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28/12/2014

Akku Laptop Asus A93

Das Xperia Z3 Tablet Compact aus dem Hause Sony bietet ein 8 Zoll großes Display, welches durch seinen hohen Kontrast und eine hohe Auflösung besticht. Ein schneller SoC sorgt im Zusammenspiel mit Android 4.4 für eine prima Systemperformance und die Akkulaufzeiten sind hervorragend. Außerdem ist das Tablet staub- und wasserdicht. Kritikpunkte gibt es kaum und nur auf hohem Niveau.
Mit dem Xperia Z3 Tablet Compact stellt Sony sein erstes 8-Zoll-Tablet vor und das ist ihnen direkt richtig gut gelungen. Die Ausstattung ist genauso wie der Preis im Highend-Segment angesiedelt. Neben einem flotten Snapdragon 801 gibt es üppige 3 GB RAM. Das Display löst mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten auf und präsentiert sich sehr farbintensiv und kontraststark. Die für Sony-Produkte mittlerweile typische IP-Zertifizierung gibt es auch für dieses Tablet und weist es als staub- und wasserdicht aus. Das Gerät ist in drei Varianten erhältlich. Die beiden Wifi-Modelle sind wahlweise mit 16 oder 32 GB Flashspeicher (379 beziehungsweise 429 Euro) erhältlich, das LTE-Modell (479 Euro) hingegen gibt es nur mit 16 GB. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die Variante mit Mobilfunkanbindung.

Die Konkurrenz befindet sich im gleichen Preissegment und watet ebenfalls ausschließlich mit Highend-Hardware auf, lediglich beim Apple iPad Mini 3 (ab 389 Euro) gab es in diesem Jahr kein Upgrade für die interne Hardware. Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 (ab 299 Euro) und das HTC Google Nexus 9 (ab 399 Euro) verwenden das Google-Betriebssystem. Das Amazon Kindle Fire HDX 8.9 (ab 379 Euro) setzt hingegen auf eine stark angepasste Android-Variante.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact ist fast ausschließlich in Schwarz erhältlich, lediglich das günstigste Modell (16 GB, nur WLAN) gibt es im Sony Store auch in Weiß. Im freien Handel sollten aber auch die übrigen Varianten in Weiß erhältlich sein. Genauso wie das größere Xperia Z2 Tablet ist das Testgerät mit gerade mal 6,4 Millimetern enorm schlank. Außerdem wiegt es gerade mal 270 Gramm. Das Tab S 8.4 (301 g) ist nur etwas schwerer, das Nexus 9 (422 g) wiegt hingegen deutlich mehr. Das iPad Mini 3 (331 g) legt ebenfalls spürbar mehr Gewicht in die Hände und ist zudem das einzige Gerät im Vergleichsfeld, welches sowohl eine kleinere Displaydiagonale besitzt als auch schwerer ist. Das deutlich kleinere MediaPad X1 bringt sogar nur 239 Gramm auf die Waage.

Bei der Materialauswahl setzt der Hersteller hauptsächlich auf Kunststoff. Aber der Rahmen besteht teilweise aus Aluminium und das Display wird durch ein Mineralglas geschützt, welches widerstandsfähig gegenüber Kratzern sein soll. Die Rückseite ist leicht angeraut, was für eine gute Griffigkeit sorgt. Bedingt durch die schlanke Bauweise lässt sich das Tablet relativ leicht verwinden und knarzt dabei auch hörbar. Es kehrt anschließend aber wieder in die Ausgangsposition zurück. Die Druckempfindlichkeit ist ordentlich, jedoch wird bei kräftigem Druck auf die Rückseite schnell eine Wellenbildung auf dem Panel sichtbar. Bei dem schmalen Rahmen ist da schon deutlich mehr Druck notwendig. Im Alltag wird dies bei einer normalen Handhabung jedoch nicht auffallen.

Die Spaltmaße des Xperia Z3 Tablet Compact sind recht eng und sehr gleichmäßig. Der Akku ist fest integriert und kann nicht gewechselt werden. Die Audioklinke ragt leicht aus dem Gehäuse hervor, was aber nicht störend ist. Die IP-Zertifizierung erstreckt sich über Staub in schädigenden Mengen sowie Schutz gegen starkes Strahlwasser oder dauerhaftes Untertauchen in Süßwasser. Letzteres beschränkt sich auf eine Tiefe von 1,5 Metern und eine Dauer von 30 Minuten. Ein Testbad überstand das Tablet mühelos. Praktisch ist, dass der Touchscreen unter Wasser seine Reaktionsfähigkeit stark einschränkt. Damit kann das Gerät auch prima für Unterwasseraufnahmen genutzt werden. Um das Tablet wasserdicht zu halten, sind bis auf der Audioklinke alle Anschlüsse mit Abdeckungen versehen. Wer dennoch nicht jedes Mal den Micro-USB-Anschluss freilegen möchte, um das Tablet laden zu können, sollte auf die optionale Ladestation zurückgreifen, welche die beiden Ladekontakte nutzt.

Unschöne Artikelkennzeichnungen findet man auf dem Tablet übrigens nicht. Sony hat diese auf eine kleine Folie verbannt, welche sich unterhalb des Nano-SIM-Slots herausziehen lässt.
Die Ausstattung des Sony Xperia Z3 Tablet Compact kann sich sehen lassen. Die Micro-USB-2.0-Schnittstelle dient nicht nur zum Laden des Tablets und dem Datenaustausch mit einem Computer, sondern beherrscht zudem OTG und MHL 3.0. Damit können sowohl USB-Sticks oder externe Eingabegeräte angeschlossen werden als auch ein kabelgebundenes Videosignal in Ultra HD an einen Fernseher wiedergegeben werden. Leider unterstützt der Port nicht den schnelleren USB 3.0 Standard.

Wer dies lieber drahtlos in Full HD machen möchte, kann sowohl Miracast als auch DLNA nutzen, um Medien zu streamen. Ein Infrarotsender zur Steuerung des eigenen Heimkinos ist jedoch nicht verbaut.

Der MicroSD-Slot dient zur Speichererweiterung und kann Speicherkarten bis zu einer Größe von 128 GB aufnehmen. Wer das LTE-Modem nutzen möchte, benötigt eine Nano-SIM-Karte.
Als Betriebssystem setzt Sony im Xperia Z3 Tablet Compact auf Google Android 4.4.4 KitKat und liefert damit direkt die aktuellste Bugfix-Version aus. Darüber legt der Hersteller seine eigene Benutzeroberfläche (UI). Ein Update auf Android 5.0 Lollipop soll im ersten Quartal 2015 folgen.

Neben den zahlreichen Apps von Sony sind auch einige Dritthersteller-Anwendungen vorinstalliert. Letztere lassen sich jedoch alle problemlos deinstallieren, nur bei den eigenen Apps ist dies nicht immer möglich. So ist Lifelog ein fester Bestandteil des Tablets. Mit der App lassen sich Fitness-, Bewegungs- und Unterhaltungsnutzung dokumentieren. Die App ist vor allem im Zusammenspiel mit Wearables gedacht. Praktisch ist, dass Sony seinen Entertainment-Network-Kunden unbegrenzten Speicherplatz für Fotos bereitstellt, solange der Auto-Upload verwendet wird, welcher die Größe auf 1.920 Bildpunkte an der längsten Seite beschränkt. Dabei sollten die Datenschutzbestimmungen jedoch genau gelesen werden, denn Sony behält sich unter bestimmten Umständen eine eigene Nutzung vor.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact besitzt ein WLAN-Modul, welches die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac beherrscht und sowohl im 2,4 als auch 5,0 GHz-Frequenzband funkt. Die Reichweite ist eher durchschnittlich. In unmittelbarer Nähe zum Router (Fritz!Box 6360, 2,4 GHz) ist die Dämpfung mit durchschnittlich -45 dBm vergleichsweise niedrig, doch bereits zwei Räume weiter erreicht diese bis zu -80 dBm. Das Tablet selber bescheinigt dann auch nur noch eine schwache Verbindungsqualität und Webseiten werden nur noch sehr langsam geladen. Dennoch lief ein HD-Videostream störungsfrei. Die Übertragungsraten sollen laut Sony bis zu 433 MBit/s betragen.

Akku Asus A93 ,

Akku Asus N75S ,

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NFC und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord. Letzteres funktioniert sehr zuverlässig. Selbst wenn ein HD-Film aus dem Netz gestreamt wurde und die Soundausgabe über einen externen Bluetooth-Lausprecher erfolgte, war der Ton lippensynchron und störungsfrei.

Mobil gelangt man mit dem Z3 Tablet Compact mittels HSPA+ (max. 42 MBit/s) oder LTE Cat. 4 (max. 150 MBit/s) ins Internet. Die Frequenzabdeckung ist breit gefächert und sollte auch im Urlaub oder auf Dienstreisen für einen guten Empfang sorgen.

Wer das Z3 Tablet Compact für VoIP-Chats nutzen möchte, wird seinen Gesprächspartner zwar gut verstehen, doch wird leider nicht immer selbst gut verstanden. Denn durch die seitliche Positionierung des Mikrofons kann es schnell passieren, dass dieses verdeckt wird. Auch sonst sollte man sich nicht zu weit vom Gerät entfernen, da die Sprachqualität dann abrupt nachlässt. Auch im Optimalfall ist die Sprachqualität nur als durchschnittlich zu bezeichnen.

Für die Positionsbestimmung kann das Tablet auf GPS-, Glonass- und Beidou-Satelliten zurückgreifen. Der Satfix erfolgt selbst in Gebäuden recht schnell und zuverlässig. Im Freien wird der Standort fast sofort korrekt ermittelt.

Bei der Genauigkeit zeigen sich aber dennoch ein paar kleine Schwächen. Im Vergleich zum Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 sind die Abweichungen dann doch etwas größer, vor allem bei einer engen Straßenführung oder unter schwierigen Empfangsbedingungen wie im Wald. Die Gesamtabweichung auf der Strecke betrug jedoch nur 2,4 Prozent und liegt damit in einem guten Bereich.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact besitzt auf der Vorderseite eine 2 MP Optik (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9), welche sich zur Videotelefonie eignet. Sie zeigt sich zwar recht lichtstark, wird dann aber auch früh von einem starken Rauschen begleitet.

Die Kamera auf der Rückseite löst mit bis zu 8 MP (3.264 x 2.448 Pixel, 4:3) deutlich höher auf. Soll auch hier im Seitenverhältnis 16:9 fotografiert werden, fällt die Auflösung auf 6 MP (3.264 x 1.836 Pixel). Die Lichtempfindlichkeit kann manuell bis zu ISO 1.600 gewählt werden. Angesichts dessen, dass ein Hilfslicht oder Blitz vorhanden sind, wäre eine etwas höhere Lichtempfindlichkeit sicherlich wünschenswert gewesen. Dennoch gelingen auch bei schwachem Licht vergleichsweise gute Aufnahmen, auch wenn sie im Detail etwas ausgefressen sind. Erfreulich ist, dass auch im Automatikmodus die volle Auflösung zur Verfügung steht.

Die Aufnahmen sind bei Tageslicht recht ordentlich. Am Obst (Szene 1) ist eine minimale Überbelichtung erkennbar, welche einige wenige Details verschluckt. Die Farbwiedergabe ist leicht blaustichig und etwas zu blass, was vor allem bei der Umgebungsaufnahme (Szene 3) auffällt, außerdem werden detaillierte Flächen wie die Wiese nur als Pixelfläche dargestellt, ein einzelner Grashalm ist nicht mehr erkennbar. Dennoch gehört die Optik sicherlich zu einer der besseren in einem Tablet, wenn es sich auch mit Top-Smartphones nicht messen kann.

Videos zeichnet das Z3 Tablet Compact in Full HD (1.920 x 1.080 Pixel, 16:9, 30 fps) auf. Auch hier wirken die Aufnahmen etwas zu blass. Störend fällt hier vor allem das Mikrofon auf, welches nur Monoton aufzeichnet.

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das mitgelieferte Zubehör des Sony Xperia Z3 Tablet Compact umfasst lediglich ein USB-Kabel sowie ein modulares Netzteil, welches eine Nennleistung von 7,5 Watt (5 Volt, 1,5 Ampere) besitzt.

Optional offeriert Sony eine Schutzhülle, welche zugleich als Standfuß dienen kann, eine Ladestation (je 39 Euro) oder universales Zubehör, wie Bluetooth-Lautsprecher, Zusatzakkus oder Netzteile.
Der kapazitive Touchscreen des Sony Xperia Z3 Tablet Compact stellt das Haupteingabemedium des Tablets dar. Er erkennt bis zu 10 Berührungen gleichzeitig und besitzt gute Gleiteigenschaften. Berührungen werden selbst in den Ecken prima erkannt und sowohl schnell als auch präzise umgesetzt.

Die Lautstärkewippe und der Powerbutton sind beide aus Metall gefertigt und besitzen einen kurzen Hub mit einem knackigen Druckpunkt. Sie reagieren zuverlässig und sind gut erreichbar, wenn das Gerät hochkant gehalten wird.

Akku Dell R795X ,

Akku Dell U4873 ,

Akku Dell 7FJ92 .

Die virtuelle Tastatur ist schlicht gestaltet. Das Layout erinnert ein wenig an das von Apple. Auch hier wäre eine zusätzliche Zeile für Ziffern schön gewesen. Zum Schreiben sind die Tasten jedoch gut proportioniert. Außerdem lässt sich das Layout verändern. Und zwar kann es auf eine zweigeteilte Daumentastatur oder sogar auf eine Einhand-Tastatur umgestellt werden. Letztere ist jedoch nur für Personen mit einem langen Daumen wirklich nutzbar. Die zusätzliche Zeile mit Wortvorschlägen funktioniert zuverlässig.
Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact besitzt ein 8 Zoll großes IPS-Display, welches mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten auflöst. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer Pixeldichte von 283 PPI. Zwar sind theoretisch noch einzelne Pixel erkennbar, doch empfanden wir das Testgerät als enorm scharf und farbintensiv.

Das Display kann sehr hell leuchten und erreicht bis zu 540 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 91 Prozent dazu noch sehr gleichmäßig. Die übrigen Konkurrenten weisen hier ebenfalls gute Messergebnisse vor, lediglich das iPad Mini 3 (max. 370 cd/m², 86 %) fällt ein wenig zurück. Bei dem Testgerät konnten wir zudem keinerlei Lichthöfe nachweisen.

09:21 Publié dans Culture | Lien permanent | Commentaires (0)

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