Blogs DHNET.BE
DHNET.BE | Créer un Blog | Envoyer ce Blog à un ami | Avertir le modérateur

31/05/2015

Kaufen Akku Lenovo Thinkpad T500

Das Dell Venue 10 Pro ist ein Tablet mit Windows 8, das anscheinend etwas zu spät am Markt erscheint. Dank der soliden Verarbeitung und dem guten Zubehör hat es dennoch einen gewissen Reiz für Reisende, Lehrer oder Einkäufer in der IT-Branche.
Mit 64 GB Speicher, einem Full-HD-Display sowie einer guten und soliden Verarbeitung bietet das Dell Venue 10 Pro attraktive Spezifikationen, allerdings gibt es viele Konkurrenten und das Tastaturdock gehört nicht zum Lieferumfang des Tablets. Eine Version mit 32 GB und gröber aufgelöstem Display (1.366 x 768) sowie verschiedene Bundles sind ebenfalls erhältlich. Leider ist die Kombination mit dem Tablet und dem Tastaturdock nicht gerade leicht, was einige Nutzer abschrecken könnte. Es sind zudem immer mehr stärkere Alternativen mit Core-M-Prozessoren am Markt, weshalb die Preise nun langsam fallen.

Unser Testgerät ist bei Dell-US für 429 US-Dollar erhältlich, was für die Spezifikationen durchaus angemessen ist. im deutschen Online-Store von Dell beginnen die Preise für das Venue 10 Pro allerdings erst bei knapp über 400 Euro (32 GB, HD) und gehen hoch bis rund 570 Euro in der Variante mit FHD-Display und 64 GB EMMC-Speicher (Testversion). Für das Andockbare Keyboard werden rund 110 Euro fällig (alle Preise ink. MwSt). Der aktuelle Dollar/Euro-Kurs drückt die preisliche Attraktivität des Gerätes damit erheblich. Rivalen für das Dell sind unter anderem das Lenovo Yoga Tablet 2 (Windows-Version), das Acer Aspire Switch 10 sowie das Microsoft Surface 3.
Das Gehäuse und die Materialien hinterlassen im Test einen guten Eindruck, und das Tablet mit dem gummierten Rahmen fühlt sich sogar ziemlich robust an. Abgesehen von dem Gelenk gibt es augenscheinlich zwar kein Metall, allerdings sieht der verwendete Kunststoff gut aus. Eine dunkelgraue Rückseite steht im Kontrast zu der schwarzen Gummierung und während unseres Testzeitraums zeigte sich das Gerät recht unempfindlich gegenüber Dreck sowie Fingerabdrücken.

Der Zugang zu den internen Komponenten gestaltet sich leider recht schwierig, aber da sowohl der Arbeitsspeicher als auch die Festplatte vermutlich aufgelötet sind, könnte man sowieso nichts aufrüsten. Eventuell ließe sich der Akku austauschen, aber das war es auch schon.

Der Hersteller hat uns ebenfalls eine gummierte Schutzhülle für das Tablet geschickt, die das Gerät noch robuster macht. Für den Bildungsbereich oder auf der Arbeit ist das sicherlich eine sinnvolle Ergänzung, da sowohl der Halt als auch der Schutz verbessert werden. Die Schutzhülle funktioniert auch in Verbindung mit dem Tastaturdock, und obwohl die Tasten etwas schwergängiger sind, war es kein Problem die Anschlüsse zur erreichen. Diese Schutzhülle macht auch Sinn für Kinder, mit einem integrierten Stand wäre sie allerdings noch besser.
Auf der Seite des Tablets gibt es einen vollwertigen USB-2.0-Anschluss, der den Umgang mit USB-Zubehör deutlich vereinfacht und keinen zusätzlichen Micro-USB-Adapter erfordert. Der Micro-USB-2.0-Anschluss kann ebenfalls für den Datenaustausch (nicht getestet) verwendet werden, wenn er nicht gerade zum Laden benutzt wird. Wir haben das Tablet mit einer Plugable Pro 8 Dockingstation verbunden (Daten/Laden), aber konnten während des Ladens keine USB-Festplatte anschließen (obwohl diese Dockingstation mit dem Dell Venue 8 Pro funktioniert).

Zusätzlich zu den beiden USB-Anschlüssen bekommt man einen Micro-HDMI-Anschluss, einen Headset-Anschluss und einen microSD-Steckplatz sowie eine Abdeckung, wo bei Modellen mit 4G-Modem vermutlich die SIM-Karte eingesetzt werden kann.

An dem Tastaturdock gibt es abgesehen von dem USB-Ladeanschluss für die Tastatur und das Trackpad keine Anschlüsse.
Das Dell Venue Pro unterstützt zwar keine AC-Netzwerke, aber zumindest den normalen 802.11n-Standard mit einer maximalen Übertragungsrate von 300 Mbit/s. Neben Bluetooth 4.0 ist auch Miracast an Bord, womit das WLAN-Modul von Broadcom also WiFi-Direct unterstützt. In unserem Test war die WLAN-Qualität ganz gut, allerdings haben wir keine Leistungstests durchgeführt. In einem kurzen Vergleich mit dem Surface Pro 3, welches AC-WLAN unterstützt, lag die Transferrate bei dem Kopieren eines Videos von einem lokalen Netzwerkspeicher bei 3,5 MB/s (über 20 MB/s beim Surface Pro 3).

Das Venue 10 Pro muss ohne NFC auskommen, aber zumindest gibt es einen TPM-Chip und wenn man sich mit einem Microsoft-Account anmeldet, steht einem auch die Festplattenverschlüsselung kostenlos zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um eine reduzierte Version von Bitlocker, aber trotzdem werden alle Dateien auf der Festplatte verschlüsselt (nicht auf der gesamten Festplatte – Dateien, die vor der Verwendung von Bitlocker vorhanden waren und gelöscht wurden, können noch auf der Festplatte sein). Bitlocker reduziert die Leistung der Festplatte ein wenig, unsere Testergebnisse sind im Abschnitt Massenspeicher verfügbar. Akku Lenovo Thinkpad T400 .

Hinweis: Im BIOS lassen sich gewisse Komponenten des Venue 10 Pro deaktivieren, darunter USB, die Kamera, Bluetooth, der Kartenleser, WLAN sowie der Schalter am Deckel (nützlich für IT-Abteilungen). Es gibt Hinweise auf Computrace-Unterstützung, allerdings ist dafür vermutlich ein Mobilfunkmodem mit GPS erforderlich (GPS ist bei Modellen ohne 3G/4G nicht verfügbar).
Die rückwärtige Kamera verfügt über einen 5-MP-Sensor samt Autofokus und erzielt brauchbare Ergebnisse bei guten Lichtverhältnissen. Die Frontkamera eignet sich optimal für Videochats, aber die Qualität reicht kaum für Bilder (oder Selfies). 1080p-Aufnahmen sind möglich, aber es gibt keine optische Bildstabilisierung, die Videos können also etwas verwackeln.

Neben der Kamera an der Rückseite des Gerätes ist eine Statusanzeige, die leuchtet wenn das Gerät im Betrieb ist. So wie es aussieht, kann das Licht aber auch für Bildungszwecke programmiert werden (einige Bildungsprogramme nutzen diese LED um dem Vortragenden Informationen zukommen zu lassen), im Betrieb haben wir aber keine Anwendungsbeispiele gesehen.

Die Qualität der (optionalen) Tastatur liegt über dem Durchschnitt und Dell hat den vorhandenen Platz gut ausgenutzt. Im Vergleich zur Tastatur des Surface Pro 3 ist sie nicht so breit, aber das Touchpad ist größer. Weitere Informationen dazu unten.

Die Tasten der Chiclet-Tastatur haben einen Hub von rund 1,5 mm, fühlen sich aber etwas zu leichtgängig an, da das Feedback schwächer ausfällt als bei anderen Tastaturen. Allerdings ist das hauptsächlich eine Geschmacksfrage, und der Autor konnte mit der Eingabe ziemlich produktiv arbeiten. Die Tastatur gibt nur leicht nach und die Tasten sind recht leise, abgesehen von der fehlenden Hintergrundbeleuchtung geht es bei dieser Größe kaum besser.

Die Funktionstasten können ausschließlich für Zusatzfunktionen wie die Helligkeit und Medienkontrolle benutzt werden. Im Tastaturdock befindet sich kein zusätzlicher Akku. 
Wie wir bereits erwähnt haben, ist das Touchpad größer als bei dem Tastaturdock für das Surface Pro, und es unterstützt auch die Windows-8.1-Gesten von den Seiten, Tap-to-Click (und Ziehen) sowie das übliche Scrollen mit zwei Fingern. Die integrierten Maustasten fühlen sich zu hart an, allerdings ist der Touchscreen nur wenige Zentimeter entfernt.
Aufgrund der hohen Pixeldichte dieses Full-HD-Touchscreens ist es schwer, einen guten Kompromiss zwischen der Größe von Windows-Elementen und dem verfügbaren Platz auf dem Desktop zu finden. Einige Anwendungen skalieren die Bedienungselemente sogar überhaupt nicht. Bei Apps für die moderne Windows Metro-Oberfläche gibt es aber keine Probleme mit der Fingerbedienung und mit Windows 10 gibt es für Entwickler noch mehr Anreize, ihre Anwendungen zu portieren. Es gibt also eine realistische Chance, dass es innerhalb der nächsten 18 Monate deutlich benutzerfreundlichere Apps im Windows Store für dieses Tablet bzw. alle Windows-8.1-Tablets geben wird.

Die Bedienung des Touchscreens war schnell und präzise, auch in den Randbereichen. Die Beschichtung der Oberfläche hilft gegen Fingerabdrücke und bietet gute Gleiteigenschaften.Das Tablet wird ohne Eingabestift geliefert und auch in unserem Testpaket war keiner enthalten, weshalb wir den Digitizer-Ensatz leider nicht testen konnten.

Für ein Produkt dieser Größenordnung und Preisklasse ist die Bedienung insgesamt sehr gut. Im nächsten Schritt wollen wir uns ein weiteres wichtiges Bauteil ansehen, den Bildschirm.
Bei einem Tablet dreht sich alles um den Bildschirm, aber zuvor wollen wir uns noch kurz mit der Ergonomie des Tablets beschäftigen. Mit einem Gewicht von 656 Gramm handelt es sich um eines der schwersten Tablets in seiner Klasse, allerdings muss man den USB-2.0-Anschluss, die gummierten Kanten sowie die relativ gute Akkukapazität berücksichtigen. Obwohl der Bildschirmrand ein wenig breit aussieht, kann man das Tablet dort sowohl im Hoch- als auch im Querformat gut festhalten. Die Gewichtsverteilung ist beinahe perfekt und dank der Gummikanten ist das Tablet einfacher zu halten.
Bei dem Bildschirm selbst handelt es sich um ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln (Seitenformat 16:10). Subjektiv ist es sehr hell und auch die Farben sind kräftig. Auf die genauen Messwerte werden wir gleich noch genauer eingehen. Alternativ ist auch ein HD-Display (1366x768 Pixel) verfügbar, dessen Punktdichte für die 10-Zoll Diagonale ebenso noch ein ausreichend scharfes Bild gewährleisten sollte.
Wie man an der Helligkeitsmessung sehen kann, verfügt das Dell Venue 10 Pro 5055 über eine exzellente maximale Helligkeit, wodurch sich das Gerät auch sehr gut in hellen Umgebungen wie dem Auto oder auf der Arbeit nutzen lässt. Mit 436 cd/m² ist es allerdings noch lange kein produktives Outdoor-Tablet. Im Schatten ist es zwar in Ordnung, aber für wahre Outdoor-Qualitäten muss man sich nach einem etwas professionelleren Gerät umsehen. Für Geschäftsleute und Privatanwender ist die Leistung aber in Ordnung.

Die Genauigkeit der Farben und der Graustufen kann nicht mit dem Surface 3 mithalten, welches in dieser Klasse die Referenz darstellt, aber schlecht ist die Leistung keinesfalls. Die Abweichung von der sRGB-Referenz (DeltaE) bei den Farben liegt bei 5,17 und bei den Graustufen bei 4,68. Die Abdeckung des AdobeRGB-1998-Farbraums konnten wir leider nicht messen.

Aufgrund der satten Schwarzdarstellung des Venue 10 Pro war der gute Wert für die Kontrastmessung keine Überraschung. Mit 752:1 liegt das Testgerät nur knapp hinter dem Surface 3.
Die Bilder zeigen das Venue 10 Pro unter direktem Sonnenlicht, in der Sonne und im Schatten. Letztere Situation ist bei der maximalen Bildschirmhelligkeit sehr komfortabel und selbst in sehr hellen Umgebungen kann man das Tablet nutzen. Die maximale Bildschirmhelligkeit kann die Akkulaufzeit aber deutlich einschränken.

Der IPS-Bildschirm des Dell Venue 10 Pro bietet zudem eine exzellente Blickwinkelstabilität (siehe Bild oben).
Wie schon bei anderen Atom-basierten Tablets liegt der Fokus des Gerätes eher auf den Akkulaufzeiten, dem Gewicht sowie der Bauhöhe als auf der reinen Leistung. Das Dell Venue 10 Pro nutzt einen der aktuellen Baytrail-T-Prozessoren, die allerdings schon seit Ende 2013 verfügbar sind und schon bald durch die neuen Ableger X5 und X7 Atom ersetzt werden. In dieser Sektion werden wir die Ergebnisse daher oft mit dem X7 Z8700-Prozessor im Surface 3 vergleichen. Dell hat sich für einen Mainstream Atom-Z3735F entschieden, der nur mit maximal 1,83 GHz (Turbo) läuft und zudem auf die 32-Bit-Version von Windows beschränkt ist. Wir hätten lieber den schnelleren Z3795 gesehen, oder zumindest einen Chip mit einem höheren Turbotakt und der Unterstützung für 64-Bit-Betriebssysteme. Der Intel Atom Z3735F ist ein Quad-Core-Prozessor mit einer integrierten GPU (Gen. 7) und Intel Quick Sync (Hardware Encoding/Decoding).

Hinweis: Während unseres Tests hatten wir das Problem, dass die CPU wegen dem Prozess "Systemunterbrechungen" konstant bei 20 % Last war. Nach einem BIOS-Update auf Version A02 und einigen Systemupdates war das Problem jedoch verschwunden.
Die reine CPU-Leistung ist im Vergleich zum Lenovo Miix 2 10, das bereits Ende 2013 veröffentlicht und im Mai 2014 von uns getestet wurde, nicht sehr beeindruckend. Es hat im Cinebench Multi-Test sogar noch die Nase vorn. Das Microsoft Surface 3 ist deutlich schneller und das Surface Pro 3 mit einer Core-i5-CPU spielt in einer ganz anderen Liga. Für den Vergleich mit den neuen Core-M-Convertibles haben wir auch das Asus Transformer Book T300FA in den Vergleich aufgenommen, welches in diesem Test rund 70 % schneller rechnet. Ersatzakku Lenovo G550 .
Die allgemeine Systemleistung des Dell Venue 10 Pro zeigt keine Überraschungen. In diesen Tests gibt es zwischen den Baytrail-T-Tablets keine großen Unterschiede, da die Wahl der Komponenten für die Hersteller beschränkt ist und der eMMC-Speicher die Ergebnisse etwas limitiert. Die Ergebnisse in PCMark 7 und 8 sind unten dargestellt.
Wir haben bereits angedeutet, dass der eMMC-Speicher ein limitierender Faktor sein kann. Der eMMC-Standard bietet einige spezielle Funktionen, wie das Sperren von Partitionen (Recovery-Partition kann nur gelesen werden) oder die Fehlerkorrektur, aber bei der Geschwindigkeit kann er es nicht mit der SATA-Schnittstelle aufnehmen. Die Speichergeschwindigkeit des Dell Venue 10 Pro ist sogar etwas niedriger als erwartet. Das alte Lenovo Miix 2 10 kann das Venue 10 Pro erneut schlagen. Den Speichertest haben wir direkt am Anfang der Testperiode durchgeführt, wir haben den Test aber noch einmal bei einem Speicherstand von 68 % und aktiviertem Bitlocker wiederholt. Im sequentiellen Lesetest sind die Ergebnisse niedriger, was bedeutet, dass die hardwarebasierte Verschlüsselung die Festplatte bei diesen anspruchsvollen Operationen an die Grenzen bringt. Dem Anwender sollten im Alltag aber keine großen Unterschiede auffallen und der Sicherheitsvorteil ist offensichtlich.
Mit einer 18 Monate alten CPU sollte man keine Höchstleistungen erwarten (dafür sollte man sich die neuen Intel Atom X5- und X7-Produkte ansehen, beispielsweise im Surface 3), aber die Leistung ist ausreichend für eine komfortable Nutzung. Die integrierte Grafikkarte (Gen. 7) ist schnell genug, um alle Spiele aus dem Windows Store flüssig darzustellen, und wir gehen davon aus, dass sich die Auswahl mit dem Erscheinen von Windows 10 noch vergrößern wird. Der Chip besitzt einen integrierten Video De-/Encoder, der die 2K-Videowiedergabe unterstützt und Videoumwandlungen beschleunigt. Auch ein erweiterter Desktop in Verbindung mit einen 1080p-Monitor ist kein Problem.
Obwohl die Spiele aus dem Windows Store kein Problem für das Dell Venue 10 Pro darstellen, gibt es Einschränkungen bei normalen Desktop-Spielen. Wir haben uns World of Warcraft, Minecraft und einige Titel aus dem Windows Store geschnappt und die Leistung getestet.

Minecraft: Dieses Java-basierte Spiel kann auf dem Dell Venue 10 Pro mit 20-25 fps gerade so gespielt werden, die meisten Minecraft-Spieler werden damit aber nicht zufrieden sein. Wir haben das Spiel im Vollbildmodus und den Grafikeinstellungen "Fancy", ohne VSync in einer ziemlich ruhigen Szene getestet.

Drift Street Mania: Läuft generell flüssig. Die Touchscreen-Bedienung hat nicht immer gut geklappt und insgesamt war die Spielerfahrung schlecht. Die Lautsprecher liegen auf der Seite (man sollte das Tablet auf den Kopf stellen).

World of Warcraft: Es gab einige Leistungsprobleme aufgrund von Hintergrundprozessen inklusive Windows Update und dem Anti-Viren-Scanner, so dass das Spiel nicht flüssig lief, noch nicht einmal im Hauptmenü. Aufgrund der begrenzten Speicherkapazität mussten wir das Spiel auf einer externen Festplatte (SSD) installieren, aber der USB-2.0-Anschluss könnte sich als Flaschenhals herausstellen (sollte theoretisch nicht der Fall sein, da die 450 MB/s des USB-2.0-Anschlusses so schnell sein sollten wie der interne eMMC-Speicher). Mit den durchschnittlichen 25 fps bei niedrigsten Einstellungen wird es beim Spielen einige Probleme geben.
Gaming-Fazit: Das Dell Venue 10 Pro ist nicht nur zu schwach für Desktop-Spiele, es gibt auch Probleme mit dem Speicherbedarf von modernen Titeln. Jeder kleine Hintergrundprozess kann die Erfahrung zudem beeinträchtigen. Normale "Casual-Games" aus dem Windows Store sind die beste Wahl, und zum Glück wird das Angebot hier immer besser.
Die Temperaturen sind unter Last im Bereich der hinteren Webcam spürbar, aber es gibt keinen Grund zur Sorge. Einer der Vorteile eines andockbaren Tablets ist, dass sich die gesamte Hitzeentwicklung auf das Tablet konzentriert und die Tastatur vollkommen kühl bleibt.
Die Stereolautsprecher des Dell Venue 10 Pro hinterlassen einen guten Eindruck mit ausreichender Lautstärke und ohne Verzerrungen. Für ein wenig Hintergrundmusik eignen sie sich gut, aber wie es so oft der Fall ist, fehlt der Bass. Natürlich gibt es andere Möglichkeiten, das Audiosignal des Venue 10 Pro zu übertragen. Bluetooth und Miracast sind kabellose Methoden und HDMI kann als verlustfreie digitale Übertragung für die höchstmögliche Qualität genutzt werden. Die Ausgabe eines analogen Signals kann über den Klinkenstecker erfolgen.
Wir haben den Stromverbrauch direkt an der Steckdose gemessen, und im Vergleich zu dem Verbrauch bei den Akkutests zeigte sich eine gute Effizienz. Bei einem Idle-Verbrauch von 2,4 Watt hat das Netzteil beispielsweise 2,8 Watt aus der Steckdose gezogen, was zu einer Effizienz von 85 % führt.
Bei den Akkutests waren wir von den geringen Laufzeiten etwas überrascht, aber ein Blick auf die tatsächliche Akkukapazität zeigt, dass nicht die vollen 32 Wh zur Verfügung stehen. Eine geringe Abnutzung (16 %) bedeutet, dass die maximale Kapazität bei unserem Testgerät bei nur 27 Wh liegt. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet, für die volle Akkukapazität kann man diese Laufzeiten mit dem Faktor 1,185 multiplizieren. (Unter Windows 8.1 kann man die Akkukapazität mit dem Befehl "powercfg -batteryreport" überprüfen, der eine HTML-Datei mit dem Ergebnis im Benutzerordner erstellt).

Tablets mit Atom-Prozessoren benötigen vor allem in der Anfangszeit oft mehrere Stunden für Updates, die Indizierung und Virenscans. Es können also unter Umständen mehrere Updates nötig sein, bevor das Gerät komplett eingerichtet ist. Aber selbst dann können Hintergrundprozesse einen ziemlichen großen Einfluss auf die Akkulaufzeiten haben, ein Phänomen, das bei aktuellen Prozessoren der Y-Serie oder U-Serie (Core i3, i5 oder i7) nicht so stark ausgeprägt ist.
Bei einem Test der Hintergrundbeleuchtung konnten wir zwischen einer geringen und einer hohen Helligkeit einen Stromverbrauch von 2 Watt für die Hintergrundbeleuchtung messen. Eine hohe Helligkeitseinstellung hat einen großen Einfluss auf die gemessenen Akkulaufzeiten.

Mit Ausnahme des WLAN-Tests, bei dem das Tablet etwas mehr Strom benötigt, liegt die Effizienz auf dem erwarteten Niveau. Bei den Ergebnissen sollte man auf jeden Fall den schwachen Akku im Hinterkopf behalten.

Wir haben zusätzlich das Laden via Solarenergie (Anker 14 W) getestet und es hat funktioniert. Mit dieser Energiequelle dauert der Ladevorgang zwar eine Weile, aber in einigen Situationen ist es sicherlich eine einfache und billige Option.
Das Dell Venue 10 Pro samt Tastatur ist ein solides Windows-8.1-Convertible, allerdings kommt das Gerät zu einer Zeit auf den Markt, in der Intels Atom-Prozessor gerade erneuert wird. Ein Tablet mit der "alten" Baytrail-T-Hardware könnte daher bei den Kunden auf weniger Interesse stoßen. Dell hat sich dazu entschlossen, auf den stärkeren Z3795 und damit ein 64-Bit-Betriebssystem sowie mehr Leistung zu verzichten, weshalb das Microsoft Surface 3 insgesamt deutlich leistungsstärker ist.

Die Tastatur ist für diese Größe gut und das Tablet macht eher einen soliden sowie robusten Eindruck und möchte gar nicht das dünnste Gerät sein. Dank dem optionalen Eingabestift, der Festplattenverschlüsselung, der BIOS-Sicherheit sowie der guten Bildschirmhelligkeit bekommt man jedoch ein Gerät, das sich für viele mobile Szenarien eignet, darunter sogar einige industrielle Anwendungsgebiete. Das Laden über den Micro-USB-Anschluss (beispielsweise im Auto) ist ein weiterer Vorteil, allerdings benötigt dieser Vorgang einige Zeit. Die Hardware ist gut geeignet für den Bildungsbereich, allerdings könnte die geringe CPU- und GPU-Leistung in manchen Gebieten zu Problemen führen.

Wir konnten das Gerät leider nicht direkt mit dem Surface 3 vergleichen, aber die Testergebnisse zeigen eine höhere Leistung und ein höheres Gewicht für das Tablet von Microsoft. Die Tastatureingaben sind für viele Nutzer beim Dell Venue 10 Pro vermutlich besser als beim Surface 3. Im Hinblick auf die Tastatur schlägt unser Testgerät auch das Lenovo Miix 2 10, allerdings bietet es mehr Leistung, obwohl es bereits seit 2013 erhältlich ist. Das zeigt erneut, dass sich der Baytrail-T dem Ende seines Einsatzzyklus nähert, und Dell sollte dieses Problem so schnell wie möglich mit einem Update auf einen Atom X5 oder Atom X7 beheben. Dann könnte das Dell Venue 10 Pro ein sehr interessanter Kontrahent auf dem Markt für produktive Convertibles sein. Im Moment ist das Gerät aber eher für spezielle Anwendungsbereiche interessant, und weniger für Privatkunden. Akku Lenovo Thinkpad T500 .
Schmerzhaft fällt die Preisgestaltung im Euroraum aus: Mit Preisen von 400 bis fast 600 Euro (ohne Zubehör) für unser Testgerät hat es das Venue 10 Pro besonders schwer sich gegen Konkurrenten durchzusetzen.

19:15 Publié dans Perso | Lien permanent | Commentaires (0)

Les commentaires sont fermés.