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17/01/2015

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Wie schon das erste YotaPhone besitzt auch der Nachfolger zwei Displays. Auf der Vorderseite prangt ein AMOLED-Panel, und auf der Rückseite findet ein zusätzliches eInk-Display Platz. Das russische Unternehmen hat das Design grundlegend überarbeitet und macht auch sonst vieles besser als beim Vorgänger. Die Temperaturentwicklung ist aber immer noch ein Problem.
Der russische Smartphone-Hersteller Yota Devices präsentiert mit dem YotaPhone 2 die zweite Generation seines Dual-Display-Smartphones. Lediglich die Speicherausstattung ist identisch. Neben einem schnelleren Prozessor wurde auch die Auflösung beider Panels deutlich erhöht. Das kantige Design des Vorgängers gehört nun der Vergangenheit an, das neue YotaPhone zeigt klare Kurven. Aber auch am Preis wurde kräftig geschraubt. So steigt die einstige UVP von 499 Euro für das Erstlingswerk auf stolze 699 Euro.

Angesichts des Preises positioniert sich das Testgerät damit im Highend-Segment, in dem starke Konkurrenten lauern. Neben dem Samsung Galaxy S5 (ab 415 Euro), HTC One M8 (ab 412 Euro), Sony Xperia Z3 (ab 480 Euro), LG G3 (ab 340 Euro) und dem Nokia Lumia 930 (ab 340 Euro) ist selbst das iPhone 6 (ab 680 Euro) nicht teurer.
Das YotaPhone 2 ist gegenüber dem Vorgänger deutlich gewachsen, wirkt für ein 5-Zoll-Smartphone jedoch nicht sonderlich groß. Mit nicht ganz neun Millimetern Bauhöhe ist es nicht zu dick und mit 144 Gramm zudem sehr leicht und sogar nochmal zwei Gramm leichter als das erste Modell. Durch die abgerundete Rückseite und Seiten liegt es immer gut in der Hand.

Das Smartphone zeigt sich zudem sehr verwindungssteif und unempfindlich gegenüber Druck. Nur ein minimales Knarzen ließ sich ihm entlocken. Die Spaltmaße sind sehr eng und gleichmäßig. Dreck sollte sich dort kaum ansammeln. Besonders pfiffig ist der Nano-SIM-Slot versteckt. Dieser verbirgt sich unter der Lautstärkewippe. Dort befindet sich außerdem ein herausziehbares Schildchen, auf dem die IMEI und andere Kennzeichnungen des Gerätes notiert sind.

Der Energiespeicher des YotaPhones ist fest verbaut und lässt sich vom Nutzer nicht wechseln. Einen Nachteil hat es jedoch, dass sich auf beiden Seiten Displays befinden: Das Smartphone liegt praktisch immer auf einem der Screens, was die Gefahr für Kratzer erhöht, obwohl diese von dem recht widerstandsfähigen Corning Gorilla Glas 3 geschützt werden.
Das YotaPhone 2 besitzt an der Unterkante einen Micro-USB-2.0-Port, welcher zum Laden des Gerätes und zum Datenaustausch genutzt werden kann. Er ist ebenfalls OTG-fähig, sodass über einen Adapter auch Speichersticks oder externe Eingabegeräte angeschlossen werden können.

Es ist außerdem möglich, das Smartphone kabellos (Qi-Standard) zu laden. Einen MicroSD-Slot zur Speichererweiterung hingegen gibt es nicht.
Als Betriebssystem setzt der Hersteller im YotaPhone auf Google Android 4.4.3 KitKat. Ein Update auf Android 5.0 Lollipop wurde von Yota Devices in Aussicht gestellt, jedoch wurden bisher keine Angaben zu einem Erscheinungszeitraum gemacht. Anpassungen des Google Betriebssystems finden rein optisch nicht statt. Unter der Oberfläche wird die Integration von YotaMirror zu finden sein, welches es erlaubt, die entsprechenden Daten auf das ePaper-Display zu übertragen.

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Außerdem finden sich noch einige Apps des Herstellers auf dem Smartphone, welche eine Anpassung des zweiten Panels ermöglichen. So lassen sich dort die Anordnungen der Widgets nach den eigenen Wünschen gestalten, und der Inhalt mit einem Cover-Bild vor neugierigen Blicken verbergen.

Screenshots können von beiden Displays gemacht werden. Die Tastenkombination Power und Lautstärke verringern erstellt ein Foto des AMOLED-Bildschirms. Wird stattdessen der obere Bereich der Lautstärkewippe betätigt, erzeugt das Smartphone einen Screenshot des dargestellten EP-Display-Inhaltes. Dieser wird dann aber auch farbig gespeichert.
Das WLAN-Modul des YotaPhone 2 unterstützt die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und funkt somit in den Frequenzbereichen mit 2,4 und 5,0 GHz. Die Reichweite ist ganz ordentlich. Auch über 20 Meter vom Router (Fritz!Box 6360, 2,4 GHz) entfernt wurde noch eine durchschnittliche Signalqualität angezeigt. Beim Surfen im Web baute sich nach einer kurzen Denkpause unsere Webseite flott auf. Mobil gelangt das Smartphone mittels HSPA+ (max. 42 MBit/s) oder LTE Cat. 4 (max. 150 MBit/s) ins Internet. Hier wäre eine etwas schnellere Variante sicherlich angebracht gewesen. NFC und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord und funktionieren einwandfrei.

Der Satfix für die Positionsbestimmung dauert in Gebäuden etwas länger, kommt dann aber doch recht genau zustande. Im Freien funktioniert es deutlich schneller. Das Smartphone unterstützt die Satelliten-Systeme GPS und Glonass.
Die Sprachqualität des YotaPhone 2 ist ganz ordentlich. Wir konnten unseren Gesprächspartner sowohl ans Ohr gehalten als auch über Lautsprecher gut verstehen. Auf der Gegenseite waren wir zwar auch verständlich, wurden jedoch ständig von einem kratzenden Hintergrundgeräusch begleitet.
Die Frontkamera des YotaPhone 2 löst mit bis zu 2,1 MP (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9) auf und ermöglicht ordentliche Aufnahmen. Durch relativ hohe Lichtempfindlichkeit eignet sie sich recht gut für die Videotelefonie. Aber auch Selfies sind bei guten Lichtverhältnissen möglich.

Die Hauptkamera bietet einen größeren Sensor, welcher bis zu 8 MP (3.264 x 2.448 Pixel, 4:3) auflöst. Die Kamera-App ist recht schlicht gehalten und ist einfach zu bedienen. Neben HDR unterstützt die Optik auch Panorama- und Sphären-Aufnahmen. Die Bildqualität der Kamera ist vergleichsweise gut. Sie belichtet nur minimal über und legt bei Tageslichtaufnahmen einen dünnen Grünschleier (Szene 2) über das Bild. Wenn aber kein entsprechendes Vergleichsbild verfügbar ist, fällt dies kaum auf. Die Farben werden ansonsten recht natürlich dargestellt, nur die Sättigung dürfte einen Hauch stärker sein. Bei sehr detailreichen Aufnahmen macht sich die geringere Auflösung bemerkbar, diese verschwimmen teilweise.

Videos werden in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9) aufgezeichnet und sind bei guten Lichtverhältnissen schön scharf. Jedoch fällt hier die Überbelichtung etwas stärker auf. Vor allem bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen hat die Kamera größere Probleme.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das mitgelieferte Zubehör des YotaPhone 2 macht einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Neben einem kleinen Werkzeug zum Öffnen des SIM-Slots liegt ein modulares Netzteil bei, welches eine Nennleistung von 7,5 Watt (5 Volt, 1,5 Ampere) besitzt. Ein nettes Gimmick ist, dass der beleuchtete YotaPhone-Schriftzug nur dann aufleuchtet, wenn auch das Original-Smartphone angeschlossen wurde. Smartphones anderer Hersteller können natürlich ebenfalls damit geladen werden, jedoch bleibt der Schriftzug dann dunkel. Das In-Ear-Headset kommt mit vielen verschiedenen Aufsätzen und sollte damit in den meisten Gehörgängen Platz finden. Dessen flaches Kabel ist zudem verhedderungsfrei.
Der Hersteller gewährt auf das YotaPhone 2 eine 12-monatige Garantie. Käufer in Europa genießen zudem die Händler-Gewährleistung.
Das YotoPhone 2 besitzt gleich zwei kapazitive Touchscreens. Der des AMOLED-Panels zeigt sich äußerst präzise und setzt Eingaben sehr schnell um. Die Eingabefläche auf der Rückseite ist zwar ebenfalls gleitfreudig, doch werden Berührungen hier spürbar langsamer ausgeführt. Vor allem für das ePaper-Display stellt dies eine deutliche Verbesserung dar, denn das des Vorgängers verfügte noch nicht über eine berührungsempfindliche Oberfläche.

Auch das EPD muss zunächst mit einer Wischgeste entsperrt werden, um genutzt werden zu können, und gewährt dann den Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie Telefon, Nachrichten und E-Mails. Von dort kann direkt zur selbstdefinierten Widget-Seite gewechselt werden, die vom Nutzer angepasst werden kann. Ob Lesen oder das Surfen im Web, alle alltäglichen Aufgaben lassen sich auch über das EPD erledigen. Da dieses Display permanent eingeschaltet ist, wird der zuletzt aufgerufene Inhalt immer dargestellt. Egal, ob es sich um einen Adressbucheintrag, eine Webseite, eine Notiz und die Seite eines Buches handelt. Um die persönlichen Daten zu schützen, kann mit YotaCover ein Bild über den Inhalt gelegt werden, sobald das Telefon gesperrt wird.

Das Tastatur-Layout, welches Yota Devices vorab installiert, ist das Standard-Layout von Google. Es ist sehr spartanisch und funktional. Über den Play Store können aber auch umfangreichere Layouts installiert werden.
Das AMOLED-Display auf der Vorderseite des YotaPhone 2 ist 5 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Dies entspricht einem Seitenverhältnis von 16:9 und einer Pixeldichte von rund 441 ppi. Der Inhalt wird gestochen scharf dargestellt, und einzelne Pixel sind mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Das ePaper-Display auf der Rückseite ist etwas kleiner und erreicht eine Paneldiagonale von 4,7 Zoll. Es löst mit 960 x 540 Pixeln auf und kann 16 Graustufen darstellen. Es verfügt über keinerlei Beleuchtung und ist im Dunkeln ohne zusätzliche Lichtquelle nicht ablesbar. Dafür benötigt es nur Strom, wenn der dargestellte Inhalt verändert wird. Die Darstellung des EPD wirkt etwas grob. Der vorangegangene Inhalt wirkt jedes Mal noch etwas nach und benötigt ein wenig Zeit, bis er nicht mehr erkennbar ist.

Die Helligkeit des OLED-Panels erreicht bis 335 cd/m² und gehört damit schon zu den helleren Vertretern dieses Displaytyps. Die Ausleuchtung ist mit 95 Prozent enorm gleichmäßig und gibt keinerlei Grund zur Beanstandung.
Aufgrund der verwendeten AMOLED-Technologie ist der Schwarzwert des YotaPhone 2 perfekte 0,0 cd/m². Der Kontrast ist demnach nicht mehr messbar und tendiert gegen unendlich.

Die Farbwiedergabe des Testgerätes ist vergleichsweise gut. Die Farben werden etwas zu stark gesättigt dargestellt, wirken aber nicht übertrieben grell. Leider gibt es aber keine Möglichkeit, die Farbdarstellung den eigenen Bedürfnissen anzupassen, sodass eine natürliche Farbwiedergabe nicht möglich ist.
Im Außeneinsatz kann das YotaPhone 2 glänzen. Das OLED-Display besitzt zwar eine spiegelnde Oberfläche, ist aber recht hell und kann aufgrund seiner Kontraststärke auch in einer hellen Umgebung überzeugen. Lediglich direkte Sonneneinstrahlung ist dann doch zu viel des Guten. Doch dann kommt das EPD auf der Rückseite ins Spiel. Dies ist auch bei hellem Tageslicht nahezu uneingeschränkt nutzbar. Texte lassen sich darauf stets gut ablesen, auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Außerdem spiegelt die Oberfläche nicht, sondern ist mattiert.

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Die Blickwinkelstabilität des AMOLED des YotaPhone 2 ist ebenfalls sehr gut. Selbst bei flachen Betrachtungswinkeln bleibt das Bild hell, und die Farben werden nicht verfälscht. Ab etwa 50 Grad legt sich lediglich ein leichter Grünschimmer über das Bild. Einen Ghosteffekt konnten wir nicht feststellen. Beim EPD sind die Betrachtungswinkel ebenfalls gut, aber hier fällt der Abstand zwischen Glas und Panel sichtbar ins Auge. Dennoch bleibt der dargestellte Inhalt immer gut ablesbar.
An der Leistung seines Smartphones hat Yota Devices kräftig geschraubt. So kommt nun ein Qualcomm Snapdragon 800 MSM8974PRO-AA SoC zum Einsatz, welcher über vier Kerne verfügt, die jeweils mit bis zu 2,3 GHz takten. Unterstützt wird das System weiterhin von 2 GB Arbeitsspeicher. Android 4.4 KitKat läuft mit dieser Ausstattung absolut flüssig. Dennoch hätte man sich angesichts der Preisklasse einen etwas stärkeren SoC gewünscht.

 

In den Benchmarks fällt das Testgerät jedoch stärker als erwartet hinter der Konkurrenz zurück. Das ist angesichts dessen, dass die meisten anderen Geräte über stärkere Hardware verfügen, nicht verwunderlich, doch auch gegen die nominell gleichstarken SoCs schneidet das YotaPhone 2 schlechter ab. So ist das Acer Liquid S2 (Snapdragon 800) sowohl im Geekbench 3 als auch im 3DMark bis zu 20 Prozent flotter. Im 3DMark Unlimited Test ist es vor allem die CPU-Leistung, welche das Resultat nach unten zieht, denn im Physics Test ist das S2 über 80 Prozent schneller. Die Adreno 330 hingegen liegt auf dem erwarteten Niveau.

Die Browser Performance des YotaPhone 2 haben wir mit dem vorinstallierten Google Chrome 39 überprüft. Gefühlt geht das Surfen im Web flott von der Hand, doch bemerkten wir manchmal auch in unmittelbarer Nähe zum Router, dass das Testgerät eine kurze Denkpause einlegt. In den Benchmarks sind die Ergebnisse zwar gut, aber bleiben ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

Der Speicher des YotaPhone 2 ist mit 32 GB üppig dimensioniert, lässt sich aber nicht erweitern. Dem Nutzer stehen nach dem ersten Start rund 24,7 GB zur freien Verfügung. Die Geschwindigkeit des Speichers kann sich sehen lassen und gehört mit zu den schnellsten im Vergleichsfeld.

04:56 Publié dans Passions | Lien permanent | Commentaires (0)

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