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19/12/2014

Kaufen Akku HP COMPAQ 6715s

Schon ab 560 Euro ist HPs 17,3-Zöller zu bekommen. Zur Ausstattung gehören ein Vierkernprozessor, ein matter Full-HD-Bildschirm und eine dedizierte Radeon GPU. Das klingt nach einem guten Angebot?
Innerhalb der Pavilion-17-Serie hält HP unzählige 17,3-Zoll-Notebooks bereit. Mit dem Pavilion 17-f050ng musste sich bereits ein Vertreter der Reihe unserem Test stellen. Nun liegt uns mit dem Pavilion 17-f130ng eine der höchsten Ausstattungsvarianten der Reihe vor. Neben einer AMD APU steckt auch noch ein dedizierter Grafikkern von AMD in dem Rechner. Ob das Notebook überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Pavilion zählen 17,3-Zoll-Allrounder im Preisbereich um 600 Euro. Hier sind beispielsweise das Asus F751LDV-TY178H, das Acer Aspire E1-772G und das Acer Aspire E5-771G zu nennen.

Da die beiden Pavillon Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können im Testbericht des Pavilion 17-f050ng nachgelesen werden.
Das Pavilion nennt ein mattes 17,3-Zoll-Display sein Eigen, das über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten verfügt. Das Display hat eine Helligkeit von 269,2 cd/m² zu bieten - der Wert geht in Ordnung. Damit positioniert es sich zwischen den Bildschirmen des Asus F751LDV-TY178H (203,1 cd/m²; HD+) und des Acer Aspire E1-772G (321,7 cd/m²; Full-HD).
Auch Kontrast (574:1) und Schwarzwert (0,5 cd/m²) des Bildschirms gehen in Ordnung. In dieser Beziehung wird das Pavilion aber sowohl vom Asus F751LDV-TY178H (650:1; 0,32 cd/m²) als auch vom Acer Aspire E1-772G (757:1; 0,44 cd/m²) überboten. Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann der Bildschirm nicht komplett darstellen. Die Abdeckungsraten liegen aber immerhin bei 80 Prozent (sRGB) bzw. 59 Prozent (AdobeRGB).

Im Auslieferungszustand liegt die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung des Bildschirms bei einem Wert von 9,99. Werte dieser Größenordnung sind im Preissegment des Pavilion die Regel. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Zudem besitzt das Display einen Blaustich.
Das Pavilion ist mit einem TN-Panel bestückt. Infolgedessen kann der Bildschirm nur mit eingeschränkten Blickwinkeln aufwarten. In horizontaler Richtung ist der Winkel ausreichend groß bemessen, so dass mehrere Personen gleichzeitig auf den Bildschirm schauen können. Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt recht schnell zum Einbruch des Bildes. Das Pavilion kann im Freien benutzt werden - die matte Bildschirmoberfläche und das ausreichend helle Display machen es möglich.
Das Pavilion 17-f130ng stellt einen preiswerten Multimedia-Allrounder im 17,3-Zoll-Format dar. Es verfügt über ausreichend Rechenleistung für den Alltag. Auch Computerspiele bewältigt der Rechner. Unser Testgerät ist für etwa 560 Euro zu haben. HP hält innerhalb der Pavilion-17-Reihe noch unzählige andere Ausstattungsvarianten bereit.

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HP hat dem Pavilion eine A10-5745M (Richland) APU von AMD eingepflanzt. Diese enthält einen Vierkernprozessor, der mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,1 GHz arbeitet. Mittels Turbo kann er auf bis zu 2,9 GHz beschleunigt werden. AMD nennt eine TDP von 25 Watt. Damit ordnet er sich zwischen herkömmlichen Mobilprozessoren und ULV-Prozessoren ein. Die Cinebench Benchmarks durchläuft der Prozessor sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf die gleiche Weise. Die Single-Thread-Tests werden mit 2,6 bis 2,9 GHz begangen, die Multi-Thread-Tests mit 2,1 bis 2,6 GHz. Die diversen Benchmark-Ergebnisse des AMD Prozessors verraten, dass er leistungsmäßig in etwa auf einer Höhe mit Intels Core i3-4010U- und Core i3-4030U Prozessoren liegt.
Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Das Resultat im PC Mark 7 Benchmark fällt ordentlich aus und bewegt sich in etwa auf einer Höhe mit Ergebnissen von ULV-Haswell-Core-i3-Notebooks. In den PC Mark 8 Benchmarks schneidet das Pavilion sehr gut ab. Das hat es primär seinen beiden Grafikkernen zu verdanken, denn diese haben hier einen größeren Einfluss auf das Resultat als im PC Mark 7 Benchmark. Das verdeutlicht beispielsweise auch ein Blick auf die Resultate des mit einem stärkeren Prozessor ausgestatteten Konkurrenten Asus F751LDV-TY178H. Im PC Mark 7 Benchmark liegt der Asus Rechner weit vor dem Pavilion. In den PC Mark 8 Benchmarks hingegen begegnen sie sich auf Augenhöhe.
HP hat unser Testgerät mit einer Festplatte aus Hitachis Travelstar-Z5K500-Serie ausgestattet. Sie besitzt eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Transferraten fallen ein wenig mau aus: CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 85,73 MB/s; HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 71,5 MB/s. Eine 5.400er-Festplatte sollte mindestens 80 MB/s (HD Tune) erreichen. Die verbaute Festplatte wäre dazu auch in der Lage, denn wir haben sie schon in anderen Notebooks angetroffen. Wir vermuteten einen Treiberfehler und haben den neuesten SATA-Treiber von der AMD Webseite installiert. Auch dies hat nicht zu einer Besserung geführt.
In dem Pavilion stecken mit der integrierten Radeon HD 8610G GPU und dem dedizierten Radeon R7 M260 Chip zwei Grafikkerne von AMD. Diese bilden aber keinen Crossfire-Verbund ("Dual Graphics"), sondern sie arbeiten in Form einer Umschaltgrafiklösung (Enduro). Der HD-8610G-Kern ist verhältnismäßig leistungsschwach und gibt sich mit wenig Energie zufrieden. Daher kommt dieser Kern im Alltags- und Akkubetrieb zum Einsatz. Der Radeon-R7-M260-Chip kümmert sich hingegen um Anwendungen, die viel Grafikleistung verlangen - beispielsweise Computerspiele. Die Umschaltung zwischen den Kernen geschieht automatisch. Manchmal muss der Nutzer selbst Hand anlegen.

 

Beim Radeon R7 M260 Kern handelt es sich um einen Vertreter der unteren Mittelklasse. Er unterstützt DirectX 11.2 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 980 MHz. Die 3D-Mark-Ergebnisse des Pavilion liegen auf einer Höhe mit denen vergleichbarer Geräte wie dem Satellite Pro C70-B-111. Die 3D-Mark-Resultate ordnen den Radeon Kern leistungsmäßig in etwa zwischen Nvidias GeForce 825M- und GeForce 830M Kernen ein.
Computerspiele können mit dem Pavilion gespielt werden. Dabei sollte man sich aber primär auf Titel beschränken, die vor 2014 erschienen sind. Die meisten der 2014er-Kracher á la Far Cry 4, Assassins Creed Unity oder Alien: Isolation erreichen nur bei sehr niedrigen Auflösungen und Qualitätseinstellungen ausreichende Frameraten. Genügsamere Spiele wie Fifa 15, F1 2014 oder Sims 4 laufen aber problemlos. Die volle Auflösung des Bildschirms (1.920 x 1.080 Bildpunkte) kann nur in den wenigsten Fällen genutzt werden. Das Pavilion produziert Frameraten, die in etwa auf der Höhe derjenigen von GeForce-820M-Notebooks liegen.

Für ein deutliches Mehr an Spieleleistung müsste ein anderes Notebook her. Hier käme beispielsweise das Acer Aspire E5-771G in Frage. Der verbaute GeForce-840M-Kern sorgt für deutlich höhere Frameraten. Das Notebook ist mit einem Full-HD-Bildschirm bestückt und ab etwa 550 Euro (ohne Windows Betriebssystem) erhältlich.
Im Idle-Betrieb ist kaum etwas vom Pavilion zu hören. Der Lüfter läuft permanent mit niedriger Geschwindigkeit. Das Rauschen der Festplatte und Zugriffsgeräusche auf diese sind eher zu hören als der Lüfter. Unter Last dreht der Lüfter sehr stark auf. Während des Stresstests messen wir einen Schalldruckpegel von 48,9 dB. Die beiden Konkurrenten Asus F751LDV-TY178H und Acer Aspire E1-772G zeigen sich im Idle-Betrieb lauter als das Pavilion, während des Stresstests hingegen leiser.
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft der Grafikkern sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit voller Geschwindigkeit (980 MHz). Die CPU arbeitet im Netzbetrieb mit 2,1 GHz. Im Akkubetrieb begeht sie den Stresstest anfangs mit 1,6 GHz. Schon nach wenigen Minuten wird sie auf 1,1 GHz gedrosselt. Dank dem stark aufdrehenden Lüfter erwärmt sich das Gehäuse des Pavilion kaum. Lediglich an einem Messpunkt wird die Vierzig-Grad-Celsius-Marke gerade so überschritten. Auch die beiden Konkurrenten Asus F751LDV-TY178H und Acer Aspire E1-772G leiden nicht unter Hitzeproblemen.
Im Idle-Modus hält der Akku des Pavilion 5:43 h durch. Die Konkurrenten Asus F751LDV-TY178H (5:34 h) und Acer Aspire E1-772G (5:03 h) liegen nur etwas dahinter zurück. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Pavilion den Betrieb nach 0:52 h ein. Das Aspire E1-772G (0:57 h) liegt gleichauf, während das Asus F751LDV (3:25 h) einige Stunden durchhält. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das HP Notebook nach 2:41 h. Das Aspire E1-772G (3:57 h) und der Asus Rechner (3:20 h) kommen mit einer Akkuladung deutlich weiter. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Pavilion hält 2:40 h durch. Bei den Konkurrenten haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Die Akkulaufzeiten fallen nicht gut aus. Das wundert aber auch nicht, wenn man bedenkt, welchen hohen Energiebedarf das Pavilion im Idle-Modus besitzt. Da die Akku-Laufzeiten bei einem 17,3-Zoll-Notebook dieser Kategorie eine untergeordnete Rolle spielen, kann man mit diesen Werten leben.
Das Pavilion zeigt über den gesamten Lastbereich hinweg einen großen Energiehunger. Schon im Idle-Betrieb genehmigt sich der Rechner bis zu 15,1 Watt. Damit liegt er gleichauf mit dem Acer Aspire E1-772G, welches aber mit einem herkömmlichen Mobilprozessor ausgestattet ist, der eine TDP von 37 Watt besitzt. Das mit einem ULV-Prozessor (TDP: 15 Watt) bestückte Asus F751LDV-TY178H zeigt sich genügsamer. Während des Stresstests steigt die Leistungsaufnahme des Pavilion bis auf 71,2 Watt und bewegt sich erneut auf Augenhöhe mit dem Aspire. Das Asus Notebook zeigt sich wieder als das genügsamste Notebook unter unseren drei Vergleichsgeräten.
Zu einem Preis von etwa 560 Euro bekommt man mit dem HP Pavilion 17-f130ng einen 17,3-Zoll-Allrounder. Die Rechenleistung des AMD Prozessors reicht für den Alltag vollkommen aus. Der Rechner kann zumindest in eingeschränktem Maße zum Spielen von Computerspielen genutzt werden. Im normalen Betrieb arbeitet er sehr leise vor sich hin. Zudem erwärmt er sich kaum. Dazu gesellt sich noch ein mattes Full-HD-Display, das mit sehr ordentlichen Messwerten aufwarten kann. Negativ fällt der hohe Energiebedarf im Idle-Modus auf, der letztlich zu nicht mehr zeitgemäßen Akkulaufzeiten führt. Zudem vermissen wir eine Wartungsklappe, die zumindest das Tauschen der Festplatte und das Aufrüsten des Arbeitsspeichers erlauben würde. Auch bei diesem Rechner gewährt HP wieder nur eine einjährige Garantie. Käufer des Asus F751LDV-TY178H und des Acer Aspire E1-772G dürfen sich über eine zweijährige Garantie freuen.

Spieleaffine Nutzer würden weder mit dem Pavilion noch mit dem Asus F751LDV-TY178H bzw. dem Acer Aspire E1-772G glücklich werden. Entsprechende Anwender sollten zu einem Notebook greifen, das mindestens mit einem GeForce 840M Grafikkern bestückt ist. Im 600-Euro-Segment kommen hier beispielsweise das Acer Aspire E5-771G (ab 550 Euro ohne Windows Betriebssystem) oder auch das Lenovo Ideapad Z710 (ab 599 Euro ohne Windows Betriebssystem; aktuelle Versionen des Rechners sind mit GeForce-840M-Kern ausgestattet und nicht mehr mit dem GeForce-GT-740M-Kern, der in unserem Testgerät steckte) in Frage.

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