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12/11/2015

Dell Inspiron N7010 Laptop Ersatzakkus

Wir haben das Alienware 15 bereits zweimal überprüft. In diesem Test-Update erhält das Gaming Notebook einen frischen Skylake Prozessor und die schnelle Nvidia GTX 980M. Hat Alienware die Komponenten des 15-Zöllers im Griff?
Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat Dell das aktuelle Alienware 15 vorgestellt. Kurz darauf hatten wir das 15 Zoll große Gaming Notebook mit einer Nvidia GTX 970M bereits im Test. Im Juni folgte dann das erste Update mit der Grafikkarte AMD Radeon M295X, die uns allerdings nicht überzeugen konnte. Bei unserem heutigen Testgerät beschränken sich die Änderungen aber nicht nur auf die Grafikkarte; zusätzlich gibt es einen frischen Prozessor und erstmals DDR4-RAM.

Unsere Testkonfiguration mit Core i7-6700HQ, GeForce GTX 980M, 16 GB DDR4-RAM, 256-GB-NVMe-SSD + 1-TB-HDD und einem matten FHD-IPS-Display kostet aktuell 2.300 Euro. Wir sind schon gespannt, ob Alienware den leistungsstarken Grafikchip unter Kontrolle hat, und wie sich der neue Skylake Prozessor gegenüber dem alten Haswell Modell schlägt.

Konkurrenten für das Alienware 15 sind andere leistungsfähige 15-Zoll Notebooks wie die beiden Schenker Geräte XMG U506 und XMG P506 sowie das Aorus X5. Zudem vergleichen wir die Ergebnisse natürlich mit den vorherigen Konfigurationen des AW 15 und sehen uns auch noch das 17 Zoll große MSI GT72S 6QE an. Letzteres ist mit einem Core i7-6820HK ausgestattet, der ebenfalls für das Alienware 15 verfügbar ist.

Im Vergleich zu unseren vorherigen Artikeln hat sich beim Gehäuse, der Ausstattung und den Eingabegeräten fast nichts geändert, weshalb wir diese Kapitel nicht weiter behandeln. Die entsprechenden Informationen sind in in den jeweiligen Testberichten (AW 15 GTX 970M/AW15 Radeon M295X) ersichtlich.
Wohl nicht zuletzt dank dem neuen Chipsatz gibt es ein kleines Update bei der Anschlussausstattung. Der Mini-DisplayPort auf der Rückseite wurde gestrichen, und außerdem gibt es nur noch drei anstatt vier USB-3.0-Ports. Allerdings erhält man im Gegenzug einen modernen USB-C-3.1-Anschluss (10 Gbps) samt Thunderbolt Support. Über entsprechende Adapter lassen sich also beispielsweise auch DVI- oder VGA-Bildschirme ansteuern.

Die Netzwerkmodule wurden ebenfalls aktualisiert. Mit dem Killer e2400 Gigabit Adapter und dem Killer Wireless-AC 1535 sind die beiden neusten Modelle verbaut. Die maximale Transferrate der WLAN-Karte liegt bei 867 Mbit/s, wovon in einem AC-Netzwerk (Router Asus RT-AC56U) rund 500 Mbit/s erreicht werden (~100 Mbit/s 802.11n). Das ist ein sehr guter Wert, und auch bei der Reichweite hinterlässt das Modul subjektiv einen sehr guten Eindruck. Darüber hinaus wird jetzt im Vergleich zum Vorgängermodul, dem Wireless-AC 1525, Bluetooth 4.1 unterstützt.
Alienware stattet sein 15-Zoll-Gaming-Notebook standardmäßig mit einem matten Full-HD IPS Display aus. Für einen Aufpreis von 380 Euro (unabhängig vom Preis der Grundkonfiguration) steht auch ein 4K-IPS-IGZO-Display zur Verfügung. Das Panel unseres Testgerätes stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung 4NDDJ_156HL. Ein ähnlich klingendes Panel kam schon beim ersten Testgerät zum Einsatz (FYTXT_156HL). Allerdings gibt Alienware auf der Homepage selbst nur eine Helligkeit von 220 cd/m² an, was eine deutliche Verschlechterung zur ersten Revision (~300 cd/m²) bedeuten würde.
In unseren Messungen ist es sogar noch schlimmer, denn die durchschnittliche Helligkeit beträgt nur knapp 180 cd/m². Selbst in Innenräumen kann es so bei hellen Lichtverhältnissen zu Problemen kommen. Zumindest profitiert der Schwarzwert von der geringen Luminanz und liegt bei 0,19 cd/m², wodurch der Kontrast im Endeffekt dann doch noch bei üppigen 950:1 liegt. Subjektiv könnten die Farben etwas kräftiger sein, ansonsten gibt es abgesehen von der zu geringen Helligkeit aber keine offensichtlichen Schwächen. Wenn man das Notebook also nicht nur in einem dunklen Keller benutzen möchte, sollte man sich nach Möglichkeit für das 4K-Panel entscheiden, welches mit einer Leuchtkraft von 300 cd/m² beworben wird. Angesichts des hohen Preises ist das vorliegende Full-HD-Display aber schon eine ziemliche Enttäuschung. Bei einer Helligkeit zwischen 0-25 Prozent können wir zudem PWM (Pulsweitenmodulation) feststellen, welches manche Nutzer als störendes Flackern wahrnehmen.
Bei der weiteren Analyse mit einem Spektralfotometer und der Software CalMAN zeigen sich weitere Verschlechterungen gegenüber den letzten AW-15-Tests. Die DeltaE-Abweichungen liegen im Werkszustand bei 6,74 (ColorChecker) bzw. 6,44 (Graustufen). Insbesondere bei den Blautönen kommt es zu krassen Abweichungen von bis zu 14; Farbtemperatur (6.465 K) und ein Gamma-Wert von 2,29 gehen aber in Ordnung. Mit einer sRGB-Abdeckung von nur 60 Prozent und 38 Prozent beim AdobeRGB-Farbraum fällt das Alienware 15 deutlich hinter die Konkurrenz zurück. Die Situation lässt sich mit einer Kalibrierung ein wenig verbessern, vor allem bei den Graustufen sinkt die DeltaE-Abweichung auf extrem niedrige 0,92. Auch bei den Farben verringert sich der durchschnittliche Wert auf 4,06, aber die extremen Ausschläge (maximale 13) sind weiterhin vorhanden. Akku Dell XPS M1710 .
Trotz der geringen Leuchtkraft kann man den Bildschirminhalt aufgrund des hohen Kontrasts und der matten Oberfläche auch im Freien noch ganz ordentlich sehen. In einer zu hellen Umgebung oder gar unter direktem Sonnenlicht wird es für die Augen jedoch bald anstrengend. Zumindest wird die geringe Helligkeit im Akkubetrieb nicht weiter reduziert.
Die Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms ist ziemlich gut, allerdings haben wir auch schon bessere Leistungen gesehen. Vor allem bei schrägen Blickwinkeln lässt die Helligkeit vergleichsweise schnell nach. Wir jammern hier jedoch auf einem hohen Niveau; in der Praxis sollte es keine Einschränkungen geben, und man kann den Inhalt auch problemlos mit mehreren Personen betrachten.
Unser Alienware 15 wird von einen Core i7-6700HQ angetrieben. Dieser Quad-Core-Prozessor basiert auf Intels aktueller Skylake Architektur und wird im 14-nm-Verfahren hergestellt. Der Basistakt liegt bei 2,6 GHz, kann via Turbo-Boost jedoch auf bis zu 3,5 GHz bei der Belastung eines Kerns (2 Kerne: 3,3 GHz, 4 Kerne: 3,1 GHz) angehoben werden. Der Prozessor unterstützt Hyperthreading für vier zusätzliche virtuelle Kerne und ist mit einer TDP von 45 Watt spezifiziert.

In den Single-Core Benchmarks der Cinebench Reihe wird der Core i7-6700HQ lediglich von dem Core i7-6820HK (welcher ebenfalls für das Alienware 15 erhältlich ist) und dem Desktop-Prozessor Core i5-6600K geschlagen, die sich zwischen 8-14 Prozent absetzen können. In den Multi-Tests hat allerdings nur noch der i7-6820HK einen Vorteil (+20 Prozent), der Desktop i5-6600K fällt aufgrund des fehlenden Hyperthreadings um 7 bis 11 Prozent zurück. Der neue Skylake Prozessor präsentiert sich also sehr gut, allerdings sind die Verbesserungen gegenüber den Haswell Chips im einstelligen Prozentbereich eher gering. Im Akkubetrieb gibt es keine Einschränkungen, und der Prozessor kann sein volles Turbo-Potenzial ausnutzen. Weitere Benchmarks und Vergleiche zum Core i7-6700HQ finden Sie hier.
Dank der SSD agiert das System sehr schnell und beinahe verzögerungsfrei. Dieser subjektive Eindruck wird auch in den synthetischen Benchmarks der PCMark Reihe bestätigt. Lediglich das Schenker XMG U506, das MSI GT72S sowie das Aorus X5 mit zwei SSDs in einem RAID-0-Verbund haben in manchen Tests einen Vorteil. In der Praxis macht sich das aber nicht bemerkbar. Unser Testgerät liegt etwa gleichauf mit dem AW15, welches mit der Nvidia GTX 970M ausgestattet war, die Konfiguration auf Basis der Radeon M295X und einer konventionellen Festplatte fällt aber wie erwartet zurück.
Standardmäßig wird jede Variante des Alienware 15 nur mit einer konventionellen 1-TB-HDD ausgeliefert, welche auf 7.200 U/Min kommt. Das Laufwerk von HGST (HTS721010A9E630) erreicht mit sequentiellen Transferraten von rund 130 MB/s sehr gute Werte für eine herkömmliche Festplatte.

Eine SSD gibt es nur gegen Aufpreis: Für 256 GB werden aktuell 160 Euro fällig, während 512 GB mit 310 Euro zu Buche schlagen. Die 1-TB-Festplatte bleibt aber in beiden Fällen erhalten. Alienware nutzt moderne NVMe-SSDs im M.2-Format, bei unserem Testgerät kommt ein Laufwerk von Samsung (PM951) mit 256 GB zum Einsatz. Bei den Leistungsmessungen machte uns das Solid State Drive einige Probleme, da die Benchmarks mit modernen NVMe-Laufwerken scheinbar noch Schwierigkeiten haben. AS SSD ermittelte in unserem Fall keine schlüssigen Ergebnisse, und die Werte in CrystalDiskMark waren vergleichbar mit den Scores, die dieses Laufwerk im Test des Microsoft Surface Book erreicht hatte. Während die sequentiellen Leseraten mit rund 1.200 MB/s sehr gut ausfallen, ist vor allem der sequentielle Schrteibwert vergleichsweise gering (nur 300 MB/s).

Weitere Informationen zu den beiden Laufwerken sind auch in unserem HDD-/SSD-Vergleich verfügbar.
Nach dem Produktstart der Nvidia GTX 980 (hier im Test), ist die GTX 980M "nur" noch die zweitschnellste Single-GPU für Notebooks. In einem 15-Zoll-Gerät wie dem Alienware 15 wird sie aber vorerst weiterhin das Topmodell bleiben, da die Kühlanforderungen der GTX 980 für kleine Gehäuse einfach zu hoch sind. Die GTX 980M basiert weiterhin auf dem Maxwell Grafikchip GM204, welcher im 28-nm-Prozess hergestellt wird. Der Kern erreicht via GPU-Boost bis zu 1.127 MHz und die 4 GB GDDR5-VRAM (256-Bit-Interface) takten mit bis zu 1.250 MHz. Das Notebook unterstützt Nvidias Optimus Technologie, bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen im Web oder der Videowiedergabe kommt also die sparsame Intel-GPU HD Graphics 530 zum Einsatz. Akku Dell Inspiron N7010 .

Bei den synthetischen Benchmarks erwarten uns keine großen Überraschungen: Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark (2013) wird unser Testgerät lediglich knapp vom Schenker XMG U506 und dem MSI GT72S überholt, die von den etwas schnelleren Prozessoren profitieren. Die GTX 965M SLI im Aorus X5 wird derweil knapp geschlagen. Der Vorsprung gegenüber der GTX 970M liegt bei etwa 25 Prozent, und die Radeon R9 M295X fällt um rund 30 Prozent zurück. Im Gegensatz zum Prozessor reduziert sich die Leistung der Grafikkarte im Akkubetrieb. Beim Unigine Heaven Test sinkt das Ergebnis abseits der Steckdose auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Wertes (58,1 fps vs. 29,7 fps). Weitere Vergleiche und Benchmarks zur GeForce GTX 980M warten in unserer Technik-Sektion.
Die Leistung der Grafikkarte erfüllt die Erwartungen, und beinahe jeder aktuelle Titel lässt sich auch in den höchsten Settings flüssig zocken. Lediglich bei sehr anspruchsvollen Spielen wie Grand Theft Auto V oder The The Witcher 3 kann die Framerate schonmal unter die Marke von 30 fps einbrechen. Noch mehr Leistung wäre nur mit der GeForce GTX 980 (Notebook) möglich, die es aufgrund der enormen Kühlanforderungen aber kaum in ein 15-Zoll-Gehäuse schaffen wird. Im Gegensatz zu SLI-Kombinationen hat eine einzelne Grafikkarte nicht mit störenden Mikrorucklern zu kämpfen. Weitere Ergebnisse der GTX 980M gibt es hier.
Im Leerlauf oder bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung, dem Surfen im Internet oder auch der Videowiedergabe stehen die beiden Lüfter in der Regel still. Man kann in diesem Fall lediglich das Betriebsgeräusch der Festplatte hören (~34 dB(A)). Allerdings drehen die beiden Lüfter ab und an aus unerklärlichem Grund auf und werden mit bis zu 51 dB(A) richtig laut. Da dieser Vorgang nur etwa 2 Sekunden dauert und sehr selten auftritt, ist es jedoch kein großes Problem. Ein Patch wäre aber nicht verkehrt.

Unter Last machen sich die beiden Lüfter deutlicher bemerkbar. Bei anspruchsvollen Spielen sind Werte von über 50 db(A) schon eindeutig hörbar und störend, weshalb man hier nach Möglichkeit Kopfhörer verwenden sollte. Nervige Eigenschaften wie Fiepen oder starkes Pulsieren konnten wir jedoch nicht feststellen.
Im Idle-Betrieb handelt es sich beim Alienware 15 mit durchschnittlich 29 °C bzw. 31 °C auf der Ober- und Unterseite um ein recht kühles Notebook. Heiß wird es erst unter Last, wobei sich die Erwärmung hauptsächlich auf die beiden oberen Drittel der Baseunit konzentriert. Die Handballenauflage bleibt hingegen angenehm kühl. Der Hotspot ist der zentrale obere Quadrant auf der Unterseite, wo wir im Stresstest 57 °C messen können. Die Oberseite bleibt mit bis zu 48 °C etwas kühler, beim Spielen bekommt man allerdings auf jeden Fall warme Finger.

Doch wie sieht es im Inneren des Notebooks aus? Bei der individuellen Belastung des Prozessors und der Grafikkarte gibt es keine Leistungsreduzierungen aufgrund der Temperaturen. Das Alienware schlägt sich auch im Stresstest (Prime95 und FurMark gleichzeitig) zunächst sehr gut, und die beiden Komponenten können ihre maximale Leistung aufrechterhalten. Erst nach rund 40 Minuten und dem Erreichen von 77 °C fällt der Takt der GPU von 1.126 MHz auf nur noch rund 500 MHz (Speicher von 1.253 MHz auf 800 MHz), während der Prozessor weiterhin mit einem Teil seines Turbo-Taktes (2,9 GHz) arbeitet und sich bei etwa 85 °C einpendelt. Im Gegensatz zu diesem unrealistischen Worst-Case-Szenario zeigt der Unigine Heaven Benchmark, welcher die Belastung beim Spielen besser abbildet, keine Einschränkungen. Ein 3DMark Test direkt im Anschluss an den Stresstest zeigte ebenfalls keine Leistungsreduzierung (3DMark 11: 10.564 Punkte vs. 10.716 Punkte im kalten Zustand). Alienware hat die schnellen Komponenten also gut im Griff.
Alienware setzt weiterhin auf ein 2.0-Soundsystem von Klipsch in Verbindung mit der Creative Sound Blaster Recon 3Di. Die Module befinden sich hinter Gittern an der Vorderkante des Notebooks und erzeugen einen lauten (maximal 87 dB @White Noise, maximal 84 dB @Pink Noise) und klaren Klang bis etwa 75 Prozent des maximalen Pegels, danach kommt es zu Verzerrungen. Sogar ein gewisser Stereoeffekt ist vorhanden, für eine wirklich überzeugende Vorstellung fehlt es dem System allerdings an Bass. Die Sound-Blaster-Software bietet viele Einstellmöglichkeiten und beinhaltet auch einen vollständigen Equalizer.

Das Alienware 15 bietet zwei separate Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone, womit sich auch hochwertige Headsets nutzen lassen. Die Audioausgabe am 3,5-mm-Klinkenstecker ist ausreichend laut, und die Qualität bietet keinen Anlass zur Kritik.
Dank der Optimus Technologie fallen die Verbrauchswerte im Leerlauf für solch ein leistungsstarkes Gerät sehr gut aus. Wir können zwischen 11,4 und 22 Watt messen, wobei der maximale Wert auch von der geringen Bildschirmhelligkeit profitiert. Unter Last machen sich die starken Komponenten mit einem Verbrauch von bis zu 192 Watt aber doch deutlich bemerkbar. Im Gegensatz zur GTX-970M-Version des Alienware 15 (180 Watt) legt der Hersteller unserem Testgerät ein massives 240-Watt-Netzteil (~800 Gramm) bei, welches keine Probleme mit dem maximalen Verbrauch hat. Es bietet zudem noch genügend Spielraum für den stärkeren Core-i7-6820HK-Prozessor. Ein weiterer Vorteil des stärkeren Netzteils ist die geringe Ladezeit des massiven Laptop 96-Wh-Ersatzakkus , denn bei einem eingeschalteten Gerät benötigt es nur etwa 1,5 Stunden zum vollständigen Aufladen.
Beim Blick auf die Akkulaufzeiten würde man eher ein Ultrabook vermuten, aber sicherlich kein Gaming Notebook. Alienware gibt eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden an, was durch unsere beiden realitätsnahen WLAN- und Video-Tests (jeweils bei einer Helligkeit von 150 cd/m²) mit rund 7,5 Stunden eindrucksvoll bestätigt wird. Im Idealfall (Battery Eater Readers Test, minimale Helligkeit) läuft das Testgerät sogar fast 13 Stunden lang und unter Last (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit) sind noch knapp 2 Stunden möglich. Mit diesen Ergebnissen können die Vergleichsgeräte nicht konkurrieren.
Bereits im ersten Test konnte das Alienware 15 in Verbindung mit der Nvidia GeForce GTX 970M überzeugen und eine sehr gute Bewertung ergattern. Das Modell mit der Radeon R9 M295X hingegen hatte einige Probleme und stellte keine gute Alternative dar. Mit dem brandneuen Skylake Prozessor und der starken GeForce GTX 980M waren die Erwartungen für das aktuelle Testgerät daher hoch.

Bei der Leistung macht das Alienware 15 eigentlich alles richtig. Der neue Prozessor ist zwar nur wenig schneller als der Haswell Vorgänger, zeigt aber deutliche Fortschritte bei der Effizienz. Die GeForce GTX 980M ist auch nach dem Erscheinen der GeForce 980 für Notebooks weiterhin eine sehr schnelle Grafikkarte. Der Aufpreis zur GTX 970M ist mit rund 250 Euro zwar nach wie vor heftig, aber zumindest kann man die zusätzliche Leistung im Alienware 15 dank der guten Kühlung auch nutzen. Ein weiterer Vorteil sollte eigentlich auch die NVMe-SSD sein, allerdings hat das Laufwerk von Samsung mit vergleichsweise geringen Werten beim sequentiellen Schreiben zu kämpfen. Akku Dell XPS M1530 .

Das Alienware ist eines der schnellsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks und kann uns in vielen Bereichen überzeugen. Das relativ schlechte IPS-Display und die Tatsache, dass SSDs nur gegen Aufpreis erhältlich sind, lassen sich bei diesem Grundpreis allerdings nur schwer rechtfertigen.

Das wohl größte Problem ist das deutlich schwächere Display im Vergleich zu den Vorgängern. Wer das Notebook nicht nur in dunklen Räumen nutzen möchte, wird kaum um ein teures Upgrade (+380 Euro) auf den 4K-Bildschirm herumkommen. Die Situation ist bei den Festplatten ähnlich, denn unabhängig von der Grundkonfiguration gibt es standardmäßig keinen SSD-Speicher und noch nicht einmal eine Hybrid-Festplatte. Für die 256 GB große SSD verlangt Alienware noch einmal 160 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Konkurrenz oft besser, aufgrund der exzellenten Performance lautet das Urteil aber dennoch 87 %.

15:59 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

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