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31/05/2015

Kaufen Akku Lenovo Thinkpad T500

Das Dell Venue 10 Pro ist ein Tablet mit Windows 8, das anscheinend etwas zu spät am Markt erscheint. Dank der soliden Verarbeitung und dem guten Zubehör hat es dennoch einen gewissen Reiz für Reisende, Lehrer oder Einkäufer in der IT-Branche.
Mit 64 GB Speicher, einem Full-HD-Display sowie einer guten und soliden Verarbeitung bietet das Dell Venue 10 Pro attraktive Spezifikationen, allerdings gibt es viele Konkurrenten und das Tastaturdock gehört nicht zum Lieferumfang des Tablets. Eine Version mit 32 GB und gröber aufgelöstem Display (1.366 x 768) sowie verschiedene Bundles sind ebenfalls erhältlich. Leider ist die Kombination mit dem Tablet und dem Tastaturdock nicht gerade leicht, was einige Nutzer abschrecken könnte. Es sind zudem immer mehr stärkere Alternativen mit Core-M-Prozessoren am Markt, weshalb die Preise nun langsam fallen.

Unser Testgerät ist bei Dell-US für 429 US-Dollar erhältlich, was für die Spezifikationen durchaus angemessen ist. im deutschen Online-Store von Dell beginnen die Preise für das Venue 10 Pro allerdings erst bei knapp über 400 Euro (32 GB, HD) und gehen hoch bis rund 570 Euro in der Variante mit FHD-Display und 64 GB EMMC-Speicher (Testversion). Für das Andockbare Keyboard werden rund 110 Euro fällig (alle Preise ink. MwSt). Der aktuelle Dollar/Euro-Kurs drückt die preisliche Attraktivität des Gerätes damit erheblich. Rivalen für das Dell sind unter anderem das Lenovo Yoga Tablet 2 (Windows-Version), das Acer Aspire Switch 10 sowie das Microsoft Surface 3.
Das Gehäuse und die Materialien hinterlassen im Test einen guten Eindruck, und das Tablet mit dem gummierten Rahmen fühlt sich sogar ziemlich robust an. Abgesehen von dem Gelenk gibt es augenscheinlich zwar kein Metall, allerdings sieht der verwendete Kunststoff gut aus. Eine dunkelgraue Rückseite steht im Kontrast zu der schwarzen Gummierung und während unseres Testzeitraums zeigte sich das Gerät recht unempfindlich gegenüber Dreck sowie Fingerabdrücken.

Der Zugang zu den internen Komponenten gestaltet sich leider recht schwierig, aber da sowohl der Arbeitsspeicher als auch die Festplatte vermutlich aufgelötet sind, könnte man sowieso nichts aufrüsten. Eventuell ließe sich der Akku austauschen, aber das war es auch schon.

Der Hersteller hat uns ebenfalls eine gummierte Schutzhülle für das Tablet geschickt, die das Gerät noch robuster macht. Für den Bildungsbereich oder auf der Arbeit ist das sicherlich eine sinnvolle Ergänzung, da sowohl der Halt als auch der Schutz verbessert werden. Die Schutzhülle funktioniert auch in Verbindung mit dem Tastaturdock, und obwohl die Tasten etwas schwergängiger sind, war es kein Problem die Anschlüsse zur erreichen. Diese Schutzhülle macht auch Sinn für Kinder, mit einem integrierten Stand wäre sie allerdings noch besser.
Auf der Seite des Tablets gibt es einen vollwertigen USB-2.0-Anschluss, der den Umgang mit USB-Zubehör deutlich vereinfacht und keinen zusätzlichen Micro-USB-Adapter erfordert. Der Micro-USB-2.0-Anschluss kann ebenfalls für den Datenaustausch (nicht getestet) verwendet werden, wenn er nicht gerade zum Laden benutzt wird. Wir haben das Tablet mit einer Plugable Pro 8 Dockingstation verbunden (Daten/Laden), aber konnten während des Ladens keine USB-Festplatte anschließen (obwohl diese Dockingstation mit dem Dell Venue 8 Pro funktioniert).

Zusätzlich zu den beiden USB-Anschlüssen bekommt man einen Micro-HDMI-Anschluss, einen Headset-Anschluss und einen microSD-Steckplatz sowie eine Abdeckung, wo bei Modellen mit 4G-Modem vermutlich die SIM-Karte eingesetzt werden kann.

An dem Tastaturdock gibt es abgesehen von dem USB-Ladeanschluss für die Tastatur und das Trackpad keine Anschlüsse.
Das Dell Venue Pro unterstützt zwar keine AC-Netzwerke, aber zumindest den normalen 802.11n-Standard mit einer maximalen Übertragungsrate von 300 Mbit/s. Neben Bluetooth 4.0 ist auch Miracast an Bord, womit das WLAN-Modul von Broadcom also WiFi-Direct unterstützt. In unserem Test war die WLAN-Qualität ganz gut, allerdings haben wir keine Leistungstests durchgeführt. In einem kurzen Vergleich mit dem Surface Pro 3, welches AC-WLAN unterstützt, lag die Transferrate bei dem Kopieren eines Videos von einem lokalen Netzwerkspeicher bei 3,5 MB/s (über 20 MB/s beim Surface Pro 3).

Das Venue 10 Pro muss ohne NFC auskommen, aber zumindest gibt es einen TPM-Chip und wenn man sich mit einem Microsoft-Account anmeldet, steht einem auch die Festplattenverschlüsselung kostenlos zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um eine reduzierte Version von Bitlocker, aber trotzdem werden alle Dateien auf der Festplatte verschlüsselt (nicht auf der gesamten Festplatte – Dateien, die vor der Verwendung von Bitlocker vorhanden waren und gelöscht wurden, können noch auf der Festplatte sein). Bitlocker reduziert die Leistung der Festplatte ein wenig, unsere Testergebnisse sind im Abschnitt Massenspeicher verfügbar. Akku Lenovo Thinkpad T400 .

Hinweis: Im BIOS lassen sich gewisse Komponenten des Venue 10 Pro deaktivieren, darunter USB, die Kamera, Bluetooth, der Kartenleser, WLAN sowie der Schalter am Deckel (nützlich für IT-Abteilungen). Es gibt Hinweise auf Computrace-Unterstützung, allerdings ist dafür vermutlich ein Mobilfunkmodem mit GPS erforderlich (GPS ist bei Modellen ohne 3G/4G nicht verfügbar).
Die rückwärtige Kamera verfügt über einen 5-MP-Sensor samt Autofokus und erzielt brauchbare Ergebnisse bei guten Lichtverhältnissen. Die Frontkamera eignet sich optimal für Videochats, aber die Qualität reicht kaum für Bilder (oder Selfies). 1080p-Aufnahmen sind möglich, aber es gibt keine optische Bildstabilisierung, die Videos können also etwas verwackeln.

Neben der Kamera an der Rückseite des Gerätes ist eine Statusanzeige, die leuchtet wenn das Gerät im Betrieb ist. So wie es aussieht, kann das Licht aber auch für Bildungszwecke programmiert werden (einige Bildungsprogramme nutzen diese LED um dem Vortragenden Informationen zukommen zu lassen), im Betrieb haben wir aber keine Anwendungsbeispiele gesehen.

Die Qualität der (optionalen) Tastatur liegt über dem Durchschnitt und Dell hat den vorhandenen Platz gut ausgenutzt. Im Vergleich zur Tastatur des Surface Pro 3 ist sie nicht so breit, aber das Touchpad ist größer. Weitere Informationen dazu unten.

Die Tasten der Chiclet-Tastatur haben einen Hub von rund 1,5 mm, fühlen sich aber etwas zu leichtgängig an, da das Feedback schwächer ausfällt als bei anderen Tastaturen. Allerdings ist das hauptsächlich eine Geschmacksfrage, und der Autor konnte mit der Eingabe ziemlich produktiv arbeiten. Die Tastatur gibt nur leicht nach und die Tasten sind recht leise, abgesehen von der fehlenden Hintergrundbeleuchtung geht es bei dieser Größe kaum besser.

Die Funktionstasten können ausschließlich für Zusatzfunktionen wie die Helligkeit und Medienkontrolle benutzt werden. Im Tastaturdock befindet sich kein zusätzlicher Akku. 
Wie wir bereits erwähnt haben, ist das Touchpad größer als bei dem Tastaturdock für das Surface Pro, und es unterstützt auch die Windows-8.1-Gesten von den Seiten, Tap-to-Click (und Ziehen) sowie das übliche Scrollen mit zwei Fingern. Die integrierten Maustasten fühlen sich zu hart an, allerdings ist der Touchscreen nur wenige Zentimeter entfernt.
Aufgrund der hohen Pixeldichte dieses Full-HD-Touchscreens ist es schwer, einen guten Kompromiss zwischen der Größe von Windows-Elementen und dem verfügbaren Platz auf dem Desktop zu finden. Einige Anwendungen skalieren die Bedienungselemente sogar überhaupt nicht. Bei Apps für die moderne Windows Metro-Oberfläche gibt es aber keine Probleme mit der Fingerbedienung und mit Windows 10 gibt es für Entwickler noch mehr Anreize, ihre Anwendungen zu portieren. Es gibt also eine realistische Chance, dass es innerhalb der nächsten 18 Monate deutlich benutzerfreundlichere Apps im Windows Store für dieses Tablet bzw. alle Windows-8.1-Tablets geben wird.

Die Bedienung des Touchscreens war schnell und präzise, auch in den Randbereichen. Die Beschichtung der Oberfläche hilft gegen Fingerabdrücke und bietet gute Gleiteigenschaften.Das Tablet wird ohne Eingabestift geliefert und auch in unserem Testpaket war keiner enthalten, weshalb wir den Digitizer-Ensatz leider nicht testen konnten.

Für ein Produkt dieser Größenordnung und Preisklasse ist die Bedienung insgesamt sehr gut. Im nächsten Schritt wollen wir uns ein weiteres wichtiges Bauteil ansehen, den Bildschirm.
Bei einem Tablet dreht sich alles um den Bildschirm, aber zuvor wollen wir uns noch kurz mit der Ergonomie des Tablets beschäftigen. Mit einem Gewicht von 656 Gramm handelt es sich um eines der schwersten Tablets in seiner Klasse, allerdings muss man den USB-2.0-Anschluss, die gummierten Kanten sowie die relativ gute Akkukapazität berücksichtigen. Obwohl der Bildschirmrand ein wenig breit aussieht, kann man das Tablet dort sowohl im Hoch- als auch im Querformat gut festhalten. Die Gewichtsverteilung ist beinahe perfekt und dank der Gummikanten ist das Tablet einfacher zu halten.
Bei dem Bildschirm selbst handelt es sich um ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln (Seitenformat 16:10). Subjektiv ist es sehr hell und auch die Farben sind kräftig. Auf die genauen Messwerte werden wir gleich noch genauer eingehen. Alternativ ist auch ein HD-Display (1366x768 Pixel) verfügbar, dessen Punktdichte für die 10-Zoll Diagonale ebenso noch ein ausreichend scharfes Bild gewährleisten sollte.
Wie man an der Helligkeitsmessung sehen kann, verfügt das Dell Venue 10 Pro 5055 über eine exzellente maximale Helligkeit, wodurch sich das Gerät auch sehr gut in hellen Umgebungen wie dem Auto oder auf der Arbeit nutzen lässt. Mit 436 cd/m² ist es allerdings noch lange kein produktives Outdoor-Tablet. Im Schatten ist es zwar in Ordnung, aber für wahre Outdoor-Qualitäten muss man sich nach einem etwas professionelleren Gerät umsehen. Für Geschäftsleute und Privatanwender ist die Leistung aber in Ordnung.

Die Genauigkeit der Farben und der Graustufen kann nicht mit dem Surface 3 mithalten, welches in dieser Klasse die Referenz darstellt, aber schlecht ist die Leistung keinesfalls. Die Abweichung von der sRGB-Referenz (DeltaE) bei den Farben liegt bei 5,17 und bei den Graustufen bei 4,68. Die Abdeckung des AdobeRGB-1998-Farbraums konnten wir leider nicht messen.

Aufgrund der satten Schwarzdarstellung des Venue 10 Pro war der gute Wert für die Kontrastmessung keine Überraschung. Mit 752:1 liegt das Testgerät nur knapp hinter dem Surface 3.
Die Bilder zeigen das Venue 10 Pro unter direktem Sonnenlicht, in der Sonne und im Schatten. Letztere Situation ist bei der maximalen Bildschirmhelligkeit sehr komfortabel und selbst in sehr hellen Umgebungen kann man das Tablet nutzen. Die maximale Bildschirmhelligkeit kann die Akkulaufzeit aber deutlich einschränken.

Der IPS-Bildschirm des Dell Venue 10 Pro bietet zudem eine exzellente Blickwinkelstabilität (siehe Bild oben).
Wie schon bei anderen Atom-basierten Tablets liegt der Fokus des Gerätes eher auf den Akkulaufzeiten, dem Gewicht sowie der Bauhöhe als auf der reinen Leistung. Das Dell Venue 10 Pro nutzt einen der aktuellen Baytrail-T-Prozessoren, die allerdings schon seit Ende 2013 verfügbar sind und schon bald durch die neuen Ableger X5 und X7 Atom ersetzt werden. In dieser Sektion werden wir die Ergebnisse daher oft mit dem X7 Z8700-Prozessor im Surface 3 vergleichen. Dell hat sich für einen Mainstream Atom-Z3735F entschieden, der nur mit maximal 1,83 GHz (Turbo) läuft und zudem auf die 32-Bit-Version von Windows beschränkt ist. Wir hätten lieber den schnelleren Z3795 gesehen, oder zumindest einen Chip mit einem höheren Turbotakt und der Unterstützung für 64-Bit-Betriebssysteme. Der Intel Atom Z3735F ist ein Quad-Core-Prozessor mit einer integrierten GPU (Gen. 7) und Intel Quick Sync (Hardware Encoding/Decoding).

Hinweis: Während unseres Tests hatten wir das Problem, dass die CPU wegen dem Prozess "Systemunterbrechungen" konstant bei 20 % Last war. Nach einem BIOS-Update auf Version A02 und einigen Systemupdates war das Problem jedoch verschwunden.
Die reine CPU-Leistung ist im Vergleich zum Lenovo Miix 2 10, das bereits Ende 2013 veröffentlicht und im Mai 2014 von uns getestet wurde, nicht sehr beeindruckend. Es hat im Cinebench Multi-Test sogar noch die Nase vorn. Das Microsoft Surface 3 ist deutlich schneller und das Surface Pro 3 mit einer Core-i5-CPU spielt in einer ganz anderen Liga. Für den Vergleich mit den neuen Core-M-Convertibles haben wir auch das Asus Transformer Book T300FA in den Vergleich aufgenommen, welches in diesem Test rund 70 % schneller rechnet. Ersatzakku Lenovo G550 .
Die allgemeine Systemleistung des Dell Venue 10 Pro zeigt keine Überraschungen. In diesen Tests gibt es zwischen den Baytrail-T-Tablets keine großen Unterschiede, da die Wahl der Komponenten für die Hersteller beschränkt ist und der eMMC-Speicher die Ergebnisse etwas limitiert. Die Ergebnisse in PCMark 7 und 8 sind unten dargestellt.
Wir haben bereits angedeutet, dass der eMMC-Speicher ein limitierender Faktor sein kann. Der eMMC-Standard bietet einige spezielle Funktionen, wie das Sperren von Partitionen (Recovery-Partition kann nur gelesen werden) oder die Fehlerkorrektur, aber bei der Geschwindigkeit kann er es nicht mit der SATA-Schnittstelle aufnehmen. Die Speichergeschwindigkeit des Dell Venue 10 Pro ist sogar etwas niedriger als erwartet. Das alte Lenovo Miix 2 10 kann das Venue 10 Pro erneut schlagen. Den Speichertest haben wir direkt am Anfang der Testperiode durchgeführt, wir haben den Test aber noch einmal bei einem Speicherstand von 68 % und aktiviertem Bitlocker wiederholt. Im sequentiellen Lesetest sind die Ergebnisse niedriger, was bedeutet, dass die hardwarebasierte Verschlüsselung die Festplatte bei diesen anspruchsvollen Operationen an die Grenzen bringt. Dem Anwender sollten im Alltag aber keine großen Unterschiede auffallen und der Sicherheitsvorteil ist offensichtlich.
Mit einer 18 Monate alten CPU sollte man keine Höchstleistungen erwarten (dafür sollte man sich die neuen Intel Atom X5- und X7-Produkte ansehen, beispielsweise im Surface 3), aber die Leistung ist ausreichend für eine komfortable Nutzung. Die integrierte Grafikkarte (Gen. 7) ist schnell genug, um alle Spiele aus dem Windows Store flüssig darzustellen, und wir gehen davon aus, dass sich die Auswahl mit dem Erscheinen von Windows 10 noch vergrößern wird. Der Chip besitzt einen integrierten Video De-/Encoder, der die 2K-Videowiedergabe unterstützt und Videoumwandlungen beschleunigt. Auch ein erweiterter Desktop in Verbindung mit einen 1080p-Monitor ist kein Problem.
Obwohl die Spiele aus dem Windows Store kein Problem für das Dell Venue 10 Pro darstellen, gibt es Einschränkungen bei normalen Desktop-Spielen. Wir haben uns World of Warcraft, Minecraft und einige Titel aus dem Windows Store geschnappt und die Leistung getestet.

Minecraft: Dieses Java-basierte Spiel kann auf dem Dell Venue 10 Pro mit 20-25 fps gerade so gespielt werden, die meisten Minecraft-Spieler werden damit aber nicht zufrieden sein. Wir haben das Spiel im Vollbildmodus und den Grafikeinstellungen "Fancy", ohne VSync in einer ziemlich ruhigen Szene getestet.

Drift Street Mania: Läuft generell flüssig. Die Touchscreen-Bedienung hat nicht immer gut geklappt und insgesamt war die Spielerfahrung schlecht. Die Lautsprecher liegen auf der Seite (man sollte das Tablet auf den Kopf stellen).

World of Warcraft: Es gab einige Leistungsprobleme aufgrund von Hintergrundprozessen inklusive Windows Update und dem Anti-Viren-Scanner, so dass das Spiel nicht flüssig lief, noch nicht einmal im Hauptmenü. Aufgrund der begrenzten Speicherkapazität mussten wir das Spiel auf einer externen Festplatte (SSD) installieren, aber der USB-2.0-Anschluss könnte sich als Flaschenhals herausstellen (sollte theoretisch nicht der Fall sein, da die 450 MB/s des USB-2.0-Anschlusses so schnell sein sollten wie der interne eMMC-Speicher). Mit den durchschnittlichen 25 fps bei niedrigsten Einstellungen wird es beim Spielen einige Probleme geben.
Gaming-Fazit: Das Dell Venue 10 Pro ist nicht nur zu schwach für Desktop-Spiele, es gibt auch Probleme mit dem Speicherbedarf von modernen Titeln. Jeder kleine Hintergrundprozess kann die Erfahrung zudem beeinträchtigen. Normale "Casual-Games" aus dem Windows Store sind die beste Wahl, und zum Glück wird das Angebot hier immer besser.
Die Temperaturen sind unter Last im Bereich der hinteren Webcam spürbar, aber es gibt keinen Grund zur Sorge. Einer der Vorteile eines andockbaren Tablets ist, dass sich die gesamte Hitzeentwicklung auf das Tablet konzentriert und die Tastatur vollkommen kühl bleibt.
Die Stereolautsprecher des Dell Venue 10 Pro hinterlassen einen guten Eindruck mit ausreichender Lautstärke und ohne Verzerrungen. Für ein wenig Hintergrundmusik eignen sie sich gut, aber wie es so oft der Fall ist, fehlt der Bass. Natürlich gibt es andere Möglichkeiten, das Audiosignal des Venue 10 Pro zu übertragen. Bluetooth und Miracast sind kabellose Methoden und HDMI kann als verlustfreie digitale Übertragung für die höchstmögliche Qualität genutzt werden. Die Ausgabe eines analogen Signals kann über den Klinkenstecker erfolgen.
Wir haben den Stromverbrauch direkt an der Steckdose gemessen, und im Vergleich zu dem Verbrauch bei den Akkutests zeigte sich eine gute Effizienz. Bei einem Idle-Verbrauch von 2,4 Watt hat das Netzteil beispielsweise 2,8 Watt aus der Steckdose gezogen, was zu einer Effizienz von 85 % führt.
Bei den Akkutests waren wir von den geringen Laufzeiten etwas überrascht, aber ein Blick auf die tatsächliche Akkukapazität zeigt, dass nicht die vollen 32 Wh zur Verfügung stehen. Eine geringe Abnutzung (16 %) bedeutet, dass die maximale Kapazität bei unserem Testgerät bei nur 27 Wh liegt. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet, für die volle Akkukapazität kann man diese Laufzeiten mit dem Faktor 1,185 multiplizieren. (Unter Windows 8.1 kann man die Akkukapazität mit dem Befehl "powercfg -batteryreport" überprüfen, der eine HTML-Datei mit dem Ergebnis im Benutzerordner erstellt).

Tablets mit Atom-Prozessoren benötigen vor allem in der Anfangszeit oft mehrere Stunden für Updates, die Indizierung und Virenscans. Es können also unter Umständen mehrere Updates nötig sein, bevor das Gerät komplett eingerichtet ist. Aber selbst dann können Hintergrundprozesse einen ziemlichen großen Einfluss auf die Akkulaufzeiten haben, ein Phänomen, das bei aktuellen Prozessoren der Y-Serie oder U-Serie (Core i3, i5 oder i7) nicht so stark ausgeprägt ist.
Bei einem Test der Hintergrundbeleuchtung konnten wir zwischen einer geringen und einer hohen Helligkeit einen Stromverbrauch von 2 Watt für die Hintergrundbeleuchtung messen. Eine hohe Helligkeitseinstellung hat einen großen Einfluss auf die gemessenen Akkulaufzeiten.

Mit Ausnahme des WLAN-Tests, bei dem das Tablet etwas mehr Strom benötigt, liegt die Effizienz auf dem erwarteten Niveau. Bei den Ergebnissen sollte man auf jeden Fall den schwachen Akku im Hinterkopf behalten.

Wir haben zusätzlich das Laden via Solarenergie (Anker 14 W) getestet und es hat funktioniert. Mit dieser Energiequelle dauert der Ladevorgang zwar eine Weile, aber in einigen Situationen ist es sicherlich eine einfache und billige Option.
Das Dell Venue 10 Pro samt Tastatur ist ein solides Windows-8.1-Convertible, allerdings kommt das Gerät zu einer Zeit auf den Markt, in der Intels Atom-Prozessor gerade erneuert wird. Ein Tablet mit der "alten" Baytrail-T-Hardware könnte daher bei den Kunden auf weniger Interesse stoßen. Dell hat sich dazu entschlossen, auf den stärkeren Z3795 und damit ein 64-Bit-Betriebssystem sowie mehr Leistung zu verzichten, weshalb das Microsoft Surface 3 insgesamt deutlich leistungsstärker ist.

Die Tastatur ist für diese Größe gut und das Tablet macht eher einen soliden sowie robusten Eindruck und möchte gar nicht das dünnste Gerät sein. Dank dem optionalen Eingabestift, der Festplattenverschlüsselung, der BIOS-Sicherheit sowie der guten Bildschirmhelligkeit bekommt man jedoch ein Gerät, das sich für viele mobile Szenarien eignet, darunter sogar einige industrielle Anwendungsgebiete. Das Laden über den Micro-USB-Anschluss (beispielsweise im Auto) ist ein weiterer Vorteil, allerdings benötigt dieser Vorgang einige Zeit. Die Hardware ist gut geeignet für den Bildungsbereich, allerdings könnte die geringe CPU- und GPU-Leistung in manchen Gebieten zu Problemen führen.

Wir konnten das Gerät leider nicht direkt mit dem Surface 3 vergleichen, aber die Testergebnisse zeigen eine höhere Leistung und ein höheres Gewicht für das Tablet von Microsoft. Die Tastatureingaben sind für viele Nutzer beim Dell Venue 10 Pro vermutlich besser als beim Surface 3. Im Hinblick auf die Tastatur schlägt unser Testgerät auch das Lenovo Miix 2 10, allerdings bietet es mehr Leistung, obwohl es bereits seit 2013 erhältlich ist. Das zeigt erneut, dass sich der Baytrail-T dem Ende seines Einsatzzyklus nähert, und Dell sollte dieses Problem so schnell wie möglich mit einem Update auf einen Atom X5 oder Atom X7 beheben. Dann könnte das Dell Venue 10 Pro ein sehr interessanter Kontrahent auf dem Markt für produktive Convertibles sein. Im Moment ist das Gerät aber eher für spezielle Anwendungsbereiche interessant, und weniger für Privatkunden. Akku Lenovo Thinkpad T500 .
Schmerzhaft fällt die Preisgestaltung im Euroraum aus: Mit Preisen von 400 bis fast 600 Euro (ohne Zubehör) für unser Testgerät hat es das Venue 10 Pro besonders schwer sich gegen Konkurrenten durchzusetzen.

19:15 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

29/05/2015

Kaufen Akku Asus U36SD

Dünn, elegant und schnittig - die optischen Attribute des S7 lassen keinen Passanten an Acers Premium-Serie vorbeigehen. Überzeugt die teure Top-Ausstattung mit WQHD-Display und SSD-RAID unter dem Strich? Wir überzeugen uns in diesem ausführlichen Testbericht.
Mit dem Aspire S7 begann Acer im Jahr 2012 eine Premium-Serie, die ihren Namen redlich verdient hatte. Das dünne, aber dennoch feste wie stabile Gehäuse suchte seinesgleichen, und die schmale Silhouette des 13-Zollers beeindruckte Tester wie Kundschaft gleichermaßen. Nach der ersten Generation mit Ivy Bridge SoC (Aspire S7 391, 2012) rüsteten der Hersteller Ende 2013 auf Haswell und WQHD-Bildschirm um. Die Veränderungen am Gehäuse waren marginal, die Kapazität des Akkus wurde aber erhöht. Heute steht das S7 komplett unverändert vor uns, das Gehäuse ist also ident mit dem 2013er Modell. Never change a winning team? Wir werden sehen.

Auf Grund der großen Zeitspanne zwischen den Tests werden wir die Verarbeitung und die Eingabegeräte erneut im Detail betrachten, genauso wie die brandneuen technischen Errungenschaften. Namentlich sind dies der Broadwell Prozessor Core i7-5500U, der mit einer unveränderten Kapazität von 47 Wattstunden haushalten muss.

Im aktuellen Marktumfeld sind die Konkurrenten in unserer Top 10 Subnotebooks bzw. Ultrabooks zu finden: Apples MacBook Air 13 2014 gehört ebenso in diese Riege wie das Dell XPS 13-9343 und das Asus Zenbook UX303LN. Alle drei Konkurrenten sind leichte 13-Zoller mit einer sehr hochwertigen, attraktiven Verarbeitung. Bis auf das Air 13 (Broadwell Version derzeit im Test) werkelt Intels neue Broadwell SoC in den Geräten, und die Auflösung des TFTs liegt wenigstens bei WQHD (2.560 x 1.440).

Was hat unser Testgerät für 1.500 Euro zu bieten? Kann es mit dem erfolgreichen Dell XPS 13-9343 (2015) gleichziehen? Oder ist es gar besser?
Das Gehäuse ist trotz seiner flachen Beschaffenheit (Höhe maximal 13 mm plus 2 mm für Standfüße) sehr stabil. Die Base Unit ist nahezu steif wie ein Brett, weder längs noch diagonal können wir mit normaler Kraftanstrengung das Chassis nennenswert verbiegen. Dies erreicht der Hersteller durch ein B-Cover aus dickem Aluminium, das an den Rändern noch eine Verstärkung aufweist bzw. dort eine stabilisierende Kante besitzt. Letztere hat aber einen Nachteil: Die vordere und die seitlich aufgestellten Enden sind scharfkantig. Der Look hat zwar optisch seinen Reiz, aber im Alltag seine Schattenseiten.

Der Deckel besteht aus einem Aluminiumrahmen, in den rückseitig Gorilla Glas II als versteifende Fläche eingesetzt wurde. Dieses sorgt für Schmierfinger, aber auch für eine hohe Festigkeit. Ein Verwinden des Deckels gelingt nur im begrenzten Maße, wobei keine Druckstellen auf dem Panel sichtbar werden. Einfacher Druck auf die Deckelrückseite führt allerdings schnell zu kleinen Druckstellen, was im Alltagseinsatz aber nicht störend wirkt.

Die Arbeitsumgebung ist nicht vollkommen plan, die Tasten liegen in einer Vertiefung. Diese sorgt für einen ebenen Abschluss der Tastenoberkante mit der Arbeitsfläche. Ein wichtiges Detail, denn das Displaypanel liegt bündig auf der Arbeitsfläche auf. Damit das Touchpanel nicht durch Tasten zerkratzt wird, umsäumt den TFT-Rahmen eine schmale Gummilippe. Diese ragt aber nicht aus der ebenen Fläche heraus. Kann das so überhaupt Kratzer verhindern und seinen Zweck erfüllen?

Beim Schließen des Deckels berühren sich nach unserem Ermessen der Alu-TFT-Rahmen und die Arbeitsumgebung. Hier könnten nach einiger Zeit Abschürfungen entstehen. Nutzer sollten von daher auf jeden Fall das beigelegte Poliertuch immer auf die Tasten legen. Denn selbst wenn Acer hier auf den Zehntel Millimeter genau gefertigt hat, der Abstand zwischen Panel und Tasten ist extrem gering. Bereits die erhöhte Blindschreiber-Markierung könnte die Anzeige berühren.

Acer hat einen Doppellüfter eingebaut. Der eine Lüfter saugt kühle Luft an (kleine Öffnung), der andere bewegt die erwärmte Luft über den Wärmetauscher nach außen (große Öffnung). Ob das bei Lautstärke und Abwärme Wirkung zeigt, ermitteln wir im Kapitel zu den Emissionen. Akku Asus A42-G73 .

Das S7 hat keine Wartungsklappen, der Akku ist fest integriert. Viel zu erweitern oder tauschen gibt es auch nicht. Die SSD (256 GB im RAID 0, als 2x 128 GB erkannt) steckt am mSATA-Port. Der Arbeitsspeicher (2x 4 GB) ist onboard.
Nach HDMI, USB 3.0 und DisplayPort hört die Auflistung der Anschlüsse noch nicht auf, denn weitere Steckplätze werden per Adapter bereitgestellt: Dem S7-393 liegt ein DisplayPort-Adapter bei, der aber drei Anschlüsse bietet: VGA-Ausgang, Fast-Ethernet-Steckplatz und USB 2.0. Die Verteilung der Steckplätze des S7-393 ist gelungen: Alle Anschlüsse befinden sich an den hinteren Enden beider Seiten. Die Bereiche neben der Handballenablage bleiben frei, z. B. für eine Eingabe-Maus.
Der Dual-Band-Chip von Intel funkt im individuellen Setting des Autors bis zur 40-Meter-Markierung problemlos. Die Geschwindigkeit bricht zwar etwas ein, wir können jedoch unterbrechungsfrei weitersurfen. Das machen nicht alle Test-Notebooks mit. Ethernet wird über den beigelegten Dongle angeboten, Bluetooth 4.0 ist natürlich auch an Bord. Auf eine moderne wie nützliche Premium-Dreingabe wie NFC hat der Hersteller verzichtet. Ein TPM-Modul, wie noch beim Vorgänger, ist nicht mehr an Bord.
Neben einem Schnellstartposter, einer Kurzanleitung und einem Handbuch mit Garantieinformationen liegt dem Aspire eine Notebook-Hülle bei. Hinzu kommt das RJ45-, USB- und VGA-Dongle für den DisplayPort.
Das S7 verfügt nicht über eine Wartungsklappe. Der Zugriff ist aber trotzdem möglich, das war auch schon beim Vorgänger so. So müssen die 11 Torx-Schrauben auf der Unterseite entfernt werden, dann ist die Unterschale abnehmbar. Jetzt wird die SSD sichtbar, die als einzelnes Modul angeflanscht ist. Gegenüber dem System gibt sie sich als RAID-0-Verbund zu erkennen. Eine Reinigung der beiden Lüfter wäre auch möglich. Der Akku könnte im Falle eines Defekts gewechselt werden.
Die 1,0-MP-Webcam liefert unter guten Lichtbedingungen stark rauschende, angemessen fokussierte, aber farbverfälschte Bilder ab. Bei dieser Qualität hätte Acer die Webcam auch gleich weglassen können. Der Vorgänger S7-392 lieferte eine bessere Fotoqualität. Die LED neben der Webcam zeigt übrigens den Betrieb an.
Die Herstellergarantie beläuft sich auf 24 Monate. Optionale Kauf-Upgrades bietet Acer an, für 3 Jahre Carry-in-Service werden 60 Euro berechnet, bei vier Jahren sind es 80 Euro. Die Erweiterung muss spätestens ein Jahr nach dem Kauf des Gerätes aktiviert werden. 
Die vollkommen planen Tasten erfreuen uns mit ihrem festen Anschlag und der zweistufigen Hintergrundbeleuchtung. Die Beleuchtung scheint durch die transparenten Buchstaben hindurch. Das sieht bei Dunkelheit oder schlechtem Licht nicht nur gut aus, die Beschriftung liest sich erstklassig ab. Unter hellem Tageslicht ist der Eindruck dann aber nicht mehr so schön, jetzt ist die Beschriftung sehr blass und schlecht lesbar, ganz gleich, ob die Beleuchtung aktiv ist oder nicht.

Der feste Anschlag (Tasten liegen fest auf) sorgt für ein gutes Feedback. Der Druckpunkt ist knackig, was bei diesem knappen Hubweg nicht alltäglich ist. Die geringe Höhe des S7 beschränkt bauartbedingt den Tasten-Hub.

Die F-Tastenreihe belegt als Zweitbelegung die Ziffern, die oberste Buchstabenreihe enthält einige Hardware-Funktionen wie Flugmodus, Mute, Display-Wahl oder Display Off. Dadurch entsteht über der Tastatur mehr Platz. Warum? Hier sitzen Kühlung und Prozessor darunter, das hätte sich mit den Tasten behindert.
Das ClickPad besitzt wie üblich keine separaten Tasten. Das Pad funktioniert wie eine Wippe, wobei unten rechts und links die rechte und linke Maustaste simuliert wird. Für Bewegungen ist die relativ glatte Oberfläche bis in die Randbereiche sensibel. Die üblichen Multitouch-Gesten werden voll unterstützt. Der Mausersatz hat einen knappen Hubweg, einen leicht auszulösenden Druckpunkt und klickt leise. Alles in allem macht die Arbeit mit dem Pad und der Tastatur Spaß. Ersteres reagiert zügig und anstrengungsfrei, Letzteres tippt sich leichtgängig mit einem akzeptablen Feedback. 
Passend zur Touch-Eingabe hat die Anzeige keinen haptisch erhabenen Rahmen, weiße Umrandung und Panel sind eine Ebene. Der Deckel lässt sich auf knapp über 180 Grad öffnen, das kann im beengten Flugzeug schon mal ganz praktisch sein. Die glatte Oberfläche bedient sich angenehm und reagiert zügig auf alle Aktionen.
Das S7 ist mit einem 2.560 x 1.440 Pixeln fassenden Panel von Sharp bestückt. Das 10-Finger-Multitouch macht das S7 zu einem echten Ultrabook. Der hellste Punkt auf dem IPS-Panel befindet sich in der Mitte, hier messen wir 360 cd/m². Ein sehr guter Wert, der allerdings im Akkubetrieb nicht aufrechterhalten wird. Obwohl wir den Umgebungslichtsensor deaktivieren, sinkt die Luminanz beim Abziehen des Netzsteckers auf 238 cd/m² ab. Schade, denn gerade im Akkubetrieb sind Nutzer meistens draußen unterwegs und würden von einer hellstmöglichen Luminanz profitieren.
Der hohe Kontrast von 1.565:1 überrascht und erfreut das Auge mit einem satten Schwarz und leuchtenden Farben. Der Schwarzwert bei maximaler Helligkeit im Netzbettrieb ist mit 0,23 sehr niedrig, also sehr gut. Die Konkurrenz steht tendenziell etwas schlechter da. Speziell die Asus Zenbooks UX305 und UX303 sind summarisch 40 bis 50 % schlechter, obgleich sie mit einem Farbprofil ab Werk daherkommen. Das XPS 13 hat einen noch höheren Kontrast, wobei bezweifelt werden darf, ob das Auge zwischen 1.500:1 und 2000:1 einen Unterschied ausmachen kann.

Wir haben die Anzeige mit dem Fotospektrometer vermessen. Die Farbdarstellung des sRGB-Referenzraumes ist sehr gut, 98 % werden abgedeckt und das bei einen niedrigen DeltaE von 3,6. Dies ist der Auslieferungszustand, eine Kalibrierung ist nicht nötig und würde das TFT nur marginal verbessern. Das Profil haben wir in obiger Box verlinkt.
Draußen macht die spiegelnde Anzeige auf Grund der reflektierenden Oberfläche keine so gute Figur, hinzu kommt die Drosselung der Helligkeit. Unter dieser Eigenschaft leidet aber so gut wie jedes Touchscreen Subnotebook, Convertible oder Tablet, nur einige wenige handverlesene Business-Modelle kombinieren Touch mit einer matten bzw. reflexionsarmen Oberfläche.

Typisch für IPS sind die breiten Blickwinkel ohne Kontrastverschiebung. Aus jeder Perspektive bleiben Bild und Schrift klar ablesbar. Die extremen Winkel leiden unter einer Aufhellung, ablesbar bleibt die Anzeige dennoch. Akku Eee PC T91 .
Acers aktueller Aspire S7-393 ist in Deutschland nur in der Konfiguration mit Intel Core i7 5500U (Dual Core, 2,4 GHz) und 256 GB SSD zu haben (1.500 Euro). Informationen zum Prozessor und zur integrierten Intel HD Graphics 5500 finden Sie im jeweiligen Datenblatt.
Seinen Boost nutzt der Core i7 nicht konsequent aus. Bei Start des Multi-Kern-Benchmarks geht der Takt kurzzeitig auf 3,0 GHz, das resultiert auf Seiten des Netzteils in einer Energieaufnahme von zirka 36 Watt. Dies ist aber nur von kurzer Dauer, schon nach einer Minute hat sich die CPU bei dieser Laststufe auf zirka 2,5 bis 2,6 GHz eingependelt. Das Voltmeter meldet dann 29 Watt.

Schränkt das die Performance stark ein? Mitnichten, das ThinkPad X1 Carbon 2015 mit baugleicher CPU schafft 5 % weniger Punkte im Cinebench R15 Multi, beim Single-Test sind es -6 %. Deutlich schwächer ist Intels Core M, wie er im ZenBook UX305FA (-32 bzw. -42 %; Single bzw. Multi) steckt. Der Core i7 5500U ist demnach nicht nur auf dem Papier, sondern auch real eines der rechenstärksten 15-Watt-Modelle von Intel. Im Batteriebetrieb (Mode Höchstleistung) steht dieselbe Rechenkraft zur Verfügung wie an der Steckdose. Der R11.5 Multi als auch der OpenGL-Test (Grafikkarte) liefern identische Scores.
Die Anwendungs-Performance liegt auf einem sehr hohen Niveau, nur das Apple MacBook Pro Retina 13 kann den Aspire S7 mit 10 % Vorsprung im PCMark 7 nennenswert überflügeln. Im PCMark 8 bleibt dieser Vorsprung erhalten. Apple erkauft sich den Score durch das 28-Watt-SoC Core i5 5257U. Im Testgerät arbeitet eine sparsamere 15 Watt SoC.

Die Gründe für das gute Abschneiden sehen wir bei der RAID-0-SSD. Weil alle Ultrabooks mit SSDs bestückt sind, unterscheiden sich die PCMark-Scores – bei den gleichwertigen Prozessoren – nur unerheblich. Ein Abweichler ist das 5Y10-SoC (+ SanDisk SD7SN3Q256G1002; Asus UX305FA), welches sein System 25 bis 30 % einbrechen lässt. Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit des Aspire im alltäglichen Einsatz braucht sich nicht zu verstecken - Systemstarts, Installationen oder Kopiervorgänge gehen ruckzuck vonstatten.
Der Kingston Speicher (SMSR150S3256G RAID 0) macht ordentlich Dampf, 862 MB/s im Read Seq messen wir nicht alle Tage. In dieser Disziplin hängt das Aspire S7 die meisten Konkurrenten ab, nicht jedoch Lenovos ThinkPad X1 Carbon 2015 (1.332 MB/s) oder Apples MacBook Pro Retina 13 (1.403 MB/s). Apple setzt auf eine PCIe-3.0-Anbindung der SSD, Lenovo wählt eine schnelle Samsung SSD (PM851 8256 GB MZNTE256HMHP). In den Read-/Write-4k-Tests schneidet das Aspire dann aber nur durchschnittlich ab. Das ist ein Grund, warum Käufer die SSD-Performance nicht als ausschlaggebend bei der Kaufentscheidung ansehen sollten. Unter dem Strich wird kein Nutzer den einen oder den anderen Konkurrenten in der Praxis als schneller erleben.
Die integrierte Intel HD Graphics 5500 ist für die Basisaufgaben des Alltags gerüstet, ihr Videodecoder verarbeitet hochauflösenden Content, und per OpenCL 2.0 wird der Prozessor entlastet. Die Bildausgabe erfolgt via DisplayPort 1.2/eDP 1.3 (max. 3.840 x 2.160 @60 Hz). Details zeigt das GPU-Datenblatt.

Der maximale GPU-Takt liegt zwischen 850 und 950 MHz, Letzteres wird während des OpenGL Tests von Cinebench R11.5 auch gefahren. Bei zeitgleicher, konstanter CPU-Last pendelt die HD Graphics zwischen 800 und 850 MHz. Die Ergebnisse in den Benchmarks fallen leicht besser aus als bei den Konkurrenten. Das kann am Dual-Channel-Speicher liegen. Selbst eine Geforce 840M im UX303LN liegt nur 12 % vorn.
In echten Games rennt eine 840M der iGPU aber davon, wie das UX303LN (+125 %, Fifa 15) zeigt. Die Iris Graphics 6100 gibt sich selbstbewusster, für Spieler relevant sind diese 3 bis 30 % Mehrleistung aber nicht, denn die Vergleiche finden hier auf einem sehr niedrigen Niveau statt.
Nein, ein Core M steckt nicht im Aspire S7, dennoch bleibt der 13-Zoller im Leerlauf fast immer leise. Die aktive Kühlung nimmt den Betrieb erst bei Last auf, wobei es dann keine Rolle spielt, ob Games, Benchmarks für die CPU oder Stresstest: Das Aggregat säuselt mit zirka 37 dB(A) vor sich hin, ein Pegel, der nicht weiter störend wirkt. Die meisten Konkurrenten sind unter Last lauter als 40 dB(A), das XPS 13-9343 mit i5 5300 schießt den Bock ab: 48 dB(A). Bei durchschnittlicher Last hingegen büßt unser S7 seinen Vorteil ein, es ist mit 37,5 dB(A) ebenso laut wie im Stresstest. Die meisten Konkurrenten hingegen kommen bei gemäßigter Last mit einem langsamer drehenden Lüfter aus. Als exzellent hat sich hier Lenovos ThinkPad X250 erwiesen, es wird selbst im Stresstest nicht lauter als 34 dB(A).
Im Leerlauf bemerken wir kaum den Betrieb des Aspire S7, die Oberflächentemperaturen liegen nur wenige Grad über der Umgebungstemperatur von 22,5 Grad. Wir starten den Stresstest und setzten das schmale Subnotebook für eine Stunde unter Dauerlast auf Seiten CPU als auch GPU. Die CPU verharrt nach dieser Zeitspanne konstant bei 2,4 GHz, und auf den Oberflächen messen wir an den Hotspots 40 Grad. Der Einsatz auf den Oberschenkeln ist auch jetzt noch möglich, die Unterschale wird höchstens 38 Grad warm. Die Konkurrenz erhitzt sich ähnlich wenig.

Die iGPU taktet im Stresstest mit 800 bis 850 MHz relativ weit oben an ihren Möglichkeiten, ihr wird also Vorrang gegeben. Die CPU setzt nach anfänglicher Nutzung des Turbo-Boosts auf 2,4 GHz, was der Nenntaktung entspricht. Es liegt also noch kein Throttling vor. Warum auch, auf dem SoC melden die Sensoren im Stresstest gerade mal 85 Grad. Interessant: Das ZenBook UX305FA mit passiv gekühltem Core-M-SoC wird bei Last geringfügig wärmer, obwohl es einen TDP von nur 4,5 Watt besitzt.
Das Aspire S7 besitzt zwei Stereo-Lautsprecher, diese finden nach wie vor unter der Handauflage ihren Platz und beschallen die Tischplatte. Damit für die Reflexion der Schallwellen noch ein wenig Zwischenraum bleibt, sind die vorderen Standfüße direkt neben den Lautsprechern angebracht. Ohne eine Tischplatte als Reflexionsfläche wirkt das Klangbild dünner und weniger räumlich.

Der Dolby Schriftzug auf dem Gehäuse meint den Dolby Advanced Audio Codec (Surround), der das Klangbild je nach Profil und Setting deutlich aufwertet. Das kann der Nutzer per Dolby Tool direkt beeinflussen. Manuell oder mit vordefinierten Profilen (Film, Musik, Spiele, Sprache) stellen sich hörenswerte Hörproben ein. Zuviel sollte der Höher aber nicht erwarten. Die winzigen Lautsprecher bleiben nun einmal was sie sind: schwache Lautsprecher mit wenig Volumen. Der Klang ist auch bei hoher Lautstärke klar und ausreichend differenziert, markante Höhen und Tiefen gibt es jedoch keine.
Vier bis sechseinhalb Watt zieht das S7 aus der Steckdose. Das ist sehr wenig, vor allen wenn wir die sehr gute Helligkeit in Betracht ziehen. Während 3-4 Watt im Leerlauf (minimal) noch für alle Vergleichsmodelle gilt, geht Leerlauf maximal schon deutlicher auseinander: Hier punktet das S7 mit einer Sparsamkeit von 6,5 Watt. Das UX305FA als auch das X250 und das Folio 1040 benötigen gut 8 Watt.

Bei Belastung kann die Energieaufnahme via Netzteil (ohne Ladung des Akkus) auf bis zu 31 Watt steigen, kurzzeitig sind bis zu 36 Watt möglich. Auf Grund der konservativen Boost-Einstellung liegen Stresstest-Energieaufnahme und einfache Last (3DMark 2006) auf gleicher Höhe. Apples MacBook Pro Retina 13 (2015) geht im Extremszenario richtig zu Werke, hier arbeitet schließlich ein nicht alltägliches 28-Watt-SoC. Das Zenbook UX303LN mit GeForce 840M folgt auf dem Fuße, danach das ThinkPad X250 mit dem i7 5600U. Eigentlich sollten Systeme mit 15-Watt-TDP nicht so weit auseinander liegen (Stresstest Energieaufnahme), jedoch zeigt sich hier die Auswirkung des inaktiven Turbo-Boost im Laufe des Stresstests. Anfängliche 36 Watt gehen schon nach weniger als 20 Sekunden auf 26,5 Watt herunter und pendeln sich langfristig bei zirka 29 Watt ein (bei 2,4 GHz Standardtaktung).

Das 45-Watt-Netzteil vermag es, den Akku bei eingeschaltetem Aspire S7 binnen 3:40 Stunden voll zu laden. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, speziell weil manche Ultrabooks oder Tablets mit unterdimensionierten Netzteilen ausgeliefert werden.
Im WiFi-Test simuliert ein Skript das Aufrufen von Websites und die Verarbeitung von verschiedenen Multimedia-Inhalten. 7:44 Stunden hält das S7 in diesem Einsatz durch. Die Konkurrenten können das auch, wie Dell XPS 13 (52 Wh) und Asus Zenbook UX303LN (50 Wh) im Chart zeigen. Letzteres hat sogar eine Geforce 840M an Bord. Unser Testgerät ist mit seinem 47-Wh-Akku im Nachteil. Der Testwerte-Vergleich hinkt jedoch ein wenig, denn die meisten Konkurrenten haben wir noch im alten WiFi-Test geprüft. Dieser wich bezüglich der Anforderungen vom aktuellen WiFi v1.3 ab.

Die bestmögliche Laufzeit, weil Leerlauf-Laufzeit, liegt bei 14 Stunden. Für die Praxis ist selbige aber irrelevant, denn hier stand das S7 bei niedrigster Helligkeit und inaktiven Funkmodulen einfach nur herum.
Dünnes Ultrabook, dicker Preis: Acers Aspire S7-393 macht vieles richtig und erringt eine Benotung von 84 %. Das reicht zwar in die Top 10 der Ultrabooks, für die Spitze (Dell XPS 13-9343) jedoch nicht. Vorteil des Aspire S7 ist die sehr gute Verarbeitungsqualität des dünnen Chassis. Das spiegelnde QHD+-Display mit der extrem hohen Auflösung ist nicht zwangsläufig jedermanns Geschmack, der Hersteller bietet aber keine matten bzw. in Full-HD auflösenden alternativen Konfigurationen an. Im Gegenteil, die Konfiguration des Testgerätes ist die einzige in Deutschland verfügbare Ausstattung. Akku Asus U36SD .

Nach der wertigen Verarbeitung und dem beeindruckenden Design bleiben dem Aspire S7-393 nur noch das farbstarke Display und die sehr gute Performance als Pluspunkte gegenüber der hochkarätigen Konkurrenz. In Details wie Helligkeit und Laufzeit gehört es aber nicht mehr zur Spitzenklasse.

Die hohe Performance, die kühlen Oberflächen im normalen Betrieb als auch die Erweiterung der Anschlüsse per DisplayPort Dongle sind echte Vorteile. Die Kritik über zu wenige Anschlüsse hat sich Acer zu Herzen genommen und legt einen Dongle für DisplayPort in den Karton (VGA, Ethernet, USB). Aber auch die Nachteile wollen wir hier nicht vergessen, sind sie es doch, die das Aspire S7 einige Punkte kosten. Das Panel spiegelt stark, zusammen mit der reduzierten Luminanz im Akkubetrieb können wir im Sonnenschein kaum etwas ablesen. Die Wartungs- und Upgrade-Möglichkeiten sind stark begrenzt, und die Laufzeiten sind im Konkurrenzvergleich etwas knapp. Ein ergonomisches Problem sind die scharfkantigen Seiten, welche im Dauereinsatz durchaus stören könnten. Die miese Webcam-Qualität und -Auflösung passen letztendlich auch nicht zu einem Ultrabook, das 1.500 Euro kostet.

27/05/2015

Kaufen Akku Dell Inspiron 17R

Ohne großes Brimborium hat Asus eine mobile 15-Zoll-Workstation ins Programm aufgenommen. Das PU551JH ist bereits für unter 1.000 Euro zu haben und könnte mit mattem Full-HD-Display und Nvidia Quadro K1100M ein echter Preisbrecher sein. Ob das wirklich zutrifft, haben wir ausführlich getestet.
Eine mobile Workstation von Asus? Für unter 1.000 Euro? Nicht, dass wir Asus das nicht zutrauen würden, jedoch ist es schon recht überraschend, von jetzt auf gleich ein solch relativ exotisches Modell in den Preislisten zu finden. Ohne viel Aufsehen führt Asus ein Arbeitsgerät mit einer Ausstattung ein, die man zu dem Preis höchstens bei Gebraucht- oder Auslaufmodellen im Abverkauf vorfindet.

Dabei macht sich Asus ein Prinzip zu Nutze, das andere Hersteller bereits seit geraumer Zeit praktizieren: Man nehme ein bereits vorhandenes Gehäusechassis, verbaue darin eine professionelle Grafikeinheit und positioniere das Ergebnis als mobile Workstation. Beispiele dafür sind das Dell Precision M2800, das Lenovo ThinkPad W550s, das HP ZBook 14 oder das Toshiba Tecra W50. Grundsätzlich gibt es auch die ASUSPRO Serie PU551 schon etwas länger, sie stellt ein günstiges Mittelklasse-Modell für den Business-Bereich dar. Die Preise für schwächer ausgestattete Versionen bewegen sich etwa zwischen 400 und 650 Euro. Unser Testmodell nimmt folglich die Rolle als Topmodell der Reihe wahr und ist mit einem blickwinkelstabilen und matten Full-HD-Display, einer Nvidia Quadro K1100M-Grafik, 8 GB RAM, einem Intel Core i5-4210M Prozessor und einer konventionellen 500-GB-Festplatte ausgestattet.

Bei den bekannten Online-Händlern starten die Preise derzeit bei etwa 920 Euro. Das ist, wie gesagt, eine echte Kampfansage und könnte für Unruhe im etablierten Geschäft sorgen. Ein vergleichbar ausgestattetes Lenovo ThinkPad W541 beginnt bei etwa 1.500 Euro, für ein Precision M2800 (FirePro W4170M, HD-Display) verlangt Dell etwa 1.400 Euro (brutto), und ein im HP Shop vergleichbar zusammengestelltes HP ZBook 15 G2 (allerdings mit Intel Core i5-4340M) kostet bereits über 2.800 Euro.
Asus hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass man hier durchaus robuste und gut verarbeitete Business Notebooks finden kann. Laut Werbeversprechen sollen die ASUSPRO PU551 „die gängigen Industriestandards in Sachen Stabilität, Zuverlässigkeit und Robustheit übertreffen“. Welche Standards das genau sind, wird nicht erwähnt. Dass das Gehäuse des Asus PU551 auf den Produktfotos deutlich schlanker und flacher erscheint, als es in Wirklichkeit ist, kann man bereits an den Produktmaßen (380 x 256 x 36 mm) und dem Gewicht von 2,5 kg erkennen. Asus hat die eigentlichen Gehäusemaße geschickt durch abgeschrägte Flächen am Unterboden kaschiert und erzielt so zumindest optisch sehr flache Seitenteile.

Unser Testgerät ist tadellos verarbeitet und gefällt optisch aufgrund der zurückhaltend schwarzen Farbgebung sehr gut. Farbtupfer, Chrom oder Hochglanz findet man hier nicht. Das kommt dem Understatement-Anspruch im Business-Bereich sehr entgegen und wird zu keinen Akzeptanzproblemen führen. Die Handballenablage und der Gehäusedeckel sind im fein strukturierten, gebürsteten Stil ausgeführt und verleihen dem ASUSPRO PU551JH einen hochwertigen Look. Leider sind diese Bereiche gleichzeitig auch sehr anfällig für Staub und Fingerabdrücke und erfordern daher eine regelmäßige Pflege.

Der gute optische Eindruck setzt sich wie vom Hersteller versprochen auch in einem soliden Qualitätsstandard fort. Die Handballenablage ist fest, die Baseunit stabil, und die Tastatur lässt sich nur mittig mit Kraftaufwand etwas zum Nachgeben bewegen. Auch die sonst oftmals kritischen Bereiche über dem Akkuschacht und über dem optischen Laufwerk hat Asus erfolgreich stabilisiert. Der Displaydeckel ist relativ dünn ausgeführt und lässt sich mit Zug und Gegenzug verwinden, macht aber dennoch einen soliden und widerstandsfähigen Eindruck. Bildstörungen konnten wir beim Testgerät mit normalem Kraftaufwand nicht provozieren. 
Die Schnittstellenausstattung des ASUSPRO PU551 bewegt sich auf einer guten Grundlage, lässt aber typische Business-Schnittstellen wie DisplayPort, Dockinganschluss oder Thunderbolt vermissen. Dafür kann man noch ohne Umwege alte VGA-Displays anschließen, was selbst im Businessbereich keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Die Schnittstellenverteilung fällt unserer Ansicht nach recht ungünstig aus. 4x USB 3.0, HDMI, LAN und der kombinierte Audioport sind weit vorne an den Seiten positioniert. Angeschlossene Kabel und Peripheriegeräte liegen oft im Weg und stören dadurch beim Arbeiten. Ein üblicher Dockingport hätte hier für Entspannung sorgen können, den gibt es aber wie gesagt nicht. Der Cardreader arbeitet nach dem UHS-I Standard und liefert theoretisch Datenraten von bis zu 104 MB/s. Im Test erreicht er mit unserer Toshiba Exceria Pro UHS-II SDHC-Karte maximal 86 MB/s und bietet damit eine gute Performance. Das eigentliche Leistungsvermögen der Speicherkarte wird aber erst von einem UHS-II Kartenleser abgerufen, mit dem dann über 200 MB/s übertragen werden können. Per USB 3.0 haben wir mit einer externen Samsung T1 SSD in der Spitze 263 MB/s beim Lesen und 299 MB/s beim Schreiben erzielt. 
Die Kommunikationsausstattung deckt mit Gigabit-LAN, 802.11ac-WLAN und Bluetooth 4.0 die aktuellen Standards ab. Die 1-MP-Webcam hingegen reicht nur für gut beleuchtete Räume mit sich langsam bewegenden Objekten. Je schlechter die Lichtverhältnisse, desto stärker zeigen sich Bildrauschen, Farbverfälschungen, Nachzieheffekte und Invertierungen. Ein Mobilfunkmodem ist für die Serie nicht verfügbar. 
Sicherheit 
Das ASUSPRO PU551 bietet die für ein Einsteigermodell übliche Business-Sicherheitsausstattung. Fingerprint Reader, TPM-Chip und die bekannten Passwortsicherungen auf BIOS- und Systemebene sind verfügbar. Zudem sollen der Asus-Shockshield-Festplattenschutz, ein Spritzwasserschutz der Tastatur und eine Kensington-Lock-Vorbereitung auch vor physischen Schäden sorgen. Der Festplattenschutz kann mit dem Asus HDD Protection Tool den persönlichen Bedürfnissen nach hinsichtlich der Empfindlichkeit eingestellt werden. Akku Dell Latitude E6500 .

Das üblicherweise bei Business-Geräten verfügbare systemspezifische Zubehör beschränkt sich beim ASUSPRO PU551 auf einen größeren 87-Wh-Akku. Modullaufwerke, proprietäre Dockingstationen oder sonstiges spezielles Zubehör bietet Asus nicht an. Hier muss man bei Bedarf auf Universallösungen ausweichen.
Wie bereits angesprochen findet man im Handbuch keine Hinweise zum Öffnen des Gehäuses und dem Austausch bestimmter Komponenten. Auch fehlen die sonst üblichen Wartungsöffnungen für den Arbeitspeicher oder Massenspeicher. Da es sich beim Testgerät um eine Shop-Leihstellung handelt, die noch in den Verkauf gehen soll, haben wir auf weitere Eingriffe verzichtet.
Asus gewährt auf das ASUSPRO PU551 zwei Jahre Herstellergarantie und auf den Akku abweichend 1 Jahr Garantie. Erweitern kann man die Herstellergarantie zum Beispiel für etwa 80 Euro von 2 auf 3 Jahre. Bei Pixelfehlern im Bildschirm ist man recht streng und sieht bis zu 8 Pixelfehler als für den Kunden tolerierbar an. Wie üblich sind Schäden, die durch den Kunden oder unauthorisiertes Personal verursacht werden nicht abgedeckt. Inwiefern Asus das Aufrüsten von Komponenten erlaubt, sollte man im Zweifel mit dem Kunden-Support klären. Eine Auflistung, welche Komponenten man als Anwender ergänzen oder austauschen darf, haben wir nicht gefunden. Im 136-seitigen digitalen Handbuch findet man dafür viele Bedienungshinweise für Einsteiger und eine kleine Windows-8-Einführung.

Asus legt besonderen Wert darauf, die Qualitäten der verbauten Eingabegeräte herauszustellen. Das ist auch gut so, da im Business-Bereich den Schnittstellen zum Anwender hin eine besonders große Bedeutung zukommen. Die Tastatur verfügt über 102 Tasten im 19-mm-Raster und ist standardmäßig mit einem separaten Nummernblock versehen. Die Größenverhältnisse, das Layout und die integrierten Sonderfunktionen sind praxisgerecht ausgeführt. Gewöhnungsbedürftig bleiben lediglich die kleinen Pfeiltasten, die zudem eng beieinander liegen. Asus bezeichnet die Eingabe des PU551 als „Komfort-Tastatur“ und will mit einem optimierten Tastenhub für ein angenehmes Tippgefühl sorgen. Tatsächlich ist die Tastatur vielschreibertauglich, liefert einen präzisen Druckpunkt und liegt auf der gesamten Fläche fest auf. Ein Nachwippen oder Durchhängen einzelner Tasten können wir bei normaler Nutzung nicht feststellen. Die Tippgeschwindigkeit ist von Anfang an hoch und gefällt mit einem zurückhaltenden Anschlagsgeräusch. Einziger Nachteil der spritzwassergeschützen Tastatur ist das Fehlen einer Tastaturbeleuchtung. Dieses Ausstattungsdetail sollte in dieser Preis- und Produktklasse zum Standard gehören und ist der erste echte Fauxpax des Testgeräts. 
Touchpad
Das Touchpad bietet eine relativ große Eingabefläche von 107 x 61 mm. Es verfügt über separate Touchpad-Tasten mit guter Bedienbarkeit. Im Asus Smart Gesture Tool lassen sich einige übliche Zwei- und Drei-Fingergesten, wie das Drehen von Objekten oder das Navigieren durch Anwendungen und Seiten, konfigurieren. Die Gleiteigenschaften sind gut, allerdings kann die Präzision nicht ganz überzeugen. Zudem springt hin und wieder der Cursor, und Fingertips werden nicht immer zuverlässig entgegengenommen.
Das ASUSPRO PU551JH ist die momentan einzige Variante der Serie, die nicht mit einem 1.366 x 768er Standard-Bildschirm, sondern mit einem Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Bildpunkte) ausgestattet ist. Neben der deutlich praxisgerechteren Auflösung verspricht Asus zudem weite Betrachtungswinkel, eine hohe Helligkeit und einen guten Kontrast. Tatsächlich verbaut Asus hier ein hochwertiges IPS-Display, das in vielerlei Hinsicht überzeugt.

Leider gilt das nicht für die externe Anschlussausstattung. Dadurch, dass Asus dem PU551JH „nur“ einen HDMI-1.4-Port mit auf den Weg gegeben hat, können 4k-Displays mit lediglich 30 Hz anstatt 60 Hz angesteuert werden. Damit stehen zwar auch hier die vollen 3.840 x 2.160 Bildpunkte auf einem externen Monitor zur Verfügung, beim schnellen Bewegen von Fenstern sieht man allerdings schon deutliche Schlieren, die auf die geringere Wiederholfrequenz zurückzuführen sind. Getestet haben wir das mit dem 27-Zöller Viewsonic VP2780-4k, der an einem nominal leistungsschwächeren Acer Revo One RL 85 (Intel HD Graphics 5500) dank Displayport ein einwandfreies Bild abliefert (hier geht es zum Test des Viewsonic VP2780-4k).
Die Displayhelligkeit des ASUSPRO PU551JH erreicht im Mittel maximal 318 cd/m² und bietet damit gute Voraussetzungen, auch im Freien problemlos genutzt werden zu können. Die Ausleuchtung beträgt solide 88 % und sorgt auch subjektiv für eine homogene Helligkeitsverteilung. Am Displayrand sind minimale Lichthöfe erkennbar, eine auffällige Wolkenbildung ist dagegen selbst bei einfarbigen Bildinhalten nicht zu sehen. Die Displayhelligkeit lässt sich in 10 Stufen von 16 cd/m² bis zur maximalen Einstellung ausreichend fein regulieren. In Stufe 6 haben wir 145 cd/m² gemessen, die wir auch für einige unserer Akkutests verwenden. Der Schwarzwert beträgt 0,39 cd/m² und ergibt zusammen mit der maximalen Luminanz einen Kontrast von 864:1. Die darstellbaren Farben decken 97 % des sRGB-Farbraums ab. Das ist ein für Notebook-Displays sehr guter Wert. Der für CAD-, Video- und Fotoaufgaben entwickelte Desktop-Monitor Viewsonic VP2780-4k zum Beispiel kommt ebenfalls auf 97 % des sRGB-Farbraums. Ein spürbares Mehr an Farben erhält man in beiden Welten derzeit nur mit RGB-LED-Bildschirmen.
Beim Außeneinsatz überzeugen die matte Displayoberfläche und die im Akkubetrieb verfügbare maximale Helligkeit. Um diese zu erhalten, muss man allerdings im passenden Energiesparprofil arbeiten, da Asus' Energiemanagement im Energiesparmodus maximal 108 cd/m² erlaubt. Im ausgeglichenen Modus und im Höchstleistungsmodus ist die Beschränkung nicht vorhanden. Ansonsten muss man unter freiem Himmel lediglich das Display etwas ausrichten, um nicht durch eine direkte Sonneneinstrahlung unnötig stark beeinträchtigt zu werden. Bildinhalte sind zwar auch dann noch erkennbar, strengen aber auf Dauer beim Arbeiten überdurchschnittlich an.
Neben der Farbraumabdeckung ist für bildverarbeitende Bereiche vor allem auch eine genaue Farbwiedergabe wichtig. Wie so oft kann man ebenfalls bei diesem Testgerät mit der werkseitigen Abstimmung zunächst nicht farbtreu arbeiten. Daran ändert grundsätzlich auch das Asus Splendid Utility nichts, das mit den Einstellungen Normal, Lebendig, Kino und Manuell zumindest eine unkomplizierte Wahl der Farbtemperatur ermöglicht. Mit einem maximalen Delta E2000 von 7,57 bei den Mischfarben und 7,59 bei Weiß liegen die Ergebnisse im Auslieferungszustand jedenfalls weit von den Grenzwerten 3 und 5 entfernt.

Nach dem Kalibrieren sieht die Welt jedoch schon ganz anders aus und zeigt das eigentliche Potential des Bildschirms. Mit einer ausgeglichen RGB-Balance, einer fast perfekten Gamma-Kurve und Delta E2000-Werten von maximal 1,74 fallen die Ergebnisse fast schon vorbildlich aus und dürften viele Anwender glücklich machen.

Die Blickwinkelstabilität bewegt sich IPS-typisch auf einem hohen Niveau. Im horizontalen wie im vertikalen Bereich treten kaum Farb- und Helligkeitsveränderungen auf. Ein Invertieren oder Ausbleichen, wie man es von den günstigen TN-Panels her kennt, ist dieser IPS-Lösung völlig fremd. Lediglich aus spitzen Winkeln von oben kann man eine sichtbare Veränderung feststellen, die in der Praxis aber aufgrund des absolut unüblichen Blickwinkels so gut wie keine Relevanz haben dürfte. Auf den Blickwinkelbildern wird dieser Effekt durch die von der Baseunit reflektierte Displayhelligkeit verstärkt und tritt unter normalen Bedingungen deutlich schwächer auf.
Asus bietet laut Datenblatt grundsätzlich drei verschiedene Prozessoren für das ASUSPRO PU551JH an: Zur Wahl stehen ein Intel Core i3-4000M, ein Intel Core i5-4210M und der Vierkerner Intel Core i7-4712MQ. Dazu gesellen sich verschiedene Massenspeicheroptionen und der Nvidia-Optimus-Verbund aus Intel HD Graphics 4600 und Nvidia Quadro K1100M. Erhältlich mit Profigrafik ist derzeit nur die Testkonfiguration mit i5-Prozessor, 8 GB RAM und 500-GB-Festplatte.

Beim Intel Core i5-4210M-Prozessor handelt es sich um einen klassischen Zweikerner mit einer Thermal Design Power (TDP) von 35 Watt. Er kann bis zu 4 Threads gleichzeitig abarbeiten und erreicht im Turbomodus einen Maximaltakt von 3,2 GHz.Akku Dell Vostro 3500 .

Im Vergleich zu den Ultra-Voltage-Prozessoren, die man in manchen Slimline-Workstations vorfindet, fallen die Taktfrequenzen vor allem unter Dauerlast konstant hoch aus, was letztlich für eine höhere Standfestigkeit sorgt. Im Vergleich zu den in den Standard-Workstations oft verbauten Vierkern-CPUs wiederum, fällt vor allem die Multithread-Performance deutlich ab. Die meist um wenige hundert MHz geringere Single-Thread-Performance macht sich in der Praxis dagegen weniger bemerkbar. Beim Cinebench R10 64 bit werden beim CPU-Rendern beispielsweise 5.582 Punkte (Single) und 12.149 Punkte (Multi) erzielt.

Eine Stärke der Standard-CPU, vor allem gegenüber den ULV-Alternativen, ist die unter Dauerlast unverminderte Leistungsfähigkeit. Bei unserem Stresstest (Furmark + Prime95), den das ASUSPRO PU551JH ausnahmsweise über 4 Stunden lang durchstehen musste, ist keine Taktreduzierung aufgetreten. Hier rechnet der Zweikerner mit konstant 3,1 GHz sehr vorbildlich eine Aufgabe nach der anderen durch.

Im Akkubetrieb zwingt Asus dem System keine Leistungsreduzierung auf. Auch hier haben wir bis auf minimale Unterschiede die gleichen Ergebnisse erzielt wie beim regulären Test mit Netzanschluss. Beim Cinebench R11.5 (Multi) beispielsweise 3,30 anstatt 3,34 Punkte.
Bei der System Performance fallen direkt zwei Punkte auf: Zum einen arbeitet der Arbeitsspeicher im Single-Channel-Modus, da nur ein RAM-Modul mit 8 GB verbaut ist. Neben der geringeren Speichergeschwindigkeit wirkt sich das auch auf die Performance der integrierten Intel HD Graphics 4600 aus, da diese keinen eigenen Grafikspeicher besitzt, sondern im Shared-Memory-Verfahren auf den Arbeitsspeicher zurückgreift. Alternativ steht im Grafikbereich natürlich die dedizierte Nvidia Quadro zur Verfügung, die auf 2 GB eigenen GDDR5-Grafikspeicher zurückgreifen kann. Zum anderen ist im Testgerät eine konventionelle Festplatte verbaut, die hinsichtlich der Zugriffszeiten und Transfergeschwindigkeiten im Vergleich zu modernen Solid State Drives nicht überzeugen kann. Vom Ergebnis her kann man mit dem Testgerät zwar viele Aufgaben gut bewältigen, spürt im Alltag aber immer wieder das zögerliche Ansprechverhalten der 500-GB-Festplatte. Beim PC Mark 8 Creative werden daher lediglich magere 2.399 Punkte und beim PC Mark 8 Work 3.311 Punkte erzielt. 
Konventionelle Festplatten haben nach wie vor zwei wichtige Fürsprecher: Die Preisgestaltung und die verfügbare Speicherkapazität sind wesentliche Vorteile gegenüber den deutlich schnelleren Solid State Drives. Vor allem im Einsteigerbereich ist es daher verständlich, dass immer noch oft reguläre Festplatten angetroffen werden. Auch beim ASUSPRO PU551JH, das in den Schlüsseleigenschaften sehr überzeugt, musste Asus scheinbar beim Massenspeicher doch noch den Rotstift ansetzen. Das ist selbst im hochpreisigen Workstation-Bereich nichts Ungewöhnliches, sondern ein probates Mittel, um die Einstiegspreise gering halten zu können. Mit einer durchschnittlichen Transferrate von etwa 100 MB/s (Lesen) und Zugriffszeiten von 16,6 ms verbaut Asus zumindest eines der schnelleren Laufwerke und minimiert dadurch die mögliche Performance-Schwäche etwas.
Das ASUSPRO PU551JH ist neben der integrierten Intel HD Graphics 4600, die man in den schwächer ausgestatteten Konfigurationen der ASUSPRO-PU551-Serie vorfindet, auch mit einer dedizierten Nvidia Quadro K1100M ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine professionelle Lösung, die mit eigenem BIOS und speziellen Treibern auf OpenGL Aufgaben hin optimiert ist. Zudem wird eine problemlose Zusammenarbeit mit zertifizierter Software garantiert und eine hohe Zuverlässigkeit sowie Genauigkeit versprochen. Je nach Anwendung kann eine hardwareseitig mäßig ausgestattete Nvidia Quadro K1100M potente Gaming-Konkurrenten ausstechen. Diese Spezialfertigkeiten testen wir mit den SPECviewperf Benchmarks, die eine Reihe typischer Anwendungsbeispiele aus den Bereichen CAD, 3D-Design, 3D-Visualisierung, Öl- und Gasexploration und einem medizinischen MRT abdecken. Wie gehabt bieten diese Benchmarks nur einen Anhalt für eine mögliche Leistungsfähigkeit in bestimmten Szenarien. Die konkret verwendete Software, die jeweilige Programmversion, die installierten Treiber und viele Einflüsse mehr können die tatsächlich erzielbare Leistungsfähigkeit nicht unerheblich beeinflussen.

Im Vergleich zu den professionellen Konkurrenten der Einstiegsklasse kann sich die Nvidia Quadro K1100M in diesem Teilbereich meist nur gegen die Nvidia Quadro K610M behaupten. Bereits AMDs Einsteiger-Grafik FirePro W4170M arbeitet in vielen Testszenarien schneller. Dennoch ist die Testlösung durchaus eine Überlegung wert, wenn es um eine preisgünstige Einstiegslösung geht und man treiberoptimierte Anwendungen einsetzt. Gegenüber einer Nvidia Geforce GTX960M kann sich die Nvidia Quadro K1100M zum Beispiel in 6 von 8 Tests des SPECviewperf 12 meist deutlich durchsetzen. Hier schlagen die Treiberoptimierungen durch, die gegenüber der reinen Rechenleistung letztlich den Ausschlag geben.
Schon lange kein Geheimnis mehr ist die schwache OpenCL Leistung der Nvidia Chips. Bei solchen Aufgaben nimmt man beim Testsystem folglich besser die integrierte Intel HD Graphics 4600 zur Hand. Beim Raytracing-Test Luxmark werden die beiden Testszenen Sala und Room von der integrierten Grafik zum Beispiel mehr als doppelt so schnell gerendert. Ebenfalls deutlich effizienter arbeitet Intels Quick Sync Video gegenüber Nvidias CUDA bei Videokonvertierungen. Auch hier stellen wir immer wieder deutliche Geschwindigkeitsunterschiede zugunsten der Intel Chips fest.

Bei den konventionellen DirectX Anwendungen, die meist die Spiele-Performance betreffen, kommt es auf die reine Rechenleistung an. Hier hat die Nvidia Quadro K1100M gegenüber der oben genannten Nvidia Geforce GTX 960M keine Chance und wird gnadenlos abgehängt. Beim 3D Mark 11 führt das zu einem Gesamtergebnis von 1.925 Punkten, die reine Grafik-Performance fällt mit 1.798 Punkten sogar nochmals geringer aus.
Je nach Titel kann man mit etwas Verzicht bei Auflösung und Qualität auch mal das eine oder andere Spielchen wagen. Mittlere Einstellungen sollten bei den meisten Titeln problemlos ausgewählt werden können, um noch praxisgerechte Frame-Raten zu erzielen. Weitere Ergebnisse zur Nvidia Quadro K1100M findet man in unserer umfangreichen Spiele-Benchmarkliste.

Die Geräuschentwicklung bleibt in jeder Lastsituation vergleichsweise niedrig und belohnt den Anwender zudem mit einer zurückhaltenden sonoren Charakteristik. Die im Leerlauf gemessenen 31,9 dB(A) schreiben wir der konventionellen Festplatte zu, die mit ihrem Motorengeräusch in dieser Phase den Lüfter übertönt. Wenn sich die Festplatte nach einigen Minuten abschaltet, bleiben noch 29,1 dB(A) Schalldruckpegel übrig. Bei mittlerer Rechenlast ändert sich an der Geräuschentwicklung zunächst nichts. Erst nach einigen Minuten erhöht sich der gemessene Schalldruckpegel auf 36,4 dB(A). Sobald die Lastanforderung wegfällt, reduziert sich die Lüfterdrehzahl wieder auf das notwendige Maß. Unter Volllast haben wir meist 40,7 dB(A) gemessen, die sich nur in kurzen Spitzenzeiten unter anhaltender Beanspruchung auf 41,6 dB(A) erhöhen.

Das Kühlkonzept kommt mit den vergleichsweise genügsamen Komponenten gut zurecht und sorgt in jeder Situation für ein kühles Gehäuse. Selbst nach über 4 Stunden Volllast bleibt der gemessene Spitzenwert mit 36,1 °C weit von den bedenklichen Grenzwerten entfernt. Lediglich direkt am Luftauslass wird es wie üblich mit 49,1 °C etwas wärmer.
Die Sound-Ausgabe über das interne Boxensystem zeigt sich businesstypisch spartanisch und liefert lediglich Basiskost. Höhenlastig, mit wenig Mitten und ohne Bässe reicht die Qualität lediglich für anspruchslose Videochats oder Internetfilmchen. Für mehr sollte man auf Bluetooth-Boxen oder ähnliche Alternativen ausweichen. Insbesondere für Präsentationen oder Filmvorführungen reicht der Sound nicht. Wie schon länger üblich, kombiniert auch Asus den Kopfhörerausgang mit dem Mikrofoneingang in einer 3,5-mm-Buchse. Das spart Platz, hat aber zur Folge, dass man bei getrennten Geräten eine Adapterlösung nutzen muss.
Die Leistungsaufnahme fällt im Klassenvergleich insgesamt recht gering aus. Der Minimalwert von 7,4 Watt ist allerdings nur dann zu erzielen, wenn sich die Festplatte in den Ruhezustand gelegt hat. Schaltet man zusätzlich noch das Display über die komfortable FN-Kombination aus, fällt der Messwert sogar auf 6,9 Watt. In diesem Zustand ist die Intel Grafik am Zuge, und die Funkadapter bleiben abgeschaltet.

In der Praxis wird man im Netzbetrieb jedoch meist mit etwa 10 bis 13 Watt rechnen müssen, da sich zum Beispiel die Festplatte nur mit Nachdruck in Ruhe legen lässt und auch Bluetooth und WLAN meist aktiviert bleiben. Bei mittlerer Last mit ausgewählter Nvidia Grafik erhöht sich der Stromverbrauch auf 54,7 Watt und bei Volllast auf maximal 78,4 Watt. Prozessor und Grafikeinheit arbeiten in diesem Zustand mit maximaler Taktung.

Das Netzteil verfügt über eine Nennleistung von 120 Watt und sollte damit auch für zukünftig eventuell erhältliche Konfigurationen mit Quad-Core-CPU genügend Reserven bereithalten.
Neben den moderaten Verbrauchswerten bietet das ASUSPRO PU551JH eine übliche Akkukapazität von 56 Wh. Alternativ führt Asus noch einen 87-Wh-Akku im Datenblatt. Verfügbarkeit und Preis konnten wir zum Testzeitpunkt allerdings nicht ermitteln. Doch bereits mit dem kleineren Akku schafft das Testgerät durchaus praxisgerechte Akkulaufzeiten.

Bei üblichen Anwendungen wie dem Internetsurfen per WLAN oder dem Videoschauen sind mit angepasster Helligkeit (145 cd/m² bei Stufe 6) etwa 4,5 Stunden möglich. Ruft man hingegen die volle Leistungsfähigkeit ab, so ist der Akku bereits nach knapp 1,5 Stunden leergesaugt.

Unter Volllast ist im Akkubetrieb keine generelle Taktreduzierung festzustellen. Verschiedene Benchmark-Ergebnisse liegen auf dem gleichen Niveau wie die regulären Tests mit Netzanschluss. Damit hat das ASUSPRO PU551JH einen klaren Leistungsvorteil im Akkubetrieb gegenüber manchem Konkurrenten. Dazu gehören zum Beispiel das Lenovo ThinkPad W550s oder das Lenovo ThinkPad W541.
Asus überzeugt. Trotz einiger Ausstattungsmängel findet man im ASUSPRO PU551JH eine ansprechende mobile Einsteiger-Workstation. Die wesentlichen Komponenten stimmen und bieten eine solide Basis für ein professionelles Arbeiten. Akku Dell Inspiron 17R .

Das Display, die Tastatur, die Systemleistung und im Speziellen die CAD-Leistung bilden ein gelungenes Grundgerüst, das für viele Einsteiger und Gelegenheits-Konstrukteure gut ausreicht. Wenn man das ASUSPRO PU551JH als günstige Einsteigerlösung mit CAD-Fähigkeiten versteht, ist man hier genau richtig.

Immerhin reicht die Performance, um sich mit einigen deutlich teureren Platzhirschen anlegen zu können.

Das eng geschnürte Korsett bringt allerdings auch unweigerlich konfigurationsbedingte Nachteile mit sich, die letztlich dem konkurrenzlos günstigen Preis geschuldet sind. Asus schafft es hier nicht, auch noch ein schnelles Solid State Drive oder eine Tastaturbeleuchtung zu verbauen. Auch die unpraktische Schnittstellenpositionierung und das Fehlen einiger Business-Schnittstellen sind in Kauf zu nehmen. Wer sich mit diesen Nachteilen arrangieren kann, erhält einen insgesamt soliden Workstation-Einsteiger mit guter Ausstattung zum äußerst fairen Preis.

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