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06/03/2015

Ersatzakku Lenovo ThinkPad X201 Tablet

Dells Venue-8-7000-Android-Tablet integriert in ein ultra-schlankes Aluminiumgehäuse einen 8,4 Zoll großen, randlosen, hochauflösenden OLED-Bildschirm und einen Intel-Atom-Prozessor der jüngsten Generation. Zudem handelt es sich um das erste Tablet, das über Intels RealSense-Snapshot-Tiefenkamera verfügt.
Seit Ende 2013 nennt Dell seine Tablets "Venue". Seither haben wir einige verschiedene Modelle der Serie, beispielsweise das 7 Zoll große Venue 7 LTE mit Android Betriebssystem, das 8 Zoll große Venue 8 Pro und das 11 Zoll große Venue 11 Pro getestet. Die beiden "Pro"-Modelle laufen unter Windows 8.1 und richten sich eher an Geschäftskunden. Während wir generell von der Leistung und dem Preis-Leistungs-Verhältnis angetan waren, wirkte das Design stets zurückhaltend oder zumindest ziemlich langweilig und etwas gewöhnlich. Das ist nicht länger der Fall: Das Dell Venue 8 7000, welches 2015 den "Best-of-Innovation"-Award der CES gewonnen hat, verzichtet auf langweiliges Styling zugunsten eines wirklich attraktiven Aussehens und bringt zudem einige innovative Features.

Zum Zeitpunkt des Schreibens bietet Dell in den USA sogar fünf verschiedene Venue-Tablet-Modelle an. Diese reichen vom 7 Zoll großen Venue 3000 mit Android ab 100 US-Dollar bis zum 10,8 Zoll großen Venue 11 Pro 7000 Windows Tablet ab 700 US-Dollar. Unser Test-Tablet, das Venue 8 7000 (Dell nennt dieses spezielle Modell Venue 8 7840), verfügt über eine 8,4-Zoll-OLED-Bildschirm, einen Intel Z3580 Atom ProzessorIntel Atom Z3580 SoC, 2 GB RAM und 16 GB eMMC-Flashspeicher und wird für 400 US-Dollar verkauft, was nach den meisten Maßstäben nicht gerade kostengünstig ist. Es gibt noch zwei weitere Modelle in der 7000-Android-Serie mit identischer Hardware, die entweder eine Folio-Hülle oder Dells "Dell-Cast"-Adapter für Multimedia-Streaming einschließen und 440 bzw. 470 US-Dollar kosten. Ein wesentlicher Unterschied des Venue 8 7000 zu seiner Konkurrenz ist die eingebaute Intel-RealSense-Tiefenkamera, die aus einer 8-MP-Hauptkamera und zwei stereoskopischen 720p-Kameras besteht.
In Deutschland ist in Dells Online-Store eine Variante (Z3580Intel Atom Z3580 SoC, 2 GB RAM, 16 GB eMMC) verfügbar, die weitestgehend unserem Testgerät entspricht un hier ab 379 Euro angeboten wird.

Konkurrenten sind andere hochauflösende Tablets wie das 8,4 Zoll große Samsung Galaxy Tab S 8.4, Apples 7,9 Zoll iPad Mini 3 und das 8,9 Zoll Google Nexus 9. Wir werden sehen, wie das neue Tablet mit seinem einzigartigen Aussehen und dem innovativen Kamera-Design mit unseren Tests zurechtkommt und wie es sich im Vergleich mit anderen hochwertigen Android Tablets positioniert.
Das Venue 8 7000 ist ein Hingucker: Während die meisten Tablets über eine gerundete Rückseite und abgeschrägte Kanten verfügen, ist das maschinell bearbeitete Aluminiumgehäuse des super-schlanken Dells flach und eckig. Die oberen Ecken sind fast gar nicht abgerundet, jene an der Unterseite haben jedoch einen größeren Radius. Apropos schlank: Das Venue 8 7000 ist 6 mm hoch und damit (wenn auch teils nur marginal) schlanker als alle anderen am Markt verfügbaren Tablets einschließlich Apples super-dünnen 6,1 mm iPad Air 2, welches zugegebenermaßen einen größeren 9,7-Zoll-Bildschirm hat. Das Gewicht ist mit 308 Gramm auch ziemlich niedrig und nur einige Gramm schwerer als beim Samsung Galaxy Tab S 8.4.

Doch damit nicht genug der Einzigartigkeit: Zusätzlich zu dem extrem dünnen Design sieht das Venue 8 7000 nicht wirklich wie die anderen Tablets aus. Statt eines mehr oder weniger gleichmäßigen Rahmens um das gesamte Gerät ist dieser an der Oberseite und entlang der Seiten extrem dünn. Der Abstand von der äußersten Kante bis zum Schutzglas beträgt dabei nur ungefähr einen Millimeter. Der untere Teil ist mit zirka 19 mm jedoch breiter. Dort befinden sich sowohl die Front-Kamera als auch die Stereo-Lautsprecher (unter dem perforierten Aluminium). Dank diesem Design ist der Platzbedarf sehr gering, was, wie wir feststellen mussten, manchmal die Benutzerfreundlichkeit verringert. Hält man das Tablet wie üblich entlang einer Seitenkante mit dem Daumen an der Oberseite, kann man versehentlich Touch-Eingaben tätigen, sodass man das Gerät besser im unteren Bereich hält. Mit der Zeit ist es jedoch ermüdend, das Tablet auf diese Art zu fassen. Abhilfe könnten ein Etui oder eine Folio-Hülle schaffen. Im Querformat kann das Venue 8 7000 ziemlich komfortabel gehalten werden. Dabei deckt der Daumen jedoch zwangsläufig den Lautsprecher-Grill ab, wodurch sich der Klang ziemlich deutlich verschlechtert.

Die Rückseite des Gerätes ist abgesehen von einer schlanken Ausnehmung mit Glaseinsatz, welcher die beiden stereoskopischen Kameras schützt, und einem Glaseinsatz im unteren Rahmenbereich über der 8-MP-Kamera-Linse aus solidem Aluminium. Ein ziemlich großes Dell Logo ziert die Rückseite, und das Intel Logo befindet sich direkt oberhalb des Streifens mit den beiden RealSense Kameras. Trotz seiner Schlankheit ist das Tablet außerordentlich robust, und Verwindungskräfte haben keinerlei Auswirkung. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität extrem hoch und dem hohen Preisetikett mehr als angemessen.

Der physikalische Power-Button und der Lautstärkeregler befinden sich im oberen Bereich der linken Kante. Wird das Tablet im Hochformat gehalten, so ist das in der Nähe des breiteren Teils, der Kamera und Lautsprecher beherbergt. Der Hubweg der Tasten ist minimal, doch diese bieten ein sehr deutliches akustisches Feedback. Der Micro-B-USB-2.0-Port befindet sich zentral an der unteren Kante, und die Kopfhörer-Mikrofon-Kombibuchse ebendort im linken Eck schräg unterhalb der Front-Kamera. Die Lage der Schnittstellen hat Auswirkungen auf die Ergonomie: Nutzer, die das Tablet bevorzugt mit der rechten Hand im Querformat halten, werden schnell feststellen, das die Lage der Buchse nicht ideal ist, da das Kopfhörerkabel beim Halten stört. Wird das Tablet um 180 Grad gedreht und mit der linken Hand gehalten, verringert sich das Problem. Auch beim Benutzen der Front-Kamera ist Links-Hand-Nutzung angesagt, weil diese sonst verdeckt wird. Der MicroSD-Kartenleser unterstützt Karten mit bis zu 512 GB. Der Micro-B-USB-Port unterstützt außerdem OTG, daher können auch USB-Sticks verwendet werden.

Obwohl dem Tablet ein physikalischer Video-Ausgang fehlt, kann der Inhalt das Tablets dank Dell Cast, das wir weiter unten näher beschreiben werden, auf einem Monitor oder Fernseher angezeigt werden.
Das Intel 7260 1x1 802.11ac WLAN-Modul unterstützt sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band und funktionierte in unseres Tests zuverlässig ohne Verbindungsabbrüche oder andere Probleme. In einem Abstand von 15 Metern von unserem Netgear-R7000-Router schwankte die Abschwächung beim 5-GHz-Band zwischen -70 und -75 dB. Damit ist auch die Empfangsstärke gut. Bluetooth 4.0 ist auch an Bord. Dell plant, im Mai ein Tablet mit Intel XMM 7260 LTE Modem herauszubringen. Mit laufender Dell-Cast-Anwendung und einem Dell-Cast-Adapter kann das Venue die Lücke zwischen Tablet und Desktop-Computer überbrücken, indem es eine kabellose Verbindung zu einem großen Monitor oder Fernseher sowie Tastatur und Maus ermöglicht.

Obwohl GPS unseren Standort in Innenräumen nicht bestimmen kann - ein altes Samsung Galaxy Tab 8.9 konnte problemlos sofort 6 Satelliten finden, das Venue 8 7000 dagegen nur 2 - traten im Freien keine größeren Probleme auf. Eine exakte Positionsbestimmung dauerte allerdings trotzdem ungefähr eine Minute.
Das Dell Venue 8 7000 ist mit Intels RealSense Technologie ausgestattet, die es dem User ermöglicht, Bilder so ähnlich einzufangen, wie sie vom menschlichen Auge gesehen werden. Das System besteht aus einer 8-MP-Hauptkamera und zwei stereoskopischen 720p-Kameras, die in einem Dreieck angeordnet sind. Die beiden zusätzlichen Kameras liefern Tiefenwahrnehmung durch ein linkes und ein rechtes Bild. Die Tiefeninformation wird in jedem File, das aufgezeichnet wird, gespeichert. Die Dell Gallery Software sammelt alle Bilder von verschieden Quellen (Phone, Facebook, Picasa etc.) in einem einzigen Album. Die Software ermöglicht es dem User, alle digitalen Bilder an einem einzigen Ort anzusehen, ohne die Files tatsächlich zu verschieben. Die Bilder können in einer Timeline-Ansicht (chronologisch), in einer Karten-Ansicht (geordnet nach Ort) oder in einer Personen-Ansicht angeordnet werden. Letztere nutzt Gesichtserkennungs-Software, um automatisch Markierungen an Photos einer zuvor markierten Person zu anzubringen. Die Gallery kann auch in Facebook veröffentliche Bilder sammeln, wenn der Nutzer darauf markiert ist.

Die Gallery umfasst einige Tools, die Nutzen aus dem, was Dell "3D Editing" nennt, ziehen. Das Measurement Tool ermöglicht es dem User, Dimensionen in einem Photo aufzuzeichnen. Dieser Prozess funktioniert mit schwankender Genauigkeit. Es ist eine berechnete Schätzung, kein exakter Wert - abhängig davon, wie das Bild aufgenommen wurde. Für die besten Ergebnisse empfiehlt Dell ein gut beleuchtetes Objekt mit klaren Kanten und einen Abstand von 0,91 bis 4,88 Meter. Schwaches Licht und Aufnahmen aus einem Winkel können die Genauigkeit beeinflussen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Schätzungen nur einen Zoll (2,54 cm) genau sind. Mit dem Depth Editing Tool kann ein Element im Vorder- oder Hintergrund gewählt und typische Filter darauf angewendet sowie Belichtung, Helligkeit und Kontrast angepasst werden. Das Refocus-Tool ermöglicht eine Veränderung des Fokus im bereits aufgenommenen Bild ähnlich, wie wir es auch von einigen Smartphones kennen.

Unserer Meinung nach kann man mit den Tools einfach und intuitiv arbeiten, und die Ergebnisse sind im Allgemeinen sehr zufriedenstellend. Wir sind uns allerdings nicht sicher, wie nützlich sie sind, wenn einmal der Neuigkeitswert nachgelassen hat: Es ist nicht nur etwas umständlich, mit einem Tablet als primäres Photo Tool herumzulaufen, auch die Qualität der Photos lässt etwas zu wünschen übrig. Das hat nichts mit der Bearbeitung zu tun, sondern mit der Kamera selbst: Die 8-MP-Linse erzeugt im Freien ausreichend gute Bilder, doch Farbrauschen ist auch in gut beleuchteten Innenräumen ziemlich hoch. Die 2-MP-Frontkamera reicht gerade einmal für Video-Konferenzen, doch das Farbrauschen ist noch deutlicher, und die Farben wirken langweilig und ausgewaschen.
Die proprietäre Dell-Cast-Technologie besteht aus einer Anwendung, die am Tablet läuft, und einem Dongle, das an einen verfügbaren HDMI-Port eines Bildschirms oder Fernsehers angeschlossen werden muss. Der Streaming Stick, der durch einen Merrifield-Zweikern-Prozessor angetrieben wird, unterstützt Mirroring von 1080p-Inhalten via WiDi und ermöglicht Verbindungen mit einer kabellosen Tastatur oder Maus. Es gibt zwei verschiedene Modi: Productivity und Mirror. Für den Productivity-Modus muss ein Tastatur-/Maus-Transceiver in den USB-3.0-Port am anderen Ende des Dongles angesteckt werden. Eine Tastatur mit Kabel kann benutzt werden, wenn diese einen USB-Port für den Anschluss einer Maus hat. Der Mirror-Modus nutzt die kabellose Bildschirmfunktionalität von Android, um einfach den Bildschirminhalt des Tablets zu duplizieren.

ErsatzakkuDell Latitude D830 ,

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Leider traten sofort Probleme auf, als wir das Setup testen wollten: Da der Stick zirka 28 mm (etwas mehr als ein Zoll) breit ist, konnten wir ihn nicht an unseren Dell U2713HM Monitor anschließen, da die anderen Stecker zu nahe am Dongle sind, um verwendet werden zu können. Nachdem der Adapter des Dongle mit dem passenden Adapter an den Monitor und ein Micro-USB-Kabel zur Stromversorgung am Dongle angesteckt wurde, sowie der Tastatur-/Maus-Transceiver mit diesem verbunden wurde, erschien der Dell-Cast-Bildschirm mit einer Auswahl zwischen Productivity- und Mirror-Modus am Bildschirm. Die Maus funktionierte zu diesem Zeitpunkt auch. Wird die Dell-Cast-Anwendung am Tablet gestartet, beginnt die Suche nach einem passenden Adapter. Leider schlug die Verbindung bei allen unseren Versuchen mit der Meldung "Ein Adapter ist nicht angeschlossen" fehl. Für den Mirror-Modus muss der Nutzer das Android-Settings-Menü öffnen. Nachdem "Display" und "Cast Screen" ausgewählt wurde (bei angekreuztem "Enable Wireless Display"), wird der Name des Dell Cast Dongle angezeigt. Die Verbindung schlug auch an dieser Stelle mit der Meldung, dass kein passender Adapter gefunden werden konnte, fehl. Wir können hier nur einen defekten Adapter vermuten.
Das Venue 8 7000 läuft unter dem mittlerweile überholten Android 4.4.4 KitKat, build BBP803A135500DEL Version. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist uns nicht bekannt, wann ein Update auf Android 5.0 Lollipop verfügbar sein wird. Zusätzlich zu den üblichen vorinstallierten Anwendungen wie Googles App-Paket hat Dell eine Diagnose-App namens "My Dell" hinzugefügt, die allgemeine Information über das Tablet einschließlich internem Speicher, Ladestatus und CPU und RAM-Auslastung liefert, aber auch einen "Schnelltest"-Shortcut für das Testen von WiFi, Akkuverbrauch, GPS und Bluetooth sowie "erweiterte Tests" für Bildschirm, Sensoren und Kameras u. a. bietet.

In der Schachtel befand sich das Gerät selbst, der Stromadapter und ein USB-Ladekabel. Die Version des Tablets für 440 US-Dollar beinhaltet zudem das Dell Cast Dongle, welches separat für 60 US-Dollar gekauft werden kann. In unserem Fall hat Dell auch die KM714-Tastatur-und-Maus-Kombination zur Verwendung mit dem Dell Cast Adapter mitgeliefert (60 US-Dollar). Weiters sind unter anderem der Dell Bluetooth Portable Speaker, eine Targus Hülle, ein Targus Stylus (16 US-Dollar), ein Dell Venus Folio (50 US-Dollar) mit einem Gehäuse, das sich zu einen Ständer falten lässt, und eine kabellose Tastatur, die via Bluetooth angeschlossen werden kann, erhältlich.

Mängel sind beim Dell Venue 8 7000 für 12 Monate abgedeckt. Es handelt sich um eine Einsendegarantie. Der Kunde muss für eine Schachtel sorgen und die Versandkosten bezahlen. Garantien, die versehentliche Schäden umfassen, können für 12 Monate (29 US-Dollar ), 2 Jahre (59 US-Dollar) oder 3 Jahre (90 US-Dollar) hinzugefügt werden.
Dell nutzt standardmäßig Googles Standard-Android-Tastatur. Der 8,4-Zoll-Bildschirm ist im Hochformat groß genug für komfortables Tippen. Tastaturgeräusche können eingeschaltet werden, doch haptisches Feedback ist keine Option, da das Venue nicht mit einem Pager-Motor ausgestattet ist. Selbstverständlich können, falls gewünscht, zusätzliche Tastaturen vom Google Play Store heruntergeladen werden.

Der kapazitive Touchscreen kann bis zu zehn gleichzeitige Touch-Eingaben erkennen. Im Test funktionierte der Bildschirm sehr gut. Unsere Eingaben wurden prompt erkannt und präzise umgesetzt. Wie zuvor erwähnt, muss man beim Halten des Tablets vorsichtig sein, da der berührungsempfindliche Bereich bereits 5 mm von der Außenkante des Gerätes beginnt. Das glänzende Glas-Panel zieht Fingerabdrücke an. Daher ist es eine gute Idee, ein Reinigungstuch griffbereit zu halten.

Da das Dell Cast Dongle über einen USB-Port verfügt, können übliche kabellose Tastaturen und Mäuse verwendet werden. Die Bedienung ist damit natürlich viel schneller, was die Produktivität steigern sollte. Dell stellte uns die KM714 Kombination mit Logitech Unifying Receiver zur Verfügung. Diese schlanke Tastatur verfügt über einen eigenen Nummernblock und Chiclet-Tasten mit einem ziemlich kurzen Hubweg von 2 mm, aber dennoch gutem Feedback. Die Tasten sind mit 14 x 14 mm eher klein. Da sie geformt sind und fast 4 mm Abstand voneinander haben, war es uns möglich, ein gutes Stück ohne große Fehler zu tippen. Zudem gefällt uns, dass die Tastatur an der Rückseite angehoben ist, da dies den Tipp-Komfort erhöht. In der Funktionstasten-Reihe oberhalb sind die Tasten nur halb so groß (die Pfeiltasten haben auch nur halbe Größe), was unserer Meinung nach etwas nachteilig ist, da sich auch wichtige Tasten wie die Entfernen-Taste in dieser Reihe befinden. Die Maus hat eine seitliche Taste und ein Scroll-Rad. Daher sollte sie auch gut mit einem Windows Tablet zusammenarbeiten, um auf das Charms Menu zuzugreifen, zwischen Apps zu wechseln und in Web-Seiten zu navigieren.
Das Venue 8 7000 verfügt über einen OLED-8,4-Zoll-WQXGA-Bildschirm mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel, einem 16:10-Seitenverhältnis und einer korrespondierenden Pixeldichte von 361 ppi. Das 8,4 Zoll Samsung Galaxy Tab S 8.4 hat einen ebenso großen Bildschirm mit gleicher Auflösung. Das 8,9 Zoll Google Nexus 9 und das 7,9 Zoll Apple iPad Mini 3 müssen mit einer etwas niedrigeren Auflösung und Pixeldichte das Auslangen finden. Zwar klingt eine derart hohe Auflösung auf dem Papier gut, doch handelt es sich hier eindeutig um einen Fall von "zu viel des Guten", da wir uns manchmal weniger Pixel wünschten. Es ist großartig, genügend Platz auf dem Bildschirm zu haben, doch nicht alle Apps sind für derart hohe Auflösungen optimiert, und die Einstellung "großer Text" in den Android-System-Settings ist nicht notwendigerweise die Antwort, da sie zum Abschneiden von Buchstaben im Launcher führen kann und nicht bei allen Apps funktioniert. Mit Standard-Schriftgröße sind manchmal Beschriftungen und Text in einigen Anwendungen unglaublich schwierig zu entziffern.

Mit einer Durchschnittshelligkeit von 240 cd/m² fällt die Bildschirmhelligkeit des Venue 8 7000 hinter seine Konkurrenten zurück. Das Samsung Galaxy Tab S 8.4, das, wenn es nicht auf automatische Helligkeit konfiguriert ist, auch nicht besonders hell ist, erreicht 260 cd/m², während das Nexus 9 fast doppelt so hell ist wie unser Test-Tablet. Die Ausleuchtung ist mit 84 % weit entfernt von großartig, und der Bildschirm ist in Richtung Lautsprecher/Kamera heller, wenn das Tablet im Querformat gehalten wird. Während normaler Nutzung ist dies jedoch kaum bemerkbar.
OLED-Bildschirme nutzen keine traditionelle Hintergrundbeleuchtung. Daher entspricht der Schwarzwert 0 cd/m², und das Kontrastverhältnis ist theoretisch unendlich. Das bedeutet, dass schwarz tatsächlich wirklich schwarz ist und nicht grau dargestellt wird. Beim Video-Schauen ist dies sofort spürbar. Die Analyse der Farbdarstellung gibt ziemlich hohe Durchschnitts- und Maximum-DeltaE-Abweichungen von zirka 7,5 bzw. 14,4 an. Das Bild rechts zeigt das Tablet neben einem Dell U2713HM im sRGB-Modus bei der Darstellung des gleichen Photos einer Farbkarte. Zwar handelt es sich keinesfalls um einen wissenschaftlichen Test, doch der Vergleich zeigt, das Rot besonders lebendig ist. Die Grauwerte sind mit einem durchschnittlichen DeltaE von 4,15 dagegen gut.

Obwohl das Samsung Galaxy Tab S 8.4 eindeutig über einen besseren OLED-Bildschirm verfügt, sorgt der Bildschirm des Dell Venue 8 7000 dennoch für ein insgesamt sehr gutes Seherlebnis und bereitet Freude, obwohl die Messergebnisse nicht überragend sind.
Trotz vergleichsweise geringer Helligkeit ist das Venue 8 7000 dank seinem hervorragenden Kontrast dennoch ziemlich gut im Freien nutzbar. Direkte Sonneneinstrahlung steht natürlich außer Frage, doch im Schatten konnten wir das Tablet problemlos benutzten. Ein halb-glänzender oder matter Bildschirm würde Wunder wirken, da störende Spiegelungen in hell beleuchteten Umgebungen verringert würden.
Die Blickwinkelstabilität des Dell Venue 8 7000 ist auch sehr gut. Obwohl wir eine leichte Abnahme der Helligkeit bei sehr flachen Winkeln beobachten konnten, blieben die Farben generell unabhängig von der Richtung, in welche wir das Tablet neigten, stabil. Ein gleichzeitiges Betrachten des Bildschirms von mehreren Nutzern ist definitiv problemlos möglich.
Die CPU betreffend bleibt Dell bei Intel und stattet das Venue 8 7000 mit einem Intel Atom Z3580 SoC aus. Diese energieeffiziente Quad-Core-CPU der Moorefield Plattform kann Taktraten von bis zu 2,33 GHz im Burst-Modus erreichen. Obwohl der Dual-Channel-LPDDR3-1600-Speicherkontroller bis zu 4 GB RAM unterstützt, hat Dell nur 2 GB verbaut. Unserer Erfahrung nach werden beim Multitasking schnell 80 % und mehr des verfügbaren RAMs genutzt. Dell hätte diesbezüglich unserer Meinung nach großzügiger sein können. Andere hochwertige Tablets wie das Samsung Galaxy Tab S 8.4 verfügen über 3 GB RAM.

Die Grafikeinheit stammt nicht von Intel, sondern von Imagination Technologies. Der PowerVR G6430 findet sich auch in Apples A7 Prozessor (siehe unseren Test des iPad Mini 3) und ist eine leistungsstarke GPU-Lösung für diese Klasse.

Die Leistung ist insgesamt ziemlich gut: In dem Single-Core-Teil des Geekbench-3-Benchmarktests schneidet unser Testgerät genauso gut ab wie das Samsung Galaxy Tab S 8.4 mit Exynos 5420 Octa CPU und ARM Mali-T628 MP6 GPU. Das Apple iPad Mini 3 mit 64-bit A7 CPU ist mehr als 45 % besser. Die Multi-Core-Leistung ist wiederum ähnlich dem Samsung, doch diesmal besser als beim iPad Mini 3 (~ +20 %), das nur mit einem Zweikern-Prozessor ausgestattet ist. Die Ergebnisse des grafikintensiven 3DMark 2013 Ice Storm Unlimited sind ziemlich überzeugend. Das Venue 8 7000 kann sich mit gutem Abstand (zirka 50 % bessere Leistung) vom Galaxy Tab S 8.4 absetzen. Auch Apples iPad Mini 3 bietet generell weniger Leistung, obwohl es mit der gleichen GPU ausgestattet ist. Der wahrscheinlichste Grund: Die Taktrate ist in Apples Implementation etwas niedriger. Die Leistung des Nvidia Shield Tablet mit Tegra K1 Kepler GPU bleibt jedoch unerreicht.
Ebenso ist die Browser-Leistung des Dell Venue 8 7000 ziemlich gut und ähnelt stark dem auch sehr schnellen Google Nexus 9. Die subjektive Leistung ist ziemlich flott: Seiten werden rasch geladen, und Surfen funktioniert generell sehr zufriedenstellend.
Dell bietet das Venue 8 7000 nur mit einem 16-GB-eMMC-Flash-Laufwerk an. Die Leistung ist durchwegs sehr gut und liegt nur in allen Kategorien von Androbench 3 hinter dem Google Nexus 9. Obwohl der Speicher mit einer MicroSD-Karte erweitert werden kann, würden wir es begrüßen, wenn Dell wenigstens ein 32-GB-Modell des Tablets anbieten würde. In der vorliegenden Form stehen dem Nutzer nur 9 GB der Gesamtkapazität von 16 GB zur Verfügung.
Aufgrund der guten Ergebnisse in den synthetischen Benchmarks sollten die meisten Spiele das Venus Tablet nicht zu sehr belasten. Tatsächlich: Sogar Asphalt 8, ein anspruchsvollerer Titel, lief mit mittleren Details und war durchwegs ohne Verzögerungen oder Ruckeln perfekt spielbar.
Im Idle-Betrieb erreichte das Venue 8 7000 ein Maximum von nur 25 °C, ein exzellentes Ergebnis. Das Google Nexus 9 wird beispielsweise gute 10 °C heißer, und das Galaxy Tab S 8.4 und das iPad Mini 3 erreichten 31 °C bzw. 32 °C. Während des Stresstests kam das Venus auf ein Maximum von knapp über 31 °C, was viel niedriger als bei den anderen Tablets unseres Vergleichs ist. Am nächsten kommt Apples iPad 3 mit 37 °C, während sich die anderen beiden Tablets fast auf 40 °C erwärmten. Der wärmste Bereich befindet sich jedoch im unteren Bereich der Rückseite in der Nähe von Lautsprechern und Webcam - gerade dort, wo wir schlussendlich das Tablet im Hochformat hielten. Die maximalen Temperaturen sind jedoch so niedrig, dass selbst bei ausgedehnter Verwendung keinerlei Probleme entstehen.
Die Stereo-Lautsprecher befinden sich unter einem perforierten Grill oberhalb des Micro-USB-Ports. Für ein derart schlankes Gerät ist die Klangqualität überraschend gut und reicht sogar für häufige Musikwiedergabe. Die MAXX-Audio-Software ermöglicht dem Nutzer, zwischen verschiedenen Einstellungen für Gaming, Musik, Sprache oder Videos zu wählen und bietet auch einen Equalizer für manuelle Steuerung. Wie bereits erwähnt, deckt der Daumen des Nutzers einen Teil des Lautsprechergrills ab, wenn man das Tablet an der Seite mit dem großen Rand und damit im Lautsprecherbereich hält, wodurch der Klang gedämpft wird. Es gibt noch ein weiteres Problem mit der Lage der Lautsprecher: Beim Video-Schauen wird das Tablet wahrscheinlich gehalten oder im Querformat aufgerichtet. Die Lautsprecher befinden sich nun entweder links oder rechts vom Bildschirm, was den Stereo-Effekt verringert. Das Google Nexus 9 hat einen Lautsprecher an der Oberkante und einen an der Unterkante - sicherlich besser in diesem Szenario.
Das Venue 8 7000 verfügt über einen 5900-mA-Akku, der 21 Wh liefert. Das Google Nexus 9 (25,5 Wh) und das Apple iPad Mini 3 (24 Wh) haben beide größere Akkus, nur der Akku des Samsung Galaxy Tab hat eine niedrigere Kapazität von 19 Wh. Die Idle-Laufzeit mit minimaler Bildschirmhelligkeit und abgeschalteten Funkmodulen war mit fast 30 Stunden hervorragend. Die minimale Laufzeit mit allen Funkmodulen und GPS eingeschaltet war mit zirka 6 Stunden und 45 Minuten ebenso beeindruckend. Man beachte, dass das Venue nicht so hell wie andere Tablets ist, womit sich die längere Akkulaufzeit erklären lässt. Für einen relevanten Vergleich haben wird den Bildschirmhelligkeit auf 150 cd/m² gestellt und ein Skript gestartet, das Web-Surfen durch Laden verschiedener Seiten in 40-Sekunden-Intervallen simuliert. In unserem WLAN-Test hielt das Venue 8 Stunden und 15 Minuten durch. Das ist etwas kürzer als bei den Konkurrenten, doch immer noch akzeptabel. Dell spezifiziert eine Akkulaufzeit von 10 Stunden, die mit minimaler Helligkeit erreichbar sein sollte.

Ersatzakku Lenovo ThinkPad T410 ,

Ersatzakku Lenovo ThinkPad X201 Tablet ,

Ersatzakku Lenovo ThinkPad X61s ,

Das Aufladen geht ziemlich langsam vonstatten. Sogar bei abgeschaltetem Tablet und mit dem mitgelieferten 10-Watt-Adapter mussten wir ungefähr 4 Stunden warten, bevor das Venue vollständig geladen war.
Nicht jedem wird das etwas industriell anmutende Design gefallen, doch das Venue 8 ist definitiv ein Hingucker. Das hauchdünne Gehäuse verfügt über eine extrem hohe Verarbeitungsqualität, geringe Toleranzen und hochwertiges Material. Die Hardware bietet gute Leistung für Arbeit und Spiel. Leider bietet Dell das Tablet nicht mit einem größeren Laufwerk als dem 16-GB-eMMC-Flashspeicher an. Wenigstens können Nutzer die Speicherkapazität mit einer MicroSD-Karte um bis zu 512 GB erweitern. Die Ergonomie ist durchwachsen: Wegen des schmalen Rahmens ist es schwierig, das Tablet zu halten, ohne versehentlich Touch-Eingaben zu triggern.

Der OLED-Bildschirm löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf. Manchmal ergeben sich deshalb Schriften, die so klein sind, dass sie fast unlesbar werden. Die maximale Helligkeit ist eindeutig geringer, als wir hofften. Dank OLED-Technologie ist der Kontrast jedoch extrem hoch, wodurch das Tablet auch in helleren Umgebungen ablesbar bleibt. Die Farben sehen gut aus und sind sehr lebendig. Verglichen mit professionellen Farbräumen wie sRGB sind sie jedoch nicht unbedingt sehr genau. Das Tablet fühlt sich unabhängig von der Last kühl an und die Akkulaufzeit reicht im Schnitt für einen Arbeitstag. Intels RealSense Technologie besteht aus einer 8-MP-Hauptkamera und zwei stereoskopischen 720p-Kameras und funktionierte problemlos. Nachträgliche Veränderung des Brennpunkts oder Messen der Höhe eines Objekts sind spannende Optionen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie viele Benutzer daraus Nutzen ziehen werden, wenn der Neuigkeitsfaktor nachlässt.

Leider konnten wir das Dell Cast Dongle nicht testen, da es sich nicht erfolgreich verbinden ließ. Die meisten Nutzer werden zu Hause ohnehin einen primären Laptop oder einen Desktop-PC haben, für Business User mag es jedoch die richtige Lösung sein, eine Präsentation mit der Dell-Cast-Technologie abzuspielen.

Insgesamt ist das Dell Venue 8 7000 eine überzeugende Wahl von ziemlich gutem Wert trotz hohem Preis - vor allem im Vergleich mit dem vollständig aus Plastik gefertigten 8,9 Zoll Google Nexus 9. Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 bietet ähnliche Leistung zum ähnlichen Preis, verfügt jedoch über einen besseren Bildschirm. Apples 7,9 Zoll iPad Mini 3 wird für Nutzer, die iOS Android vorziehen, weiterhin eine beliebte Wahl bleiben.

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