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20/05/2015

Kaufen Akku HP Envy 17

Einen spielefähigen 17,3-Zoll-Allrounder bietet HP mit dem Pavilion 17 an. Bei einem Preis knapp unterhalb von 600 Euro finden wir allerdings auch Schwachstellen.
Nachdem wir bereits zwei Modelle aus HPs aktuellem Pavilion 17 Lineup getestet haben, die mit AMD Innereien bestückt sind, liegt uns nun ein Modell vor, das mit einer Intel CPU und einem Nvidia Grafikkern ausgestattet ist. Theoretisch sollte das Gerät leistungsfähiger sein als die beiden Schwestermodelle. Ob das zutrifft, zeigt unser Testbericht.

Seine Konkurrenten findet das Pavilion unter den preiswerten 17,3-Zoll-Allroundern anderer Hersteller. Hier wären beispielsweise das Acer Aspire E5-771G, das Asus F751 und das Toshiba Satellite Pro C70-B zu nennen.

Da die drei von uns getesteten Pavilion 17 Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Pavilion 17-f050ng entnommen werden.
Unser Testgerät ist mit einem spiegelnden 17,3-Zoll-Display ausgestattet, das mit einer nativen Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten arbeitet. Helligkeit (227,4 cd/m²) und Kontrast (498:1) fallen nicht überragend aus, sind gemessen am Preissegment des Rechners aber noch akzeptabel. Das gilt für den Kontrast mehr als für die Helligkeit. Letztere dürfte auch bei diesem Preisniveau etwas besser ausfallen.
Auch in Sachen Farbdarstellung kann das Display nicht begeistern. Im Auslieferungszustand zeigt es eine DeltaE-2000-Abweichung von 13,66. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Darüber hinaus verfügt es über einen deutlichen Blaustich. Akku HP Envy 17 .
HP hat den Rechner mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit kann der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus abgelesen werden. Auch der Einsatz im Freien ist kaum bis gar nicht möglich. Die spiegelnde Oberfläche verhindert das Vorhaben in der Regel.
HP liefert mit dem Pavilion 17-f217ng einen Allrounder im 17,3-Zoll-Format. Die verbaute Hardware liefert genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele flüssig darstellen. Unser Testgerät ist aktuell ab 575 Euro zu haben. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar.

Innerhalb der Pavilion 17 Reihe sind sowohl Modelle mit AMD APUs als auch mit Intel Prozessoren zu bekommen. Unser aktuelles Testgerät gehört zu der zweiten Gruppe. Intels Core i5-5200U Zweikernprozessor (Broadwell) steckt in dem Rechner. Dieser arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Der Turbo wird im Netz- und im Akkubetrieb voll ausgefahren.
Im Cinebench-Vergleich wird die Überlegenheit der Intel-CPU im Vergleich zur Variante mit AMD A10-Chip sichtbar (Single-Core +69%, Multi-Core +46%). Der Vorgänger-Prozessor i5-4210U kann um rund 5-8% übertroffen werden.

Das System arbeitet rund und hat uns keine Probleme bereit. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Das Toshiba Satellite Pro C70-B-111 schneidet im PC Mark 8 Home Benchmark deutlich besser ab, da es mit einem AMD Grafikkern bestückt ist. Von AMD GPUs profitiert der Benchmark besonders. Eine Steigerung der Systemleistung ist durch den Einbau einer Solid State Disk möglich. Das System arbeitet dann deutlich flinker und Windows wird schneller gestartet.
Eine 2,5-Zoll-Festplatte aus dem Hause HGST hat ihren Weg in das Pavilion 17 gefunden. Sie bietet eine Kapazität von 750 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Transferraten der Platte liegen auf einem normalen Niveau für 5.400er-Festplatten.
Um einen seltenen Gast handelt es sich bei dem verbauten GeForce 830M Grafikkern. Das Pavilion stellt erst das zweite GeForce 830M Notebook dar, das uns vorliegt. Die GPU ist der unteren Mittelklasse zuzuordnen. Sie arbeitet mit einem Basistakt von 1.082 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.150 MHz erhöht werden. Der Kern kann auf 2.048 MB DDR3-Speicher (64-Bit-Anbindung) zugreifen. Die 3D Mark Resultate bestätigen, was der Name schon anzeigt: Leistungsmäßig liegt er zwischen den GeForce 820M- und GeForce 840M-Kernen. AMDs Gegenstück wäre der Radeon R7 M260 Grafikkern. Die Resultate beider GPUs liegen nah beieinander.

Der GeForce 830M Grafikkern ist Teil der im Pavilion zum Einsatz kommenden Umschaltgrafiklösung (Optimus). Die GeForce GPU kommt bei leistungshungrigen Anwendungen wie Computerspielen zum Zug. In der restlichen Zeit ist Intels integrierter HD Graphics 5500 Kern im Einsatz. Die Umschaltung geschieht automatisch. Der Nutzer muss sich um nichts kümmern, hat aber immer die Möglichkeit einzugreifen.
Das Pavilion 17 gehört zu den Allroundern im 17,3-Zoll-Format. Somit gehört auch die Fähigkeit Spiele darstellen zu können zum Repertoire des HP Rechners. Viele Spiele laufen in HD-Auflösung mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig. Das gilt primär für Titel, die bereits seit einiger Zeit erhältlich sind bzw. keine allzu hohen Hardwareanforderungen stellen. Jüngere Spiele der Jahrgänge 2014/2015 erfordern oftmals eine Reduzierung von Auflösung und/oder Qualitätsniveau. Als Alternative zum Pavilion böte sich das Acer Aspire E5-771G an. Vergleichbar ausgestattete Varianten mit Haswell- bzw. Broadwell Prozessoren sind für etwa 600 bis 680 Euro zu bekommen. Allerdings sorgt der verbaute GeForce 840M Grafikkern für etwas höhere Frameraten. Akku HP 448007-001 .
Ein weiteres HP Notebook, ein weiteres Mal läuft der Lüfter im Leerlauf dauerhaft. Auch beim Pavilion ist die Ursache die gleiche: Im BIOS ist die Funktion 'Fan always on' eingeschaltet. Wird die Funktion ausgeschaltet, steht der Lüfter auch mal still. Unter Last dreht der Lüfter stark auf. Wir messen einen Schalldruckpegel von maximal 45,2 dB. Unter Volllast gibt der Lüfter in unserem Testgerät ein leichtes Pfeifen von sich. Es ist aber von geringer Intensität, so dass es noch nicht als nervtötend bezeichnet werden kann.
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Pavilion im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Prozessor arbeitet mit 2,5 GHz, der Grafikkern werkelt mit voller Geschwindigkeit (1.150 MHz). Trotz der hohen Geschwindigkeiten erwärmt sich das Notebook kaum. Selbst während des Stresstests liegen die Temperaturen an allen Messpunkten unterhalb von 35 Grad Celsius. Somit würde auch ein konservativeres Lüftermanagement noch für eine ausreichende Kühlung sorgen.
Auf Seiten des Energiebedarfs zeigt das Pavilion keine Auffälligkeiten. Im Leerlauf steigt die Leistungsaufnahme auf bis zu 12,2 Watt - ein normaler Wert für ein 17,3-Zoll-Notebook dieser Leistungsklasse. Bei einem Konkurrenten wie dem Acer Aspire E5-771G sieht es ähnlich aus. Unter Last steigt der Bedarf des HP Rechners auf bis zu 44,6 Watt. Das Aspire benötigt mehr Energie, da es mit einem stärkeren Prozessor und einer stärkeren GPU bestückt ist.
Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Pavilion erreicht eine Laufzeit von 4:06 h - ein ordentlicher Wert.
Der verbaute Prozessor des 17,3-Zöllers bietet mehr als genug Leistung für den Alltag. In Kombination mit dem GeForce Grafikkern bringt er auch Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Der Rechner erwärmt sich praktisch nicht und kann - zumindest im Idle-Modus, und nach entsprechenden Settings im BIOS - leise arbeiten. Die Eingabegeräte genügen den Ansprüchen an den Heimgebrauch. Vielschreiber sollten eher zu einem anderen Rechner greifen. Die Messwerte des blickwinkelinstabilen HD+ Bildschirms hauen niemanden vom Hocker, gehen aber gemessen am Preisniveau noch in Ordnung. Leider hat HP hier ein Modell mit spiegelnder Oberfläche verbaut.

Zu Preisen zwischen 575 und 600 Euro bekommt man mit dem HP Pavilion 17-f217ng einen durchaus gelungenen Allrounder im 17,3-Zoll-Format, der aber auch seine Schattenseiten hat.

Zu den Schwächen zählt beispielsweise das Fehlen einer Wartungsklappe. Dabei ist aber nicht nur das Fehlen der Klappe zu kritisieren, sondern auch die Konstruktion des Notebooks an sich. Auch andere Hersteller sparen heutzutage die Wartungsklappe ein, aber dann kann meistens das Gehäuse auf relativ einfache Weise geöffnet werden. Beim Pavilion ist dies nicht der Fall - das gilt übrigens für viele HP-Modelle. Auch die nur einjährige Garantie ist zu bemängeln. Andere Hersteller statten ihre preislich vergleichbaren Rechner schließlich mit einer zweijährigen Garantie aus. Und zu guter Letzt: Auch das Pavilion ist nur mit Fast-Ethernet ausgestattet. Gigabit-Ethernet stellt heutzutage den Standard dar. Akku HP KS525AA .

12:29 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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