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12/06/2015

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Das Elitebook 820 G2 stellt ein Business Notebook im 12,5-Zoll-Format dar. Es hat insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen und muss sich vor den Konkurrenten nicht verstecken. Mit einem Preis von knapp 2.000 Euro ist es aber auch nicht gerade als günstig zu bezeichnen.
Bei dem HP Elitebook 820 G2 handelt es sich um ein Business Notebook im 12,5-Zoll-Format. Es ist der Oberklasse unter den Business-Geräten zuzuordnen. Unser aktuelles Testgerät stellt ein Broadwell Upgrade des bereits von uns getesteten Elitebook 820 G1 dar. Auch das AMD basierte Schwestermodell Elitebook 725 G2 musste sich bereits unserem Testparcour stellen.

Die Konkurrenten des Elitebook tragen die Bezeichnungen Lenovo Thinkpad X250 und Dell Latitude E7250. Man könnte durchaus auch das aktuelle Apple MacBook 12 (Early 2015) zur Konkurrenz zählen, obwohl dieses eher Consumer-Kunden anspricht und noch kompromissloser auf Mobilität ausgerichtet ist.

Da die von uns getesteten Elitebook-820-Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Elitebook 820 G1 entnommen werden.

Unser Testgerät ist mit einem matten 12,5-Zoll-Display ausgestattet, das mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten arbeitet. Helligkeit (297,7 cd/m²) und Kontrast (909:1) des Bildschirms fallen gut aus und geben keinen Anlass zur Kritik. Solche Werte möchten wir bei Notebooks dieser Preisklasse in Zukunft nur noch antreffen. Leider wird das wohl nicht der Fall sein, wie HP selbst mit dem HD-Display des Vorgängermodells bewiesen hat.

Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm des Elitebook nur unvollständig darstellen. Die Abdeckungsraten liegen bei 64,9 Prozent (sRGB) bzw. 41,6 Prozent (AdobeRGB). Die Farbdarstellung des Bildschirms weiß schon im Auslieferungszustand zu gefallen. Mit einer DeltaE-2000-Abweichung von 3,68 schrammt er nur haarscharf am Zielbereich (DeltaE kleiner 3) vorbei. Zudem fällt die Graustufendarstellung sehr ausgewogen aus. Einen Blaustich weist der Bildschirm nicht auf. Mittels einer Kalibrierung konnten wir nur noch eine leichte Verbesserung der Werte erreichen.
Das Elitebook ist mit einem IPS-Panel ausgestattet. Somit kann der Bildschirm aus jeder Position heraus abgelesen werden. Ein Einsatz im Freien ist dank der Kombination aus matter Bildschirmoberfläche, ausreichender Helligkeit und großem Kontrast möglich.
Das Elitebook 820 G2 gehört zu den Business Notebooks im 12,5-Zoll-Format. Die Rechenleistung reicht für alle gängigen Anwendungsszenarien aus. Zudem bietet der Rechner Business-Funktionen wie einen Dockingport, ein TPM und ein LTE-Modem. Unser Testgerät ist für knapp 2000 Euro zu haben. HP hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment. Das günstigste Modell ist aktuell für etwa 1.550 Euro zu bekommen. Deutlich preisgünstiger sind die Vertreter der baugleichen, AMD basierten Elitebook 725 G2 Reihe zu haben. Hier beginnen die Preise bei 650 Euro. ersatzakku COMPAQ 610 .
Unser Testgerät wird von einem der stärksten ULV-Prozessoren angetrieben, die Intel zurzeit anbietet: dem Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell). Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Die von uns durchgeführten CPU-Tests bearbeitet der Prozessor im Netz- und im Akkubetrieb mit 2,9 bis 3 GHz (Single-Thread) bzw. 2,7 bis 2,8 GHz (Multi-Thread). Damit bleibt die CPU bei Multi-Thread-Anwendungen einen Tick hinter ihren Möglichkeiten zurück.

In dem bereits von uns getesteten Elitebook 820 G1 steckt mit dem Core i7-4600U Zweikernprozessor (Haswell) ein direkter Vorgänger der Core i7-5500U CPU. Die Single-Thread-Leistung beider Prozessoren liegt quasi auf einem Niveau. Die etwas höhere Maximalgeschwindigkeit des Haswell Prozessors (3,3 GHz vs. 3 GHz) gleicht der Broadwell Prozessor durch die Verbesserungen der Broadwell Architektur aus. Bei Multi-Thread-Anwendungen hat die Broadwell CPU aber klar die Nase vor. Sie liefert um etwa 10 Prozent bessere Resultate.

Ein starker Prozessor und eine schnelle Solid State Disk sorgen für ein rund und flink arbeitendes System. Problemen sind wir nicht begegnet. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen ebenfalls sehr gut aus. Ein Blick in unser Vergleichsdiagramm zeigt aber, dass das mit schwächerer CPU-GPU-Kombination ausgestattete Schwestermodell deutlich besser abschneidet. Der Arbeitsspeicher des Elitebook 820 G1 läuft im Dual-Channel-Modus. Dadurch steigt die Grafikleistung etwas an. Darüber hinaus besitzt der Rechner eine niedrigere Desktop-Auflösung als unser aktuelles Testgerät (HD vs. Full-HD). Wird die Desktop-Auflösung des 820 G2 auf HD-Niveau gesenkt und es mit einem zweiten Arbeitsspeichermodul bestückt, erreicht es ähnliche Ergebnisse wie das Schwestermodell.

HP hat unser Testgerät mit einer Solid State Disk von Samsung ausgestattet. Es handelt sich um ein 2,5-Zoll-Modell, das eine Gesamtkapazität von 256 GB bietet. Davon kann der Besitzer etwa 200 GB nutzen. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition belegt. Die Transferraten der SSD bewegen sich insgesamt auf einem guten Niveau. Das Elitebook verfügt zusätzlich über einen M.2-Steckplatz, der mit einer entsprechenden SSD belegt werden kann. Es bestünde nun die Möglichkeit, eine M.2-SSD einzubauen und die 2,5-Zoll-SSD durch eine herkömmliche Festplatte zu ersetzen. Somit könnten die Vorteile einer SSD genutzt werden, und es stünde gleichzeitig viel Speicherplatz zur Verfügung.

Für die Grafikausgabe ist Intels HD Graphics 5500 GPU zuständig. Der Kern unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 900 MHz. Die 3D-Mark-Ergebnisse bewegen sich auf dem gewohnten Niveau dieser GPU. Etwas mehr Leistung kann aber noch aus ihr herausgequetscht werden. Durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) steigt die Grafikleistung. So verbessert sich das Resultat im 3D Mark 2011 Benchmark um gut 10 Prozent auf 1.168 Punkte. ersatzakku HP Pavilion dv6500 .
Wenn denn ein Besitzer des Elitebook wirklich auf dem kleinen 12,5-Zoll-Bildschirm spielen möchte, besteht zumindest in geringem Maße die Möglichkeit dazu. Die Hardware-Ausstattung schafft es, einige Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen bis teilweise mittleren Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Bei älteren Spielen bzw. Spielen, die nur geringen Anforderungen an die Hardware stellen, ist die Erfolgsrate höher. Aktuelle Kracher wie Battlefield: Hardline und GTA V erreichen zu keiner Zeit spielbare Frame-Raten. Die Nutzung topaktueller Titel ist aber nicht ausgeschlossen. So kann das Spiel Dirt Rally durchaus gespielt werden. Auch hier gilt: Durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual Channel Modus aktiv) können mehr Frames aus der Hardware geholt werden. Wir haben es ausprobiert. So steigen die Frame-Raten des Spiels Dirt Rally um 34 Prozent auf 85,7 fps (min.).
Im Leerlauf steht der Lüfter des Elitebook in der Regel still. Dann arbeitet der Rechner lautlos. Unter Last muss der Lüfter natürlich arbeiten. Er dreht aber nur moderat auf. Wir messen während des Stresstests einen Schalldruckpegel von 35,1 dB - ein guter Wert. Leider gibt der Lüfter noch andere Geräusche von sich: Sobald er sich dreht, ist ein nervendes Surren zu hören. So etwas darf nicht auftreten. Schließlich verlangt Hewlett Packard knapp 2.000 Euro für das Gerät.

Unseren Stresstest bearbeitet das Elitebook im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Innerhalb der ersten Minute arbeiten der Prozessor mit 2,5 GHz und der Grafikkern mit 950 MHz. Dann werden sie auf 1,4 bis 1,5 GHz (CPU) bzw. 750 bis 800 MHz (GPU) gedrosselt. Bei diesen Werten bleibt es. Trotz der Kombination aus kompakter Bauweise und leistungsstarker CPU fällt die Erwärmung des Rechners relativ moderat aus. An einigen Messpunkten wird die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten.
Im Leerlauf geht das Elitebook sehr genügsam mit Energie um. Wir messen eine maximale Leistungsaufnahme von 6,5 Watt. Während des Stresstests steigt der Bedarf auf bis zu 46,3 Watt - ein normaler Wert für die verbaute Hardware-Plattform. Damit befindet sich das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil schon am Anschlag. Allerdings wird dieser Wert nur für eine Minute aufrechterhalten, da CPU und GPU anschließend gedrosselt werden. Der Energiebedarf liegt dann bei 31,4 Watt.

Das Elitebook bringt es im Idle-Modus auf eine Laufzeit von 15:21 h. Der Konkurrent Lenovo Thinkpad X250 (12:59 h) macht früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Elitebook den Betrieb nach 1:37 h ein. Das Thinkpad (1:32 h) liegt gleichauf. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das HP Notebook nach 5:38 h. Das Thinkpad X250 (4:58 h) stellt den Betrieb früher ein. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das 820 G2 hält 4:53 h durch. Diesmal liegt das Thinkpad (5:42 h) vorn.

Die Akkulaufzeiten fallen nicht überragend aus, gehen insgesamt aber in Ordnung. Sein Haswell Schwestermodell kann das 820 G2 lediglich im Leerlauf schlagen. Wir machen hierfür den höher auflösenden Bildschirm des 820 G2 verantwortlich.

Das HP Elitebook 820 G2 stellt ein Broadwell Upgrade des 820 G1 dar. Die Änderungen spielen sich lediglich im Inneren ab. Äußerlich hat sich nichts getan. Die neue CPU-GPU-Kombination sorgt für einen leichten Anstieg der Rechenleistung. Dazu gesellen sich ein hochwertiges Gehäuse, das durchdachte Wartungsmöglichkeiten bietet, und gute Eingabegeräte. Das Gerät erwärmt sich nicht übermäßig stark und kann lautlos arbeiten. Leider erzeugt der Lüfter nervige Nebengeräusche, sobald er arbeitet. Einen mobilen Zugriff auf Netzwerke ermöglich das eingebaute LTE-Modem. Gut gefällt uns auch der helle, kontrastreiche IPS-Bildschirm. Zusammenfassend kann hier das Fazit des Haswell Vorgängermodells übernommen werden: ersatzakku COMPAQ 615 .

07:53 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

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