Blogs DHNET.BE
DHNET.BE | Créer un Blog | Avertir le modérateur

16/09/2015

Laptop HP COMPAQ 6710s Akku

In ein edles Gehäuse verpackt und gleichzeitig mit einer aktuellen NVIDIA GTX 950M ausgestattet - die Spezifikationen des Envy 15 sind zwar imposant, allerdings war Throttling bei unserem Testgerät ein präsentes Thema.
Das HP Envy 15 gilt schon seit einigen Generationen als solider Allrounder der gehobenen Klasse. Ausschlaggebend für den Erfolg war nach wie vor die gelungene Mischung aus Leistung, Verarbeitung und den jeweiligen Gehäuseeigenschaften. Nun steht ein Update dieser Serie hinsichtlich der Grafikeinheit und des Gehäuses an. Zu unserem im März getesteten Modell fällt der Sprung auf NVIDIAs aktuelle GTX 950M auf. Darüber hinaus bleiben die inneren Werte fast äquivalent zum Vergleichsmodell. Hierzu zählt ein Intel Core i7-5500U, ein etwas kleinerer 8 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB große SSHD Festplatte. Wir wollen uns in diesem Test gezielt mit den Neuerungen befassen und verweisen für weitere Details und Tests, an unser bereits getestetes Modell. Insgesamt ist das uns vorliegende Gesamtpaket im HP-Store für rund 1.000 Euro erhältlich. Ob sich die neue Grafikeinheit positiv etablieren kann, wird sich zeigen, vor allem im Vergleich mit möglichen Kontrahenten. Das MSI GP62 besitzt etwa nicht nur ebenfalls eine NVIDIA GTX 950M, sondern ist dank schnellerer Intel Core i7-5700HQ ein starker und preislich ebenbürtiger Vergleichspartner.
Die Materialwahl des Gehäuses fällt größtenteils auf edel aussehende Aluminiumelemente. Lediglich im Bereich der Unterseite und der Displayeinfassung wurden Kunststoffteile genutzt. Das zugleich schlicht und imposant wirkende Gehäuse verfügt, dank der gewählten Materialien und den abgerundeten Ecken, über eine gute Haptik. Allerdings lassen sich durchaus auch Mängel feststellen: Der Displaydeckel, sowie die Tastatureinheit lassen sich etwa leicht eindrücken. Sonst macht das Gehäuse einen soliden Eindruck. Hinsichtlich der Wärmeabtragung hat sich HP ein besonderes Highlight einfallen lassen: Nach Aufklappen des Displays hebt sich das gesamte Notebook im hinteren Bereich etwas an, was zudem zu einem angenehmeren Winkel für die Nutzung der Tastatur führt.
Als nächstes wollen wir mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte die Performance des SD-Cardreaders testen. Laut AS SSD liegt die maximale Lesegeschwindigkeit bei 86,62 MB/s und die Schreibgeschwindigkeit bei bis zu 63,32 MB/s. Das Kopieren von 250 JPG-Dateien (ca. 5 MB je Bild) dauert rund 15 Sekunden.

Um etwaige Upgrades durchzuführen, werden keine separaten Wartungsklappen angeboten. Eine Abnahme der kompletten Bodeneinheit ist dennoch möglich. Hierzu liefert der Hersteller einen Service-Guide, der das notwendige Vorgehen dokumentiert.
In HPs 15 Zoll großem Allrounder findet sich Platz für eine vollständige Tastatur inklusive Numpad. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wurden die Tasten in unserem Testmodell im gleichen Silber des Gehäuses gehalten. Der Hub der Tasten ist kurz mit deutlichem Druckpunkt angesetzt, weshalb ein sehr knackiges Schreibgefühl entsteht. Alle Tasten verfügen über eine ordentliche Festigkeit und geben an den Seiten nicht zu viel nach. 10-Finger-Schreiber werden sich an der Tastatur austoben können. Lediglich die Leertaste macht einen leicht schwammigen Eindruck. Insgesamt ist das Eingabegerät durchaus gelungen.
Das groß dimensionierte TouchPad wirkt durch die versteckten Tasten und den dünnen Chromrand hochwertig. Leider werden Touch-Eingaben mit Klappergeräuschen vom Gehäuse quittiert. Die Gestensteuerung gelingt größtenteils ohne Hindernisse. Scrollbewegungen stocken selten, werden ab und an aber nicht sofort erkannt. Die eingesetzten Tasten verfügen über einen langen Hub, der zur Mitte hin kürzer wird. Problembereiche bei der Eingabe bleiben die bekannten Ecken. Hier werden Eingaben eher sporadisch wahrgenommen. Für den normalen Office- und Surf-Alltag genügt das Eingabemedium allemal.
Zum Einsatz kommt in unserem 15 Zoll großen Testgerät ein mit 1.920 x 1.080 Pixel auflösendes Display. Hierbei wird ein aus dem Hause Chi Mei kommendes TN-LED-Panel verwendet. Im alten Modell griff HP noch auf AU Optronics zurück. Viele Kontrahenten nutzen ebenfalls ein günstiges TN-Panel anstelle eines blickwinkelstabilen IPS-Displays. Die Leuchtdichte während des Netzbetriebes beträgt durchschnittlich 226,4 cd/m². Sobald allerdings der Akku für die Stromversorgung zuständig ist, fällt die Helligkeit auf 192 cd/m² ab. Der Kontrast ist mit 500:1 eher mittelmäßig. Einige Kontrahenten und das Vorgängermodell können selbst nicht besser abschneiden, Acer zeigt mit seinem Nitro wie es besser gehen kann. Für ein subjektiv sattes Schwarz genügt der Schwarzwert von 0,48 cd/m². HP COMPAQ 6510b Akku .
Schon mit bloßem Auge erfassen wir einen starken Blaustich. Dieser wird von der CalMAN-Analyse ebenfalls bestätigt. Die Abweichungen der Farben und Graustufen sind mit einem deltaE-Wert von über 12 sehr hoch. Einige Hersteller liefern ein Werksprofil, welches diese Abweichungen kompensiert. In unserem Fall liegt dies allerdings nicht vor. Der professionelle Einsatz für Grafiker wird verwehrt. Dies liegt unter anderem daran, dass die Farbraumabdeckung im AdobeRGB-Raum bei 38 % und bei dem sRGB-Raum bei 59 % liegt.

HP verwendet in seinem 15 Zoll großen Modell der Envy-Serie ein mattes Display, das direkten Lichtquellen trotzt. Im Außeneinsatz reicht die magere Helligkeit im Akkubetrieb leider kaum aus, um Sonneneinstrahlung entgegenwirken zu können. Eine Verwendung sei daher nur in schattigen Umgebungen empfohlen.

Da der Hersteller ein TN-Panel verwendet, fällt auch die Blickwinkelstabilität mager aus. Farben und Helligkeiten werden besonders bei Kippbewegungen immens verfälscht.
Wie schon in unserem letzten Test des Envy 15, liefert HP ein gut bestücktes Notebook, das den gängigen Anforderungen des Alltags gerecht wird. Selbst einige Spiele sind ohne Probleme flüssig darstellbar. Für 1.000 Euro arbeiten im Allrounder ein Intel Core i7-Prozessor, eine dedizierte Grafikkarte und ein 8 GB Arbeitsspeicher. Weitere Konfigurationsvarianten sind derzeit noch nicht auf der Herstellerseite zu finden.
Hinsichtlich des Prozessors hat sich zum letzten Envy 15 nichts getan. HP bleibt bei einer CPU der Broadwell Architektur. Die Intel Core i7-5500U taktet hierbei mit einem Grundtakt von 2.400 MHz. Mittels Turbo-Boost sind Taktraten von bis zu 3 GHz (2,9 GHz 2 Kerne) möglich. Während des Cinebench R15 wird zunächst mit 2,9 GHz gearbeitet. Diese Frequenz sinkt jedoch schnell auf 2.600 MHz. Mit rund 250 Punkten im Multi-Core-Test schneidet unser Modell etwas schlechter als das bereits getestete Modell ab. Als Spitzenreiter unserer Vergleichsrunde gilt das MSI GP62 mit stolzen 688 Punkten, das allerdings auch auf einen Quadcore-Chip setzt.

Nach mehrmaligen Anläufen des Cinebench R15 wird konstant mit 2,6 GHz gerechnet. Während eines Akkubetriebes konnten wir keinen Leistungsunterschied erkennen. Wie weitere Prozessoren im Vergleich zu unserem Testmodell abschneiden, lässt sich anhand unserer Benchmarktabelle aktueller Notebook-Prozessoren feststellen.
Während unserer Testphase erwies sich die gefühlte Systemleistung als ordentlich. Das Testgerät hatte selbst im Mehrprogrammbetrieb stets ausreichend Ressourcen, um weitere Arbeitsabläufe zu erfassen. Nutzer, welche eine SSD gewohnt sind, werden hinsichtlich der Reaktionsgeschwindigkeit dennoch einen Unterscheid zu der hier verwendeten SSHD feststellen. Dieses subjektive Empfinden bestätigt der PCMark 7. Da der PCMark 7 punktetechnisch SSD-Festspeicher bevorzugt, erreicht das Testgerät 40 % weniger Punkte als etwa das MSI GP62. Sehr ungewöhnlich ist allerdings, dass ein an sich schwächer bestücktes Toshiba Satellite P50 leicht besser abschneidet als das HP Envy 15. Dies könnte auf Schwierigkeiten bei den Taktraten der CPU zurückzuführen sein. Dieses Problem werden wir in den nächsten Abschnitten noch weiter analysieren. 
Genügend Speicherplatz liefert die 1 TB große Festplatte mit 8 GB Cache. Die im 2,5-Zoll-Formfaktor verwendete Festplatte erreicht gute Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von über 110 MB/s. Leider wird keine SSD-Option seitens des Herstellers angeboten. Das MSI GP62 verwendet zum Vergleich eine 512 GB große SSD, die bei den Lese- und Schreibwerten fast fünf mal besser abschneidet. Besonders die wichtigen 4K-Werte sind bei einer SSD immens höher.
Der wohl größte Unterschied zum Envy 15 aus dem ersten Quartal dieses Jahres liegt bei der Grafikhardware. HP verwendet in unserem Testgerät eine NVIDIA GTX 950M. Die dedizierte Grafikkarte positioniert sich in den Reihen der gehobenen Mittelklasse. Mit 4 GB Speicher und einem Kerntakt von 1.000 MHz tritt unser Modell an. Im 3DMark 11 können wir eine Punktzahl von fast 3.300 Punkten feststellen. Sehr kurios ist, dass das MSI GP62 1.500 Punkte mehr erzielt, aber auch andere Geräte mit GTX 950M bzw 850M klar voraus liegen. Mit einem Blick auf die Sensoren mittels HWInfo versuchen wir das Problem zu erfassen. Und siehe da, der Prozessor bleibt unter seinen Möglichkeiten. Im Durchschnitt hat die CPU während des Tests mit nur 1.360 MHz gerechnet. Am Ende des Tests schwankte die CPU-Frequenz nur noch zwischen 800 MHz und 1,2 GHz und die CPU-Temperatur bei nur 58 °C. Die maximal erreichte Temperatur wurde bei 78 °C festgestellt. Ob es sich hierbei um einen spezifischen Defekt unseres Testgerätes handelt, können wir nicht sagen. Jedenfalls schneidet das eigentlich stärkere GTX-950M-Modell schlechter als das bereits getestete Modell mit GTX 850M ab. Bei unseren Tests war stets HP CoolSense ausgeschaltet. Dieses Programm regelt je nach Einstellung die Leistung und die Lüfterdrehzahl. Auch mit aktivierter CoolSense-Software konnten wir keine Verbesserung beobachten.
Ein vermindertes Ergebnis im 3DMark ist an sich noch nicht ein Problem, viel wichtiger ist ein gutes Abschneiden bei den praktischen Gaming-Tests. Leider beobachten wir auch hier, dass das Envy 15 in der uns vorliegenden Ausstattung, in allen getesteten Games mehr oder weniger deutlich hinter der zu erwartenden Leistung zurück bleibt. Zudem konnten wir etwa bei Watch Dogs eine zunehmende Verschlechterung mit der Dauer des Tests beobachten. HP COMPAQ 6715b Akku .
Wie dem unten stehenden Analysediagramm zu entnehmen, bleibt unser Testgerät konstant bei einem angenehmen Geräuschpegel. Mit eingeschaltetem HP CoolSense können wir im Idle-Betrieb kaum einen Mucks wahrnehmen. Nur wenn wir mittels der Energieeinstellung die Nutzung der dedizierten Grafikkarte im Idle provozieren, können wir Lüftergeräusche heraushören. Im Last-Betrieb steigt die Lautstärke auf bis zu 42 dB(A) an. Im Mittel liegt diese aber bei 37,2 dB(A). Der erzeugte Frequenzbereich der Lüfter stört nicht. Das Geräusch ist meistens eher dumpf und wird nur unter Volllast etwas hochfrequent.
Der Hersteller interveniert auf zwei Arten bezüglich der Hitzeentwicklung. Die erste ist die Bauart des Gehäuses. Durch das ausgeklügelte Displayscharnier lässt das Notebook mehr Luftraum unter der Basiseinheit als andere Geräte. Weiterhin sorgt das mitgelieferte Programm HP SenseCare dafür, dass sich das Gerät bei einem nicht festen Untergrund weniger aufheizt. Im Idle kann die Wärmeabtragung überzeugen. Das Notebook wird mit einem Hotspot von 32,6 °C nicht sonderlich warm. Erst im Last-Betrieb können beachtliche Temperaturen von bis zu 52 °C auftreten. Die maximale Temperatur wird hierbei auf der Unterseite erreicht. Diese Temperaturen entstehen während des andauernden Auslastungszustands. Allerdings konnten wir auch bei unserem Spielebenchmark und den Grafikbenchmarks stattliche Temperaturen im Bereich der Tastatur feststellen. Es war dennoch möglich mit dem Notebook zu arbeiten und Tippvorgänge durchzuführen. Das mitgelieferte Netzteil erreicht Temperaturen zwischen 36,6 °C (Idle) und 47,8 °C (Last). Es sollte daher nicht unter Decken oder Kissen verschwinden.

In einem Stresstest wollen wir nun die Kerntemperaturen unter extremen Bedingungen messen. Hierzu dienen die Programme FurMark und Prime95. Schon nach wenigen Minuten erreicht der Prozessor eine Temperatur von 96 °C, weshalb er in Folge unter seinem Basistakt arbeiten muss. Aus diesem Grund wird schon fast von Beginn an mit nur 800 MHz getaktet. Nach rund einer Stunde Laufzeit starten wir nochmals den 3DMark 11. Dieser erzielt fast äquivalente Punkte wie bei einem Kaltstart. Hier sei noch einmal angemerkt, dass selbst ohne Stressbedingungen im 3DMark 11 Throttling stattgefunden hat.
In unserem Testmodell befinden sich vier Lautsprecher und ein Subwoofer. Um softwareseitige Soundeinstellungen zu tätigen, bietet Bang & Olufsen diverse Grundeinstellungen an. Nach einigen manuellen Justierungen können wir einen recht ordentlichen Klang erzeugen. Leider hapert es noch an der Lautstärke. Von den Bässen haben wir uns außerdem auch etwas mehr erhofft. Insgesamt genügen die integrierten Lautsprecher für Filmabende und Youtube-Videos. Für einen echten Musik- und Klanggenuss sollten externe Geräte zur Seite gezogen werden.

Der 15 Zoll große Allrounder erweist sich im Idle als nicht sonderlich durstig. Mit Leistungsaufnahmen zwischen 4,1 W und 9,2 W liegt es sogar unter den Werten des weniger stark ausgestatteten Envy 15. Unter Last steigt der Verbrauch auf bis zu 42 W an. Der geringe Energiebedarf lässt wieder auf das vorhin festgestellte Throttling schließen. Schon das Envy 15, welches mit einer NVIDIA GTX 850M ausgestattet wurde, benötigte satte 67,3 W Spitze. 
In unserem Testgerät wird ein Akku mit einer Kapazität von 55,5 Wh verbaut. Der 3-Zellen-Akku soll sich in einem praxisnahen Szenario behaupten. Hierzu simulieren wir das Surfen im Internet unter einer Helligkeit von ca. 150 cd/m². Nach etwas mehr als 5 h schaltet das HP Envy 15 in den Ruhezustand. Für einen ganzen Tag reicht damit die Laufzeit nicht, längere Filmabende und Surf-Sessions sollten aber ohne Probleme durchführbar sein. Als Negativ-Beispiel kann das MSI GP62 aufgeführt werden, das gerade einmal rund 1,5 h ohne einen Stromanschluss durchhält. 
Das HP Envy 15 entzückt mit seinem hochwertigen Design. Dennoch konnten wir trotz der erfreulichen Materialwahl punktuell Verarbeitungsschwachstellen finden. Der Allrounder zielt auf eine ausgewogene Kombination aus Office- und Multimediatauglichkeit. Dafür sind die Eingabegeräte ein wichtiges Kriterium. Diese können im Großen und Ganzen überzeugen. Die Tastatur eignet sich sogar für längere Office-Arbeiten.

Hinsichtlich der inneren Werte hat sich zum Vorgängermodell hauptsächlich die Grafikeinheit geändert. Leider throttelt in dem uns vorliegenden Testgerät die CPU, was vor allem bei Games auffällig wird, wo das Envy 15 teils deutlich hinter den Erwartungen für eine vergleichbare Ausstattung zurück bleibt. Wir können zum aktuellen Zeitpunkt allerdings keine Aussage darüber treffen, ob die Probleme nur auf unser Testgerät beschränkt sind.
Abgesehen von diesem großen Kritikpunkt behauptet sich das 15 Zoll große Notebook hinsichtlich der guten Akkulaufzeit von über 5 h. Nutzer, die weniger auf die Mobilität und mehr auf die Leistung zielen, können beispielsweise einen Blick auf das MSI GP62 werfen. Acers Aspire Nitro V15 punktet mit einem deutlich besserem Display.HP COMPAQ 6710s Akku .

20:08 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

Les commentaires sont fermés.