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26/12/2014

Neu Akku HP ProBook 5330m

Acers kleines Netbook hat sehr gute Akkulaufzeiten, einen IPS-Bildschirm und einen quasi lautlosen Betrieb zu bieten. Windows 8.1 Professional (64 Bit) unterstreicht die Ausrichtung auf die berufliche Nutzung.
Mit dem Travelmate B115-MP-C2TQ liegt uns das 'seriöse' Schwestermodell der bereits getesteten Notebooks Acer Aspire V3-111P und Acer Aspire E3-111 vor. Die potenziellen Käufer des Travelmates sind eher geschäftliche Nutzer, was das Vorhandensein von Windows 8.1 Professional (64 Bit) erklärt. Das Aspire V3-111P konnte durch lange Akkulaufzeiten und eine ordentliche Tastatur auf sich aufmerksam machen. Ob auch das Travelmate zu überzeugen vermag, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Travelmate zählen 11,6-Zoll-Netbooks/Subnotebooks mit Preisen unterhalb von 500 Euro. Hier wären beispielsweise das Lenovo Thinkpad Edge E145 und das Asus EeeBook X205TA-FD005BS zu nennen.

Da das Travelmate baugleich mit dem Aspire V3-111P und dem Aspire E3-111 ist, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein - außer es bestehen Unterschiede. Entsprechende Informationen können den jeweiligen Testberichten entnommen werden.
Das Travelmate ist baugleich mit dem Aspire V3-111P. Einen Unterschied - neben den Gehäusefarben - gibt es trotzdem: Während die Deckelrückseite des Travelmate aus gebürstetem Aluminium besteht, kommt beim Aspire Kunststoff zum Einsatz. Das hat eine höhere Steifigkeit des Travelmate-Deckels zur Folge. Da sich das Travelmate primär an geschäftliche Nutzer richtet, dient Windows 8.1 (64 Bit) Pro als Betriebssystem. Zudem ist Acers eigene Sicherheitssoftware 'ProShield' vorinstalliert. Weitergehende Sicherheitsfunktionen wie ein Trusted Platform Module oder ein Fingerabdruckleser sind nicht vorhanden. Dem Travelmate liegt zudem ein Zubehörteil bei, das Käufer des Aspire nicht bekommen: Ein HDMI-auf-VGA-Adapter.

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Das Travelmate ist mit einem glänzenden 11,6-Zoll-Display ausgestattet, das über eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten verfügt. Die Helligkeit (181,7 cd/m²) des Bildschirms kann nicht überzeugen. Der Wert sollte sich deutlich jenseits von 200 cd/m² aufhalten. Schließlich handelt sich hier um einen kleinen, mobilen Rechner, der an den unterschiedlichsten Orten eingesetzt werden wird. Kontrast (744:1) und Schwarzwert (0,27 cd/m²) fallen hingegen gut aus.
Zudem hat das Display eine überraschend gute Farbdarstellung zu bieten. Schon im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Abweichung von nur 3,51. Damit schrammt er haarscharf am Zielbereich (DeltaE kleiner 3) vorbei. Einen Blaustich hat der Bildschirm nicht.
Da Acer dem kleinen Rechner ein IPS-Panel verpasst hat, ist der Bildschirm aus jedem Blickwinkel heraus ablesbar. Im Freien kann das Netbook nicht wirklich genutzt werden. Die spiegelnde Bildschirmoberfläche und die geringe Helligkeit des Displays verhindern es. Allenfalls in schattigen Umgebungen sollte die Nutzung möglich sein.
Das Travelmate B115-MP stellt ein einfaches 11,6-Zoll-Netbook dar. Seine langen Akkulaufzeiten prädestinieren einen Einsatz als mobile Schreib- und Surfmaschine. Das Travelmate richtet sich eher an berufliche Nutzer. Beim baugleichen Aspire V3-111P liegt der Fokus auf der privaten Anwendung. Unser Testgerät ist für etwa 420 Euro zu bekommen. Acer hält noch diverse andere Ausstattungsvarianten bereit - sowohl mit als auch ohne Touchscreen.

 

Prozessor
Der Intel Celeron N2930 Vierkernprozessor (Bay Trail) steckt in dem Travelmate. Eine TDP von 7,5 Watt erlaubt eine passive Kühlung der CPU, die beim Travelmate auch umgesetzt wird. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,83 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,16 GHz erhöht werden. Trotz passiver Kühlung kann fast die volle Rechenleistung des Prozessors genutzt werden. Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks werden mit 1,83 bis 2,16 GHz durchlaufen. Die Multi-Thread-Tests werden mit konstanten 2,16 GHz bearbeitet. Der Celeron N2930 gehört zu den schwächsten Prozessoren, die aktuell zu bekommen sind. Mit Core i3- oder gar Core i5-Prozessoren kann er nicht mithalten. Das AMD-Gegenstück des Celeron wäre die A4-5000 APU.
Auf Probleme sind wir nicht gestoßen. Der Rechner arbeitet rund. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks entsprechen der Leistungsfähigkeit des Prozessors und ordnen sich im unteren Drittel der Leistungstabelle ein. Dort ist die CPU von diversen anderen Bay-Trail-Prozessoren umgeben.
Eine Seagate-Festplatte hat ihren Weg in das Travelmate gefunden. Diese besitzt eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Platte hat insgesamt gute Transferraten zu bieten.
Der HD Graphics Grafikkern von Intel ist für die Grafikausgabe zuständig. Er unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 854 MHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks fallen so aus, wie wir es von diesem Kern gewohnt sind. Ein Notebook wie das Asus F200MA ist mit dem gleichen Grafikkern bestückt, liefert aber etwas schlechtere Ergebnisse. Der Grund ist schnell gefunden: Die in dem Asus-Rechner verbaute Version arbeitet mit einer niedrigen Geschwindigkeit. Die AMD-Gegenstücke zu Intels Kern - beispielsweise die Radeon R4 (Beema) und Radeon R5 (Beema) Kerne - sind deutlich leistungsfähiger.
Die Leistungsfähigkeit der verbauten Hardware reicht für aktuelle 3D-Spiele nicht aus. Nur vereinzelte Titel erreichen spielbare Frameraten. Wer spielen möchte, sollte sich an die im Windows Store erhältlichen Spiele halten.
Einen Lüfter hat das Travelmate nicht an Bord. Somit sind von dem Rechner nur das leise Rauschen der Festplatte und Zugriffsgeräusche auf diese zu hören - allerdings nur in sehr leisen Umgebungen.
Bay-Trail-Prozessoren sind nicht als Stromfresser bekannt. Somit fällt der Energiebedarf des Travelmate im Ganzen eher gering aus. Im Idle-Modus liegt die Leistungsaufnahme unterhalb von 10 Watt - ein üblicher Wert für diese Plattform. Unter mittlerer (3D Mark 06 läuft) bzw. voller Last (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) liegt der Energiebedarf bei 13,7 bzw. 10,1 Watt. Während des Stresstests fällt der Bedarf geringer aus, da die Geschwindigkeiten von CPU und GPU permanent schwanken.
Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Travelmate erreicht eine Laufzeit von 6:57 h - ein sehr guter Wert. Das baugleiche Schwestermodell Acer Aspire V3-111P hält allerdings noch länger durch. Hierfür machen wir den etwas höheren Energiebedarf des Travelmate im Idle-Modus verantwortlich.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Travelmate immer auf dieselbe Weise. In den ersten fünf bis zehn Minuten arbeiten CPU und GPU mit ihren vollen Geschwindigkeiten. Dann werden ihre Geschwindigkeiten langsam und schrittweise gesenkt, damit die Kerne abkühlen können. Anschließend steigen die Geschwindigkeiten wieder langsam und schrittweise. Dieses Auf und Ab bleibt dauerhaft bestehen. Die Geschwindigkeit der CPU wird dabei teilweise bis auf 500 MHz abgesenkt. Ihre Maximalgeschwindigkeiten erreichen Prozessor und Grafikkern nur noch sehr selten. Während des Stresstests fällt die Erwärmung des Gehäuses weitgehend moderat aus. Lediglich an den Messpunkten im Bereich des Kühlkörpers wird die Vierzig-Grad-Celsius-Marke überschritten.

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Die Rechenleistung des Travelmate B115-MP-C2TQ reicht für Office- und Internet-Anwendungen aus. Das kleine Netbook kann mit einer ordentlichen Tastatur aufwarten, arbeitet so gut wie lautlos und bietet sehr gute Akkulaufzeiten. Damit stellt das Gerät eine mobile Schreib- und Surfstation dar. Das gilt genauso für das baugleiche Schwestermodel Aspire V3-111P. Während das Aspire für Privatnutzer gedacht ist, zielt das Travelmate primär auf berufliche Nutzer ab. Deshalb dient Windows 8.1 (64 Bit) Professional auf dem Rechner als Betriebssystem und die Acer-Sicherheitssoftware 'ProShield' ist vorinstalliert. Das Travelmate bringt ein blickwinkelstabiles IPS-Display mit. Das Aspire hat nur ein blickwinkelinstabiles TN-Panel zu bieten. Das Aspire wiederum kann mit einem stärkeren Prozessor und besseren Akkulaufzeiten punkten. Das Aspire ist aktuell für etwa 380 Euro zu haben, das Travelmate für 420 Euro. Übrigens: Beide Modelle sind auch ohne Touchscreen zu bekommen.

04:29 Publié dans Culture | Lien permanent | Commentaires (0)

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