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18/07/2015

Kaufen Akkus HP Pavilion dv6

Acers neuer Allrounder kann mit einer guten Ausstattung wie einer schnellen SSD und einem IPS-Bildschirm auf sich aufmerksam machen. Die Akkulaufzeiten fallen lediglich durchschnittlich aus, da Acer den Akku im Vergleich zu demjenigen des Vorgängerrechners stark beschnitten hat.
Acer hat mit dem Aspire V3-574G einen 15,6-Zoll-Mittelklasse-Allrounder im Sortiment. Das Namensschema verrät, dass es sich hierbei um den Nachfolger des bereits von uns getesteten Aspire V3-572PG handelt. Im Inneren des V3-574G stecken die jeweiligen Nachfolger der im V3-572PG verbauten CPU bzw. GPU. Äußerlich haben die beiden Rechner nicht viel gemeinsam. Ob das neue Gerät überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Acer setzt beim Aspire auf einen Materialmix aus Metall und Kunststoff. Die Oberseite der Baseunit und die Einlage der Deckelrückseite sind aus Metall gefertigt. Die schwarzgefärbte Deckelrückseite ist zusätzlich mit einer Textur versehen. Acer nennt das Ganze 'Patterned Aluminium Cover'. Die Oberseite der Baseunit kommt im 'Gebürstetes-Aluminium-Look'. Die Farbe der Wahl ist Silber. Das restliche Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Eine Wartungsklappe kann das Aspire nicht vorweisen. Zudem ist der Akku im Gehäuse verbaut. Um an den Akku bzw. die Hardware zu gelangen, müsste das Gehäuse geöffnet werden.

Die Verarbeitung des Gehäuses geht grundsätzlich in Ordnung. Es treten keine gravierenden Mängel auf. Die Spaltmaße stimmen nicht immer. So ist die Oberseite der Baseunit nicht einhundertprozentig eingefasst. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt angebracht gewesen. Schließlich verlangt Acer etwa 900 Euro für den Rechner. Auf Seiten der Stabilität gibt es nichts zu bemängeln. Das Gehäuse kann neben beiden Seiten der Tastatur und unterhalb des Touchpads etwas durchbogen werden - diese Verhalten zeigen die meisten Notebooks. Zudem verfügt die Baseunit über eine ausreichende Steifigkeit. Etwas mehr Steifigkeit könnte der Deckel vertragen. Nichtsdestotrotz zeigt er zu keiner Zeit Bildveränderungen - auch nicht bei Druck auf seine Rückseite. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Auf Seiten der Anschlüsse hält das Aspire keine Überraschungen bereit. Es finden sich die Steckplätze, die wir heutzutage bei den meisten Rechnern vorfinden. Die Positionierung der Schnittstellen fällt suboptimal aus. Sie befinden sich auf Höhe der Handballenablage. Somit bleibt der Bereich neben der Handballenablage nicht frei von Kabeln. Der überwiegende Teil der Anschlüsse ist dabei auf der linken Seite untergebracht. Auf der rechten Seite ist nur eine USB-2.0-Schnittstelle zu finden.

Das verbaute WLAN-Modul trägt einen Chip der Firma Qualcomm (QCA6174). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt er auch den schnellen ac-Standard. Auf dem Modul ist ebenfalls ein Bluetooth-4.1-Chip verbaut. Verbindungsproblemen sind wir nicht begegnet. Die Verbindung zwischen Router und Notebook war stets stabil - sowohl in direkter Nähe zum Router als auch zwei Stockwerke unterhalb dessen Standorts. Für drahtgebundene Netzwerkverbindungen befindet sich ein Gigabit-Ethernet-Chip an Bord. Es handelt sich um ein Modell aus Realteks RTL8168/8111 Familie. Ein solches Modell treffen wir in vielen Notebooks an.

Außer den üblichen Dokumenten wie ein Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner kein weiteres Zubehör bei.Das Aspire wird mit vorinstalliertem Windows 8.1 (64 Bit) ausgeliefert. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Akku HP Pavilion dv6 .

Eine Wartungsklappe bringt das Aspire nicht mit. Um an die Innereien zu gelangen, muss das Gehäuse geöffnet werden. Dazu wird als erstes das optische Laufwerk ausgebaut. Anschließend werden alle Schrauben auf der Unterseite des Rechners entfernt. Dazu gehören auch die drei Schrauben, die sich im Laufwerksschacht befinden. Dann wird das Notebook wieder auf seine Füße gestellt. Jetzt kann die Unterschale abgelöst werden. Hierfür bietet sich ein Fugenglätter an. Achtung: Die Unterschale ist über ein Kabel mit der Hauptplatine verbunden. Daher gilt es, die Unterschale vorsichtig abzunehmen. Das Notebook ist mit zwei Speicherbänken bestückt. Beide sind mit jeweils einem 4-GB-Modul belegt. Die verbaute 2,5-Zoll-SSD könnte problemlos getauscht werden. Ein Wechsel des Akkus wäre an dieser Stelle ebenfalls möglich.

Das Aspire ist mit einer zweijährigen Garantie ausgestattet - inklusive Abholservice. Der Garantiezeitraum kann erweitert werden. So schlägt eine dreijährige Garantie mit etwa 60 bis 70 Euro zu Buche.

Der Rechner verfügt über eine beleuchtete Chiclet-Tastatur. Die Beleuchtung kennt nur die Zustände an und aus. Die flachen, minimal angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Ihr Widerstand fällt durchaus angenehm aus; für unseren Geschmack dürfte er noch einen Tick straffer sein. Während des Tippens ist allenfalls ein sehr geringes Nachgeben der Tastatur im rechten Bereich festzustellen. Das hat aber keinerlei Auswirkung auf das Tippen. Alles in allem liefert Acer hier eine gute Tastatur, die auch für längere Schreibarbeiten zu gebrauchen ist.

Als Mausersatz befindet sich ein multitouchfähiges Clickpad an Bord, das etwa eine Fläche von 10,6 x 7,8 cm für sich beansprucht. An Platz zur Nutzung der Gestensteuerung mangelt es somit nicht. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Aspire ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Sowohl Helligkeit (246,6 cd/m²) als auch Kontrast (571:1) können nur als durchschnittlich bezeichnet werden. Hier hätten wir bei einem Preisniveau von 900 Euro mehr erwartet.

Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm des Aspire nicht darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 59,2 Prozent (sRGB) bzw. 38 Prozent (AdobeRGB). Im Auslieferungszustand besitzt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,36. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Das Display verfügt zudem über einen sehr leichten Blaustich.

Acer hat das Aspire mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Das Notebook kann im Freien genutzt werden. Allerdings sollte die Sonne nicht allzu hell strahlen, da die Bildschirmhelligkeit im Akkubetrieb deutlich absinkt.

Das Aspire V3-574G gehört zu den Allround-Notebooks der mittleren Preisklasse. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele auf den Bildschirm bringen. Unser Testgerät ist für etwa 900 Euro zu haben. Zum Testzeitpunkt konnten wir lediglich zwei weitere Ausstattungsvarianten ausfindig machen, die sich hinsichtlich Arbeitsspeicherausstattung und Festplattenart unterscheiden. Das aktuell günstigste Modell (4 GB RAM, 500 GB HDD) ist für etwa 700 Euro zu bekommen.

Acer setzt bei der Aspire V3-574G Reihe auf ULV-Prozessoren (TDP: 15 Watt) der Broadwell Generation. Unser aktuelles Testgerät ist mit einer Mittelklasse-CPU bestückt - dem Core i5-5200U Zweikernprozessor. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Leistung des Prozessors steht sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb zur Verfügung. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet. Da in dem von uns getesteten Vorgängermodell des Aspire der Vorgänger (Core i5-4200U) des hier verbauten Prozessors steckt, bietet sich ein Vergleich an. So erreicht der Core i5-5200U Prozessor im Durchschnitt um gut 10 Prozent bessere Resultate als sein Vorgänger. Dies ist seinen minimal höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und den Verbesserungen der Broadwell Architektur zu verdanken.

Das Aspire ist mit einem starken Prozessor und einer schnellen Solid State Disk ausgestattet. Somit arbeitet das System rund und flüssig. Windows wird schnell gestartet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Wie unsere Vergleichstabelle zeigt, bringt ein deutlich stärkerer Vierkernprozessor gegenüber einem ULV-Prozessor keinen sonderlichen Vorteil im Alltagsbetrieb. Eine Solid State Disk bringt gegenüber einer herkömmlichen Festplatte einen größeren Sprung bei der Gesamtleistung. Ein Vierkernprozessor könnte seine größere Leistung erst bei CPU-lastigen Anwendungen ausspielen. Eine Steigerung der Systemleistung ist beim Aspire nicht mehr möglich. Acer hat alles ausgereizt.

Das Aspire ist mit einer Solid State Disk ausgestattet. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon stehen dem Besitzer des Rechners etwa 200 GB zur freien Verfügung. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. Die Transferraten fallen insgesamt gut aus.

Der im Aspire verbaute GeForce 940M Grafikkern basiert - wie die Vorgänger GPU GeForce 840M - auf Nvidias Maxwell-Architektur. Beide GPUs sind oftmals in Allround-Notebooks des mittleren Preissegments anzutreffen. Da ihre Maximalgeschwindigkeiten (1.124 MHz vs. 1.176 MHz) sehr eng beieinander liegen, liegen auch ihre Resultate in den 3D Mark Benchmarks nicht sehr weit auseinander. Akku HP EliteBook 6930p .

Neben der GeForce GPU steckt auch Intels HD Graphics 5500 Grafikkern in dem Rechner. Die beiden GPUs bilden einen Umschaltgrafiklösung (Optimus). Nvidias Kern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele zuständig. Im Alltags- und Akkubetrieb hat Intels GPU ihren Auftritt. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Die Spielefähigkeit kann dem Aspire bestätigt werden. Viele Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Bei einem aktuellen Kracher wie The Witcher 3 ist eine Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau nötig, um überhaupt spielbare Frameraten zu erreichen. Batman: Arkham Knight erreicht Letztere zu keiner Zeit. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar.

Was die 3D Mark Benchmarks schon gezeigt haben, setzt sich auch in der Spielepraxis fort: Das Aspire liefert nur etwas höhere Frameraten als vergleichbare GeForce-840M-Notebooks. Daher kommen entsprechende Notebooks als preisgünstigere Alternative in Frage. Wer hingegen deutlich mehr Spieleleistung wünscht, sollte zu einem Rechner mit GeForce GTX 960M Grafikkern greifen. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire VN7-591G und das Lenovo Y50-70 zu nennen. Beide Notebooks sind ab etwa 1.000 Euro zu haben.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter dauerhaft mit niedriger Geschwindigkeit. Wirklich wahrzunehmen ist er nur in ruhigen Umgebungen. Unter Last dreht der Lüfter auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 43,4 dB - ein normaler Wert in dieser Leistungsklasse. Lästige Nebengeräusche wie Pfeifen, Fiepen oder Brummen gibt der Lüfter nicht von sich.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Aspire im Netz- und im Akkubetrieb auf ähnliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeitet der Grafikkern mit konstanten 1.163 MHz. Im Akkubetrieb erreicht er diese Geschwindigkeit auch, wird aber immer wieder schlagartig auf 291 MHz abgebremst. Die Geschwindigkeit des Prozessors springt zwischen 500 MHz und 2,5 GHz (Netzbetrieb) bzw. 2,2 bis 2,4 GHz (Akkubetrieb) hin und her. Obwohl der Prozessor immer wieder abgebremst wird, erwärmt sich der Rechner während des Stresstests an einigen Stellen sehr stark. An einem Messpunkt wird die Sechzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Im Normalbetrieb erwärmt sich der Rechner bei weitem nicht so stark. Unser Stresstest stellt ein Extremszenario dar, das so im Alltag in der Regel nicht auftritt.

Die Lautsprecher des Rechners haben ihren Platz auf der Geräte-Unterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem es wie so oft an Bass fehlt. Insgesamt geht der Klang absolut in Ordnung und den Lautsprechern kann auch längere Zeit zu gehört werden.

Im Leerlauf liegt der Energiebedarf des Acer Rechners unterhalb von 10 Watt. Dies sind wir von ULV-Notebooks der Haswell- und Broadwell-Generationen gewohnt. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 60 Watt - ein normaler Wert für die verbaute Hardware. Der Wert wird nicht konstant gehalten, da die CPU während des Stresstests immer wieder gedrosselt wird. Im Spielealltag sind Werte um 47,5 Watt herum (+/- 5 Watt) realistisch. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.
Das Aspire bringt es im Leerlauf auf eine Laufzeit von 11:13 h. Der Konkurrent Toshiba Satellite S50-B (8:10 h) macht früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Aspire den Betrieb nach 1:31 h ein. Das Satellite (1:56 h) hält ein wenig länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Acer Rechner nach 4:41 h. Auch diesmal verfügt das Satellite (5:06 h) über etwas mehr Ausdauer. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Aspire hält 4:31 h durch. Beim Satellite haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Die Laufzeiten in den praxisnahen WLAN- und Video-Tests können nicht gerade als berauschend bezeichnet werden. Von 15,6-Zoll-Allroundern dieser Preisklasse sind wir heutzutage besseres gewohnt. So hält der Vorgänger des Aspire - das Aspire V3-572PG (8:02 h) - im WLAN-Test fast doppelt so lange durch. Der Grund: Acer hat die Akkukapazität des V3-574G deutlich reduziert (37 Wh vs. 56 Wh). Akku HP EliteBook 8730w .

Das Acer Aspire V3-574G bietet mehr als genügend Rechenleistung für den Alltagsbetrieb und bringt Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Die verbaute Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Im normalen Betrieb erzeugt der Rechner wenig Lärm und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich gute Eingabegeräte. Der matte IPS-Full-HD-Bildschirm weiß grundsätzlich zu gefallen, müsste in Sachen Helligkeit und Kontrast aber mehr bieten. Die Akkulaufzeiten des Rechners können allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Zu kritisieren ist auch bei diesem Rechner das Fehlen einer Wartungsklappe.

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