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28/10/2015

Notebook Akku Toshiba Tecra M10

Lenovo beweist, dass man keine ausgefallenen Convertibles bzw. 2-in-1-Geräte benötigt, um ein gutes Netbook zu bauen. Viele Funktionen sind zwar dem Rotstift zum Opfer gefallen, für gerade einmal 250 Euro ist das extrem leichte IdeaPad 100S aber dennoch ein Schnäppchen.
Zusammen mit dem neuen Logo und der Namensgebung hat Lenovo Anfang August auch die aktualisierte IdeaPad Serie präsentiert. Das kleinste Gerät im neuen Modellschema ist das IdeaPad 100S (nicht zu verwechseln mit dem normalen IdeaPad 100). Es ist ebenfalls als Chromebook verfügbar, wenn man lieber Chrome OS als Windows 10 benutzt. Die beiden Netbooks wurden auf der IFA 2015 in Berlin angekündigt, wo wir uns die Geräte in einem ersten Hands-On bereits ansehen konnten.

Bei unserem heutigen Modell handelt es sich um das 11,6 Zoll große IdeaPad 100S mit Windows 10, einem HD-Display (1.366 x 768), einer Atom-Z3735F-CPU (Bay Trail), 2 GB RAM sowie 32 GB internem Speicher, zur Verfügung gestellt von Lenovo USA. Andere Konfigurationen werden aktuell nicht angeboten.

Für gerade einmal 200 US-Dollar (erste Shops in Deutschland listen das Gerät ab rund 250 Euro) ist das IdeaPad 100S als Zweitgerät konzipiert, mit dem man unterwegs auf das Internet zugreifen kann und Cloud-Dienste nutzt. Als Vergleichsgeräte nutzen wir andere 11,6-Zoll-Netbooks wie das HP Stream 11, das Asus X200MA sowie das Acer Aspire ES1. Handelt es sich bei Lenovos neuestem Netbook um eine sinnvolle Investition?
Das komplette Gehäuse besteht aus glattem Kunststoff, auffällige Texturen oder Muster sucht man vergebens. Stattdessen kann man sich zwischen vier verschiedenen Farben für den Bildschirmdeckel sowie schwarzen und weißen Tastaturen samt Handballenauflage entscheiden. Die abgerundeten Ecken und Kanten unterscheiden das IdeaPad ganz klar von den teureren ThinkPads. Uns gefällt, dass Lenovo den geringen Preis nicht mit unnötigen Spielereien wie gummierten oder gebürsteten Oberflächen verheimlichen will.

Trotz der sehr einfachen Gehäusekonstruktion liegt die Verarbeitung auf einem guten Niveau. Beim Verwinden des Deckels kommt es weder zu Bildfehlern noch Knarzgeräuschen. Die Baseunit lässt sich nur minimal verwinden, aber auch hier gibt es keine störenden Geräusche. Mit Druck auf den mittleren Tastaturbereich oder den Deckel lässt sich das Gehäuse nur leicht eindrücken, aber in der Praxis sollte das kein Problem darstellen. Die Gelenke sind bis zu ihrem maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad straff. Damit kann es zwar nicht ganz mit den Modellen Flex oder Yoga mithalten, aber das Notebook wird dadurch trotzdem ein bisschen praktischer, wenn man mal nicht am Schreibtisch sitzt.

Mit weniger als einem Kilogramm ist das IdeaPad 100S extrem leicht, vor allem im Vergleich mit den Konkurrenten HP Stream x360 (1,55 kg), Asus X200MA (1,24 kg), ThinkPad Yoga 11e (1,59 kg) und dem Acer Aspire ES1 (1,09 kg). Das Netbook von Lenovo ist zudem kleiner und dünner als seine Rivalen.
Die physischen Anschlüsse beschränken sich auf USB 2.0, MicroSD und einen vollwertigen HDMI-Ausgang. Einige wichtige Schnittstellen wie VGA, RJ-45, ein vollwertiger SD-Leser oder USB 3.0 fehlen jedoch. Das Asus X200MA beispielsweise bietet alle diese Anschlüsse, trotz des identischen 11,6-Zoll-Formfaktors.
WLAN und Bluetooth 4.0 werden von dem integrierten Realtek RTL8723BS-Modul zur Verfügung gestellt. Das Netbook unterstützt 802.11n-Netzwerke, und während unseres Tests konnten wir keine Problem feststellen. WWAN oder GPS sind aber leider auch optional nicht erhältlich.

Spezielles Zubehör gibt es für das 100S nicht. In der Verpackung befindet sich nur eine Schnellstartanleitung, zudem bietet der Hersteller optional USB-Mäuse und DVD-Brenner an.

Für das Entfernen der Bodenplatte benötigt man lediglich einen Kreuzschraubenzieher und einen scharfen Gegenstand, um die Ecken und Kanten zu lösen. Der Vorgang ist nicht kompliziert, allerdings gibt es nicht viel, was man aufrüsten könnte. Das Mainboard beschränkt sich auf einen kleinen Bereich links am Notebook, was sich auch auf die Oberflächentemperaturen auswirkt. Dazu aber später mehr. Akku Toshiba Tecra M10 .

Lenovo bietet umfangreiche Erweiterungen zur Garantieleistung an. Die standardmäßige einjährige Garantie kann durch Vor-Ort Reparaturen, Unfallschutz und Verlängerungen erweitert werden.
Die Chiclet-Tastatur bietet eine angemessene Größe (25,5 x 9,5 cm), wenn man das kleine 11,6-Zoll-Gehäuse berücksichtigt. Die Tasten selbst haben eine Kantenlänge von 10 Millimetern und befinden sich in einem Abstand von 3 Millimetern zueinander. Der Hubweg ist wie erwartet begrenzt, aber die Rückmeldung ist gut und leise. Der Hub ist sogar geringer als bei den AccuType-Tastaturen bei vielen neueren ThinkPads, die Umstellung könnte also etwas dauern. Wir hätten uns einen etwas komfortableren Anschlag gewünscht, denn zusätzlich zum gedrungenen Layout fühlen sich die Kunststofftasten etwas zu hart an.

Abgesehen von den normalen QWERTZ-Tasten bieten die kleinen Pfeiltasten ein etwas weicheres Feedback, während die größeren Tasten wie Shift, Enter und Backspace ein lauteres Klickgeräusch produzieren. Die spezielle Lenovo OneKey-Recovery-Taste neben dem Power-Button öffnet lediglich das normale Wiederherstellungs-Menü von Windows.

Aufgrund der beiden dedizierten Maustasten ist das Touchpad mit lediglich 8,5 x 4,5 cm sogar für ein 11,6-Zoll-Netbook ziemlich klein. Beim Lenovo 11e Chromebook kommt beispielsweise ein größeres Glas-Touchpad ohne dedizierte Tasten zum Einsatz. Das glatte Touchpad verwendet die gleiche Textur wie die Hadballenauflage und wir hatten keine Probleme mit Zeigersprüngen oder Verzögerungen. Allerdings unterstützt der Mausersatz keine Multitouch-Gesten und schaltet sich beim Tippen auch nicht automatisch ab.

Die beiden Maustasten haben einen sehr begrenzten Hub mit einem lauten und deutlichen Feedback beim Klicken. Viel Druck ist nicht nötig, um den Klick auszulösen, und wir ziehen diese Lösung ganz klar den integrierten Tasten des ThinkPad 11e vor.
Die HD-Auflösung mit 1.366 x 768 Pixeln ist für solch ein kleines Notebook üblich. Wir können keinen sichtbaren Screen-Door-Effekt oder ein körniges Bild bei dem matten Panel unseres Testgerätes erkennen. Die maximale Helligkeit ist mit rund 200 cd/m² ausreichend für Innenräume. Viele andere Netbooks bewegen sich auf einem ähnlichen Level, Ausnahmen sind nur das Lenovo ThinkPad Yoga 11e und das Acer Aspire E3, die beide bis zu 300 cd/m² erreichen und daher einen Vorteil im Freien haben. Eine kurze Suche nach dem BOE0623-Panel zeigt, dass wir bisher kein Gerät mit dem Bildschirm unseres Gerätes getestet haben.

Schon vor unseren Messungen können wir die deutlich zu kühle Farbtemperatur erkennen. Die Farben zeigen deutliche Abweichungen und wegen des sehr hohen Schwarzwerts eignet sich das 100S kaum für die Wiedergabe von Filmen, da schwarze Inhalte sehr matschig wirken und deutlich von dem eigentlichen Video ablenken. Die meisten anderen Notebooks erreichen höhere Kontraste sowie bessere Blickwinkel.
Die Farbraumabdeckung ist mit 38 Prozent AdobeRGB und 60 Prozent sRGB normal für ein günstiges Display. Die Ergebnisse sind mit dem Acer Aspire ES1 und dem Asus X200MA vergleichbar. Für die Zielgruppe sollte die geringe Farbraumabdeckung aber keine Rolle spielen, denn beim Surfen im Internet, der Textverarbeitung oder dem Spielen hat sie keinen großen Einfluss.
Unsere Farbanalyse mit einem X-Rite Spektralfotometer bestätigt die ungenauen Farben und Graustufen im Werkszustand. Die Farbtemperatur ist deutlich zu kühl und führt in vielen Fällen zu einem sichtbaren Blaustich. Viele Displays von anderen 11,6-Zoll-Notebooks sind bereits ohne eine Kalibrierung genauer.

Die Ergebnisse des 100S können mit einer Kalibrierung massiv verbessert werden. Die Abweichungen der Farben wird mit zunehmender Sättigung aufgrund der eingeschränkten sRGB-Abdeckung dennoch höher, aber zumindest die Farbtemperatur verbessert sich deutlich. Jedem Käufer empfehlen wir daher eine Kalibrierung, falls das aber nicht möglich ist, sollte unser verlinktes Profil weiter oben helfen.
Das eingesetzte Display nutzt Pulsweitenmodulation (PWM) zur Helligkeitsregelung. Sowohl Windows 7, 8 und 10 verwenden jeweils 11 Helligkeitsschritte (0-10). Der Kurvenverlauf des IdeaPad 100S deutet eine LED- und keine CCFL-Hintergrundbeleuchtung an. Bereits bei der ersten Stufe unter maximaler Helligkeit ist PWM im Messdiagramm zu erkennen. Die stabile Frequenz von ~300 Hz liegt knapp über der Grenze von 250 Hz, ab der sensible Naturen möglicherweise ein Flimmern wahrnehmen können.
Im Schatten ist die Outdoortauglichkeit akzeptabel, under direktem Sonnenlicht allerdings nur unterdurchschnittlich. Die Hintergrundbeleuchtung ist einfach nicht hell genug, um dem Sonnenlicht oder selbst einem hellen Himmel entgegenzuwirken. Die 180-Grad-Scharniere und das matte Panel helfen dabei, einen optimalen Blickwinkel mit wenig Reflexionen zu finden.

Wo wir gerade von Blickwinkel sprechen: Das TN-Panel schränkt den Vorteil der Displaygelenke deutlich ein. Sobald man das Display zu weit öffnet, werden die Farben schnell verfälscht. Solange man den Inhalt aber nicht mit anderen Nutzern teilen möchte, gibt es beim Surfen im Internet oder der Textverarbeitung keine Einschränkungen. Ein IPS-Display wäre natürlich deutlich besser gewesen, aber das hätte auch den Preis in die Höhe getrieben.
Aktuell bietet Lenovo das 100S nur mit einem Atom Z3735F und der integrierten HD Graphics an. Dieser Quad-Core-Prozessor (Bay Trail) hat einen Basistakt von 1,33 GHz, läuft im Leerlauf mit 500 MHz und kann je nach Auslastung auf bis zu 1,83 GHz beschleunigt werden. Der gleiche Prozessor wird auch in anderen Tablets wie dem Acer Iconia Tab 10 A3 und dem Dell Venue 10 Pro verwendet.

Die integrierte Bay-Trail-GPU unterscheidet sich je nach Prozessor. Bei unserem Lenovo arbeitet die GPU in den meisten Fällen mit stabilen 620 MHz, allerdings gibt es keinen GPU-Boost. Akku Toshiba Satellite L750 .

Insgesamt gibt es 2 GB Arbeitsspeicher in einer Single-Channel-Konfiguration. Der RAM ist aufgelötet und es gibt keine freien SODIMM-Schächte. LatencyMon zeigt keine Verzögerung mit aktivem WLAN.
Laut Cinebench liegt der Prozessor rund 20-30 Prozent hinter dem Celeron N2930 (Bay Trail) und dem aktuellen Atom x5-Z8500. Gleichzeitig beträgt der Vorsprung gegenüber dem Celeron N3050 (Braswell) in Multi-Core-Anwendungen 20-30 Prozent und auch der Celeron N2830 wird knapp geschlagen. In Cinebench 10 liegt unser Lenovo hinter dem Atom x5-Z8500, in Super-Pi (Single-Thread) ist es genau andersherum. Insgesamt liegt die Leistung auf dem Niveau von günstigen Prozessoren wie dem AMD A6-4455M.

Weitere Vergleiche und technische Informationen zum Atom Z3735F sind in unserer Technik-Sektion verfügbar.
Notebooks mit Atom-Prozessoren schneiden in den PCMark-Benchmarks in der Regel schlecht ab. Mit 2.377 Punkten im PCMark 7 liegt das IdeaPad 100S auf einem Niveau mit dem HP Pro Tablet 608 G1 und dem älteren Acer TravelMate P255. Die integrierte eMMC-SSD hilft, aber am Flaschenhals Prozessor ändert das nichts. Nichtsdestotrotz liegen die Ergebnisse in PCMark 7 und 8 innerhalb der Erwartungen für ein Netbook. Konkurrierende Modelle wie das HP Stream 11 x360 und das Acer Aspire ES1 erreichen ähnlich viele Punkte, haben dank der Celeron-CPUs aber einen kleinen Vorteil.

Die subjektive Leistung ist eher schlecht, denn Installationen und auch Programmstarts dauern recht lange. Windows-Updates sind besonders zeitintensiv und auch ein Kaltstart kann schon mal mehr als 40 Sekunden dauern. Windows 10 selbst läuft aber recht flüssig, im Vergleich zu normalen Notebooks muss man jedoch öfter mal mit einem Ruckler rechnen.
Die integrierte 32 GB große eMMC-Festplatte wurde nicht dafür ausgelegt, alle Mediendateien oder sensitive Dateien zu speichern. Das 100S wurde, ähnlich wie die Chromebooks, viel mehr für Cloud-Dienste konstruiert. Intern gibt es auch keine Möglichkeit zur Speicherweiterung, wenn man also mehr lokalen Speicher benötigt, muss man entweder auf USB-Sticks oder MicroSD-Karten ausweichen.

Die Transferraten des eMMC-Speichers sind für eine SSD sehr langsam, was besonders für das sequentielle Schreiben mit unter 40 MB/s gilt. Das ist sogar langsamer als bei den meisten konventionellen Festplatten und liegt eher auf dem Niveau von vielen Smartphones. Allerdings sind andere Netbooks wie das HP Stream 11 x360 (ebenfalls 32 GB eMMC) in dieser Hinsicht auch nicht besser.
Die passiv gekühlte Atom-CPU samt integrierter GPU wurde nicht zum Spielen konzipiert. Der Benchmark in Tomb Raider erreicht mit den geringsten Einstellungen und der XGA-Auflösung mit Mühe und Not 12 fps. Bei längeren Spiele-Sessions fällt die Leistung aufgrund der zuvor beschriebenen Throttling-Probleme noch weiter. Simple Titel wie Angry Birds sollten aber kein Problem darstellen.

Objektiv betrachtet liegt das Testgerät mit 192 Punkten im 3DMark 11 nur 22 Punkte über dem derzeit schwächsten Gerät in unserer Datenbank: dem One Xcellent 10 Tablet, welches ebenfalls mit der Z3735F-CPU aus unserem IdeaPad 100S ausgestattet ist.
Das 100S schlägt sich unter Last nicht sonderlich gut. Prime95 wird in den ersten paar Minuten mit stabilen 1,6 GHz bearbeitet, danach fällt der Takt jedoch auf 1,25-1,33 GHz, sobald der Kern eine Temperatur von 65-67 °C erreicht. Die GPU arbeitet zunächst ebenfalls mit dem Basistakt von 620 MHz, um dann im Laufe des Tests auf 300 MHz abzufallen, sobald die Temperaturen 65-67 °C erreichen. Bei diesen gedrosselten Geschwindigkeiten pendelt sich die Temperatur zwischen 55-60 °C ein.

Um die Belastung durchs Spielen besser zu simulieren, verwenden wir Unigine Heaven. Das Ergebnis ändert sich aber leider nicht. Sowohl die CPU als auch die GPU fallen nach wenigen Minuten auf 500 bzw. 300 MHz. Bei intensiven Programmen kann es also ebenfalls zu Throttling kommen. 3DMark 11 beispielsweise ermittelte ein Physics-Ergebnis von 1.128 Punkten, bei wiederholten Durchläufen waren es nur noch 745 Punkte.

Im Akkubetrieb scheint es keine Leistungseinschränkungen bei der CPU oder der GPU zu geben, die volle Leistung des Notebooks steht also auch abseits der Steckdose zur Verfügung. Das ändert jedoch nichts am Throttling.
Das lüfterlose Design ermöglicht einen lautlosen Betrieb, aber wie wirkt sich das auf die Oberflächentemperaturen aus? Unabhängig von der Belastung wird die linke Seite des Notebooks immer wärmer sein, als die rechte Seite, sogar im Leerlauf auf dem Desktop. Allerdings ist der Unterschied mit nur einigen Grad nicht sehr hoch.

Andauernde hohe Last verstärkt die Temperaturunterschiede noch. Auf der linken Seite des Notebooks konnten wir Oberflächentemperaturen von bis zu 44,8 °C messen. Das Asus X200MA schafft es besser, die Temperaturen an der Tastatur und der Handballenauflage gering zu halten, was beim Tippen angenehmer ist. Unsere Maximalwerte wurden allerdings beim Stresstest ermittelt, in der Praxis sollten die Werte geringer ausfallen.

Konkurrenten wie das ThinkPad Yoga 11e bleiben deutlich kühler, während das HP Stream 11 x360 einige Grad wärmer werden kann.
Die Stereolautsprecher mit einer Ausgangsleistung von 1 Watt erfüllen die Erwartungen an ein kleines Netbook. Der Klang hat keinen Bass und die Lautsprecher könnten auch als Blechdosen durchgehen. Das 100S ist kein Multimedia-Gerät, aber es sollte zumindest laut und klar genug sein, um einen mittelgroßen Raum zu beschallen. Das gelingt auch, denn das 100S ist selbst bei zwei Drittel des Pegels recht laut und es kommt nicht zu Verzerrungen.
Der integrierte Akku ermöglicht tolle Laufzeiten von beinahe 7 Stunden im WLAN-Betrieb bei einer Helligkeit von 150 cd/m². Lenovo bewirbt 8 Stunden in diesem Szenario. Selbst bei voller Auslastung läuft das Notebook mit der maximalen Helligkeit etwas mehr als 4 Stunden.

Ein kompletter Ladevorgang von 0 Prozent bis zur vollen Kapazität kann bis zu 5 Stunden dauern. Das Gerät lässt sich nicht anschalten, wenn der Akku vollkommen leer ist, selbst wenn das Netzteil angesteckt ist. Man muss zunächst einige Minuten warten, bis der Akku wieder ein wenig aufgeladen ist.
Das IdeaPad 100S richtet sich an eine spezielle Zielgruppe, die ein sehr kleines und leichtes Notebook für einfache Aufgaben benötigen, wenn sie unterwegs sind. Falls man 2-in-1-Geräte und Convertibles eher als Spielerei ansieht, ist dieses "normale" Netbook eine Alternative ohne solche neuartigen Funktionen. Tatsächlich ist das 100S dünner, leichter und billiger als die Konkurrenten, und das nicht unerheblich.

Um solch ein kleines und günstiges Notebook zu realisieren, mussten aber einige Ausstattungsmerkmale gestrichen werden. Es gibt weder VGA, USB 3.0, 802.11ac, noch einen austauschbaren Akku, womit das Notebook perfekt für E-Mails, Word, Surfen im Internet und andere einfache Aufgaben geeignet ist. Aufgrund des Throttlings lassen sich beliebte Titel wie Lage of Legends oder DOTA kaum flüssig spielen und durch den geringen Kontrast eignet sich das Gerät im Vergleich zu den Konkurrenten kaum für die Medienwiedergabe. Trotz eines höheren Preises würden wir zukünftig gerne ein optionales WWAN-Modul sehen, da das 100S definitiv für den mobilen Einsatz konzipiert wurde.

Bei dem IdeaPad 100S handelt es sich um eines der leichtesten 11,6-Zoll-Netbooks, die man aktuell kaufen kann. Einschränkungen gibt es bei der Leistung und den Anschlüssen. Glücklicherweise ist die Verarbeitung besser als erwartet. Akku Toshiba PA3730U-1BRS .

Das 100S ist ein überraschend solides Notebook, wenn man den Preis und die Größe berücksichtigt. Wir empfehlen jedoch, das Display zu kalibrieren oder unser Profil zu nutzen, um die ungenauen Farben und die übermäßig kühle Farbtemperatur zu korrigieren.

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