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17/03/2015

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Man könnte das Lenovo Yoga Tablet 2 8 schon mal mit einem digitalen Bilderrahmen verwechseln, damit täte man dem Device mit Kickstand und Windows 8.1 aber unrecht. Warum, das lesen Sie in unserem Test.
Lenovos Yoga Tablets haben für frischen Wind im iPad-Klon-Land der Tablets gesorgt: Mit der Griffleiste gewinnen sie vielleicht keine Schlankheitswettbewerbe, haben aber dafür einen hohen Nutzwert und sehen schick und ungewöhnlich aus. Außerdem gibt es einen integrierten Standfuß, man kann die Tablets an die Wand hängen, und beim großen Yoga Tablet 2 Pro ist sogar ein Beamer in der Griffleiste verbaut.

Beim bisher kleinsten Modell, dem Yoga Tablet 2 8, muss man zwar auf den integrierten Beamer verzichten, alle anderen Familienmerkmale sind aber vorhanden. Die Yoga Tablets gibt es wahlweise mit Android oder Windows 8.1 mit Bing, unser Testgerät war mit Microsofts Betriebssystem ausgestattet. Die restlichen Ausstattungsdetails wie ein Intel-Atom-SoC und 2 GByte RAM bleiben gleich.

Konkurrenten in dieser Preisklasse sind beispielsweise das HP Stream 8, das Acer Iconia Tab 8 oder das Dell Venue 8 Pro.
Die Form des Gehäuses mit der runden Griffleiste an einer Längsseite ist durchaus ungewöhnlich für ein Tablet, bietet aber Vorteile beim Halten des Gerätes. Außerdem kann man dort die Komponenten unterbringen, so dass der restliche Bereich des Tablets sehr flach ist. Grundsätzlich ist das Gehäuse aus Kunststoff gefertigt, der in der Griffleiste integrierte Standfuß ist allerdings aus Metall.

Die Stabilität des Gehäuses könnte besser sein: Der Bildschirm lässt sich deutlich verwinden, und Druck wird schnell im Flüssigkristall des Bildschirms sichtbar. Außerdem ist beim Verwinden ein deutliches Knarzen zu hören.

Bei der Ausstattung kann unser Testgerät mit seiner hohen Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.200 Pixel glänzen. Außerdem gibt es 32 GByte Speicher und die Möglichkeit, diesen über microSD-Karten zu ergänzen. Die Anschlussvielfalt ist nicht außergewöhnlich, ein LTE-Modul ist optional erhältlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Tablet mit dem optionalen Lenovo AnyPen zu bedienen.

Als Betriebssystem ist Windows 8.1 32-Bit mit Bing installiert. Das bedeutet, dass Bing als Suchmaschine im Internet Explorer voreingestellt ist, was aber jederzeit geändert werden kann. Windows 8.1 funktioniert auf dem 8-Zoll-Tablet recht gut, solange man sich innerhalb der Metro Oberfläche bewegt. Auf dem Desktop sind die Bedienelemente aber doch recht klein. Microsoft und Lenovo spendieren dafür noch ein Jahr kostenloses Office 365.
Kontakt mit seiner Umwelt nimmt das Lenovo Yoga Tablet 2 8 hauptsächlich per WLAN auf. Das geschieht nach den Standards 802.11 a/b/g/n und damit auf Wunsch sogar im weniger genutzten 5-GHz-Frequenzbereich. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord. Natürlich gibt es auch ein GPS-Modul, dass uns in einem kurzen Test recht zuverlässig und flott ortete.

Bei den Kamers zeigt sich Lenovo großzügig: An der Rückseite kommt eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz, das ist eine deutlich höhere Auflösung als beim HP Stream 8 oder dem Dell Venue 8 Pro. Die Bilder sind farblich in Ordnung, und durch eine Weitwinkellinse ist es auch recht einfach, das gewünschte Motiv ins Bild zu bringen, allerdings verwackeln die Bilder schnell. Objektkanten sind meist unscharf, und generell sind die Bilder eher nicht für eine Vergrößerung geeignet. Insgesamt ist die Bildqualität für ein Tablet in Ordnung, wird aber höheren Ansprüchen nicht genügen. Die Frontkamera mit 1,6 Megapixel macht ordentliche Selfies, die aber ebenfalls nicht für eine Vergrößerung taugen, sondern sich eher für die Ansicht auf dem Bildschirm eignen.

 

Der 8-Zoll-Bildschirm ist gleichzeitig als kapazitiver Touchscreen das Haupteingabegerät des Tablets. Er funktioniert zuverlässig auch in den äußersten Ecken und erkennt bis zu fünf Finger gleichzeitig. Die Bildschirmtastatur lässt sich in ein eigenes Fenster abkoppeln und dann frei auf dem Bildschirm verschieben. Sie braucht gerade im Quermodus sehr viel Platz auf dem Bildschirm, ist aber dafür auch gut zu bedienen und recht übersichtlich.
Mit seiner hohen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel punktet das Lenovo Yoga Tablet 2 8 beim Display: Die Vergleichsgeräte bieten alle nur 1.280 x 800 Pixel. Dadurch ist die Darstellung sehr scharf, vor allem auf dem Desktop aber auch etwas kleinteilig. Die Helligkeit ist im Testfeld knapp die höchste, die Ausleuchtung mit 88 % so genau, dass man keine Ungleichmäßigkeiten bei großen Farbflächen erkennen kann.

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Auch Schwarzwert und Kontrast sind die höchsten im Vergleichsfeld, allerdings kann der durchaus gute Schwarzwert von 0,25 cd/m² trotzdem nicht ganz verhindern, dass wir subjektiv einen Graustich in dunklen Flächen wahrnehmen. Der Kontrast ist mit 1.556:1 sehr hoch, allerdings wirken die Farben nicht wirklich strahlend auf dem Bildschirm.

 

Woran das liegt, wollen wir mithilfe einer Analyse mit der Software CalMan und einem Spektralfotometer herausfinden. Generell weichen sowohl Farben als auch Graustufen sehr stark vom Idealwert des Referenzfarbraums sRGB ab. Graustufen sind zwar nicht farbverändert, aber deutlich zu hell. Auch Farben werden meist deutlich heller dargestellt, als sie eigentlich sein sollten.
Im hellen Sonnenlicht spiegelt der Bildschirm so stark, dass man so gut wie nichts mehr vom Bildschirminhalt erkennen kann. In hellen Innenräumen ist das Arbeiten mit dem Gerät möglich.

Dank des IPS-Panels sind die Blickwinkel aus allen Richtungen makellos: Der Bildschirminhalt ist stets unverändert erkennbar.
Das Lenovo Yoga Tablet 2 8 ist mit dem recht häufig anzutreffenden SoC Intel Atom Z3745 ausgestattet. Es gehört zur Bay-Trail-T-Plattform, taktet mit 1,33 bis 1,86 GHz und besitzt vier Kerne. Rein von der Prozessorleistung her kommt das Yoga Tablet 2 8 gegenüber den Vergleichsgeräten damit leicht ins Hintertreffen, sie basieren alle auf etwas kräftigeren Intel-Atom-SoCs. Die Navigation durch Windows 8.1 läuft dennoch sehr flüssig ab, erst anspruchsvollere Windows Software überfordert den Prozessor.
Im PCMark 7 kann das Lenovo Tablet sich von den Konkurrenten absetzen. Das liegt vermutlich am flotten Speicher und der ordentlichen Grafik-Performance.
Die 32 GByte eMMC-Speicher, die im Lenovo Yoga Tablet 2 8 verbaut sind, erlauben flottes Lesen und Schreiben von Daten. Die meisten Vergleichsgeräte können da nicht ganz mithalten.
Die Intel HD Graphics (Bay Trail) hat in unserem Testgerät einen recht hohen Kerntakt von 778 MHz und kann so auch die meisten Vergleichsgeräte abhängen. Wie sie sich in Spielen schlägt, das schauen wir uns im nächsten Kapitel an.
Nur 32 GByte Speicherplatz und die relativ schwache Hardware lassen Gaming im Sinne eines Laptops oder PCs aussichtslos erscheinen. Das bestätigt auch der Benchmark in "Anno 2070". Anspruchsvollere Games aus dem App Store wie beispielsweise "Asphalt 8: Airborne" laufen flüssig, die Bildrate könnte aber auch hier etwas höher sein.
Im Idle-Betrieb ist bei unserem Testgerät keine Erwärmung spürbar. Unter maximaler Last können die Oberflächentemperaturen bis zu 44,5 Grad erreichen. Das ist zwar spürbar, aber nicht tragisch, zumal die Erwärmung lokal stark beschränkt ist. Im Stresstest setzen wir CPU und GPU unter volle Last und schauen, ob die Taktraten erhalten bleiben. Tatsächlich schafft es das Gerät auch unter absoluter Volllast, den vollen Prozessor- und Grafiktakt zu liefern. Die CPU-Temperatur steigt auf bis zu 82 Grad und ist damit noch im grünen Bereich.
Das Soundsystem des Lenovo Yoga Tablet 2 Pro war für ein Tablet sehr gut, bei Yoga Tablet 2 10 hatten wir dann so unsere Probleme mit der Klangqualität der Lautsprecher. Immerhin hat das Yoga Tablet 8 gegenüber anderen Tablets schon mal den Vorteil, dass die Lautsprecher nach vorne gerichtet sind, den Nutzer also direkt beschallen. Dazu ist die Lautstärke für ein Tablet recht hoch. Der Klang ist etwas mitten- und höhenlastig und lässt nur leichte Tiefen erkennen. Außerdem fehlt es wie schon beim Yoga Tablet 2 Pro etwas an Präzision, wenn der Klang von mehreren Instrumenten kommt. Insgesamt ist der Sound für ein 8-Zoll-Tablet aber durchaus ordentlich. Über den 3,5-mm-Audiokombiport bekommt man außerdem ein störungsfreies Signal für Kopfhörer oder Lautsprecher.
Bei der Energieaufnahme zeigt das Lenovo Yoga Tablet 2 8 deutliche Schwächen: Im Vergleich zu den ähnlich schnellen Tablets HP Stream 8 und Acer Iconia Tab 8 W verbraucht unser Testgerät sehr viel mehr Energie in fast allen Betriebszuständen. Unter voller Last saugt das Gerät bis zu 10 Watt! Sogar das nicht gerade sparsame Dell Venue 8 Pro kommt mit maximal 8,6 Watt aus. Im Idle-Betrieb fordert unser Gerät mindestens 1,3 Watt, hier kommen HP Stream 8 und Acer Iconia Tab 8 W mit jeweils 0,4 Watt aus.

Zum Auftakt der CES in Las Vegas hat Lenovo eine Reihe neuer Tablets vorgestellt. Zu den unserer Meinung nach interessantesten Modellen gehört das Yoga Tablet 2 mit 8-Zoll-Display, das es sowohl mit Android als auch mit Windows gibt. Die technische Ausstattung und das Design der beiden Geräte ist fast identisch.

Das 8 Zoll große Display löst 1920 × 1200 Pixel auf. Im Inneren leistet ein Quad-Core-Prozessor von Intel seine Dienste – mit einer Taktrate von 1,86 GHz. Dazu gibt es 2 GByte RAM und 16 oder 32 GByte internen Speicher sowie einen Speicherkartenslot, der bis zu 64 GByte große Karten aufnimmt.

Die Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 8 Megapixeln, die auf der Front von 1,6. Besonders interessant ist das Design. Die Rückseite ist aus geriffeltem Kunststoff gefertigt. Oben ist das Tablet vergleichsweise schlank, unten endet es dafür in einem dicken Wulst mit Metall-Standfuß – mit ihm kann man das Yoga aufstellen, hinlegen oder sogar an einen Haken hängen. Wofür man das wirklich braucht, ist uns zwar nicht so ganz klar – aber immerhin.

Aktuell läuft auf dem Tablet Android in der Version 4.4. Was wir im Video noch nicht wussten: Ein Update auf Android 5.0 kommt sicher – und zwar voraussichtlich drei bis vier Monate, nachdem Google den Quelltext freigegeben hat.

Multimode-Tablet und Netbook will das Lenovo Yoga Tablet 2 sein. Der chinesische Hersteller weitet seine Yoga Tablet-Reihe immer weiter aus, verpasst dem 10-Zöller Windows 8.1 und eine passende Magnettastatur. Ob uns das Konzept überzeugt, erfahrt ihr im ausführlichen Test.

Wir mögen die Yoga-Tablets. Die vergangenen Modelle überzeugten uns meist mit guter Verarbeitung und innovativen Funktionen, wie bei diesem Yoga-Tablet mit eingebautem Beamer. Ein solches Alleinstellungsmerkmal bietet das aktuelle Testgerät nicht. Jedoch ist es eins der ersten Yoga-Tablets mit Windows 8.1 und einer passgenauen Magnettastatur.
Genau wie die anderen Yoga-Tablets von Lenovo unterstützt auch das Testgerät vier verschiedene Betriebsmodi. Ermöglicht wird dies durch eine in zwei Stufen ausklappbare Metallstütze, die Teil des charakteristischen Akkuzylinders ist. Daher könnt ihr das Lenovo Yoga Tablet 2 bequem mit aufgerichtetem Bildschirm vor euch hinstellen (Standmodus). Klappt die Stütze vollständig ein, dreht das Tablet um 180 Grad, legt es flach auf einen Tisch und ihr könnt auch ohne Zusatztastatur bequem auf dem Bildschirm tippen. Dank des erhabenen Akkuzylinders schmiegt sich das Tablet im Hold-Modus angenehm in die Handfläche.

Zu guter Letzt unterstützt das Yoga einen weiteren Modus, bei dem ihr das Windows-Tablet an die Wand hängen könnt. Ermöglicht wird dies durch eine entsprechende Aussparung in der Metallstütze - praktisch etwa beim Kochen, in der Werkstatt oder wo auch immer ihr beide Hände voll zu tun habt und das Tablet gern auf Augenhöhe vor euch hinhängen wollt. Die ausklappbare Stütze könnte jedoch eine höhere Friktion vertragen. Ab einem Winkel von geschätzt 130 Grad kippt das Lenovo-Tablet leider um.
An der Verarbeitung des Tablets gibt es nicht viel auszusetzen. Es besteht nicht mehr wie das ursprüngliche Modell vollständig aus Metall. An der Rückseite setzt der chinesische Hersteller nun auf Kunststoff, der sich aber ebenfalls sehr hochwertig anfühlt. Leider lässt sich das Plastik mit etwas Druck leicht eindrücken, wobei das Gehäuse Geräusche von sich gibt. Spaltmaße oder ähnliche Verarbeitungsmängel können wir nicht finden. Auch wenn wir das Yoga-Tablet kräftig hin und her schütteln, gibt es keinen Laut von sich. Dafür ist der 10-Zöller mit einem Gewicht von gewogenen 646 Gramm alles andere als ein Leichtgewicht.

Der berührungsempfindliche Bildschirm hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Er stellt Farben knackig, aber nicht überzeichnet dar. An Kontrast und Helligkeit gibt es nichts auszusetzen, wenngleich es die Maximalhelligkeit unter freiem Himmel nicht schafft, störende Reflexionen zu vermeiden.

Die Full HD-Auflösung sorgt für eine pixelfreie Darstellung. Einzelne Bildpunkte sind mit bloßem Auge nicht auszumachen. Und dank des verbauten IPS-Panels kommt es auch dann nicht zu Farbverfälschungen, wenn ihr aus extrem spitzem Winkel auf den Touchscreen schaut. Vertikal oder horizontal spielt dabei keine Rolle - so soll es sein.
Keine Stecker, keine Scharniere: Über eine flexible Magnetschiene dockt die Tastatur an den Akkuzylinder des Yoga Tablet 2 an. Die anschließende Einheit ist solide. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass Tastatur und Tablet unbeabsichtigt getrennte Wege gehen. Bei Nichtgebrauch klappt ihr die Eingabehilfe einfach nach oben, und die Tastatur dient fortan als Displayschutz.

Die Verbindung erfolgt schnell und unkompliziert via Bluetooth. Besonders praktisch: Die Bluetooth-Verbindung überbrückt locker eine Distanz von bei Bedarf über fünf Meter. Ihr könnt das Tablet also beispielsweise auf dem Sofatisch platzieren und mit der Tastatur bequem von der Couch aus tippen. Um den internen Akku zu schonen, lässt sich die Tastatur über einen mechanischen Schalter an der Seite dauerhaft deaktivieren.
Die insgesamt 83 Tasten sind leider gänzlich unbeleuchtet. Dafür bieten sie einen knackigen Druckpunkt mit angenehmem, kurzem Hub. Es ist daher ohne große Eingewöhnungszeit möglich, auf der Yoga-Tastatur fehlerfrei zu tippen. Der Anstellwinkel der Tastatur lässt sich in zwei Stufen variieren. Etwas mehr Fingerspitzengefühl müsst ihr beim integrierten Trackpad aufbringen, denn die Gleiteigenschaften der überschaubaren Fläche (Diagonale 8,5 Zentimeter) könnten besser sein. Zudem bemerkten wir im Test ab und an einen "springenden" Mauszeiger.

Der Quad-Core-Chip von Intel hat im Verbund mit einem 2-Gigabyte-Arbeitsspeicher im Alltag kaum Probleme, das Lenovo-Tablet zu befeuern. Zumindest dann nicht, wenn man typische Tablet-Aufgaben wie das Surfen im Netz, das Abspielen von hochaufgelösten YouTube-Videos oder das Verfassen von E-Mails als Maßstab nimmt.

Und auch grafisch etwas aufwendigere Titel aus dem Microsoft Store wie Reckless Racing Ultimate laufen. Beim Rennspiel kommt es bei maximalen Detaileinstellungen jedoch zu Micro-Rucklern. Nehmt die Grafikeinstellungen ein wenig zurück, und der Titel läuft absolut flüssig. Beim Öffnen sehr großer Excel-Tabellen genehmigt sich das Lenovo-Tablet eine kurze, aber noch vertretbare Gedenkpause. Spaßeshalber installierten wir das Benchmark-Programm Cinebench 11.5 auf dem kleinen Tablet. Ergebnis: 5,51 Bildwiederholungen in der Sekunde und 1,12 CPU-Punkte.

Der 36 Wattstunden starke, nicht auswechselbare Akku ist für außerordentlich lange Laufzeiten gut. Der Hersteller verspricht 15 Stunden, die wir im Mix aus Surfen, Spielen und Tippen nicht ganz erreichten. Im Schnitt reichte der Strom für eine Betriebszeit von 12,5 Stunden.
Wie bei den anderen Yoga Tablet-Modellen bietet auch das aktuelle Testgerät zwei nach vorn gerichtete Lautsprecher. Beim Hörtest können wir einen leichten Stereoeffekt vernehmen. Der Klang haut uns nicht von den Socken, obwohl er im Vergleich zu vielen anderen Tablets überdurchschnittlich gut ist. Doch auch dem Sound der Yoga-Speaker fehlt es an Tiefgang und damit Substanz.

Der Sensor der rückseitig verbauten Hauptkamera liefert eine Auflösung von acht Megapixeln. Die Fotoqualität ist mit den Ergebnissen von Mittelklasse-Smartphones vergleichbar. Ein leichtes Rauschen konnten wir bei den Schnappschüssen feststellen. Bei einem testweise durchgeführten Video-Anruf über Skype lobte die Gegenstelle sowohl Ton als auch Bild. Bei geringem Umgebungslicht rauscht das Bild stark.

Als Hauptkonkurrent zum Yoga Tablet 2 sehen wir in erster Linie das Acer Aspire Switch 10 (Zum Testbericht). Weitere Windows-Tablets mit Tastatur findet ihr zudem in diesem großen Vergleichstest auf netzwelt.

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Durch den hohen Energieverbrauch kann das Yoga Tablet 2 8 seine sehr hohe Akkukapazität nicht als großen Vorteil ausspielen: Trotz 24,3 Wattstunden erreicht unser Testgerät nur wenig längere Laufzeiten als die Konkurrenten. Das HP Stream 8 beispielsweise besitzt fast 10 Wattstunden weniger Akkukapazität, die Laufzeiten sind aber insgesamt nur um 11 % kürzer. Praxistauglich ist das Yoga Tablet 2 8 also, mit etwas Optimierungsarbeit allerdings wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Natürlich kann man das Yoga Tablet 2 8 auch einfach auf das Sideboard stellen und dort seine Urlaubsdiashow laufen lassen. Aber das würde das kleine Tablet dann doch ein wenig unterfordern: Schließlich bietet auch das bisher kleinste Mitglied der Yoga-Tablet-Familie einen hohen Nutzwert durch die praktische Griffleiste und den integrierten Standfuß. Das Tablet ist wertig verarbeitet und auch ausreichend stabil, wobei Druck schon mal auf dem Screen sichtbar wird. Ärgerlich ist, dass das gute Konzept mit Schwächen wie dem hohen Energieverbrauch und dem seltsam farbfalschen Monitor ein wenig verdorben wird.
Ob Windows 8.1 eine gute Wahl ist, bleibt fraglich, zumal skurrilerweise ein Android Tablet ohne Zusatzsoftware als externes Laufwerk an den PC angeschlossen werden kann, ein Windows Tablet hingegen wird schlicht nicht erkannt - das ist sehr ärgerlich und erschwert das Arbeiten. Außerdem ist die Bedienung des Desktops kleinteilig und dadurch etwas hakelig. Vielleicht greifen Sie also besser zur Android Version, wenn Sie nicht auf ein vollständiges Windows 8.1 auf Ihrem Tablet angewiesen sind.

16:31 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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