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19/06/2015

Kaufen ersatzakku Dell Inspiron 9400

Dell bietet mit dem Vostro 3558 ein niedrigpreisiges Office Notebook, das primär als Arbeitsgerät zu sehen ist. Gute Akkulaufzeiten und ordentliche Eingabegeräte unterstreichen diesen Anspruch. Leider hat Dell dem Rechner keinen digitalen Videoausgang spendiert.

Die Dell-Vostro-Reihe richtet sich primär an berufliche Nutzer bzw. Unternehmen, die auf der Suche nach günstigen Rechnern sind. Das generell niedrige Preisniveau der Serie macht die Rechner aber auch für den privaten Nutzer interessant. Mit dem Vostro 3558 liegt uns nun ein neuer Vertreter der 15,6-Zoll-Vostro-Notebooks vor. Angetrieben werden die Rechner von Broadwell Prozessoren.

An Konkurrenz mangelt es dem Vostro nicht. Hier wären beispielsweise HPs 350er- bzw. 355er-Modelle zu nennen. Lenovos günstige Business-/Office-Notebook-Serie trägt die Bezeichnung B50-70. Auch Rechner der Acer Extensa 2510 Reihe zählen zu den Konkurrenten. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus gehören auch HPs Probook-455-Reihe und Acers Travelmate P256-M Serie auf die Liste.

Das niedrige Preisniveau des Vostro ist dem Gehäuse des Rechners anzusehen: Dell setzt auf ein schwarzes Kunststoffgehäuse. Dabei handelt es sich überwiegend um matten Kunststoff, lediglich an der Vorderseite sowie an der linken und rechten Seite kommt glänzendes Plastik zum Einsatz. Die Handballenablage und die Deckelrückseite sind mit einer Rillentextur versehen. Auf der Unterseite des Rechners findet sich eine Wartungsklappe, die den Zugriff auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte ermöglicht. Der Akku des Vostro ist nicht fest verbaut und kann somit problemlos entnommen werden.

Auf Seiten der Verarbeitung gibt es trotz dem niedrigen Preisniveau des Rechners nicht wirklich etwas zu kritisieren. Die Spaltmaße stimmen, und es sind keine scharfen Kanten zu spüren. An einigen Stellen ist jedoch ein minimaler Materialüberstand zu fühlen, der aber nicht weiter störend ist. Auch in Sachen Stabilität zeigt die Baseunit des Vostro keine sonderlichen Schwächen. Sie dürfte für unseren Geschmack aber etwas verwindungssteifer ausfallen. Das gilt ebenso für den Deckel. Druck auf die Deckelrückseite führt an einigen Stellen zu Bildveränderungen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position und wippen etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Dass Dell mit dem Vostro eher berufliche als private Nutzer ansprechen möchte, zeigt der Verzicht auf einen digitalen Videoausgang. Somit kann der Rechner nicht ohne Weiteres mit dem heimischen Fernseher verbunden werden. Lediglich einen VGA-Ausgang hat der Dell Rechner zu bieten. Wenn Dell schon auf einen HDMI-Anschluss verzichtet, hätten wir zumindest einen Displayport erwartet. Schließlich richtet sich das Notebook an Unternehmen. Ansonsten hält das Notebook auf Seiten der Schnittstellen keine Überraschungen bereit und bietet Standardkost.

Im Vostro steckt ein WLAN-Modul der Firma Intel (3160). Neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n unterstützt es auch den schnellen ac-Standard. Die Bluetooth-4.0-Funktionalität stellt das Modul ebenfalls bereit. Die Verbindung zwischen Notebook und Router hat sich stets als stabil erwiesen. In einem Radius von 15 Metern um den Router herum konnten wir keinen Einbruch der Verbindungsgeschwindigkeit feststellen. Drahtgebundene Netzwerkverbindungen wickelt ein Gigabit-Ethernet-Chip aus Realteks RTL8168/8111-Familie ab. Hierbei handelt es sich um ein etabliertes Modell, das reibungslos arbeitet. Wir treffen einen Chip dieser Familie in fast jedem zweiten Notebook an. ersatzakku Dell Latitude E6500 .

Trotz der Ausrichtung auf berufliche Nutzer fehlen dem Vostro Sicherheitsfunktionen wie TPM oder eine biometrische Zugangssicherung.Neben einem Schnellstartposter und Sicherheitsinformationen liegt dem Rechner noch eine DVD bei, auf der die Software Cyberlink Media Suite Essentials enthalten ist.

Auf unserem Testgerät dient Windows 8.1 Professional (64 Bit) als Betriebssystem. Eine Recovery DVD liegt dem Rechner nicht bei. Alternativ kann auch Windows 7 installiert werden. Dell stellt alle nötigen Treiber bereit.
Auf der Unterseite des Rechners ist eine Wartungsklappe zu finden. Hinter dieser verstecken sich die Festplatte, die Arbeitsspeicherbänke und das WLAN-Modul. Ein Tausch der Festplatte wäre kein Problem. Es können 2,5-Zoll-Modelle mit einer Bauhöhe von 7 mm benutzt werden. Der Rechner ist mit zwei Arbeitsspeicherbänken bestückt. Lediglich eine Bank ist belegt.

Das Vostro 3558 verfügt standardmäßig über eine einjährige Garantie. Wie üblich bei Dell kann der Kunde Garantieerweiterungen dazubuchen. So ist beispielsweise ein dreijähriger Basissupport für etwa 120 Euro zu haben.

Dell hat das Vostro 3558 mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die flachen, angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Während des Tippens gibt die Tastatur sehr leicht nach. Alls störend hat sich das nicht erwiesen. Alles in allem hinterlässt die Tastatur ein sehr ordentliches Tippgefühl.

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Clickpad, das es etwa auf die Ausmaße 10,5 x 8 cm bringt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Die Gesten können im Konfigurationsmenü des Pad individuell ein- und ausgeschaltet werden. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.
Das Vostro ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, welches mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Andere Bildschirme bietet Dell nicht an. Die Helligkeit des Displays geht - gemessen am Preisniveau des Rechners - mit einem Wert von 253,1 cd/m² in Ordnung. Kontrast (342:1) und Schwarzwert (0,78 cd/m²) sollten noch eine Spur besser ausfallen.
Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Vostro nicht darstellen. Das sollte bei dem Preisniveau des Rechners aber auch nicht überraschen. Die Abdeckungsraten liegen bei 39 Prozent (AdobeRGB) bzw. 61 Prozent (sRGB). Die Farbdarstellung kann wenig überzeugen. Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung von 14,62. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Darüber hinaus verfügt der Bildschirm über einen deutlichen Blaustich.

Dell hat das Vostro mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit kann der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus abgelesen werden. In horizontaler Richtung ist der Winkel recht großzügig bemessen. Mehrere Personen können gleichzeitig auf das Display schauen. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt hingegen schnell zum Einbruch des Bildes. Der Rechner kann durchaus im Freien genutzt werden. Die Sonne sollte nur nicht allzu hell scheinen.

Das Dell Vostro 3558 richtet sich primär an berufliche Nutzer und Unternehmen. Das insgesamt niedrige Preisniveau macht die Serie aber auch für Privatnutzer interessant. Der Rechner verfügt über mehr als genug Rechenleistung für den Alltag. Unser Testgerät ist im deutschen Handel nicht zu bekommen, stattdessen ist eine Variante mit einer 1-TB-fassenden Festplatte erhältlich. Der Preis liegt bei etwa 480 Euro. Dell hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment.

Unser Testgerät ist mit dem Core i5-5200U (Broadwell) Zweikernprozessor ausgestattet. Hierbei handelt es um eine Mittelklasse-CPU. Einen stärkeren Prozessor bietet Dell innerhalb der Vostro-3558-Reihe aktuell nicht an. Es sind aber leistungsschwächere Modelle zu bekommen. Der Core-i5-Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die volle Rechenleistung des Prozessors kann sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb abgerufen werden. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet.ersatzakku Dell Vostro 1320 .

Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Ein Blick auf unser Vergleichsdiagramm zeigt, dass das Vostro schlechter abschneidet als Rechner wie das HP 350 G1 oder das Lenovo B50-70. Beide Rechner sind mit etwas schwächeren Prozessoren bestückt. Allerdings verfügen beide Notebooks über dedizierte AMD Grafikkerne. Gerade der PC Mark 8 Benchmark profitiert besonders von AMD GPUs. Die Systemleistung des Vostro kann durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk noch gesteigert werden. Das System würde dann agiler reagieren, und der Rechner würde schneller starten. Eine Steigerung der Grafikleistung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) ist ebenfalls möglich.

Als Datenspeicher dient im Vostro eine Festplatte aus dem Hause Western Digital. Diese arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute und bietet eine Kapazität von 500 GB. Davon kann der Besitzer etwa 420 GB nutzen. Der übrige Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 107,6 MB/s, während HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 85,9 MB/s liefert. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.

Der Grafikkern des Vostro trägt die Bezeichnung HD Graphics 5500 und stammt von Intel. Der Kern unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 900 MHz. Die 3D-Mark-Ergebnisse halten keine Überraschungen bereit, sie bewegen sich auf dem gewohnten Niveau dieser GPU. Wie bereits erwähnt, ist eine Steigerung der Grafikleistung durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) möglich. Durch diese Maßnahme wird der Grafikkern besser ausgereizt, wodurch er bessere Ergebnisse liefert. So steigt das Resultat im 3D Mark 2011 Benchmark um knapp 13 Prozent auf 1.030 Punkte. Nutzern, denen die Leistung der Intel GPU nicht ausreicht, können zu einem Vostro Modell mit dediziertem GeForce 820M Grafikkern greifen. Bei vergleichbarer CPU-Bestückung besitzt ein mit dieser Nvidia GPU ausgestattetes Vostro Modell etwa 40 Prozent mehr GPU-Leistung.
Das Vostro will in erster Linie ein Arbeitsgerät sein. Entsprechend spielt die Fähigkeit, Spiele darstellen zu können, keine Rolle. Gänzlich unmöglich ist das Spielen aber nicht. Die Hardware des Rechners schafft es, einige Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen bis teilweise mittleren Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. So reicht die Leistungsfähigkeit aus, um einen aktuellen Titel wie Dirt Rally zu spielen, welches keine allzu hohen Anforderungen an die Hardware stellt. Ein leistungsforderndes Spiel wie The Witcher 3 erreicht zu keinem Zeitpunkt spielbare Frameraten.

Das Vostro stellt ein Arbeitsgerät dar. Somit sollte es seine Besitzer nicht mit Lärm belästigen. Dieses Verhalten kann dem Rechner weitgehend attestiert werden. Im Leerlauf steht der Lüfter in der Regel still. Es ist dann nur das Rauschen der Festplatte zu hören. Lautlosigkeit könnte durch den Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk erreicht werden. Der Lüfter dreht lediglich unter Volllast stark auf. Die dabei entstehende Geräuschkulisse ist aber akzeptabel.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Vostro im Netz- und im Akkubetrieb quasi auf die gleichen Weisen. Der Grafikkern arbeitet in beiden Fällen mit 750 bis 800 MHz. Die CPU werkelt mit 1,2 bis 1,3 GHz (Akkubetrieb) bzw. 1,5 bis 1,6 GHz (Netzbetrieb). Lediglich in den ersten 1 bis 2 Minuten des Tests erreicht der Prozessor eine Geschwindigkeit von 2,2 GHz. Dass sich das Notebook bei den recht niedrigen Arbeitsgeschwindigkeiten von CPU und GPU nicht sonderlich stark erwärmt, dürfte nicht überraschen. An allen Messpunkten liegen die Temperaturen klar unterhalb von 40 Grad Celsius.

Die Stereo-Lautsprecher des Vostro haben ihren Platz am vorderen Rand der Geräteunterseite gefunden. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem auch längere Zeit zugehört werden kann. Wie so häufig dürfte auch hier der Bass deutlich stärker ausgeprägt sein. Eine leichte Tendenz ins Blecherne ist zu hören. Nichtsdestotrotz sind wir von den Lautsprechern durchaus positiv überrascht. Bei einem Gerät wie dem Vostro hätten wir einen deutlich schlechteren Klang erwartet.

Im Leerlauf zeigt sich das Vostro besonders sparsam: Wir messen eine maximale Leistungsaufnahme von 6 Watt. Damit begnügt es sich mit deutlich weniger Energie als die Konkurrenz. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige Konkurrenten sind noch mit dedizierten GPUs bestückt, andere mit höher auflösenden Bildschirmen. Darüber hinaus hat Dell hier einfach ein sehr sparsames Gerät entwickelt. Unter Last steigt der Energiebedarf nicht übermäßig stark an. Während des Stresstests werden CPU und GPU gedrosselt. Entsprechend liegt die Leistungsaufnahme bei nur 25,5 Watt. Würden CPU und GPU mit voller Lastkraft arbeiten, läge der Bedarf höher. Das mitgelieferte Netzteil kann bis zu 45 Watt liefern.

Das Vostro erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 12:16 h. Der Konkurrent Acer Travelmate P256-M (12:01 h) liegt gleichauf. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Vostro den Betrieb nach 1:24 h ein. Das Travelmate (2:25 h) hält deutlich länger durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Dell Notebook nach 6:29 h. Das Travelmate (6:08 h) stellt den Betrieb einige Minuten früher ein. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Vostro hält 6:14 h durch. Beim Travelmate haben wir diesen Test nicht durchgeführt.ersatzakku Dell Inspiron 9400 .

Das Dell Vostro 3558 will in erster Linie ein günstiges Arbeitsgerät für Unternehmen bzw. berufliche Nutzer sein. Das Notebook bietet genügend Rechenleistung für den Alltag. Es arbeitet weitgehend leise und erwärmt sich kaum. Dazu gesellen sich ordentliche Eingabegeräte und gute Akkulaufzeiten. Businesstypische Funktionen wie ein TPM, eine biometrische Zugangssicherung und ein Dockingport fehlen hingegen. Das ist bei dem Preisniveau des Rechners aber auch nicht weiter überraschend. Verwunderlich ist das Fehlen eines digitalen Videoausgangs (HDMI/Displayport). Somit muss zum Anschluss eines Monitors immer der VGA-Ausgang genutzt werden. Das sollte in vielen Unternehmen kein allzu großes Problem darstellen; soll der Rechner aber auch zu Hause genutzt, könnte es schwierig werden. Der Bildschirm des Vostro wird keine Preise gewinnen, geht gemessen am Preis des Rechners aber in Ordnung.Das Vostro 3558 erfüllt alles in allem die Anforderungen, die an ein günstiges Arbeitsgerät gestellt werden.

18:28 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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