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30/03/2015

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Obwohl das Lenovo ThinkPad X1 Carbon schon immer ein beeindruckendes Stück Hardware war, haben einige Design-Entscheidungen der Vergangenheit polarisiert. Die dritte Generation des X1 Carbon zeigt nun Lösungen für einige Probleme.
Lenovos ThinkPad X1 Carbon konnte mit seinem schnittigen ultra-mobilen Gehäuse und der hochwertigen Metall-Hybrid-Konstruktion für einiges Aufsehen sorgen, aber selbst die zweite Generation ("2nd Gen/Gen 2") hatte noch einige ziemlich polarisierende Merkmale. Einer der größten Streitpunkte waren sicherlich die Eingabegeräte: Die Tastatur (mit den kapazitiven Funktionstasten und dem ungewöhnlichen Layout) sowie das Touchpad (mit dem 5-Zonen-Clickpad, welches komplett heruntergedrückt werden konnte) waren für einige Anwender zumutbare Änderungen, aber für andere waren sie K.O.-Kriterien.

2015 präsentiert uns Lenovo nun die dritte Generation, und man kann ganz deutlich erkennen, dass sich der Hersteller die Kritik der Community zu Herzen nimmt. Nicht nur der Chipsatz wurde für die neuen Intel ULV-Prozessoren der Broadwell-Architektur aktualisiert – im Falle unseres Testgerätes (1.574 US-Dollar) der Intel Core i5-5300U – sondern auch die Tastatur und das Touchpad wurden komplett überarbeitet und haben jetzt wieder mehr Ähnlichkeit mit den alten Modellen. Es gibt noch weitere Änderungen – beispielsweise die Integration eines Thunderbolt-Anschlusses und eine gesteigerte Kapazität des internen Akkus – der Rest des Paketes ist jedoch weitestgehend unverändert gegenüber dem Original. Aber das ist keineswegs schlecht: Abgesehen von den zuvor genannten Problemen hatten wir in unseren vorherigen Tests nur sehr wenige Kritikpunkte. 
Schon der erste Eindruck zeigt, dass das Gehäuse des X1 Carbon mit sehr viel Liebe zum Detail konstruiert wurde, was bei Business-PCs nur sehr selten der Fall ist. Laut Lenovo handelt es sich mit einem Gewicht von nur 1,408 kg (und 19 mm Höhe) um das leichteste 14-Zoll-Business-Ultrabook auf dem Markt. Die Magnesium/Aluminium-Oberfläche der Baseunit fühlt sich kühl an, ist aber trotzdem glatt und komfortabel. Das Gehäuse steht zudem sicher auf dem Schoß, allerdings wurde die Frischluftzufuhr auf der rechten Unterseite nicht ideal platziert, denn man kann sie schon mal mit einem Bein verdecken.

Das Design und die Mobilität führen allerdings auch zu einigen Kompromissen: Ein Kritikpunkt der bisherigen X1-Carbon-Modelle war die Stabilität, und das Carbon der dritten Generation kann erneut sichtbar verwunden werden, sowohl bei der Ablage auf einem Tisch, wenn man es in die Hand nimmt und versucht, es zu verdrehen. Bei unserem Testgerät führt moderater Druck auf den Gehäusebereich am Touchpad zu hörbaren Knarz- und Kontaktgeräuschen, zudem verbiegt sich das Material. Auch der Bildschirmdeckel, welcher aus Karbonfasern und Glasfaser-verstärktem Plastik hergestellt wird, lässt sich leicht verwinden – abgesehen von der reinen Verwindungssteifigkeit scheint der Schutz gegenüber Druck von hinten dennoch besser zu sein als erwartet. Wir konnten jedenfalls bei normaler Belastung keine Störungen auf dem Bildschirm provozieren. Akku Dell Inspiron 17R ,

Die legendäre Robustheit der ThinkPads wird dadurch aber kaum bestätigt, und es ist schon eine kleine Enttäuschung, vor allem im Vergleich mit rivalisierenden leistungsstarken Ultraportables wie dem MacBook Air oder dem Dell XPS 13-9343. Lenovo verspricht aber, dass das Notebook intensiv nach militärischen Standards (MIL-STD 810G) getestet wurde, somit sollten zumindest einige Befürchtungen abgemildert werden können. Zu diesen Tests gehören beispielsweise Situationen mit extremer Feuchtigkeit, Temperaturen, Höhe, Erschütterungen sowie Staub.

Im Vergleich mit den besten Ultrabooks haben auch die Scharniere des X1 Carbon etwas zu viel Spiel, allerdings ist das vermutlich das Ergebnis des Displays, das für diese Geräteklasse überdurchschnittlich groß ist (14-Zoll-Diagonale). Die Auswirkungen des wackelnden Bildschirms werden durch die semi-entspiegelte Oberfläche wieder reduziert, aber es ist trotzdem ein Ärgernis.
Das X1 Carbon nutzt den vorhandenen Platz am Gehäuse sehr gut aus und der Anwender kann sich über einen Mini-DisplayPort, einen vollwertigen HDMI-Anschluss (1.4) sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse freuen (1x Always On). Es gibt zudem einen proprietären Ethernet-Anschluss (in Verbindung mit dem beiliegenden ThinkPad-Ethernet-Adapterkabel), der eine willkommene Ergänzung darstellt, denn er ermöglicht den Anschluss an ein kabelgebundenes Netzwerk, ohne einen der beiden USB-Anschlüsse zu belegen (oder im Falle des Dell XPS 13-9343 nur noch mit USB 2.0 arbeiten zu können). Schließlich befindet sich der OneLink-Anschluss am Stromeingang und kann mit einer Lenovo OneLink (oder OneLink Pro) Dockingstation verwendet werden. Wir hätten liebend gern noch einen SD-Kartenleser und eventuell auch noch einen weiteren USB-Anschluss vorgefunden; für ein 14-Zoll-Business-Notebook ist die Anschlussvielfalt schon ein bisschen eingeschränkt.

Die Anschlussverteilung bereitet derweil keine größeren Probleme, allerdings ist es nicht ganz einfach, größere USB-Adapter anzuschließen, wenn man gleichzeitig den Ethernet-Adapter verwendet.
Bei dem Intel Dual-Band Wireless-AC 7265 WLAN-Adapter im X1 Carbon handelt es sich um ein 802.11ac-Modul (2x2), das Transferraten von bis zu 867 MBit/s unterstützt. Die Signalstärke war in unserem Test niemals ein Problem, womit sich das X1 Carbon etwas besser präsentiert als das XPS 13-9343 (zumindest mit den verfügbaren Treibern zum Zeitpunkt des Tests). Der Adapter unterstützt zudem Bluetooth 4.0.

Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, verfügt das X1 Carbon in Verbindung mit dem beiliegenden ThinkPad Ethernet-Erweiterungskabel über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle – eine Lösung, die den meisten anderen Notebooks überlegen ist (inklusive dem XPS 13-9343) – bei denen man in der Regel einen USB-3.0-Anschluss opfern muss. Während unseres Tests klappte diese Lösung sehr gut, allerdings kam es während großer Datentransfers zu ungewöhnlichen Zeigersprüngen und kleineren Hängern des Systems.
In der Verpackung des X1 Carbon befindet sich ein kleines (294 g) 65-Watt-Netzteil sowie das ThinkPad-Ethernet-Adapterkabel.
Schließlich kommen wir noch zu den Wartungsmöglichkeiten, und hier kann das X1 Carbon seinem Ruf als Business-Maschine gerecht werden. Für den Zugang zu den internen Komponenten müssen lediglich 7 Kreuzschrauben gelöst werden, die den Unterboden sichern. Dieser kann danach problemlos abgenommen werden und gewährt den Zugang zu allen wichtigen austauschbaren Teilen. Dazu gehören die M.2-SSD, das WLAN-Modul, die Kühlung inklusive Lüfter, der Akku, die Lautsprecher sowie die WWAN-Karte, falls vorhanden (nicht der Fall bei unserem Testgerät). Eine Komponente ist nicht zugänglich, denn der Arbeitsspeicher wurde erneut direkt auf das Mainboard aufgelötet.
Auf dem X1 Carbon sind recht viel Programme vorinstalliert – und das ist keinesfalls ein Kompliment. Es gibt eine Reihe von "nützlichen" Anwendungen wie Maxthon Cloud Browser, Norton Internet Security, Pocht Start Menu, Nitro 9, Evernote Touch, SHAREit, The Weather Channel sowie die üblichen Lenovo Programme. Glücklicherweise lassen sich die meisten dieser Apps ziemlich leicht entfernen. 10-15 Minuten Zeit muss man dafür dennoch investieren.
Standardmäßig verfügt das X1 Carbon in den USA über eine 1-jährige Herstellergarantie (Carry-In). Wie üblich kann der Service gegen Aufpreis aber erweitert bzw. verlängert werden. Zur Auswahl stehen beispielsweise Vor-Ort-Reparaturen, längere Garantiezeiträume und ein Unfallschutz.
Die erste große Verbesserung des X1 Carbon der dritten Generation haben wir bereits in der Einleitung angesprochen: Die Tastatur. Im Gegensatz zu dem abstrusen Layout der zweiten Generation (das Ergebnis eines experimentellen Design-Wechsels, der eindeutig übertrieben war), ist die neue Tastatur glücklicherweise wieder "normal". Die kapazitiven und dynamischen Funktionstasten gehören der Vergangenheit an, und wurden wieder durch die bekannten F-Tasten ersetzt. Dasselbe gilt auch für die geteilten Tasten (wie Backspace/Entfernen bei der zweiten Generation); auch diese wurden durch die alten Tasten ersetzt. Damit muss man sich nicht mehr an eine exotische Tastenanordnung gewöhnen. Auch CapsLock ist wieder vorhanden. Akku Dell XPS M1530 ,

Die Mechanik der Tastatur ist weiterhin exzellent: Der Tastenhub ist für ein Ultrabook sehr gut, der Anschlag ist angenehm und das Feedback ist toll. Die Tasten sitzen fest und haben glatte und komfortable Oberflächen. Sie sind jedoch auch anfällig für Schmutz, können allerdings auch wieder leicht gereinigt werden. Es gibt zudem eine Hintergrundbeleuchtung mit drei verschiedenen Helligkeitsstufen (Aus, Gering und Hoch). Alles in allem finden wir, dass es sich um eine der besten Tastaturen in einem Ultrabook handelt.
Bei dem Versuch, die vorherigen Experimente rückgängig zu machen, hat Lenovo auch nicht vor dem Touchpad Halt gemacht. Obwohl die Tastatur beim alten X1 Carbon schon keine Offenbarung war, sah die Sache bei dem "5-Button-Clickpad", welches komplett gedrückt werden konnte, nicht viel anders aus. Bei vielen Anwendern kam es zu unbeabsichtigten Eingaben und auch andere Funktionen, wie Click-and-Drag oder grundlegende Navigationsmanöver, wurden unnötig kompliziert. Zu allem Übel wurde damit auch die Steuerung via TrackPoint verkompliziert.

Glücklicherweise kann das Synaptics-Touchpad des neuen X1 Carbon dieses Problem lösen und es gibt nun wieder drei konventionelle mechanische Tasten am oberen Rand des Touchpads (für die Verwendung mit dem TrackPoint, aber optional auch mit dem Touchpad), zudem kann man das Pad nicht mehr vollflächig herunterdrücken. Der Anwender bekommt stattdessen zwei integrierte Tasten am unteren Rand. Diese sind nicht nur deutlich komfortabler (und zudem einfacher auszulösen), sie sind auch noch deutlich leiser als beim alten Modell. Die Probleme mit dem springenden Mauszeiger, die wir mit vielen Treibern und ThinkPads der vorherigen Generation feststellen konnten, gehören damit der Vergangenheit an. Zu guter Letzt (eigentlich unnötig zu erwähnen) kann man dank der drei wiedergekehrten Tasten auch den TrackPoint wieder ausgezeichnet benutzen – Anwender, die den kleinen roten Punkt bevorzugen, können also aufatmen.
Während andere Hersteller mittlerweile auf Microsoft Precision-Touchpads setzen (die aufgrund der kniffligen Handhabung in einigen Third-Party-Anwendungen und des generellen Fehlens von Treibern gemischte Eindrücke hinterlassen), können die Synaptics-Implementierungen in ThinkPads auf die vorhandenen Synaptics-Treiber zurückgreifen. Diese sind in einigen Belangen überlegen und lassen sich zudem umfangreich anpassen.

Alles in allem sind die Veränderungen an den Eingabegeräten eine sehr willkommene Umkehr der experimentellen Lösungen, die viele Anwender zufrieden stellen sollte – vor allem wenn sie in Bezug auf mobile Rechner so anspruchsvoll sind, wie die ThinkPad-Community.
Der Touchscreen des X1 Carbon reagiert schnell und ist angenehm zu bedienen. Die entspiegelte Oberfläche des Panels bietet gute Gleiteigenschaften, und auch Fingerabdrücke lassen sich relativ leicht wieder entfernen.

Das X1 Carbon hat ein 14-Zoll-IPS-Touchdisplay mit der WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440) sowie einer semi-matten (entspiegelten) Oberfläche. Es handelt sich zwar im Prinzip um eine matte Oberfläche, aber es gibt trotzdem mehr Reflexionen als bei den üblichen matten Panels. Ein guter Vergleich wären viele moderne LED-HDTVs oder viele der LG- und Samsung-Panels, die man in vielen modernen Laptops findet. Der matte Filter liegt dabei über dem tatsächlichen Bildschirm und ist als solcher auch sichtbar. Dadurch entsteht ein leicht körniger Effekt, aber trotzdem ist es besser, als sich mit den Reflexionen von spiegelnden Panels rumzuschlagen. Zudem ist es durch den Filter leichter, Fingerabdrücke vom Bildschirm zu entfernen.

Aus der Größe des Bildschirms und der Auflösung ergibt sich eine Pixeldichte von beinahe 210 ppi, was für normale Aufgaben auf jeden Fall ausreicht, allerdings ist das Ergebnis niedriger als bei vielen Rivalen (das XPS 13-9343 hat beispielsweise 276 ppi). Subjektiv ist die Qualität der Farben durchschnittlich und auch der Kontrast scheint nicht besonders hoch zu sein.
Wenig überraschend wird das auch von unseren Messungen bestätigt. Zunächst einmal kann die maximale Helligkeit des Panels kaum mit den besten Bildschirmen am Markt mithalten und liegt bei lediglich 252,7 cd/m². Im Durchschnitt sind es nur 245,6 cd/m² – allerdings ergibt sich daraus eine exzellente Helligkeitsverteilung (in diesem Fall 95 % – beinahe perfekt). Im Vergleich zum XPS 13-9343 ist die durchschnittliche Helligkeit des X1 Carbon mehr als 125 cd/m² niedriger. Zumindest liegt die Helligkeit des neuen Modells etwas über dem Vorgänger, der lediglich 225,8 cd/m² erreichte.

Aus dem hohen Schwarzwert von 0,426 cd/m² ergibt sich ein wenig beeindruckender Kontrast von 592:1. Zum Vergleich: Beim Vorgänger lag der Kontrast noch bei 991:1 und das XPS 13 spielt mit 2.063:1 in einer ganz anderen Liga. Akku Dell Latitude E6500 ,

Auch der darstellbare Farbraum des Panels lässt zu wünschen übrig und deckt lediglich 69 % des sRGB-Standards ab (Dell XPS 13: 85 %).
Auf der anderen Seite ist die Farbgenauigkeit zum Glück ziemlich gut und die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung für die Mischfarben liegt bei lediglich 3,8. Nach einer Kalibrierung fällt der Wert sogar unter 3,4 – damit sind die Abweichungen für das menschliche Auge kaum sichtbar. Zusammen mit dem Gamma-Wert von 2,2 (ideal: 2,2) sowie einer Graustufen-Abweichung von 2,15 (beide Werte nach der Kalibrierung) sieht die Situation schon deutlich besser aus.
Im Freien macht der Bildschirm dank seiner semi-matten Oberfläche eine ganz gute Figur – allerdings kann die Sichtbarkeit in einigen Umgebungen schon mal unter den geringen Werten für die Helligkeit und dem Kontrast leiden. Die Blickwinkel sind jedoch so gut, wie man es von einem IPS-Panel erwarten kann.
Selbst die kleinste Konfiguration des X1 Carbon verfügt dank dem Intel Core i5-5200U (bis zu 2,7 GHz) über ordentlich Rechenleistung. Die High-End-Version verwendet den i7-5600U (bis zu 3,2 GHz) – und ist ausschließlich mit 8 GB Arbeitsspeicher erhältlich. Trotzdem, der massive Aufpreis von 450 US-Dollar gegenüber dem i5-5200U-Modell erscheint uns ein wenig extrem. Unser Testgerät verwendet den deutlich sinnvolleren Mittelweg mit dem Core i5-5300U (bis zu 2,9 GHz). Diese Konfiguration ist entweder mit 4 GB oder 8 GB DDR3L-RAM erhältlich; unsere Version besitzt 8 GB. Beim Kauf sollte man bedenken, dass man den Arbeitsspeicher nachträglich nicht erweitern kann, denn er ist auf dem Mainboard aufgelötet.

Ein 3DMark-06-Durchlauf im Akkubetrieb ergab 6.214 Punkte. Das sind 11 % weniger als die 6.978 Punkte im Netzbetrieb, womit die Leistung im Akkubetrieb also etwas eingeschränkt ist. Ein abschließender Test mit dem DPC Latency Checker zeigte deutliche Ausschläge (mehr als 5 Mikrosekunden), die mit dem Deaktivieren des WLAN-Adapters beseitigt werden konnten.
Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, stellt unser X1 Carbon die mittlere Leistungsstufe von den drei erhältlichen Prozessoren dar und besitzt den Intel Core i5-5300U. Es handelt sich um eine Dual-Core-CPU auf Basis der Broadwell-Architektur, die bei Single-Core-Aufgaben zwischen 2,3 GHz und 2,9 GHz taktet (2,7 GH bei Multi-Core-Anwendungen). Die TDP liegt bei 15 Watt, aber dank zahlreicher Effizienzverbesserungen (inklusive einem 14-nm-Prozess und FinFET-Transistoren) sollte der Stromverbrauch unter dem Haswell-Vorgänger liegen. Ein weiterer Effekt dieser Verbesserung ist auch die gesteigerte Leistung, denn unser 5300U erzielt mehr Punkte als der Core i7-4510U aus der Haswell-Generation.

Bisher haben wir nur wenige Notebooks mit diesem Prozessor getestet, und zum größten Teil sind die Leistungsdaten vergleichbar. Allerdings ist das X1 Carbon erstaunlicherweise das langsamste Gerät in unseren Multi-Core-Tests (mit einem Unterschied zwischen 6-12 %), was zwar merkwürdig, aber noch kein Grund zur Sorge ist. Im Cinebench R15 xCPU 64 Bit erreichen das Dell Latitude E7250, E5550 und E7450 Ergebnisse zwischen 264 und 280 Punkten, das X1 Carbon schafft aber nur 250 Punkte. Die Situation wiederholt sich auch beim 3DMark 06 CPU-Test, bei dem die gleichen Kandidaten zwischen 3.652 und 3.704 Punkte erreichen, das X1 Carbon aber nur 3.404 Punkte.

Im Alltag hat das aber nur einen minimalen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Systems. Wie wir in der nächsten Sektion sehen werden, hatten wir während unseres Tests keine Probleme mit der Leistung des X1 Carbon.
Im Hinblick auf die allgemeine Leistungsfähigkeit fühlt sich das X1 Carbon bei alltäglichen Aufgaben schnell und agil an. Unsere Tests der Anwendungsleistung mit PCMark 8 und 7 bestätigen unseren Eindruck: In beiden Tests kann das Gerät mit einigen führenden Geräten konkurrieren. Im PCMark 7 erreicht das X1 Carbon beispielsweise 4.943 Punkte und liegt damit auf dem Niveau des XPS 13 (4.943 Punkte) und nur ganz leicht hinter dem MacBook Air 13 (5.012 Punkte). Die Ergebnisse im PCMark 8 Home Accelerated v2 sind sogar noch besser, und das sehr gute Ergebnis von 2.778 Punkten kann die zuvor erwähnten Rivalen sogar schlagen (MacBook Air 13: 2.584 Punkte, XPS 13-9343: 2.582 Punkte). Trotz dieser tollen Ergebnisse müssen wir erwähnen, dass unser Testmodell des Vorgängers sogar schneller war – anscheinend vor allem wegen der eingesetzten SSD, denn die Samsung PM841-SSD (512 GB) war beim Schreiben durchschnittlich 80 MB/s schneller als die Samsung PM851-SSD im aktuellen Modell.
Das X1 Carbon ist lediglich mit Solid State Drives erhältlich. Bei der Kapazität hat man die Wahl zwischen 128 GB bis hin zu 512 GB (für einen ungeheuerlichen Aufpreis von 700 US-Dollar). Unser Testgerät ist mit einer 256-GB-SSD ausgerüstet, genauer gesagt einer Samsung PM851-M.2-SSD (80 mm) mit Opal-Unterstützung (Modell MZNTE256HMHP). Ein Austausch des Laufwerks ist ziemlich leicht (befindet sich direkt hinter der Wartungsklappe) – die beste Lösung wäre also, eine Konfiguration mit der kleinsten SSD zu wählen und diese dann selbst aufzurüsten.

Abgesehen von der Kapazität und den Kosten gibt es noch einen weiteren Grund, sich nach einer alternativen Lösung umzusehen. Die eingebaute Samsung-SSD fällt nämlich hinter die besten Laufwerke am Markt zurück. Die Schreibleistung bei diesem speziellen Modell liegt in allen Szenarien bei unter 250 MB/s; die Leseleistung hingegen übersteigt 500 MB/s, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt. AS SSD ermittelt ein respektables Ergebnis von 944 Punkten.
Die Intel HD Graphics 5500 im X1 Carbon ist augenscheinlich nicht für anspruchsvolle Anwendungen konzipiert. Mit einem 3DMark-Ice-Storm-Ergebnis von 45.644 Punkten liegt die GPU genau im Mittelfeld der zuvor getesteten Geräte mit dieser CPU/GPU-Kombination; dasselbe gilt auch für das 3DMark 11-Ergebnis von 1.067 Punkten. Das XPS 13 erreicht in beiden Tests etwas höhere Werte, aber keines der Geräte wurde für ernsthafte Gaming-Sessions konstruiert. Im Vergleich mit dem Vorgänger sind die Werte des neuen Modells höher – am auffälligsten im Ice-Storm-Szenario, wo wir einen Anstieg von beinahe 30 % feststellen konnten (von 35.290 auf 45.644 Punkte). Akku Dell Latitude D620 ,
Wie schon beim Vorgänger ist auch die dritte Generation des X1 Carbon im Leerlauf bzw. bei nur geringer Last lautlos, da sich der Lüfter in diesem Fall abschaltet. Unter Last liegen die Werte allerdings etwas höher als beim Vorgänger – 36,9 dB(A) vs. 34,0 dB(A). Im Vergleich mit dem Dell XPS 13, welches in einigen Situationen ohrenbetäubende 48 dB(A) erreicht, geht das X1 Carbon ganz klar als Sieger hervor.
Aber welche Auswirkungen hat das auf die Gehäusetemperaturen? Die geringere Geräuschkulisse scheint für das neue X1 Carbon kein großes Problem zu sein, denn wir konnten selbst unter Last nur durchschnittliche Temperaturen von 29 °C und 29,9 °C auf der Ober- bzw. Unterseite messen. Die wärmsten Punkte oben in der Mitte kommen ebenfalls nur auf 36,2 °C bzw. 38 °C. Im Leerlauf ist das Gerät komplett kühl und es gibt auch keine auffälligen Temperaturunterschiede. Die Ergebnisse liegen unter dem XPS 13 und auch die Hot-Spots sind deutlich kühler als beim Vorgänger (die 3 °C und 4 °C wärmer waren).
Bei maximaler CPU-Auslastung (via Prime95) pendelt sich der Prozessor irgendwann bei 2,2 GHz ein und erreicht eine maximale Temperatur von 71 °C. Das ist recht kühl und lässt auf ein sehr gutes Temperaturmanagement durch Lenovo schließen. Ähnliches können wir bei der GPU beobachten, wo sich der Takt bei 600 MHz einpendelt – und damit deutlich unter dem Maximum von 900 MHz liegt.

Bei kombinierter Auslastung für die CPU und die GPU drosselt das Notebook den Prozessor unmittelbar auf lediglich 1,1 GHz und der GPU-Takt fällt auf 550 MHz. Trotzdem übersteigen die Temperaturen niemals 71 °C. Es handelt sich hier aber auch nicht um eine mobile Workstation, und das X1 Carbon schlägt sich in allen Lastsituationen ziemlich gut.
Die beiden Lautsprecher auf der Unterseite des X1 Carbon strahlen den Sound nach unten ab. Die Soundqualität hängt dabei von der Unterlage ab, denn nur auf festem Boden kann der Sound zurückgestrahlt werden (wie bei allen Down-Firing-Konfigurationen). Die Lautsprecher sind laut und selbst bei maximaler Lautstärke gibt es keine Verzerrungen. Die Dolby Digital Plus-Software – die wir, entgegen aller Erwartungen, immer mehr mögen – ist standardmäßig auf "Film" eingestellt, aber einige Anwender werden das Echo der entsprechenden Surround-Sound-Option nicht mögen. Die Lösung ist glücklicherweise einfach, man kann die Funktion nämlich einfach deaktivieren oder eine andere Voreinstellung (z. B. "Musik") auswählen, und schon verschwindet der Effekt.

Die Voreinstellung "Musik" bietet vermutlich die beste Qualität: Der Sound ist sehr klar, ordentlich laut, allerdings fehlt der Bass (was nicht wirklich überraschend ist). Die Lautsprecher des X1 Carbon können es nicht mit dem überraschend vollen Sound von etwas größeren Geräten aufnehmen – wie dem Dell Latitude E7440, dessen Lautsprecher für diese Größe exzellent sind – aber sie sind trotzdem mehr als ausreichend für alltägliche Aufgaben, zumindest solange, bis die Wiedergabe von Filmen oder Musik zur Hauptbeschäftigung wird.
Bei all dem Gerede über die Effizienz des Broadwell-Chipsatzes stellt sich die Frage, wie sehr das X1 Carbon von der neuen Hardware-Generation profitieren kann. Zusammen mit dem 50-Wh-Akku (anstatt 45-Wh beim Vorgänger) sollten wir längere Laufzeiten erwarten können.

In der Realität haben sich die Laufzeiten aber kaum verändert. Das Ergebnis von 16 Stunden und 24 Minuten im Readers Test ist sehr gut, aber die Helligkeit ist in diesem Szenario so gering, dass man sie kaum nutzen kann (X1 Carbon Gen 2: 12:03). Last, simuliert durch den Classic Test, resultiert in einer Laufzeit von 2 Stunden und 21 Minuten, was den Vorgänger um rund 30 Minuten übertrifft. Beide Werte liegen außerdem leicht über den Ergebnissen des Dell XPS 13 (15:12 bzw. 2:20 Stunden).

Das wichtigste Szenario für die meisten Anwender ist allerdings vermutlich der WLAN-Test, der das normale Surfen im Internet simuliert, in dem er eine Reihe von vorgegebenen Webseiten in einem festen Intervall aufruft. Auf den ersten Blick scheinen sich die Ergebnisse des neuen X1 Carbon verschlechtert zu haben, aber hier bedarf es einiger Erklärung: Wir haben vor kurzem unseren WLAN-Test verändert. Um die Vergleichbarkeit in unserem Test zu verbessern, haben wir zusätzlich das Ergebnis des alten Tests aufgeführt. Der neue Test, der die tatsächliche Laufzeit für viele Anwender ziemlich akkurat abbildet, ermittelte eine Laufzeit von 4:45 Stunden für das neue X1 Carbon. Akku Dell Inspiron 9400,

Unser alter WLAN-Test ergab eine bessere Laufzeit von 6:41 Stunden – damit liegt das neue X1 Carbon leicht vor dem Vorgänger (6:29 Stunden) in demselben Benchmark, allerdings deutlich hinter dem XPS 13-9343 mit 9:40 Stunden (was ein exzellentes Ergebnis ist). Im Alltag sollten die Laufzeiten also auf brauchbarem Niveau liegen, aufgrund von moderneren Web-Inhalten (z. B. Videos, Plug-Ins und viele dynamische Inhalte) kann unser neuer Test noch realistischere Ergebnisse produzieren.

Ein Vergleich mit der Konkurrenz zeigt, dass wir uns in dieser Sektion zwar keine Sorgen machen müssen, aber dennoch ist es etwas seltsam, dass wir mit dem größeren Akku und dem effizienteren Chipsatz keine spürbar besseren Laufzeiten sehen. Der Bildschirm sollte keinen großen Einfluss haben und wir sind in der Tat etwas enttäuscht von den Ergebnissen.
Das Lenovo X1 Carbon der dritten Generation ist ein tolles Gerät. Ähnlich zum Dell XPS 13, welches ein 13-Zoll-Display in ein 11-Zoll-Gehäuse steckte, sind die Dimensionen des X1 Carbon eher vergleichbar mit einem typischen 13-Zoll-Gerät – inklusive des Gewichts und der Höhe. Die Konstruktion ist zudem praktisch; die mattschwarzen Oberflächen, die den Großteil des Gehäuses bedecken, sind minimalistisch und attraktiv, aber sie fühlen sich mit dem unverkennbar kühlen Gefühl von Metall gleichzeitig auch gut an. Der Betrieb auf dem Schoß oder dem Schreibtisch ist problemlos möglich. Das Gehäuse fühlt sich zudem sehr solide an, obwohl wir von dem leichten Flexing und der in einigen Bereichen recht geringen Verwindungssteifigkeit nicht wirklich beeindruckt waren.

Viel interessanter sind allerdings die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger. Die Kritik an dem Tastatur-Design sowie dem polarisierenden 5-Button-Clickpad hat viele potenzielle Geschäftskunden vom Kauf des X1 Carbon der zweiten Generation abgehalten – denn so radikale und experimentelle Entscheidungen kommen am Business-Markt, bei dem die Funktion über allem steht, in der Regel nicht gut an. Die dritte Generation des X1 Carbon nimmt sich diesen Problemen an und macht die Entscheidung rückgängig. Das Ergebnis ist eine der besten Tastaturen, die wir bisher bei einem Ultrabook benutzt haben – man ist sofort mit der Eingabe vertraut. Auch die drei klassischen Tasten am oberen Rand des Touchpads für die Verwendung mit dem TrackPoint sind zurück, und das Touchpad selbst kann nun nicht mehr komplett heruntergedrückt werden. Die neue Lösung mit dem normalen Clickpad-Ansatz ist deutlich komfortabler (und in unseren Augen zuverlässiger). Alles in allem gehören die Eingabegeräte des X1 Carbon der dritten Generation zu den besten, die wir bisher bei einem Ultrabook getestet haben.

Wie sieht es mit der Leistung aus? Die Unterschiede bei der CPU-Leistung zwischen dem alten und dem neuen X1 Carbon sind quasi nicht vorhanden – eigentlich sind die beiden Geräte in dieser Hinsicht sogar identisch. Bei der Grafikleistung können wir aber einen deutlichen Zuwachs verzeichnen – bis zu 19 % in einigen Situationen. Im Vergleich mit anderen modernen Notebooks in dieser Klasse schlägt sich das neue X1 Carbon, abgesehen von den kleinen Patzern in den synthetischen Multi-Core-Benchmarks, sowohl bei der CPU/GPU- als auch der Systemleistung gut. Der einzige kleine Makel ist die Samsung PM851-SSD, deren Schreibwerte lediglich bei 250 MB/s liegen.

Obwohl der neue Broadwell-Chipsatz sowie der etwas größere Akku eigentlich gute Voraussetzungen für längere Akkulaufzeiten sind, waren wir von den Ergebnissen überrascht, denn im Endeffekt gibt es überhaupt keinen Unterschied. Unser klassischer WLAN-Test ermittelte nur eine unwesentlich längere Laufzeit als beim Vorgänger, und der erst kürzlich veränderte WLAN-Test – der aggressiver ist und den Alltag besser wiederspiegelt – lief nicht einmal 5 Stunden. Bei einem 50-Wh-Akku und der vermeintlich gesteigerten Effizienz ist das kein überragendes Ergebnis, allerdings sollten viele Anwender einen typischen Ausflug überstehen, vor allem wenn man aggressivere Energiesparfunktionen verwendet. Falls die Akkulaufzeit eine Priorität ist, sollte man vielleicht einen Blick auf das Dell XPS 13-9343 oder das MacBook Air 13 werfen.

Ein weiterer Nachteil ist das enttäuschende Display, zumindest im Hinblick auf die Helligkeit, den Kontrast und die Farbsättigung – allerdings ist der entspiegelte Bildschirmfilter dank der reduzierten Reflexionen und der recht einfachen Reinigung ein willkommener Bonus. Zudem ist das neue X1 Carbon in jeder Situation kühl und leise, und legt damit mehr Wert auf den Komfort als auf eine höchstmögliche Leistung (siehe Stresstest).

Zusammenfassend ist das X1 Carbon der dritten Generation seinem Vorgänger ganz klar überlegen. Einige der Verbesserungen betreffen die bessere GPU-Leistung, die kühleren Temperaturen und die geringeren Geräuschemissionen, aber zum Glück hat der Hersteller auch die experimentellen (und komischen) Eingabegeräte des Vorgängers rückgängig gemacht. Akku Dell Inspiron 1501 ,

Damit haben sich die Eingabegeräte nicht nur verbessert, unserer Meinung nach gehören sie sogar zu den besten, die wir bisher bei einem Ultrabook getestet haben. Aber trotz der Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger - wie schlägt sich das X1 Carbon gegen seine modernen Rivalen? Obwohl es sicherlich ein interessantes Gerät ist, hat das X1 Carbon seit unserem letzten Test ein wenig den Anschluss verloren. Während Notebooks wie etwa das Dell XPS 13-9343 massive Fortschritte bei der Mobilität, der Akkulaufzeit und der Displayqualität gemacht haben, gab es beim X1 Carbon nur kleine Verbesserungen, die aber eigentlich nur frühere Fehler beheben.

29/03/2015

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Ein innovatives Force Touch Trackpad ist die vielleicht interessanteste Neuerung des Anfang 2015 aufgefrischten MacBook Pro Retina 13 – ansonsten lautet das Motto eher Evolution statt Revolution. Auch wenn das Gesamtpaket wieder einmal überzeugen kann: Die Windows-Konkurrenz holt auf.
Für viele ist es das wohl beste Subnotebook auf dem Markt: Apples MacBook Pro 13 Retina. Vor allem die Kombination aus hervorragender Mobilität, toller Performance und Apple-typisch makelloser Verarbeitung bescherte dem 13-Zöller Ende 2013 einen Spitzenplatz in unserer entsprechenden Top-10-Rangliste.

Seit Anfang dieses Jahres gibt es nun eine Neuauflage des "MBP 13", die wir in diesem Test genauer unter die Lupe nehmen wollen. Im Mittelpunkt steht dabei die aktualisierte Hardware-Plattform auf Basis der Intel-Broadwell-Generation, deren gesteigerte Energieeffizienz für noch längere Laufzeiten sorgen soll. Darüber hinaus hat der Hersteller weitere kleine Verbesserungen einfließen lassen, beginnend vom neuen Force Touch Trackpad bis hin zu einer laut Apple nun doppelt so schnellen SSD.

Dass ein MacBook nicht gerade den preiswertesten Einstieg in die Notebook-Welt repräsentiert, dürfte wohl niemanden überraschen. Gleichwohl müssen Interessenten in diesem Jahr ganz besonders tief in die Tasche greifen – im Zuge des aktuell extrem schwachen Euro hat Apple die Preise kräftig angehoben. So geht das uns vorliegende Basismodell mit einem Core i5-5257U, 8 GB RAM und 128-GB-SSD nun für satte 1.449 Euro über die virtuelle Ladentheke, für die üppig ausgestattete Top-Konfiguration (Core i7/16 GB/1 TB) werden sogar fast 3.000 Euro fällig. Bei manchem Händler kann man gegenüber dem offiziellen Apple-Preis zwar den ein oder anderen Euro sparen, ein teures Vergnügen bleibt das MBP 13 aber in jedem Fall.
Da Gehäuse und Schnittstellen unverändert vom Vorgänger übernommen wurden, wollen wir diese Themen nicht noch einmal ausführlich untersuchen; sämtliche Details hierzu können unseren Unboxing- und Test-Videos auf Youtube sowie dem vergangenen Testbericht entnommen werden.

Qualitativ setzt das MacBook weiterhin den Maßstab für die versammelte Konkurrenz. Auch wenn mittlerweile viele durchaus hochwertige Ultrabooks auf Windows-Basis angeboten werden, erreichen doch nur die allerwenigsten die von Apple gesetzte Messlatte. Das aus dem vollen gefräste Aluminium-Chassis zählt mit knapp 1,6 Kilogramm nicht zu den leichtesten seiner Gattung, glänzt dafür aber mit geradezu unverwüstlicher Stabilität und den vielleicht präzisesten Displayscharnieren seiner Klasse. Verarbeitungsmängel konnte unser kritisches Auge nicht entdecken, wohl aber die noch immer sehr eingeschränkten Aufrüstmöglichkeiten. Die Spezialisten von iFixit strafen das MacBook darum mit einem Score von nur 1 von 10 möglichen Punkten ab.

Beim Blick auf das Anschlussfeld stechen insbesondere die beiden Thunderbolt-2-Ausgänge hervor (auch als Mini-DisplayPort nutzbar, bis zu 4K @ 60 Hz), hinzu kommen zwei USB-3.0- sowie ein HDMI-Port (4K @ 24 Hz). Damit qualifiziert sich das MBP als ernsthaftes Arbeitsgerät – eine Ambition, die man der diesbezüglich stark abgespeckten Air-Serie oder dem neuen 12-Zoll-MacBook nicht nachsagen kann. Das drahtlose Kommunikations-Repertoire umfasst wie üblich Bluetooth 4.0 sowie WLAN nach 802.11ac, wobei Apple auf einen besonders flotten Triple-Stream-Adapter von Broadcom setzt.

Auf dem Papier erreicht der BCM94360CS enorme 1,3 Gbit/s Bruttodatenrate; mit unserem TP-Link Archer C7 harmonierte das Modul allerdings nicht sonderlich gut und kam zunächst kaum über etwa 100 Mbit/s hinaus. Nach einem Firmware-Update des Routers stieg die Übertragungsgeschwindigkeit dagegen auf knapp 580 Mbit/s beziehungsweise rund 65 MB/s netto an – ein absolut rekordverdächtiges Ergebnis, mit dem der Broadcom-Chip übliche Dual-Stream-Lösungen wie Intels Wireless-AC 7265 um satte 50 Prozent übertrifft.
Das neue Force Touch Trackpad ist die vermutlich innovativste Neuerung der 2015er MacBooks. Abmessungen und Oberflächenbeschaffenheit entsprechen exakt der bisherigen Lösung – die eigentliche Besonderheit steckt in der darunterliegenden Konstruktion. Während ein klassisches Clickpad eine Art Scharnier darstellt und deshalb nur im unteren Teil bewegt werden kann, liegt Apples Pad an allen vier Ecken mehr oder weniger fest auf. Versucht man, bei ausgeschaltetem Gerät einen Klick auszulösen, passiert darum – genau, nichts. Akku HP 630 ,

Im Betrieb dagegen analysieren Sensoren den vom Anwender ausgeübten Fingerdruck. Erfolgt ein Eingabebefehl, simuliert das Pad mittels Elektromagneten eine leichte physische Auslenkung und gibt dabei sogar das typische Klick-Geräusch von sich. In der Praxis fühlt sich dieser Trick derart realistisch an, dass man glaubt, vor einem ganz normalen – vielleicht etwas kurzhubigen – Touchpad mit äußerst knackigem Druckpunkt zu sitzen.

Doch wo liegen nun die Vorteile dieser technisch sicherlich sehr aufwändigen Bauweise? Nun: Zunächst einmal ist das Pad dadurch über die gesamte Eingabefläche "klickbar", was beispielsweise Drag'n'Drop-Operationen mit nur einem Finger erlaubt. Zum anderen kann das Notebook so in Abhängigkeit von der aufgewandten Kraft unterschiedliche Aktionen ausführen. Apple hat hierfür den sogenannten Force Klick erfunden, der durch einen besonders kräftigen Druck ausgelöst und ebenfalls akustisch/haptisch von einem zweiten "Klicken" begleitet wird. Mit diesem Force Klick kann man im Text einer Website nach Begriffen suchen, Dateinamen im Finder bearbeiten oder im Dock sämtliche geöffnete Fenster einer App anzeigen lassen.

Im Internet hat der Hersteller eine Übersicht zu den vielfältigen Möglichkeiten des Pads zusammengestellt – einiges erschien uns nach kurzer Eingewöhnung recht praktisch, anderes eher als überflüssige Spielerei. Es bleibt abzuwarten, welchen Nutzen Anwendungen von Apple und Drittanbietern künftig noch aus dem neuen Feature ziehen werden.
Hatten wir beim Vorgänger noch mit einigen Schwierigkeiten bei der Installation von Windows 8.1 via Boot Camp zu kämpfen, klappt dies beim 2015er-Modell weitgehend problemlos: ISO-Datei auf einen USB-Stick kopieren, Größe der Windows-Partition festlegen, Installation abwarten, fertig – nach weniger als 30 Minuten ist das Zweit-OS betriebsbereit. Sämtliche Hardwarekomponenten inklusive Touchpad (natürlich ohne Force-Touch-Feature) werden automatisch erkannt und installiert, lediglich einige Kleinigkeiten wie Pinch-to-Zoom wollten bei uns nicht funktionieren. Auf weitere Besonderheiten und Probleme beim Betrieb eines MacBooks unter Windows werden wir nachfolgend noch genauer eingehen. Übrigens: Windows 7 sowie sämtliche 32-Bit-Versionen des Microsoft'schen OS' werden von Boot Camp leider nicht mehr unterstützt.
Angesichts des jüngst vorgestellten Dell XPS 13, welches bei gleicher Bilddiagonale satte 3.200 x 1.800 Pixel darstellt, erscheinen die 2.560 x 1.600 Bildpunkte des MBP 13 weit weniger eindrucksvoll als noch vor ein oder zwei Jahren. Zudem umhüllt Dell das Display mit einem zierlicheren Rahmen, der extrem kompakte Gehäuseabmessungen erlaubt und obendrein unverschämt gut aussieht.

In puncto Auflösung mag man Apple jedoch zugestehen, einen sinnvollen Kompromiss getroffen zu haben: 227 ppi (XPS 13: 276 ppi) sind mehr als genug, um selbst kleine Symbole und Schriften aus typischem Betrachtungsabstand gestochen scharf dazustellen. Wer mittels Boot Camp ältere Windows-Programme ausführt, hat ohnehin des Öfteren mit Skalierungsproblemen zu kämpfen, die sich bei noch höheren Pixeldichten weiter intensivieren würden. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der enorme Energiebedarf extrem hochauflösender Monitore.

Mit 342 cd/m² erreicht das Display in etwa die gleiche Maximalhelligkeit wie in unserem letzten Test – im Konkurrenzvergleich bewegt sich das MacBook damit auf Augenhöhe mit den Probanden von Asus (UX303LN: 339 cd/m²) und Dell (XPS 13: 372 cd/m²). Dass sich die Leuchtdichte nicht vollkommen gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilt, sondern von rechts nach links leicht abfällt, ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Auch den klassischen Worst-Case-Test – die Darstellung eines schwarzen Bildes bei maximaler Helligkeit in einem abgedunkelten Raum – meistert die Anzeige bravourös und liefert ein absolut homogenes Ergebnis ab. Störendes PWM-Flimmern konnten wir nicht feststellen.
Bei der Auswahl des Display-Panels hat sich Apple nicht lumpen lassen und setzt auch weiterhin auf ein hochwertiges IPS-Fabrikat. Vermutlich kommt dabei das gleiche (oder ein sehr ähnliches) Modell wie beim Vorgänger zum Einsatz; dies deuten jedenfalls die nur marginal voneinander abweichenden Messwerte an. Aus dem satten Schwarzwert von nur 0,36 cd/m² errechnet sich ein Kontrastverhältnis von exakt 1.000:1 – ein sehr ordentliches Ergebnis, wenngleich das XPS 13 hier nochmals besser abschneidet. Subjektiv wird man in dieser Größenordnung allerdings nur schwerlich einen Unterschied sehen können.

Die MacBook-Serie steht nicht ohne Grund bei vielen Anwendern aus der Foto- und Grafik-Branche hoch im Kurs: Seit Jahren punkten die Geräte aus Cupertino mit ihrer akkuraten Farbwiedergabe. Das neue MBP 13 bestätigt diese Vorschusslorbeeren mit beeindruckend niedrigen Delta-E-Abweichungen, die sich mittels nachträglicher Kalibrierung sogar noch weiter reduzieren lassen. Der wichtige sRGB-Standard wird zu 83,1 Prozent abgedeckt, der größere AdobeRGB-Farbraum zu immerhin 61,9 Prozent.Akku HP 448007-001 ,
Obwohl wir das Display prinzipiell als Glare-Panel bezeichnen würden, reflektiert es das Umgebungslicht etwas weniger stark als die meisten Konkurrenzmodelle. Dies dürfte vor allem der speziellen Oberflächenbeschichtung zu verdanken sein, die jedoch zuletzt vermehrt für Negativschlagzeilen gesorgt hat: Unter dem Schlagwort "Staingate" klagen mittlerweile hunderte Nutzer im Netz über glänzende Flecken und Verfärbungen, die sich teils nach weniger als einem Jahr bilden und danach stetig wachsen. Auf die Herstellergarantie kann man in diesem Fall leider nicht zwangsläufig vertrauen – oftmals scheint Apple den Fehler als kosmetisches Problem einzustufen und bietet betroffenen Kunden nur eine rund 800 US-Dollar teure Reparatur an. Auch in unserer Redaktion ist ein im Herbst 2013 gekauftes MacBook Pro Retina 13 betroffen. Es bleibt abzuwarten, ob die 2015er-Generation hiervon verschont bleibt.

Abseits dieser Problematik erweist sich die reflektionsmindernde Oberfläche als recht nützlich und sorgt dafür, dass sich das Display auch unter freiem Himmel einwandfrei ablesen lässt. Einzig direktes Sonnenlicht sollte der Anwender besser meiden – selbst mit weit über 300 cd/m² ist das LED-Backlight dafür einfach nicht leuchtstark genug.
IPS-Panel ist nicht gleich IPS-Panel: Zwar gelten Displays auf Basis dieser Technik generell als relativ blickwinkelstabil, doch gibt es auch hier große Unterschiede zwischen verschiedenen Fabrikaten. Das im MBP 13 verbaute Modell zählt diesbezüglich zur absoluten Spitzenklasse und zeigt selbst bei extrem schräger Betrachtung kaum Einbußen bei Kontrastverhältnis und Farbwiedergabe. Hier zeigt sich ein deutliches Qualitätsgefälle gegenüber etwas preiswerteren Kontrahenten wie dem Asus Zenbook UX303LN.
Subnotebooks im 13-Zoll-Format werden heutzutage fast ausschließlich mit ULV-CPUs der 15-Watt-Klasse ausgestattet, die zwar für gute Akkulaufzeiten, jedoch nicht unbedingt überragende Leistungswerte sorgen. Das MacBook Pro 13 setzt dagegen auf Intel-Broadwell-Prozessoren mit 28 Watt TDP, was insbesondere bei kombinierter CPU- und GPU-Belastung deutlich größere Performance-Reserven verspricht.

Der in unserer Einstiegskonfiguration verbaute Core i5-5257U kommt mit einem Basistakt von 2,7 GHz daher und kann mittels Turbo Boost Frequenzen von bis zu 3,1 GHz erreichen. Optional bietet Apple ein Upgrade auf den Core i5-5287U (2,9 - 3,3 GHz, 100 Euro Aufpreis) oder Core i7-5557U (3,1 - 3,4 GHz, 350 Euro Aufpreis) an. Abseits der Taktdifferenzen sowie eines etwas größeren L3-Caches der i7-Version unterscheiden sich die genannten Modelle jedoch kaum: Alle drei verfügen über jeweils zwei Prozessorkerne sowie Hyper-Threading zur parallelen Bearbeitung von bis zu vier Threads.

In Ermangelung einer dedizierten Grafiklösung (wie beispielsweise im Asus UX303LN) werden sämtliche 3D-Berechnungen von der integrierten Iris Graphics 6100 übernommen. Im Vergleich mit der alten Iris Graphics 5100 hat Intel die GPU von 40 auf nunmehr 48 Execution Units (EUs) aufgebohrt, sodass die Shader-Power rund Faktor zwei über der beliebten HD Graphics 5500 (24 EUs) liegt. Erfahrungsgemäß skaliert die Framerate (zumindest bei Intel-GPUs der letzten Jahre) jedoch nicht annähernd linear mit der theoretischen Rechenleistung.

Ein Grund dafür ist die begrenzte Speicherbandbreite. Auch bei Broadwell müssen sich Prozessor und Grafikeinheit ein schmales 128-Bit-Interface (2x 64 Bit Dual-Channel) teilen, allerdings erlaubt Intel – zumindest bei den 28-Watt-Modellen – nun etwas höhere Taktraten bis LPDDR3-1866. Wahlweise 8 oder 16 GB verlötet Apple davon auf dem Mainboard, letztere gegen saftige 200 Euro Aufpreis. Ebenso kostspielig gerät ein Upgrade der 128-GB-SSD; 200 Euro für 256 GB beziehungsweise 450 Euro für 512 GB (ausstattungsbereinigt) erscheinen uns doch etwas überzogen.
Die Kombination aus gesteigerter Taktfrequenz und leicht verbesserter Pro-MHz-Leistung führt dazu, dass der Core i5-5257U den bisherigen Core i5-4258U um etwa 10 bis 15 Prozent distanziert. Dies entspricht ziemlich genau dem Level eines Core i5-4310M oder Core i5-4200H, die beide mit einer weitaus höheren TDP von 37 respektive 47 Watt spezifiziert werden. Interessanterweise liegen unsere Benchmarkergebnisse unter Windows 8.1 reproduzierbar über denen unter OS X – wir vermuten, dass Apple den Turbo Boost etwas defensiver abgestimmt hat, um so die Energieeffizienz zu steigern. Die Performance im Netz- und Akkubetrieb ist bei beiden Betriebssystemen identisch.

Ebenfalls spannend ist ein Vergleich des Core i5-5257U mit dem Core i7-5500U im Zenbook UX303LN. Das "kleine" 15-Watt-Modell kommt dem 5257U erstaunlich nah, was allerdings nur auf den ersten Blick für Verwunderung sorgt: Dank fortschrittlicher 14-Nanometer-Fertigung pendelt sich die reale Leistungsaufnahme in reinen CPU-Benchmarks wie Cinebench ohnehin klar unter 20 Watt ein, sodass die höhere TDP-Einstufung kaum einen Unterschied macht. Schade, dass Intel im (U)LV-Segment bislang keine Quad-Core-Prozessoren anbietet (Atom-Ableger einmal ausgeklammert) – vier niedrig taktende Kerne könnten gut parallelisierte Software zweifellos effizienter als ein extrem schneller Dual-Core abarbeiten.
Klassische SATA-SSDs haben bei Apple schon seit einiger Zeit ausgedient, stattdessen setzt der Hersteller auf die sehr viel schnellere PCIe-Schnittstelle. Während SATA-III die Nettodatenrate auf knapp unter 600 MB/s limitiert, erlaubt PCIe 3.0 x4 fast 4 GB/s.

Auch wenn sich unser 128 GB großes Modell unter dem Namen "Apple SSD SM0128G" meldet, handelt es sich in Wahrheit vermutlich um die erst kürzlich vorgestellte Samsung SM951 (eventuell mit angepasster Firmware). Diese SSD im M.2-2280-Format basiert auf Samsungs S4LN058A01-Controller in Kombination mit 19-Nanometer-MLC-NAND und 512 MB LPDDR3-Cache. Akku HP EliteBook 8730w ,

Losgelöst von jeglichen Interface-Limitierungen klettern die sequentiellen Übertragungsraten auf mehr als 1.200 MB/s beim Lesen sowie gut 600 MB/s beim Schreiben – die höchsten Werte, die wir je bei Einzellaufwerken dieser Kapazität messen konnten. Ein wenig enttäuschend fallen dagegen die Ergebnisse der 4K-Tests aus, in denen die Apple-/Samsung-SSD diversen SATA-Konkurrenten unterliegt. Erst bei mehrfach parallelen Zugriffen wird diese kleine Schwäche überwunden und das MacBook setzt sich wieder klar an die Spitze des Testfeldes.
Nicht zuletzt dank der überragenden SSD-Performance dominiert das MBP 13 sämtliche Sysmtenleistungsbenchmarks der PCMark-Serie. Gleichwohl sei darauf hingewiesen, dass sich diese Ergebnisse nur bedingt auf die Praxis übertragen lassen: Leistungsdifferenzen zwischen verschieden SSDs sind im Alltag in der Regel kaum zu spüren, subjektiv fühlt sich ein XPS 13 oder UX303LN jedenfalls nicht langsamer an. Auch die nur marginal höhere Performance des 28-Watt-Prozessors sorgt – auf hohem Niveau – für leichte Enttäuschung. Besonders anspruchsvolle Anwender, die sehr CPU-lastige Software nutzen oder exzessives Multitasking betreiben, sind mit einem MBP 15 und dessen Quad-Core-i7 womöglich besser beraten. Dies trifft natürlich ebenso auf vergleichbare Windows-Geräte zu.

Insgesamt bleibt das MacBook Pro 13 dennoch eines der schnellsten Subnotebooks auf dem Markt und bewältigt übliche Office-, Multimedia- und Web-Anwendungen ohne erkennbare Schwierigkeiten.
Nachdem wir die technischen Daten der Iris Graphics 6100 bereits zuvor abgehandelt haben, wollen wir nun einen Blick auf die Leistungswerte werfen. Ein wirklich einheitliches Bild ergibt sich dabei allerdings nicht: Während die GPU im 3DMark 11 rund 50 Prozent vor der HD Graphics 5500 und Iris Graphics 5100 landet, schrumpft der Vorsprung im bandbreitenlastigeren 3DMark 2013 auf etwa 10 bis 20 Prozent zusammen. Gut möglich, dass die (Windows-)Treiber derzeit noch etwas Potential verschenken; dennoch zeichnet sich ab, dass das Level einer GeForce 840M für die Iris Graphics 6100 unerreichbar bleibt. Daran dürfte sich auch im Falle eines Upgrades auf den Core i5-5287U oder Core i7-5557U – beide mit etwas höheren CPU- und GPU-Taktraten – wenig ändern.

Erwartungsgemäß souverän meistert der Grafikchip unsere Multimedia-Tests. Selbst ein 4K-Video im H.265-Codec wird flüssig und bei akzeptabler CPU-Auslastung wiedergegeben; vorausgesetzt, ein geeigneter Player mit funktionierender Hardwarebeschleunigung ist installiert. Zum En- oder Transcoding von Filmen empfiehlt es sich, auf die besonders effiziente Quick-Sync-Einheit des Prozessors zurückzugreifen (beispielsweise via HandBrake).
Wer sich mit reduzierten Grafikeinstellungen zufrieden gibt, kann mit dem MBP 13 viele aktuelle Titel in niedrigen Einstellungen flüssig spielen. Allerdings bestätigt sich, dass die Iris Graphics 6100 ihre hohe Shaderleistung in vielen Fällen nicht sonderlich gut umsetzen kann – nur selten fallen HD Graphics 5500 oder Iris Graphics 5100 (beide mit in etwa ähnlicher Performance) mehr als 15 bis 20 Prozent zurück. Eine dedizierte GeForce 840M rechnet im Mittel mindestens 40 Prozent schneller.

Bei unseren Benchmarks, die allesamt unter Windows 8.1 durchgeführt wurden, sind wir mehrfach auf ein rätselhaftes Problem gestoßen: Nach Auflösungswechseln begann der Bildschirm des MacBooks stark zu flimmern und blendete während des Spielens kurzzeitig Ausschnitte von dem Menü oder Desktop ein. Unter OS X konnten wir ein derartiges Verhalten nicht beobachten, weshalb wir stark von einem fehlerhaften Grafiktreiber ausgehen. Leider stand zum Testzeitpunkt keine neuere Version zur Verfügung.
Im Leerlauf und bei alltäglichen Tätigkeiten wie Surfen bleibt das MacBook Pro absolut lautlos (blaue Kurve) – das schafft die Konkurrenz allerdings auch. Wirklich beeindruckend ist jedoch, dass sich daran selbst bei voller CPU-Auslastung nichts ändert. Unterhalb einer Drehzahl von etwa 2.500 U/min arbeitet der Lüfter so leise, dass unsere Messgeräte keinerlei Anstieg des Lärmpegels feststellen können. Um diesen Wert einordnen zu können: Nach 10 Iterationen des Cinebench R11.5 lesen wir unter OS X rund 2.300 U/min ab, unter Windows sind es gut 400 U/min mehr.

Leider agiert das MBP nicht immer so leise: In 3D-Anwendungen klettert der Lärmpegel innerhalb weniger Minuten über die 40-dB(A)-Grenze, wobei auch hier Windows (45,6 dB(A), 5.400 U/min, rote Kurve) etwas höhere Werte als OS X (44,0 dB(A), 5.200 U/min, grüne Kurve) produziert. Unabhängig von der Drehzahl lässt sich das Lüfterrauschen als nicht übermäßig hochfrequent und angenehm gleichmäßig beschreiben. Gemessen an der Leistungsaufnahme, auf die wir später noch genauer blicken werden, hat Apple damit ein höchst effektives Kühlsystem abgeliefert.
Die recht defensiv abgestimmte Drehzahlkennlinie des Lüfters hat leider auch ihre Schattenseite: Im Alltagsbetrieb erwärmt sich die Gehäuseoberfläche spürbar mehr als bei vielen Ultrabooks, was durch die gute Wärmeleitfähigkeit des Aluminium-Chassis subjektiv sogar noch verstärkt wird. Wirklich unangenehm heiß wird das MacBook allerdings nie, da Temperaturen über 40 °C auf einen kleinen Bereich fernab der Handballenauflage begrenzt bleiben.

Glaubt man den von uns ausgelesenen Sensorwerten, scheint Apple den Core i5-5257U nicht wie erwartet bei 28, sondern erst bei 32 Watt abzuregeln. Dennoch muss der Prozessor bei Volllast TDP-bedingt throtteln und fällt in unserem Stresstest auf 1,8 GHz CPU- und 800 MHz GPU-Takt zurück. Intels Temperaturfreigabe bis 105 °C wird von Apple dabei gnadenlos ausgereizt, kurzzeitig konnten wir bis zu 103 °C auf den CPU-Kernen beobachten. Wird Prime95 einzeln ausgeführt, steigt der Prozessortakt auf volle 3,1 GHz an und die Leistungsaufnahme des Chips pendelt sich bei gut 20 Watt ein.
Für ein Subnotebook spielen die beiden (mutmaßlich unveränderten) Stereolautsprecher recht laut (max. 82 dB(A) aus 30 cm) und kräftig auf, lassen naturgemäß aber den gewünschten Nachdruck im Bassbereich vermissen. Bis 500 Hz verläuft der Amplitudenfrequenzgang mehr oder weniger linear, darunter fällt der Pegel stetig ab. Schon preiswerte 2.1-Systeme wie unser Logitech X-230 katapultieren den Klang auf ein vollkommen anderes Niveau – ein zugegebenermaßen etwas unfairer Vergleich.
Obwohl OS X als überaus energieeffizientes Betriebssystem gilt, kommt der Leerlaufverbrauch des MacBook Pro mit 2,8 bis 8,1 Watt (Windows 8.1: 3,6 bis 11,9 Watt) nicht ganz an die sparsamsten Ultrabooks auf Windows-Basis heran. Dies dürfte vor allem auf das sehr helle und hochauflösende IPS-Display zurückzuführen sein, welches bei ruhendem Desktop den Löwenanteil der aufgenommenen Gesamtleistung für sich beansprucht. Akku HP Pavilion dv9000 ,

Unter Volllast benötigt das MBP 13 (weitgehend unabhängig vom OS) fast doppelt so viel Energie wie typische Konkurrenzmodelle mit 15-Watt-CPU. Auch wenn die Prozessor- und Grafik-Performance zweifellos leicht überlegen ist: In einem angemessenen Verhältnis steht dieser Mehrverbrauch keinesfalls. Vor allem die Iris-6100-GPU verbrät für ihr Leistungsniveau definitiv zu viel Strom, wie ein Vergleich mit dem in 3D-Anwendungen klar überlegenen Zenbook UX303LN (40,1 bis 52,1 Watt) beweist. Vielleicht hätte Apple ebenfalls auf eine 15-Watt-CPU samt dedizierter GeForce 840M setzen sollen – das würde zwar ein größeres Mainboard erfordern, dafür aber die Effizenz deutlich verbessern.
Während die typische Akkugröße eines 13-Zoll-Ultrabooks bei vielleicht 50 Wh liegt, spendiert Apple seinem MacBook einen beeindruckenden 74,9-Wh-Speicher – das sollte ausreichen, um der energiehungrigen Hardware entgegenzuwirken.

In der Tat begeistert das MBP mit praxisnahen Laufzeiten zwischen 9 und 10 Stunden, die bei einer Displayhelligkeit von 167 cd/m² ermittelt wurden. Unter Windows 8.1 reduziert sich die Ausdauer analog zur gemessenen Leistungsaufnahme um etwa ein bis zwei Stunden. Beim Vergleich mit dem Vorgänger sowie einigen Kontrahenten bitten wir darum zu beachten, dass unser neuer WLAN-Test v1.2 generell etwa 10 Prozent kürzere Laufzeiten als das alte Szenario erzeugt.

Für den Ladevorgang müssen im Betrieb etwa 3 Stunden einkalkuliert werden. Wird die Hardware gleichzeitig stark beansprucht, kann sich diese Zeitspanne aufgrund des knapp dimensionierten 60-Watt-Netzteils jedoch stark verlängern.
Apple hat es wieder einmal geschafft: Mit einer Gesamtnote von 89 Prozent räumt das MacBook Pro 13 Retina nicht nur eine sehr gute Bewertung ab, sondern verdrängt auch das Dell XPS 13 von Platz 1 unserer Subnotebook-Top-Ten – wenngleich der Abstand zwischen beiden mit nur einem Prozentpunkt denkbar knapp ausfällt.

Seinen Vorsprung sichert das MBP vor allem in klassischen Apple-Paradedisziplinen wie Gehäusequalität, Emissionen oder Display. Auch wenn letzteres die Auflösungskrone längst verloren hat: Was den subjektiven Bildeindruck oder die Präzision der Farbwiedergabe betrifft, liegt das blickwinkelstabile IPS-Panel nach wie vor auf Referenzniveau. Doch nicht nur hier ist Apple der Konkurrenz noch immer einen kleinen Schritt voraus: Highlights wie Triple-Stream-WLAN, eine ultraschnelle PCIe-SSD oder das auch unter Windows höchst praktische Force Touch Trackpad findet man – zumindest in dieser Kombination – bei keinem anderen Modell.

Auch wenn der Hersteller Thermik und Geräuschentwicklung gut im Griff hat, kann man geteilter Meinung darüber sein, ob die Wahl eines 28-Watt-Prozessors wirklich klug war. Das Performance-Plus gegenüber den schnellsten 15-Watt-Chips bleibt in den meisten Situationen vernachlässigbar klein, und insbesondere die GPU enttäuscht beim Vergleich mit dedizierten Alternativen. Obwohl Intel in puncto Fertigungstechnik dem Rest der Branche derzeit zwei Schritte voraus ist, kann sich die Iris Graphics 6100 nicht mit (obendrein sparsameren) Einstiegslösungen wie einer GeForce 840M messen. Einige MacBook-Konkurrenten wie das Asus Zenbook UX303LN nutzen das gekonnt aus. Akku HP COMPAQ 6510b ,

Derlei Makel hinterlassen jedoch nur einen kleinen Schatten auf der weitgehend weißen Weste des MBP 13 – gerade im Gesamtpaket mit OS X gibt das Subnotebook ein hervorragendes Arbeitsgerät mit überragender Ausdauer ab.

So kann man vielleicht auch über die zweifellos happige Preisgestaltung hinwegsehen, die spätestens nach einigen Häkchen in der Aufpreisliste geradezu schwindelerregende Höhen erreicht.

27/03/2015

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ZBook 15 G2 de HP a été dans notre test de longue durée depuis quelques semaines, et il doit montrer si il peut garder ce qu'il promet dans le long terme après avoir traversé nos procédures régulières de test. En plus de nos expériences avec l'échantillon d'examen, nous allons également traiter le sujet d'un fonctionnement multi-écran dans notre premier rapport de situation. L'article qui suit décrit les expériences que nous avons faites jusqu'à présent.
La station de travail mobile est en proie à une abondance de tâches dans la journée de travail éditoriale difficile. Outre le trafic de messagerie profane, ennuyeux travail de bureau et de la recherche Internet stressant, ZBook 15 G2 de HP est également utilisé pour l'image et le montage vidéo, ainsi que la conversion vidéo. Puisque nous ne avons pas besoin de beaucoup pour créer et éditer des modèles de vastes CAD 3D, nous simuler cette partie par l'exécution des repères de SPECviewperf régulièrement à la demande de manière appropriée le système un peu de temps en temps. Nous osons aussi courtes expéditions avec Lara Croft, Marius Titus ou un Giulietta Alfa Romeo depuis amusant doit pas être négligée après un travail acharné ...
ZBook 15 G2 de HP a été dans notre test à long terme pour environ 6 semaines. L'échantillon d'examen (presque) fonctionne unexceptionally comme une montre suisse et convainc par sa superbe performance et les détails de configuration pratiques, comme le bon écran IPS, grand clavier, touchpad décent, et la plaque de base vis-moins parfaite pour bricolage et de les retravailler.

Les ports USB sont encore un peu maladroit; câbles, adaptateurs et les lecteurs flash doivent être insérés avec un peu de vigueur. Là encore, ils se inscrivent serré et les moindres mouvements ne interrompent pas la connexion immédiatement.

Le positionnement d'interface partiellement négatif est intuitivement contourné après un certain temps, et il devient presque une sorte de rituel où brancher dont l'extension régulièrement. Cependant, il ne semble pas bon lors de l'utilisation des périphériques avec un câble USB-Y. Nous avons parfois besoin d'un lecteur de DVD externe depuis notre ZBook 15 G2 ne dispose pas d'un lecteur optique. Ils ont généralement un câble en Y pour des raisons de consommation d'énergie, afin de fournir assez d'énergie pour la phase de démarrage. Cependant, l'utilisation de ces appareils sans une rallonge ne est pas possible parce que les ports USB dans le ZBook 15 G2 sont éloignés.

Une exception: Nous sommes toujours impressionnés sur le calme bruit paysage global au cours de faible charge. Aucun fan trépidante ou folles, fâcheusement pièces aigus crisser bruits ou gerçures boîtier perturbent ici. Cependant, nous avons eu une fois pour découvrir que ces défauts sont tout à fait possible pendant environ 1 à 2 heures avant l'heure d'arrêt; le ventilateur de boîtier légèrement perturbé nous avec un grincement subtile. Il est parfois très utile de garder son calme et à se abstenir d'actions hâtives dans ces situations. Nous avons été récompensés avec un ZBook travailler impeccablement le lendemain matin, qui petits lutins utiles apparemment réparés pendant la nuit. Cette «faute» ne se est pas nouveau depuis. Batterie Pour ASUS K52J ,

Ainsi, nous pouvons affirmer en toute confiance dans notre premier, préliminaire somme-up: Aucun événements spéciaux!
Un effet secondaire bienvenu de l'essai à long terme de ZBook 15 G2 de HP est l'occasion de se attaquer à l'un ou l'autre thème spécial. Ces questions devraient normalement aller au-delà de la portée d'un test d'ordinateur portable de routine et ont donc généralement être laissé de côté. L'option de connexion 4, 5 ou 6 moniteurs en même temps est souvent annoncée en particulier dans le secteur de la station de travail. Nous ne voulions pas en faire trop ici et nous sommes limités à un total de trois moniteurs pour FirePro M5100 d'AMD pour faire face à. HP nous a fourni deux écrans HP Z27i. Ils ont une résolution maximale de 2560x1440 pixels, mais offre également une performance d'interpolation décent dans des résolutions inférieures à distance de leurs résolutions natives. Ces moniteurs sont généralement agréable dispositifs de travail qui convainquent avec une bonne luminosité, contraste élevé, et la reproduction fidèle des couleurs. L'espace couleur sRGB est couvert par près de 99%.
Les moniteurs peuvent être directement connectés à ZBook 15 G2 de HP ou être utilisés via une station d'accueil. HP nous a aussi fourni avec une station d'accueil avancée que nous allons examiner de plus près dans notre prochaine mise à jour de statut. La possibilité d'utiliser la station d'accueil est un gain apprécié dans le confort, et nous allons donc préfèrent également cette méthode sur connectant directement à l'ordinateur portable.

Cependant, nous avons naturellement vérifié les interfaces dans ZBook 15 G2 de HP le brièvement. Alors que le DisplayPort (1,2) et mini-DisplayPort fonctionné impeccablement, le port VGA livré une image plutôt floue. Qui pourrait encore être assez pour projecteurs à basse résolution, mais ce ne sera pas un plaisir à utiliser de façon permanente écrans plats avec elle.

Le système a identifié les moniteurs sans problèmes, et ils pourraient être personnalisé immédiatement. Déterminer le moniteur principal, calibrer, sélectionnez la résolution, prêt! Eyefinity d'AMD ne était pas disponible dans la version AMD Catalyst Control Center, nous avons utilisé, et par conséquent il n'a pas pu être testé. Une autre version que la page de support de HP fournit pas pu être installé. Batterie Pour ASUS A52J ,
Donc, nous avons eu deux fois 2560x1440 pixels et une fois 1920x1080 pixels répartis sur trois moniteurs dans la pratique. Ce est un total de 7040x1440 pixels, ce qui donne beaucoup d'espace sur le bureau. Par conséquent, plusieurs documents peuvent être affichés en plein écran en même temps dans le bureau, ce qui facilite considérablement l'édition simultanée. Il ya beaucoup de place pour le recadrage des vidéos, et Photoshop affiche les images dans une taille agréable dans la vue par défaut. Il est également toujours possible de déplacer les outils, palettes de couleurs, ou des écrans de prévisualisation à l'un des autres moniteurs. Vidéo-conférence sur le moniteur 1, conversion vidéo le 2, et un peu de la navigation Internet sur trois sur le côté. Workflow prend vraiment le rythme ici.

Performance / Réserves
Il ne ya aucune raison de se inquiéter de l'efficacité de notre poste de travail de test à long terme dans cette configuration. Nous avons couru plusieurs scénarios de charge, pratiques en fonctionnement multi-moniteur et ne avons jamais été ralenti par des temps de réponse lents ou plantage du système. Nous ne pouvions provoquer une charge du système de 47% avec le SPECviewperf.11 (2560x1440) CAD de référence lors de la conversion d'une vidéo en même temps. la navigation sur Internet, bureau, télévision via DVB-T ou la vidéoconférence pourrait facilement être encore possible au-delà. Cependant, les jeux ne étaient pas beaucoup de plaisir quand nous avons essayé d'utiliser une résolution plus élevée que les limites du moniteur. Les caractéristiques sont susceptibles d'Eyefinity nécessaires pour mettre en commun les moniteurs. Dans tous les cas, un maximum de 2560x1440 pixels a été offert dans les réglages des jeux que nous avons testés. Cependant, la FirePro M5100 ne serait pas assez forte pour faire face à ces hautes résolutions, soit. Par exemple, juste augmenter la résolution baissé le taux de trame à partir de 107 fps (1024x768 pixels, pré-réglages faibles) à 24 fps (2560x1440 pixels, pré-réglages faibles) dans le relativement peu exigeante jeu Dirt Showdown.

L'ensemble du système consomme 115 watts au moment où la marche au ralenti. Cela inclut les deux moniteurs HP Z27i, la station d'accueil, et, bien sûr, ZBook 15 G2 de HP . Les besoins en énergie augmente nettement en fonction de la charge. Nous avons mesuré 164 watts à Catia et 191 watts en Lightwave (à la fois lors de l'exécution de SPECviewperf).

Le mode multi-moniteur ne possède pas un impact négatif sur les caractéristiques de bruit de ZBook 15 G2 de HP . Nous avons mesuré les niveaux de bruit pratiquement identiques de 29,4 dB (A) à 42,1 dB (A) selon le scénario de charge.
Le mode multi-écran est une option bienvenue pour gagner beaucoup d'espace de bureau. Qui assure la vue d'ensemble nécessaire, multitâche confortable et un meilleur flux de travail globale.

La performance de la station de travail mobile suffira pour de nombreuses tâches professionnelles et a souvent encore plus de réserves au-delà.

Il est très tolérable que les limites se trouvent dans des résolutions élevées dans le secteur de jeu depuis ce scénario est principalement seulement une petite utilisation de spin-off de la station de travail conçu pour le travail professionnel. Batterie Pour ASUS X52J ,

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