiner werdenden Einblickwinkeln verschlimmernden Darstellungsfehler sind auf der horizontalen Ebene im Vergleich zu wirklich billigen Bildschirmen mit der gleichen Technologie noch relativ harmlos, wirklich übel wird es aber beim Blick von oben oder unten. Wer nicht mit diesen Einschränkungen leben kann und trotzdem beim T550 bleiben will, wird für das Modell mit dem höher auflösenden IPS-Bildschirm noch tiefer in die Tasche greifen müssen.
Beim Lenovo ThinkPad T550 handelt es sich um ein Office-Notebook der gehobenen Preisklasse, das dank seiner potenten und trotzdem sparsamen CPU, der schnellen SSD und dem großzügig dimensionierten Hauptspeicher genug Leistung für alle Business-relevanten Anwendungen zur Verfügung stellen kann, sich für aufwändige 3D-Spiele mangels dedizierter Grafikkarte aber kaum eignet. Auch an Speicher- und rechenintensiven Photoshop-Sessions verschluckt sich das T550 nicht, dürfte aber dort ins Hintertreffen geraten, wo Software deutlich von vier oder mehr physischen Kernen profitiert.

Neben der normalen Windows-Energieverwaltung befindet sich auf dem T550 auch Lenovos eigener Energie-Manager, der zusätzliche Einstellmöglichkeiten und Profile mitbringt. Für alle unsere Benchmarks in diesem Test haben wir uns für das Windows-Profil Höchstleistung in Kombination mit der Energie-Manager-Einstellung "Maximaler Turbo" entschieden, Gegenproben in der Einstellung "Ausgewogen", die wir für alle sonstigen Tests verwendet haben, erbrachten im PCMark 7 keine niedrigeren Ergebnisse, die Cinebenches büßten wenige Prozente ein.
Der Intel Core i7-5600U (2 x 2,6 - 3,2 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) ist ein schneller Dualcore, der bereits Intels brandneuer Prozessorgeneration Broadwell entspringt. Die weist dank verschiedener Optimierungen bei im Wesentlichen gleichbleibender Architektur und dem von 22 auf 14 nm verkleinerten Fertigungsprozess ("Tick") sowohl eine etwas höhere Pro-Mhz-Leistung als auch eine bessere Energieeffizienz auf als Haswell. Werden beide Kerne ausgelastet, beläuft sich der maximale Turbo (eigentlich) auf 3,1 GHz.

Im Multicore-Benchmark des Cinebench R15 liegen die beiden ThinkPads T450s und X250 mit der gleichen CPU 8 % vor dem Testgerät, sodass man noch von einer erwartungsgemäßen Performance sprechen kann. Bei Belastung nur eines Kernes sind kaum noch Unterschiede vorhanden. Ganz ähnlich sieht es der ältere Cinebench R11.5. Die Diagramme zeigen das kleine Leistungsplus, das der i7-5600U gegenüber seinem direkten Vorgänger i7-4600U (2 x 2,1 - 3,3 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) im Toshiba wohl auch wegen der höheren Taktung herausholen kann und sieht ansonsten den i5-4200U (2 x 1,6 - 2,6 GHz, Hyperthreading, TDP 15 Watt) im HP immer mit gar nicht mal so großem Rückstand auf dem letzten Platz.

Woran auch immer es liegt, eine gute Turbo-Ausnutzung können wir dem T550 nicht bescheinigen. Führten wir den Cinebench R15 in der Energie-Manager-Einstellung "Ausgewogen durch", kam es trotz CPU-Temperaturen von nicht einmal 60 °C sogar hier schon zu leichtem Throttling, denn der Takt lag durchgehend 100 MHz unter dem spezifizierten Basistakt des Prozessors von 2,6 GHz. Zumindest änderte sich nach Ziehen des Netzsteckers nichts. 
Hier nimmt neben der CPU auch der Massenspeicher sowie in geringerem Maße die GPU Einfluss auf die Ergebnisse. Da die SSD im Toshiba der im Testgerät insgesamt nicht überlegen ist, wundern wir uns etwas über den Vorsprung, den das Tecra sich im PCMark 8 erarbeiten konnte. Besser gibt der generell zuverlässigere PCMark 7 die Verhältnisse wieder. Dass das HP mit seiner herkömmlichen Festplatte und der langsamsten CPU im Feld bis zu 74 % vor dem Dell landet (PCMark 8) wirft entweder ein schlechtes Licht auf dessen Lite-On-SSD oder auf den Benchmark. Wichtiger ist die gefühlte Performance des Testgerätes bei der täglichen Arbeit, wo man sich über rasante Programm- und Systemstarts und eine stets mehr als flüssige Bedienung freuen durfte.
Die Samsung-SSD im Testgerät bewältigt das sequenzielle Einlesen in hohem, aber nicht überragendem Tempo und liegt so auf Augenhöhe mit den beiden anderen SSDs im Feld. Geht es um das Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4k Read), verweist unser ThinkPad das Tecra und das Latitude mit deutlichem Vorsprung auf die Plätze. Bei den restlichen Lese-Einzeldisziplinen liegen die drei SSDs dann wieder so nahe beieinander, dass die Unterschiede in der Praxis zu vernachlässigen sind. Weniger wichtig ist die Schreibleistung (Score Write), hier können das Tecra und das Latitude einen kleinen Vorsprung auf das ThinkPad herausholen.
Für die Zielgruppe zählt die Grafikkarte sicher nicht zu den interessantesten Aspekten, deshalb halten wir es kurz: Die in die CPU integrierte Intel HD 5500 mit in diesem Fall bis zu 950 MHz beherrscht DirectX 11.2 und sollte um die 20 % schneller sein als ihre direkte Vorgängerin HD 4400, die in den drei Haswell-Mitbewerbern zum Einsatz kommt. Die Unterschiede sind in den 3DMarks zumeist geringer ausgefallen, das vorher Gesagte gilt hier eigentlich nur für das HP EliteBook, was auf dem insgesamt niedrigen Niveau aber keine Rolle spielt. Maximal unterstützt die GPU Auflösungen von 3.840 x 2.160, es können maximal drei Displays auf einmal bedient werden, beim Testgerät müsste man eines der beiden externen über VGA anschließen.
Auch hier gibt es nicht viel zu vermelden. Darüber, dass man das aktuelle GRID: Autosport in den schon ganz ansehnlichen mittleren Einstellungen gerade noch halbwegs flüssig spielen kann, muss man im Hinblick auf die stark begrenzte Leistung der On-Chip-GPU schon dankbar sein. Die teilt sich den Hauptspeicher mit der CPU und könnte etwas schneller unterwegs sein, wenn dieser im Dual-Channel-Modus laufen würde. Kein Problem stellen hingegen Games wie Fifa 15, Dota 2 (mittel) und Diablo III dar. Viele weitere Benchmarks und Informationen zu mobilen Grafikkarten wie der HD 5500 sind in unserem FAQ-Bereich zu finden.
29 dB in den drei Idle-Lastzuständen deuten schon darauf hin: Der Lüfter läuft hier gar nicht. Steigert man die Last auf ein Maß, das im täglichen Betrieb kaum vorkommen dürfte, kann man den nie störenden Luftquirl gerade so aus den üblichen Umgebungsgeräuschen heraushören. Im Hinblick auf die weitgehend leise Tastatur eignet sich das Lenovo ThinkPad T550 somit auch für lärmsensible Umgebungen.
Auf mehr als knapp 40 °C (unten, Mitte) kam das Lenovo ThinkPad T550 auch unter Dauerlast nicht, die Bereiche der Handballenablagen erreichten nie mehr als angenehme 27 °C. Im Hinblick auf den geringen Kühlungsbedarf steht einer Nutzung auf dem Schoß nichts im Wege. Signifikant wärmer werden die drei Konkurrenten auch nicht.

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Wie schon im Cinebench R15 pendelte sich der CPU-Takt auch im Stresstest mit Prime95 ("Maximaler Turbo" im Lenovo Energie-Manager) nach einigen Sekunden bei 2,5 GHz ein, womit Throttling vorliegt. Das ist schwer nachvollziehbar, denn auch hier kamen die Kerntemperaturen über 63 °C nicht hinaus. Ein Grund könnte sein, dass unser Gerät eine CPU mit hohen Leckströmen erwischt hat, sicher ist auf jeden Fall, dass es sich um eine TDP-Limitierung handelt, denn die 15 Watt werden schon bei 2,5 GHz komplett ausgenutzt. Die Auswirkungen auf die tägliche Arbeit sollten sich aber in engsten Grenzen halten. Nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark sank der CPU-Takt auf etwa 1,2 GHz ab, weil die Intel HD 5500 sich einen Teil der knapp bemessenen TDP genehmigte.
Lenovo hat Dolby Advanced Audio 2 vorinstalliert, das dem eigentlich dumpfen, präsenzarmen Sound ordentlich auf die Sprünge hilft, dabei aber manchmal über das Ziel hinausschießt. Das macht sich besonders bei der vergleichsweise hohen Maximallautstärke durch eine etwas übersteuert wirkende, teilweise schrille Wiedergabe bemerkbar. Insgesamt sorgen die Tweaks aber für deutlich mehr Präsenz und Brillanz und erzeugen auch einen gewissen räumlichen Eindruck. Instrumente bleiben einigermaßen unterscheidbar, Dynamik ist in Ansätzen vorhanden.
Ob es am Throttling, an Lenovos Energie-Manager oder auch am sparsamen Broadwell-Prozessor liegt, Fakt ist, dass das T550 erheblich genügsamer zu Werke geht als die drei leistungsmäßig unterlegenen Haswell-Mitbewerber, wobei die Ergebnisse bei voller Last am dichtesten zusammenliegen. Zieht man alle gleichformatigen Office-Notebooks als Vergleich heran, die wir in den letzten zwölf Monaten getestet haben, kann das T550 in allen Idle-Lastzuständen einen Platz unter den genügsamsten fünf Geräten ergattern. Unter Last landet es im Mittelfeld und genehmigt sich maximal 30,4 Watt, sodass das 45-Watt-Netzteil ausreichend dimensioniert ist.
Unsere Variante des Lenovo T550 kommt mit zwei Akkus, von denen einer mit 44 Wh fest verbaut ist und der andere mit 23 Wh sich auch im Betrieb austauschen lässt (Hot Swapping). So ausgestattet erreicht es exorbitant lange Akkulaufzeiten und unterstreicht nachdrücklich seinen hohen Mobilitätsfaktor. Im gleichen Feld wie unter Energieaufnahme sichert es sich im Idle-Betrieb sowie im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) jeweils den ersten Platz. Auch die Laufleistung unter Last ist großartig. Unsere alle mit weniger Gesamt-Wh ausgestatteten, aber auch stromhungrigeren Vergleichsnotebooks können da nicht ansatzweise mithalten.
Insgesamt wird das T550 dem hohen Anspruch der T-Serie und seinem Preis weitgehend gerecht. Wir haben es mit einem relativ leichten, robusten und gut durchkonstruierten, wenn auch schlecht zu wartenden Business-Notebook zu tun, das durch seinen leisen und kühlen Betrieb überzeugt. Dank LTE lässt es sich noch flexibler einsetzen als Kollegen, die auf WLAN angewiesen sind. Das Sicherheitspaket lässt keine Wünsche offen, Tastatur und Touchpad kommen aus der obersten Regalreihe, und es sind alle Anschlüsse an Bord, die für die Zielgruppe interessant sein könnten.

Obwohl die Leistung für die im Business-Umfeld üblichen Programme locker ausreicht, hinterlässt der gedrosselte Prozessortakt einen faden Beigeschmack. Nicht zum Preis passt das immerhin helle TN-Display. Die herausragendste Stärke des T550 ist aber zweifellos seine großartige Akkulaufzeit, die das Notebook besonders interessant für Nutzer macht, die immer wieder längere Zeiträume ohne Stromnetz überbrücken müssen. Wer etwas weniger Leistung oder einen besseren Bildschirm benötigt, findet theoretisch eine große Auswahl an T550-Varianten vor, die auch diese Wünsche erfüllen. Welche davon letztendlich den Weg in den Handel schaffen, ist eine andere Frage.

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06/03/2015

Ersatzakku Lenovo ThinkPad X201 Tablet

Dells Venue-8-7000-Android-Tablet integriert in ein ultra-schlankes Aluminiumgehäuse einen 8,4 Zoll großen, randlosen, hochauflösenden OLED-Bildschirm und einen Intel-Atom-Prozessor der jüngsten Generation. Zudem handelt es sich um das erste Tablet, das über Intels RealSense-Snapshot-Tiefenkamera verfügt.
Seit Ende 2013 nennt Dell seine Tablets "Venue". Seither haben wir einige verschiedene Modelle der Serie, beispielsweise das 7 Zoll große Venue 7 LTE mit Android Betriebssystem, das 8 Zoll große Venue 8 Pro und das 11 Zoll große Venue 11 Pro getestet. Die beiden "Pro"-Modelle laufen unter Windows 8.1 und richten sich eher an Geschäftskunden. Während wir generell von der Leistung und dem Preis-Leistungs-Verhältnis angetan waren, wirkte das Design stets zurückhaltend oder zumindest ziemlich langweilig und etwas gewöhnlich. Das ist nicht länger der Fall: Das Dell Venue 8 7000, welches 2015 den "Best-of-Innovation"-Award der CES gewonnen hat, verzichtet auf langweiliges Styling zugunsten eines wirklich attraktiven Aussehens und bringt zudem einige innovative Features.

Zum Zeitpunkt des Schreibens bietet Dell in den USA sogar fünf verschiedene Venue-Tablet-Modelle an. Diese reichen vom 7 Zoll großen Venue 3000 mit Android ab 100 US-Dollar bis zum 10,8 Zoll großen Venue 11 Pro 7000 Windows Tablet ab 700 US-Dollar. Unser Test-Tablet, das Venue 8 7000 (Dell nennt dieses spezielle Modell Venue 8 7840), verfügt über eine 8,4-Zoll-OLED-Bildschirm, einen Intel Z3580 Atom ProzessorIntel Atom Z3580 SoC, 2 GB RAM und 16 GB eMMC-Flashspeicher und wird für 400 US-Dollar verkauft, was nach den meisten Maßstäben nicht gerade kostengünstig ist. Es gibt noch zwei weitere Modelle in der 7000-Android-Serie mit identischer Hardware, die entweder eine Folio-Hülle oder Dells "Dell-Cast"-Adapter für Multimedia-Streaming einschließen und 440 bzw. 470 US-Dollar kosten. Ein wesentlicher Unterschied des Venue 8 7000 zu seiner Konkurrenz ist die eingebaute Intel-RealSense-Tiefenkamera, die aus einer 8-MP-Hauptkamera und zwei stereoskopischen 720p-Kameras besteht.
In Deutschland ist in Dells Online-Store eine Variante (Z3580Intel Atom Z3580 SoC, 2 GB RAM, 16 GB eMMC) verfügbar, die weitestgehend unserem Testgerät entspricht un hier ab 379 Euro angeboten wird.

Konkurrenten sind andere hochauflösende Tablets wie das 8,4 Zoll große Samsung Galaxy Tab S 8.4, Apples 7,9 Zoll iPad Mini 3 und das 8,9 Zoll Google Nexus 9. Wir werden sehen, wie das neue Tablet mit seinem einzigartigen Aussehen und dem innovativen Kamera-Design mit unseren Tests zurechtkommt und wie es sich im Vergleich mit anderen hochwertigen Android Tablets positioniert.
Das Venue 8 7000 ist ein Hingucker: Während die meisten Tablets über eine gerundete Rückseite und abgeschrägte Kanten verfügen, ist das maschinell bearbeitete Aluminiumgehäuse des super-schlanken Dells flach und eckig. Die oberen Ecken sind fast gar nicht abgerundet, jene an der Unterseite haben jedoch einen größeren Radius. Apropos schlank: Das Venue 8 7000 ist 6 mm hoch und damit (wenn auch teils nur marginal) schlanker als alle anderen am Markt verfügbaren Tablets einschließlich Apples super-dünnen 6,1 mm iPad Air 2, welches zugegebenermaßen einen größeren 9,7-Zoll-Bildschirm hat. Das Gewicht ist mit 308 Gramm auch ziemlich niedrig und nur einige Gramm schwerer als beim Samsung Galaxy Tab S 8.4.

Doch damit nicht genug der Einzigartigkeit: Zusätzlich zu dem extrem dünnen Design sieht das Venue 8 7000 nicht wirklich wie die anderen Tablets aus. Statt eines mehr oder weniger gleichmäßigen Rahmens um das gesamte Gerät ist dieser an der Oberseite und entlang der Seiten extrem dünn. Der Abstand von der äußersten Kante bis zum Schutzglas beträgt dabei nur ungefähr einen Millimeter. Der untere Teil ist mit zirka 19 mm jedoch breiter. Dort befinden sich sowohl die Front-Kamera als auch die Stereo-Lautsprecher (unter dem perforierten Aluminium). Dank diesem Design ist der Platzbedarf sehr gering, was, wie wir feststellen mussten, manchmal die Benutzerfreundlichkeit verringert. Hält man das Tablet wie üblich entlang einer Seitenkante mit dem Daumen an der Oberseite, kann man versehentlich Touch-Eingaben tätigen, sodass man das Gerät besser im unteren Bereich hält. Mit der Zeit ist es jedoch ermüdend, das Tablet auf diese Art zu fassen. Abhilfe könnten ein Etui oder eine Folio-Hülle schaffen. Im Querformat kann das Venue 8 7000 ziemlich komfortabel gehalten werden. Dabei deckt der Daumen jedoch zwangsläufig den Lautsprecher-Grill ab, wodurch sich der Klang ziemlich deutlich verschlechtert.

Die Rückseite des Gerätes ist abgesehen von einer schlanken Ausnehmung mit Glaseinsatz, welcher die beiden stereoskopischen Kameras schützt, und einem Glaseinsatz im unteren Rahmenbereich über der 8-MP-Kamera-Linse aus solidem Aluminium. Ein ziemlich großes Dell Logo ziert die Rückseite, und das Intel Logo befindet sich direkt oberhalb des Streifens mit den beiden RealSense Kameras. Trotz seiner Schlankheit ist das Tablet außerordentlich robust, und Verwindungskräfte haben keinerlei Auswirkung. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität extrem hoch und dem hohen Preisetikett mehr als angemessen.

Der physikalische Power-Button und der Lautstärkeregler befinden sich im oberen Bereich der linken Kante. Wird das Tablet im Hochformat gehalten, so ist das in der Nähe des breiteren Teils, der Kamera und Lautsprecher beherbergt. Der Hubweg der Tasten ist minimal, doch diese bieten ein sehr deutliches akustisches Feedback. Der Micro-B-USB-2.0-Port befindet sich zentral an der unteren Kante, und die Kopfhörer-Mikrofon-Kombibuchse ebendort im linken Eck schräg unterhalb der Front-Kamera. Die Lage der Schnittstellen hat Auswirkungen auf die Ergonomie: Nutzer, die das Tablet bevorzugt mit der rechten Hand im Querformat halten, werden schnell feststellen, das die Lage der Buchse nicht ideal ist, da das Kopfhörerkabel beim Halten stört. Wird das Tablet um 180 Grad gedreht und mit der linken Hand gehalten, verringert sich das Problem. Auch beim Benutzen der Front-Kamera ist Links-Hand-Nutzung angesagt, weil diese sonst verdeckt wird. Der MicroSD-Kartenleser unterstützt Karten mit bis zu 512 GB. Der Micro-B-USB-Port unterstützt außerdem OTG, daher können auch USB-Sticks verwendet werden.

Obwohl dem Tablet ein physikalischer Video-Ausgang fehlt, kann der Inhalt das Tablets dank Dell Cast, das wir weiter unten näher beschreiben werden, auf einem Monitor oder Fernseher angezeigt werden.
Das Intel 7260 1x1 802.11ac WLAN-Modul unterstützt sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band und funktionierte in unseres Tests zuverlässig ohne Verbindungsabbrüche oder andere Probleme. In einem Abstand von 15 Metern von unserem Netgear-R7000-Router schwankte die Abschwächung beim 5-GHz-Band zwischen -70 und -75 dB. Damit ist auch die Empfangsstärke gut. Bluetooth 4.0 ist auch an Bord. Dell plant, im Mai ein Tablet mit Intel XMM 7260 LTE Modem herauszubringen. Mit laufender Dell-Cast-Anwendung und einem Dell-Cast-Adapter kann das Venue die Lücke zwischen Tablet und Desktop-Computer überbrücken, indem es eine kabellose Verbindung zu einem großen Monitor oder Fernseher sowie Tastatur und Maus ermöglicht.

Obwohl GPS unseren Standort in Innenräumen nicht bestimmen kann - ein altes Samsung Galaxy Tab 8.9 konnte problemlos sofort 6 Satelliten finden, das Venue 8 7000 dagegen nur 2 - traten im Freien keine größeren Probleme auf. Eine exakte Positionsbestimmung dauerte allerdings trotzdem ungefähr eine Minute.
Das Dell Venue 8 7000 ist mit Intels RealSense Technologie ausgestattet, die es dem User ermöglicht, Bilder so ähnlich einzufangen, wie sie vom menschlichen Auge gesehen werden. Das System besteht aus einer 8-MP-Hauptkamera und zwei stereoskopischen 720p-Kameras, die in einem Dreieck angeordnet sind. Die beiden zusätzlichen Kameras liefern Tiefenwahrnehmung durch ein linkes und ein rechtes Bild. Die Tiefeninformation wird in jedem File, das aufgezeichnet wird, gespeichert. Die Dell Gallery Software sammelt alle Bilder von verschieden Quellen (Phone, Facebook, Picasa etc.) in einem einzigen Album. Die Software ermöglicht es dem User, alle digitalen Bilder an einem einzigen Ort anzusehen, ohne die Files tatsächlich zu verschieben. Die Bilder können in einer Timeline-Ansicht (chronologisch), in einer Karten-Ansicht (geordnet nach Ort) oder in einer Personen-Ansicht angeordnet werden. Letztere nutzt Gesichtserkennungs-Software, um automatisch Markierungen an Photos einer zuvor markierten Person zu anzubringen. Die Gallery kann auch in Facebook veröffentliche Bilder sammeln, wenn der Nutzer darauf markiert ist.

Die Gallery umfasst einige Tools, die Nutzen aus dem, was Dell "3D Editing" nennt, ziehen. Das Measurement Tool ermöglicht es dem User, Dimensionen in einem Photo aufzuzeichnen. Dieser Prozess funktioniert mit schwankender Genauigkeit. Es ist eine berechnete Schätzung, kein exakter Wert - abhängig davon, wie das Bild aufgenommen wurde. Für die besten Ergebnisse empfiehlt Dell ein gut beleuchtetes Objekt mit klaren Kanten und einen Abstand von 0,91 bis 4,88 Meter. Schwaches Licht und Aufnahmen aus einem Winkel können die Genauigkeit beeinflussen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Schätzungen nur einen Zoll (2,54 cm) genau sind. Mit dem Depth Editing Tool kann ein Element im Vorder- oder Hintergrund gewählt und typische Filter darauf angewendet sowie Belichtung, Helligkeit und Kontrast angepasst werden. Das Refocus-Tool ermöglicht eine Veränderung des Fokus im bereits aufgenommenen Bild ähnlich, wie wir es auch von einigen Smartphones kennen.

Unserer Meinung nach kann man mit den Tools einfach und intuitiv arbeiten, und die Ergebnisse sind im Allgemeinen sehr zufriedenstellend. Wir sind uns allerdings nicht sicher, wie nützlich sie sind, wenn einmal der Neuigkeitswert nachgelassen hat: Es ist nicht nur etwas umständlich, mit einem Tablet als primäres Photo Tool herumzulaufen, auch die Qualität der Photos lässt etwas zu wünschen übrig. Das hat nichts mit der Bearbeitung zu tun, sondern mit der Kamera selbst: Die 8-MP-Linse erzeugt im Freien ausreichend gute Bilder, doch Farbrauschen ist auch in gut beleuchteten Innenräumen ziemlich hoch. Die 2-MP-Frontkamera reicht gerade einmal für Video-Konferenzen, doch das Farbrauschen ist noch deutlicher, und die Farben wirken langweilig und ausgewaschen.
Die proprietäre Dell-Cast-Technologie besteht aus einer Anwendung, die am Tablet läuft, und einem Dongle, das an einen verfügbaren HDMI-Port eines Bildschirms oder Fernsehers angeschlossen werden muss. Der Streaming Stick, der durch einen Merrifield-Zweikern-Prozessor angetrieben wird, unterstützt Mirroring von 1080p-Inhalten via WiDi und ermöglicht Verbindungen mit einer kabellosen Tastatur oder Maus. Es gibt zwei verschiedene Modi: Productivity und Mirror. Für den Productivity-Modus muss ein Tastatur-/Maus-Transceiver in den USB-3.0-Port am anderen Ende des Dongles angesteckt werden. Eine Tastatur mit Kabel kann benutzt werden, wenn diese einen USB-Port für den Anschluss einer Maus hat. Der Mirror-Modus nutzt die kabellose Bildschirmfunktionalität von Android, um einfach den Bildschirminhalt des Tablets zu duplizieren.

ErsatzakkuDell Latitude D830 ,

Ersatzakku Dell Inspiron 9400 ,

Ersatzakku Dell Inspiron 1564 ,

Leider traten sofort Probleme auf, als wir das Setup testen wollten: Da der Stick zirka 28 mm (etwas mehr als ein Zoll) breit ist, konnten wir ihn nicht an unseren Dell U2713HM Monitor anschließen, da die anderen Stecker zu nahe am Dongle sind, um verwendet werden zu können. Nachdem der Adapter des Dongle mit dem passenden Adapter an den Monitor und ein Micro-USB-Kabel zur Stromversorgung am Dongle angesteckt wurde, sowie der Tastatur-/Maus-Transceiver mit diesem verbunden wurde, erschien der Dell-Cast-Bildschirm mit einer Auswahl zwischen Productivity- und Mirror-Modus am Bildschirm. Die Maus funktionierte zu diesem Zeitpunkt auch. Wird die Dell-Cast-Anwendung am Tablet gestartet, beginnt die Suche nach einem passenden Adapter. Leider schlug die Verbindung bei allen unseren Versuchen mit der Meldung "Ein Adapter ist nicht angeschlossen" fehl. Für den Mirror-Modus muss der Nutzer das Android-Settings-Menü öffnen. Nachdem "Display" und "Cast Screen" ausgewählt wurde (bei angekreuztem "Enable Wireless Display"), wird der Name des Dell Cast Dongle angezeigt. Die Verbindung schlug auch an dieser Stelle mit der Meldung, dass kein passender Adapter gefunden werden konnte, fehl. Wir können hier nur einen defekten Adapter vermuten.
Das Venue 8 7000 läuft unter dem mittlerweile überholten Android 4.4.4 KitKat, build BBP803A135500DEL Version. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist uns nicht bekannt, wann ein Update auf Android 5.0 Lollipop verfügbar sein wird. Zusätzlich zu den üblichen vorinstallierten Anwendungen wie Googles App-Paket hat Dell eine Diagnose-App namens "My Dell" hinzugefügt, die allgemeine Information über das Tablet einschließlich internem Speicher, Ladestatus und CPU und RAM-Auslastung liefert, aber auch einen "Schnelltest"-Shortcut für das Testen von WiFi, Akkuverbrauch, GPS und Bluetooth sowie "erweiterte Tests" für Bildschirm, Sensoren und Kameras u. a. bietet.

In der Schachtel befand sich das Gerät selbst, der Stromadapter und ein USB-Ladekabel. Die Version des Tablets für 440 US-Dollar beinhaltet zudem das Dell Cast Dongle, welches separat für 60 US-Dollar gekauft werden kann. In unserem Fall hat Dell auch die KM714-Tastatur-und-Maus-Kombination zur Verwendung mit dem Dell Cast Adapter mitgeliefert (60 US-Dollar). Weiters sind unter anderem der Dell Bluetooth Portable Speaker, eine Targus Hülle, ein Targus Stylus (16 US-Dollar), ein Dell Venus Folio (50 US-Dollar) mit einem Gehäuse, das sich zu einen Ständer falten lässt, und eine kabellose Tastatur, die via Bluetooth angeschlossen werden kann, erhältlich.

Mängel sind beim Dell Venue 8 7000 für 12 Monate abgedeckt. Es handelt sich um eine Einsendegarantie. Der Kunde muss für eine Schachtel sorgen und die Versandkosten bezahlen. Garantien, die versehentliche Schäden umfassen, können für 12 Monate (29 US-Dollar ), 2 Jahre (59 US-Dollar) oder 3 Jahre (90 US-Dollar) hinzugefügt werden.
Dell nutzt standardmäßig Googles Standard-Android-Tastatur. Der 8,4-Zoll-Bildschirm ist im Hochformat groß genug für komfortables Tippen. Tastaturgeräusche können eingeschaltet werden, doch haptisches Feedback ist keine Option, da das Venue nicht mit einem Pager-Motor ausgestattet ist. Selbstverständlich können, falls gewünscht, zusätzliche Tastaturen vom Google Play Store heruntergeladen werden.

Der kapazitive Touchscreen kann bis zu zehn gleichzeitige Touch-Eingaben erkennen. Im Test funktionierte der Bildschirm sehr gut. Unsere Eingaben wurden prompt erkannt und präzise umgesetzt. Wie zuvor erwähnt, muss man beim Halten des Tablets vorsichtig sein, da der berührungsempfindliche Bereich bereits 5 mm von der Außenkante des Gerätes beginnt. Das glänzende Glas-Panel zieht Fingerabdrücke an. Daher ist es eine gute Idee, ein Reinigungstuch griffbereit zu halten.

Da das Dell Cast Dongle über einen USB-Port verfügt, können übliche kabellose Tastaturen und Mäuse verwendet werden. Die Bedienung ist damit natürlich viel schneller, was die Produktivität steigern sollte. Dell stellte uns die KM714 Kombination mit Logitech Unifying Receiver zur Verfügung. Diese schlanke Tastatur verfügt über einen eigenen Nummernblock und Chiclet-Tasten mit einem ziemlich kurzen Hubweg von 2 mm, aber dennoch gutem Feedback. Die Tasten sind mit 14 x 14 mm eher klein. Da sie geformt sind und fast 4 mm Abstand voneinander haben, war es uns möglich, ein gutes Stück ohne große Fehler zu tippen. Zudem gefällt uns, dass die Tastatur an der Rückseite angehoben ist, da dies den Tipp-Komfort erhöht. In der Funktionstasten-Reihe oberhalb sind die Tasten nur halb so groß (die Pfeiltasten haben auch nur halbe Größe), was unserer Meinung nach etwas nachteilig ist, da sich auch wichtige Tasten wie die Entfernen-Taste in dieser Reihe befinden. Die Maus hat eine seitliche Taste und ein Scroll-Rad. Daher sollte sie auch gut mit einem Windows Tablet zusammenarbeiten, um auf das Charms Menu zuzugreifen, zwischen Apps zu wechseln und in Web-Seiten zu navigieren.
Das Venue 8 7000 verfügt über einen OLED-8,4-Zoll-WQXGA-Bildschirm mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel, einem 16:10-Seitenverhältnis und einer korrespondierenden Pixeldichte von 361 ppi. Das 8,4 Zoll Samsung Galaxy Tab S 8.4 hat einen ebenso großen Bildschirm mit gleicher Auflösung. Das 8,9 Zoll Google Nexus 9 und das 7,9 Zoll Apple iPad Mini 3 müssen mit einer etwas niedrigeren Auflösung und Pixeldichte das Auslangen finden. Zwar klingt eine derart hohe Auflösung auf dem Papier gut, doch handelt es sich hier eindeutig um einen Fall von "zu viel des Guten", da wir uns manchmal weniger Pixel wünschten. Es ist großartig, genügend Platz auf dem Bildschirm zu haben, doch nicht alle Apps sind für derart hohe Auflösungen optimiert, und die Einstellung "großer Text" in den Android-System-Settings ist nicht notwendigerweise die Antwort, da sie zum Abschneiden von Buchstaben im Launcher führen kann und nicht bei allen Apps funktioniert. Mit Standard-Schriftgröße sind manchmal Beschriftungen und Text in einigen Anwendungen unglaublich schwierig zu entziffern.

Mit einer Durchschnittshelligkeit von 240 cd/m² fällt die Bildschirmhelligkeit des Venue 8 7000 hinter seine Konkurrenten zurück. Das Samsung Galaxy Tab S 8.4, das, wenn es nicht auf automatische Helligkeit konfiguriert ist, auch nicht besonders hell ist, erreicht 260 cd/m², während das Nexus 9 fast doppelt so hell ist wie unser Test-Tablet. Die Ausleuchtung ist mit 84 % weit entfernt von großartig, und der Bildschirm ist in Richtung Lautsprecher/Kamera heller, wenn das Tablet im Querformat gehalten wird. Während normaler Nutzung ist dies jedoch kaum bemerkbar.
OLED-Bildschirme nutzen keine traditionelle Hintergrundbeleuchtung. Daher entspricht der Schwarzwert 0 cd/m², und das Kontrastverhältnis ist theoretisch unendlich. Das bedeutet, dass schwarz tatsächlich wirklich schwarz ist und nicht grau dargestellt wird. Beim Video-Schauen ist dies sofort spürbar. Die Analyse der Farbdarstellung gibt ziemlich hohe Durchschnitts- und Maximum-DeltaE-Abweichungen von zirka 7,5 bzw. 14,4 an. Das Bild rechts zeigt das Tablet neben einem Dell U2713HM im sRGB-Modus bei der Darstellung des gleichen Photos einer Farbkarte. Zwar handelt es sich keinesfalls um einen wissenschaftlichen Test, doch der Vergleich zeigt, das Rot besonders lebendig ist. Die Grauwerte sind mit einem durchschnittlichen DeltaE von 4,15 dagegen gut.

Obwohl das Samsung Galaxy Tab S 8.4 eindeutig über einen besseren OLED-Bildschirm verfügt, sorgt der Bildschirm des Dell Venue 8 7000 dennoch für ein insgesamt sehr gutes Seherlebnis und bereitet Freude, obwohl die Messergebnisse nicht überragend sind.
Trotz vergleichsweise geringer Helligkeit ist das Venue 8 7000 dank seinem hervorragenden Kontrast dennoch ziemlich gut im Freien nutzbar. Direkte Sonneneinstrahlung steht natürlich außer Frage, doch im Schatten konnten wir das Tablet problemlos benutzten. Ein halb-glänzender oder matter Bildschirm würde Wunder wirken, da störende Spiegelungen in hell beleuchteten Umgebungen verringert würden.
Die Blickwinkelstabilität des Dell Venue 8 7000 ist auch sehr gut. Obwohl wir eine leichte Abnahme der Helligkeit bei sehr flachen Winkeln beobachten konnten, blieben die Farben generell unabhängig von der Richtung, in welche wir das Tablet neigten, stabil. Ein gleichzeitiges Betrachten des Bildschirms von mehreren Nutzern ist definitiv problemlos möglich.
Die CPU betreffend bleibt Dell bei Intel und stattet das Venue 8 7000 mit einem Intel Atom Z3580 SoC aus. Diese energieeffiziente Quad-Core-CPU der Moorefield Plattform kann Taktraten von bis zu 2,33 GHz im Burst-Modus erreichen. Obwohl der Dual-Channel-LPDDR3-1600-Speicherkontroller bis zu 4 GB RAM unterstützt, hat Dell nur 2 GB verbaut. Unserer Erfahrung nach werden beim Multitasking schnell 80 % und mehr des verfügbaren RAMs genutzt. Dell hätte diesbezüglich unserer Meinung nach großzügiger sein können. Andere hochwertige Tablets wie das Samsung Galaxy Tab S 8.4 verfügen über 3 GB RAM.

Die Grafikeinheit stammt nicht von Intel, sondern von Imagination Technologies. Der PowerVR G6430 findet sich auch in Apples A7 Prozessor (siehe unseren Test des iPad Mini 3) und ist eine leistungsstarke GPU-Lösung für diese Klasse.

Die Leistung ist insgesamt ziemlich gut: In dem Single-Core-Teil des Geekbench-3-Benchmarktests schneidet unser Testgerät genauso gut ab wie das Samsung Galaxy Tab S 8.4 mit Exynos 5420 Octa CPU und ARM Mali-T628 MP6 GPU. Das Apple iPad Mini 3 mit 64-bit A7 CPU ist mehr als 45 % besser. Die Multi-Core-Leistung ist wiederum ähnlich dem Samsung, doch diesmal besser als beim iPad Mini 3 (~ +20 %), das nur mit einem Zweikern-Prozessor ausgestattet ist. Die Ergebnisse des grafikintensiven 3DMark 2013 Ice Storm Unlimited sind ziemlich überzeugend. Das Venue 8 7000 kann sich mit gutem Abstand (zirka 50 % bessere Leistung) vom Galaxy Tab S 8.4 absetzen. Auch Apples iPad Mini 3 bietet generell weniger Leistung, obwohl es mit der gleichen GPU ausgestattet ist. Der wahrscheinlichste Grund: Die Taktrate ist in Apples Implementation etwas niedriger. Die Leistung des Nvidia Shield Tablet mit Tegra K1 Kepler GPU bleibt jedoch unerreicht.
Ebenso ist die Browser-Leistung des Dell Venue 8 7000 ziemlich gut und ähnelt stark dem auch sehr schnellen Google Nexus 9. Die subjektive Leistung ist ziemlich flott: Seiten werden rasch geladen, und Surfen funktioniert generell sehr zufriedenstellend.
Dell bietet das Venue 8 7000 nur mit einem 16-GB-eMMC-Flash-Laufwerk an. Die Leistung ist durchwegs sehr gut und liegt nur in allen Kategorien von Androbench 3 hinter dem Google Nexus 9. Obwohl der Speicher mit einer MicroSD-Karte erweitert werden kann, würden wir es begrüßen, wenn Dell wenigstens ein 32-GB-Modell des Tablets anbieten würde. In der vorliegenden Form stehen dem Nutzer nur 9 GB der Gesamtkapazität von 16 GB zur Verfügung.
Aufgrund der guten Ergebnisse in den synthetischen Benchmarks sollten die meisten Spiele das Venus Tablet nicht zu sehr belasten. Tatsächlich: Sogar Asphalt 8, ein anspruchsvollerer Titel, lief mit mittleren Details und war durchwegs ohne Verzögerungen oder Ruckeln perfekt spielbar.
Im Idle-Betrieb erreichte das Venue 8 7000 ein Maximum von nur 25 °C, ein exzellentes Ergebnis. Das Google Nexus 9 wird beispielsweise gute 10 °C heißer, und das Galaxy Tab S 8.4 und das iPad Mini 3 erreichten 31 °C bzw. 32 °C. Während des Stresstests kam das Venus auf ein Maximum von knapp über 31 °C, was viel niedriger als bei den anderen Tablets unseres Vergleichs ist. Am nächsten kommt Apples iPad 3 mit 37 °C, während sich die anderen beiden Tablets fast auf 40 °C erwärmten. Der wärmste Bereich befindet sich jedoch im unteren Bereich der Rückseite in der Nähe von Lautsprechern und Webcam - gerade dort, wo wir schlussendlich das Tablet im Hochformat hielten. Die maximalen Temperaturen sind jedoch so niedrig, dass selbst bei ausgedehnter Verwendung keinerlei Probleme entstehen.
Die Stereo-Lautsprecher befinden sich unter einem perforierten Grill oberhalb des Micro-USB-Ports. Für ein derart schlankes Gerät ist die Klangqualität überraschend gut und reicht sogar für häufige Musikwiedergabe. Die MAXX-Audio-Software ermöglicht dem Nutzer, zwischen verschiedenen Einstellungen für Gaming, Musik, Sprache oder Videos zu wählen und bietet auch einen Equalizer für manuelle Steuerung. Wie bereits erwähnt, deckt der Daumen des Nutzers einen Teil des Lautsprechergrills ab, wenn man das Tablet an der Seite mit dem großen Rand und damit im Lautsprecherbereich hält, wodurch der Klang gedämpft wird. Es gibt noch ein weiteres Problem mit der Lage der Lautsprecher: Beim Video-Schauen wird das Tablet wahrscheinlich gehalten oder im Querformat aufgerichtet. Die Lautsprecher befinden sich nun entweder links oder rechts vom Bildschirm, was den Stereo-Effekt verringert. Das Google Nexus 9 hat einen Lautsprecher an der Oberkante und einen an der Unterkante - sicherlich besser in diesem Szenario.
Das Venue 8 7000 verfügt über einen 5900-mA-Akku, der 21 Wh liefert. Das Google Nexus 9 (25,5 Wh) und das Apple iPad Mini 3 (24 Wh) haben beide größere Akkus, nur der Akku des Samsung Galaxy Tab hat eine niedrigere Kapazität von 19 Wh. Die Idle-Laufzeit mit minimaler Bildschirmhelligkeit und abgeschalteten Funkmodulen war mit fast 30 Stunden hervorragend. Die minimale Laufzeit mit allen Funkmodulen und GPS eingeschaltet war mit zirka 6 Stunden und 45 Minuten ebenso beeindruckend. Man beachte, dass das Venue nicht so hell wie andere Tablets ist, womit sich die längere Akkulaufzeit erklären lässt. Für einen relevanten Vergleich haben wird den Bildschirmhelligkeit auf 150 cd/m² gestellt und ein Skript gestartet, das Web-Surfen durch Laden verschiedener Seiten in 40-Sekunden-Intervallen simuliert. In unserem WLAN-Test hielt das Venue 8 Stunden und 15 Minuten durch. Das ist etwas kürzer als bei den Konkurrenten, doch immer noch akzeptabel. Dell spezifiziert eine Akkulaufzeit von 10 Stunden, die mit minimaler Helligkeit erreichbar sein sollte.

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Das Aufladen geht ziemlich langsam vonstatten. Sogar bei abgeschaltetem Tablet und mit dem mitgelieferten 10-Watt-Adapter mussten wir ungefähr 4 Stunden warten, bevor das Venue vollständig geladen war.
Nicht jedem wird das etwas industriell anmutende Design gefallen, doch das Venue 8 ist definitiv ein Hingucker. Das hauchdünne Gehäuse verfügt über eine extrem hohe Verarbeitungsqualität, geringe Toleranzen und hochwertiges Material. Die Hardware bietet gute Leistung für Arbeit und Spiel. Leider bietet Dell das Tablet nicht mit einem größeren Laufwerk als dem 16-GB-eMMC-Flashspeicher an. Wenigstens können Nutzer die Speicherkapazität mit einer MicroSD-Karte um bis zu 512 GB erweitern. Die Ergonomie ist durchwachsen: Wegen des schmalen Rahmens ist es schwierig, das Tablet zu halten, ohne versehentlich Touch-Eingaben zu triggern.

Der OLED-Bildschirm löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf. Manchmal ergeben sich deshalb Schriften, die so klein sind, dass sie fast unlesbar werden. Die maximale Helligkeit ist eindeutig geringer, als wir hofften. Dank OLED-Technologie ist der Kontrast jedoch extrem hoch, wodurch das Tablet auch in helleren Umgebungen ablesbar bleibt. Die Farben sehen gut aus und sind sehr lebendig. Verglichen mit professionellen Farbräumen wie sRGB sind sie jedoch nicht unbedingt sehr genau. Das Tablet fühlt sich unabhängig von der Last kühl an und die Akkulaufzeit reicht im Schnitt für einen Arbeitstag. Intels RealSense Technologie besteht aus einer 8-MP-Hauptkamera und zwei stereoskopischen 720p-Kameras und funktionierte problemlos. Nachträgliche Veränderung des Brennpunkts oder Messen der Höhe eines Objekts sind spannende Optionen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie viele Benutzer daraus Nutzen ziehen werden, wenn der Neuigkeitsfaktor nachlässt.

Leider konnten wir das Dell Cast Dongle nicht testen, da es sich nicht erfolgreich verbinden ließ. Die meisten Nutzer werden zu Hause ohnehin einen primären Laptop oder einen Desktop-PC haben, für Business User mag es jedoch die richtige Lösung sein, eine Präsentation mit der Dell-Cast-Technologie abzuspielen.

Insgesamt ist das Dell Venue 8 7000 eine überzeugende Wahl von ziemlich gutem Wert trotz hohem Preis - vor allem im Vergleich mit dem vollständig aus Plastik gefertigten 8,9 Zoll Google Nexus 9. Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 bietet ähnliche Leistung zum ähnlichen Preis, verfügt jedoch über einen besseren Bildschirm. Apples 7,9 Zoll iPad Mini 3 wird für Nutzer, die iOS Android vorziehen, weiterhin eine beliebte Wahl bleiben.

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03/03/2015

Akku kompatibel zu HP ProBook 5310m

OnePlus bietet mit seinem Erstling ein richtig starkes Smartphone, mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein schneller SoC, ein hochauflösendes Display, reichlich Speicher und flottes LTE sprechen für sich. Aber der Hersteller schafft es nicht, alle Erwartungen, welche die technischen Spezifikationen versprechen, zu erfüllen.

Endlich hat uns auch ein OnePlus One erreicht, und wir wollen dem selbst ernannten Flagship-Killer auf den Zahn fühlen. Die technischen Daten sind beeindruckend: Ein Snapdragon 801, 3 GB Arbeitsspeicher, LTE, bis zu 64 GB Speicher, ein großzügiger Akku sowie ein großes Full-HD-Display zieren das Testgerät. Das alles bekommt man für schlappe 299 Euro.

Angesichts des Preises sollten Mittelklasse-Smartphones wie das Lumia 830 oder Desire 820 als Vergleichsgeräte dienen, doch die Ausstattung ist dem OnePlus One mit Abstand unterlegen. Viel mehr eignen sich die Premium-Smartphones der Konkurrenz, denn deren Ausstattungsliste ist ähnlich. Dazu zählen das Samsung Galaxy S5, HTC One M8, Sony Xperia Z3, LG G3, Nokia Lumia 930 und Apple iPhone 6 Plus.
Das OnePlus One ist in Seiden-Weiß und Sandstein-Schwarz erhältlich. Letzteres besitzt tatsächlich eine stark angeraute Oberfläche, die an Sandstein erinnert und für eine sehr gute Griffigkeit sorgt. Das Smartphone liegt durch seinen abgerundeten Rücken gut in der Hand. Die 164 Gramm Gewicht sind im Mittelfeld positioniert. Das kleinere Moto X (145 g) und Galaxy S5 (145 g) bringen weniger auf die Waage. Das iPhone 6 Plus (172 g) und das LG G3 (149 g) besitzen die gleiche Paneldiagonale. Ersteres ist etwas schwerer und das LG ist leichter und schlanker.

Das Testgerät präsentiert sich enorm verwindungssteif und lässt sich kaum verbiegen, außerdem gibt es dabei keinen Muchs von sich. Druck auf die Displayränder steckt es fast ausnahmslos unbeeindruckt weg, nur am unteren Panelrand können wir eine leichte Wellenbildung feststellen. Diese wird besser sichtbar, wenn fest auf die Rückseite gedrückt wird. Die Spaltmaße des OnePlus One sind stimmig und geben keinen Grund zur Beanstandung.

Der Akku des Smartphones ist fest im Gerät integriert, und es ist nicht vorgesehen, dass dieser vom Nutzer gewechselt wird. Es gibt aber zahlreiche Anleitungen im Netz dazu, da es dennoch recht einfach ist, Zugriff auf den Energiespeicher zu erhalten. Der SIM-Slot schließt bündig mit dem restlichen Gehäuse ab und ist anfangs gar nicht so leicht zu finden. Der Slot nimmt Micro-SIM-Karten auf. Es liegt aber auch ein Adapter dem Smartphone bei, der es ermöglicht, Nano-SIMs zu verwenden.
Der Micro-USB-2.0-Port des OnePlus One dient sowohl dem Laden des Gerätes als zum Datenaustausch mit einem Computer. Er unterstützt außerdem OTG, sodass externe Eingabegeräte oder Speichermedien an das Smartphone angeschlossen werden können.

Wer Bilder auf einem externen Gerät wiedergeben möchte, benötigt dafür einen Miracast-Empfänger, denn das One unterstützt weder MHL noch DLNA. Ebenso wenig ist ein MicroSD-Slot für eine Speichererweiterung vorhanden. Wer also auf die 16-GB-Variante zurückgreift, könnte auf Dauer Platzprobleme bekommen.

Als Betriebssystem setzt OnePlus auf CyanogenMod 11S, welches auf Android 4.4.4 KitKat des Android Open Source Projektes (AOSP) basiert. Ein Update auf Version 12 soll im März folgen. Da es zu Unstimmigkeiten zwischen den Entwicklern von CyanogenMod und OnePlus gekommen ist, wird dies das letzte Update sein. Noch im diesen Jahr möchte der Hersteller stattdessen auf ein eigenes Betriebssystem wechseln, das Oxygen OS, welches voraussichtlich auf Android 5.0 basieren wird.

Der CyanogenMod 11S unterscheidet sich von der sonst installierbaren Version 11. Am augenscheinlichsten ist die Vorinstallation der Google Apps, sodass auch ohne Umwege direkt auf den Play Store und die übrigen Dienste zugegriffen werden kann. Außerdem wurden die Kamera-App und der Musikequalizer überarbeitet. Es stehen verschiedene Designs zur Wahl, und weitere kostenpflichtige können zusätzlich erworben werden. Darüber hinaus verfügt es über eine Gestensteuerung und kann auch mit einem doppelten Klopfen aus dem Standby geweckt werden.

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Das OnePlus One setzt im WLAN auf moderne Kommunikationsstandards und beherrscht die IEEE-802.11-Varianten a/b/g/n/ac. Es funkt somit in den Frequenzbereichen mit 2,4 und 5,0 GHz. Die Reichweite ist ebenfalls gut, auch 15 Meter vom AccessPoint (Devolo dLAN 1200+ Wifi) durch zwei Wände hindurch wurde uns noch eine gute Signalqualität bescheinigt, und das Surfen im Web funktionierte ohne spürbare Verzögerungen.

Mobil gelangt das Smartphone mittels HSPA+ (max. 42 MBit/s) oder LTE Cat. 4 (max. 150 MBit/s) ins Internet. Beide Varianten besitzt eine sehr breite Frequenzabdeckung. In unserem globalen Modell wird auch eine TDD-LTE-Frequenz unterstützt, sodass es möglich sein sollte, an den meisten Orten der Welt in den Genuss schnellen Internets zu kommen, wenn das entsprechende Netz verfügbar ist. Wir vermissen jedoch das 800-MHz-Band, welches in Mitteleuropa häufig zum Einsatz kommt.

Die Positionsbestimmung erfolgt über GPS sowie Glonass und ist auch in Gebäuden vergleichsweise schnell abgeschlossen. Im Freien geht es noch ein wenig flotter, der Empfang ist richtig gut. Den Vergleich mit dem Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 muss das OnePlus One ebenfalls nicht scheuen. Zwar hat es bei einer engen Wegführung mehr Probleme als der Navigationsspezialist, doch im Wald kann das Smartphone überzeugen.
Das OnePlus One setzt in summa drei Mikrofone ein, um eine gute Sprachqualität zu erreicht. Wir waren sowohl selber als auch unser Gesprächspartner stets gut verständlich. Umgebungsgeräusche werden ordentlich unterdrückt, bleiben aber hörbar, wenn sie sehr laut sind. Der Lautsprecher eignet sich ebenfalls zum Telefonieren, wir konnten den Anrufer sehr klar verstehen. Der Nutzer des OnePlus One hallt jedoch deutlich hörbar, bleibt aber auch noch gut zu verstehen, wenn das Smartphone einen halben Meter entfernt auf den Tisch gelegt wird.

Das OnePlus One besitzt eine 5-MP-Frontkamera (max. 2.592 x 1.944 Pixel) und macht ordentliche Aufnahmen, solange es gute Lichtverhältnisse gibt. Wird es dunkler, nimmt auch die Bildqualität stark ab. Aber dennoch eignet sich die Optik gut für Selfies und Videochats.

Die Hauptkamera kommt von Sony und liefert bis zu 13,1 MP, sie kann auf einen Dual-LED-Blitz zurückgreifen und besitzt umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Die Bildqualität ist bei Tageslicht richtig gut. Die Farben werden natürlich wiedergegeben, und die Schärfe stimmt, auch wenn sie an den Bildrändern ein wenig abnimmt. Außerdem tendiert das Smartphone zu einer leichten Überbelichtung. Bei schwachem Licht nimmt auch bei der Hauptoptik die Qualität ab. Das Rauschen wird zwar recht gut unterdrückt, aber dunkle Details werden zu schwarzen Flecken.

Videos können in Ultra HD aufgezeichnet werden. Die Aufnahmequalität hinterlässt auch hier einen ordentlichen Eindruck. Wer stattdessen in Full-HD aufzeichnet, kann dies mit 60 fps bewerkstelligen, was zum einem HFR-tauglich ist und zum anderen flüssige Zeitlupenaufnahmen ermöglicht. Eine Zeitraffer-Funktion ist ebenfalls an Bord.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das Zubehör des OnePlus One umfasst ein modulares Netzteil sowie ein passendes Datenkabel. Optional können im Online Shop unter anderem Display-Schutzhüllen, Cover, Datenkabel und Headsets bestellt werden.

Der Versand der Ware erfolgt direkt aus China, dennoch gewährt OnePlus auf sein Smartphone ein Jahr Garantie. Kunden aus der EU erhalten sogar zwei Jahre. Im Schadensfall verspricht das Unternehmen eine unkomplizierte Abwicklung.

Anders als in der Standardversion ist CyanogenMod 11S nicht gerootet. Wer möchte, kann sein OnePlus One dennoch selber entsperren, macht dies jedoch auf eigene Gefahr. Wird das Smartphone während Vorgangs beschädigt, übernimmt der Hersteller keine Gewähr. Ein einmal erfolgreich gerootetes One ist jedoch nicht von der Garantie ausgeschlossen.

Das OnePlus One besitzt einen kapazitiven Touchscreen, der bis zu zehn Berührungen gleichzeitig erkennen kann. Das Eingabegerät besitzt eine gleitfreudige Oberfläche und reagiert sehr schnell und präzise auf Berührungen. Die Gestensteuerung ist zwar nicht sonderlich umfangreich, aber eine sinnvolle Eingabeerweiterung, die aus dem Standby-Modus heraus genutzt werden kann. So kann Musik abgespielt werden, ohne das Smartphone zu reaktivieren. Außerdem lässt sich die Dual-LED auf der Rückseite als Taschenlampe direkt steuern oder die Kamera-App starten (siehe Video).

Als virtuelle Tastatur kommt das Standard-Android-Layout zum Einsatz. Wer möchte, kann sich auch andere Varianten aus dem Play Store herunterladen und installieren. Die vertraute Sprachsteuerung von Google steht ebenfalls auf dem One zur Verfügung.

Bei den Android Bedienelementen lässt OnePlus dem Nutzer die freie Wahl. Es können sowohl die kapazitiven Eingabetasten unter dem Bildschirm genutzt werden als auch Eingabeelemente direkt auf dem Screen. Bei Ersteren sind die Hintergrundbeleuchtung und deren Dauer entsprechend der eigenen Wünsche anpassbar.

Das OnePlus One besitzt ein 5,5 Zoll großes Display, das mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst. Dies entspricht einem Seitenverhältnis von 16:9 und einer Pixeldichte von rund 401 ppi. Es präsentiert sich damit gestochen scharf, einzelne Bildpunkte sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Eine höhere Pixeldichte liefert im Vergleichsfeld lediglich das LG G3 (534 ppi).

Bei der Helligkeit kann das One ebenfalls überzeugen und liefert helle 437 cd/m². Das können manch andere Modelle zwar noch besser, aber dennoch stellt dies einen guten Wert dar. Lediglich die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung hätte besser ausfallen dürfen und bewegt sich eher auf einem mäßigen Niveau. Die oft diskutierten gelben Bildschirmflecken am Rand des Panels konnten wir bei unserem Modell nicht feststellen.

Der Schwarzwert des OnePlus One bewegt sich mit 0,54 cd/m² auf einem ordentlichen Niveau, das machen andere Konkurrenten wie das Xperia Z3 (0,72 cd/m², 975:1) oder das LG G3 (0,96 cd/m², 434:1) schlechter. Der daraus resultierende Kontrast des Testgerätes ist ordentlich, aber auch nicht überragend. Die Kontrahenten mit OLED-Displays sind hier klar im Vorteil, da dessen Schwarz tatsächlich tiefschwarz ist.

Die Farbtreue des Panels ist recht gut, aber bei den Graustufen patzt das OnePlus One. Hier zeigen sich teilweise deutliche Abweichungen von DeltaE 12 und eine Verschiebung der RGB-Balance ins Blaue, was sich in einen sichtbaren Blaustich äußert, der das Bild etwas kühl wirken lässt, wenn weiße Flächen dargestellt werden. Da das Smartphone jedoch über umfassende Einstellungsmöglichkeiten für das Display verfügt, kann diesem Effekt entgegengesteuert werden.

Im Freien macht das OnePlus One eine gute Figur und kann auch bei hellem Umgebungslicht überzeugen. Das liegt weniger daran, dass es eine besonders hohe Helligkeit oder einen überragenden Kontrast besitzt, sondern an der verwendeten Displaytechnologie. Das LTPS-Panel besitzt nämlich keinen Abstand zum Schutzglas, weshalb eine mögliche reflektierende Oberfläche fehlt.

Die Blickwinkelstabilität des OnePlus One kann überzeugen. Selbst bei enorm flachen Betrachtungswinkeln bleibt der dargestellte Inhalt gut ablesbar. Ghosteffekte sind keine zu sehen und sollten aufgrund des LTPS-Panels auch nicht möglich sein. Ab etwa 45 Grad ist lediglich ein leichter Helligkeitsverlust zu erkennen.

Zum Erscheinungszeitpunkt war das OnePlus One mit seinem Qualcomm Snapdragon 801 MSM8974AC bestens ausgestattet und besaß einen der schnellsten SoCs, die es gibt. Mittlerweile überflügeln der Tegra K1, Apples A8 und der Snapdragon 805 den einstigen Leistungsprimus. Dennoch liefert der SoC mit seinem starken Quad-Core-Prozessor immer noch enorm viel Leistung, außerdem wird er von üppigen 3 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Die Grafikberechnungen übernimmt die Adreno 330.

In den Grafik-Benchmarks liefert das OnePlus gute Ergebnisse, muss sich aber nicht nur dem nominell stärkeren iPhone 6 Plus (Apple A8, PowerVR GX6450) oder Nexus 6 (Snapdragon 805, Adreno 420) geschlagen geben, sondern auch Kontrahenten, die den gleichen SoC nutzen. So schafft es das Moto X im Vergleichsfeld am besten, die Leistung der Komponenten abzurufen und erreicht im 3DMark ein zehn Prozent besseres Ergebnis. Dabei sind die Werte der GPU auf einem ähnlichen Niveau, aber die CPU des OnePlus One scheint unter andauernder Belastung nicht gut mit der Hitze klarzukommen und muss die Leistung entsprechend verringern. Dies zeigt sich besonders deutlich im Geekbench 3, in dem das Testgerät das Schlusslicht bildet. Selbst das von uns getestete HTC One M8 (MSM8974AB) mit einem etwas schwächeren Snapdragon 801 ist bis zu 33 Prozent flotter.
Rein subjektiv bewegt sich das OnePlus One mit dem vorinstallierten Chrome Browser flott durch das Internet. Lediglich beim Scrollen der Webseiten zeigt das Smartphone gelegentliche Ruckler. In den Benchmarks ist es unter den Highend-Geräten auch meistens im unteren Drittel zu finden, im Sunspider 1.0.2 bildet es sogar das Schlusslicht im Vergleichsfeld. Der MobileXPRT 2013 zeigt die Schwächen detaillierter auf. Beim Scrollen im Browser erreicht das OnePlus One tatsächlich seinen schwächsten Wert mit lediglich 39 fps.

Das OnePlus One besitzt einen 64 GB großen Speicher, von dem nach dem ersten Start mehr als 54 GB zur freien Verfügung stehen. Der Speicher ist leider nicht erweiterbar, weshalb wir auch nicht zur kleineren 16-GB-Variante raten würden.

Das Testgerät rühmt sich damit nicht nur, eine eMMC-5-Speicheranbindung zu besitzen, sondern diese auch zu nutzen, und in der Tat ist der Flashspeicher des OnePlus One rasant und erreicht enorm gute Werte. Im Bereich des sequentiellen Schreibens setzt es sich sogar an die Spitze unserer Datenbank.

Gaming sollte dem OnePlus One eigentlich im Blute liegen, wenn man die technischen Daten betrachtet. Die Adreno 330 mag nicht mehr die schnellste Grafikeinheit sein, doch sie ist immer noch rasant und bietet mehr als genügend Leistung für alle Spiele im Play Store. Auch das Throttling der CPU hat sich im Test mit Asphalt 8 nicht bemerkbar gemacht.

Der Touchscreen reagiert prima. Lediglich der Lagesensor dürfte etwas sensibler für unseren Geschmack sein.
Die Oberflächentemperaturen des OnePlus One erreichen im Leerlauf maximal 32,2 °C. Unter andauernder Last, welche wir mit der App Stability Test simuliert haben, erwärmt sich die Oberfläche spürbar. Die Messwerte steigen dann auf bis zu 45,5 °C. Das ist zwar schon sehr warm, aber immer noch nicht bedenklich. Lediglich das Lumia 930 (max. 48,8 °C) wird noch wärmer. Das kühlste Highend-Phone ist das Galaxy S5 (max. 37,7 °C).

Der Stresstest für die Grafikeinheit mit dem Akkutest des GFXBench 3.0 verlief positiv. Die GPU zeigt sich im Gegensatz zum Prozessor leistungsstabil.
Die beiden Lautsprecher flankieren den Micro-USB-Port an der Unterseite und sind damit ähnlich angeordnet wie beim iPhone 6 Plus. Die Klangqualität kann durchaus überzeugen und glänzt vor allem bei den Höhen, die bis zu einer Lautstärkereglung von 50 Prozent recht harmonisch klingen. Darüber hinaus übersteuern sie leicht. Die Mitten sind nur schwach ausgeprägt und Bässe sind zwar hörbar, aber ihnen fehlt es an Kraft. In den Einstellungen können die sogenannten Musikeffekte eingestellt und den eigenen Vorlieben angepasst werden. Die Audioklinke funktioniert ohne spürbare Beanstandung.

Die Leistungsaufnahme des OnePlus One zeigt sich unauffällig und liegt im erwarteten Bereich. Das LTPS-Panel ist sparsamer als das QHD-Display des LG G3 im Idle-Betrieb, aber auch nicht ökonomisch wie das Super AMOLED des Galaxy S5.

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Das Netzteil ist ausreichend stark dimensioniert. Fast Charge wird ebenfalls unterstützt und lädt das Smartphone binnen zwei Stunden vollständig auf.Das OnePlus One besitzt einen mächtigen, 3.100 mAh starken Energiespeicher. Damit sind lange Laufzeiten vorprogrammiert, zumal das Smartphone bei der Leistungsaufnahme keine Auffälligkeiten zeigte. Und tatsächlich dominiert es das Flagship-Segment mit seiner enormen Ausdauer, lediglich unter Last dürfte es etwas mehr sein, sodass es hier nicht ganz so gut abschneidet.

Im Test-Surfen über WLAN, das bei einer angepassten Bildschirmhelligkeit von 150 cd/m² durchgeführt wird, übertrumpft das Testgerät sogar noch das Lumia 930 (16:42 h) und dominiert nicht nur klar das LG G3 (07:32 h), sondern auch das HTC One M8 (07:33 h) und das Galaxy S5 (10:13 h). Da lässt es sich verkraften, dass das OnePlus nicht mit besonderen Energiesparmodi ausgestattet ist.

OnePlus liefert mit dem One ein richtig gutes Smartphone ab, das sich selber Flagship-Killler nennt - und das nicht ganz zu Unrecht. Der Prozessor zeigt unter andauernder Last zwar Leistungseinbußen, aber das Smartphone ist dennoch flott unterwegs, und andere deutlich teurere Konkurrenten haben auch mit diesen Hitzeproblemen zu kämpfen.

Das OnePlus One liegt zudem gut in der Hand, besitzt tolle Kommunikationsmodule und kann sogar richtig gut telefonieren. Die kleinen Mankos liegen im Detail, wie eine fehlende Speichererweiterung, die wir besonders bei der 16-GB-Variante vermissen. Die Kamera liefert bei Tageslicht gute Ergebnisse, dafür lassen die Low-Light-Eigenschaften jedoch zu wünschen übrig. Eine bessere Wertung verhindern zudem die hohen Oberflächentemperaturen.

Eine Aufwertung gibt es für das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis, das weiterhin ohne Gleichen ist. Ein besser ausgestattetes Smartphone unter 300 Euro gibt es nicht, wenn man ein Freund des CyanogenMod ist.

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