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13/05/2015

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Dells 15,6-Zoll-Allrounder Inspiron 15-5548 versucht potentielle Käufer durch ein schickes Design auf sich aufmerksam zu machen. Die Hardwareausstattung geht in Ordnung. Allerdings hätte Dell in Sachen GPU und Display noch eine Schippe drauflegen sollen.
Das Dell Inspiron 15-5548 gehört zur Kategorie der Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele darstellen. Dafür sorgt die Kombination aus Core-i7-Broadwell-Prozessor und Radeon R7 M270 Grafikkern. Es handelt sich bei dem Inspiron um das Broadwell Upgrade des Dell Inspiron 15-5547. Ob der neue Prozessor Vorteile bringt, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Inspiron zählen Notebooks wie das Acer Aspire E5-571G, das Toshiba Satellite S50-B und das HP Envy 15. Auch das Aspire VN7-571G kann durchaus in diese Reihe aufgenommen werden. Allerdings liegt hier der Fokus mehr auf der Spieler-Zielgruppe.

Da die beiden von uns getesteten Inspiron Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Inspiron 15-5547 entnommen werden.
Das Inspiron ist mit einem spiegelnden 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten arbeitet. Leider verfügt der Bildschirm nur über eine sehr geringe Helligkeit von 199,8 cd/m². Ein solcher Wert ist bei einem 700-Euro-Notebook nicht akzeptabel. Das Display des Konkurrenten Acer Aspire E5-571G (226,2 cd/m²) bietet nur eine etwas höhere Helligkeit. Kurioserweise leuchtet der Bildschirm des Inspiron im Akkubetrieb etwas heller als im Netzbetrieb.
Kontrast (439:1) und Schwarzwert (0,49 cd/m²) sind akzeptabel, fallen aber auch nicht überragend aus. Beim Aspire (290:1; 0,77 cd/m²) sieht es schlechter aus. Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display des Inspiron nicht darstellen. Die Abdeckungsraten liegen bei 39 Prozent (AdobeRGB) bzw. 61 Prozent (sRGB).

Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von 8,82. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem verfügt das Display über einen Blaustich.
Dell hat das Inspiron mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position ablesbar. In horizontaler Richtung ist der Blickwinkel recht großzügig bemessen. Auch mehrere Personen könnten gleichzeitig auf das Display schauen. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt schnell zum Einbruch des Bildes. Im Freien kann das Inspiron kaum genutzt werden. Die spiegelnde Oberfläche macht das Vorhaben schwer bis unmöglich.
Das Dell Inspiron 15-5548 stellt ein Allround-Notebook im 15,6-Zoll-Format dar. Es verfügt über ausreichend Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 700 Euro zu bekommen. Dell hat noch andere Ausstattungsvarianten im Sortiment. Der aktuell günstigste Vertreter der Reihe ist für etwa 600 Euro zu haben.
Das Inspiron wird von einem Intel Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell) befeuert. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Der Turbo kommt nur im Netzbetrieb zum Einsatz. Die CPU-Tests der Cinebench Benchmarks werden mit 2,9 bis 3 GHz (Single-Thread) bzw. 2,6 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bearbeitet. Im Akkubetrieb geht die CPU mit 2,4 GHz zu Werke. Akku Asus Eee PC T91 .
Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Ein mit der gleichen CPU und einem deutlich stärkeren Grafikkern ausgestattetes Notebook wie das HP Envy 15-k203ng wird geschlagen. Eine Überraschung stellt das für uns nicht dar. Das Envy durchläuft die Benchmarks mit höherer Auflösung (Full HD vs. HD). Somit erreicht das Inspiron aufgrund der geringeren Auflösung schon einmal bessere Resultate. Darüber hinaus profitiert der PC Mark 8 Benchmark besonders von AMD Grafikkernen. Wir haben das schon oftmals festgestellt. Die Systemleistung des Dell Rechners kann noch gesteigert werden, indem die Hybrid-Festplatte gegen eine Solid State Disk getauscht wird. Das System arbeitet dann deutlich flinker.
Dell hat das Inspiron mit einer Hybrid-Festplatte aus dem Hause Seagate bestückt. Diese bietet eine Kapazität von 1 TB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. In die Platte ist ein SSD-Cache (8 GB) integriert. Dieser sorgt für einen schnellen Start häufig genutzter Anwendungen. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 109,8 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 85,8 MB/s. Hierbei handelt es sich um normale Werte für eine 5.400er-Festplatte.
Im Inspiron kommt eine Umschaltgrafiklösung (Enduro) zum Einsatz, die aus Intels HD Graphics 5500 Kern und AMDs Radeon R7 M270 GPU besteht. Intels Kern kommt im Alltags- und Akkubetrieb zum Einsatz. Der Radeon Kern hat seinen Auftritt, wenn viel Grafikleistung gefordert ist. Dies ist beispielsweise bei Computerspielen der Fall. Die Umschaltung zwischen den Kernen geschieht in der Regel automatisch. Allerdings funktioniert das Ganze nicht so reibungslos wie Nvidias Gegenstück (Optimus). Daher muss der Nutzer gelegentlich manuell eingreifen.

Das Haswell Vorgänger-/Schwestermodell des Inspiron - das Inspiron15-5547 - ist mit einem Radeon R7 M265 Grafikkern bestückt. Wer nun von der R7 M270 GPU aufgrund der etwas höheren Nummer auch etwas mehr Leistung erwartet, wird enttäuscht. Technisch sind beide GPUs identisch. Sie unterstützen beide DirectX 11.2 und arbeiten mit Geschwindigkeiten bis zu 825 MHz. Entsprechend bewegen sich die Resultate in den 3D Mark Benchmarks auf einem Niveau. Zudem: Seitdem wir den neuesten Grafiktreiber von AMD installiert haben, trägt die GPU im Geräte-Manager die Bezeichnung "Radeon R7 M265".
Das Inspiron ist in der Lage, Spiele in der nativen Bildschirmauflösung mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Das gilt überwiegend für die Titel, die keine allzu großen Anforderungen an die Hardware stellen. Aktuelle Kracher wie Evolve erfordern eine Senkung von Auflösung und Qualitätsniveau. Wird ein deutliches Mehr an Spieleistung gewünscht, muss zu einem anderen Notebook gegriffen werden. So ist beispielsweise das mit einem GeForce 840M Grafikkern ausgestattete Acer Aspire E5-571G bereits ab 600 Euro zu haben. Reicht auch dies nicht aus, kommen Modelle aus Acers Aspire VN7-571G Reihe in Frage. Zu Preisen zwischen 750 bis 800 Euro sind Modelle mit GeForce GTX 850M- bzw. GeForce GTX 950M-Grafikkernen zu bekommen.
Im Idle-Modus arbeitet der Lüfter des Inspiron permanent mit niedriger Geschwindigkeit. Zu hören ist er dabei kaum. Unter Last dreht er allerdings deutlich auf. Während des Stresstests messen wir einen konstanten Schalldruckpegel von 46 dB - kein guter Wert. Ein Konkurrent wie das Acer Aspire E5-571G arbeitet unter Last deutlich leiser.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Inspiron im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb geht der Prozessor mit 1,9 bis 2 GHz zu Werke. Der Grafikkern arbeitet mit voller Geschwindigkeit (825 MHz). Wird der Stresstest im Akkubetrieb durchgeführt, läuft die GPU mit konstanten 400 MHz. Die CPU arbeitet mit 2,1 bis 2,2 GHz. Übermäßig stark erwärmt sich das Notebook nicht. Während des Stresstests wird an den Messpunkten im Bereich des Kühlers die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten. Ähnlich sieht es bei einem Konkurrenten wie dem Acer Aspire E5-571G aus. Akku Asus A32-K72 .
Im Idle-Modus bewegt sich der Energiebedarf des Inspiron unterhalb von 10 Watt - ein normaler Zustand für 15,6-Zoll-ULV-Notebooks. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme auf 44 Watt. Der Wert würde größer ausfallen, wenn die CPU nicht gedrosselt werden würde. Luft nach oben besteht noch. Die Nennleistung des Netzteils liegt bei 65 Watt.
Das Inspiron erreicht im Idle-Modus eine Laufzeit von 7:56 h. Ein Konkurrent wie das Acer Aspire E5-571G (13:15 h) hält deutlich länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft: Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Inspiron den Betrieb nach 1:17 h ein. Das Aspire (2:52 h) hält mehr als doppelt so lange durch. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt: Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Unseren WLAN-Test beendet der Dell Rechner nach 5:48 h. Auch diesmal muss er sich dem Aspire (6:52 h) geschlagen geben. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Inspiron erreicht eine Laufzeit von 5:30 h. Auch diesmal liegt das Aspire (7:04 h) vorn.

Die Akkulaufzeiten des Inspiron gehen insgesamt in Ordnung. Diese liegen gleichauf mit denen des Haswell Vorgänger-/Schwestermodells. Dass das Inspiron früher schlapp macht als das Aspire, überrascht nicht. Letzteres verfügt über mehr Akkukapazität (Dell: 43 Wh, Acer: 56 Wh).
Dell hat mit dem Inspiron 15-5548 einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format im Sortiment. Es handelt sich hierbei um das Broadwell Upgrade des Inspiron 15-5547. Der verbaute Prozessor verfügt über genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien. Der Radeon Grafikkern ermöglicht die Nutzung von Computerspielen. Der Rechner arbeitet zumindest im Idle-Modus leise und erwärmt sich nur moderat. An Speicherplatz wird es Besitzern des Inspiron dank der 1-TB-fassenden Festplatte nicht mangeln. Die Eingabegeräte reißen niemanden vom Hocker, reichen für den Hausgebrauch aber aus. Die Helligkeit des Bildschirms dürfte größer ausfallen. Der Kontrast ist akzeptabel. Leider hat Dell hier nur ein blickwinkelinstabiles TN-Display verbaut. Von einem 700-Euro-Notebook hätten wir uns in Sachen Display deutlich mehr erwartet. Ein Lob gebührt Dell für die große Wartungsklappe, die einen schnellen Zugang zur Hardware erlaubt.

Alles in allem kann das Inspiron als unspektakuläres, fast schon langweiliges Notebook bezeichnet werden. Es kann in keiner Disziplin wirklich auftrumpfen und die Konkurrenz hinter sich lassen. Akku Asus Eee PC T91MT .

Wer grundsätzlich Gefallen an dem Inspiron findet und nicht unbedingt auf 4-GB-Grafikspeicher und/oder einen Core i7-Prozessor angewiesen ist, sollte zur 100 Euro günstigeren Basisvariante des Inspiron greifen. Das Acer Aspire E5-571G bietet sich als Alternative an, wenn mehr Grafikleistung gewünscht ist. Zudem hat es einen Full-HD-Bildschirm und bessere Akkulaufzeiten zu bieten.

18:45 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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