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27/03/2016

Notebook Akku für Asus A42-G75

Nachdem uns bereits die High-End-Version des neuen ThinkPad T460s überzeugen konnte, sehen wir uns nun das Basismodell an. Vor allem das Full-HD-Display kann die hohen Erwartungen jedoch nicht erfüllen.
Das ThinkPad T460s konnte im jüngsten Test einen erstklassigen Eindruck hinterlassen und gehört schon jetzt zu den besten Office Notebooks dieses Jahres. Allerdings hatte das Top-Modell auch einen stattlichen Preis von rund 2.350 Euro. Heute sehen wir uns daher das Basismodell mit der Bezeichnung 20F9003SGE für 1.400 Euro an und klären, ob und mit welchen Abstrichen man sich arrangieren muss. Das Campus-Modell unseres Testmodells ist übrigens rund 200 Euro billiger.

Bei einem ersten Blick auf die Spezifikation fällt eigentlich nur der kleine Arbeitsspeicher (4 GB) auf, aber ansonsten bekommt man ein recht leistungsstarkes Gerät. Neben dem Core-i5-Prozessor (ULV) spendiert Lenovo dem T460s eine 192 GB große SSD sowie ein Full-HD-IPS-Display mit einer matten Oberfläche.

Da unsere beiden Testgeräte des ThinkPad T460s identische Gehäuse verwenden, werden wir in diesem Test-Update nicht auf die Sektionen Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher eingehen. Die entsprechenden Informationen sind im Test zum T460s 20FA003GEE verfügbar, aus dem auch einige der nachfolgenden Bilder stammen.

Lenovo stattet das ThinkPad T460s ausschließlich mit IPS-Displays aus. Die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) führt in Verbindung mit dem 14 Zoll großen Bildschirm zu einer ordentlichen Pixeldichte von 157 ppi. Der Vorteil dieser Auflösung ist, dass man sie auch noch problemlos ohne Skalierung verwenden kann. Wie schon bei früheren Modellen kommen Displays von unterschiedlichen Zulieferern zum Einsatz, eine gewisse Panel-Lotterie kann man also nicht vermeiden. Das Panel in unserem Testgerät trägt die Bezeichnung N140HCE-EAA (LEN40A9) und stammt damit von Innolux. Alternativ kommt ein FHD-Panel von LG zum Einsatz.

Lenovo bewirbt eine Helligkeit von 250 cd/m² sowie ein Kontrastverhältnis von 700:1. Beim Kontrast schlägt sich der Bildschirm dank dem sehr niedrigen Schwarzwert (0,22 cd/m²) sogar deutlich besser und erreicht über 1.000:1, aber das war es leider auch schon mit den guten Nachrichten. Die maximale Helligkeit liegt nur bei 226 cd/m² und durchschnittlich sind es sogar nur 211 cd/m² (Ausleuchtung: 89 %). Damit wird die Herstellerangabe klar verfehlt. Wie sich das LG Display in dieser Hinsicht schlägt, können wir aktuell leider nicht beurteilen. Falls man also ein möglichst helles Display haben möchte, sollte man sich für die WQHD-Variante entscheiden.

Die geringere Helligkeit ist umso ärgerlicher, da das Panel subjektiv sonst einen ordentlichen Eindruck hinterlässt und für typische Office-Aufgaben auf jeden Fall ausreicht. Screen Bleeding war bei unserem Modell übrigens kein Thema, und auch PWM konnten wir nicht feststellen. Wir hätten uns im Test aber gerade in hellen Räumen eine kräftigere Hintergrundbeleuchtung gewünscht; unbrauchbar war das Gerät deshalb jedoch nicht.
Im Werkszustand können wir durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen von 6,44 (Farben) bzw. 5,87 (Graustufen) gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum messen, womit sich die Full-HD-Version ungefähr auf dem mittelmäßigen Niveau des teureren WQHD-Modells bewegt. Während sich das hochauflösende Panel nach einer Kalibrierung jedoch deutlich besser präsentiert, ist der Erfolg bei dem vorliegenden FHD-Modell eingeschränkt. Am meisten profitiert die Graustufendarstellung, deren DeltaE-2000-Wert auf sehr gute 1,03 abfällt. Auch bei den Farben verbessert sich die durchschnittliche Abweichung auf 4,71, es gibt aber immer noch extreme Ausreißer, vor allem für blaue Töne (bis zu 16). Auch bei der Farbraumabdeckung muss sich das FHD-Panel dem WQHD-Display deutlich geschlagen geben. Wir ermitteln lediglich 61 % für den sRGB und knapp 40 % für den anspruchsvolleren AdobeRGB-Standard. Damit disqualifiziert sich das FHD-Display für professionelle Bildbearbeitung. Akku für Asus A42-G75 .

Wie wir bereits zuvor beschrieben haben, reicht das Panel für typische Office-Aufgaben aus, vor allem, wenn es in Verbindung mit externen Bildschirmen genutzt wird. Interessanterweise ist das WQHD-Display aktuell ohne Aufpreis erhältlich, falls man sich das Gerät im Online-Shop des Herstellers konfiguriert. Gegen das WQHD-Display spricht lediglich das PWM-Flimmern, der Stromverbrauch ist hingegen – wie wir später noch sehen werden – nur unwesentlich höher. In allen anderen Disziplinen schneidet es aber deutlich besser ab als sein FHD-Gegenstück.
Im Freien profitiert das ThinkPad T460s natürlich von der matten Bildschirmoberfläche, hier ist eher die Helligkeit der begrenzende Faktor. Solange man direkte Sonneneinstrahlung vermeiden kann, lässt sich das Gerät auch noch in hellen Umgebungen benutzen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb nicht reduziert wird. Wirklich komfortabel kann man dann aber nicht mehr arbeiten, da es schon nach kurzer Zeit recht anstrengend für die Augen wird. Im Schatten gibt es hingegen keine Probleme.
Die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays fällt sehr gut aus. Selbst aus großen Winkeln lässt sich der Inhalt problemlos erkennen. Lediglich von schräg oben kommt es zu einer sichtbaren Verfärbung, in der Praxis sollte das aber keine große Rolle spielen. Auch mit mehreren Leuten kann man also problemlos auf den Bildschirm schauen.
Zwar handelt es sich bei unserem Testgerät des ThinkPad T460s (20F9003SGE) um die Basiskonfiguration, ein langsames System muss man aber dennoch nicht befürchten. Der Intel Core i5 bietet für viele Office- und Multimedia-Anwendungen ausreichend Leistung, und die SSD garantiert eine flüssige Bedienung. Lediglich die RAM-Ausstattung fällt mit 4 GB (DDR4, aufgelötet, Single-Channel) recht mager aus. Da aber noch ein freier Slot vorhanden ist, lässt sich dieses Problem schnell und vergleichsweise kostengünstig beheben.
Bei dem Intel Core i5-6200U handelt es sich quasi um die Brot-und-Butter-CPU des Herstellers, die in vielen Ultrabooks zum Einsatz kommt. Der ULV-Chip unterstützt Hyperthreading und besitzt (normalerweise) eine TDP von 15 Watt. Wie schon beim stärkeren T460s mit dem Core i7-6600U wurde die TDP-Grenze aber dauerhaft auf 25 Watt erhöht, was vor allem bei der gleichzeitigen Belastung der CPU und GPU einen Vorteil darstellt. Dem Prozessor selbst hilft die Erhöhung der TDP jedoch nicht, da der i5-6200U aufgrund des vergleichsweise geringes Taktes (max. 2,8 GHz bei einem Kern bzw. 2,7 GHz bei zwei Kernen) sowieso nur maximal ~13 Watt verbraucht. Im Akkubetrieb wird die Prozessorleistung nicht reduziert.

Daher liegen auch die Benchmark-Ergebnisse auf dem normalen Niveau des 6200U. Interessant ist hierbei natürlich der Unterschied zum stärkeren Core i7-6600U aus der High-End-Konfiguration des T460s, der je nach Test einen Vorsprung von 20-22 Prozent aufweist. Falls man seinen Laptop also auch für anspruchsvollere Aufgaben nutzen möchte, könnte sich ein Update auf den schnelleren Prozessor durchaus lohnen. Weitere Benchmarks zum Core i5-6200U sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Der subjektive Geschwindigkeitseindruck ist dank der standardmäßigen SSD sehr gut. Das System reagiert erwartungsgemäß schnell, und normalerweise gibt es bei der Bedienung keine Verzögerungen. Gerade beim Multitasking kann sich aber schnell der kleine Arbeitsspeicher mit nur 4 GB negativ bemerkbar machen. Das wird auch in PCMark 8 deutlich, weshalb unser Testgerät hier stets auf dem letzten bzw. vorletzten Platz innerhalb des Vergleichsfeldes landet. Nichtsdestotrotz bewegen wir uns hier auf einem hohen Niveau, und mit einem zusätzlichen RAM-Modul kann man die Leistung einfach und kostengünstig verbessern.
Unser Testgerät verwendet eine M.2-SSD von Samsung, die über das SATA-III-Interface angebunden ist. Es handelt sich hierbei um die "schwächste" SSD, die für das T460s erhältlich ist. Optional stehen noch SSDs mit OPAL-Verschlüsselung und auch rasante NVMe-SSDs zur Verfügung. Das Modell CM871 von Samsung bietet eine Kapazität von 192 GB und hinterlässt in den Benchmarks einen durchwachsenen Eindruck. Maximal knapp 450 MB/s bei sequentiellen Lesevorgängen gehen vollkommen in Ordnung, aber vor allem bei der Schreibleistung schneidet das Laufwerk sehr schlecht ab. Auch die Leistung beim Lesen von kleinen Dateien (4K Read) ist mit rund 14 MB/s sehr gering. Nichtsdestotrotz ist die SSD konventionellen Festplatten natürlich deutlich überlegen. Weitere Vergleiche und Benchmarks sind anhand unserer SSD-/HDD-Liste möglich. Akku für Asus A32-K93 .

Die Leistung des Kartenlesers ist wenig überraschend auf dem durchschnittlichen Niveau des teureren T460s: 85 MB/s beim seq. Lesen, 62 MB/s beim seq. Schreiben und 62 MB/s beim Kopieren von Bilddateien (jeweils ~5 MB).
Wie schon bei dem Topmodell des T460s ist auch bei der Basiskonfiguration die Intel HD Graphics 520 für die Grafikausgabe zuständig. In Verbindung mit dem Core i5-6200U liegt der maximale Kerntakt in diesem Fall jedoch nur bei 950 MHz (1.050 MHz mit dem Core i7-6600U). Zusammen mit der Single-Channel-Konfiguration des Arbeitsspeichers führt das zu einer deutlich geringeren Grafikleistung. Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark fällt das Testgerät beispielsweise fast 50 % hinter das T460s mit dem Core i7 zurück. Wie schon beim Prozessor kommt es auch bei der Grafikkarte im Akkubetrieb zu keiner Leistungsreduzierung. Weitere Benchmarks zur HD Graphics 520 sind hier verfügbar.
Dieser Trend setzt sich auch bei den Spielen fort. Bereits an dem hohen Rotanteil in unserer Tabelle erkennt man, dass sich diese Konfiguration des ThinkPad T460s kaum zum Spielen eignet. Selbst bei älteren Titeln ist man in der Regel auf geringe Details sowie Auflösungen beschränkt. An moderne Titel wie Witcher 3 braucht man hingegen gar nicht denken, und Rise of the Tomb Raider stürzte beispielsweise schon nach der ersten Video-Sequenz ab. Die Situation lässt sich mit einem zusätzlichen RAM-Modul verbessern (+30 bis 40 %) - zu einem Gaming Laptop wird das T460s dadurch aber auch nicht. Weitere Gaming Benchmarks der Intel GPU sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Bei der Geräuschentwicklung macht sich die etwas geringere Leistung unserer Testkonfiguration positiv bemerkbar, denn im Vergleich zum T460s mit dem Core i7 ist es insgesamt noch etwas leiser. Im Leerlauf sind beide Geräte absolut lautlos (auch keine störenden Nebengeräusche), und unter Last bleibt das "kleinere" T460s einige dB ruhiger. Insgesamt hat man es in keiner Situation mit einem unangenehm lauten Gerät zu tun. Selbst wenn der Lüfter unter Last mal anspringt, ist er mit rund 32 dB(A) nur in sehr leisen Umgebungen überhaupt zu hören. Maximal erreicht unser Testgerät 36,6 dB(A), was man zwar hören kann, störend ist es aber nicht.
Die Oberflächentemperaturen des ThinkPad T460s sind absolut unbedenklich. Im Leerlauf oder bei wenig Last erwärmt sich das Gerät praktisch überhaupt nicht, und unter Last konzentriert sich die Erwärmung auf den Bereich um den Prozessor (Mitte) sowie die Heatpipe (Mitte links). In diesem Fall ist der Temperaturunterschied der beiden Tastaturhälften recht groß, was beim Tippen durchaus etwas unangenehm sein könnte.

Selten war ein Stresstest so ereignislos wie in diesem Fall. Mit den Tools Prime95 und FurMark belasten wir gleichzeitig den Prozessor und die Grafikkarte. Hier macht sich das erhöhte TDP-Limit von 25 Watt bemerkbar, denn sowohl der Prozessor (2,7 GHz) als auch die Grafikkarte (950 MHz) können ihren maximalen Takt während des gesamten Tests aufrechterhalten. Die Temperatur überschreitet dabei nie 70 °C – eine sehr gute Leistung. Der anschließende 3DMark-11-Durchlauf ermittelte erwartungsgemäß kein geringeres Ergebnis.
Die Verbrauchsmessungen des ThinkPad T460s sind sehr interessant, vor allem die Werte in den Idle-Tests. Hierbei zeigt sich nämlich, dass das höher auflösende und hellere WQHD-Display nur geringfügig mehr Strom benötigt als das Full-HD-Modell. Hier profitiert das WQHD-Modell sicherlich von der PWM-Regelung, die wir im Test des T460s Core i7 feststellen konnten. Unter Last verbraucht das i7-Modell dann allerdings über 30 % mehr Strom, da der i7 sein volles Leistungspotenzial abrufen kann und nicht durch die übliche TDP-Begrenzung von 15 Watt ausgebremst wird. Das kompakte 45-Watt-Netzteil ist für den maximalen Verbrauch von rund 35 Watt ausreichend dimensioniert.
Die beiden Testgeräte des ThinkPad T460s unterscheiden sich bei der Akkukapazität nicht, weshalb wir auch in unserem Testgerät die beiden internen Akkus mit einer Gesamtkapazität von 49 Wh vorfinden. Dank des geringeren Verbrauches fallen die Akkulaufzeiten noch etwas besser aus als beim Topmodell des T460s. Im praxisnahen WLAN-Test (Browser-Skript, 150 cd/m²) hält unsere Basiskonfiguration des T460s knapp eine Stunde länger durch. 6,5 Stunden sind dabei ein ordentliches Ergebnis, aber durch die beiden internen Akkus wird hier viel Potenzial verschenkt. Der Vorgänger ThinkPad T450s war beispielsweise fast mit der doppelten Akkukapazität (91 Wh) erhältlich und hatte daher auch deutlich mehr Ausdauer (+ 64 % im WLAN-Test).

Der Ladevorgang dauert mit dem kleineren 45-Watt-Netzteil über 4,5 Stunden, und damit noch einmal fast eine halbe Stunde länger als mit dem 65-Watt-Netzteil. Rund 80 % der Kapazität stehen nach etwa 1,5 Stunden wieder zur Verfügung. Bei der Bestellung in Lenovos Online-Shop ist das 65-Watt-Netzteil übrigens ohne Aufpreis erhältlich.
Auch bei der Basiskonfiguration des Lenovo ThinkPad T460s handelt es sich um ein sehr gutes Office Notebook. Für rund 1.400 Euro erhält man ein flottes System mit einem ausreichend schnellen Prozessor und einer SSD. Lediglich der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB sehr gering bemessen und sollte aufgerüstet werden, was auch der Grafikleistung zugute kommen würde. Nicht ganz so euphorisch sind wir bei dem Full-HD-Display. Zwar setzt Lenovo hier ausschließlich auf IPS-Panels, aber die Helligkeit liegt unter der Herstellerangabe, und auch bei den anderen Messwerten schneidet die WQHD-Variante besser ab. Ein zusätzliches Problem ist der Einsatz von verschiedenen Full-HD-Panels, die sich bei den Eigenschaften durchaus unterscheiden können. Falls man keine Probleme mit der PWM-Ansteuerung des Bildschirms hat, empfehlen wir ganz klar das WQHD-Panel. Aktuell ist es bei Lenovo ohne Aufpreis konfigurierbar und verbraucht auch nur geringfügig mehr Strom als das FHD-Pendant.

Bei dem Core i5 hat Lenovo die übliche Verbrauchsbegrenzung (15 Watt) ebenfalls aufgehoben, doch der reinen Prozessorleistung hilft das aufgrund des vergleichsweise geringes Taktes nicht. Erst bei gleichzeitiger Belastung der Grafikkarte macht sich diese bemerkbar. Für rechenintensive Aufgaben lohnt sich der schnellere Core i7 schon, allerdings hinterlässt das schwächere T460s bei den Emissionen und den Akkulaufzeiten sogar noch einen besseren Eindruck. Den vielleicht besten Kompromiss aus beiden Modellen stellt eine Konfiguration mit dem Core i5 und dem WQHD-Panel dar.

Auch in der Basiskonfiguration ist das ThinkPad T460s eine gutes Office Notebook. Nur bei dem Bildschirm sollte man sich nach Möglichkeit für das WQHD-Modell entscheiden. Akku für Asus A42-G73 .

Aufgrund der geringen Bildschirmhelligkeit, die auch die Nutzbarkeit in hellen Innenräumen einschränken kann, haben wir uns zu einer Abwertung um zwei Prozentpunkte entschieden. Vor allem bei einem Premiumgerät sollte ein helleres Panel zum Einsatz kommen.

08:49 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

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