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12/04/2015

Dell Latitude D630 Ersatzakku Kaufen

Gamer-Liebling Alienware springt auf den Maxwell Zug auf und präsentiert sein erstes Notebook mit der neuen und extrem schnellen Nvidia GeForce GTX 980M. Zahlreiche herstellerexklusive Hard- und Software-Spezialitäten sollen keine Gamer-Wünsche offen lassen. Schade nur, dass ausgerechnet der Antrieb mit der einen oder anderen Fehlzündung zu kämpfen hatte.
Mit dem Nachfolger des zuletzt im Mai 2014 mit tollem Ergebnis (87 %) getesteten Gaming Notebooks Alienware 17 (GTX 880M) hat der 2006 von Dell übernommene, auf Gaming Hardware spezialisierte Hersteller sich Zeit gelassen. Zum Testzeitpunkt sind vier Modelle des neuen Alienware 17 R2 im Angebot, die bei Dell in ihren teilweise gegen Aufpreis anpassbaren Basiskonfigurationen zwischen 1.599 und stolzen 2.499 Euro kosten. Auswählen kann man zwischen einem Intel Core i7-4710HQ (4x 2,5-3,5 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W), dem noch schnelleren i7-4980HQ (4x 2,8-4,0 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W), einer Nvidia GeForce GTX 970M mit 3 GB oder GTX 980M mit 4 GB GDDR5-VRAM und 8 oder 16 GB Hauptspeicher. Als Massenspeicher verrichtet in allen Varianten eine herkömmliche Festplatte mit 1 TB ihren Dienst, das teuerste Modell kommt mit einer zusätzlichen 512-GB-SSD. Auch die drei günstigeren Modelle können um eine SSD mit 128-512 GB ergänzt werden.

Alle anderen Ausstattungsmerkmale wie Gehäuse und Full-HD-IPS-Bildschirm unterscheiden sich nicht. Die von uns getestete Variante kommt mit dem i7-4980HQ, 8 GB RAM sowie einer GTX 980M und verfügt neben der Festplatte über eine SSD mit 256 GB. Die potente High-End-Hardware ist im Mobilbereich zur Zeit State of the Art und wird von Dell in einem repräsentativen, an den allerdings erheblich schwereren und voluminöseren Vorgänger erinnernden Gehäuse serviert. Dessen auffälligste Merkmale stellen wieder die umfangreichen, bis ins Detail konfigurierbaren Beleuchtungseffekte dar. Neu hinzugekommen ist ein proprietärer Anschluss für den nicht mitgelieferten externen Graphics Amplifier. Der dient dazu, eine Desktop-Grafikkarte per PCI Express ins System einzubinden.

Bei der Auswahl der Vergleichs-Notebooks haben wir uns für zwei 17-Zöller entschieden, die ebenfalls auf die topaktuelle GeForce GTX 980M setzen und in ähnlichen Preisregionen rangieren. Da wäre zunächst unser Gaming-Sieger 2014 in Gestalt des Asus G751JY-T7009H, der mit 4,16 kg rund 500 g schwerer und vor allem aber fast 2 cm höher als das Testgerät ist, bei dem Dell den Mobilitätsanspruch offenbar nicht ganz aufgegeben hat. Merkmale des Asus sind sein i7-4710HQ, üppige 24 GB RAM und eine mit der des Testgerätes vergleichbare Massenspeicher-Ausstattung. Vervollständigt wird das Trio durch das One K73-5N, das sich in Sachen Bauhöhe und Gewicht zwischen dem Alienware und dem Asus einordnet und von uns mit der Desktop-CPU Intel Core i7-4790K (4x 4,0-4,4 GHz, Hyperthreading, TDP 88 W) nebst 16 GB RAM und einer 500-GByte-SSD überprüft wurde. Die GTX 980M verfügt hier über doppelt so viel dedizierten Speicher wie bei den anderen beiden Kandidaten, das Full-HD-Display basiert als einziges im Test nicht auf IPS, sondern auf der günstigeren, mit einigen Nachteilen einhergehenden TN-Technologie.
Alienware Notebooks haben aufgrund ihrer typischen kantigen und futuristischen Formensprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die Auswahl hochwertig wirkender Materialien, einige schicke Designelemente und die in den Augen des Testers sportliche Linienführung verraten viel Liebe zum Detail und werden dem hohen Preisniveau gerecht. Dominierende Farben des R2 sind Schwarz und Silber, was die Fokussierung auf männliche Käufer unterstreicht. Besonders spektakulär sind natürlich die zahlreichen, auf diverse getrennt steuerbare Zonen verteilten Lichteffekte in verschiedenen wählbaren Farben, einen Eindruck davon vermittelt der Screenshot im Eingabegeräte-Abschnitt. Insgesamt trägt das Design wie das aller Vorgänger durchaus dick auf; wer eher auf Understatement steht, sollte sich bei anderen Marken umsehen. Dell Vostro 1710 Ersatzakku ,

Deckelrückseite und eventuell auch der umlaufende, silberne Zierrahmen im unteren Bereich scheinen aus mattem Aluminium zu bestehen, der Rest des Gehäuses aus hochwertigem, in Schwarz gehaltenem Kunststoff. Besonders gut hat uns die einheitliche Softtouch-Oberfläche der Oberseite der Base gefallen, die zu unserem Erstaunen kaum Fingerabdrücke annimmt. In Sachen Verarbeitung gab es absolut nichts zu bemängeln, Spaltmaße fallen gleichmäßig aus, überstehende, scharfe Kanten oder sonstige Unregelmäßigkeiten konnten wir nicht ausmachen. Sowohl die sehr verwindungssteife Base als auch der gerade noch mit einer Hand zu öffnende, druckresistente Deckel machen einen absolut soliden Eindruck.
4x USB 3.0 macht sich immer gut, Thunderbolt und VGA (G751JY) fehlen, dafür gibt es einen Mini-DisplayPort, der ebenso wie der HDMI-1.4-Anschluss und die Buchse für den Graphics Amplifier an der Rückseite Platz gefunden hat. Die restlichen Ports verteilen sich mustergültig an den hinteren Seiten, sodass eingesteckte Kabel und USB-Sticks bei Verwendung einer externen Maus kaum stören. Über den Killer Network Manager lassen sich u. a. Anwendungen priorisieren, Einzelheiten sind den Screenshots zu entnehmen.
An der Frage, ob sich durch die verbauten Ethernet- und WLAN-Module der Killer Serie von Qualcomm ein niedrigerer Ping erreichen lässt, scheiden sich die Geister. Ein funktionierender Placebo-Effekt ist ja auch nicht zu verachten. Fakt ist, dass das Alienware "Gigabit-WLAN" (ac) sowie das weniger überlaufende 5-GHz-Band beherrscht, und der Killer Network Manager einige über das Übliche hinausgehende Konfigurationsmöglichkeiten mitbringt und Bluetooth 4.1 integriert.

In der schicken schwarzen Packung finden sich neben Netzteil und Kabel noch Sicherheitshinweise, ein Quick Start Guide und ein USB-Stick mit Recovery-Medien für Windows 8.1.

Über die mit zwei Schrauben befestigte Wartungsklappe erhält man einfachen Zugang zu SSD, Festplatte, WLAN-Modul und RAM-Bänken, nicht jedoch zu Lüftern und Akku, die sich hinter der mit weiteren Schrauben gesicherten Bodenplatte verbergen.

Dell bietet 12 Monate Vor-Ort-Service an. Die Dauer kann kostenpflichtig auf bis zu vier Jahre verlängert werden. Daneben gilt natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung.
Beim Alienware 17 R2 haben wir es ebenso wie beim Vorgänger und dem One K73-5N mit einer klassischen Tastatur mit unmittelbar aneinander angrenzenden Tasten zu tun. Das Layout erlaubt sich einige vom Standard abweichende Besonderheiten wie die ungewöhnliche Position der Seite-Tasten und jeweils eine zusätzlichen Spalte bzw. Reihe mit Keys ganz links und über dem Nummernblock, die sich mit allem Möglichen wie Tastenkombinationen, Makros und Verknüpfungen belegen lassen. Als besonders gewöhnungsbedürftig empfand der Autor, dass die obere linke Taste nicht mit Escape belegt ist, was zu zahlreichen Fehlbedienungen führte. Schon das Keyboard bietet fünf Zonen, deren Beleuchtung sich getrennt bis ins Detail konfigurieren lässt.

Von der Qualität und vom Schreibgefühl her hat uns die Tastatur prima gefallen. Sie verfügt über ausreichend Hub, einen gut spürbaren Druckpunkt, einen sehr weichen Anschlag und blieb beim Tippen erfreulich leise. Irgendwelche Verarbeitungsmängel konnten wir nicht beobachten, eindrücken ließ sich die Konstruktion nur minimal und mit unrealistischem Kraftaufwand. Die Beleuchtung der einwandfrei beschrifteten, leicht konkaven und rutschhemmend beschichteten Keys ist gleichmäßig und lässt sich in acht Stufen (!) dimmen. Vielschreiber, die sich an der weichen Abstimmung nicht stören, sollten auf ihre Kosten kommen.

Auch das klassische Touchpad leuchtet auf Wunsch in verschiedenen Farben. Mit den Gleiteigenschaften steht es zumindest bei leicht feuchten Fingern nicht zum Besten, gerade bei Streichbewegungen nach oben geriet der Finger gerne ins Stottern. Im Treiber lassen sich u. a. Gesten mit bis zu vier Fingern konfigurieren, viele Wünsche sollten bei den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten nicht offen bleiben. Die Ersatz-Maustasten sind weich abgestimmt und lassen sowohl einen knackigen Druckpunkt als auch ein deutliches akustisches Feedback vermissen. Keine Probleme hatten wir mit Präzision, Ansprechverhalten sowie Drag & Drop.

Full-HD wird von allen aktuellen Games unterstützt, dürfte für die meisten Gamer nach wie vor die Auflösung der Wahl sein und findet sich bei allen der Notebooks im Test wieder. Verteilt auf 17,3 Zoll (16:9) ergibt sich eine inzwischen nicht mehr ganz so tolle Pixeldichte von 127 ppi, was aus dem üblichen Betrachtungsabstand von etwa einem halben Meter für einen scharfen, wenn auch nicht ausgeprägt feinen Bildeindruck wie bei einem QHD-Display sorgt. Dank IPS-Technologie ist mit hoher Blickwinkelstabilität und guter Farbwiedergabe zu rechnen, Reflexionen werden durch die matte Oberfläche reduziert. Dell Inspiron 9400 Ersatzakku ,

Bei 331 cd/m2 (Mitte) kann man von einer sehr guten Maximalhelligkeit sprechen, die sich auch die beiden annähernd gleich hellen Konkurrenten im Test auf die Fahnen schreiben können. Eher im Mittelfeld ist mit gemessenen 84 % die Ausleuchtung angesiedelt. Wenn man von leichtem Screen Bleeding in der unteren linken Ecke absieht, hatte der Tester aber den Einduck eines weitestgehend gleichmäßigen Schwarzbildes. Alternativ wird das Alienware 17 R2 mit Touch-Display angeboten.
Dank einem gerade für IPS-Verhältnisse ausgezeichnet niedrigen Schwarzwert von 0,3 cd/m2 und der hohen Leuchtkraft ergibt sich ein Spitzenkonstrast von 1.103:1. Das One mit seinem TN-Panel kann in diesem Aspekt fast mithalten, während beim Asus wegen des höheren Schwarzwertes von 0,47 cd/m2 "nur" 700:1 zu vermelden sind. Subjektiv empfand der Tester das dargestellte Schwarz als durchaus satt.

Die Überlegenheit von IPS-Displays in Sachen Farbdarstellung wird wieder deutlich, wenn man die DeltaE-Werte (Auslieferungszustand) des Alienware und des Asus mit denen des One vergleicht. Sicher liegen die beim Testgerät gemessenen Werte von 5 (ColorChecker) bzw. 4 (Graustufen) noch nicht ganz in dem für (semi-)professionelle Bildbearbeiter interessanten Bereich von unter 3, aber diese Klientel würde sich ohnehin nicht mit der eigentlich akzeptablen Farbraumabdeckung des Alienware Bildschirms von 55 % des großen AdobeRGB-Farbraums zufrieden geben. Bemerkenswert ist, dass das One hier nicht ins Hintertreffen gerät und 54 % schafft.
Starke Leuchtkraft und matter Bildschirm sorgen für gute Verwendbarkeit im Freien. Auch an einem sonnigen Tag konnten wir stets eine Position finden, in der sich das Display weitgehend problemlos ablesen ließ; ohne Schatten und mit der Sonne im Rücken ging allerdings gar nichts mehr.

Typisch IPS: Da bei nur horizontal oder vertikal verschobenen Blickwinkeln lediglich geringe Helligkeits- und Kontrastverluste auftreten, die Farbdarstellung aber weitgehend unbeeinträchtigt bleibt, hat der Nutzer vor dem Gerät jede Menge Bewegungsfreiheit. Zu deutlicheren Beeinträchtigungen kommt es erst bei eher praxisfernen Positionen, die von den Abbildungen in den Ecken unserer Blickwinkel-Collage repräsentiert werden und dort sogar nachteiliger aussehen als mit bloßem Auge.
Als Faustregel gilt, dass ausgewachsene Gaming Notebooks wie das Alienware 17 R2 auch für alle anderen erdenklichen Anwendungsgebiete mehr als genug Power mitbringen. So auch hier: Dank rasantem Quadcore und der zurzeit schnellsten mobilen Einzel-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 980M bringen selbst anspruchsvollste und ggf. stark parallelisierte Programme wie etwa für 3D-Rendering (Stichwort CUDA) das Notebook nicht an seine Grenzen. Kritisieren ließe sich allenfalls die RAM-Ausstattung: 8 GB mögen heutzutage noch für etwa 90 % aller Szenarien ausreichen. Bei 16 GB, die aus unserer Sicht besser zu Gesamtniveau und Preis des R2 gepasst hätten, wären es dann aber sicher 98 % gewesen. Die Kombination aus schneller SSD und großer Festplatte stellt gleichzeitig eine überaus flüssige Bedienung als auch für viele Games ausreichenden Speicherplatz sicher.
Beim Prozessor hat Alienware in die oberste Regalreihe gegriffen und sich mit dem fest verlöteten Intel Core i7-4980HQ für eine der schnellsten mobilen Haswell CPUs überhaupt entschieden. Durch die relativ hohe TDP von 47 Watt eignet sie sich kaum für Notebooks unter 15 Zoll. Nominell kann der Grundtakt von 2,8 GHz bei Auslastung zweier Kerne per Turbo auf 3,9 GHz gesteigert werden. Kommen alle vier Cores ins Spiel, soll bei 3,8 GHz Schluss sein. Der Maximalturbo von 4 GHz kann (selten) erreicht werden, wenn nur ein Thread zur Bearbeitung anliegt.

Erwähnenswert ist noch, dass der erst im dritten Quartal 2014 vorgestellte, im 22-nm-Prozess gefertigte Prozessor mit der integrierten Iris Pro Graphics 5200 eine der performantesten On-Chip-GPUs überhaupt mitbringt, auch wenn diese in der bestehenden Nvidia-Optimus-Konfiguration wohl das Dasein eines Mauerblümchens fristen dürfte.Dell Latitude E5400 Ersatzakku ,

Die Singlecore-Tests der Cinebenches bargen keine Überraschungen, anders sieht es bei mit dem kaum vorhandenen Rückstand des eigentlich langsameren Core i7-4710HQ des Asus in den Multicore-Benchmarks aus. Des Rätsels Lösung liegt in den Taktraten des i7-4980HQ, die sich umgehend bei 3,2 bis 3,3 GHz (Akkubetrieb: 3,1 GHz) und so unter der spezifizierten Turbo-Frequenz von 3,8 GHz einpendelten. Der Turbo des i7-4710HQ liegt bei 3,3 GHz, die das Asus G751JY-T4009H im gleichen Szenario auch durchgehend halten konnte. Was bleibt, ist ein in der Praxis zu vernachlässigender Vorsprung des i7-4980HQ bei Belastung nur eines Kernes. Den Mehrpreis für die schnellere CPU hätte Alienware vor diesem Hintergrund vielleicht besser in mehr Hauptspeicher investiert, aber man kann sich ja auch für eine der R2-Varianten mit dem i7-4710HQ entscheiden.
Die PCMarks 7 und 8 messen neben der CPU-Leistung auch die der Grafikkarte, des Arbeitsspeichers und vor allem des Massenspeichers. Unser One K73-5N profitiert hier nicht nur von seiner überlegenen Desktop-CPU, sondern auch von der überragenden Performance seiner SSD beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4k Read). Aufgrund der schwächsten CPU im Feld und einer SSD, die sich nicht wirklich von der des Alienware absetzen kann, belegt das Asus zumeist mit geringem Rückstand den dritten Platz. Nur beim sequenziellen Einlesen, auf das es oft beim Start von großen Games ankommt, kann es sich aufgrund seiner PCIe-x4-Technik einen massiven Vorsprung herausarbeiten.

Insgesamt agieren alle drei Notebooks im Test auf sehr hohem Niveau, was sich auch beim Testgerät durch rasante, gefühlt nahezu verzögerungsfreie Programm- und sehr schnelle Kaltstarts äußert.

Ergänzend ist festzustellen, dass der Gesamtscore Read der Lite-On IT L8T-256L9G im Vergleich mit anderen in den letzten zwölf Monaten getesteten Gaming Notebooks nur deshalb unter dem Durchschnitt liegt, weil in diesem Feld zahlreiche RAID-0-Systeme vertreten sind. Schaut man sich die vergleichbaren Ergebnisse der Tests 4k Read und 4k-64 Read (mehrere Threads) an, ordnet sich die SSD im Mittelfeld ein. Eine gute, wenn auch nicht überragende Leistung kann man der ergänzenden 1-TB-Platte bescheinigen.
Schneller geht es zurzeit nur mit SLI-Systemen. Vergleicht man einzelne Grafikkarten, sitzt die topaktuelle Nvidia GeForce GTX 980M, die hier mit 4 GB dediziertem Speicher ausgestattet ist, unangefochten auf dem Performance-Thron. Für reichlich Power sorgen neben dem Kerntakt von 1.038 MHz zzgl. Turbo und verschiedenen Optimierungen gegenüber der Kepler Vorgängergeneration vor allem der hohe Speicherdurchsatz, der dem mit effektiv 5.000 MHz taktenden GDDR5-VRAM und dem 256 Bit breiten Speicherbus zu verdanken ist.

Auch von den Features her spiegelt die 980M den aktuellen Stand der Technik wider. So beherrscht die Karte DirectX 11.2, DisplayPort 1.2 sowie HDMI 2.0, kann bis zu vier aktive Displays gleichzeitig bedienen und besitzt den Videoprozessor VP6, der sich auf die hardwarebasierte Decodierung kommender H.265-Filme bis zu 4K versteht.

Im Vergleich aktueller Gaming Notebooks mit identischer Grafikkarte landete das Alienware 17 R2 zum Testzeitpunkt mit verkraftbaren Rückständen von bis zu 8 % in den Grafik-Szenarios der 3DMarks 11 und 2013 auf dem letzten Platz. Das könnte daran liegen, dass wir bei starker Belastung mit FurMark eine schwankende Drosselung des GPU-Taktes auf bis zu 886 MHz beobachten konnten, obwohl die GPU-Temperatur über 72 °C nicht hinauskam. Ohne Stromanschluss ging es nochmals um etwa 200 MHz bergab.
Drosselung hin oder her, zurzeit gibt es bis auf die für ihren kaum nachvollziehbaren Leistungshunger berüchtigten Titel Company of Heroes 2 (von 2013!) und Assassin's Creed Unity kein Spiel auf dem Markt, das selbst in den höchsten Grafik-Presets in der Lage wäre, das Alienware 17 R2 unter die bei Shootern wichtige 40-fps-Grenze zu drücken. Selbst das todschicke Ryse: Son of Rome erreichte fast 60 fps, sodass man mit der GTX 980M auch auf längere Sicht zukunftssicher aufgestellt sein sollte. Der Benchmark-Vergleich unten sieht mal das eine, mal das andere Notebook leicht vorne und bleibt somit unauffällig.
Im Idle-Betrieb sind die beiden Lüfter des Alienware 17 R2 kaum hörbar. Legt man Last an, fangen sie nach etwa 15 Sekunden an, sanft und stufenlos hochzutouren. Bei maximaler Drehzahl ist dann deutlich ein eher helles, intensives Rauschen mit einem gewissen Störpotenzial zu vernehmen, das aber nicht von lästigen Nebengeräuschen begleitet wird. Hier bestätigt sich, dass mehr Gehäusevolumen eine ruhigere Kühlung ermöglicht, denn das Asus G751JY erzeugt unter Last 15 % oder rund 8 dB weniger Schalldruck, wobei ein Mehr von 10 dB subjektiv ungefähr als Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen wird.
Die Oberflächentemperaturen übersteigen im 3D-Betrieb stellenweise schon grenzwertige 50 °C, zudem empfiehlt es sich zumindest beim Spielen wohl nicht, die Lüftungsgitter an der Unterseite, unter denen man die beiden Luftquirle für die CPU und die Grafikkarte erkennen kann, zu verdecken. Am besten ist das ohnehin große und schwere Notebook daher nicht auf der Bettdecke oder auf dem Schoß, sondern auf einer festen, ebenen Unterlage aufgehoben. Dort gibt es dann auch keine Hitzeprobleme, denn die Handballenablage kommt über unkritische 30 °C nicht hinaus.

Hatten wir im CPU-Abschnitt schon die nicht optimale Turbo-Ausnutzung kritisiert, kommt unter länger andauernder Volllast (Prime95) sogar noch minimales Throttling hinzu, denn die Kerntakte pendelten sich hier zwischen 2,7 und 2,8 GHz ein. Absurd wurde es nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark: In regelmäßigen Abständen sprang der Takt zwischen 3 GHz @ ~82 °C und 800 MHz (!) @ ~74 °C hin und her. Der erste Stresstest im Rahmen der Vormessungen führte übrigens dazu, dass sich der Akku trotz eingestecktem Netzstecker entlud, und sich das Notebook nach einiger Zeit mitten im Test abschaltete. Offenbar gibt es bei unserem Exemplar oder generell ein Problem, das wir aber nicht näher eingrenzen konnten.
Dell bewirbt das Alienware 17 R2 mit seiner "Klipsch- und Creative SoundBlaster X-Fi-Technologie", die in der Tat einen brauchbaren Job macht. Einen Überblick über die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten mit bewährten Creative Tweaks wie dem Crystalizer oder einem Scout-Modus für die frühere Hörbarkeit von Gegnern in Spielen bietet der Screenshot rechts.

Das Soundsystem glänzt mit ordentlicher Maximallautstärke sowie einer vollen, präsenten, halbwegs natürlichen, teilweise aber etwas zu mitten- und höhenbetonten Wiedergabe. Der Subwoofer ermöglicht eine für Notebook-Verhältnisse gute Dynamik in niedrigeren Frequenzbereichen. Bei hohen Lautstärken wirkt basslastige Metal-Musik leider etwas verzerrt und vermatscht und wurde je nach Titel zudem von leichten Pegelschwankungen begleitet.
Unter den Notebooks im Test ist das Alienware 17 R2 im Idle-Betrieb mit teilweise riesigem Abstand am sparsamsten unterwegs. Das mag im Vergleich mit dem One K73-5N mit seiner Desktop-CPU wenig verwundern, erstaunlich bleibt auf den ersten Blick aber der Mehrverbrauch des eigentlich vergleichbaren Asus G751JY. Des Rätsels Lösung ist simpel: Beim Asus wurde die Optimus Unterstützung deaktiviert, sodass die vergleichsweise stromhungrige 980M durchgehend aktiv bleiben muss.

Nicht ganz so nachvollziehbar finden wir die bei mittlerer Last gemessenen Werte, während der Mehrverbrauch des G751JY unter maximaler Last wohl darauf zurückzuführen ist, dass es im Gegensatz zum Testgerät die Turbos besser ausnutzt und den Takt der Grafikkarte nicht reduziert.
Von den Vergleichs-Notebooks verfügt das Alienware 17 R2 über den stärksten Akku mit 96 Wh, der übrigens nicht ohne Weiteres zugänglich ist. Das Asus kommt mit 88-Wh-Akku, der des One hat 82 Wh. Diese geringen Unterschiede erklären nicht, warum das 17 R2 im Idle-Test 168 % länger durchhält als das G751JY, auch hier dürfte die Ursache in der fehlenden Optimus Unterstützung liegen. Die Ergebnisse des praxisnahen WiFi-Tests lassen sich aufgrund des inzwischen geänderten Testverfahrens nicht direkt miteinander vergleichen. Alles in allem kann man sagen, dass das 17 R2 zu den 17-Zoll-Gamern mit der meisten Ausdauer gehört.
Alienware hat seinen Neuling im Verhältnis zu den Vorgängern deutlich geschrumpft und dafür etwas lautere Lüfter in Kauf genommen. Kann man so machen. Schade, dass die Leistung durch die nicht optimale Ausnutzung des CPU-Turbos, geringfügiges Throttling im Stresstest und die leichte Drosselung des GPU-Taktes unter Last in Mitleidenschaft gezogen wird. In der Gaming-Praxis halten sich die Einbußen zwar in engen Grenzen, gleichwohl dürfte der in der Regel technikverliebte Gamer hier einen Nachteil etwa gegenüber dem in dieser Hinsicht vorbildlichen, aber auch massiveren Asus G751JY-T7009H sehen. Dell Latitude D630 Ersatzakku,

Davon abgesehen gibt es am Alienware 17 R2 wenig auszusetzen. Das Gehäuse überzeugt in jeder Hinsicht, allerdings hätten wir uns gefreut, wenn man einfacher an den Akku und die Lüfter herankommen würde. Sehr gut hat uns die Tastatur gefallen, das Touchpad muss sich auch nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Weitere Pluspunkte sind das helle und kontraststarke Display, das Soundsystem und die relativ langen Akkulaufzeiten. Nicht zuletzt hat der Hersteller einige speziell auf Spieler zugeschnittene Programme wie den Killer Network Manger, AlienFX und TactX vorinstalliert, die teilweise ein Alleinstellungsmerkmal der Marke Alienware darstellen.

04:47 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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