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20/08/2016

Hohe Kapazität Akku HP COMPAQ 6710b

Samsung schnürt mit dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) ein sehr interessantes Paket. Ein 10-Zoll-Tablet mit Android 6, LTE und Full-HD-Auflösung bekommt man derzeit fast nicht günstiger. Ob auch die Leistung stimmt, klärt unser Test.
Das Samsung Galaxy Tab A des Jahrgangs 2016 richtet sich wie sein Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 an preisbewusste Nutzer. Mit Android 6.0 setzt der Nachfolger aber nicht nur auf ein aktuelleres Betriebssystem, sondern ist auch schneller geworden. Als Schaltzentrale wurde der Quadcore-SoC von Qualcomm von der Samsung-Eigenkreation Exynos 7870 Octa abgelöst, die gleich doppelt so viele Prozessorkerne mitbringt. Die vormals 9,7 Zoll große Bilddiagonale durchmisst nun 10,1 Zoll, und statt 1.024 x 768 Pixel erstrahlen Inhalte jetzt in der Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel im 16:10-Format.

Die Preise für das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) starten bei offiziell 289 Euro für die Standard-Version mit Wi-Fi, 2 GB RAM, 16 GB Speicher und wahlweise schwarzem oder weißem Gehäuse. Unser Testkandidat und gleichzeitig die zweite Galaxy-Tab-A-Variante bringt zusätzlich noch ein LTE-Funkmodul mit. Dafür sind laut Samsung 349 Euro fällig, doch in Online-Shops wird man zum Testzeitpunkt schon für weniger als 300 Euro fündig.

Im Test muss sich das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) mit vergleichbar ausgestatteten Tablets messen. Seine Leistung vergleichen wir mit dem Acer Iconia Tab 10 A3-A30, dem Huawei MediaPad T2 10.0 Pro, dem LG G Pad II 10.1 und natürlich dem Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7.
Um sein Tablet günstig anbieten zu können, verzichtet Samsung auf Extravaganzen wie ein Chassis aus Metall. Das Galaxy Tab A 10.1 (2016) kleidet sich stattdessen komplett in schwarzen beziehungsweise weißen Kunststoff. Von Attributen wie hochwertig oder gar edel kann man dabei nicht sprechen, doch das optisch dezente Polycarbonat-Gehäuse erfüllt seinen Zweck, sammelt durch das nahtlos in den Rahmen eingebette Display weitere Pluspunkte und wirkt insgesamt keineswegs billig. Außerdem gibt es den Fingern durch seine leicht gummierte Rückseite guten Halt und überzeugt durch eine recht hohe Stabilität.

Für den Alltagseinsatz ist der 10,1-Zöller definitiv robust genug - nur wer es darauf anlegt, kann das 8,2 Millimeter dünne Tablet minimal verwinden. Das wird dann aber nicht mit Knarzgeräuschen quittiert, sondern lediglich mit Bildveränderungen an einigen wenigen Stellen des Displays. Die Rückseite des Gehäuses ist leicht magnetisch ausgeführt, was in erster Linie dem Anschluss an das optional erhältliche Book Cover dient. Darüber lässt sich das Tablet leicht geneigt aufstellen und beispielsweise zum Schreiben oder zum bequemeren Anschauen von Inhalten wie Videos verwenden. Akku HP COMPAQ 6710b .

Mit 525 Gramm bringt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) relativ viel Gewicht auf Waage. Unter den Vergleichsgeräten ist nur das Acer Iconia Tab 10 A3-A30 schwerer, während sich das Samsung Galaxy Tab A 9.7 aufgrund seines kleineren Formfaktors mit 456 Gramm am leichtesten trägt.
Abgesehen vom LTE-Funkmodul unterscheiden sich die beiden Versionen des Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) nicht voneinander. In beiden läuft der Mittelklasse-SoC Samsung Exynos 7870 Octa, dessen acht Prozessorkerne mit jeweils 1,6 GHz takten. Dazu kommen der Grafikchip ARM Mali-T830 MP2, 2 GB RAM und 16 GB Speicherplatz. Davon bleiben im Werkszustand oder nach einem Reset etwa 10,5 GB übrig - nicht viel für ein Tablet, das sich laut Hersteller bestens für mobiles Entertainment eignet. Dafür kann man den Speicherplatz per microSD-Karte erweitern, auf die sich Dateien sowie App2SD-kompatible Anwendungen verschieben lassen. Laut Samsung akzeptiert das Galaxy Tab A 10.1 (2016) bis zu 200 GB große microSD-Karten und damit das Maximum dessen, was derzeit an Speicherkapazität auf dem Markt angeboten wird. Der Micro-USB-2.0-Port unterstützt USB-OTG, allerdings kein MHL.
Auf dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) läuft Android in der aktuellen Version 6.0.1 Marshmallow. Samsung hat das OS praktisch im Originalzustand belassen und ihm nur wenige vorinstallierte Apps mit auf den Weg gegeben. Die bilden in der Summe eine kleine und unaufdringliche Auswahl an Software-Werkzeugen. Neben Hersteller-eigenen Tools wie den Kalender S Planner und einen Kindermodus, bei dem sich unter anderem der Zugriff auf Medien und Anwendungen sperren und die Bedienung der Oberfläche erleichtern lässt, sind auch die obligatorischen Google-Apps mit von der Partie. Dazu kommen Microsoft-Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint und Skype, allerdings nur in Form von platzsparenden Download-Links. Die werkseitig aufgespielten Apps lassen sich nicht deinstallieren, sondern bestenfalls deaktivieren.
Das Galaxy Tab A 10.1 (2016) unterstützt die Funkstandards GSM (850, 900, 1.800, 1.900 MHz) und UMTS (850, 900, 1.900, 2.100 MHz). In 3G-Netzen erreicht es mit HSPA+ Transferraten von bis zu 42 MBit/s im Download und 5,76 MBit/s im Upload. Mit der LTE-Variante des Tablets (LTE-Frequenzen 800, 850, 900, 1.800, 2.100, 2.300, 2.600 MHz) erhöhen sich die maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten auf 150 MBit/s im Download beziehungsweise 50 MBit/s im Upload. Auf kurzen Distanzen verbindet sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) per Bluetooth 4.2 und WLAN 802.11 a/b/g/n/ac. Letzteres funktioniert sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzband.

Bei der WLAN-Geschwindigkeitsmessung an unserem Referenzrouter Linksys EA8500 schlägt sich das Tablet sehr beachtlich. Die mittleren Übertragungsraten betragen im 5-GHz-Band und aus Meter Entfernung bis zu 274 MBit/s, wenn das Galaxy Tab A 10.1 (2016) Datenpakete empfängt. Im Sende-Modus sind es immer noch schnelle 239 MBit/s.
Seine Position bestimmt das Tablet per GPS, was im Test erfreulich genaue Ergebnisse lieferte. Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel war die Ortung bis auf wenige Meter genau. Auf unserem 12 Kilometer langen Fahrrad-Testparcours konnte das Galaxy Tab A 10.1 (2016) deshalb auch gut mit dem Profi-Navigationsgerät Garmin Edge 500 mithalten. Zwar schlichen sich beim Tablet ein paar kleine Ungenauigkeiten ein, die sich über die Gesamtstrecke hinweg aber nur auf eine Abweichung von 90 Metern summierten. Für den täglichen Einsatz arbeitet das GPS Galaxy Tab A 10.1 (2016) damit auf jeden Fall präzise genug.Akku HP G62 .
Die 8-Megapixel-Hauptkamera des Galaxy Tab A 10.1 (2016) schießt bis zu 3.264 x 2.448 Pixel große Bilder im 4:3-Format. Für 16:9-Fotos muss man die Auflösung auf 3.264 x 1.836 Pixel reduzieren. Das mit einer F1.9-Blende ausgestattete Kamera-Modul verfügt über einen LED-Blitz sowie einen Autofokus und unterstützt Full-HD-Videoaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde. Eine Nummer kleiner geht es bei der 2-Megapixel-Webcam zur Sache. Hier beträgt die Bildgröße bis zu 1.616 x 1.212 (4:3) beziehungsweise 1.600 x 900 Pixel (16:9). Videoaufnahmen gelingen ebenfalls mit 30 Bildern pro Sekunde, allerdings ist hier konstruktionsbedingt bei der kleinen HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel Schluss.

Im übersichtlichen Menü der Hauptkamera stehen neben dem Auto-Modus insgesamt acht weitere Bildmodi zur Auswahl, darunter Panorama, Serienaufnahme, HDR, Nachtmodus und Sport. Ebenfalls dazu gehört der Pro-Bildmodus, in dem sich die drei Bildparameter ISO-Zahl, Weißabgleich und Blende manuell einstellen lassen. Die Frontkamera bietet mit Selfie, Nachtmodus und Sound & Shot drei Aufnahmemodi. Bei letzterem werden bis zu 9 Sekunden Hintergrundgeräusche mitaufgenommen.

Bis hierhin macht alles ein soliden Eindruck, doch leider liefern beide Kameras nur eine unterdurchschnittliche Bildqualität ab. Mit dem Tablet aufgenommene Fotos sind nur auf den ersten Blick in Ordnung. Man muss aber nicht einmal allzu genau hinschauen, um zu erkennen, dass hier kein sehr talentierter Fotokünstler am Werk ist. Die Aufnahmen wirken stets so, als seien sie übermäßig stark weichgezeichnet worden, wodurch feine Bilddetails im Pixelbrei untergehen. Bei schlechten Lichtverhältnissen treten die Unschärfen besonders stark zutage. Zudem hat die Kamera eine Vorliebe für knallige Farben, so dass die Aufnahmen immer ein wenig künstlich wirken.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Zusätzlich zu unseren Test-Schnappschüssen überprüfen wir die Schärfe und die Farben auch unter kontrollierten Testbedingungen. Dazu werden der ColorChecker Passport und unser Testchart möglichst formatfüllend fotografiert. Eine anschließende Nachbearbeitung der Bilder findet nicht statt. Wie man deutlich am ersten Chart erkennen kann, stellt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) Farben durchwegs zu kräftig dar. Hinzu kommt eine forsch zu Werke gehende Scharfzeichnung, durch die Ränder und Kanten hart gezeichnet werden.
Dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) legt Samsung ein USB-Kabel, ein modulares Netzteil und eine Kurzanleitung bei. Auf seiner Webseite bietet der Hersteller ein optionales Book Cover (50 Euro) in Schwarz oder Weiß an, auf dem sich das Tablet in zwei Neigungswinkeln aufstellen lässt: dem Betrachtungs-Modus zum Lesen, Surfen oder zur Multimedia-Wiedergabe und dem Texteingabe-Modus zum Schreiben. Auf das Tablet gibt es 24 Monate Garantie, auf den Akku 12 Monate, auf Verschleißteile wie das Kabel und das Netzteil 6 Monate.

Der hauseigene Achtkern-SoC sorgt beim Samsung-Tablet für ein flottes Arbeitstempo. Eingaben setzt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) unverzüglich um, egal ob sie über die Tasten am Gerät oder über den Touchscreen erfolgen, der bis zu 10 Fingereingaben gleichzeitig verarbeiten kann. Den Bildschirminhalt dreht das Tablet ohne merkliche Verzögerung in die gewünschte Richtung. Warten muss man einzig und allein beim Hochfahren. Bis das Tablet den Android-Startscreen anzeigt, vergehen rund 25 Sekunden, eine ganz normale Zeit.Akku HP Pavilion g6 .

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) stellt auf seinem 10,1 Zoll großen TFT-Display 1.920 x 1.200 Pixel dar, was einer Pixeldichte von 224 ppi entspricht. Einzelne Bildpunkte lassen sich auch bei genauem Hinschauen praktisch nicht mehr wahrnehmen. In puncto Darstellung deutlich kleinere Brötchen backt der Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 mit seiner Bildschirmauflösung von 1.024 x 768 Pixel.

Mit durchschnittlich 520,1 cd/m² leuchtet das Display des Galaxy Tab A 10.1 (2016) ausgesprochen hell und ist gleichmäßig ausgeleuchtet (91 %). Ein Helligkeitssensor sorgt dafür, dass die Luminanz stets optimal auf das Umgebungslicht eingestellt und der Nutzer damit nicht übermäßig geblendet wird. Die versammelte Konkurrenz kann in puncto Helligkeit nicht mithalten - am besten ist hier noch das Samsung Galaxy Tab A 9.7 unterwegs, das 392 cd/m² erreicht. Bei den übrigen Bildparametern sind sich die Tablets dann aber mehr oder weniger ebenbürtig. Das Galaxy Tab A 10.1 (2016) liefert mit einem Schwarzwert von 0,68 cd/m² und einem Kontrastverhältnis von 1:797 ordentliche Werte ab, die etwa auf Höhe der Mitbewerber liegen.

Die Messungen mit dem Colorimeter X-Rite i1pro 2 und der CalMAN-Software zeigen, dass das Galaxy Tab A 10.1 (2016) bei den Bildparametern abseits der Ideallinie fährt. Beispielsweise liegt die Farbtemperatur mit 7.434 K deutlich über dem Standardwert von 6.500 K, ist von einem Blaustich aber noch ein gutes Stück entfernt. Auch Abweichungen bei der Graustufen- (Delta-E von 4,8) und der Farbwiedergabe (Delta-E von 4,2) sind jeweils etwas zu hoch (ideal wären 3,0 oder weniger). Subjektiv betrachtet gibt es an den Darstellungskünsten des Galaxy Tab A 10.1 (2016) aber nichts zu meckern.
Mit einer Display-Helligkeit von durchschnittlich 520,1 cd/m² ist das Galaxy Tab A 10.1 (2016) eigentlich bestens für die Outdoor-Nutzung gerüstet. Die stark spiegelnde Display-Oberfläche kann Nutzer aber dazu zwingen, sich ein schattiges Plätzchen zu suchen, damit der Durchblick erhalten bleibt. Ein Drama ist das allerdings nicht, denn in den meisten Fällen lässt er sich schon durch eine leichte Drehung des Tablets wiederherstellen.

Keine Schwächen zeigt das Galaxy Tab A 10.1 (2016) bei der Blickinkelstabilität. Auch aus extremen Seitenansichten bleibt der Bildschirminhalt stets einwandfrei erkennbar, ohne dass es dabei zu einer Abdunklung oder einer invertierten Darstellung kommt.
Mit dem hauseigenen Achtkern-Prozessor Exynos 7870 Octa setzt Samsung im Galaxy Tab A 10.1 (2016) einen performanten SoC ein, dessen Kerne mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz laufen. Die CPU kann auf den Grafikchip ARM Mali-T830 MP2 und 2 GB RAM zurückgreifen. Im direkten Vergleich mit unserer Testauswahl an ähnlich ausgestatteten Mittelklasse-Tablets schlägt sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) gut und ordnet sich insgesamt auf einem Mittelfeld-Platz ein. Seinen Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 lässt der Testkandidat aufgrund des stärkeren SoC erwartungsgemäß hinter sich zurück und ist auch einen Tick schneller unterwegs als das Huawei MediaPad T2 10.0 Pro. An die Performance des Acer Iconia Tab 10 A3-A30 und des LG G Pad II 10.1 kommt es jedoch nicht ganz heran.
Der Flashspeicher des Galaxy Tab A 10.1 (2016) arbeitet flott. Sequenzielle Lesevorgänge sind seine Stärke, denn die absolviert er um einiges schneller als die Konkurrenz. Mit sequenziellem Schreiben kann sich das Tablet dagegen gar nicht anfreunden und fällt in dieser Testdisziplin auf den letzten Platz zurück. Das drückt den Durchschnitt etwas, doch insgesamt gehört das Galaxy Tab A 10.1 (2016) damit immer noch zu den schnelleren Tablets unter den Vergleichsgeräten. Akku HP Pavilion dm1 .

Beim Lesen und Schreiben von microSD-Karte schlägt sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) wacker, kann aber mit Werten von 75,5 MByte/s beim Lesen und 50,1 MByte/s beim Schreiben das Potenzial unserer microSD-Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (Lesen bis 95 MByte/s, Schreiben bis 80 MByte/s) nicht ganz ausschöpfen.
Spiele und das Galaxy Tab A 10.1 (2016), das passt bis auf eine Ausnahme gut zusammen. Der im Tablet integrierte Grafikchip ARM Mali-T830 MP2 sorgt selbst dann für eine flotte Performance, wenn die maximale Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel und hohe Bilddetails gewählt werden. Auch grafisch anspruchsvolle Games wie Dead Trigger 2 oder Asphalt 8 lassen sich so flüssig spielen. Dabei setzt der Lagesensor des Tablets Kommandos unverzüglich um und steht dem Spielspaß nicht im Weg. Von den Lautsprechern kann man das aber nicht unbedingt behaupten: Weil sie an der Fußseite des Tablets sitzen, kommt der Ton immer nur von einer Seite, wenn man das Galaxy Tab A 10.1 (2016) im Querformat hält.
Unter Last erhitzt sich das Galaxy Tab A 10.1 (2016) auf bis zu 43,9 °C, ein absolut unproblematischer Wert. Bei längerer Nutzung kann es aber durchaus passieren, dass die Hände ins Schwitzen geraten, zumal das Tablet auch im Idle-Zustand mit einem Spitzenwert von 40,8 °C nicht gerade kühl agiert. Im Test zeigt sich, dass es dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) selbst ein wenig zu warm wird. Beim Akkutest des GFXBench, der den T-Rex-Test 30-Mal hintereinander ausführt, bleibt die Performance lange Zeit stabil, um gegen Ende dann doch deutlich einzubrechen. Da das Throttling aber erst sehr spät erfolgt, sollte man es nicht überbewerten.
Die bis zu 89,4 dB lauten Stereolautsprecher des Galaxy Tab A 10.1 (2016) sitzen beide an der schmalen Seite des Tablets, direkt unterhalb der Android-Tasten. Hält man das Gerät im Querformat, kommt der Sound daher stets nur von einer Seite, was auf Dauer stören kann. Bässe sind praktisch nicht herauszuhören, da das Tablet im entsprechenden Frequenzbereich nur niedrigere dB-Werte erzielt, die von den akustisch dominanteren Mitten und Höhen überlagert werden. Schließt man Kopfhörer an die 3,5mm-Klinkenbuchse an, ist das Klangerlebnis deutlich besser als über die Lautsprecher.
Energiesparen ist eine Stärke des Galaxy Tab A 10.1 (2016). Die Grundlage dafür liefert die durchwegs niedrige Leistungsaufnahme, die unter Last maximal 6,97 Watt beträgt. Im Standby-Modus genehmigt sich das Tablet sehr moderte 0,12 Watt.
Bei der Akkulaufzeit trumpft das Samsung-Tablet auf. Unter Volllast geht dem Galaxy Tab A 10.1 (2016) erst nach mehr als 7 Stunden die Puste aus, und mit dem Abspielen eines Full-HD-Videos kann man es fast 15 Stunden lang beschäftigen. Nur das LG G Pad II 10.1 ist hier mit 17 Stunden Laufzeit noch ein wenig ausdauernder. Allerdings ist es das Samsung Galaxy Tab A 9.7, das seinem Nachfolger in puncto Laufzeit insgesamt am nächsten kommt. Das Acer Iconia Tab 10 A3-A30 und das Huawei MediaPad T2 10.0 Pro sind hier chancenlos.
Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) hat gegenüber seinem Vorgänger Samsung Galaxy Tab A 9.7 zugelegt, was die Leistung betrifft. Das Display stellt nun 1.920 x 1.200 (16:10-Format) statt vormals 1.024 x 768 Pixel (4:3-Format) dar, wobei sich die Anzeigefläche - 10,1 Zoll gegenüber 9,7 Zoll - kaum verändert hat. Dafür leuchtet der Bildschirm mit durchschnittlich 520,1 cd/m² deutlich heller als beim Galaxy Tab A 9.7 (392 cd/m²). Weitere Pluspunkte gibt es für den Achtkern-SoC Exynos 7870 Octa, der für ein flottes Tempo unter Android 6.0 sorgt und auch grafisch anspruchsvolle Spiele flüssig zum Laufen bringt. Durch den stärkeren Akku haben sich auch die Laufzeiten erhöht und machen das Galaxy Tab A 10.1 (2016) zu einem sehr ausdauernden Tablet.

Stärkerer SoC, helleres Display, Full-HD-Auflösung und bessere Akkulaufzeiten - das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) hat gegenüber seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht zugelegt.

Die LTE-Version des Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) ist aufgrund ihres niedrigen Preises besonders interessant: Soll es ein möglichst preiswertes 10-Zoll-Tablet mit Android 6, LTE und Full-HD-Display sein, gibt es zum Testzeitpunkt praktisch keine Alternativen. Wer auf LTE verzichten kann, bekommt das Tablet noch einmal rund 50 Euro günstiger.Akku HP EliteBook 8440p .

Mit dem Sparpreis gehen allerdings auch ein paar Mankos einher. Von den nominell 16 GB Speicherplatz bleiben nur rund 10,5 GB übrig - wenig für ein Tablet, das sich das Thema Multimedia auf die Fahnen geschrieben hat. Nicht überzeugen können auch die Kameramodule, die eine enttäuschende Bildqualität abliefern. Die nur an einer Seite des Tablets angebrachten Lautsprecher stören nur solange nicht, wie man das Gerät im Hochformat hält. Im Querformat ertönt die Klangkulisse jeweils nur von einer Seite.

07:27 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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