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28/02/2015

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Lenovos 15-Zoll-Workstation ThinkPad W540 wurde behutsam aktualisiert und heißt nun W541. Neben kleineren technischen Neuerungen hat sich auch bei den Eingabegeräten etwas getan. Die Chance, in diesem Zuge gleich weitere Schwachstellen auszumerzen, hat Lenovo indes ungenutzt verstreichen lassen. Was letztlich unter dem Strich herauskommt, haben wir uns ganz genau angesehen.
Lenovos mobile Workstation der W-Serie wurde im letzten Modelljahr grundlegend neu konstruiert und hat so manche Änderungen im Vergleich zum Vorgänger ThinkPad W530 mit auf den Weg bekommen. Dass hier nicht alles im Sinne vieler Anwender „optimiert“ wurde, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Gehäusequalität, ClickPad, Verarbeitungsmängel und die erschwerte Aufrüstbarkeit nagen an dem Ruf der begehrten Serie. Mit dem neuen ThinkPad W541 versucht Lenovo nun zaghaft, Kritikpunkte auszubessern.

Unser etwa 2.550 Euro teures Testmodell verfügt über eine Intel Core i7-4910MQ-CPU, Nvidias Quadro K2100M-Grafik, 8 GB RAM, ein 512 GB fassendes Solid State Drive, ein 3k-IPS-Display und ein integriertes X-Rite Colorimeter.
Beim ThinkPad W541 kommt ein nahezu unverändertes Gehäuse zum Einsatz. Das bedeutet, dass Lenovo die Schwachpunkte des ThinkPad W540 im Bereich der Handballenablage, über dem ExpressCard Schacht und am unteren Displayrahmen nicht ausgemerzt hat. Ganz im Gegenteil: Beim aktuellen Testgerät genügt bereits das normale Ablegen der Hände auf der Handballenablage, um ein hörbares Aufeinandertreffen von Aussenhaut und internen Komponenten zu provozieren. Hier scheinen im Inneren ganz einfach stabilisierende Elemente zu fehlen, die für die eigentlich von einem ThinkPad erwartete Steifigkeit sorgen sollten.

Die einzige offenkundige Neuerung finden wir beim TouchPad. Während die Größe der Aussparung in der Handballenablage unberührt geblieben ist, wurde das ClickPad selbst im oberen Teil beschnitten und durch drei separate TrackPoint Tasten ergänzt. Die Eingabefläche schrumpft dadurch auf etwa 100 x 56 Millimeter.

Auf der Waage kann man erkennen, warum die Gehäusestabilität nicht den hohen Ansprüchen gerecht wird. Hier wurde scheinbar großen Wert auf eine möglichst hohe Gewichtsreduzierung gelegt: Mit 2.600 Gramm (mit 99-Wh-Akku) handelt es sich beim Lenovo ThinkPad W541 um eine sehr leichte mobile 15-Zoll-Workstation mit konventioneller Ausrichtung. Toshibas Tecra W50 wiegt zum Vergleich 2.710 Gramm, und das sehr stabile HP ZBook 15 G2 ist kaum unter die 3-kg-Marke zu drücken.
Die Schnittstellenausstattung konzentriert sich auf aktuelle Standards und hält nur über VGA und einen ExpressCard-/34-Schacht Tuchfühlung zu älteren Anschlussmöglichkeiten. Thunderbolt 2.0, USB 2.0, USB 3.0 und ein Cardreader sind weitere Verbindungsformen zur Außenwelt. Auf der rechten Gehäuseseite liegen die beiden USB-Ports weit auseinander, um sich bei angeschlossener Peripherie nicht ins Gehege zu kommen. Auf der linken Seite geht alles etwas gedrängter zu und führt bei einem Wunsch nach voller Bestückung zu möglichen Blockaden der jeweiligen Nachbar-Ports.

Die Performance des Cardreaders ist als sehr gut einzustufen. Mit einer Toshiba Exceria Pro UHS-II SDHC Speicherkarte haben wir sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 166 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 114 MB/s gemessen. Auch die USB-3.0-Schnittstelle liefert gute Werte und erreicht mit einer Samsung SSD T1 287 MB/s beim Schreiben und 267 MB/s beim Lesen.
Unser Testgerät ist mit Intels Dualband Wireless-AC 7260 WLAN-Modul ausgestattet. Es funkt im 2,4- und 5-GHz-Band, verfügt über 2 Antennen und liefert theoretisch bis zu 867 Mbit/s. In unserer Messumgebung, die nur einen Anhalt bietet und nur bedingt auf andere Einsatzsituationen übertragbar ist, haben wir gegen eine Fritz!Box 7490 je nach Entfernung Datenraten von 2,9 MB/s bis 17,88 MB/s gemessen. Verbindungsabbrüche oder sonstige Auffälligkeiten konnten wir während des Testzeitraums nicht feststellen. Komplettiert wird die Kommunikationsausstattung durch Bluetooth 4.0, Gigabit-LAN und eine 720p-Webcam. Die Kamera reicht für gut beleuchtete Räume aus, mit abnehmender Helligkeit rauscht die Darstellung aber zunehmend und verliert merklich an Qualität.

Weitere WLAN- und WWAN-Module sind erhältlich. Für ein nachträgliches Integrieren einer WWAN-Karte (M.2) sind bereits die notwendigen Antennen verbaut.

Hinsichtlich der Sicherheitsausstattung, den Wartungs- und Erweiterungsmöglichkeiten hat sich aufgrund der nahezu unveränderten Basis keine Verbesserung oder Neuerung ergeben.

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Die Garantie beträgt klassenübliche 36 Monate und kann durch vielfältige Garantie- und Serviceoptionen ergänzt werden.
Die Tastatur im Chiclet-Design überzeugt mit einem guten Druckpunkt, großen Tasten und einem nicht zu lauten Anschlagsgeräusch. Die Tasten sind im 19-mm-Raster angeordnet und bieten durchweg eine praxisgerechte Größe. Die Pfeiltasten fallen üppiger aus als bei vielen Konkurrenten und lassen sich gut bedienen. Lediglich der Abstand zwischen den beiden vertikalen Pfeiltasten könnte noch etwas größer ausfallen. Die Tastaturmatte liegt insgesamt fest auf und sorgt damit für ein gutes Feedback. Der separate Nummernblock erleichtert die Eingabe langer Zahlenreihen, sorgt aber auch für eine asymmetrische Positionierung des Trackpads. Im F-Tasten-Bereich befinden sich zusätzliche Multimedia- und Direktwahltasten, die nützliche Funktionen ohne Umweg zur Verfügung stellen. Die traditionell bei ThinkPads vertauschte Positionierung der FN- und Strg-Taste kann im BIOS geändert werden.
Viel Unmut hat sich Lenovo mit der Einführung der sogenannten 5-Tasten-Clickpads eingehandelt. Beim Thinkpad W541 und vielen anderen ThinkPad Modellen, rudert der Hersteller nun teilweise zurück und führt zumindest wieder separate Trackpoint-Tasten ein. Das kommt Trackpoint-Freunden sehr entgegen, da die Bedienung nun fast wieder an alte Zeiten herankommt und ein merklich zuverlässigeres Tasten-Feedback anzutreffen ist. Auch das Touchpad selbst scheint Lenovo einer Überarbeitung unterzogen zu haben: Die an der Vorderkante im Clickpad integrierten Touchpad-Tasten reagieren nun auch in den Ecken und liefern damit ein merklich besseres Feedback ab als im letzten Modelljahr. Weiterhin bietet das Touchpad eine gute Gleitfähigkeit und nimmt Eingaben zuverlässig an.
Lenovo bietet das ThinkPad W541 nach wie vor mit einem Full-HD TN Display (1.920 x 1.080) oder einem 3k-IPS-Display (2.880 x 1.620) an. Im Testmodell ist das identische Panel des bereits getesteten Lenovo ThinkPad W540 mit 3k-IPS-Display verbaut. Vermutlich wird daher auch das Full-HD-Panel dem bereits hier getesteten Modell entsprechen.

 

Unser aktuelles Test-Display liefert eine maximale Helligkeit von 360 cd/m², bietet einen Kontrast von 632:1 und erreicht eine Ausleuchtung von 87 Prozent. Die Blickwinkel sind sehr stabil und zeigen wenn überhaupt nur minimale Farb- oder Helligkeitsveränderungen aus extremen Winkeln.
Neben den Basisdaten haben wir uns speziell noch mal die Ergebnisse des integrierten X-Rite Colorimeters angeschaut. Die Einstellmöglichkeiten decken mit der Wahl des Weißpunkts und der Gammaeinstellung lediglich minimale Basisfunktionen ab. Nach der etwa 2 Minuten dauernden Kalibrierung bekommt man immerhin noch einen Vorher-Nachher-Vergleich angeboten. Wie an den Calman Screenshots zu erkennen ist, können sich trotz der mageren Ausstattung die Profilierungsergebnisse im Zusammenspiel mit dem 3K-Display durchaus sehen lassen. Bei nur zwei Einzelmessungen wird ein DeltaE2000 von 5 knapp überschritten. Ansonsten liegen alle Messergebnisse darunter oder sogar deutlich darunter. Lediglich die RGB-Balance und die Einhaltung der Gammakurve könnten besser ausfallen. Insgesamt handelt es sich hier trotz der kleinen Makel um eine praxisgerechte Lösung, die auch für professionelle Anwender ein ausreichend gutes Ergebnis erzielt.
Lenovo bietet nach wie vor ein großes Portfolio an auswählbaren Komponenten. Vom Intel Core i5-4210M bis hin zum Intel Core i7-4940MX erscheinen 7 verschiedene CPUs in Lenovos Datenblatt. Dazu gesellen sich die Nvidia Quadro K1100M oder die Nvidia Quadro K2100M sowie vielfältige Massenspeicheroptionen. Der Arbeitsspeicher-Ausbau ist bei den Quadcore-Konfigurationen bis maximal 32 GB möglich. Umfangreiche Angaben zu Details findet man in Lenovos PSREF Sheet (Product Specifications Reference).
Die Leistungsfähigkeit des Intel Core i7-4910MQ hat uns beim Test des HP ZBook 15 G2 nicht überzeugt. Mit einem Leistungsplus von gerade mal 2 bis 10 Prozent gegenüber dem Intel Core i7-4710MQ Vierkerner wurden die Erwartungen stark enttäuscht. Diese Leistungsschwäche können wir beim ThinkPad W541 nun grundsätzlich nicht mehr feststellen. Bei allen CPU Benchmarks ermitteln wir deutlich bessere Ergebnisse. Beim Cinebench R10 erreicht das Testsystem zum Beispiel 5.567 Punkte (Single-Core) oder 22.085 Punkte (Multi-Core) und beim Cinebench R11.5 64 bit kommen 1,72 Punkte (Single-Core) und 7,99 Punkte (Multi-Core) zustande. Damit erhöht sich der Abstand zum Intel Core i7-4710MQ immerhin auf 10 bis 20 Prozent und stellt schon eher ein Kaufargument dar.

Unter Volllast (gleichzeitige Nutzung von Furmark und Prime95) von CPU und Nvidia Grafik beobachten wir hingegen bereits in der 6. Minute eine drastische Taktreduzierung des Prozessors auf 800 MHz. Ab diesem Zeitpunkt setzt ein dauerhaftes Schwanken zwischen 800 MHz und 3.400 MHz ein, das sich gut nachvollziehbar an den jeweils vorherrschenden CPU-Temperaturen orientiert. Wenn HWinfo 99 °C anzeigt, dann muss man erst mal wieder 1-2 Minuten mit 800 MHz auskommen. Der maximale Kerntakt der Nvidia Quadro K2100M bleibt davon unberührt.

Nutzt man im Betrieb anstatt der dedizierten Nvidia Grafik die integrierte Intel HD Graphics 4600, so beobachten wir das gleiche Verhalten. Hier wird dann allerdings zusätzlich noch der GPU-Takt (Intel) dauerhaft auf 400 MHz abgesenkt.

Im Akkubetrieb stellen wir eine anhaltende Taktreduzierung auf 800 MHz beim Zusammenspiel von Intel Core i7-4910MQ und Nvidia Quadro K2100M fest. Beim Cinebench R11.5 64 bit bewegt sich das Ergebnis des Multi-Core-Tests ohne Stromanschluss dadurch auf dem Niveau des Single-Core-Tests mit Stromanschluss und erreicht 1,75 Punkte. Vom ursprünglichen Ergebnis (7,99 Punkte) bleiben daher noch nicht einmal 25 Prozent übrig. Ganz anders sieht es aus, wenn die Intel Grafik zum Zuge kommt. Dann beobachten wir wieder einen ständigen Taktwechsel im ca. 10-Sekunden-Rhythmus von 800 MHz zu 3.400 MHz. Intels HD Graphics 4600 taktet hier im Gegenzug mit maximal 400 MHz. Das Multi-Core-Ergebnis des Cinebench R11.5 64 bit erreicht dann deutlich bessere 6,51 Punkte. Wer im Akkubetrieb also eine höchst mögliche CPU-Performance abrufen möchte, wird wohl auf die gleichzeitige Nutzung der dedizierten GPU verzichten müssen.
Die Systemleistung profitiert von ausgewogen zusammengestellten Komponenten und einem recht schnell arbeitenden Solid State Drive. Für nahezu alle Aufgaben verfügt das Test-System über ausreichende Reserven. Fraglich ist, ob aufgrund der Drosselungsproblematik generell der Einsatz leistungsstarker CPUs Sinn macht, oder man eher zu einem der Basis-Modelle greifen sollte. Beim PC Mark 7 werden 5.011 Punkte und beim PC Mark 8 2.834 (Home) und 3.905 (Work) Punkte erzielt.
Lenovo spendiert dem Testgerät ein Solid State Drive mit üppigen 512 GB (Brutto-) Kapazität. Davon sind im Auslieferungszustand 411 GB frei nutzbar. Mit Bloatware hält sich Lenovo bei diesem ThinkPad zurück, und wir finden lediglich die üblichen Think Tools vor. Leistungsmäßig bewegt sich das Solid State Drive im guten Bereich und liefert bis zu 523 MB/s beim Lesen und 440 MB/s beim Schreiben. Üblich kurze Zugriffszeiten und ein lautloser Betrieb sind weitere Positiveigenschaften.
Nvidias Quadro K2100M hatten wir schon mehrfach als Gast in unseren mobilen Workstation Tests. Im hausinternen Ranking platziert sie sich im Mittelfeld und stellt laut Hersteller-Spezifikation die leistungsstärkste Lösung für 15-Zoll-Notebooks dar. Im Vergleich zu AMDs FirePro M5100 kann sie sich sowohl preislich als auch leistungsmäßig insgesamt nicht behaupten. Da die AMD Alternative für das Lenovo ThinkPad W541 nach wie vor nicht erhältlich ist, müsste man bei diesem Wunschkandidaten auf ein Dell Precision M4800 oder HP ZBook 15 G2 ausweichen.

Keine Notwendigkeit für einen Wechsel zu AMD sollte bei Programmen wie Catia, Pro Engeneer, TCVIS und SiemensNX bestehen. Hier kann sich die Nvidia Quadro K2100M laut den SPECviewperf-Ergebnissen traditionell gut behaupten und einen Vorsprung herausarbeiten.

Unter Volllast und im Akkubetrieb wird zwar nicht der Grafikchip gedrosselt, aufgrund der schwankenden CPU-Leistung spürt man aber auch im Grafikbereich eine entsprechende Auswirkung. Obwohl die Nvidia Grafik im Akkubetrieb unverändert mit 666 MHz taktet, halbiert sich das Ergebnis beim OpenGL Shading des Cinebench R11.5 64 bit auf 27,72 fps. Auch beim SPECviewperf. 12 verringert sich die Performance merklich, siehe Screenshot.
Die Leistungsfähigkeit der Nvidia Quadro K2100M beim Spielen liegt in etwa auf unterem Mittelklasse-Niveau. Umfangreiche Testergebnisse kann man in unserer dazugehörigen Spiele-Benchmarkliste finden. Neu hinzugekommen sind nun Thief und Ryse: Son of Rome. Beide Titel sind recht anspruchsvoll und lassen sich nur mit geringer Auflösung und Qualitätseinstellung dauerhaft flüssig spielen.
Bei wenig Last ist das Lenovo ThinkPad W541 quasi lautlos und damit kaum zu hören. Lediglich ein leises und zurückhaltendes Elektroniksurren ist hin und wieder zu vernehmen. Bei mittlerer Last erzeugt der Lüfter einen Schalldruckpegel von 37,2 dB(A) bis 40,5 dB(A) der unter Volllast auf maximal 42 dB(A) ansteigt. Hochfrequente Töne oder einen pulsierenden Lüfter haben wir während des Tests nicht festgestellt.
Die Hitzeentwicklung des Lenovo ThinkPad W541 zeigt, dass das Kühlkonzept bereits in dieser Konfiguration mit Intel Core i7-4910MQ (47 Watt TDP) am Limit arbeitet. Nach 1 Stunde anhaltender Volllast messen wir am Unterboden und im Lüftungsbereich bis zu 57,5 °C. Das ist deutlich mehr, als die beiden ThinkPad W540 mit ihren 44 °C respektive 48 °C im vergangenen Jahr emittiert haben. Fraglich ist daher auch, wie sich die verfügbare Intel Core i7-4940MX im Zusammenspiel mit dem vorliegenden Kühlkonzept schlägt. Immerhin weist dieser Prozessor eine um nochmals 10 Watt höhere Thermal Design Power auf (57 Watt).
Die Leistungsaufnahme hat Lenovo gewohnt gut im Griff. Die im Minimum gemessenen 11,3 Watt fallen sehr gering aus. Schaltet man zusätzlich noch das Display aus, so bleiben davon sogar nur 7,9 Watt übrig. Im Maximum haben wir kurzzeitig 121,9 Watt gemessen, die sich nach etwa 5 Minuten aufgrund der einsetzenden Leistungsdrosselung immer wieder auf 74,5 Watt reduzieren. Analog zum jeweils vorherrschenden CPU-Takt schwankt die Leistungsaufnahme unter länger anhaltender Last dann zwischen 121,9 Watt und 74,5 Watt. Das Netzteil verfügt über eine Nennleistung von 170 Watt und bietet damit genügend Leistungsreserven.
Beim Testgerät kommt der große 99-Wh-Akku zum Einsatz, der am Heck deutlich herausragt. Er sorgt zusammen mit der Zwangsdrosselung für sehr gute Akkulaufzeiten, die ein langes Arbeiten ohne Netzteil ermöglichen. Beim Battery Eater Readers Test (maximal mögliche Laufzeit, Energiesparprofil, minimale Displayhelligkeit, Funk aus, Intel Grafik) haben wir fast 11 Stunden Netzunabhängigkeit erreicht. Bei unserem neuen HTML5-WLAN-Test (ausgeglichenes Profil, Intel Grafik) bleiben davon mit einer Display-Helligkeit von 163 cd/m² noch 5:42 Stunden übrig. Beim Battery Eater Classic Test (maximale Displayhelligkeit, Höchstleistungsprofil, Nvidia Grafik, Funk an) sorgt der kapazitätsstarke Akku zusammen mit der abgesenkten CPU-Taktung für 2:47 Stunden Akkulaufzeit. Das gilt aber nur solange die Nvidia Grafik zum Einsatz kommt (siehe dazu auch das Kapitel Prozessorleistung). Wählt man hingegen die eigentlich leistungsschwächere und damit verbrauchsgünstigere Intel Grafik aus, so bewegt sich im Gegenzug die CPU-Leistung im ständigen Wechsel zwischen 800 MHz und 3.400 MHz, sodass im Ergebnis eine merklich geringere Akkulaufzeit von 1:29 Stunden herauskommt.

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Lenovo hat mit seiner W-Serie eigentlich einen heißen Kanditaten zum hart umkämpften Workstation-Rennen gemeldet. Eine sehr gute Tastatur, ein gelungenes Display, eine solide Leistungsfähigkeit mit geringer Geräuschkulisse und das durchaus überzeugende Preis-Leistungs-Verhältnis machen Lust auf mehr. Im mobilen Einsatz überzeugen dabei das geringe Gewicht, der kapazitätsstarke Akku und die daraus resultierenden langen Akkulaufzeiten. Ebenfalls positiv: Verarbeitungsmängel im Tastaturbereich können wir nun keine mehr feststellen, und die wieder eingeführten Trackpoint-Tasten zeigen, dass Lenovo ein offenes Ohr für die Kundschaft hat.

 

Ein willkommenes Alleinstellungsmerkmal stellt darüber hinaus das integrierte X-Rite Colorimeter dar. Es ermöglicht eine einfache und recht gute Profilierung des Displays ohne Zusatzgeräte. Neben der verbesserten Farbtreue erhöht das auch den Mobilitätsfaktor und die Motivation, sein Display regelmäßig einer Kalibrierung zu unterziehen.

Auf der anderen Seite können die instabile Handballenablage und die teilweise grenzwertige Verarbeitungsqualität für manche Anwender ein klares Ausschlusskriterium darstellen. Schmerzlich zeigt sich auch die Leistungsschwankung unter anhaltender Volllast. Hier stößt das Kühlsystem offensichtlich an seine Grenzen und fordert zeitweilige Ruhepausen des Prozessors ein.

Die im Akkubetrieb nochmals stärker reduzierte Leistungsfähigkeit kommt immerhin der Akkulaufzeit zugute und spiegelt Lenovos Schwerpunktsetzung für eine möglichst optimale Mobilität wider. Insgesamt sehen wir Lenovos ThinkPad W541 mit gemischten Gefühlen. Wer mit den vorliegenden Nachteilen zurecht kommt oder durch eine Alternativkonfiguration teilweise umgeht, bekommt hier und da willkommene Alleinstellungsmerkmale zum fairen Preis geboten.

15:56 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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