Blogs DHNET.BE
DHNET.BE | Créer un Blog | Envoyer ce Blog à un ami | Avertir le modérateur

16/02/2015

Kaufen Akku Dell Precision M4600

Wie flach geht es noch? Mit 12 Millimetern in einem lüfterlosen Gehäuse fühlt sich der Core-M am wohlsten. Die Performance liegt hinter den Haswell-Kontrahenten, gleichwohl kreiert das Zenbook keine Laufzeit-Wunder. Eingabegeräte, Verarbeitung, Emissionen und nicht zuletzt der Preis sprechen dennoch für den Kauf.
Ultrabook dürfen wir es nicht nennen, schließlich setzt Asus bei unserem Testmodell Zenbook UX305FA-FB003H auf ein schlichtes, mattes Bildschirmpanel. Schlicht passt aber ganz sicher nicht zur gigantischen Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln. 4K-Panels sind keine Neuheit, wenn auch in 13-Zoll relativ selten (zuletzt: Lenovo Yoga 3 Pro). Häufiger kommt 2.560 x 1.440 (3K) vor und natürlich 1.920 x 1080 (FHD), was in der Preisklasse jenseits 700 Euro aber schon fast Standard ist.

Ein Novum scheint der Preisbereich zu sein, 999 Euro werden für die Testkonfiguration mit 256-GB-SSD verlangt, 899 Euro sind es für die Version UX305FA-FB006H (90NB06X1-M00060) mit gleichem 4K-Panel und 128-GB-SSD. Weil das flache System Prozessor als auch RAM onboard besitzt, sind Auflösung und Speichergröße auch die einzigen Konfigurationsvarianten des UX305FA. Die Full-HD-Version (1.920 x 1.080) gibt es ab 799 Euro.

Die Konkurrenten in Form von 13-Zoll-Subnotebooks mit hoher Auflösung zeichnen sich vor allem in einem Punkt aus: Sie sind deutlich teurer als unsere 999-Euro-Testkonfiguration Zenbook UX305 mit 256 GB und QHD+. Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013 gibt es ab 1.100 Euro. Es ist nach wie vor die Referenz in Sachen Gehäuse- und Eingabegerätequalität. Toshibas Portege Z30t mit mattem Touchpanel bringt ein sehr gutes IPS-Panel mit und hat Eingabegeräte auf Business-Niveau. Wir wählen diese beiden Modelle als direkte Konkurrenten, da sie im Vergleich zu anderen ähnlichen 13-Zollern einen relativ günstigen Einstiegspreis haben.
12,3 Millimeter hoch (ohne Standfüße) und 1.267 Gramm leicht. Das sind die Eckdaten eines Subnotebook-Chassis, wie es man nicht alle Tage in den Händen hat. Dennoch soll es zur leistbaren Mittelklasse gehören, wie Asus mit der Einsteiger-Konfiguration für 799 Euro deutlich macht. Wie schafft der Hersteller es, ein elitäres Gehäuse mit einem geringen Gewicht zu diesem Preis auf den Markt zu werfen? Stückzahlen sind das Eine und sicher hat sich auch die die Fertigung von Alu-Unibodies seit dem ersten Zenbook weiterentwickelt, so dass diese heute günstiger für den Massenmarkt hergestellt werden können.

Die Base besteht aus einem Aluminium-Block, aus dem von unten die Tasten herausragen und das ClickPad eingelassen ist. Von unten her schließt eine Alu-Platte das Gehäuse, auf der die Standfüße sitzen. Asus hat sich für eine einfache Lösung mit Torx-Schrauben entschieden, Nutzern ist es damit ein Leichtes, das UX305 zu öffnen, um Akku, WLAN- oder SSD-Modul aus zu tauschen. Dies war bereits bei früheren Zenbooks der Fall.

Der innere Rahmen, auf welchem das Mainboard steckt, besteht aus Kunststoff. Die Kombination aus leichtem Kunststoff, einer Hülle aus Aluminium und einem platzsparenden Lithium-Polymer Akku Dell Precision M6300 mit vergleichsweise geringer Kapazität, sorgt für ein geringeres Gewicht als beim Vorgänger UX303 (1.438 Gramm) oder beim nicht mehr verfügbaren UX32LN (1.441 Gramm). Das Zenbook UX302LG von Ende 2013 wog sogar noch 1.559 Gramm und war 21 mm hoch. Hier hat Asus eine krasse Entwicklung zum leichten Slim-Subnotebook hingelegt. Intels lüfterlose Core M Technik dürfte dafür nicht der alleinige Treiber gewesen sein.

Die Rückseite des Deckels ist kreisförmig um das Logo poliert und die Fläche hält leichtem Druck sehr gut Stand. Die Festigkeit gegenüber Verwindungen, wenn an den Rändern verzerrt wird, ist außerordentlich gut, vor allem wenn die wenigen Millimeter Dicke in Betracht gezogen werden. Schön ist auch: Beim Verwinden oder bei Druck auf die Rückseite zeigen sich keine Druckstellen auf dem Panel, die Flüssigkeitskristalle scheinen gegenüber (rückseitigem) Druck unempfindlich zu sein.

Das Gelenk sitzt ausreichend straff an der Base und es lässt die Anzeige kaum Nachwippen. Bei zirka 135 Grad findet der Deckel seinen Anschlag. Die Base wird bei dieser Öffnung leicht in die Höhe gehoben, denn der Deckel schiebt sich unter selbige. Damit es keine Kratzer gibt, hat Asus an der Deckel-Unterkante kleine Abstandhalter angedeutet. Eine Hand genügt zum bequemen Öffnen des Deckels, die Base bleibt durch das Gewicht des Akkus auf dem Tisch liegen. Der Deckel wird durch zwei Magneten ein klein wenig an der Base festgehalten. Diese Kraft wird von einer nach oben ziehenden Hand aber leicht überwunden.

Eine umlaufende Gummilippe sorgt für ein sanftes und kratzfreies Zusammentreffen von Base und Deckel. Hermetisch abgeriegelt ist die Tastatur dadurch aber nicht, rechts und links der Tastatur bleibt ein schmaler Spalt, der Deckel hat eine minimale Wölbung (auf beiden Seiten).
Die geringe Bauhöhe hindert Asus nicht daran, vollwertige USB 3.0 Ports ein zu bauen. Das ist ebenso Pflicht in der Preisklasse wie HDMI, dieser allerdings in der Micro-Variante. Die Webcam löst mit 1.280 x 720 Pixeln nur ausreichend auf. Darüber würden wir aber nicht meckern, wenn wenigstens Fotos anständig scharf sein würden. Die Fokussierung des Objektes ist zwar gut, Flächen haben aber körnige Ränder und sind farblich blass und wenig differenziert. Hier hat Asus ziemlich weit unten in die Schubladen gegriffen.

Anders schaut das beim Mikrofon aus, dessen Aufnahme muss sich vor Skype-Chats nicht fürchten. Ob es sich um Dual-Array handelt, das wissen wir nicht, Asus macht hier keine Angaben. Die eine Öffnung neben der Webcam lässt aber auf Mono schließen. Wie auch immer, die Aufnahme gelingt sehr gut, wir können uns 0,5 bis 3 Meter vom Gerät entfernen, Sprache wird klar und rauschfrei aufgezeichnet. Der Klang könnte aber gern räumlicher wirken, das spricht für eine Mono-Aufnahme.
Das UX305 verfügt über ein Intel Dual Band Wireless-AC 7265 für die kabellose Verbindung mit unserem WLAN-Router (Fritz!Box 7490). Wireless-AC verdoppelt theoretisch den Datendurchsatz gegenüber Wireless-N, denn zwei Kanäle werden benutzt. Der Intel-Chip ist im individuellen Setting des Autors ziemlich reichweitenstark. Über die kurze Distanz (15 Meter, außerhalb des Gebäudes, 4/5 Balken) können wir in gewohnter Schnelligkeit auf notebookcheck.com surfen. Auf dem Weg zur 45-Meter-Entfernung bricht das Signal nicht ab. Wir können den 45-Meter-Messpunkt mit 2 Balken absolvieren und mit angemessenen Verzögerungen notebookcheck aufrufen. Das Vorgängermodell Zenbook UX303LN (AC) schaffte die 45 Meter nicht (Intel Dual Band Wireless-AC 7260).

Ein Ethernet-Adapter ist nicht integriert, der beigelegte USB to Ethernet Dongle stellt sich erfreulicherweise als Gigabit-Adapter vor. Bis dato waren die von Asus beigelegten RJ45-Dongles ausnahmslos 10/100 MBit LAN-Adapter (z. B. UX303LN). Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord. Eine 3G-Variante mit Modem und SimCard-Slot bietet Asus nicht an. 
Das Zubehör besteht aus einem 45-Watt-Steckernetzteil, dem USB-to-Ethernet Dongle, einem Kabelbinder, den Garantieinformationen und einem SlimCase mit Asus Branding. 
Die Unterseite des UX305 ist mit kleinen Schrauben (Torx/Kreuzschlitz) gesichert, zwei davon unter den hinteren Standfüßen. Sind diese gelöst besteht nach Abnahme der Bodenplatte Zugriff auf: WLAN-Modul (M.2), SDD (M.2), Kühlrippen (ggf. zwecks Reinigung), CMOS-Batterie und verschraubten Akku Dell Precision M4300 . Die 8-GB-RAM sind onboard. 
Die Garantie ab Werk beläuft sich auf 24 Monate. Asus lässt sein Zenbook abholen und bringt es auf seine Kosten auch wieder zurück (Collect & Return). Garantieverlängerungen bietet der Hersteller nur für seine Produkte mit einjähriger Herstellergarantie an.
Asus setzt auf die planen Tasten einer Chiclet-Tastatur. Die Tasten sitzen in einer Mulde und können daher das Panel im geschlossenen Zustand nicht berühren. Der Hubweg ist naturgemäß recht knapp, jedoch erfreut der knackige Druckpunkt den Schreibenden. Der Anschlag ist für den Schreiber fest, der sanft aber auch schnell auf die Tasten drückt. Die Fläche gibt, besonders in der Mitte, etwas nach, wenn mit Kraft in die Tasten gehämmert wird. Hier drückt dann bereits die Unterseite des UX305 in Richtung Tischplatte. Die Tasten haben eine sehr angemessene Größe und ein gefälliges Layout mit abgesetzten Richtungstasten, großer Space-, Enter- und Shift-Taste und Fn-Tasten für die üblichen Sonderfunktionen (Helligkeit, Flugmodus etc.). Wie bei den Zenbooks üblich gibt es auf „A“ wieder eine Fn-Taste für Aktivierung/Deaktivierung des Umgebungslichtsensors. Eine Beleuchtung besitzt die Tastatur leider nicht. 
Das ClickPad mit der Diagonalen von 12,4 Zentimetern ist bis in die Randbereiche empfindlich und beherrscht die üblichen Multitouch-Gesten. Die Fläche ist glatt und unterscheidet sich deutlich von der eher rauen Handballenauflage. Zu Verwechslungen bei Dunkelheit sollte es aber nicht kommen, das Pad wurde einen knappen Millimeter eingelassen. Separate Maustasten gibt es, wie bei solchen Pads üblich, nicht mehr, stattdessen befindet sich unter der gesamten Fläche eine einzige Taste. Je nach Fingerposition erkennt das Gerät, ob es sich jetzt um einen linken oder rechten Mausklick handelt. Genau hier, auf dem Areal der rechten Maustaste, stoßen wir auf Schwierigkeiten: Die Taste löst nur dann aus, wenn der Finger weit rechts und ganz nah an der unteren Kante aufliegt. Nach dem BIOS-Update auf Version 206, das wir aber nicht aus diesem Grund ausführten, und einer Recovery-Neuinstallation, war die Schwachstelle behoben.
3.200 x 1.800 Pixel auf dem TFT eines 13,3-Zollers ist nach wie vor eine Besonderheit. Das Samsung-Panel (Modell 133YL04 P01) vom Typ IPS wurde entspiegelt und ist daher kein Touchpanel. Ob die hohe Auflösung (276 ppi) überhaupt benötigt wird, das liegt im Ermessen des Käufers. Windows kann zwar problemlos skalieren, nicht jedoch jedes Anwendungsprogramm. Selbst die Software des Fotospektrometers, einem Tool für Bildschirm-Enthusiasten, welche die Farb-Kalibrierung ausführt, stellt extrem winzige Icons und abgeschnittene Messergebnisse dar.

Unser X-Rite i1Pro 2 misst als beste Luminanz 326 cd/m², der Durchschnitt liegt wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung nur knapp tiefer bei 309 cd/m². Typisch sind Ausleuchtungen – speziell bei dieser relativ hohen Helligkeit – von 80 bis 85 %. Gleichmäßige Luminanz ist also eine Stärke des Asus.
Kontrast hingegen nicht. Wir haben die Messung zweimal durchgeführt, weil wir dem geringen Wert von 413:1 nicht trauen wollten. Es blieb aber dabei, weshalb das UX305 in der Disziplin der knackigen Farben deutlich hinter den Konkurrenten zurückbleibt. Ganz anders bei der Farbdarstellung nach sRGB, hier kann das Samsung QHD+-Panel die Farbreferenz exakt treffen. Den DeltaE von 2,5 bzw. 1,9 (Color / Graustufen) konnten wir durch Kalibrierung nicht mehr signifikant verbessern. Warum auch, ein DeltaE kleiner 3 besagt bereits: Das ungeschulte menschliche Auge kann hier keinen Unterschied zwischen Referenz und dargestellter Farbe ausmachen.

Profis müssten sich dennoch im Zweifel gegen dieses Panel entscheiden, denn weder AdobeRGB1998 noch der kleinere sRGB-Raum werden vollständig abgebildet. Dies ist bei Notebooks aber auch extrem selten.
Die Helligkeit des Panels bleibt im Akkubetrieb erhalten, allerdings nur, wenn der Ambient Light Sensor abgeschalten wird. Unsere Fotos entstanden bei Bewölkung. Reflexionen treten nur schwach auf und der etwas blasse Bildschirm ist gut ablesbar.
IPS-Panels bringen typischerweise gute bis sehr gute Blickwinkel mit, dies ist auch beim UX305 der Fall. Aus welcher Position wir auch in die Anzeige schauen, es kommt nie zu Farbinvertierungen. Bei seitlichem Blick von oben wird die Farbigkeit jedoch von einer milchigen Überlagerung getrübt, die schwarze Flächen grau macht. Dies trübt aber nicht die Lesbarkeit.
Die Anwendungsperformance prüfen die PCMarks 7 und 8. Hier fällt unser UX305 zum Teil deutlich zurück, allerdings nur im Vergleich zu den rechenstärkeren Haswell-Kontrahenten. Das Dell XPS 11 (Haswell Y) liegt im Computation-Score des PCMark 7 acht Prozent zurück, der Gesamtscore ist aber gleich. Der PCMark 8 lässt sich wenig von schnellen SSDs blenden und zeigt Haswell-Y in jedem Test mit einem mehr oder minder marginalen Vorsprung. Die Gesamtperformance der normalen ULV-Modelle liegt je nach Test bis 20 % vor unserem Akku Dell Precision M4600 .

Nutzer fragten an, ob das UX305 bei 30 oder 50 Browser Tabs oder bei vielfachem Multitasking in die Knie geht. Dies war nicht der Fall, wir konnten jederzeit zügig zwischen Fenstern hin und her springen. Ein Video lief währenddessen flüssig ab. Auch beim zeitgleichen Installieren von Programmen und Kopiervorgängen gab es keine Ruckler oder Wartezeiten. Die gefühlte Performance ist also in grünen Bereich und der eines SSD-Systems sehr angemessen.
Die SanDisk-256-GB-SSD (Modell SD7SN3Q256G1002) ist als M.2-Modul (Full Size) gesteckt. Ihre Datendurchsätze liegen unisono auf einem Niveau mit den Konkurrenten, hier gibt es keine Überraschungen. Beim MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10 hatten wir den Test nicht durchgeführt.
Zum Spieler mutiert das UX305 aber so oder so nicht, selbst bei angestaubten Titeln wie Anno 2070 oder Risen Teil 1. Haswell-Y ist in dieser Disziplin ähnlich schlecht und eine HD 4400 holt mit 18 bis 28 % Vorsprung auf diesem niedrigen Niveau auch keine spielbaren Bildraten heraus. Hier könnte alternativ zum Zenbook UX303LN mit Geforce 840M gegriffen werden.
Im Leerlauf erwärmt sich die Base noch nicht einmal handwarm, gerade mal in der Mitte des Chassis, dort wo sich die Kühlrippen befinden, können wir mit der Hand eine Erwärmung spüren. Wir benutzen den Stresstest aus Prime95 und Furmark, um die größtmögliche Dauerlast zu erzeugen. Wie zu erwarten geht der CPU-Takt auf 800 MHz zurück, wo er konstant bleibt. Die GPU setzt sich auf 400 MHz ab, was nur wenig unter 450-550 MHz liegt (während Cinebench R15 Shading-Benchmark). Jetzt heizen sich die Oberflächen schon deutlich auf, bis zu 43 Grad messen wir. Für ein Fanless-Design ist das eine ziemlich geringe Marke. Das Kirabook 2014 mit Lüfter lag bei diesem Stresstest bei 40 Grad, das MacBook Pro Retina 13 (Lüfter) kam auf 43 Grad. Core M hat folglich einen echten Abwärme-Vorteil, der in Geräuschlosigkeit umgemünzt wird.

Der Klang der Lautsprecher ist dünn, Tiefen und differenzierte Höhen sind Fehlanzeige. Der Audio Wizard verändert zwar die Tonlagen und verändert die Räumlichkeit, wirklich hörenswert wird Musik aber auch nicht im Music Mode.

Weder der Mittel- und Hochtonbereich kann mit einer klaren, voluminösen und ausgewogenen Wiedergabe glänzen, noch der Bassbereich mit erkennbaren Tiefen. Was uns hier entgegentönt, das geht nicht über den einfachen Standard eines 08/15-Notebooks hinaus. Die oberen Pegelreserven genügen gerade noch, um mittelgroße Räume (30 m²) zu beschallen. Schön hört sich das allerdings nicht an, die kleinen Speaker sind dann schnell überfordert. So bleibt dem Anwender meist nur die Möglichkeit, per HDMI oder Klinken-Buchse auf externe Lautsprecher auszuweichen.
Die Energieaufnahme im Leerlauf unterscheidet sich nicht signifikant von der Haswell-Konkurrenz. Die Variation im Idle-Maximum ist eher von der Helligkeit des Panels beeinflusst, so leuchtete die Anzeige des sparsamen Kirabook 2014 (7,6 Watt) nur 222 cd/m² hell und nicht 309 cd/m² (UX305 8,6 Watt). Das Akku Dell Precision M6400mit dem Vorgänger Core i5 4210Y hat einen identischen Energieverbrauch, aber eine kleinere Displaydiagonale. Insofern muss seine Energieaufnahme als etwas höher eingeschätzt werden. Die Last-Aufnahme des Haswell-Y ist allerdings deutlich niedriger als beim UX305, weshalb der Laufzeit-Vergleich weiterhin spannend bleibt.

Bei Last zeigen sich kaum Unterschiede zwischen Haswell-15-Watt und Core M. Eine Ausnahme ist das MacBook Pro Retina 13 durch eine starke, integrierte Intel Iris Graphics 5100.
Oben haben wir festgestellt, Core M bringt in Sachen Leistung keine Verbesserung gegenüber Haswell (ULV 15 Watt), nur die Y-11,5-Watt-Modelle werden leicht überflügelt. Folglich liegt die Hoffnung auf den Laufzeiten. Bringt die niedrigere Energieaufnahme deutlich längere Laufzeiten ein?

Ganz so geradlinig geht die Gleichung Core M = mehr Laufzeit nicht auf, wie die Grafik zeigt. Mit einer verhältnismäßig geringen Kapazität von nur 45 Wh schafft das UX305 knapp sieben Stunden im WLAN-Test oder 13 Stunden im Leerlauf bei geringster Helligkeit. Das Kirabook 2014 leistet mit 52 Wh in etwa dieselbe Laufzeit, das Z30t (52 Wh) legt mit stärkerem SoC eine ganze Stunde drauf. Das MacBook Pro Retina 13 ist auf Grund seiner 72 Wh schlecht vergleichbar, es hält drei Stunden länger den WLAN-Test durch.
Das Zenbook UX305FA hat eine Reihe von Vorzügen bei Verarbeitung, Ergonomie, Display und Tastatur. Der Core M kann uns hinsichtlich seiner Spezialisierung auf möglichst lange Laufzeiten aber nicht überzeugen, da wir von Haswell bereits sehr ähnlichen Zeiten gewöhnt sind. Warum also einen Core M nehmen und nicht einen jetzt günstiger werdenden Haswell? Für Core M sprechen das lüfterlose Design und das niedrigere Gewicht des Gerätes. Für gleichbleibende Laufzeiten konnte Asus einen leichteren Akku mit geringerer Kapazität einbauen. Das Fazit bei den Akkulaufzeiten ist allerdings enttäuschend: Knapp sieben Stunden im WLAN-Test sind zwar nicht wirklich schlecht, aber das konnten mehr oder weniger auch die Haswell-Konkurrenten mit ihren stärkeren Prozessoren (außer i5 4210Y).

Abgesehen von der Betrachtung, ob Core M nun ein Vorteil ist oder nicht, steht das UX305 als ausgewogenes Subnotebook vor uns, das berufliche Nutzer und anspruchsvolle Privatnutzer gleichermaßen zufriedenstellen wird. Die meisten Nutzer sind schließlich keine Performance-Geeks, die ihr Notebook nach Benchmark-Kriterien auswählen.

Der leichte und stabile 13-Zoller liegt gut in der Hand, die Oberflächen berühren sich wertig. Die Tastatur hat ein sehr gutes Feedback, passend für Vielschreiber. Leider ist die Eingabe nicht beleuchtet. Beim Display liegen Gigantomanie (QHD+/4K) und schwacher Kontrast (413:1) dicht beieinander. Die Vorteile, wie gleichmäßige, hohe Helligkeit, exzellente Farbwiedergabe ab Werk und Entspiegelung, überwiegen aber den Nachteil.

Die Konkurrenten sind also noch nicht aus dem Rennen (siehe rechts Shortcut Die Konkurrenz), wenngleich die dort abgerufenen Preise durchweg höher sind. Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 201 und Akku Dell Precision M4500 sind auf Grund ihrer preislichen Nähe auf jeden Fall eines Blickes Wert (jeweils 1.100 Euro). Angesichts der FHD-Einsteigervariante für 800 Euro bleibt das Zenbook UX305FA aber ungeschlagen das günstigste Angebot.

05:42 Publié dans Culture | Lien permanent | Commentaires (0)

Les commentaires sont fermés.