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21/11/2015

Neuer Akku Laptop Lenovo G570

Trotz einer hohen Bildschirmauflösung (1.920 x 1.200 Bildpunkte) muss bei Toshibas 10-Zoll-Detachable nicht auf lange Laufzeiten verzichtet werden. Möglich machen es zwei Akkus. Mit einem Preis von knapp 400 reißt das Gerät auch kein allzu großes Loch in den Geldbeutel.
Das Toshiba Satellite Click 10 gehört zu den Detachables. Man hat es hier mit einem Tablet samt ansteckbarem Tastaturdock zu tun. Angetrieben wird das Gerät von einem Atom Prozessor der neuesten Generation. Ob das Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Click 10 zählen zuerst einmal andere 10- bzw. 11,6-Zoll-Detachables/Convertibles wie das Asus Transformer Book T100HA-C4-GR, das Acer Aspire R11 R3-131T, das Lenovo Miix 3 10. Nicht vergessen werden soll das Microsoft Surface 3. Aber auch Chromebooks und Netbooks wie das Acer Aspire ES1-131, das Dell Chromebook 11-3120, das Lenovo N20 Chromebook gehören zur Konkurrenz.
Das gesamte Gehäuse des Click 10 ist aus Kunststoff gefertigt. Dabei kommt ein silbergrauer Farbton zum Einsatz. Lediglich der Displayrahmen ist schwarz gefärbt. Toshiba setzt dabei auf glatte Oberflächen. Eine Ausnahme bildet die angeraute Unterseite des Tastaturdocks. Auf Seiten der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Anders sieht es bei der Stabilität aus. Das Tablet-Element kann recht einfach verdreht werden. Hier fehlen stabilisierende Metallelemente. Das Tastaturdock kann an seinen Rändern etwas durchbogen werden. Das überrascht aber nicht, denn das Dock liegt nicht plan auf der Standfläche auf.

Das Tablet-Element ist mit den üblichen Anschlüssen ausgestattet. Der MicroUSB-Steckplatz dient gleichzeitig als Anschluss für das Netzteil. Ein MicroHDMI-Ausgang ermöglicht den Anschluss eines Monitors/Fernsehers. Am Tastaturdock finden sich noch zwei USB-Steckplätze (Type A). Leider unterstützen beide nur den USB-2.0-Standard.

Positiv zu vermerken ist noch das Netzteil: Das Kabel ist nicht so unfassbar kurz wie wir es schon bei anderen Geräten angetroffen haben. Das Kabel des Toshiba-Netzteils bringt es auf eine Länge von etwa 177 cm (von der Spitze des USB-Steckers bis zum Netzteil).
Toshiba nutzt die volle Breite des Docks für die Tastatur aus. Die Haupttasten bringen es auf eine Größe von etwa 15 x 13 mm. Alle Tasten verfügen über eine leicht angeraute Oberfläche und einen kurzen Hub. Alles in allem hat man es hier mit einer ordentlichen Tastatur zu tun. Es benötigt nur einige Zeit, um sich an die kleinen Tasten zu gewöhnen. Das multitouchfähige Clickpad belegt eine Fläche von etwa 8,3 x 4,2 cm. Die glatte Oberfläche macht den Fingern das Gleiten leicht. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Als weitere Eingabemöglichkeit steht der Touchscreen zur Verfügung, der eine vollständige Unterstützung für die Windows-Berührungseingabe mit 10 Berührungspunkten bietet. Der Bildschirm reagiert prompt auf Eingaben und hat uns keine Probleme bereitet. Akku Lenovo 3000 C200 .
Toshiba hat das Click 10 mit einem 10,1-Zoll-Touchscreen-Display bestückt, das eine native Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten (16:10-Format) besitzt. Helligkeit (287,8 cd/m²) und Kontrast (716:1) des Bildschirms gehen in Ordnung. Die Werte dürften aber durchaus höher ausfallen. Schließlich hat man es hier nach Entfernung der Tastatur mit einem Tablet zu tun. Die Helligkeit des Panels wird per Pulsweitenmodulation (PWM) geregelt. Bis zu einer Helligkeitsstufe von 75 Prozent können wir ein Flimmern des Bildes messen. Allerdings ist die Frequenz mit 877 MHz so hoch, das es vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden kann.
Die Farbdarstellung des Bildschirms gefällt schon im Auslieferungszustand. Mit einer DeltaE-2000-Farbabweichung von 4,68 verfehlt das Display den Zielbereich (DeltaE 2000 < 3) nur knapp. Zudem fällt auch die Darstellung der Graustufen recht ausgewogen aus. Einen Blaustich zeigt das Display nicht.
Toshiba hat das Click 10 mit einem IPS-Panel bestückt, somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Akkubetrieb sinkt die Helligkeit des Bildschirms ab (249 cd/m² in der Mitte). In Kombination mit der spiegelnden Displayoberfläche ist ein Einsatz im Freien allenfalls in schattigen Umgebungen bzw. bei Bewölkung möglich.
Toshiba hat mit dem Click 10 ein 10-Zoll-Detachable im Angebot, das Netbooks und Chromebooks Konkurrenz machen soll. Die Leistung des verbauten Prozessors reicht für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet aus. Unser Testgerät ist für etwa 400 Euro zu haben. Anderen Ausstattungsvarianten konnten wir nicht ausfindig machen.

Herzstück des Click 10 ist ein Atom X5 Z8300 (Cherry Trail) Vierkernprozessor. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,44 GHz. Eine Steigerung auf bis zu 1,84 GHz ist möglich. Die von uns durchgeführten CPU-Tests durchläuft der Prozessor mit 1,6 GHz (Multi-Thread) bzw. 1,5 bis 1,84 GHz (Single-Thread). Das gilt sowohl für den Netz- als auch für den Akkubetrieb.

Nimmt man die Geschwindigkeit als Anhaltspunkt, stellt der Atom Z3745 (1,33 bis 1,86 GHz; Bay Trail) den Vorgänger der hier verbauten CPU dar. Ein wirklicher Leistungsunterschied besteht zwischen beiden CPU-Generationen nicht. Die Resultate in den von uns durchgeführten Tests bewegen sich auf einer Höhe. Das war auch nicht anders zu erwarten, denn Intel hat bei der Cherry-Trail-Architektur primär Optimierungen vorgenommen. Um noch einen Vergleich mit der ARM-Welt herzustellen: Leistungsmäßig ist der Z8300 etwa zwischen Snapdragon 800 und Snapdragon 801 einzuordnen. Daher finden sich entsprechend ausgestattete Geräte in der Vergleichstabelle.
Das System läuft rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit des verbauten SoC. Das Click 10 schneidet in den PC Mark 8 Benchmarks besser ab als Konkurrenten, die mit dem Atom Z3745 Prozessor ausgestattet sind. Der Grund: Die GPU des Cherry-Trail-Prozessors ist ihren Bay-Trail-Vorgängern deutlich überlegen. Das ebenfalls mit einem Cherry-Trail-Prozessor ausgestattete Asus Transformer Book T100HA-C4-GR liegt deutlich vor dem Click 10, da dessen Prozessor eine deutlich höhere Turbogeschwindigkeit besitzt (2,24 GHz vs. 1,84 GHz). Eine Steigerung der Systemleistung des Click 10 ist nicht möglich. Ersatzakku Lenovo G560 .
Als Systemlaufwerk dient ein eMMC-Speichermodul, das eine Gesamtkapazität von 32 GB bietet. Davon kann der Besitzer des Geräts etwa 16 GB nutzen. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. Die Transferraten des Speichermoduls bewegen sich auf einem normalen Niveau für eMMC-Speicher. Etwas höhere Transfergeschwindigkeiten werden erreicht, wenn die ab Werk aktivierte Laufwerksverschlüsselung (Bit Locker) ausgeschaltet wird. Zur Erweiterung des Speicherplatzes steht ein MicroSD-Speicherkartenleser zur Verfügung.
Der Cherry-Trail-Prozessor bietet gegenüber seinem Vorgänger kein wirkliches Leistungsplus. Auf Seiten der Grafikkerne sieht es hingegen anders aus. Die HD Graphics (Cherry Trail) GPU bietet gut 80 Prozent Mehrleistung gegenüber ihrem gleichnamigen Bay-Trail-Vorgänger. Die Cherry-Trail-Grafikkerne basieren auf der gleichen Architektur wie die Grafikkerne der Broadwell Prozessoren von Intel. Die Bay-Trail-GPUs entstammen noch der Ivy-Bridge-Architektur. Der hier verbaute Grafikkern unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 500 MHz. Die GPU unterstützt darüber hinaus die Wiedergabe von 4K-Material und die Dekodierung von H.265-Videos. Wir haben dies mittels der Wiedergabe eines H.265-kodierten 4k-Videos getestet. Das Video wird mit der Filme & TV App von Windows 10 problemlos abgespielt. Die CPU-Auslastung bewegt sich um 20 Prozent herum. Der Windows Media Player kann das Video hingegen nicht ruckelfrei abspielen.
Soll das Click 10 auch zum Spielen verwendet werden, empfiehlt sich die Nutzung von Casual Games wie sie im Windows Store zu finden sind. Unter den 'normalen' 3D-Spielen finden sich nur vereinzelte Titel, die überhaupt flüssige Frameraten erreichen - bei niedriger Auflösung und geringen Qualitätseinstellungen.
Unseren Stresstest bearbeitet das Click 10 im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Schon nach 1 bis 2 Minuten sinken die Arbeitsgeschwindigkeiten von CPU und GPU schrittweise. Nach etwa 15 bis 20 Minuten werkelt der Prozessor nur noch mit 500 MHz. Überraschend ist dies nicht, da das Gerät passiv gekühlt wird. Eine übermäßig starke Erwärmung konnten wir nicht feststellen. Während des Stresstests wird lediglich an einem Messpunkt knapp die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten.

Das Click 10 bringt zwei Lautsprecher mit. In den oberen Bereichen beider Seiten ist jeweils ein Lautsprecher angebracht. Sie erzeugen eine voluminöse Geräuschkulisse, die ein wenig dumpf klingt. Alles in allem geht der Klang für ein Tablet in Ordnung. Da haben wir schon schlechteren Lautsprechern zuhören müssen.

Im Leerlauf hat das Click 10 einen hohen Energiebedarf. Wir messen Werte von bis zu 8,5 Watt. Zum Vergleich: Das mit einem Bay-Trail-Prozessor ausgestattete HP ElitePad 1000 G2 verfügt über die gleiche Bildschirmauflösung wie das Click 10 (1.920 x 1.200 Bildpunkte), gibt sich aber mit 4,4 Watt zufrieden. Während des Stresstests steigt der Bedarf des Click 10 auf 14,3 Watt. Das Netzteil des Geräts bietet eine Nennleistung von 15 Watt.
Im praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Click 10 erreicht eine Laufzeit von 11:02 h - ein sehr guter Wert. Damit hält es einen ganzen Tag an der Uni/Schule durch. Sowohl im Tastaturdock als auch im Tablet steckt jeweils ein 23-Wh-Akku.
Auf dem Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104 können wie auf allen Windows-Tablets nicht nur Apps aus dem Windows Store installiert werden, sondern auch normale Desktop-Anwendungen. Die Rechenleistung des verbauten Atom Prozessors reicht dabei für Office- und Internetanwendungen aus. Aushängeschild des Click 10 ist der hochauflösende IPS-Bildschirm (1.920 x 1.200 Bildpunkte), der ein knackscharfes Bild liefert. Helligkeit und Kontrast gehen grundsätzlich in Ordnung, dürften aber höher ausfallen. Schließlich hat man es hier mit einem Tablet zu tun. Die Tastatur hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. In Kombination mit den langen Akkulaufzeiten bietet sich das Gerät zum Einsatz in der Schule oder der Uni an. Leider gewährt Toshiba dem Click 10 nur eine einjährige Garantie.

Toshiba hat hier ein rundes Paket geschnürt, das keine gravierenden Mängel zeigt. Akku Lenovo G570 .

Für Nutzer, die mehr Leistung, mehr Speicherplatz, mehr Arbeitsspeicher, ein hochwertigeres Gehäuse und/oder ein LTE-Modem wünschen, bietet sich beispielsweise das Microsoft Surface 3 als Alternative an. Allerdings muss für dieses Gerät deutlich mehr Geld auf den Tisch gelegt werden. Für die günstigste Variante (ohne LTE) werden samt Tastatur gut 750 Euro fällig. Schüler und Studenten bekommen ein wenig Rabatt.

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