Blogs DHNET.BE
DHNET.BE | Créer un Blog | Avertir le modérateur

15/03/2015

Original Akku HP Compaq 6735b

Das Envy gehört zu den Allroundern im 15,6-Zoll-Format. An Rechenleistung und Speicherplatz mangelt es dem Rechner nicht. Der Bildschirm des Notebooks kann hingegen nicht überzeugen.
Mit dem Envy 15-k203ng liegt uns das Broadwell Upgrade des im Jahr 2014 getesteten Envy 15-k010ng vor. Neben einem starken-Core i7-Prozessor steckt auch ein GeForce GTX 850M Grafikkern in dem Notebook. Computerspiele stellen somit kein Problem dar. Ob der neue Prozessor insgesamt Vor- oder Nachteile bringt, verrät unser Testbericht.

Etwa 950 Euro werden für das Envy fällig. Damit ist es deutlich teurer als ein Konkurrent wie das Acer Aspire VN7-571G-754H (etwa 730 Euro ohne Windows Betriebssystem). Das Asus N551JK-CN166H kostet etwa genauso viel wie das Envy. Durch dessen recht hohes Preisniveau zählen aber auch Vertreter der Aspire VN7-591G Serie und der Lenovo Y50 Reihe zu den Konkurrenten.

Da die beiden von uns getesteten Envy Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des HP Envy 15-k010ng entnommen werden.
HP hat dem Envy ein mattes 15,6-Zoll-Display verpasst, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Der Bildschirm bietet eine Helligkeit von 285,8 cd/m². Hierbei handelt es sich grundsätzlich um einen guten Wert, wenngleich man von einem 950-Euro-Notebook mehr erwarten würde. Kontrast (381:1) und Schwarzwert (0,78 cd/m²) können nicht überzeugen. Auch hier gilt: Bei dem Preisniveau muss HP mehr offerieren. 
Auch die Farbdarstellung des Bildschirms weiß nicht zu gefallen. Im Auslieferungszustand liegt die durchschnittliche Farbabweichung bei einem Wert von 11,14. Werte dieser Größenordnung treffen wir in der Regel im Niedrigpreissegment an. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem zeigt das Display einen Blaustich.
Bei dem verbauten Display handelt es sich um ein TN-Panel. Somit hat der Bildschirm nur eingeschränkte Blickwinkel zu bieten. Das Notebook kann durchaus auch im Freien genutzt werden - solange die Sonne nicht allzu hell ins Display strahlt., Akku HP COMPAQ nx8220
Beim Envy 15-k203ng handelt es sich um ein Allround-Notebook im 15,6-Zoll-Format. Es bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Computerspiele darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 950 Euro zu haben. Es sind noch andere Ausstattungsvarianten mit Haswell- und Broadwell Prozessoren verfügbar.
Im Inneren des Envy steckt ein Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell). Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Der Turbo kommt im Netz- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Allerdings wird der Turbo im Netzbetrieb einen Tick aggressiver verwendet. Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks werden in jedem Fall mit 2,9 GHz bearbeitet. Die Multi-Thread-Tests werden mit 2,7 bis 2,9 GHz (Netzbetrieb) bzw. 2,7 bis 2,8 GHz (Akkubetrieb) durchlaufen. Somit liefern die Multi-Thread-Tests des Cinebench Benchmark im Netzbetrieb etwas bessere Resultate (Cinebench R11.5: 2,87 Punkte vs. 3,02 Punkte).
Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Von einem Notebook wie dem Aspire VN7-571G-574H, das mit einem etwas schwächeren Prozessor bestückt ist, kann sich das Envy nicht absetzen. Einen Vorsprung gegenüber dem Envy besitzen Rechner wie das Aspire VN7-591G-77A9. Dieses Notebook ist mit einem Vierkernprozessor und einer stärkeren GPU bestückt.
An Speicherplatz wird es Besitzern des Envy so schnell nicht mangeln. Die verbaute Seagate Festplatte bietet eine Kapazität von 1 TB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die von uns gemessenen Transferraten bewegen sich im normalen Rahmen für eine 5.400er-Festplatte. HP verlangt etwa 950 Euro für das Envy und stattet den Rechner trotzdem nur mit einer herkömmlichen Festplatte aus. Das ist zu wenig. Neben der herkömmlichen Festplatte sollte auch eine SSD als Systemlaufwerk vorhanden sein.
Das Envy ist mit einer Umschaltgrafiklösung (Optimus) ausgestattet. Intels HD Graphics 5500 kommt im Alltags- und im Akkubetrieb zum Einsatz. Nvidias GeForce GTX 850M Grafikkern ist für leistungsfordernde Anwendungen wie Computerspiele verantwortlich. Die Umschaltung zwischen beiden Kernen verläuft automatisch. Es besteht aber immer die Möglichkeit, manuell einzugreifen. Bei dem GeForce Kern handelt es sich um einen Vertreter der oberen GPU-Mittelklasse. Er arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 902 MHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 1.084 MHz erhöht werden. Die Ergebnisse in den 3D Mark Benchmarks halten keine Überraschungen bereit. Der HP Rechner schneidet einen Tick besser ab als ein Konkurrent wie das Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H, da es mit einem etwas stärkeren Prozessor bestückt ist.
Das Envy gibt in Computerspielen eine gute Figur ab. Die meisten aktuellen Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) dargestellt werden. In der Regel kann dabei ein mittleres bis hohes Qualitätsniveau gewählt werden. Die volle Full-HD-Auflösung des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar. Gemessen am Preis des Notebooks kann die Spieleleistung aber nicht beeindrucken. Das gut 220 Euro günstigere Aspire VN7-571G-574H (ohne Windows Betriebssystem) erreicht quasi identische Frameraten. Noch mehr Spieleleistung als beide Rechner stellt das gut 170 Euro günstigere Lenovo Y50-70 59428452 (ohne Windows Betriebssystem) dank seiner GeForce GTX 860M GPU bereit.Akku HP Pavilion dv9000
Der Lüfter des Envy arbeitet im Idle-Modus dauerhaft im hörbaren Bereich. Auch in diesem Fall ist eine HP spezifische Funktion im BIOS dafür verantwortlich: Die Funktion "Fan Always on" ist aktiviert. Wird sie ausgeschaltet, steht der Lüfter auch mal still. Dann ist primär das Rauschen der Festplatte zu hören. Unter Last muss der Lüfter natürlich mehr Arbeit leisten. Entsprechend steigt der Schalldruckpegel auf 44,8 dB - ein normaler Wert in diesem Leistungssegment. CPU und GPU werden schließlich nicht gedrosselt.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Envy im Netz- und im Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Netzbetrieb arbeiten der Prozessor mit 2,5 bis 2,6 GHz und der Grafikkern mit voller Geschwindigkeit (1.084 MHz). Im Akkubetrieb werkelt die CPU mit 2,4 bis 2,6 GHz. Die Geschwindigkeit der GPU schwankt zwischen 550 und 810 MHz. Eine übermäßig starke Erwärmung muss man beim Envy nicht befürchten. Selbst während des Stresstests (Netzbetrieb) wird nur an zwei Messpunkten die Vierzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. In Sachen Erwärmung liegt das Envy auf einer Höhe mit seinem Haswell Schwestermodell.
Im Idle-Modus steigt der Energiebedarf des Envy auf bis zu 10,5 Watt - ein guter Wert. Das Haswell Schwestermodell schneidet nur minimal besser. Unter Last zeigt sich das Envy relativ sparsam: Während des Stresstests benötigt es mit 67,3 Watt deutlich weniger Energie als ein vergleichbarer Rechner wie das Aspire VN7-571G-574H (79,8 Watt). Auch sein Haswell Äquivalent (72,1 Watt) unterbietet das Envy. Hierfür ein Lob.
Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Envy bietet eine Laufzeit von 4:49 h. Damit übertrumpft es sein Haswell Schwestermodell (4:09 h) um 40 Minuten.
HP hat mit dem Envy 15-k203ng einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format im Sortiment. Der Rechner hat viel Rechenleistung zu bieten und kann praktisch alle aktuellen Computerspiele darstellen, wenn auch in reduzierter Grafikpracht. Dazu gesellt sich viel Speicherplatz. Der Rechner erwärmt sich kaum und arbeitet weitgehend leise. Die Akkulaufzeiten können allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Gemessen am Preisniveau des Rechners muss das verbaute Display als Witz betrachtet werden. HP hat sich für ein blickwinkelinstabiles TN-Display entschieden, das nur einen niedrigen Kontrast bietet. Einzig die Helligkeit ist noch akzeptabel. Ein blickwinkelstabiles IPS-Display wäre Pflicht gewesen. Auch die Wartungsmöglichkeiten können nicht überzeugen. Soll der Arbeitsspeicher aufgerüstet werden, muss das Notebook zerlegt werden. Das machen viele anderer Hersteller aber auch nicht besser.
Wie bei so vielen HP Notebooks in letzter Zeit müssen wir auch beim Envy den zu hohen Preis bemängeln. Preis und Leistung sind nicht in Einklang zu bringen. Bei einem Kaufpreis von etwa 950 Euro muss HP eine deutlich bessere Ausstattung bieten.

Wer nicht von dem HP Design gefangen genommen wird, sollte unserer Meinung nach zum Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H greifen. Für das Aspire sprechen das um Klassen bessere Display (IPS) und die viel längeren Akkulaufzeiten. Das Aspire ist aktuell für etwa 730 Euro zu haben (ohne Windows Betriebssystem). Rechnet man noch die Kosten für eine Windows Lizenz hinzu, ist der Rechner immer noch gut 150 Euro preiswerter als das Envy.

Bei HP gibt es gerade dank eines Gutscheins ein ziemlich gutes Angebot für das Envy 15 Ultrabook:Ausstattungstechnisch gibt es nicht wirklich viel zu meckern: Core i5-4210U, 8GB Arbeitsspeicher, eine 1TB HDD sowie ein FullHD-Display sollten für die meisten Ansprüche (außer natürlich man ist Zocker) ausreichen.
Einen ausführlichen Testbericht zu einer etwas anderen Ausstattungsvariante des Envy 15 findet man bei Notebookcheck. Abgesehen davon, dass das Chassis nicht sonderlich druckfest ist, können die Materialauswahl und Verarbeitung überzeugen. Zudem lässt sist das Notebook mit einer Höhe von maximal 3cm und einem Gewicht von ~ 2,3kg gut transportieren. Die beleuchtete Tastatur und das Clickpad setzen Eingaben zudem angenehm und zuverlässig um. Leider stellt ausgerechnet das FullHD-Display den größten Schwachpunkt des Envys dar: Spiegelnd, mittelmäßige Helligkeit und Ausleuchtung, schwacher Schwarzwert und sehr hohe Blickwinkelabhängigkeit machen einem die Freude über die FullHD-Auflösung leider zunichte. Hier wäre der Griff zu einem dafür besseren HD-Display wünschenswert gewesen.
Ebenfalls eher mittelprächtig schließt das Envy im Bereich Emissionen ab. Bei normaler Nutzung recht leise und kühl, wird es unter Volllast ziemlich laut und heiß. Hier scheint HP irgendwie keine optimale Kühllösung gefunden zu haben, was unter Umständen am kompakten Gehäuse liegt. Besser schneidet es dann jedoch abschließend wieder bei der Akkulaufzeit ab. 6h 33min im Idle und 4h 28min beim Surfen über WLAN sind angesichts der Ausstattung eine gute Leistung. Dass dem Gerät unter Volllast dann nach 1h 41min die Puste ausgeht, sollte ebenfalls nicht verwundern. Akku HP Compaq 6735b

12:28 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

Les commentaires sont fermés.