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01/04/2016

Ersatzakku Dell Inspiron N7010 online Kaufen

Ein derart hohes Rating erreicht selten ein Laptop. Wird die teure UHD-Variante den höchsten Erwartungen gerecht? Gleich vorweg, die Akkulaufzeit enttäuscht ein wenig, beim Rest will der 14-Zoller jedoch der neue Maßstab für das ultimative Business to Go sein.
Dells 14-Zoller ist das Herz der gehobenen Business-Klasse. Als Mitglied der Latitude 7000 Serie ist das E7470 nicht nur technisch hochaktuell, sondern auch in allen anderen Facetten mit allen Wassern gewaschen. Top-Eingabegeräte, beste Verarbeitung, Sicherheitsfunktionen, einfache Wartung und natürlich beste ergonomische Eigenschaften – all das gehört bei diesem Latitude nicht zur Kür sondern zum Standardprogramm. Entsprechend hoch sind die Erwartungen potentieller Kunden.

Wir haben das Premium-Modell mit UHD-Touchpanel im Test. Wie geschäftstauglich 2.560 x 1.440 Pixel sind, das müssen die Käufer anhand ihrer Anwendungen selbst entscheiden. Wir beantworten die Frage, ob Dell hier ein State of the Art Panel platziert hat.

Kontrahenten des knapp 1.600 Euro teuren 14-Zollers sind schnell in Sicht, auch wenn keines von ihnen eine UHD-Auflösung mitbringt: HP hat das EliteBook 840 G3 im Programm, dieses Gerät haben wir gerade im Test. Eigentlich passt aber das flache EliteBook Folio 1040 G2 (2.000 Euro) besser in den Vergleich, denn es ist vom Hersteller, so wie das vorliegende E7470, als Ultrabook klassifiziert. Bei Lenovo sehen wir das ThinkPad T450s in der Spur, es zählt zum Who-is-Who der besten Business-Laptops, ist ein Ultrabook und kostet mit Geforce 940M zirka 1.300 Euro. Etwas abseits steht da noch Acers TravelMate P645. Dieser 14-Zoller ist mit IPS-FHD, SSD, Wartungsoptionen und Eingabegeräten eine preisliche Alternative (1.200 Euro in vergleichbarer Konfiguration, Full-HD matt).
Das kann sich sehen lassen: Das flache Gehäuse mit der gummierten Beschichtung ist kein Wunderwerk ultraleichter Baukunst, 1.737 Gramm sind deutlich schwerer als etwa ein EliteBook Folio 1040 G2 (1.510 Gramm). Nur das ThinkPad T450s kommt mit einem ähnlich hohen Gewicht auf den Tisch. Unserer Wertanmutung und haptischen Erfahrung schadet das aber nicht, denn Dell hat hier sehr solide konstruieren lassen. Das Chassis ist nach dem Prinzip einer Wanne aufgebaut, diese öffnet sich nach unten, wo eine flächig aufliegende Bodenplatte den Abschluss macht. Auf kleine Wartungsklappen wird dabei verzichtet, die ganze Platte kann aber nach dem Lösen von Schrauben einfach abgehoben werden. Das Chassis liegt äußerst verwindungsfest in der Hand, nur mit deutlicher Kraft können wir die Konstruktion dezent verbiegen (MIL_STD 810G Testing).

Auf der Base sitzen zwei bestens verankerte Scharniere mit Aluminium-Abdeckung. Sie halten den Deckel straff, weshalb es bei Erschütterungen oder Touch-Bedienung mit dem Finger nicht zu einem Wippen oder Kippen nach hinten kommt. Der Deckel selbst verdient die Bezeichnung steifes Brett: Er kann weder von der Seite verzogen, noch von hinten eingedellt werden. Egal wie stark wir auf der Rückseite des Panels aufdrücken, auf der Anzeige sieht man nichts davon.

Die vorliegende Touch-Version ist mit einem Edge-to-Edge Panel bestückt, dabei geht die Oberfläche der Anzeige fast bis an den äußersten Rand. Dort macht eine umlaufende Gummilippe den Abschluss. Selbige liegt dann auch beim Zuklappen auf der Base auf. Edge-to-Edge darf nun nicht mit Infinity-Edge (XPS Laptops) verwechselt werden, denn nicht das bildgebende Panel geht bis knapp an den Rand, sondern lediglich die glatte Oberfläche. Der schwarze Rand ist wie bei so vielen Laptops 12 bis 22 mm breit.
Die Anschlüsse sind beim E7470 sehr gut aufgestellt, zumal der 14-Zoller den eher seltenen Vorzug von Heckanschlüssen bietet. Das kann weder ein HP Folio 1040 noch ein ThinkPad T450s. Display-Port neben HDMI, jetzt hätte nur noch VGA d-Sub gefehlt, doch diesen prähistorischen Port gibt es immer noch an der optionalen Dockingstation. Auf selbige wird das E7470 mit dem nativen Docking-Port auf der Unterseite gesetzt.

Die E-Family Docking Stationen gibt es ab 120 Euro, z. B. die Dell Euro Advanced E-Port-Replikator 130W mit USB 3.0. Neben zahlreichen Videoports (VGA, 2 x DisplayPort 1.2, 2 x DVI-D) gibt es hier sogar ältere Anschlüsse: Seriell, Parallel, 2 x PS/2. Somit können im geschäftlichen Umfeld auch ältere Mess- und Eingabegeräte angeschlossen werden.

Leider keine Alternative ist die Dell Wireless Dock, diese benötigt einen vPro-Prozessor der 5. Generation und Intels Tri-Band Wireless-AC 17265. Verbaut ist in unserem Testgerät aber nur ein Dual Band Wireless-AC 8260. Sofern Wireless Dock gewünscht ist, sollten Käufer auf eine entsprechende Bestückung achten, Dell Deutschland bietet die AC 18260 3x3-Wireless als optionales WiFi-Modul an. Triple-Band ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1,3 Gbit/s. Die Übertragung soll somit um 30 % schneller sein als mit herkömmlicher 2x2-Wi-Fi-Technologie. Ersatzakku Dell XPS L501X .

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Cardreaders. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 206 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen Jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 183 MB/s erwartet werden können. Dies sind äußerst schnelle, selten in einem Laptop erreichte Werte! Der Durchschnitt liegt bei 80 MB/s (Kopieren) und 70 MB/s (Jpg-Bilddateien).
Mit Ethernet (1.000 MBit) und Dual Band Wireless-AC 8260 sowie Bluetooth 4.1 bestückt steht mobilen und stationären Verbindungen kaum etwas im Wege. De Intel-WiFi-Karte erlaubt nicht nur Wireless-Display, sie hat auch außerordentlich gute Antennen. Das erlebten wir außerhalb des Gebäudes, ja außerhalb des Grundstücks. Soweit konnten wir uns noch mit keinem Gerät vom Router entfernen (Fritz!Box 7490 AC), der natürlich im Gebäude steht. Die Verbindung war auf geschätzt 60 Meter stabil, wotebookcheck.com wurde mit unverminderter Geschwindigkeit aufgerufen. Ein LTE Modem ist optional zu haben, die Antennen waren im Testgerät vorbereitet (Qualcomm Snapdragon X7 LTE-Wireless-Karte (DW5811E) zuzgl. 87,10 Euro + MwSt.).

Dell listet fast sämtliche Sicherheitsfeatures auf, die heute angesagt sind. TPM 1.2 (FIPS 140-2 and TCG) wechselt im Frühjahr 2016 laut Dell auf TPM 2.0. Das bringt eine neue Spezifikation, 2.0 ist jedoch nicht rückwärtskompatibel. Die folgenden Funktionen sind optional / bzw. waren im Testgerät auch verbaut:
Für das E7470 gibt es ein ausführlich bebildertes Owners-Manual, das bis ins Detail alle Wartungs- und Reparaturarbeiten am Gerät abbildet. Das wäre die Hardware-Seite, doch Dells Business-Profi wäre kein solcher, wenn nicht auch die Software inkl. BIOS hochgradig an IT-Strukturen anpassbar wäre. Dells Client Command Suite ist dann das Tool der Wahl zum Management der BIOS und Systemkonfiguration.
In Online-Shops wird das E7470 mit drei Jahren Herstellergarantie angeboten. Business-typisch können Kunden beim Direktkauf jedoch individuelle Care-Packs erwerben, auch mit kürzeren Garantiezeiten, teils gebündelt mit Versicherungen oder extra schnellem Support (Ersatzgerät next Business Day etc.).
Die Kamera erscheint uns etwas besser als beim Vorgänger, Top-Bilder produziert sie dennoch keine. Farben nimmt der Sensor kräftig, aber unnatürlich auf. Bei gutem Licht erzielen wir gut fokussierte, scharfe Fotos mit Tiefenschärfe-Bereich. Das reicht für ein paar stimmungsvolle Schnappschüsse oder auch ebay-Fotos. Für mehr Qualität sorgt in der Regel jede bessere Smartphone-Kamera. Für Skype-Videos und ähnliches ist die Kamera also mehr als ausreichend.
Wer auf dem Laptop in die Tasten hämmert und das über viele Stunden, der kümmert sich zu recht um die Qualität derselben. Die konisch gewölbten Tasten haben einen festen, fast schon harten Anschlag. Auf der gesamten Fläche federt nichts und drückt auch nichts ein. Die Tasten sind nicht gummiert, aber auch nicht rutschig. Der Hub ist relativ knapp, aber im Rahmen dessen, was gute Profi-Eingaben aufbieten. Dafür genießen wir einen gnadenlos knackigen Druckpunkt, der sofort beim Drücken einer Taste einsetzt.

Die verkleinerten Pfeiltasten brechen ein klein wenig nach unten aus und lassen sich daher auch blind gut erfassen. Schlechtes Licht ist auch kein Thema, die zweistufige Beleuchtung macht die Arbeit auch bei völliger Dunkelheit möglich. Dell hat die Fn-Tasten mit den Funktionen für Lautstärke, Helligkeit, Mic-Off, Wifi-Off, etc. belegt und gibt damit den F1-F12-Tasten den Vorzug. Interessant ist Mikrofon Off/On, das analog zu Lautsprecher Off/On als Räusper-Taste benutzt werden kann. Ein Ziffernblock ist wie bei allen 14-Zollern nicht vorhanden, als Ersatz gibt es nur eine FN-Belegung im rechten Bereich der Buchstaben.
Traditionell sind Latitudes der 7000er Serie mit Touchpad und Trackpoint gerüstet, letzterer ist jedoch an die beleuchtete Tastatur gekoppelt (Dual Pointing). Das Touchpad ist abermals 10,0 x 5,4 Zentimeter groß (unverändert zum Vorgänger E7450). Es beherrscht allerlei Gesten mit zwei, drei oder vier Fingern. Mühelos und stotterfrei gleiten die Finger über die glatte Oberfläche, die sich bei Tastatureingaben automatisch deaktivieren lässt.

Aus ergonomischer Sicht sehr zu begrüßen: Es gibt weiterhin dedizierte Maustasten mit einem knackigen Druckpunkt und einem weichen Anschlag. Die Tasten sind ganz leicht gummiert und daher kaum rutschig. Durch die bewegliche Einhängung lassen sich die Tasten und damit das Pad äußert agil und zügig bedienen.

Über die Vor- und Nachteile des Trackpoints können wir hier nicht urteilen, denn es ist schlichtweg Gewöhnung. So mancher Nutzer wird den kleinen Joystick nicht missen wollen, zumal er seit sehr vielen Jahren Standard ist, auch bei den HP EliteBooks und den Lenovo ThinkPads der T-Serie. Die Finger müssen sich schlichtweg beim Tippen nicht in Richtung Touchpad entfernen, nur um mal kurz etwas mit dem Cursor zu wählen. Das kann Zeit sparen. Die drei Tasten sind dem Trackpoints anhängig, können aber nutzerdefiniert ohne denselben benutzt werden. Die mittlere Taste dient als Mausrad-Ersatz.
Das E7470 wird in drei Panel-Varianten angeboten, wobei HD (1.366 x 768) und FHD (1.920 x 1.080) die gängigsten sind. Wer ein Touchpanel haben möchte, der kommt zwangsläufig nicht um die 2.560 x 1.440 Pixel (UHD) des AUO B140QAN herum. Es handelt sich um ein IPS-Panel, das mit 340 cd/m² Helligkeit und 700:1 Kontrast spezifiziert ist. Im Falle der vorliegenden Touch-Version ist es nicht mit einem Anti Glare Hard Coating beschichtet, sondern mit Corning Gorilla Glass NBT, was dann auch deutlich spiegelt.

Unser Labor misst bessere Werte, allein durch den niedrigen Schwarzwert von 0,26 beläuft sich der Kontrast bei höchster Helligkeit auf 1.462:1. Knackige Farben und sattes Schwarz sind die angenehmen Folgen. Die Helligkeit, auch im Akkubetrieb, liegt bei 380 cd/m². Beides sind überdurchschnittliche Scores, wie die folgende Tabelle aufzeigt. Keiner der Konkurrenten reicht in dieser Disziplin an das E7470 heran.
Das Fotospektrometer ermittelt die Farbräume. Inwieweit wird das E7470 professionellen Ansprüchen an die Genauigkeit der Farbdarstellung gerecht? Perfekt wäre ein Panel mit einer AdobeRGB-Abdeckung von 100 %, das schafft unser Sample aber bei weitem nicht. Das höchste der Gefühle bei sehr guten Laptop-Panels ist aber ohnehin nur der kleine aber feine sRGB-Raum, der wird immerhin zu 96 % abgedeckt. Diesem folgen DeltaE von drei bzw. vier. Das Soll läge hier bei kleiner drei, die Konkurrenten machen das aber auch nicht besser – eher schlechter.
Der Außengebrauch ist nun weniger schön, das gibt auch Abzüge im Display-Rating. Wir haben den E7470 UHD dafür einmal neben zwei andere entspiegelte Non-Touch-Business-Kollegen platziert. Das HP 840 G3 hat dieselbe Helligkeit im Akkubetrieb und kann erwartungsgemäß besser abgelesen werden.
Bei den Blickwinkeln gibt es indes gar nichts zu meckern, aus jeder Perspektive kann der Betrachter ungetrübt Schrift, Konturen und Farben sauber erkennen. Das ist bei allen Konkurrenten der Fall, denn in der Preisklasse haben sich ausnahmslos IPS-Panels durchgesetzt. Ersatzakku Dell Inspiron N7010 .
Dells E7470 kann mit einer Vielzahl von Skylake-SoCs bestückt werden (i5 6300U), im Testgerät werkelte die Maximalausrüstung mit Core i7-6600U (2,6 GHz). Die teuren Konfigurationen sind mit einer 256-GB-SSD (SATA, M.2 2280) bestückt, es handelt sich um eine Samsung SSD PM851. Eine 2,5-Zoll Festplatte hat keinen Platz im Chassis, das ist beim EliteBook 840 G3 anders (m.2 + SATA 2,5“). Aus diesem Grund ist die Alternative nur eine 128er oder eine 512er SSD. Die Grafiklösung ist in jedem Fall im SoC integriert, ihres Zeichens eine HD Graphics 520.
Der Core i7 6600U sollte sich bei Belastung zwischen 2,6 und 3,4 GHz bewegen, letzteres typischerweise bei Single-Core-Last. Ganz so hoch kommt der Takt aber nicht, 2,9 bis 3,1 GHz im Netzbetrieb erleben wir dann während der Cinebench CPU-Benchmarks. Im Akkubetrieb kann die Leistung nicht aufrechterhalten werden (2,5-3,0 GHz). Ein typisches Verhalten des Turbo-Boost erleben wir einmal mehr: In den ersten 30 Sekunden ist die beste Performance abrufbar, mit 3,2 GHz rechnet dabei der Multi-Core-Test. Danach sorgt die Thermik für eine leichte Drosselung. Die Scores bewegen sich im Normalbereich für das Core i7 6600U SoC. Der Broadwell-Vorgänger i7 5600U im EliteBook Folio 1040 G2 liegt 17 bzw. 15 % zurück (Multi- bzw. Single-Core-Last).
Die Anwendungsperformance haben wir einmal unter Windows 7 (Auslieferungszustand) und einmal unter Windows 10 (Upgrade ausgeführt) ermittelt. Der alte PCMark 7 läuft unter Windows 10 etwas besser. Relevanter sind da die PCMark-8-Scores, die wir unter Windows 7 ermittelt haben: Hier gehört das E7470 zur Führungselite, kein Konkurrent ist schneller. Die erlebte Geschwindigkeit ist analog dazu: rasante Installationen, schnelle Kopiervorgänge und kaum Verzögerungen bei Programmstarts. Die Motorleistung gehört in die Spitzenklasse.
Die Samsung SSD PM851 (M.2 2280 256 GB) überzeugt auf ganzer Länge, sie führt in jeder Disziplin unserer einschlägigen SSD-Benchmarks. Wirklich schlechter sind andere Premium-SSDs aber auch nicht, zumal es sich teilweise ebenfalls um PM851 handelt.
Der HD Graphics 520 Grafikkern unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MHz, auch im Akkubetrieb. Durch den im Single-Channel-Modus laufenden Arbeitsspeicher (1 RAM-Modul) wird die GPU nicht voll ausgereizt und liefert etwas schlechtere Resultate bei den 3D-Benchmarks als auch bei der echten Gaming-Stichprobe. Das Toshiba Satellite Radius 12 P20W ist mit gleicher GPU aber Dual-Channel ausgerüstet (+8 %). Der im Broadwell TravelMate P645-S verbaute HD Graphics 5500 Grafikkern wir nur knapp geschlagen, wenn selbiger Dual-Channel besitzt (TravelMate P645-S). Ein Novum der Skylake GPUs ist der integrierte H.265-Decoder. Bei dem H.265-Format handelt es sich um den Nachfolger des bekannten H.264-Formats. Der Decoder entlastet die CPU bei der Wiedergabe entsprechend kodierter Videos.
Games sind kein Thema für das E7470, gleichwohl attestieren wir der HD 520 teilweise eingeschränkte Spielefähigkeit. Hier steht und fällt es mit Dual Channel, was durch den freien DDR4-Slot einfach nachgerüstet werden kann. Das Testgerät kam jedenfalls nicht über minimale Details hinaus, bei Fifa 16 sind aber sogar hohe Details flüssig spielbar. Ältere Titel dürften daher teilweise in mittleren Details bei 1.366 x 768 Pixeln flüssig spielbar sein. Für die native UHD-Auflösung reicht die geringe Leistung der HD 520 in keinem Fall.
Die Geräuschemissionen überzeugen vollauf, es gibt de facto nämlich so gut wie keine. Wie es Dell gelungen ist, das wissen wir nicht, jedoch wird das E7470 unter Last – gleich ob Stresstest oder Gaming – nur 31,9 dB(A) laut. Im Leerlauf bleibt die aktive Kühlung komplett aus, das bleibt auch während vieler Alltagsanwendungen (Office, Browsing) so. Zugriffsgeräusche auf den Datenträger entfallen dank der in unserem Testgerät verbauten SSD. So leise ist kein anderes Testgerät: Unsere Tabelle gibt zwar bei ThinkPad T450s oder auch EliteBook Folio 1040 G2 knapp unter 30 dB(A) als lüfterlose Lautstärke an, dies ist jedoch der Grundpegel des Raumes, welcher im Falle des Testgerätes bei 31,2 lag.
Wird die geradezu phänomenal geringe Lüfteraktivität durch Throttling unter Last ermöglicht? Bei einfacher CPU/GPU-Last ist das nicht so, das haben die Cinebench-Tests geklärt. Im Stresstest sackt die Taktung dann tatsächlich bis auf den Normaltakt herunter, jetzt schon von Throttling zu sprechen wäre aber nicht angemessen. Zumal sich die HD 250 darum gar nicht schert, trotz Prime95-Stresstest rechnet sie konstant und zu jeder Zeit mit 1.000 MHz.

Wird die Wärme übermäßig ans Gehäuse abgegeben? Mitnichten, zumindest wird das an keiner Stelle merklich fühlbar. Höchstens 38 Grad messen wir punktuell auf der Oberseite. Das ist spitzenmäßig, denn hier legen Kontrahenten gerne mal 42 (TravelMate P645-S) oder auch 50 Grad (ThinkPad T450s) auf. Die Temperaturunterschiede sind insgesamt nicht groß, dem E7470 muss aber seine flache Ultrabook-Bauform zugutegehalten werden. EliteBook 840 G3 und TravelMate P645-S sind keine Ultrabooks und deutlich dicker.
Bei den Lautsprechern hat die Qualität offensichtlich nachgelassen: Sprach der Tester des E7450 noch von einem „ausgewogenen und voluminösen Sound“ sowie von „einem klaren Hochtonbereich bis hin zu überraschend kräftigen Bässen“, so erleben wir am aktuellen E7470 zwar laute aber keineswegs ausgewogene Lautsprecher. Der Mittenbereich wird abgedeckt, Tiefen und differenzierte Höhen gibt es aber gar keine.

Das Mikrofon agiert rauschfrei und zeichnet die Stimme - auch bei abweichender Entfernung zum Gerät – deutlich auf. Viel besser geht es nur mit einem Headset oder Richtmikrofon vor dem Mund. Ein solches Gerät kann an der 3,5 mm Klinke Combo-Buchse angeschlossen werden. Auf Grund des Mikrofons packt das Testgerät eine relativ gute Audio-Wertung.
Die Energieaufnahme im Stresstest zeugt von einer kleinen Drosselung des SoC, 31 Watt liegen 4 Watt unterhalb der Energieaufnahme bei normaler Last (3DMark 2006). Dies steht in einer Linie mit dem Energieverbrauch der fast gesamten versammelten Konkurrenz im Stresstest. Eine Ausnahme ist das ThinkPad T450s mit der Geforce 940M. Zur Avantgarde gehört unser E7470 nicht mehr, wenn wir die Leerlauf-Energieaufnahme betrachten. 5 bis 10 Watt messen wir, das können alle Konkurrenten irgendwie besser. Ganz sparsam ist das HP EliteBook 840 G3 mit 4 bis 7 Watt im Leerlauf.
Die Laufzeiten haben wir nur in den zwei aufgeführten Modi ermitteln können, den Leerlauf hat das E7470 wiederholt nach zwei Stunden abgebrochen (auch unter Windows 10). Die WiFi-Laufzeit von 5:46 Stunden enttäuscht - nach einer bisher exzellenten Vorstellung. Das kann jeder Konkurrent besser, einschließlich des Vorgängers E7450. Doch auch dieser war mit seinen 422 Minuten nicht der Bestplatzierte. ThinkPad T450s (648 Min.) und TravelMate P645-S (535 Min.) haben die Nase vorn, gleichwohl bringt nur das ThinkPad T450s (96 Wh) die höhere Kapazität der Zellen mit. TravelMate P645-S (54 Wh) und EliteBook Folio 1040 G2 (42 Wh) haben dieselbe bzw. sogar eine geringere Kapazität. Der Classic-Test bewegt sich hingegen auf einem Niveau mit den anderen 15-Watt-SoCs. Hier bringen nur die 96 Wh des T450s einen Ausreißer.
Dell bleibt seiner Linie treu und verzichtet beim Nachfolger der Business-Ultrabooks auf keine Annehmlichkeiten. Der 14-Zoller ist gut gebaut, arbeits- und praxistauglich. Sehen wir einmal vom spiegelnden Touchpanel ab, welches im Tageslicht unschöne Reflexionen auf die Anzeige zaubert. Dafür hat das UHD-Panel aber exzellente Kenndaten, die im Indoor-Einsatz viel Freude bereiten. Standard eines Oberklasse-Latitude sind beste Eingabegeräte, die bringt das E7470 selbstredend mit. Gleiches gilt für Management und Sicherheit: So viele (optionale) Sicherheitsfunktionen haben wir selten bei einem Notebook angemerkt. Die technische Wartung schließt sich dem Lob an, Bodenplatte runter und schon besteht Zugriff auf sämtliche Komponenten.

Als einzige Schwachstelle entlarvten wir die Laufzeit, mehr als 5:46 Stunden waren im WiFi-Test nicht drin. Das passt nicht so recht zum hohen Anspruch und auch nicht zum hohen Preis von 2.300 Euro. Die Versionen mit HD oder FHD-Bildschirm dürften hier etwas länger durchhalten, dafür spricht unsere vergleichende Erfahrung zwischen Gerätevarianten mit 4K-Panel und solchen mit Full-HD. Ersatzakku Dell XPS L502X .

Wohl die beste Alternative scheint HPs EliteBook Folio 1040 G2 zu sein, es ist jedoch bereits mit seinem matten Full-HD-Panel 200 bis 300 Euro teurer. Die Laufzeit ist besser, dafür hat das Folio 1040 G2 aber weniger Anschlüsse. Wer weniger Geld ausgeben möchte, der orientiert sich an IGP-Varianten des Lenovo ThinkPad T450s, die gibt es in vergleichbarer Performance-Konfiguration ab 1,850 Euro. Wenn die Full-HD, Non-Glare Varianten verglichen werden, nehmen sich E7470 und T450s hinsichtlich Preis/Leistung nicht viel.

21:41 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

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